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Auch Neubaustrecke wird teurer?

geschrieben von: mental

Datum: 25.01.18 13:55

Aus der StZ:
Zitat:

Am Freitag diskutiert der Aufsichtsrat der Deutschen Bahn die Situation bei Stuttgart 21. Demnach könnte der neue Bahnknoten am Ende 8,2 Milliarden Euro kosten und erst 2025 fertig werden. Auch die Neubaustrecke wird später fertig und teurer.

[www.stuttgarter-zeitung.de]

Hat jemand weitere Informationen? Die war doch bisher ein Musterprojekt?!?



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 25.01.18 13:56.

Re: Auch Neubaustrecke wird teurer?

geschrieben von: mental

Datum: 25.01.18 14:02

Hier gab es schon Andeutungen letzte Woche, hab ich wohl verpasst:
Zitat:

"„Terminrisiken“ auch bei Neubaustrecke"

[www.schwaebische.de]

Bestes Zitat aus dem Artikel:

Zitat:
"Aktuell, so Neumann, prüfe die Bahn, wie ein sogenannter „Vorlaufbetrieb“ auf der NBS aussehen könnte. Vorlaufbetrieb bedeutet: Die Neubautrasse wird befahren, obwohl die Arbeiten in Stuttgart noch länger andauern. Möglich ist dies, weil die Züge von der NBS bei Wendlingen auf die bestehende Strecke (Esslingen - Plochingen - Göppingen - Geislingen) umgeleitet werden könnten – als Querverbindung würde die ebenfalls schon bestehende Verbindung zwischen Wendlingen und Plochingen (Neckartalbahn) fungieren.

Problem allerdings: Die Züge der NBS müssten über eine eingleisige Güterzuganbindungskurve auf die Neckartalbahn (und von dort auf die alte Strecke) geführt werden. Und das Verkehrsministerium rechnet nicht damit, dass die Bahn „für den doch recht kurzen Übergangszeitraum Infrastrukturergänzungen zur Steigerung der Leistungsfähigkeit vorschlagen wird“. Sprich: Das Anbindungsgleis bleibt wohl eingleisig."

Stimmt. Was sind schon 10 Jahre? Da würde ich auch keine Übergangsmaßnahme treffen. Evtl. verzögert sich die NBS ja auch so lange, dass es direkt mit S21 klappt?

Re: Auch Neubaustrecke wird teurer?

geschrieben von: monza30

Datum: 25.01.18 14:06

mental schrieb:
Die war doch bisher ein Musterprojekt?!?


ohne unbedingt etwas behaupten zu wollen: aber haben es nicht gerade "Musterprojekte" und/oder insbesondere Projekte der öffentlichen Hand und GANZ BESONDERS der DBAG an sich, teurer zu werden und länger zu dauern? *lol*

Re: Auch Neubaustrecke wird teurer?

geschrieben von: monza30

Datum: 25.01.18 14:08

mental schrieb:
Stimmt. Was sind schon 10 Jahre? Da würde ich auch keine Übergangsmaßnahme treffen. Evtl. verzögert sich die NBS ja auch so lange, dass es direkt mit S21 klappt?


Laut der Befürworter hier im Forum gehört doch die NBS zu Schrott21. Ist doch nach den Fanboys ein Projekt.

Re: Auch Neubaustrecke wird teurer?

geschrieben von: agw

Datum: 25.01.18 19:45

mental schrieb:
Hier gab es schon Andeutungen letzte Woche, hab ich wohl verpasst:
Zitat:
"„Terminrisiken“ auch bei Neubaustrecke"

[www.schwaebische.de]

Bestes Zitat aus dem Artikel:

Zitat:
"Aktuell, so Neumann, prüfe die Bahn, wie ein sogenannter „Vorlaufbetrieb“ auf der NBS aussehen könnte. Vorlaufbetrieb bedeutet: Die Neubautrasse wird befahren, obwohl die Arbeiten in Stuttgart noch länger andauern. Möglich ist dies, weil die Züge von der NBS bei Wendlingen auf die bestehende Strecke (Esslingen - Plochingen - Göppingen - Geislingen) umgeleitet werden könnten – als Querverbindung würde die ebenfalls schon bestehende Verbindung zwischen Wendlingen und Plochingen (Neckartalbahn) fungieren.

Problem allerdings: Die Züge der NBS müssten über eine eingleisige Güterzuganbindungskurve auf die Neckartalbahn (und von dort auf die alte Strecke) geführt werden. Und das Verkehrsministerium rechnet nicht damit, dass die Bahn „für den doch recht kurzen Übergangszeitraum Infrastrukturergänzungen zur Steigerung der Leistungsfähigkeit vorschlagen wird“. Sprich: Das Anbindungsgleis bleibt wohl eingleisig."

Stimmt. Was sind schon 10 Jahre? Da würde ich auch keine Übergangsmaßnahme treffen. Evtl. verzögert sich die NBS ja auch so lange, dass es direkt mit S21 klappt?
Ein Provisorium für einen Zustand, den man gar nicht haben will, darf man nicht zu attraktiv machen. Nachher gibt es noch Stimmen, die das Provisorium gar nicht so schlimm finden.
Der Mega-GAU wäre doch, wenn es auch schon ohne S21-tief schon recht gut fluppt.

Re: Auch Neubaustrecke wird teurer?

geschrieben von: graetz

Datum: 25.01.18 19:49

agw schrieb:
mental schrieb:
Hier gab es schon Andeutungen letzte Woche, hab ich wohl verpasst:
Zitat:
"„Terminrisiken“ auch bei Neubaustrecke"

[www.schwaebische.de]

Bestes Zitat aus dem Artikel:

Zitat:
"Aktuell, so Neumann, prüfe die Bahn, wie ein sogenannter „Vorlaufbetrieb“ auf der NBS aussehen könnte. Vorlaufbetrieb bedeutet: Die Neubautrasse wird befahren, obwohl die Arbeiten in Stuttgart noch länger andauern. Möglich ist dies, weil die Züge von der NBS bei Wendlingen auf die bestehende Strecke (Esslingen - Plochingen - Göppingen - Geislingen) umgeleitet werden könnten – als Querverbindung würde die ebenfalls schon bestehende Verbindung zwischen Wendlingen und Plochingen (Neckartalbahn) fungieren.

Problem allerdings: Die Züge der NBS müssten über eine eingleisige Güterzuganbindungskurve auf die Neckartalbahn (und von dort auf die alte Strecke) geführt werden. Und das Verkehrsministerium rechnet nicht damit, dass die Bahn „für den doch recht kurzen Übergangszeitraum Infrastrukturergänzungen zur Steigerung der Leistungsfähigkeit vorschlagen wird“. Sprich: Das Anbindungsgleis bleibt wohl eingleisig."

Stimmt. Was sind schon 10 Jahre? Da würde ich auch keine Übergangsmaßnahme treffen. Evtl. verzögert sich die NBS ja auch so lange, dass es direkt mit S21 klappt?
Ein Provisorium für einen Zustand, den man gar nicht haben will, darf man nicht zu attraktiv machen. Nachher gibt es noch Stimmen, die das Provisorium gar nicht so schlimm finden.
Der Mega-GAU wäre doch, wenn es auch schon ohne S21-tief schon recht gut fluppt.
Seit Jahren weiss man, dass die NBS Jahre früher fertig wird. Genauso lange wird eben genau die Anbindung an den Bestand als Teufelszeug verschrieen. Eben genau deswegen. Man wird merken, dass S21 gar nicht so nötig ist für den Bahnverkehr. Es ging nur um Grundstücke. Die Flughafenanbindung ist ja für die Bahn auch nie wichtig gewesen. Sieht man jetzt sehr deutlich.

Re: Auch Neubaustrecke wird teurer?

geschrieben von: Traumflug

Datum: 25.01.18 22:34

mental schrieb:
[www.stuttgarter-zeitung.de]

Hat jemand weitere Informationen?
Im Redaktionshaus der StZ/StN werden Überstunden gemacht:

Zitat
Angesichts dieser Zahlen droht fast aus dem Blick zu geraten, dass auch der andere Teil des Bahnprojekts Stuttgart–Ulm, die Neubaustrecke von Wendlingen nach Ulm, mit Problemen zu kämpfen hat. Sie verteuert sich um gut 460 Millionen Euro auf rund 3,7 Milliarden Euro und wird nicht vor 2022 fertig.
[www.stuttgarter-zeitung.de]

Für mehr Frieden auf Drehscheibe-Online: DSO peacemaker

Re: Auch Neubaustrecke wird teurer?

geschrieben von: mental

Datum: 25.01.18 22:45

Danke für die Information!

Bis vor kurzem wurde tatsächlich mit vorzeitiger Fertigstellung und kleineren Kosten geworben:

"Nach Aussage des Projektsprechers Wolfgang Dietrich vor einigen Wochen ist von einer zeitgleichen Fertigstellung des Bahnhofsprojektes „Stuttgart 21“ und der NBS Wendlingen – Ulm nicht auszugehen. Er geht hingegen von einer vorzeitigen Fertigstellung der Neubaustrecke und damit verbundenen niedrigeren Kosten aus. Die Neubaustrecke könnte also möglicherweise schon ein Jahr früher fertig sein als der neue Hauptbahnhof in Stuttgart (Südwestpresse 05.03.2014)."

[www.matthias-gastel.de]

oder hier:

[www.stuttgarter-zeitung.de]