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 21 - Stuttgart 21 

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Re: da wird sicher einer rausfliegen für das Theater

geschrieben von: XxRobbiexX

Datum: 17.01.18 20:09

Micha-0815 schrieb:
Zitat:
Wie soll das eigentlich ablaufen, wenn der Flughafen sich ein Parkhaus bauen lässt? Nur bauen, wenn sich ein Bauunternehmer findet, der die Benutzer-Zahlen garantiert?

Es muss doch Referenzen dafür geben, wo sich doch jeder private Wirtschaftsteibende genau so verhalten würde, nicht wahr?
Mit Parkhaus nicht vergleichbar.
Bahnsteig = Parkhausgebäude
Autos = Zug/Züge
Autofahrer/-insassen = Fahrgäste

Autos müssen besetzt sein, sonst kommen sie gar nicht. Züge können auch ohne Fahrgäste fahren (und halten). Züge können (langfristig) dem Bedarf der Fahrgäste angepasst werden, Autos (im Parkhaus) sind von vornherein immer dem Bedarf an der Zahl der Insassen angepasst. Ungefähre Anzahl der Züge planbar, im Vergleich, mögliche Anzahl der Autos die mal in dem Parkhaus parken wollen unberechenbarer. Weiter: Anziehungskraft Parkhaus - Bahnhof: Wer überlegt sich in Zukunft mal den Flughafen zu nutzen nur weil ein neues Parkhaus gebaut wurde?

Re: da wird sicher einer rausfliegen für das Theater

geschrieben von: kmueller

Datum: 18.01.18 15:00

Micha-0815 schrieb:
kmueller schrieb:
Micha-0815 schrieb:
kmueller schrieb:
Indem man einen wasserdichten Vertrag mit der DB-Holding macht, daß diese für ein entsprechendes Angebot ihrer 100%igen Tochter DB-FV (oder einer anderen Konzerngesellschaft einsteht). Als Gegenleistung dafür, daß die ebenfalls 100%ige Tochter DB-Netz die Finanzmittel X für beidseitig gewünschte und dafür notwendige) Streckenausbauten erhält.
Wie soll das eigentlich ablaufen, wenn der Flughafen sich ein Parkhaus bauen lässt? Nur bauen, wenn sich ein Bauunternehmer findet, der die Benutzer-Zahlen garantiert?

Es muss doch Referenzen dafür geben, wo sich doch jeder private Wirtschaftsteibende genau so verhalten würde, nicht wahr?
Option a): Der Flughafen baut das Parkhaus aus eigenen Mitteln selber und hat dann das Gesamtrisiko aber auch die Gesamtchance von dessen Betrieb.

Option b): Irgendwer sonst baut auf sein eigenes Risiko irgendwo in der Nähe ein Parkhaus. Darauf hat der Flughafen keinen Einfluß.

Option c): Der Flughafen hängt sich an Variante b) an, indem er einen Teil der Parkhauskosten übernimmt, und sich im Gegenzug das Bewirtschaften eines Teils der Stellplätze sichert.

Variante S21): Der Flughafen finanziert einem Dritten zu 100% den Parkhausbau, und wenn der Bau fertig ist, verkündet der Eigentümer, daß die Stellplätze Besuchern der Messe und der nahegelegenen Klinik zur Verfügung gestellt werden.
Warum taucht keine Variante auf, die dem Modell in Deinem vorherigen Beitrag entspricht?
Tut sie doch. Der Bau des Parkhauses (an dessen Betrieb der Flughafen ein Interesse hat und wofür er eventuell sogar Geld zuschießen würde), entspricht den Fernzughalten im Flughafenbf., an denen der Flughafen ein Interesse hat, und deren Zustandekommen er deshalb ggf. finanziell fördern würde. Davor, vom Parkhausbetreiber übers Ohr gehauen zu werden, würde sich der Flughafen im Fall der Option c) beispielsweise durch eine Grundbucheintragung als Miteigentümer schützen. Diese Eintragung entspräche einer Garantie von Seiten der DB-Holding, ggf. auch ihres Eigentümers oder einer Bank.

Der Fall b) entspräche dem Fall, daß die DB eine Station nach eigenem Ermessen ohne Berücksichtigung der Wünsche des Flughafens baut, und ihm im Gegenzug den bereits gezahlten Zuschuß zurückgibt.

Der Fall a) entspräche in einer Marktwirtschaft einem Bahnhofsbau durch den Flughafen selber (oder durch eine EIU-Tochter oder durch ein vom Flughafen direkt beauftragtes EIU), ist allerdings unrealistisch in einer pseudoprivaten Pseudostaatswirtschaft, wie sie rund um die DB Pseudo-AG errichtet wurde.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 18.01.18 15:02.

Re: da wird sicher einer rausfliegen für das Theater

geschrieben von: Micha-0815

Datum: 18.01.18 18:49

kmueller schrieb:
Micha-0815 schrieb:
kmueller schrieb:
Micha-0815 schrieb:
Wie soll das eigentlich ablaufen, wenn der Flughafen sich ein Parkhaus bauen lässt? Nur bauen, wenn sich ein Bauunternehmer findet, der die Benutzer-Zahlen garantiert?
Option a): Der Flughafen baut das Parkhaus aus eigenen Mitteln selber und hat dann das Gesamtrisiko aber auch die Gesamtchance von dessen Betrieb.

Option b): Irgendwer sonst baut auf sein eigenes Risiko irgendwo in der Nähe ein Parkhaus. Darauf hat der Flughafen keinen Einfluß.

Option c): Der Flughafen hängt sich an Variante b) an, indem er einen Teil der Parkhauskosten übernimmt, und sich im Gegenzug das Bewirtschaften eines Teils der Stellplätze sichert.
Warum taucht keine Variante auf, die dem Modell in Deinem vorherigen Beitrag entspricht?
Tut sie doch. Der Bau des Parkhauses (an dessen Betrieb der Flughafen ein Interesse hat und wofür er eventuell sogar Geld zuschießen würde), entspricht den Fernzughalten im Flughafenbf., an denen der Flughafen ein Interesse hat, und deren Zustandekommen er deshalb ggf. finanziell fördern würde.
Verstehe. Du meinst, dass der Flughafen sich nur am Bau der Parkhaus-Zufahrt auf seinem Grundstück (die entspricht nach Dir dem Bahnhof) und der Erschließung mittels breiter öffentlicher Straße (entspricht der NBS) beteiligt hat, und nicht am Bau/Betrieb des Parkhauses (der Züge, Zughalte) selbst. Auf S21 übertragen, könnte er also mit DB-Fernverkehr einen weiteren Vertrag über Halte der Fernzüge am Flughafen aushandeln, also Option c). Er gibt z.B. einen Teil seiner Flughafengebühren an den Zuganbieter, so dass Flugtickets von/zum Flughafen Stuttgart als Bahnfahrkarte zu diesem gelten. Er kann dies auch auf Tickets von bestimmten Fluggesellschaften limitieren, oder gar nur auf bestimmte Flug-Tickets, für die er von den Fluggesellschaften dann entsprechend höhere Gebühren erhebt.

kmueller schrieb:
Der Fall b) entspräche dem Fall, daß die DB eine Station nach eigenem Ermessen ohne Berücksichtigung der Wünsche des Flughafens baut, und ihm im Gegenzug den bereits gezahlten Zuschuß zurückgibt.
Nein. Das entspräche dem, dass DB-Fernverkehr oder ein anderer Fernverkehrsanbieter an der vom Flughafen mitfinanzierten Zufahrt auf eigene Kosten und Risiko ein Parkhaus baut und betreibt. Also dem, was bei S21 gerade der Fall ist.

kmueller schrieb:
Der Fall a) entspräche in einer Marktwirtschaft einem Bahnhofsbau durch den Flughafen selber (oder durch eine EIU-Tochter oder durch ein vom Flughafen direkt beauftragtes EIU), ist allerdings unrealistisch in einer pseudoprivaten Pseudostaatswirtschaft, wie sie rund um die DB Pseudo-AG errichtet wurde.
Nein. Da Du meintest "Der Bau des Parkhauses ([...]), entspricht den Fernzughalten im Flughafenbf" entspräche dass eines Auftretens des Flughafen als EVU, (also Eisenbahn-Verkehrs-Unternehmen, und nicht EIU, denn das ist ein Eisenbahn-Infrastruktur-Unternehmen), das eigene Transportleistungen auf der Schiene anbietet.

Gruß, Micha

Ich werde auf Antworten zu meinen Beiträgen, die deren Inhalt augenscheinlich bewusst verdrehen oder ignorieren, oder polemisch, provokativer Natur sind, im Regelfall selbst nichts mehr erwidern. Das gilt auch für Beiträge, in denen mir Standpunkte oder Behauptungen unterstellt werden, die ich tatsächlich nicht teile bzw. nicht getätigt habe. Ich vertraue in Zukunft auf Euch Mitleser, dass Ihr das alleine durchschaut, und Euch bei der Bewertung meines Standpunkts an den Aussagen in meinen eigenen Beiträgen orientiert.







2-mal bearbeitet. Zuletzt am 18.01.18 18:53.

Re: da wird sicher einer rausfliegen für das Theater

geschrieben von: kmueller

Datum: 18.01.18 19:58

Micha-0815 schrieb:
kmueller schrieb:
Option a): Der Flughafen baut das Parkhaus aus eigenen Mitteln selber und hat dann das Gesamtrisiko aber auch die Gesamtchance von dessen Betrieb.

Option b): Irgendwer sonst baut auf sein eigenes Risiko irgendwo in der Nähe ein Parkhaus. Darauf hat der Flughafen keinen Einfluß.

Option c): Der Flughafen hängt sich an Variante b) an, indem er einen Teil der Parkhauskosten übernimmt, und sich im Gegenzug das Bewirtschaften eines Teils der

Der Bau des Parkhauses (an dessen Betrieb der Flughafen ein Interesse hat und wofür er eventuell sogar Geld zuschießen würde), entspricht den Fernzughalten im Flughafenbf., an denen der Flughafen ein Interesse hat, und deren Zustandekommen er deshalb ggf. finanziell fördern würde.
Verstehe. Du meinst, dass der Flughafen sich nur am Bau der Parkhaus-Zufahrt auf seinem Grundstück (die entspricht nach Dir dem Bahnhof) und der Erschließung mittels breiter öffentlicher Straße (entspricht der NBS) beteiligt hat, und nicht am Bau/Betrieb des Parkhauses (der Züge, Zughalte) selbst. Auf S21 übertragen, könnte er also mit DB-Fernverkehr einen weiteren Vertrag über Halte der Fernzüge am Flughafen aushandeln, also Option c). Er gibt z.B. einen Teil seiner Flughafengebühren an den Zuganbieter, so dass Flugtickets von/zum Flughafen Stuttgart als Bahnfahrkarte zu diesem gelten. Er kann dies auch auf Tickets von bestimmten Fluggesellschaften limitieren, oder gar nur auf bestimmte Flug-Tickets, für die er von den Fluggesellschaften dann entsprechend höhere Gebühren erhebt.
Das ist alles viel zu kompliziert. Der Flughafen hat ein Interesse daran, für Fluggäste leicht zugänglich zu sein, und ist eventuell bereit, jemandem Geld zu zahlen, der die Zugänglichkeit verbessert. Ob das Taxi-Müller, Parkhaus-Meyer oder Bahn-Schulze macht, spielt keine Rolle. Wenn der Flughafen wie ein Privatunternehmen denkt, kommt es nur darauf an sicherzustellen, daß er für sein Geld die gewünschte Gegenleistung bekommt.

Dein Posting erweckt den Eindruck, daß zu letzterem das gegenwärtige Bahnsystem aufgrund seines inneres Wirrwarrs nicht imstande ist.. Dann muß man dieses System halt ignorieren.
kmueller schrieb:
Micha-0815 schrieb:
kmueller schrieb:
Option a): Der Flughafen baut das Parkhaus aus eigenen Mitteln selber und hat dann das Gesamtrisiko aber auch die Gesamtchance von dessen Betrieb.

Option b): Irgendwer sonst baut auf sein eigenes Risiko irgendwo in der Nähe ein Parkhaus. Darauf hat der Flughafen keinen Einfluß.

Option c): Der Flughafen hängt sich an Variante b) an, indem er einen Teil der Parkhauskosten übernimmt, und sich im Gegenzug das Bewirtschaften eines Teils der

Der Bau des Parkhauses (an dessen Betrieb der Flughafen ein Interesse hat und wofür er eventuell sogar Geld zuschießen würde), entspricht den Fernzughalten im Flughafenbf., an denen der Flughafen ein Interesse hat, und deren Zustandekommen er deshalb ggf. finanziell fördern würde.
Verstehe. Du meinst, dass der Flughafen sich nur am Bau der Parkhaus-Zufahrt auf seinem Grundstück (die entspricht nach Dir dem Bahnhof) und der Erschließung mittels breiter öffentlicher Straße (entspricht der NBS) beteiligt hat, und nicht am Bau/Betrieb des Parkhauses (der Züge, Zughalte) selbst. Auf S21 übertragen, könnte er also mit DB-Fernverkehr einen weiteren Vertrag über Halte der Fernzüge am Flughafen aushandeln, also Option c). Er gibt z.B. einen Teil seiner Flughafengebühren an den Zuganbieter, so dass Flugtickets von/zum Flughafen Stuttgart als Bahnfahrkarte zu diesem gelten. Er kann dies auch auf Tickets von bestimmten Fluggesellschaften limitieren, oder gar nur auf bestimmte Flug-Tickets, für die er von den Fluggesellschaften dann entsprechend höhere Gebühren erhebt.
Das ist alles viel zu kompliziert. Der Flughafen hat ein Interesse daran, für Fluggäste leicht zugänglich zu sein, und ist eventuell bereit, jemandem Geld zu zahlen, der die Zugänglichkeit verbessert. Ob das Taxi-Müller, Parkhaus-Meyer oder Bahn-Schulze macht, spielt keine Rolle. Wenn der Flughafen wie ein Privatunternehmen denkt, kommt es nur darauf an sicherzustellen, daß er für sein Geld die gewünschte Gegenleistung bekommt.

Dein Posting erweckt den Eindruck, daß zu letzterem das gegenwärtige Bahnsystem aufgrund seines inneres Wirrwarrs nicht imstande ist.. Dann muß man dieses System halt ignorieren.
Natürlich kann die Bahn das Geld der Flughafen AG zurückzahlen und sich mit einer weiteren Summe von Regressansprüchen freikaufen - denn, wie heißt das Mantra der Projektbefürworter: Verträge müssen eingehalten werden.......

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