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 21 - Stuttgart 21 

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Was so alles geht ohne gleich alles abzureissen ...

geschrieben von: graetz

Datum: 29.01.18 10:47

... und es verkleinert für zig Milliarden wieder aufzubauen mit zweifelhaften Nutzen:

[www.spiegel.de]

Zitat
Konzernchef Richard Lutz hatte erst in der vergangenen Woche angekündigt, dass auf dem gesamten deutschen Schienennetz in Zukunft 20 Prozent mehr Züge fahren können. Die Bahn will ihre Züge in 10 bis 15 Jahren flächendeckend digital leiten. Auch Stellwerke und Weichen sollen mit Funktechnik gesteuert und überwacht werden. "Der Verkehr auf der Schiene wird stabiler, verlässlicher und damit pünktlicher", sagte Lutz.
Alles Dinge, wo man in Stuttgart der Meinung war, das geht nur mit Abriss und Neubau. Eben ein Beweis, dass die Bahn(!) S21 nicht braucht.

Re: Was so alles geht ohne gleich alles abzureissen ...

geschrieben von: elbeo

Datum: 29.01.18 11:16

Schafft denn der Tiefbahnhof 20% mehr Züge oder fahren die dann direkt nach Bratislava, um Stuttgart herum?

Re: Was so alles geht ohne gleich alles abzureissen ...

geschrieben von: monza30

Datum: 29.01.18 12:23

elbeo schrieb:
Schafft denn der Tiefbahnhof 20% mehr Züge oder fahren die dann direkt nach Bratislava, um Stuttgart herum?


es wird sich arg drängeln in der Tiefschräghaltestelle.... also überlegt man sicher schon im stillen Kämmerlein, wie man die Magistrale Paris-Bratislava um Schrott21 herumführen kann. Denn für die Millionen Fahrgäste auf dieser Linie wird kein Platz sein, man muss ja alleine für diese Leute eine hohe Zahl fernzüge fahren. Und Millionen müssen es ja sein, sonst hätte sich das ganze Projekt ja nicht gerechnet. Genau wie der Flughafenbahnhof, für den ja auch Millionen neue fahrgäste prognostiziert wurden (steht zumindest hier im Forum von einem Befürworter... hat zwar keiner der Gegner geglaubt, die haben aber immer UNrecht wie man so hört, zumindest in Zukunft. In der Vergangenheit hatten sie ja immer Recht...)

Re: Was so alles geht ohne gleich alles abzureissen ...

geschrieben von: mental

Datum: 29.01.18 16:38

Ja 20% mehr ohne echten Umbau. Beim Stresstest hat die Bahn sich ja geweigert, die doppelte Leistungsfähigkeit nachzuweisen und hat auf nur 30% mehr gesetzt.

Und selbst das hat der stresstest nicht hergegeben.

also bekommen wir für 8,2 Milliarden quasi nichts.
mental schrieb:
Ja 20% mehr ohne echten Umbau. Beim Stresstest hat die Bahn sich ja geweigert, die doppelte Leistungsfähigkeit nachzuweisen und hat auf nur 30% mehr gesetzt.

Und selbst das hat der stresstest nicht hergegeben.

also bekommen wir für 8,2 Milliarden quasi nichts.
Allerhand: Vier Sätze, und vier Falschaussagen. Alle Achtung, du wirst immer effizienter!

Gruß, Micha

Ich werde auf Antworten zu meinen Beiträgen, die deren Inhalt augenscheinlich bewusst verdrehen oder ignorieren, oder polemisch, provokativer Natur sind, im Regelfall selbst nichts mehr erwidern. Das gilt auch für Beiträge, in denen mir Standpunkte oder Behauptungen unterstellt werden, die ich tatsächlich nicht teile bzw. nicht getätigt habe. Ich vertraue in Zukunft auf Euch Mitleser, dass Ihr das alleine durchschaut, und Euch bei der Bewertung meines Standpunkts an den Aussagen in meinen eigenen Beiträgen orientiert.







1-mal bearbeitet. Zuletzt am 29.01.18 19:02.

Re: Was so alles geht ohne gleich alles abzureissen ...

geschrieben von: graetz

Datum: 29.01.18 19:30

Micha-0815 schrieb:
mental schrieb:
Ja 20% mehr ohne echten Umbau. Beim Stresstest hat die Bahn sich ja geweigert, die doppelte Leistungsfähigkeit nachzuweisen und hat auf nur 30% mehr gesetzt.

Und selbst das hat der stresstest nicht hergegeben.

also bekommen wir für 8,2 Milliarden quasi nichts.
Allerhand: Vier Sätze, und vier Falschaussagen. Alle Achtung, du wirst immer effizienter!
Du meinst also, die Bahn bekommt das mit den 20% nicht hin, ohne das gesamte Deutsche Schienennetz abzureissen und tieferzulegen?
graetz schrieb:
Micha-0815 schrieb:
mental schrieb:
Ja 20% mehr ohne echten Umbau. Beim Stresstest hat die Bahn sich ja geweigert, die doppelte Leistungsfähigkeit nachzuweisen und hat auf nur 30% mehr gesetzt.

Und selbst das hat der stresstest nicht hergegeben.

also bekommen wir für 8,2 Milliarden quasi nichts.
Allerhand: Vier Sätze, und vier Falschaussagen. Alle Achtung, du wirst immer effizienter!
Du meinst also, die Bahn bekommt das mit den 20% nicht hin, ohne das gesamte Deutsche Schienennetz abzureissen und tieferzulegen?
Ich meine, es ist dort einiges bei der Leittechnik umzubauen, damit das geplante umgesetzt werden kann. So wie es im verlinkten Artikel steht:

Zitat
Konzernchef Richard Lutz hatte erst in der vergangenen Woche angekündigt, dass auf dem gesamten deutschen Schienennetz in Zukunft 20 Prozent mehr Züge fahren können. Die Bahn will ihre Züge in 10 bis 15 Jahren flächendeckend digital leiten. Auch Stellwerke und Weichen sollen mit Funktechnik gesteuert und überwacht werden.


Gruß, Micha

Ich werde auf Antworten zu meinen Beiträgen, die deren Inhalt augenscheinlich bewusst verdrehen oder ignorieren, oder polemisch, provokativer Natur sind, im Regelfall selbst nichts mehr erwidern. Das gilt auch für Beiträge, in denen mir Standpunkte oder Behauptungen unterstellt werden, die ich tatsächlich nicht teile bzw. nicht getätigt habe. Ich vertraue in Zukunft auf Euch Mitleser, dass Ihr das alleine durchschaut, und Euch bei der Bewertung meines Standpunkts an den Aussagen in meinen eigenen Beiträgen orientiert.



Re: Was so alles geht ohne gleich alles abzureissen ...

geschrieben von: E44

Datum: 29.01.18 20:29

Micha-0815 schrieb:
graetz schrieb:
Micha-0815 schrieb:
mental schrieb:
Ja 20% mehr ohne echten Umbau. Beim Stresstest hat die Bahn sich ja geweigert, die doppelte Leistungsfähigkeit nachzuweisen und hat auf nur 30% mehr gesetzt.

Und selbst das hat der stresstest nicht hergegeben.

also bekommen wir für 8,2 Milliarden quasi nichts.
Allerhand: Vier Sätze, und vier Falschaussagen. Alle Achtung, du wirst immer effizienter!
Du meinst also, die Bahn bekommt das mit den 20% nicht hin, ohne das gesamte Deutsche Schienennetz abzureissen und tieferzulegen?
Ich meine, es ist dort einiges bei der Leittechnik umzubauen, damit das geplante umgesetzt werden kann. So wie es im verlinkten Artikel steht:

Zitat
Konzernchef Richard Lutz hatte erst in der vergangenen Woche angekündigt, dass auf dem gesamten deutschen Schienennetz in Zukunft 20 Prozent mehr Züge fahren können. Die Bahn will ihre Züge in 10 bis 15 Jahren flächendeckend digital leiten. Auch Stellwerke und Weichen sollen mit Funktechnik gesteuert und überwacht werden.


Hat Lutz auch erzählt wo er das Geld dafür hernehmen will.

Re: Was so alles geht ohne gleich alles abzureissen ...

geschrieben von: mental

Datum: 29.01.18 20:45

Micha-0815 schrieb:
mental schrieb:
Ja 20% mehr ohne echten Umbau. Beim Stresstest hat die Bahn sich ja geweigert, die doppelte Leistungsfähigkeit nachzuweisen und hat auf nur 30% mehr gesetzt.

Und selbst das hat der stresstest nicht hergegeben.

also bekommen wir für 8,2 Milliarden quasi nichts.
Allerhand: Vier Sätze, und vier Falschaussagen. Alle Achtung, du wirst immer effizienter!

die 4 Sätze stimmen.

Wie viel spart die Bahn denn, wen sie das ganze deutsche Netz aufrüstet, aber nicht K20?



2-mal bearbeitet. Zuletzt am 29.01.18 22:39.

Re: Was so alles geht ohne gleich alles abzureissen ...

geschrieben von: monza30

Datum: 29.01.18 20:51

E44 schrieb:
Hat Lutz auch erzählt wo er das Geld dafür hernehmen will.

kann sich jeder selbst ausrechnen: aus dem Erlös von verscherbeltem Tafelsilber.... und mit weniger "Eisenbahn" insgesamt. das ganze "digitale fahren" bedeutet nichts anderes als Abbau von Eisenbahn. Denn für das "digitale fahren" brauchts auch ESTW flächendeckend, möglichst auch nur wenige Zentralen. Und überall wo neue ESTW gebaut werden stellt man fest: es fehlen "Schienen" auf einmal. Denn diese neue Technik ist teuer.... und jedes angeschlossene Gleis kostet. Also wird möglichst wenig angebunden. Aber auch deshalb, weil sonst die Übersichtlichkeit leidet.
rangieren? Ok... aber nur wenn es sich lohnt und die Rangierabteilungen quasi "eingeschlossen" werden und ihre Fahrwege selbst einstellen, etwa durch ortsgestellte Weichen. Denn Verständigung mit einem weit entfernt sitzenden Menschen, der Weichen fernstellen könnte, geht ja wohl nur dann, wenn's mal ein oder zwei Handlungen sind, für sowas haben die Fdl in den zentralen Stw keine zeit, die sehen diese Gleise garnicht.
Was sagt uns das in Hinsicht auf den Güterverkehr? Nicht umsonst wird der LKW-Verkehr ja wachsen, wie man so prognostiziert. Und solche idiotischen Projekte wie S21 haben für den Güterverkehr keinerlei Wert, im Gegenteil. Ja... ich weiß: die Güterzüge fahren ja über die NBS... als völlig neue "Leichtgüterzüge", die es zwar nicht gibt und nicht geben wird, aber immerhin senken diese ja die Kosten bzw. bringen Knete für die Strecke ein.... *sfg*
Das zu erleben das E 44 sprachlos ist, ist erhebend. Sonst wisst ihr doch sonst alles, und wie Wirtschaft funktioniert.

Niemand hat die Absicht die Gegner zu @#$%&.
mental schrieb:
Micha-0815 schrieb:
mental schrieb:
Ja 20% mehr ohne echten Umbau. Beim Stresstest hat die Bahn sich ja geweigert, die doppelte Leistungsfähigkeit nachzuweisen und hat auf nur 30% mehr gesetzt.

Und selbst das hat der stresstest nicht hergegeben.

also bekommen wir für 8,2 Milliarden quasi nichts.
Allerhand: Vier Sätze, und vier Falschaussagen. Alle Achtung, du wirst immer effizienter!
die 4 Sätze stimmen.

...
Mal schauen:
1. "Ja 20% mehr ohne echten Umbau."
Das ist falsch. Die Digitalisierung ist ein sehr massiver Umbau der Technik.

2. "Beim Stresstest hat die Bahn sich ja geweigert, die doppelte Leistungsfähigkeit nachzuweisen ..."
Das ist falsch. Der Stresstest diente nicht dem Nachweis irgendeiner Leistungsfähigkeit, sondern der Ermittlung der Betriebsqualität für einen vorgegebenen Fahrplan.
Dass da trotzdem quasi als Abfallprodukt noch die doppelte Leistungsfähigkeit bestätigt wurde, steht dem nicht entgegen.

3. "... und hat auf nur 30% mehr gesetzt."
Das ist falsch. Die Vorgabe stammte von den Gegnern, weil die aufgrund ihrer Ahnungslosigkeit hofften, dass es nicht funktioniert. Tatsächlich lag die Leistungsanforderung des Stresstests mit rund 34 Zügen/h im Bereich der Nennleistung von S21 - es konnte gar nicht schiefgehen.

4."... Leistungsfähigkeit ... und hat auf nur 30% mehr gesetzt."
Das ist falsch. Nicht die Leistungsfähigkeit wurde um 30% erhöht, sondern die Leistungsanforderung in Form eines Fahrplans.

5. "... nur 30% mehr gesetzt. Und selbst das hat der stresstest nicht hergegeben."
Das ist falsch. Die Leistungsanforderung des Stresstests lag mit letztlich 50 Ankünften in der Spitzenstunde sogar fast 43% über der damaligen Fahrplanleistung (35 Ankünfte in der Spitzenstunde) und mit rund 34 Zügen/h doppelt so hoch wie die Nennleistung des Kopfbahnhofs mit 17 Zügen/h.

6. "also bekommen wir für 8,2 Milliarden quasi nichts."
Wenn das "nichts" ist, na dann ...

Also tatsächlich sogar sechs falsche Aussagen in nur vier Zeilen. Da warst du aber auch schon mal besser.


Und so ganz nebenbei. Mit 20% mehr Leistungsfähigkeit durch Digitalisierung (dann ca. 20,5 Züge/h) würde es der Kopfbahnhhof gerade mal schaffen, den derzeitigen Fahrplan (ca. 22 Züge/h) statt mit mangelhafter mit einer noch risikobehafteten Betriebsqualität zu fahren.
Um die Anforderungen des Finanzierungsvertrages (ca. 27 Züge/h) zu erfüllen, wären weitere 30% erforderlich. Und da müssten dann nochmal 20% drauf, um die Anforderungen an die Leistungsreserven für einen Neubau zu erfüllen (Nennleistung S21 ca. 33 Züge/h). Und da müssten nochmal 20% drauf, um die zusätzlichen Anforderungen des EBA bezüglich der Leistungsreserven für die fernere Zukunft zu erfüllen (Nennleistung mit P-Option ca. 39 Züge/h).

Aber das ist dir ja alles bestens bekannt. ;-)

MfG

Re: Was so alles geht ohne gleich alles abzureissen ...

geschrieben von: E44

Datum: 30.01.18 10:02

schienenbieger schrieb:
mental schrieb:
Micha-0815 schrieb:
mental schrieb:
Ja 20% mehr ohne echten Umbau. Beim Stresstest hat die Bahn sich ja geweigert, die doppelte Leistungsfähigkeit nachzuweisen und hat auf nur 30% mehr gesetzt.

Und selbst das hat der stresstest nicht hergegeben.

also bekommen wir für 8,2 Milliarden quasi nichts.
Allerhand: Vier Sätze, und vier Falschaussagen. Alle Achtung, du wirst immer effizienter!
die 4 Sätze stimmen.

...
Mal schauen:
1. "Ja 20% mehr ohne echten Umbau."
Das ist falsch. Die Digitalisierung ist ein sehr massiver Umbau der Technik.

2. "Beim Stresstest hat die Bahn sich ja geweigert, die doppelte Leistungsfähigkeit nachzuweisen ..."
Das ist falsch. Der Stresstest diente nicht dem Nachweis irgendeiner Leistungsfähigkeit, sondern der Ermittlung der Betriebsqualität für einen vorgegebenen Fahrplan.
Dass da trotzdem quasi als Abfallprodukt noch die doppelte Leistungsfähigkeit bestätigt wurde, steht dem nicht entgegen.

3. "... und hat auf nur 30% mehr gesetzt."
Das ist falsch. Die Vorgabe stammte von den Gegnern, weil die aufgrund ihrer Ahnungslosigkeit hofften, dass es nicht funktioniert. Tatsächlich lag die Leistungsanforderung des Stresstests mit rund 34 Zügen/h im Bereich der Nennleistung von S21 - es konnte gar nicht schiefgehen.

4."... Leistungsfähigkeit ... und hat auf nur 30% mehr gesetzt."
Das ist falsch. Nicht die Leistungsfähigkeit wurde um 30% erhöht, sondern die Leistungsanforderung in Form eines Fahrplans.

5. "... nur 30% mehr gesetzt. Und selbst das hat der stresstest nicht hergegeben."
Das ist falsch. Die Leistungsanforderung des Stresstests lag mit letztlich 50 Ankünften in der Spitzenstunde sogar fast 43% über der damaligen Fahrplanleistung (35 Ankünfte in der Spitzenstunde) und mit rund 34 Zügen/h doppelt so hoch wie die Nennleistung des Kopfbahnhofs mit 17 Zügen/h.

6. "also bekommen wir für 8,2 Milliarden quasi nichts."
Wenn das "nichts" ist, na dann ...

Also tatsächlich sogar sechs falsche Aussagen in nur vier Zeilen. Da warst du aber auch schon mal besser.


Und so ganz nebenbei. Mit 20% mehr Leistungsfähigkeit durch Digitalisierung (dann ca. 20,5 Züge/h) würde es der Kopfbahnhhof gerade mal schaffen, den derzeitigen Fahrplan (ca. 22 Züge/h) statt mit mangelhafter mit einer noch risikobehafteten Betriebsqualität zu fahren.
Um die Anforderungen des Finanzierungsvertrages (ca. 27 Züge/h) zu erfüllen, wären weitere 30% erforderlich. Und da müssten dann nochmal 20% drauf, um die Anforderungen an die Leistungsreserven für einen Neubau zu erfüllen (Nennleistung S21 ca. 33 Züge/h). Und da müssten nochmal 20% drauf, um die zusätzlichen Anforderungen des EBA bezüglich der Leistungsreserven für die fernere Zukunft zu erfüllen (Nennleistung mit P-Option ca. 39 Züge/h).

Aber das ist dir ja alles bestens bekannt. ;-)

Dein Märchenonkel Kefer ist weg. Da du an der Quelle sitzt hol dir das Gutachten der SMA von 2008 raus, dann weist du wie jeder bei der DB dass die Infrastruktur zu knapp ist und deshalb an den Fahrplänen rumgebastelt werden muss.

Aber das ist dir ja alles bestens bekannt. ;-)

laut Pofalla will sich die DB jetzt ehrlich machen, also denke mal darüber nach.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 30.01.18 10:12.

Re: Was so alles geht ohne gleich alles abzureissen ...

geschrieben von: graetz

Datum: 30.01.18 10:03

schienenbieger schrieb:
Und so ganz nebenbei. Mit 20% mehr Leistungsfähigkeit durch Digitalisierung (dann ca. 20,5 Züge/h) würde es der Kopfbahnhhof gerade mal schaffen, den derzeitigen Fahrplan (ca. 22 Züge/h) statt mit mangelhafter mit einer noch risikobehafteten Betriebsqualität zu fahren.
Um die Anforderungen des Finanzierungsvertrages (ca. 27 Züge/h) zu erfüllen, wären weitere 30% erforderlich. Und da müssten dann nochmal 20% drauf, um die Anforderungen an die Leistungsreserven für einen Neubau zu erfüllen (Nennleistung S21 ca. 33 Züge/h). Und da müssten nochmal 20% drauf, um die zusätzlichen Anforderungen des EBA bezüglich der Leistungsreserven für die fernere Zukunft zu erfüllen (Nennleistung mit P-Option ca. 39 Züge/h).

Aber das ist dir ja alles bestens bekannt. ;-)

Jetzt rechne dazu aber den Einsatz von Mitteln für die übliche Ertüchtigung der letzten über 20 Jahre. Die fehlen ja bei K20 zusätzlich. Deine Versuche, K20 schlecht zu schreiben, sind nach wie vor untauglich, weil das niemals ein Grund für die Lösung "S21" war.


Worauf ich hinauswollte ist, dass es für den Bahnverkehr anscheinend andere Lösungswege gibt als Totalabriss und Neubau. Das weiss man eigentlich auch, sonst hätten München und Frankfurt auch ihre Dauerbaugruben. Was kostet denn diese Umrüstung? 5 Milliarden? 10 Milliarden? 20? Vielleicht sogar 50 oder 100? Und selbst dann wäre es im Verhältnis zu S21 wesentlich günstiger, weil das ein netzweites Projekt wäre und nicht nur ein einziger Knoten, wo wir inzwischen wissen, dass schon das Netz drumherum noch nicht mal den Betrieb erlaubt, der mal versprochen wurde - unabhängig davon, ob "S21" seinen Teil dazu überhaupt bringen könnte. Die vielbeschworene Zukunftsfähigkeit Deutschlands würde sich mit einer "Digitalisierung" besser darstellen lassen, als mit radikalen Betonschlachten.

Re: Was so alles geht ohne gleich alles abzureissen ...

geschrieben von: Kelle

Datum: 30.01.18 11:12

graetz schrieb:
Alles Dinge, wo man in Stuttgart der Meinung war, das geht nur mit Abriss und Neubau. Eben ein Beweis, dass die Bahn(!) S21 nicht braucht.
Lügengraetz gibt mal wieder einen zum besten.

Hab grad noch mal die Unisig gewälzt.
In Baseline 47.11 ist tatsächlich spezifiziert, dass man mit ETCS Level 0815 Flughäfen und Neubaustrecken schienenlos an einen Bahnknoten anbinden kann.

https://www.facebook.com/stiefeltour

Re: Was so alles geht ohne gleich alles abzureissen ...

geschrieben von: graetz

Datum: 30.01.18 11:43

Kelle schrieb:
graetz schrieb:
Alles Dinge, wo man in Stuttgart der Meinung war, das geht nur mit Abriss und Neubau. Eben ein Beweis, dass die Bahn(!) S21 nicht braucht.
Lügengraetz gibt mal wieder einen zum besten.

Hab grad noch mal die Unisig gewälzt.
In Baseline 47.11 ist tatsächlich spezifiziert, dass man mit ETCS Level 0815 Flughäfen und Neubaustrecken schienenlos an einen Bahnknoten anbinden kann.

Für die Anbindung hätte es kein "S21" gebraucht und die Bahn will zur Zeit selbst nicht den Filderbahnhof im geplanten Umfang realisieren, weil die Bahn(!) den auch nicht braucht.
Die, die ihn vermeintlich brauchen (und sich grad aufregen, dass der auch vom Angebot her so nicht kommt), zahlen nicht so viel, wie man eigentlich dazu bezahlen müsste.

Aber das Argument K20 wäre nicht ausreichend leistungsfähig und auch nicht erweiterbar, hat sich grade in Luft aufgelöst.

Re: Was so alles geht ohne gleich alles abzureissen ...

geschrieben von: mental

Datum: 30.01.18 14:20

Kelle schrieb:
Hab grad noch mal die Unisig gewälzt.
In Baseline 47.11 ist tatsächlich spezifiziert, dass man mit ETCS Level 0815 Flughäfen und Neubaustrecken schienenlos an einen Bahnknoten anbinden kann.

Eure Fähigkeit zur Verdrängung von Fakten ist unschlagbar.

Jeweils das Teilprojekt, das gerade nicht in den Schlagzeilen steckt, muss zur Begründung für den Rest des Mülls herhalten.

Der Flughafenbahnhof ist völlig sinnlos. Deshalb will die Bahn dort auch ihren Fernverkehr nicht halten.

Aber klar, 10 Milliarden für einen Flughafenbahnhof, super Idee!

Re: Was so alles geht ohne gleich alles abzureissen ...

geschrieben von: mental

Datum: 30.01.18 14:51

schienenbieger schrieb:


Mal schauen:
1. "Ja 20% mehr ohne echten Umbau."
Das ist falsch. Die Digitalisierung ist ein sehr massiver Umbau der Technik.

Winzig, im Vergleich zum Loch. Welcher Befürworter war noch einmal für die Genauigkeit der Sprache verantwortlich?

Zitat:
2. "Beim Stresstest hat die Bahn sich ja geweigert, die doppelte Leistungsfähigkeit nachzuweisen ..."
Das ist falsch. Der Stresstest diente nicht dem Nachweis irgendeiner Leistungsfähigkeit, sondern der Ermittlung der Betriebsqualität für einen vorgegebenen Fahrplan.
Dass da trotzdem quasi als Abfallprodukt noch die doppelte Leistungsfähigkeit bestätigt wurde, steht dem nicht entgegen.

Das Ergebnis war keine doppelte Leistungsfähigkeit und das wird so auch von niemandem behauptet (außer den Forum-Befürwortern). Die geforderte "gute" Qualität wurde nachweislich nicht erreicht.

Zitat:
3. "... und hat auf nur 30% mehr gesetzt."
Das ist falsch. Die Vorgabe stammte von den Gegnern, weil die aufgrund ihrer Ahnungslosigkeit hofften, dass es nicht funktioniert. Tatsächlich lag die Leistungsanforderung des Stresstests mit rund 34 Zügen/h im Bereich der Nennleistung von S21 - es konnte gar nicht schiefgehen.

Kein anderer Großbahnhof fährt vergleichbare Zahlen. Deine Behauptung ist falsch.

Zitat:
4."... Leistungsfähigkeit ... und hat auf nur 30% mehr gesetzt."
Das ist falsch. Nicht die Leistungsfähigkeit wurde um 30% erhöht, sondern die Leistungsanforderung in Form eines Fahrplans.

Da hast du es mir aber gegeben!

Zitat:
5. "... nur 30% mehr gesetzt. Und selbst das hat der stresstest nicht hergegeben."
Das ist falsch. Die Leistungsanforderung des Stresstests lag mit letztlich 50 Ankünften in der Spitzenstunde sogar fast 43% über der damaligen Fahrplanleistung (35 Ankünfte in der Spitzenstunde) und mit rund 34 Zügen/h doppelt so hoch wie die Nennleistung des Kopfbahnhofs mit 17 Zügen/h.

Leistung wird an Höchstzahlen gemessen. Nicht am aktuellen Fahrplan.


Zitat:
6. "also bekommen wir für 8,2 Milliarden quasi nichts."
Wenn das "nichts" ist, na dann ...

30 % mehr für 10 Milliarden ist eindeutig nichts, wenn es 20% mehr sowieso gegeben hätte.

...


Zitat:
Und so ganz nebenbei. Mit 20% mehr Leistungsfähigkeit durch Digitalisierung (dann ca. 20,5 Züge/h) würde es der Kopfbahnhhof gerade mal schaffen, den derzeitigen Fahrplan (ca. 22 Züge/h) statt mit mangelhafter mit einer noch risikobehafteten Betriebsqualität zu fahren.

Diese Behauptung ist eine Lüge. Es gibt keinen Nachweis, für mangelhafte Betriebsqualität des Kopfbahnhofs, schon gar nicht wenn man die Bautätigkeit ausschließt!



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 30.01.18 14:52.
mental schrieb:
Zitat:
4."... Leistungsfähigkeit ... und hat auf nur 30% mehr gesetzt."
Das ist falsch. Nicht die Leistungsfähigkeit wurde um 30% erhöht, sondern die Leistungsanforderung in Form eines Fahrplans.
Da hast du es mir aber gegeben!
Schienenbiegers Äusserungen sind gerade deshalb witzig, weil er den Kopfbahnhof ständig an dieser Leistungsanforderung misst. Und das im Schwachlast-Nachmittagsverkehr.

Der Tiefbahnhof wird dagegen wie selbstverständlich an einem speziell auf diesen Bahnhof zurecht geschneiderten Fahrplan gemessen. Obwohl sich der Fahrplan als Überlastung heraus gestellt hat.

Für mehr Frieden auf Drehscheibe-Online: DSO peacemaker
mental schrieb:
Diese Behauptung ist eine Lüge. Es gibt keinen Nachweis, für mangelhafte Betriebsqualität des Kopfbahnhofs, schon gar nicht wenn man die Bautätigkeit ausschließt!
Schienenbiegers Lieblingsbehauptung, wobei er beim letzten Versuch es zu belegen ziemlich auf die Nase gefallen ist.
Ich dachte, er hätte sich deswegen so rar gemacht, weil er noch immer versucht die mangelhafte Betriebsqualität von K20 nachzuweisen indem er Ankunfts- und Abfahrtzeiten protokolliert :-)))))
Und wie waren Schienenbiegers Ansichten bezüglich Anhydrit,Tunnelbau und der Kosten? Und Fertistellung? Wer lachen will lese mal ältere Threads mit seinen von der Realität zwischenzeitlich einkassierten Behauptungen.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 30.01.18 15:51.

Re: Was so alles geht ohne gleich alles abzureissen ...

geschrieben von: E44

Datum: 30.01.18 16:28

Jetzt geht hier das Geschwafel über die angebliche Leistungsfähigkeit von S21 wieder los.
Die DB hat 2008 bei SMA prüfen lassen ob der gewünschte Fahrplan bei S21 gefahren werden kann und weiss spätestens seither dass es sehr schwierig wird einen Fahrplan zu konstruieren der dann funktioniert.
Für die Besserwisser hier ein Auszug aus der SMA Untersuchung für die Bahn:

Knapp dimensionierte lnfrastruktur (Eingleisigkeiten, Abzweige,
Tiefbahnhof Stuttgart) und weitere Randbedingungen (Durchbindungen,
Erhalt der Fahrplanstruktur aufierhalb Stuttgarts)

-- Gestaltung des Fahrplans nur in sehr geringem Malle möglich
Hohes Stabilitatsrisiko:
—- Hoch bis sehr hoch belastete eingleisige Abschnitte, z.B. Bahnsteigkanten
Flughafen Regionalbahnhof, Eingleisigkeit bei Flughafen Fernbahnhof,
Wendlinger Kurve A
— Notwendige kurze Standzeit Stuttgart tief (fehlende Pufferkapazitat)
- Gegen starke Steigungen anfahrende Zuge verlieren viel Zeit. Einige der
Neubauabschnitte sind hochbelastet (z.B. Stuttgart Hbf — Flughafen -
Abzweig Neckartal, Abzweig Wangen) und mit starker Steigung geplant, so
dass Störungen schnell übertragen werden.

— Sudliche Linienaste S2 / S3 durch zusatzliche -Mischbetriebsstrecke und
nicht ausreichend dimensionierter lnfrastruktur
-- Gesamtsystem nur sehr schwer beherrschbar

Trassen, zum Abzweig Wangen nur bedingt verfügbar (oft mit
Fahrstrassenkonflikten im Tiefbahnhofverbunden), Tiefbahnhof bietet nur
geringe Pufferkapazitfit
_ Endende Züge müssen so gut wie möglich vermieden werden
- Angebotsausweitungen in der Zukunft sind
nur sehr bedingt realisierbar A
(z.B. gewtmschte Verdichtung Ringverkehr Geislingen - Stuttgart
bereits nicht méglich)
_ Durch Tiefbahnhof Stuttgart hat Änderung an einer Linie
bzw. einem Korridor Auswirkungen auf andere
(z.B. bei Anderung Konzept Gäubahn sind die Durchbindungen nicht mehr
möglich und es entstehen endende Züge)


Die Schönheitsfehler hat das OCR Programm fabriziert :-)



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 30.01.18 16:31.

Re: Was so alles geht ohne gleich alles abzureissen ...

geschrieben von: graetz

Datum: 30.01.18 17:15

E44 schrieb:
Jetzt geht hier das Geschwafel über die angebliche Leistungsfähigkeit von S21 wieder los.
Die DB hat 2008 bei SMA prüfen lassen ob der gewünschte Fahrplan bei S21 gefahren werden kann und weiss spätestens seither dass es sehr schwierig wird einen Fahrplan zu konstruieren der dann funktioniert.
Für die Besserwisser hier ein Auszug aus der SMA Untersuchung für die Bahn:
...
Und jüngst eben bestätigt durch die Aussagen mit dem reduzierten Zugangebot am Flughafen und (was hier irgendwie totgeschwiegen wird) die Probleme, die nötigen Durchbindungen im Tiefbahnhof fahrplantechnisch zu gestalten.