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Die Geister von Oettinger und Schuster

geschrieben von: Traumflug

Datum: 10.01.18 15:03

In der Kontext:Wochenzeitung ist ein recht interessantes Interview mit Anwalt und Ex-Stadtrat Roland Kugler zur Klage der DB gegen die anderen Projektpartner erschienen:

[www.kontextwochenzeitung.de]

Demnach geht es wohl vor Allem darum, wer die Kostensteigerungen zu verantworten hat. Ob sie allgemeiner Natur, wie z.B. allgemeine Baukostensteigerungen, oder eher mit dem Handeln der Projektpartner begründet sind. Bei Stadt und Land sieht er wohl recht wenige Versäumnisse, die hätten sich an alle Zusagen gehalten. Gleichzeitig hält er es auch für nicht abwegig, dass z.B. die Stadt die DB auf Schadenersatz wegen der nunmehr geplatzten Bauausstellung verklagt.

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Re: Die Geister von Oettinger und Schuster

geschrieben von: graetz

Datum: 10.01.18 17:22

Traumflug schrieb:
In der Kontext:Wochenzeitung ist ein recht interessantes Interview mit Anwalt und Ex-Stadtrat Roland Kugler zur Klage der DB gegen die anderen Projektpartner erschienen:

[www.kontextwochenzeitung.de]

Demnach geht es wohl vor Allem darum, wer die Kostensteigerungen zu verantworten hat. Ob sie allgemeiner Natur, wie z.B. allgemeine Baukostensteigerungen, oder eher mit dem Handeln der Projektpartner begründet sind. Bei Stadt und Land sieht er wohl recht wenige Versäumnisse, die hätten sich an alle Zusagen gehalten. Gleichzeitig hält er es auch für nicht abwegig, dass z.B. die Stadt die DB auf Schadenersatz wegen der nunmehr geplatzten Bauausstellung verklagt.
Das erklärt eben die jetzige Projektfreundlichkeit von Kretschmann. Alles relevant für genau so eine Klage.
Erklärt eben auch diese jüngste Pressemeldung der Bahn zum Fernverkehr. Das wäre tatsächlich ein Versäumnis der Bahn.
Nur werden wohl die Engpässe nicht auf wundersame Weise beseitigt werden, sondern Bestand haben. Mit der Aussage, man wird dann zwei Jahre vor Eröffnung sehen (warum nicht wörtlich „2022“?), hofft man wohl darauf, dass die Bombe erst nach einem für die Bahn gewonnenen Prozess platzt. Nur weiss jetzt schon jeder über diese Bombe Bescheid.

Re: Die Geister von Oettinger und Schuster

geschrieben von: monza30

Datum: 10.01.18 19:00

und überall liest man in solchen Artikeln, dass die "Sprechklausel" natürlich so ausgelegt werden muss, dass die Partner der bahn bereit wären, mehr Knete zu löhnen. Man kann ja auch einfach sagen, dass man über den Abbruch reden will. Denn der Kostendeckel ist ja festgemauert in der Erde und bricht nicht. das ist ja ZUSAGE der Bahn und wurde durch einen gewissen Herrn Grube noch in frecher Art und Weise öffentlich gesagt. Genau wie ein Herr Kefer das während der Schlichtung immer gesagt hat. Und wie es Grundlage bei der Abstimmung durch das Volk war.
Die Verzögerungen hat sich die Bahn ganz alleine zuzuschreiben: wer nicht gescheit plant und mit unrealistischen Kalkulationen TROTZ WARNUNGEN (!) anfängt und auch immer weitermacht, muss sich ins Stammbuch schreiben lassen, dass er von den (betrogenen) Partnern nichts weiter bekommt....
Obwohl: es wird Knete fliessen, die Bahn kann machen was sie will, die etablierten Parteien werden da nichts anbrennen lassen