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 21 - Stuttgart 21 

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In dieses Forum gehören alle Diskussionen und News zum Thema "Stuttgart 21". - Eine dringende Bitte an alle Beitragsverfasser: Sachlich bleiben - ganz gleich, ob man für oder gegen dieses Projekt ist. Beleidigungen und Verleumdungen sind auch in diesem Forum NICHT gestattet!
[www.stuttgarter-nachrichten.de]

Zitat
Schon vor den Bauarbeiten kritisierte Veronika Kienzle, dass das Hotel nach der Fertigstellung ein Wahrzeichen der Stadt, nämlich die preisgekrönte Architektur der Stadtbibliothek komplett in den Schatten stellen werde.

...

Kienzle sollte Recht behalten. Die Schatten des Hotelturms sind nun so groß, dass die „kompromisslosen Architektenfantasie“ in den Hintergrund tritt. Und aus der Perspektive Türlenstraße ist die Stadtbibliothek, die vor allem nachts dank ihrer blauen Illuminierung ein echter Hingucker ist, quasi gar nicht mehr zu sehen.

...

Es wird ein Schandfleck werden. Man sieht, dass Politik manchmal ein bisschen hilflos ist.“ Ex-Bezirksbeirat Matthias Vinçon (SPD) meinte: „Was bleibt vom Stadtbild und der Lebensqualität übrig, wenn dieser Koloss erst mal steht?“ Diese Frage beantworten nun Passanten: wenig.

...

„Wer plant so etwas?“, fragt einer und schiebt nach: „Vor allem: Wer genehmigt so etwas?“
Die Stadt Stuttgart, die Monumente sammeln will wie andere Briefmarken. Es soll eben groß werden.

[www.kontextwochenzeitung.de]

Zitat
... die Zukunft der Stadt, so wie Schuster sie haben möchte: Der alte Bahnhof, der viele Jahrzehnte lang das Wahrzeichen der Stadt war, ist nur noch ein Torso. Die Gleisanlagen sind verschwunden. Man sieht etwas Grün, alles ist sauber, quadratisch, steril, über den ehemaligen Gleisanlagen wuchtige, klobige Gebäudekomplexe aus Glas, Beton, Stahl. Als der OB meinen erschreckten Blick auf diese Bauklötze bemerkt, sagt er schnell: "Das sind nur Modelle. Das wird viel schöner." (Anmerkung von mir: :-D )

Wenn man den Bürgermeister über seiner Stadt so wippen sieht, wird klar, um was es ihm bei S 21 vor allem geht: Da ist die Freude, ganz große Dinge tun zu dürfen. Er freut sich sehr, dass er Spuren legen kann, die keiner verwischt, Spuren für die Nachwelt. Seine Worte: Die größte Baustelle Europas, eine neue Stadt gestalten, das ist eine Jahrhundertchance – wie ein Kind freut er sich, am ganz, ganz großen Rad drehen zu können.

S 21 – das ist viel faszinierender, als eine Kita oder ein Altersheim einzuweihen. S 21 ist großer Auftritt, große Bühne, ist Tagesschau, nicht Landesschau. Ist Pyramide, nicht Einfamilienhaus.

Man stelle sich vor, man würde um die Pyramiden von Gizeh herum Hotelhochhäuser bauen. So denkt Stuttgart.

Grade für den Blick aus der Heilbronner Strasse wäre es besser gewesen, den Platz vor der Bibliothek als grünen Platz zu gestalten.

Stattdessen wird es so aussehen - die Bibliothek geht optisch unter, dafür bekommen die Hotelgäste Nachts eine blaue Dauerbeleuchtung direkt ins Zimmer:

https://tmp-stuttgart.de/wp-content/uploads/2019/06/06_Hotspot_komp.jpg

Das Bild, mit dem die Bahn selbst noch warb, verschwindet dann:
https://www.bahnprojekt-stuttgart-ulm.de/fileadmin/_migrated/pics/Bibliothek_Europaviertel_c_Andreas_Weil.JPG
[www.bahnprojekt-stuttgart-ulm.de]



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 30.08.20 22:40.
Ein Koloss? Naja bei einem Hochhausstumpen von <70m kann einem ja schon mal plötzlich schwindelig werden, da verliert man doch schon mal die Maßstäbe...
graetz schrieb:
Zitat
Und aus der Perspektive Türlenstraße ist die Stadtbibliothek, die vor allem nachts dank ihrer blauen Illuminierung ein echter Hingucker ist, quasi gar nicht mehr zu sehen.
Da dürften sich einige S21-Gegner aber freuen, wenn sie den von ihnen so genannten "Bücherknast" nicht mehr sehen müssen. ;-)

graetz schrieb:
Stattdessen wird es so aussehen - die Bibliothek geht optisch unter, dafür bekommen die Hotelgäste Nachts eine blaue Dauerbeleuchtung direkt ins Zimmer
So wie bisher bereits die Bewohner des Milaneos.

graetz schrieb:
Das Bild, mit dem die Bahn selbst noch warb, verschwindet dann
Da verschwindet nichts.
Von der Stelle, an der das von Dir gezeigte Foto aufgenommen wurde, verdeckt bereits das Milaneo die unteren Geschosse der Stadtbibliothek, das neue Gebäude ändert da nichts mehr daran, das "Hochhaus" ist aus dieser Perspektive rechts von der Stadtbibliothek.
(Dieser Beitrag enthält keinen Text)
"Es gehört nicht zum Begriff der Demokratie, dass sie selbst die Voraussetzungen für ihre Beseitigung schafft. Man muss auch den Mut zur Intoleranz denen gegenüber aufbringen, die die Demokratie gebrauchen wollen, um sie umzubringen"
Carlo Schmid (SPD) 1948

„Si vis pacem para bellum“ Marcus Tullius Cicero
cs schrieb:
graetz schrieb:
Zitat
Und aus der Perspektive Türlenstraße ist die Stadtbibliothek, die vor allem nachts dank ihrer blauen Illuminierung ein echter Hingucker ist, quasi gar nicht mehr zu sehen.
Da dürften sich einige S21-Gegner aber freuen, wenn sie den von ihnen so genannten "Bücherknast" nicht mehr sehen müssen. ;-)

graetz schrieb:
Stattdessen wird es so aussehen - die Bibliothek geht optisch unter, dafür bekommen die Hotelgäste Nachts eine blaue Dauerbeleuchtung direkt ins Zimmer
So wie bisher bereits die Bewohner des Milaneos.

graetz schrieb:
Das Bild, mit dem die Bahn selbst noch warb, verschwindet dann
Da verschwindet nichts.
Von der Stelle, an der das von Dir gezeigte Foto aufgenommen wurde, verdeckt bereits das Milaneo die unteren Geschosse der Stadtbibliothek, das neue Gebäude ändert da nichts mehr daran, das "Hochhaus" ist aus dieser Perspektive rechts von der Stadtbibliothek.
Ist eh alles nur Fake. Laut Google-Maps ist da gar nichts. 😜

MfG
schienenbieger schrieb:
Ist eh alles nur Fake. Laut Google-Maps ist da gar nichts. 😜
Alles klar. Relativieren, sich drüber lustig machen - mehr kommt hier wohl nicht mehr.

Die Kritik kommt aber aus gleich drei politischen Ecken inklusive der CDU und zielt auch darauf hinaus, das einst vollmundige Versprechen wie hier die Begrünung des Hochhauses, sich in Luft auflösen. Übrig bleibt eine Ansammlung von Betonklötzen, was sicher nicht wirklich "attraktiv" ist.

Ich kann ja heute Nacht mal das Foto aus dem richtigen Winkel aufnehmen. Fakt bleibt, die Bibliothek wird umbaut, Sichtachsen verschwinden. Das Motto lautet "möglichst viel möglichst groß" ohne Rücksicht auf irgendwas. Es ist sehr wahrscheinlich, dass auch der Rest der "freien Grundstücke" nach diesem Prinzip erschlossen werden, damit es sich irgendwie rechnet. "Das sind nur Modelle. Das wird viel schöner" kann schon jetzt als haltlose Aussage betrachtet werden. In dem Moment, wo die Stadt ihre "freien Grundstücke" verkauft haben wird - das ist ja der Plan, wird sie die Kontrolle über die Gestaltung weitgehend verlieren. Wie ja zitiert wurde:

Zitat
Klaus Wenk von der CDU meinte schon vor Baubeginn resigniert: „Die Strabag hatte noch nie Interesse, die Fassade zu begrünen. Es wird ein Schandfleck werden. Man sieht, dass Politik manchmal ein bisschen hilflos ist.“
graetz schrieb:
Die Kritik kommt aber aus gleich drei politischen Ecken inklusive der CDU und zielt auch darauf hinaus, das einst vollmundige Versprechen wie hier die Begrünung des Hochhauses, sich in Luft auflösen.
Ob begrünt oder nicht begrünt, das Bauvolumen wäre nicht anders.

graetz schrieb:
Ich kann ja heute Nacht mal das Foto aus dem richtigen Winkel aufnehmen.
Tu Dir keinen Zwang an! Wenn Du das Foto dann hier zeigst, dann wissen auch wir, was bei Dir der richtige Winkel ist.
Und wenn Du dann schon am Fotografieren bist, mach doch auch noch eine Aufnahme vom Aussichtspunkt an der Birkenwaldstraße, von dem aus auch die von Dir im Startbeitrag gezeigte Nachtaufnahme gemacht wurde, und zweige diese Aufnahme dann auch hier, dass jeder deutlich sehen kann, inwieweit Deine dieses Bild betreffende Ausssage: "Das Bild, mit dem die Bahn selbst noch warb, verschwindet dann" tatsächlich zutrifft.

graetz schrieb:
Fakt bleibt, die Bibliothek wird umbaut, Sichtachsen verschwinden.
Das war schon immer so geplant. Wer das nicht wusste, hat eben die Planung nicht verstanden. Die Stadtbibliothek durfte (und sollte) ja extra deswegen höher sein als die benachbarten Gebäude, dass sie noch über die andere Bebauung hinausragt und von den Hängen dauerhaft sichtbar bleibt
Klar stellt sich die Frage, wie sinnvoll es ist, einen vor allem mit Abstand als Solitär so richtig wirkenden Entwurf als Wettbewerbssieger für ein Baugrundstück inmitten anderer großer Gebäude auszuwählen. Ich erinnere mich jetzt nicht mehr an die anderen Wettbewerbsentwürfe, ob die besser auf die Umgebung eingegangen wären, aber so konnten wir die Bibliothek wenigstens für einige Jahre als Solitär in ihrer vollen Größe betrachten.

graetz schrieb:
Das Motto lautet "möglichst viel möglichst groß" ohne Rücksicht auf irgendwas.
Ganz so ist es dann auch nicht, der Bebauungsplan gab schon Grenzen vor, die eingehalten werden müssen.

graetz schrieb:
Es ist sehr wahrscheinlich, dass auch der Rest der "freien Grundstücke" nach diesem Prinzip erschlossen werden, damit es sich irgendwie rechnet.
Was hat die Erschließung eines Grundstücks mit der Kubatur von dessen Bebauung zu tun?

graetz schrieb:
"Das sind nur Modelle. Das wird viel schöner" kann schon jetzt als haltlose Aussage betrachtet werden. In dem Moment, wo die Stadt ihre "freien Grundstücke" verkauft haben wird - das ist ja der Plan, wird sie die Kontrolle über die Gestaltung weitgehend verlieren.
Das kommt darauf an, wie die Kaufverträge und die Bebauungspläne aussehen.

graetz schrieb:
Wie ja zitiert wurde:

Zitat
Klaus Wenk von der CDU meinte schon vor Baubeginn resigniert: „Die Strabag hatte noch nie Interesse, die Fassade zu begrünen. Es wird ein Schandfleck werden. Man sieht, dass Politik manchmal ein bisschen hilflos ist.“
Das betreffende Grundstück gehörte nicht der Stadt Stuttgart, somit hatte sie sehr viel weniger Einflussmöglichkeiten.
Dass die Fassadenbegrünung aus dem Wettbewerb baurechtlich aus Brandschutzgründen wohl nicht genehmigungsfähig war, sehe ich aber auch als ein ganz schwaches Bild von Preisträgern, Wettbewerbsjury und Baurechtsamt.
Da hätte m. E. im Vorfeld einiges geklärt werden können und müssen, um die Fassadenbegrünung brandschutzrechtlich genehmigungsfähig zu planen.
Klar, dass es dem Investor egal bis angenehm ist, dass die vorgesehene Fassadenbegrünung nicht genehmigungfähig ist, erspart er sich so doch spürbar Kosten.
Ja, ein symbol für S21. so wird es weiter laufen, wieder und wieder und wieder.
cs schrieb:
Das war schon immer so geplant.
"Geplant" war ein anderes Highlight. Nämlich eine begrünte Fassade. Kommen wird ein Betonklotz. Also wird ein Highlight zugebaut und das andere kommt erst gar nicht. Das ist die Kritik.

cs schrieb:
Das betreffende Grundstück gehörte nicht der Stadt Stuttgart, somit hatte sie sehr viel weniger Einflussmöglichkeiten.
Die anderen Grundstücke werden dann auch nicht mehr der Stadt gehören. Liess die Quelle und die Kritik. Die läuft darauf hinaus, dass der Bauunternehmer mit Versprechungen lockt und die dann nicht einhält. Und dass die Politik dann nichts mehr dagegen machen kann. Wenn der Bauunternehmer sagt "Tut uns leid, geht doch nicht so", dann kannst du nichts mehr machen. Da sind da auch schon genug Fakten geschaffen worden. Das Prinzip S21 wirkt sich hier dann gegen die Stadt aus.

Wenn damals der Stadt tatsächlich an "günstigen Wohnungen" gelegen wäre die auch noch schnell hätte kommen müssen, hätte sie A1 von der Bahn abgekauft und schon längst diese bauen können anstelle von einem Einkaufszentrum, dass die Innenstadt kannibalisiert, sowie noch mehr Hotels und Bankpaläste.


cs schrieb:
Klar, dass es dem Investor egal bis angenehm ist, dass die vorgesehene Fassadenbegrünung nicht genehmigungfähig ist, erspart er sich so doch spürbar Kosten.
Ja das Prinzip S21: Viel versprechen, was nicht haltbar ist.

Du scheinst das Problem nicht sehen zu wollen oder zu können. auf ersteres lässt deine Wortklauberei mit dem Blickwinkel schliessen. Dass eine Sichtachse verschwindet, ist Fakt. Dass die Google-Bildersuche nicht den Wunschwinkel liefert, auch. Man wird in Zukunft kaum noch einen Winkel finden, wo der Bau noch so zu sehen ist wie auf dem Bild. Man wird aber sehr viele Winkel finden, die einen Anblick auf eine heillos zusammengewürfelte Betonwüste liefert.

Niemand(!) ist damit zufrieden, ausser die S21 Fanboys hier wie es scheint.

Es ist eine Blaupause für das, was noch kommen kann. - schadet also sogar jetzt noch dem Immobilienprojekt. Das letzte, was an S21 noch nicht schiefgegangen ist. Damit würde S21 dann zum kompletten Fiasko.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 31.08.20 18:45.
graetz schrieb:

Du scheinst das Problem nicht sehen zu wollen oder zu können.
Exakt so ist es. cs sieht nur, was er sehen will - aber angeblich vorurteilsfrei....
Paulson vom Dach schrieb:
graetz schrieb:
Du scheinst das Problem nicht sehen zu wollen oder zu können.
Exakt so ist es. cs sieht nur, was er sehen will - aber angeblich vorurteilsfrei....
Das ist eben der Unterschied zwischen Euch und mir: Ihr seid nicht vorurteilsfrei und seht deshalb alles nur so, wie es Euch passt. (Nein das ist jetzt kein Vorurteil von mir, sondern Erfahrung aus vielen Eurer Beiträge hier im Forum.)
cs schrieb:
Paulson vom Dach schrieb:
graetz schrieb:
Du scheinst das Problem nicht sehen zu wollen oder zu können.
Exakt so ist es. cs sieht nur, was er sehen will - aber angeblich vorurteilsfrei....
Das ist eben der Unterschied zwischen Euch und mir: Ihr seid nicht vorurteilsfrei und seht deshalb alles nur so, wie es Euch passt. (Nein das ist jetzt kein Vorurteil von mir, sondern Erfahrung aus vielen Eurer Beiträge hier im Forum.)
Wer immer "Euch" sei: Auch Du bist nur ein verfechter Deiner ziemlich festzementierten Ansichten.
Und mitnichten vorurteilsfrei.
Ist ok, jeder darf seine Meinung haben, aber bitte: Hör auf Dich für Vorurteilsfrei zu verkaufen. Du biegst Dir hier genauso die Wahrheiten zurecht wie Schienen(Wahrheits)bieger
cs schrieb:
Paulson vom Dach schrieb:
graetz schrieb:
Du scheinst das Problem nicht sehen zu wollen oder zu können.
Exakt so ist es. cs sieht nur, was er sehen will - aber angeblich vorurteilsfrei....
Das ist eben der Unterschied zwischen Euch und mir: Ihr seid nicht vorurteilsfrei und seht deshalb alles nur so, wie es Euch passt. (Nein das ist jetzt kein Vorurteil von mir, sondern Erfahrung aus vielen Eurer Beiträge hier im Forum.)
Wenn du tatsächlich diese Einstellung hättest, dann vermisse ich sehr viele Einwände von dir zu Michas Geschwurbel.
Der Turm wurde schon vor der Stadtbücherei dort eingeplant, hier ein Foto eines Modells von 1997 (Wettbewerbsgewinner Trojan Trojan + Partner 1997). Manch einer hätte also vorher wissen können, dass die Bibliothek im Schatten des Turmes stehen wird.
http://abload.de/img/stndtebau_stuttgart21qrswh.jpg
Stoff schrieb:
Der Turm wurde schon vor der Stadtbücherei dort eingeplant, hier ein Foto eines Modells von 1997 (Wettbewerbsgewinner Trojan Trojan + Partner 1997). Manch einer hätte also vorher wissen können, dass die Bibliothek im Schatten des Turmes stehen wird.
Welchen teil von "begrünter Fassade" versteht ihr Befürworter nicht?
Stoff schrieb:
Der Turm wurde schon vor der Stadtbücherei dort eingeplant, hier ein Foto eines Modells von 1997 (Wettbewerbsgewinner Trojan Trojan + Partner 1997). Manch einer hätte also vorher wissen können, dass die Bibliothek im Schatten des Turmes stehen wird.
[abload.de]
Aber OB Schuster sagte doch, es würde "schöner werden" als diese Modelle. Nein, wird es nicht. Die Fassade wird eben nicht grün.

Eben mit der Planung der Bibliothek hätte man auf bessere Sichtachsen achten müssen, damit sich dieser Aufwand überhaupt lohnt.
Stattdessen dengelte man die rein, weil die Investoren Druck machten, dass die Stadt selbst einige Anziehungspukte liefert, liess aber alles andere wie gehabt. Das ist Planung ohne Sinn und Verstand. Eine Aneinanderreihung von Betonklötzen zur maximalen Ausbeute der "freien Grundstücke".



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 01.09.20 09:33.
@mental: Lies den Text in Baumansicht. In dem Teil, auf den ich antwortete, kommt "begrünte Fassade" nicht vor.

Ich antwortete direkt auf graetz' Beitrag:
Die Stadt Stuttgart, die Monumente sammeln will wie andere Briefmarken. Es soll eben groß werden.
Man stelle sich vor, man würde um die Pyramiden von Gizeh herum Hotelhochhäuser bauen. So denkt Stuttgart.
Grade für den Blick aus der Heilbronner Strasse wäre es besser gewesen, den Platz vor der Bibliothek als grünen Platz zu gestalten.
Stattdessen wird es so aussehen - die Bibliothek geht optisch unter, dafür bekommen die Hotelgäste Nachts eine blaue Dauerbeleuchtung direkt ins Zimmer:


graetz schrieb:
Man stelle sich vor, man würde um die Pyramiden von Gizeh herum Hotelhochhäuser bauen. So denkt Stuttgart.
Guck dir die mal auf Google Maps an. Dann wirst du sehen, dass die zwar noch nicht eingehaust sind, aber schon einigermaßen umbaut. Diese schöne Ansicht der vermeintlich frei stehenden Pyramiden in der Wüste bekommt man nur noch aus einem doch eher kleinen Bereich zu sehen. War selbst einigermaßen schockiert als ich sah, wie das vor Ort wirklich aussieht.

Ansonsten (und das ist jetzt nicht gegen graetz gerichtet, bevor der gleich wieder steil geht, weil ich zu faul bin zu rauszusuchen, ob und wie er sich früher über die Bibliothek geäßert hat):
Wurde nicht gerade aus der Ecke der Gegnerschaft die Bücherei als unerträglicher Betonklotz und damit als Vorbote von S21 beschimpft...? Insofern ist es jetzt einigermaßen verlogen, sich darüber zu erregen, dass dass deren Ansicht jetzt verschandelt wird.
Die Sinnhaftigkeit eines Hotels in Frage zu stellen ist idiotisch: Ja, derzeit läuft dieses Gewerbe nicht so - aber es werden auch wieder andere Zeiten kommen.
Wenn man sich die Modelle in Verbindung mit der Argumentation, dass jetzt ausgerechnet dieses Hotel die Architektur entwertet, ansieht, so wirkt das ebenfalls einigermaßen dubios: Die Bücherei wurde offensichtlich zu jedem Zeitpunkt als voll umbaut geplant. Dass das die Architektur "entwertet", ist klar - da hätte man von Anfang an etwa eine Grünfläche o.Ä. drum rum planen müssen. Der Turm des Hotels hat auch etwas Abstand...dass jetzt ausgerechnet dieses Hotel dran schuld sein soll ist nur bedingt nachvollziehbar, insbesondere, wenn man sich den Rest des Areals ansieht.
Dass die Kontext Wochenzeitung den alten Bahnhof allen Ernstes als das(!!) Wahrzeichen Stuttgarts darstellt, ist ein schlechter Scherz - aber, gut, das ist ja auch ein Kampagnen-Blatt, was soll man da erwarten?!
Und: Zu behaupten, "[...] dass man ein weltweit bekanntes Stadt- und Kulturgebäude nun nicht mehr sieht", wie die gute Dame von den Grünen, ist faktisch schlicht falsch, ganz besonders im Kontext des Hotels, das ja den Blick auf die Bücherei aus nur einem Winkel verbauen wird, aber eben nicht grundsätzlich.
Andererseits:
Ja, wie oben erwähnt hätte man etwas Freiraum um die Bücherei lassen sollen, von Anfang an. Das war schonmal der erste Fehler.
Es ist immer drollig, wenn man sich auf "Versprechen" beruft, so wie jetzt der Bezirksvorstand mit der Begrünung der Fassade. "Selbst schuld!", wenn man das nicht in die Verträge mit rein schreibt, möchte man da sagen. Dass aber das Hotel hier wohl ein dreistes Spiel gespielt hat, ist frech und zu verurteilen. Wenn jetzt eine Wissenschaftlerin sagt, dass das Brandschutzproblem lösbar sei, "wenn die richtigen Leute zusammensitzen", bedeutet wohl nichts Anderes, als dass das halt kostspielig wird - dumm nur, dass man das jetzt anscheinend nicht vertraglich einfordern kann - da hat wohl jemand gepennt. Aber, nochmal: Dass dann das Hotel über Jahrzente so tut, als würde das begrünt, nur um dann im letzten Moment einen Rückzieher zu machen, ist unredlich. Viele Gefallen oder Entgegenkommen der Stadt kann man sich da auf Seiten des Hotels nicht mehr erhoffen. Und wer weiß, vielleicht schafft man es im Rathaus vielleicht doch noch, etwas Druck aufzubauen um das Hotel dazu zu "überreden", das notwendige Geld in die Hand zu nehmen, um zumindest noch die Fassade begrünt zu bekommen...
alfons95 schrieb:
Ansonsten (und das ist jetzt nicht gegen graetz gerichtet, bevor der gleich wieder steil geht, weil ich zu faul bin zu rauszusuchen, ob und wie er sich früher über die Bibliothek geäßert hat):

Es stimmt, dass ich den Bau auch nicht so prickelnd fand. Meine Kritik damals richtete sich aber auch eher gegen Sparmassnahmen in Form von zuwenig Aufzügen. Aber zumindest die Ilumination reisst da einiges raus. Was bleibt, ist dann eben (tagsüber) eine Anhäufung von Betonklötzen. Auf diese Art schafft man keine Erlebnisräume. Ähnliches sieht man z.B. in Berlin im "Sony-Center", das jetzt ein Raum ohne Erlebnis geworden ist.

Wenn man schon das Immobilienprojekt preist, dann sollte man mehr davon erwarten als maximale Verwertung durch maximale Verdichtung. Man kann nur hoffen, dass die Stadt daraus lernt und bei den anderen Baufeldern die Zügel wesentlich fester halten wird. Es wird sich nur widersprechen zu den "günstigen Wohnungen". Wir werden da sicher noch einige Tricks erleben. Anders ist es auf der anderen Seite des Bahnhofs mit dem großzügigen Platz vor dem Schloss. Da wirken die Gebäude und es ist ein echter Erlebnisort.

Ich kenne einen Wohnpark im Süden Berlins, der nur "das Ghetto" genannt wird. Auch das eine Folge der maximalen Verwertung. Der Verwalter tut was er kann, um den Ort attraktiver zu machen, aber die sehr geringen Hausabstände bleiben halt auf ewig.
Stoff schrieb:
@mental: Lies den Text in Baumansicht. In dem Teil, auf den ich antwortete, kommt "begrünte Fassade" nicht vor.

Ich antwortete direkt auf graetz' Beitrag:
Die Stadt Stuttgart, die Monumente sammeln will wie andere Briefmarken. Es soll eben groß werden.
Man stelle sich vor, man würde um die Pyramiden von Gizeh herum Hotelhochhäuser bauen. So denkt Stuttgart.
Grade für den Blick aus der Heilbronner Strasse wäre es besser gewesen, den Platz vor der Bibliothek als grünen Platz zu gestalten.
Stattdessen wird es so aussehen - die Bibliothek geht optisch unter, dafür bekommen die Hotelgäste Nachts eine blaue Dauerbeleuchtung direkt ins Zimmer:
Mir ist nicht klar, was du damit sagen willst. Versprechen gebrochen.
alfons95 schrieb:
graetz schrieb:
Man stelle sich vor, man würde um die Pyramiden von Gizeh herum Hotelhochhäuser bauen. So denkt Stuttgart.
Guck dir die mal auf Google Maps an. Dann wirst du sehen, dass die zwar noch nicht eingehaust sind, aber schon einigermaßen umbaut. Diese schöne Ansicht der vermeintlich frei stehenden Pyramiden in der Wüste bekommt man nur noch aus einem doch eher kleinen Bereich zu sehen. War selbst einigermaßen schockiert als ich sah, wie das vor Ort wirklich aussieht.
Neben den Pyramiden wurde in einer Hauptblickachse kürzlich ein Hochhaus gebaut, welches die Pyramiden überragt? Und die versprochene Begrünung (oder Verzierung mit Hieroglyphen) wurde weggelassen? Ehrlich?



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 01.09.20 15:33.
mental schrieb:
alfons95 schrieb:
graetz schrieb:
Man stelle sich vor, man würde um die Pyramiden von Gizeh herum Hotelhochhäuser bauen. So denkt Stuttgart.
Guck dir die mal auf Google Maps an. Dann wirst du sehen, dass die zwar noch nicht eingehaust sind, aber schon einigermaßen umbaut. Diese schöne Ansicht der vermeintlich frei stehenden Pyramiden in der Wüste bekommt man nur noch aus einem doch eher kleinen Bereich zu sehen. War selbst einigermaßen schockiert als ich sah, wie das vor Ort wirklich aussieht.
Neben den Pyramiden wurden in einer Hauptblickachse kürzlich ein Hochhaus gebaut, welches die Pyramiden überragt? Und die versprochene Begrünung (oder Verzierung mit Hieroglyphen) wurde weggelassen? Ehrlich?
Sieht man hier ganz deutlich: Überall Hochhäuser, die den Blick verstellen:

[goo.gl]
mental schrieb:
alfons95 schrieb:
graetz schrieb:
Man stelle sich vor, man würde um die Pyramiden von Gizeh herum Hotelhochhäuser bauen. So denkt Stuttgart.
Guck dir die mal auf Google Maps an. Dann wirst du sehen, dass die zwar noch nicht eingehaust sind, aber schon einigermaßen umbaut. Diese schöne Ansicht der vermeintlich frei stehenden Pyramiden in der Wüste bekommt man nur noch aus einem doch eher kleinen Bereich zu sehen. War selbst einigermaßen schockiert als ich sah, wie das vor Ort wirklich aussieht.
Neben den Pyramiden wurde in einer Hauptblickachse kürzlich ein Hochhaus gebaut, welches die Pyramiden überragt? Und die versprochene Begrünung (oder Verzierung mit Hieroglyphen) wurde weggelassen? Ehrlich?
Hab ich geschrieben, dass da Hochhäuser daneben stehen? Habe ich von Begrünung gesprochen?! Kannst du überhaupt lesen, oder doch nur schreiben...? Verstehst du überhaupt diese Antwort?
mental: Welchen teil von "begrünter Fassade" versteht ihr Befürworter nicht?
Stoff: Lies den Text in Baumansicht. In dem Teil, auf den ich antwortete, kommt "begrünte Fassade" nicht vor.
mental: Mir ist nicht klar, was du damit sagen willst. Versprechen gebrochen.

Ich will damit sagen, dass du auf einen falschen Beitrag geantwortet hast. Du wirst es wahrscheinlich nicht begreifen, aber so etwas lässt deine Beiträge noch wirrer erscheinen, als sie es sowieso schon sind. Was die Fassade des Hotels anbelangt: wenn du schon "uns Befürworter" ansprichst, welcher Befürworter ist denn nicht enttäuscht, weil die Fassade nun ohne Begrünung erstellt wird? Diese Sache hat auch mit S21 nichts zu tun, sondern fand zwischen dem Bauherrn, dem Architekten und den Behörden statt.
alfons95 schrieb:
mental schrieb:
alfons95 schrieb:
graetz schrieb:
Man stelle sich vor, man würde um die Pyramiden von Gizeh herum Hotelhochhäuser bauen. So denkt Stuttgart.
Guck dir die mal auf Google Maps an. Dann wirst du sehen, dass die zwar noch nicht eingehaust sind, aber schon einigermaßen umbaut. Diese schöne Ansicht der vermeintlich frei stehenden Pyramiden in der Wüste bekommt man nur noch aus einem doch eher kleinen Bereich zu sehen. War selbst einigermaßen schockiert als ich sah, wie das vor Ort wirklich aussieht.
Neben den Pyramiden wurde in einer Hauptblickachse kürzlich ein Hochhaus gebaut, welches die Pyramiden überragt? Und die versprochene Begrünung (oder Verzierung mit Hieroglyphen) wurde weggelassen? Ehrlich?
Hab ich geschrieben, dass da Hochhäuser daneben stehen? Habe ich von Begrünung gesprochen?! Kannst du überhaupt lesen, oder doch nur schreiben...? Verstehst du überhaupt diese Antwort?
Also wovon Du gesprochen hast kann kein Forist wissen. Verstehst Du überhaupt den Unterschied zwischen sprechen und schreiben?
cs schrieb:
graetz schrieb:
Fakt bleibt, die Bibliothek wird umbaut, Sichtachsen verschwinden.
Das war schon immer so geplant. Wer das nicht wusste, hat eben die Planung nicht verstanden.
Ist die Bibliothek wirklich noch zeitgemäß oder sollte man sie nicht langsam durch eine Bibliothek B21 ersetzen? Oder gar durch einen neuen Bahnhof (ein in Stuttgart einzigartiges Projekt)?
alfons95 schrieb:
Wurde nicht gerade aus der Ecke der Gegnerschaft die Bücherei als unerträglicher Betonklotz und damit als Vorbote von S21 beschimpft...? Insofern ist es jetzt einigermaßen verlogen, sich darüber zu erregen, dass dass deren Ansicht jetzt verschandelt wird.
Die Ersetzung von Größenwahn durch Größtenwahn ist leider ein weit verbreiteter Begriff von 'Fortschritt'.

Zitat:
Die Sinnhaftigkeit eines Hotels in Frage zu stellen ist idiotisch: Ja, derzeit läuft dieses Gewerbe nicht so - aber es werden auch wieder andere Zeiten kommen.
Zum Glück steht wenigstens für die nächsten 100 Jahre fest, daß ein achtgleisiger Bahnhof ausreichen wird.

Stadtbiblio - wo?

geschrieben von: Mijk

Datum: 02.09.20 01:30

Ich kann in dem von Dir gezeigten Modellfoto keine Stadtbiblothek erkennen. Wo soll die denn da sein?

https://abload.de/img/s21_dfi_s212czjsx.jpg


Re: Stadtbiblio - wo?

geschrieben von: Stoff

Datum: 02.09.20 08:06

Hallo Mijk,

die Bibliothek ist nicht auf dem Modell, denn zum Zeitpunkt des städteplanerischen Wettbewerbs, dessen Ergebnis dieses Modell illustriert, war sie noch nicht eingeplant. Im Wettbewerb wurde lediglich angeregt, in der Folgeplanung Standorte für eine Regionalbibliothek allgemein im Gebiet A zu untersuchen. Der jetzt von graetz kritisierte Hotelturm war also bereits in der Städteplanung, bevor die Stadt diese Fläche im Europaviertel als Standort für die Bibliothek ausguckte.

Ein paar Jahre später, als Herr Yi seinen Entwurf einreichte, stellte er seinen Bibliotheksneubau so im Modell vor: baunetz

Re: Stadtbiblio - wo?

geschrieben von: graetz

Datum: 02.09.20 09:30

Stoff schrieb:
Hallo Mijk,

die Bibliothek ist nicht auf dem Modell, denn zum Zeitpunkt des städteplanerischen Wettbewerbs, dessen Ergebnis dieses Modell illustriert, war sie noch nicht eingeplant. Im Wettbewerb wurde lediglich angeregt, in der Folgeplanung Standorte für eine Regionalbibliothek allgemein im Gebiet A zu untersuchen. Der jetzt von graetz kritisierte Hotelturm war also bereits in der Städteplanung, bevor die Stadt diese Fläche im Europaviertel als Standort für die Bibliothek ausguckte.

Ein paar Jahre später, als Herr Yi seinen Entwurf einreichte, stellte er seinen Bibliotheksneubau so im Modell vor: baunetz
https://img.cdn.baunetz.de/img/4/7/9/8/e18929085820de0a.jpeg


Ja - spätestens da konnte man sehen, dass der Bau in der Betonwüste untergeht, wenn man nicht grade dauerhaft darüber schwebt.
Also musste das nächste Highlight her: die grüne Fassade. Ergebnis: Nichts ist, weder wirkt die Bibliothek, noch gibt es diese innovative Fassade.
Paulson vom Dach schrieb:
alfons95 schrieb:
mental schrieb:
alfons95 schrieb:
graetz schrieb:
Man stelle sich vor, man würde um die Pyramiden von Gizeh herum Hotelhochhäuser bauen. So denkt Stuttgart.
Guck dir die mal auf Google Maps an. Dann wirst du sehen, dass die zwar noch nicht eingehaust sind, aber schon einigermaßen umbaut. Diese schöne Ansicht der vermeintlich frei stehenden Pyramiden in der Wüste bekommt man nur noch aus einem doch eher kleinen Bereich zu sehen. War selbst einigermaßen schockiert als ich sah, wie das vor Ort wirklich aussieht.
Neben den Pyramiden wurde in einer Hauptblickachse kürzlich ein Hochhaus gebaut, welches die Pyramiden überragt? Und die versprochene Begrünung (oder Verzierung mit Hieroglyphen) wurde weggelassen? Ehrlich?
Hab ich geschrieben, dass da Hochhäuser daneben stehen? Habe ich von Begrünung gesprochen?! Kannst du überhaupt lesen, oder doch nur schreiben...? Verstehst du überhaupt diese Antwort?
Also wovon Du gesprochen hast kann kein Forist wissen. Verstehst Du überhaupt den Unterschied zwischen sprechen und schreiben?
Verstehst du den Unterschied zwischen Denken und Schreiben?
Warst du schon an diesem Ort?
Der geschickt gewählte Ausblick von Graetz kann keine Häuser in der Umgebung zeigen weil die Pyramiden auf einem Plateau angelegt sind und dadurch etwas höher als die Senken rundherum.
Bis auf einen kleinen Ausschnitt sind die Tempel- und Begräbnisanlagen von Häusern und auch mehrspurigen Straßen umgeben. Zwar keine "Hochhäuser" aber denoch 6-8-stöckige Häuser. Da reicht schon ein Blick auf Google Earth und Maps.

"Es gehört nicht zum Begriff der Demokratie, dass sie selbst die Voraussetzungen für ihre Beseitigung schafft. Man muss auch den Mut zur Intoleranz denen gegenüber aufbringen, die die Demokratie gebrauchen wollen, um sie umzubringen"
Carlo Schmid (SPD) 1948

„Si vis pacem para bellum“ Marcus Tullius Cicero
Null2 schrieb:
Der geschickt gewählte Ausblick von Graetz kann keine Häuser in der Umgebung zeigen weil die Pyramiden auf einem Plateau angelegt sind und dadurch etwas höher als die Senken rundherum.
Bis auf einen kleinen Ausschnitt sind die Tempel- und Begräbnisanlagen von Häusern und auch mehrspurigen Straßen umgeben. Zwar keine "Hochhäuser" aber denoch 6-8-stöckige Häuser. Da reicht schon ein Blick auf Google Earth und Maps.
So wie in Stuttgart nur über eine Strassenbreite hinweg?
graetz schrieb:
Null2 schrieb:
Der geschickt gewählte Ausblick von Graetz kann keine Häuser in der Umgebung zeigen weil die Pyramiden auf einem Plateau angelegt sind und dadurch etwas höher als die Senken rundherum.
Bis auf einen kleinen Ausschnitt sind die Tempel- und Begräbnisanlagen von Häusern und auch mehrspurigen Straßen umgeben. Zwar keine "Hochhäuser" aber denoch 6-8-stöckige Häuser. Da reicht schon ein Blick auf Google Earth und Maps.
So wie in Stuttgart nur über eine Strassenbreite hinweg?
Erklärung?

"Es gehört nicht zum Begriff der Demokratie, dass sie selbst die Voraussetzungen für ihre Beseitigung schafft. Man muss auch den Mut zur Intoleranz denen gegenüber aufbringen, die die Demokratie gebrauchen wollen, um sie umzubringen"
Carlo Schmid (SPD) 1948

„Si vis pacem para bellum“ Marcus Tullius Cicero
Null2 schrieb:
graetz schrieb:
Null2 schrieb:
Der geschickt gewählte Ausblick von Graetz kann keine Häuser in der Umgebung zeigen weil die Pyramiden auf einem Plateau angelegt sind und dadurch etwas höher als die Senken rundherum.
Bis auf einen kleinen Ausschnitt sind die Tempel- und Begräbnisanlagen von Häusern und auch mehrspurigen Straßen umgeben. Zwar keine "Hochhäuser" aber denoch 6-8-stöckige Häuser. Da reicht schon ein Blick auf Google Earth und Maps.
So wie in Stuttgart nur über eine Strassenbreite hinweg?
Erklärung?
Es geht darum, dass man die Highlights so zubaut, dass man keine freie Sicht mehr darauf hat. Du musst unmittelbar davor stehen.

Ich hab mal das Gelände dort und das Europaviertel in Stuttgart im gleichen Maßstab aufgenommen. Finde die Gemeinsamkeit!
Bildschirmfoto 2020-09-02 um 16.44.15.png
Bildschirmfoto 2020-09-02 um 16.44.00.png
Selbstverständlich stehen um die Pyramiden herum Häuser, von freier Sicht auf die Teile aus den Wohnvierteln heraus bleibt da nicht viel übrig. Genau das hattest du bei Onkel Dagoberts Geldspeicher ja moniert.
Ob man die Invstoren für die Verschattung oder die nicht vorhandenen Sichtachsen verantwortlich machen kann ist mir nicht bekannt. Aber wenn die Stadt das versäumt hat ist sie selbst Schuld. Da nutzt die Heulerei der Stadträte auch nichts mehr.

"Es gehört nicht zum Begriff der Demokratie, dass sie selbst die Voraussetzungen für ihre Beseitigung schafft. Man muss auch den Mut zur Intoleranz denen gegenüber aufbringen, die die Demokratie gebrauchen wollen, um sie umzubringen"
Carlo Schmid (SPD) 1948

„Si vis pacem para bellum“ Marcus Tullius Cicero
Null2 schrieb:
Selbstverständlich stehen um die Pyramiden herum Häuser, von freier Sicht auf die Teile aus den Wohnvierteln heraus bleibt da nicht viel übrig. Genau das hattest du bei Onkel Dagoberts Geldspeicher ja moniert.
Ob man die Invstoren für die Verschattung oder die nicht vorhandenen Sichtachsen verantwortlich machen kann ist mir nicht bekannt. Aber wenn die Stadt das versäumt hat ist sie selbst Schuld. Da nutzt die Heulerei der Stadträte auch nichts mehr.
Sorry, aber auf den Bildern sieht man, dass man in Stuttgart ganze Häuserzeilen abreissen müsste, um einen ähnlich freien Blick auf die Bibliothek zu bekommen, wie es bei den Pyramiden der Fall ist. Die Bibliothek wird von allen Seiten unmittelbar bebaut in einer Strassenbreite Abstand. Nur zum Einkaufszentrum öffnet sich noch ein kleiner Platz. Dein Vergleich hinkt - und zwar gewaltig!
Null2 schrieb:
Verstehst du den Unterschied zwischen Denken und Schreiben?
Warst du schon an diesem Ort?
Beantworte gerne Deine Fragen:
Ja, sowohl als auch - was offensichtlich bei beiden Fragen nicht jeder Forist von sich sagen kann. Viele müssten eigentlich sogar beide Fragen mit "Nein" beantworten.
Bei den Pyramiden war ich bereits 2x im Abstand von 10 Jahren. Früh morgens im Mena House gefrühstückt, anschließend die Große Galerie hochgestiegen. Aber Du hast völlig Recht, mich störte auch die Sphinx, wie sie die Sicht versperrte, und dann waren noch diese wolkenkratzerhohen Pferde- und Kamel-Ställe. Das hast Du auf Google Earth schon völlig richtig gesehen.
Fakt ist: Die Pyramiden liegen natürlich nicht mitten in der Wüste, wie es von Nord aus aufgenommene Aufnahmen suggerieren. Aber das ist auch schon alles. Natürlich hat man recht freie Sicht auf die Pyramiden, von manchen Seiten mit mehr Distanz, von manchen etwas weniger. War aber auch schon iin den Dreißigern so. Wie lange gibt es das Mena House bereits?

Übrigens mal wieder so eine völlig dämliche Diskussion um Kaisers Bart
Natürlich hätte Graetz auch schreiben können: Es ist wie wenn der Eiffelturm von Trumptowern umstellt werden würde und irgend ein Schlaumeier dann schreibt (oder "erzählt", machen ja manche Foristen hier angeblich), daß es ja auch tatsächlich mehrstöckige Gebäude in der Nähe desTurms gäbe....



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 02.09.20 17:50.

Tut er nicht. (o.w.T)

geschrieben von: Null2

Datum: 02.09.20 17:45

(Dieser Beitrag enthält keinen Text)
"Es gehört nicht zum Begriff der Demokratie, dass sie selbst die Voraussetzungen für ihre Beseitigung schafft. Man muss auch den Mut zur Intoleranz denen gegenüber aufbringen, die die Demokratie gebrauchen wollen, um sie umzubringen"
Carlo Schmid (SPD) 1948

„Si vis pacem para bellum“ Marcus Tullius Cicero

Re: Tut er nicht.

geschrieben von: graetz

Datum: 02.09.20 17:52

Null2 schrieb:
n/t
Ich hab noch mal die Bibliothek mit der direkt benachbarten Bebauung in das andere Bild reinkopiert. Du willst es sicher nicht sehen, aber so ist nun mal der Sachstand. Das der großen Pyramide an nächsten gelegene Gebäude ist in einem Abstand, wo die Bibliothek samt Randbebauung locker reinpasst. Zu allen(!) anderen Seiten ist es noch wesentlich luftiger.
Bildschirmfoto 2.png
"Wie lange gibt es das Mena House bereits?"

Wer es braucht, von mir aus. Damit angeben bräuchte ich nicht. Die Abzocke dort und an den Pyramiden wollten wir uns nicht antun. Uns reichte dort der ÖV vollauf. Außerhalb hatten wir einen Toyota Land Cruiser.
Das war vor knapp 30 Jahren.

"Es gehört nicht zum Begriff der Demokratie, dass sie selbst die Voraussetzungen für ihre Beseitigung schafft. Man muss auch den Mut zur Intoleranz denen gegenüber aufbringen, die die Demokratie gebrauchen wollen, um sie umzubringen"
Carlo Schmid (SPD) 1948

„Si vis pacem para bellum“ Marcus Tullius Cicero
Null2 schrieb:
"Wie lange gibt es das Mena House bereits?"

Wer es braucht, von mir aus. Damit angeben bräuchte ich nicht. Die Abzocke dort und an den Pyramiden wollten wir uns nicht antun. Uns reichte dort der ÖV vollauf. Außerhalb hatten wir einen Toyota Land Cruiser.
Das war vor knapp 30 Jahren.
Du hast mich gefragt, ich habe geantwortet. Dich hat keiner gefragt, schon gar nicht zu Deinen Fortbewegungsmitteln in Ägypten und Deinem dort genutzten Fahrzeug - soviel zum "angeben" ;-)
Und was die Prioritäten anbetrifft: Nicht jeder muss Interesse an jahrtausendealter Kultur haben, das ist schon ok....da brauchst Du keine Entschuldigungen für konstruieren.
Aber schade für Dich, sie blieb Dir eben nur Google Earth



2-mal bearbeitet. Zuletzt am 02.09.20 18:23.
Paulson vom Dach schrieb:
Null2 schrieb:
"Wie lange gibt es das Mena House bereits?"

Wer es braucht, von mir aus. Damit angeben bräuchte ich nicht. Die Abzocke dort und an den Pyramiden wollten wir uns nicht antun. Uns reichte dort der ÖV vollauf. Außerhalb hatten wir einen Toyota Land Cruiser.
Das war vor knapp 30 Jahren.
Du hast mich gefragt, ich habe geantwortet. Dich hat keiner gefragt, schon gar nicht zu Deinen Fortbewegungsmitteln in Ägypten und Deinem dort genutzten Fahrzeug - soviel zum "angeben" ;-)
Und was die Prioritäten anbetrifft: Nicht jeder muss Interesse an jahrtausendealter Kultur haben, das ist schon ok....da brauchst Du keine Entschuldigungen für konstruieren.
Aber schade für Dich, sie blieb Dir eben nur Google Earth
Nach deiner Absteige hab ich nicht gefragt, die Frage oben hattest du selbst gestellt um deine Weltgewandtheit rauszuposaunen. Aber wenn das dein Stil ist dann weiß ich schon Bescheid. Mit nem Land Cruiser angeben ist da bedeutend schwieriger.
Dein kleiner Triumph sei dir gegönnt, hast ja sonst nicht viel was Kairo angeht. Die Kultur ist schon ok, aber nicht wenn sie so hemmungslos vermarktet wird. Aber das sind für Leute wie dich halt nur nötige Kollateralschäden.

"Es gehört nicht zum Begriff der Demokratie, dass sie selbst die Voraussetzungen für ihre Beseitigung schafft. Man muss auch den Mut zur Intoleranz denen gegenüber aufbringen, die die Demokratie gebrauchen wollen, um sie umzubringen"
Carlo Schmid (SPD) 1948

„Si vis pacem para bellum“ Marcus Tullius Cicero
Null2 schrieb:
Paulson vom Dach schrieb:
Null2 schrieb:
"Wie lange gibt es das Mena House bereits?"

Wer es braucht, von mir aus. Damit angeben bräuchte ich nicht. Die Abzocke dort und an den Pyramiden wollten wir uns nicht antun. Uns reichte dort der ÖV vollauf. Außerhalb hatten wir einen Toyota Land Cruiser.
Das war vor knapp 30 Jahren.
Du hast mich gefragt, ich habe geantwortet. Dich hat keiner gefragt, schon gar nicht zu Deinen Fortbewegungsmitteln in Ägypten und Deinem dort genutzten Fahrzeug - soviel zum "angeben" ;-)
Und was die Prioritäten anbetrifft: Nicht jeder muss Interesse an jahrtausendealter Kultur haben, das ist schon ok....da brauchst Du keine Entschuldigungen für konstruieren.
Aber schade für Dich, sie blieb Dir eben nur Google Earth
Nach deiner Absteige hab ich nicht gefragt, die Frage oben hattest du selbst gestellt um deine Weltgewandtheit rauszuposaunen. Aber wenn das dein Stil ist dann weiß ich schon Bescheid. Mit nem Land Cruiser angeben ist da bedeutend schwieriger.
Dein kleiner Triumph sei dir gegönnt, hast ja sonst nicht viel was Kairo angeht. Die Kultur ist schon ok, aber nicht wenn sie so hemmungslos vermarktet wird. Aber das sind für Leute wie dich halt nur nötige Kollateralschäden.
Wie soll ich das verstehen: "Mit nem Land Cruiser angeben ist da bedeutend schwieriger"? Du willst schreiben, Du habest besser "angegeben"?
Und was meinst Du mit "hast ja sonst nicht viel was Kairo angeht. Die Kultur ist schon ok, aber nicht wenn sie so hemmungslos vermarktet wird. Aber das sind für Leute wie dich halt nur nötige Kollateralschäden."
Was soll ich "nicht haben" bezüglich Kairo? Und wie wird Kultur in Ägypten hemmungslos vermarktet"? Hemmungsloser als was, als wo? Akropolis? Neuschwanstein? Rheintal? Chinesische Mauer? Wat Pho?
Könnte es sein, daß Du gerade ziemlich unreflektiert trumpmässig Unsinn raushaust?
Übrigens habe ich nicht in der "Absteige" Mena House übernachtet - nur gefrühstückt im "Garden", sehr schön mit Blick auf die Pyramiden. Man konnte sie ganz toll sehen, ohne Wolkenkratzer drumherum....



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 02.09.20 20:41.
Paulson vom Dach schrieb:
Null2 schrieb:
Paulson vom Dach schrieb:
Null2 schrieb:
"Wie lange gibt es das Mena House bereits?"

Wer es braucht, von mir aus. Damit angeben bräuchte ich nicht. Die Abzocke dort und an den Pyramiden wollten wir uns nicht antun. Uns reichte dort der ÖV vollauf. Außerhalb hatten wir einen Toyota Land Cruiser.
Das war vor knapp 30 Jahren.
Du hast mich gefragt, ich habe geantwortet. Dich hat keiner gefragt, schon gar nicht zu Deinen Fortbewegungsmitteln in Ägypten und Deinem dort genutzten Fahrzeug - soviel zum "angeben" ;-)
Und was die Prioritäten anbetrifft: Nicht jeder muss Interesse an jahrtausendealter Kultur haben, das ist schon ok....da brauchst Du keine Entschuldigungen für konstruieren.
Aber schade für Dich, sie blieb Dir eben nur Google Earth
Nach deiner Absteige hab ich nicht gefragt, die Frage oben hattest du selbst gestellt um deine Weltgewandtheit rauszuposaunen. Aber wenn das dein Stil ist dann weiß ich schon Bescheid. Mit nem Land Cruiser angeben ist da bedeutend schwieriger.
Dein kleiner Triumph sei dir gegönnt, hast ja sonst nicht viel was Kairo angeht. Die Kultur ist schon ok, aber nicht wenn sie so hemmungslos vermarktet wird. Aber das sind für Leute wie dich halt nur nötige Kollateralschäden.
Wie soll ich das verstehen: "Mit nem Land Cruiser angeben ist da bedeutend schwieriger"? Du willst schreiben, Du habest besser "angegeben"?
Und was meinst Du mit "hast ja sonst nicht viel was Kairo angeht. Die Kultur ist schon ok, aber nicht wenn sie so hemmungslos vermarktet wird. Aber das sind für Leute wie dich halt nur nötige Kollateralschäden."
Was soll ich "nicht haben" bezüglich Kairo? Und wie wird Kultur in Ägypten hemmungslos vermarktet"? Hemmungsloser als was, als wo? Akropolis? Neuschwanstein? Rheintal? Chinesische Mauer? Wat Pho?
Könnte es sein, daß Du gerade ziemlich unreflektiert trumpmässig Unsinn raushaust?
Übrigens habe ich nicht in der "Absteige" Mena House übernachtet - nur gefrühstückt im "Garden", sehr schön mit Blick auf die Pyramiden. Man konnte sie ganz toll sehen, ohne Wolkenkratzer drumherum....
Jepp.
Wars das schon? Sonst nichts Substantielles mehr von dir? Schade.

"Es gehört nicht zum Begriff der Demokratie, dass sie selbst die Voraussetzungen für ihre Beseitigung schafft. Man muss auch den Mut zur Intoleranz denen gegenüber aufbringen, die die Demokratie gebrauchen wollen, um sie umzubringen"
Carlo Schmid (SPD) 1948

„Si vis pacem para bellum“ Marcus Tullius Cicero

Re: Tut er nicht.

geschrieben von: kmueller

Datum: 03.09.20 11:07

graetz schrieb:
Ich hab noch mal die Bibliothek mit der direkt benachbarten Bebauung in das andere Bild reinkopiert. Du willst es sicher nicht sehen, aber so ist nun mal der Sachstand. Das der großen Pyramide an nächsten gelegene Gebäude ist in einem Abstand, wo die Bibliothek samt Randbebauung locker reinpasst. Zu allen(!) anderen Seiten ist es noch wesentlich luftiger.
[attachment]
Auf dem Gelände in Gizeh wäre sogar noch Raum für einen (großzügigen!) Kopfbahnhof.

Re: Tut er nicht.

geschrieben von: Null2

Datum: 03.09.20 11:12

kmueller schrieb:
graetz schrieb:
Ich hab noch mal die Bibliothek mit der direkt benachbarten Bebauung in das andere Bild reinkopiert. Du willst es sicher nicht sehen, aber so ist nun mal der Sachstand. Das der großen Pyramide an nächsten gelegene Gebäude ist in einem Abstand, wo die Bibliothek samt Randbebauung locker reinpasst. Zu allen(!) anderen Seiten ist es noch wesentlich luftiger.
[attachment]
Auf dem Gelände in Gizeh wäre sogar noch Raum für einen (großzügigen!) Kopfbahnhof.
Tja, selbst für S21 wäre da Platz, mit direktem Zugang zu den Pyramiden. Und man würde ihn gar nicht sehen.

"Es gehört nicht zum Begriff der Demokratie, dass sie selbst die Voraussetzungen für ihre Beseitigung schafft. Man muss auch den Mut zur Intoleranz denen gegenüber aufbringen, die die Demokratie gebrauchen wollen, um sie umzubringen"
Carlo Schmid (SPD) 1948

„Si vis pacem para bellum“ Marcus Tullius Cicero
Die Architektur des Hotelneubaus ist ausgesprochen gelungen. Glas, Stahl und Beton vermitteln echtes City-Flair, Hochhäuser sind ein must have für jede aufstrebende City of the World. S 21 wird viele neue Gäste in das Herz Schwaben locken, ein Hotelneubau mit einer Vielzahl attraktiver Suiten in unmittelbarer Nähe ist absolut sinnvoll. Ökonomisch wird Stuttgart durch die Immobilienprojekte stark profitieren. Ja, die Skyline wird sich verändern, Hochhäuser sind wie Brennnesseln, kaum ist eines fertiggestellt, wächst daneben schon das nächste in die Höhe. Und das ist gut so. Zusammen schaffen sie dann eine atemberaubende Atmosphäre. Wer heute noch deshalb noch New York oder Schanghai fliegt, kann zukünftig ganz bequem den ICE nach Stuttgart nehmen.
ServiceStore schrieb:
Die Architektur des Hotelneubaus ist ausgesprochen gelungen. Glas, Stahl und Beton vermitteln echtes City-Flair, Hochhäuser sind ein must have für jede aufstrebende City of the World. S 21 wird viele neue Gäste in das Herz Schwaben locken, ein Hotelneubau mit einer Vielzahl attraktiver Suiten in unmittelbarer Nähe ist absolut sinnvoll. Ökonomisch wird Stuttgart durch die Immobilienprojekte stark profitieren. Ja, die Skyline wird sich verändern, Hochhäuser sind wie Brennnesseln, kaum ist eines fertiggestellt, wächst daneben schon das nächste in die Höhe. Und das ist gut so. Zusammen schaffen sie dann eine atemberaubende Atmosphäre. Wer heute noch deshalb noch New York oder Schanghai fliegt, kann zukünftig ganz bequem den ICE nach Stuttgart nehmen.
Schrieb´s und reiste zur Erholung in die Toskana?

New York, Shanghai, Stuttgart, die Welt zu Gast um Wolkenkratzer am Nesenbach zu besuchen.
:-))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))
Danke für diese gelungene Parodie des typischen Werbegeschwafels von Marketing-Knalltüten



2-mal bearbeitet. Zuletzt am 03.09.20 22:59.

Re: Tut er nicht.

geschrieben von: Paulson vom Dach

Datum: 03.09.20 20:46

Null2 schrieb:
kmueller schrieb:
Auf dem Gelände in Gizeh wäre sogar noch Raum für einen (großzügigen!) Kopfbahnhof.
Tja, selbst für S21 wäre da Platz, mit direktem Zugang zu den Pyramiden. Und man würde ihn gar nicht sehen.
Wie in Stuttgart: Weder sehen, noch brauchen....

Re: Tut er nicht.

geschrieben von: Null2

Datum: 04.09.20 17:16

Paulson vom Dach schrieb:
Null2 schrieb:
kmueller schrieb:
Auf dem Gelände in Gizeh wäre sogar noch Raum für einen (großzügigen!) Kopfbahnhof.
Tja, selbst für S21 wäre da Platz, mit direktem Zugang zu den Pyramiden. Und man würde ihn gar nicht sehen.
Wie in Stuttgart: Weder sehen, noch brauchen....
Deine Absteige in Kairo müsste natürlich weg, steht eh nur im Weg.

"Es gehört nicht zum Begriff der Demokratie, dass sie selbst die Voraussetzungen für ihre Beseitigung schafft. Man muss auch den Mut zur Intoleranz denen gegenüber aufbringen, die die Demokratie gebrauchen wollen, um sie umzubringen"
Carlo Schmid (SPD) 1948

„Si vis pacem para bellum“ Marcus Tullius Cicero

Re: Tut er nicht.

geschrieben von: Paulson vom Dach

Datum: 04.09.20 18:02

Null2 schrieb:
Paulson vom Dach schrieb:
Null2 schrieb:
kmueller schrieb:
Auf dem Gelände in Gizeh wäre sogar noch Raum für einen (großzügigen!) Kopfbahnhof.
Tja, selbst für S21 wäre da Platz, mit direktem Zugang zu den Pyramiden. Und man würde ihn gar nicht sehen.
Wie in Stuttgart: Weder sehen, noch brauchen....
Deine Absteige in Kairo müsste natürlich weg, steht eh nur im Weg.
Man macht´s einfach wie in Stuttgart: Stellt das Hotel auf Stelzen wie die Bahndirektion, baut den Bahnhof unterdimensioniert, und schon paßt alles......

Re: Tut er nicht.

geschrieben von: Null2

Datum: 04.09.20 18:29

Paulson vom Dach schrieb:
Null2 schrieb:
Paulson vom Dach schrieb:
Null2 schrieb:
kmueller schrieb:
Auf dem Gelände in Gizeh wäre sogar noch Raum für einen (großzügigen!) Kopfbahnhof.
Tja, selbst für S21 wäre da Platz, mit direktem Zugang zu den Pyramiden. Und man würde ihn gar nicht sehen.
Wie in Stuttgart: Weder sehen, noch brauchen....
Deine Absteige in Kairo müsste natürlich weg, steht eh nur im Weg.
Man macht´s einfach wie in Stuttgart: Stellt das Hotel auf Stelzen wie die Bahndirektion, baut den Bahnhof unterdimensioniert, und schon paßt alles......
Der Bahnhof passt natürlich, nur die Absteige steht allem im Weg.

"Es gehört nicht zum Begriff der Demokratie, dass sie selbst die Voraussetzungen für ihre Beseitigung schafft. Man muss auch den Mut zur Intoleranz denen gegenüber aufbringen, die die Demokratie gebrauchen wollen, um sie umzubringen"
Carlo Schmid (SPD) 1948

„Si vis pacem para bellum“ Marcus Tullius Cicero

Re: Tut er nicht.

geschrieben von: Paulson vom Dach

Datum: 04.09.20 18:41

Null2 schrieb:
Paulson vom Dach schrieb:
Null2 schrieb:
Paulson vom Dach schrieb:
Null2 schrieb:
kmueller schrieb:
Auf dem Gelände in Gizeh wäre sogar noch Raum für einen (großzügigen!) Kopfbahnhof.
Tja, selbst für S21 wäre da Platz, mit direktem Zugang zu den Pyramiden. Und man würde ihn gar nicht sehen.
Wie in Stuttgart: Weder sehen, noch brauchen....
Deine Absteige in Kairo müsste natürlich weg, steht eh nur im Weg.
Man macht´s einfach wie in Stuttgart: Stellt das Hotel auf Stelzen wie die Bahndirektion, baut den Bahnhof unterdimensioniert, und schon paßt alles......
Der Bahnhof passt natürlich, nur die Absteige steht allem im Weg.
Was spricht gegen Stelzen und einen Mini-Bahnhof? War doch bei S21 auch kein Problem? Bahndirektion steht noch, auch die BW-Bank, Bahnhof ist etwas popelig und unterdimensioniert, aber lies hier im Forum nach: Es gibt Menschen die finden auch das super.

Das Thema geht weiter

geschrieben von: graetz

Datum: 16.09.20 12:56

[www.stuttgarter-zeitung.de]


Zitat
Ex-Direktorin widerspricht Baubürgermeister

Ihr Wissen nimmt Hannelore Jouly aus der Planungszeit, wo sie direkt beteiligt war. Jouly habe nicht nur den fachlichen Teil für den Wettbewerb zur Stadtbibliothek geschrieben, sondern sei auch beim Wettbewerb direkt beteiligt gewesen. Daher wisse sie, dass diese Behauptungen einem Faktencheck standhalten könnten: „Der Bebauungsplan sah vor, dass die benachbarten Bebauungen die Stadtbibliothek nicht überragen dürfen.“

...

Der Bitte, die Bebauungspläne einsehen zu dürfen, folgte die Stadt nicht. Stattdessen sandte der Sprecher ein Foto eines Architekturmodells des Gebäudeensembles und eine Bildschirm-Fotografie einer alten Darstellung auf der Webseite von Stuttgart 21.

...

Daher lässt Jouly nicht locker: „Aber noch mehr getroffen hat mich, dass das ganze Geld hauptsächlich für das Innere gemünzt war. Damit hat der Herr Baubürgermeister das Haus nicht verstanden.“ Denn die Stadtbibliothek habe einen kristallinen Außenkörper mit einem Tag- und einem Nachtgesicht. Hinter dieser Beziehung der Außen- und Innenwelt steckten ganz viele Ideen. „Es ist nicht irgendetwas, sondern ein Bauwerk, das Zeichen setzt“, erklärt Jouly, die vor allem den Respekt für diesen Solitär vermisst. Dann setzt sie noch ein Aperçu: „Der koreanische Architekt Eun Young Yi wollte mit diesem Bauwerk ein Zeichen gegen die kommerzielle Außenwelt setzen. Das war hellsichtig.“

...

Aus Sicht von Jouly wäre eine grüne Fassade ein kleiner Trost in der jetzigen Situation: „Das Grün hätte wie ein Garten für die Bibliothek gewirkt.“ Auch ein Wassergraben um das preisgekrönte Gebäude, der aus den Planungen gestrichen wurde, hätte die Symbolik der Stadtbibliothek gegen den Kommerz unterstrichen.