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 21 - Stuttgart 21 

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In dieses Forum gehören alle Diskussionen und News zum Thema "Stuttgart 21". - Eine dringende Bitte an alle Beitragsverfasser: Sachlich bleiben - ganz gleich, ob man für oder gegen dieses Projekt ist. Beleidigungen und Verleumdungen sind auch in diesem Forum NICHT gestattet!
Das ist nicht mein Fazit, sondern das Fazit dieses Kommentars in der Stuttgarter Zeitung [www.stuttgarter-zeitung.de] :

Zitat
Stuttgart 21 wird immer später fertig und immer teurer. An diese Hiobsbotschaften der Bahn-Vorstände – ein paar Jahre und ein paar Milliarden Euro mehr – hat man sich schon fast gewöhnt. Bestehen blieb das Versprechen, für die exorbitanten Kosten am Ende eine deutliche Verbesserung des Angebots auf der Schiene zu erhalten. Doch auch dieses Versprechen hat die Deutsche Bahn nun kassiert.

Am Flughafen wird kein ICE halten [...] Nur sechs [Fernverkehrs-]Halte, und nicht 100 wie geplant, wird es geben.
[...]
Wie der Bahnhof am Airport aussehen soll, ist ebenfalls wieder völlig offen.
[...]
Selbst die Durchbindung – [...] ein zentrales S-21-Argument – stehe infrage
[...]
Was der Reisende für Milliarden-Steuergeld bei Stuttgart 21 letztlich erhalten wird, ist angesichts der fortgesetzten Wortbrüche der Bahn fraglicher denn je.
Bitte endlich mit diesem Projekt aufhören. Lieber ein Ende mit Schrecken als Schrecken ohne Ende.

Für mehr Frieden auf Drehscheibe-Online: DSO peacemaker
Traumflug schrieb:
Das ist nicht mein Fazit, sondern das Fazit dieses Kommentars in der Stuttgarter Zeitung [www.stuttgarter-zeitung.de] :

Zitat
[...]
Was der Reisende für Milliarden-Steuergeld bei Stuttgart 21 letztlich erhalten wird, ist angesichts der fortgesetzten Wortbrüche der Bahn fraglicher denn je.
Bitte endlich mit diesem Projekt aufhören. Lieber ein Ende mit Schrecken als Schrecken ohne Ende.
Da hast Du wieder was falsch verstanden. In das Fazit in dem Artikel ist, dass es fraglich ist, was der Reisende erhalten wird. Das ist nicht das gleiche, wie Deine Behauptung in der Überschrift, es gäbe keine verbessertes Angebot.

Gruß, Micha

Ich werde auf Antworten zu meinen Beiträgen, die deren Inhalt augenscheinlich bewusst verdrehen oder ignorieren, oder polemisch, provokativer Natur sind, im Regelfall selbst nichts mehr erwidern. Das gilt auch für Beiträge, in denen mir Standpunkte oder Behauptungen unterstellt werden, die ich tatsächlich nicht teile bzw. nicht getätigt habe. Ich vertraue in Zukunft auf Euch Mitleser, dass Ihr das alleine durchschaut, und Euch bei der Bewertung meines Standpunkts an den Aussagen in meinen eigenen Beiträgen orientiert.



Micha-0815 schrieb:
Traumflug schrieb:
Das ist nicht mein Fazit, sondern das Fazit dieses Kommentars in der Stuttgarter Zeitung [www.stuttgarter-zeitung.de] :

Zitat
[...]
Was der Reisende für Milliarden-Steuergeld bei Stuttgart 21 letztlich erhalten wird, ist angesichts der fortgesetzten Wortbrüche der Bahn fraglicher denn je.
Bitte endlich mit diesem Projekt aufhören. Lieber ein Ende mit Schrecken als Schrecken ohne Ende.
Da hast Du wieder was falsch verstanden. In das Fazit in dem Artikel ist, dass es fraglich ist, was der Reisende erhalten wird. Das ist nicht das gleiche, wie Deine Behauptung in der Überschrift, es gäbe keine verbessertes Angebot.
Lieber Michawenigernullachfuffzehn, leg Dich besser jetzt schlafen. Heute war kein guter Tag für Dich, morgen wird zwar auch nicht besser, aber ausgeschlafen übersteht man das besser.

P.S.: War ich wieder böse?

P.P.S.: Ich liebe Deine Formulierung "In das Fazit in dem Artikel ist, dass es fraglich ist", hast Du das von Trapattoni kopiert?



3-mal bearbeitet. Zuletzt am 08.01.18 23:10.
Micha-0815 schrieb:
Traumflug schrieb:
Das ist nicht mein Fazit, sondern das Fazit dieses Kommentars in der Stuttgarter Zeitung [www.stuttgarter-zeitung.de] :

Zitat
[...]
Was der Reisende für Milliarden-Steuergeld bei Stuttgart 21 letztlich erhalten wird, ist angesichts der fortgesetzten Wortbrüche der Bahn fraglicher denn je.
Bitte endlich mit diesem Projekt aufhören. Lieber ein Ende mit Schrecken als Schrecken ohne Ende.
Da hast Du wieder was falsch verstanden. In das Fazit in dem Artikel ist, dass es fraglich ist, was der Reisende erhalten wird. Das ist nicht das gleiche, wie Deine Behauptung in der Überschrift, es gäbe keine verbessertes Angebot.

Genau! So wie ein Anschluss an das Hochgeschwindigkeitsnetz ja nicht gleich ICE bedeutet. Ich sags ja: Du hättest es nicht besser formulieren können.
Das "Fazit" ist - nach der Erkenntnis, dass am Flughafen aus 100 Zügen nur noch sechs wurden, dass es offen ist, ob auch im HBF selbst mit diesem Streichungsverhältnis zu rechnen ist oder ob das vielleicht etwas besser ausfällt, was trotzdem ein glatter Wortbruch der Bahn ist. Und das Projekt mal wieder überhaupt in Frage stellt, wenn anscheinend der restliche notwendige(!) Ausbau einfach nicht kommt. Mit welchem Geld soll der auch realisiert werden? Steckt ja alles in Stuttgart unter der Erde.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 08.01.18 23:44.

Re: Es wird kein verbessertes Angebot auf der Schiene geben

geschrieben von: E44

Datum: 08.01.18 23:53

graetz schrieb:
Micha-0815 schrieb:
Traumflug schrieb:
Das ist nicht mein Fazit, sondern das Fazit dieses Kommentars in der Stuttgarter Zeitung [www.stuttgarter-zeitung.de] :

Zitat
[...]
Was der Reisende für Milliarden-Steuergeld bei Stuttgart 21 letztlich erhalten wird, ist angesichts der fortgesetzten Wortbrüche der Bahn fraglicher denn je.
Bitte endlich mit diesem Projekt aufhören. Lieber ein Ende mit Schrecken als Schrecken ohne Ende.
Da hast Du wieder was falsch verstanden. In das Fazit in dem Artikel ist, dass es fraglich ist, was der Reisende erhalten wird. Das ist nicht das gleiche, wie Deine Behauptung in der Überschrift, es gäbe keine verbessertes Angebot.

Genau! So wie ein Anschluss an das Hochgeschwindigkeitsnetz ja nicht gleich ICE bedeutet. Ich sags ja: Du hättest es nicht besser formulieren können.
Das "Fazit" ist - nach der Erkenntnis, dass am Flughafen aus 100 Zügen nur noch sechs wurden, dass es offen ist, ob auch im HBF selbst mit diesem Streichungsverhältnis zu rechnen ist oder ob das vielleicht etwas besser ausfällt, was trotzdem ein glatter Wortbruch der Bahn ist. Und das Projekt mal wieder überhaupt in Frage stellt, wenn anscheinend der restliche notwendige(!) Ausbau einfach nicht kommt. Mit welchem Geld soll der auch realisiert werden? Steckt ja alles in Stuttgart unter der Erde.

Der DB steht das Wasser bis zum Hals und versucht jetzt das Land zu erpressen.
Normalerweise enden Erpressungsversuche auf staatlicher Ebene in jahrelangen Prozessen und Stillstand.
Keiner will die Rückbaukosten übernehmen und keiner will die Kosten für den Weiterbau übernehmen, S21 wird wohl als Bauruine vor sich hin rosten.
graetz schrieb:
Micha-0815 schrieb:
Traumflug schrieb:
Das ist nicht mein Fazit, sondern das Fazit dieses Kommentars in der Stuttgarter Zeitung [www.stuttgarter-zeitung.de] :

Zitat
[...]
Was der Reisende für Milliarden-Steuergeld bei Stuttgart 21 letztlich erhalten wird, ist angesichts der fortgesetzten Wortbrüche der Bahn fraglicher denn je.
Bitte endlich mit diesem Projekt aufhören. Lieber ein Ende mit Schrecken als Schrecken ohne Ende.
Da hast Du wieder was falsch verstanden. In das Fazit in dem Artikel ist, dass es fraglich ist, was der Reisende erhalten wird. Das ist nicht das gleiche, wie Deine Behauptung in der Überschrift, es gäbe keine verbessertes Angebot.

Genau! So wie ein Anschluss an das Hochgeschwindigkeitsnetz ja nicht gleich ICE bedeutet. Ich sags ja: Du hättest es nicht besser formulieren können.
Das "Fazit" ist - nach der Erkenntnis, dass am Flughafen aus 100 Zügen nur noch sechs wurden, dass es offen ist, ob auch im HBF selbst mit diesem Streichungsverhältnis zu rechnen ist oder ob das vielleicht etwas besser ausfällt, was trotzdem ein glatter Wortbruch der Bahn ist. Und das Projekt mal wieder überhaupt in Frage stellt, wenn anscheinend der restliche notwendige(!) Ausbau einfach nicht kommt. Mit welchem Geld soll der auch realisiert werden? Steckt ja alles in Stuttgart unter der Erde.
Es ist keine "Erkenntnis", dass aus 100 Zügen 6 wurden, sondern eine Desinformation, wie ich an anderer Stelle ja bereits erläutert hatte.

Gruß, Micha

Ich werde auf Antworten zu meinen Beiträgen, die deren Inhalt augenscheinlich bewusst verdrehen oder ignorieren, oder polemisch, provokativer Natur sind, im Regelfall selbst nichts mehr erwidern. Das gilt auch für Beiträge, in denen mir Standpunkte oder Behauptungen unterstellt werden, die ich tatsächlich nicht teile bzw. nicht getätigt habe. Ich vertraue in Zukunft auf Euch Mitleser, dass Ihr das alleine durchschaut, und Euch bei der Bewertung meines Standpunkts an den Aussagen in meinen eigenen Beiträgen orientiert.



Micha-0815 schrieb:
graetz schrieb:
Micha-0815 schrieb:
Traumflug schrieb:
Das ist nicht mein Fazit, sondern das Fazit dieses Kommentars in der Stuttgarter Zeitung [www.stuttgarter-zeitung.de] :

Zitat
[...]
Was der Reisende für Milliarden-Steuergeld bei Stuttgart 21 letztlich erhalten wird, ist angesichts der fortgesetzten Wortbrüche der Bahn fraglicher denn je.
Bitte endlich mit diesem Projekt aufhören. Lieber ein Ende mit Schrecken als Schrecken ohne Ende.
Da hast Du wieder was falsch verstanden. In das Fazit in dem Artikel ist, dass es fraglich ist, was der Reisende erhalten wird. Das ist nicht das gleiche, wie Deine Behauptung in der Überschrift, es gäbe keine verbessertes Angebot.

Genau! So wie ein Anschluss an das Hochgeschwindigkeitsnetz ja nicht gleich ICE bedeutet. Ich sags ja: Du hättest es nicht besser formulieren können.
Das "Fazit" ist - nach der Erkenntnis, dass am Flughafen aus 100 Zügen nur noch sechs wurden, dass es offen ist, ob auch im HBF selbst mit diesem Streichungsverhältnis zu rechnen ist oder ob das vielleicht etwas besser ausfällt, was trotzdem ein glatter Wortbruch der Bahn ist. Und das Projekt mal wieder überhaupt in Frage stellt, wenn anscheinend der restliche notwendige(!) Ausbau einfach nicht kommt. Mit welchem Geld soll der auch realisiert werden? Steckt ja alles in Stuttgart unter der Erde.
Es ist keine "Erkenntnis", dass aus 100 Zügen 6 wurden, sondern eine Desinformation, wie ich an anderer Stelle ja bereits erläutert hatte.
Genau. Und auch die CDU ist gänzlich desinformiert, darum meldet sie sich zu Wort, ach nein, sie hat keine Ahnung, ach nein, das sind alles Parkschützer......

P.S.: War ich wieder böse?
Micha-0815 schrieb:
Es ist keine "Erkenntnis", dass aus 100 Zügen 6 wurden, sondern eine Desinformation, wie ich an anderer Stelle ja bereits erläutert hatte.

Gegenüber den Stresstest/Volksabstimmungs-Zeiten reduziert sich das Zugangebot also von 48 Zugpaaren am Tag auf zunächst nur 43.

Wie ich vermutet hatte, vermengst Du Fern- und Regionalverkehr. Oder zitiere dann bitte den Stresstestfahrplan mit Quellen. Du musst ihn ja grade zur Hand haben.

Hier die Zahlen aus der Finanzierungsvereinbarung:

Für den Flughafen sind vorgesehen pro Werktag:
64 Züge Fernverkehr von und nach NBS Richtung Ulm

21 ergänzender Fernverkehr von und nach Singen

36 Züge ergänzender Fernverkehr von nach Ulm-Friedrichshafen

92 Regionalverbindungen von nach Horb

124 Regionalverbindunggen von nach Tübingen

[www.bahnprojekt-stuttgart-ulm.de] Seite 9/14

Ich dachte, der Stresstest hat die "Leistung" von S21 bestätigt? Zumindest wurde das hier immer - auch von Dir - behauptet. Wie passt das damit zusammen, dass das Angebot am Flughafen schon damals so radikal reduziert wurde? Wenn Du sagst, es wären beim Stresstest nur 48 Zugpaare gewesen, dann ist das eine Reduzierung schon damals von 178 Zugpaare auf 48 nur auf der Station "NBS". Was hat uns der Stresstest damit bewiesen?

Die Zahl "100" ist korrekt in Bezug auf die Fernverkehrshalte an der Station "NBS" im Finanzierungsvertrag. Davon bleiben sechs übrig - sagt die Bahn.

Zitat
Ein Sprecher des Geschäftsbereichs Fernverkehr der Deutschen Bahn AG bestätigte unserer Zeitung am Montag, dass im Tiefbahnhof am Airport der Halt von werktäglich nur drei Fernverkehrszügen nach Ulm und München und von ebenfalls drei Zügen aus der Gegenrichtung vorgesehen sei.
Deine Relativierung hat also keinerlei Substanz, Dein Versuch, mal wieder die Projektgeschichte umzuschreiben ist mal wieder nur lustig zu lesen aber mehr nicht.
Selbst die Bahn übernimmt nicht Deine Zahlen sondern sagt nur:
Zitat
Es ist richtig, dass eine höhere Frequenz geplant war“, so der DB-Sprecher.
Wenn es nur fünf Zugpaare weniger sind - wie Du sagst, warum liest man das nicht von der Bahn, würde es doch die ganze Aufregung gleich relativieren?

Als ich in der Vergangenheit sagte, dass da kaum Fernverkehr halten wird, wurde mir immer diese Vereinbarung unter die Nase gehalten. Sie ist ihr Papier nicht mehr wert! Und der Stresstest ist es wohl auch nicht nach einer radikalen Kürzung von 178 Zugpaare auf "48".


Und das wegen eines fehlenden Ausbaus irgendwo anders - noch nicht mal wirklich konkret benannt, dort "10 Minuten" an Fahrzeit fehlen sollen - ich dachte, S21 bring so einen enormen Fahrzeitgewinn? Sollte der nicht das schon alleine kompensieren?

Und zum Schluss: Du bestätigst ja selbst, dass die Vereinbarung auf Prognosen beruhte - Prognosen für das Jahr 2015!

Ich fragte schon vor Jahren, was in K20 nicht fahren kann vom prognostizierten Verkehr nur wegen K20? Diese ganze Mär, K20 würde es einfach nicht bringen und auf einmal bringt es das Restnetz auch nicht mehr? Dann hätte man die Nachrichten von heute schon Jahre(!) früher verkünden können und müssen. Stattdessen kommt die Erkenntnis wieder "plötzlich", dass da seit zig Jahren irgendwo anders Ausbauten fehlen.
Eine Trauernummer ist diese ganze Veranstaltung nur noch. Ein Witz, wenn es nicht so viel Geld verbrennen würde.



3-mal bearbeitet. Zuletzt am 09.01.18 00:32.

Die Streichung der meisten Flughafenhalte wäre richtig

geschrieben von: rh

Datum: 09.01.18 00:34

Es kommt nicht oft vor daß die DB AG im Zusammenhang mit Stuttgart 21 vernünftige Ideen hat, aber die Idee die ICE-Halte beim Flughafen weitgehend zu streichen ist prinzipiell richtig. Es widerspricht dem Sinn einer Schnellfahrstrecke, Halte in kurzen Abständen einzubauen, mit denen die Fahrzeitgewinne der Hochgeschwindigkeitszüge gleich wieder vernichtet werden. Mit dem Wegfall der meisten ICE-Halte entfällt auch die Notwendigkeit der extrem aufwendigen und fragwürdigen Messeuntertunnelung. Mit der vorgeschlagenen Streckenführung entlang der Autobahn ließe sich viel Geld sparen. Man kann es auch Schadensminimierung nennen.
Die Kritik an den Flughafenhalten gibt es schon seit vielen Jahren, und nun scheint endlich auch der DB AG zu dämmern, daß die häufigen Flughafenhalte mit einer Schnellfahrstrecke nicht zusammenpassen – dies wohl auch, weil sie immer tiefer im Baukostensumpf versinkt.
Die Anpassung der Pläne an die Realität belegt einmal mehr, daß das Projekt Stuttgart 21 vor allem aus nutzlosen Ideen, falschen Versprechungen und Lügen aufgebaut ist.
Micha-0815 schrieb:
Da hast Du wieder was falsch verstanden.


alle blöd ausser @Micha..... selbst wenn hier jemand ein Zitat aus einem Mathebuch bringen würde, dass 1 und 1 gleich 2 ist, würdest du noch schreiben dass dieser Jemand das falsch verstanden hätte, sofern der dem "Parkschutz" zuzurechnen ist....
graetz schrieb:
Micha-0815 schrieb:
Es ist keine "Erkenntnis", dass aus 100 Zügen 6 wurden, sondern eine Desinformation, wie ich an anderer Stelle ja bereits erläutert hatte.

Gegenüber den Stresstest/Volksabstimmungs-Zeiten reduziert sich das Zugangebot also von 48 Zugpaaren am Tag auf zunächst nur 43.

Wie ich vermutet hatte, vermengst Du Fern- und Regionalverkehr. Oder zitiere dann bitte den Stresstestfahrplan mit Quellen. Du musst ihn ja grade zur Hand haben.
Ja, hatte ich ja geschrieben, warum ich das "vermengte". Wenn Du dazu was diskutieren willst, dann mach das in dem anderen Thread. Ich wiederhole mich hier nicht.

Und ja, ich habe den Stresstestfahrplan zur Hand, "20111130-Liniennetzgrafik.pdf" -- Google hilft bestimmt.

Gruß, Micha

Ich werde auf Antworten zu meinen Beiträgen, die deren Inhalt augenscheinlich bewusst verdrehen oder ignorieren, oder polemisch, provokativer Natur sind, im Regelfall selbst nichts mehr erwidern. Das gilt auch für Beiträge, in denen mir Standpunkte oder Behauptungen unterstellt werden, die ich tatsächlich nicht teile bzw. nicht getätigt habe. Ich vertraue in Zukunft auf Euch Mitleser, dass Ihr das alleine durchschaut, und Euch bei der Bewertung meines Standpunkts an den Aussagen in meinen eigenen Beiträgen orientiert.







1-mal bearbeitet. Zuletzt am 09.01.18 00:37.
graetz schrieb:
Micha-0815 schrieb:
Es ist keine "Erkenntnis", dass aus 100 Zügen 6 wurden, sondern eine Desinformation, wie ich an anderer Stelle ja bereits erläutert hatte.
Die Zahl "100" ist korrekt in Bezug auf die Fernverkehrshalte an der Station "NBS" im Finanzierungsvertrag. Davon bleiben sechs übrig - sagt die Bahn.

Zitat
Ein Sprecher des Geschäftsbereichs Fernverkehr der Deutschen Bahn AG bestätigte unserer Zeitung am Montag, dass im Tiefbahnhof am Airport der Halt von werktäglich nur drei Fernverkehrszügen nach Ulm und München und von ebenfalls drei Zügen aus der Gegenrichtung vorgesehen sei.
Deine Relativierung hat also keinerlei Substanz, Dein Versuch, mal wieder die Projektgeschichte umzuschreiben ist mal wieder nur lustig zu lesen aber mehr nicht.
Selbst die Bahn übernimmt nicht Deine Zahlen sondern sagt nur:
Zitat
Es ist richtig, dass eine höhere Frequenz geplant war“, so der DB-Sprecher.
Wenn es nur fünf Zugpaare weniger sind - wie Du sagst, warum liest man das nicht von der Bahn, würde es doch die ganze Aufregung gleich relativieren?
Das kommt wahrscheinlich noch.

Es tut mir leid, wenn Du und andere nicht verstehen, was die Nachricht war und was nicht, was Information und was Desinformation. Dann müsst Ihr eben noch ein bisschen im Dunkeln tappen, bis eine besserer Zeitungsartikel auftaucht, der auch für Euch Licht ins Dunkel bringt.

Gruß, Micha

Ich werde auf Antworten zu meinen Beiträgen, die deren Inhalt augenscheinlich bewusst verdrehen oder ignorieren, oder polemisch, provokativer Natur sind, im Regelfall selbst nichts mehr erwidern. Das gilt auch für Beiträge, in denen mir Standpunkte oder Behauptungen unterstellt werden, die ich tatsächlich nicht teile bzw. nicht getätigt habe. Ich vertraue in Zukunft auf Euch Mitleser, dass Ihr das alleine durchschaut, und Euch bei der Bewertung meines Standpunkts an den Aussagen in meinen eigenen Beiträgen orientiert.



Hiermit verleihe ich Michakleinergleichnullachtfuffzehn den Goldenen "Don Quichote" für seinen heldenhaften Kampf

"Alonso Quijano, ein kleiner Landadeliger, lebt „irgendwo“ in der Mancha in Spanien. Er hat schon nahezu alle Ritterromane gelesen, deren Begebenheiten er ab einem bestimmten Moment für absolut wahr hält. Diese Lektüre hat ihn so weit der Realität entrückt, dass er eines Tages selbst ein „fahrender Ritter“ werden will, um sich todesmutig in Abenteuer und Gefahren zu stürzen, das Unrecht zu bekämpfen und ewigen Ruhm an seinen Namen zu heften."

P.S.: War ich wieder böse?



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 09.01.18 00:48.

kein Text (o.w.T)

geschrieben von: graetz

Datum: 09.01.18 00:50

(Dieser Beitrag enthält keinen Text)
1-mal bearbeitet. Zuletzt am 09.01.18 00:50.
Micha-0815 schrieb:
Das kommt wahrscheinlich noch.

So wie die Vereinbarkeit von KPMG und BRH-Bericht, die einfach aufzunehmenden neuen Kredite oder Dein Superfahrplan, mit dem es niemals Störungen im Tiefbahnhof geben wird. Alles von der Bahn bestätigt - gelle?
Micha-0815 schrieb:
graetz schrieb:
Micha-0815 schrieb:
Es ist keine "Erkenntnis", dass aus 100 Zügen 6 wurden, sondern eine Desinformation, wie ich an anderer Stelle ja bereits erläutert hatte.

Gegenüber den Stresstest/Volksabstimmungs-Zeiten reduziert sich das Zugangebot also von 48 Zugpaaren am Tag auf zunächst nur 43.

Wie ich vermutet hatte, vermengst Du Fern- und Regionalverkehr. Oder zitiere dann bitte den Stresstestfahrplan mit Quellen. Du musst ihn ja grade zur Hand haben.
Ja, hatte ich ja geschrieben, warum ich das "vermengte". Wenn Du dazu was diskutieren willst, dann mach das in dem anderen Thread. Ich wiederhole mich hier nicht.

Und ja, ich habe den Stresstestfahrplan zur Hand, "20111130-Liniennetzgrafik.pdf" -- Google hilft bestimmt.
Damit dokumentierst Du eine massive Kürzung gegenüber der Finanzierungsvereinbarung schon zum Stresstest. Auf ca. ein Viertel des geplanten Umfangs.
graetz schrieb:
Micha-0815 schrieb:
graetz schrieb:
Micha-0815 schrieb:
Es ist keine "Erkenntnis", dass aus 100 Zügen 6 wurden, sondern eine Desinformation, wie ich an anderer Stelle ja bereits erläutert hatte.

Gegenüber den Stresstest/Volksabstimmungs-Zeiten reduziert sich das Zugangebot also von 48 Zugpaaren am Tag auf zunächst nur 43.

Wie ich vermutet hatte, vermengst Du Fern- und Regionalverkehr. Oder zitiere dann bitte den Stresstestfahrplan mit Quellen. Du musst ihn ja grade zur Hand haben.
Ja, hatte ich ja geschrieben, warum ich das "vermengte". Wenn Du dazu was diskutieren willst, dann mach das in dem anderen Thread. Ich wiederhole mich hier nicht.

Und ja, ich habe den Stresstestfahrplan zur Hand, "20111130-Liniennetzgrafik.pdf" -- Google hilft bestimmt.
Damit dokumentierst Du eine massive Kürzung gegenüber der Finanzierungsvereinbarung schon zum Stresstest. Auf ca. ein Viertel des geplanten Umfangs.
Wie ich schon sagte: es tut mir leid, dass Du nicht verstehst was ich geschrieben habe. ich wüsste aber nicht, wie ich das noch ändern könnte, also kannst Du nur darauf hoffen, dass es Zeitungsartikel erscheint der es Dir verständlich erklärt. Ich werde es Dir jedenfalls nicht noch mal erläutern.

Gruß, Micha

Ich werde auf Antworten zu meinen Beiträgen, die deren Inhalt augenscheinlich bewusst verdrehen oder ignorieren, oder polemisch, provokativer Natur sind, im Regelfall selbst nichts mehr erwidern. Das gilt auch für Beiträge, in denen mir Standpunkte oder Behauptungen unterstellt werden, die ich tatsächlich nicht teile bzw. nicht getätigt habe. Ich vertraue in Zukunft auf Euch Mitleser, dass Ihr das alleine durchschaut, und Euch bei der Bewertung meines Standpunkts an den Aussagen in meinen eigenen Beiträgen orientiert.



Micha-0815 schrieb:
graetz schrieb:
Micha-0815 schrieb:
graetz schrieb:
Micha-0815 schrieb:
Es ist keine "Erkenntnis", dass aus 100 Zügen 6 wurden, sondern eine Desinformation, wie ich an anderer Stelle ja bereits erläutert hatte.

Gegenüber den Stresstest/Volksabstimmungs-Zeiten reduziert sich das Zugangebot also von 48 Zugpaaren am Tag auf zunächst nur 43.

Wie ich vermutet hatte, vermengst Du Fern- und Regionalverkehr. Oder zitiere dann bitte den Stresstestfahrplan mit Quellen. Du musst ihn ja grade zur Hand haben.
Ja, hatte ich ja geschrieben, warum ich das "vermengte". Wenn Du dazu was diskutieren willst, dann mach das in dem anderen Thread. Ich wiederhole mich hier nicht.

Und ja, ich habe den Stresstestfahrplan zur Hand, "20111130-Liniennetzgrafik.pdf" -- Google hilft bestimmt.
Damit dokumentierst Du eine massive Kürzung gegenüber der Finanzierungsvereinbarung schon zum Stresstest. Auf ca. ein Viertel des geplanten Umfangs.
Wie ich schon sagte: es tut mir leid, dass Du nicht verstehst was ich geschrieben habe. ich wüsste aber nicht, wie ich das noch ändern könnte, also kannst Du nur darauf hoffen, dass es Zeitungsartikel erscheint der es Dir verständlich erklärt. Ich werde es Dir jedenfalls nicht noch mal erläutern.
*sigh*

P.S.: War ich wieder böse?
Micha-0815 schrieb:
Wie ich schon sagte: es tut mir leid, dass Du nicht verstehst was ich geschrieben habe. ich wüsste aber nicht, wie ich das noch ändern könnte, also kannst Du nur darauf hoffen, dass es Zeitungsartikel erscheint der es Dir verständlich erklärt. Ich werde es Dir jedenfalls nicht noch mal erläutern.
Du meintestest mit "dass es Zeitungsartikel erscheint" vielleicht diesen?:

[www.stuttgarter-zeitung.de]

"Was der Reisende für Milliarden-Steuergeld bei Stuttgart 21 letztlich erhalten wird, ist angesichts der fortgesetzten Wortbrüche der Bahn fraglicher denn je."


P.S.: War ich wieder böse?



2-mal bearbeitet. Zuletzt am 09.01.18 01:23.
Micha-0815 schrieb:
graetz schrieb:
Micha-0815 schrieb:
graetz schrieb:
Micha-0815 schrieb:
Es ist keine "Erkenntnis", dass aus 100 Zügen 6 wurden, sondern eine Desinformation, wie ich an anderer Stelle ja bereits erläutert hatte.

Gegenüber den Stresstest/Volksabstimmungs-Zeiten reduziert sich das Zugangebot also von 48 Zugpaaren am Tag auf zunächst nur 43.

Wie ich vermutet hatte, vermengst Du Fern- und Regionalverkehr. Oder zitiere dann bitte den Stresstestfahrplan mit Quellen. Du musst ihn ja grade zur Hand haben.
Ja, hatte ich ja geschrieben, warum ich das "vermengte". Wenn Du dazu was diskutieren willst, dann mach das in dem anderen Thread. Ich wiederhole mich hier nicht.

Und ja, ich habe den Stresstestfahrplan zur Hand, "20111130-Liniennetzgrafik.pdf" -- Google hilft bestimmt.
Damit dokumentierst Du eine massive Kürzung gegenüber der Finanzierungsvereinbarung schon zum Stresstest. Auf ca. ein Viertel des geplanten Umfangs.
Wie ich schon sagte: es tut mir leid, dass Du nicht verstehst was ich geschrieben habe. ich wüsste aber nicht, wie ich das noch ändern könnte, also kannst Du nur darauf hoffen, dass es Zeitungsartikel erscheint der es Dir verständlich erklärt. Ich werde es Dir jedenfalls nicht noch mal erläutern.

Ich verstehe, dass Du einem offiziellen Bahnsprecher Falschinformationen unterstellst. Während Du anscheinend keine Quelle für Deine Zahlen hast, was die tatsächlichen Streichungen betrifft.
Und auf die massive Kürzung schon vor dem Stresstest, die eine Folge Deiner Argumentation ist, gehst Du lieber auch nicht ein ...
Und du weisst selbstredend welcher Bahner was gesprochen hat.

Die SWP fängt an und alle anderen folgen wie die Lemminge.(Siehe im anderen Thema)
Ersatzsignal schrieb:
Und du weisst selbstredend welcher Bahner was gesprochen hat.

Die SWP fängt an und alle anderen folgen wie die Lemminge.(Siehe im anderen Thema)
Du meinst, die Stuttgarter Nachrichten wählen einfach so eine beliebige Telefonnummer und denken dann, das wäre ein Sprecher der Bahn?

Man müsst ihr verzweifelt sein ...
graetz schrieb:
Micha-0815 schrieb:
graetz schrieb:
Damit dokumentierst Du eine massive Kürzung gegenüber der Finanzierungsvereinbarung schon zum Stresstest. Auf ca. ein Viertel des geplanten Umfangs.

Wie ich schon sagte: es tut mir leid, dass Du nicht verstehst was ich geschrieben habe. ich wüsste aber nicht, wie ich das noch ändern könnte, also kannst Du nur darauf hoffen, dass es Zeitungsartikel erscheint der es Dir verständlich erklärt. Ich werde es Dir jedenfalls nicht noch mal erläutern.

Ich verstehe, dass Du einem offiziellen Bahnsprecher Falschinformationen unterstellst. Während Du anscheinend keine Quelle für Deine Zahlen hast, was die tatsächlichen Streichungen betrifft.
Und auf die massive Kürzung schon vor dem Stresstest, die eine Folge Deiner Argumentation ist, gehst Du lieber auch nicht ein ...
Wo soll ich "einem offiziellen Bahnsprecher Falschinformationen unterstellt" haben? Du phantasierst doch schon wieder!

Die einzige Angabe von dem Bahnsprecher ist, dass zu dem Thema früher mehr geplant war. Das hatte ich längst explizit bestätigt, früher waren 8 Zugpaare von/nach Ulm geplant, die am Flughafen halten sollten, jetzt sind es nur noch 3. Der Fehler der StN/StZ ist, daraus eine Reduktion von 100 auf 6 Zügen (50 auf 3 Zugpaare) zu machen, und zu vergessen, dass es sich dabei nur um einen von drei verschiedenen Haltetypen handelt.

Und nur weil beide Angaben in aufeinander folgenden Sätzen stehen, heißt es eben nicht, dass sie sich beide auf den gleichen Sachverhalt beziehen. (Komisch übrigens dass gerade Du darauf rein fällst, denn wenn ich was schreibe, erinnerst Du dich ja häufig schon am Satzende nicht an die Einschränkungen, die am Satzanfang gemacht wurden. Ist wohl selektiv...)

Und warum die 100 (Recherche der StN, nicht von Bahn-Sprecher bestätigt!) nicht stimmen, hatte ich bereits erklärt. Es gab also keine "massive Kürzung schon vor dem Stresstest". Ich bin also auf Deine falsche Behauptung mit dem Verweis auf meine früheren Ausführungen eingegangen. Warum liest Du nicht einfach noch mal das, was ich schon geschrieben habe, und versuchst es zu verstehen, statt hier weiter herum zu trollen?

Oder siehst Du die Links, die ich in die Postings einbaue, vielleicht in Deinem Browser gar nicht?

Gruß, Micha

Ich werde auf Antworten zu meinen Beiträgen, die deren Inhalt augenscheinlich bewusst verdrehen oder ignorieren, oder polemisch, provokativer Natur sind, im Regelfall selbst nichts mehr erwidern. Das gilt auch für Beiträge, in denen mir Standpunkte oder Behauptungen unterstellt werden, die ich tatsächlich nicht teile bzw. nicht getätigt habe. Ich vertraue in Zukunft auf Euch Mitleser, dass Ihr das alleine durchschaut, und Euch bei der Bewertung meines Standpunkts an den Aussagen in meinen eigenen Beiträgen orientiert.



Micha-0815 schrieb:
Und warum die 100 (Recherche der StN, nicht von Bahn-Sprecher bestätigt!) nicht stimmen[/b], hatte ich bereits erklärt. Es gab also keine "massive Kürzung schon vor dem Stresstest". Ich bin also auf Deine falsche Behauptung mit dem Verweis auf meine früheren Ausführungen eingegangen. Warum liest Du nicht einfach noch mal das, was ich schon geschrieben habe, und versuchst es zu verstehen, statt hier weiter herum zu trollen?

Oder siehst Du die Links, die ich in die Postings einbaue, vielleicht in Deinem Browser gar nicht?

Also doch: War alles nicht so gemeint. Es wurde aber so verkauft! Basierend auf diesen Bedarf wurde der Flughafen zur Kasse gebeten. Und niemand hat das jemals wirklich klargestellt. Fakt ist, dass von früher 178 Zugpaaren nur noch ein Viertel übrig geblieben sind. Damit ist die Bausumme alleine am Flughafen nicht mehr legitimiert, wie ein Vergleich mit Frankfurt locker zeigt. Die Bahn hat Stand heute noch nicht mal eine Ahnung, was es kosten soll, geschätzt werden aber >800 Millionen Euro! Für weniger als ein Viertel an Zügen gegenüber der Planung!

Und genau darauf scheint die Bahn hinaus zu wollen, da denen schlicht das Geld für das Projekt ausgegangen ist.

Eine andere Begründung wird hier vermutet:

Zitat
Und man fragt sich: Warum soll der Konzern kleinere Flughäfen ansteuern? Warum soll die Bahn die Konkurrenz bedienen und sich selbst schwächen? Der eigene Fernverkehrszug bedient doch die gleiche renditestarke Strecke, auf der das Flugzeug des Mitbewerbers fliegt! Die Passagiere sollen, so die Bahn, besser den Zug nutzen als den Jet.
http://www.schwaebische.de/politik/inland_artikel,-Alte-Versprechen-jetzt-einloesen-_arid,10799083.html

Warum sollte die Bahn also >800 Millionen Euro ausgeben, die sie nicht hat, um Fahrgäste der Konkurrenz zuzuführen? Diese Frage wurde schon sehr viel früher gestellt und einfach mit Verweis auf dieses "Drehkreuz" niedergeschmettert. Da entsteht aber grade alles andere als ein "Drehkreuz". Das bleibt nach wie vor nur dem HBF vorbehalten.

Man musste unbedingt über den Flughafen, um diese ganze Tieferlegung selbst zu legitimieren. Das ganze Lügengebäude bricht grade zusammen, weil schlicht das Geld fehlt. Eben auch in der Fläche. Die Aufgabe der Bahn ist es eben nicht, nur unterhalb von Stuttgart im Kreis zu fahren. Die ganzen hochtrabenden S21-Pläne scheitern an S21 selbst, das die Mittel so sehr bindet dass nichts diesen Bahnhof zusätzlich anfahren kann. Du willst nicht realisieren, welchen Dominoeffekt diese Angebotsreduzierung hat.
Zitat
früher waren 8 Zugpaare von/nach Ulm geplant, die am Flughafen halten sollten, jetzt sind es nur noch 3
Schrieb der Nullachtfünzehner.

6 Züge zu 16 Zügen sind für mich immer noch merklicher Unterschied. Eine neuer Haltepunkt, tief vergraben am Flughafen, für 6 Zuge/Tag?
Im meine, bei den Hardcorebefürwortern hier eine langsam zunehmende Verzweiflung zu erkennen.
Das Elend kommt wie befürchtet. Langsamer als gedacht, aber dafür sicher.

Keine Panik. Alles wird gut. Melde dich neu an und beschränke dich auf Modellbahn und HiFo.

Ich tippe auf 8 Mrd. Tiefparterrehaltepunktkosten.
graetz schrieb:
Ersatzsignal schrieb:
Und du weisst selbstredend welcher Bahner was gesprochen hat.

Die SWP fängt an und alle anderen folgen wie die Lemminge.(Siehe im anderen Thema)
Du meinst, die Stuttgarter Nachrichten wählen einfach so eine beliebige Telefonnummer und denken dann, das wäre ein Sprecher der Bahn?

Man müsst ihr verzweifelt sein ...
Nö, kann ja jeder beim Minister anrufen. Bin von Zeitung xyz, die Bahn sagte das und jenes....., wie sieht der Minister das ? Da kommt dann eine Antwort, das ganze wird durch den Würfelbecher geschüttelt, fertig ist die Zeitungsmeldung.

Irgendwann, irgendwo kommt zwischen den Nutten und den Mafiaanzeigen dann eine Gegendarstellung.

Bei den 49 Zügen des Stresstestes muss ja gestrichen werden, da laut Ausschreibung nur 22 Züge/h des Nahverkehrs fahren, plus 8 Züge/h des Fernverkehrs.
Ob dann in der Spitze was mehr fährt entscheidet das jeweilige EVU.
Ersatzsignal schrieb:
graetz schrieb:
Ersatzsignal schrieb:
Und du weisst selbstredend welcher Bahner was gesprochen hat.

Die SWP fängt an und alle anderen folgen wie die Lemminge.(Siehe im anderen Thema)
Du meinst, die Stuttgarter Nachrichten wählen einfach so eine beliebige Telefonnummer und denken dann, das wäre ein Sprecher der Bahn?

Man müsst ihr verzweifelt sein ...
Nö, kann ja jeder beim Minister anrufen. Bin von Zeitung xyz, die Bahn sagte das und jenes....., wie sieht der Minister das ? Da kommt dann eine Antwort, das ganze wird durch den Würfelbecher geschüttelt, fertig ist die Zeitungsmeldung.

Irgendwann, irgendwo kommt zwischen den Nutten und den Mafiaanzeigen dann eine Gegendarstellung.

Bei den 49 Zügen des Stresstestes muss ja gestrichen werden, da laut Ausschreibung nur 22 Züge/h des Nahverkehrs fahren, plus 8 Züge/h des Fernverkehrs.
Ob dann in der Spitze was mehr fährt entscheidet das jeweilige EVU.

Jetzt lies nochmal die Quellen und dann denk noch mal drüber nach, was Du da grade von Dir gibst. Es wurde kein Minister angerufen. Die Quellen zu diffamieren nützt jetzt auch nichts mehr. Die Reduktion gegenüber dem Stand, der diese hohen Kosten rechtfertigen sollte, ist nun mal Fakt.
AWK schrieb:
Eine neuer Haltepunkt, tief vergraben am Flughafen, für 6 Zuge/Tag?
Natürlich nicht nur für 6 Züge/Tag. Es halten ja auch der IRE nach Ulm sowie Regionalzüge Richtung Tübingen am Messebahnhof. (wenn der gebaut wird, sonst eben am Bahnhof an der Autobahn).
Sebastian2 schrieb:
AWK schrieb:
Eine neuer Haltepunkt, tief vergraben am Flughafen, für 6 Zuge/Tag?
Natürlich nicht nur für 6 Züge/Tag. Es halten ja auch der IRE nach Ulm sowie Regionalzüge Richtung Tübingen am Messebahnhof. (wenn der gebaut wird, sonst eben am Bahnhof an der Autobahn).
Es wird aber nicht mehr dieses versprochene "Drehkreuz". Und gegenüber den "Bedarf", der ja auch die Kosten legitimieren sollte mitsamt der horrenden Beteiligung des Flughafens, ist das Angebot auf ein Viertel reduziert worden. Das ganze mutiert also zu einer teuren Luftnummer, die man woanders so nie bauen würde, weil es sich nicht mehr rechnet.
graetz schrieb:
Genau! So wie ein Anschluss an das Hochgeschwindigkeitsnetz ja nicht gleich ICE bedeutet. Ich sags ja: Du hättest es nicht besser formulieren können.
Das "Fazit" ist - nach der Erkenntnis, dass am Flughafen aus 100 Zügen nur noch sechs wurden, dass es offen ist, ob auch im HBF selbst mit diesem Streichungsverhältnis zu rechnen ist oder ob das vielleicht etwas besser ausfällt, was trotzdem ein glatter Wortbruch der Bahn ist. Und das Projekt mal wieder überhaupt in Frage stellt, wenn anscheinend der restliche notwendige(!) Ausbau einfach nicht kommt. Mit welchem Geld soll der auch realisiert werden? Steckt ja alles in Stuttgart unter der Erde.
Es gibt vor allem ein Fazit: Die DB ist kein seriöser Geschäftspartner!

Zitat Facebook Deutsche Bahn Konzern vom 18.3.15: "Der geplante Ausbau des Fernverkehrs, der heute vorgestellt wurde, wird in jedem Fall auch ohne Unterstützung der Länder umgesetzt und ist eigenwirtschaftlich geplant. Es wird also keinen bestellten Fernverkehr geben."
graetz schrieb:
Es wird aber nicht mehr dieses versprochene "Drehkreuz". Und gegenüber den "Bedarf", der ja auch die Kosten legitimieren sollte mitsamt der horrenden Beteiligung des Flughafens, ist das Angebot auf ein Viertel reduziert worden. Das ganze mutiert also zu einer teuren Luftnummer, die man woanders so nie bauen würde, weil es sich nicht mehr rechnet.
Sollte der Bahnhof tatsächlich direkt an der Autobahn gebaut werden, hat sich das mit der Drehscheibe ohnehin erledigt, da z.B. zwischen RE/IC-Halt Messe und U-Bahn-Halt Messe ca. 2km Fußweg entlang der idyllischen Flughafenstraße liegen.
Der Murks am Flughafen ist wieder ein Beispiel für völlig verfehlte Verkehrspolitik in der Region Stuttgart. Erst wird gebaut und gebaut und dann wird nach den Anschlüssen gefragt und diese werden nur minimalst (ICE im S-Bahnhof) und verspätet (U6/Flughafenbahnhof) ausgeführt.

Zitat Facebook Deutsche Bahn Konzern vom 18.3.15: "Der geplante Ausbau des Fernverkehrs, der heute vorgestellt wurde, wird in jedem Fall auch ohne Unterstützung der Länder umgesetzt und ist eigenwirtschaftlich geplant. Es wird also keinen bestellten Fernverkehr geben."

Reaktionen

geschrieben von: Traumflug

Datum: 09.01.18 13:49

Immerhin gibt es jetzt einen eigenen Zeitungsartikel mit Reaktionen zu den bekannt gewordenen Brüchen der DB: [www.stuttgarter-zeitung.de]

Die Facebook-Kommentare von dort (habe extra dafür Ghostery abgeschaltet):

Zitat
Steffi Rott So kann man sich auch öffentlich lächerlich machen...
Zitat
Sigrun Krause Was für eine Unverschämtheit !!!!!
Zitat
Ilona Arfaoui Wird ja immer bizarrer. Sofern der Mist überhaupt fertig wird.
Zitat
Andreas Markovic Waren die paar Minuten Zeitgewinn nach Ulm nicht eines der Hauptargumente, S21 in Milliardenhöhe überhaupt anzugehen? Es ist unglaublich, wie hier ungestraft solche Summen verbrannt werden dürfen. Es gab Zeiten, da wurde für weniger der Scheiterhaufen angefeuert. Aber das geht ja wegen Feinstaub auch nicht mehr...
Zitat
Matze Eufinger ICE-Halt? Blödsinn. Nicht mal in der Animation hält ein ICE am Flughafen.........oh wait...
Zitat
Dimitrij Lianevski Es wäre sicher auch wirtschaftlich, Stuttgart überhaupt nicht an ein Fernverkehrsnetz anzubinden und einfach nur die Fläche vom alten Gleisbett an zehn primark Filialen zu verkaufen.
Zitat
Gonzo Sven Fichtner Wie soll ich jetzt mit dem ICE nach Bratislava zum shoppen?

Für mehr Frieden auf Drehscheibe-Online: DSO peacemaker




1-mal bearbeitet. Zuletzt am 09.01.18 13:52.

Können sie so sagen.

geschrieben von: J-C

Datum: 09.01.18 21:22

Ein Ende wäre ein Abbruch eher eine Steuergeldverschwendung, dann hätte man noch weniger als vorher. Nein, der Bahnhof soll gebaut werden und ich vertraue auf die Sturheit der Politik, dass das durchgesetzt wird.

Ich krieg da mehr und mehr Lust, nach Fertigstellung diesen Bahnhof mir anschauen zu können, sicherlich mehr als bei dem alten hässlichen Ding da...

Gruß aus Wien



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 09.01.18 21:22.

Mit dem ICE nach Bratislava?

geschrieben von: J-C

Datum: 09.01.18 21:31

Könnte etwas kompliziert werden aktuell. Die Hauptstrecke Wien-Bratislava ist aktuell zumeist eingleisig und nicht elektrifiziert. Ich weiß, das klingt verrückt für die Verbindung dieser beiden Hauptstädte, aber deswegen tut man ja endlich auch was dagegen.

Ansonsten, wir haben schonmal in Bratislava einen Metropolitan, der zwischen Prag und Budapest fährt.

Ansonsten könnte man auf die Idee kommen, einen Railjet von Bratislava über München, Stuttgart und... woanders hin zu führen. Dann hat man schonmal etwas in die Richtung.😛

Re: Können sie so sagen.

geschrieben von: Traumflug

Datum: 10.01.18 01:19

J-C schrieb:
Ein Ende wäre ein Abbruch eher eine Steuergeldverschwendung, dann hätte man noch weniger als vorher. Nein, der Bahnhof soll gebaut werden und ich vertraue auf die Sturheit der Politik, dass das durchgesetzt wird.
Dann bring' mal das Geld dafür mit. Bauunternehmer kann man nicht mit Sturheit bezahlen, die wollen harte Euros.

Ich glaube manche Leute haben kaum eine Vorstellung davon, wie viel Geld da noch versenkt werden soll. Der Gegenwert von drei Wiener Hauptbahnhöfen wurde schon versenkt, es sollen noch mindestens fünf Weitere folgen. Nur um die Renovierung eines funktionierenden Kopfbahnhofs zu vermeiden.

Für mehr Frieden auf Drehscheibe-Online: DSO peacemaker

Wien ist nicht Stuttgart.

geschrieben von: J-C

Datum: 10.01.18 03:57

Ich wusste, dass der Vergleich käme, aber die Relation ist anders:
in Wien hatte man die notwendige Infrastruktur, um einen durchgängigen Hbf oberirdisch zu führen. Hätte man damals nicht krampfhaft einen Kopfbahnhof gebaut, hätte mn schon seit vielen Jahrzehnten einen Durchgangsbahnhof gehabt. Im übrigen hat Wien Hbf nur 2 Gleise mehr als Stuttgart21 es haben wird. Bei einem Bahnhof von doch größerer Bedeutung, vor allem international. Der Bahnhof hat weitreichende Implikationen. Die meisten Fernverkehrslinien wurden durchgebunden und mit Meidling ein Doppelknoten etabliert. Bei einem Kopfbahnhof undenkbar.

Und letztlich wurde auch ein hässlicher Kopfbahnhof gegen einen schicken Durchgangsbahnhof getauscht und ja, man hat dort massiv geschaut, möglichst viel Fläche zum Bau von Wohn- und Gewerbeeinheiten zu verwenden.

Bei Stuttgart21 hättest du nicht so mal eben einen oberirdischen Durchgangsbahnhof in selber Lage bekommen.

In Wien hatte man einfach die oberirdische Infrastruktur schon rumliegen gehabt, während sie in Stuttgart unterirdisch geschaffen werden muss. Klar, dass es in Wien günstiger ist. Ist halt so wie bei der Verlegung vom Bahnhof Altona, wobei das bei einem Bahnhof, wo eh alle Züge enden, eher deppert ist. Noch dazu wandert ein zuvor bestens in die Stadt integrierter Bahnhof in die Peripherie.

Also nein, es gibt auch Dinge, die ich deppert finde. Stuttgart21 gehört jedoch nicht dazu.

Vermutlich hätte der Wähler manch ein sinnvolles Projekt abgeschmettert, wenn's nicht geschönt wäre. Im Übrigen hat man beim Wiener Hbf auch am Anfang was anderes versprochen, als am Ende herauskam.

https://abload.de/img/dwaminic8pum.jpg




5-mal bearbeitet. Zuletzt am 10.01.18 04:12.

Ein Fall für X-Faktor!

geschrieben von: J-C

Datum: 10.01.18 04:54

Wir leben in einer Welt, in der Traum und Wirklichkeit nahe beieinanderliegen.

Können Sie Fakten von Desinformation unterscheiden?

Dazu müssen Sie über sich hinausgehen und sich dem Unglaublichen öffnen.



2-mal bearbeitet. Zuletzt am 10.01.18 04:56.

Re: Wien ist nicht Stuttgart.

geschrieben von: mental

Datum: 10.01.18 07:09

J-C schrieb:
Vermutlich hätte der Wähler manch ein sinnvolles Projekt abgeschmettert, wenn's nicht geschönt wäre. Im Übrigen hat man beim Wiener Hbf auch am Anfang was anderes versprochen, als am Ende herauskam.
Was du das sagst, heiß0t im Klartext: LÜGEN finde ich super!

Wir sehen hier gerade, wie auch Befürworter reagieren, wenn sich jetzt die Wahrheit herausstellt (Ein Großteil der kritischen Kommentare in der Presse kam von diesen!).
Bei S21 droht ein echter Eklat und zwar doppelt: Zum ersten, wenn es mit dem Bau stockt, weil das Geld aus ist. Zum zweiten, wenn fast alle Bürger feststellen, dass sie belogen und von ihrer Partei betrogen wurden. Muss ich die Folgen wirklich einem Wiener erklären?

Zitat:
"Wir leben in einer Welt, in der Traum und Wirklichkeit nahe beieinanderliegen.

Können Sie Fakten von Desinformation unterscheiden? "

ja, das kann ich. Die Befürworter haben gelogen, dass sich die Balken biegen. Übrigens lieben eher Alptraum und Wirklichkeit beieinander. Von einem positiv besetzten Traum spricht bei S21 wirklich überhaupt niemand mehr.

Lesen und begreifen Befürworter eigentlich, was andere Befürworter in der Zeitung sagen und schreiben? Oder seid ihr so in eure Lügen verwickelt, dass ihr gar nichts mehr wahrnehmen könnt?



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 10.01.18 07:12.

SFS Mannheim- Frankfurt?

geschrieben von: gt670dn

Datum: 10.01.18 08:22

Ich hätte wenigstens erwartet, dass in einem Bahn-Forum der Zeitungsartikel aufmerksam gelesen wird. Er beschreibt doch eindeutig, dass die SFS Mannheim-Frankfurt inklusive ihrer Fahrzeiteinsparungen fehlt! Nix Lügen der DB, der Politik usw, Sondern einfach: Man ist von dieser SFS ausgegangen! Die existiert aber bis Betriebsaufnahme höchstwahrscheinlich nicht. Also fährt man ein angepasstes Konzept bis die SFS Mannheim - Frankfurt gebaut ist, dann kommen auch die 100 Halte... Irgendwie fühle ich mich gerade wie der einzige der das erkennt und so akzeptiert, weil logisch.

Re: Wien ist nicht Stuttgart.

geschrieben von: J-C

Datum: 10.01.18 09:11

Nein, ich finde Lügen nicht super, aber wie gesagt, manch ein sinnvolles Projekt wäre womöglich nicht zustande gekommen, wenn man den Bürger spontan gefragt hätte.

Man hätte also ehrlicherweise auf eine Volksabstimmung verzichten können.

Und bezüglich der Aussage, niemand würde Stuttgart21 für einen positiven Traum halten...

Nun, diese Aussage ist falsch. Es gibt immer jemanden, der davon einen positiven Traum hat. Zum Beispiel mich. Und ich heiße nicht Niemand. Und für mich war das Thema Flughafen eh kein Argument für Stuttgart21, falls du darauf hinauswillst.

Und so schnell sollte das Geld nicht ausgehen. Wir haben auch mal eben für mehr Geld eine Bankenrettung gewuppt, da sollte das ein Klacks sein.

Re: SFS Mannheim- Frankfurt?

geschrieben von: J-C

Datum: 10.01.18 09:12

Bist nicht damit alleine, aber es gibt halt jetzt Leute, die suchen nach jedem Strohhalm, um das Projekt schlecht zu reden.

Bei den Kosten kann man halt nichts machen. Wäre sicher teurer, das Projekt abzubrechen.

Re: SFS Mannheim- Frankfurt?

geschrieben von: Murrtalbahner

Datum: 10.01.18 10:59

gt670dn schrieb:
Ich hätte wenigstens erwartet, dass in einem Bahn-Forum der Zeitungsartikel aufmerksam gelesen wird. Er beschreibt doch eindeutig, dass die SFS Mannheim-Frankfurt inklusive ihrer Fahrzeiteinsparungen fehlt! Nix Lügen der DB, der Politik usw, Sondern einfach: Man ist von dieser SFS ausgegangen! Die existiert aber bis Betriebsaufnahme höchstwahrscheinlich nicht. Also fährt man ein angepasstes Konzept bis die SFS Mannheim - Frankfurt gebaut ist, dann kommen auch die 100 Halte... Irgendwie fühle ich mich gerade wie der einzige der das erkennt und so akzeptiert, weil logisch.
Glaubst du etwa dieser Aussage der DB? Das ist doch Unfug hoch zehn! Ob man drei Minuten früher oder später in München ist, macht den Gaul nicht scheu. Maßgebend ist der Knoten in Mannheim. Nicht mal in Stuttgart wird es sowas geben. In Ulm gibt es den nächsten Knoten. Somit ist die Fahrzeit zwischen Ulm und Mannheim entscheidend und nicht die zwischen Frankfurt und Mannheim.
Das ist doch nur eine neuerliche dreiste Lüge der DB um Ruhe zu bekommen und Zeit zu gewinnen. Zwischen der Eröffnung von S21 und der Eröffnung von Mannheim-Frankfurt werden locker 5-10 Jahre liegen. Wenn die NBS 2030 fertig ist, dann wäre das schnell. Also vergehen von der heutigen Aussage +/- 15 Jahre ins Land. Als ob da sich dann jemand noch daran erinnert. Und genau darauf setzt die DB!

Zitat Facebook Deutsche Bahn Konzern vom 18.3.15: "Der geplante Ausbau des Fernverkehrs, der heute vorgestellt wurde, wird in jedem Fall auch ohne Unterstützung der Länder umgesetzt und ist eigenwirtschaftlich geplant. Es wird also keinen bestellten Fernverkehr geben."

Re: Wien ist nicht Stuttgart.

geschrieben von: kmueller

Datum: 10.01.18 13:46

J-C schrieb:
die Relation ist anders:
in Wien hatte man die notwendige Infrastruktur, um einen durchgängigen Hbf oberirdisch zu führen. Hätte man damals nicht krampfhaft einen Kopfbahnhof gebaut, hätte mn schon seit vielen Jahrzehnten einen Durchgangsbahnhof gehabt. Im übrigen hat Wien Hbf nur 2 Gleise mehr als Stuttgart21 es haben wird. Bei einem Bahnhof von doch größerer Bedeutung, vor allem international.
Vom Prestige her ist der Zugverkehr im Wiener Hbf sicherlich bedeutender. Aber die Masse der Fahrgäste fährt nicht international und auch nicht Langstrecke, sondern Pendlerdistanzen. Auf der Ebene 'Pendlereinzugsbereich' kommt Stuttgart nahe an die Einwohnerzahl von ganz Österreich (abzüglich Wien) heran. Und dafür ist das Angebot (heute an Zügen, zukünftig auch an Infrastruktur) einfach nur traurig.

In Wien gibts mit West- und Franz Josefs-Bf. noch mindestens zwei weitere völlig eigenständige Bahnhöfe für regionalen Verkehr. Und man merkt heute schon, daß der Hbf eigentlich zu klein ist.

Re: Wien ist nicht Stuttgart.

geschrieben von: Murrtalbahner

Datum: 10.01.18 13:58

kmueller schrieb:
In Wien gibts mit West- und Franz Josefs-Bf. noch mindestens zwei weitere völlig eigenständige Bahnhöfe für regionalen Verkehr. Und man merkt heute schon, daß der Hbf eigentlich zu klein ist.
Nicht nur das, während es in Wien zahlreiche Zulaufstrecken aus allen Richtungen auch viele Tangential- und Ringverbindungen gibt, konzentriert sich in Stuttgart alles auf einen Bahnhof.

Zitat Facebook Deutsche Bahn Konzern vom 18.3.15: "Der geplante Ausbau des Fernverkehrs, der heute vorgestellt wurde, wird in jedem Fall auch ohne Unterstützung der Länder umgesetzt und ist eigenwirtschaftlich geplant. Es wird also keinen bestellten Fernverkehr geben."

Re: Wien ist nicht Stuttgart.

geschrieben von: Traumflug

Datum: 10.01.18 14:10

J-C schrieb:
Ich wusste, dass der Vergleich käme, aber die Relation ist anders:
in Wien hatte man die notwendige Infrastruktur
Die hat man in Stuttgart auch. Verkehrsplaner und Bundesbahn haben entsprechend auch deutlich günstigere Lösungen angestrebt. S 21 ist ein Projekt der Politik. Gemacht von Politikern, die inzwischen alle abgewählt sind.

Für mehr Frieden auf Drehscheibe-Online: DSO peacemaker

Re: Wien ist nicht Stuttgart.

geschrieben von: J-C

Datum: 10.01.18 15:22

Aus guten Gründen hat man das mit der Dezentralisierung heute weitestgehend beibehalten. Es wäre ein Alptraum, alles auf einen Bahnhof zu setzen. Im Gegensatz zu Stuttgart liegt's eben auch etwas verkehrsgünstiger von der internationalen Anbindung her. Und das coole ist, dass diese ganzen international verkehrenden Züge an einen ITF-Knoten angebunden sind, der zumindest theoretisch schlanke Anschlüsse ermöglicht und somit eine kurze Reisezeit. Ist durchaus praktisch.

Und Wien hat halt einen bedeutenden Verkehrsflughafen, wo ein Halbstundentakt extra dorthin sich offenbar ausgeht.

Aber andererseits, Stuttgart ist wesentlich kleiner als Wien und eben durchaus von durchgebundenem Fernverkehr frequentiert. Und bei jenem sind Wenden eher lästig und da ist eine Minimierung jener keine schlechte Idee. Der neue Bahnhof bringt eben Vorteile. Auch ich sehe, dass das irgendwie etwas teuer geraten ist, aber damit muss man bei Tiefbahnhöfen eher rechnen. Wenn man einen oberirdischen Durchgangsbahnhof in entsprechend guter Lage hätte konstruieren können, nehme ich meine Aussagen vielleicht zurück, aber bis dahin glaube ich, dass Stuttgart21 eine gute Idee ist.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 10.01.18 15:26.

Re: Wien ist nicht Stuttgart.

geschrieben von: mental

Datum: 10.01.18 16:15

J-C schrieb:

Aber andererseits, Stuttgart ist wesentlich kleiner als Wien und eben durchaus von durchgebundenem Fernverkehr frequentiert. Und bei jenem sind Wenden eher lästig und da ist eine Minimierung jener keine schlechte Idee. Der neue Bahnhof bringt eben Vorteile. Auch ich sehe, dass das irgendwie etwas teuer geraten ist, aber damit muss man bei Tiefbahnhöfen eher rechnen. Wenn man einen oberirdischen Durchgangsbahnhof in entsprechend guter Lage hätte konstruieren können, nehme ich meine Aussagen vielleicht zurück, aber bis dahin glaube ich, dass Stuttgart21 eine gute Idee ist.

Bitte entschuldige, aber deine Aussagen sind inhaltlich auf einem Niveau, das wir bereits vor Jahren abgehandelt haben. Der Vorteil des Wendens spielt nahezu keine Rolle, weil die Züge in Stuttgart lange Passagierwechsel haben.

Bitte geh mal für den Anfang davon aus, dass alles was du auf den ersten Blick für einen Vorteil hältst, bereits tausend mal diskutiert wurde und mit Masse verworfen werden musste (und zwar zum Preis von 4,5 Milliarden oder weniger). Inzwischen zahlen wir das Doppelte und vieles was versprochen wurde, kommt jetzt doch nicht oder etwas "eingeschränkt" (die Bauzeit spielt auch eine riesige Rolle, weil künftige Zeitersparnis mit den Zeitverlusten in der extrem langen Bauphase verrechnet werden müssen).

Und dann empfehle ich dir, einmal eine halbe Stunde bei schlechtem wetter am Bahnhof zu warten oder die Ankunftstafel im Bereich der neuen Gleise zu suchen. Und dann unterhalten wir uns noch einmal.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 10.01.18 16:16.

Re: Wien ist nicht Stuttgart.

geschrieben von: mental

Datum: 10.01.18 16:35

J-C schrieb:
Nein, ich finde Lügen nicht super, aber wie gesagt, manch ein sinnvolles Projekt wäre womöglich nicht zustande gekommen, wenn man den Bürger spontan gefragt hätte.

Das stimmt so nicht. Hier wurde nicht geflunkert, beschönigt oder um 10% aufgerundet. Bei S21 wurde gelogen, dass sich die Balken biegen und diese bewussten Unwahrheiten (z.B. verheimlichte Kostenschätzungen oder ebenso verheimlichte Mängellisten) sind nachgewiesen.
Hinzukommt, dass man eben im Umgang mit den gegnern nicht zimperlich war und uns ständig Lügen vorwarf, was inzwischen eben auch mit Masse widerlegt ist.

Die Wirtschaftlichkeit des Projekts zum Beispiel wurde mit frei erfundenen leichten Güterzügen "erkämpft", die genau so wenig fahren werden, wie ICE am Flughafen.

Zitat:
Man hätte also ehrlicherweise auf eine Volksabstimmung verzichten können.

nein, das hätte man in der damaligen Situation nicht tun können. das Projekt stand mit dem Rücken an der wand und nur die Kombination aus Lüge und Volksabstimmung hat es gerettet.

Zitat:
Und bezüglich der Aussage, niemand würde Stuttgart21 für einen positiven Traum halten...

Nun, diese Aussage ist falsch. Es gibt immer jemanden, der davon einen positiven Traum hat. Zum Beispiel mich. Und ich heiße nicht Niemand. Und für mich war das Thema Flughafen eh kein Argument für Stuttgart21, falls du darauf hinauswillst.

Bitte entschuldige, aber dein Problem ist, dass du wenig über das Projekt weißt. Wenn knallharte Befürworter das Projekt attackieren, wie in diesen Tagen, solltest du darüber ernsthaft nachdenken.

Zitat:
Und so schnell sollte das Geld nicht ausgehen. Wir haben auch mal eben für mehr Geld eine Bankenrettung gewuppt, da sollte das ein Klacks sein.

Auch dieses Argument hatten wir bereits etwa eine Million mal. Wenn du die Milliarden hast, dann schieb sie rüber. Ansonsten würde ich mir solche "Argumente

Re: Wien ist nicht Stuttgart.

geschrieben von: Florian Ziese

Datum: 10.01.18 17:12

J-C schrieb:
Ich wusste, dass der Vergleich käme, aber die Relation ist anders:
in Wien hatte man die notwendige Infrastruktur, um einen durchgängigen Hbf oberirdisch zu führen. Hätte man damals nicht krampfhaft einen Kopfbahnhof gebaut, hätte mn schon seit vielen Jahrzehnten einen Durchgangsbahnhof gehabt. Im übrigen hat Wien Hbf nur 2 Gleise mehr als Stuttgart21 es haben wird.
Im Klartext, in Wien hat man 25 % mehr Gleise gebaut als in Stuttgart trotz geringeren Zugzahlen in Wien... Mit 10 oder denn eher 12 Gleise vergleichbar Wien wäre in Stuttgart schon mal einer der Hauptkritikpunkte weg, dazu ein leistungsfähiges Weichenvorfeld und einigermassen ebene Bahnsteige, dann wäre S 21 ein sinnvolles Projekt.
Die meisten S 21-Gegner sind ja nicht gegen den Durchgangsbahnhof an sich, sondern gegen die konkrete Mini-Sparvariante mit sovielen versteckten Nachteilen.
Viele der S 21-Gegner waren nicht von Anfang an Gegner, mich eingeschlossen. Wenn man nur oberflächlich mit der Sache beschäftigt und ein paar Werbebroschüren liest (anderes schaffte es anfangs auch gar nicht in die Zeitung) sieht S 21 ja erst mal toll aus. Erst wenn man ins Detail geht und sich die Dinge anschaut, die in den Werbebröschüren ignoriert werden, wird man zum Gegner. Vielleicht von der Parkschützern abgesehen, da die Eingriffe in den Park offensichtlich waren, aber die Parkschützer sind nur eine kleine Minderheit unter den S 21-Gegner. Klar ist es immer schade um jeden gefällten Baum, aber angesichts der weltweit täglich gefällten Unmengen an Bäume gehen mir die paar wenigen Bäume in Stuttgart völlig am @#$%& vorbei, auch wenn sie wegen einem sinnlosen Projekt gefällt werden.
Vor Jahren war man seitens der S 21-Planer überrascht, als trotz millionenschwerer Werbekampagnen für S 21 die Zahl der Befürworter nicht gewachsen ist, sondern nur die Gegener deutlich zulegten, die kaum Geld hatten und so wenig für ihre Position werben konnten. Vermutlich eben genau deswegen, weil je mehr man sich damit beschäftigt, der Irrsinn um so offensichtlicher wird.

Gegen einen vernünftigen Durchgangsbahnhof in Stuttgart, wie er in Wien mit ein paar Abstrichen realisiert wurde, hätte ich nichts einzuwenden. Einziger Punkt wäre halt, dass der von Anfang an selbst bei sehr optimistischer und auch ggf. frisierter Kostenschätzung so teuer gewesen wäre, dass der nie gebaut worden wäre. Deswegen realisierten man nun ja den vermurksten Mini-Bahnhof, weil man nur da unter kräftig geschönten und unrealistischen Zahlen kurzzeitig eine Wirtschaftlichkeit herbeizuabern konnte (mit der es aber schon lange wieder vorbei ist).
Man kann in S 21 wegen der grossen Steigung planmässig keine Züge wenden. Und selbst wenn man wegen der Steigung doch könnte, da das Weichenfeld im Tunnel sehr teuer ist wurde es nur mimimalistisch ausgeführt, in den meisten Gleisen in S 21 kann man generell nicht wenden, weil die dazu nötigen Weichen fehlen, um das Gleis zur Rückfahrt zu erreichen. Nachträglich ergänzen aufgrund der Kosten und des Platz quasi unmöglich. Lediglich in den beiden "ICE"-Gleisen mit den schnellen Einfahrten könnte man Wenden, aber gerade die will man wohl nicht länger mit wendenden Zügen blockieren, sofern man denn überhaupt wenden darf.
Man bekommt in Stuttgart einen Bahnhof, in dem man nicht Wenden kann, indem man keine Verstärkungsfahrzeuge an-/abkuppeln kann, keine Flügelzüge machen kann, wegen der Gleiszahl die Züge nicht lange warten können und keine Dieselzüge mehr fahren können (muss man halt in Tübingen zusätzlich umsteigen...) und jeder endende/beginnende Zug möglichst rasch unter Belastung von Streckengleisen in den Abstellbahnhof muss. Im Gegensatz zu Wien also keine erkennbare Verbesserung zum Zustand vorm Umbau, sondern viele Verschlechterungen.
Was gewinnt man? Die ICE von Mannheim nach München sind 4-5 min schneller. Die gleiche Fahrzeitverkürzung hätte man zwischen Ulm und Augsburg für einen Bruchteil des Geldes bekommen. Und man kommt schneller und häufiger zum Flughafen. Hätte aber auch deutlich billigere Lösungen zur verbesserten Flughafenanbindung gegeben. Nicht ganz die "Luxuslösung" von S 21, aber trotzdem noch viel besser als heute.


Zitat:
Bei einem Bahnhof von doch größerer Bedeutung, vor allem international. Der Bahnhof hat weitreichende Implikationen. Die meisten Fernverkehrslinien wurden durchgebunden und mit Meidling ein Doppelknoten etabliert. Bei einem Kopfbahnhof undenkbar.
Nur gibt es in Stuttgart aber kein Meidling. In Wien war die Sitation völlig anders, da gab es aus der Frühzeit der Eisenbahn drei Kopfbahnhöfe mit allen entsprechenden Nachteilen, die durch einen modernen (Doppel-)Knoten ersetzt wurde. In Stuttgart hat man sich des unzureichenden Bahnhofs aus der Frühzeit hingegen schon vor 100 Jahren entledigt und damals einen leistungsfähigen, auf Durchgangsverkehr optimierten Kopfbahnhof ersetzt. Was für einen Vorteil hat es, einen einzigen Knotenbahnhof abzureissen und dann an genau gleicher Stelle einen neuen zu bauen, der nur um 90° gedreht ist? Für die Knotenfunktion ergibt sich durch S 21 keinerlei Verbesserung, die ist als einziger Fernverkehrsbahnhof schon heute genauso gegeben.
Ein Kopfbahnhof für Wien Hbf wäre von der Theorie kein Problem gewesen, wären die Fahrzeiten "nur" ca. 3 min länger gewesen. Aber schon von den Platzverhältnissen kam in Wien nichts anders als ein Durchgangsbahnhof in Frage (neben den anderen Gründen), für einen Kopfbahnhof in Wien hätte man mindestens teils unter die Erde müssen und dann wird es teuer. Siehe Stuttgart, wo man komplett unter die Erde muss.

Zitat:
Und letztlich wurde auch ein hässlicher Kopfbahnhof gegen einen schicken Durchgangsbahnhof getauscht.
Ein neues Bahnsteigdach im Hbf wäre nun wirklich billig gewesen im Vergleich zu den S 21-Kosten. Ist halt der Baustil zu dieser Zeit, nachdem die ursprünglichen Bahnsteigdächer im zweiten Weltkrieg weitgehend zerstört wurden. Das "hässliche" Bahnhofsgebäude selber bleibt bei S 21 ja quasi unverändert bestehen, steht ja auch unter Denkmalschutz. Lediglich die Flügelbauten wurden abgerissen, was das zukünftige S 21-Bahnhofsgebäude aber eher noch hässlicher macht als bisher als Kopfbahnhofgebäude, weil nun die Proportionierung der verbliebenen Teile zueinander unausgewogener ist.
Und wie hässlich oder nicht die neuen "Bahnsteigdächer" werden muss man sehen, real dürfte das schon deutlich dunkler werden als in den Hochglanzbroschüren. Und mit den ganzen nötigen Einbauten (wie zum Beispiel Fahrleitung...) wird es bei weitem nicht so grosszügig wirken.
Und eben, falls dich heute das Bahnhofsgebäude selber stört, das hässliche Gebäude bleibt mit S 21 erhalten, ergänzt um vermutlich hässliche Kellerbahnsteige

Gruss

Florian



3-mal bearbeitet. Zuletzt am 10.01.18 17:24.

Re: Wien ist nicht Stuttgart.

geschrieben von: Traumflug

Datum: 10.01.18 19:25

Florian Ziese schrieb:
Klar ist es immer schade um jeden gefällten Baum, aber angesichts der weltweit täglich gefällten Unmengen an Bäume gehen mir die paar wenigen Bäume in Stuttgart völlig am @#$%& vorbei, auch wenn sie wegen einem sinnlosen Projekt gefällt werden.
Als Stadtbewohner, insbesondere als Bewohner Stuttgarts, sieht man das vielleicht ein wenig anders. Die müssen ja da in ihrer Betonwüste leben und der Schlossgarten ist so ziemlich der einzige kurze Weg zu etwas Grün. Mehr Grün gibt's dann erst wieder relativ weit draussen.

Für mehr Frieden auf Drehscheibe-Online: DSO peacemaker

Eher TGV?

geschrieben von: 146 227

Datum: 10.01.18 19:30

Dachte es soll eine TGV-Verbindung werden? Zitat


Gruß

Re: Reaktionen

geschrieben von: Micha-0815

Datum: 10.01.18 19:46

Traumflug schrieb:
Immerhin gibt es jetzt einen eigenen Zeitungsartikel mit Reaktionen zu den bekannt gewordenen Brüchen der DB: [www.stuttgarter-zeitung.de]

Die Facebook-Kommentare von dort (habe extra dafür Ghostery abgeschaltet):

Das hat die StZ schon gehörig verbockt. Wie mcrx kürzlich erläuterte, werden da Äpfel mit Orangen verglichen, nämlich die Summe aus An- und Abfahrten mit Zughalten. Letzteres ist naturgemäß bei durchfahrenden Zügen aber nur die Hälfte von ersterem.

Dazu kommt, dass in den 100 An- und Abfahrten auch 36 des "ergänzenden Fernverkehrs" von/nach Ulm/Lindau enthalten sind, die werden heutzutage als IRE gefahren, und davon soll es sogar 64 Stück geben (= 16 Zugpaare = eine stündliche Linie).

Mit anderen Worten, es werden künftig nicht 6 von 100 "geplanten Fernzügen" von/nach Ulm fahren, sondern es wird auch mit diesen Plänen der Bahn 72 der 100 "geplanten" An- und Abfahrten von "Fernzügen" von/nach Ulm geben.

Gruß, Micha

Ich werde auf Antworten zu meinen Beiträgen, die deren Inhalt augenscheinlich bewusst verdrehen oder ignorieren, oder polemisch, provokativer Natur sind, im Regelfall selbst nichts mehr erwidern. Das gilt auch für Beiträge, in denen mir Standpunkte oder Behauptungen unterstellt werden, die ich tatsächlich nicht teile bzw. nicht getätigt habe. Ich vertraue in Zukunft auf Euch Mitleser, dass Ihr das alleine durchschaut, und Euch bei der Bewertung meines Standpunkts an den Aussagen in meinen eigenen Beiträgen orientiert.







1-mal bearbeitet. Zuletzt am 10.01.18 19:46.

Re: Reaktionen

geschrieben von: E44

Datum: 10.01.18 20:00

Micha-0815 schrieb:
Traumflug schrieb:
Immerhin gibt es jetzt einen eigenen Zeitungsartikel mit Reaktionen zu den bekannt gewordenen Brüchen der DB: [www.stuttgarter-zeitung.de]

Die Facebook-Kommentare von dort (habe extra dafür Ghostery abgeschaltet):

Das hat die StZ schon gehörig verbockt. Wie mcrx kürzlich erläuterte, werden da Äpfel mit Orangen verglichen, nämlich die Summe aus An- und Abfahrten mit Zughalten. Letzteres ist naturgemäß bei durchfahrenden Zügen aber nur die Hälfte von ersterem.

Dazu kommt, dass in den 100 An- und Abfahrten auch 36 des "ergänzenden Fernverkehrs" von/nach Ulm/Lindau enthalten sind, die werden heutzutage als IRE gefahren, und davon soll es sogar 64 Stück geben (= 16 Zugpaare = eine stündliche Linie).

Mit anderen Worten, es werden künftig nicht 6 von 100 "geplanten Fernzügen" von/nach Ulm fahren, sondern es wird auch mit diesen Plänen der Bahn 72 der 100 "geplanten" An- und Abfahrten von "Fernzügen" von/nach Ulm geben.

Eine bescheidene Frage, wie interpretierst du folgende Aussage:
64 Züge des Hochgeschwindigkeitsverkehrs von und nach Ulm-München (Station NBS)

Re: Reaktionen

geschrieben von: Micha-0815

Datum: 10.01.18 20:20

E44 schrieb:
Micha-0815 schrieb:
Traumflug schrieb:
Immerhin gibt es jetzt einen eigenen Zeitungsartikel mit Reaktionen zu den bekannt gewordenen Brüchen der DB: [www.stuttgarter-zeitung.de]

Die Facebook-Kommentare von dort (habe extra dafür Ghostery abgeschaltet):

Das hat die StZ schon gehörig verbockt. Wie mcrx kürzlich erläuterte, werden da Äpfel mit Orangen verglichen, nämlich die Summe aus An- und Abfahrten mit Zughalten. Letzteres ist naturgemäß bei durchfahrenden Zügen aber nur die Hälfte von ersterem.

Dazu kommt, dass in den 100 An- und Abfahrten auch 36 des "ergänzenden Fernverkehrs" von/nach Ulm/Lindau enthalten sind, die werden heutzutage als IRE gefahren, und davon soll es sogar 64 Stück geben (= 16 Zugpaare = eine stündliche Linie).

Mit anderen Worten, es werden künftig nicht 6 von 100 "geplanten Fernzügen" von/nach Ulm fahren, sondern es wird auch mit diesen Plänen der Bahn 72 der 100 "geplanten" An- und Abfahrten von "Fernzügen" von/nach Ulm geben.
Eine bescheidene Frage, wie interpretierst du folgende Aussage:
64 Züge des Hochgeschwindigkeitsverkehrs von und nach Ulm-München (Station NBS)
Im Zusammenhang. Unmittelbar über der Auflistung steht: "Für diesen neu entstandenen Flughafen/Filderbahnhof sind als Angebot folgende werktägliche An- und Abfahrten vorgesehen". Dass die Zahlen die An- und Abfahrten aufaddieren erkennt man an anderen Eckdaten, beispielsweise den 124 Regionalverbindungen von/nach Tübingen. Da fahren laut Schlichtung bekanntlich 2 pro Stunde und Richtung, also 4 Züge in der Stunde, über knapp 16 Stunden macht das 64 Züge, oder eben 128 An- und Abfahrten.

Dementsprechend sind mit der Aussage tatsächlich nur 32 Zughalte gemeint, 16 pro Richtung, also eine stündlich.

EDIT: das kann man inzwischen auch so in der Zeitung nachlesen: [www.stuttgarter-nachrichten.de]

Der andere Teil des Zusammenhangs ergibt sich aus den Kapiteln 1 "Grundlagen" und 2, "Festlegung der Bemessungsgrundlage". Es handelt sich um ein Anforderung, was die Infrastruktur leisten können soll, mit einer fiktiven Aufteilung der prognostizieren Fahrgastströme, und nicht um eine Festlegung eines Mindestfahrplans oder gar ein konkretes Fahrplanversprechen.

Gruß, Micha

Ich werde auf Antworten zu meinen Beiträgen, die deren Inhalt augenscheinlich bewusst verdrehen oder ignorieren, oder polemisch, provokativer Natur sind, im Regelfall selbst nichts mehr erwidern. Das gilt auch für Beiträge, in denen mir Standpunkte oder Behauptungen unterstellt werden, die ich tatsächlich nicht teile bzw. nicht getätigt habe. Ich vertraue in Zukunft auf Euch Mitleser, dass Ihr das alleine durchschaut, und Euch bei der Bewertung meines Standpunkts an den Aussagen in meinen eigenen Beiträgen orientiert.







1-mal bearbeitet. Zuletzt am 11.01.18 07:22.

Re: Reaktionen

geschrieben von: E44

Datum: 10.01.18 20:41

Micha-0815 schrieb:
E44 schrieb:
Micha-0815 schrieb:
Traumflug schrieb:
Immerhin gibt es jetzt einen eigenen Zeitungsartikel mit Reaktionen zu den bekannt gewordenen Brüchen der DB: [www.stuttgarter-zeitung.de]

Die Facebook-Kommentare von dort (habe extra dafür Ghostery abgeschaltet):

Das hat die StZ schon gehörig verbockt. Wie mcrx kürzlich erläuterte, werden da Äpfel mit Orangen verglichen, nämlich die Summe aus An- und Abfahrten mit Zughalten. Letzteres ist naturgemäß bei durchfahrenden Zügen aber nur die Hälfte von ersterem.

Dazu kommt, dass in den 100 An- und Abfahrten auch 36 des "ergänzenden Fernverkehrs" von/nach Ulm/Lindau enthalten sind, die werden heutzutage als IRE gefahren, und davon soll es sogar 64 Stück geben (= 16 Zugpaare = eine stündliche Linie).

Mit anderen Worten, es werden künftig nicht 6 von 100 "geplanten Fernzügen" von/nach Ulm fahren, sondern es wird auch mit diesen Plänen der Bahn 72 der 100 "geplanten" An- und Abfahrten von "Fernzügen" von/nach Ulm geben.
Eine bescheidene Frage, wie interpretierst du folgende Aussage:
64 Züge des Hochgeschwindigkeitsverkehrs von und nach Ulm-München (Station NBS)
Im Zusammenhang. Unmittelbar über der Auflistung steht: "Für diesen neu entstandenen Flughafen/Filderbahnhof sind als Angebot folgende werktägliche An- und Abfahrten vorgesehen". Dass die Zahlen die An- und Abfahrten aufaddieren erkennt man an anderen Eckdaten, beispielsweise den 124 Regionalverbindungen von/nach Tübingen. Da fahren laut Schlichtung bekanntlich 2 pro Stunde und Richtung, also 4 Züge in der Stunde, über knapp 16 Stunden macht das 64 Züge, oder eben 128 An- und Abfahrten.

Dementsprechend sind mit der Aussage tatsächlich nur 32 Zughalte gemeint, 16 pro Richtung, also eine stündlich.

Der andere Teil des Zusammenhangs ergibt sich aus den Kapiteln 1 "Grundlagen" und 2, "Festlegung der Bemessungsgrundlage". Es handelt sich um ein Anforderung, was die Infrastruktur leisten können soll, mit einer fiktiven Aufteilung der prognostizieren Fahrgastströme, und nicht um eine Festlegung eines Mindestfahrplans oder gar ein konkretes Fahrplanversprechen.

Da sind wir unterschiedlicher Meinung. Die Aussage ist:
64 Züge des Hochgeschwindigkeitsverkehrs von und nach Ulm-München (Station NBS)
Wo kommt da das Wort Zughalt vor? Wohl nur in deiner Phanatasie ?
Was man unter einem Zug versteht muss ich dir wohl nicht erklären oder willst du mir erzählen dass ein Zug sich beim anhalten in Luft auflöst und dannach durch eine Art Wiedergeburt an der gleichen Stelle erscheint.

Re: Reaktionen

geschrieben von: Micha-0815

Datum: 10.01.18 20:53

E44 schrieb:
Micha-0815 schrieb:
E44 schrieb:
Micha-0815 schrieb:
Traumflug schrieb:
Immerhin gibt es jetzt einen eigenen Zeitungsartikel mit Reaktionen zu den bekannt gewordenen Brüchen der DB: [www.stuttgarter-zeitung.de]

Die Facebook-Kommentare von dort (habe extra dafür Ghostery abgeschaltet):

Das hat die StZ schon gehörig verbockt. Wie mcrx kürzlich erläuterte, werden da Äpfel mit Orangen verglichen, nämlich die Summe aus An- und Abfahrten mit Zughalten. Letzteres ist naturgemäß bei durchfahrenden Zügen aber nur die Hälfte von ersterem.

Dazu kommt, dass in den 100 An- und Abfahrten auch 36 des "ergänzenden Fernverkehrs" von/nach Ulm/Lindau enthalten sind, die werden heutzutage als IRE gefahren, und davon soll es sogar 64 Stück geben (= 16 Zugpaare = eine stündliche Linie).

Mit anderen Worten, es werden künftig nicht 6 von 100 "geplanten Fernzügen" von/nach Ulm fahren, sondern es wird auch mit diesen Plänen der Bahn 72 der 100 "geplanten" An- und Abfahrten von "Fernzügen" von/nach Ulm geben.
Eine bescheidene Frage, wie interpretierst du folgende Aussage:
64 Züge des Hochgeschwindigkeitsverkehrs von und nach Ulm-München (Station NBS)
Im Zusammenhang. Unmittelbar über der Auflistung steht: "Für diesen neu entstandenen Flughafen/Filderbahnhof sind als Angebot folgende werktägliche An- und Abfahrten vorgesehen". Dass die Zahlen die An- und Abfahrten aufaddieren erkennt man an anderen Eckdaten, beispielsweise den 124 Regionalverbindungen von/nach Tübingen. Da fahren laut Schlichtung bekanntlich 2 pro Stunde und Richtung, also 4 Züge in der Stunde, über knapp 16 Stunden macht das 64 Züge, oder eben 128 An- und Abfahrten.

Dementsprechend sind mit der Aussage tatsächlich nur 32 Zughalte gemeint, 16 pro Richtung, also eine stündlich.

Der andere Teil des Zusammenhangs ergibt sich aus den Kapiteln 1 "Grundlagen" und 2, "Festlegung der Bemessungsgrundlage". Es handelt sich um ein Anforderung, was die Infrastruktur leisten können soll, mit einer fiktiven Aufteilung der prognostizieren Fahrgastströme, und nicht um eine Festlegung eines Mindestfahrplans oder gar ein konkretes Fahrplanversprechen.
Da sind wir unterschiedlicher Meinung. Die Aussage ist:
64 Züge des Hochgeschwindigkeitsverkehrs von und nach Ulm-München (Station NBS)
Wo kommt da das Wort Zughalt vor? Wohl nur in deiner Phanatasie ?
Was man unter einem Zug versteht muss ich dir wohl nicht erklären oder willst du mir erzählen dass ein Zug sich beim anhalten in Luft auflöst und dannach durch eine Art Wiedergeburt an der gleichen Stelle erscheint.
Ich habe Dir erläutert, was damit gemeint ist. Dafür habe ich das Wort Zughalt benutzt, weil ich der Ansicht war, dass das weniger Verwechselungsgefahr als das Wort Zug alleine beinhaltet. Denn viele Leute verstehen unter einem "Zug" ein An- oder Abfahrt in einer Haltestelle oder einem Bahnhof, statt des nur einmal vorhandenen physikalischen Zugs. Und so (also An- oder Abfahrt) wurde das auch dort benutzt.

Klar bist Du andere Meinung, weil Du möchtest ja auch über die Bahn im allgemeinen und S21 im besonderen schimpfen. Da sind die Fakten natürlich nicht hilfreich...

Gruß, Micha

Ich werde auf Antworten zu meinen Beiträgen, die deren Inhalt augenscheinlich bewusst verdrehen oder ignorieren, oder polemisch, provokativer Natur sind, im Regelfall selbst nichts mehr erwidern. Das gilt auch für Beiträge, in denen mir Standpunkte oder Behauptungen unterstellt werden, die ich tatsächlich nicht teile bzw. nicht getätigt habe. Ich vertraue in Zukunft auf Euch Mitleser, dass Ihr das alleine durchschaut, und Euch bei der Bewertung meines Standpunkts an den Aussagen in meinen eigenen Beiträgen orientiert.



Re: Reaktionen

geschrieben von: E44

Datum: 10.01.18 21:17

Micha-0815 schrieb:
E44 schrieb:
Micha-0815 schrieb:
E44 schrieb:
Micha-0815 schrieb:
Traumflug schrieb:
Immerhin gibt es jetzt einen eigenen Zeitungsartikel mit Reaktionen zu den bekannt gewordenen Brüchen der DB: [www.stuttgarter-zeitung.de]

Die Facebook-Kommentare von dort (habe extra dafür Ghostery abgeschaltet):

Das hat die StZ schon gehörig verbockt. Wie mcrx kürzlich erläuterte, werden da Äpfel mit Orangen verglichen, nämlich die Summe aus An- und Abfahrten mit Zughalten. Letzteres ist naturgemäß bei durchfahrenden Zügen aber nur die Hälfte von ersterem.

Dazu kommt, dass in den 100 An- und Abfahrten auch 36 des "ergänzenden Fernverkehrs" von/nach Ulm/Lindau enthalten sind, die werden heutzutage als IRE gefahren, und davon soll es sogar 64 Stück geben (= 16 Zugpaare = eine stündliche Linie).

Mit anderen Worten, es werden künftig nicht 6 von 100 "geplanten Fernzügen" von/nach Ulm fahren, sondern es wird auch mit diesen Plänen der Bahn 72 der 100 "geplanten" An- und Abfahrten von "Fernzügen" von/nach Ulm geben.
Eine bescheidene Frage, wie interpretierst du folgende Aussage:
64 Züge des Hochgeschwindigkeitsverkehrs von und nach Ulm-München (Station NBS)
Im Zusammenhang. Unmittelbar über der Auflistung steht: "Für diesen neu entstandenen Flughafen/Filderbahnhof sind als Angebot folgende werktägliche An- und Abfahrten vorgesehen". Dass die Zahlen die An- und Abfahrten aufaddieren erkennt man an anderen Eckdaten, beispielsweise den 124 Regionalverbindungen von/nach Tübingen. Da fahren laut Schlichtung bekanntlich 2 pro Stunde und Richtung, also 4 Züge in der Stunde, über knapp 16 Stunden macht das 64 Züge, oder eben 128 An- und Abfahrten.

Dementsprechend sind mit der Aussage tatsächlich nur 32 Zughalte gemeint, 16 pro Richtung, also eine stündlich.

Der andere Teil des Zusammenhangs ergibt sich aus den Kapiteln 1 "Grundlagen" und 2, "Festlegung der Bemessungsgrundlage". Es handelt sich um ein Anforderung, was die Infrastruktur leisten können soll, mit einer fiktiven Aufteilung der prognostizieren Fahrgastströme, und nicht um eine Festlegung eines Mindestfahrplans oder gar ein konkretes Fahrplanversprechen.
Da sind wir unterschiedlicher Meinung. Die Aussage ist:
64 Züge des Hochgeschwindigkeitsverkehrs von und nach Ulm-München (Station NBS)
Wo kommt da das Wort Zughalt vor? Wohl nur in deiner Phanatasie ?
Was man unter einem Zug versteht muss ich dir wohl nicht erklären oder willst du mir erzählen dass ein Zug sich beim anhalten in Luft auflöst und dannach durch eine Art Wiedergeburt an der gleichen Stelle erscheint.
Ich habe Dir erläutert, was damit gemeint ist. Dafür habe ich das Wort Zughalt benutzt, weil ich der Ansicht war, dass das weniger Verwechselungsgefahr als das Wort Zug alleine beinhaltet. Denn viele Leute verstehen unter einem "Zug" ein An- oder Abfahrt in einer Haltestelle oder einem Bahnhof, statt des nur einmal vorhandenen physikalischen Zugs. Und so (also An- oder Abfahrt) wurde das auch dort benutzt.

Klar bist Du andere Meinung, weil Du möchtest ja auch über die Bahn im allgemeinen und S21 im besonderen schimpfen. Da sind die Fakten natürlich nicht hilfreich...

Also da steht die Anzahl der Züge und die Richtung. Das sind glasklar 32 Züge nach Ulm und 32 Züge von Ulm. Dass du einfache Texte nicht verstehen willst ist dein Problem. deine Rechnerei hat also mit dem was als Aussage steht absolut nichts zu tun. Welche Leute vertstehn denn genau unter einem haltenden Zug zwei Züge ? Selbst als Eisenbahner versteht man soweit ich weiss unter einem Zug einen physikalischen Zug der eine Zugnummer hat.
Schau dir mal den Satz noch mal an da wurde die Anzahl der Züge nur in eine Richtung angegeben oder ?
Was deine Zählweise mit Fakten zu tun haben soll ist mir schleierhaft, das sind wohl die alternativen Fakten.



2-mal bearbeitet. Zuletzt am 10.01.18 21:30.

Re: Reaktionen

geschrieben von: mental

Datum: 10.01.18 21:28

via Parkschutz:
Zitat:

" Im Fernverkehr sind auf den Achsen (Frankfurt) – Mannheim – Basel und Mannheim – Ulm – (München)30-Minuten-Takte geplant (in Verantwortung DB Fernverkehr)."

[de.scribd.com]

Video nennt 2026 als Fertigstellungstermin....

[www.swr.de]

Und behauptet ein ICE alle 2 Stunden und IC dazwischen...

Hoffentlich hat die Bahn 2030 dann auch genug Personal, um die ganzen Phantomzüge zu bemannen..

Re: Reaktionen

geschrieben von: Micha-0815

Datum: 10.01.18 21:32

E44 schrieb:
Micha-0815 schrieb:
E44 schrieb:
Micha-0815 schrieb:
E44 schrieb:
Eine bescheidene Frage, wie interpretierst du folgende Aussage:
64 Züge des Hochgeschwindigkeitsverkehrs von und nach Ulm-München (Station NBS)
Im Zusammenhang. Unmittelbar über der Auflistung steht: "Für diesen neu entstandenen Flughafen/Filderbahnhof sind als Angebot folgende werktägliche An- und Abfahrten vorgesehen". Dass die Zahlen die An- und Abfahrten aufaddieren erkennt man an anderen Eckdaten, beispielsweise den 124 Regionalverbindungen von/nach Tübingen. Da fahren laut Schlichtung bekanntlich 2 pro Stunde und Richtung, also 4 Züge in der Stunde, über knapp 16 Stunden macht das 64 Züge, oder eben 128 An- und Abfahrten.

Dementsprechend sind mit der Aussage tatsächlich nur 32 Zughalte gemeint, 16 pro Richtung, also eine stündlich.

Der andere Teil des Zusammenhangs ergibt sich aus den Kapiteln 1 "Grundlagen" und 2, "Festlegung der Bemessungsgrundlage". Es handelt sich um ein Anforderung, was die Infrastruktur leisten können soll, mit einer fiktiven Aufteilung der prognostizieren Fahrgastströme, und nicht um eine Festlegung eines Mindestfahrplans oder gar ein konkretes Fahrplanversprechen.
Da sind wir unterschiedlicher Meinung. Die Aussage ist:
64 Züge des Hochgeschwindigkeitsverkehrs von und nach Ulm-München (Station NBS)
Wo kommt da das Wort Zughalt vor? Wohl nur in deiner Phanatasie ?
Was man unter einem Zug versteht muss ich dir wohl nicht erklären oder willst du mir erzählen dass ein Zug sich beim anhalten in Luft auflöst und dannach durch eine Art Wiedergeburt an der gleichen Stelle erscheint.
Ich habe Dir erläutert, was damit gemeint ist. Dafür habe ich das Wort Zughalt benutzt, weil ich der Ansicht war, dass das weniger Verwechselungsgefahr als das Wort Zug alleine beinhaltet. Denn viele Leute verstehen unter einem "Zug" ein An- oder Abfahrt in einer Haltestelle oder einem Bahnhof, statt des nur einmal vorhandenen physikalischen Zugs. Und so (also An- oder Abfahrt) wurde das auch dort benutzt.

Klar bist Du andere Meinung, weil Du möchtest ja auch über die Bahn im allgemeinen und S21 im besonderen schimpfen. Da sind die Fakten natürlich nicht hilfreich...
Also da steht die Anzahl der Züge und die Richtung. Das sind glasklar 32 Züge nach Ulm und 32 Züge von Ulm. Dass du einfache Texte nicht verstehen willst ist dein Problem. deine Rechnerei hat also mit dem was als Aussage steht absolut nichts zu tun.
Nee, ist klar. Dann glaubst Du also auch, es wären 46 Regionalverbindungen nach Horb und 46 Regionalverbindungen von Horb gemeint gewesen, also etwa 3 pro Stunde und Richtung?

Und die 1240 S-Bahn-Verbindungen ab Hauptbahnhof (siehe Seite 8) bedeuten, die Planung war den HVZ-Takt auf 25,3 Züge je Richtung zu erhöhen und rund um die Uhr zu betreiben?

Gruß, Micha

Ich werde auf Antworten zu meinen Beiträgen, die deren Inhalt augenscheinlich bewusst verdrehen oder ignorieren, oder polemisch, provokativer Natur sind, im Regelfall selbst nichts mehr erwidern. Das gilt auch für Beiträge, in denen mir Standpunkte oder Behauptungen unterstellt werden, die ich tatsächlich nicht teile bzw. nicht getätigt habe. Ich vertraue in Zukunft auf Euch Mitleser, dass Ihr das alleine durchschaut, und Euch bei der Bewertung meines Standpunkts an den Aussagen in meinen eigenen Beiträgen orientiert.



Re: Reaktionen

geschrieben von: E44

Datum: 10.01.18 21:39

Micha-0815 schrieb:
E44 schrieb:
Micha-0815 schrieb:
E44 schrieb:
Micha-0815 schrieb:
E44 schrieb:
Eine bescheidene Frage, wie interpretierst du folgende Aussage:
64 Züge des Hochgeschwindigkeitsverkehrs von und nach Ulm-München (Station NBS)
Im Zusammenhang. Unmittelbar über der Auflistung steht: "Für diesen neu entstandenen Flughafen/Filderbahnhof sind als Angebot folgende werktägliche An- und Abfahrten vorgesehen". Dass die Zahlen die An- und Abfahrten aufaddieren erkennt man an anderen Eckdaten, beispielsweise den 124 Regionalverbindungen von/nach Tübingen. Da fahren laut Schlichtung bekanntlich 2 pro Stunde und Richtung, also 4 Züge in der Stunde, über knapp 16 Stunden macht das 64 Züge, oder eben 128 An- und Abfahrten.

Dementsprechend sind mit der Aussage tatsächlich nur 32 Zughalte gemeint, 16 pro Richtung, also eine stündlich.

Der andere Teil des Zusammenhangs ergibt sich aus den Kapiteln 1 "Grundlagen" und 2, "Festlegung der Bemessungsgrundlage". Es handelt sich um ein Anforderung, was die Infrastruktur leisten können soll, mit einer fiktiven Aufteilung der prognostizieren Fahrgastströme, und nicht um eine Festlegung eines Mindestfahrplans oder gar ein konkretes Fahrplanversprechen.
Da sind wir unterschiedlicher Meinung. Die Aussage ist:
64 Züge des Hochgeschwindigkeitsverkehrs von und nach Ulm-München (Station NBS)
Wo kommt da das Wort Zughalt vor? Wohl nur in deiner Phanatasie ?
Was man unter einem Zug versteht muss ich dir wohl nicht erklären oder willst du mir erzählen dass ein Zug sich beim anhalten in Luft auflöst und dannach durch eine Art Wiedergeburt an der gleichen Stelle erscheint.
Ich habe Dir erläutert, was damit gemeint ist. Dafür habe ich das Wort Zughalt benutzt, weil ich der Ansicht war, dass das weniger Verwechselungsgefahr als das Wort Zug alleine beinhaltet. Denn viele Leute verstehen unter einem "Zug" ein An- oder Abfahrt in einer Haltestelle oder einem Bahnhof, statt des nur einmal vorhandenen physikalischen Zugs. Und so (also An- oder Abfahrt) wurde das auch dort benutzt.

Klar bist Du andere Meinung, weil Du möchtest ja auch über die Bahn im allgemeinen und S21 im besonderen schimpfen. Da sind die Fakten natürlich nicht hilfreich...
Also da steht die Anzahl der Züge und die Richtung. Das sind glasklar 32 Züge nach Ulm und 32 Züge von Ulm. Dass du einfache Texte nicht verstehen willst ist dein Problem. deine Rechnerei hat also mit dem was als Aussage steht absolut nichts zu tun.
Nee, ist klar. Dann glaubst Du also auch, es wären 46 Regionalverbindungen nach Horb und 46 Regionalverbindungen von Horb gemeint gewesen, also etwa 3 pro Stunde und Richtung?

Und die 1240 S-Bahn-Verbindungen ab Hauptbahnhof (siehe Seite 8) bedeuten, die Planung war den HVZ-Takt auf 25,3 Züge je Richtung zu erhöhen und rund um die Uhr zu betreiben?

Blödsinn daherquatschen, dies als angebliche Fakten verkaufen und wenn man dich dabei erwischt, ablenken.
Halten wir fest es wurden 32 tägliche HGV Zugpaare definiert und nicht wie von dir behauptet 16.

Re: Reaktionen

geschrieben von: Micha-0815

Datum: 10.01.18 21:45

E44 schrieb:
Micha-0815 schrieb:
E44 schrieb:
Micha-0815 schrieb:
E44 schrieb:
Micha-0815 schrieb:
E44 schrieb:
Eine bescheidene Frage, wie interpretierst du folgende Aussage:
64 Züge des Hochgeschwindigkeitsverkehrs von und nach Ulm-München (Station NBS)
Im Zusammenhang. Unmittelbar über der Auflistung steht: "Für diesen neu entstandenen Flughafen/Filderbahnhof sind als Angebot folgende werktägliche An- und Abfahrten vorgesehen". Dass die Zahlen die An- und Abfahrten aufaddieren erkennt man an anderen Eckdaten, beispielsweise den 124 Regionalverbindungen von/nach Tübingen. Da fahren laut Schlichtung bekanntlich 2 pro Stunde und Richtung, also 4 Züge in der Stunde, über knapp 16 Stunden macht das 64 Züge, oder eben 128 An- und Abfahrten.

Dementsprechend sind mit der Aussage tatsächlich nur 32 Zughalte gemeint, 16 pro Richtung, also eine stündlich.

Der andere Teil des Zusammenhangs ergibt sich aus den Kapiteln 1 "Grundlagen" und 2, "Festlegung der Bemessungsgrundlage". Es handelt sich um ein Anforderung, was die Infrastruktur leisten können soll, mit einer fiktiven Aufteilung der prognostizieren Fahrgastströme, und nicht um eine Festlegung eines Mindestfahrplans oder gar ein konkretes Fahrplanversprechen.
Da sind wir unterschiedlicher Meinung. Die Aussage ist:
64 Züge des Hochgeschwindigkeitsverkehrs von und nach Ulm-München (Station NBS)
Wo kommt da das Wort Zughalt vor? Wohl nur in deiner Phanatasie ?
Was man unter einem Zug versteht muss ich dir wohl nicht erklären oder willst du mir erzählen dass ein Zug sich beim anhalten in Luft auflöst und dannach durch eine Art Wiedergeburt an der gleichen Stelle erscheint.
Ich habe Dir erläutert, was damit gemeint ist. Dafür habe ich das Wort Zughalt benutzt, weil ich der Ansicht war, dass das weniger Verwechselungsgefahr als das Wort Zug alleine beinhaltet. Denn viele Leute verstehen unter einem "Zug" ein An- oder Abfahrt in einer Haltestelle oder einem Bahnhof, statt des nur einmal vorhandenen physikalischen Zugs. Und so (also An- oder Abfahrt) wurde das auch dort benutzt.

Klar bist Du andere Meinung, weil Du möchtest ja auch über die Bahn im allgemeinen und S21 im besonderen schimpfen. Da sind die Fakten natürlich nicht hilfreich...
Also da steht die Anzahl der Züge und die Richtung. Das sind glasklar 32 Züge nach Ulm und 32 Züge von Ulm. Dass du einfache Texte nicht verstehen willst ist dein Problem. deine Rechnerei hat also mit dem was als Aussage steht absolut nichts zu tun.
Nee, ist klar. Dann glaubst Du also auch, es wären 46 Regionalverbindungen nach Horb und 46 Regionalverbindungen von Horb gemeint gewesen, also etwa 3 pro Stunde und Richtung?

Und die 1240 S-Bahn-Verbindungen ab Hauptbahnhof (siehe Seite 8) bedeuten, die Planung war den HVZ-Takt auf 25,3 Züge je Richtung zu erhöhen und rund um die Uhr zu betreiben?
Blödsinn daherquatschen, dies als angebliche Fakten verkaufen und wenn man dich dabei erwischt, ablenken.
Halten wir fest es wurden 32 tägliche HGV Zugpaare definiert und nicht wie von dir behauptet 16.
Das kannst Du für Dich gerne festhalten: ich diskutiere nicht über Meinungen, und schon gar nicht wenn sie so unqualifiziert vorgetragen werden, und keinem Plausibilität-Check stand halten.

Gruß, Micha

Ich werde auf Antworten zu meinen Beiträgen, die deren Inhalt augenscheinlich bewusst verdrehen oder ignorieren, oder polemisch, provokativer Natur sind, im Regelfall selbst nichts mehr erwidern. Das gilt auch für Beiträge, in denen mir Standpunkte oder Behauptungen unterstellt werden, die ich tatsächlich nicht teile bzw. nicht getätigt habe. Ich vertraue in Zukunft auf Euch Mitleser, dass Ihr das alleine durchschaut, und Euch bei der Bewertung meines Standpunkts an den Aussagen in meinen eigenen Beiträgen orientiert.



Re: Reaktionen

geschrieben von: E44

Datum: 10.01.18 21:48

Micha-0815 schrieb:
E44 schrieb:
Micha-0815 schrieb:
E44 schrieb:
Micha-0815 schrieb:
E44 schrieb:
Micha-0815 schrieb:
E44 schrieb:
Eine bescheidene Frage, wie interpretierst du folgende Aussage:
64 Züge des Hochgeschwindigkeitsverkehrs von und nach Ulm-München (Station NBS)
Im Zusammenhang. Unmittelbar über der Auflistung steht: "Für diesen neu entstandenen Flughafen/Filderbahnhof sind als Angebot folgende werktägliche An- und Abfahrten vorgesehen". Dass die Zahlen die An- und Abfahrten aufaddieren erkennt man an anderen Eckdaten, beispielsweise den 124 Regionalverbindungen von/nach Tübingen. Da fahren laut Schlichtung bekanntlich 2 pro Stunde und Richtung, also 4 Züge in der Stunde, über knapp 16 Stunden macht das 64 Züge, oder eben 128 An- und Abfahrten.

Dementsprechend sind mit der Aussage tatsächlich nur 32 Zughalte gemeint, 16 pro Richtung, also eine stündlich.

Der andere Teil des Zusammenhangs ergibt sich aus den Kapiteln 1 "Grundlagen" und 2, "Festlegung der Bemessungsgrundlage". Es handelt sich um ein Anforderung, was die Infrastruktur leisten können soll, mit einer fiktiven Aufteilung der prognostizieren Fahrgastströme, und nicht um eine Festlegung eines Mindestfahrplans oder gar ein konkretes Fahrplanversprechen.
Da sind wir unterschiedlicher Meinung. Die Aussage ist:
64 Züge des Hochgeschwindigkeitsverkehrs von und nach Ulm-München (Station NBS)
Wo kommt da das Wort Zughalt vor? Wohl nur in deiner Phanatasie ?
Was man unter einem Zug versteht muss ich dir wohl nicht erklären oder willst du mir erzählen dass ein Zug sich beim anhalten in Luft auflöst und dannach durch eine Art Wiedergeburt an der gleichen Stelle erscheint.
Ich habe Dir erläutert, was damit gemeint ist. Dafür habe ich das Wort Zughalt benutzt, weil ich der Ansicht war, dass das weniger Verwechselungsgefahr als das Wort Zug alleine beinhaltet. Denn viele Leute verstehen unter einem "Zug" ein An- oder Abfahrt in einer Haltestelle oder einem Bahnhof, statt des nur einmal vorhandenen physikalischen Zugs. Und so (also An- oder Abfahrt) wurde das auch dort benutzt.

Klar bist Du andere Meinung, weil Du möchtest ja auch über die Bahn im allgemeinen und S21 im besonderen schimpfen. Da sind die Fakten natürlich nicht hilfreich...
Also da steht die Anzahl der Züge und die Richtung. Das sind glasklar 32 Züge nach Ulm und 32 Züge von Ulm. Dass du einfache Texte nicht verstehen willst ist dein Problem. deine Rechnerei hat also mit dem was als Aussage steht absolut nichts zu tun.
Nee, ist klar. Dann glaubst Du also auch, es wären 46 Regionalverbindungen nach Horb und 46 Regionalverbindungen von Horb gemeint gewesen, also etwa 3 pro Stunde und Richtung?

Und die 1240 S-Bahn-Verbindungen ab Hauptbahnhof (siehe Seite 8) bedeuten, die Planung war den HVZ-Takt auf 25,3 Züge je Richtung zu erhöhen und rund um die Uhr zu betreiben?
Blödsinn daherquatschen, dies als angebliche Fakten verkaufen und wenn man dich dabei erwischt, ablenken.
Halten wir fest es wurden 32 tägliche HGV Zugpaare definiert und nicht wie von dir behauptet 16.
Das kannst Du für Dich gerne festhalten: ich diskutiere nicht über Meinungen, und schon gar nicht wenn sie so unqualifiziert vorgetragen werden, und keinem Plausibilität-Check stand halten.

Ach was, wer hat denn deine blödsiinige Behautptung auf Plausibilität gecheckt ?

Re: Reaktionen

geschrieben von: Paulson vom Dach

Datum: 10.01.18 21:51

Micha-0815 schrieb:Zitat:
Das kannst Du für Dich gerne festhalten: ich diskutiere nicht über Meinungen, und schon gar nicht wenn sie so unqualifiziert vorgetragen werden, und keinem Plausibilität-Check stand halten.
Dann führe besser keine Selbstgespräche......

:-)))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))

P.S.: War ich wieder böse?

Re: Reaktionen

geschrieben von: E44

Datum: 10.01.18 22:03

Micha-0815 schrieb:
E44 schrieb:
Micha-0815 schrieb:
E44 schrieb:
Micha-0815 schrieb:
E44 schrieb:
Micha-0815 schrieb:
E44 schrieb:
Eine bescheidene Frage, wie interpretierst du folgende Aussage:
64 Züge des Hochgeschwindigkeitsverkehrs von und nach Ulm-München (Station NBS)
Im Zusammenhang. Unmittelbar über der Auflistung steht: "Für diesen neu entstandenen Flughafen/Filderbahnhof sind als Angebot folgende werktägliche An- und Abfahrten vorgesehen". Dass die Zahlen die An- und Abfahrten aufaddieren erkennt man an anderen Eckdaten, beispielsweise den 124 Regionalverbindungen von/nach Tübingen. Da fahren laut Schlichtung bekanntlich 2 pro Stunde und Richtung, also 4 Züge in der Stunde, über knapp 16 Stunden macht das 64 Züge, oder eben 128 An- und Abfahrten.

Dementsprechend sind mit der Aussage tatsächlich nur 32 Zughalte gemeint, 16 pro Richtung, also eine stündlich.

Der andere Teil des Zusammenhangs ergibt sich aus den Kapiteln 1 "Grundlagen" und 2, "Festlegung der Bemessungsgrundlage". Es handelt sich um ein Anforderung, was die Infrastruktur leisten können soll, mit einer fiktiven Aufteilung der prognostizieren Fahrgastströme, und nicht um eine Festlegung eines Mindestfahrplans oder gar ein konkretes Fahrplanversprechen.
Da sind wir unterschiedlicher Meinung. Die Aussage ist:
64 Züge des Hochgeschwindigkeitsverkehrs von und nach Ulm-München (Station NBS)
Wo kommt da das Wort Zughalt vor? Wohl nur in deiner Phanatasie ?
Was man unter einem Zug versteht muss ich dir wohl nicht erklären oder willst du mir erzählen dass ein Zug sich beim anhalten in Luft auflöst und dannach durch eine Art Wiedergeburt an der gleichen Stelle erscheint.
Ich habe Dir erläutert, was damit gemeint ist. Dafür habe ich das Wort Zughalt benutzt, weil ich der Ansicht war, dass das weniger Verwechselungsgefahr als das Wort Zug alleine beinhaltet. Denn viele Leute verstehen unter einem "Zug" ein An- oder Abfahrt in einer Haltestelle oder einem Bahnhof, statt des nur einmal vorhandenen physikalischen Zugs. Und so (also An- oder Abfahrt) wurde das auch dort benutzt.

Klar bist Du andere Meinung, weil Du möchtest ja auch über die Bahn im allgemeinen und S21 im besonderen schimpfen. Da sind die Fakten natürlich nicht hilfreich...
Also da steht die Anzahl der Züge und die Richtung. Das sind glasklar 32 Züge nach Ulm und 32 Züge von Ulm. Dass du einfache Texte nicht verstehen willst ist dein Problem. deine Rechnerei hat also mit dem was als Aussage steht absolut nichts zu tun.
Nee, ist klar. Dann glaubst Du also auch, es wären 46 Regionalverbindungen nach Horb und 46 Regionalverbindungen von Horb gemeint gewesen, also etwa 3 pro Stunde und Richtung?

Und die 1240 S-Bahn-Verbindungen ab Hauptbahnhof (siehe Seite 8) bedeuten, die Planung war den HVZ-Takt auf 25,3 Züge je Richtung zu erhöhen und rund um die Uhr zu betreiben?
Blödsinn daherquatschen, dies als angebliche Fakten verkaufen und wenn man dich dabei erwischt, ablenken.
Halten wir fest es wurden 32 tägliche HGV Zugpaare definiert und nicht wie von dir behauptet 16.
Das kannst Du für Dich gerne festhalten: ich diskutiere nicht über Meinungen, und schon gar nicht wenn sie so unqualifiziert vorgetragen werden, und keinem Plausibilität-Check stand halten.

Nochmal da du von Plausibilität sprichst:

64 Züge des Hochgeschwindigkeitsverkehrs von und nach Ulm-München (Station NBS)

Das heisst im Klartext dass 64 mal pro Tag ein Zug aus Ulm dort hält oder ein Zug nach Ulm dort abfährt.
Wenn man das gleichmässig auf beide Richtungen aufteilt muss pro Tag
32 mal ein Zug nach Ulm abfahren und
32 mal ein Zug aus Ulm kommen
ist doch nicht so schwer zu verstehen.
Jetzt kannst du gerne die Plausibilität deiner Berrechnung nachprüfen ob sie mit der Aussage übereinstimmt.

Re: Reaktionen

geschrieben von: Micha-0815

Datum: 10.01.18 22:08

E44 schrieb:
Micha-0815 schrieb:
E44 schrieb:
Micha-0815 schrieb:
E44 schrieb:
Micha-0815 schrieb:
E44 schrieb:
Micha-0815 schrieb:
E44 schrieb:
Eine bescheidene Frage, wie interpretierst du folgende Aussage:
64 Züge des Hochgeschwindigkeitsverkehrs von und nach Ulm-München (Station NBS)
Im Zusammenhang. Unmittelbar über der Auflistung steht: "Für diesen neu entstandenen Flughafen/Filderbahnhof sind als Angebot folgende werktägliche An- und Abfahrten vorgesehen". Dass die Zahlen die An- und Abfahrten aufaddieren erkennt man an anderen Eckdaten, beispielsweise den 124 Regionalverbindungen von/nach Tübingen. Da fahren laut Schlichtung bekanntlich 2 pro Stunde und Richtung, also 4 Züge in der Stunde, über knapp 16 Stunden macht das 64 Züge, oder eben 128 An- und Abfahrten.

Dementsprechend sind mit der Aussage tatsächlich nur 32 Zughalte gemeint, 16 pro Richtung, also eine stündlich.

Der andere Teil des Zusammenhangs ergibt sich aus den Kapiteln 1 "Grundlagen" und 2, "Festlegung der Bemessungsgrundlage". Es handelt sich um ein Anforderung, was die Infrastruktur leisten können soll, mit einer fiktiven Aufteilung der prognostizieren Fahrgastströme, und nicht um eine Festlegung eines Mindestfahrplans oder gar ein konkretes Fahrplanversprechen.
Da sind wir unterschiedlicher Meinung. Die Aussage ist:
64 Züge des Hochgeschwindigkeitsverkehrs von und nach Ulm-München (Station NBS)
Wo kommt da das Wort Zughalt vor? Wohl nur in deiner Phanatasie ?
Was man unter einem Zug versteht muss ich dir wohl nicht erklären oder willst du mir erzählen dass ein Zug sich beim anhalten in Luft auflöst und dannach durch eine Art Wiedergeburt an der gleichen Stelle erscheint.
Ich habe Dir erläutert, was damit gemeint ist. Dafür habe ich das Wort Zughalt benutzt, weil ich der Ansicht war, dass das weniger Verwechselungsgefahr als das Wort Zug alleine beinhaltet. Denn viele Leute verstehen unter einem "Zug" ein An- oder Abfahrt in einer Haltestelle oder einem Bahnhof, statt des nur einmal vorhandenen physikalischen Zugs. Und so (also An- oder Abfahrt) wurde das auch dort benutzt.

Klar bist Du andere Meinung, weil Du möchtest ja auch über die Bahn im allgemeinen und S21 im besonderen schimpfen. Da sind die Fakten natürlich nicht hilfreich...
Also da steht die Anzahl der Züge und die Richtung. Das sind glasklar 32 Züge nach Ulm und 32 Züge von Ulm. Dass du einfache Texte nicht verstehen willst ist dein Problem. deine Rechnerei hat also mit dem was als Aussage steht absolut nichts zu tun.
Nee, ist klar. Dann glaubst Du also auch, es wären 46 Regionalverbindungen nach Horb und 46 Regionalverbindungen von Horb gemeint gewesen, also etwa 3 pro Stunde und Richtung?

Und die 1240 S-Bahn-Verbindungen ab Hauptbahnhof (siehe Seite 8) bedeuten, die Planung war den HVZ-Takt auf 25,3 Züge je Richtung zu erhöhen und rund um die Uhr zu betreiben?

Blödsinn daherquatschen, dies als angebliche Fakten verkaufen und wenn man dich dabei erwischt, ablenken.
Halten wir fest es wurden 32 tägliche HGV Zugpaare definiert und nicht wie von dir behauptet 16.
Das kannst Du für Dich gerne festhalten: ich diskutiere nicht über Meinungen, und schon gar nicht wenn sie so unqualifiziert vorgetragen werden, und keinem Plausibilität-Check stand halten.
Nochmal da du von Plausibilität sprichst:

64 Züge des Hochgeschwindigkeitsverkehrs von und nach Ulm-München (Station NBS)

Das heisst im Klartext dass 64 mal pro Tag ein Zug aus Ulm dort hält oder ein Zug nach Ulm dort abfährt.
Wenn man das gleichmässig auf beide Richtungen aufteilt muss pro Tag
32 mal ein Zug nach Ulm abfahren und
32 mal ein Zug aus Ulm kommen
ist doch nicht so schwer zu verstehen.
Jetzt kannst du gerne die Plausibilität deiner Berrechnung nachprüfen ob sie mit der Aussage übereinstimmt.
Ich habe oben (ist noch zitiert und nun unterstrichen) alles dazu nötige geschrieben. Wenn Du vorziehst, die Augen davor zu verschließen und auf keines meiner Argumente einzugehen, dann ist das halt so. Ich lass Dich nun wieder alleine weitertrollen.

Gruß, Micha

Ich werde auf Antworten zu meinen Beiträgen, die deren Inhalt augenscheinlich bewusst verdrehen oder ignorieren, oder polemisch, provokativer Natur sind, im Regelfall selbst nichts mehr erwidern. Das gilt auch für Beiträge, in denen mir Standpunkte oder Behauptungen unterstellt werden, die ich tatsächlich nicht teile bzw. nicht getätigt habe. Ich vertraue in Zukunft auf Euch Mitleser, dass Ihr das alleine durchschaut, und Euch bei der Bewertung meines Standpunkts an den Aussagen in meinen eigenen Beiträgen orientiert.



Re: Reaktionen

geschrieben von: E44

Datum: 10.01.18 22:10

Micha-0815 schrieb:
E44 schrieb:
Micha-0815 schrieb:
E44 schrieb:
Micha-0815 schrieb:
E44 schrieb:
Micha-0815 schrieb:
E44 schrieb:
Micha-0815 schrieb:
E44 schrieb:
Eine bescheidene Frage, wie interpretierst du folgende Aussage:
64 Züge des Hochgeschwindigkeitsverkehrs von und nach Ulm-München (Station NBS)
Im Zusammenhang. Unmittelbar über der Auflistung steht: "Für diesen neu entstandenen Flughafen/Filderbahnhof sind als Angebot folgende werktägliche An- und Abfahrten vorgesehen". Dass die Zahlen die An- und Abfahrten aufaddieren erkennt man an anderen Eckdaten, beispielsweise den 124 Regionalverbindungen von/nach Tübingen. Da fahren laut Schlichtung bekanntlich 2 pro Stunde und Richtung, also 4 Züge in der Stunde, über knapp 16 Stunden macht das 64 Züge, oder eben 128 An- und Abfahrten.

Dementsprechend sind mit der Aussage tatsächlich nur 32 Zughalte gemeint, 16 pro Richtung, also eine stündlich.

Der andere Teil des Zusammenhangs ergibt sich aus den Kapiteln 1 "Grundlagen" und 2, "Festlegung der Bemessungsgrundlage". Es handelt sich um ein Anforderung, was die Infrastruktur leisten können soll, mit einer fiktiven Aufteilung der prognostizieren Fahrgastströme, und nicht um eine Festlegung eines Mindestfahrplans oder gar ein konkretes Fahrplanversprechen.
Da sind wir unterschiedlicher Meinung. Die Aussage ist:
64 Züge des Hochgeschwindigkeitsverkehrs von und nach Ulm-München (Station NBS)
Wo kommt da das Wort Zughalt vor? Wohl nur in deiner Phanatasie ?
Was man unter einem Zug versteht muss ich dir wohl nicht erklären oder willst du mir erzählen dass ein Zug sich beim anhalten in Luft auflöst und dannach durch eine Art Wiedergeburt an der gleichen Stelle erscheint.
Ich habe Dir erläutert, was damit gemeint ist. Dafür habe ich das Wort Zughalt benutzt, weil ich der Ansicht war, dass das weniger Verwechselungsgefahr als das Wort Zug alleine beinhaltet. Denn viele Leute verstehen unter einem "Zug" ein An- oder Abfahrt in einer Haltestelle oder einem Bahnhof, statt des nur einmal vorhandenen physikalischen Zugs. Und so (also An- oder Abfahrt) wurde das auch dort benutzt.

Klar bist Du andere Meinung, weil Du möchtest ja auch über die Bahn im allgemeinen und S21 im besonderen schimpfen. Da sind die Fakten natürlich nicht hilfreich...
Also da steht die Anzahl der Züge und die Richtung. Das sind glasklar 32 Züge nach Ulm und 32 Züge von Ulm. Dass du einfache Texte nicht verstehen willst ist dein Problem. deine Rechnerei hat also mit dem was als Aussage steht absolut nichts zu tun.
Nee, ist klar. Dann glaubst Du also auch, es wären 46 Regionalverbindungen nach Horb und 46 Regionalverbindungen von Horb gemeint gewesen, also etwa 3 pro Stunde und Richtung?

Und die 1240 S-Bahn-Verbindungen ab Hauptbahnhof (siehe Seite 8) bedeuten, die Planung war den HVZ-Takt auf 25,3 Züge je Richtung zu erhöhen und rund um die Uhr zu betreiben?

Blödsinn daherquatschen, dies als angebliche Fakten verkaufen und wenn man dich dabei erwischt, ablenken.
Halten wir fest es wurden 32 tägliche HGV Zugpaare definiert und nicht wie von dir behauptet 16.
Das kannst Du für Dich gerne festhalten: ich diskutiere nicht über Meinungen, und schon gar nicht wenn sie so unqualifiziert vorgetragen werden, und keinem Plausibilität-Check stand halten.
Nochmal da du von Plausibilität sprichst:

64 Züge des Hochgeschwindigkeitsverkehrs von und nach Ulm-München (Station NBS)

Das heisst im Klartext dass 64 mal pro Tag ein Zug aus Ulm dort hält oder ein Zug nach Ulm dort abfährt.
Wenn man das gleichmässig auf beide Richtungen aufteilt muss pro Tag
32 mal ein Zug nach Ulm abfahren und
32 mal ein Zug aus Ulm kommen
ist doch nicht so schwer zu verstehen.
Jetzt kannst du gerne die Plausibilität deiner Berrechnung nachprüfen ob sie mit der Aussage übereinstimmt.
Ich habe oben (ist noch zitiert und nun unterstrichen) alles dazu nötige geschrieben. Wenn Du vorziehst, die Augen davor zu verschließen und auf keines meiner Argumente einzugehen, dann ist das halt so. Ich lass Dich nun wieder alleine weitertrollen.

Da keine Antwort von dir kommt ist klar dass du hier rumtrollst und Pseudofakten verbreitest.

Re: Wien ist nicht Stuttgart.

geschrieben von: J-C

Datum: 11.01.18 13:10

Florian Ziese schrieb:
Im Klartext, in Wien hat man 25 % mehr Gleise gebaut als in Stuttgart trotz geringeren Zugzahlen in Wien... Mit 10 oder denn eher 12 Gleise vergleichbar Wien wäre in Stuttgart schon mal einer der Hauptkritikpunkte weg, dazu ein leistungsfähiges Weichenvorfeld und einigermassen ebene Bahnsteige, dann wäre S 21 ein sinnvolles Projekt.
Naja, in Wien hatte man einfach genug Platz. Kritiker werfen gar vor, die ÖBB würden zu wenig Platz verwenden. Technisch wäre wohl auch ein monströser Bau möglich gewesen. Doch man hat es eben so gemacht, wie es jetzt ist. Hab da einen Artikel gelesen, wo Wien als "Durchlaufposten der ÖBB" ohne Prestige bezeichnet wurde. Gibt da Leute, die sich sowas wie beim Berliner Hbf gewünscht hätten... nur so nebenbei :P

Ich bezweifel nicht, dass es besser sein könnte...
Zitat:
Die meisten S 21-Gegner sind ja nicht gegen den Durchgangsbahnhof an sich, sondern gegen die konkrete Mini-Sparvariante mit sovielen versteckten Nachteilen.
Wien Hbf hat so eine Milliarde Euro gekostet. Wenn schon so eine Sparvariante unverschämt teuer wird, wie sieht es mit einer größeren Variante mit entsprechend mehr Gleisen?

Zitat:
Gegen einen vernünftigen Durchgangsbahnhof in Stuttgart, wie er in Wien mit ein paar Abstrichen realisiert wurde, hätte ich nichts einzuwenden. Einziger Punkt wäre halt, dass der von Anfang an selbst bei sehr optimistischer und auch ggf. frisierter Kostenschätzung so teuer gewesen wäre, dass der nie gebaut worden wäre. Deswegen realisierten man nun ja den vermurksten Mini-Bahnhof, weil man nur da unter kräftig geschönten und unrealistischen Zahlen kurzzeitig eine Wirtschaftlichkeit herbeizuabern konnte (mit der es aber schon lange wieder vorbei ist).
Das ist eben die Geiz-ist-Geil-Mentalität in Deutschland, die sich offensichtlich auch bei den Verantwortlichen durchdringt.

Zitat:
Man kann in S 21 wegen der grossen Steigung planmässig keine Züge wenden. Und selbst wenn man wegen der Steigung doch könnte, da das Weichenfeld im Tunnel sehr teuer ist wurde es nur mimimalistisch ausgeführt, in den meisten Gleisen in S 21 kann man generell nicht wenden, weil die dazu nötigen Weichen fehlen, um das Gleis zur Rückfahrt zu erreichen. Nachträglich ergänzen aufgrund der Kosten und des Platz quasi unmöglich. Lediglich in den beiden "ICE"-Gleisen mit den schnellen Einfahrten könnte man Wenden, aber gerade die will man wohl nicht länger mit wendenden Zügen blockieren, sofern man denn überhaupt wenden darf.
Das ist durchaus ein Problem und schränkt die Flexibilität massiv ein. Dass das schlecht ist, bezweifel ich also nicht. Andererseits wird man im Normalbetrieb wohl auf Wenden verzichten können.
Zitat:
Man bekommt in Stuttgart einen Bahnhof, in dem man nicht Wenden kann, indem man keine Verstärkungsfahrzeuge an-/abkuppeln kann, keine Flügelzüge machen kann, wegen der Gleiszahl die Züge nicht lange warten können und keine Dieselzüge mehr fahren können (muss man halt in Tübingen zusätzlich umsteigen...) und jeder endende/beginnende Zug möglichst rasch unter Belastung von Streckengleisen in den Abstellbahnhof muss. Im Gegensatz zu Wien also keine erkennbare Verbesserung zum Zustand vorm Umbau, sondern viele Verschlechterungen.

Dann muss man wohl oder übel auf's Flügeln verzichten, was vielleicht nicht so gravierend ist, wie es in Wien wäre. Andererseits, ich glaube nicht, dass eine Nachrüstung, sofern benötigt, allzu schwer ist, seitdem dazu nicht zwingend eine Wende nötig ist. Das mit den Dieselzügen ist halt blöd, aber damit muss man beim Tunnel nunmal rechnen.
Zitat:
Was gewinnt man? Die ICE von Mannheim nach München sind 4-5 min schneller. Die gleiche Fahrzeitverkürzung hätte man zwischen Ulm und Augsburg für einen Bruchteil des Geldes bekommen. Und man kommt schneller und häufiger zum Flughafen. Hätte aber auch deutlich billigere Lösungen zur verbesserten Flughafenanbindung gegeben. Nicht ganz die "Luxuslösung" von S 21, aber trotzdem noch viel besser als heute.

Naja, man spart sich vor allem das Wenden und kann theoretisch kürzere Aufenthalte machen. Und ich denke, die Flughafenanbindung und die NBS Wendlingen Ulm profitieren schon von Stuttgart21.

Zitat:
Nur gibt es in Stuttgart aber kein Meidling. In Wien war die Sitation völlig anders, da gab es aus der Frühzeit der Eisenbahn drei Kopfbahnhöfe mit allen entsprechenden Nachteilen, die durch einen modernen (Doppel-)Knoten ersetzt wurde. In Stuttgart hat man sich des unzureichenden Bahnhofs aus der Frühzeit hingegen schon vor 100 Jahren entledigt und damals einen leistungsfähigen, auf Durchgangsverkehr optimierten Kopfbahnhof ersetzt. Was für einen Vorteil hat es, einen einzigen Knotenbahnhof abzureissen und dann an genau gleicher Stelle einen neuen zu bauen, der nur um 90° gedreht ist? Für die Knotenfunktion ergibt sich durch S 21 keinerlei Verbesserung, die ist als einziger Fernverkehrsbahnhof schon heute genauso gegeben.
Stimmt, ITF geht sich mit einem Taktknoten ganz gut aus. Andererseits kann man durch Zeitersparnisse erreichen, dass diese etwas entspannt werden. Und klar, Stuttgart hat eben nur den einen Bahnhof, ich habe Meidling nur der Vollständigkeit halber erwähnt. Ich denke, auch ohne Meidling ginge es sich aus, bloß war es halt ziemlich praktisch, den Bahnhof Meidling mitnehmen zu können.
Zitat:
Ein Kopfbahnhof für Wien Hbf wäre von der Theorie kein Problem gewesen, wären die Fahrzeiten "nur" ca. 3 min länger gewesen.

Bei einem ITF können das 3 Minuten zu viel sein.
Zitat:
Aber schon von den Platzverhältnissen kam in Wien nichts anders als ein Durchgangsbahnhof in Frage (neben den anderen Gründen), für einen Kopfbahnhof in Wien hätte man mindestens teils unter die Erde müssen und dann wird es teuer. Siehe Stuttgart, wo man komplett unter die Erde muss.
Mir fällt eben auf, dass wie in Wien die ganze Infrastruktur eben schon ideal rumfliegen haben. Ein dezentrales System, welches die Last auf mehrere Schultern verlagert (für ein zumindest damals zentralistisches Österreich durchaus paradox erscheinend), ein Schienennetz, aus dem man vieles machen kann, ohne unter die Erde zu müssen (wenngleich die NÖ-VP vor der Wahl auf die Idee kommt, dass man eben sowas doch in Wien mal brauchen könnte :P)...

Meine These ist, dass es in Stuttgart deswegen so ist, wie es ist, weil man da vieles neu machen muss, während man sich in Wien quasi nur "bedienen" muss. Man hat halt das Glück, dass - obwohl man mit Kopfbahnhöfen arbeitete - entsprechend Durchgangsverbindungen (wohl für den Güterverkehr) bestehen. Ein Hbf als Kopfbahnhof fände ich jedoch unpraktikabel, immerhin müssten sich die Züge bei Ein- und Ausfahrt womöglich kreuzen, während man beim Hbf einen Linienbetrieb haben kann, wo sich die Züge weitestgehend nicht blockieren.

Zitat:

Ein neues Bahnsteigdach im Hbf wäre nun wirklich billig gewesen im Vergleich zu den S 21-Kosten. Ist halt der Baustil zu dieser Zeit, nachdem die ursprünglichen Bahnsteigdächer im zweiten Weltkrieg weitgehend zerstört wurden. Das "hässliche" Bahnhofsgebäude selber bleibt bei S 21 ja quasi unverändert bestehen, steht ja auch unter Denkmalschutz.
Ich verstehe den Denkmalschutz manchmal nicht...

Zitat:
Lediglich die Flügelbauten wurden abgerissen, was das zukünftige S 21-Bahnhofsgebäude aber eher noch hässlicher macht als bisher als Kopfbahnhofgebäude, weil nun die Proportionierung der verbliebenen Teile zueinander unausgewogener ist.

Wenn's nach mir gegangen wäre, hätte man das wegplaniert und ein schönes Glasgebäude reingebaut oder so.
Zitat:
Und wie hässlich oder nicht die neuen "Bahnsteigdächer" werden muss man sehen, real dürfte das schon deutlich dunkler werden als in den Hochglanzbroschüren. Und mit den ganzen nötigen Einbauten (wie zum Beispiel Fahrleitung...) wird es bei weitem nicht so grosszügig wirken.
Und eben, falls dich heute das Bahnhofsgebäude selber stört, das hässliche Gebäude bleibt mit S 21 erhalten, ergänzt um vermutlich hässliche Kellerbahnsteige

Du, ich bin jemand, der den Tiefbahnhof von Berlin ziemlich mag. Zumal, man hat ja solche Fenster oben eingebaut. Mit LED-Leisten kann man die Bahnsteige doch recht gut illuminieren. An den Wänden am besten noch etwas Kunst (Echte Kunst, nicht moderne "Kunst") und man könnte auch aus einem Tiefbahnhof was schönes machen.

Ich meine, du hast Recht, doch allein, mir fehlt der Glaube, dass jemals ein besserer Bahnhof es dort bis zur Fertigstellung schaffen würde :-(
Und ich finde, dass es eben ein Durchgangsbahnhof sein muss, weil das eben den Betriebsablauf geschmeidiger machen würde.
Zitat:
Gruss

Florian

Re: Wien ist nicht Stuttgart.

geschrieben von: Traumflug

Datum: 11.01.18 14:13

J-C schrieb:
Das ist eben die Geiz-ist-Geil-Mentalität in Deutschland, die sich offensichtlich auch bei den Verantwortlichen durchdringt.
Das Projekt Stuttgart 21 der Geiz-ist-geil-Mentalität zuzuschreiben entbehrt nicht einer gewissen Ironie. Es dürfte sich um das mit Abstand teuerste Bahnhofsprojekt in der Geschichte der europäischen Eisenbahn handeln.

Für mehr Frieden auf Drehscheibe-Online: DSO peacemaker

Re: Wien ist nicht Stuttgart.

geschrieben von: J-C

Datum: 11.01.18 15:19

Das kommt halt vom Geiz :-P

Wer billig anschafft, zahlt doppelt.

Re: Wien ist nicht Stuttgart.

geschrieben von: mental

Datum: 11.01.18 15:27

J-C schrieb:
Das kommt halt vom Geiz :-P

Wer billig anschafft, zahlt doppelt.


das ist absoluter Unfug. Schon die 4,5 Milliarden zur Schlichtung waren absoluter Wahnsinn. Stuttgart hat nach diesem Schienenrückbau ca. 10% der Bahntunnel in Deutschland und wird immense Wartungskosten (und Wartungsstörungen) tragen müssen.

Die Verspätungen die sich über die 15-20 Jahre Bauzeit (ebenfalls völliger Wahnsinn) ergeben, werden NIE WIEDER aufgeholt werden können, da sich mit masse eben nur Verbesserungen um ein paar Minuten ergeben. Einzige Ausnahme dabei ist der Flughafenbahnhof und dieser wird, wie wir jetzt wissen, real viel weniger Verkehr bekommen, als in der Planung.

S21 ist und bleibt ein Rückbau.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 11.01.18 15:29.

Re: Wien ist nicht Stuttgart.

geschrieben von: Florian Ziese

Datum: 11.01.18 16:01

J-C schrieb:
Florian Ziese schrieb:
Im Klartext, in Wien hat man 25 % mehr Gleise gebaut als in Stuttgart trotz geringeren Zugzahlen in Wien... Mit 10 oder denn eher 12 Gleise vergleichbar Wien wäre in Stuttgart schon mal einer der Hauptkritikpunkte weg, dazu ein leistungsfähiges Weichenvorfeld und einigermassen ebene Bahnsteige, dann wäre S 21 ein sinnvolles Projekt.
Naja, in Wien hatte man einfach genug Platz. Kritiker werfen gar vor, die ÖBB würden zu wenig Platz verwenden. Technisch wäre wohl auch ein monströser Bau möglich gewesen. Doch man hat es eben so gemacht, wie es jetzt ist. Hab da einen Artikel gelesen, wo Wien als "Durchlaufposten der ÖBB" ohne Prestige bezeichnet wurde. Gibt da Leute, die sich sowas wie beim Berliner Hbf gewünscht hätten... nur so nebenbei :P
Aber das ist doch eben mit einer Punkte, in Wien hat man trotz geringerem Verkehr einen 25 % grösseren Bahnhof gebaut. In Berlin war man noch viel grosszügiger und hat noch grosszügiger gebaut. Klar, Berlin Hbf ist natürlich überdimensioniert, aber zwischen der Luxusvariante in Berlin und der Extrem-Sparvariante in Stuttgart gäbe es noch viele Optionen dazwischen. Zumal ja noch die Voraussetzungen anders sind, in Berlin musste man bauen. In Stuttgart war aber der Bahnhof schon da, gezwungen neuzubauen war man nicht. Da wäre eine Sparvariante in Berlin, wo zumindest ein neuen Gleise wirklich dringend benötigt wurde, noch verständlich. Aber in Stuttgart, wo der neue Bahnhof nicht nötig war, gab es auch keinen Zwang zu einer Sparlösung, sondern wenn es nicht zu einer vernünftigen Lösung reicht, dann hätte man einfach ganz verzichten können.

Zitat:
Zitat:
Gegen einen vernünftigen Durchgangsbahnhof in Stuttgart, wie er in Wien mit ein paar Abstrichen realisiert wurde, hätte ich nichts einzuwenden. Einziger Punkt wäre halt, dass der von Anfang an selbst bei sehr optimistischer und auch ggf. frisierter Kostenschätzung so teuer gewesen wäre, dass der nie gebaut worden wäre. Deswegen realisierten man nun ja den vermurksten Mini-Bahnhof, weil man nur da unter kräftig geschönten und unrealistischen Zahlen kurzzeitig eine Wirtschaftlichkeit herbeizuabern konnte (mit der es aber schon lange wieder vorbei ist).
Das ist eben die Geiz-ist-Geil-Mentalität in Deutschland, die sich offensichtlich auch bei den Verantwortlichen durchdringt.
Wenn es nur rein um den Geiz gegangen wäre, dann hätte man S 21 nicht gebaut. Es ist nur ein Geiz für den Eisenbahnteil von S 21, für den Prestige- und Immobilienteil von S 21 war schon Geld da.

Zitat:
Naja, man spart sich vor allem das Wenden und kann theoretisch kürzere Aufenthalte machen. Und ich denke, die Flughafenanbindung und die NBS Wendlingen Ulm profitieren schon von Stuttgart21.
Dank Durchgangsbahnhof können die Züge 1-2 min schneller weiterfahren. Und man kann im Weichenbereich leicht schneller fahren. Alles sicher nicht mal ansatzweise Milliarden wert. Und angeblich wurde bei den Gäubahn-IC2 gleich wegen S 21 ein Zug mehr bestellt. Was auch sinnvoll wäre, denn wenn S 21 in Betrieb geht, benötigt man wohl eine Zuggarnitur meh, weil man eben nicht mehr wie heute auf den Gegenzug wenden kann, sondern dazu in den Abstellbahnhof muss, wo die Zeit zum Wenden knapp wird.

Zitat:
Stimmt, ITF geht sich mit einem Taktknoten ganz gut aus. Andererseits kann man durch Zeitersparnisse erreichen, dass diese etwas entspannt werden. Und klar, Stuttgart hat eben nur den einen Bahnhof, ich habe Meidling nur der Vollständigkeit halber erwähnt. Ich denke, auch ohne Meidling ginge es sich aus, bloß war es halt ziemlich praktisch, den Bahnhof Meidling mitnehmen zu können.
Vor allem ist in Wien praktisch, dass Züge, die früher in mehren getrennten Orten waren, nun im selben Bahnhof (oder mit Meidling den selben zwei Bahnhöfen) zusammenkommen. Das ist sicher eine Menge Wert, auch in Form von Geld. In Stuttgart hielten die Züge aber schon immer alle im einzigen Bahnhof. Da bringt ein neuere einziger Bahnhof keine Verbesserung.

Zitat:
Meine These ist, dass es in Stuttgart deswegen so ist, wie es ist, weil man da vieles neu machen muss,
Man MUSS in Stuttgart eben gar nichts unter die Erde legen, man WILL nur, um so an noch mehr Grundstücke zu kommen, neben denen die auch bei Kopfbahnhoferhalt schon bebaubar wären. Die DB-Planer zeigten von Anfang an wenig Begeisterung für S 21 und selbst in Bahnführung wollte man zeitweise nichts von S 21 wissen. Erst durch Geldgeschenke aus der Politik wurde die Begeisterung der DB "gekauft".
Die S 21-Lösung ist ja erst mal sehr viel teurer als eine Sanierung/Ausbau des Kopfbahnhofs. "Rentabel" (wenigstens kurzzeitig auf dem Papier...) wurde das ganze erst durch Grundstücksverkäufe, Rationalisierungen und verdeckte Geldflüsse zur DB. Erst dadurch konnte der sehr teure S 21-Bau durchgesetzt werden. Daran liegt aber auch ein Problem der Kostensteigerung von heute begründet, diese ganzen kostendrückende Effekte, die S 21 ursprünglich billig hielten sind mehr oder weniger Fixbeträge. Steigen die hohen reinen Baukosten bei S 21 um 50 %, steigen die Projektkosten um deutlich mehr als 50 % an (weil die Kostensenkenden Effekte nicht mitwachsen). Ein Sanierung des Kopfbahnhofs hätte bei vergleichbaren Baukostensteigerungen wie bei S 21 deutlich weniger Mehrkosten verursacht, da die Ausgangsbasis viel niedriger. Und da technisch weniger anspruchsvoll wäre schon die prozentuale Kostensteigerung wahrscheinlich sogar noch geringer ausgefallen. Zumal beim Kopfbahnhof auch der Druck zum "frisieren" der Zahlen geringer gewesen wäre.

Zitat:
während man sich in Wien quasi nur "bedienen" muss. Man hat halt das Glück, dass - obwohl man mit Kopfbahnhöfen arbeitete - entsprechend Durchgangsverbindungen (wohl für den Güterverkehr) bestehen. Ein Hbf als Kopfbahnhof fände ich jedoch unpraktikabel, immerhin müssten sich die Züge bei Ein- und Ausfahrt womöglich kreuzen, während man beim Hbf einen Linienbetrieb haben kann, wo sich die Züge weitestgehend nicht blockieren.
Vom Aufbau her hält sich die Zahl der Zugkreuzungen in Stuttgart beim Durchgangsbetrieb sehr in Grenzen, Züge der Gegenrichtung sind sowieso konfliktfrei und in gleicher Richtung kreuzen ja auch nicht alle Züge, mit kleineren Verbesserung im Weichenfeld (gering im Vergleich zu den S 21-Umbauten im Vorfeld) würde ein möglicher Kreuzungskonfikt nur bei etwa jeder vierten bis fünften Zugfahrt überhaupt auftreten können. Sofern man natürlich möglichst alle Züge im Fernverkehrsteil des Kopfbahnhofs durchbindet, was man sich heute noch oft spart und lieber mehr Züge enden/beginnen lässt. Wobei aber dank der vielen kreuzungsfreien Gleise in den Abstellbahnhof solche Züge auch nicht so viel schlimmer sind, am störendsten sind in Stuttgart Züge aus Bad Cannstatt über die Ferngleise, die direkt auf den Gegenzug wenden. Diese durch Durchbindungen zu ersetzen würde schon etwas bringen.

Zitat:
Und ich finde, dass es eben ein Durchgangsbahnhof sein muss, weil das eben den Betriebsablauf geschmeidiger machen würde.
Und das soll Milliarden wert sein? Die DB sieht das inzwischen jedenfalls anders und hätte mit S 21 aus rückwertiger Sicht nie angefangen, sondern lieber den Kopfbahnhof behalten. Riesige Kosten und Nutzen klaffen halt inzwischen weit ausseinander im Vergleich dazu, dass ähnliche Nutzen viel billiger zu haben gewesen wären. Eben ein Unterschied zu Wien, mit kleineren Ausbauten hätte man in Wien nicht ansatzweise den selben Nutzen generieren können. Wobei die Ausbauten in Wien trotdzem noch bescheiden sind im Vergleich zu Stuttgart. In Wien konnte ja doch einiges an Zufahrten etc. weiterverwendet werden und das umzubauende war oberidrisch. In Stuttgart muss viele Kilometer unterirdisch neu gebaut werden, dafür muss alles bestehende komplett aufgegeben werden.

Gruss

Florian

Re: Wien ist nicht Stuttgart.

geschrieben von: Bergkönigin

Datum: 11.01.18 16:07

mental : "immense Wartungskosten"

Das war ein wichtiger Punkt, warum das Stadtplanungsamt (mit meiner Tante) das Ding 1995 ablehnte.
Der Engelbergtunnel der A 81 hat immer wieder Bodenhebungen ,die zu kostenintensiven Reparaturen führten und führen werden.
Die Tunnelfans freuen sich zu früh, dass es mit dem Gestein bisher keine Probleme unter Stuttgart gab. Da kommt das dicke
Ende noch ...und zwar chronisch.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 11.01.18 16:08.

Re: Wien ist nicht Stuttgart.

geschrieben von: Steuerzahler

Datum: 11.01.18 16:55

Bergkönigin schrieb:
mental : "immense Wartungskosten"

Das war ein wichtiger Punkt, warum das Stadtplanungsamt (mit meiner Tante) das Ding 1995 ablehnte.
Der Engelbergtunnel der A 81 hat immer wieder Bodenhebungen ,die zu kostenintensiven Reparaturen führten und führen werden.
Die Tunnelfans freuen sich zu früh, dass es mit dem Gestein bisher keine Probleme unter Stuttgart gab. Da kommt das dicke
Ende noch ...und zwar chronisch.
Dann warten wir doch gemeinsam darauf!
Ein Tipp: Der S-Bahn-Tunnel von der Schwabstr. zur Universität und der Heslacher Autotunnel führen ebenfalls durch Anhydrid. Bis jetzt ist dort alles "chronisch" im grünen Bereich.

Re: Wien ist nicht Stuttgart.

geschrieben von: Bergkönigin

Datum: 11.01.18 17:36

Mmhhh... ahhh ! Anhydridgestein ist immer überall gleichmäßig zusammengesetzt ...ich verstehe.
Aber warum gibt es denn ständig Reparaturen am Engelbergtunnel, weil ...äh ? Beim Bau war ja auch noch alles ok.
Nun ist also klar, es handelt sich um eine homogene Masse. Daher taugt das mit der S Bahn auch als Gegenargument.
Zudem wurde in der Schlichtung uns ja gesagt, das genau da wo der Tunnel läuft wie eine "Gottesfügung" kein Anhydrid oder
minimalst vorhanden
Danke für die Erleuchtung .

Re: Wien ist nicht Stuttgart.

geschrieben von: mental

Datum: 11.01.18 17:43

Steuerzahler schrieb:
Dann warten wir doch gemeinsam darauf!
Ein Tipp: Der S-Bahn-Tunnel von der Schwabstr. zur Universität und der Heslacher Autotunnel führen ebenfalls durch Anhydrid. Bis jetzt ist dort alles "chronisch" im grünen Bereich.

ich spreche nicht von Anhydrid. Gibt es damit ernsthafte Probleme, wird das Projekt zum Totalausfall.

ich spreche vom ganz normalen Tunnelunterhalt. Da sieht man derzeit am BER zum Beispiel, wie problematisch das ist, wenn da einige schon fertig sind, das Projekt aber noch nicht. Bei der Baudauer des Projekts können die ersten Tunnel bereits die erste Sanierung brauchen, bevor wir überhaupt fertig sind. Und die Ausfälle während Reparaturen erhöhen den Negativsaldo der Verspätungen aus der Bauphase.

S21 ist ein Rückbau.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 11.01.18 21:25.

Re: Wien ist nicht Stuttgart.

geschrieben von: Steuerzahler

Datum: 11.01.18 21:13

Bergkönigin schrieb:
Mmhhh... ahhh ! Anhydridgestein ist immer überall gleichmäßig zusammengesetzt ...ich verstehe.
Aber warum gibt es denn ständig Reparaturen am Engelbergtunnel, weil ...äh ? Beim Bau war ja auch noch alles ok.
Nun ist also klar, es handelt sich um eine homogene Masse. Daher taugt das mit der S Bahn auch als Gegenargument.
Zudem wurde in der Schlichtung uns ja gesagt, das genau da wo der Tunnel läuft wie eine "Gottesfügung" kein Anhydrid oder
minimalst vorhanden
Danke für die Erleuchtung .
Beim Engelbergtunnel wurde der Anhydrid nicht sorgfältig genug vor Wasser geschützt. Beim Wagenburgtunnel ebenfalls, aber es kam nicht so viel Feuchtigkeit mit dem Anhydrid in Kontakt.

Re: Wien ist nicht Stuttgart.

geschrieben von: J-C

Datum: 12.01.18 11:14

Florian Ziese schrieb:
Aber das ist doch eben mit einer Punkte, in Wien hat man trotz geringerem Verkehr einen 25 % grösseren Bahnhof gebaut. In Berlin war man noch viel grosszügiger und hat noch grosszügiger gebaut.
Weil man eben den Platz dazu hatte und es war halt Berlin.

Zitat:
Klar, Berlin Hbf ist natürlich überdimensioniert, aber zwischen der Luxusvariante in Berlin und der Extrem-Sparvariante in Stuttgart gäbe es noch viele Optionen dazwischen.

[url=https://de.wikipedia.org/wiki/Zürich_Hauptbahnhof#Bahnhof_Löwenstrasse_(Gleise_31–34)]Zum Beispiel Zürich HB[/url] Dort haben wir seit einiger Zeit einen neuen viergleisigen Durchgangsbahnhof für die S-Bahn und den Fernverkehr. Wäre auch eine Lösung gewesen, einfach einen viergleisigen Tunnelbahnhof zu bauen für durchgehende Züge und dafür paar Gleise am Kopfbahnhof zu schließen. Ich bestreite nicht, dass Stuttgart21 wesentlich besser hätte ausfallen können. Aber ich bezweifel, dass es jemals besser gemacht worden wäre.

Zitat:
Zumal ja noch die Voraussetzungen anders sind, in Berlin musste man bauen. In Stuttgart war aber der Bahnhof schon da, gezwungen neuzubauen war man nicht. Da wäre eine Sparvariante in Berlin, wo zumindest ein neuen Gleise wirklich dringend benötigt wurde, noch verständlich. Aber in Stuttgart, wo der neue Bahnhof nicht nötig war, gab es auch keinen Zwang zu einer Sparlösung, sondern wenn es nicht zu einer vernünftigen Lösung reicht, dann hätte man einfach ganz verzichten können.
Jo eh, ich habe auch keine Ahnung, warum es unbedingt sowas unperfektes sein muss.
Zitat:
Wenn es nur rein um den Geiz gegangen wäre, dann hätte man S 21 nicht gebaut. Es ist nur ein Geiz für den Eisenbahnteil von S 21, für den Prestige- und Immobilienteil von S 21 war schon Geld da.
Generell herrscht bei der Bahn der Geiz. Sieht man ja auch in Österreich anhand von Schwarz-blau, sieht man eben auch in Deutschland, wo man beispielsweise Weichenverbindungen auflässt, um Geld zu sparen. Dass das bei Abweichungen vom Regelbetrieb einem auf den Kopf fallen wird, bedenkt man selbstverständlich nicht 🙄

Zitat:
Dank Durchgangsbahnhof können die Züge 1-2 min schneller weiterfahren. Und man kann im Weichenbereich leicht schneller fahren. Alles sicher nicht mal ansatzweise Milliarden wert. Und angeblich wurde bei den Gäubahn-IC2 gleich wegen S 21 ein Zug mehr bestellt. Was auch sinnvoll wäre, denn wenn S 21 in Betrieb geht, benötigt man wohl eine Zuggarnitur meh, weil man eben nicht mehr wie heute auf den Gegenzug wenden kann, sondern dazu in den Abstellbahnhof muss, wo die Zeit zum Wenden knapp wird.
Sehen wir's positiv, es erhöht die Stabilität, wenn nicht so leicht eine Verspätung aufgrund einer Vorleistung ab Stuttgart vorkommt. Perspektivisch bin ich der Meinung, dass bei einem Bahnhof Stuttgart21 möglichst alle Züge durchgebunden werden sollten...
Zitat:
Vor allem ist in Wien praktisch, dass Züge, die früher in mehren getrennten Orten waren, nun im selben Bahnhof (oder mit Meidling den selben zwei Bahnhöfen) zusammenkommen. Das ist sicher eine Menge Wert, auch in Form von Geld. In Stuttgart hielten die Züge aber schon immer alle im einzigen Bahnhof. Da bringt ein neuere einziger Bahnhof keine Verbesserung.
Also wenn es alleine darum gegangen wäre, hätte man einfach nur den Südbahnhof abreißen müssen und den Verkehr stattdessen über Meidling abwickeln können.
Zitat:
Man MUSS in Stuttgart eben gar nichts unter die Erde legen, man WILL nur, um so an noch mehr Grundstücke zu kommen, neben denen die auch bei Kopfbahnhoferhalt schon bebaubar wären. Die DB-Planer zeigten von Anfang an wenig Begeisterung für S 21 und selbst in Bahnführung wollte man zeitweise nichts von S 21 wissen. Erst durch Geldgeschenke aus der Politik wurde die Begeisterung der DB "gekauft".

Wenn du mir einen adäquaten oberirdischen Standort für einen Durchgangsbahnhof zeigst, ja dann glaub ich dir.
Zitat:
Die S 21-Lösung ist ja erst mal sehr viel teurer als eine Sanierung/Ausbau des Kopfbahnhofs. "Rentabel" (wenigstens kurzzeitig auf dem Papier...) wurde das ganze erst durch Grundstücksverkäufe, Rationalisierungen und verdeckte Geldflüsse zur DB.
Jo eh.
Zitat:
Erst dadurch konnte der sehr teure S 21-Bau durchgesetzt werden. Daran liegt aber auch ein Problem der Kostensteigerung von heute begründet, diese ganzen kostendrückende Effekte, die S 21 ursprünglich billig hielten sind mehr oder weniger Fixbeträge. Steigen die hohen reinen Baukosten bei S 21 um 50 %, steigen die Projektkosten um deutlich mehr als 50 % an (weil die Kostensenkenden Effekte nicht mitwachsen). Ein Sanierung des Kopfbahnhofs hätte bei vergleichbaren Baukostensteigerungen wie bei S 21 deutlich weniger Mehrkosten verursacht, da die Ausgangsbasis viel niedriger. Und da technisch weniger anspruchsvoll wäre schon die prozentuale Kostensteigerung wahrscheinlich sogar noch geringer ausgefallen. Zumal beim Kopfbahnhof auch der Druck zum "frisieren" der Zahlen geringer gewesen wäre.
Dass das finanziell auch so eine Sache ist, bezweifel ich auch nicht.

Zitat:
Vom Aufbau her hält sich die Zahl der Zugkreuzungen in Stuttgart beim Durchgangsbetrieb sehr in Grenzen, Züge der Gegenrichtung sind sowieso konfliktfrei und in gleicher Richtung kreuzen ja auch nicht alle Züge, mit kleineren Verbesserung im Weichenfeld (gering im Vergleich zu den S 21-Umbauten im Vorfeld) würde ein möglicher Kreuzungskonfikt nur bei etwa jeder vierten bis fünften Zugfahrt überhaupt auftreten können. Sofern man natürlich möglichst alle Züge im Fernverkehrsteil des Kopfbahnhofs durchbindet, was man sich heute noch oft spart und lieber mehr Züge enden/beginnen lässt. Wobei aber dank der vielen kreuzungsfreien Gleise in den Abstellbahnhof solche Züge auch nicht so viel schlimmer sind, am störendsten sind in Stuttgart Züge aus Bad Cannstatt über die Ferngleise, die direkt auf den Gegenzug wenden. Diese durch Durchbindungen zu ersetzen würde schon etwas bringen.
Durch einen Durchgangsbahnhof lassen sich prinzipiell ohnehin mehr Durchbindungen realisieren als bei einem Kopfbahnhof...

Zitat:
Und das soll Milliarden wert sein? Die DB sieht das inzwischen jedenfalls anders und hätte mit S 21 aus rückwertiger Sicht nie angefangen, sondern lieber den Kopfbahnhof behalten. Riesige Kosten und Nutzen klaffen halt inzwischen weit ausseinander im Vergleich dazu, dass ähnliche Nutzen viel billiger zu haben gewesen wären. Eben ein Unterschied zu Wien, mit kleineren Ausbauten hätte man in Wien nicht ansatzweise den selben Nutzen generieren können. Wobei die Ausbauten in Wien trotdzem noch bescheiden sind im Vergleich zu Stuttgart. In Wien konnte ja doch einiges an Zufahrten etc. weiterverwendet werden und das umzubauende war oberidrisch. In Stuttgart muss viele Kilometer unterirdisch neu gebaut werden, dafür muss alles bestehende komplett aufgegeben werden.
Ja richtig, etwas muss schon getan werden, aber der Aufwand, der in Wien notwendig wurde ist, wie du richtig gesagt hast, wenig im Vergleich zu dem, was man in Stuttgart für Anstrengungen aufwendet, um das hinzukriegen.

Ich meine, ich bin vor allem ein Gegner des Baustopps, weil wir ohnehin schon so weit sind, dass es besser wäre, das ganze fertig zu machen, als das jetzt investierte Geld quasi für nichts investiert zu haben und dahingegen erstmal ein Kriegsgebiet durch die Baustelle hinterlassen zu haben. Ich hätte mir auch gewünscht, dass es was besseres werden könnte, wie gesagt, die Lösung, die in Zürich angewandt wird, hätte mir da am besten gefallen.#

Aber es ist offensichtlich so, dass man nimmer was besseres bekommen hätte. Und ja, ich kann die Bahn verstehen, wenn man ihr erstmal "ein Angebot machen" muss, "das sie nicht abschlagen konnte", überspitzt ausgedrückt. Andererseits, wenn man drüben in Österreich sich das anschaut, begeistert waren die ÖBB von Projekten wie Semmering-Basistunnel oder Koralmbahn auch nicht unbedingt. Vor allem, weil sowas bedeutet, dass die Kosten eben der ÖBB aufgebürdet werden in Form von entsprechenden Schulden, obwohl eigentlich das Land der Auftraggeber ist...Zitat:
Gruss

Florian
Greetz
Jan-Christian

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1-mal bearbeitet. Zuletzt am 12.01.18 11:15.

Re: Wien ist nicht Stuttgart.

geschrieben von: Florian Ziese

Datum: 12.01.18 13:19

J-C schrieb:
[url=https://de.wikipedia.org/wiki/Zürich_Hauptbahnhof#Bahnhof_Löwenstrasse_(Gleise_31–34)]Zum Beispiel Zürich HB[/url] Dort haben wir seit einiger Zeit einen neuen viergleisigen Durchgangsbahnhof für die S-Bahn und den Fernverkehr. Wäre auch eine Lösung gewesen, einfach einen viergleisigen Tunnelbahnhof zu bauen für durchgehende Züge und dafür paar Gleise am Kopfbahnhof zu schließen. Ich bestreite nicht, dass Stuttgart21 wesentlich besser hätte ausfallen können. Aber ich bezweifel, dass es jemals besser gemacht worden wäre.
Eine Lösung wie in Zürich wäre sicher eine deutlich bessere Lösung gewesen, da sie zwar auch teuer ist, dafür aber die Leistungsfähigkeit (in Gegensatz zu S 21) massiv erhöht worden wäre. Fragt sich natürlich, ob diese Leistungsfähigkeit in Stuttgart wirklicht benötigt worden wäre.
In Zürich wurden übrigens nach Eröffnung der DML keine Gleisen des alten Bahnhofs abgerissen, sondern der ist unverändert voll in Betrieb. Lediglich der proviorische Flügelbahnhof Sihlpost verschwand wieder, der sollte aber auch nur die wenigen Jahre bis zur Eröffnung der DML überbrücken. Und da sind wir eben beim Unterschied. Zürich hatte vor 15 Jahren 4 Durchgangsgleise und 16 Kopfgleise, nun sind es 8 Durchgangsgleise und 16 Kopfgleise, macht also 4 Gleise mehr (die beiden völlig getrennten SZU-Gleise im "U-Bahn"-Tunnel ignoriert). In Stuttgart hatte man 2 Durchgangsgleise und 17 Kopfgleise, zukünftig 10 Durchgangsgleise. Macht 9 Gleise weniger...

Zitat:
Zitat:
Dank Durchgangsbahnhof können die Züge 1-2 min schneller weiterfahren. Und man kann im Weichenbereich leicht schneller fahren. Alles sicher nicht mal ansatzweise Milliarden wert. Und angeblich wurde bei den Gäubahn-IC2 gleich wegen S 21 ein Zug mehr bestellt. Was auch sinnvoll wäre, denn wenn S 21 in Betrieb geht, benötigt man wohl eine Zuggarnitur meh, weil man eben nicht mehr wie heute auf den Gegenzug wenden kann, sondern dazu in den Abstellbahnhof muss, wo die Zeit zum Wenden knapp wird.
Sehen wir's positiv, es erhöht die Stabilität, wenn nicht so leicht eine Verspätung aufgrund einer Vorleistung ab Stuttgart vorkommt. Perspektivisch bin ich der Meinung, dass bei einem Bahnhof Stuttgart21 möglichst alle Züge durchgebunden werden sollten...
Im Kopfbahnhof haben diese Züge heute eine Wendezeit von 30 min, also durchaus ausreichend. Knapp wird es erst durch die bei S 21 nötige Fahrt in den Abstellbahnhof. An sich würde es zwar wohl auch dort noch reichen, aber da die Wendezeit in Zürich auch knapp ist würde das riskioreich angesichts der langen eingleisigen Streckenabschnitte.
Wenn durchbinden einfach möglich ist, spricht ja auch nichts dagegen. Wenn Durchbinden aber schlechtere Anschlüsse und höhere Betriebskosten bedeutet, sieht die Sache schon anders aus. Auch in Wien Hbf sind ja recht viele Züge nicht durchgebunden.

Zitat:
Zitat:
Vor allem ist in Wien praktisch, dass Züge, die früher in mehren getrennten Orten waren, nun im selben Bahnhof (oder mit Meidling den selben zwei Bahnhöfen) zusammenkommen. Das ist sicher eine Menge Wert, auch in Form von Geld. In Stuttgart hielten die Züge aber schon immer alle im einzigen Bahnhof. Da bringt ein neuere einziger Bahnhof keine Verbesserung.
Also wenn es alleine darum gegangen wäre, hätte man einfach nur den Südbahnhof abreißen müssen und den Verkehr stattdessen über Meidling abwickeln können.
Aber wo wäre in Meidling der nötige Platz dafür gewesen? Ich war zwar erst selten dort, aber den Platz für einen leistungfähigen Hbf sehe ich dort nicht wirklich.

Zitat:
Zitat:
Man MUSS in Stuttgart eben gar nichts unter die Erde legen, man WILL nur, um so an noch mehr Grundstücke zu kommen, neben denen die auch bei Kopfbahnhoferhalt schon bebaubar wären. Die DB-Planer zeigten von Anfang an wenig Begeisterung für S 21 und selbst in Bahnführung wollte man zeitweise nichts von S 21 wissen. Erst durch Geldgeschenke aus der Politik wurde die Begeisterung der DB "gekauft".
Wenn du mir einen adäquaten oberirdischen Standort für einen Durchgangsbahnhof zeigst, ja dann glaub ich dir.
Warum sollte man einen oderirdischen Durchgangsbahnhof bauen wollen?

Zitat:
Zitat:
Vom Aufbau her hält sich die Zahl der Zugkreuzungen in Stuttgart beim Durchgangsbetrieb sehr in Grenzen, Züge der Gegenrichtung sind sowieso konfliktfrei und in gleicher Richtung kreuzen ja auch nicht alle Züge, mit kleineren Verbesserung im Weichenfeld (gering im Vergleich zu den S 21-Umbauten im Vorfeld) würde ein möglicher Kreuzungskonfikt nur bei etwa jeder vierten bis fünften Zugfahrt überhaupt auftreten können. Sofern man natürlich möglichst alle Züge im Fernverkehrsteil des Kopfbahnhofs durchbindet, was man sich heute noch oft spart und lieber mehr Züge enden/beginnen lässt. Wobei aber dank der vielen kreuzungsfreien Gleise in den Abstellbahnhof solche Züge auch nicht so viel schlimmer sind, am störendsten sind in Stuttgart Züge aus Bad Cannstatt über die Ferngleise, die direkt auf den Gegenzug wenden. Diese durch Durchbindungen zu ersetzen würde schon etwas bringen.
Durch einen Durchgangsbahnhof lassen sich prinzipiell ohnehin mehr Durchbindungen realisieren als bei einem Kopfbahnhof...
Nein, das kommt ganz auf die Auslegung des Bahnhofs an. Vom Aufbau haben die Planer den Kopfbahnhof in Stuttgart im Fernverkehrsteil voll auf Durchbindungen ausgelegt. Bei vollem Durchgangsbetrieb ergeben sich kaum Kreuzungskonflikte. Umgekehrt hatte man nur eine einzige Bahnsteigkannte für wendende Züge aus Bad Cannstatt vorgesehen (diese sollten stattdessen über die Vorortsgleise, wo einige Gleise zum Wenden zur Verfügung stehen), inzwischen hat man ein zweites Gleis nutzbar gemacht. Wenden via Abstellbahnhof geht natürlich, nur verdoppelt das die Belastungen im Gleisvorfeld (wo angesichst der eher wenigen potentiellen Konflikte das auch nicht ganz so schlimm ist).
Man darf nicht vergessen, dass der Kopfbahnhof in Stuttgart nicht der Kopfbahnhof aus der Frühzeit ist, sondern ein späterer Komplett-Neubau, bei dem man zuvor viel Hirnschmalz hineingesteckt hat, um möglichst leistungsfähig und kreuzungsfrei zu sein. Also kein Vergleich zu älteren Kopfbahnhöfen andernorts. Wie zum Beispiel Zürich vor 40 Jahren, wo alles kreuz und quer fuhr und sich gegenseitig behinderte. Da musste in Zürich erst mal sehr, sehr viel Geld ausgegeben werden, um das zu erreichen, was der Stuttgarter Bahnhof schon von anfang an konnte. Ein Schnellzug Basel-Chur kreuzte bis etwa 1980 in Zürich einmal sämtliche Gleise und blockierte so jede andere Fahrmöglichkeit mindestens einmal. In Stuttgart nicht nur nicht nötig, sondern auch gar nicht möglich. Selbst die "schlimmsten" Fahrwege, die überhaupt fahrbar sind, lassen immer viele andere Fahrwege unberührt.
Letztendlich war der Stuttgarter Hbf eigentlich "zu gut", da er zu Zeiten des S-Bahn-Baus als mehr als leistungsfähig und vermeintlich auch in Zukunft ausreichend angesehen wurde. Daher wurde für die Zufahrt für die S-Bahn aus Bad Cannstatt und Feuerbach einfach die schon bestehenden Gleise mitgenutzt. Damals sicher sinnvoll und sparsam, belasten die vielen S-Bahnen bei den heute massiv gestiegenden Zugzahlen, die ma sich damals wohl nicht vorstellen konnten, den Kopfbahnhof kräftig.
In Zürich war es anders, da war der Bahnhof auch schon so am Limit und es war klar dass man für den S-Bahn/Vorortsverkehr ab Oerlikon ind Altstetten je neue zweigleisige Zufahrtstrecken benötigt. Und das ist das, was der Stuttgart Kopfbahnhof im Prinzip langfristig benötigten würde, um ein sehr leistungsfähiger Bahnhof zu sein (leistungsfähiger als S 21...): eigene Gleise für die S-Bahn.
Die nächsten 10-20 Jahre würden es natürlich erst mal reichen, die heute sehr grossen Blockabstände zu verkürzen. Damit könnte man den heutigen "Leerlauf" im Hbf wegen grosser Zugfolgezeiten in höhere Leistungsfähigkeit umsetzen. Wenn der Verkehr weiter steigt wäre dann ab Bad Cannstatt eine eigene S-Bahn-Strecke nötig, später, bei noch grösseren Steigerungen (falls die je eintreten) auch eine ab Nordbahnhof. Ab Nordbahnhof ist übrigens schon eine zweigleisige Trasse vorhanden, auf der aber nur ein Gleis lag (insbesonders für Güterzüge), das nun wegen S 21 aber abgebaut wurde. Allerdings fehlten von diesem Gleis weiter ausserhalb einige 100 m nach Feuerbach, um durchgehend fünf Gleise zu haben (fünftes Gleis Pragtunnel nur Vorarbeiten, Bf-Gebäude Feuerbach). Mit S 21 bleibt es aber auch bei vier Gleisen, die auch noch unflexibler als heute genutzt werden können.
Ab Bad Cannstatt war in früheren Kopfbahnhof-Plänen übrigens auch ein weiteres Gleis geplant für den Güterverkehr, wurde aber nicht gebaut (auch damals musste man sparen). Aber jetzt kommen natürlich die S 21-Befürworter und werden bald erklären, warum eine eigene S-Bahn-Strecke ab Bad Cannstatt so kompliziert und teuer ist. Und da muss man ja einen weiteren Rosenstein-Tunnel graben etc... Deswegen ist viel einfacher, S 21 zu bauen. Wo man an selber Stelle dann nicht nur einen, sondern gleich zwei neue Tunnel graben muss, neben sehr vielen weiteren Kilometer Tunnel andernorts...

Gruss

Florian



5-mal bearbeitet. Zuletzt am 12.01.18 13:30.
ja, ja wie war es denn dann damals mit der ICE - NBS Anbindung vom Flughafen Köln/Bonn.....

da ist man sogar am Anfang noch gefahren, stündlich.....

dann nach einem Jahr fast nix mehr Richtung NBS.....

dann als Ersatz der Berlin ICE in die andere Richtung.....der ist jetzt auch weg.....

und jetzt, ich glaube wir können die ICE`s an einer Hand abzählen, die täglich den Flughafenbahnhof erreichen....

Frage: Was wird wohl die kreuzungsfreie Ausfädelung in Köln Porz Wahn(-sinn) von der NBS Richtung Flughafen gekosten haben??

Was unterscheidet den Flughafen Köln/Bonn von Stuttgart? Nichts, das sind Regionalflughäfen, die eine Regionalzuganbindung brauchen.
Nachtzug schrieb:
Was unterscheidet den Flughafen Köln/Bonn von Stuttgart? Nichts, das sind Regionalflughäfen, die eine Regionalzuganbindung brauchen.
Nein, weder Köln noch Stuttgart sind Regionalflughäfen. Beides sind internationale Flughäfen.

Und was unterscheidet denn Stuttgart von Düsseldorf und Leibzig/Halle, die von 40 bzw. 30 Fernzügen am Tag angefahren werden, und was sollte daraus folgen?

Gruß, Micha

Ich werde auf Antworten zu meinen Beiträgen, die deren Inhalt augenscheinlich bewusst verdrehen oder ignorieren, oder polemisch, provokativer Natur sind, im Regelfall selbst nichts mehr erwidern. Das gilt auch für Beiträge, in denen mir Standpunkte oder Behauptungen unterstellt werden, die ich tatsächlich nicht teile bzw. nicht getätigt habe. Ich vertraue in Zukunft auf Euch Mitleser, dass Ihr das alleine durchschaut, und Euch bei der Bewertung meines Standpunkts an den Aussagen in meinen eigenen Beiträgen orientiert.







2-mal bearbeitet. Zuletzt am 12.01.18 16:34.
Micha-0815 schrieb:
Und was unterscheidet denn Stuttgart von Düsseldorf und Leibzig/Halle, die von 40 bzw. 30 Fernzügen am Tag angefahren werden, und was sollte daraus folgen?
Dass die Bahn es da kann. Für S21 fehlt aber Infrastruktur in der Umgebung. So stellt es zumindest DB-Fernverkehr da.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 12.01.18 16:52.
graetz schrieb:
Micha-0815 schrieb:
Und was unterscheidet denn Stuttgart von Düsseldorf und Leibzig/Halle, die von 40 bzw. 30 Fernzügen am Tag angefahren werden, und was sollte daraus folgen?
Dass die Bahn es da kann. Für S21 fehlt aber Infrastruktur in der Umgebung. So stellt es zumindest DB-Fernverkehr da.
Nein, das hast Du falsch verstanden. Und gerade hast Du ein Interview mit Hermann verlinkt, aus dem hervorgeht dass die Bahn es sehr wohl kann.

Gruß, Micha

Ich werde auf Antworten zu meinen Beiträgen, die deren Inhalt augenscheinlich bewusst verdrehen oder ignorieren, oder polemisch, provokativer Natur sind, im Regelfall selbst nichts mehr erwidern. Das gilt auch für Beiträge, in denen mir Standpunkte oder Behauptungen unterstellt werden, die ich tatsächlich nicht teile bzw. nicht getätigt habe. Ich vertraue in Zukunft auf Euch Mitleser, dass Ihr das alleine durchschaut, und Euch bei der Bewertung meines Standpunkts an den Aussagen in meinen eigenen Beiträgen orientiert.



Micha-0815 schrieb:
graetz schrieb:
Micha-0815 schrieb:
Und was unterscheidet denn Stuttgart von Düsseldorf und Leibzig/Halle, die von 40 bzw. 30 Fernzügen am Tag angefahren werden, und was sollte daraus folgen?
Dass die Bahn es da kann. Für S21 fehlt aber Infrastruktur in der Umgebung. So stellt es zumindest DB-Fernverkehr da.
Nein, das hast Du falsch verstanden. Und gerade hast Du ein Interview mit Hermann verlinkt, aus dem hervorgeht dass die Bahn es sehr wohl kann.
Nein, da steht drin, dass die Bahn vertragsbrüchig wird, wenn sie es nicht kann. Die werden halt schauen, dass sie mir irgendeiner Argumentation den Vertrag auf dem Papier eingehalten bekommen und dann den tatsächlichen Verkehr schnellstmöglich auf die angekündigten IC-Züge in Tagesrandlage verringern...
Gruß, Der Steuermann
Micha-0815 schrieb:
graetz schrieb:
Micha-0815 schrieb:
Und was unterscheidet denn Stuttgart von Düsseldorf und Leibzig/Halle, die von 40 bzw. 30 Fernzügen am Tag angefahren werden, und was sollte daraus folgen?
Dass die Bahn es da kann. Für S21 fehlt aber Infrastruktur in der Umgebung. So stellt es zumindest DB-Fernverkehr da.
Nein, das hast Du falsch verstanden. Und gerade hast Du ein Interview mit Hermann verlinkt, aus dem hervorgeht dass die Bahn es sehr wohl kann.
Jep, die Bahn-PR wirkt bei Dir mal wieder uneingeschränkt. Obwohl nicht nur ohne jegliche Belege, sondern trotz des Vorhandenseins von gegenteiligen Aussage von Bahnmitarbeitern selbst, keine Infragestellung bei dieser Meldung. Alles was von der Bahn kommt ist gut und richtig. Dass Hermann auch gesagt hat, dass man der Bahn permanent auf die Finger schauen muss, weil sie in der Vergangenheit solche Versprechungen nie eingehalten hat, stand auch im verlinkten Artikel.
graetz schrieb:
Micha-0815 schrieb:
graetz schrieb:
Micha-0815 schrieb:
Und was unterscheidet denn Stuttgart von Düsseldorf und Leibzig/Halle, die von 40 bzw. 30 Fernzügen am Tag angefahren werden, und was sollte daraus folgen?
Dass die Bahn es da kann. Für S21 fehlt aber Infrastruktur in der Umgebung. So stellt es zumindest DB-Fernverkehr da.
Nein, das hast Du falsch verstanden. Und gerade hast Du ein Interview mit Hermann verlinkt, aus dem hervorgeht dass die Bahn es sehr wohl kann.
Jep, die Bahn-PR wirkt bei Dir mal wieder uneingeschränkt. Obwohl nicht nur ohne jegliche Belege, sondern trotz des Vorhandenseins von gegenteiligen Aussage von Bahnmitarbeitern selbst, keine Infragestellung bei dieser Meldung. Alles was von der Bahn kommt ist gut und richtig. Dass Hermann auch gesagt hat, dass man der Bahn permanent auf die Finger schauen muss, weil sie in der Vergangenheit solche Versprechungen nie eingehalten hat, stand auch im verlinkten Artikel.
Du phantasierst doch schon wieder.

Gruß, Micha

Ich werde auf Antworten zu meinen Beiträgen, die deren Inhalt augenscheinlich bewusst verdrehen oder ignorieren, oder polemisch, provokativer Natur sind, im Regelfall selbst nichts mehr erwidern. Das gilt auch für Beiträge, in denen mir Standpunkte oder Behauptungen unterstellt werden, die ich tatsächlich nicht teile bzw. nicht getätigt habe. Ich vertraue in Zukunft auf Euch Mitleser, dass Ihr das alleine durchschaut, und Euch bei der Bewertung meines Standpunkts an den Aussagen in meinen eigenen Beiträgen orientiert.



Micha-0815 schrieb:
graetz schrieb:
Micha-0815 schrieb:
graetz schrieb:
Micha-0815 schrieb:
Und was unterscheidet denn Stuttgart von Düsseldorf und Leibzig/Halle, die von 40 bzw. 30 Fernzügen am Tag angefahren werden, und was sollte daraus folgen?
Dass die Bahn es da kann. Für S21 fehlt aber Infrastruktur in der Umgebung. So stellt es zumindest DB-Fernverkehr da.
Nein, das hast Du falsch verstanden. Und gerade hast Du ein Interview mit Hermann verlinkt, aus dem hervorgeht dass die Bahn es sehr wohl kann.
Jep, die Bahn-PR wirkt bei Dir mal wieder uneingeschränkt. Obwohl nicht nur ohne jegliche Belege, sondern trotz des Vorhandenseins von gegenteiligen Aussage von Bahnmitarbeitern selbst, keine Infragestellung bei dieser Meldung. Alles was von der Bahn kommt ist gut und richtig. Dass Hermann auch gesagt hat, dass man der Bahn permanent auf die Finger schauen muss, weil sie in der Vergangenheit solche Versprechungen nie eingehalten hat, stand auch im verlinkten Artikel.
Du phantasierst doch schon wieder.
Ich hatte Hermanns Formulierungen dazu zitiert. Wenn Du das jetzt alles als „Fantasie“ und woanders als „Blabla“ abtust, ohne die zitierten Belege selbst zu widerlegen, dann hast Du schlichtweg keine echten Argumente mehr. Deine Zugzählerein sind nur ein käglicher Versuch, von den wahren von der Bahn bereits genannten Problemen abzulenken. Ein nach Plan fertiggestelltes S21 hätte seine Leistungsverspechen nicht erfüllt. Und auch das in ferner Zukunft fertiggestellte S21 kann seine Versprechen nicht erfüllen. Dazu fehlen Ausbauten an anderen stellen - sagt die Bahn. Und es ist zu unflexibel für die geplanten Durchbindungen - sagt die Bahn. Beides wurde hier zitiert und auch nicht offiziell Widersprochen. Stattdessen Lippenbekenntnisse man wolle sich an Verträge halten. Wollen kann man aber vieles, nur Können kann man nicht alles ...

doppelt (o.w.T)

geschrieben von: graetz

Datum: 13.01.18 01:07

(Dieser Beitrag enthält keinen Text)
1-mal bearbeitet. Zuletzt am 13.01.18 01:12.

doppelt (o.w.T)

geschrieben von: graetz

Datum: 13.01.18 01:07

(Dieser Beitrag enthält keinen Text)
1-mal bearbeitet. Zuletzt am 13.01.18 01:13.
graetz schrieb:
Micha-0815 schrieb:
graetz schrieb:
Micha-0815 schrieb:
graetz schrieb:
Micha-0815 schrieb:
Und was unterscheidet denn Stuttgart von Düsseldorf und Leibzig/Halle, die von 40 bzw. 30 Fernzügen am Tag angefahren werden, und was sollte daraus folgen?
Dass die Bahn es da kann. Für S21 fehlt aber Infrastruktur in der Umgebung. So stellt es zumindest DB-Fernverkehr da.
Nein, das hast Du falsch verstanden. Und gerade hast Du ein Interview mit Hermann verlinkt, aus dem hervorgeht dass die Bahn es sehr wohl kann.
Jep, die Bahn-PR wirkt bei Dir mal wieder uneingeschränkt. Obwohl nicht nur ohne jegliche Belege, sondern trotz des Vorhandenseins von gegenteiligen Aussage von Bahnmitarbeitern selbst, keine Infragestellung bei dieser Meldung. Alles was von der Bahn kommt ist gut und richtig. Dass Hermann auch gesagt hat, dass man der Bahn permanent auf die Finger schauen muss, weil sie in der Vergangenheit solche Versprechungen nie eingehalten hat, stand auch im verlinkten Artikel.
Du phantasierst doch schon wieder.
Ich hatte Hermanns Formulierungen dazu zitiert.
Nein, Du hast nichts zitiert, was die von mir fett hervorgehobene Behauptung stützen würde.

Aber klar, da fehlt es mir bestimmt wieder nur an "Transferleistung", was ja Gegner-Sprech für Einbildung ist...

Gruß, Micha

Ich werde auf Antworten zu meinen Beiträgen, die deren Inhalt augenscheinlich bewusst verdrehen oder ignorieren, oder polemisch, provokativer Natur sind, im Regelfall selbst nichts mehr erwidern. Das gilt auch für Beiträge, in denen mir Standpunkte oder Behauptungen unterstellt werden, die ich tatsächlich nicht teile bzw. nicht getätigt habe. Ich vertraue in Zukunft auf Euch Mitleser, dass Ihr das alleine durchschaut, und Euch bei der Bewertung meines Standpunkts an den Aussagen in meinen eigenen Beiträgen orientiert.



Micha-0815 schrieb:
graetz schrieb:
Micha-0815 schrieb:
graetz schrieb:
Micha-0815 schrieb:
graetz schrieb:
Micha-0815 schrieb:
Und was unterscheidet denn Stuttgart von Düsseldorf und Leibzig/Halle, die von 40 bzw. 30 Fernzügen am Tag angefahren werden, und was sollte daraus folgen?
Dass die Bahn es da kann. Für S21 fehlt aber Infrastruktur in der Umgebung. So stellt es zumindest DB-Fernverkehr da.
Nein, das hast Du falsch verstanden. Und gerade hast Du ein Interview mit Hermann verlinkt, aus dem hervorgeht dass die Bahn es sehr wohl kann.
Jep, die Bahn-PR wirkt bei Dir mal wieder uneingeschränkt. Obwohl nicht nur ohne jegliche Belege, sondern trotz des Vorhandenseins von gegenteiligen Aussage von Bahnmitarbeitern selbst, keine Infragestellung bei dieser Meldung. Alles was von der Bahn kommt ist gut und richtig. Dass Hermann auch gesagt hat, dass man der Bahn permanent auf die Finger schauen muss, weil sie in der Vergangenheit solche Versprechungen nie eingehalten hat, stand auch im verlinkten Artikel.
Du phantasierst doch schon wieder.
Ich hatte Hermanns Formulierungen dazu zitiert.
Nein, Du hast nichts zitiert, was die von mir fett hervorgehobene Behauptung stützen würde.

Aber klar, da fehlt es mir bestimmt wieder nur an "Transferleistung", was ja Gegner-Sprech für Einbildung ist...
Ne, es fehlt Dir Dir nur an Lesenswillen.

Zitat
Die eklatante Reduzierung des Fernverkehrsangebots begründet der Bahn-Sprecher mit übergeordneten Zwängen. Es fehlten die 2009 unterstellten Infrastrukturausbauten auf den Achsen Rhein-Main und Rhein-Neckar, die zehn Minuten Fahrzeitverkürzung und eine Kapazitätserhöhung brächten. „Das schlägt sich auf alle weiteren Angebotskonzepte nieder“, so der Sprecher. Die konkreten Ausbauvorhaben nannte er nicht. Wann sie kämen, wisse die Bahn selbst nicht.
https://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.stuttgart-21-airport-6-statt-100-fernzuege-und-kein-ice.89582c52-65b5-489e-aee5-92093e7760ba.html

Zitat
dass die bei Stuttgart 21 beabsichtigten Durchbindungen, also die Verknüpfung und Weiterführung von Linien, im Tiefbahnhof wegen der Gestaltung des Fernverkehrs schwierig sei.
...
Wenn die Fernverkehrsverbindungen im Tiefbahnhof nicht umkurvt werden könnten, würde eine Problemlösung greifen müssen, die den achtgleisigen Durchgangsbahnhof fahrtechnisch zu einem Kopfbahnhof werden ließe. Um die Züge, die von Horb nach Heilbronn oder von Tübingen nach Aalen durchfahren oder durchgebunden werden sollten, wieder an ihren Ausgangsort zurückfahren, müssten sie über die Tunnelverbindung zum Abstell- und Wartungsbahnhof in Untertürkheim gefahren werden und dort auf ihren Abruf für die Rückreise warten. Die versprochenen Vorteile der Durchbindung gäbe es nicht mehr.
https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.stuttgart-21-probleme-bei-der-durchbindung-des-tiefbahnhofs.df4caef9-1087-40d2-b51b-e59d5eadbc0d.html
graetz schrieb:
Ne, es fehlt Dir Dir nur an Lesenswillen.

Zitat
Die eklatante Reduzierung des Fernverkehrsangebots begründet der Bahn-Sprecher mit übergeordneten Zwängen. Es fehlten die 2009 unterstellten Infrastrukturausbauten auf den Achsen Rhein-Main und Rhein-Neckar, die zehn Minuten Fahrzeitverkürzung und eine Kapazitätserhöhung brächten. „Das schlägt sich auf alle weiteren Angebotskonzepte nieder“, so der Sprecher. Die konkreten Ausbauvorhaben nannte er nicht. Wann sie kämen, wisse die Bahn selbst nicht.
https://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.stuttgart-21-airport-6-statt-100-fernzuege-und-kein-ice.89582c52-65b5-489e-aee5-92093e7760ba.html
Dazu hatte ich dir mehrfach erläutert, dass es da nur um eine Abwägung bei der Fahrplangestaltung geht, dadurch aber keine Halte am Flughafen verunmöglicht werden.

graetz schrieb:
Zitat
dass die bei Stuttgart 21 beabsichtigten Durchbindungen, also die Verknüpfung und Weiterführung von Linien, im Tiefbahnhof wegen der Gestaltung des Fernverkehrs schwierig sei.
...
Wenn die Fernverkehrsverbindungen im Tiefbahnhof nicht umkurvt werden könnten, würde eine Problemlösung greifen müssen, die den achtgleisigen Durchgangsbahnhof fahrtechnisch zu einem Kopfbahnhof werden ließe. Um die Züge, die von Horb nach Heilbronn oder von Tübingen nach Aalen durchfahren oder durchgebunden werden sollten, wieder an ihren Ausgangsort zurückfahren, müssten sie über die Tunnelverbindung zum Abstell- und Wartungsbahnhof in Untertürkheim gefahren werden und dort auf ihren Abruf für die Rückreise warten. Die versprochenen Vorteile der Durchbindung gäbe es nicht mehr.
https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.stuttgart-21-probleme-bei-der-durchbindung-des-tiefbahnhofs.df4caef9-1087-40d2-b51b-e59d5eadbc0d.html
Und das hat damit eigentlich nichts zu tun (es geht ja um die Nord-Süd statt die Ost-West-Achse), verdeutlicht aber was ich sagte: Wenn man die Fahrplanlagen der Züge ändert, dann muss man überall im Netz Anpassungen vornehmen. Das war bislang unter der Prämisse der genannten Infrastrukturausbauten geplant worden, aber wenn ein Teil wegfällt, dann muss es andere Lösungen geben. Und a wollte DB Fernverkehr wohl lieber abwarten, bis diese Ausbauten da sind, um nicht die Fahrpläne dann nicht wieder komplett über den Haufen werfen zu müssen.

Jetzt werden sie sich wohl aufgrund des öffentlichen Drucks um entscheiden, und einen Zwischenfahrplan aufsetzen.

Gruß, Micha

Ich werde auf Antworten zu meinen Beiträgen, die deren Inhalt augenscheinlich bewusst verdrehen oder ignorieren, oder polemisch, provokativer Natur sind, im Regelfall selbst nichts mehr erwidern. Das gilt auch für Beiträge, in denen mir Standpunkte oder Behauptungen unterstellt werden, die ich tatsächlich nicht teile bzw. nicht getätigt habe. Ich vertraue in Zukunft auf Euch Mitleser, dass Ihr das alleine durchschaut, und Euch bei der Bewertung meines Standpunkts an den Aussagen in meinen eigenen Beiträgen orientiert.



Micha-0815 schrieb:
Dazu hatte ich dir mehrfach erläutert, dass es da nur um eine Abwägung bei der Fahrplangestaltung geht, dadurch aber keine Halte am Flughafen verunmöglicht werden.


Apropos erläutern:

Wenn Du gerade beim erläutern bist:
[www.drehscheibe-online.de]

P.S.: War ich wieder böse?



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 13.01.18 10:38.
Micha-0815 schrieb:
graetz schrieb:
Ne, es fehlt Dir Dir nur an Lesenswillen.

Zitat
Die eklatante Reduzierung des Fernverkehrsangebots begründet der Bahn-Sprecher mit übergeordneten Zwängen. Es fehlten die 2009 unterstellten Infrastrukturausbauten auf den Achsen Rhein-Main und Rhein-Neckar, die zehn Minuten Fahrzeitverkürzung und eine Kapazitätserhöhung brächten. „Das schlägt sich auf alle weiteren Angebotskonzepte nieder“, so der Sprecher. Die konkreten Ausbauvorhaben nannte er nicht. Wann sie kämen, wisse die Bahn selbst nicht.
https://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.stuttgart-21-airport-6-statt-100-fernzuege-und-kein-ice.89582c52-65b5-489e-aee5-92093e7760ba.html
Dazu hatte ich dir mehrfach erläutert, dass es da nur um eine Abwägung bei der Fahrplangestaltung geht, dadurch aber keine Halte am Flughafen verunmöglicht werden.
Stimmt. Irgend ein anderer Halt wird dann daran glauben müssen.
Ohne Not verkündet man nicht solche Dinger.
Und dann ist die Frage, wie lange sowas dann aufrecht erhalten wird. Auch Potsdam hatte mal seine ICE-Halte.
Und natürlich gibt es keinen Zusammenhang damit, dass die Bahn den Filderbahnhof gar nicht mehr bauen möchte. Weil er sich einfach nicht mehr lohnt, viel zu teuer ist und auch die Bahn keine Ahnung hat, wie sie ihn bauen soll.


Micha-0815 schrieb:
graetz schrieb:
Zitat
dass die bei Stuttgart 21 beabsichtigten Durchbindungen, also die Verknüpfung und Weiterführung von Linien, im Tiefbahnhof wegen der Gestaltung des Fernverkehrs schwierig sei.
...
Wenn die Fernverkehrsverbindungen im Tiefbahnhof nicht umkurvt werden könnten, würde eine Problemlösung greifen müssen, die den achtgleisigen Durchgangsbahnhof fahrtechnisch zu einem Kopfbahnhof werden ließe. Um die Züge, die von Horb nach Heilbronn oder von Tübingen nach Aalen durchfahren oder durchgebunden werden sollten, wieder an ihren Ausgangsort zurückfahren, müssten sie über die Tunnelverbindung zum Abstell- und Wartungsbahnhof in Untertürkheim gefahren werden und dort auf ihren Abruf für die Rückreise warten. Die versprochenen Vorteile der Durchbindung gäbe es nicht mehr.
https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.stuttgart-21-probleme-bei-der-durchbindung-des-tiefbahnhofs.df4caef9-1087-40d2-b51b-e59d5eadbc0d.html
Und das hat damit eigentlich nichts zu tun (es geht ja um die Nord-Süd statt die Ost-West-Achse), verdeutlicht aber was ich sagte: Wenn man die Fahrplanlagen der Züge ändert, dann muss man überall im Netz Anpassungen vornehmen. Das war bislang unter der Prämisse der genannten Infrastrukturausbauten geplant worden, aber wenn ein Teil wegfällt, dann muss es andere Lösungen geben. Und a wollte DB Fernverkehr wohl lieber abwarten, bis diese Ausbauten da sind, um nicht die Fahrpläne dann nicht wieder komplett über den Haufen werfen zu müssen.

Jetzt werden sie sich wohl aufgrund des öffentlichen Drucks um entscheiden, und einen Zwischenfahrplan aufsetzen.
Aha! und deswegen wird das jetzt so dargestellt, dass es ein Problem gibt. Anstatt "einfach" zu sagen, dass das komplette Fernnetz an S21 anzupassen ist.
Lies es noch mal: Die Bahn hat keine Ahnung, wann es diese Ausbauten gibt, noch (ganz lustig) wo. Also ist da nichts konkret geplant, noch nicht mal in weiter Ferne sichtbar.
Die Bahn hat auch nirgends davon geredet, dass man "einfach" das Restnetz auf S21 zuschneidet. Aufgezählt werden nur Probleme, keine Lösungen. Und Du nennst das auch noch einen gelungenen PR-Coup.

Mal wieder übernimmt die Bahn nicht Deine vermeintlich einfachen Lösungen. Stattdessen nur Lippenbekenntnisse aus der PR-Abteilung ohne Substanz und von Dir auch mal wieder der tatsächlich verzweifelte Versuch, die Geschichte von S21 umzuschreiben in der Art, dass man einen Milliarden-Neubau nicht deswegen baut, weil man soviele Züge da durchfahren möchte, sondern, weil man es nur könnte.
Genau jetzt sollte laut Plan der erste S21-Fahrplan entstehen und genau jetzt fängt DB-Fernverkehr an, Probleme bei eben dieser Fahrplangestaltung zu benennen, die bezüglich der Begründung für die Probleme selbst von der PR-Abteilung nicht dementiert werden. Das Netz ist etwas komplexer als Du es in Deiner S21-Sichtweise wahrhaben willst. Zukünftige Fahrpläne werden sich wohl am Deutschlandtakt orientieren und da wird der Spielraum, das ganze noch für die eingeschränkten Möglichkeiten von S21 anzupassen, ziemlich eng.

Und bevor Du jetzt wieder anfängst, Fahrpläne zu malen - das haben andere schon getan - mit dem Hinweis, dass das noch in Einzelfällen geprüft werden muss. Ich denke, genau dabei sind die benannten Probleme zutage getreten.
[www.bmvi.de]
[www.bmvi.de]

Da sehe ich z.B. nur einen Fernhalt am Flughafen alle zwei Stunden.



2-mal bearbeitet. Zuletzt am 13.01.18 11:27.
graetz schrieb:
Micha-0815 schrieb:
graetz schrieb:
Ne, es fehlt Dir Dir nur an Lesenswillen.

Zitat
Die eklatante Reduzierung des Fernverkehrsangebots begründet der Bahn-Sprecher mit übergeordneten Zwängen. Es fehlten die 2009 unterstellten Infrastrukturausbauten auf den Achsen Rhein-Main und Rhein-Neckar, die zehn Minuten Fahrzeitverkürzung und eine Kapazitätserhöhung brächten. „Das schlägt sich auf alle weiteren Angebotskonzepte nieder“, so der Sprecher. Die konkreten Ausbauvorhaben nannte er nicht. Wann sie kämen, wisse die Bahn selbst nicht.
https://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.stuttgart-21-airport-6-statt-100-fernzuege-und-kein-ice.89582c52-65b5-489e-aee5-92093e7760ba.html
Dazu hatte ich dir mehrfach erläutert, dass es da nur um eine Abwägung bei der Fahrplangestaltung geht, dadurch aber keine Halte am Flughafen verunmöglicht werden.
Stimmt. Irgend ein anderer Halt wird dann daran glauben müssen.
Entweder das, oder Anschlüsse gehen verloren. Es hat halt einen Preis, wenn man den Streckenbau von Neubaustrecken, wie hier im Falle von Rhein/Main - Rhein/Neckar verschiebt.

Was aber eben weder an S21 liegt, noch primär an der Bahn.

graetz schrieb:
Micha-0815 schrieb:
graetz schrieb:
Zitat
dass die bei Stuttgart 21 beabsichtigten Durchbindungen, also die Verknüpfung und Weiterführung von Linien, im Tiefbahnhof wegen der Gestaltung des Fernverkehrs schwierig sei.
...
Wenn die Fernverkehrsverbindungen im Tiefbahnhof nicht umkurvt werden könnten, würde eine Problemlösung greifen müssen, die den achtgleisigen Durchgangsbahnhof fahrtechnisch zu einem Kopfbahnhof werden ließe. Um die Züge, die von Horb nach Heilbronn oder von Tübingen nach Aalen durchfahren oder durchgebunden werden sollten, wieder an ihren Ausgangsort zurückfahren, müssten sie über die Tunnelverbindung zum Abstell- und Wartungsbahnhof in Untertürkheim gefahren werden und dort auf ihren Abruf für die Rückreise warten. Die versprochenen Vorteile der Durchbindung gäbe es nicht mehr.
https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.stuttgart-21-probleme-bei-der-durchbindung-des-tiefbahnhofs.df4caef9-1087-40d2-b51b-e59d5eadbc0d.html
Und das hat damit eigentlich nichts zu tun (es geht ja um die Nord-Süd statt die Ost-West-Achse), verdeutlicht aber was ich sagte: Wenn man die Fahrplanlagen der Züge ändert, dann muss man überall im Netz Anpassungen vornehmen. Das war bislang unter der Prämisse der genannten Infrastrukturausbauten geplant worden, aber wenn ein Teil wegfällt, dann muss es andere Lösungen geben. Und a wollte DB Fernverkehr wohl lieber abwarten, bis diese Ausbauten da sind, um nicht die Fahrpläne dann nicht wieder komplett über den Haufen werfen zu müssen.

Jetzt werden sie sich wohl aufgrund des öffentlichen Drucks um entscheiden, und einen Zwischenfahrplan aufsetzen.
[Bla-bla entfernt]


[www.bmvi.de]
[www.bmvi.de]

Da sehe ich z.B. nur einen Fernhalt am Flughafen alle zwei Stunden.
Genau. Wie schon in der Bedarfplanüberprüfung 2010, wie bei der Schlichtung kommuniziert, wie im Stresstest dargestellt, und wie von mir hier kürzlich mehrfach beschrieben: Der Gutachter für den Bedarfsplan hat offenbar einen reduzierten Bedarf ermittelt, der sich mit weniger Halten realisieren lässt.

Schön, dass Du es jetzt auch mitbekommen hast.

Gruß, Micha

Ich werde auf Antworten zu meinen Beiträgen, die deren Inhalt augenscheinlich bewusst verdrehen oder ignorieren, oder polemisch, provokativer Natur sind, im Regelfall selbst nichts mehr erwidern. Das gilt auch für Beiträge, in denen mir Standpunkte oder Behauptungen unterstellt werden, die ich tatsächlich nicht teile bzw. nicht getätigt habe. Ich vertraue in Zukunft auf Euch Mitleser, dass Ihr das alleine durchschaut, und Euch bei der Bewertung meines Standpunkts an den Aussagen in meinen eigenen Beiträgen orientiert.







1-mal bearbeitet. Zuletzt am 13.01.18 11:46.
Micha-0815 schrieb:
Genau. Wie schon in der Bedarfplanüberprüfung 2010, wie bei der Schlichtung kommuniziert, wie im Stresstest dargestellt, und wie von mir hier kürzlich mehrfach beschrieben: Der Gutachter für den Bedarfsplan hat offenbar einen reduzierten Bedarf ermittelt, der sich mit weniger Halten realisieren lässt.

Schön, dass Du es jetzt auch mitbekommen hast.
Und das rechtfertigt eben nicht diese Investition. Das willst Du nicht mitbekommen. Hermann sieht das genauso. Also einer der Projektpartner. Damit dürfte die Übernahme von Mehrkosten durch die Projektpartner gescheitert sein.
graetz schrieb:
Micha-0815 schrieb:
Genau. Wie schon in der Bedarfplanüberprüfung 2010, wie bei der Schlichtung kommuniziert, wie im Stresstest dargestellt, und wie von mir hier kürzlich mehrfach beschrieben: Der Gutachter für den Bedarfsplan hat offenbar einen reduzierten Bedarf ermittelt, der sich mit weniger Halten realisieren lässt.

Schön, dass Du es jetzt auch mitbekommen hast.
Und das rechtfertigt eben nicht diese Investition. Das willst Du nicht mitbekommen. Hermann sieht das genauso. Also einer der Projektpartner. Damit dürfte die Übernahme von Mehrkosten durch die Projektpartner gescheitert sein.
Wenn Du Dir das einbilden möchtest, gerne. Ich diskutieren nicht über Meinungen, und schon gar nicht über derart absurde.

Gruß, Micha

Ich werde auf Antworten zu meinen Beiträgen, die deren Inhalt augenscheinlich bewusst verdrehen oder ignorieren, oder polemisch, provokativer Natur sind, im Regelfall selbst nichts mehr erwidern. Das gilt auch für Beiträge, in denen mir Standpunkte oder Behauptungen unterstellt werden, die ich tatsächlich nicht teile bzw. nicht getätigt habe. Ich vertraue in Zukunft auf Euch Mitleser, dass Ihr das alleine durchschaut, und Euch bei der Bewertung meines Standpunkts an den Aussagen in meinen eigenen Beiträgen orientiert.



Micha-0815 schrieb:
Genau. Wie schon in der Bedarfplanüberprüfung 2010, wie bei der Schlichtung kommuniziert, wie im Stresstest dargestellt, und wie von mir hier kürzlich mehrfach beschrieben: Der Gutachter für den Bedarfsplan hat offenbar einen reduzierten Bedarf ermittelt, der sich mit weniger Halten realisieren lässt.


Dann hat man die Ulmer Bevölkerung also bewußt belogen?

"Mit 24 Minuten Fahrzeit vom Hauptbahnhof Ulm wird der Flughafen Stuttgart auch zum Flughafen Ulm. Zum Vergleich: Von der Münchner Innenstadt bis zum Flughafen benötigt man mit der S-Bahn 43 Minuten"

P.S.: War ich wieder böse?



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 13.01.18 12:45.
Micha-0815 schrieb:
graetz schrieb:
Micha-0815 schrieb:
Genau. Wie schon in der Bedarfplanüberprüfung 2010, wie bei der Schlichtung kommuniziert, wie im Stresstest dargestellt, und wie von mir hier kürzlich mehrfach beschrieben: Der Gutachter für den Bedarfsplan hat offenbar einen reduzierten Bedarf ermittelt, der sich mit weniger Halten realisieren lässt.

Schön, dass Du es jetzt auch mitbekommen hast.
Und das rechtfertigt eben nicht diese Investition. Das willst Du nicht mitbekommen. Hermann sieht das genauso. Also einer der Projektpartner. Damit dürfte die Übernahme von Mehrkosten durch die Projektpartner gescheitert sein.
Wenn Du Dir das einbilden möchtest, gerne. Ich diskutieren nicht über Meinungen, und schon gar nicht über derart absurde.
Das ist keine "Meinung". Es ist doch klar, dass man nicht Milliarden investiert, nur um mehr Züge fahren zu können ohne dass man die Absicht hat, die auch wirklich zu fahren. In der Vergangenheit wurde die Forderung der Gegner und Heimerl, zumindest 10 oder sogar noch mehr Gleise zu bauen immer damit abgelehnt, dass die acht Gleise doch reichen und der Rest nur Verschwendung wäre. Jetzt kommst Du und sagst, dass ursprünglich geplante Angebot wird eh nie realisiert und das wäre doch schon lange bekannt. Damit ist S21 aber selbst eine Verschwendung, weil es nur für dieses geplante Mehrangebot gedacht war!

Sollte sich der Bedarf, für den man zwingend meinte, S21 zu bauen, nicht ergeben, so ergibt sich eben auch nicht die Notwendigkeit für S21. Und hier betrifft das ganz speziell den Filderbahnhof, der anscheinend in diesem Umfang nicht gebraucht wird. Du hast Stuttgart mit anderen Flughafenbahnhöfen verglichen. Welcher davon hat über 800 Millionen Euro gekostet? Und wo investiert man sonst 10 Milliarden Euro für etwas, was man eigentlich nicht braucht?

Es bleibt von S21 tatsächlich nichts weiter übrig, als "freie Grundstücke" und eine kannibalisierte Infrastruktur.

Entweder man braucht die Leistung von S21, dann sollte auch das Zugangebot so sein, wie in der Vereinbarung beschrieben, oder man braucht sie nicht, dann hätten übliche Investitionen in der Ertüchtigung des Netzes einschliesslich K20 völlig ausgereicht. Beides gleichzeitig geht nicht.
graetz schrieb:
Micha-0815 schrieb:
graetz schrieb:
Micha-0815 schrieb:
Genau. Wie schon in der Bedarfplanüberprüfung 2010, wie bei der Schlichtung kommuniziert, wie im Stresstest dargestellt, und wie von mir hier kürzlich mehrfach beschrieben: Der Gutachter für den Bedarfsplan hat offenbar einen reduzierten Bedarf ermittelt, der sich mit weniger Halten realisieren lässt.

Schön, dass Du es jetzt auch mitbekommen hast.
Und das rechtfertigt eben nicht diese Investition. Das willst Du nicht mitbekommen. Hermann sieht das genauso. Also einer der Projektpartner. Damit dürfte die Übernahme von Mehrkosten durch die Projektpartner gescheitert sein.
Wenn Du Dir das einbilden möchtest, gerne. Ich diskutieren nicht über Meinungen, und schon gar nicht über derart absurde.
Das ist keine "Meinung". Es ist doch klar, dass man nicht Milliarden investiert, nur um mehr Züge fahren zu können ohne dass man die Absicht hat, die auch wirklich zu fahren. In der Vergangenheit wurde die Forderung der Gegner und Heimerl, zumindest 10 oder sogar noch mehr Gleise zu bauen immer damit abgelehnt, dass die acht Gleise doch reichen und der Rest nur Verschwendung wäre. Jetzt kommst Du und sagst, dass ursprünglich geplante Angebot wird eh nie realisiert und das wäre doch schon lange bekannt. Damit ist S21 aber selbst eine Verschwendung, weil es nur für dieses geplante Mehrangebot gedacht war!
Darauf war ich schon hier eingegangen: [www.drehscheibe-online.de]

Gruß, Micha

Ich werde auf Antworten zu meinen Beiträgen, die deren Inhalt augenscheinlich bewusst verdrehen oder ignorieren, oder polemisch, provokativer Natur sind, im Regelfall selbst nichts mehr erwidern. Das gilt auch für Beiträge, in denen mir Standpunkte oder Behauptungen unterstellt werden, die ich tatsächlich nicht teile bzw. nicht getätigt habe. Ich vertraue in Zukunft auf Euch Mitleser, dass Ihr das alleine durchschaut, und Euch bei der Bewertung meines Standpunkts an den Aussagen in meinen eigenen Beiträgen orientiert.



Re: Wien ist nicht Stuttgart.

geschrieben von: Bergkönigin

Datum: 13.01.18 16:09

Lieber Steuerzahler,
zu deiner Antwort des Tunnels durch Anhydrid :

man muß also nur ,frei zitiert : .."sorgfältig gegen Wasser schützen "- eh voila -Problem gelöst !
Eine..hust... naive Antwort.
Als ich noch unentschieden zu dem Projekt stand, fragte ich meine Tante , ob man denn nicht einfach den Fildertunnel
verstärken könne, worauf sie bejahte (es gibt so eine Art "Superbeton). An den Bewegungen im Berg ändere das aber nichts,
auch hier sei es nur eine Zeitfrage wann es zu Rissen kommt.(Von den extra Kosten der Verstärkung rede ich gar nicht )
Wie ich aber schon schrieb: in der Schlichtung wurde "nachgewiesen" das ausgerechnet da wo der/die Tunnel geplant waren, gibt es keinen Keuper.
"Gottesfügung" ! Inzwischen sind ja nicht nur auf den Fildern Anhydrid nachgewiesen, nein auch am Pragsattel taucht dieses Problem "plötzlich" auf.
Aber es ist ja nur eines der Problemchen . Über den jetzt neuen Brandschutz schüttelte meine Tante ebenso den Kopf wie über den strahlen hellen Tunnelbhf. Ein dunkelgraues Loch mit ein paar Lichtquellen.

Extrem selektive Wahrnehmung unter Ausblendung der massiven Probleme haben den Wahn 21 zur "Kelchblüte " getrieben.

Zitat : "Dann warten wir doch gemeinsam drauf !"
Nein, ich darf sicher auch im Namen der hier kritischen Gegner sprechen, DAS tun wir eben nicht, die Hände in den Schoß legen
und zu sagen " so ischs halt ".

Tobias
Micha-0815 schrieb:
Nachtzug schrieb:
Was unterscheidet den Flughafen Köln/Bonn von Stuttgart? Nichts, das sind Regionalflughäfen, die eine Regionalzuganbindung brauchen.
Nein, weder Köln noch Stuttgart sind Regionalflughäfen. Beides sind internationale Flughäfen.

Und was unterscheidet denn Stuttgart von Düsseldorf und Leibzig/Halle, die von 40 bzw. 30 Fernzügen am Tag angefahren werden, und was sollte daraus folgen?
Und es sind doch Regionalflughäfen, weil das Einzugsgebiet - auch für die internationalen Flüge - regional ist. Es gibt zwar von KölnBonn viele Internationale Flüge aber keine die ich auch nicht für den selben Preis von Frankfurt zu erreichen wären. Umgekehrt gibt es aber ohne Ende Flugziele, die ich eben nur von Frankfurt und nicht von KölnBonn oder Stuttgart erreichen kann. Deswegen ist Frankfurt ein internationales Drehkreuz im Flugverkehr, von dem auch Menschen aus ganz Deutschland aus starten und Köln Bonn und Stuttgart halt nur regionale Flughäfen, die zwar Internationale Flüge anbieten, aber halt nur von regionalen Fluggästen genutzt werden.