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PM: Bahn darf Juchtenkäfer-Bäume fällen

geschrieben von: zeppelinNT

Datum: 06.02.18 18:57

Bahn darf Juchtenkäfer-Bäume fällen

Zitat
Das Eisenbahn-Bundesamt (Eba) kündigte am Dienstag auf Anfrage an, dass die Bahn voraussichtlich noch im Februar die Genehmigung zur Fällung von zwei Juchtenkäfer-Verdachtsbäumen am Rand des Rosensteinparks erhalten kann. Dort soll der Tunnel nach Bad-Cannstatt auf die neue Neckarbrücke treffen.
Das Eba hatte bereits Ende Dezember 2016 mit der Erstellung der so genannten Planänderung für Abschnitt begonnen. Weil die Bäume in einem streng geschützten Fauna-Flora-Habitat (FFH) stehen, musste die Bonner Behörde eine Stellungnahme der EU-Kommission zu dem erheblichen Eingriff im Schutzgebiet abwarten. Das positive Votum der EU sei nun eingegangen, so die Auskunft des Eba.

Re: PM: Bahn darf Juchtenkäfer-Bäume fällen

geschrieben von: monza30

Datum: 06.02.18 20:05

Denkmalschutz? Scheissegal für die Bahn....
Artenschutz? Scheissegal für die Bahn....
Naturschutz? Scheissegal für die Bahn....

Hauptsache eine völlig dämliche, überflüssige Tiefschräghaltestelle gebaut, die niemand wirklich braucht. Lass sie doch in Stuttgart alle Bäume abholzen, die Grünflächen bebauen und sehen, wie es danach dann den Menschen dort ergeht. dann spart man sich solche "Forschungsarbeiten", bei denen man Affen und Menschen zu Testzwecken Autoabgasen aussetzt, dann hat man ein "Open-Air"-Experimentierfeld ganz ohne störende Bäume und Sträucher, die durch ihre natürliche Filterwirkung die Testergebnisse verfälschen....

Ist schon eine irre Bahnwelt.... "wir bauen für die Menschen"... klar... indem man unwiederbringliche Natur zerstört...

Re: PM: Bahn darf Juchtenkäfer-Bäume fällen

geschrieben von: mental

Datum: 06.02.18 21:10

Ja wie immer, die harten Umweltschutzauflagen halten das Projekt wie immer um Jahrzehnte auf und das Ganze hat mindestens 7 Milliarden gekostet.

Re: PM: Bahn darf Juchtenkäfer-Bäume fällen

geschrieben von: Tunnelmaus

Datum: 06.02.18 21:42

monza30 schrieb:
Artenschutz? Scheissegal für die Bahn....
Naturschutz? Scheissegal für die Bahn....
Wäre das für die Bahn wirklich scheissegal, wären die zwei Bäume längst weg.

Im übrigen ist deine platte Polemik so erstaunlich undifferenziert, dass man sie eigentlich ebenfalls unter Schutz stellen müsste, in einem speziellen Trollhabitat.

Re: PM: Bahn darf Juchtenkäfer-Bäume fällen

geschrieben von: E44

Datum: 06.02.18 22:14

Tunnelmaus schrieb:
monza30 schrieb:
Artenschutz? Scheissegal für die Bahn....
Naturschutz? Scheissegal für die Bahn....
Wäre das für die Bahn wirklich scheissegal, wären die zwei Bäume längst weg.

Im übrigen ist deine platte Polemik so erstaunlich undifferenziert, dass man sie eigentlich ebenfalls unter Schutz stellen müsste, in einem speziellen Trollhabitat.

Also zumindest beim Denkmalschutz ist wohl bei S21 einiges schiefgelaufen. Durch Zufall wurde der weltbekannte Bonatzbau kein Opfer der Bagger. Eigentlich sollte der gesunde Menschenverstand ausreichen dass man so was nicht macht. Wenn dieser bei den Verantwortlichen nicht vorhanden ist oder durch Profitgier getrübt ist sollten Gerichte einschreiten.

Re: PM: Bahn darf Juchtenkäfer-Bäume fällen

geschrieben von: monza30

Datum: 06.02.18 23:01

Tunnelmaus schrieb:
monza30 schrieb:
Artenschutz? Scheissegal für die Bahn....
Naturschutz? Scheissegal für die Bahn....
Wäre das für die Bahn wirklich scheissegal, wären die zwei Bäume längst weg.

Im übrigen ist deine platte Polemik so erstaunlich undifferenziert, dass man sie eigentlich ebenfalls unter Schutz stellen müsste, in einem speziellen Trollhabitat.


Platte Polemik? Wieso? Lese doch mal vorne in den "News" oder im "Allgemeinen", was die Bahn mit Bauten macht, die unter Denkmalschutz stehen... ups... für S21 stand ja auch was unter Schutz... platte Polemik?
Bäume fällen, die unter Schutz stehen, werden gefällt. Platte Polemik?
Naturschutz.... du hast aber sicher gelesen was mit den Bäumen ist und warum die sogar besonders geschützt sind? Platte Polemik?

Die Tiefschräghaltestelle IST überflüssig. Die "Magistrale Paris-Bratislava", für die diese Haltestelle ja ursprünglich gebaut werden sollte laut POLEMISCHER PROPAGANDA, hätte man mit anderen, billigen Methoden bedienen können. Platte Polemik?

Die Tiefschräghaltestelle ist kein Fortschritt für das System Eisenbahn sondern ein Rückschritt. Die Tiefschräghaltestelle kann niemals das, was der Kopf kann. Platte Polemik?

Die Tiefschräghaltestelle kostet 10 Milliarden Teuros... für das Geld hätte man quer durch die Republik die Eisenbahn tatsächlich voran bringen können mit SINNVOLLEN Ausbauten. Platte Polemik?

Manchmal hakt es bei dir aus wenn es gegen diese Blödsinnsbaustelle geht.... aber jubelt ihr Befürworter mal ruhig über jeden abgehackten Baum, ihr habt ja sonst kaum Freude an dem Projekt

Re: PM: Bahn darf Juchtenkäfer-Bäume fällen

geschrieben von: cs

Datum: 06.02.18 23:19

monza30 schrieb:
... ihr habt ja sonst kaum Freude an dem Projekt
Schließe doch nicht von Dir auf andere ...

Re: PM: Bahn darf Juchtenkäfer-Bäume fällen

geschrieben von: Laugenwex

Datum: 07.02.18 09:57

monza30 schrieb:
aber jubelt ihr Befürworter mal ruhig über jeden abgehackten Baum, ihr habt ja sonst kaum Freude an dem Projekt

Oh je, da sitzt der Frust auf Gegnerseite aber tief. Man sollte das etwas gelassener sehen.

Naturschutz ist ja kein Superrecht, dem sich alle anderen Interessen unterzuordnen hätten. Es ging hier um eine Rechtsgüterabwägung zwischen dem Artenschutz auf der einen Seite und dem Infrastrukturausbau auf der anderen. Der eigentliche Irrsinn ist, dass sich die EU mit diesen paar Bäumen befassen musste. So etwas müsste vor Ort entschieden werden können.

Re: PM: Bahn darf Juchtenkäfer-Bäume fällen

geschrieben von: Null2

Datum: 07.02.18 12:18

"Manchmal hakt es bei dir aus wenn es gegen diese Blödsinnsbaustelle geht.... aber jubelt ihr Befürworter mal ruhig über jeden abgehackten Baum, ihr habt ja sonst kaum Freude an dem Projekt"

Komisch nur daß sich über die Tausende gefällter Bäume an der NBS kein Mensch aufgeregt hat.
Naja, ist halt ein Stück weg von "Schduagert", da kriegt man das nicht so mit wenn da was passiert...

"Es gehört nicht zum Begriff der Demokratie, dass sie selbst die Voraussetzungen für ihre Beseitigung schafft. Man muss auch den Mut zur Intoleranz denen gegenüber aufbringen, die die Demokratie gebrauchen wollen, um sie umzubringen"
Carlo Schmid (SPD) 1948

„Si vis pacem para bellum“ Marcus Tullius Cicero

Re: PM: Bahn darf Juchtenkäfer-Bäume fällen

geschrieben von: monza30

Datum: 07.02.18 18:35

cs schrieb:
monza30 schrieb:
... ihr habt ja sonst kaum Freude an dem Projekt
Schließe doch nicht von Dir auf andere ...

ach.. dir macht es Spass, wenn deine Voraussagen, dass die Kritiker Unrecht haben, sich in Wohlgefallen auflösen? Du bist also sowas wie ein Masochist? Na dann....

Re: PM: Bahn darf Juchtenkäfer-Bäume fällen

geschrieben von: monza30

Datum: 07.02.18 18:39

Laugenwex schrieb:
monza30 schrieb:
aber jubelt ihr Befürworter mal ruhig über jeden abgehackten Baum, ihr habt ja sonst kaum Freude an dem Projekt

Oh je, da sitzt der Frust auf Gegnerseite aber tief. Man sollte das etwas gelassener sehen.

Naturschutz ist ja kein Superrecht, dem sich alle anderen Interessen unterzuordnen hätten. Es ging hier um eine Rechtsgüterabwägung zwischen dem Artenschutz auf der einen Seite und dem Infrastrukturausbau auf der anderen. Der eigentliche Irrsinn ist, dass sich die EU mit diesen paar Bäumen befassen musste. So etwas müsste vor Ort entschieden werden können.


welcher InfrastrukturAUSBAU? S21 ist ein RÜCKBAU für den Eisenbahnverkehr insgesamt. Die Tiefschräghaltestelle ist nur ein Bahnhof laut Definition, kann aber keine Aufgaben eines Bahnhofs durchführen ausser dass dort Züge halten und Fahrgastwechsel vornehmen. das ist wie gesagt nur eine bessere Haltestelle. Wenn du das einen AUSBAU nennst....
Und ja.. der Frust wegen dieser Geldverschwendung, Rückbau des Eisenbahnverkehrs und rücksichtsloser Umweltzerstörung ist wirklich gross....

Re: PM: Bahn darf Juchtenkäfer-Bäume fällen

geschrieben von: monza30

Datum: 07.02.18 18:41

Null2 schrieb:
"Manchmal hakt es bei dir aus wenn es gegen diese Blödsinnsbaustelle geht.... aber jubelt ihr Befürworter mal ruhig über jeden abgehackten Baum, ihr habt ja sonst kaum Freude an dem Projekt"

Komisch nur daß sich über die Tausende gefällter Bäume an der NBS kein Mensch aufgeregt hat.
Naja, ist halt ein Stück weg von "Schduagert", da kriegt man das nicht so mit wenn da was passiert...


wer sagt dir dass "man" sich da nicht drüber aufregt, genau wie über die tausende Bäume, die jetzt wegen fehlender Pflegemassnahmen in der Vergangenheit jetzt entlang der Strecken abgehackt werden (siehe NEWS-Forum)? Nur gehört das eben nicht zu S21.... auch die Neubaustrecke nicht.
Und ich bin übrigends noch viel weiter weg von Stg als die NBS und kriege das mit....

Re: PM: Bahn darf Juchtenkäfer-Bäume fällen

geschrieben von: cs

Datum: 07.02.18 18:46

monza30 schrieb:
cs schrieb:
monza30 schrieb:
... ihr habt ja sonst kaum Freude an dem Projekt
Schließe doch nicht von Dir auf andere ...

ach.. dir macht es Spass, wenn deine Voraussagen, dass die Kritiker Unrecht haben, sich in Wohlgefallen auflösen? Du bist also sowas wie ein Masochist? Na dann....
Wo haben sich meine Voraussagen, dass die Kritiker unrecht haben, denn bisher in Wohlgefallen aufgelöst?

Re: PM: Bahn darf Juchtenkäfer-Bäume fällen

geschrieben von: zeppelinNT

Datum: 07.02.18 18:57

monza30 schrieb:
Lass sie doch in Stuttgart alle Bäume abholzen, die Grünflächen bebauen und sehen, wie es danach dann den Menschen dort ergeht. dann spart man sich solche "Forschungsarbeiten", bei denen man Affen und Menschen zu Testzwecken Autoabgasen aussetzt, dann hat man ein "Open-Air"-Experimentierfeld ganz ohne störende Bäume und Sträucher, die durch ihre natürliche Filterwirkung die Testergebnisse verfälschen....

Ist schon eine irre Bahnwelt.... "wir bauen für die Menschen"... klar... indem man unwiederbringliche Natur zerstört...
Dazu ein Link und ein Zitat daraus:
Zitat
Insgesamt sind in der Region Stuttgart knapp 112 000 Hektar bewaldet. Vor allem aber hat die Waldfläche, entgegen dem subjektiven Gefühl vieler Menschen, in den vergangenen knapp 30 Jahren sogar zugenommen. Laut den Zahlen des Statistischen Landesamtes sind 5200 Hektar hinzugekommen, was gegenüber dem Jahr 1988 exakt 4,8 Prozent entspricht (siehe Grafik). Diese Tendenz gilt für alle sechs Kreise der Region, sogar für Stuttgart.

Leidest du an Mitteilungs-Diarrhoe? (o.w.T)

geschrieben von: Null2

Datum: 07.02.18 19:51

(Dieser Beitrag enthält keinen Text)
"Es gehört nicht zum Begriff der Demokratie, dass sie selbst die Voraussetzungen für ihre Beseitigung schafft. Man muss auch den Mut zur Intoleranz denen gegenüber aufbringen, die die Demokratie gebrauchen wollen, um sie umzubringen"
Carlo Schmid (SPD) 1948

„Si vis pacem para bellum“ Marcus Tullius Cicero

Re: PM: Bahn darf Juchtenkäfer-Bäume fällen

geschrieben von: Laugenwex

Datum: 08.02.18 13:00

monza30 schrieb:
welcher InfrastrukturAUSBAU? S21 ist ein RÜCKBAU für den Eisenbahnverkehr insgesamt. Die Tiefschräghaltestelle ist nur ein Bahnhof laut Definition, kann aber keine Aufgaben eines Bahnhofs durchführen ausser dass dort Züge halten und Fahrgastwechsel vornehmen. das ist wie gesagt nur eine bessere Haltestelle. Wenn du das einen AUSBAU nennst....

So wie es derzeit aussieht, kann die Tiefschräghaltestelle nun mal deutlich mehr Züge bei besserer Betriebsqualität als der Kopfbahnhof abfertigen. Und darauf kommt es für mich als Bahnkunden an. Ob man dort regelmäßig Rangierarbeiten, Zugbildung und sonstige eisenbahnbetriebliche Aufgaben vornimmt, ist völlig unerheblich. Das muss nicht an der zentralen Haltestelle mitten im Herzen einer Großstadt geschehen.

Und nun?

geschrieben von: Altgott

Datum: 08.02.18 13:23

Ob nun im Raum Stuttgart die Waldfläche wächst oder nicht, dass macht für die Luft IN Stuttgart erstmal nicht viel aus. Die Bäume reinigen die Luft dort wo sie stehen, nicht "nebenan"!
Und in Stuttgart wurden durch den Bau von Stuttgart 21 erhebliche Einschnitte hingenommen. Da könnte man auch die 40 oder 50fache Menge an neuen Bäumen pflanzen, selbst diese würden erst in vielen Jahren (sehr vielen Jahren) eine ähnliche Wirkung auf das städtische Klima haben wie die gefällten Bäume!

Gruß, Sven Altgott

Re: PM: Bahn darf Juchtenkäfer-Bäume fällen

geschrieben von: mental

Datum: 08.02.18 16:16

zeppelinNT schrieb:
Dazu ein Link und ein Zitat daraus:
Zitat
Insgesamt sind in der Region Stuttgart knapp 112 000 Hektar bewaldet. Vor allem aber hat die Waldfläche, entgegen dem subjektiven Gefühl vieler Menschen, in den vergangenen knapp 30 Jahren sogar zugenommen. Laut den Zahlen des Statistischen Landesamtes sind 5200 Hektar hinzugekommen, was gegenüber dem Jahr 1988 exakt 4,8 Prozent entspricht (siehe Grafik). Diese Tendenz gilt für alle sechs Kreise der Region, sogar für Stuttgart.


hm.
Zitat:

"Allerdings könnte der Anstieg der Waldflächen in der Region teilweise allein in der statistischen Methode liegen. Karl-Heinz Lieber vom Ministerium für Ländlichen Raum betont, dass in jüngster Zeit teilweise auch Feldgehölze im Offenland als Wald gewertet wurden. Er geht deshalb eher von einer stabilen Waldfläche aus.

Doch gibt es auch Indizien für eine Zunahme, so die kritische Situation vieler Landwirte. Immer mehr Bauern gäben schlechte Böden oder Hanglagen auf, sagt Andre Baumann vom Naturschutzbund – und oftmals wird dort dann aufgeforstet. Es gibt sogar die kuriose Situation, dass das nicht immer positiv ist: Wenn Wacholderheiden oder Streuobstwiesen zuwachsen, gehen für die Naturschützer wertvolle Kulturlandschaften verloren."

typisch S21 Befürworter. Jedes Zitat muss geprüft werden und was positiv klingt entpuppt sich meist als Mist.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 08.02.18 16:16.

Re: PM: Bahn darf Juchtenkäfer-Bäume fällen

geschrieben von: pelzer

Datum: 08.02.18 16:55

Ja - und was ist mit den "Verdachtskäfern"? Müssen die auch weg oder dürfen die bleiben...

Re: PM: Bahn darf Juchtenkäfer-Bäume fällen

geschrieben von: ChrisM

Datum: 09.02.18 16:42

Jetzt ist der EBA-Beschluss veröffentlicht. Ganz so schlimm scheint es um die Tierwelt nicht zu stehen.

Zitat
Vom Vorhaben sind aufgrund der Ostexposition und der Verschattung lediglich suboptimal ausgestaltete Lebensräume des Juchtenkäfers betroffen.
Es gibt also noch Hoffnung für Juchti!

Re: PM: Bahn darf Juchtenkäfer-Bäume fällen

geschrieben von: 1.Klasse

Datum: 09.02.18 18:40

Endlich, das hat viel zu lang gedauert. Deutschland gibt sich mit dem Juchtenkäfer-Gedöns doch im industrialisierten Teil der Welt vollends der Lächerlichkeit preis. Nirgendwo sonst halten krabbelnde Käfer einen Bahnbau auf und kosten so viel Steuergeld. Man erinnere sich nur an die Sache mit den Großtrappen. Noch immer ist das ein echtes Nadelöhr im Großraum Berlin, das Pendler in der umweltfreundlichen Bahn jeden Tag behindert. So gewollt von Umweltschützern. Das hätten die Schildbürger nicht besser hinbekommen.

Re: PM: Bahn darf Juchtenkäfer-Bäume fällen

geschrieben von: Traumflug

Datum: 09.02.18 21:19

1.Klasse schrieb:
Endlich, das hat viel zu lang gedauert. Deutschland gibt sich mit dem Juchtenkäfer-Gedöns doch im industrialisierten Teil der Welt vollends der Lächerlichkeit preis. Nirgendwo sonst halten krabbelnde Käfer einen Bahnbau auf und kosten so viel Steuergeld.
In Deutschland auch nicht.

Realitätscheck:
Die Bahn nennt als Ursache der Stuttgart-21-Mehrkosten oft Naturschutz und Bürokratie. Die Bundesregierung widerspricht.
[www.swp.de]

Für mehr Frieden auf Drehscheibe-Online: DSO peacemaker

Re: PM: Bahn darf Juchtenkäfer-Bäume fällen

geschrieben von: ChrisM

Datum: 09.02.18 21:26

Kleine Korrektur: Nicht die Bundesregierung widerspricht, sondern ein Grünenpolitiker glaubt, dass die Bundesregierung widerspricht. Das ist ein Unterschied.

Re: PM: Bahn darf Juchtenkäfer-Bäume fällen

geschrieben von: Traumflug

Datum: 10.02.18 00:54

ChrisM schrieb:
Kleine Korrektur: Nicht die Bundesregierung widerspricht, sondern ein Grünenpolitiker glaubt, dass die Bundesregierung widerspricht. Das ist ein Unterschied.
Es ist eindeutig eine Aussage der Bundesregierung:

Zitat
Entgegen mancherlei Klagen von Seiten der Projektbefür­worter kann die Bahn als Bauherr offenbar weder Änderungen im Naturschutzrecht („Naturschutz“) noch im Verwaltungsverfahrensrecht („Bürokratie“) für die seitherigen Kostensteigerungen verantwortlich machen. Das geht aus einer noch unveröffentlichten Antwort der Bundesregierung [...] hervor,
Wer die Frage gestellt hat ist ja wohl Einerlei.

Für mehr Frieden auf Drehscheibe-Online: DSO peacemaker

Re: PM: Bahn darf Juchtenkäfer-Bäume fällen

geschrieben von: cs

Datum: 10.02.18 02:22

Traumflug schrieb:
1.Klasse schrieb:
Endlich, das hat viel zu lang gedauert. Deutschland gibt sich mit dem Juchtenkäfer-Gedöns doch im industrialisierten Teil der Welt vollends der Lächerlichkeit preis. Nirgendwo sonst halten krabbelnde Käfer einen Bahnbau auf und kosten so viel Steuergeld.
In Deutschland auch nicht.
Dann liegt Stuttgart wohl nicht mehr in Deutschland, denn in Stuttgart wurde ein Bahnbau durch die Juchtenkäfer aufgehalten: Ohne die (dort bisher nur möglicherweise vorhandenen, nicht jedoch nachgewiesenen) Juchtenkäfer hätte mit den Tunneln unter dem Rosensteinpark schon längst begonnen werden können.

Re: PM: Bahn darf Juchtenkäfer-Bäume fällen

geschrieben von: ChrisM

Datum: 10.02.18 08:15

Traumflug schrieb:
Wer die Frage gestellt hat ist ja wohl Einerlei.
Du hast recht. Es ist einerlei, wer die Frage gestellt hat. Erheblich ist aber, wer die Antwort in seinem Sinne interpretiert- und das war eben ein Grüner. Was Du als „Aussage der Bundesregierung zu verkaufen versuchst, ist eine Passage aus einem Zeitungsartikel, der den Grünen zitiert. Die relevante Passage der Bundestagsantwortet lautet hingegen:
Zitat
Konkrete Auswirkungen auf die Projektrealisierung und auf die Kosten hatte die Änderung des Artenschutzrechts im Oktober 2007. Dies betrifft die bereits in den Jahren 2005 bis 2007 planfestgestellten Abschnitte 1.1 (Talquerung mit Haupt- bahnhof), 1.2 (Fildertunnel), 1.5 (Zuführung Feuerbach/Bad Cannstatt) und 1.6a (Zuführung Ober-/Untertürkheim).
Damit ist klar: der Artenschutz hat das Projekt verzögert und verteuert, der Grüne versucht nur wieder ein bisschen Politik zu machen.
Originalquelle:
[dipbt.bundestag.de]

Re: PM: Bahn darf Juchtenkäfer-Bäume fällen

geschrieben von: mental

Datum: 10.02.18 13:12

ChrisM schrieb:

Damit ist klar: der Artenschutz hat das Projekt verzögert und verteuert, der Grüne versucht nur wieder ein bisschen Politik zu machen.
Originalquelle:
[dipbt.bundestag.de]

Klar, du zitierst die gleichen Quellen, die auch einen Preis von 3,2 Milliarden genannt haben und eine Fertigstellung 2019.

Logo, die Verschiebung auf 2025 liegt an einem Juchtenkäfer und zwei Eidechsen.Klar.

Re: PM: Bahn darf Juchtenkäfer-Bäume fällen

geschrieben von: Laugenwex

Datum: 10.02.18 15:20

mental schrieb:
Logo, die Verschiebung auf 2025 liegt an einem Juchtenkäfer und zwei Eidechsen.Klar.

Das hat ja auch niemand behauptet. Allerdings ist der Artenschutz durchaus ein Faktor von mehreren, die zu der Verzögerung geführt haben.

Re: PM: Bahn darf Juchtenkäfer-Bäume fällen

geschrieben von: mental

Datum: 10.02.18 15:41

Laugenwex schrieb:
Das hat ja auch niemand behauptet. Allerdings ist der Artenschutz durchaus ein Faktor von mehreren, die zu der Verzögerung geführt haben.

Na dann quantifiziere mal. Wie viel macht der teil des Artenschutzes aus, den die Bahn nicht durch schlechte Planung selbst verursacht hat? Vielleicht 2 Wochen von 6 Jahren?

Hmmm... und das liegt woran?

geschrieben von: Altgott

Datum: 10.02.18 16:35

Hat die DBAG da wohl ihre Arbeit nicht korrekt gemacht und bei den Planungen (ja, angeblich ist das Projekt durch eine Art Planung vorbereitet und auch bisher begleitet worden!) wohl ziemlich geschlampt?
Also, wer hat das dann zu verantworten?

...fragt sich Sven Altgott

Re: Hmmm... und das liegt woran?

geschrieben von: ChrisM

Datum: 11.02.18 12:15

Altgott schrieb:
Hat die DBAG da wohl ihre Arbeit nicht korrekt gemacht und bei den Planungen (ja, angeblich ist das Projekt durch eine Art Planung vorbereitet und auch bisher begleitet worden!) wohl ziemlich geschlampt?
Also, wer hat das dann zu verantworten?

...fragt sich Sven Altgott
In der von mir zitierten Passage, steht das doch drin. Die Planfeststellungen lagen bereits vor, ehe das Artenschutzrecht verschärft wurde. Daher kann man kaum den Vorwurf erheben, dass "ziemliche geschlampt " wurde, wie Du schreibst. Die Planungen wurden nach dem damaligen Rechtsstand durchgeführt und auch abgeschlossen. Dass der Gesetzgeber dann die Regelungen ändert, ist kaum der Bahn anzulasten - es sei denn, man möchte das unbedingt.

Re: PM: Bahn darf Juchtenkäfer-Bäume fällen

geschrieben von: ChrisM

Datum: 11.02.18 12:16

mental schrieb:

Klar, du zitierst die gleichen Quellen, die auch einen Preis von 3,2 Milliarden genannt haben und eine Fertigstellung 2019.

Logo, die Verschiebung auf 2025 liegt an einem Juchtenkäfer und zwei Eidechsen.Klar.
Die von mir zitierte Quelle stammt vom 23. Januar 2018, wie Dir sicherlich beim Lesen des verlinkten Dokuments aufgefallen ist. Zu diesem Zeitpunkt war die Kostensteigerung und die Terminverzögerung bereits bekannt. Deine Kritik an der Quelle geht also fehl.

Re: PM: Bahn darf Juchtenkäfer-Bäume fällen

geschrieben von: ChrisM

Datum: 12.02.18 12:10

Auf twitter wird gemeldet, dass es losgegangen sei.

Re: PM: Bahn darf Juchtenkäfer-Bäume fällen

geschrieben von: ChrisM

Datum: 12.02.18 14:45

Und nun berichtet auch die örtliche Presse. Wenn man sich die Bildergalerie anschaut, hält sich der Widerstand in erkennbaren Grenzen.

Re: PM: Bahn darf Juchtenkäfer-Bäume fällen

geschrieben von: alfons95

Datum: 12.02.18 15:14

ChrisM schrieb:
Und nun berichtet auch die örtliche Presse. Wenn man sich die Bildergalerie anschaut, hält sich der Widerstand in erkennbaren Grenzen.
Das sieht aus wie bitterböse Satire (Bildunterschrift: "Ein Eingriff, der den Gegnern des umstrittenen Projekts nicht gefällt. Doch der Protest ist leise an diesem Montagmorgen.":
https://cdn1.stuttgarter-zeitung.de/media.media.d1fa7a15-8ae9-434c-8088-088b3d23f6df.original1024.jpg

Re: PM: Bahn darf Juchtenkäfer-Bäume fällen

geschrieben von: Xelsbrot

Datum: 12.02.18 19:05

alfons95 schrieb:
ChrisM schrieb:
Und nun berichtet auch die örtliche Presse. Wenn man sich die Bildergalerie anschaut, hält sich der Widerstand in erkennbaren Grenzen.
Das sieht aus wie bitterböse Satire (Bildunterschrift: "Ein Eingriff, der den Gegnern des umstrittenen Projekts nicht gefällt. Doch der Protest ist leise an diesem Montagmorgen.":
[cdn1.stuttgarter-zeitung.de]
Ist der Pelzmantel eigentlich echt?

Re: PM: Bahn darf Juchtenkäfer-Bäume fällen

geschrieben von: Paulson vom Dach

Datum: 12.02.18 19:13

Xelsbrot schrieb:
alfons95 schrieb:
ChrisM schrieb:
Und nun berichtet auch die örtliche Presse. Wenn man sich die Bildergalerie anschaut, hält sich der Widerstand in erkennbaren Grenzen.
Das sieht aus wie bitterböse Satire (Bildunterschrift: "Ein Eingriff, der den Gegnern des umstrittenen Projekts nicht gefällt. Doch der Protest ist leise an diesem Montagmorgen.":
[cdn1.stuttgarter-zeitung.de]
Ist der Pelzmantel eigentlich echt?
So echt wie der Stresstest :-)))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))

Re: PM: Bahn darf Juchtenkäfer-Bäume fällen

geschrieben von: Null2

Datum: 13.02.18 11:48

Xelsbrot schrieb:
alfons95 schrieb:
ChrisM schrieb:
Und nun berichtet auch die örtliche Presse. Wenn man sich die Bildergalerie anschaut, hält sich der Widerstand in erkennbaren Grenzen.
Das sieht aus wie bitterböse Satire (Bildunterschrift: "Ein Eingriff, der den Gegnern des umstrittenen Projekts nicht gefällt. Doch der Protest ist leise an diesem Montagmorgen.":
[cdn1.stuttgarter-zeitung.de]
Ist der Pelzmantel eigentlich echt?
Bestimmt Schduagerter Naturnerz... *fg*

"Es gehört nicht zum Begriff der Demokratie, dass sie selbst die Voraussetzungen für ihre Beseitigung schafft. Man muss auch den Mut zur Intoleranz denen gegenüber aufbringen, die die Demokratie gebrauchen wollen, um sie umzubringen"
Carlo Schmid (SPD) 1948

„Si vis pacem para bellum“ Marcus Tullius Cicero

Re: PM: Bahn darf Juchtenkäfer-Bäume fällen

geschrieben von: ChrisM

Datum: 15.02.18 18:11

Die Bahn meldet, dass die Arbeiten abgeschlossen sind. Einen besonders bemerkenswerten Absatz aus der Meldung von der Projektwebseite kopiere ich hier rein:
Zitat
Am Fuß des Stamms von einem der Bäume wurden vor Beginn der Baumfällung Kotpillen entdeckt, die den Hinweis auf eine mögliche Besiedlung des Baumes mit Juchtenkäfern gaben. Ein Fachgutachter stufte den Baum daraufhin zunächst als Verdachtsbaum ein. Während der Fällung stellte sich jedoch heraus, dass dieser Baum über keinerlei Mulmhöhlen verfügte. Die Kotpillen können somit nicht auf natürlichem Wege an den Stammfuß gelangt sein. Zudem wurde während der Fällarbeiten in einer Höhle eines weiteren Baums eine Flasche mit Kotpillen und Flügeldecken diverser Holzkäferarten gefunden, die dort offenbar abgelegt wurde. Es ist zu vermuten, dass die Flasche unbeabsichtigter Weise in die sehr tiefe Baumhöhle gefallen ist und erst mit den Fällarbeiten wieder freigelegt werden konnte.

Die Bahn prüft rechtliche Schritte gegen den bisher unbekannten Verantwortlichen, da dem Projekt durch die Manipulation möglicherweise erheblicher Schaden entstanden ist. Außerdem teilt die DB Projekt Stuttgart–Ulm GmbH den Sachverhalt den Naturschutzbehörden und der Polizei mit, damit ein möglicher Verstoß gegen das Artenschutzrecht geprüft und gegebenenfalls verfolgt werden kann.

http://www.bahnprojekt-stuttgart-ulm.de/no_cache/projekt/aktuell/archiv-suche/news-archiv-detail/news/1343-bahn-hat-baufeld-fuer-rosensteinportal-frei-gemacht/newsParameter/detail/News/

Re: PM: Bahn darf Juchtenkäfer-Bäume fällen

geschrieben von: graetz

Datum: 15.02.18 18:24

ChrisM schrieb:
Die Bahn meldet, dass die Arbeiten abgeschlossen sind. Einen besonders bemerkenswerten Absatz aus der Meldung von der Projektwebseite kopiere ich hier rein:
Zitat
Am Fuß des Stamms von einem der Bäume wurden vor Beginn der Baumfällung Kotpillen entdeckt, die den Hinweis auf eine mögliche Besiedlung des Baumes mit Juchtenkäfern gaben. Ein Fachgutachter stufte den Baum daraufhin zunächst als Verdachtsbaum ein. Während der Fällung stellte sich jedoch heraus, dass dieser Baum über keinerlei Mulmhöhlen verfügte. Die Kotpillen können somit nicht auf natürlichem Wege an den Stammfuß gelangt sein. Zudem wurde während der Fällarbeiten in einer Höhle eines weiteren Baums eine Flasche mit Kotpillen und Flügeldecken diverser Holzkäferarten gefunden, die dort offenbar abgelegt wurde. Es ist zu vermuten, dass die Flasche unbeabsichtigter Weise in die sehr tiefe Baumhöhle gefallen ist und erst mit den Fällarbeiten wieder freigelegt werden konnte.

Die Bahn prüft rechtliche Schritte gegen den bisher unbekannten Verantwortlichen, da dem Projekt durch die Manipulation möglicherweise erheblicher Schaden entstanden ist. Außerdem teilt die DB Projekt Stuttgart–Ulm GmbH den Sachverhalt den Naturschutzbehörden und der Polizei mit, damit ein möglicher Verstoß gegen das Artenschutzrecht geprüft und gegebenenfalls verfolgt werden kann.

http://www.bahnprojekt-stuttgart-ulm.de/no_cache/projekt/aktuell/archiv-suche/news-archiv-detail/news/1343-bahn-hat-baufeld-fuer-rosensteinportal-frei-gemacht/newsParameter/detail/News/
Kann ich auf keinen Fall gutheissen. Damit wäre das Projekt eh nie verhindert worden. Sondern eben nur teurer zum Schaden aller (wenn nicht gleich Milliarden teurer). Auf der Flasche könnten vielleicht Fingerabdrücke zu finden sein.

Re: PM: Bahn darf Juchtenkäfer-Bäume fällen

geschrieben von: Ersatzsignal

Datum: 15.02.18 18:38

Würde dann auch die urplötzliche Population von Eidechsen am Albvorlandtunnel erklären. Wobei ich die Gegner nicht so dämlich einschätze das sie den falschen Tunnel sabotierten. Die NBS ist nunmal bei allen Beteiligten als "gut" eingestuft.

Re: PM: Bahn darf Juchtenkäfer-Bäume fällen

geschrieben von: Steuerzahler

Datum: 15.02.18 18:51

Ersatzsignal schrieb:
Würde dann auch die urplötzliche Population von Eidechsen am Albvorlandtunnel erklären. Wobei ich die Gegner nicht so dämlich einschätze das sie den falschen Tunnel sabotierten. Die NBS ist nunmal bei allen Beteiligten als "gut" eingestuft.
Und was passiert mit den pünktlich zu Baubeginn aufgetauchten Bibern in den Baggerseen bei Wendlingen/Köngen?

Re: PM: Bahn darf Juchtenkäfer-Bäume fällen

geschrieben von: Traumflug

Datum: 15.02.18 20:41

Ersatzsignal schrieb:
Würde dann auch die urplötzliche Population von Eidechsen am Albvorlandtunnel erklären.
Würde es nicht. Denn da wurden nicht ein oder zwei, sondern tausende Eidechsen gefunden. Das wäre selbst für den böswilligsten Naturschützer bei Weitem zu viel.

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Re: PM: Bahn darf Juchtenkäfer-Bäume fällen

geschrieben von: Xelsbrot

Datum: 15.02.18 22:23

Traumflug schrieb:
Ersatzsignal schrieb:
Würde dann auch die urplötzliche Population von Eidechsen am Albvorlandtunnel erklären.
Würde es nicht. Denn da wurden nicht ein oder zwei, sondern tausende Eidechsen gefunden. Das wäre selbst für den böswilligsten Naturschützer bei Weitem zu viel.
Wie lange dauert es denn bis aus 2-3 Pärchen tausend(e) werden?

Du bist wahrscheinlich davon überzeugt das die Bahn das Fläschchen selbst dort deponiert hat um den Parkschutz zu verunglimpfen. (wundert mich das du das nicht gleich geschrieben hast)

Re: PM: Bahn darf Juchtenkäfer-Bäume fällen

geschrieben von: Tunnelmaus

Datum: 15.02.18 22:33

ChrisM schrieb:
Die Bahn meldet, dass die Arbeiten abgeschlossen sind. Einen besonders bemerkenswerten Absatz aus der Meldung von der Projektwebseite kopiere ich hier rein:
Zitat
Am Fuß des Stamms von einem der Bäume wurden vor Beginn der Baumfällung Kotpillen entdeckt, die den Hinweis auf eine mögliche Besiedlung des Baumes mit Juchtenkäfern gaben. Ein Fachgutachter stufte den Baum daraufhin zunächst als Verdachtsbaum ein. Während der Fällung stellte sich jedoch heraus, dass dieser Baum über keinerlei Mulmhöhlen verfügte. Die Kotpillen können somit nicht auf natürlichem Wege an den Stammfuß gelangt sein. Zudem wurde während der Fällarbeiten in einer Höhle eines weiteren Baums eine Flasche mit Kotpillen und Flügeldecken diverser Holzkäferarten gefunden, die dort offenbar abgelegt wurde. Es ist zu vermuten, dass die Flasche unbeabsichtigter Weise in die sehr tiefe Baumhöhle gefallen ist und erst mit den Fällarbeiten wieder freigelegt werden konnte.

Die Bahn prüft rechtliche Schritte gegen den bisher unbekannten Verantwortlichen, da dem Projekt durch die Manipulation möglicherweise erheblicher Schaden entstanden ist. Außerdem teilt die DB Projekt Stuttgart–Ulm GmbH den Sachverhalt den Naturschutzbehörden und der Polizei mit, damit ein möglicher Verstoß gegen das Artenschutzrecht geprüft und gegebenenfalls verfolgt werden kann.

http://www.bahnprojekt-stuttgart-ulm.de/no_cache/projekt/aktuell/archiv-suche/news-archiv-detail/news/1343-bahn-hat-baufeld-fuer-rosensteinportal-frei-gemacht/newsParameter/detail/News/
Was eine Räubergeschichte. Da es eine DB-Pressemeldung ist, halte ich das natürlich für wahr und erwiesen. ;-)

Aber Leute, die übers Ziel hinausschießen, gibt es immer, und solche "Methoden" sind sicher nur für eine sehr kleine Minderheit der S21-Gegner repräsentativ!

Irgendwie finde ich es dann aber auch wieder bewundernswert kreativ - muss man erstmal drauf kommen und das so ausführen, dass der Fachgutachter es auch erstmal glaubt. Nicht schlecht gemacht! Wenn da nur nicht wem das Fläschchen aus den Fingern gerutscht wäre. ^^ Der oder die Verantwortliche wird sich damals, sollte es so gewesen sein, über dieses Missgeschick sicher tierisch geärgert haben.

Re: PM: Bahn darf Juchtenkäfer-Bäume fällen

geschrieben von: Traumflug

Datum: 17.02.18 00:44

Tunnelmaus schrieb:Zitat:
Was eine Räubergeschichte. Da es eine DB-Pressemeldung ist, halte ich das natürlich für wahr und erwiesen. ;-)
Als ich dieses Bild hier in den StN gesehen habe musste ich dann doch lachen:

https://cdn1.stuttgarter-nachrichten.de/media.media.015ec08c-7b83-456c-8ce5-48b1fcbcdd4f.normalized.jpg

Das ist nicht etwa eine Flasche, wie sie Chemiker oder Biologen verwenden würden, sondern eine Bierflasche aus einem billigen Sixpack. Nicht einmal verschliessbar. Also eine denkbar ungeeignete Wahl, jeder Haushalt bietet bessere Gefässe.

Auch nett: der jetzt gefundene Käferkot wurde bei der Begutachtung für die Fällerlaubnis noch gar nicht gefunden, der Baum mit dem Kot davor und der Bierflasche darin war gar nicht einer der Verdachtsbäume.

Da ist wohl das Wunschdenken mit dem Projektsprecher durchgegangen als er sagte:

Zitat
„Das Signal dieser Aktion ist doch auch, dass man offenbar mit verstreuten Kotpillen und Insektenteilen jedes größere und kleinere Bauprojekt verzögern oder gar blockieren kann“
Der Versuch einer ernsthaften Beschäftigung: [www.stuttgarter-nachrichten.de]

P.S.: die Bierflasche enthielt zwar Mulm, Kot und Käferreste, jedoch nicht Reste von Juchtenkäfern.

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1-mal bearbeitet. Zuletzt am 17.02.18 00:52.

Re: PM: Bahn darf Juchtenkäfer-Bäume fällen

geschrieben von: Laugenwex

Datum: 17.02.18 09:25

Traumflug schrieb:
Das ist nicht etwa eine Flasche, wie sie Chemiker oder Biologen verwenden würden, sondern eine Bierflasche aus einem billigen Sixpack. Nicht einmal verschliessbar. Also eine denkbar ungeeignete Wahl, jeder Haushalt bietet bessere Gefässe.

Und was willst Du uns damit sagen? Dass da keine Profis am Werk waren (wie so oft bei Aktionen der Gegner) ist ja sowieso klar. Damals bei der Rostwasserstory haben die Gegner ihre Proben auch in billigen Sprudelflaschen abgefüllt - auch keine Flaschen, wie sie Chemiker oder Biologen verwenden würden. Von daher spricht die Flasche nicht gegen die Täterschaft eines Projektgegners.

Zitat
Da ist wohl das Wunschdenken mit dem Projektsprecher durchgegangen als er sagte:
Zitat
„Das Signal dieser Aktion ist doch auch, dass man offenbar mit verstreuten Kotpillen und Insektenteilen jedes größere und kleinere Bauprojekt verzögern oder gar blockieren kann“

Warum Wunschdenken? Tatsache ist doch, dass bei einem Baum Käferkot gefunden wurde, der nicht von alleine dort hingekommen ist. Das Corpus Delicti wurde ebenfalls in unmittelbarer Nähe gefunden. Dass hier versucht wurde, Juchtenkäferbesiedlung vorzutäuschen und damit das Projekt zu verzögern, ist offensichtlich - auch wenn dieser Versuch keine konkreten Auswirkungen hatte. Wenn dem Täter die Flasche nicht dummerweise in den Baum gefallen wäre, hätte er noch mehr falsche Käferspuren legen und tatsächlich Schaden verursachen können.

Zitat
Der Versuch einer ernsthaften Beschäftigung: [www.stuttgarter-nachrichten.de]

Besonders nett daraus: "Dieter Reicherter von „Juristen zu Stuttgart 21“, die das Projekt kritisieren, schloss aus, dass Vertreter von Parkschützern oder anderen Gruppen an einer solchen Manipulation beteiligt sein könnten." Es ist interessant, dass Reicherter das sofort so reflexhaft ausschließt. Will er für alle die Hand ins Feuer legen? Auch wenn die meisten Gegner diese Aktion zu recht ablehnen dürften, müsste auch Reicherter wissen, dass es überall auch Knallköpfe gibt...

ach was...

geschrieben von: Altgott

Datum: 17.02.18 10:59

...eines ist in Deutschland seeehr gewiss! Ein Gesetz ändert sich nicht einfach plötzlich und völlig überraschend, denn - die Mühlen mahlen langsam...

Also hat die Planung eben doch nicht vernünftig durchgeführt worden. Denn gerade bei derartig komplexen und langwierigen Projekten, werden normalerweise auf solche Dinge geachtet und auch versucht ggfls. in die Planungen einzuarbeiten.

Das ist, wie auch bei dem Brandschutz, wohl eines der Probleme der DBAG ;)

gruß, Sven

Re: ach was...

geschrieben von: Xelsbrot

Datum: 17.02.18 11:43

Altgott schrieb:
...eines ist in Deutschland seeehr gewiss! Ein Gesetz ändert sich nicht einfach plötzlich und völlig überraschend, denn - die Mühlen mahlen langsam...

Also hat die Planung eben doch nicht vernünftig durchgeführt worden. Denn gerade bei derartig komplexen und langwierigen Projekten, werden normalerweise auf solche Dinge geachtet und auch versucht ggfls. in die Planungen einzuarbeiten.

Das ist, wie auch bei dem Brandschutz, wohl eines der Probleme der DBAG ;)

gruß, Sven
Seit wann steht denn “Juchti” auf dieser Liste und seit wann laufen die Planungen?

Doppelt... internet lahmt 😂😂 (o.w.T)

geschrieben von: Altgott

Datum: 17.02.18 12:15

(Dieser Beitrag enthält keinen Text)
1-mal bearbeitet. Zuletzt am 17.02.18 12:25.

Gute Frage!

geschrieben von: Altgott

Datum: 17.02.18 12:17

Da ich aber weder Juchtenkäfer, noch DBAGler oder Umweltschützer bin... ist das schwer für mich zu beantworten! Aber dafür hat die Bahn Experten. Und die tun sich ja teils nicht nur mit Juchtenkäfern schwer!

Ich bin übrigens lang kein militanter Umweltschützer und auch ich frage mich manchmal ob nicht auch Einiges zu übertrieben gesehen wird... zb ist mir der Juchtenkäfer im Prinzip nicht das wesentliche Element, was ich als wirklich wichtig für die Menschen in Stuttgart erachte, aber die Bäume die insgeammt gefällt wurden schon! Es geht mir da nicht um den einzelnen Baum an einer bestimmten Stelle. Und wie gesagt, da bin ich auch eher der Ignorant Betreff der Juchtenkäfer, aber das Fällen der mittlerweile seeeeehr großen Menge an wirklich alten, großen und gesunden Bäumen mitten in der Stadt, ist eine Katastrophe für das Mikroklima in Stuttgart!

Gruß, Sven

Re: PM: Bahn darf Juchtenkäfer-Bäume fällen

geschrieben von: Traumflug

Datum: 17.02.18 15:08

Laugenwex schrieb:
Dass hier versucht wurde, Juchtenkäferbesiedlung vorzutäuschen und damit das Projekt zu verzögern, ist offensichtlich
Ach ja? Dass die Baumfäller oder Gutachter oder Bauarbeiter eine Hand voll von dem Zeug aus dem Baum nebenan (der war tatsächlich besiedelt) haben fallen lassen ist natürlich völlig ausgeschlossen, gell? Ebenso, dass die Flasche schon seit 10 Jahren in dem Baum steckt und durch natürliche Vorgänge vollgerieselt ist.

Es wurden übrigens auch Scherben einer weiteren Flasche gefunden. Der böse Umweltschützer hätte also gleich zweimal den gleichen Fehler machen müssen.

An der Story ist mir eindeutig zu viel an den Haaren herbei gezogen.

Für mehr Frieden auf Drehscheibe-Online: DSO peacemaker

Re: Gute Frage!

geschrieben von: Xelsbrot

Datum: 17.02.18 15:25

Altgott schrieb:
Da ich aber weder Juchtenkäfer, noch DBAGler oder Umweltschützer bin... ist das schwer für mich zu beantworten! Aber dafür hat die Bahn Experten. Und die tun sich ja teils nicht nur mit Juchtenkäfern schwer!

Ich bin übrigens lang kein militanter Umweltschützer und auch ich frage mich manchmal ob nicht auch Einiges zu übertrieben gesehen wird... zb ist mir der Juchtenkäfer im Prinzip nicht das wesentliche Element, was ich als wirklich wichtig für die Menschen in Stuttgart erachte, aber die Bäume die insgeammt gefällt wurden schon! Es geht mir da nicht um den einzelnen Baum an einer bestimmten Stelle. Und wie gesagt, da bin ich auch eher der Ignorant Betreff der Juchtenkäfer, aber das Fällen der mittlerweile seeeeehr großen Menge an wirklich alten, großen und gesunden Bäumen mitten in der Stadt, ist eine Katastrophe für das Mikroklima in Stuttgart!

Gruß, Sven
Richtig, bin ich auch nicht. Soweit ich das jetzt mal kurz recherchiert habe (Ohne Gewähr) steht der Käfer erst seit Ende 1997 in der FFH Richtlinie. Wenn das alles also davor auf Machbarkeit geprüft wurde, dann war der Juchti garnicht relevant und die Planer hätten also (diesen) Fehler garnicht gemacht. Wenn das erst danach genehmigt wurde, dann hätten vielleicht die “Genehmiger” etwas übersehen oder falsch gemacht.
Die ganze Situation anhand eines “Screenshots” zu bewerten, wie das hier oft passiert, finde ich unsachlich, daher meine Frage “...seit wann....”
Weiterhin finde ich es ebenfalls schade um jeden Baum, aber auch um jeden Baum der für die Windenergie fällt, und das sind oft hunderte je Windrad. Oder um jeden Baum der fällt um irgendwo ein Gewerbegebiet zu errichten, nur das wir alle auf der grünen Wiese einkaufen können. Nur diese sehen wir nicht, man sieht oft nur was “vor der Haustüre” passiert.

Re: PM: Bahn darf Juchtenkäfer-Bäume fällen

geschrieben von: Xelsbrot

Datum: 17.02.18 15:29

Traumflug schrieb:
Laugenwex schrieb:
Dass hier versucht wurde, Juchtenkäferbesiedlung vorzutäuschen und damit das Projekt zu verzögern, ist offensichtlich
Ach ja? Dass die Baumfäller oder Gutachter oder Bauarbeiter eine Hand voll von dem Zeug aus dem Baum nebenan (der war tatsächlich besiedelt) haben fallen lassen ist natürlich völlig ausgeschlossen, gell? Ebenso, dass die Flasche schon seit 10 Jahren in dem Baum steckt und durch natürliche Vorgänge vollgerieselt ist.

Es wurden übrigens auch Scherben einer weiteren Flasche gefunden. Der böse Umweltschützer hätte also gleich zweimal den gleichen Fehler machen müssen.

An der Story ist mir eindeutig zu viel an den Haaren herbei gezogen.
An der Haaren herbeiziehen hast du doch erfunden, oder?
Glaubst du eigentlich das die Baumfäller und Gutachter mit dem Zeug um sich werfen?

Re: PM: Bahn darf Juchtenkäfer-Bäume fällen

geschrieben von: Paulson vom Dach

Datum: 17.02.18 15:42

Xelsbrot schrieb:
An der Haaren herbeiziehen hast du doch erfunden, oder?
Glaubst du eigentlich das die Baumfäller und Gutachter mit dem Zeug um sich werfen?
*verschwör*



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 17.02.18 15:43.

Re: PM: Bahn darf Juchtenkäfer-Bäume fällen

geschrieben von: Steuerzahler

Datum: 17.02.18 15:46

Paulson vom Dach schrieb:
Xelsbrot schrieb:
An der Haaren herbeiziehen hast du doch erfunden, oder?
Glaubst du eigentlich das die Baumfäller und Gutachter mit dem Zeug um sich werfen?
*verschwör*
Der Foristen täglich Brot
ist ab jetzt der Käferkot.

Re: PM: Bahn darf Juchtenkäfer-Bäume fällen

geschrieben von: Paulson vom Dach

Datum: 17.02.18 16:00

Steuerzahler schrieb:
Paulson vom Dach schrieb:
Xelsbrot schrieb:
An der Haaren herbeiziehen hast du doch erfunden, oder?
Glaubst du eigentlich das die Baumfäller und Gutachter mit dem Zeug um sich werfen?
*verschwör*
Der Foristen täglich Brot
ist ab jetzt der Käferkot.
nicht mehr Xels das Brot bedeckt,
sondern Käferkot ihm schmeckt?



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 17.02.18 16:16.

Re: Gute Frage!

geschrieben von: Altgott

Datum: 17.02.18 16:23

Mit den Bäumen wegen Windkraftanlagen oder Industrie usw magst du Recht haben, aber die Bäume die deswegen rund um Stuttgart gefällt werden, haben nicht die geringsten Einflüsse auf das Mikroklima in Stuttgart!

Ich war überrascht darüber, wie wichtig auch Bahnanlagen für die Frischluftzufuhr in die großen, gewachsenen Städte haben. Durch diese Schneisen in den „Häuserschluchten“ und den auch sonst zugebaugebauten Flächen kommt überhaupt erst ein großteil der frischen Luft in die Städte. Wobei Stuttgart da sogar noch einen Sonderstatus hat durch die Tallage!

Und dadurch sind Bäume in Stuttgarter Stadtgebiet noch um einiges wichtiger... eigentlich!

Gruß, Sven

Zahlen zu Bäumen im Schlossgarten und Rosensteinpark

geschrieben von: cs

Datum: 17.02.18 17:31

Altgott schrieb:
Es geht mir da nicht um den einzelnen Baum an einer bestimmten Stelle. Und wie gesagt, da bin ich auch eher der Ignorant Betreff der Juchtenkäfer, aber das Fällen der mittlerweile seeeeehr großen Menge an wirklich alten, großen und gesunden Bäumen mitten in der Stadt, ist eine Katastrophe für das Mikroklima in Stuttgart!
Ich hatte eben zu diesem Thema vor Jahren eine Anfrage an die Stadt gestellt und darauf folgende Antwort bekommen:
baumbestand_schlossgarten_e-mail-page0.jpg

Re: PM: Bahn darf Juchtenkäfer-Bäume fällen

geschrieben von: Xelsbrot

Datum: 17.02.18 17:58

Paulson vom Dach schrieb:
Xelsbrot schrieb:
An der Haaren herbeiziehen hast du doch erfunden, oder?
Glaubst du eigentlich das die Baumfäller und Gutachter mit dem Zeug um sich werfen?
*verschwör*
War dir das mal wieder zu komplex? Traumflug hat den Mist geschrieben, ich habe es nur mit anderen Worten wiedergegeben. Ich glaube im übrigen das Traumflug die Fragen selbst beantworten kann, du musst nicht alles kommentieren nur weil manche denken das alle die nicht ausnahmslos gegen S21 sind “Feinde” sind.

Ausserdem hast du deine seltsamen Klammern vergessen...

Re: PM: Bahn darf Juchtenkäfer-Bäume fällen

geschrieben von: Tunnelmaus

Datum: 17.02.18 18:00

Traumflug schrieb:
Ebenso, dass die Flasche schon seit 10 Jahren in dem Baum steckt und durch natürliche Vorgänge vollgerieselt ist.
Wenn man die Art der Flasche nun so sieht, wäre das in der Tat eine gut vorstellbare Möglichkeit. Man weiß natürlich nicht, wie weit sie mit dem Mulm gefüllt war und in welcher Richtung sie im Baum steckte, ob mit der Öffnung nach oben. Aber dass ein Vandale eine leere Bierflasche aus Spaß in eine Baumhöhle fallen lässt (und die fasst man dann ja üblicherweise oben am Hals an), erscheint doch erheblich lebensnäher, als dass ein "Fachmann" a) ausgerechnet eine leere Bierflasche als Transportgefäß nutzt und diese ihm b) auch noch aus Versehen in gerade dieses besonders tiefe Loch fällt.

Die Ansammlung von Käferrückenteilen wäre dann auch damit erklärbar, dass die armen Tiere hineingefallen und in der Flasche gestorben und vermodert sind. Die gebogene Glaswand wieder hinaufklettern konnten sie ja nicht.

Das wäre nun natürlich der Obergipfel, wenn ein unbekannter Trunkenbold dafür sorgt, dass Jahre oder Jahrzehnte später die Rechtsabteilung der Bahn auf Hochtouren irgendwelche Schritte gegen irgendwen untersucht. ^^

Re: PM: Bahn darf Juchtenkäfer-Bäume fällen

geschrieben von: Traumflug

Datum: 18.02.18 02:39

Xelsbrot schrieb:
Traumflug hat den Mist geschrieben
*räusper* Du hast die von mir korrekt beschriebenen Möglichkeiten als Mist bezeichnet. Das ist ein Unterschied. Der Rosensteinpark ist kein Hochsicherheitslabor, da fliegt schon mal was durch die Gegend.

Für mehr Frieden auf Drehscheibe-Online: DSO peacemaker
Was für schöne Zahlen ! Da werden mehr Bäume gepflanzt, als gefällt werden.
Nun hat ja schon einmal ein Befürworter "nachgewiesen" daß in Stuttgart die Waldflächen
in den letzten Jahren (wegen S 21) zunehmen.Doch wieviele Jungbäume man für einen
alten pflanzen muß ,um dessen "Leistung" zu ersetzen...kein Wort.
Das hat mit Info nichts zu tun.
Da meine Tante im Stadtplanungsamt für die Genehmigung zuständig war ,ob eben alter(privater)
Baumbestand gefällt werden darf, war sie da sehr zurückhaltend.
Und die oben gegebene Antwort klammert eben wieder das Problem des Luftaustausches nach
Bebauung der ehem. Gleisflächen völlig aus.Dies war eines der großen Probleme, die sie bei
dem Projekt S 21 sah.

Re: PM: Bahn darf Juchtenkäfer-Bäume fällen

geschrieben von: Xelsbrot

Datum: 18.02.18 09:34

Traumflug schrieb:
Xelsbrot schrieb:
Traumflug hat den Mist geschrieben
*räusper* Du hast die von mir korrekt beschriebenen Möglichkeiten als Mist bezeichnet. Das ist ein Unterschied. Der Rosensteinpark ist kein Hochsicherheitslabor, da fliegt schon mal was durch die Gegend.
Ich meine das —>

Traumflug schrieb:
Zitat:
......Ach ja? Dass die Baumfäller oder Gutachter oder Bauarbeiter eine Hand voll von dem Zeug aus dem Baum nebenan (der war tatsächlich besiedelt) haben fallen lassen ist natürlich völlig ausgeschlossen, gell? Ebenso, dass die Flasche schon seit 10 Jahren in dem Baum steckt und durch natürliche Vorgänge vollgerieselt ist.
.......
In meinen Augen ist das Mist, im Sinne von Schwachsinn, nicht von Kot.
Nimm es einfach hin, irgendjemand hat versucht der Bahn Steine in den Weg zu legen und hat damit über 2 Jahre Verzögerung “erreicht”, nur “leider” wurde der Betrug entdeckt. Man kann eben nicht für alles die DBAG verantwortlich machen.
Bergkönigin schrieb:
Was für schöne Zahlen ! Da werden mehr Bäume gepflanzt, als gefällt werden.
Nun hat ja schon einmal ein Befürworter "nachgewiesen" daß in Stuttgart die Waldflächen
in den letzten Jahren (wegen S 21) zunehmen.Doch wieviele Jungbäume man für einen
alten pflanzen muß ,um dessen "Leistung" zu ersetzen...kein Wort.
Das hat mit Info nichts zu tun.
Da meine Tante im Stadtplanungsamt für die Genehmigung zuständig war ,ob eben alter(privater)
Baumbestand gefällt werden darf, war sie da sehr zurückhaltend.
Und die oben gegebene Antwort klammert eben wieder das Problem des Luftaustausches nach
Bebauung der ehem. Gleisflächen völlig aus.Dies war eines der großen Probleme, die sie bei
dem Projekt S 21 sah.
Ok, du meinst also keine alten Bäume mehr fällen wäre besser?
Somit auch keinen Platz schaffen für neue Bäume?
Werden alte Bäume erst seit S21 gefällt oder fand diese Bestandspflege auch schon vorher statt?

BTW: Waldflächen werden nicht in Stück Baum angegeben.

Also Bitte...

geschrieben von: Altgott

Datum: 18.02.18 13:21

...dir Exprrten sind doch nicht alle blöde und sowas von Strubbelblöd wie hier immer so unterstellt wird!
Mein Bruder, Landschaftsökologe und unter anderem auch schon damals im Studium zuständig für Zählungen und das Sichten von Flora und Fauna, schlägt zumindest ob dieser vollkommen abstrusen Geschichte die Häbde über dem Kopf zusammen!

Als wenn ein wenig Kot an irgendrinem Baum ausreicht!? Als wenn ein pasr Kröten, Wachteln, Käfer oder sonstwas ausreichen würden!?

Es müssen intensive Nachweise geführt werden! Nicht weil da irgendein Käfer „hingekackt“ hat oder sich einfach mal in einen Baum verflogen hat!

Das die Bahn das so darstellt ist der grösste Witz überhaupt! Damit noch wieder auch in Expertenkreisen gleich die GESAMTE Glaubwürdigkeit verspielt!

Der „dumme“ Leser wirds schon glauben... um nichts anderes gehts! Das zu Thema Kommunikation durch die Bahn! Nebelkerzen werden mehr... was soll man denn immer weniger sehen?

Gruß, Sven

Re: PM: Bahn darf Juchtenkäfer-Bäume fällen

geschrieben von: cs

Datum: 18.02.18 13:45

Xelsbrot schrieb:
irgendjemand hat versucht der Bahn Steine in den Weg zu legen und hat damit über 2 Jahre Verzögerung “erreicht”
Das ist so nicht richtig! Der Käferkot vor dem käferlosen Baum mit der Flasche wurde erst im Januar (2018!) bei der letzten Begutachtung vor der Fällung entdeckt, bei den vorherigen Untersuchungen war dieser noch nicht vorhanden, kann also für die 2 Jahre Zeitverzug nicht verantwortlich gemacht werden.

Re: PM: Bahn darf Juchtenkäfer-Bäume fällen

geschrieben von: Traumflug

Datum: 18.02.18 16:43

Xelsbrot schrieb:
Nimm es einfach hin, irgendjemand hat versucht der Bahn Steine in den Weg zu legen und hat damit über 2 Jahre Verzögerung “erreicht”
Nimm einfach mal zur Kenntnis, dass es keine Verzögerungen gegeben hat. Zumindest nicht aufgrund von Mulmhäufchen, die vor Bäumen herum liegen.

Ein Baum unterliegt nur dann einem Fällverbot, wenn der Baum selbst besiedelt ist. Weiss man das, kann man über solche Äusserungen der DB nur den Kopf schütteln:

Zitat
Tatsache sei, dass „keinerlei Besiedlungsspuren von Rosen- und/oder Juchtenkäfern“ zu finden gewesen seien. Die Fachgutachter hätten demzufolge „keine Zweifel an einer gezielten Manipulation“.
[www.stuttgarter-nachrichten.de]

Die ganze Story hat den Nachrichtenwert von "Bahnhofsgegner blockiert stillgelegte Baustelle". Oder eben "Baum ohne Fällverbot manipuliert". Ein reines PR-Ablenkungsmanöver auf dem Niveau einer Verschwörungstheorie, das sich der Reflexe der Beton-Fetischisten und Naturhasser bedient.

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1-mal bearbeitet. Zuletzt am 18.02.18 16:43.

Re: PM: Bahn darf Juchtenkäfer-Bäume fällen

geschrieben von: Xelsbrot

Datum: 18.02.18 17:16

cs schrieb:
Xelsbrot schrieb:
irgendjemand hat versucht der Bahn Steine in den Weg zu legen und hat damit über 2 Jahre Verzögerung “erreicht”
Das ist so nicht richtig! Der Käferkot vor dem käferlosen Baum mit der Flasche wurde erst im Januar (2018!) bei der letzten Begutachtung vor der Fällung entdeckt, bei den vorherigen Untersuchungen war dieser noch nicht vorhanden, kann also für die 2 Jahre Zeitverzug nicht verantwortlich gemacht werden.
Ach so, es ging nur um diesen Baum und es ist ausgeschlossen das woanders auch “manipuliert” wurde.
Ok, dann nehme ich das zurück.

Re: PM: Bahn darf Juchtenkäfer-Bäume fällen

geschrieben von: Xelsbrot

Datum: 18.02.18 17:22

Traumflug schrieb:
Xelsbrot schrieb:
Nimm es einfach hin, irgendjemand hat versucht der Bahn Steine in den Weg zu legen und hat damit über 2 Jahre Verzögerung “erreicht”
Nimm einfach mal zur Kenntnis, dass es keine Verzögerungen gegeben hat. Zumindest nicht aufgrund von Mulmhäufchen, die vor Bäumen herum liegen.

Ein Baum unterliegt nur dann einem Fällverbot, wenn der Baum selbst besiedelt ist. Weiss man das, kann man über solche Äusserungen der DB nur den Kopf schütteln:

Zitat
Tatsache sei, dass „keinerlei Besiedlungsspuren von Rosen- und/oder Juchtenkäfern“ zu finden gewesen seien. Die Fachgutachter hätten demzufolge „keine Zweifel an einer gezielten Manipulation“.
[www.stuttgarter-nachrichten.de]

Die ganze Story hat den Nachrichtenwert von "Bahnhofsgegner blockiert stillgelegte Baustelle". Oder eben "Baum ohne Fällverbot manipuliert". Ein reines PR-Ablenkungsmanöver auf dem Niveau einer Verschwörungstheorie, das sich der Reflexe der Beton-Fetischisten und Naturhasser bedient.
Hast du dich jetzt auch auf diesen Baum eingeschossen?
Es waren viele Bäume im Weg, von denen sechs Verdachtsbäume waren und in einem weiteren wurde die Flasche gefunden. Tatsächlich hat nicht dieser eine Baum alleine den Weiterbau nicht verzögert, soweit muss ich dir recht geben wenn dir das hilft weiterzuträumen.

Re: PM: Bahn darf Juchtenkäfer-Bäume fällen

geschrieben von: Paulson vom Dach

Datum: 18.02.18 17:39

Xelsbrot schrieb:
Nimm es einfach hin, irgendjemand hat versucht der Bahn Steine in den Weg zu legen und hat damit über 2 Jahre Verzögerung “erreicht”, nur “leider” wurde der Betrug entdeckt.
So? Hat das die zwanzigköpfige "Soko Kot" herausgefunden oder ist es die nachgeplapperte Mutmaßung der Bahn?

Wie bereits weiter oben zu Deinen Einlassungen geschrieben:
*verschwör*

Nimm es einfach hin. Die Bahn versucht auf diese Weise von ihrem Planungschaos abzulenken und einen Sündenbock für ihren Zeitverzug zu finden.
Ist jetzt einfach mal eine genauso unbewiesene Behauptung. Und? Kannst ja ein *verschwör* darunter setzen

:-)))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))



2-mal bearbeitet. Zuletzt am 18.02.18 17:43.

Re: PM: Bahn darf Juchtenkäfer-Bäume fällen

geschrieben von: Traumflug

Datum: 18.02.18 18:42

Xelsbrot schrieb:
Es waren viele Bäume im Weg, von denen sechs Verdachtsbäume waren
Nur diese sechs/sieben Verdachtsbäume haben die DB von früheren Fällungen abgehalten.

Hier was Parkschützer über die Geschichte denken:

Zitat
Wir wären ja mit dem Klammerbeutel gepudert sowas jetzt zu machen wo alles so für uns und unsere Argumente spricht ...
[www.parkschuetzer.de]

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Re: PM: Bahn darf Juchtenkäfer-Bäume fällen

geschrieben von: Laugenwex

Datum: 18.02.18 20:04

Tunnelmaus schrieb:
Wenn man die Art der Flasche nun so sieht, wäre das in der Tat eine gut vorstellbare Möglichkeit. Man weiß natürlich nicht, wie weit sie mit dem Mulm gefüllt war und in welcher Richtung sie im Baum steckte, ob mit der Öffnung nach oben. Aber dass ein Vandale eine leere Bierflasche aus Spaß in eine Baumhöhle fallen lässt (und die fasst man dann ja üblicherweise oben am Hals an), erscheint doch erheblich lebensnäher, als dass ein "Fachmann" a) ausgerechnet eine leere Bierflasche als Transportgefäß nutzt und diese ihm b) auch noch aus Versehen in gerade dieses besonders tiefe Loch fällt.

Die Ansammlung von Käferrückenteilen wäre dann auch damit erklärbar, dass die armen Tiere hineingefallen und in der Flasche gestorben und vermodert sind. Die gebogene Glaswand wieder

Das wäre natürlich auch eine Möglichkeit. Allerdings erklärt sie nicht die Kotpillen vor den Bäumen, die dort nicht auf natürlichem Weg hingekommen sein können. Deshalb hielt ich sie von Anfang an für unwahrscheinlich. Mittlerweile iat das offizielle Gutachten da. Es bestätigt meine Vermutung: "Tatsache sei, dass trotz Kotpillen „keinerlei Besiedlungsspuren von Rosen- und/oder Juchtenkäfern“ zu finden gewesen seien. Die Fachgutachter haben „keine Zweifel an einer gezielten Manipulation“." [www.stuttgarter-zeitung.de]

Re: PM: Bahn darf Juchtenkäfer-Bäume fällen

geschrieben von: Laugenwex

Datum: 18.02.18 20:14

Traumflug schrieb:
Zitat
Wir wären ja mit dem Klammerbeutel gepudert sowas jetzt zu machen wo alles so für uns und unsere Argumente spricht ...

Na ja, sagen wir mal, die Parkschützer glauben vielleicht, dass "alles so für uns und unsere Argumente spricht ..." - allerdings werden sie auch sehen, dass ihr Gebruddel trotzdem nicht so recht verfängt und niemand (nichtmal die grün geführte Landesregierung) mehr an einen Um- oder gar Ausstieg denkt. Von daher wäre es auch nicht verwunderlich, wenn sich ein besonders eifriges Parkschützerlein zu so einem Frustfoul hinreißen ließe.
"Ok, du meinst also keine alten Bäume mehr fällen wäre besser? "
Mein guter Xelsbrot, wenn Du zum Luftaustausch der zugebaut wird, was schreiben
willst ,oder sonst irgendwelche intelligenten Fragen stellen solltest, werde ich selbstverständlich
antworten.

Paulson vom Dach : die Soko Kot ist ja wieder herrlich. So macht kontern Sinn ;-)
Na zum Glück hat man noch keinen Kefer Kot in der Flasche gefunden....

Die „Fachgutachter“ lachen sich tot!

geschrieben von: Altgott

Datum: 18.02.18 20:48

...der Gutachter dort sollte lieber Fächer begutachten, anstatt sich damit zu versuchen!

Immer noch... welchen Grund sollten die Gegner haben das zu tun!

Nochmal: „Eine Besiedlung des Baumes muss nachgewisen sein! Das geht NICHT durch Kothäufchen!!!

Nur weil die Kuh auf die Straße @#$%&t, wohnt sie dort nicht! (Nur um es mal überspitzt auszudrücken!)

natürlich sind Kothäufchen ein Hinweis, aber wenn kein Käfer da ist, braucht man keine Jahre das nachzuweisen!!! Man man...
da will man glatt Aluhütchen kaufen und sie verteilen, oddr gar selber aufsetzen und vermuten - „wars die bahn selbst“! Alles bisserl sehr abstrus 😂😂😂

Re: PM: Bahn darf Juchtenkäfer-Bäume fällen

geschrieben von: cs

Datum: 18.02.18 20:59

Traumflug schrieb:
Hier was Parkschützer über die Geschichte denken:

Zitat
Wir wären ja mit dem Klammerbeutel gepudert sowas jetzt zu machen wo alles so für uns und unsere Argumente spricht ...
Manche(r) Parkschützer(in) lebt halt in einer eigenen Welt ...

Re: Die „Fachgutachter“ lachen sich tot!

geschrieben von: Xelsbrot

Datum: 18.02.18 21:11

Altgott schrieb:
...der Gutachter dort sollte lieber Fächer begutachten, anstatt sich damit zu versuchen!

Immer noch... welchen Grund sollten die Gegner haben das zu tun!

Nochmal: „Eine Besiedlung des Baumes muss nachgewisen sein! Das geht NICHT durch Kothäufchen!!!

Nur weil die Kuh auf die Straße @#$%&t, wohnt sie dort nicht! (Nur um es mal überspitzt auszudrücken!)

natürlich sind Kothäufchen ein Hinweis, aber wenn kein Käfer da ist, braucht man keine Jahre das nachzuweisen!!! Man man...
da will man glatt Aluhütchen kaufen und sie verteilen, oddr gar selber aufsetzen und vermuten - „wars die bahn selbst“! Alles bisserl sehr abstrus 😂😂😂
Niemand behauptet das es “die Gegner” waren, einer reicht. Vielleicht war es ja nichtmal in S21 Gegner sondern nur ein frustrierter ex-Mitarbeiter eines Auftragnehmers.
Aber es ist schon verwunderlich wie sehr sich dagegen verwehrt wird denn schwarze Schafe kann es in jeder Gruppierung geben. Legst du für jeden hier die Hand ins Feuer?
Und zum Grund: Die beiden Juchtenkäferbäume an der Ehrmannstrasse haben die Bahn (laut Bahnangaben) immerhin 20M€ gekostet und das ist nur ein Beispiel von vielen. Solange die Hoffnung zum Umstieg bleibt, bleibt ein Grund das Projekt zu verteuern und zu verzögern.

Re: Die „Fachgutachter“ lachen sich tot!

geschrieben von: Altgott

Datum: 18.02.18 21:20

Nein,
natürlich lege ich nicht die Hand ins Feuer. Und es ist auch aus meiner Sicht schon möglich, das sowas auch durch einen „Parkschützer“ getan werden kann, aaaaber...

...auch dann sind die Folgen die die Bahn hier impliziert, einfach nicht möglich!
das wäre völlig gegen jede Logik und vorallem... gegen jede wissenschaftliche Arbeitsweise!

Gruß, Sven

Re: Die „Fachgutachter“ lachen sich tot!

geschrieben von: Traumflug

Datum: 18.02.18 23:30

Xelsbrot schrieb:
Und zum Grund: Die beiden Juchtenkäferbäume an der Ehrmannstrasse haben die Bahn (laut Bahnangaben) immerhin 20M€ gekostet und das ist nur ein Beispiel von vielen. Solange die Hoffnung zum Umstieg bleibt, bleibt ein Grund das Projekt zu verteuern und zu verzögern.
Zum Glück leidest Du ja nicht an Wahnvorstellungen.

Der Umstieg kommt übrigens auch ohne Kothäufchen.

Für mehr Frieden auf Drehscheibe-Online: DSO peacemaker

Re: Die „Fachgutachter“ lachen sich tot!

geschrieben von: alfons95

Datum: 19.02.18 06:49

Altgott schrieb:Zitat:
...der Gutachter dort sollte lieber Fächer begutachten, anstatt sich damit zu versuchen!

Immer noch... welchen Grund sollten die Gegner haben das zu tun!

Nochmal: „Eine Besiedlung des Baumes muss nachgewisen sein! Das geht NICHT durch Kothäufchen!!!
Die gefällten Bäume, wegen denen es zu umfangreichen Verzögerungen kam, waren "Verdachtsbäume", keine mit einer nachgewiesenen Population. Insofern ist es falsch, dass eine Besiedlung nachgewiesen sein muss, damit es zu Verzögerungen kommt.

Re: Die „Fachgutachter“ lachen sich tot!

geschrieben von: schienenbieger

Datum: 19.02.18 09:08

alfons95 schrieb:
Altgott schrieb:Zitat:
...der Gutachter dort sollte lieber Fächer begutachten, anstatt sich damit zu versuchen!

Immer noch... welchen Grund sollten die Gegner haben das zu tun!

Nochmal: „Eine Besiedlung des Baumes muss nachgewisen sein! Das geht NICHT durch Kothäufchen!!!
Die gefällten Bäume, wegen denen es zu umfangreichen Verzögerungen kam, waren "Verdachtsbäume", keine mit einer nachgewiesenen Population. Insofern ist es falsch, dass eine Besiedlung nachgewiesen sein muss, damit es zu Verzögerungen kommt.
Lustig ist auch, wie einerseits verbreitet wird, dass es ja so schwer sei, an Käferreste zu kommen, gleichzeitig bei den Parkschützern noch einmal daran erinnert wird, dass nach den Fällungen seinerzeit im Schlossgarten gleich eimerweise Mulm aus den gefällten und besiedelten Bäumen gesammelt worden sein soll.

Zitat von den Parkschützern:
"ThomasA
Tja da war noch Herr Felix Wolf. Deckname frei erfunden(verrate hier keinen Parkschützerklarnamen oder ähnliches), aber nicht von mir. Störte während des WAWEprozesses ständig und kam mit Klodeckel in die Filderanhörung um deren Abbruch zu motivieren. Musste das leider verhindern. Dadurch war das RPS selbst gefordert öffentliche Erörterung der Planrechtfertigung von S21 auf schändliche Art abzubrechen.
Felix oderso kam nach einer Baumfällung im MSG an der Mahnwache vorbei mit einem Eimer voller Mulm. Vermeintlich aus einem dieser gefällten Bäume. Wollte finanzielle Unterstützung zur Untersuchung auf Juchtenkäfer. Der BUND hätte im Unterstützung verweigert. Die Mahnwache hatte mich etwas nebulös vor ihm gewarnt. Gab ihm 50€ (Jetzt weiss "Felix" wer diesen Beitrag schreibt). Felix erzählte mir danach er sei zur Uni Hohenheim gegangen, hätte dort Kinken geputzt, hätte niemand dazu gebracht den Mulm zu untersuchen. Dann sei er zum zweitenmal ins BUNDbüro mit seinem Eimer und hätte Geschäftsführer getroffen. Dem hätte er gesagt dass er an der UNI war(stimmt) und dass sich Juchtenkäfer im Eimer befänden. Das hat er wohl auch ins PSforum lanciert. Der Geschäftsführer sei daraufhin in den Wald zum Ablageplatz diesen Baumes. In der Zeitung war dann zu lesen, dass gerade dieser Baum zerlegt wurde und abfahren wurde. BUND liess daraufhin erbost Protest über Beweisvernichtung los. Bahn bestätigte daraufhin den Juchtenkäferfund und pries seine Juchtenkäferfarm. Habe schallend gelacht. Felix hatte also einen Eimer voller Mulm zuhause.
Aufgrund einiger kleiner Handwerksfehler war klar , dass bei den seinerzeitigen Leserbriefen in den periodisch erscheinenden Printerzeugnissen massiv astroturfing betrieben wurde. Die hamanns und geyers dieser welt sind Vollnulpen in ihrem Geschäft, wenn sie diese permanenten und fortgesetzten Verstoesse gegen das Mediengesetz nicht von alleine erkannt haben. Über verdeckte Aktionen können die sich selbst wenn sie nicht direkt informiert wurden keine Illusionen machen.
17.02.2018 um 21:22"

Quelle: [www.parkschuetzer.de]

MfG

Re: Die „Fachgutachter“ lachen sich tot!

geschrieben von: Traumflug

Datum: 19.02.18 09:37

schienenbieger schrieb:
Lustig ist auch, wie einerseits verbreitet wird, dass es ja so schwer sei, an Käferreste zu kommen
Bislang habe ich keine Behauptung gefunden, dass dieser Mulm schwer zu finden sei.

Für mehr Frieden auf Drehscheibe-Online: DSO peacemaker

Re: Die „Fachgutachter“ lachen sich tot!

geschrieben von: schienenbieger

Datum: 19.02.18 10:02

Traumflug schrieb:
schienenbieger schrieb:
Lustig ist auch, wie einerseits verbreitet wird, dass es ja so schwer sei, an Käferreste zu kommen
Bislang habe ich keine Behauptung gefunden, dass dieser Mulm schwer zu finden sei.
z. B.: "Gerhard Pfeifer vom BUND hält den Manipulationsverdacht für unrealistisch, "weil es ganz schwierig ist, an Juchtenkäferlarven oder -Kot heranzukommen. Die befinden sich ja im Inneren von Baumhöhlen", sagte er dem SWR."
[www.swr.de]

MfG

Re: Die „Fachgutachter“ lachen sich tot!

geschrieben von: mental

Datum: 19.02.18 13:48

schienenbieger schrieb:
z. B.: "Gerhard Pfeifer vom BUND hält den Manipulationsverdacht für unrealistisch, "weil es ganz schwierig ist, an Juchtenkäferlarven oder -Kot heranzukommen. Die befinden sich ja im Inneren von Baumhöhlen", sagte er dem SWR."
[www.swr.de]

da gibt es wieder keinen Widerspruch. An Juchtenkäfer zu kommen ist schwer, denn der Käfer ist SELTEN!!!!!

Wenn man, wie die Bahn, Juchtenkäferbäume umsägt, kommt man recht leicht an große Mengen "Mulm".



2-mal bearbeitet. Zuletzt am 19.02.18 13:54.

Re: Zahlen zu Bäumen im Schlossgarten und Rosensteinpark

geschrieben von: mental

Datum: 19.02.18 13:52

cs schrieb:
Ich hatte eben zu diesem Thema vor Jahren eine Anfrage an die Stadt gestellt und darauf folgende Antwort bekommen:


https://www.drehscheibe-online.de/foren/file.php?113,file=191556

Danke für das Bild!

Leider ist es ein schönes Beispiel für "mit Zahlen lügen".

Der zertrümmerte Teil des Parks ist der, der am nächsten am Zentrum liegt und am meisten benutzt wird.

Auch die Baumzahlen sind natürlich absoluter Quatsch, denn Baum ist eben nicht gleich Baum. Ob gesunde, alte Großbäume gefällt werden, oder irgendwo "Gestrüpp" gelichtet oder kranke Bäume entfernt werden, macht eben einen Unterschied.

Re: Die „Fachgutachter“ lachen sich tot!

geschrieben von: kmueller

Datum: 19.02.18 15:26

schienenbieger schrieb:
Lustig ist auch, wie einerseits verbreitet wird, dass es ja so schwer sei, an Käferreste zu kommen, gleichzeitig bei den Parkschützern noch einmal daran erinnert wird, dass nach den Fällungen seinerzeit im Schlossgarten gleich eimerweise Mulm aus den gefällten und besiedelten Bäumen gesammelt worden sein soll.
Wieviele 'besiedelte Bäume' wurden denn seinerzeit gefällt, und wie lange dauerten (und was kosteten) die Verfahren zum Erhalten der Genehmigung zum Fällen?
mental schrieb:

Leider ist es ein schönes Beispiel für "mit Zahlen lügen".

Der zertrümmerte Teil des Parks ist der, der am nächsten am Zentrum liegt und am meisten benutzt wird.

Auch die Baumzahlen sind natürlich absoluter Quatsch, denn Baum ist eben nicht gleich Baum. Ob gesunde, alte Großbäume gefällt werden, oder irgendwo "Gestrüpp" gelichtet oder kranke Bäume entfernt werden, macht eben einen Unterschied.
Leider ist es ein schönes Beispiel für "mit Fakten lügen".
Der obere Schlossgarten (nicht der mittlere!) ist der Teil des Parks, der am nächsten am Zentrum liegt und nach dem Schlossplatz am meisten benutzt wird.

Re: Zahlen zu Bäumen im Schlossgarten und Rosensteinpark

geschrieben von: mental

Datum: 20.02.18 08:24

Steuerzahler schrieb:
eider ist es ein schönes Beispiel für "mit Fakten lügen".
Der obere Schlossgarten (nicht der mittlere!) ist der Teil des Parks, der am nächsten am Zentrum liegt und nach dem Schlossplatz am meisten benutzt wird.

Danke für den Hinweis, selbstverständlich sprach ich über den mittleren Schlossgarten.

https://media.diercke.net/omeda/800/g100752_012_1.jpg

Der obere Schlossgartens ist nämlich tatsächlich kaum größer als der von dir ebenfalls erwähnte Schlossplatz, und genau wie dieser nichts, was ich als "Park" bezeichnen würde.

Die Zerstörung des Areals neben dem Bahnhof und zwischen Planetarium und Biergarten nimmt der Stadt den zentrumsnahen Bereich an echtem Park.

Die Vermischung (auch mit dem Rosensteinpark) findet übrigens auch im Dokument oben bereits statt. Die Vergleichszahlen für den mittleren Schlossgarten sind halt doch sehr unangenehm (4 Fällungen pro Jahr?) da ist der Vergleich mit dem gesamten Stadtgebiet viel besser.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 20.02.18 08:27.

Re: Die „Fachgutachter“ lachen sich tot!

geschrieben von: kmueller

Datum: 20.02.18 11:58

alfons95 schrieb:
Die gefällten Bäume, wegen denen es zu umfangreichen Verzögerungen kam, waren "Verdachtsbäume", keine mit einer nachgewiesenen Population. Insofern ist es falsch, dass eine Besiedlung nachgewiesen sein muss, damit es zu Verzögerungen kommt.
Selbst Bäume mit Besiedlung lassen sich illegal fällen, wie im Projektverlauf praktisch nachgewiesen wurde. Also kann es unter gar keinen Umständen jemals irgendwelche Verzögerungen durch Käfer geben.

Re: Die „Fachgutachter“ lachen sich tot!

geschrieben von: alfons95

Datum: 20.02.18 12:57

kmueller schrieb:alfons95 schrieb:
alfons95 schrieb:
Die gefällten Bäume, wegen denen es zu umfangreichen Verzögerungen kam, waren "Verdachtsbäume", keine mit einer nachgewiesenen Population. Insofern ist es falsch, dass eine Besiedlung nachgewiesen sein muss, damit es zu Verzögerungen kommt.
Selbst Bäume mit Besiedlung lassen sich illegal fällen, wie im Projektverlauf praktisch nachgewiesen wurde. Also kann es unter gar keinen Umständen jemals irgendwelche Verzögerungen durch Käfer geben.
Für Satire ist das jetzt etwas flach, als Diskussionsbeitrag offensichtlich falsch - kannst Du vielleicht mal näher erläutern, was Du sagen willst...?

Re: Die „Fachgutachter“ lachen sich tot!

geschrieben von: kmueller

Datum: 20.02.18 13:54

alfons95 schrieb:
kmueller schrieb:
Selbst Bäume mit Besiedlung lassen sich illegal fällen, wie im Projektverlauf praktisch nachgewiesen wurde. Also kann es unter gar keinen Umständen jemals irgendwelche Verzögerungen durch Käfer geben.
Für Satire ist das jetzt etwas flach, als Diskussionsbeitrag offensichtlich falsch - kannst Du vielleicht mal näher erläutern, was Du sagen willst...?
Aufmerksamkeit auf einen für die Diskussion relevanten beobachteten(!) Fakt lenken.

Re: Die „Fachgutachter“ lachen sich tot!

geschrieben von: alfons95

Datum: 20.02.18 15:24

kmueller schrieb:
alfons95 schrieb:
kmueller schrieb:
Selbst Bäume mit Besiedlung lassen sich illegal fällen, wie im Projektverlauf praktisch nachgewiesen wurde. Also kann es unter gar keinen Umständen jemals irgendwelche Verzögerungen durch Käfer geben.
Für Satire ist das jetzt etwas flach, als Diskussionsbeitrag offensichtlich falsch - kannst Du vielleicht mal näher erläutern, was Du sagen willst...?
Aufmerksamkeit auf einen für die Diskussion relevanten beobachteten(!) Fakt lenken.
Das wäre der erste Satz - aber mir ist vor allem unklar, was der zweite soll. Es reicht ja schon nachweisliche der Verdacht auf einen Befall, um für Verzögerungen zu sorgen, von einem tatsächlichen ganz zu schweigen. Und das ist doch deutlich öfter vorgekommen, als der Fall des ersten Satzes. Also was soll der zweite Satz?!
mental schrieb:
Steuerzahler schrieb:
eider ist es ein schönes Beispiel für "mit Fakten lügen".
Der obere Schlossgarten (nicht der mittlere!) ist der Teil des Parks, der am nächsten am Zentrum liegt und nach dem Schlossplatz am meisten benutzt wird.
Danke für den Hinweis, selbstverständlich sprach ich über den mittleren Schlossgarten.

[media.diercke.net]

Der obere Schlossgartens ist nämlich tatsächlich kaum größer als der von dir ebenfalls erwähnte Schlossplatz, und genau wie dieser nichts, was ich als "Park" bezeichnen würde.

Die Zerstörung des Areals neben dem Bahnhof und zwischen Planetarium und Biergarten nimmt der Stadt den zentrumsnahen Bereich an echtem Park.

Die Vermischung (auch mit dem Rosensteinpark) findet übrigens auch im Dokument oben bereits statt. Die Vergleichszahlen für den mittleren Schlossgarten sind halt doch sehr unangenehm (4 Fällungen pro Jahr?) da ist der Vergleich mit dem gesamten Stadtgebiet viel besser.
Laut deiner Definition ist der obere Schlossgarten in deinen Augen also kein Park, weil er "nur" etwa drei Mal so groß wie der Schlossplatz ist? Ab wie viel Hektar Fläche beginnt für dich ein echter Park? Darunter gibt es nach deiner Definition nur einen "unechten Park"?
Steuerzahler schrieb:
Zitat:
.....
Laut deiner Definition ist der obere Schlossgarten in deinen Augen also kein Park, weil er "nur" etwa drei Mal so groß wie der Schlossplatz ist? Ab wie viel Hektar Fläche beginnt für dich ein echter Park? Darunter gibt es nach deiner Definition nur einen "unechten Park"?
Ein echter Park war es nur weil die Bahn in illegaler weise platt gemacht hat und deswegen in Stuttgart die Luft so schlecht ist. Mit der Fläche hat das nichts zu tun.

Re: Die „Fachgutachter“ lachen sich tot!

geschrieben von: kmueller

Datum: 20.02.18 17:18

alfons95 schrieb:
kmueller schrieb:
Selbst Bäume mit Besiedlung lassen sich illegal fällen, wie im Projektverlauf praktisch nachgewiesen wurde. Also kann es unter gar keinen Umständen jemals irgendwelche Verzögerungen durch Käfer geben.
der erste Satz - aber mir ist vor allem unklar, was der zweite soll. Es reicht ja schon nachweisliche der Verdacht auf einen Befall, um für Verzögerungen zu sorgen, von einem tatsächlichen ganz zu schweigen. Und das ist doch deutlich öfter vorgekommen, als der Fall des ersten Satzes. Also was soll der zweite Satz?!
Er ist eine Schlußfolgerung aus dem Inhalt des ersten.

Selbstverständlich kann es trotzdem Verzögerungen geben, aber die müssen dann eine andere Ursache haben als "Käfer". Es gab doch auch reichlich Verzögerungen an vollständig käferfreien Orten?

Re: Die „Fachgutachter“ lachen sich tot!

geschrieben von: Steuerzahler

Datum: 20.02.18 20:23

kmueller schrieb:
alfons95 schrieb:
kmueller schrieb:
Selbst Bäume mit Besiedlung lassen sich illegal fällen, wie im Projektverlauf praktisch nachgewiesen wurde. Also kann es unter gar keinen Umständen jemals irgendwelche Verzögerungen durch Käfer geben.
der erste Satz - aber mir ist vor allem unklar, was der zweite soll. Es reicht ja schon nachweisliche der Verdacht auf einen Befall, um für Verzögerungen zu sorgen, von einem tatsächlichen ganz zu schweigen. Und das ist doch deutlich öfter vorgekommen, als der Fall des ersten Satzes. Also was soll der zweite Satz?!
Er ist eine Schlußfolgerung aus dem Inhalt des ersten.

Selbstverständlich kann es trotzdem Verzögerungen geben, aber die müssen dann eine andere Ursache haben als "Käfer". Es gab doch auch reichlich Verzögerungen an vollständig käferfreien Orten?
Das ist eine Logik, die ein paar ergänzende Zeilen verdient:

Heute früh ist das Auto des Nachbarn nicht angesprungen, und das an einem vollständig käferfreien Ort. Hier hast du also völlig recht, dass es Verzögerungen an solchen Orten geben kann.
Auch die Bildung der Groko hat sich reichlich verzögert. Meines Wissens ist ist diese Verzögerung an einem vollständig käferfreien Ort geschehen.

Wenn ich mit solch einzigartigem logistischen Verständnis argumentiere, dann kann ich jederzeit beweisen, dass ein Elefant fliegen kann.

Re: Die „Fachgutachter“ lachen sich tot!

geschrieben von: kmueller

Datum: 21.02.18 16:39

Steuerzahler schrieb:
kmueller schrieb:
alfons95 schrieb:
kmueller schrieb:
Selbst Bäume mit Besiedlung lassen sich illegal fällen, wie im Projektverlauf praktisch nachgewiesen wurde. Also kann es unter gar keinen Umständen jemals irgendwelche Verzögerungen durch Käfer geben.
was soll der zweite Satz?!
Er ist eine Schlußfolgerung aus dem Inhalt des ersten.

Selbstverständlich kann es trotzdem Verzögerungen geben, aber die müssen dann eine andere Ursache haben als "Käfer". Es gab doch auch reichlich Verzögerungen an vollständig käferfreien Orten?
Das ist eine Logik, die ein paar ergänzende Zeilen verdient:

Genau so ist es. Ich ergänze den fehlenden Teil in GROSSBUCHSTABEN:

modifiziertes Zitat von Steuerzahler:
AUS DEM VORSTEHENDEN ERGIBT SICH, DASS ANLASSERPROBLEME NICHTS MIT DER ANWESENHEIT VON KÄFERN ZU TUN HABEN. Heute früh ist das Auto des Nachbarn nicht angesprungen, und das an einem vollständig käferfreien Ort. Hier hast du also völlig recht, dass es Verzögerungen an solchen Orten geben kann.

AUS DEM VORSTEHENDEN ERGIBT SICH, DASS KOALITIONSPROPBLEME NICHTS MIT DER ANWESENHEIT VON KÄFERN ZU TUN HABEN. Auch die Bildung der Groko hat sich reichlich verzögert. Meines Wissens ist ist diese Verzögerung an einem vollständig käferfreien Ort geschehen.

Wenn ich mit solch einzigartigem logistischen Verständnis argumentiere, dann kann ich jederzeit beweisen, dass ein Elefant fliegen kann.
Dein 'logistisches' Verhalten geht an der Logik meines Zitats vorbei. Ich habe in deinem Text mit Großbuchstaben ergänzt, was darin fehlt, damit er eine wirkliche Analogie zu meinem Text wird. Dein (ursprünglicher) Text stellt danach einen empirischen Beleg der großgeschriebenen Aussage dar, so wie die von dir in meinem Text fett hervorgehobene Passage ein empirischer Beleg der Aussage (genauer: Schlußfolgerung) davor ist.

Analog könnte man schreiben. "FLIEGEN LÄSST SICH AUCH OHNE MOTOR. Es gibt schließlich Segelflugzeuge" Der fettgedruckte Satz bestätigt den Inhalt des großgeschriebenen. Schlimm wäre erst, falls man nirgendwo Segelflugzeuge fände. An dieser Hürde würde der Versuch scheitern, die Aussage 'Fliegen geht ohne Motor' mit 'fliegenden Elefanten' zu belegen.

Staatsanwaltschaft prüft

geschrieben von: ChrisM

Datum: 06.03.18 12:58

Jetzt gibt es wohl Anzeigen von der Bahn und von Projektgegnern, die von der Staatsanwaltschaft geprüft werden. Das dürfte ergebnislos im Sande verlaufen, wie ich vermute. Quelle