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Re: Der kleine Bruder des Tiefbahnhofs

geschrieben von: E44

Datum: 21.09.20 17:04

Micha-0815 schrieb:
E44 schrieb:
Warum hat der Archtitekt eigentlich diese Lichtaugen nicht nach Süden ausgerichtet ?

Warum sollte er? Das ist schließlich ein Bahnhof, und kein modernes Stonehenge.
Damit möglichst viel Licht reinkommt natürlich.

Re: Der kleine Bruder des Tiefbahnhofs

geschrieben von: graetz

Datum: 21.09.20 17:11

Micha-0815 schrieb:
E44 schrieb:
Warum hat der Archtitekt eigentlich diese Lichtaugen nicht nach Süden ausgerichtet ?

Warum sollte er? Das ist schließlich ein Bahnhof, und kein modernes Stonehenge.
Du weisst, warum man Stonehenge so ausgerichtet hat, wie man es ausgerichtet hat? Die Ausrichtung richtet sich nach dem Lauf der Sonne.

Und du weisst, wozu die Lichtaugen da sind? Richtig! Sie sollen das Sonnenlicht "einsaugen". Es wäre also angebracht, auch diese nach dem Sonnenlauf auszurichten. Und für eine maximale Ausbeute ist das eine Nord-Süd-Ausrichtung, wahlweise, ob man Reflexionen und Blendungen vermeiden möchte oder diese direkt zu nutzen gedenkt. Aber auf keinen Fall eine Ausrichtung auf der Achse Süd-Ost - Nord-West. Ausserhalb von Stuttgart ist das auch jedem klar.

Re: Der kleine Bruder des Tiefbahnhofs

geschrieben von: Micha-0815

Datum: 21.09.20 17:22

graetz schrieb:
Micha-0815 schrieb:
Wie kommst Du z.B. darauf, dass das Licht senkrecht eintreffen würde? Wäre das der Fall, müsste doch das nahezu das gesamte Innere des Kelchfuss beleuchtet sein. Tatsächlich ist die untere Hälfte aber im Schatten, also kommt das Licht deutlich nicht senkrecht von oben.

Deine Behauptung, die Visualisierung würde eine Mittags-Sonnenstand im Zenit zeigen, ist also offensichlicher Unfug, und damit alles, was Du daraus gefolgert hast, ebenso.
Ich schrieb nahezu senkrecht, nicht ganz senkrecht. Der Innenkelch unten steht in seinem eigenen Schatten. So wie im Realbild es gut zu sehen ist.
Aber unmittelbar davor erhellt sich der Boden kreisförmig. Das geht nur, wenn die Sonne nahezu senkrecht dort reinscheint.
[...]

Deine Kritik an mir ist also eigentlich eine Kritik an einer stümperhaften Lichtsimulation. "Offensichtlich" wurde da eben getrickst. Und mit dem von dir gezeigten Realbild liess sich das aufdecken.
Nein, es ist und bleibt eine Kritik an Deinen völlig faktenfreien, freien Erfindungen.

Das Realbild zeigt ein völlig andere Situation, weil der Lichteinfall von der Seite ist, und der harte Schatten daher von den Rändern der runden, verglasten Öffnungen rührt. Die weiche Schattenabwicklung auf der Rückseite der Kelchstüzte rührt dagegen davon, dass im oberen Teil das Licht noch auf die Innenseite fällt, durch deren Rundung dann aber irgendwann tangential dazu steht, und darunter nur noch Schatten ist. Durch die weiche Rundung und den zunehmend steileren Einfallwinkel des Lichts ensteht der sanfte Helligkeitsabfall.

Da die Innenseite der Kelchstütze nach hintern wegweicht, befindet sich auch ein kurz vor ihrem Fuß befindlicher heller Fleck noch um einiges vor dem Tangentialpunkt.

Gruß, Micha
Meinungsfreiheit bedeutet, dass man fast alles behaupten darf. Es bedeutet nicht, dass sich jemand den Mist anhören muss.
(Kommentar im Tagesspiegel zu Verschwörungsgläubigen)

Re: Der kleine Bruder des Tiefbahnhofs

geschrieben von: Micha-0815

Datum: 21.09.20 17:26

E44 schrieb:
Micha-0815 schrieb:
E44 schrieb:
Warum hat der Archtitekt eigentlich diese Lichtaugen nicht nach Süden ausgerichtet ?

Warum sollte er? Das ist schließlich ein Bahnhof, und kein modernes Stonehenge.
Damit möglichst viel Licht reinkommt natürlich.
Wieviel Licht geht denn zu welchen Tageszeiten durch die tatsächlich Ausrichtung verloren?

Und warum soll da möglichst viel Licht rein, statt nur einfach genug Licht?

Gruß, Micha
Meinungsfreiheit bedeutet, dass man fast alles behaupten darf. Es bedeutet nicht, dass sich jemand den Mist anhören muss.
(Kommentar im Tagesspiegel zu Verschwörungsgläubigen)

Re: Der kleine Bruder des Tiefbahnhofs

geschrieben von: graetz

Datum: 21.09.20 17:39

Micha-0815 schrieb:
Das Realbild zeigt ein völlig andere Situation, weil der Lichteinfall von der Seite ist, und der harte Schatten daher von den Rändern der runden, verglasten Öffnungen rührt. Die weiche Schattenabwicklung auf der Rückseite der Kelchstüzte rührt dagegen davon, dass im oberen Teil das Licht noch auf die Innenseite fällt, durch deren Rundung dann aber irgendwann tangential dazu steht, und darunter nur noch Schatten ist. Durch die weiche Rundung und den zunehmend steileren Einfallwinkel des Lichts ensteht der sanfte Helligkeitsabfall.

Da die Innenseite der Kelchstütze nach hintern wegweicht, befindet sich auch ein kurz vor ihrem Fuß befindlicher heller Fleck noch um einiges vor dem Tangentialpunkt.
Stimmt Micha, das Realbild zeigt eine völlig andere Situation - nämlich die Realität! Der Lichteinfall wird immer von der Seite sein! Weil in Stuttgart die Sonne nie höher als 65 Grad über dem Horizont steht. Der Lichteinfall "von der Seite" findet dort zur Mittagszeit statt, also wenn die Sonne schon am höchsten steht. Und das ist hier im Sommer! An sehr vielen Tagen im Jahr wird das Sonnenlicht noch mehr "von der Seite" einstrahlen. Und in manchen Lichtkelchen eine zeitlang auch gar nicht, weil der Bonatzbau und der Turm ihre Schatten dort werfen.

In den Tiefen der Herzchenseite findest du nach diversen Mausklicks dieses Bild hier:

https://www.bahnprojekt-stuttgart-ulm.de/uploads/tx_smediamediathek/20151013-FaszinationS21-Durchgangsbahnhof_Stuttgart_Kelchstuetze_Lichtauge-ingenhoven_architects.jpg

Ähnelt ziemlich dem Realbild. Höher als in diesem Bild wird die Sonne nie stehen. Und du siehst, dass der Lichtkegel dafür nicht so symmetrisch den Bahnsteig ausleuchtet wie in der Visualisierung. Jedes echte Foto zeigt, dass die Visualisierung, die aber stets prominent gezeigt wird, völliger Blödsinn ist.

Bei Sonnenschein werden 28 Lichtkegel (enger als hier, da auf dem Bild die Lichtquelle punktförmig ist und auch dunkler, weil hier die Oberfläche kein Beton ist) sich durch den Bahnhof bewegen. Der Rest wird im Schatten liegen. Bei diffusen Sonnenlicht, also trüberen Wetter, wird es auf keinen Fall heller werden als hier.

Das ist eben nicht "lichtdurchflutet". Das sind dunkle Ecken, die den Bahnhof dominieren werden. Weil auch die Lichtkreise nur 14% des Bodens bestreichen werden.

Re: Der kleine Bruder des Tiefbahnhofs

geschrieben von: graetz

Datum: 21.09.20 17:44

Micha-0815 schrieb:
Und warum soll da möglichst viel Licht rein, statt nur einfach genug Licht?
Weil man "bis zu 14 Stunden" dort Licht "einsaugen" möchte. Und auch im Winter will man auf künstliche Zusatzbeleuchtung verzichten können. Jetzt irgendwie rumzuschwurbeln, man brauche dazu keine maximale Lichtausbeute, wenn man aber mit "viel Tageslicht" und "Lichtdurchflutet" wirbt, zeigt nur, dass du mal wieder nur krampfhaft "dagegen" schreibst. "Einfach genug Licht" ist da eine freie Erfindung von dir, die sich mal wieder nirgends wiederfindet.

Ingenhoven gibt übrigens an, nur maximal 5% des Tageslichts einfangen zu können. Weil es ausreicht oder weil nicht mehr geht?

Re: Der kleine Bruder des Tiefbahnhofs

geschrieben von: Micha-0815

Datum: 21.09.20 18:42

graetz schrieb:
Micha-0815 schrieb:
Das Realbild zeigt ein völlig andere Situation, weil der Lichteinfall von der Seite ist, und der harte Schatten daher von den Rändern der runden, verglasten Öffnungen rührt. Die weiche Schattenabwicklung auf der Rückseite der Kelchstüzte rührt dagegen davon, dass im oberen Teil das Licht noch auf die Innenseite fällt, durch deren Rundung dann aber irgendwann tangential dazu steht, und darunter nur noch Schatten ist. Durch die weiche Rundung und den zunehmend steileren Einfallwinkel des Lichts ensteht der sanfte Helligkeitsabfall.

Da die Innenseite der Kelchstütze nach hintern wegweicht, befindet sich auch ein kurz vor ihrem Fuß befindlicher heller Fleck noch um einiges vor dem Tangentialpunkt.
Stimmt Micha, das Realbild zeigt eine völlig andere Situation - nämlich die Realität! Der Lichteinfall wird immer von der Seite sein!
Mit "von der Seite" war leicht erkennbar gemeint, von außerhalb der Bahnhofs-Längsachse. Und der Lichteinfall wird definitiv die meiste Zeit des Jahres einmal täglich morgens aus dieser Achse sein. Was ich meinte war klar, weil ich ja vorher schon den Lichteinfall mit <= ungefähr 50° beschrieben hatte. Du hast also von meinem Beitrag mal wieder wie üblich nichts verstanden, die Frage ist nur, ob aus Dummeit, oder zur Troll-Zwecken nur vorgetäuscht.

graetz schrieb:
In den Tiefen der Herzchenseite findest du nach diversen Mausklicks dieses Bild hier:

[www.bahnprojekt-stuttgart-ulm.de]

Ähnelt ziemlich dem Realbild. Höher als in diesem Bild wird die Sonne nie stehen. Und du siehst, dass der Lichtkegel dafür nicht so symmetrisch den Bahnsteig ausleuchtet wie in der Visualisierung. Jedes echte Foto zeigt, dass die Visualisierung, die aber stets prominent gezeigt wird, völliger Blödsinn ist.
Nochmal: aus der Längsachse des Bahnhofs werden die Lichtaugen einmal täglich beleuchtet (von ca. Mitte Februar bis Anfang November). Wenn Du nun als Gegenbeweis ein Foto anführst, was nur zufällig gerade einen anderen Sonnenstand simuliert, so ist das mal wieder strunz-dumm. Dir Frage bleibt nur nach wie vor: kannst Du es wirklich nicht besser, oder trollst Du bewusst?

Aber für die Frage, ob sich eine Diskussion mit dir lohnt, brauche ich darauf keine Antwort. Ich muss auch mit der nicht über Gegner-Sprech diskutieren, bei dem sich sichtbar ein Fahrgast auf dem Bahnsteig sonnen kann, aber das angeblich "nicht lichtdurchflutet" sei. Mir sind solche "Diskussionen" nämlich zu albern, aber Dir machen sie sichtbar Spaß.

Und damit bin ich hier raus.

Gruß, Micha
Meinungsfreiheit bedeutet, dass man fast alles behaupten darf. Es bedeutet nicht, dass sich jemand den Mist anhören muss.
(Kommentar im Tagesspiegel zu Verschwörungsgläubigen)

Re: Der kleine Bruder des Tiefbahnhofs

geschrieben von: graetz

Datum: 21.09.20 18:56

Micha-0815 schrieb:
Nochmal: aus der Längsachse des Bahnhofs werden die Lichtaugen einmal täglich beleuchtet (von ca. Mitte Februar bis Anfang November). Wenn Du nun als Gegenbeweis ein Foto anführst, was nur zufällig gerade einen anderen Sonnenstand simuliert, so ist das mal wieder strunz-dumm. Dir Frage bleibt nur nach wie vor: kannst Du es wirklich nicht besser, oder trollst Du bewusst?
Ach Micha. Ja, aber nur morgens. Da fällt das Licht noch flacher rein. Niemals(!) wie auf der Visualisierung. Im April steht die Sonne dann mit 30 Grad über den Horizont. Da entfernt sich der Lichtkreis über 9 m vom Kelch. Da ist direkt davor kein Lichtkegel auf dem Boden. Zur Sonnenwende sind es 52 Grad. 4,70 m ist dann der Lichtkreis vom Kelch entfernt.

Micha-0815 schrieb:
Aber für die Frage, ob sich eine Diskussion mit dir lohnt, brauche ich darauf keine Antwort. Ich muss auch mit der nicht über Gegner-Sprech diskutieren, bei dem sich sichtbar ein Fahrgast auf dem Bahnsteig sonnen kann, aber das angeblich "nicht lichtdurchflutet" sei. Mir sind solche "Diskussionen" nämlich zu albern, aber Dir machen sie sichtbar Spaß.

Und damit bin ich hier raus.
Klar bist du raus, weil du nur noch rumschwurbelst. 5% Licht maximal(!) wären doch ausreichend. Man braucht nicht mehr. Und nein, bei 5% kannst du dich auch nicht mehr "sonnen". Und selbst wenn, musst du dich permanent mit diesem Lichtstrahl bewegen, weil der nämlich durch den dunklen Bahnhof wandert. Sehr häufig musst du dann auch im Gleis liegen. Da schmeissen dich schnell die Wachleute raus.



5-mal bearbeitet. Zuletzt am 21.09.20 18:59.

Re: Der kleine Bruder des Tiefbahnhofs

geschrieben von: E44

Datum: 21.09.20 19:08

graetz schrieb:
Micha-0815 schrieb:
Und warum soll da möglichst viel Licht rein, statt nur einfach genug Licht?
Weil man "bis zu 14 Stunden" dort Licht "einsaugen" möchte. Und auch im Winter will man auf künstliche Zusatzbeleuchtung verzichten können. Jetzt irgendwie rumzuschwurbeln, man brauche dazu keine maximale Lichtausbeute, wenn man aber mit "viel Tageslicht" und "Lichtdurchflutet" wirbt, zeigt nur, dass du mal wieder nur krampfhaft "dagegen" schreibst. "Einfach genug Licht" ist da eine freie Erfindung von dir, die sich mal wieder nirgends wiederfindet.

Ingenhoven gibt übrigens an, nur maximal 5% des Tageslichts einfangen zu können. Weil es ausreicht oder weil nicht mehr geht?
Auf welche Seite zeigt den die hohle Seite der Pfeiler ?
Wenn dies diese Öffnungen nach S-O zeigen müsste der Lichtkegel wenn die Sonne von Süden kommt rechts von der Säule sein und nicht links.
Also wenn die Öffnungen Richtung N-W zeigen können diese Öffnungen gar nie in einem direktem Winkel Sonnenstrahlen abbekommen.



2-mal bearbeitet. Zuletzt am 21.09.20 23:10.

Re: Der kleine Bruder des Tiefbahnhofs

geschrieben von: ChrisM

Datum: 25.09.20 10:48

Weitere bedrückende Bilder von jenem Ort, der von Architektursachverständigen längst als "triste Höhle" identifiziert worden ist:

[www.bahnprojekt-stuttgart-ulm.de]

[www.bahnprojekt-stuttgart-ulm.de]

[www.bahnprojekt-stuttgart-ulm.de]

Re: Der kleine Bruder des Tiefbahnhofs

geschrieben von: graetz

Datum: 25.09.20 11:01

ChrisM schrieb:
Weitere bedrückende Bilder von jenem Ort, der von Architektursachverständigen längst als "triste Höhle" identifiziert worden ist:

[www.bahnprojekt-stuttgart-ulm.de]

[www.bahnprojekt-stuttgart-ulm.de]

[www.bahnprojekt-stuttgart-ulm.de]
Man sieht es ja deutlich: Dort, wo es dunkel ist, ist auch tagsüber die Beleuchtung an.

Übrigens ist "Triste Höhle" ein Wording, das hier nur von dir kommt. Es wurde hier nur die Farbe des Betons an sich als "trist" bezeichnet. Der Beton ist halt grau. Was genau da dieser Bahnhof an "materiellen Qualitäten" vorwegnehmen soll, wenn es nicht dieses grau und diese dunklen Ecken sind, wurde auch noch nicht beantwortet.

Re: Der kleine Bruder des Tiefbahnhofs

geschrieben von: ChrisM

Datum: 25.09.20 11:14

graetz schrieb:


Übrigens ist "Triste Höhle" ein Wording, das hier nur von dir kommt.
graetz schrieb aber auch schon in diesem Thread am 13.09.2020, 01:16 Uhr

Zitat
Tagsüber ist das eine triste Höhle dort

Re: Der kleine Bruder des Tiefbahnhofs

geschrieben von: graetz

Datum: 25.09.20 11:39

E44 schrieb:
Auf welche Seite zeigt den die hohle Seite der Pfeiler ?
Wenn dies diese Öffnungen nach S-O zeigen müsste der Lichtkegel wenn die Sonne von Süden kommt rechts von der Säule sein und nicht links.
Also wenn die Öffnungen Richtung N-W zeigen können diese Öffnungen gar nie in einem direktem Winkel Sonnenstrahlen abbekommen.
Richtung N-W.
Lichtwinkel.jpg

Hier sieht man eine Zeichnung von Ingenhoven selbst.
Seine gelben Strahlen treffen mit einem Winkel ein, der ungefähr 18 Grad über den in Stuttgart aus dieser Richtung maximalen Sonnenstand liegt.
Hellblau habe ich mal den Lichtstrahl eingetragen, der aus der Gegenrichtung kommen müsste, damit überhaupt Licht mit nur einer Reflexion in den Bahnhof kommt. Damit wird nur die Decke schwach angeleuchtet.

Allerdings erreicht in dieser Gegenrichtung, also Nord-West, die Sonne eine maximale Höhe von 5 Grad über dem Horizont (weiss eingezeichnet). Da trifft kein Lichtstrahl mehr in den Kelch.

Bei den Sonnenständen dazwischen wird durch den seitlichen Einfall nur ein kleiner Teil überhaupt irgendwie reflektiert. Der Rest strahlt dann seitlich in den Bahnhof rein, wie man auf dem Realbild es ja erkennt. Die Bahnsteige werden damit kaum noch ausgeleuchtet, effektive Reflexionen wie von Ingenhoven hier dargestellt, finden dann nicht mehr statt, weil die Ausrichtung eben nicht optimal ist. Es entstehen dann die Lichtkegel, die dann durch den dunklen Bahnhof wandern. Bei strahlenden Sonnenschein draussen. Bei schlechteren Wetter wird es entsprechend noch dunkler.

Und dabei reden wir eh nur von maximal(!) 5% Tageslicht, wie man auch bei Ingenhoven nachlesen kann:

https://www.bahnprojekt-stuttgart-ulm.de/uploads/_processed_/3/b/csm_20151013-FaszinationS21-Durchgangsbahnhof_Stuttgart-Text_erweitert-ingenhoven_architects_6d2bffc045.jpg

Re: Der kleine Bruder des Tiefbahnhofs

geschrieben von: graetz

Datum: 25.09.20 11:42

ChrisM schrieb:
graetz schrieb:
Übrigens ist "Triste Höhle" ein Wording, das hier nur von dir kommt.
graetz schrieb aber auch schon in diesem Thread am 13.09.2020, 01:16 Uhr

Zitat
Tagsüber ist das eine triste Höhle dort

Ja da hast du recht. Das hatte ich übersehen. Also du empfindest grauen Beton, den man sogar tagsüber beleuchten muss, damit es nicht duster wird, nicht als trist?

Dann bleibt das eine Geschmackssache.

Re: Der kleine Bruder des Tiefbahnhofs

geschrieben von: Manu Chao

Datum: 25.09.20 11:43

graetz schrieb:
Es gibt einen Unterschied zwischen der Änderungen der Helligkeitseinstellungen, die auf globaler Bildebene stattfinden und einer echten Nachbearbeitung, die ausgewählte Bereiche des Bildes betreffen. Und die Visualisierungen sind letzteres. Dort wurden bewusst nur einige(!) Schatten aufgehellt. Das sieht man im Vergleich, wo die Simulation sich nicht so verhält wie die Realität. Und dazu wurde noch ein Sonnenstand simuliert, den es in Stuttgart gar nicht gibt.
Das kann ich nicht ausschliessen, genauso wenig wie du es beweisen kannst. Das ist das Problem mit Fotos, sie taugen nicht als ein objektiver Nachweis was den Helligkeitseindruck angeht, weder in die eine noch in die andere Richtung. Objektive Kriterien wären z.B. für wieviel Stunden pro Jahr künstliche Beleuchtung notwendig ist. Aber auch dafür ist eine Definition notwendig wieviel Prozent der verbauten Beleuchtung angeschaltet sein muss um für diese Statistik zu zählen und wo genau die physischen Grenzen der Bahnhofshalle gezogen werden. Und auch wann etwas notwendig ist kann verschieden definiert werden. Man kann Helligkeit in absoluten Werten messen und auch in relativen (Kontrast). Und gerade bei letzterem kann es schwierig sein zu definieren über welchen physischen Bereich der Kontrast gemessen wird.

Re: Der kleine Bruder des Tiefbahnhofs

geschrieben von: E44

Datum: 25.09.20 15:15

graetz schrieb:
E44 schrieb:
Auf welche Seite zeigt den die hohle Seite der Pfeiler ?
Wenn dies diese Öffnungen nach S-O zeigen müsste der Lichtkegel wenn die Sonne von Süden kommt rechts von der Säule sein und nicht links.
Also wenn die Öffnungen Richtung N-W zeigen können diese Öffnungen gar nie in einem direktem Winkel Sonnenstrahlen abbekommen.
Richtung N-W.
[attachment]

Hier sieht man eine Zeichnung von Ingenhoven selbst.
Seine gelben Strahlen treffen mit einem Winkel ein, der ungefähr 18 Grad über den in Stuttgart aus dieser Richtung maximalen Sonnenstand liegt.
Hellblau habe ich mal den Lichtstrahl eingetragen, der aus der Gegenrichtung kommen müsste, damit überhaupt Licht mit nur einer Reflexion in den Bahnhof kommt. Damit wird nur die Decke schwach angeleuchtet.

Allerdings erreicht in dieser Gegenrichtung, also Nord-West, die Sonne eine maximale Höhe von 5 Grad über dem Horizont (weiss eingezeichnet). Da trifft kein Lichtstrahl mehr in den Kelch.

Bei den Sonnenständen dazwischen wird durch den seitlichen Einfall nur ein kleiner Teil überhaupt irgendwie reflektiert. Der Rest strahlt dann seitlich in den Bahnhof rein, wie man auf dem Realbild es ja erkennt. Die Bahnsteige werden damit kaum noch ausgeleuchtet, effektive Reflexionen wie von Ingenhoven hier dargestellt, finden dann nicht mehr statt, weil die Ausrichtung eben nicht optimal ist. Es entstehen dann die Lichtkegel, die dann durch den dunklen Bahnhof wandern. Bei strahlenden Sonnenschein draussen. Bei schlechteren Wetter wird es entsprechend noch dunkler.

Und dabei reden wir eh nur von maximal(!) 5% Tageslicht, wie man auch bei Ingenhoven nachlesen kann:

[www.bahnprojekt-stuttgart-ulm.de]

Auf der Achse auf der das Gebüde liegt wird der höchste Sonnenstand von N_W am 21.7 kurz vor 21:00 erreicht dann steht die Sonne auf einer Höhen von 2,33 Grad.
Also das Werbebildchen des Srchitekten in dem diese Hohlkörper direkt von vorne angestrahlt werden und reflektieren sind ein Fake.

Re: Der kleine Bruder des Tiefbahnhofs

geschrieben von: Micha-0815

Datum: 25.09.20 15:27

E44 schrieb:
Auf der Achse auf der das Gebüde liegt wird der höchste Sonnenstand von N_W am 21.7 kurz vor 21:00 erreicht dann steht die Sonne auf einer Höhen von 2,33 Grad.
Also das Werbebildchen des Srchitekten in dem diese Hohlkörper direkt von vorne angestrahlt werden und reflektieren sind ein Fake.
Also ich kenne hauptsächlich Illustrationen, auf denen die "Hohlkörper" von oberhalb/rückwärts angeleuchtet werden, wie sie auch hier im Thread gezeigt wurden. Das ergibt den sanften Übergang zum Schatten, wie ich weiter oben schon erklärt hatte. Wären die Stützen von vorne angestrahlt, würde sich dagegen ein harter Schatten vom Lichtaugenrand ergeben (ähnlich wie auf den Fotos, wo die Sonne weitestgehend von der Seite leuchtet). Ich nehme an, Du hast da immer noch eine falsche Vorstellung, wie die Beleuchtung zustande kommt.

PS: graetz hat es offensichtlich auch noch nicht verstanden. Warum gründet Ihr nicht eine Selbsthilfegruppen, und therapiert Euch gegenseitig?

Gruß, Micha
Meinungsfreiheit bedeutet, dass man fast alles behaupten darf. Es bedeutet nicht, dass sich jemand den Mist anhören muss.
(Kommentar im Tagesspiegel zu Verschwörungsgläubigen)




2-mal bearbeitet. Zuletzt am 25.09.20 15:39.

Re: Der kleine Bruder des Tiefbahnhofs

geschrieben von: graetz

Datum: 25.09.20 15:33

Micha-0815 schrieb:
E44 schrieb:
Auf der Achse auf der das Gebüde liegt wird der höchste Sonnenstand von N_W am 21.7 kurz vor 21:00 erreicht dann steht die Sonne auf einer Höhen von 2,33 Grad.
Also das Werbebildchen des Srchitekten in dem diese Hohlkörper direkt von vorne angestrahlt werden und reflektieren sind ein Fake.
Also ich kenne hauptsächlich Illustrationen, auf denen die "Hohlkörper" von oberhalb/rückwärts angeleuchtet werden, wie sie auch hier im Thread gezeigt wurden. Das ergibt den sanften Übergang zum Schatten, wie ich weiter oben schon erklärt hatte. Wären die Stützen von vorne angestrahlt, würde sich dagegen ein harter Schatten vom Lichtaugenrand ergeben (ähnlich wie auf den Fotos, wo die Sonne weitestgehend von der Seite leuchtet). Ich nehme an, Du hast da immer noch eine falsche Vorstellung, wie die Beleuchtung zustande kommt.
Ach Micha. Auch hier sieht man, dass mit mit Sonnenständen arbeitet, die es in Stuttgart nicht gibt. Du hast da nichts "erklärt". Die Sonne steht in den Visualisierungen immer so hoch, dass das Licht fast(!) senkrecht reinkommt, und dabei den Bahnsteig symmetrisch(!) ausleuchtet. Dabei steht die Sonne in dem Moment, wo diese Symmetrie nur erreicht werden kann, maximal(!) 50 Grad über dem Horizont. Damit wird es direkt vor dem Innenkelch dunkel, weil dort ein Schatten fällt. Zu keinem Zeitpunkt steht die Sonne in Stuttgart so hoch, wie es z.B. dieses Schema und auch andere von Ingenhoven zeigen.

Re: Der kleine Bruder des Tiefbahnhofs

geschrieben von: graetz

Datum: 25.09.20 15:55

Micha-0815 schrieb:
(Diffamierungen)
Ach Micha. Ich sehe, von Geometrie hast du auch keine Ahnung. Man kann leicht mit einem Geodreieck nachmessen, dass Ingenhovens Zeichnung Blödsinn ist. Es gibt keinen hellen Fleck direkt vor den Innenkelchen. Die sind so gebogen, dass die immer(!) im Schatten liegen. Das bekommst du auch nicht weggetrollt.
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