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 21 - Stuttgart 21 

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graetz schrieb:
Zitat:
Warum hat man dann schon 2013 zumindest einen Plan entwickelt, die damals bekannten Kosten zu stemmen?
Absolut irrelevannt.

Weil es nicht belegt, dass die DB die Baustellen stoppen würde bzw. gestoppt hat.

https://www.facebook.com/stiefeltour
Kelle schrieb:
graetz schrieb:
Zitat:
Warum hat man dann schon 2013 zumindest einen Plan entwickelt, die damals bekannten Kosten zu stemmen?
Absolut irrelevannt.

Weil es nicht belegt, dass die DB die Baustellen stoppen würde bzw. gestoppt hat.
Kann die Bahn auch nicht, solange nicht wenigstens die 4,5 Milliarden aufgebraucht sind, die tatsächlich von allen beteiligten finanziert und zugesagt sind. Erst dann, also noch eine Milliarde, dann kann die Bahn stoppen. Das wird innerhalb der Prozesszeit sein.

Umsatz!

geschrieben von: Altgott

Datum: 21.01.18 12:17

Und? Was bringt dir ein Wahnsinnsumsatz, wenn Dir in allen möglichen Bereichen eh schon die Einsparungen (in allen möglichen Bereichen des Konzerns) der letzten Jahrzehnte auf die Füsse fallen... mit S21 wird eine Menge Geld innerhalb des Konzerns gebunden!

Und Umsatz ist noch laaaaange kein Gewinn!

Die Bahn könnte auch hunderte von Billionen Umsatz, aber am Ende doch kein Gewinn haben...

Gruß, Sven Altgott



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 21.01.18 12:18.
graetz schrieb:
Du hast Recht! Deswegen wird der AR Ende des Monats beschliessen, einfach neue Kredite für S21 aufzunehmen. Wozu dann noch klagen? 2013 haben die zwar darauf bestanden, die Projektpartner zu verklagen, um überhaupt mehr Geld (das trotzdem nicht ausreicht) zu bewilligen, aber wenn Micha sagt, dass es so einfach ist ...

Selbst wenn es einfach ist, gibt es deswegen keinen Grund für die Bahn, auf ihr zustehendes Geld von der Stadt zu verzichten. Die Pseudo-Schlussfolgerung die du hier ziehst ist also einmal mehr großer Quatsch.

graetz schrieb:
Wenn kein Geld da ist, kann man auch nicht bauen. Im Moment ist nicht genug Geld da. Also kann man irgendwann nicht mehr bauen. Klar kostet sowas auch aber dies ist eben nicht relevant, wenn kein Geld mehr da ist. Laut Micha nimmt die Bahn dann einfach neue Kredite auf. Das werden wir ja diesen Monat noch sehen ...
Auch das ist falsch. Ich habe stets nur gesagt, dass die Bahn leicht Kredite aufnehmen könnte. Ich hatte Dir bereits zuvor explizit widersprochen, dass ich der Meinung wäre, dass daraus automatisch folgen würde, dass sie beschließt es zu tun. Entweder bist Du also mal wieder vergesslich, oder Du lügst gerade heraus. In jedem Fall verwechselst Du einmal mehr Deine Schlussfolgerungen mit angeblichen Aussagen von mir.

graetz schrieb:
Kelle schrieb:
Und was Deine Verweise auf Micha hier sollen, weiß ich nicht.
Oder hast Du Dich beim Anwenden seiner Gedanken im Endlosloop aufgehangen?
Und Micha hat hier nun mal geschrieben, dass die Bahn einfach so neue Kredite aufnehmen kann. Wir werden es ja sehen. Ende des Monats ist ja die AR-Sitzung, wo man das dann sicher leicht beschliessen kann.
Ja, aber trotzdem wird nicht klar, was Deine Verweise auf angebliche Aussagen von mir sollen? Du scheinst die ja nicht für richtig zu halten, somit können sie kein Argument für dich darstellen, also warum bringst Du sie in diese Diskussion ein?

Da fallen mir zwei mögliche Gründe für ein:

a) Du suchst Streit, und trollst daher wieder mit erfundenen Aussagen von mir rum.
b) Du versuchst mir die Behauptung unterzuschieben, der Aufsichtsrate müsse Kredite bewilligen, um -- falls er es nicht tut -- mir nachzusagen ich hätte was falsches behauptet. Also die Vorbereitung eines polemischen Angriffs.

Nur mit einer sachlichen Diskussion hat das, was Du hier wieder treibst, ganz offensichtlich nichts zu tun.

Gruß, Micha

Ich werde auf Antworten zu meinen Beiträgen, die deren Inhalt augenscheinlich bewusst verdrehen oder ignorieren, oder polemisch, provokativer Natur sind, im Regelfall selbst nichts mehr erwidern. Das gilt auch für Beiträge, in denen mir Standpunkte oder Behauptungen unterstellt werden, die ich tatsächlich nicht teile bzw. nicht getätigt habe. Ich vertraue in Zukunft auf Euch Mitleser, dass Ihr das alleine durchschaut, und Euch bei der Bewertung meines Standpunkts an den Aussagen in meinen eigenen Beiträgen orientiert.







1-mal bearbeitet. Zuletzt am 21.01.18 12:23.
Micha-0815 schrieb:
Da fallen mir zwei mögliche Gründe für ein:

a) Du suchst Streit, und trollst daher wieder mit erfundenen Aussagen von mir rum.
b) Du versuchst mir die Behauptung unterzuschieben, der Aufsichtsrate müsse Kredite bewilligen, um -- falls er es nicht tut -- mir nachzusagen ich hätte was falsches behauptet. Also die Vorbereitung eines polemischen Angriffs.

Nur mit einer sachlichen Diskussion hat das, was Du hier wieder treibst, ganz offensichtlich nichts zu tun.
c) Ich zeige wiederholt, dass Deine Ausführungen nichts mit der Realität zu tun haben.

Niemand redet im Moment über "neue" Kredite, sollte der Klage scheitern. Alle reden davon, dass der Bund nachschiessen muss - bis auf den Bund natürlich, der will damit nichts mehr zu tun haben. S21 einfach über "neue Kredite" fertig zu finanzieren ist nur ein feuchter Traum der Befürworter hier im Forum.
graetz schrieb:
Micha-0815 schrieb:
Da fallen mir zwei mögliche Gründe für ein:

a) Du suchst Streit, und trollst daher wieder mit erfundenen Aussagen von mir rum.
b) Du versuchst mir die Behauptung unterzuschieben, der Aufsichtsrate müsse Kredite bewilligen, um -- falls er es nicht tut -- mir nachzusagen ich hätte was falsches behauptet. Also die Vorbereitung eines polemischen Angriffs.

Nur mit einer sachlichen Diskussion hat das, was Du hier wieder treibst, ganz offensichtlich nichts zu tun.
c) Ich zeige wiederholt, dass Deine Ausführungen nichts mit der Realität zu tun haben.

Angebliche Ausführungen wohlgemerkt. Also das gleiche wie b). Danke für die Klarstellung.

Gruß, Micha

Ich werde auf Antworten zu meinen Beiträgen, die deren Inhalt augenscheinlich bewusst verdrehen oder ignorieren, oder polemisch, provokativer Natur sind, im Regelfall selbst nichts mehr erwidern. Das gilt auch für Beiträge, in denen mir Standpunkte oder Behauptungen unterstellt werden, die ich tatsächlich nicht teile bzw. nicht getätigt habe. Ich vertraue in Zukunft auf Euch Mitleser, dass Ihr das alleine durchschaut, und Euch bei der Bewertung meines Standpunkts an den Aussagen in meinen eigenen Beiträgen orientiert.



Micha-0815 schrieb:
graetz schrieb:
Micha-0815 schrieb:
Da fallen mir zwei mögliche Gründe für ein:

a) Du suchst Streit, und trollst daher wieder mit erfundenen Aussagen von mir rum.
b) Du versuchst mir die Behauptung unterzuschieben, der Aufsichtsrate müsse Kredite bewilligen, um -- falls er es nicht tut -- mir nachzusagen ich hätte was falsches behauptet. Also die Vorbereitung eines polemischen Angriffs.

Nur mit einer sachlichen Diskussion hat das, was Du hier wieder treibst, ganz offensichtlich nichts zu tun.
c) Ich zeige wiederholt, dass Deine Ausführungen nichts mit der Realität zu tun haben.

Angebliche Ausführungen wohlgemerkt. Also das gleiche wie b). Danke für die Klarstellung.

Micha-0815 schrieb:
Auch das ist falsch. Ich habe stets nur gesagt, dass die Bahn leicht Kredite aufnehmen könnte.
Und genau das kann sie eben nicht und hat es auch in der Vergangenheit nicht erwogen, weil sie es eben nicht so einfach kann. Das ist Fakt seit 2013.
Und niemand sonst sagt das zur Zeit. Nicht die Bahn und nicht die Projektpartner. Nur die Befürworter hier.
graetz schrieb:
Micha-0815 schrieb:
Nur mit einer sachlichen Diskussion hat das, was Du hier wieder treibst, ganz offensichtlich nichts zu tun..
Micha-0815 schrieb:
Auch das ist falsch. Ich habe stets nur gesagt, dass die Bahn leicht Kredite aufnehmen könnte.
Und genau das kann sie eben nicht und hat es auch in der Vergangenheit nicht erwogen, weil sie es eben nicht so einfach kann. Das ist Fakt seit 2013.
Und niemand sonst sagt das zur Zeit. Nicht die Bahn und nicht die Projektpartner. Nur die Befürworter hier.
Nun drehst Du völlig frei. 2013 wurde ja gerade beschlossen, mit dem Projekt weiterzumachen, und die Mehrkosten bis zu einer gerichtlichen Klärung vorzuschießen, sollten die Projektpartner nicht freiwillig ihren Verpflichtungen nachkommen.

Bereits damals hatte die Bahn eine Schluldenlast von rund 16 Mrd Euro. Wie -- außer mit neuen oder der nicht-Ablösung von alten Schulden -- sollte denn Deiner Ansicht nach diese Zwischenfinanzierung aussehen?

Und die Kreditratings der Bahn sind weiterhin gut: [www1.deutschebahn.com]

Nun kannst Du aus all dem gerne einen anderen Schluss ziehen, als ich das tue. Ich nehme Dir Deiner Meinung nicht, auch wenn ich sie für vollends albern halte. Aber ich sehe keine Sinn darin, weiter das Offensichtliche mit Dir zu "diskutieren".

Gruß, Micha

Ich werde auf Antworten zu meinen Beiträgen, die deren Inhalt augenscheinlich bewusst verdrehen oder ignorieren, oder polemisch, provokativer Natur sind, im Regelfall selbst nichts mehr erwidern. Das gilt auch für Beiträge, in denen mir Standpunkte oder Behauptungen unterstellt werden, die ich tatsächlich nicht teile bzw. nicht getätigt habe. Ich vertraue in Zukunft auf Euch Mitleser, dass Ihr das alleine durchschaut, und Euch bei der Bewertung meines Standpunkts an den Aussagen in meinen eigenen Beiträgen orientiert.



Micha-0815 schrieb:
graetz schrieb:
Micha-0815 schrieb:
Nur mit einer sachlichen Diskussion hat das, was Du hier wieder treibst, ganz offensichtlich nichts zu tun..
Micha-0815 schrieb:
Auch das ist falsch. Ich habe stets nur gesagt, dass die Bahn leicht Kredite aufnehmen könnte.
Und genau das kann sie eben nicht und hat es auch in der Vergangenheit nicht erwogen, weil sie es eben nicht so einfach kann. Das ist Fakt seit 2013.
Und niemand sonst sagt das zur Zeit. Nicht die Bahn und nicht die Projektpartner. Nur die Befürworter hier.
Nun drehst Du völlig frei. 2013 wurde ja gerade beschlossen, mit dem Projekt weiterzumachen, und die Mehrkosten bis zu einer gerichtlichen Klärung vorzuschießen, sollten die Projektpartner nicht freiwillig ihren Verpflichtungen nachkommen.

Bereits damals hatte die Bahn eine Schluldenlast von rund 16 Mrd Euro. Wie -- außer mit neuen oder der nicht-Ablösung von alten Schulden -- sollte denn Deiner Ansicht nach diese Zwischenfinanzierung aussehen?

Und die Kreditratings der Bahn sind weiterhin gut: [www1.deutschebahn.com]

Nun kannst Du aus all dem gerne einen anderen Schluss ziehen, als ich das tue. Ich nehme Dir Deiner Meinung nicht, auch wenn ich sie für vollends albern halte. Aber ich sehe keine Sinn darin, weiter das Offensichtliche mit Dir zu "diskutieren".

Eben. Es war eine Auflage, das Geld woanders wieder zurückzuholen und nicht durch eigene Verdienste. Damit konnte man zwar erstmal weiter machen. Aber man setzte natürlich auf die Zeit. Jetzt vier Jahre später ist grade mal die Klage eingereicht und man muss jetzt aber noch mehr finanzieren. 2013 war eben schon die Schmerzgrenze erreicht. Das Projekt da bereits unwirtschaftlich. Und unabhängig vom Kreditranking nimmt die Bahn sonst immer nur dort Kredite auf, wo das Geld auch wieder reinverdient werden kann. Das gehört zum Ranking dazu. Würde die Bahn anfangen, nur noch Kredite aufzunehmen,, um das dann zu verbrennen, würde auch das Ranking nach unten gehen. Und nach wie vor redet niemand(!) von neuen Krediten. Wie schon zuvor, teilt niemand der Verantwortlichen Deine Sicht der Dinge.
Kelle schrieb:
Hast Du außer blabla auch mal was fundiertes anzubieten?

Die Bahn ist ein profitables Unternehmen mit einem Umsatz über die Projektlaufzeit von mehr als einer halben Billion €.
Und das Unternehmen scheitert bei ner Zwischenfinanzierung von 2 oder 3 oder 4 Milliarden.

Neee, iss klar.

Erzähl mehr davon, wie man so wenig Ahnung haben kann.


da fallen jetzt (schön nachzulesen)deine unflätigen "Lügen"-Vorwürfe mal direkt auf dich zurück....
wenn doch die Zwischenfinanzierung von 2-4 Milliarden keinerlei Probleme für diese doch soooo reiche Bahn ist, frage ich dich mal, wieso es dann ein riesiges Problem ist, wenn der Anteilseigner seine Dividende haben will.
Und so als Weiterbildung für dich: Umsatz ist nicht zu verwechseln mit Gewinn. Auch wenn Umsatzzahlen schön anzusehen sind.....
Tja... und dann wäre noch die Frage, warum diese ach so reiche Bahn ihr Tafelsilber verscherbelt und noch viel mehr verscherbelt hat, Personal, was man dringend braucht, rausgeworfen hat, die Infrastruktur vernachlässigt hat und auch weiter vernachlässigt, Projekte verzögert weil keine Knete dafür vorhanden ist usw usw....
Also hör endlich auf zu lügen....
Steuerzahler schrieb:
Da gibt es beispielsweise Verträge, zu welchem Zeitpunkt das Gleisvorfeld des alten Kopfbahnhofes zu verschwinden hat, und welche Strafzahlungen dann fällig sind, wenn dieser Zeitpunkt nicht eingehalten wird. Darüber hinaus wird schon noch der eine oder andere Vertrag in den Schubladen liegen (die wir gar nicht kennen), deren Nichterfüllung der Bahn Kopfschmerzen bereiten könnte.

Diese Erpressungsversuche werden auf lange Sicht nur Verlierer nach sich ziehen!
Der Kuddelmuddel ist außerdem ein gefundenes Fressen für Dritte, die entweder der DB oder dem Bund oder dem Land oder der Stadt oder einfach nur politischen Gegnern eins auswischen wollen.

Dort könnte es dann Gewinner geben.

Nachtrag: Je mehr Streit, desto mehr Munition. Je mehr Prozesse, desto wirksamere Geschosse.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 21.01.18 14:18.
alfons95 schrieb:
Was denkst du denn, wie lange es dauern wird, bis die Klage letztinstanzlich entschieden ist...?
Das wird man wie alles im Zusammenhang S21 wissen, sobald es passiert ist.

Als erstes wird zu klären sein, was überhaupt die letzte Instanz ist. Das Bundesverwaltungsgericht, weil maßgeblich öffentliche Hände beteiligt sind? Der BGH, weil es ein gewinnorientiertes privatwirtschaftliches Projekt ist? Oder wegen dieses Kuddelmuddels das Verfassungsgericht? Oder EU-Gerichte, weil jemand damit das Beihilfethema reinzieht? Womöglich wird die letztinstanzliche Zuständigkeit sogar unerwartet übernommen von einer Bundestagswahl oder einer Finanzkrise...

Re: Der Finanzierungsanteil der Stadt soll sich verdreifachen

geschrieben von: cs

Datum: 21.01.18 14:46

Kelle schrieb:
graetz schrieb:
[...]
Du lügst ohne rot zu werden.
Woher weißt Du das, siehst du Ihn?
cs schrieb:
Woher weißt Du das, siehst du Ihn?


das ist doch DAS Merkmal der Befürworter: die sehen alle mehr als die Realität tatsächlich hergibt. Die sehen z.B. die Einhaltung des Kostendeckels, die planmässige Fertigstellung der Tiefschräghaltestelle, Mehrverkehr und besseren Eisenbahnverkehr durch diesen Blödsinn usw. Und die sehen NICHT was da wirklich abgeht, z.B. auch ein Erpressungspotential mit der Baugrube....
..



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 21.01.18 17:58.
monza30 schrieb:
cs schrieb:
Woher weißt Du das, siehst du Ihn?

das ist doch DAS Merkmal der Befürworter: die sehen alle mehr als die Realität tatsächlich hergibt. Die sehen z.B. die Einhaltung des Kostendeckels, die planmässige Fertigstellung der Tiefschräghaltestelle, Mehrverkehr und besseren Eisenbahnverkehr durch diesen Blödsinn usw. Und die sehen NICHT was da wirklich abgeht, z.B. auch ein Erpressungspotential mit der Baugrube....
Wenn ich mir die Beiträge so anschaue, dann glaube ich nicht, dass sie nicht wissen was wirklich abgeht. Im Gegenteil, der eine oder andere ist so schnell mit seiner Antwort, dass er hier pausenlos mitlesen muss um dann sofort zu reagieren. Das ist ohne Teamarbeit oder Unterstützung von Dritten kaum möglich. Es geht ihnen ausschließlich darum, hier keinen Kristalisationspunkt für Kritik entstehen zu lassen. Ein Widerstandsnest innerhalb eines Bahnforums gilt es wohl zu verhindern (ich höre schon wie das berüchtigte "verschwöhr" in die Tastatur gehauen wird)...
Darum wird entweder plump dazwischen gepöpelt, ein neues Thema aufgemacht oder was es eben sonst noch an Instrumenten gibt, um vom eigentlichen Kritikpunkt abzulenken.
Das Auftreten von Kelle, dem Mann fürs Grobe, ist für mich immer ein deutliches Zeichen dafür, dass mal wieder Feuer unterm Dach ist. Wir werden bald noch viel mehr von ihm lesen dürfen...
graetz schrieb:
alfons95 schrieb:
graetz schrieb:Zitat:
Dir kommt nicht der Gedanke, dass dieser Baustop dann kommt, wenn die Klage sich als wenig aussichtsreich erweisen sollte? Genau dann ist die Erpressung erst sinnvoll.
Was denkst du denn, wie lange es dauern wird, bis die Klage letztinstanzlich entschieden ist...?
Die Anwälte sehen schon lange vorher, ob es erfolgreich wird oder nicht.
Jetzt wird deine Argumentation wieder etwas verzweifelt: Soso, die Anwälte wissen also schon lange vorher, ob man erfolgreich sein wird oder nicht? Alleine diese Aussage zeugt von einer etwas - wie drückt man sich da doch so schön aus - Einschätzung weit ab von jeglicher Lebenserfahrung. Kein Mensch kann Heute sagen, ob die Sprechklausel wörtlich oder im "Tenor des Vertrags" ausgelegt werden wird, und das kann sich von Instanz zu Instanz munter ändern.

graetz schrieb:
Man wird natürlich trotzdem durch alle Instanzen gehen weil man es muss.
Wer zwingt denn die Bahn? Und was hat sie davon?!?

graetz schrieb:
Ich weiss, nicht die Antwort auf Deine Frage, aber auf die Prozesslänge an sich kommt es auch gar nicht an.
Oh doch: Wenn die Bahn letztinstanzlich erst dann scheitert, wenn der neue Bahnhof bereits ein Dach hat, "nur noch" der Innenausbau läuft, und die Baulogistik auch schon rückgebaut wird, dann wirds schwierig mit dem Erpressungspotential.

graetz schrieb:
Man wird während des Prozess schon Druck ausüben, wenn die Verhandlung selbst schon zeigt, wie schlecht die Position der Bahn ist. Und gehe davon aus, dass "Baustopp" garantiert während der Verhandlung von der Bahn ins Spiel gebracht wird. Es ist ja eine direkte Konsequenz auf "kein Geld mehr da."
Wie gesagt, die einzelenen Instanzen, durch die man sich prozessiert, können durchaus abweichende Urteile fällen. Das ist jetzt nur wieder pures "die Bahn ist das Grundböse"-Denken. Lächerlich.
Traumflug schrieb:
Zitat
Die Stadt zahlte zum Beispiel an den drei Milliarden ursprünglicher Bausumme 31,6 Millionen Euro [...] Den ursprünglichen Risikotopf füllte die Landeshauptstadt mit 260,4 Millionen Euro [...]. Bei Baukosten von nun bis zu 7,9 Milliarden müsste die Stadt nach Rechnung der Bahn sich mit weiteren 591,6 Millionen Euro am Risikobudget beteiligen.
Also nicht mehr 260,4 + 31,6 = 292 Millionen Euro, sondern dann 292 + 591,6 = 883,6 Millionen Euro. Aus Sicht der Stadt wird damit locker die Elbphilharmonie getoppt. Die Kosten der Elphi haben sich nur verzehnfacht; Stuttgart schafft es, die ursprünglich vorgesehene Baukostenbeteiligung zu verzwanzigfachen.

Was die Befürworter hier treiben, ist der ultimative Kampf gegen die Realität. Deshalb noch einmal zurück zum Anfang.

Hier sieht man an den alten Zahlen, wie der Betrug von Anfang an eingefädelt wurde. Gerechnet wurde mit einem großen Risikopuffer, was jegliches Gegnerargument damals fast unmöglich gemacht hat. Dazu schweigen alle unsere Befürworter heute, aus ihren Aussagen lässt sich aber leicht ableiten, dass sie von Anfang an von Mehrkosten ausgingen. das nennt man dann Betrug.

Die Zahlen stammen aus einem Zeitungsartikel, der beschreibt mit welchen Forderungen von Unsummen sich die Stadt auseinanderzusetzen hat. Die Befürworter streiten diese Wirklichkeit einfach ab (mit einem vagen Hinweis auf die Stadt als fehlenden Vertragspartner.

Auch das offensichtliche Erpressungsszenario wird von den Befürwortern direkt geleugnet. Eine Milliardenbauruine in der Stadt, spielt für sie angeblich keine Rolle. Das muss man im Kontext sehen, es sind eben Menschen die bei jedem dieser schritte den Betrug bis zum letzten Moment abgestritten haben und das tun sie nun eben weiter.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 21.01.18 19:03.
alfons95 schrieb:
Oh doch: Wenn die Bahn letztinstanzlich erst dann scheitert, wenn der neue Bahnhof bereits ein Dach hat, "nur noch" der Innenausbau läuft, und die Baulogistik auch schon rückgebaut wird, dann wirds schwierig mit dem Erpressungspotential.

Dieser Kommentar schlägt in punkto Lächerlichkeit definitiv dem Fass den Boden aus.

Wenn bei einem solche Projekt Milliarden fehlen, endet der Bau nicht, wenn das Dach schon steht. Viel wahrscheinlicher ist, dass man noch gar nicht erkennt, dass es ein Bahnhof wird, wenn kein Geld mehr da ist.
mental schrieb:alfons95 schrieb:
alfons95 schrieb:
Oh doch: Wenn die Bahn letztinstanzlich erst dann scheitert, wenn der neue Bahnhof bereits ein Dach hat, "nur noch" der Innenausbau läuft, und die Baulogistik auch schon rückgebaut wird, dann wirds schwierig mit dem Erpressungspotential.
Dieser Kommentar schlägt in punkto Lächerlichkeit definitiv dem Fass den Boden aus.

Wenn bei einem solche Projekt Milliarden fehlen, endet der Bau nicht, wenn das Dach schon steht. Viel wahrscheinlicher ist, dass man noch gar nicht erkennt, dass es ein Bahnhof wird, wenn kein Geld mehr da ist.
Ach, mental....ich könnte nicht sagen, dass ich deine Beiträge vermisst hätte...
Und zu deinem Einwand nur soviel: Ab wann erkennt man denn, dass da sein Bahnhof wird? Wenn man die Bahnsteige erkennen kann? Und die Tunnel für den Zulauf zu erkennen sind...? Ich pack sogar noch ein paar Kelchstützenfüße oben drauf!

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