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 21 - Stuttgart 21 

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Re: Schon wieder Gleisrückbau

geschrieben von: graetz

Datum: 09.08.20 13:19

Traumflug schrieb:
ChrisM schrieb:
Mal abgesehen davon, dass Stuttgart eine der wenigen Großstädte ist, die schuldenfrei ist [www.stuttgarter-nachrichten.de] ,
Guck mal auf das Datum dieses Artikel :-)

2018 erstmals schuldenfrei. Zur Zeit der Grundstücksdeals also nicht.
Konkreter:

Zitat
Die Landeshauptstadt Stuttgart ist erstmals nach dem Zweiten Weltkrieg wieder schuldenfrei
Stand 2018 ...

Re: Schon wieder Gleisrückbau

geschrieben von: rad3m

Datum: 09.08.20 18:36

Das Thema "Schulden" taugt nicht einmal für das Sommerloch. Insbesondere nicht, wenn es um Institutionen wie eine Gemeinde geht.

Und im Corona- Jahr, oder sollte man schon sagen "im Jahr Null der Corona-Zeitrechnung", schweigt man Verschuldung besser tot.

Allerdings ist die ganze Betrachtungsweise absolut gesehen sowieso witzlos. Nur relativ kann man zwei gleichartige Institutionen auf ihre Verschuldung hin vergleichen. Also z.B. Stuttgart als Landeshauptstadt mit Wiesbaden, um mal gleich ein arg hinkendes Objekt zu wählen. Natürlich dürfen wir Stuttgart nur mit Paris und Bratislawa vergleichen :-)

Spaß beiseite! Nützlicher ist die manchmal genannte versteckte Verschuldung jedes einzelnen Bürgers, also auch des Kindes zum Zeitpunkt seiner Geburt. Weil es so viele verschiedene Varanten gibt, wie man diese Schulden verstecken kann, fehlt wahrscheinlich bis heute eine halbwegs realistische Zusammenstellung. Meistens beschränkt man sich auf die reine Geldwert- Verschuldung. Nach der in Jahrhunderten bewährten Praxis: Werden die Schulden unbeherrschbar, muss uns ein Krieg retten. Globalisierung? Weltkrieg? Weltwirtschaftskrieg? Macht Corona jetzt Manches einfacher? Wer Langeweile hat, kann das von der Sommerhitze ja mal auskochen lassen.

Ich empfehle eine andere Betrachtungsweise der Verschuldung: Die Herangehensweise der Schüler-Generation via Umwelt, Müll, Klimawandel, Erderwärmung, Meeresspiegel-Anstieg usw.. Da zeigen sich nämlich die angehäuften versteckten Schulden auch zeitlich terminiert. Zahlbar in spätestens zehn oder zwanzig Jahren. In womöglich unvorstellbarer Höhe. Dagegen sind unsere alten Geldschulden pro Person nicht mehr als ein Damokles-Schwert, unter dem zu schlafen sich die Mehrzahl der Erwachsenen längst gewöhnt hat.

Vielleicht erreicht man mehr, wenn man gegen einige bereits klar absehbare Auswirkungen anfängt, Rücklagen anzusammeln. Einige Beispiele gibt es schon. An der Nordseeküste rechnet man, welcher Meeresspiegel- Anstieg beherrscht werden könnte. Ein "Mäuerchen" auf den Deich zu bauen, funktioniert nicht. Im Kleinen kann man sich an den Kosten für Hochwasserschutz orientieren (In Ulm und Neu-Ulm für die Donau realisiert, aber wie lange wird das reichen, bis das erste Hochwasser darüber schwappt?)

Wie sieht es überhaupt aus mit Rücklagen zum Erhalt der Einsatzfähigkeit der Bahn? Kein Thema für S21 ?! Zum Glück gibt es die Schusterbahn. Esslingen-Kornwestheim geht bei Stromausfall auch noch mit Diesel. Sehr viel später dann mit Wasserstoff und Brennstoffzelle.
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