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 21 - Stuttgart 21 

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Bitte nicht mit V + R ankommen

geschrieben von: manuelo

Datum: 28.01.18 14:08

Wer in einer Diskussion ernst genommen werden möchte, der möge bitte einen großen Bogen um V + R (oder jetzt ohne R) machen. Das muss doch selbst dem größten S21 Kritiker klar sein.

Re: Umstieg 21: Update 2018

geschrieben von: alfons95

Datum: 28.01.18 16:01

graetz schrieb:kmueller schrieb:
kmueller schrieb:
Warum an den anderen genannten Flughäfen, darunter München, erst gar kein spezieller Fernbahnhof gebaut wurde, weiß ich leider nicht.
Man setzte ja erstmal jahrelang auf das falsche Pferd, nämlich den Transrapid, bis V+R eindringlich vorgerechnet hatte, wie exorbitant teuer das wird. Die Bayern haben ein Einsehen gehabt, die BWler nicht ...
Die wikipedia sieht das anders: "Der Bau scheiterte jedoch am Widerstand der Bevölkerung und insbesondere der Landwirte, die ihren Grund für das Projekt nicht verkaufen wollten."
Aus meiner Erinnerung würde ich aber eine noch andere Erklärung heranziehen: Dass der Transrapid enorm teuer war, zeichnete sich früh ab. Da zu kam dann aber, dass die Konkurrenz nicht schlief, und Züge mit hohen Spitzengeschwindigkeiten deutlich zunahmen. Hier gibts bestimmt genug Leute, die die korrekten Zahlen aus dem Kopf wissen, aber war es nicht so, dass der Transrapid damals 350km/h anstrebte, während der TGV auf 350 km/h kam...? Und außer teuer erkauftem Tempo gabs keine nennenswerten Vorteile. Im Gegenteil: Die Technik ließ dann auch aufgrund ihrer Komplexität viele Probleme erwarten. So richtig mehrheitsfähig war der Transrapid in der Bevölkerung nie.

Re: Umstieg 21: Update 2018

geschrieben von: alfons95

Datum: 28.01.18 16:07

Traumflug schrieb:
Tunnelmaus schrieb:
In Teilen könnte das Umstieg-21-Konzept das ja sogar leisten. Es schießt dann aber über das Ziel hinaus und redet Vorteile groß und Risiken klein, was es für mich dann wieder unseriös macht.
So wie es in den Wald hinein schallt, so schallt es hinaus. Wenn die DB mit bunten, nicht belastbaren Bildchen hantiert, bleibt Diskutanten, die dem was entgegen setzen wollen, gar nichts anderes übrig, als zumindest teilweise ebenso zu verfahren.
Damit unterstellst du den Leuten, dass sie grundsätzlich einfältig sind. Und sie jetzt halt auf das Konzept der Gegner "reinfallen" sollen. So wird das nie etwas werden, mit dem Umstieg...

Traumflug schrieb:
Tunnelmaus schrieb:
Und um diese Abwägungsentscheidung - ist ein "Zurück auf Null", unabhängig von der danach entstehenden "Ersatzlösung" jetzt richtig oder falsch - treffen zu können, braucht man dann logischerweise doch wieder halbwegs belastbare Aussagen über mögliche Ersatzlösungen. Diese kann so ein ehrenamtliches Konzept naturgemäß nicht bieten und das erwartet auch niemand, aber dann soll man es bitte auch nicht als fertige und bessere Alternative verkaufen. Also das kann man natürlich - aber vielleicht sollte man dann keine Strafanzeigen drauf stützen.
Du plädierst also dafür, die Hände in den Schoss zu legen und ungerührt die DB die Steuermilliarden verbrennen zu lassen. Denn darauf läuft es hinaus, wenn man auf Deine Forderungen eingehen würde. Der Tod der Demokratie, übertragen auf weitere Projekte der Tod jeder bürgerlichen politischen Aktivität jenseits von Kaffeekränzchen-Gestaltung.
Alleine schon weil aus dem "Dialog" mit den Gegnern ein inzwischen viel zitiertes und oft bekundetes Umdenken in der Politik einsetzte, ist diese Aussage grottenfalsch.
Dazu kommt dann noch, dass "Typen wie du" (C) gar nicht auf die Idee kommen, auch mal einen anderen Blickwinkel einzunehmen. Der könnte nämlich (insbesondere in Anbetracht der VA) sein, dass man bei der Gegnerschaft schlicht nicht überzeugend genug war (und das auf so ziemlich jeder Ebene, also in Punkto pure Sachargumente, Sympathien und Aufzeigen von Alternativen!), um die Mehrheit für einen Abbruch zu organisieren.

Re: Umstieg 21: Update 2018

geschrieben von: kmueller

Datum: 28.01.18 17:22

Ersatzsignal schrieb:
graetz schrieb:
kmueller schrieb:
...Flughäfen...München...kein spezieller Fernbahnhof
Man setzte ja erstmal jahrelang auf das falsche Pferd, nämlich den Transrapid, bis V+R eindringlich vorgerechnet hatte, wie exorbitant teuer das wird. Die Bayern haben ein Einsehen gehabt, die BWler nicht ...
Ironie der Geschichte, würde man heute den Transrapid bauen, dann wäre der unbezahlbar. Inklusive der fehlenden Einnahmen während des Bau. Die Asiaten bringen ihr ganzes Knowhow mit inklusive Personal.

Deswegen ganz grosses Danke an V+R das diese Technik für Deutschland nicht zur Verfügung steht oder teuer bezahlen darf.
Welche Folgeprojekte des Transrapid zum Flughafen Schanghai haben denn die Chinesen im eigenen Land realisiert, und zu welchem Preis bieten sie diese Technik aktuell auf dem Weltmarkt an?

Re: Umstieg 21: Update 2018

geschrieben von: mental

Datum: 28.01.18 18:46

alfons95 schrieb:
Alleine schon weil aus dem "Dialog" mit den Gegnern ein inzwischen viel zitiertes und oft bekundetes Umdenken in der Politik einsetzte, ist diese Aussage grottenfalsch.
Dazu kommt dann noch, dass "Typen wie du" (C) gar nicht auf die Idee kommen, auch mal einen anderen Blickwinkel einzunehmen. Der könnte nämlich (insbesondere in Anbetracht der VA) sein, dass man bei der Gegnerschaft schlicht nicht überzeugend genug war (und das auf so ziemlich jeder Ebene, also in Punkto pure Sachargumente, Sympathien und Aufzeigen von Alternativen!), um die Mehrheit für einen Abbruch zu organisieren.

Alternative Erklärung: Die Befürworter haben ein Budget von 8,2 Milliarden Euro. Die Gegner ca. 8,2 Milliarden Euro weniger.

Re: Umstieg 21: Update 2018

geschrieben von: Traumflug

Datum: 28.01.18 19:40

Tunnelmaus schrieb:
Ja, wenn in diesem Fall die DB noch ein paar Milliarden verbrennt, dann ist das weder das Ende der Demokratie noch das Ende jeglicher bürgerlichen Gestaltungsmöglichkeit. Das ist fundamentalistischer Schwachsinn, was du da schreibst.
Es geht hier nicht um ein paar Milliarden Euro, sondern um die Beteiligung der Bürger am politischen Diskurs. Bislang kann ich aus Deiner Richtung nur Ausführungen lesen, wie es nicht geht. Wie dieser Diskurs funktionieren soll, behältst Du dagegen für Dich.

Für mehr Frieden auf Drehscheibe-Online: DSO peacemaker

Re: Umstieg 21: Update 2018

geschrieben von: alfons95

Datum: 28.01.18 20:18

Traumflug schrieb:Tunnelmaus schrieb:
Tunnelmaus schrieb:
Ja, wenn in diesem Fall die DB noch ein paar Milliarden verbrennt, dann ist das weder das Ende der Demokratie noch das Ende jeglicher bürgerlichen Gestaltungsmöglichkeit. Das ist fundamentalistischer Schwachsinn, was du da schreibst.
Es geht hier nicht um ein paar Milliarden Euro, sondern um die Beteiligung der Bürger am politischen Diskurs. Bislang kann ich aus Deiner Richtung nur Ausführungen lesen, wie es nicht geht. Wie dieser Diskurs funktionieren soll, behältst Du dagegen für Dich.
Natürlich - und deswegen sind die Positionen der Gegner ja auch vollkommen unbekannt. Der Gipfel war ja die VA, bei der Gegner-Positonen totgeschwiegen wurden. Während der Schlichtung besang lediglich der Chor der Nachtwächter von K20 im Kanon die Vorzüge von S21. Demonstrationen werden regelmäßig mit Wasserwerfern und Gummiknüppeln niedergeschlagen, damit auch ja kein Sterbenswörtchen gegen S21 nach außen dringt. Die Internetauftritte der Gegner sind wegen permanenter DDOS Angriffe nicht erreichbar, und etwaige mit den Gegnern sympathisierende Politiker und Journalisten werden sofort vom Verfassungsschutz mundtot gemacht.

Lächerlich - macht Euch nicht kleiner, als ihr seid, wacht endlich mal auf und diskutiert die eigenen Fehler, statt die Schuld immer nur bei Anderen zu suchen!

Made my day

geschrieben von: manuelo

Datum: 28.01.18 21:01

Vielen Dank

Re: Umstieg 21: Update 2018

geschrieben von: Ersatzsignal

Datum: 28.01.18 22:39

Ob die was gebaut oder nicht gebaut haben spielt keine Rolle. Die Asiaten haben die Rechte und Patente, und wer was will muss zahlen. Entweder das die Asiaten das bauen oder es werden als Beispiel 3 Euro pro Fahrgast als Lizenzgebühr fällig.

Re: Umstieg 21: Update 2018

geschrieben von: Traumflug

Datum: 29.01.18 11:29

alfons95 schrieb:
Lächerlich - macht Euch nicht kleiner, als ihr seid, wacht endlich mal auf
Achso. Erst wird lamentiert, dass die Kritiker zu aktiv sind. Dann wird sich beschwert, dass sie nicht aktiv genug sind. Je nach Stellung des Windfähnchens gerade, unsere Tunnelfreunde sind immer dagegen.

Insgesamt sind die Kritiker ziemlich erfolgreich. Obwohl ausserparlamentarisch, gibt es kaum noch einen Zeitungsartikel, der nicht auf deren zutreffend(er)e Vorhersagen hinweist. Warum? Gerade weil die Kritiker nicht auf das Gejammer der Tunnelfreunde hören.

Für mehr Frieden auf Drehscheibe-Online: DSO peacemaker

Re: Umstieg 21: Update 2018

geschrieben von: alfons95

Datum: 29.01.18 12:03

Traumflug schrieb:
alfons95 schrieb:
Lächerlich - macht Euch nicht kleiner, als ihr seid, wacht endlich mal auf
Achso. Erst wird lamentiert, dass die Kritiker zu aktiv sind. Dann wird sich beschwert, dass sie nicht aktiv genug sind. Je nach Stellung des Windfähnchens gerade, unsere Tunnelfreunde sind immer dagegen.

Insgesamt sind die Kritiker ziemlich erfolgreich. Obwohl ausserparlamentarisch, gibt es kaum noch einen Zeitungsartikel, der nicht auf deren zutreffend(er)e Vorhersagen hinweist. Warum? Gerade weil die Kritiker nicht auf das Gejammer der Tunnelfreunde hören.
Du jammerst doch, dass der demokratische Diskurs in Gefahr sei. Das ist er hier allenfalls, sobald man dem Souverän abspricht, eine andere Entscheidung treffen zu dürfen, als man sich selbst vorstellt. Dann war, je nach Gusto, dieser uninformiert, fehlgeleitet, oder schlicht dumm.

Re: Umstieg 21: Update 2018

geschrieben von: graetz

Datum: 29.01.18 12:19

alfons95 schrieb:
Traumflug schrieb:
alfons95 schrieb:
Lächerlich - macht Euch nicht kleiner, als ihr seid, wacht endlich mal auf
Achso. Erst wird lamentiert, dass die Kritiker zu aktiv sind. Dann wird sich beschwert, dass sie nicht aktiv genug sind. Je nach Stellung des Windfähnchens gerade, unsere Tunnelfreunde sind immer dagegen.

Insgesamt sind die Kritiker ziemlich erfolgreich. Obwohl ausserparlamentarisch, gibt es kaum noch einen Zeitungsartikel, der nicht auf deren zutreffend(er)e Vorhersagen hinweist. Warum? Gerade weil die Kritiker nicht auf das Gejammer der Tunnelfreunde hören.
Du jammerst doch, dass der demokratische Diskurs in Gefahr sei. Das ist er hier allenfalls, sobald man dem Souverän abspricht, eine andere Entscheidung treffen zu dürfen, als man sich selbst vorstellt. Dann war, je nach Gusto, dieser uninformiert, fehlgeleitet, oder schlicht dumm.
Nun - bei S21 war der AR auch schon mehrmals "uninformiert", weil falsch informiert. Diejenigen, die S21 nach der Absage dennoch durchdrückten, hatten definitiv keinen besseren Bahnverkehr im Sinn, waren also fehlgeleitet. Und ja, diejenigen, die den "guten Argumenten" immer noch vertrauen, obwohl davon nichts mehr übrig ist, die kann man schon als "dumm" bezeichnen.

Re: Umstieg 21: Update 2018

geschrieben von: alfons95

Datum: 29.01.18 12:31

graetz schrieb:
alfons95 schrieb:
Traumflug schrieb:
alfons95 schrieb:
Lächerlich - macht Euch nicht kleiner, als ihr seid, wacht endlich mal auf
Achso. Erst wird lamentiert, dass die Kritiker zu aktiv sind. Dann wird sich beschwert, dass sie nicht aktiv genug sind. Je nach Stellung des Windfähnchens gerade, unsere Tunnelfreunde sind immer dagegen.

Insgesamt sind die Kritiker ziemlich erfolgreich. Obwohl ausserparlamentarisch, gibt es kaum noch einen Zeitungsartikel, der nicht auf deren zutreffend(er)e Vorhersagen hinweist. Warum? Gerade weil die Kritiker nicht auf das Gejammer der Tunnelfreunde hören.
Du jammerst doch, dass der demokratische Diskurs in Gefahr sei. Das ist er hier allenfalls, sobald man dem Souverän abspricht, eine andere Entscheidung treffen zu dürfen, als man sich selbst vorstellt. Dann war, je nach Gusto, dieser uninformiert, fehlgeleitet, oder schlicht dumm.
Nun - bei S21 war der AR auch schon mehrmals "uninformiert", weil falsch informiert. Diejenigen, die S21 nach der Absage dennoch durchdrückten, hatten definitiv keinen besseren Bahnverkehr im Sinn, waren also fehlgeleitet. Und ja, diejenigen, die den "guten Argumenten" immer noch vertrauen, obwohl davon nichts mehr übrig ist, die kann man schon als "dumm" bezeichnen.
Du weisst nicht, warum die Leute zugestimmt haben. Und die Tatsache, dass es nach wie vor nur eine schrumpfende(!) Minderheit ist, die gegen die Pläne wettert, lässt eigentlich nur den Schluss zu, dass das für die Mehrheit entweder alles in Ordnung ist, oder, wahrscheinlicher, schlicht nicht kümmert.
Das muss man nicht mögen, sollte man aber wenigstens akzeptieren können.

Re: Umstieg 21: Update 2018

geschrieben von: graetz

Datum: 29.01.18 12:34

alfons95 schrieb:
graetz schrieb:
alfons95 schrieb:
Traumflug schrieb:
alfons95 schrieb:
Lächerlich - macht Euch nicht kleiner, als ihr seid, wacht endlich mal auf
Achso. Erst wird lamentiert, dass die Kritiker zu aktiv sind. Dann wird sich beschwert, dass sie nicht aktiv genug sind. Je nach Stellung des Windfähnchens gerade, unsere Tunnelfreunde sind immer dagegen.

Insgesamt sind die Kritiker ziemlich erfolgreich. Obwohl ausserparlamentarisch, gibt es kaum noch einen Zeitungsartikel, der nicht auf deren zutreffend(er)e Vorhersagen hinweist. Warum? Gerade weil die Kritiker nicht auf das Gejammer der Tunnelfreunde hören.
Du jammerst doch, dass der demokratische Diskurs in Gefahr sei. Das ist er hier allenfalls, sobald man dem Souverän abspricht, eine andere Entscheidung treffen zu dürfen, als man sich selbst vorstellt. Dann war, je nach Gusto, dieser uninformiert, fehlgeleitet, oder schlicht dumm.
Nun - bei S21 war der AR auch schon mehrmals "uninformiert", weil falsch informiert. Diejenigen, die S21 nach der Absage dennoch durchdrückten, hatten definitiv keinen besseren Bahnverkehr im Sinn, waren also fehlgeleitet. Und ja, diejenigen, die den "guten Argumenten" immer noch vertrauen, obwohl davon nichts mehr übrig ist, die kann man schon als "dumm" bezeichnen.
Du weisst nicht, warum die Leute zugestimmt haben. Und die Tatsache, dass es nach wie vor nur eine schrumpfende(!) Minderheit ist, die gegen die Pläne wettert, lässt eigentlich nur den Schluss zu, dass das für die Mehrheit entweder alles in Ordnung ist, oder, wahrscheinlicher, schlicht nicht kümmert.
Das muss man nicht mögen, sollte man aber wenigstens akzeptieren können.

Ich weiss zumindest, dass Leute NICHT zugestimmt hatten, nachdem ich mich mit denen über das Projekt unterhalten hatte und sie feststellten, dass sie nicht richtig informiert waren. Dabei reichte es, offizielle Fakten und Zahlen tatsächlich zu nennen.

Re: Umstieg 21: Update 2018

geschrieben von: Traumflug

Datum: 29.01.18 15:03

Nörgel-Alfons schrieb:
Du weisst nicht, warum die Leute zugestimmt haben. Und die Tatsache, dass es nach wie vor nur eine schrumpfende(!) Minderheit ist, die gegen die Pläne wettert, lässt eigentlich nur den Schluss zu, dass das für die Mehrheit entweder alles in Ordnung ist, oder, wahrscheinlicher, schlicht nicht kümmert.
Eine haltlose Unterstellung nach der Anderen. Die Leute vom AR haben zugestimmt, weil sie darum gebeten wurden. Denn das ist kein Entscheidungsgremium, sondern ein Kontrollgremium. Man muss also schon erhebliche Bedenken haben, um nicht zustimmen zu können.

Es "wettern" mehr als 1000 Kritiker gegen die Pläne, aber nur 20 Aufsichtsratsmitglieder dafür. Wo ist da die Mehrheit? Ich weiss, ein schräger Vergleich, doch genau in Deinem Stil.

Wenn Leute etwas nicht kümmert heisst das noch lange nicht, dass sie das Projekt unterstützen. Befürworter-Demos gibt's ja schon lange nicht mehr, also ist das Projekt nach Deiner Lesart tot. Weil kein einziger Befürworter verblieben ist.

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Re: Umstieg 21: Update 2018

geschrieben von: Traumflug

Datum: 29.01.18 15:09

Nörgel-Alfons schrieb:
Du jammerst doch, dass der demokratische Diskurs in Gefahr sei.
Wenn man sich an Tunnelmaus' und Deine Vorgaben hält, ja. Jetzt hattet Ihr zwei ja Gelegenheit, mit einem besseren Verfahren aufzuwarten, doch das Ergebnis ist genau Null.

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Re: Umstieg 21: Update 2018

geschrieben von: alfons95

Datum: 29.01.18 19:47

Traumflug schrieb:Nörgel-Alfons schrieb:
Nörgel-Alfons schrieb:
Du weisst nicht, warum die Leute zugestimmt haben. Und die Tatsache, dass es nach wie vor nur eine schrumpfende(!) Minderheit ist, die gegen die Pläne wettert, lässt eigentlich nur den Schluss zu, dass das für die Mehrheit entweder alles in Ordnung ist, oder, wahrscheinlicher, schlicht nicht kümmert.
Eine haltlose Unterstellung nach der Anderen. Die Leute vom AR haben zugestimmt, weil sie darum gebeten wurden. Denn das ist kein Entscheidungsgremium, sondern ein Kontrollgremium. Man muss also schon erhebliche Bedenken haben, um nicht zustimmen zu können.

Es "wettern" mehr als 1000 Kritiker gegen die Pläne, aber nur 20 Aufsichtsratsmitglieder dafür. Wo ist da die Mehrheit? Ich weiss, ein schräger Vergleich, doch genau in Deinem Stil.

Wenn Leute etwas nicht kümmert heisst das noch lange nicht, dass sie das Projekt unterstützen. Befürworter-Demos gibt's ja schon lange nicht mehr, also ist das Projekt nach Deiner Lesart tot. Weil kein einziger Befürworter verblieben ist.
Anscheinend ist mein Punkt nicht bei dir angekommen: Ihr habt das imaginäre Fußballspiel nicht verloren, weil der Gegner besser war, sondern weil ihr zu wenige Tore gemacht habt.

Re: Umstieg 21: Update 2018

geschrieben von: Paulson vom Dach

Datum: 29.01.18 20:30

alfons95 schrieb:
Traumflug schrieb:Nörgel-Alfons schrieb:
Nörgel-Alfons schrieb:
Du weisst nicht, warum die Leute zugestimmt haben. Und die Tatsache, dass es nach wie vor nur eine schrumpfende(!) Minderheit ist, die gegen die Pläne wettert, lässt eigentlich nur den Schluss zu, dass das für die Mehrheit entweder alles in Ordnung ist, oder, wahrscheinlicher, schlicht nicht kümmert.
Eine haltlose Unterstellung nach der Anderen. Die Leute vom AR haben zugestimmt, weil sie darum gebeten wurden. Denn das ist kein Entscheidungsgremium, sondern ein Kontrollgremium. Man muss also schon erhebliche Bedenken haben, um nicht zustimmen zu können.

Es "wettern" mehr als 1000 Kritiker gegen die Pläne, aber nur 20 Aufsichtsratsmitglieder dafür. Wo ist da die Mehrheit? Ich weiss, ein schräger Vergleich, doch genau in Deinem Stil.

Wenn Leute etwas nicht kümmert heisst das noch lange nicht, dass sie das Projekt unterstützen. Befürworter-Demos gibt's ja schon lange nicht mehr, also ist das Projekt nach Deiner Lesart tot. Weil kein einziger Befürworter verblieben ist.
Anscheinend ist mein Punkt nicht bei dir angekommen: Ihr habt das imaginäre Fußballspiel nicht verloren, weil der Gegner besser war, sondern weil ihr zu wenige Tore gemacht habt.
Richtig. Die Kunst der Schwalbe habt ihr perfekt beherrscht.
Nur: Der Preis war nicht ein gewonnenes Spiel oder ein Pokal, sondern S21 - ein klassischer Pyrrhussieg.
Politisch: Verloren
Verkehrspolitisch: Verloren
Lachnummmer der Nation, das ist Euer Pokal!
Wie hieß es gerade hämisch:
"Ihr könnt alles außer hochdeutsch, Bahnhof und VfB"



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 29.01.18 20:36.

Re: Bitte nicht mit V + R ankommen

geschrieben von: cs

Datum: 30.01.18 23:27

manuelo schrieb:
Wer in einer Diskussion ernst genommen werden möchte, der möge bitte einen großen Bogen um V + R (oder jetzt ohne R) machen. Das muss doch selbst dem größten S21 Kritiker klar sein.
Ich verstehe nicht, warum Du das an meinen Beitrag angehängt hast, ich habe doch lediglich auf den Beitrag von graetz geantwortet, der V+R als Auslöser für den Verzicht auf den Transdrapid in München ins Spiel gebracht hat.
Ansonsten stimme ich mit Deiner Meinung zu V+R voll überein, nur vielen S21-Kritikern ist das offensichtlich nicht klar.

Re: Umstieg 21: Update 2018

geschrieben von: cs

Datum: 31.01.18 00:34

Traumflug schrieb:
Die Kritiker sind fleissig und zukunftsorientiert, deswegen gibt es jetzt ein Update 2018 zu Umstieg 21.

Eine Broschüre, die die Veränderung zur bisherigen Version darstellt (PDF, 2,9 MB):

[www.umstieg-21.de]
Ich habe mir mal ein paar Gedanken zu Traumflugs Aufzählung gemacht und diese nachfolgend niedergeschreiben.

Traumflug schrieb:
Schlüsselelemente des Updates:

- Die Baufortschritte der letzten beiden Jahre stören nicht, die begonnenen Kelchstützen können mit etwas Kreativität sogar in den neuen Landespavillion integriert werden.
Da muss der Landespavillion aber recht groß werden, wenn er die vier begonnenen Kelchstützen umfassen soll. Und wie sollen die Schachtbauerke des Dükers Cannstatter Straße genutzt werden? Auch als intergrierter Teil des neuen Landespavillions?

Traumflug schrieb:
- Der Neubau des Lindenmuseums, für das die Stadt derzeit eine Baufläche sucht, kann hinter dem H7, also dem Bahndirektionsgebäude, erfolgen. Und auch dieses bestehende Gebäude mit einbeziehen.
Ob da wohl der private Investor, dem das ehemalige Bahndirektionsgebäude und das Gelände dahinter gehören, auch mitziehen würde? Mit Museumsbauten lässt sich üblicherweise nicht so viel Rendite erwirtschaften wie mit einer gewerblichen Nutzung.

Traumflug schrieb:
- Ein geschwungener, grosszügiger Fussgängersteg zwischen Nordeingang des Bonatzbaus und dem H7, um Letzteres für das Publikum zu erschliessen.
Diese Idee ist zwar keine Umnutzung von bereits für S21 Gebautem, man sollte sie aber genauer untersuchen, den Steg könnte man ja auch nach Inbetriebnahme von S21 bauen.

Traumflug schrieb:
- Die Riesenkreuzung vor dem Nordeingang durch einen begrünten, grossen Kreisverkehr ersetzen.
Bei dem Verkehrsaufkommen an dieser Kreuzung gibt das weit über den Berufsverkehr hinaus ein Stauchaos. Aber vielleicht will man ja so die Autofahrer vergraulen und den Autoverkehr im Talkessel verringern?

Traumflug schrieb:
- Das Lindenmuseum kann die Tunnelröhren nach Feuerbach und Cannstatt nicht nur für ein Archiv, sondern auch für Ausstellungen nutzen. Zum Beispiel für eine Darstellung der Erdgeschichte in Form eines Zeitstrahls entlang des Tunnels.
Sollen die Tunnel nicht für City-Logistik (siehe weiter unten) genutzt werden? Beides gleichzeitig geht wohl nicht. Auf jeden Fall müssen die Tunnelröhren aber noch mit der Innenschale ausgebaut, also fertiggestellt werden.

Traumflug schrieb:
- Mit Umstieg 21 wird die Internationale Bauausstellung 2027 in Stuttgart wieder möglich!
Für die IBA wird es mit Umstieg 21 auch nicht besser als mit S21

Traumflug schrieb:
- Die Baustellenfläche des Tiefbahnhofstrogs ist quasi die ideale Fläche für die Interimsoper, für die die Stadt ebenfalls eine geeignete Fläche sucht (und sich mit dem Finden schwer tut).
Was jetzt? Zuschütten, Landespavillion mit Freilichtbühne oder Interimsoper?

Traumflug schrieb:
- Bereits gebaute Tunnel können für City-Logistik, also die Belieferung all der Geschäfte durch Elektrofahrzeuge, genutzt werden.
Dazu müssen die Tunnel aber fertig gebaut werden, City-Logistik, die irgendwo mitten im Berg endet, ist nicht sinnvoll.

Traumflug schrieb:
- Die derzeit halbfertige Brücke über den Neckar wird zur Hälfte für die S-Bahn genutzt. Die andere Hälfte der viergleisigen Brücke für einen bequemen Rad- und Fussweg zwischen Cannstatt und Stuttgart.
Also die Brücke soll auch beim Umstieg fertig gebaut werden? Einen bequemen Rad- und Fussweg über den Neckar bekommt die Brücke auch mit S21, dazu braucht man keinen Umstieg.
Wenn die neue Brücke aber von der S-Bahn benutzt werden soll, dann muss auch der noch nicht begonnene neue S-Bahn-Tunnel unter dem Rosensteinpark hindurch noch gebaut werden und die Verlängerung von der neuen Haltestelle Mittnachtstraße bis zum Hauptbahnhof auch irgendwie hergestellt werden, sonst kommt keine S-Bahn bis zur neuen Neckarbrücke.

Traumflug schrieb:
- Doppelgleisiger Anschluss der Neubaustrecke nach Ulm bei Wendlingen. Sehr einfach darstellbar, wenn die NBS zum Flughafen entfällt. Das wäre übrigens selbst beim Weiterbau des Tiefbahnhofs für die Zeit zwischen Fertigstellung NBS und Fertigstellung S 21 zu empfehlen.
5 Jahre Planungs- und Genehmigungszeit, anschließend 3 Jahre Bauzeit, d.h. Fertigstellung nicht vor 2026. Ganz abgesehen davon, dass ohne Stop der NBS Wendlingen-Stuttgart das zweite Gleis nur sehr aufwendig geführt werden kann, ist dies auch zeitlich als Interimslösung bis zur Inbetriebnahme von S21 unsinnig.

Traumflug schrieb:
- Ein Ausbau des Bahnhofs in Wendlingen für ICEs, um den schnellen Umstieg in die S-Bahn weiter zum Flughafen (mit dem schon vorher propagierten S-Bahn-Ringschluss) zu ermöglichen.
Wenn die DB schon direkt am Flughafen keine ICE halten lassen will, warum sollte sie dann in Wendlingen welche halten lassen?

Traumflug schrieb:
- Die Ersparnis gegenüber dem Weiterbau beträgt weiterhin geschätzte 5 Milliarden Euro.
Traumflug schrieb:
Erste Medienberichte gibt es bereits:

[www.swr.de]
Schöner Versprecher von Norbert Bongartz im swr-Interview (bei ca. 2:40): "Die Bahn kann nicht mehr sagen, der Umstieg wird billiger sein, als ein Weiterbauen"

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