DREHSCHEIBE-Online 

Anzeige

HIER KLICKEN!

 21 - Stuttgart 21 

  Neu bei Drehscheibe Online? Hier registrieren! Zum Ausprobieren und Üben bitte das Testforum aufsuchen!
In dieses Forum gehören alle Diskussionen und News zum Thema "Stuttgart 21". - Eine dringende Bitte an alle Beitragsverfasser: Sachlich bleiben - ganz gleich, ob man für oder gegen dieses Projekt ist. Beleidigungen und Verleumdungen sind auch in diesem Forum NICHT gestattet!
Seiten: 1 2 3 All Angemeldet: -

Re: Wenig Bedarf an Umleitern über die Panoramabahn

geschrieben von: kmueller

Datum: 10.09.20 15:40

Manu Chao schrieb:
kmueller schrieb:
Zunächst mal wurden die goalposts schon auf der anderen Seite mehrmals massiv verschoben.
Und das nennt man dann Diskussionskultur. Die andere Seite hat unfaire Mittel benutzt in der Vergangenheit also darf ich sie auch benutzen.
Mit 'anderer Seite' meinte ich nicht bestimmte Diskutanten, sondern die Kostenseite. Die bildet in wirtschaftlichen Zusammenhängen immer eine Einheit mit dem Nutzen. 'Halb so viel fürs gleiche Geld' ist genauso zu bewerten wie 'dasselbe fürs doppelte Geld.'

Anderswo scheitern Projekte, weil der Nutzen-Kosten-Faktor nur 0.98 statt 1 ist, und hier stockt man Milliardenbeträge um Faktoren zwei bis vier auf, ohne den Nutzen überhaupt zu kennen.

Re: Wenig Bedarf an Umleitern über die Panoramabahn

geschrieben von: cs

Datum: 10.09.20 16:41

graetz schrieb:
cs schrieb:
Dann kann der Kopfbahnhof nur noch ein sehr stark eingeschränktes Betriebsprogramm bewältigen mit sehr vielen Zugausfällen, nicht nur bei der S-Bahn.
Du sprichst vom Kopfbahnhof mit nur der Hälfte der Gleise? Dann stell du dir den Durchgangsbahnhof mit nur 4 Gleise vor. Und zwar auch im Block wie damals bei K20, also Ausfall der Gleise 1-4 oder 5-8.
Auch diese Diskussion hatten wir schon. S21 kollabiert dann wirklich.
Warum soll ich mir den Durchgangsbahnhof mit 4 Gleisen vorstellen, nur weil Du auf Ersatzsignals Beschreibung des Notbetriebs im Kopfbahnhof mit 16 Gleisen gemeint hast, er solle sich "das gleiche" (= also Notbetrieb im Kopfbahnhof) "mit nur der Hälfte der Gleise" (also 8 Gleise) vorstellen.

Re: Wenig Bedarf an Umleitern über die Panoramabahn

geschrieben von: graetz

Datum: 10.09.20 16:43

cs schrieb:
Warum soll ich mir den Durchgangsbahnhof mit 4 Gleisen vorstellen, nur weil Du auf Ersatzsignals Beschreibung des Notbetriebs im Kopfbahnhof mit 16 Gleisen gemeint hast, er solle sich "das gleiche" (= also Notbetrieb im Kopfbahnhof) "mit nur der Hälfte der Gleise" (also 8 Gleise) vorstellen.
Nö. Du hast gedacht, ich denke an den Kopfbahnhof. Ich habe darauf hingewiesen, dass bei den 8 Gleisen im Durchgangsbahnhof die S-Bahn sich proportional mehr bemerkbar macht. Und zwar schon alleine deswegen, weil dort kein Gleis permanent frei ist für die S-Bahn.

Re: Wenig Bedarf an Umleitern über die Panoramabahn

geschrieben von: cs

Datum: 10.09.20 18:23

graetz schrieb:
cs schrieb:
Warum? Dann nimmt man eben den zweiten Gutachterentwurf zum Deutschlandtakt als Basis der Fahrplanplanungen im Raum Stuttgart.

Denk mal drüber nach, warum der 3. Entwurf so ist wie er ist und welche Hürde man da gedanklich überwinden musste, eine Planung aufzustellen, die Milliarden-Invests ausgerechnet dort voraussetzt, wo grade schon 10 Milliarden investiert werden.
Ich denke mal, weil das politisch so gewollt war.

graetz schrieb:
Für welchen anderen Bahnknoten plant man jetzt diese Investitionen nachdem man bereits unmittelbar davor mehrere Milliarden investiert hat?
In welchem Bahnknoten wurden denn in letzter Zeit mehrere Milliarden investiert?

graetz schrieb:
Das macht man nicht ohne wirklich sehr große Not. Auch weil das politisch wirklich nicht mehr vermittelbar ist. Wenn du dir das trotzdem nicht vorstellen kannst, dann denk mal an das Wort "Länderfinanzausgleich" und wie sich da die Bundesländer drum gestritten haben. Beim Deutschlandtakt geht es im Prinzip auch um die Verteilung von Mitteln in die regionalen Bahnknoten. Und da bekommt Stuttgart einen absurd hohen Anteil im Vergleich zu allen(!) anderen Bahnknoten in Deutschland.
Noch hat niemand beschlossen, dass diese zusätzlichen Investitionen für die zusätzlichen Ausbauten in Stuttgart tatsächlich getätigt werden. Da sind andere Ausbaumaßnahmen deutlich wichtiger, da werden mit großer Wahrscheinlichkeit diese zusätzlichen Tunnel in Stuttgart mindestens in den nächsten 10 Jahren nicht beschlossen. Bis diese also tatsächlich genutzt werden können (sofern sie überhaupt mal kommen), dürfte es im besten Fall 2040 werden.

graetz schrieb:
Also kann man nicht einfach zum "2. Entwurf" zurückkehren.
Man kann nicht nur, man muss sogar, da der 3. Entwurf Infrastrukturen voraussetzt, die zum Zeitpunkt der gewünschten Aufnahme des "Deutschlandtakts" nicht vorhanden sind.

graetz schrieb:
Weil das Auswirkungen auf den gesamten Deutschland-Takt hat und nicht nur auf Stuttgart. Oder man plant eben an Stuttgart vorbei, wie Heimerl es sagte. Keine gute Bilanz für S21.
Was den Deutschlandtakt angeht, liegt Stuttgart ja in einer Randlage, weshalb sich die Auswirkungen lediglich auf die Region und die Strecke Stuttgart - Ulm - Augsburg - München beschränken.

graetz schrieb:
Wie vermittelst du das also den Regionen mit den Bahnknoten, die bekanntermassen mehr Probleme haben als K20? Davon gibt es einige. (Frag jetzt nicht nach welche - alles hier schon diskutiert und du warst sicher auch wieder dabei)
Warum soll ich das denen vermitteln, Du meinst doch, dass es ohne den Gäubahntunnel am Flughafen nicht geht.

graetz schrieb:
Auch scheinst du nicht zu kapieren, was das Wort "Deutschland" im "Deutschland-Takt" bedeutet.
Doch, im Gegensatz zu manchem S21-Gegner kapiere ich das schon.

graetz schrieb:
Man plant nicht einfach "im Raum Stuttgart". Man plant deutschlandweit mit deutschlandweiten Abhängigkeiten. Genau das ist das Manko von S21, weil es tatsächlich nur für den "Raum Stuttgart" geplant wurde und der Prämisse, einen darauf abgestimmten Fahrplan fahren zu können.
Es wurde nie ein Fahrplan nur für den "Raum Stuttgart" vorgesehen (außer bei K21), die Planungen für S21 gingen immer von Einbindungen in den benachbarten Knoten aus.

graetz schrieb:
In dem Moment, wo man nicht alleine auf S21 optimieren kann, zeigen sich die Nachteile dieser Planung und die Notwendigkeit von Erweiterungen, um den Engpass im Trog zu beseitigen, den Zulauf zu bauen, dessen Bau man mit S21 aktiv gestrichen hatte (Tunnel Zuffenhausen) und den Zulauf wieder "entmischt" wieder herzustellen, der mit S21 erst als gemischten Zulauf geschaffen wird (Gäubahntunnel).
Wann wurde ein Tunnel Zuffenhausen soweit geplant, dass man ihn bei S21 "aktiv" wieder streichen musste? Hast Du dazu Unterlagen? Glaubst Du wirklich, S21 wird mit dem Gäubahntunnel in Betrieb gehen?


graetz schrieb:
Der 3. Entwurf ist das Eingeständnis, dass S21 eine Fehlplanung ist, die zukünftigen Bahnverkehr gar nicht im Fokus hatte, stattdessen verunglimpfte man die absehbare Entwicklung und optimierte für "freie Grundstücke".

Wirklich visionär war dagegen Heimerls Entwurf, der unterm Strich mit dem heutigen Wissen sogar günstiger als S21 gewesen wäre und dabei die besten Voraussetzungen für den D-Takt geliefert hätte.
Wenn Du meinst ...


Zum Schluss kam es dann doch noch, das "Argument" 1: freie Grundstücke

Re: Wenig Bedarf an Umleitern über die Panoramabahn

geschrieben von: graetz

Datum: 10.09.20 18:47

cs schrieb:
In welchem Bahnknoten wurden denn in letzter Zeit mehrere Milliarden investiert?
Eben! in keinem! Nur in S21 - und trotzdem reicht es nicht. Wenn dir das nicht peinlich vorkommt, dann wirst du es eh nicht kapieren.

Zum Rest zusammengefasst: Nein, es ist politisch nicht gewollt, wenn die Planer von SMA feststellen, dass die Kantenzeiten nicht passen, weil ein Engpass nach wie vor mit S21 besteht, dessen ursprüngliche Beseitigung 1992 schon beschlossen und mit S21 gestrichen wurde.
Es ist nur die Bestätigung, dass S21 die tatsächlichen Anforderungen ignoriert hatte. Und das war politisch gewollt!

Die zusätzlichen Massnahmen sind noch nicht beschlossen, sie wurden aber als Notwendig erachtet. Das ist ein Ziel dieser Planung gewesen. Wenn S21 wirklich so "zukunftsfähig" sein sollte, müsste es keine Erweiterungen geben im "komplett neu geordneten Bahnknoten".

Und es ist lustig, dass du das "neue Herz Europas" auf einmal in einer "Randlage" verortest, nur weil S21 nicht liefern kann. Stuttgart liegt auf einer wichtigen Route und wenn die Auswirkungen nicht so groß wären, warum dann eine milliardenteure Zusatzplanung überhaupt andenken?

Wenn Stuttgart wirklich so unbedeutend ist, sind auch 10 Milliarden nicht gerechtfertigt. Aber selbst Grube sagte, S21 wäre der "Grundstein für den Erfolg des künftigen Schienenverkehrs in Deutschland". "S21 hätte eine Wirkung auf das gesamte Deutsche Schienennetz" usw. usw.

[youtu.be]

Du verfällst wieder in alte Prolermuster, wenn du S21 auf einmal kleinschreibst.

Der Ausbau Zuffenhausen wurde 1992 beschlossen weil als Engpass identifiziert. Alles auch hier schon belegt. Und du warst garantiert auch da wieder dabei in der Diskussion. Heimerl forderte schon 1988, dass man den Lückenschluss zur NBS nach Ulm von Zuffenhausen aus machen muss und nicht erst ab Feuerbach, wie es S21 dann macht. Und genau das soll jetzt auch kommen. S21 hat das im Prinzip Jahrzehnte blockiert.

Und wenn die Planer mit S21 "pur" nicht mehr planen wollen, dann ist es nicht nur meine Meinung, dass S21 "pur" eine Fehlplanung ist. Wäre es keine, bräuchte es nicht diese Tunnel, die nichts(!) anderes machen, als den Planungsstand 1992 wieder herzustellen und die Vermischung der Verkehre auf den Fildern wieder zu beseitigen. Also jene Vermischung, die erst mit S21 kommen wird. Ohne die Umleitung der Gäubahn zum Flughafen bräuchte man auch nicht den Gäubahntunnel. Es gibt bereits eine entmischte Trasse zum HBF. Und die Bahn tut im Moment aus Kostengründen alles dazu, diese auch zu erhalten.

Und zum Schluss: S21 ist ein Immobilienprojekt. Ohne das Immobilienprojekt hätte man Heimerls Entwurf umsetzen können und Stuttgart hätte beim D-Takt alle Optionen anstatt alle Hindernisse.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 10.09.20 19:12.

Re: Wenig Bedarf an Umleitern über die Panoramabahn

geschrieben von: cs

Datum: 10.09.20 18:49

graetz schrieb:
cs schrieb:
Warum soll ich mir den Durchgangsbahnhof mit 4 Gleisen vorstellen, nur weil Du auf Ersatzsignals Beschreibung des Notbetriebs im Kopfbahnhof mit 16 Gleisen gemeint hast, er solle sich "das gleiche" (= also Notbetrieb im Kopfbahnhof) "mit nur der Hälfte der Gleise" (also 8 Gleise) vorstellen.
Nö. Du hast gedacht, ich denke an den Kopfbahnhof. Ich habe darauf hingewiesen, dass bei den 8 Gleisen im Durchgangsbahnhof die S-Bahn sich proportional mehr bemerkbar macht. Und zwar schon alleine deswegen, weil dort kein Gleis permanent frei ist für die S-Bahn.
Nö, ich habe nicht gedacht, dass Du an den Kopfbahnhof denkst. Aber wenn Du nicht an den Kopfbahnhof gedacht hast, dann hast Du eben nicht geschrieben, was Du gedacht hast. In dem Beitrag, auf den ich geantwortet habe (und den ich zitiert habe) hast Du den Durchgangsbahnhof mit keinem Wort erwähnt.
Dass Du nicht nur eine Leseverständnisschwäche hast, sondern auch nicht in der Lage bist, das niederzuschreiben, was Du tatsächlich meinst, ist hier im Forum ja inzwischen hinlänglich bekannt.

Re: Wenig Bedarf an Umleitern über die Panoramabahn

geschrieben von: graetz

Datum: 10.09.20 22:40

Das kommt eben davon, dass du nur die Baumansicht benutzt. Sonst wäre dir der Kontext klar gewesen.

Stattdessen suchst du dir den absurdesten Kontext aus, um dann wieder über mich zu meckern.

Wieso sollte ich aus heiterem Himmel davon schreiben, dass die Hälfte der Kopfbahnhofgleise ausfällt?

Ich habe nicht das Wort „Ausfall“ benutzt. Die Diskussion unmittelbar davor verglich aber beide Bahnhöfe. Und der neue hat nun mal nur die Hälfte der Gleise des alten. Nicht alles zu lesen, um sich dann zu beschweren scheint deine neue Zersetzungsstrategie zu sein.

Re: Wenig Bedarf an Umleitern über die Panoramabahn

geschrieben von: Traumflug

Datum: 11.09.20 12:49

ChrisM schrieb:
Traumflug schrieb:
Ganze vier Züge, die eine Station weiter als bisher fahren, also ein Ausbau um vielleicht 0,05%, sollen die Verkehrswende richten. Solche Menschen kann man nicht ernst nehmen. Typische bahnschädliche PR-Polemik.

Vier Züge pro Stunde mehr. Heute fahren pro Stunde über die Schwabstraße 12 Züge hinaus (3 Linien im 15-Minuten-Takt). Künftig sind es 16 Züge, was einen Kapazitätszuwachs von 33 Prozent entspricht.
Von den vier zusätzlichen Zügen fährt nicht einer "eine Station weiter" wie Du uns Glauben machen möchtest. Zwei davon fahren drei Stationen weiter (Universität, Österfeld, künftiger Regionalbhf Vaihingen). Die anderen zwei fahren sogar sechs Stationen weiter (Universität, Österfeld, künftiger Regionalbhf Vaihingen, Rohr, Goldberg, Böblingen)
Du willst uns auf den Arm nehmen, richtig? Das Stuttgarter S-Bahn-Netz besteht aus 83 Stationen. Wenn drei davon diese Verbesserung bekommen ist das eine Steigerung der Verkehrsleistung um gerade mal 1%. Mit den drei weiteren Stationen der beiden Züge 1,5%. 98,5% zu wenig für die Bewältigung der Verkehrswende.

Für mehr Frieden auf Drehscheibe-Online: DSO peacemaker
Da gibt einer zu das er absurdes schreibt. Nett.

Über den Begriff "Ausfall" und "Umleitung" kann man trefflich philosophieren.

Was haben VRS und DB Fernverkehr, was bwegt nicht hat. Beide können gemeinsam agieren, bwegt ist abhängig vom Landesministerium.

Schaut man sich den S-Bahnplan an, so sieht man die gemeinschaftliche Arbeit von VRS und DB Fernverkehr.

S-Vaihingen, Ludwigsburg oder Bietigheim-Bissingen, Esslingen, Waiblingen.

graetz liest ja auch nur selektiv, das Kleingedruckte bei S-Bahn-Chaos, sollte auch gelesen werden.

Re: Wenig Bedarf an Umleitern über die Panoramabahn

geschrieben von: graetz

Datum: 11.09.20 21:20

Ersatzsignal schrieb:
(unzusammenhängendes Zeug)
Es ist wieder Wochenende. Du rauchst wieder irgendwas und das macht es dir unmöglich, zusammenhängende und verständliche Sätze zu schreiben.

cs brachte den Ausfall von acht Gleisen im HBF ins Spiel. Würden in S21 acht Gleise ausfallen, ginge nichts mehr im Trog - weil der gar nicht mehr hat. Eure Versuche, dieser minimale Infrastruktur irgendwie eine mindestens gleichartige Ausfallsicherheit zu attestieren, sind nur lächerlich. Selbst Heimerl unterstützt das nicht, und der sollte eigentlich über jeden Verdacht von euch erhaben sein. Das Interview hier scheint irgendwie vom letzten Jahr zu sein und geht auf die aktuelle Entwicklung Null ein.
Hat wohl jeder Bahnhof das Problem , wenn alle Gleise ausfallen. Brauch bloss ein kleiner Idi eine Drohung aussprechen.

Im Durchgangsbahnhof mit Richtungsbetrieb, gilt das Eimerkettenprinzip, so wie im Stammstreckentunnel.

Solange Frankfurt und Ulm-Augsburg nicht fertig gebaut sind, solange kannst du den 3. Plan für den Deutschlandtakt in die Tonne treten.

Genauso wie deine Beispiele, wieviele S-Bahnen wurden dort in den Kopfbahnhof umgeleitet ? Eine Zahl zwischen Null und Null dürfte zutreffend sein.

Re: Wenig Bedarf an Umleitern über die Panoramabahn

geschrieben von: ec paganini

Datum: 12.09.20 16:42

cs schrieb:
Was den Deutschlandtakt angeht, liegt Stuttgart ja in einer Randlage, weshalb sich die Auswirkungen lediglich auf die Region und die Strecke Stuttgart - Ulm - Augsburg - München beschränken.


Hallo cs, sorry für die Verballhornung...
Aber ich musste mir beim Lesen dieses Absatzes
bildlich vorstellen, wie 146 227, die Werbelok für
das "Neue Herz Europas- hier schlägt es", stattdessen
wirbt für "Das neue Projekt in der Randlage Stuttgarts im Deutschlandtakt für 10 Mrd Euro".

Ich erinnere mich vielleicht nicht richtig, aber meiner
Meinung nach sprach man damals davon, dass S21
dringend notwendig ist, um Stuttgart auch zukünftig
nicht vom hochwertigen Fernverkehrsnetz abzuhängen.

Jetzt also "Randlage"- wie schnell sich die Zeiten ändern.

Es steht darüber hinaus jedem selbst zu, die
Aussage des Abhängens Stuttgarts vom o.g. FV
auf sich wirken zu lassen.
Eine der wirtschaftlich stärksten Regionen Deutschlands hängt man einfach ab...so so.

LG Torsten

Re: Wenig Bedarf an Umleitern über die Panoramabahn

geschrieben von: graetz

Datum: 12.09.20 19:59

ec paganini schrieb:
Eine der wirtschaftlich stärksten Regionen Deutschlands hängt man einfach ab...so so.

LG Torsten
Laut Heimerl „streicht“ man sie auf jeden Fall vom D-Takt.

Re: Wenig Bedarf an Umleitern über die Panoramabahn

geschrieben von: mental

Datum: 13.09.20 11:31

ec paganini schrieb:
cs schrieb:
Was den Deutschlandtakt angeht, liegt Stuttgart ja in einer Randlage, weshalb sich die Auswirkungen lediglich auf die Region und die Strecke Stuttgart - Ulm - Augsburg - München beschränken.


Hallo cs, sorry für die Verballhornung...
Aber ich musste mir beim Lesen dieses Absatzes
bildlich vorstellen, wie 146 227, die Werbelok für
das "Neue Herz Europas- hier schlägt es", stattdessen
wirbt für "Das neue Projekt in der Randlage Stuttgarts im Deutschlandtakt für 10 Mrd Euro".

Ich erinnere mich vielleicht nicht richtig, aber meiner
Meinung nach sprach man damals davon, dass S21
dringend notwendig ist, um Stuttgart auch zukünftig
nicht vom hochwertigen Fernverkehrsnetz abzuhängen.

Jetzt also "Randlage"- wie schnell sich die Zeiten ändern.

Es steht darüber hinaus jedem selbst zu, die
Aussage des Abhängens Stuttgarts vom o.g. FV
auf sich wirken zu lassen.
Eine der wirtschaftlich stärksten Regionen Deutschlands hängt man einfach ab...so so.

LG Torsten
Das ist leider die Wahrheit.

Re: Wenig Bedarf an Umleitern über die Panoramabahn

geschrieben von: cs

Datum: 17.09.20 00:46

graetz schrieb:
ec paganini schrieb:
Eine der wirtschaftlich stärksten Regionen Deutschlands hängt man einfach ab...so so.

LG Torsten
Laut Heimerl „streicht“ man sie auf jeden Fall vom D-Takt.
Stimmt genau, deshalb ist die Region Stuttgart ja auch im Zielfahrplan für den Deutschlandtakt nicht enthalten.

Re: Wenig Bedarf an Umleitern über die Panoramabahn

geschrieben von: graetz

Datum: 17.09.20 01:54

Es gibt einen Unterschied zwischen den Segnungen und Absichten des D-Takts und Attribute wie „enthalten“ und „fahrbar“, was nur bedeutet, dass man Züge irgendwie durch Stuttgart bekommt, aber damit noch lange nicht die Ziele des D-Takts in Stuttgart erreicht.

Und geh mal davon aus, dass Professor Heimerl sehr genau weiss, dass Stuttgart im Fahrplan „enthalten“ ist. Wenn er trotzdem sagt, man könne Stuttgart aus dem D-Takt streichen, dann wird er sich etwas dabei gedacht haben. Oder denkst du, er kann die Infrastruktur von S21 nicht richtig beurteilen?



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 17.09.20 10:01.

Re: Wenig Bedarf an Umleitern über die Panoramabahn

geschrieben von: Manu Chao

Datum: 17.09.20 12:51

graetz schrieb:
Wenn S21 wirklich so "zukunftsfähig" sein sollte, müsste es keine Erweiterungen geben im "komplett neu geordneten Bahnknoten".
Es gibt keinen Grund die letzte Formulierung in Anführungszeichen zu setzen, der Bahnknoten (oder wie es Auto-Correct nennt, die Banknoten) wird ziemlich komplett neu geordnet. Im PR-Bereich ist es die Kunst Formulierungen zu finden die sowohl der Wahrheit entsprechen und gleichzeitig einen positiven Eindruck vermitteln.

Re: Wenig Bedarf an Umleitern über die Panoramabahn

geschrieben von: graetz

Datum: 17.09.20 13:00

Manu Chao schrieb:
Es gibt keinen Grund die letzte Formulierung in Anführungszeichen zu setzen,
Ich setze es in Anführungszeichen, weil hier eben ein Anspruch erhoben wird, der nachweislich nicht erfüllt wird. Zur Erfüllung hätte man den seit 1992 - also zwei Jahre vor "S21" - angedachten Ausbau bei Zuffenhausen auch mit S21 durchführen müssen, weil das damals der benannte Engpass im Bahnknoten war. Stattdessen setzte man erst in Feuerbach an mit der Folge, dass man jetzt noch zusätzlich Milliarden für neue Tunnel ausgeben muss.

Heimerls Vorschlag hätte tatsächlich "Ordnung" in den Bahnknoten gebracht durch die komplette Entmischung der Fern- und Regionalverkehre auch gegenüber der S-Bahn. Und dieses will man jetzt nachholen bzw. letzteres im Falle der Gäubahn wieder so herstellen, wie es Stand heute ist.

Bis dahin wird der Bahnknoten nicht "geordnet", sondern durch neue komplexe Mischverkehre und Eliminierung von Freizügigkeiten eher "ungeordnet".



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 17.09.20 13:01.

Re: Wenig Bedarf an Umleitern über die Panoramabahn

geschrieben von: Manu Chao

Datum: 17.09.20 14:16

graetz schrieb:
Manu Chao schrieb:
Es gibt keinen Grund die letzte Formulierung in Anführungszeichen zu setzen,
Ich setze es in Anführungszeichen, weil hier eben ein Anspruch erhoben wird, der nachweislich nicht erfüllt wird. Zur Erfüllung hätte man den seit 1992 - also zwei Jahre vor "S21" - angedachten Ausbau bei Zuffenhausen auch mit S21 durchführen müssen, weil das damals der benannte Engpass im Bahnknoten war. Stattdessen setzte man erst in Feuerbach an mit der Folge, dass man jetzt noch zusätzlich Milliarden für neue Tunnel ausgeben muss.
So, wenn etwas nicht nach deinen Vorstellungen ‘komplett umgeordnet’ worden ist, dann ist es nicht ‘komplett umgeordnet’? Siehst du nicht wie destruktiv ein Diskurs ist in der nur eine einzelne mögliche Interpretation einer Formulierung als zulässig angesehen wird?

Re: Wenig Bedarf an Umleitern über die Panoramabahn

geschrieben von: graetz

Datum: 17.09.20 14:35

Manu Chao schrieb:
So, wenn etwas nicht nach deinen Vorstellungen ‘komplett umgeordnet’ worden ist, dann ist es nicht ‘komplett umgeordnet’? Siehst du nicht wie destruktiv ein Diskurs ist in der nur eine einzelne mögliche Interpretation einer Formulierung als zulässig angesehen wird?
"komplett" bedeutet eben "komplett" und nicht "teilweise". Nicht nur in meiner "Vorstellung". Bahnknoten fangen da an, wo die Linien zusammentreffen. Und das ist in Kornwestheim und nicht in Feuerbach. Heimerl forderte das schon 1988, 1992 wurde ein Ausbau dort beschlossen, 2018 gab Leger selbst zu, dass dort ein Engpass ist und S21 nichts dazu macht und 2020 plant man den D-Takt bereits mit diesem Ausbau. S21 ist da der Einschnitt und die Bremse, die mit minimalem Aufwand maximale Grundstückserlöse erzielt, indem man den Engpass bis Feuerbach erhielt und den Mischverkehr intensiviert, während Heimerl schon 1988 die Verkehre entmischen wollte. S21 bringt also das Chaos, das man im D-Takt nicht mehr nutzen mag - keine "Ordnung".
Seiten: 1 2 3 All Angemeldet: -