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Re: Stuttgarter Rathaus: Bahn-Pläne gut genug

geschrieben von: graetz

Datum: 11.08.20 13:01

cs schrieb:
graetz schrieb:
Tja - alles unnötig. Eine direkte Verschwenkung ist „technisch leicht“ möglich und „tägliches Geschäft“.
Du zitierst eine Planung, die noch davon ausging, dass die neue Brücke dann auch erst gebaut würde. Die ist aber in genau dieser engen Lage schon fertiggestellt worden.
Es geht nur noch um ein letztes Stück. Und das ist leicht anzugehen durch die parallel führende Baustrasse.

Eine zu lange Sperrung der S-Bahn wurde dabei nicht thematisiert, obwohl das das beste Argument für die Stadt wäre, da es ausnahmsweise ein echtes bahntechnisches Argument wäre. Aber das würde man dann auch nicht mehr mit „technisch leicht“ beschreiben.

Also nochmal: geh davon aus, dass bei der neuen Planung all das bereits berücksichtigt wurde und es trotzdem kein Show-Stopper ist.
Wir haben in Deutschland Glaubensfreiheit, deshalb: Glaub doch was Du willst - dass Du keine Ahnung von der Materie hast, hast Du ja oft genug gezeigt.
Wieso glaube ich? Es ist die Projektgesellschaft, die das glaubt. Es gibt keine Diskussion über eine S-Bahnsperre, obwohl es sie seit über vier Jahren deiner Ansicht nach geben müsste. Mal wieder gehst du nur den Überbringer der Nachricht an.

Re: Stuttgarter Rathaus: Bahn-Pläne gut genug

geschrieben von: cs

Datum: 11.08.20 14:56

graetz schrieb:
cs schrieb:
graetz schrieb:
Tja - alles unnötig. Eine direkte Verschwenkung ist „technisch leicht“ möglich und „tägliches Geschäft“.
Du zitierst eine Planung, die noch davon ausging, dass die neue Brücke dann auch erst gebaut würde. Die ist aber in genau dieser engen Lage schon fertiggestellt worden.
Es geht nur noch um ein letztes Stück. Und das ist leicht anzugehen durch die parallel führende Baustrasse.

Eine zu lange Sperrung der S-Bahn wurde dabei nicht thematisiert, obwohl das das beste Argument für die Stadt wäre, da es ausnahmsweise ein echtes bahntechnisches Argument wäre. Aber das würde man dann auch nicht mehr mit „technisch leicht“ beschreiben.

Also nochmal: geh davon aus, dass bei der neuen Planung all das bereits berücksichtigt wurde und es trotzdem kein Show-Stopper ist.
Wir haben in Deutschland Glaubensfreiheit, deshalb: Glaub doch was Du willst - dass Du keine Ahnung von der Materie hast, hast Du ja oft genug gezeigt.
Wieso glaube ich?
Wieso Du das glaubst? Vermutlich weil es Dir so am besten in Dein Weltbild passt.

Re: Stuttgarter Rathaus: Bahn-Pläne gut genug

geschrieben von: graetz

Datum: 11.08.20 15:17

cs schrieb:
graetz schrieb:
cs schrieb:
graetz schrieb:
Tja - alles unnötig. Eine direkte Verschwenkung ist „technisch leicht“ möglich und „tägliches Geschäft“.
Du zitierst eine Planung, die noch davon ausging, dass die neue Brücke dann auch erst gebaut würde. Die ist aber in genau dieser engen Lage schon fertiggestellt worden.
Es geht nur noch um ein letztes Stück. Und das ist leicht anzugehen durch die parallel führende Baustrasse.

Eine zu lange Sperrung der S-Bahn wurde dabei nicht thematisiert, obwohl das das beste Argument für die Stadt wäre, da es ausnahmsweise ein echtes bahntechnisches Argument wäre. Aber das würde man dann auch nicht mehr mit „technisch leicht“ beschreiben.

Also nochmal: geh davon aus, dass bei der neuen Planung all das bereits berücksichtigt wurde und es trotzdem kein Show-Stopper ist.
Wir haben in Deutschland Glaubensfreiheit, deshalb: Glaub doch was Du willst - dass Du keine Ahnung von der Materie hast, hast Du ja oft genug gezeigt.
Wieso glaube ich?
Wieso Du das glaubst? Vermutlich weil es Dir so am besten in Dein Weltbild passt.
cs, die Projektgesellschaft hatte schon 2015 beschlossen, zumindest schon ein Gleis auf die Art zu verschwenken, wo du hier unannehmbare Probleme sehen willst. 2019 hatte die Projektgesellschaft den Plan aufgezeigt, auch das zweite Gleis so zu verschwenken. Haben die etwa auch keine Ahnung von der Materie?

Der "Glaube" liegt also bei dir, weil die Realität zeigt, dass hier kein Problem existiert. Es ist dein Weltbild, das hier unverrückbar fest steht und das du dir hier passend schreibst, was der Ansicht der beteiligten Fachleute eben widerspricht!

Man muss kein Fachmann sein, wenn man die Fachmänner nur zitiert. Wo sind deine Belege?



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 11.08.20 15:37.

Re: Stuttgarter Rathaus: Bahn-Pläne gut genug

geschrieben von: rad3m

Datum: 11.08.20 18:38

Manu Chao schrieb:
rad3m schrieb:
Und meines liest da: Eine Strecke muss für längere Zeit stillgelegt und durch Schienenersatzverkehr überbrückt werden (eingefügt: nämlich entweder die S-Bahn oder die Panoramabahn). Gerne verzichtet man im Interesse von Böblingen auf die vorübergehende Verlegung der S-Bahn-Gleise und unterbricht stattdessen für längere Zeit die S-Bahn. Denn das ist sicher die billigste Variante.
Ist da ein Tippfehler passiert oder meintest Du beide Mal die S-Bahn?
Kein Tippfehler, wenn man andere Worte hervorhebt.

Wenn ich mich in Böblinger und andere Gäubahnbenutzer hineinversetzte, interessieren mich die S-Bahn- Linien nach Feuerbach, Zuffenhausen usw. viel weniger als die ununterbrochene Nutzung der Panoramabahn zum Hbf, bis endlich S21 über den Flughafen anfahrbar ist. Zwischen Nordbahnhof und Mittnachtstraße müssen die S-Bahngleise verschwenkt und abgesenkt werden. Das wurde von Anfang an so geplant, dass man das Viadukt der Panoramabahn über die S-Bahn nicht ändern muss. Von den zwei Gleisen auf dem Viadukt kann man (eigentlich auch jetzt schon) auf das Kurven-innere verzichten, wenn man die Weiche zur Fahrtrichtungstrennung nach oberhalb des Viaduktes verlegt. Damit wäre die Diskussion um die Stützmauer östlich des Viaduktendes am alten Bahndamm entschärft. Die S-Bahn Gleise können also ohne Unterbrechung der Panoramabahn gebaut werden. Allerdings muss dann die Unterbrechung der S-Bahn länger durch SEV zu überbrückt werden, als wenn man eine der verschiedenen Lösungen mit S-Bahn- Umleitungsgleisen wählt. Dann würden für die S-Bahn einige kürzere SEV- Perioden reichen. Und Böblingen wäre unvoraussehbar lange abgehängt.

Re: Stuttgarter Rathaus: Bahn-Pläne gut genug

geschrieben von: Manu Chao

Datum: 11.08.20 19:59

rad3m schrieb:
Wenn ich mich in Böblinger und andere Gäubahnbenutzer hineinversetzte, interessieren mich die S-Bahn- Linien nach Feuerbach, Zuffenhausen usw. viel weniger als die ununterbrochene Nutzung der Panoramabahn zum Hbf, bis endlich S21 über den Flughafen anfahrbar ist. Zwischen Nordbahnhof und Mittnachtstraße müssen die S-Bahngleise verschwenkt und abgesenkt werden. Das wurde von Anfang an so geplant, dass man das Viadukt der Panoramabahn über die S-Bahn nicht ändern muss. Von den zwei Gleisen auf dem Viadukt kann man (eigentlich auch jetzt schon) auf das Kurven-innere verzichten, wenn man die Weiche zur Fahrtrichtungstrennung nach oberhalb des Viaduktes verlegt. Damit wäre die Diskussion um die Stützmauer östlich des Viaduktendes am alten Bahndamm entschärft. Die S-Bahn Gleise können also ohne Unterbrechung der Panoramabahn gebaut werden. Allerdings muss dann die Unterbrechung der S-Bahn länger durch SEV zu überbrückt werden, als wenn man eine der verschiedenen Lösungen mit S-Bahn- Umleitungsgleisen wählt. Dann würden für die S-Bahn einige kürzere SEV- Perioden reichen. Und Böblingen wäre unvoraussehbar lange abgehängt.
Danke für die Erläuterung. Für wie realistisch hälst du meine Überlegung die S-Bahn auf ein paar Hundert Metern eingleisig zu führen, d.h. die beiden S-Bahngleise nacheinander zu “verschwenken” (durchaus auch zusammen mit deinem Vorschlag die Eingleisigkeit der Anbindung der Panoramastrecke um ein paar Hundert Meter zu verlängern)?



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 11.08.20 23:43.

Re: Stuttgarter Rathaus: Bahn-Pläne gut genug

geschrieben von: cs

Datum: 15.08.20 13:00

Manu Chao schrieb:
Meine Vorstellung dieses Verfahrens könnte dann sein dass man, wenn nötig, zusätzliche Weichenverbindungen einbaut. Dann das kurveninnere Gleis der S-Bahn sperrt. Eine Spundwand zwischen die beiden S-Bahngleise setzt. Dann das kurveninnere Gleis abbaut, denn Untergrund abbaggert bis man das Niveau der neuen Ehmannstrassenbrücke erreicht hat und dann das kurveninnere Gleis verschwenkt. Sobald dann Mittnachstrasse in Betrieb geht kann die S-Bahn vom Hauptbahnhof zur Strecke an die Mittnachstrasse verschwenkt werden und das kurveninnere Gleis der neuen S-Bahntrassierung in Betrieb genommen werden. Danach kann man dann das kurvenäussere Gleis angehen. Und nur im Zuge dessen müsste man den Gäubahndamm mit der famosen Stützmauer neu abstützen. Habe ich da irgendetwas übersehen?
Ob Du etwas übersehen hast, kann ich nicht beurteilen, aber Dein Vorschlag würde vor und nach der Inbetriebnahme der Station Mittnachtstraße über längere Zeit eine eingleisige S-Bahn-Führung im Baustellenbereich erfordern.

Bei einer minimalen Zugfolgezeit von im besten Fall vermutlich knapp 4 Minuten (von Abfahrt am Nordbahnhof Richtung Hbf über Fahrt Gegenzug bis zur nächsten Abfahrt am Nordbahnhof Richtung Hbf) dürfte die Betriebsqualität bei dem an dieser Stelle über rund 14 Stunden am Tag durchgehend vorhandenen 5-Minuten-Takt nicht zufriedenstellend sein.

Re: Stuttgarter Rathaus: Bahn-Pläne gut genug

geschrieben von: cs

Datum: 15.08.20 13:12

Manu Chao schrieb:
cs schrieb:
Wenn dann der S-Bahn-Betrieb endgültig auf der neuen Infrastruktur erfolgt, kann die temporäre Umfahrung wieder entfernt werden und wenn man das möchte entweder der Bahndamm der Gäubahn wieder hergestellt oder eine Behelfsbrücke eingebaut werden.

Ob die Bahn derartige Baumaßnahmen einschließlich der erforderlichen Pufferzeiten für Unvorhergesehenes tatsächlich in deutlich kürzerer Zeit als einem Jahr erfolgreich durchführen kann, kann ich mir nicht vorstellen.
Selbst wenn der erste Teil (S-Bahngleise in neuer Lage) die vollen sechs Monate brauchen sollte, verstehe ich nicht wieso eine Behelfsbrücke weitere sechs Monate Bauzeit haben soll.
Man kann ja nicht nur einfach eine Behelfsbrücke einheben, man muss ja auch vorher noch die beiden Brückenwiderlager und bei der Länge der Brücke wahrscheinlich auch noch mehrere Fundamente für Zwischenstützen herstellen, und das alles in einem über 100 Jahre alten Bahndamm. Eingriffe in so alte Bahndämme sind immer problematisch, da bei den damals hergestellten Böschungsneigungen in den allermeisten Fällen bei den heutigen Vorschriften eine ausreichende Sicherheit der Böschung nicht mehr nachgewiesen werden kann und bei einem Eingriff erlischt der Bestandsschutz und alle Bereiche, die durch den Eingriff betroffen sind, müssen nach aktueller Vorschriftenlage nachgewiesen werden.

Kleiner Nachtrag

geschrieben von: graetz

Datum: 01.09.20 10:33

cs schrieb:
Falls Ihr da eine praktikable Lösung für dieses Problem gefunden habt, so lass mich Eure Lösung wissen. Falls da von Dir (oder sonst jemandem) keine plausible Lösung dargelgt wird, bleibe ich bei meiner Meinung, dass der Anschluss der neuen S-Bahn-Strecke an die Bestandsstrecke an dieser Stelle ohne mehrtägige Unterbrechung der S-Bahn oder wahlweise ohne mehrmonatige Unterbrechung der Gäubahn nicht machbar ist.
Dazu ein kleiner Nachtrag:

Zitat
In den gesamten Sommerferien der Jahre 2021-2023 wird jeweils die gesamte (erweiterte) Stammstrecke zwischen Stuttgart-Hbf (tief) und Stuttgart-Österfeld (jeweils einschließlich) für den S-Bahn-Verkehr wegen der nach 40 Jahren erforderlichen Sanierung und weiterer Arbeiten komplett gesperrt
[s-bahn-chaos.de]

Und du hast echt ein Problem mit einer nur mehrtägigen Sperrung der S-Bahn? Um damit einen absolut unnötigen Abbau einer Infrastruktur die Stange zu halten, die genau bei dieser Sanierung der Stammstrecke sich als unverzichtbar erweist? Muss die Stammstrecke in aller Zukunft dann nie wieder saniert werden?

https://s-bahn-chaos.de/wp-content/uploads/2020/02/Sperrung-S-Bahn-Sommer-regul%C3%A4r-Druck.png



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 01.09.20 10:34.

Re: Kleiner Nachtrag

geschrieben von: Andy0711

Datum: 01.09.20 13:58

graetz schrieb:
[s-bahn-chaos.de]

Und du hast echt ein Problem mit einer nur mehrtägigen Sperrung der S-Bahn? Um damit einen absolut unnötigen Abbau einer Infrastruktur die Stange zu halten, die genau bei dieser Sanierung der Stammstrecke sich als unverzichtbar erweist? Muss die Stammstrecke in aller Zukunft dann nie wieder saniert werden?

Der Vollständigkeit halber der aktuelle Plan inklusive S12 - wird dadurch nicht wesentlich besser, aber entspricht wenigstens dem aktuellen Stand:
https://s-bahn-chaos.de/wp-content/uploads/2020/08/Sperrung-S-Bahn-Sommer-regulaer-Druck-neu-S12-Esslingen-2048x1362.png



2-mal bearbeitet. Zuletzt am 01.09.20 13:59.
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