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Traum vom Bahnhof Ulm geplatzt

geschrieben von: Traumflug

Datum: 05.09.20 02:39

Es ist nur ein Plus-Artikel, doch die Lage scheint deutlich zu werden:

In Ulm ist der Traum vom neuen Bahnhof geplatzt (Stuttgarter Zeitung)

Zitat
Die Erwartungen der Ulmer Stadtpolitik an die Schienenneubaustrecke nach Wendlingen sind schon immer hoch gewesen. Ganze Häuserzeilen sollen neu entstehen, wenn Bewohner des Stuttgarter Speckgürtels erst gemerkt haben, dass die Grundstückspreise an der Donau niedriger als in der Landeshauptstadt sind und die verkürzten Fahrzeiten mit dem ICE ein tägliches Pendeln zur Arbeit ermöglichen.
Zitat
Wider Erwarten baut die Bahn kein neues Empfangsgebäude für den Bahnhof – obwohl der Gemeinderat davon jahrelang ausgegangen war.
Liebe Ulmer, ihr seid nicht die einzigen, die hinter's Licht geführt wurden. Aber ihr habt das mit vielen Steuergeldern gefördert.

Für mehr Frieden auf Drehscheibe-Online: DSO peacemaker

Re: Traum vom Bahnhof Ulm geplatzt

geschrieben von: mental

Datum: 05.09.20 10:16

Wie viele 100 oder 1000 Artikel dieser Art brauchen wir noch, bevor der erste Befürworter zugibt, dass die S21 Teile eindeutig nicht den Versprechungen entsprechen?

Re: Traum vom Bahnhof Ulm geplatzt

geschrieben von: graetz

Datum: 05.09.20 10:32

Traumflug schrieb:
Es ist nur ein Plus-Artikel, doch die Lage scheint deutlich zu werden:


Zitat
Seit Jahren arbeitet das Rathaus mit enormen Geldmitteln seinen Masterplan Citybahnhof Ulm ab. Dazu gehören ein neuer Vorplatz mit angrenzendem Busbahnhof, eine gewaltige Tiefgarage, eine brandneue Fußgängerpassage unter der mehrstreifigen Friedrich-Ebert-Straße, die die Zughaltestelle von der Innenstadt trennt. Noch dominieren Kräne die Szenerie, aber in spätestens zwei Jahren soll der neue Stadteingang ganz fertig sein.

Dass die Bahn nach Fertigstellung der Schienenstrecke dann auch ein neues Empfangsgebäude bauen würde, war immer ein wesentlicher Teil aller Zukunftspläne. Es gab ja auch einen entsprechenden Vertrag mit dem Schienenkonzern – glaubte man über Jahre hinweg im Gemeinderat. Um so größer war die Ernüchterung, als die Bahn im vergangenen Dezember verkündete, den neuen Bahnhof werde es nicht geben. Der vermeintliche Vertrag war nur eine Absichtserklärung ohne Rechtsbindung gewesen, abgeschlossen vor Jahren zwischen dem Ex-Oberbürgermeister Ivo Gönner (SPD) und dem damaligen Bahnchef Rüdiger Grube.

Weshalb der Neubau, den Fachleute auf weit mehr als 100 Millionen Euro geschätzt hatten, nicht kommen würde, war auch ohne die spätere Coronakrise offensichtlich. Schon 2018 hatte der Nettogewinn des Zugunternehmens nicht mehr gereicht, um eine Dividende an den Bund zu zahlen. In Ulm, heißt es nun, soll nur noch verschönert werden. Von Bodenbelägen und Heizungstechnik ist unter anderem die Rede. Man werde „in den kommenden Jahren einen zweistelligen Millionen-Betrag in den Ulmer Hauptbahnhof investieren“, teilte eine Bahnsprecherin diese Woche auf Anfrage mit, ohne konkreter zu werden.


Tja, das ist ja nicht das erste mal, dass der Bahn auffällt, dass sie eigentlich kein Geld hat. Gleiches kann auch bei S21 passieren. Auch da gibt es ja ein Rechtsgutachten, das der Meinung ist, die Bahn wäre gar nicht verpflichtet, S21 zu bauen.

So weit wird es da wohl nicht kommen, aber wir haben noch mindestens 5 Jahre, in denen die Bahn noch die eine oder andere Streichung innerhalb des Projekts vornehmen kann. Irgendwelche Vertragsstrafen, falls S21 nicht vollumfänglich realisiert wird, gibt es ja nicht. Auch der Lenkungskreis hat da keine wirkliche Macht. Bis jetzt hatte die Bahn mit ihren Sparplänen wie z.B. am Flughafen nur freundlich angefragt. Aber wir sehen hier: Sicher ist das nicht.

Gleichzeitig hat sie aber auch echte Sparmassnahmen beim Bau der S-Bahntrasse nahe der Panoramabahn ausgeführt, deren letzte Konsequenz eine Erhaltung des Zulaufs von der Panoramabahn zum HBF ist. Auch da kann die Stadt nichts wirklich gegen machen. Die endgültige Entscheidung steht auch erst in frühestens fünf Jahren an, also auf den letzten Drücker.

Und sollte sich dann S21 tatsächlich als zu klein erweisen, was ja inzwischen jeder involvierte Bahnexperte bestätigt, dann ist es die Bahn, die einen "ergänzenden Tiefbahnhof" bauen müsste und stattdessen vielleicht auf die günstige Lösung "oben" dann beharrt. Die Rückabwicklung eines Grundstücksstreifens wäre da immer noch günstiger als neue Tunnel, die inzwischen ja sogar die Stadt auch als zu gefährlich ansieht. Die Stadt hat da auch keine Chance, wenn die Gleise dort noch zwingend gebraucht werden. Auch eine Wette "Stadt gegen Bahn". Ulm hat sie verloren.

In Berlin HBF wurde ja auch noch im letzten Moment gespart - auch, um die Eröffnung nicht noch weiter zu verschieben. Eine Klage des Architekten, wenigstens die Säulen im Tiefbahnhof nach Plan auszuführen, scheiterte. Ebenso wird die verkürzte Ausführung des Glasdaches oben so bleiben. Die eingelagerten Teile sind inzwischen schon verkauft oder entsorgt.

Letztendlich kann man sich auf die Bahn nicht verlassen, wenn es um irgendetwas ausserhalb von "Bahnverkehr" geht. Die Bahn als Partner in "Stadtentwicklung" einzubeziehen, ist keine gute Idee. Es ist auch nicht deren Aufgabe!

Re: Traum vom Bahnhof Ulm geplatzt

geschrieben von: Micha-0815

Datum: 05.09.20 11:24

mental schrieb:
Wie viele 100 oder 1000 Artikel dieser Art brauchen wir noch, bevor der erste Befürworter zugibt, dass die S21 Teile eindeutig nicht den Versprechungen entsprechen?
Von welchem S21-Teil ist denn in dem Artikel die Rede, was "eindeutig nicht den Versprechungen entsprechen" soll?

Ich denke von keinem, und ich kann daher auf sehr gut auf weitere Artikel dieser Art verzichten, deren Verlinkung ja nur unqualifziert negative Stimmung verbreiten soll.

Gruß, Micha
Meinungsfreiheit bedeutet, dass man fast alles behaupten darf. Es bedeutet nicht, dass sich jemand den Mist anhören muss.
(Kommentar im Tagesspiegel zu Verschwörungsgläubigen)

Re: Traum vom Bahnhof Ulm geplatzt

geschrieben von: CHB

Datum: 05.09.20 11:35

Micha-0815 schrieb:
mental schrieb:
Wie viele 100 oder 1000 Artikel dieser Art brauchen wir noch, bevor der erste Befürworter zugibt, dass die S21 Teile eindeutig nicht den Versprechungen entsprechen?
Von welchem S21-Teil ist denn in dem Artikel die Rede, was "eindeutig nicht den Versprechungen entsprechen" soll?

Ich denke von keinem, und ich kann daher auf sehr gut auf weitere Artikel dieser Art verzichten, deren Verlinkung ja nur unqualifziert negative Stimmung verbreiten soll.
Mit dem Beitrag hast Du Dich endgültig als Bot, der auf S21-Propaganda programmiert ist, geoutet. Oder als wirklich stumpfen, stupiden Menschen...

Re: Traum vom Bahnhof Ulm geplatzt

geschrieben von: kmueller

Datum: 05.09.20 11:40

Micha-0815 schrieb:
mental schrieb:
Wie viele 100 oder 1000 Artikel dieser Art brauchen wir noch, bevor der erste Befürworter zugibt, dass die S21 Teile eindeutig nicht den Versprechungen entsprechen?
Von welchem S21-Teil ist denn in dem Artikel die Rede, was "eindeutig nicht den Versprechungen entsprechen" soll?
Von der drastischen Verbesserung der Verbindung Ulms mit der Landeshauptstadt (und ihrem interkontinentalen Flughafen).

Mit S21 hat das natürlich nichts tu tun. Verbindlich vereinbart in diesem Projekt ist nur Murks wie der Bahnhofsabriß, und ausgeführt wird offensichtlich auch nur solcher, zum Abriß passend z.B. Streckenunterbrechungen über unbekannte Zeiträume der Größenordnung 'Jahre'.

Alles, was im Umfeld des Projekts als positiv oder gar großartig gehandelt wird, besteht nur aus leeren Versprechungen statt aus verbindlichen Zusagen. Für 'leere Versprechungen' gibt es noch ein kürzeres mit 'L' anfangendes Wort, das mir im Moment aber nicht einfällt.

Re: Traum vom Bahnhof Ulm geplatzt

geschrieben von: Micha-0815

Datum: 05.09.20 12:35

CHB schrieb:
Micha-0815 schrieb:
mental schrieb:
Wie viele 100 oder 1000 Artikel dieser Art brauchen wir noch, bevor der erste Befürworter zugibt, dass die S21 Teile eindeutig nicht den Versprechungen entsprechen?
Von welchem S21-Teil ist denn in dem Artikel die Rede, was "eindeutig nicht den Versprechungen entsprechen" soll?

Ich denke von keinem, und ich kann daher auf sehr gut auf weitere Artikel dieser Art verzichten, deren Verlinkung ja nur unqualifziert negative Stimmung verbreiten soll.
Mit dem Beitrag hast Du Dich endgültig als Bot, der auf S21-Propaganda programmiert ist, geoutet. Oder als wirklich stumpfen, stupiden Menschen...
Warum beantwortest Du nicht einfach die Frage? Ich kenne ja nur das oben zitierte, und da hatte ich den Eindruck, es ginge um das Ulmer Bahnhofsgebäude.

Gruß, Micha
Meinungsfreiheit bedeutet, dass man fast alles behaupten darf. Es bedeutet nicht, dass sich jemand den Mist anhören muss.
(Kommentar im Tagesspiegel zu Verschwörungsgläubigen)

Re: Traum vom Bahnhof Ulm geplatzt

geschrieben von: Micha-0815

Datum: 05.09.20 12:37

kmueller schrieb:
Micha-0815 schrieb:
mental schrieb:
Wie viele 100 oder 1000 Artikel dieser Art brauchen wir noch, bevor der erste Befürworter zugibt, dass die S21 Teile eindeutig nicht den Versprechungen entsprechen?
Von welchem S21-Teil ist denn in dem Artikel die Rede, was "eindeutig nicht den Versprechungen entsprechen" soll?
Von der drastischen Verbesserung der Verbindung Ulms mit der Landeshauptstadt (und ihrem interkontinentalen Flughafen).
Echt? Ich dachte es ginge um das Ulmer Empfangsgebäude am Hauptbahnhof.

Zitiere doch mal bitte die Teile, die sich auf die Verbindung mit der Landeshauptstadt beziehen sollen.

Gruß, Micha
Meinungsfreiheit bedeutet, dass man fast alles behaupten darf. Es bedeutet nicht, dass sich jemand den Mist anhören muss.
(Kommentar im Tagesspiegel zu Verschwörungsgläubigen)

Re: Traum vom Bahnhof Ulm geplatzt

geschrieben von: graetz

Datum: 05.09.20 12:46

Micha-0815 schrieb:
kmueller schrieb:
Micha-0815 schrieb:
mental schrieb:
Wie viele 100 oder 1000 Artikel dieser Art brauchen wir noch, bevor der erste Befürworter zugibt, dass die S21 Teile eindeutig nicht den Versprechungen entsprechen?
Von welchem S21-Teil ist denn in dem Artikel die Rede, was "eindeutig nicht den Versprechungen entsprechen" soll?
Von der drastischen Verbesserung der Verbindung Ulms mit der Landeshauptstadt (und ihrem interkontinentalen Flughafen).
Echt? Ich dachte es ginge um das Ulmer Empfangsgebäude am Hauptbahnhof.

Zitiere doch mal bitte die Teile, die sich auf die Verbindung mit der Landeshauptstadt beziehen sollen.
Zitat
Die Erwartungen der Ulmer Stadtpolitik an die Schienenneubaustrecke nach Wendlingen sind schon immer hoch gewesen. Ganze Häuserzeilen sollen neu entstehen, wenn Bewohner des Stuttgarter Speckgürtels erst gemerkt haben, dass die Grundstückspreise an der Donau niedriger als in der Landeshauptstadt sind und die verkürzten Fahrzeiten mit dem ICE ein tägliches Pendeln zur Arbeit ermöglichen.




1-mal bearbeitet. Zuletzt am 05.09.20 12:46.

Re: Traum vom Bahnhof Ulm geplatzt

geschrieben von: graetz

Datum: 05.09.20 12:59

Micha-0815 schrieb:
CHB schrieb:
Micha-0815 schrieb:
mental schrieb:
Wie viele 100 oder 1000 Artikel dieser Art brauchen wir noch, bevor der erste Befürworter zugibt, dass die S21 Teile eindeutig nicht den Versprechungen entsprechen?
Von welchem S21-Teil ist denn in dem Artikel die Rede, was "eindeutig nicht den Versprechungen entsprechen" soll?

Ich denke von keinem, und ich kann daher auf sehr gut auf weitere Artikel dieser Art verzichten, deren Verlinkung ja nur unqualifziert negative Stimmung verbreiten soll.
Mit dem Beitrag hast Du Dich endgültig als Bot, der auf S21-Propaganda programmiert ist, geoutet. Oder als wirklich stumpfen, stupiden Menschen...
Warum beantwortest Du nicht einfach die Frage? Ich kenne ja nur das oben zitierte, und da hatte ich den Eindruck, es ginge um das Ulmer Bahnhofsgebäude.
Was du nicht kapierst: Wie z.B. auch am Flughafen richtet man in Ulm heute Bauvorhaben darauf aus, dass die Bahn selbst liefert. Im Prinzip passiert das auch in der Stuttgarter Innenstadt, wo man davon ausgeht, dass sämtliche Gleise "oben" verschwinden, obwohl wir jetzt wissen, dass man diese Gleise auf jeden Fall noch braucht bzw. noch mehr Gleise dann unterirdisch gebaut werden müssen. Es kann also sowohl am Flughafen als auch in der Stuttgarter Innenstadt in den nächsten fünf Jahren eine Entwicklung entstehen, die die Pläne zumindest teilweise durchkreuzt.

Das passiert grade in Ulm:

Zitat
Damit fehlt ein zentraler Baustein des ganzen schönen Ulmer Gesamtplans.
Und die "unqualifizierte negative Stimmung" machen nicht irgendwelche "Gegner", sondern die flammende Befürworterstadt Ulm, als Reaktion auf das Gebaren der Bahn.

Zitat
Um so größer war die Ernüchterung, als die Bahn im vergangenen Dezember verkündete, den neuen Bahnhof werde es nicht geben.

Re: Traum vom Bahnhof Ulm geplatzt

geschrieben von: CHB

Datum: 05.09.20 14:34

Micha-0815 schrieb:
CHB schrieb:
Micha-0815 schrieb:
mental schrieb:
Wie viele 100 oder 1000 Artikel dieser Art brauchen wir noch, bevor der erste Befürworter zugibt, dass die S21 Teile eindeutig nicht den Versprechungen entsprechen?
Von welchem S21-Teil ist denn in dem Artikel die Rede, was "eindeutig nicht den Versprechungen entsprechen" soll?

Ich denke von keinem, und ich kann daher auf sehr gut auf weitere Artikel dieser Art verzichten, deren Verlinkung ja nur unqualifziert negative Stimmung verbreiten soll.
Mit dem Beitrag hast Du Dich endgültig als Bot, der auf S21-Propaganda programmiert ist, geoutet. Oder als wirklich stumpfen, stupiden Menschen...
Warum beantwortest Du nicht einfach die Frage? Ich kenne ja nur das oben zitierte, und da hatte ich den Eindruck, es ginge um das Ulmer Bahnhofsgebäude.
Warum sollte ich eine nicht an mich gerichtete Frage beantworten? Aber Deine aggressive Reaktion zeigt: Du bist in die Ecke gedrängt, kannst nur noch um Dich schlagen. Erbärmlich.

Re: Traum vom Bahnhof Ulm geplatzt

geschrieben von: kmueller

Datum: 05.09.20 14:35

Micha-0815 schrieb:
kmueller schrieb:
Micha-0815 schrieb:
Von welchem S21-Teil ist denn in dem Artikel die Rede, was "eindeutig nicht den Versprechungen entsprechen" soll?
Von der drastischen Verbesserung der Verbindung Ulms mit der Landeshauptstadt (und ihrem interkontinentalen Flughafen).
Echt? Ich dachte es ginge um das Ulmer Empfangsgebäude am Hauptbahnhof.

Zitiere doch mal bitte die Teile, die sich auf die Verbindung mit der Landeshauptstadt beziehen sollen.
Das Ulmer Empfangsgebäude hat nichts mit Bahnfahrten nach Stuttgart zu tun? Gehört nun auch schon dieses Gebäude nicht mehr zum Bahnbetrieb, sondern ist reines Objekt der Immobilienspekulation? Oder will man nach der Strecke Stuttgart-Zürich nun auch die nach Ulm auf unbestimmte Zeit kappen?

Re: Traum vom Bahnhof Ulm geplatzt

geschrieben von: Micha-0815

Datum: 05.09.20 16:53

kmueller schrieb:
Micha-0815 schrieb:
kmueller schrieb:
Micha-0815 schrieb:
Von welchem S21-Teil ist denn in dem Artikel die Rede, was "eindeutig nicht den Versprechungen entsprechen" soll?
Von der drastischen Verbesserung der Verbindung Ulms mit der Landeshauptstadt (und ihrem interkontinentalen Flughafen).
Echt? Ich dachte es ginge um das Ulmer Empfangsgebäude am Hauptbahnhof.

Zitiere doch mal bitte die Teile, die sich auf die Verbindung mit der Landeshauptstadt beziehen sollen.
Das Ulmer Empfangsgebäude hat nichts mit Bahnfahrten nach Stuttgart zu tun? Gehört nun auch schon dieses Gebäude nicht mehr zum Bahnbetrieb, sondern ist reines Objekt der Immobilienspekulation? Oder will man nach der Strecke Stuttgart-Zürich nun auch die nach Ulm auf unbestimmte Zeit kappen?
Das Ulmer Empfangsgebäude trägt in der Tat rein gar nichts zu der von Dir angesprochenen "drastischen Verbesserung der Verbindung Ulms mit der Landeshauptstadt" bei. Danke, dass Du einmal mehr so richtig deutlich gemacht hast, dass Du wie so oft kein ernsthaftes Argument vertrittst. Wie wohl auch kein anderer, der ein solche Argumentation mitträgt.

Gruß, Micha
Meinungsfreiheit bedeutet, dass man fast alles behaupten darf. Es bedeutet nicht, dass sich jemand den Mist anhören muss.
(Kommentar im Tagesspiegel zu Verschwörungsgläubigen)

Re: Traum vom Bahnhof Ulm geplatzt

geschrieben von: Micha-0815

Datum: 05.09.20 16:58

CHB schrieb:
Micha-0815 schrieb:
CHB schrieb:
Mit dem Beitrag hast Du Dich endgültig als Bot, der auf S21-Propaganda programmiert ist, geoutet. Oder als wirklich stumpfen, stupiden Menschen...

Warum beantwortest Du nicht einfach die Frage? Ich kenne ja nur das oben zitierte, und da hatte ich den Eindruck, es ginge um das Ulmer Bahnhofsgebäude.
Warum sollte ich eine nicht an mich gerichtete Frage beantworten? Aber Deine aggressive Reaktion zeigt: Du bist in die Ecke gedrängt, kannst nur noch um Dich schlagen. Erbärmlich.
Lol. Jetzt hast Du es mir aber gegeben, was?

Es mutet natürlich für die meisten S21-Gegner als sehr aggressiv an, nach Argumenten gefragt zu werden. Weil wenn es um Argumente geht, stehen sie sofort auf verlorenen Fuß. Wie gemein!

Gruß, Micha
Meinungsfreiheit bedeutet, dass man fast alles behaupten darf. Es bedeutet nicht, dass sich jemand den Mist anhören muss.
(Kommentar im Tagesspiegel zu Verschwörungsgläubigen)

Re: Traum vom Bahnhof Ulm geplatzt

geschrieben von: Micha-0815

Datum: 05.09.20 17:01

graetz schrieb:
Micha-0815 schrieb:
kmueller schrieb:
Micha-0815 schrieb:
mental schrieb:
Wie viele 100 oder 1000 Artikel dieser Art brauchen wir noch, bevor der erste Befürworter zugibt, dass die S21 Teile eindeutig nicht den Versprechungen entsprechen?
Von welchem S21-Teil ist denn in dem Artikel die Rede, was "eindeutig nicht den Versprechungen entsprechen" soll?
Von der drastischen Verbesserung der Verbindung Ulms mit der Landeshauptstadt (und ihrem interkontinentalen Flughafen).
Echt? Ich dachte es ginge um das Ulmer Empfangsgebäude am Hauptbahnhof.

Zitiere doch mal bitte die Teile, die sich auf die Verbindung mit der Landeshauptstadt beziehen sollen.
Zitat
Die Erwartungen der Ulmer Stadtpolitik an die Schienenneubaustrecke nach Wendlingen sind schon immer hoch gewesen. Ganze Häuserzeilen sollen neu entstehen, wenn Bewohner des Stuttgarter Speckgürtels erst gemerkt haben, dass die Grundstückspreise an der Donau niedriger als in der Landeshauptstadt sind und die verkürzten Fahrzeiten mit dem ICE ein tägliches Pendeln zur Arbeit ermöglichen.

Und was soll davon nun angeblich nicht mehr gelten?

Gruß, Micha
Meinungsfreiheit bedeutet, dass man fast alles behaupten darf. Es bedeutet nicht, dass sich jemand den Mist anhören muss.
(Kommentar im Tagesspiegel zu Verschwörungsgläubigen)

Mit dem Mut der Verzweifelten

geschrieben von: ChrisM

Datum: 05.09.20 17:27

Es muss schon sehr bitter sein, wenn man mit vielen Klinmzügen versucht, einen weiteren nicht haltbaren Vorwurf zu konstruieren und es doch wieder einmal nicht schafft.
Zum einen wäre es schön, wenn die Passage aus dem Finanzierungsvertrag zitiert werden könne, die den Umbau des Empfangsgebäudes in Ulm zum Inhalt hat. Damit ihr mehr Zeit zum suchen habt, verlinke ich das Dokument. [vm.baden-wuerttemberg.de]
Zum anderen sei die Frage an die Runde der Aufrechten gestattet, was das Ende der NBS mit S21 zu tun hat? Wir haben ja gelernt, dass das eine nichts mit dem anderen zu tun hat. Oder sollte das am Ende doch gar nicht so sein?

Re: Traum vom Bahnhof Ulm geplatzt

geschrieben von: kmueller

Datum: 05.09.20 17:36

Micha-0815 schrieb:
Das Ulmer Empfangsgebäude trägt in der Tat rein gar nichts zu der von Dir angesprochenen "drastischen Verbesserung der Verbindung Ulms mit der Landeshauptstadt" bei. Danke, dass Du einmal mehr so richtig deutlich gemacht hast, dass Du wie so oft kein ernsthaftes Argument vertrittst. Wie wohl auch kein anderer, der ein solche Argumentation mitträgt.
Wenn sie nichts zum Reisen beitragen; warum gibt es dann überhaupt Empfangsgebäude?

Re: Mit dem Mut der Verzweifelten

geschrieben von: kmueller

Datum: 05.09.20 17:40

ChrisM schrieb:
Es muss schon sehr bitter sein, wenn man mit vielen Klinmzügen versucht, einen weiteren nicht haltbaren Vorwurf zu konstruieren und es doch wieder einmal nicht schafft.

Zum anderen sei die Frage an die Runde der Aufrechten gestattet, was das Ende der NBS mit S21 zu tun hat? Wir haben ja gelernt, dass das eine nichts mit dem anderen zu tun hat. Oder sollte das am Ende doch gar nicht so sein?
Das mußt du die Leute fragen, die das 'Bahnprojekt Stuttgart-Ulm' kreiert haben. Wenn diese Bezeichnung nicht ein Fake ist, dann enthält es die Bahnhöfe in Stuttgart und Ulm als integrale Bestandteile.

Re: Traum vom Bahnhof Ulm geplatzt

geschrieben von: graetz

Datum: 05.09.20 17:49

Micha-0815 schrieb:
graetz schrieb:
Micha-0815 schrieb:
kmueller schrieb:
Micha-0815 schrieb:
mental schrieb:
Wie viele 100 oder 1000 Artikel dieser Art brauchen wir noch, bevor der erste Befürworter zugibt, dass die S21 Teile eindeutig nicht den Versprechungen entsprechen?
Von welchem S21-Teil ist denn in dem Artikel die Rede, was "eindeutig nicht den Versprechungen entsprechen" soll?
Von der drastischen Verbesserung der Verbindung Ulms mit der Landeshauptstadt (und ihrem interkontinentalen Flughafen).
Echt? Ich dachte es ginge um das Ulmer Empfangsgebäude am Hauptbahnhof.

Zitiere doch mal bitte die Teile, die sich auf die Verbindung mit der Landeshauptstadt beziehen sollen.
Zitat
Die Erwartungen der Ulmer Stadtpolitik an die Schienenneubaustrecke nach Wendlingen sind schon immer hoch gewesen. Ganze Häuserzeilen sollen neu entstehen, wenn Bewohner des Stuttgarter Speckgürtels erst gemerkt haben, dass die Grundstückspreise an der Donau niedriger als in der Landeshauptstadt sind und die verkürzten Fahrzeiten mit dem ICE ein tägliches Pendeln zur Arbeit ermöglichen.

Und was soll davon nun angeblich nicht mehr gelten?
Für jemanden, der angeblich an Informationen zum Projekt so interessiert ist, solltest du endlich mal ein STZ-Abo springen lassen:

Zitat
Damit fehlt ein zentraler Baustein des ganzen schönen Ulmer Gesamtplans. (Anmerkung von mir: Das hatte ich schon zitiert und beantwortet im Prinzip schon deine Frage) Der Bahnhof stand schon bei seiner Eröffnung 1953 wegen seiner kargen Ästhetik vereinzelt in der Kritik. Immerhin: Über die Jahrzehnte ist nachgebessert worden. Vor dem Gebäude entstand ein Glasdach, in den 80er-Jahren wurden Gepäckbeförderungsbänder neben den Treppen eingebaut. Noch im vergangenen Jahr erhielt ein Steg über die Bahngleise Personenaufzüge; der Zugang zu den Gleisen wurde damit barrierefrei. Andererseits standen die Gepäckbänder immer häufiger still. Für die 30 Jahre alte Technik, hieß es seitens der Bahn, seien kaum noch Ersatzteile aufzutreiben. Die Wartehalle gilt für die mittlerweile rund 40 000 Reisenden pro Tag längst als zu beengt.
Das neue Bahnhofsgebäude war eben deswegen ein "zentraler Baustein" eines Planes, das Areal des Bahnhofs und Neubauten im direkten Umfeld aufzuwerten:

Zitat
Stadt und Bahn
Moderne Bahnhöfe und ihr Umfeld bilden im Stadtgefüge neue multifunktionale Zentren. Damit setzen Bahnhofsprojekt auch Impulse für die Entwicklung benachbarter Stadtviertel frei. Im Zusammenwirken der einzelnen Disziplinen Architektur, Städtebau und Verkehrsplanung entstehen Synergieeffekte. Höhere Akzeptanz, stärkere Identifikation und Wertsteigerungen sind die Folge.

Theaterviertel
Mit dem Theaterviertel zwischen der Olgastraße und der Neutorstraße verfügt die Stadt Ulm über ein Flächenpotential für eine Cityerweiterung mit bester Anbindung an Schiene und Straße. In einer Mischung aus Wohnen und Arbeiten soll hier ein dichtes und urban geprägtes Stadtquartier mit qualitätsvollen öffentlichen Freiräumen entstehen. Die Zeitblomstraße bildet die Haupterschließungsstraße des neuen Stadtviertels und kann zum städtischen Boulevard aufgewertet werden. Über ein differenziertes Wegenetz wird das Theaterviertel an den Bahnhof, die Innenstadt und die weiteren umliegenden Stadtviertel angebunden sein.

City-Bahnhof Ulm
Der City-Bahnhof ist als Verkehrs- Handels- und Dienstleistungszentrum konzipiert. Neben seiner Funktion als Verkehrsstation dient er auch als Stadtteilverbindung zwischen dem Dichterviertel und der Innenstadt und ist ein wichtiger Standort für Handel, Büro und Dienstleistung. Direkt am Bahnhof soll der Standortvorteil für ein Dienstleistungszentrum mit Flächen für Büro, Seminar und Kongress und Hochschulnutzungen genutzt werden. Die neue Bahnhofshalle wird mit modernen Wartebereichen und einem attraktiven Reisezentrum ausgestattet sein.

Innenstadt
Die neue Passage unter der Friedrich-Ebert-Straße vom Bahnhof zur Fußgängerzone verknüpft die DB-Verkehrsstation direkt mit den besten Einkaufslagen der Innenstadt. Dies trägt zur weiteren Aufwertung der Innenstadt als Einzelhandelsstandort bei und stärkt die oberzentrale Funktion Ulms. Davon wird der Handel nachhaltig profitieren. Zusätzlich entsteht zwischen der Fußgängerzone und der Keltergasse und am neuen Bahnhofszugang das Einkaufsviertel Sedelhöfe. Auf ca. 18.000 qm Verkaufsfläche soll ein breites Sortiment an Waren angeboten werden. Das neue Stadtquartier soll auch für Wohnen und Dienstleistungen genutzt werden. Die Sedelhöfe werden über die Passage bestens an den ÖPNV angebunden. Außerdem entsteht anstelle der Sedelhofgarage eine neue Parkgarage für das Einkaufsviertel.

Schillerrampe und Schillerstraße
An der Schillerrampe ist die Entwicklung eines prägnanten Standorts für Büro- und Verwaltungsnutzung in Nachbarschaft zum Verwaltungszentrum des Alb-Donau-Kreises oder eines Wissensstandorts als Erweiterung der Hochschullandschaft Ulm denkbar. Auch Wohnen und Einzelhandelsnutzungen für das direkte Umfeld sind möglich. Durch den neuen Bahnhofsteg und die Passage zum City-Bahnhof wird dieses neue Stadtviertel bestens an den Zugverkehr und die Innenstadt angebunden sein. Die Schillerstraße selbst soll im Bereich des Bahnhofs dreistreifig ausgebaut werden. Im Zusammenhang mit dem neuen Westzugang zum Bahnhof entsteht an der Schillerstraße ein Parkhaus.

Dichterviertel
Das Dichterviertel ist zwischen den Bahngleisen und der Bundesstraße B10 gelegen. Mit der Entwicklung des City-Bahnhofs Ulm wird sich sein Stellenwert wesentlich verändern. Durch die neue Unterführung in die Fußgängerzone wird das Dichterviertel bestens angebunden. Gerade in den vernachlässigten Bereichen des nördlichen Dichterviertels liegt großes Entwicklungspotential. Deshalb hat der Gemeinderat das Sanierungsgebiet und den Rahmenplan Dichterviertel beschlossen. Das Gebiet soll zu einem hochwertigen Quartier für Wohnen und Arbeiten aufgewertet werden. Alternative Wohnformen für Familien, Senioren oder Pendler sollen integriert werden. Gewerbliche Nutzung soll zukünftig v.a. an den Quartiersrändern entstehen. Die Uferzonen der beiden Blauarme sollen saniert und erlebbar gemacht werden. Auf diese Weise wir die Freiraumqualität im Quartier gesteigert.

[www.citybahnhof.ulm.de]

All das funktioniert nur schlecht mit einem Bahnhof, von dem es heisst:

Zitat
Der Bahnhof stand schon bei seiner Eröffnung 1953 wegen seiner kargen Ästhetik vereinzelt in der Kritik. Immerhin: Über die Jahrzehnte ist nachgebessert worden. Vor dem Gebäude entstand ein Glasdach, in den 80er-Jahren wurden Gepäckbeförderungsbänder neben den Treppen eingebaut. Noch im vergangenen Jahr erhielt ein Steg über die Bahngleise Personenaufzüge; der Zugang zu den Gleisen wurde damit barrierefrei. Andererseits standen die Gepäckbänder immer häufiger still. Für die 30 Jahre alte Technik, hieß es seitens der Bahn, seien kaum noch Ersatzteile aufzutreiben. Die Wartehalle gilt für die mittlerweile rund 40 000 Reisenden pro Tag längst als zu beengt.
Und die Stadt ist eben schon im Vertrauen auf die Bahn in Vorleistung gegangen, so wie Stuttgart es ja auch schon getan hat:


Zitat
Seit Jahren arbeitet das Rathaus mit enormen Geldmitteln seinen Masterplan Citybahnhof Ulm ab. Dazu gehören ein neuer Vorplatz mit angrenzendem Busbahnhof, eine gewaltige Tiefgarage, eine brandneue Fußgängerpassage unter der mehrstreifigen Friedrich-Ebert-Straße, die die Zughaltestelle von der Innenstadt trennt. Noch dominieren Kräne die Szenerie, aber in spätestens zwei Jahren soll der neue Stadteingang ganz fertig sein.


...

Vor rund zehn Jahren hatte die Stadt über ihre Wohnungsbaugesellschaft sogar das ans Empfangsgebäude angrenzende Intercity-Hotel gekauft, um damit mögliche spätere Interessenkonflikte im Zuge der Bauarbeiten abzuräumen.
Mit einem nach wie vor unattraktiven und zu kleinem Bahnhofsgebäude kannst du dir die Pläne, die vor allem auch darauf abzielen, Stuttgarter von den "günstigen Wohnungen" auf den S21-"freien Grundstücken" in die noch günstigeren Ulmer Wohnungen zu locken, abschminken. Das "gilt" also nicht mehr.

Kern der Kritik sind (mal wieder) uneingelöste Versprechen der Bahn. Das hier geschah alles noch im Umfeld der politischen Legitimierung des Projekts "Stuttgart-Ulm". Ulm wurde suggeriert, dass auch diese Stadt davon profitieren würde. Jetzt mutiert die Stadt zum Bittsteller und die Bahn hat einfach nicht mehr die Mittel, selbst so ein relativ kleines Projekt zu stemmen. Und bei S21 stehen noch ganz andere Geldsummen an, die nach wie vor nicht finanziert sind, da der Arriva-Verkauf auch krachend gescheitert ist.

Da auch bei S21 vergleichbares nicht verbindlich vereinbart wurde, erhöht sich eben die Gefahr, dass die Bahn auch da kurz vor Schluss (die NBS soll ja schon in zwei Jahren in Betrieb gehen) den einen oder anderen Rückzieher machen wird. Für sehr wahrscheinlich halte ich eben den Erhalt der Trasse der Panoramabahn. Die Bahn arbeitet schon seit Jahren darauf hin, sich die Kosten einer mehrfachen Gleisverschwenkung zu sparen. Warum sie davon ablassen soll, nur um einer Stadtverwaltung einen Gefallen zu tun, erschliesst sich grade mit Blick auf die aktuelle Entwicklung in Ulm nicht mehr.

Re: Mit dem Mut der Verzweifelten

geschrieben von: graetz

Datum: 05.09.20 18:01

ChrisM schrieb:
Zum anderen sei die Frage an die Runde der Aufrechten gestattet, was das Ende der NBS mit S21 zu tun hat? Wir haben ja gelernt, dass das eine nichts mit dem anderen zu tun hat. Oder sollte das am Ende doch gar nicht so sein?
Frag das den Autor des Artikels, der einen S21-Bezug hergestellt hatte. ("Stuttgart 21-Auswirkungen") Ein Bezug ist auf jeden Fall der, dass auch die Region von S21 und der NBS überzeugt werden musste, eben auch weil die Mittel für S21 und das entsprechende Engagement des Landes Mittel für den Rest des Landes kannibalisieren. Aktuell scheint ja auch der Gäubahnausbau zu konkurrieren mit einem Tunnel, der einen entmischten Verkehr auf den letzten Kilometern vor Stuttgart wieder in den Zustand versetzen soll, der mit S21 erst abgeschafft wird.

Man lockte also mit Versprechen, legte sich aber nicht wirklich fest und macht jetzt den Rückzieher. Auch andere Regionen, wie eben die Gäubahnanlieger, sollen ja die Wirkungen von S21 negativ zu spüren bekommen (jahrelange Kappung)

Und schön, dass du die FV verlinkt hast. Zeig mir mal die Stelle, wo die Bahn definitiv auf eine vollumfängliche Projektausführung verpflichtet wird und welche Sanktionen der Bahn drohen, sollte sie es nicht machen. Du wirst keine finden. Und das alleine ist schon genug Bezug. Berlin HBF hatte ich als weiteres Beispiel noch ausgeführt. Wobei Berlin da noch harmlos war. Es sind nur die Passagiere der ersten Klasse, die in einem modernen und nagelneuen Bahnhof zeitweise im Regen stehen müssen, weil man die bereits gefertigten Dachteile nicht mehr montieren mochte.
In Stuttgart können aber noch andere Sparmassnahmen greifen. Der Flughafen könnte eine ewige Baustelle werden und auch über die oben liegenden Gleise ist noch lange nicht das letzte Wort gesprochen. Dabei ist es egal, wie hoch die Stadt in Vorleistung gegangen ist und der Bahn auch schon dieses oder jenes abgekauft hat. In Ulm interessiert es die Bahn auch nicht.
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