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Traum vom Bahnhof Ulm geplatzt

geschrieben von: Traumflug

Datum: 05.09.20 02:39

Es ist nur ein Plus-Artikel, doch die Lage scheint deutlich zu werden:

In Ulm ist der Traum vom neuen Bahnhof geplatzt (Stuttgarter Zeitung)

Zitat
Die Erwartungen der Ulmer Stadtpolitik an die Schienenneubaustrecke nach Wendlingen sind schon immer hoch gewesen. Ganze Häuserzeilen sollen neu entstehen, wenn Bewohner des Stuttgarter Speckgürtels erst gemerkt haben, dass die Grundstückspreise an der Donau niedriger als in der Landeshauptstadt sind und die verkürzten Fahrzeiten mit dem ICE ein tägliches Pendeln zur Arbeit ermöglichen.
Zitat
Wider Erwarten baut die Bahn kein neues Empfangsgebäude für den Bahnhof – obwohl der Gemeinderat davon jahrelang ausgegangen war.
Liebe Ulmer, ihr seid nicht die einzigen, die hinter's Licht geführt wurden. Aber ihr habt das mit vielen Steuergeldern gefördert.

Für mehr Frieden auf Drehscheibe-Online: DSO peacemaker

Re: Traum vom Bahnhof Ulm geplatzt

geschrieben von: mental

Datum: 05.09.20 10:16

Wie viele 100 oder 1000 Artikel dieser Art brauchen wir noch, bevor der erste Befürworter zugibt, dass die S21 Teile eindeutig nicht den Versprechungen entsprechen?

Re: Traum vom Bahnhof Ulm geplatzt

geschrieben von: graetz

Datum: 05.09.20 10:32

Traumflug schrieb:
Es ist nur ein Plus-Artikel, doch die Lage scheint deutlich zu werden:


Zitat
Seit Jahren arbeitet das Rathaus mit enormen Geldmitteln seinen Masterplan Citybahnhof Ulm ab. Dazu gehören ein neuer Vorplatz mit angrenzendem Busbahnhof, eine gewaltige Tiefgarage, eine brandneue Fußgängerpassage unter der mehrstreifigen Friedrich-Ebert-Straße, die die Zughaltestelle von der Innenstadt trennt. Noch dominieren Kräne die Szenerie, aber in spätestens zwei Jahren soll der neue Stadteingang ganz fertig sein.

Dass die Bahn nach Fertigstellung der Schienenstrecke dann auch ein neues Empfangsgebäude bauen würde, war immer ein wesentlicher Teil aller Zukunftspläne. Es gab ja auch einen entsprechenden Vertrag mit dem Schienenkonzern – glaubte man über Jahre hinweg im Gemeinderat. Um so größer war die Ernüchterung, als die Bahn im vergangenen Dezember verkündete, den neuen Bahnhof werde es nicht geben. Der vermeintliche Vertrag war nur eine Absichtserklärung ohne Rechtsbindung gewesen, abgeschlossen vor Jahren zwischen dem Ex-Oberbürgermeister Ivo Gönner (SPD) und dem damaligen Bahnchef Rüdiger Grube.

Weshalb der Neubau, den Fachleute auf weit mehr als 100 Millionen Euro geschätzt hatten, nicht kommen würde, war auch ohne die spätere Coronakrise offensichtlich. Schon 2018 hatte der Nettogewinn des Zugunternehmens nicht mehr gereicht, um eine Dividende an den Bund zu zahlen. In Ulm, heißt es nun, soll nur noch verschönert werden. Von Bodenbelägen und Heizungstechnik ist unter anderem die Rede. Man werde „in den kommenden Jahren einen zweistelligen Millionen-Betrag in den Ulmer Hauptbahnhof investieren“, teilte eine Bahnsprecherin diese Woche auf Anfrage mit, ohne konkreter zu werden.


Tja, das ist ja nicht das erste mal, dass der Bahn auffällt, dass sie eigentlich kein Geld hat. Gleiches kann auch bei S21 passieren. Auch da gibt es ja ein Rechtsgutachten, das der Meinung ist, die Bahn wäre gar nicht verpflichtet, S21 zu bauen.

So weit wird es da wohl nicht kommen, aber wir haben noch mindestens 5 Jahre, in denen die Bahn noch die eine oder andere Streichung innerhalb des Projekts vornehmen kann. Irgendwelche Vertragsstrafen, falls S21 nicht vollumfänglich realisiert wird, gibt es ja nicht. Auch der Lenkungskreis hat da keine wirkliche Macht. Bis jetzt hatte die Bahn mit ihren Sparplänen wie z.B. am Flughafen nur freundlich angefragt. Aber wir sehen hier: Sicher ist das nicht.

Gleichzeitig hat sie aber auch echte Sparmassnahmen beim Bau der S-Bahntrasse nahe der Panoramabahn ausgeführt, deren letzte Konsequenz eine Erhaltung des Zulaufs von der Panoramabahn zum HBF ist. Auch da kann die Stadt nichts wirklich gegen machen. Die endgültige Entscheidung steht auch erst in frühestens fünf Jahren an, also auf den letzten Drücker.

Und sollte sich dann S21 tatsächlich als zu klein erweisen, was ja inzwischen jeder involvierte Bahnexperte bestätigt, dann ist es die Bahn, die einen "ergänzenden Tiefbahnhof" bauen müsste und stattdessen vielleicht auf die günstige Lösung "oben" dann beharrt. Die Rückabwicklung eines Grundstücksstreifens wäre da immer noch günstiger als neue Tunnel, die inzwischen ja sogar die Stadt auch als zu gefährlich ansieht. Die Stadt hat da auch keine Chance, wenn die Gleise dort noch zwingend gebraucht werden. Auch eine Wette "Stadt gegen Bahn". Ulm hat sie verloren.

In Berlin HBF wurde ja auch noch im letzten Moment gespart - auch, um die Eröffnung nicht noch weiter zu verschieben. Eine Klage des Architekten, wenigstens die Säulen im Tiefbahnhof nach Plan auszuführen, scheiterte. Ebenso wird die verkürzte Ausführung des Glasdaches oben so bleiben. Die eingelagerten Teile sind inzwischen schon verkauft oder entsorgt.

Letztendlich kann man sich auf die Bahn nicht verlassen, wenn es um irgendetwas ausserhalb von "Bahnverkehr" geht. Die Bahn als Partner in "Stadtentwicklung" einzubeziehen, ist keine gute Idee. Es ist auch nicht deren Aufgabe!

Re: Traum vom Bahnhof Ulm geplatzt

geschrieben von: Micha-0815

Datum: 05.09.20 11:24

mental schrieb:
Wie viele 100 oder 1000 Artikel dieser Art brauchen wir noch, bevor der erste Befürworter zugibt, dass die S21 Teile eindeutig nicht den Versprechungen entsprechen?
Von welchem S21-Teil ist denn in dem Artikel die Rede, was "eindeutig nicht den Versprechungen entsprechen" soll?

Ich denke von keinem, und ich kann daher auf sehr gut auf weitere Artikel dieser Art verzichten, deren Verlinkung ja nur unqualifziert negative Stimmung verbreiten soll.

Gruß, Micha
Meinungsfreiheit bedeutet, dass man fast alles behaupten darf. Es bedeutet nicht, dass sich jemand den Mist anhören muss.
(Kommentar im Tagesspiegel zu Verschwörungsgläubigen)

Re: Traum vom Bahnhof Ulm geplatzt

geschrieben von: CHB

Datum: 05.09.20 11:35

Micha-0815 schrieb:
mental schrieb:
Wie viele 100 oder 1000 Artikel dieser Art brauchen wir noch, bevor der erste Befürworter zugibt, dass die S21 Teile eindeutig nicht den Versprechungen entsprechen?
Von welchem S21-Teil ist denn in dem Artikel die Rede, was "eindeutig nicht den Versprechungen entsprechen" soll?

Ich denke von keinem, und ich kann daher auf sehr gut auf weitere Artikel dieser Art verzichten, deren Verlinkung ja nur unqualifziert negative Stimmung verbreiten soll.
Mit dem Beitrag hast Du Dich endgültig als Bot, der auf S21-Propaganda programmiert ist, geoutet. Oder als wirklich stumpfen, stupiden Menschen...

Re: Traum vom Bahnhof Ulm geplatzt

geschrieben von: kmueller

Datum: 05.09.20 11:40

Micha-0815 schrieb:
mental schrieb:
Wie viele 100 oder 1000 Artikel dieser Art brauchen wir noch, bevor der erste Befürworter zugibt, dass die S21 Teile eindeutig nicht den Versprechungen entsprechen?
Von welchem S21-Teil ist denn in dem Artikel die Rede, was "eindeutig nicht den Versprechungen entsprechen" soll?
Von der drastischen Verbesserung der Verbindung Ulms mit der Landeshauptstadt (und ihrem interkontinentalen Flughafen).

Mit S21 hat das natürlich nichts tu tun. Verbindlich vereinbart in diesem Projekt ist nur Murks wie der Bahnhofsabriß, und ausgeführt wird offensichtlich auch nur solcher, zum Abriß passend z.B. Streckenunterbrechungen über unbekannte Zeiträume der Größenordnung 'Jahre'.

Alles, was im Umfeld des Projekts als positiv oder gar großartig gehandelt wird, besteht nur aus leeren Versprechungen statt aus verbindlichen Zusagen. Für 'leere Versprechungen' gibt es noch ein kürzeres mit 'L' anfangendes Wort, das mir im Moment aber nicht einfällt.

Re: Traum vom Bahnhof Ulm geplatzt

geschrieben von: Micha-0815

Datum: 05.09.20 12:35

CHB schrieb:
Micha-0815 schrieb:
mental schrieb:
Wie viele 100 oder 1000 Artikel dieser Art brauchen wir noch, bevor der erste Befürworter zugibt, dass die S21 Teile eindeutig nicht den Versprechungen entsprechen?
Von welchem S21-Teil ist denn in dem Artikel die Rede, was "eindeutig nicht den Versprechungen entsprechen" soll?

Ich denke von keinem, und ich kann daher auf sehr gut auf weitere Artikel dieser Art verzichten, deren Verlinkung ja nur unqualifziert negative Stimmung verbreiten soll.
Mit dem Beitrag hast Du Dich endgültig als Bot, der auf S21-Propaganda programmiert ist, geoutet. Oder als wirklich stumpfen, stupiden Menschen...
Warum beantwortest Du nicht einfach die Frage? Ich kenne ja nur das oben zitierte, und da hatte ich den Eindruck, es ginge um das Ulmer Bahnhofsgebäude.

Gruß, Micha
Meinungsfreiheit bedeutet, dass man fast alles behaupten darf. Es bedeutet nicht, dass sich jemand den Mist anhören muss.
(Kommentar im Tagesspiegel zu Verschwörungsgläubigen)

Re: Traum vom Bahnhof Ulm geplatzt

geschrieben von: Micha-0815

Datum: 05.09.20 12:37

kmueller schrieb:
Micha-0815 schrieb:
mental schrieb:
Wie viele 100 oder 1000 Artikel dieser Art brauchen wir noch, bevor der erste Befürworter zugibt, dass die S21 Teile eindeutig nicht den Versprechungen entsprechen?
Von welchem S21-Teil ist denn in dem Artikel die Rede, was "eindeutig nicht den Versprechungen entsprechen" soll?
Von der drastischen Verbesserung der Verbindung Ulms mit der Landeshauptstadt (und ihrem interkontinentalen Flughafen).
Echt? Ich dachte es ginge um das Ulmer Empfangsgebäude am Hauptbahnhof.

Zitiere doch mal bitte die Teile, die sich auf die Verbindung mit der Landeshauptstadt beziehen sollen.

Gruß, Micha
Meinungsfreiheit bedeutet, dass man fast alles behaupten darf. Es bedeutet nicht, dass sich jemand den Mist anhören muss.
(Kommentar im Tagesspiegel zu Verschwörungsgläubigen)

Re: Traum vom Bahnhof Ulm geplatzt

geschrieben von: graetz

Datum: 05.09.20 12:46

Micha-0815 schrieb:
kmueller schrieb:
Micha-0815 schrieb:
mental schrieb:
Wie viele 100 oder 1000 Artikel dieser Art brauchen wir noch, bevor der erste Befürworter zugibt, dass die S21 Teile eindeutig nicht den Versprechungen entsprechen?
Von welchem S21-Teil ist denn in dem Artikel die Rede, was "eindeutig nicht den Versprechungen entsprechen" soll?
Von der drastischen Verbesserung der Verbindung Ulms mit der Landeshauptstadt (und ihrem interkontinentalen Flughafen).
Echt? Ich dachte es ginge um das Ulmer Empfangsgebäude am Hauptbahnhof.

Zitiere doch mal bitte die Teile, die sich auf die Verbindung mit der Landeshauptstadt beziehen sollen.
Zitat
Die Erwartungen der Ulmer Stadtpolitik an die Schienenneubaustrecke nach Wendlingen sind schon immer hoch gewesen. Ganze Häuserzeilen sollen neu entstehen, wenn Bewohner des Stuttgarter Speckgürtels erst gemerkt haben, dass die Grundstückspreise an der Donau niedriger als in der Landeshauptstadt sind und die verkürzten Fahrzeiten mit dem ICE ein tägliches Pendeln zur Arbeit ermöglichen.




1-mal bearbeitet. Zuletzt am 05.09.20 12:46.

Re: Traum vom Bahnhof Ulm geplatzt

geschrieben von: graetz

Datum: 05.09.20 12:59

Micha-0815 schrieb:
CHB schrieb:
Micha-0815 schrieb:
mental schrieb:
Wie viele 100 oder 1000 Artikel dieser Art brauchen wir noch, bevor der erste Befürworter zugibt, dass die S21 Teile eindeutig nicht den Versprechungen entsprechen?
Von welchem S21-Teil ist denn in dem Artikel die Rede, was "eindeutig nicht den Versprechungen entsprechen" soll?

Ich denke von keinem, und ich kann daher auf sehr gut auf weitere Artikel dieser Art verzichten, deren Verlinkung ja nur unqualifziert negative Stimmung verbreiten soll.
Mit dem Beitrag hast Du Dich endgültig als Bot, der auf S21-Propaganda programmiert ist, geoutet. Oder als wirklich stumpfen, stupiden Menschen...
Warum beantwortest Du nicht einfach die Frage? Ich kenne ja nur das oben zitierte, und da hatte ich den Eindruck, es ginge um das Ulmer Bahnhofsgebäude.
Was du nicht kapierst: Wie z.B. auch am Flughafen richtet man in Ulm heute Bauvorhaben darauf aus, dass die Bahn selbst liefert. Im Prinzip passiert das auch in der Stuttgarter Innenstadt, wo man davon ausgeht, dass sämtliche Gleise "oben" verschwinden, obwohl wir jetzt wissen, dass man diese Gleise auf jeden Fall noch braucht bzw. noch mehr Gleise dann unterirdisch gebaut werden müssen. Es kann also sowohl am Flughafen als auch in der Stuttgarter Innenstadt in den nächsten fünf Jahren eine Entwicklung entstehen, die die Pläne zumindest teilweise durchkreuzt.

Das passiert grade in Ulm:

Zitat
Damit fehlt ein zentraler Baustein des ganzen schönen Ulmer Gesamtplans.
Und die "unqualifizierte negative Stimmung" machen nicht irgendwelche "Gegner", sondern die flammende Befürworterstadt Ulm, als Reaktion auf das Gebaren der Bahn.

Zitat
Um so größer war die Ernüchterung, als die Bahn im vergangenen Dezember verkündete, den neuen Bahnhof werde es nicht geben.

Re: Traum vom Bahnhof Ulm geplatzt

geschrieben von: CHB

Datum: 05.09.20 14:34

Micha-0815 schrieb:
CHB schrieb:
Micha-0815 schrieb:
mental schrieb:
Wie viele 100 oder 1000 Artikel dieser Art brauchen wir noch, bevor der erste Befürworter zugibt, dass die S21 Teile eindeutig nicht den Versprechungen entsprechen?
Von welchem S21-Teil ist denn in dem Artikel die Rede, was "eindeutig nicht den Versprechungen entsprechen" soll?

Ich denke von keinem, und ich kann daher auf sehr gut auf weitere Artikel dieser Art verzichten, deren Verlinkung ja nur unqualifziert negative Stimmung verbreiten soll.
Mit dem Beitrag hast Du Dich endgültig als Bot, der auf S21-Propaganda programmiert ist, geoutet. Oder als wirklich stumpfen, stupiden Menschen...
Warum beantwortest Du nicht einfach die Frage? Ich kenne ja nur das oben zitierte, und da hatte ich den Eindruck, es ginge um das Ulmer Bahnhofsgebäude.
Warum sollte ich eine nicht an mich gerichtete Frage beantworten? Aber Deine aggressive Reaktion zeigt: Du bist in die Ecke gedrängt, kannst nur noch um Dich schlagen. Erbärmlich.

Re: Traum vom Bahnhof Ulm geplatzt

geschrieben von: kmueller

Datum: 05.09.20 14:35

Micha-0815 schrieb:
kmueller schrieb:
Micha-0815 schrieb:
Von welchem S21-Teil ist denn in dem Artikel die Rede, was "eindeutig nicht den Versprechungen entsprechen" soll?
Von der drastischen Verbesserung der Verbindung Ulms mit der Landeshauptstadt (und ihrem interkontinentalen Flughafen).
Echt? Ich dachte es ginge um das Ulmer Empfangsgebäude am Hauptbahnhof.

Zitiere doch mal bitte die Teile, die sich auf die Verbindung mit der Landeshauptstadt beziehen sollen.
Das Ulmer Empfangsgebäude hat nichts mit Bahnfahrten nach Stuttgart zu tun? Gehört nun auch schon dieses Gebäude nicht mehr zum Bahnbetrieb, sondern ist reines Objekt der Immobilienspekulation? Oder will man nach der Strecke Stuttgart-Zürich nun auch die nach Ulm auf unbestimmte Zeit kappen?

Re: Traum vom Bahnhof Ulm geplatzt

geschrieben von: Micha-0815

Datum: 05.09.20 16:53

kmueller schrieb:
Micha-0815 schrieb:
kmueller schrieb:
Micha-0815 schrieb:
Von welchem S21-Teil ist denn in dem Artikel die Rede, was "eindeutig nicht den Versprechungen entsprechen" soll?
Von der drastischen Verbesserung der Verbindung Ulms mit der Landeshauptstadt (und ihrem interkontinentalen Flughafen).
Echt? Ich dachte es ginge um das Ulmer Empfangsgebäude am Hauptbahnhof.

Zitiere doch mal bitte die Teile, die sich auf die Verbindung mit der Landeshauptstadt beziehen sollen.
Das Ulmer Empfangsgebäude hat nichts mit Bahnfahrten nach Stuttgart zu tun? Gehört nun auch schon dieses Gebäude nicht mehr zum Bahnbetrieb, sondern ist reines Objekt der Immobilienspekulation? Oder will man nach der Strecke Stuttgart-Zürich nun auch die nach Ulm auf unbestimmte Zeit kappen?
Das Ulmer Empfangsgebäude trägt in der Tat rein gar nichts zu der von Dir angesprochenen "drastischen Verbesserung der Verbindung Ulms mit der Landeshauptstadt" bei. Danke, dass Du einmal mehr so richtig deutlich gemacht hast, dass Du wie so oft kein ernsthaftes Argument vertrittst. Wie wohl auch kein anderer, der ein solche Argumentation mitträgt.

Gruß, Micha
Meinungsfreiheit bedeutet, dass man fast alles behaupten darf. Es bedeutet nicht, dass sich jemand den Mist anhören muss.
(Kommentar im Tagesspiegel zu Verschwörungsgläubigen)

Re: Traum vom Bahnhof Ulm geplatzt

geschrieben von: Micha-0815

Datum: 05.09.20 16:58

CHB schrieb:
Micha-0815 schrieb:
CHB schrieb:
Mit dem Beitrag hast Du Dich endgültig als Bot, der auf S21-Propaganda programmiert ist, geoutet. Oder als wirklich stumpfen, stupiden Menschen...

Warum beantwortest Du nicht einfach die Frage? Ich kenne ja nur das oben zitierte, und da hatte ich den Eindruck, es ginge um das Ulmer Bahnhofsgebäude.
Warum sollte ich eine nicht an mich gerichtete Frage beantworten? Aber Deine aggressive Reaktion zeigt: Du bist in die Ecke gedrängt, kannst nur noch um Dich schlagen. Erbärmlich.
Lol. Jetzt hast Du es mir aber gegeben, was?

Es mutet natürlich für die meisten S21-Gegner als sehr aggressiv an, nach Argumenten gefragt zu werden. Weil wenn es um Argumente geht, stehen sie sofort auf verlorenen Fuß. Wie gemein!

Gruß, Micha
Meinungsfreiheit bedeutet, dass man fast alles behaupten darf. Es bedeutet nicht, dass sich jemand den Mist anhören muss.
(Kommentar im Tagesspiegel zu Verschwörungsgläubigen)

Re: Traum vom Bahnhof Ulm geplatzt

geschrieben von: Micha-0815

Datum: 05.09.20 17:01

graetz schrieb:
Micha-0815 schrieb:
kmueller schrieb:
Micha-0815 schrieb:
mental schrieb:
Wie viele 100 oder 1000 Artikel dieser Art brauchen wir noch, bevor der erste Befürworter zugibt, dass die S21 Teile eindeutig nicht den Versprechungen entsprechen?
Von welchem S21-Teil ist denn in dem Artikel die Rede, was "eindeutig nicht den Versprechungen entsprechen" soll?
Von der drastischen Verbesserung der Verbindung Ulms mit der Landeshauptstadt (und ihrem interkontinentalen Flughafen).
Echt? Ich dachte es ginge um das Ulmer Empfangsgebäude am Hauptbahnhof.

Zitiere doch mal bitte die Teile, die sich auf die Verbindung mit der Landeshauptstadt beziehen sollen.
Zitat
Die Erwartungen der Ulmer Stadtpolitik an die Schienenneubaustrecke nach Wendlingen sind schon immer hoch gewesen. Ganze Häuserzeilen sollen neu entstehen, wenn Bewohner des Stuttgarter Speckgürtels erst gemerkt haben, dass die Grundstückspreise an der Donau niedriger als in der Landeshauptstadt sind und die verkürzten Fahrzeiten mit dem ICE ein tägliches Pendeln zur Arbeit ermöglichen.

Und was soll davon nun angeblich nicht mehr gelten?

Gruß, Micha
Meinungsfreiheit bedeutet, dass man fast alles behaupten darf. Es bedeutet nicht, dass sich jemand den Mist anhören muss.
(Kommentar im Tagesspiegel zu Verschwörungsgläubigen)

Mit dem Mut der Verzweifelten

geschrieben von: ChrisM

Datum: 05.09.20 17:27

Es muss schon sehr bitter sein, wenn man mit vielen Klinmzügen versucht, einen weiteren nicht haltbaren Vorwurf zu konstruieren und es doch wieder einmal nicht schafft.
Zum einen wäre es schön, wenn die Passage aus dem Finanzierungsvertrag zitiert werden könne, die den Umbau des Empfangsgebäudes in Ulm zum Inhalt hat. Damit ihr mehr Zeit zum suchen habt, verlinke ich das Dokument. [vm.baden-wuerttemberg.de]
Zum anderen sei die Frage an die Runde der Aufrechten gestattet, was das Ende der NBS mit S21 zu tun hat? Wir haben ja gelernt, dass das eine nichts mit dem anderen zu tun hat. Oder sollte das am Ende doch gar nicht so sein?

Re: Traum vom Bahnhof Ulm geplatzt

geschrieben von: kmueller

Datum: 05.09.20 17:36

Micha-0815 schrieb:
Das Ulmer Empfangsgebäude trägt in der Tat rein gar nichts zu der von Dir angesprochenen "drastischen Verbesserung der Verbindung Ulms mit der Landeshauptstadt" bei. Danke, dass Du einmal mehr so richtig deutlich gemacht hast, dass Du wie so oft kein ernsthaftes Argument vertrittst. Wie wohl auch kein anderer, der ein solche Argumentation mitträgt.
Wenn sie nichts zum Reisen beitragen; warum gibt es dann überhaupt Empfangsgebäude?

Re: Mit dem Mut der Verzweifelten

geschrieben von: kmueller

Datum: 05.09.20 17:40

ChrisM schrieb:
Es muss schon sehr bitter sein, wenn man mit vielen Klinmzügen versucht, einen weiteren nicht haltbaren Vorwurf zu konstruieren und es doch wieder einmal nicht schafft.

Zum anderen sei die Frage an die Runde der Aufrechten gestattet, was das Ende der NBS mit S21 zu tun hat? Wir haben ja gelernt, dass das eine nichts mit dem anderen zu tun hat. Oder sollte das am Ende doch gar nicht so sein?
Das mußt du die Leute fragen, die das 'Bahnprojekt Stuttgart-Ulm' kreiert haben. Wenn diese Bezeichnung nicht ein Fake ist, dann enthält es die Bahnhöfe in Stuttgart und Ulm als integrale Bestandteile.

Re: Traum vom Bahnhof Ulm geplatzt

geschrieben von: graetz

Datum: 05.09.20 17:49

Micha-0815 schrieb:
graetz schrieb:
Micha-0815 schrieb:
kmueller schrieb:
Micha-0815 schrieb:
mental schrieb:
Wie viele 100 oder 1000 Artikel dieser Art brauchen wir noch, bevor der erste Befürworter zugibt, dass die S21 Teile eindeutig nicht den Versprechungen entsprechen?
Von welchem S21-Teil ist denn in dem Artikel die Rede, was "eindeutig nicht den Versprechungen entsprechen" soll?
Von der drastischen Verbesserung der Verbindung Ulms mit der Landeshauptstadt (und ihrem interkontinentalen Flughafen).
Echt? Ich dachte es ginge um das Ulmer Empfangsgebäude am Hauptbahnhof.

Zitiere doch mal bitte die Teile, die sich auf die Verbindung mit der Landeshauptstadt beziehen sollen.
Zitat
Die Erwartungen der Ulmer Stadtpolitik an die Schienenneubaustrecke nach Wendlingen sind schon immer hoch gewesen. Ganze Häuserzeilen sollen neu entstehen, wenn Bewohner des Stuttgarter Speckgürtels erst gemerkt haben, dass die Grundstückspreise an der Donau niedriger als in der Landeshauptstadt sind und die verkürzten Fahrzeiten mit dem ICE ein tägliches Pendeln zur Arbeit ermöglichen.

Und was soll davon nun angeblich nicht mehr gelten?
Für jemanden, der angeblich an Informationen zum Projekt so interessiert ist, solltest du endlich mal ein STZ-Abo springen lassen:

Zitat
Damit fehlt ein zentraler Baustein des ganzen schönen Ulmer Gesamtplans. (Anmerkung von mir: Das hatte ich schon zitiert und beantwortet im Prinzip schon deine Frage) Der Bahnhof stand schon bei seiner Eröffnung 1953 wegen seiner kargen Ästhetik vereinzelt in der Kritik. Immerhin: Über die Jahrzehnte ist nachgebessert worden. Vor dem Gebäude entstand ein Glasdach, in den 80er-Jahren wurden Gepäckbeförderungsbänder neben den Treppen eingebaut. Noch im vergangenen Jahr erhielt ein Steg über die Bahngleise Personenaufzüge; der Zugang zu den Gleisen wurde damit barrierefrei. Andererseits standen die Gepäckbänder immer häufiger still. Für die 30 Jahre alte Technik, hieß es seitens der Bahn, seien kaum noch Ersatzteile aufzutreiben. Die Wartehalle gilt für die mittlerweile rund 40 000 Reisenden pro Tag längst als zu beengt.
Das neue Bahnhofsgebäude war eben deswegen ein "zentraler Baustein" eines Planes, das Areal des Bahnhofs und Neubauten im direkten Umfeld aufzuwerten:

Zitat
Stadt und Bahn
Moderne Bahnhöfe und ihr Umfeld bilden im Stadtgefüge neue multifunktionale Zentren. Damit setzen Bahnhofsprojekt auch Impulse für die Entwicklung benachbarter Stadtviertel frei. Im Zusammenwirken der einzelnen Disziplinen Architektur, Städtebau und Verkehrsplanung entstehen Synergieeffekte. Höhere Akzeptanz, stärkere Identifikation und Wertsteigerungen sind die Folge.

Theaterviertel
Mit dem Theaterviertel zwischen der Olgastraße und der Neutorstraße verfügt die Stadt Ulm über ein Flächenpotential für eine Cityerweiterung mit bester Anbindung an Schiene und Straße. In einer Mischung aus Wohnen und Arbeiten soll hier ein dichtes und urban geprägtes Stadtquartier mit qualitätsvollen öffentlichen Freiräumen entstehen. Die Zeitblomstraße bildet die Haupterschließungsstraße des neuen Stadtviertels und kann zum städtischen Boulevard aufgewertet werden. Über ein differenziertes Wegenetz wird das Theaterviertel an den Bahnhof, die Innenstadt und die weiteren umliegenden Stadtviertel angebunden sein.

City-Bahnhof Ulm
Der City-Bahnhof ist als Verkehrs- Handels- und Dienstleistungszentrum konzipiert. Neben seiner Funktion als Verkehrsstation dient er auch als Stadtteilverbindung zwischen dem Dichterviertel und der Innenstadt und ist ein wichtiger Standort für Handel, Büro und Dienstleistung. Direkt am Bahnhof soll der Standortvorteil für ein Dienstleistungszentrum mit Flächen für Büro, Seminar und Kongress und Hochschulnutzungen genutzt werden. Die neue Bahnhofshalle wird mit modernen Wartebereichen und einem attraktiven Reisezentrum ausgestattet sein.

Innenstadt
Die neue Passage unter der Friedrich-Ebert-Straße vom Bahnhof zur Fußgängerzone verknüpft die DB-Verkehrsstation direkt mit den besten Einkaufslagen der Innenstadt. Dies trägt zur weiteren Aufwertung der Innenstadt als Einzelhandelsstandort bei und stärkt die oberzentrale Funktion Ulms. Davon wird der Handel nachhaltig profitieren. Zusätzlich entsteht zwischen der Fußgängerzone und der Keltergasse und am neuen Bahnhofszugang das Einkaufsviertel Sedelhöfe. Auf ca. 18.000 qm Verkaufsfläche soll ein breites Sortiment an Waren angeboten werden. Das neue Stadtquartier soll auch für Wohnen und Dienstleistungen genutzt werden. Die Sedelhöfe werden über die Passage bestens an den ÖPNV angebunden. Außerdem entsteht anstelle der Sedelhofgarage eine neue Parkgarage für das Einkaufsviertel.

Schillerrampe und Schillerstraße
An der Schillerrampe ist die Entwicklung eines prägnanten Standorts für Büro- und Verwaltungsnutzung in Nachbarschaft zum Verwaltungszentrum des Alb-Donau-Kreises oder eines Wissensstandorts als Erweiterung der Hochschullandschaft Ulm denkbar. Auch Wohnen und Einzelhandelsnutzungen für das direkte Umfeld sind möglich. Durch den neuen Bahnhofsteg und die Passage zum City-Bahnhof wird dieses neue Stadtviertel bestens an den Zugverkehr und die Innenstadt angebunden sein. Die Schillerstraße selbst soll im Bereich des Bahnhofs dreistreifig ausgebaut werden. Im Zusammenhang mit dem neuen Westzugang zum Bahnhof entsteht an der Schillerstraße ein Parkhaus.

Dichterviertel
Das Dichterviertel ist zwischen den Bahngleisen und der Bundesstraße B10 gelegen. Mit der Entwicklung des City-Bahnhofs Ulm wird sich sein Stellenwert wesentlich verändern. Durch die neue Unterführung in die Fußgängerzone wird das Dichterviertel bestens angebunden. Gerade in den vernachlässigten Bereichen des nördlichen Dichterviertels liegt großes Entwicklungspotential. Deshalb hat der Gemeinderat das Sanierungsgebiet und den Rahmenplan Dichterviertel beschlossen. Das Gebiet soll zu einem hochwertigen Quartier für Wohnen und Arbeiten aufgewertet werden. Alternative Wohnformen für Familien, Senioren oder Pendler sollen integriert werden. Gewerbliche Nutzung soll zukünftig v.a. an den Quartiersrändern entstehen. Die Uferzonen der beiden Blauarme sollen saniert und erlebbar gemacht werden. Auf diese Weise wir die Freiraumqualität im Quartier gesteigert.

[www.citybahnhof.ulm.de]

All das funktioniert nur schlecht mit einem Bahnhof, von dem es heisst:

Zitat
Der Bahnhof stand schon bei seiner Eröffnung 1953 wegen seiner kargen Ästhetik vereinzelt in der Kritik. Immerhin: Über die Jahrzehnte ist nachgebessert worden. Vor dem Gebäude entstand ein Glasdach, in den 80er-Jahren wurden Gepäckbeförderungsbänder neben den Treppen eingebaut. Noch im vergangenen Jahr erhielt ein Steg über die Bahngleise Personenaufzüge; der Zugang zu den Gleisen wurde damit barrierefrei. Andererseits standen die Gepäckbänder immer häufiger still. Für die 30 Jahre alte Technik, hieß es seitens der Bahn, seien kaum noch Ersatzteile aufzutreiben. Die Wartehalle gilt für die mittlerweile rund 40 000 Reisenden pro Tag längst als zu beengt.
Und die Stadt ist eben schon im Vertrauen auf die Bahn in Vorleistung gegangen, so wie Stuttgart es ja auch schon getan hat:


Zitat
Seit Jahren arbeitet das Rathaus mit enormen Geldmitteln seinen Masterplan Citybahnhof Ulm ab. Dazu gehören ein neuer Vorplatz mit angrenzendem Busbahnhof, eine gewaltige Tiefgarage, eine brandneue Fußgängerpassage unter der mehrstreifigen Friedrich-Ebert-Straße, die die Zughaltestelle von der Innenstadt trennt. Noch dominieren Kräne die Szenerie, aber in spätestens zwei Jahren soll der neue Stadteingang ganz fertig sein.


...

Vor rund zehn Jahren hatte die Stadt über ihre Wohnungsbaugesellschaft sogar das ans Empfangsgebäude angrenzende Intercity-Hotel gekauft, um damit mögliche spätere Interessenkonflikte im Zuge der Bauarbeiten abzuräumen.
Mit einem nach wie vor unattraktiven und zu kleinem Bahnhofsgebäude kannst du dir die Pläne, die vor allem auch darauf abzielen, Stuttgarter von den "günstigen Wohnungen" auf den S21-"freien Grundstücken" in die noch günstigeren Ulmer Wohnungen zu locken, abschminken. Das "gilt" also nicht mehr.

Kern der Kritik sind (mal wieder) uneingelöste Versprechen der Bahn. Das hier geschah alles noch im Umfeld der politischen Legitimierung des Projekts "Stuttgart-Ulm". Ulm wurde suggeriert, dass auch diese Stadt davon profitieren würde. Jetzt mutiert die Stadt zum Bittsteller und die Bahn hat einfach nicht mehr die Mittel, selbst so ein relativ kleines Projekt zu stemmen. Und bei S21 stehen noch ganz andere Geldsummen an, die nach wie vor nicht finanziert sind, da der Arriva-Verkauf auch krachend gescheitert ist.

Da auch bei S21 vergleichbares nicht verbindlich vereinbart wurde, erhöht sich eben die Gefahr, dass die Bahn auch da kurz vor Schluss (die NBS soll ja schon in zwei Jahren in Betrieb gehen) den einen oder anderen Rückzieher machen wird. Für sehr wahrscheinlich halte ich eben den Erhalt der Trasse der Panoramabahn. Die Bahn arbeitet schon seit Jahren darauf hin, sich die Kosten einer mehrfachen Gleisverschwenkung zu sparen. Warum sie davon ablassen soll, nur um einer Stadtverwaltung einen Gefallen zu tun, erschliesst sich grade mit Blick auf die aktuelle Entwicklung in Ulm nicht mehr.

Re: Mit dem Mut der Verzweifelten

geschrieben von: graetz

Datum: 05.09.20 18:01

ChrisM schrieb:
Zum anderen sei die Frage an die Runde der Aufrechten gestattet, was das Ende der NBS mit S21 zu tun hat? Wir haben ja gelernt, dass das eine nichts mit dem anderen zu tun hat. Oder sollte das am Ende doch gar nicht so sein?
Frag das den Autor des Artikels, der einen S21-Bezug hergestellt hatte. ("Stuttgart 21-Auswirkungen") Ein Bezug ist auf jeden Fall der, dass auch die Region von S21 und der NBS überzeugt werden musste, eben auch weil die Mittel für S21 und das entsprechende Engagement des Landes Mittel für den Rest des Landes kannibalisieren. Aktuell scheint ja auch der Gäubahnausbau zu konkurrieren mit einem Tunnel, der einen entmischten Verkehr auf den letzten Kilometern vor Stuttgart wieder in den Zustand versetzen soll, der mit S21 erst abgeschafft wird.

Man lockte also mit Versprechen, legte sich aber nicht wirklich fest und macht jetzt den Rückzieher. Auch andere Regionen, wie eben die Gäubahnanlieger, sollen ja die Wirkungen von S21 negativ zu spüren bekommen (jahrelange Kappung)

Und schön, dass du die FV verlinkt hast. Zeig mir mal die Stelle, wo die Bahn definitiv auf eine vollumfängliche Projektausführung verpflichtet wird und welche Sanktionen der Bahn drohen, sollte sie es nicht machen. Du wirst keine finden. Und das alleine ist schon genug Bezug. Berlin HBF hatte ich als weiteres Beispiel noch ausgeführt. Wobei Berlin da noch harmlos war. Es sind nur die Passagiere der ersten Klasse, die in einem modernen und nagelneuen Bahnhof zeitweise im Regen stehen müssen, weil man die bereits gefertigten Dachteile nicht mehr montieren mochte.
In Stuttgart können aber noch andere Sparmassnahmen greifen. Der Flughafen könnte eine ewige Baustelle werden und auch über die oben liegenden Gleise ist noch lange nicht das letzte Wort gesprochen. Dabei ist es egal, wie hoch die Stadt in Vorleistung gegangen ist und der Bahn auch schon dieses oder jenes abgekauft hat. In Ulm interessiert es die Bahn auch nicht.

Re: Traum vom Bahnhof Ulm geplatzt

geschrieben von: graetz

Datum: 05.09.20 18:42

Micha-0815 schrieb:
Es mutet natürlich für die meisten S21-Gegner als sehr aggressiv an, nach Argumenten gefragt zu werden. Weil wenn es um Argumente geht, stehen sie sofort auf verlorenen Fuß. Wie gemein!
Ausfallend wirst eher du. Oder abwechselnd ganz still. Du bleibt nach wie vor auch Antworten schuldig. Weil du keine mehr hast!

Re: Traum vom Bahnhof Ulm geplatzt

geschrieben von: Micha-0815

Datum: 05.09.20 19:15

graetz schrieb:
Micha-0815 schrieb:
graetz schrieb:
Micha-0815 schrieb:
kmueller schrieb:
Von der drastischen Verbesserung der Verbindung Ulms mit der Landeshauptstadt (und ihrem interkontinentalen Flughafen).

Echt? Ich dachte es ginge um das Ulmer Empfangsgebäude am Hauptbahnhof.

Zitiere doch mal bitte die Teile, die sich auf die Verbindung mit der Landeshauptstadt beziehen sollen.
Zitat
Die Erwartungen der Ulmer Stadtpolitik an die Schienenneubaustrecke nach Wendlingen sind schon immer hoch gewesen. Ganze Häuserzeilen sollen neu entstehen, wenn Bewohner des Stuttgarter Speckgürtels erst gemerkt haben, dass die Grundstückspreise an der Donau niedriger als in der Landeshauptstadt sind und die verkürzten Fahrzeiten mit dem ICE ein tägliches Pendeln zur Arbeit ermöglichen.

Und was soll davon nun angeblich nicht mehr gelten?
Für jemanden, der angeblich an Informationen zum Projekt so interessiert ist, solltest du endlich mal ein STZ-Abo springen lassen:

Zitat
Damit fehlt ein zentraler Baustein des ganzen schönen Ulmer Gesamtplans. (Anmerkung von mir: Das hatte ich schon zitiert und beantwortet im Prinzip schon deine Frage) Der Bahnhof stand schon bei seiner Eröffnung 1953 wegen seiner kargen Ästhetik vereinzelt in der Kritik. Immerhin: Über die Jahrzehnte ist nachgebessert worden. Vor dem Gebäude entstand ein Glasdach, in den 80er-Jahren wurden Gepäckbeförderungsbänder neben den Treppen eingebaut. Noch im vergangenen Jahr erhielt ein Steg über die Bahngleise Personenaufzüge; der Zugang zu den Gleisen wurde damit barrierefrei. Andererseits standen die Gepäckbänder immer häufiger still. Für die 30 Jahre alte Technik, hieß es seitens der Bahn, seien kaum noch Ersatzteile aufzutreiben. Die Wartehalle gilt für die mittlerweile rund 40 000 Reisenden pro Tag längst als zu beengt.
Das neue Bahnhofsgebäude war eben deswegen ein "zentraler Baustein" eines Planes, das Areal des Bahnhofs und Neubauten im direkten Umfeld aufzuwerten:

Richtig, aus Deine Zitaten ging bereits vorher hervor, dass es um eine Frage der Ulmer Stadtentwicklung ging, die zunächst einmal nichts mit S21 zu tun hat, außer vielleicht, dass dieses bessere Voraussetzungen für dieses Stadtentwicklungsprojekt schafft.

Deswegen finde ich es verwunderlich, dass Du dass in diesen Teilthread reingeschrieben hast, indem es ja explizit um eine behauptete Beeinträchtigung der verkehrlichen Wirkungen von S21 geht, nämlich der "drastischen Verbesserung der Verbindung Ulms mit der Landeshauptstadt". Denn mit allem was Du bislang erwidert hast, bestätigst Du ja meinen Standpunkt, dass der Artikel damit nichts zu tun hat.

graetz schrieb:
Mit einem nach wie vor unattraktiven und zu kleinem Bahnhofsgebäude kannst du dir die Pläne, die vor allem auch darauf abzielen, Stuttgarter von den "günstigen Wohnungen" auf den S21-"freien Grundstücken" in die noch günstigeren Ulmer Wohnungen zu locken, abschminken. Das "gilt" also nicht mehr.
Ich glaube, dass Du Bedeutung der Frage, ob das Empfangsgebäude renoviert oder neu gebaut wird, etwas hoch hängst. Ich habe da eine andere Meinung, wohl auch weil mir beim Bahnfahren augenscheinlich ganz andere Dinge wichtig sind als Dir.

Da Du aber natürlich gerne Deine Meinung behalten darfst, völlig unabhängig davon für wie abstrus sie mir und anderen erscheinen mag, brauchen wir diese aber nicht weiter zu diskutieren.

PS: graetz halluziniert unten mal wieder über angebliche Aussagen von mir. Ich weise daher noch mal darauf hin, dass man meine Haltung und Position ausschließlich meinen eigenen Beiträgen entnehmen kann, und nicht den freien Erfindungen von graetz und anderen dazu. Und ansonsten möchte ich den Troll hier nicht weiter füttern.

Gruß, Micha
Meinungsfreiheit bedeutet, dass man fast alles behaupten darf. Es bedeutet nicht, dass sich jemand den Mist anhören muss.
(Kommentar im Tagesspiegel zu Verschwörungsgläubigen)




2-mal bearbeitet. Zuletzt am 05.09.20 22:45.

Re: Mit dem Mut der Verzweifelten

geschrieben von: Micha-0815

Datum: 05.09.20 19:32

ChrisM schrieb:
Es muss schon sehr bitter sein, wenn man mit vielen Klinmzügen versucht, einen weiteren nicht haltbaren Vorwurf zu konstruieren und es doch wieder einmal nicht schafft.
Zum einen wäre es schön, wenn die Passage aus dem Finanzierungsvertrag zitiert werden könne, die den Umbau des Empfangsgebäudes in Ulm zum Inhalt hat. Damit ihr mehr Zeit zum suchen habt, verlinke ich das Dokument. [vm.baden-wuerttemberg.de]
Weiter oben war ja auch schon zitiert worden, dass Gönner die Absprache dazu mit dem damaligen Bahnchef Grube getroffen hatte, und der hatte den Posten ja erst an, nachdem der S21-Finanzierungsvertrag bereits unterschrieben war. Aber wann?

Fundstellen zum Citybahnhof Ulm gibt es zwar schon um 2011, aber diese Gespräche scheinen erst um oder nach 2014 stattgefunden zu haben, siehe [www.swp.de] und [www.stuttgarter-zeitung.de]

(EDIT: gemeint waren die Gespräche von Jan. 2014, die aber ganz offenbar gar kein derart konkretes Ergebnis hatten. Siehe [www.drehscheibe-online.de] )

PS: Was graetz wohl nicht verstanden hat ist, dass ich nach Quellen gesucht hatte, um herauszufinden wann die erwähnte Absprache zwischen Gönner und Grube stattgefunden haben, und nicht wann die Idee vom Citybahnhof geboren wurde. Ansonsten werde ich auch hier den Troll nicht weiter füttern.

Gruß, Micha
Meinungsfreiheit bedeutet, dass man fast alles behaupten darf. Es bedeutet nicht, dass sich jemand den Mist anhören muss.
(Kommentar im Tagesspiegel zu Verschwörungsgläubigen)




2-mal bearbeitet. Zuletzt am 09.09.20 07:56.

Re: Traum vom Bahnhof Ulm geplatzt

geschrieben von: graetz

Datum: 05.09.20 20:09

Micha-0815 schrieb:
Richtig, aus Deine Zitaten ging bereits vorher hervor, dass es um eine Frage der Ulmer Stadtentwicklung ging, die zunächst einmal nichts mit S21 zu tun hat, außer vielleicht, dass dieses bessere Voraussetzungen für dieses Stadtentwicklungsprojekt schafft.
Genau, das ist ein Zusammenhang. S21 sorgt also in Stuttgart und auch in Ulm erst für die Voraussetzungen eines Stadtentwicklungsprojekts. Der zweite ist, dass es auch bei S21 nur solche unverbindlichen Vereinbarungen gibt und die Bahn eben kein Geld für sowas mehr hat. Der dritte ist, dass genau mit solchen Versprechungen in der Region für Zustimmung zum Projekt geworben wurde. Mit einer Ankündigung, jeden Euro in Stuttgart zu stecken und nichts mehr in die Region, wäre S21 nicht so gut angekommen.

Du kommst wieder mit einer Befürworterstrategie, nur einen beliebig kleinen Ausschnitt des Projekts zu sehen, um negatives nicht mehr erkennen zu müssen. S21 strahlt aber auf die ganze Region ab und daher zählen solche Dinge sehr wohl dazu. Der Gesamtblick wird damit einmal mehr getrübt. Ohne dieses Versprechen, mit dem S21 politisch erkauft wurde, hätte die Stadt nicht so viel investiert oder gar der Bahn ein Gebäude abgekauft.

Micha-0815 schrieb:
Deswegen finde ich es verwunderlich, dass Du dass in diesen Teilthread reingeschrieben hast, indem es ja explizit um eine behauptete Beeinträchtigung der verkehrlichen Wirkungen von S21 geht, nämlich der "drastischen Verbesserung der Verbindung Ulms mit der Landeshauptstadt". Denn mit allem was Du bislang erwidert hast, bestätigst Du ja meinen Standpunkt, dass der Artikel damit nichts zu tun hat.
Was nützt ein attraktives Bahnangebot, wenn die Fahrgäste trotzdem ausbleiben? Es sollten Pendler angeworben werden, deswegen wurde investiert. Und lies die Quelle: Das jetzige Bahnhofsgebäude ist zu klein! Da nützen auch solche Dinge wie eine neue Heizung nichts. Es hat schon eine "verkehrliche" Auswirkung, wenn kein Personenverkehr überhaupt stattfindet. Die Aufgabe der Bahn ist es, Menschen zu bewegen und nicht Züge. Hier werden Menschen ausbleiben. und das ist die Sorge der Stadt Ulm.

Micha-0815 schrieb:
Ich glaube, dass Du Bedeutung der Frage, ob das Empfangsgebäude renoviert oder neu gebaut wird, etwas hoch hängst. Ich habe da eine andere Meinung, wohl auch weil mir beim Bahnfahren augenscheinlich ganz andere Dinge wichtig sind als Dir.

Da Du aber natürlich gerne Deine Meinung behalten darfst, völlig unabhängig davon für wie abstrus sie mir und anderen erscheinen mag, brauchen wird diese aber nicht weiter zu diskutieren.
Es ist schon lustig, dass dir auf einmal der Bahnverkehr wichtig ist, wo du bis jetzt immer gegen alle Verbesserungen des Bahnverkehrs bei S21 warst, die im Gegenzug das Immobilenprojekt gefährden. Hier haben wir auch ein Immobilenprojekt, das nur in einer Konkurrenz zum Stuttgarter Immobilenprojekt steht. Das ist dir auf einmal egal, was deinen tatsächlich Fokus immer mehr herausarbeitet: Es geht dir ausschliesslich um die "freien Grundstücke" in Stuttgart. Und sonst um nichts! Oder schreibst du nur mal wieder "dagegen" ohne Sinn und Verstand?

Dass man Bahnverkehr und Immobilenprojekte nicht in einem Zusammenhang bringen sollte, ist schon seit jeher meine Rede. S21 tut aber genau das (also solltest du dann auch gegen S21 sein, weil es dem Bahnverkehr ja schadet) und auch die Ulmer wollten davon eine Scheibe abhaben.

Grade Befürworter, die sich hier mächtig für die "freien Grundstücke" ins Zeug legen und dafür sogar in Kauf nehmen, dass man "Stuttgart vom Deutschlandtakt streicht", wie ein gewisser Professor Heimerl (ein Verkehrswissenschaftler falls du es noch nicht wusstest) es kürzlich sagte, sollten da genau hinsehen, wie es sich zwei Jahre vor Inbetriebnahme in Ulm entwickelt. Dass die Bahn bei S21 sparen muss, ist Fakt. Die Frage ist nur noch das "wie". Und ein Einsparpotiential verfolgt sie schon seit Jahren und könnte die Grundstücksausbeute letztendlich beschneiden.

Ausserdem verwechseln Befürworter hier den Überbringer der Botschaft mit dem Urheber.

Zitat
Enttäuschung in Ulm: Wider Erwarten baut die Bahn kein neues Empfangsgebäude für den Bahnhof – obwohl der Gemeinderat davon jahrelang ausgegangen war. Wie reagiert der Oberbürgermeister?

...


Der Ulmer CDU-Oberbürgermeister Gunter Czisch will vom Traum eines komplett erneuerten Bahnhofs noch nicht lassen. Die Stadt sei „diesbezüglich weiter im Austausch mit der Deutschen Bahn“, teilte er mit. „Inhaltlich gibt es allerdings derzeit nichts Neues zu vermelden.“

...

Die Erwartungen der Ulmer Stadtpolitik an die Schienenneubaustrecke nach Wendlingen sind schon immer hoch gewesen.

...

Um so größer war die Ernüchterung, als die Bahn im vergangenen Dezember verkündete, den neuen Bahnhof werde es nicht geben.

...

Kürzlich hat der Ulmer SPD-Landtagsabgeordnete Martin Rivoir eine Landtagsanfrage gestartet. Er wollte in Erfahrung bringen, ob die Landesfördergelder reichen könnten, um wenigstens die neue Fußgängerunterführung, die es bereits gibt, bis zu den Gleisen zu verlängern. Es sei zu befürchten, begründet er seinen Vorstoß, dass „nur Kosmetik betrieben wird und die strukturellen Probleme der Erschließung des Bahnhofsgebäudes nicht gelöst werden“. Eine Antwort steht aus.

Wenigstens die örtlich zuständige CDU-Bundestagsabgeordnete Ronja Kemmer meldete Positives: Aus dem erwähnten Soforthilfeprogramm zur Attraktivitätssteigerung von Bahnhöfen wird Ulm 70 000 Euro bekommen. Vielreisende aus Ulm spotten seither, von den wenigen Eisensitzen in der Wartehalle könnten ja nun ein paar mehr aufgestellt werden.
Es ist also die Stadt, die die Bedeutung da "hoch" hängt. Nicht ich. Was die Stadt auf dieser Basis alles argumentiert, geplant und auch mit "enormen Geldmitteln" schon realisiert hat, steht und fällt mit diesem Bahnhofsneubau. Man will jetzt andere Töpfe anzapfen. Aber damit fehlen dann diese Mittel wieder woanders in der Region.

Alles hängt eben mit allem zusammen und beweist, dass Ludewig mit seiner Aussage "„schlicht zu groß und für die Bahn zu teuer“ recht hatte. Alles fällt jetzt wie ein Kartenhaus zusammen. Das Projekt scheitert an den Kosten, an der Leistung und auch die Durchführung schlägt sich schon negativ aus.

Es gibt da auch kein Schwarz und Weiß mehr, wie hier die Betonbefürworter noch denken. Die Bahn schadet hier einem Stadtentwicklungsprojekt. Einfach, weil der Bahn der eigene Geldbeutel und ihr ursächlicher Auftrag näher ist als die Immobilenträume irgendwelcher Stadträte. Nichts spricht dafür, dass Stuttgart da die große Ausnahme bleibt!

Das alles siehst du natürlich nicht. Ein Bot würde das auch nicht sehen. Diese Einschätzung zu dir scheint zutreffend zu sein.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 05.09.20 20:35.

Re: Mit dem Mut der Verzweifelten

geschrieben von: graetz

Datum: 05.09.20 20:23

Micha-0815 schrieb:
ChrisM schrieb:
Es muss schon sehr bitter sein, wenn man mit vielen Klinmzügen versucht, einen weiteren nicht haltbaren Vorwurf zu konstruieren und es doch wieder einmal nicht schafft.
Zum einen wäre es schön, wenn die Passage aus dem Finanzierungsvertrag zitiert werden könne, die den Umbau des Empfangsgebäudes in Ulm zum Inhalt hat. Damit ihr mehr Zeit zum suchen habt, verlinke ich das Dokument. [vm.baden-wuerttemberg.de]
Weiter oben war ja auch schon zitiert worden, dass Gönner die Absprache dazu mit dem damaligen Bahnchef Grube getroffen hatte, und der hatte den Posten ja erst an, nachdem der S21-Finanzierungsvertrag bereits unterschrieben war. Aber wann?

Fundstellen zum Citybahnhof Ulm gibt es zwar schon um 2011, aber diese Gespräche scheinen erst um oder nach 2014 stattgefunden zu haben, siehe [www.swp.de] und [www.stuttgarter-zeitung.de]
Dann such einfach mal weiter. Dann findest du erste Hinweise schon 2008. Dass ein neues Gebäude kommen sollte, war also schon vor der FV ein Thema. Du zeigst nur auf, dass Grube dann mit einer Versprechung in der Art "Mit S21 wird dann alles besser" gekommen ist. Bis dahin wurde nur wenig beim bestehenden Bahnhof gemacht. Man liess sich vertrösten. Er ist aber auf jeden Fall zu klein.

Die (zeitliche) Abhängigkeit von der NBS steht in deiner eigenen Quelle:

Zitat
Citybahnhof Ulm: Viele Flächen, die dieses Ulmer Jahrhundertprojekt beansprucht, sind erst verfügbar, wenn die Neubaustrecke in Betrieb ist. Deshalb auch keine neue Empfangshalle vor dem Jahr 2021.

Zitat
Ergebnisse der Studie
Die 2008 gemeinsam von Bahn und Stadt erstellte Machbarkeitsstudie kam zu dem Ergebnis, dass der neue City-Bahnhof als integrierte Verkehrsdrehscheibe und als Stadtteilverbindung zwischen der Fußgängerzone und der Schillerstraße gebaut werden kann. Im Einzelnen untersuchte die Studie die Projektbausteine Subway (Passage), Neubau des Bahnhofsgebäudes und Erweiterung der Tiefgarage unter dem Bahnhofsplatz mit Anbindung an die Bahnhofshalle. Zwingende Voraussetzung zur Umsetzung dieser Maßnahmen ist aber die die Verlegung der Kleinen Blau.
[web.archive.org]



2-mal bearbeitet. Zuletzt am 05.09.20 20:48.

Re: Traum vom Bahnhof Ulm geplatzt

geschrieben von: graetz

Datum: 05.09.20 23:52

Micha-0815 schrieb:
PS: graetz halluziniert unten mal wieder über angebliche Aussagen von mir. Ich weise daher noch mal darauf hin, dass man meine Haltung und Position ausschließlich meinen eigenen Beiträgen entnehmen kann, und nicht den freien Erfindungen von graetz und anderen dazu. Und ansonsten möchte ich den Troll hier nicht weiter füttern.
Du hast geschrieben:

Zitat
Ich glaube, dass Du Bedeutung der Frage, ob das Empfangsgebäude renoviert oder neu gebaut wird, etwas hoch hängst. Ich habe da eine andere Meinung, wohl auch weil mir beim Bahnfahren augenscheinlich ganz andere Dinge wichtig sind als Dir.

Da Du aber natürlich gerne Deine Meinung behalten darfst, völlig unabhängig davon für wie abstrus sie mir und anderen erscheinen mag, brauchen wir diese aber nicht weiter zu diskutieren.
Nun, die Stadt hat da "hohe" Erwartungen gehabt. Und deswegen siehst du das nur anders und nicht "andere". Oder willst du es mal wieder ganz anders gemeint haben?

Und wenn dir Bahnfahren "wichtig" ist, dann müsstest du auch die Ausbauten fordern, die sogar Schwanhäußer und Heimerl fordern. Davon lese ich aber nichts von dir. Im Gegenteil hast du noch eine angebliche "doppelte" Leistungsfähigkeit gepriesen, also selbst der S21-Projektleiter das geleugnet hatte.

Also klar: was du meinst, kann man hier nachlesen. Mit der stehst du oft auch ziemlich alleine da. Und auch oft gegen die Aussagen der Protagonisten.

Nur behauptest du ab und zu auch mal, eine andere Meinung zu haben. Und zwar immer dann, wenn du unbedingt "dagegen" schreiben musst. Die ist dann meistens noch abstruser. Das lässt sich auch im Forum sehr gut nachlesen.

Vor allem: Inhaltlich hast du auch hier nichts mehr zu bieten.

Re: Mit dem Mut der Verzweifelten

geschrieben von: graetz

Datum: 06.09.20 00:04

Micha-0815 schrieb:
PS: Was graetz wohl nicht verstanden hat ist, dass ich nach Quellen gesucht hatte, um herauszufinden wann die erwähnte Absprache zwischen Gönner und Grube stattgefunden haben, und nicht wann die Idee vom Citybahnhof geboren wurde. Ansonsten werde ich auch hier den Troll nicht weiter füttern.
Ach Micha. Das habe ich sehr wohl verstanden. Und da Grube ja erst einen Monat nach der Unterzeichnung ins Amt kam (ich stand ja daneben, als einer seiner Freunde in dazu telefonisch gratulierte, als die Meldung kam) findet sich dazu natürlich auch nichts in der FV. Dazu musste ich nichts recherchieren. Das war eh nur eine Nebelkerze, als ob im Zusammenhang mit S21 oder der NBS nur eine einzige Vereinbarung gemacht wurde.

Es ist aber auch nicht relevant, wann Grube was versprochen hatte. Das Projekt Citybahnhof Ulm hat eben eine Vorgeschichte, die in die Zeit vor der FV reicht und - da man bestimmte Flächen brauchte, die erst mit Inbetriebnahme der NBS frei werden - es natürlich mit dem Projektkomplex verbunden ist. Damals agierten Stadt und Bahn noch zusammen.

Grube hatte zuletzt nur die Ulmer vertröstet: keine Behebung der drängendsten Nöte des alten Bahnhofs, aber eine "Absichterklärung", einen Neubau zu errichten, als sich die Ulmer über den damaligen Zustand beschwerten. Das erinnert stark an eine andere Erklärung - nämlich die für die Zahl der FV-Halte am Flughafen. Wurde ja auch nie verbindlich festgelegt. Das dachten nur die anderen Partner. Der Bahn darf man eben nicht trauen. Ein Ehrenwort eines "hanseatischen Kaufmanns" zählt eben nicht.

Du kannst dich also rühmen, einen unbedeutenden Aspekt recherchiert zu haben. Aber die eigentliche Problematik und warum die Ulmer das so beschäftigt und was das ganze mit "S21" zu tun hast, magst du nach wie vor nicht erfassen.

Re: Traum vom Bahnhof Ulm geplatzt

geschrieben von: mental

Datum: 06.09.20 08:41

Micha-0815 schrieb:
Richtig, aus Deine Zitaten ging bereits vorher hervor, dass es um eine Frage der Ulmer Stadtentwicklung ging, die zunächst einmal nichts mit S21 zu tun hat, außer vielleicht, dass dieses bessere Voraussetzungen für dieses Stadtentwicklungsprojekt schafft.

Deswegen finde ich es verwunderlich, dass Du dass in diesen Teilthread reingeschrieben hast, indem es ja explizit um eine behauptete Beeinträchtigung der verkehrlichen Wirkungen von S21 geht, nämlich der "drastischen Verbesserung der Verbindung Ulms mit der Landeshauptstadt". Denn mit allem was Du bislang erwidert hast, bestätigst Du ja meinen Standpunkt, dass der Artikel damit nichts zu tun hat.
Das ist absolut falsch. In der Bevölkerung wird der Zusammenhang natürlich genau umgekehrt hergestellt: "Glaubst du denn, wie bekommen einen neuen Bahnhof, wenn S21 und Co nicht kommen?"

Re: Traum vom Bahnhof Ulm geplatzt

geschrieben von: Micha-0815

Datum: 06.09.20 10:33

mental schrieb:
Micha-0815 schrieb:
Richtig, aus Deine Zitaten ging bereits vorher hervor, dass es um eine Frage der Ulmer Stadtentwicklung ging, die zunächst einmal nichts mit S21 zu tun hat, außer vielleicht, dass dieses bessere Voraussetzungen für dieses Stadtentwicklungsprojekt schafft.

Deswegen finde ich es verwunderlich, dass Du dass in diesen Teilthread reingeschrieben hast, indem es ja explizit um eine behauptete Beeinträchtigung der verkehrlichen Wirkungen von S21 geht, nämlich der "drastischen Verbesserung der Verbindung Ulms mit der Landeshauptstadt". Denn mit allem was Du bislang erwidert hast, bestätigst Du ja meinen Standpunkt, dass der Artikel damit nichts zu tun hat.
Das ist absolut falsch. In der Bevölkerung wird der Zusammenhang natürlich genau umgekehrt hergestellt: "Glaubst du denn, wie bekommen einen neuen Bahnhof, wenn S21 und Co nicht kommen?"
Sicher, da wird es auch Leute geben, die falsche Erwartungen gehabt haben, und es mag in Ulm auch Politiker gegeben haben, die falsche Erwartungen geweckt haben. Ich habe in Ulm nicht so den Überblick. Das kann man aber nicht dem S21-Projekt vorwerfen, da es nicht dessen Bestandteil war, dass auf Basis der vielen verkehrlichen Vorteile weitere Verbesserungen zwingend stattfinden. Es handelt sich eben anders als von Dir oben unterstellt um keinen "Teil" von S21, der hier nun nicht realisiert werden soll. Die verkehrlichen Vorteile von S21/NBS bleiben ja weiterhin unverändert für die Ulmer bestehen.

Und Tatsache ist ja auch, dass damit die Ulmer den ganzen Rest (also den weitaus überwiegenden Teil) ihres Stadtentwicklungsprojekts auf Basis der weiter bestehenden S21/NBS-Vorteilen realisieren können. Und ich vermute auch, dass es dem größten Teil der Ulmer Bevölkerung reichlich egal ist, ob das Empfangsgebäude renoviert oder neu gebaut wird. Aber wie graetz mag Dir anderes am Bahnfahren wichtig sein als mir, das ist ja ok. Für mich lohnt es sich nicht, über derartige Meinungen zu diskutieren, egal wie abstrus sie mir erscheinen mögen.

Gruß, Micha
Meinungsfreiheit bedeutet, dass man fast alles behaupten darf. Es bedeutet nicht, dass sich jemand den Mist anhören muss.
(Kommentar im Tagesspiegel zu Verschwörungsgläubigen)

Re: Traum vom Bahnhof Ulm geplatzt

geschrieben von: Null2

Datum: 06.09.20 11:03

"Ich habe in Ulm nicht so den Überblick."

Wenigstens bist du hier ehrlich, den Rest des Absatzes kommentiere ich nicht.

"Und Tatsache ist ja auch, dass damit die Ulmer den ganzen Rest (also den weitaus überwiegenden Teil) ihres Stadtentwicklungsprojekts auf Basis der weiter bestehenden S21/NBS-Vorteilen realisieren können."

Es fehlen ja nur:
- Die Weiterführung der Sedelhofpassage in das neue EG hinein.
- Weiterführung unter den Gleisen und Bahnsteigen hindurch mit direktem Zugang zu ihnen.
- Weiterführung des Tunnels zur Westseite an der Schillerstraße mit Bau eines Pendlerparkhauses, Taxistandplätzen und kürzester Zufahrt zur B10 und A8 ohne die Innenstadt mit zusätzlichem MIV zu belasten.

"Und ich vermute auch, dass es dem größten Teil der Ulmer Bevölkerung reichlich egal ist, ob das Empfangsgebäude renoviert oder neu gebaut wird."

Nein, es ist den meisten nicht egal. Aber da du ja nicht so den Überblick hast ist es ja auch egal, zumindest für dich.
Es pendeln sehr viele Arbeitnehmer von Ulm nach Stuttgart, viele Stuttgarter nehmen sich wegen der noch niedrigen Immobilien- und Mietpreise hier Wohnungen und Häuser. Auch die Klimaunterschiede wegen der Stuttgarter Kessellage sind relevant.
Das Gleiche kannst du übrigens auch jetzt schon auf der Alb rund um Merklingen beobachten , nicht immer zur Freude der jetzigen Anwohner.
Also halte dich einfach raus wenn du von den hiesigen Gegebenheiten keine Ahnung hast. Das Gleiche könnte man auch von einigen Mitdiskutanten verlangen.

"Es gehört nicht zum Begriff der Demokratie, dass sie selbst die Voraussetzungen für ihre Beseitigung schafft. Man muss auch den Mut zur Intoleranz denen gegenüber aufbringen, die die Demokratie gebrauchen wollen, um sie umzubringen"
Carlo Schmid (SPD) 1948

„Si vis pacem para bellum“ Marcus Tullius Cicero




1-mal bearbeitet. Zuletzt am 06.09.20 11:05.

Re: Traum vom Bahnhof Ulm geplatzt

geschrieben von: kmueller

Datum: 06.09.20 11:42

graetz schrieb:
Für jemanden, der angeblich an Informationen zum Projekt so interessiert ist, solltest du endlich mal ein STZ-Abo springen lassen:
Zitat
Damit fehlt ein zentraler Baustein des ganzen schönen Ulmer Gesamtplans. (Anmerkung von mir: Das hatte ich schon zitiert und beantwortet im Prinzip schon deine Frage) Der Bahnhof stand schon bei seiner Eröffnung 1953 wegen seiner kargen Ästhetik vereinzelt in der Kritik. Immerhin: Über die Jahrzehnte ist nachgebessert worden. Vor dem Gebäude entstand ein Glasdach, in den 80er-Jahren wurden Gepäckbeförderungsbänder neben den Treppen eingebaut. Noch im vergangenen Jahr erhielt ein Steg über die Bahngleise Personenaufzüge; der Zugang zu den Gleisen wurde damit barrierefrei. Andererseits standen die Gepäckbänder immer häufiger still. Für die 30 Jahre alte Technik, hieß es seitens der Bahn, seien kaum noch Ersatzteile aufzutreiben. Die Wartehalle gilt für die mittlerweile rund 40 000 Reisenden pro Tag längst als zu beengt.
Das neue Bahnhofsgebäude war eben deswegen ein "zentraler Baustein" eines Planes, das Areal des Bahnhofs und Neubauten im direkten Umfeld aufzuwerten
Als zuletzt häufiger Ulm-Umsteiger auf Fahrten zwischen Bodenseeregion und Rhein) kann ich diese Beschreibung der Situation in Ulm nur bestätigen. Vor allem mit dem Volumen an Umsteigern von R/RB zu ICE kommt der Bahnhof nicht klar, selbst dann nicht, wenn mal die Wagenreihung stimmt (mir egal, weil ich sowieso nicht reserviere, für Gruppen und Familien aber ein Horror).

Re: Traum vom Bahnhof Ulm geplatzt

geschrieben von: kmueller

Datum: 06.09.20 11:53

Micha-0815 schrieb (zu einem Beitrag von @graetz):
aus Deine Zitaten ging bereits vorher hervor, dass es um eine Frage der Ulmer Stadtentwicklung ging, die zunächst einmal nichts mit S21 zu tun hat

Deswegen finde ich es verwunderlich, dass Du dass in diesen Teilthread reingeschrieben hast, indem es ja explizit um eine behauptete Beeinträchtigung der verkehrlichen Wirkungen von S21 geht, nämlich der "drastischen Verbesserung der Verbindung Ulms mit der Landeshauptstadt".
Du solltest nicht nur die StZ, sondern auch der Verlautbarungen der Projektbetreiber gelegentlich lesen.

- in der StZ steht - zutreffend - daß der Bahnhof Ulm teils schon vom Konzept her veraltet ist, daß manches darin marode ist, und daß die Anlage als solche mittlerweile zu klein und beengt ist
- in Verlautbarungen der DB steht, daß man in den nächsten Jahren das Beförderungsvolumen bundesweit verdoppeln will
- in Verlautbarungen der Projektbetreiber steht, daß man in Stuttgart u.a. für den Verkehr auf der Strecke nach Ulm einen Bahnhof baut, der als 'Herz Europas' ein Vorbild für die ganze Welt sein, also vermutlich den Verkehr von und nach Stuttgart noch weit mehr als nur um einen Faktor 2 steigern wird.

Siehst du jetzt einen Zusammenhang zwischen dem Projekt in Stuttgart und einem großzügigen Aus/Umbau des Bahnhofs im Ulm?

Oder bist du der Meinung, die Verlautbarungen seien sämtlich Fakes zu Propagandazwecken?

Re: Traum vom Bahnhof Ulm geplatzt

geschrieben von: kmueller

Datum: 06.09.20 13:05

Micha-0815 schrieb:
Tatsache ist ja auch, dass damit die Ulmer den ganzen Rest (also den weitaus überwiegenden Teil) ihres Stadtentwicklungsprojekts auf Basis der weiter bestehenden S21/NBS-Vorteilen realisieren können.
Du meinst, die Stadt oder andere öffentliche Hände sollen den Bahnhof zu einem brauchbaren Zustand um/neubauen und anschließend soll die DB aus dieser Immobilie Gewinn ziehen, indem sie von denselben öffentlichen Händen (mittelbar) Benutzergebühren einhebt? Aber das wäre doch genau das S21-Prinzip für die Gestaltung des Verhältnisses zwischen Bahnsystem und Immobilienspekulation: aus den Mitteln für ersteres wird zweiteres finanziert.

Zitat:
ich vermute auch, dass es dem größten Teil der Ulmer Bevölkerung reichlich egal ist, ob das Empfangsgebäude renoviert oder neu gebaut wird.
Diese Haltung breitet sich in der Tat aus, auch über Ulm hinaus, und sorgt für die immer mehr Initiativen gegen alles, sinnvolle Projekte eingeschlossen.

Re: Traum vom Bahnhof Ulm geplatzt

geschrieben von: Micha-0815

Datum: 06.09.20 13:24

kmueller schrieb:
Micha-0815 schrieb (zu einem Beitrag von @graetz):
aus Deine Zitaten ging bereits vorher hervor, dass es um eine Frage der Ulmer Stadtentwicklung ging, die zunächst einmal nichts mit S21 zu tun hat

Deswegen finde ich es verwunderlich, dass Du dass in diesen Teilthread reingeschrieben hast, indem es ja explizit um eine behauptete Beeinträchtigung der verkehrlichen Wirkungen von S21 geht, nämlich der "drastischen Verbesserung der Verbindung Ulms mit der Landeshauptstadt".
Du solltest nicht nur die StZ, sondern auch der Verlautbarungen der Projektbetreiber gelegentlich lesen.

- in der StZ steht - zutreffend - daß der Bahnhof Ulm teils schon vom Konzept her veraltet ist, daß manches darin marode ist, und daß die Anlage als solche mittlerweile zu klein und beengt ist
- in Verlautbarungen der DB steht, daß man in den nächsten Jahren das Beförderungsvolumen bundesweit verdoppeln will
- in Verlautbarungen der Projektbetreiber steht, daß man in Stuttgart u.a. für den Verkehr auf der Strecke nach Ulm einen Bahnhof baut, der als 'Herz Europas' ein Vorbild für die ganze Welt sein, also vermutlich den Verkehr von und nach Stuttgart noch weit mehr als nur um einen Faktor 2 steigern wird.

Siehst du jetzt einen Zusammenhang zwischen dem Projekt in Stuttgart und einem großzügigen Aus/Umbau des Bahnhofs im Ulm?
Ich sehe den gleichen Zusammenhang wie von Anfang an, nämlich das S21/NBS die Voraussetzungen für Stadtentwicklungen in Ulm verbessert (hat). Dazu gehörte auch der angedachte Neubau des Empfangsgebäudes, der nun zunächst nicht realisiert werden soll. Und danke, dass Du auch noch mal durch Deine Aufzählung bestätigt hast, dass dieser Neubau des Bahnhofsgebäudes in Ulm nie Teil von S21/NBS war!

Nachdem wir in dem Punkt, den ich oben gerade rücken wollte, doch offenbar alle die Fakten akzeptieren, ist mein Anliegen erreicht. In der Diskussion von Meinungen, wie wichtig wem aus welchen Gründen der Neubau des Empfangsgebäudes in Ulm wichtig ist, sehe ich keinen Sinn und beteilige mich daher auch nicht weiter daran.

Gruß, Micha
Meinungsfreiheit bedeutet, dass man fast alles behaupten darf. Es bedeutet nicht, dass sich jemand den Mist anhören muss.
(Kommentar im Tagesspiegel zu Verschwörungsgläubigen)

Re: Traum vom Bahnhof Ulm geplatzt

geschrieben von: graetz

Datum: 06.09.20 14:22

Micha-0815 schrieb:
Sicher, da wird es auch Leute geben, die falsche Erwartungen gehabt haben, und es mag in Ulm auch Politiker gegeben haben, die falsche Erwartungen geweckt haben.
Erinnert sehr stark an den Flughafenbahnhof und die FV-Halte dort. Du übernimmst hier die gleiche Argumentation. Argumentierst du dann auch so, wenn die Bahn auch bei S21 wichtige Dinge streicht, die das Immobilienprojekt gefährden? Oder schreibst du hier einfach nur "dagegen"? Immerhin ist nirgends geregelt, dass die Bahn S21 vollumfänglich - vor allem hinsichtlich des Stadtentwicklungsprojekts - realisieren muss. Selbst die Geldbeigaben der Projektpartner sind nur freiwillige Zuschüsse, die nicht rückzahlbar sind. Bis auf eine kleine Ausnahme für den Flughafen, der sich aber darauf bezieht, dass nichts von S21 realisiert wird.
Im Gegenteil hat die Bahn das Recht, Änderungen am Projekt vorzunehmen, wenn es kostenmässig geboten ist. Der Lenkungskreis hat dazu nichts zu sagen, weil deren Mitspracherecht nicht gegeben ist, wenn dabei das Stadtentwicklungsprojekt betroffen ist. Mit dem hat die Bahn nämlich gar nichts zu tun und deswegen ist es auch nicht Teil der Vereinbarung.

Micha-0815 schrieb:
Ich habe in Ulm nicht so den Überblick. Das kann man aber nicht dem S21-Projekt vorwerfen, da es nicht dessen Bestandteil war, dass auf Basis der vielen verkehrlichen Vorteile weitere Verbesserungen zwingend stattfinden.
Was für ein Geschwurbel. Du hast nicht begriffen, wie "S21" überhaupt geboren werden konnte. S21 basiert komplett auf Überlegungen von Stadtplanern und Architekten, die der Meinung waren, die Bahnhöfe in der damaligen Form und dem damaligen Zustand würden sich negativ auf das Stadtleben und die Stadtentwicklung auswirken. Daraus entstanden dann die Ideen, nicht nur die Bahnhöfe grundsätzlich neu zu gestalten, sondern auch die Bahninfrastruktur irgendwie "oben" zu eliminieren, um neue Flächen zu gewinnen. Gleichzeitig sollten die neuen Bahnhöfe attraktiver werden, um der steigenden Nachfrage auch gerecht zu werden. Dürr war für diese Ideen Feuer und Flamme, so dass er dann die X21-Projekte untersuchen liess. Er sponserte sogar dieses Buch hier, wo du genau das alles nachlesen kannst:

[www.amazon.de]

Der Klappentext:

Zitat
Renaissance der Bahnhöfe. Die Stadt im 21. Jahrhundert


Aus weitgespannten Konstruktionen von Architekten und Ingenieuren als erfindungsreichen Protagonisten der Modernisierung entwickelt, räumliche Inszenierung der Sehnsucht nach der Ferne wie des Heimwehs, sind die großen, auch die metropolitanen Bahnhöfe inzwischen zu mediokren, oft armseligen Orten geworden. Der Siegeszug der Automobile und die Ausweitung des Luftverkehrs verliehen dem Reisen mit der Eisenbahn den Rang der Drittklassigkeit. Dem beginnenden Verfall der ursprünglichen Attraktivität sekundierten der Krieg und die Abrißmentalität der Nachkriegszeit. Für die Wiederherstellung bedeutender Denkmäler auch der Ingenieurbaukunst hatte man weder Sinn, noch hätten die nötigen Mittel zur Verfügung gestanden.
In dem Maße, wie überfüllte Autobahnen und Straßen die Benützung des Automobils zur Qual machen, wird das Reisen mit der Bahn wieder interessant. Zunehmend attraktiv werden so auch die Orte des Abreisens und Ankommens.
Bahnhöfe, nach dem Krieg trotz Umbau und Modernisierungsmaßnahmen mehr oder weniger trostlose Treffpunkte und Aufenthaltsorte von Menschen am Rande der Wohlstandsgesellschaft, erfahren eine umfassende stadtkulturelle und gesellschaftliche Renaissance. Umfassende Neu- und Umgestaltungen sorgen für die Wiedergewinnung architektonischer Identität - vom architektonischen Konzept über das konstruktive Detail weitgespannter Dächer bis zum städtebaulichen Kontext.
Aus diesen Gedanken heraus entstand also S21 und im Laufe dieses Projekts und eben dieser Denke auch das Projekt "Citibahnhof Ulm", das auch auf neue freie Flächen angewiesen ist, die erst im Zuge des Bahnprojekts "Stuttgart - Ulm" frei werden können - damals hiess es noch, die beiden Teilprojekte wären unteilbar. Damit hast du einen direkten Zusammenhang zu S21, den die Protagonisten damals selbst hergestellt haben.


Wenn du an "Informationen" zu S21 interessiert bist, so ist dieses Buch Pflichtlektüre. Wenn du die 4,40 Euro nicht aufbringen kannst, kannst du es dir gerne bei mir in Renningen zur Ausleihe abholen.


Micha-0815 schrieb:
Es handelt sich eben anders als von Dir oben unterstellt um keinen "Teil" von S21, der hier nun nicht realisiert werden soll. Die verkehrlichen Vorteile von S21/NBS bleiben ja weiterhin unverändert für die Ulmer bestehen.
Zum "verkehrlichen Vorteil" gehört auch, dass die Ulmer einen HBF haben, den sie benutzen können. Das ist Stand heute nur schwer möglich, wie du hier selbst nachlesen kannst. "Für die Ulmer" gehört also zu den "verkehrlichen Vorteilen" von S21 (die sich grade in Luft auflösen, weil S21 einfach nicht in den Deutschland-Takt passen will), dass sie motiviert werden, ab Ulm die Bahn überhaupt zu benutzen. Du vergisst nach wie vor, dass die primäre Aufgabe der Bahn nicht darin besteht, Züge schnell von A nach B zu bringen, sondern Menschen. Und die springen nicht während der Fahrt auf die Züge, die sollen Bahnhöfe benutzen!

Micha-0815 schrieb:
Und Tatsache ist ja auch, dass damit die Ulmer den ganzen Rest (also den weitaus überwiegenden Teil) ihres Stadtentwicklungsprojekts auf Basis der weiter bestehenden S21/NBS-Vorteilen realisieren können. Und ich vermute auch, dass es dem größten Teil der Ulmer Bevölkerung reichlich egal ist, ob das Empfangsgebäude renoviert oder neu gebaut wird. Aber wie graetz mag Dir anderes am Bahnfahren wichtig sein als mir, das ist ja ok.
Du selbst bringst hier Quellen, andere Quellen wurden dir gezeigt, alleine dir erschliesst sich nicht der Inhalt. Nach Lesen der Quellen hast du trotzdem keinen "Überblick", obwohl der hier sehr gut wiedergegeben wird.

Die Ulmer wollen nicht "den ganzen Rest" ohne den Bahnhof realisieren! Der Bahnhofsneubau ist ein zentraler Punkt der Planungen und alle anderen Teilprojekte sind darauf hin ausgerichtet. Es wurde dafür schon erhebliche Geldsummen aufgebracht und sogar des IC-Hotel der Bahn abgekauft. Auch Ladeninhabern wurde schon gekündigt in Erwartung des Bahnhofsneubaus. Egal, wie verbindlich die Zusage der Bahn war. Die Entscheidung der Bahn behindert hier signifikant das Stadtentwicklungsprojekt.

Wenn du tatsächlich diese Meinung hier hast, dann solltest du auch nichts gegen den Erhalt der Anbindung der Panoramabahn an einen (Rest-)Kopfbahnhof haben. Die Stuttgarter können ja trotzdem noch "den ganzen Rest" des Rosensteinviertels realisieren! Der Stuttgarter Bevölkerung könnte das ja auch so ziemlich egal sein. Die meisten haben ja schon eine Wohnung. Und Fakt ist, dass zumindest irgendwie Gleise dort zwingend gebraucht werden.

Wie ich schon sagte, bin ich gespannt auf deine Reaktion, sollte das auch in Stuttgart passieren. Zur Zeit sieht es aber sehr stark danach aus, dass du deine Meinung hier nur nach dem Wind drehst mit der obersten Prämisse, so lange wie möglich an S21 keinen Makel sehen zu wollen. Um so absurder werden deine Bemühungen, je mehr das Projekt selbst auch in sich zusammenbrökelt.

Die Bahn hat definitiv nicht das Geld, um S21 vollumfänglich zu realisieren. Ausserdem steht fest, dass S21 "pur" nicht ausreichend ist. Wir haben jetzt Anfang September. Seit einem Monat sollten eigentlich schon die Wirtschaftlichkeitsberechnungen für die beiden neu angedachten Tunnel vorliegen. Es besteht der Verdacht, dass der neue Gäubahntunnel den anstehenden Ausbau der Gäubahn stoppt, weil die Geldmittel in den Tunnel fliessen müssen.

Aber Fakt ist bereits jetzt, dass S21 "pur" nicht ausreichend ist, dass es milliardenteure Ergänzungen zwingend braucht. Realisiert man die aus Kostengründen doch nicht, so ist S21 gescheitert, weil man 10 Milliarden Euro ausgibt und trotzdem nicht fit ist für den Bahnverkehr der Zukunft. Aus diesem Dilemma kommt man auf jeden Fall nur mit großen Schmerzen wieder raus. Entweder leidet das Stadtentwicklungsprojekt oder der Bahnverkehr. Die Mehrheit der Beteiligten ist dafür, dass nicht der Bahnverkehr leiden soll.

In Ulm macht die Bahn schon einen Rückzieher, um ca. 100 Millionen Euro einzusparen und pfeift dabei auf das schon laufende Stadtentwicklungsprojekt.

In Stuttgart wäre das Einsparpotiential mindestens 10 mal höher! Man muss nur den Gäubahntunnel nicht bauen und die Gäubahn weiter über die Panoramabahn in einen Rest-Kopfbahnhof führen. Gleichzeitig realisiert man an der A8 den Bahnhof, den die Bahn schon mal freundlich bei den Projektpartnern angefragt hatte, und der auch der Forderung, den Flughafen an das FV-Netz anzuschliessen, genüge tun würde. Damit spart man sich die Kosten für den Gäubahntunnel, die 800 - 1000 Millionen Euro für den Flughafenbahnhof und muss im Gegenzug nur niedrigere Summen ausgeben für die Teil(!)-Endschädigung an die Stadt Stuttgart und den Kosten für einen einfachen Haltebahnhof wie in Merklingen.

Die Stuttgarter können ja trotzdem "den ganzen Rest" bauen. Für dich auf einmal kein Problem mehr. Oder gilt das für dich nur ausserhalb von Stuttgart?

Würde man eine echte ergebnisoffene Wirtschaftlichkeitsberechnung durchführen, wäre das die wirtschaftlichste Lösung für die Bahn, die auch Ideen übernimmt, die die Bahn schon selbst formuliert hatte, also so abwegig nicht sein können.

Du bist dann sicher der erste, der das dann begrüßt, weil die neuen schnellen Verbindungen über die NBS dadurch sogar stabiler werden und Bahnverkehr ja nichts mit Stadtentwicklungsprojekten zu tun haben sollte.

Micha-0815 schrieb:
Für mich lohnt es sich nicht, über derartige Meinungen zu diskutieren, egal wie abstrus sie mir erscheinen mögen.
Der einzige, der hier "abstruse" Meinungen bringt, bist du. Es ist auch nur deine Meinung. Die Ulmer denken da ganz anders darüber. Das ergibt sich aus den Quellen. Deine "Meinung" basiert also nicht auf den aktuellen Fakten und Quellenlagen, ist also tatsächlich nur frei erfunden. Gut, dass du selbst die Anleitung gibst, wie man mit solchen "Meinungen" umgehen sollte: Man muss sich den Mist nicht anhören ...



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 06.09.20 14:37.

Re: Traum vom Bahnhof Ulm geplatzt

geschrieben von: kmueller

Datum: 06.09.20 14:39

graetz schrieb:
Seit einem Monat sollten eigentlich schon die Wirtschaftlichkeitsberechnungen für die beiden neu angedachten Tunnel vorliegen. Es besteht der Verdacht, dass der neue Gäubahntunnel den anstehenden Ausbau der Gäubahn stoppt, weil die Geldmittel in den Tunnel fliessen müssen.
Ich nehme schon mal die Begründung vorweg: auch der Bau des Gäubahntunnels ist ein Beitrag zum Ausbau der Gäubahn. Damit ist alles in Ordnung und läuft wie geplant.

Eine überzeugende Darstellung des städtebaulichen Glanzstücks Gäubahntunnel kann sicherlich @ServiceStore liefern.

Re: Traum vom Bahnhof Ulm geplatzt

geschrieben von: graetz

Datum: 06.09.20 14:58

Micha-0815 schrieb:
mental schrieb:
Wie viele 100 oder 1000 Artikel dieser Art brauchen wir noch, bevor der erste Befürworter zugibt, dass die S21 Teile eindeutig nicht den Versprechungen entsprechen?
Von welchem S21-Teil ist denn in dem Artikel die Rede, was "eindeutig nicht den Versprechungen entsprechen" soll?
Warum fragst du eigentlich nicht Schienenbieger, warum er hier regelmässig Fotos von den Bauarbeiten in Ulm postet, wenn es doch kein "Teil" von S21 ist?

Versuch einfach mal, nicht Wortklaubereien zu begehen. "S21" ist ein sehr komplexes Gebilde, dessen Strahlkraft eben weit über die Stuttgarter Innenstadt hinaus geht. Um Zuge von "S21" wurden sehr vielen Leuten sehr viele Versprechungen gemacht. Vor allem, um das Projekt politisch zu verkaufen. Diese werden jetzt nach und nach kassiert. Viele betreffen das Areal von "S21" direkt, aber manche eben auch das drumherum. 2008 liess die Bahn gemeinsam mit der Stadt Ulm eine Machbarkeitsstudie anfertigen, die den Neubau eines Bahnhofsgebäudes beinhaltete. Auch das konnte nur im Zuge des Bahnprojekts "Stuttgart - Ulm" passieren, wo "S21" nach den Aussagen der Protagonisten damals ein unabtrennbarer Teil von war. Es gehört eben alles zusammen.

Besser formuliert wäre vielleicht "Bahnprojekt Stuttgart - Ulm Teile" und deren "Versprechen". Da du auch nichts gegen Schienenbiegers Ulm-Fotos hattest, kannst du auch nichts dagegen haben, dass wir hier das Gebaren der Bahn bei einem kombinierten Bahn-Stadtentwicklungsprojekt, wie auch S21 eines ist, diskutieren.

Re: Traum vom Bahnhof Ulm geplatzt

geschrieben von: Micha-0815

Datum: 06.09.20 15:04

graetz schrieb:
Micha-0815 schrieb:
mental schrieb:
Wie viele 100 oder 1000 Artikel dieser Art brauchen wir noch, bevor der erste Befürworter zugibt, dass die S21 Teile eindeutig nicht den Versprechungen entsprechen?
Von welchem S21-Teil ist denn in dem Artikel die Rede, was "eindeutig nicht den Versprechungen entsprechen" soll?
Warum fragst du eigentlich nicht Schienenbieger, warum er hier regelmässig Fotos von den Bauarbeiten in Ulm postet, wenn es doch kein "Teil" von S21 ist?

Versuch einfach mal, nicht Wortklaubereien zu begehen. (...)
Ich hatte hier tatsächlich nicht S21 gegen die NBS abgrenzen wollen, in späteren Beiträgen habe ich daher dann auch explizit meist "S21/NBS" geschrieben. Das Ulmer Empfangsgebäude war und ist ja auch kein Teil der NBS.

Interessant ist es schon, dass für viele der Leute, die die NBS stets von S21 abgrenzen wollten, hier auf einmal beides zusammen gehört. Aber so ist das eben mit den Fähnchen im Wind. Und daher werde ich die Trolle hier auch nicht weiter füttern.

PS: Erneut sagt mir der Troll eine Haltung nach, zu der ich mich nie derart geäußert habe, und die auch nichts mit der Debatte hier zu tun hat. Daher weise ich noch einmal darauf hin, dass meine Aussagen und Einstellung ausschließlich meinen eigenen Beiträgen zu entnehmen sind, und nicht den falschen Behauptungen von Trollen wir graetz oder anderen.

#trollcount: 3

Gruß, Micha
Meinungsfreiheit bedeutet, dass man fast alles behaupten darf. Es bedeutet nicht, dass sich jemand den Mist anhören muss.
(Kommentar im Tagesspiegel zu Verschwörungsgläubigen)




3-mal bearbeitet. Zuletzt am 06.09.20 17:43.

Re: Traum vom Bahnhof Ulm geplatzt

geschrieben von: graetz

Datum: 06.09.20 15:48

Micha-0815 schrieb:
Interessant ist es schon, dass für viele der Leute, die die NBS stets von S21 abgrenzen wollten, hier auf einmal beides zusammen gehört. Aber so ist das eben mit den Fähnchen im Wind. Und daher werde ich die Trolle hier auch nicht weiter füttern.

Ach Micha. Es geht um die Handlungen der Verantwortlichen damals. Die(!) haben S21 mit der NBS in einen Topf geworfen. Und im Rahmen dieses Gesamtprojekts sind diese Versprechungen gemacht worden. Du merkst anscheinend nicht, dass Mental nur festgestellt hat, dass eben diese Versprechungen von damals, die in dem Kontext von damals gemacht wurden, nicht gehalten werden. Das ist eine Bestätigung der Kritik, die die Gegner schon immer angebracht haben.

Und wie bei früheren Vorfällen dieser Art kommen Befürworter an und behaupten, der Sachstand heute wäre doch schon immer so gewesen. Das ist so durchsichtig wie es auch falsch ist. Wäre dem nämlich so, würde es S21 gar nicht geben, weil ja die tatsächlichen Sachstände dann schon immer gegen das Projekt gesprochen haben, aber von den Verantwortlichen andere "Sachstände" vorgegaukelt wurden.

Und denkt man deine eigene Argumentationslinie weiter, so wundert es, dass du gegen den Erhalt der Anbindung der Panoramabahn an einen Rest-Kopfbahnhof bist. Selbst Heimerl fordert da zumindest dort Gleise (wenn auch auf "Ebene -1"). Es dient definitiv einem besseren Bahnverkehr, zu dem du dich ja auch hier bekannt hast. Deine "Meinung" ist es also, die hier nicht konsistent ist. Du drehst deine Fahne in den Wind. Nicht alle anderen.

Ich sage ja auch zu den Ulmern "selbst schuld". Ich habe da der Bahn noch nie getraut. Kritisiere aber den gesamten Verlauf, der eben auf Lügen beruht und letztendlich auch den Schlamassel "S21" verursacht hat, der dem Bahnverkehr ja nun wirklich schadet. Aber selbst da machst du Augen und Ohren zu, obwohl sich hier andeutet, dass sowas sehr wohl auch in Stuttgart passieren kann. Diese selektive Denke von dir und auch anderen hier ist rational nicht mehr erklärbar. Das macht dich wieder eins mit den Verschwörungstheoretikern, die jede neue Erkenntnis mit sehr vielen Windungen in ihr eigenes Weltbild passend reindegeln.

Re: Traum vom Bahnhof Ulm geplatzt

geschrieben von: graetz

Datum: 06.09.20 16:36

Micha-0815 schrieb:
PS: Erneut sagt mir der Troll eine Haltung nach, zu der ich mich nie derart geäußert habe, und die auch nichts mit der Debatte hier zu tun hat. Daher weise ich noch einmal darauf hin, dass meine Aussagen und Einstellung ausschließlich meinen eigenen Beiträgen zu entnehmen sind, und nicht den falschen Behauptungen von Trollen wir graetz oder anderen.
Micha, du bist unfähig die Konsequenzen deiner "Meinung" zu sehen. Eine Konsequenz ist, dass du nichts mehr gegen den Erhalt der Gäubahn haben müsstest, da du für Ulm "Bahnverkehr" vor "Städtebau" setzt und es nicht mehr als Aufgabe der Bahn ansiehst, irgendwelche Städtebauprojekte zu unterstützen. Das hast du so gesagt! Es gibt keinen Grund, das für Stuttgart anders zu sehen - vor allem, weil es in Stuttgart tatsächlich um "Bahnverkehr" geht, während du in Ulm für den Bahnverkehr selbst keine Konsequenzen sehen willst - was aber auch falsch ist, wie die Quellen zeigen.

Du kannst also nicht sagen, dass du dieses oder jenes nicht gesagt hättest. Du hast es gesagt, aber dir ist es nicht bewusst, weil du nicht weiter denkst als bis zur nächsten Agitation. Genau so ein kurzsichtiges Denken hat S21 verschuldet und wir sehen immer mehr negative Langzeitfolgen.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 06.09.20 16:50.

Re: Traum vom Bahnhof Ulm geplatzt

geschrieben von: graetz

Datum: 06.09.20 17:27

Micha-0815 schrieb:
#trollcount: 2
Micha-0815 schrieb:
Ich glaube, dass Du Bedeutung der Frage, ob das Empfangsgebäude renoviert oder neu gebaut wird, etwas hoch hängst. Ich habe da eine andere Meinung, wohl auch weil mir beim Bahnfahren augenscheinlich ganz andere Dinge wichtig sind als Dir.
Ich lese hier nicht, dass dir Bahnfahren nur dann wichtig ist, wenn es durch Ulm geht. Die "ganz anderen Dinge" sind ein Stadtentwicklungsprojekt.
Es gibt keinen Bahnverkehrsexperten mehr, der S21 eine ausreichende Leistungsfähigkeit bescheinigt. Die naheliegendste Lösung würde ein paar qm der "freien Grundstücke" kosten. Für dich kann das also auch kein Problem mehr sein, da du ja "Bahnverkehr" als wichtig erachtest.

Oder meinst du etwa mit der Formulierung "weil mir beim Bahnfahren augenscheinlich ganz andere Dinge wichtig sind als Dir", dass dir ein guter Bahnverkehr nicht so wichtig ist, dafür aber die maximale Grundstücksausbeute in Stuttgart?
Mir ist nämlich an einem guten Bahnverkehr gelegen. Du dann an "ganz andere Dinge" als guten Bahnverkehr?



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 06.09.20 18:55.

Re: Traum vom Bahnhof Ulm geplatzt

geschrieben von: c-u-w

Datum: 07.09.20 12:31

Hallo Leute,

ichs teige hier ziemlich spät in die Diskussion ein und habe den Verlauf nur überflogen. Entscheidend scheint mir die Frage, was denn das neue Bahnhofsgebäude für Vorteile gegenüber dem Bestandsbau gehabt hätte - mehr als nur eine andere Fassade? Dazu gehören die weiteren Fragen: Welche Nachteile hat der Bestandsbau - sicherlich gibt es die, wahrscheinlich was mit Barrierefreiheit, Auenthaltsqualität, Einkaufsmöglichkeiten und ähnliches, aber die daran anschließende Frage ist auch, lassen sich diese nur durch einen Neubau beheben, oder ist die Zielerreichung auch mit einem Umbau, ggf. Anbau möglich.

Zusammenfassen gesagt, welche konkreten ANchteile hat den die Bebehaltung des Bestehenden Gebäudes und was ist auch mit dem bestehenden Gebäude und ohne Neubau machbar?

Wenn man sich Neu-Ulm anschaut, damals "Neu-Ulm 21" genannt, sollte Ulm vielleicht eher froh sein, über das, was sie haben und was nicht abgerissen wird.

Gruß
Uwe

Re: Traum vom Bahnhof Ulm geplatzt

geschrieben von: graetz

Datum: 07.09.20 12:48

c-u-w schrieb:
Hallo Leute,

ichs teige hier ziemlich spät in die Diskussion ein und habe den Verlauf nur überflogen. Entscheidend scheint mir die Frage, was denn das neue Bahnhofsgebäude für Vorteile gegenüber dem Bestandsbau gehabt hätte - mehr als nur eine andere Fassade? Dazu gehören die weiteren Fragen: Welche Nachteile hat der Bestandsbau - sicherlich gibt es die, wahrscheinlich was mit Barrierefreiheit, Auenthaltsqualität, Einkaufsmöglichkeiten und ähnliches, aber die daran anschließende Frage ist auch, lassen sich diese nur durch einen Neubau beheben, oder ist die Zielerreichung auch mit einem Umbau, ggf. Anbau möglich.

Zusammenfassen gesagt, welche konkreten ANchteile hat den die Bebehaltung des Bestehenden Gebäudes und was ist auch mit dem bestehenden Gebäude und ohne Neubau machbar?

Wenn man sich Neu-Ulm anschaut, damals "Neu-Ulm 21" genannt, sollte Ulm vielleicht eher froh sein, über das, was sie haben und was nicht abgerissen wird.

Gruß
Uwe
Steht alles in den Quellen: Zu klein (Wartebereich), zu hässlich, zu marode, Technik funktioniert nicht mehr. Es wurde jahrelang nichts mehr gemacht und die Bahn begründete das eben damit, dass ja eh ein Neubau kommt. Auch das eine Parallele zu S21.

Die umliegenden Bauten und Passagen sind auf einen Bahnhofsneubau hin geplant und optimiert und in zwei Jahren fertig. Die Stadt hat das Gebäude des IC-Hotels bereits gekauft, damit kein anderer Investor da etwas blockiert. Es wurde also schon sehr viel Geld in die Hand genommen und die Bauarbeiten drumherum laufen schon im Vertrauen darauf, dass das neue Bahnhofsgebäude da nahtlos anschliesst.

Natürlich ist es nicht die Aufgabe der Bahn, irgendwelche Städte bei ihren Stadtentwicklungsprojekten zu unterstützen. Aber es wurde halt "versprochen" wie immer man das auch interpretieren mag. Natürlich kann man auch "den ganzen Rest" ohne den Bahnhofsneubau irgendwie fertigstellen. Das sagt hier nur jemand, der das in Stuttgart so völlig anders sieht.

Wir haben hier eben wieder einen Fall, wo die Bahn sich auf die Position zurückzieht, dass ja nichts verbindlich geregelt wurde.

Dass das in Bezug auf "Stadtentwicklung" auch auf S21 zutrifft, wird hier von einigen gerne übersehen. Dass die Bahn bei der Panoramabahn-Anbindung schon seit Jahren darauf hinarbeitet, diese aus Kostengründen erstmal zu erhalten, hat die Stadt jetzt erstmals erkannt und versucht, zu intervenieren. Ulm arbeitet sich da auch grade an der Bahn ab. Aber die Bahn hat eben auch kein Geld mehr und muss sparen.

Re: Traum vom Bahnhof Ulm geplatzt

geschrieben von: cs

Datum: 07.09.20 13:14

graetz schrieb:
Aus diesen Gedanken heraus entstand also S21 und im Laufe dieses Projekts und eben dieser Denke auch das Projekt "Citibahnhof Ulm", das auch auf neue freie Flächen angewiesen ist, die erst im Zuge des Bahnprojekts "Stuttgart - Ulm" frei werden können
Ich kenn mich in Ulm nicht so gut aus: könntest Du mal erläutern, welche für das Projekt Citybahnhof Ulm benötigten Flächen dort erst im Zuge des Bahnprojekts Stuttgart - Ulm frei werden können. Schön wäre irgendein Plan mit entsprechenden Markierungen.

Re: Traum vom Bahnhof Ulm geplatzt

geschrieben von: graetz

Datum: 07.09.20 13:31

cs schrieb:
graetz schrieb:
Aus diesen Gedanken heraus entstand also S21 und im Laufe dieses Projekts und eben dieser Denke auch das Projekt "Citibahnhof Ulm", das auch auf neue freie Flächen angewiesen ist, die erst im Zuge des Bahnprojekts "Stuttgart - Ulm" frei werden können
Ich kenn mich in Ulm nicht so gut aus: könntest Du mal erläutern, welche für das Projekt Citybahnhof Ulm benötigten Flächen dort erst im Zuge des Bahnprojekts Stuttgart - Ulm frei werden können. Schön wäre irgendein Plan mit entsprechenden Markierungen.
Frag das doch die Stadt Ulm oder die Bahn, die explizit darauf verwiesen haben, dass erst mit der Eröffnung der NBS Flächen frei werden, die für das Projekt gebraucht werden. Die haben sicher auch Pläne dazu.

Du gehst mal wieder nur den Überbringer der Nachricht an.

Re: Traum vom Bahnhof Ulm geplatzt

geschrieben von: schienenbieger

Datum: 07.09.20 14:58

cs schrieb:
graetz schrieb:
Aus diesen Gedanken heraus entstand also S21 und im Laufe dieses Projekts und eben dieser Denke auch das Projekt "Citibahnhof Ulm", das auch auf neue freie Flächen angewiesen ist, die erst im Zuge des Bahnprojekts "Stuttgart - Ulm" frei werden können
Ich kenn mich in Ulm nicht so gut aus: könntest Du mal erläutern, welche für das Projekt Citybahnhof Ulm benötigten Flächen dort erst im Zuge des Bahnprojekts Stuttgart - Ulm frei werden können. Schön wäre irgendein Plan mit entsprechenden Markierungen.
[www.ulm.de]

Das dürfte die Fläche für den "Wilhelmspark" sein, die inzwischen nur noch für die Baulogistik genutzt wird.

MfG

Re: Traum vom Bahnhof Ulm geplatzt

geschrieben von: cs

Datum: 07.09.20 15:48

graetz schrieb:
cs schrieb:
graetz schrieb:
Aus diesen Gedanken heraus entstand also S21 und im Laufe dieses Projekts und eben dieser Denke auch das Projekt "Citibahnhof Ulm", das auch auf neue freie Flächen angewiesen ist, die erst im Zuge des Bahnprojekts "Stuttgart - Ulm" frei werden können
Ich kenn mich in Ulm nicht so gut aus: könntest Du mal erläutern, welche für das Projekt Citybahnhof Ulm benötigten Flächen dort erst im Zuge des Bahnprojekts Stuttgart - Ulm frei werden können. Schön wäre irgendein Plan mit entsprechenden Markierungen.
Frag das doch die Stadt Ulm oder die Bahn, die explizit darauf verwiesen haben, dass erst mit der Eröffnung der NBS Flächen frei werden, die für das Projekt gebraucht werden. Die haben sicher auch Pläne dazu.

Du gehst mal wieder nur den Überbringer der Nachricht an.
Ich gehe niemanden an, ich hatte nur gehofft, dass Du (ausnahmsweise?) weißt, worüber Du schreibst, und Dich deshalb um entsprechnde Informationen gebeten.

Da Du aber anscheinend auch in diesem Fall nicht weißt, wo das, was Du da behauptest (nein, Du hast Deine Aussage nicht als "Überbringung einer Nachricht" gekennzeichnet, sondern hast diese so formuliert, dass man daraus schließen musste, es sei eine Dir bekannte Tatsache), könntest Du dann wenigstens Links zu den entsprechenden Aussagen der Stadt Ulm und der Bahn hier angeben.

Re: Traum vom Bahnhof Ulm geplatzt

geschrieben von: graetz

Datum: 07.09.20 15:58

cs schrieb:
Ich gehe niemanden an, ich hatte nur gehofft, dass Du (ausnahmsweise?) weißt, worüber Du schreibst, und Dich deshalb um entsprechnde Informationen gebeten.

Da Du aber anscheinend auch in diesem Fall nicht weißt, wo das, was Du da behauptest (nein, Du hast Deine Aussage nicht als "Überbringung einer Nachricht" gekennzeichnet, sondern hast diese so formuliert, dass man daraus schließen musste, es sei eine Dir bekannte Tatsache), könntest Du dann wenigstens Links zu den entsprechenden Aussagen der Stadt Ulm und der Bahn hier angeben.
Nein, es war nicht "meine" Aussage. Ich lese nur die Quellen, die hier (von Micha) verlinkt wurden:

Zitat
Citybahnhof Ulm: Neues Empfangsgebäude nicht vor 2021
Citybahnhof Ulm: Viele Flächen, die dieses Ulmer Jahrhundertprojekt beansprucht, sind erst verfügbar, wenn die Neubaustrecke in Betrieb ist. Deshalb auch keine neue Empfangshalle vor dem Jahr 2021.
[www.swp.de]

Ich habe also nicht "ausnahmsweise" das gewusst, ich habe es wie immer deswegen gewusst, weil Quellen das bestätigen.

Also gehst du mich schon an. Du hast ja grade selbst deine Intentionen ("dass Du (ausnahmsweise?) weißt, worüber Du schreibst") zugegeben.

Re: Traum vom Bahnhof Ulm geplatzt

geschrieben von: alfons95

Datum: 07.09.20 16:13

graetz schrieb:
cs schrieb:
Ich gehe niemanden an, ich hatte nur gehofft, dass Du (ausnahmsweise?) weißt, worüber Du schreibst, und Dich deshalb um entsprechnde Informationen gebeten.

Da Du aber anscheinend auch in diesem Fall nicht weißt, wo das, was Du da behauptest (nein, Du hast Deine Aussage nicht als "Überbringung einer Nachricht" gekennzeichnet, sondern hast diese so formuliert, dass man daraus schließen musste, es sei eine Dir bekannte Tatsache), könntest Du dann wenigstens Links zu den entsprechenden Aussagen der Stadt Ulm und der Bahn hier angeben.
Nein, es war nicht "meine" Aussage.
Du hast dir die Aussage in deinem Posting absolut zu eigen gemacht. Dann auf Rückfrage die "ich arbeite doch hier doch nur" Nummer abgezogen...da könnte man schon etwas mehr Rückgrat erwarten.

Re: Traum vom Bahnhof Ulm geplatzt

geschrieben von: graetz

Datum: 07.09.20 16:17

alfons95 schrieb:
graetz schrieb:
cs schrieb:
Ich gehe niemanden an, ich hatte nur gehofft, dass Du (ausnahmsweise?) weißt, worüber Du schreibst, und Dich deshalb um entsprechnde Informationen gebeten.

Da Du aber anscheinend auch in diesem Fall nicht weißt, wo das, was Du da behauptest (nein, Du hast Deine Aussage nicht als "Überbringung einer Nachricht" gekennzeichnet, sondern hast diese so formuliert, dass man daraus schließen musste, es sei eine Dir bekannte Tatsache), könntest Du dann wenigstens Links zu den entsprechenden Aussagen der Stadt Ulm und der Bahn hier angeben.
Nein, es war nicht "meine" Aussage.
Du hast dir die Aussage in deinem Posting absolut zu eigen gemacht. Dann auf Rückfrage die "ich arbeite doch hier doch nur" Nummer abgezogen...da könnte man schon etwas mehr Rückgrat erwarten.
Sorry, dass ich voraussetze, das ihr erstmal die Quellen lest, bevor(!) ihr hier diskutiert. Ich diskutiere über die Quellen, die bis dahin gezeigt wurden. Soll ich die jedes mal neu zitieren, damit ihr es auch mitbekommt?

Re: Traum vom Bahnhof Ulm geplatzt

geschrieben von: alfons95

Datum: 07.09.20 16:21

graetz schrieb:
alfons95 schrieb:
graetz schrieb:
cs schrieb:
Ich gehe niemanden an, ich hatte nur gehofft, dass Du (ausnahmsweise?) weißt, worüber Du schreibst, und Dich deshalb um entsprechnde Informationen gebeten.

Da Du aber anscheinend auch in diesem Fall nicht weißt, wo das, was Du da behauptest (nein, Du hast Deine Aussage nicht als "Überbringung einer Nachricht" gekennzeichnet, sondern hast diese so formuliert, dass man daraus schließen musste, es sei eine Dir bekannte Tatsache), könntest Du dann wenigstens Links zu den entsprechenden Aussagen der Stadt Ulm und der Bahn hier angeben.
Nein, es war nicht "meine" Aussage.
Du hast dir die Aussage in deinem Posting absolut zu eigen gemacht. Dann auf Rückfrage die "ich arbeite doch hier doch nur" Nummer abgezogen...da könnte man schon etwas mehr Rückgrat erwarten.
Sorry, dass ich voraussetze, das ihr erstmal die Quellen lest, bevor(!) ihr hier diskutiert. Ich diskutiere über die Quellen, die bis dahin gezeigt wurden. Soll ich die jedes mal neu zitieren, damit ihr es auch mitbekommt?
Welchen Teil von "hast du dir zu eigen gemacht" hast du denn nun nicht verstanden, lieber graetz...?

Re: Traum vom Bahnhof Ulm geplatzt

geschrieben von: graetz

Datum: 07.09.20 16:47

alfons95 schrieb:
graetz schrieb:
alfons95 schrieb:
graetz schrieb:
cs schrieb:
Ich gehe niemanden an, ich hatte nur gehofft, dass Du (ausnahmsweise?) weißt, worüber Du schreibst, und Dich deshalb um entsprechnde Informationen gebeten.

Da Du aber anscheinend auch in diesem Fall nicht weißt, wo das, was Du da behauptest (nein, Du hast Deine Aussage nicht als "Überbringung einer Nachricht" gekennzeichnet, sondern hast diese so formuliert, dass man daraus schließen musste, es sei eine Dir bekannte Tatsache), könntest Du dann wenigstens Links zu den entsprechenden Aussagen der Stadt Ulm und der Bahn hier angeben.
Nein, es war nicht "meine" Aussage.
Du hast dir die Aussage in deinem Posting absolut zu eigen gemacht. Dann auf Rückfrage die "ich arbeite doch hier doch nur" Nummer abgezogen...da könnte man schon etwas mehr Rückgrat erwarten.
Sorry, dass ich voraussetze, das ihr erstmal die Quellen lest, bevor(!) ihr hier diskutiert. Ich diskutiere über die Quellen, die bis dahin gezeigt wurden. Soll ich die jedes mal neu zitieren, damit ihr es auch mitbekommt?
Welchen Teil von "hast du dir zu eigen gemacht" hast du denn nun nicht verstanden, lieber graetz...?
Du meinst, diese Aussage war gelogen und ich habe eine Lüge übernommen oder warum reitet ihr jetzt darauf rum?

Re: Traum vom Bahnhof Ulm geplatzt

geschrieben von: cs

Datum: 07.09.20 16:55

graetz schrieb:
alfons95 schrieb:
graetz schrieb:
cs schrieb:
Ich gehe niemanden an, ich hatte nur gehofft, dass Du (ausnahmsweise?) weißt, worüber Du schreibst, und Dich deshalb um entsprechnde Informationen gebeten.

Da Du aber anscheinend auch in diesem Fall nicht weißt, wo das, was Du da behauptest (nein, Du hast Deine Aussage nicht als "Überbringung einer Nachricht" gekennzeichnet, sondern hast diese so formuliert, dass man daraus schließen musste, es sei eine Dir bekannte Tatsache), könntest Du dann wenigstens Links zu den entsprechenden Aussagen der Stadt Ulm und der Bahn hier angeben.
Nein, es war nicht "meine" Aussage.
Du hast dir die Aussage in deinem Posting absolut zu eigen gemacht. Dann auf Rückfrage die "ich arbeite doch hier doch nur" Nummer abgezogen...da könnte man schon etwas mehr Rückgrat erwarten.
Sorry, dass ich voraussetze, das ihr erstmal die Quellen lest, bevor(!) ihr hier diskutiert. Ich diskutiere über die Quellen, die bis dahin gezeigt wurden. Soll ich die jedes mal neu zitieren, damit ihr es auch mitbekommt?
Im Gegensatz zu Dir tu ich es mir nicht an, alle Beiträge von Micha-0815 zu lesen, genauso wie ich Deine Beiträge in "Diskussionen" zwischen Dir und Micha-0815 auch nur sporadisch lese bzw. 'überfliege', da Euer scheinbar endloses Gezänke darum, wer jetzt der größere Troll ist, überwiegend keinerlei neue Erkenntnisse bringt. Von daher wäre es tatsächlich hilfreich, wenn Du Quellen, die Du Dir zu eigen machst, jeweils (noch einmal) verlinken würdest, zitieren ist nicht unbedingt notwendig.

Re: Traum vom Bahnhof Ulm geplatzt

geschrieben von: graetz

Datum: 07.09.20 17:01

cs schrieb:
graetz schrieb:
alfons95 schrieb:
graetz schrieb:
cs schrieb:
Ich gehe niemanden an, ich hatte nur gehofft, dass Du (ausnahmsweise?) weißt, worüber Du schreibst, und Dich deshalb um entsprechnde Informationen gebeten.

Da Du aber anscheinend auch in diesem Fall nicht weißt, wo das, was Du da behauptest (nein, Du hast Deine Aussage nicht als "Überbringung einer Nachricht" gekennzeichnet, sondern hast diese so formuliert, dass man daraus schließen musste, es sei eine Dir bekannte Tatsache), könntest Du dann wenigstens Links zu den entsprechenden Aussagen der Stadt Ulm und der Bahn hier angeben.
Nein, es war nicht "meine" Aussage.
Du hast dir die Aussage in deinem Posting absolut zu eigen gemacht. Dann auf Rückfrage die "ich arbeite doch hier doch nur" Nummer abgezogen...da könnte man schon etwas mehr Rückgrat erwarten.
Sorry, dass ich voraussetze, das ihr erstmal die Quellen lest, bevor(!) ihr hier diskutiert. Ich diskutiere über die Quellen, die bis dahin gezeigt wurden. Soll ich die jedes mal neu zitieren, damit ihr es auch mitbekommt?
Im Gegensatz zu Dir tu ich es mir nicht an, alle Beiträge von Micha-0815 zu lesen, genauso wie ich Deine Beiträge in "Diskussionen" zwischen Dir und Micha-0815 auch nur sporadisch lese bzw. 'überfliege', da Euer scheinbar endloses Gezänke darum, wer jetzt der größere Troll ist, überwiegend keinerlei neue Erkenntnisse bringt. Von daher wäre es tatsächlich hilfreich, wenn Du Quellen, die Du Dir zu eigen machst, jeweils (noch einmal) verlinken würdest, zitieren ist nicht unbedingt notwendig.
Du musst nicht die "Beiträge" lesen - aber den Links solltest du folgen. Es sei denn, Micha verlinkt mal wieder auf sich selbst. Aber externe Links sind leicht als solche zu erkennen. Ansonsten hilft auch Logik. 2008 gab es bereits die erste Machbarkeitsstudie. 2011 hatte die Stadt das IC-Hotel gekauft. Es wird bereits gebaut und diese Dinge sollen in zwei Jahren fertig werden. Wenn es eine Möglichkeit gegeben hätte, den Bahnhofsneubau früher anzugehen, hätte man auch schon früher festgestellt, dass Grube da sich gar nicht festgelegt hatte. So kam der Verdacht erst letztes Jahr auf.

Re: Traum vom Bahnhof Ulm geplatzt

geschrieben von: alfons95

Datum: 07.09.20 17:16

graetz schrieb:
alfons95 schrieb:
graetz schrieb:
alfons95 schrieb:
graetz schrieb:
cs schrieb:
Ich gehe niemanden an, ich hatte nur gehofft, dass Du (ausnahmsweise?) weißt, worüber Du schreibst, und Dich deshalb um entsprechnde Informationen gebeten.

Da Du aber anscheinend auch in diesem Fall nicht weißt, wo das, was Du da behauptest (nein, Du hast Deine Aussage nicht als "Überbringung einer Nachricht" gekennzeichnet, sondern hast diese so formuliert, dass man daraus schließen musste, es sei eine Dir bekannte Tatsache), könntest Du dann wenigstens Links zu den entsprechenden Aussagen der Stadt Ulm und der Bahn hier angeben.
Nein, es war nicht "meine" Aussage.
Du hast dir die Aussage in deinem Posting absolut zu eigen gemacht. Dann auf Rückfrage die "ich arbeite doch hier doch nur" Nummer abgezogen...da könnte man schon etwas mehr Rückgrat erwarten.
Sorry, dass ich voraussetze, das ihr erstmal die Quellen lest, bevor(!) ihr hier diskutiert. Ich diskutiere über die Quellen, die bis dahin gezeigt wurden. Soll ich die jedes mal neu zitieren, damit ihr es auch mitbekommt?
Welchen Teil von "hast du dir zu eigen gemacht" hast du denn nun nicht verstanden, lieber graetz...?
Du meinst, diese Aussage war gelogen und ich habe eine Lüge übernommen oder warum reitet ihr jetzt darauf rum?
Vermutlich weils ganz amüsant ist zuzusehen, wie du dich mal wieder windest um nur nicht zugeben zu müssen, dass du Mist gebaut hast. Mit dem Wahrheitsgehalt der Aussage hat das erstmal überhaupt nichts zu tun.

Re: Traum vom Bahnhof Ulm geplatzt

geschrieben von: graetz

Datum: 07.09.20 17:34

alfons95 schrieb:
graetz schrieb:
alfons95 schrieb:
graetz schrieb:
alfons95 schrieb:
graetz schrieb:
cs schrieb:
Ich gehe niemanden an, ich hatte nur gehofft, dass Du (ausnahmsweise?) weißt, worüber Du schreibst, und Dich deshalb um entsprechnde Informationen gebeten.

Da Du aber anscheinend auch in diesem Fall nicht weißt, wo das, was Du da behauptest (nein, Du hast Deine Aussage nicht als "Überbringung einer Nachricht" gekennzeichnet, sondern hast diese so formuliert, dass man daraus schließen musste, es sei eine Dir bekannte Tatsache), könntest Du dann wenigstens Links zu den entsprechenden Aussagen der Stadt Ulm und der Bahn hier angeben.
Nein, es war nicht "meine" Aussage.
Du hast dir die Aussage in deinem Posting absolut zu eigen gemacht. Dann auf Rückfrage die "ich arbeite doch hier doch nur" Nummer abgezogen...da könnte man schon etwas mehr Rückgrat erwarten.
Sorry, dass ich voraussetze, das ihr erstmal die Quellen lest, bevor(!) ihr hier diskutiert. Ich diskutiere über die Quellen, die bis dahin gezeigt wurden. Soll ich die jedes mal neu zitieren, damit ihr es auch mitbekommt?
Welchen Teil von "hast du dir zu eigen gemacht" hast du denn nun nicht verstanden, lieber graetz...?
Du meinst, diese Aussage war gelogen und ich habe eine Lüge übernommen oder warum reitet ihr jetzt darauf rum?
Vermutlich weils ganz amüsant ist zuzusehen, wie du dich mal wieder windest um nur nicht zugeben zu müssen, dass du Mist gebaut hast. Mit dem Wahrheitsgehalt der Aussage hat das erstmal überhaupt nichts zu tun.
Na? Mal wieder die Diskussion sprengen? Ich soll "Mist" gebaut haben, weil ich voraussetze, dass ihr Quellen auch mal lest bevor ihr fragt? Was ist mit den sich widersprechenden "Mist" ohne Belege, den Micha schreibt? Da kommt von euch das Schweigen im Walde ...

Dass der Neubau erst nach der NBS-Eröffnung kommen soll, hatte ich übrigens in meinem ersten Post schon zitiert:

Zitat
Dass die Bahn nach Fertigstellung der Schienenstrecke dann auch ein neues Empfangsgebäude bauen würde
Inhaltlich habt ihr anscheinend nichts dazu zu sagen. Was auch? Da haben wir auch ein Stadtentwicklungsprojekt, das durch "freie Flächen", die die Bahn schaffen sollte, erst möglich wäre und die Bahn will jetzt nicht liefern - nämlich den Bau an sich. Und sogar Micha hat nichts dagegen und sagt, man könne ja trotzdem den "ganzen Rest" bauen. Keine guten Aussichten für S21, wo auch finanzielle Interessen der Bahn dafür sorgen könnten, dass Stuttgart nur den "ganzen Rest" bauen darf.

Die Gäubahnkappung wäre nämlich die teurere Variante beim Anschluss der S-Bahn. Die Bahn arbeitet schon seit Jahren an einer günstigeren Variante, die aber in letzter Konsequenz ein paar qm "Freie Grundstücke" kosten könnte. Das sieht auch Minister Hermann so. Und zwar auch welche, die gar nicht bebaut werden sollen! Man bräuchte die als "Logistikfläche". Kein Problem! In Ulm soll es ja auch ohne gehen.

Geht erstmal in euch, bevor ihr da auf mich losgeht. Und löst euren inneren Konflikt, wo gegen ihr nun wirklich schreiben wollt. Gegen die Bahn? Genau diese Befürchtungen haben Gegner schon immer gehabt, dass im Zuge von S21 haltlose Versprechen gegeben wurden! Oder für die Bahn? Dann solltet ihr kein Problem damit haben, dass man auch in Stuttgart Kosten spart. Z.B. die der Kappung der Gäubahn. Oder die für einen "ergänzenden Tiefbahnhof", weil "oben" ja schon Gleise liegen. Unterm Strich hat S21 ein 10mal größeres Sparpotiential als das, was sie in Ulm jetzt spart. Dann erklärt ihr mal, warum sie das nicht nutzen sollte!



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 07.09.20 17:53.

Re: Traum vom Bahnhof Ulm geplatzt

geschrieben von: alfons95

Datum: 07.09.20 22:00

graetz schrieb:
alfons95 schrieb:
graetz schrieb:
alfons95 schrieb:
graetz schrieb:
alfons95 schrieb:
graetz schrieb:
cs schrieb:
Ich gehe niemanden an, ich hatte nur gehofft, dass Du (ausnahmsweise?) weißt, worüber Du schreibst, und Dich deshalb um entsprechnde Informationen gebeten.

Da Du aber anscheinend auch in diesem Fall nicht weißt, wo das, was Du da behauptest (nein, Du hast Deine Aussage nicht als "Überbringung einer Nachricht" gekennzeichnet, sondern hast diese so formuliert, dass man daraus schließen musste, es sei eine Dir bekannte Tatsache), könntest Du dann wenigstens Links zu den entsprechenden Aussagen der Stadt Ulm und der Bahn hier angeben.
Nein, es war nicht "meine" Aussage.
Du hast dir die Aussage in deinem Posting absolut zu eigen gemacht. Dann auf Rückfrage die "ich arbeite doch hier doch nur" Nummer abgezogen...da könnte man schon etwas mehr Rückgrat erwarten.
Sorry, dass ich voraussetze, das ihr erstmal die Quellen lest, bevor(!) ihr hier diskutiert. Ich diskutiere über die Quellen, die bis dahin gezeigt wurden. Soll ich die jedes mal neu zitieren, damit ihr es auch mitbekommt?
Welchen Teil von "hast du dir zu eigen gemacht" hast du denn nun nicht verstanden, lieber graetz...?
Du meinst, diese Aussage war gelogen und ich habe eine Lüge übernommen oder warum reitet ihr jetzt darauf rum?
Vermutlich weils ganz amüsant ist zuzusehen, wie du dich mal wieder windest um nur nicht zugeben zu müssen, dass du Mist gebaut hast. Mit dem Wahrheitsgehalt der Aussage hat das erstmal überhaupt nichts zu tun.
Na? Mal wieder die Diskussion sprengen? Ich soll "Mist" gebaut haben, weil ich voraussetze, dass ihr Quellen auch mal lest bevor ihr fragt?
Das hast du nicht. Du hast in dem entsprechenden Posting Heute um 12:48:09 Uhr keinerlei Quelle angegeben, sondern dir die von dir jetzt als Notnagel angeführten Quellen zu eigen gemacht. Und schreibst dir jetzt wieder einen Wolf um ja nicht zugeben zu müssen dass auch nur der Anschein bestehen könnte, dass du nicht Recht hast.
Ich hol mir grad mal noch 'ne neue Packung Popcorn...

Re: Traum vom Bahnhof Ulm geplatzt

geschrieben von: mental

Datum: 07.09.20 23:33

alfons95 schrieb:
Das hast du nicht. Du hast in dem entsprechenden Posting Heute um 12:48:09 Uhr keinerlei Quelle angegeben, sondern dir die von dir jetzt als Notnagel angeführten Quellen zu eigen gemacht. Und schreibst dir jetzt wieder einen Wolf um ja nicht zugeben zu müssen dass auch nur der Anschein bestehen könnte, dass du nicht Recht hast.
Ich hol mir grad mal noch 'ne neue Packung Popcorn...
Das ist verrückt.

Es gibt hier offensichtlich ein echtes Problem.

https://www.drehscheibe-online.de/foren/read.php?113,9438406,9438406#msg-9438406

Re: Traum vom Bahnhof Ulm geplatzt

geschrieben von: graetz

Datum: 08.09.20 01:41

Wie ich schon sagte: nur die Diskussion sprengen. Wenn ich in einem Posting mit dem Thema „spät eingestiegen“ schreibe, es steht alles in den Quellen, dann sollte eigentlich jeder kapieren, dass damit die im Thread genannten Quellen gemeint sind.

Mal wieder geht ihr mich an für eine Inhaltsangabe der zuvor ausgeführten Quellen. Mit der gleichen Logik müsstet ihr jedesmal(!) Quellen und Pläne zitieren, wenn ihr vom Stuttgarter Stadtentwicklungsprojekt redet.

Demnach wurde hier von Befürwortern schon jahrelang „Mist“ gebaut.

Ihr führt hier nur diesen Kindergarten auf, weil ihr zum Thema selbst nichts mehr zu melden habt.

Mal wieder zerbröselt ein Aspekt dieses Projektes. Mit euren Spielchen haltet ihr diesen Zerfall auch nicht auf.
Das Gebaren der Bahn hier kann genauso gut auch in Stuttgart passieren. Das scheint euch echte Schmerzen zu bereiten.

Re: Traum vom Bahnhof Ulm geplatzt

geschrieben von: alfons95

Datum: 08.09.20 08:34

graetz schrieb:Zitat:
Wie ich schon sagte: nur die Diskussion sprengen. Wenn ich in einem Posting mit dem Thema „spät eingestiegen“ schreibe, es steht alles in den Quellen, dann sollte eigentlich jeder kapieren, dass damit die im Thread genannten Quellen gemeint sind.
Dann solltest du deine Kommunikation überdenken und vermeiden den Eindruck zu erwecken, dass von dir referenzierte Quellen deine Meinung wieder geben.

graetz schrieb:Zitat:
Mal wieder geht ihr mich an für eine Inhaltsangabe der zuvor ausgeführten Quellen.
Lerne, dich vernünftig auszudrücken, dann gibts da kein Problem.
graetz schrieb:Zitat:
Mal wieder zerbröselt ein Aspekt dieses Projektes. Mit euren Spielchen haltet ihr diesen Zerfall auch nicht auf.
Das Gebaren der Bahn hier kann genauso gut auch in Stuttgart passieren. Das scheint euch echte Schmerzen zu bereiten.
Wo habe ich (warum auch immer du mich in der Mehrzahl ansprichst...) das Verhalten der Bahn verteidigt? Und, ganz klar, die letzte Verteidigungslinie "des Projekts" liegt im S21 Forum auf DSO - wer hätte das gedacht?!

Re: Traum vom Bahnhof Ulm geplatzt

geschrieben von: graetz

Datum: 08.09.20 09:30

alfons95 schrieb:
(nach wie vor nichts zur Sache)
Deine Weigerung, Quellen zu lesen, wenn ich meinen Ausführungen voranstelle, dass alles ja in den Quellen steht, um dann zu erkennen, was ich ausgedrückt habe, ist dein Defizit, nicht meins. Auch andere schreiben hier Prosa, allerdings ohne irgendwelche Belege davor oder danach zu reichen. Da höre ich nichts von dir.

Nein, du beziehst keine Stellung. Ganz sicher! Nur gehst du mich jedesmal an, wenn es für das Projekt mal wieder nicht gut aussieht.
Eben das Ausbleiben eines Statements zu so einem Fall in diesem Diskussionsforum, dafür aber diese Kindergartenaufführung mit dem angeblichen Ausbleiben von Quellen, ist im Prinzip schon ein Statement von dir.

Re: Traum vom Bahnhof Ulm geplatzt

geschrieben von: Micha-0815

Datum: 08.09.20 10:01

alfons95 schrieb:
Und, ganz klar, die letzte Verteidigungslinie "des Projekts" liegt im S21 Forum auf DSO - wer hätte das gedacht?!
Wusstest Du nicht, dass es hier deswegen eine ganze Armee von Lohnschreibern gibt? Und das ist natürlich nicht irgendeine Verschwörungstheorie, sondern das ist (wenigstens für einige hier) eine Tatsache!

Gruß, Micha
Meinungsfreiheit bedeutet, dass man fast alles behaupten darf. Es bedeutet nicht, dass sich jemand den Mist anhören muss.
(Kommentar im Tagesspiegel zu Verschwörungsgläubigen)

Re: Traum vom Bahnhof Ulm geplatzt

geschrieben von: graetz

Datum: 08.09.20 11:00

Micha-0815 schrieb:
alfons95 schrieb:
Und, ganz klar, die letzte Verteidigungslinie "des Projekts" liegt im S21 Forum auf DSO - wer hätte das gedacht?!
Wusstest Du nicht, dass es hier deswegen eine ganze Armee von Lohnschreibern gibt? Und das ist natürlich nicht irgendeine Verschwörungstheorie, sondern das ist (wenigstens für einige hier) eine Tatsache!
Lohnschreiber gewiss nicht. So stümperhaft, wie hier noch das Projekt gepriesen wird, da würde ich den Auftrag schon längst storniert haben. Hier im Forum finden sich aber noch die letzten, die der alten PR nachhängen und immer noch nicht kapiert haben, dass selbst der letzte involvierte Bahnexperte sich von seinen Schönrechnungen von damals abgewendet hat.

Abgesehen davon: Es ist erwiesen, da es auch zugegeben wurde, dass die Bahn tatsächlich mal Lohnschreiber beschäftigt hatte. Also nichts mit "Verschwörungstheorie". Diesen Nachweis kannst du nach wie vor nicht bringen!
[www.welt.de]

Zitat
Die Deutsche Bahn hat unter ihrem Chef Hartmut Mehdorn einen Millionenbetrag für versteckte Werbung in Medien, in Blogs und Foren im Internet ausgegeben. Dies hat der Verein LobbyControl herausgefunden. Nun reagiert Mehdorns Nachfolger Rüdiger Grube – und ruft eine neue Unternehmenskultur aus.
Deswegen wurde auch für S21 nicht ausgeschlossen, dass es mal Lohnschreiber gab. Allerdings musste die Bahn da nicht aktiv werden. Dafür hat ja z.B. der Gründer der IG Bürger zahlreiche Internetseiten und Facebook-Gruppen in der Form "(Stadt aus BW) für S21" ins Leben gerufen, alle mit identischen Inhalten, um eine landesweite Zustimmung zum Projekt zu simulieren. Auch das ist nachweisbar. Und dieser Typ führte zuletzt Besucher durch die Ausstellung im Turmforum.

Auch kapieren hier viele noch nicht, dass die wichtigsten Aspekte des Projekts in dem Moment kassiert werden, in dem geliefert werden musste. Das traf zuerst die Kosten, dann die Zeitpläne, dann die Leistung und das Stadtentwicklungsprojekt scheint es als nächstes zu treffen, sieht man sich an, wie die Bahn in Ulm das dort torpediert aus Kostengründen in dem Moment, wo man eigentlich die konkrete Planung liefern müsste und wie die Bahn auch in Stuttgart aus Kostengründen schon die Stadt zittern lässt bei der Panoramabahn.



3-mal bearbeitet. Zuletzt am 08.09.20 11:44.

Re: Traum vom Bahnhof Ulm geplatzt

geschrieben von: Micha-0815

Datum: 08.09.20 11:57

graetz schrieb:
Deswegen wurde auch für S21 nicht ausgeschlossen, dass es mal Lohnschreiber gab. Allerdings musste die Bahn da nicht aktiv werden. Dafür hat ja z.B. der Gründer der IG Bürger zahlreiche Internetseiten und Facebook-Gruppen in der Form "(Stadt aus BW) für S21" ins Leben gerufen, alle mit identischen Inhalten, um eine landesweite Zustimmung zum Projekt zu simulieren. Auch das ist nachweisbar. Und dieser Typ führte zuletzt Besucher durch die Ausstellung im Turmforum.
Graetz falsche Behauptungen zu den Seiten der IG Bürger hatte ich bereits in diesem Thread sehr ausführlich widerlegt: [www.drehscheibe-online.de]

(EDIT: Zusammenfassungen hier: [www.drehscheibe-online.de] , und hier [www.drehscheibe-online.de] )

Da er schon damals keinen Argumenten zugänglich war, erspare ich mir hier jede weitere Äußerung zu seinen Halluzinationen.

Gruß, Micha
Meinungsfreiheit bedeutet, dass man fast alles behaupten darf. Es bedeutet nicht, dass sich jemand den Mist anhören muss.
(Kommentar im Tagesspiegel zu Verschwörungsgläubigen)




2-mal bearbeitet. Zuletzt am 08.09.20 12:14.

Re: Traum vom Bahnhof Ulm geplatzt

geschrieben von: graetz

Datum: 08.09.20 12:23

Micha-0815 schrieb:
graetz schrieb:
Deswegen wurde auch für S21 nicht ausgeschlossen, dass es mal Lohnschreiber gab. Allerdings musste die Bahn da nicht aktiv werden. Dafür hat ja z.B. der Gründer der IG Bürger zahlreiche Internetseiten und Facebook-Gruppen in der Form "(Stadt aus BW) für S21" ins Leben gerufen, alle mit identischen Inhalten, um eine landesweite Zustimmung zum Projekt zu simulieren. Auch das ist nachweisbar. Und dieser Typ führte zuletzt Besucher durch die Ausstellung im Turmforum.
Graetz falsche Behauptungen zu den Seiten der IG Bürger hatte ich bereits in diesem Thread sehr ausführlich widerlegt: [www.drehscheibe-online.de]

(EDIT: Zusammenfassung ab hier: [www.drehscheibe-online.de] )

Da er schon damals keinen Argumenten zugänglich war, erspare ich mir hier jede weitere Äußerung zu seinen Halluzinationen.
Was habe ich "falsch" behauptet? Die Registrierungen der Websites erfolgten alle durch Sebastian Heinel. Alle Websites wurden mit den gleichen Inhalten und Tools befüllt. Die Facebookgruppen wurden zahlreich gegründet - alle identisch - und waren dann ohne Leben, also ohne echtes Engagement. Ich habe auch nie geschrieben, dass er damals schon für das Projekt gearbeitet hat. Ich schrieb doch hier, dass die Bahn sich da nicht selbst die Arbeit machen musste. Er landete erst danach beim Projekt. Die Facebookgruppen gab es da aber noch und eine wurde auch noch lange vom ihm gepflegt (und Kritik in Form von direkten Bahn-Zitaten von ihm zensiert). Mir wurde später mal erzählt, dass er irgendwann nicht mehr die Zeit hatte, genau diese letzte Gruppe zu pflegen. Das ist ja auch schon inzwischen Jahre her.

Es geht hier aber um bezahlte Schreiber überhaupt, und die gab es mal definitiv von der Bahn. Das bekommst du nicht weg.

Lies und versteh also, bevor du hier wild "dagegen" schreibst mit einem Selbstbezug, den ich schon damals widerlegt hatte, was die Aussagen betrifft, die ich hier heute gemacht habe. Wie immer.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 08.09.20 12:26.

Re: Traum vom Bahnhof Ulm geplatzt

geschrieben von: cs

Datum: 08.09.20 18:37

graetz schrieb:
Du musst nicht die "Beiträge" lesen - aber den Links solltest du folgen. Es sei denn, Micha verlinkt mal wieder auf sich selbst. Aber externe Links sind leicht als solche zu erkennen.
Ich habe es schon mehrfach erwähnt, dass ich in der Baumansicht lese (auch wenn das von manchen als völlig aus der Zeit gefallen angesehen wird), da siehr man die Beiträge und die Links nicht einfach so beim runterscrollen wie bei der "flachen" Beitragsansicht, da muss man die entsprechenden Beiträge gezielt öffnen und dann gezielt durchscrollen. Du ersparst Dir und mir also mehrere unnötige Beiträge, wenn Du freundlicherweise auf meine Nachfragen gleich einen Link zu Deiner Quelle hier angibst und nicht vorher so ein Theater darum machst, dass man davon ausgehen muss, dass Du keine benennbare Quelle hast.

graetz schrieb:
Ansonsten hilft auch Logik.
Wie Logik beim finden des Links geholfen hätte, verstehe ich jetzt nicht

Re: Traum vom Bahnhof Ulm geplatzt

geschrieben von: graetz

Datum: 08.09.20 18:39

cs schrieb:
wenn Du freundlicherweise auf meine Nachfragen gleich einen Link zu Deiner Quelle hier angibst und nicht vorher so ein Theater darum machst, dass man davon ausgehen muss, dass Du keine benennbare Quelle hast.

Mach ich, sobald du jedes mal(!) auf die Pläne und Dokumente verlinkst, wenn du von "S21" sprichst.
Du fragst ja auch nach, wenn du ein Thema schon selbst mitdiskutierst hast. Ich bin nicht dein Archivar hier!



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 08.09.20 18:41.

Re: Traum vom Bahnhof Ulm geplatzt

geschrieben von: graetz

Datum: 08.09.20 18:48

cs schrieb:
Wie Logik beim finden des Links geholfen hätte, verstehe ich jetzt nicht
Wenn ich schreibe "es steht alles in den Quellen", dann ist der erste Denkschritt "Aha, es gibt Quellen". der zweite "Die Quellen wurden dann sicher in dem ganzen Zeug, was ich in der Baumansicht nicht sehe, genannt". Der Dritte: "Ich schalte mal um und sehe mir wenigstens die Links an, wenn ich schon den Text der Leute, die ich nicht mag, nicht lesen möchte" - der nächste Schritt "Ich lese mal die Quellen, wenn ich schon einer Zusammmenfassung nicht traue" dann kann gerne auch der Schritt kommen "Da stimmt was nicht überein meiner Meinung nach, das diskutiere ich jetzt mal"

Ich muss dir nicht die Arbeit abnehmen, nur weil du zu faul bist, die Ansicht zu wechseln.

Re: Traum vom Bahnhof Ulm geplatzt

geschrieben von: cs

Datum: 08.09.20 19:06

graetz schrieb:
cs schrieb:
Ich gehe niemanden an, ich hatte nur gehofft, dass Du (ausnahmsweise?) weißt, worüber Du schreibst, und Dich deshalb um entsprechnde Informationen gebeten.

Da Du aber anscheinend auch in diesem Fall nicht weißt, wo das, was Du da behauptest (nein, Du hast Deine Aussage nicht als "Überbringung einer Nachricht" gekennzeichnet, sondern hast diese so formuliert, dass man daraus schließen musste, es sei eine Dir bekannte Tatsache), könntest Du dann wenigstens Links zu den entsprechenden Aussagen der Stadt Ulm und der Bahn hier angeben.
Nein, es war nicht "meine" Aussage. Ich lese nur die Quellen, die hier (von Micha) verlinkt wurden:

Zitat
Citybahnhof Ulm: Neues Empfangsgebäude nicht vor 2021
Citybahnhof Ulm: Viele Flächen, die dieses Ulmer Jahrhundertprojekt beansprucht, sind erst verfügbar, wenn die Neubaustrecke in Betrieb ist. Deshalb auch keine neue Empfangshalle vor dem Jahr 2021.
[www.swp.de]
Danke für den Link. Leider steht da auch nichts drin, was meine an Dich gestellte Bitte ("könntest Du mal erläutern, welche für das Projekt Citybahnhof Ulm benötigten Flächen dort erst im Zuge des Bahnprojekts Stuttgart - Ulm frei werden können") beantwortet.

graetz schrieb:
Ich habe also nicht "ausnahmsweise" das gewusst, ich habe es wie immer deswegen gewusst, weil Quellen das bestätigen.
Wenn Du es tatsächlich wissen solltest, weil Quellen das bestätigen, so hast du die falsche Quelle genannt, da in dieser Quelle nichts dazu steht. Eine direkte Beschreibung von Dir, welche Flächen für das Projekt Citybahnhof erst mit Inbetriebnahme der NBS frei werden können, wäre deshalb hilfreicher gewesen, als der Hinweis und der Link auf den swp-Artikel.
Aber ich gebe Dir noch eine Chance zu zeigen, dass Du es tatsächlich weißt, also nutze sie und erläutere, welche Flächen da gemeint sind.

graetz schrieb:
Also gehst du mich schon an. Du hast ja grade selbst deine Intentionen ("dass Du (ausnahmsweise?) weißt, worüber Du schreibst") zugegeben.
Bei dem ersten Beitrag bin ich Dich nicht angegangen, erst meine Reaktion auf Deine darauf folgende, leider wie so oft bei Dir nicht zielführende, Antwort kann man tatsächlich als "angehen" bezeichnen.


Interessanterweise steht in der Quelle (swp vom 25.6.2014) folgender Satz: "Als Kernvorhaben sind für den Fünf-Jahreszeitraum 2019 bis 2023 beschrieben: ein neues Bahnhof-Empfangsgebäude, das die Stadt bauen wird" - also war doch wohl schon seit 6 Jahren bekannt, dass die Bahn das neue Empfangsgebäude nicht bauen wird.

Re: Traum vom Bahnhof Ulm geplatzt

geschrieben von: cs

Datum: 08.09.20 19:26

graetz schrieb:
cs schrieb:
Wie Logik beim finden des Links geholfen hätte, verstehe ich jetzt nicht
Wenn ich schreibe "es steht alles in den Quellen", dann ist der erste Denkschritt "Aha, es gibt Quellen". der zweite "Die Quellen wurden dann sicher in dem ganzen Zeug, was ich in der Baumansicht nicht sehe, genannt". Der Dritte: "Ich schalte mal um und sehe mir wenigstens die Links an, wenn ich schon den Text der Leute, die ich nicht mag, nicht lesen möchte" - der nächste Schritt "Ich lese mal die Quellen, wenn ich schon einer Zusammmenfassung nicht traue" dann kann gerne auch der Schritt kommen "Da stimmt was nicht überein meiner Meinung nach, das diskutiere ich jetzt mal"
Es geht doch überhaupt nicht darum, ob ich die Leute mag oder ob ich sie nicht mag. Da ich hier im Forum keinen kenne, kann ich ja überahupt nicht wissen, ob die einzelnen Schreiber mag oder nicht. Vielleicht bist Du ja auch ein "netter Kerl", den ich mögen würde, wenn ich Dich persönlich kennen würde. Es geht mir darum, dass ich mir Euer Gezänke einfach nicht antun will.
Und dazu kommt, dass es mühsam ist alle bisher genannten Quellen durchzuarbeiten und dann trotzdem nicht zu wissen, welche davon Du uminterpretiert hast.

graetz schrieb:
Ich muss dir nicht die Arbeit abnehmen, nur weil du zu faul bist, die Ansicht zu wechseln.
Nein, das musst Du nicht, da hast Du völlig recht. Niemand muss hier im Forum nett sein.

Re: Traum vom Bahnhof Ulm geplatzt

geschrieben von: cs

Datum: 08.09.20 19:29

graetz schrieb:
cs schrieb:
wenn Du freundlicherweise auf meine Nachfragen gleich einen Link zu Deiner Quelle hier angibst und nicht vorher so ein Theater darum machst, dass man davon ausgehen muss, dass Du keine benennbare Quelle hast.

Mach ich, sobald du jedes mal(!) auf die Pläne und Dokumente verlinkst, wenn du von "S21" sprichst.
Das mach ich dann gerne, wenn Du mich darum bittest, zu einer bestimmten Aussage von mir einen Link zu bekommen und wenn ich dann dazu auch einen habe.

Re: Traum vom Bahnhof Ulm geplatzt

geschrieben von: cs

Datum: 08.09.20 19:34

graetz schrieb:
Da haben wir auch ein Stadtentwicklungsprojekt, das durch "freie Flächen", die die Bahn schaffen sollte, erst möglich wäre und die Bahn will jetzt nicht liefern - nämlich den Bau an sich.
Welche der "freien Flächen", die die Bahn für das Stadtentwicklungsprojekt schaffen sollte, werden nicht frei? Und was hat der Bau des Empfangsgebäudes mit den "freien Flächen" zu tun?

Re: Traum vom Bahnhof Ulm geplatzt

geschrieben von: Micha-0815

Datum: 08.09.20 19:48

cs schrieb:
Interessanterweise steht in der Quelle (swp vom 25.6.2014) folgender Satz: "Als Kernvorhaben sind für den Fünf-Jahreszeitraum 2019 bis 2023 beschrieben: ein neues Bahnhof-Empfangsgebäude, das die Stadt bauen wird" - also war doch wohl schon seit 6 Jahren bekannt, dass die Bahn das neue Empfangsgebäude nicht bauen wird.

Danach wurde aber augenscheinlich noch zwischen Stadt und Bahn verhandelt, siehe z.B. diesen Artikel von Okt. 2015, wo die Frage immer noch offen war: [www.swp.de]

Zitat
(...) Um das Projekt City-Bahnhof Ulm aber ist es leise geworden. Zwar ist es nicht aufs Abstellgleis geschoben, jedoch wird es aus Kostengründen in die Länge gezogen. Bahnchef Rüdiger Grube hat in einem Zeitungsinterview erklärt, er halte „Teilerneuerungen“ für denkbar und im Übrigen ein Investment von wenigstens 170 Millionen Euro für zu hoch.
Was ist Sache? „Dass wir in intensiven, guten Abstimmungsgesprächen mit der Bahn stehen und Einzelplanungen für verschiedene Bausteine laufen“, sagt OB Ivo Gönner, der einen bekannt guten Draht zu den Bahnoberen in Berlin bis hinauf zu Grube hat. (...)
Die unterstellte Absichtserklärung von Grube kam also offenbar noch später, also irgendwann zwischen Okt. 2015 und Jan. 2017. Womit nochmal deutlich wird, dass das nichts mit irgendwelchen Versprechen zu tun haben kann, um die Ulmer vor Abschluss des Finanzierungsvertrags oder vor der Volksabstimmung von S21/NBS zu überzeugen.

Gruß, Micha
Meinungsfreiheit bedeutet, dass man fast alles behaupten darf. Es bedeutet nicht, dass sich jemand den Mist anhören muss.
(Kommentar im Tagesspiegel zu Verschwörungsgläubigen)

Re: Traum vom Bahnhof Ulm geplatzt

geschrieben von: alfons95

Datum: 08.09.20 20:08

graetz schrieb:
alfons95 schrieb:
(nach wie vor nichts zur Sache)
Deine Weigerung, Quellen zu lesen, [...]
...und schon wieder falsch: Du hast dir die Meinung der Quelle zu eigen gemacht. Dann hinterher so zu tun, als wäre das ja gar nicht dein Ding, ist entweder ein hilfloses Zurückrudern, oder pure Ablenkung von der Tatsache, dass du selbst nicht so recht verstanden hast, was denn nun in der Quelle genau steht (was du ja auch zugegeben hast - immerhin).

graetz schrieb:
wenn ich meinen Ausführungen voranstelle, dass alles ja in den Quellen steht, um dann zu erkennen, was ich ausgedrückt habe, ist dein Defizit, nicht meins. Auch andere schreiben hier Prosa, allerdings ohne irgendwelche Belege davor oder danach zu reichen. Da höre ich nichts von dir.
Dann lese ich entweder deren Beiträge schon gar nicht mehr, oder sie sind nicht so verhaltensauffällig.

graetz schrieb:
Nein, du beziehst keine Stellung. Ganz sicher! Nur gehst du mich jedesmal an, wenn es für das Projekt mal wieder nicht gut aussieht.
Sieht es gerade nicht gut aus für das Projekt...?! Hängt natürlich von der Definition von "gut" in diesem Kontext ab. Würde sagen, es läuft schon verdächtig lange alles weitgehend in seinen Bahnen. Dabei hatte ich schon länger gemutmaßt, dass eigentlich nochmal eine Zeitplan- und Budgetkorrektur folgen müsste. Aber vielleicht rettet bei letzterem Corona die Bahn, und die Baukosten sinken etwas...hab noch nicht geguckt.

graetz schrieb:
Eben das Ausbleiben eines Statements zu so einem Fall in diesem Diskussionsforum, dafür aber diese Kindergartenaufführung mit dem angeblichen Ausbleiben von Quellen, ist im Prinzip schon ein Statement von dir.
Ich habe doch sehr offensichtlich geschrieben, warum ich überhaupt bei dieser Debatte eingestiegen bin. Du musst nur lesen...

Re: Traum vom Bahnhof Ulm geplatzt

geschrieben von: graetz

Datum: 08.09.20 21:18

Wurde in den Quellen gesagt. Und ich habe nicht geschrieben, das die Flächen nicht frei werden.

Re: Traum vom Bahnhof Ulm geplatzt

geschrieben von: graetz

Datum: 08.09.20 21:18

Ja, du sagst nichts zum Thema.
Und das sehr wortreich.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 08.09.20 21:29.

Re: Traum vom Bahnhof Ulm geplatzt

geschrieben von: graetz

Datum: 08.09.20 21:27

Wie bei S21. Man dachte Projekte an und dann zieht es sich hin. Es gab ein Hin-und Her. 2008 gab es eine geneinsame Machbarkeitsstufie von Stadt und Bahn zum Projekt. Also genau zu der Zeit, als S21 auf die Unterstützung der Region angewiesen war, weil auch von der Geld kommt. Auch war zwischendurch ein Gedanke, ein privater Investor könnte das Gebäude bauen.
Zum Schluss - auch als man das marode Gebäude beklagte, kam Grube und machte neue Hoffnungen auf später.

Schon damit wurde das Projekt dann blockiert, weil man sich dann natürlich auch nicht mehr nach einem Investor umsah.

Es hängt eben alles mit allem zusammen. „S21“ ist da nur eine Wortklauberei.

Und die möglichen Folgen für S21 sind dann noch ein anderes Thema.

Darum nochmal meine Frage an alle: warum sollte die Bahn bei S21 nicht sparen, wenn es dabei nur das Städtebauprojekt trifft? Sparen muss die Bahn und auch bei S21 hat sie da keinerlei wirkliche Verpflichtungen.

Re: Traum vom Bahnhof Ulm geplatzt

geschrieben von: graetz

Datum: 08.09.20 21:31

Und das Projekt läuft nicht „in seinen Bahnen“.
Man attestiert grade dem Projekt, dass es Milliardenteure Erweiterungen braucht, um überhaupt nutzbar zu sein.

Re: Traum vom Bahnhof Ulm geplatzt

geschrieben von: cs

Datum: 08.09.20 22:53

graetz schrieb:
Wurde in den Quellen gesagt.
Was wurde in den Quellen gesagt? Was der Bau des Empfangsgebäues mit den freien Flächen zu tun hat? Da musst Du mir wieder weiterhelfen, in welcher Quelle das steht.

graetz schrieb:
Und ich habe nicht geschrieben, das die Flächen nicht frei werden.
Du hast geschrieben, dass die Bahn nicht liefern will - und der wichtigste Beitrag der Bahn zum Stadtentwicklungsrojekt sind die frei werdenden Flächen. Wenn diese also frei werden, dann liefert die Bahn entgegen Deiner Ausage eben doch.

Re: Traum vom Bahnhof Ulm geplatzt

geschrieben von: cs

Datum: 08.09.20 23:00

graetz schrieb:
Darum nochmal meine Frage an alle: warum sollte die Bahn bei S21 nicht sparen, wenn es dabei nur das Städtebauprojekt trifft? Sparen muss die Bahn und auch bei S21 hat sie da keinerlei wirkliche Verpflichtungen.
Wenn Du also dafür bist, dass die Bahn auch bei S21 sparen sollte, dann solltest Du auch dafür sein, dass die Bahn kein zusätzliches Geld für Wiederherstellung der Gäubahn-Gleise in den oberirdischen Kopfbahnhof nach Inbetriebnahme von S21 ausgibt. Dafür hat die Bahn nämlich keinerlei wirkliche Verpflichtungen.
Traumflug schrieb:
Es ist nur ein Plus-Artikel, doch die Lage scheint deutlich zu werden:

In Ulm ist der Traum vom neuen Bahnhof geplatzt (Stuttgarter Zeitung)

Zitat
Die Erwartungen der Ulmer Stadtpolitik an die Schienenneubaustrecke nach Wendlingen sind schon immer hoch gewesen. Ganze Häuserzeilen sollen neu entstehen, wenn Bewohner des Stuttgarter Speckgürtels erst gemerkt haben, dass die Grundstückspreise an der Donau niedriger als in der Landeshauptstadt sind und die verkürzten Fahrzeiten mit dem ICE ein tägliches Pendeln zur Arbeit ermöglichen.
Zitat
Wider Erwarten baut die Bahn kein neues Empfangsgebäude für den Bahnhof – obwohl der Gemeinderat davon jahrelang ausgegangen war.
Bleibt die ketzerische Frage, ob das in Neu-Ulm auch passiert wäre, oder durch den Einfluss von CSU Granden dort verhindert worden wäre... Für die Stadtplanung sind solche Rückzieher zu so einem späten Zeitpunkt schlicht ein Desaster.. Egal ob Ulm oder anderswo.

Re: Traum vom Bahnhof Ulm geplatzt

geschrieben von: Micha-0815

Datum: 09.09.20 07:52

Micha-0815 schrieb:
Die unterstellte Absichtserklärung von Grube kam also offenbar noch später, also irgendwann zwischen Okt. 2015 und Jan. 2017. Womit nochmal deutlich wird, dass das nichts mit irgendwelchen Versprechen zu tun haben kann, um die Ulmer vor Abschluss des Finanzierungsvertrags oder vor der Volksabstimmung von S21/NBS zu überzeugen.

Tatsächlich gab es nie eine solche Zusage, und fälschlicherweise wurden die Gespräche von Jan. 2014 offenbar nur von einigen später überinterpretiert, wie aus diesem Artikel hervorgeht: [www.pressreader.com]

Zitat
Seit vielen Jahren bestimmt ein „Letter of Intent“die Diskussion um einen neuen Citybahnhof – doch die Bahn hat nie einen Neubau zugesagt
Zitat
Tatsächlich entpuppte sich dieses zwischen dem damaligen OB Ivo Gönner und dem früheren Bahnchef Rüdiger Grube geführte Gespräch im Januar 2014 als weniger konkret, als von vielen erhofft. Statt einem „Letter of Intent“existiert eine „Ergebnisnotiz“, in der kein Wort einer verpflichtenden Zusage zu finden ist. Zwar waren mehrere Punkte besprochen worden, von denen einige auch umgesetzt sind – zu einem Neubau ist nichts Belastbares enthalten
Zitat
Wir waren uns einig, dass das dringend neu gestaltet werden muss“, sagte Gönner, der Grube auch immer angeboten hat, dass die Stadt das Gebäude kauft: „Ich habe stets gesagt: Wenn die Deutsche Bahn kein Geld hat, dann machen wir das halt.“

Ganz so euphorisch ist Gönners Nachfolger im Amt, Gunter Czisch, nicht. Das Ziel eines leistungsfähigen und modernen Bahnhofs dürfe man zwar nicht aus den Augen verlieren. Aber angesichts der vielen laufenden und neu hinzukommenden Baustellen (Brücken, Schulsanierungen) warnte er davor, ein neues Fass aufzumachen. Wichtig sei, die Funktionalität aus Sicht der Kunden bereitzustellen. Für den großen Wurf fehle das Geld.
Der eigentliche Rückzieher stammt also wohl von der Stadt Ulm.

PS: Hervorhebungen hinzugefügt. Nein, ich habe nichts verdreht. Ich habe von oben nach unten zitiert. Und Tatsache ist auch, dass alle bisher angeführten Zeitungsberichte aus der Zeit (2014/2015) davon ausgingen, dass die Stadt oder ein privater Investor den Neubau bezahlt. Aber es bringt nichts, das mit jemandem zu diskutieren, der sich in keinster Weise für Tatsachen interessiert, sondern nur dafür, irgendwie (zur Not auch mit freien Erfindungen) Stimmung gegen die Projektbetreiber zu machen.

Gruß, Micha
Meinungsfreiheit bedeutet, dass man fast alles behaupten darf. Es bedeutet nicht, dass sich jemand den Mist anhören muss.
(Kommentar im Tagesspiegel zu Verschwörungsgläubigen)




2-mal bearbeitet. Zuletzt am 09.09.20 09:17.

Re: Traum vom Bahnhof Ulm geplatzt

geschrieben von: graetz

Datum: 09.09.20 08:33

cs schrieb:
graetz schrieb:
Darum nochmal meine Frage an alle: warum sollte die Bahn bei S21 nicht sparen, wenn es dabei nur das Städtebauprojekt trifft? Sparen muss die Bahn und auch bei S21 hat sie da keinerlei wirkliche Verpflichtungen.
Wenn Du also dafür bist, dass die Bahn auch bei S21 sparen sollte, dann solltest Du auch dafür sein, dass die Bahn kein zusätzliches Geld für Wiederherstellung der Gäubahn-Gleise in den oberirdischen Kopfbahnhof nach Inbetriebnahme von S21 ausgibt. Dafür hat die Bahn nämlich keinerlei wirkliche Verpflichtungen.
Wieso "Wiederherstellung"? Bis jetzt läuft die Planung der Bahn darauf hinaus, dass die Gleise gar nicht gekappt werden. Eine Gleisverschwenkung wurde schon vor 5 Jahren so geplant, dass dazu die Gäubahn nicht angetastet werden muss. Das zweite Gleis lässt sich auch so verschwenken ohne Schaden für die Gäubahn. Das spart Geld und die Gäubahn ist weiter bis zum Kopfbahnhof zu befahren. Laut Hermann ist genau das die Angst der Stadt, dass diese Gleise auch so bleiben.
Und laut Heimerl braucht man auch dort Gleise. Was ist günstiger, als die Gleise dort zu belassen?

Übrigens kostet der Rückbau des gesamten Kopfbahnhofs auch Geld. Dabei spreche ich noch nicht mal von der Bodensanierung, die die Stadt bezahlen soll, sondern nur von den Gleisen und der Technik. Hat auch Sparpotiential, das erstmal nicht zu machen.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 09.09.20 08:52.

Re: Traum vom Bahnhof Ulm geplatzt

geschrieben von: graetz

Datum: 09.09.20 08:36

cs schrieb:
graetz schrieb:
Wurde in den Quellen gesagt.
Was wurde in den Quellen gesagt? Was der Bau des Empfangsgebäues mit den freien Flächen zu tun hat? Da musst Du mir wieder weiterhelfen, in welcher Quelle das steht.

graetz schrieb:
Und ich habe nicht geschrieben, das die Flächen nicht frei werden.
Du hast geschrieben, dass die Bahn nicht liefern will - und der wichtigste Beitrag der Bahn zum Stadtentwicklungsrojekt sind die frei werdenden Flächen. Wenn diese also frei werden, dann liefert die Bahn entgegen Deiner Ausage eben doch.
Lies es nochmal genau durch. Ich habe geschrieben, dass die Bahn nicht liefern will, nämlich den Neubau. Und der ist relevant für das Stadtentwicklungsprojekt.
Auf den freien Flächen sollen Einrichtungen untergebracht werden, die bisher im dann abgerissenen alten Bahnhofsgebäude untergebracht waren. Der Betrieb muss ja weitergehen. Oder soll man auch Ulm jahrelang vom Bahnverkehr kappen?

Re: Traum vom Bahnhof Ulm geplatzt

geschrieben von: graetz

Datum: 09.09.20 08:51

Micha-0815 schrieb:
Der eigentliche Rückzieher stammt also wohl von der Stadt Ulm.
Da spricht der Meister im Verdrehen.
Auf die Idee, dass diese jüngste Aussage dazu dienen soll, den politischen Schaden gering zu halten, kommst du natürlich nicht. Informier dich einfach noch genauer. Ulm hat sich dafür gerühmt, so ziemlich alle Bauprojekte gleichzeitig auszuführen. Die Stadt hat dafür sogar ein eigenes Koordinierungsbüro mit drei Mitarbeitern eröffnet. Die ganze Innenstadt ist schon jahrelang eine einzige Baustelle und der Bahnhofsneubau hätte sich da nahtlos eingereiht nach der ursprünglichen Planung zur Fertigstellung der NBS.

Natürlich sagt man jetzt "vielleicht in 5 Jahren". Was soll man denn sonst sagen, wenn die Bahn doch nicht bauen will? "Wir waren zu dumm, die Bahn richtig zu verstehen"? Geh auch mal davon aus, dass die Bahn in 5 Jahren immer noch kein Geld dafür haben wird.

Dass man die Bahn nur falsch verstanden hat, durften wir ja schon am Flughafen erleben, wo die Züge, die man dachte, dass sie dort fahren werden, auch nicht kommen. Natürlich blöd, wenn man mit "ICEs zum Flughafen" geworben hatte, aber so ist das nun halt mit Wunschträumen - sie werden nicht von der Bahn erfüllt. Was dann eben wieder zurück zur Frage führt, warum das ausgerechnet in der Stuttgarter Innenstadt anders laufen soll.

[youtu.be]



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 09.09.20 08:53.

Re: Traum vom Bahnhof Ulm geplatzt

geschrieben von: graetz

Datum: 09.09.20 10:56

Micha-0815 schrieb:
PS: Hervorhebungen hinzugefügt. Nein, ich habe nichts verdreht. Ich habe von oben nach unten zitiert. Und Tatsache ist auch, dass alle bisher angeführten Zeitungsberichte aus der Zeit (2014/2015) davon ausgingen, dass die Stadt oder ein privater Investor den Neubau bezahlt. Aber es bringt nichts, das mit jemandem zu diskutieren, der sich in keinster Weise für Tatsachen interessiert, sondern nur dafür, irgendwie (zur Not auch mit freien Erfindungen) Stimmung gegen die Projektbetreiber zu machen.
Ja Micha, für den "großen Wurf" fehlt der Bahn das Geld. Genau das ist das Thema hier. Richtig erfasst! Der Bahn wird auch in 5 Jahren das Geld fehlen "für den großen Wurf".

Re: Traum vom Bahnhof Ulm geplatzt

geschrieben von: kmueller

Datum: 09.09.20 14:12

Micha-0815 schrieb:
Micha-0815 schrieb:
Die unterstellte Absichtserklärung von Grube kam also offenbar noch später, also irgendwann zwischen Okt. 2015 und Jan. 2017.

Tatsächlich gab es nie eine solche Zusage, und fälschlicherweise wurden die Gespräche von Jan. 2014 offenbar nur von einigen später überinterpretiert, wie aus diesem Artikel hervorgeht: [www.pressreader.com]

Micha-0815 schrieb:
Zitat
Seit vielen Jahren bestimmt ein „Letter of Intent“die Diskussion um einen neuen Citybahnhof – doch die Bahn hat nie einen Neubau zugesagt

Zitat
Tatsächlich entpuppte sich dieses zwischen dem damaligen OB Ivo Gönner und dem früheren Bahnchef Rüdiger Grube geführte Gespräch im Januar 2014 als weniger konkret, als von vielen erhofft. Statt einem „Letter of Intent“existiert eine „Ergebnisnotiz“, in der kein Wort einer verpflichtenden Zusage zu finden ist.

Schöne Zusammenfassung: S21 war immer mehr Schein als Sein. Ein Berg Propaganda, aus dem ein Bahnhofsmäuschen schlüpft.

Micha-0815 schrieb:
Zitat
Wir waren uns einig, dass das dringend neu gestaltet werden muss“, sagte Gönner, der Grube auch immer angeboten hat, dass die Stadt das Gebäude kauft: „Ich habe stets gesagt: Wenn die Deutsche Bahn kein Geld hat, dann machen wir das halt.“

Ganz so euphorisch ist Gönners Nachfolger im Amt, Gunter Czisch, nicht.
Der eigentliche Rückzieher stammt also wohl von der Stadt Ulm.

PS: Hervorhebungen hinzugefügt. Nein, ich habe nichts verdreht. Ich habe von oben nach unten zitiert.
Wenn 'Gönner' sowohl Ulmer Kommunalpolitiker als auch ein Mitglied der bekannten an den Immogeschäften beteiligten Familie ist, dann hast du hier sehr überzeugende Gründe für den 'Stimmungswandel' im Ulmer Rathaus angeführt.

Re: Traum vom Bahnhof Ulm geplatzt

geschrieben von: Micha-0815

Datum: 09.09.20 15:06

kmueller schrieb:
Wenn 'Gönner' sowohl Ulmer Kommunalpolitiker als auch ein Mitglied der bekannten an den Immogeschäften beteiligten Familie ist, dann hast du hier sehr überzeugende Gründe für den 'Stimmungswandel' im Ulmer Rathaus angeführt.

An der Stelle bleibt noch mal anzumerken, dass es nach Ansicht wenigstens eines S21-Gegners hier keinerlei(!) Verschwörungstheorien um S21 herum gäbe.

Gruß, Micha
Meinungsfreiheit bedeutet, dass man fast alles behaupten darf. Es bedeutet nicht, dass sich jemand den Mist anhören muss.
(Kommentar im Tagesspiegel zu Verschwörungsgläubigen)

Re: Traum vom Bahnhof Ulm geplatzt

geschrieben von: graetz

Datum: 09.09.20 15:15

Micha-0815 schrieb:
kmueller schrieb:
Wenn 'Gönner' sowohl Ulmer Kommunalpolitiker als auch ein Mitglied der bekannten an den Immogeschäften beteiligten Familie ist, dann hast du hier sehr überzeugende Gründe für den 'Stimmungswandel' im Ulmer Rathaus angeführt.

An der Stelle bleibt noch mal anzumerken, dass es nach Ansicht wenigstens eines S21-Gegners hier keinerlei(!) Verschwörungstheorien um S21 herum gäbe.
Nein Micha, auch die Verquickung von Immobilien und Politik im Zuge des Projekts wurde bereits belegt. Die Frage ist nur gewesen, ob der auch dazugehört.

Re: Traum vom Bahnhof Ulm geplatzt

geschrieben von: Micha-0815

Datum: 09.09.20 16:38

graetz schrieb:
Micha-0815 schrieb:
kmueller schrieb:
Wenn 'Gönner' sowohl Ulmer Kommunalpolitiker als auch ein Mitglied der bekannten an den Immogeschäften beteiligten Familie ist, dann hast du hier sehr überzeugende Gründe für den 'Stimmungswandel' im Ulmer Rathaus angeführt.

An der Stelle bleibt noch mal anzumerken, dass es nach Ansicht wenigstens eines S21-Gegners hier keinerlei(!) Verschwörungstheorien um S21 herum gäbe.
Nein Micha, auch die Verquickung von Immobilien und Politik im Zuge des Projekts wurde bereits belegt. Die Frage ist nur gewesen, ob der auch dazugehört.
Ich glaube, ich verstehe Euch jetzt:

- Bisher gingt Ihr davon aus, dass der Neubau des Ulmer Empfangsgebäudes ein inhärenter, unverzichtbarer Bestandteil von S21/NBS sein müsste, der nur aus einer Nachlässigkeit in den Finanzierungsverträgen nicht aufgeführt wurde, und die Weigerung der Bahn, diesen Neubau auf eigene Rechnung baldmöglichst durchzuführen, ein Verrat an den impliziten Versprechungen, die die Fahrzeitverkürzungen nach Stuttgart bewarben, gewesen sei.

- Sollte es sich aber nun herausstellen, dass ein Verwandter dritten Grades von Ivo Gönner schon mal die Dienste eines Maklers in Anspruch genommen hätte, dann wäre die Bahn ohne Fehl und Tadel, weil somit der Neubau des Ulmer Empfangsgebäudes völlig überflüssig wäre, und nur dazu dienen täte, einer Ulmer Immobilien-Mafia Staatsknete zukommen zu lassen.

Richtig so?

Gruß, Micha
Meinungsfreiheit bedeutet, dass man fast alles behaupten darf. Es bedeutet nicht, dass sich jemand den Mist anhören muss.
(Kommentar im Tagesspiegel zu Verschwörungsgläubigen)




1-mal bearbeitet. Zuletzt am 09.09.20 16:41.

Re: Traum vom Bahnhof Ulm geplatzt

geschrieben von: graetz

Datum: 09.09.20 16:51

Micha-0815 schrieb:
Ich glaube, ich verstehe Euch jetzt:

- Bisher gingt Ihr davon aus, dass der Neubau des Ulmer Empfangsgebäudes ein inhärenter, unverzichtbarer Bestandteil von S21/NBS sein müsste, der nur aus einer Nachlässigkeit in den Finanzierungsverträgen nicht aufgeführt wurde, und die Weigerung der Bahn, diesen Neubau auf eigene Rechnung baldmöglichst durchzuführen, ein Verrat an den impliziten Versprechungen, die die Fahrzeitverkürzungen nach Stuttgart bewarben, gewesen sei.

- Sollte es sich aber nun herausstellen, dass ein Verwandter dritten Grades von Ivo Gönner schon mal die Dienste eines Maklers in Anspruch genommen hätte, dann wäre die Bahn ohne Fehl und Tadel, weil der Neubau des Ulmer Empfangsgebäudes völlig überflüssig ist, und nur dazu dient, einer Ulmer Immobilien-Mafia Staatsknete zukommen zu lassen.

Richtig so?
Nein Micha. Auch das Stuttgarter Stadtentwicklungsprojekt ist nicht Bestandteil des Finanzierungsvertrags. Etwas, worauf ich hier schon öfters hingewiesen habe, was du aber auch noch nicht kapiert hast.

Es ist auch nicht "unverzichtbar", es war nur Teil einer größeren Planung, die damit so nicht vollendet werden kann. Etwas, was in Stuttgart ein Riesen-Problem wäre nach deinen bisherigen Ausführungen und nach den Ausführungen der Stadt Stuttgart. Da misst du also mit zweierlei Maß.

Es wurde damals sehr viel versprochen, nicht nur "Fahrzeitverkürzungen". Gepriesen wurde ein Effekt für das ganze Bundesland und in dem Video, das du entweder nicht gesehen oder nicht verstanden hast, sagt der Baubürgermeister in die Kamera, dass Ulm etwas davon abhaben will und es bedauert, dass Ulm kein "Schmuckstück" wäre, was eben genau auf das heutige Bahnhofsgebäude zutrifft.

Du verstehst also nach wie vor nicht die Kritik. Weil du dazu ein paar Schritte zurückgehen müsstest um das Gesamtbild zu erfassen. Statt dessen gehst du näher ran und windest dich im klein-klein. Dass mit dem Makler war ironisch gemeint, aber es nimmt eben Bezug auf die Verquickung von Politik, Bahn und "Immobilen", die letztendlich zu dem Projekt "S21", das die Bahn heute nicht mehr bauen würde und dem Projekt "Citybahnhof Ulm", wo der Bezug zur Bahn sogar im Namen steht, geführt hatten. Begonnen mit falschen Prämissen, gescheitert in dem Moment, wo geliefert werden muss.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 09.09.20 16:52.

Re: Traum vom Bahnhof Ulm geplatzt

geschrieben von: Null2

Datum: 09.09.20 17:54

kmueller schrieb:
Micha-0815 schrieb:
Micha-0815 schrieb:
Die unterstellte Absichtserklärung von Grube kam also offenbar noch später, also irgendwann zwischen Okt. 2015 und Jan. 2017.

Tatsächlich gab es nie eine solche Zusage, und fälschlicherweise wurden die Gespräche von Jan. 2014 offenbar nur von einigen später überinterpretiert, wie aus diesem Artikel hervorgeht: [www.pressreader.com]
Micha-0815 schrieb:
Zitat
Seit vielen Jahren bestimmt ein „Letter of Intent“die Diskussion um einen neuen Citybahnhof – doch die Bahn hat nie einen Neubau zugesagt
Zitat
Tatsächlich entpuppte sich dieses zwischen dem damaligen OB Ivo Gönner und dem früheren Bahnchef Rüdiger Grube geführte Gespräch im Januar 2014 als weniger konkret, als von vielen erhofft. Statt einem „Letter of Intent“existiert eine „Ergebnisnotiz“, in der kein Wort einer verpflichtenden Zusage zu finden ist.
Schöne Zusammenfassung: S21 war immer mehr Schein als Sein. Ein Berg Propaganda, aus dem ein Bahnhofsmäuschen schlüpft.

Micha-0815 schrieb:
Zitat
Wir waren uns einig, dass das dringend neu gestaltet werden muss“, sagte Gönner, der Grube auch immer angeboten hat, dass die Stadt das Gebäude kauft: „Ich habe stets gesagt: Wenn die Deutsche Bahn kein Geld hat, dann machen wir das halt.“

Ganz so euphorisch ist Gönners Nachfolger im Amt, Gunter Czisch, nicht.
Der eigentliche Rückzieher stammt also wohl von der Stadt Ulm.

PS: Hervorhebungen hinzugefügt. Nein, ich habe nichts verdreht. Ich habe von oben nach unten zitiert.
Wenn 'Gönner' sowohl Ulmer Kommunalpolitiker als auch ein Mitglied der bekannten an den Immogeschäften beteiligten Familie ist, dann hast du hier sehr überzeugende Gründe für den 'Stimmungswandel' im Ulmer Rathaus angeführt.
Ahnung hast du schon mal keine.
Vielleicht ist Ivo Gönner mit der Ex-MdL verwandt? Tröööt - auch falsch geraten.

"Es gehört nicht zum Begriff der Demokratie, dass sie selbst die Voraussetzungen für ihre Beseitigung schafft. Man muss auch den Mut zur Intoleranz denen gegenüber aufbringen, die die Demokratie gebrauchen wollen, um sie umzubringen"
Carlo Schmid (SPD) 1948

„Si vis pacem para bellum“ Marcus Tullius Cicero

Re: Traum vom Bahnhof Ulm geplatzt

geschrieben von: graetz

Datum: 09.09.20 17:57

Null2 schrieb:
Vielleicht ist Ivo Gönner mit der Ex-MdL verwandt? Tröööt - auch falsch geraten.
Tja, es scheint, dass wir hier auch nur einen Politiker haben, der von der S21-Großmannsucht infiziert wurde.

Re: Traum vom Bahnhof Ulm geplatzt

geschrieben von: Micha-0815

Datum: 09.09.20 17:58

graetz schrieb:
Micha-0815 schrieb:
Ich glaube, ich verstehe Euch jetzt:

- Bisher gingt Ihr davon aus, dass der Neubau des Ulmer Empfangsgebäudes ein inhärenter, unverzichtbarer Bestandteil von S21/NBS sein müsste, der nur aus einer Nachlässigkeit in den Finanzierungsverträgen nicht aufgeführt wurde, und die Weigerung der Bahn, diesen Neubau auf eigene Rechnung baldmöglichst durchzuführen, ein Verrat an den impliziten Versprechungen, die die Fahrzeitverkürzungen nach Stuttgart bewarben, gewesen sei.

- Sollte es sich aber nun herausstellen, dass ein Verwandter dritten Grades von Ivo Gönner schon mal die Dienste eines Maklers in Anspruch genommen hätte, dann wäre die Bahn ohne Fehl und Tadel, weil der Neubau des Ulmer Empfangsgebäudes völlig überflüssig ist, und nur dazu dient, einer Ulmer Immobilien-Mafia Staatsknete zukommen zu lassen.

Richtig so?
Nein Micha.
Schade. Dann gebe ich auf Euch verstehen zu wollen, und bin somit hier raus. Alles Wesentliche zum eigentlichen Thread-Thema hatte ich ja oben schon zusammengefasst: [www.drehscheibe-online.de]

Gruß, Micha
Meinungsfreiheit bedeutet, dass man fast alles behaupten darf. Es bedeutet nicht, dass sich jemand den Mist anhören muss.
(Kommentar im Tagesspiegel zu Verschwörungsgläubigen)

Re: Traum vom Bahnhof Ulm geplatzt

geschrieben von: Null2

Datum: 09.09.20 18:00

graetz schrieb:
Null2 schrieb:
Vielleicht ist Ivo Gönner mit der Ex-MdL verwandt? Tröööt - auch falsch geraten.
Tja, es scheint, dass wir hier auch nur einen Politiker haben, der von der S21-Großmannsucht infiziert wurde.
Zumindest hast du hier bewiesen daß du vom ursprünglichen Thema so gut wie keine Ahnung hast. Genauso wie der liebe Micha übrigens.
Dafür habt ihr den ganzen Thread nur mit Belanglosigkeiten zugereiert.

"Es gehört nicht zum Begriff der Demokratie, dass sie selbst die Voraussetzungen für ihre Beseitigung schafft. Man muss auch den Mut zur Intoleranz denen gegenüber aufbringen, die die Demokratie gebrauchen wollen, um sie umzubringen"
Carlo Schmid (SPD) 1948

„Si vis pacem para bellum“ Marcus Tullius Cicero

Re: Traum vom Bahnhof Ulm geplatzt

geschrieben von: graetz

Datum: 09.09.20 18:04

Micha-0815 schrieb:
Dann gebe ich auf Euch verstehen zu wollen,
Gute Entscheidung. Du hattest es ja auch damals in der Diskussion um "ICEs zum Flughafen" nicht verstanden, wo das das Problem lag.
Aber wir wissen jetzt, dass du kein Problem damit hast, wenn eine Stadt im Zuge ihres ambitionierten Stadtentwicklungsprojekt nur "den ganzen Rest" bauen kann, weil die Bahn nicht mehr kooperiert.
Ich werde dich daran erinnern, wenn in ein paar Jahren die Bahn vielleicht verkündet, aus Kostengründen die Anbindung der Panaromabahn an den HBF zu erhalten.

Re: Traum vom Bahnhof Ulm geplatzt

geschrieben von: rad3m

Datum: 10.09.20 15:42

Hallo Null2 !

Das ist alles für Ulmer kaum auszuhalten. Ich war nur neugierig, ob das hier im falschen Forum immer noch weitergeht. Die Leute haben hier ja noch Ferien und träumen ihre separaten Träume. Vor einigen Tagen hatte ich mal eine Stunde (wegen Unterbrechung kann es auch mehr gewesen sein) für Argumente-Sammlung und Entgegnungen investiert. Wurde aber sofort bestraft, weil nach Kontrolle der Vorschau alles im Netz-Nirvana verschwand. Ich hatte mal wieder vergessen, alles in einem Parallel- Editor zu kopieren. So alle paar Monate passiert mir sowas, allerdings bei Tests nicht reproduzierbar. Hoffnungslos, nicht gerade motivierend... Beim reinen Lesen ist eine Netzunterbrechung kaum auffällig, aber beim Schreiben startet man wieder mit leerem Editor, so meine Vermutung.

Kurzform, jetzt nur noch als Nachtrag:
Das Ulmer Empfangsgebäude hat überhaupt nichts mit S21 zu tun. Allenfalls mit der SFS nach Wendlingen, aber auch dafür ist das hier das falsche Forum. Die SFS wird üblicherweise im allgemeinen Forum behandelt, denn sie geht ja, zur Zeit viel interessanter, hoffentlich bald nach Augsburg weiter.

Ich hatte geschimpft, wie Ulm in den Zeiten, als ich regelmäßig auf die Bahn angewiesen war, die Zustände vorweg nahm, die nach Fertigstellung im Stuttgarter Tiefbahnhof herrschen werden. Dabei ist die Bahnsteiggleis Doppelbelegung noch das geringste Übel gewesen. Diese konnte hier in Ulm relativ vorteilhaft genutzt werden. Aber die Überlastung der Fußwege in den Spitzenstunden war schier unzumutbar, bevor die Treppen zum Steg hinzugekommen waren. Der Stuttgarter Tiefbahnhof hat mehr Stege, aber wegen der engeren Bahnsteige und mit den vielen Doppelstockzügen wird es dasselbe oder noch mehr Gedränge geben.

Hier ging es aber nur um das winzige Ulmer Empfangsgebäude. Wie will man hier zaubern? Für wen würde sich die Investition rentieren?

Einen vorausschauenden Nahverkehrsplan habe ich bisher nicht zu sehen bekommen. Der Bahnhofsvorplatz ist zu eng. Mal sehen, wie es wirkt, wenn der Zentrale Omnibusbahnhof auf seinem Platz zurück ist. Vielleicht wird man die Schillerstraße weiterhin als Reserve benötigen. Wenn stattdessen aber die Privat-Pkws wieder die Oberhohheit bekommen, werde ich dem Bahnhof fernbleiben und nicht einmal mehr in der Buchhandlung nach neuen Bahnbüchern schauen.

Re: Traum vom Bahnhof Ulm geplatzt

geschrieben von: alfons95

Datum: 11.09.20 19:43

graetz schrieb:Zitat:
Und das Projekt läuft nicht „in seinen Bahnen“.
Man attestiert grade dem Projekt, dass es Milliardenteure Erweiterungen braucht, um überhaupt nutzbar zu sein.
Jaja, ich kenne deine Leier, dass das Projekt ohne nicht funktionieren würde. Den Beweis bleibst du freilich schuldig bzw. führst ihn darauf zurück, dass man die Erweiterungen ja sonst nicht bräuchte. Münchhausen hätte sich nicht eleganter am eigenen Schopfe aus dem Sumpf gezogen!

Re: Traum vom Bahnhof Ulm geplatzt

geschrieben von: alfons95

Datum: 11.09.20 19:43

graetz schrieb:Zitat:
Ja, du sagst nichts zum Thema.
Und das sehr wortreich.
Du bist es doch, der permanent das Thema wechselt, um nie zugeben zu müssen, dass eine Aussage nicht haltbar war! So wie auch hier wieder. Schöne Bestätigung.

Re: Traum vom Bahnhof Ulm geplatzt

geschrieben von: alfons95

Datum: 11.09.20 19:46

graetz schrieb:Zitat:
Ja, du sagst nichts zum Thema.
Oh, den hatte ich ganz übersehen: Also wenn ich nichts zum Thema schreibe, obwohl ich nur deine Einlassung kommentiert bzw. beantwortet habe, dann nur, weil bereits dein Beitrag nichts mehr mit dem Thema zu tun hatte.
Brillant!

Re: Traum vom Bahnhof Ulm geplatzt

geschrieben von: graetz

Datum: 11.09.20 20:52

alfons95 schrieb:
graetz schrieb:Zitat:
Und das Projekt läuft nicht „in seinen Bahnen“.
Man attestiert grade dem Projekt, dass es Milliardenteure Erweiterungen braucht, um überhaupt nutzbar zu sein.
Jaja, ich kenne deine Leier, dass das Projekt ohne nicht funktionieren würde. Den Beweis bleibst du freilich schuldig bzw. führst ihn darauf zurück, dass man die Erweiterungen ja sonst nicht bräuchte. Münchhausen hätte sich nicht eleganter am eigenen Schopfe aus dem Sumpf gezogen!
Der Beweis ist, dass man den 3. Zielfahrplan ohne diese Erweiterungen nicht mehr planen mochte. Einfach nur aus Jux plant man sowas nicht.

Re: Traum vom Bahnhof Ulm geplatzt

geschrieben von: graetz

Datum: 11.09.20 21:03

alfons95 schrieb:
graetz schrieb:Zitat:
Ja, du sagst nichts zum Thema.
Und das sehr wortreich.
Du bist es doch, der permanent das Thema wechselt, um nie zugeben zu müssen, dass eine Aussage nicht haltbar war! So wie auch hier wieder. Schöne Bestätigung.
Welche Aussage von mir ist nicht haltbar? Dass ein Stadtentwicklungsprogramm Rückschläge erleidet, weil die Bahn nicht mehr kooperiert? Das ist genau das Thema der Quelle.

Dass das Projekt "Citybahnhof Ulm" im Zuge der neuen Magistrale entstand? Das sagt der Baubürgermeister von Ulm selbst in die Kamera. Ausserdem entstand es zu einer Zeit und mit Unterstützung der Bahn, als man in der ganzen Region für S21 warb, wo die Regionen ja etwas "für Stuttgart" dazugeben sollten. Man suggerierte, da hätten die Regionen auch etwas davon. Letzteres war damals klar die Projekt-PR und eben davon sprach auch der Ulmer Baubürgermeister.

Dass Stuttgart das gleiche passieren könnte? Genau darauf hin arbeitet die Bahn bereits seit 5 Jahren: Sparen mit der Konsequenz, dass die Panoramabahn nicht mehr gekappt werden muss, was die Stadt bereits jetzt als Behinderung ihres Stadtentwicklungsprojekts ansieht und schon kräftig rotiert.

Widerlegt hast du nichts davon! Aber dich aufgeregt über Quellen, die ich angeblich nicht gebracht hätte, obwohl hier nur jemand zu faul zum lesen war.

Re: Traum vom Bahnhof Ulm geplatzt

geschrieben von: PL

Datum: 13.09.20 08:40

Ulm hat schon vor 25 Jahren angefangen, die Innenstadt von der Donau hin zum Bahnhof zu entwickeln. Jetzt steht man nur noch vor dem Bahngelände an sich und sucht: "Den Investor" 😧 . Völlig anders Würzburg: Seit 25 Jahren wird am Bahnhof an aufgegebenen Liegenschaften verkloppt was nur zu verkloppen dt. Verkehrsinfrastruktur von Straße und Straßenbahn anpassen Fehlsnzeige. Integration in die Innenstadt Fehlsnzeige.

Da hat Ulm schon heute Qualitäten, mit denen es wuchern kann. Jetzt soll DB StuS den Spekulanten geben? Erst die Funktionen des Bahnhofes aufvden neuesten Stand bringen. Dann maßvoll baulich anpassen.


Grüße aus Wü

TW 239

Re: Traum vom Bahnhof Ulm geplatzt

geschrieben von: Null2

Datum: 13.09.20 09:12

PL schrieb:
Ulm hat schon vor 25 Jahren angefangen, die Innenstadt von der Donau hin zum Bahnhof zu entwickeln. Jetzt steht man nur noch vor dem Bahngelände an sich und sucht: "Den Investor" 😧 . Völlig anders Würzburg: Seit 25 Jahren wird am Bahnhof an aufgegebenen Liegenschaften verkloppt was nur zu verkloppen dt. Verkehrsinfrastruktur von Straße und Straßenbahn anpassen Fehlsnzeige. Integration in die Innenstadt Fehlsnzeige.

Da hat Ulm schon heute Qualitäten, mit denen es wuchern kann. Jetzt soll DB StuS den Spekulanten geben? Erst die Funktionen des Bahnhofes aufvden neuesten Stand bringen. Dann maßvoll baulich anpassen.


Grüße aus Wü
Den Spekulanten würde die DBAG aber ganz gerne spielen wenn man sich das Geschäftsmodell ansieht:
Die Stadt soll den alten Bahnhof kaufen, selbst einen neuen bauen und dann teilweise der DBAG unentgeltlich zur Nutzung überlassen.

"Es gehört nicht zum Begriff der Demokratie, dass sie selbst die Voraussetzungen für ihre Beseitigung schafft. Man muss auch den Mut zur Intoleranz denen gegenüber aufbringen, die die Demokratie gebrauchen wollen, um sie umzubringen"
Carlo Schmid (SPD) 1948

„Si vis pacem para bellum“ Marcus Tullius Cicero

Re: Traum vom Bahnhof Ulm geplatzt

geschrieben von: alfons95

Datum: 14.09.20 22:45

graetz schrieb:
alfons95 schrieb:
graetz schrieb:Zitat:
Ja, du sagst nichts zum Thema.
Und das sehr wortreich.
Du bist es doch, der permanent das Thema wechselt, um nie zugeben zu müssen, dass eine Aussage nicht haltbar war! So wie auch hier wieder. Schöne Bestätigung.
Welche Aussage von mir ist nicht haltbar? Dass ein Stadtentwicklungsprogramm Rückschläge erleidet, weil die Bahn nicht mehr kooperiert? Das ist genau das Thema der Quelle.
Äh, nein. Offensichtlich bist du längst über den Punkt hinaus, an dem du dich überhaupt noch erinnern konntest, über was hier diskutiert wird. Ziemlich "lost", wie man Heute so sagt...

Re: Traum vom Bahnhof Ulm geplatzt

geschrieben von: graetz

Datum: 15.09.20 02:20

Mag ja sein, dass du nicht darüber diskutieren willst. Aber das ist trotzdem das Thema hier.
Siehe auch die Überschrift. Wer baut denn den Bahnhof nicht?