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 21 - Stuttgart 21 

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alfons95 schrieb:
Hier mal ein Beispiel vom Schindhaubasistunnel, bei dem es so gelaufen ist: [www.stuttgarter-nachrichten.de]
Zitat:
So groß bisher die Euphorie bei den beteiligten Bürgern ist, etwas bewegen zu können in der Politik, so schnell könnte sie wieder verfliegen, wenn man den Zeitplan betrachtet. Bei der jüngsten Anhörung Ende Januar musste Ulrich Kunze, verantwortlicher Verkehrsplaner des RP, Wasser in den Wein gießen. Durch das Bürgerbeteiligungsverfahren stehe das Projekt praktisch wieder ganz am Anfang und werde sich bis zur Realisierung noch Jahre hinziehen. Zwar sei die Tunnelplanung fast fertig, die alten Pläne für die Knoten aber seien reif für die Tonne.

Für die Fertigstellung der neuen Pläne für die Knoten samt allen Berechnungen, für die Prüfung durch Land und Bund und für das anschließende Planfeststellungsverfahren rechnet er mit mindestens fünf Jahren – oder bei Einsprüchen auch mit deutlich mehr. Hinzu kämen die Ausführungsplanung und die Bauzeit von rund acht Jahren. Bis die Umfahrung im Tunnel schließlich genutzt werden kann, könnten noch 20 Jahre ins Land gehen.
Deshalb wäre es sinnvoll, die Bevölkerung bereits in einer ganz frühen Planungsphase einzubinden. Dann kommen die guten Ideen noch rechtzeitig vor der Planfeststellung und nicht danach.
alfons95 schrieb:
Angenommen, man hätte sich im Rahmen der Schlichtung entschlossen, S21 abzubrechen und K21 zu bauen. Hätte eine Dekade für den ganzen Vorlauf (Planungen, Planfeststellungen, Ausschreibungen, etc.) gereicht, bis man auch nur mit den Arbeiten hätte beginnen können...?
Selbst wenn das so wäre, wäre das kein Drama. Der Ausbau des Bahnknotens ist kein eiliger Notfall. Also besser etwas länger planen, damit man hinterher mehr Eisenbahn für weniger Geld hat.

So schlimm kann es aber gar nicht kommen, denn K21 ist mit dem stufenweisen Ausbau auf schnelle Ergebnisse optimiert. Grosszügig gerechnet also 2 Jahre Planung, 2 Jahre Planfeststellung, 2 Jahre Bauzeit für die erste Stufe (Modernisierung des Bahnhofsgebäudes). Damit wäre die Renovierung jetzt, 2017, schon abgeschlossen, während der Tiefbahnhof davon bekanntlich noch weit entfernt ist.
Traumflug schrieb:
alfons95 schrieb:
Angenommen, man hätte sich im Rahmen der Schlichtung entschlossen, S21 abzubrechen und K21 zu bauen. Hätte eine Dekade für den ganzen Vorlauf (Planungen, Planfeststellungen, Ausschreibungen, etc.) gereicht, bis man auch nur mit den Arbeiten hätte beginnen können...?
Selbst wenn das so wäre, wäre das kein Drama. Der Ausbau des Bahnknotens ist kein eiliger Notfall. Also besser etwas länger planen, damit man hinterher mehr Eisenbahn für weniger Geld hat.

So schlimm kann es aber gar nicht kommen, denn K21 ist mit dem stufenweisen Ausbau auf schnelle Ergebnisse optimiert. Grosszügig gerechnet also 2 Jahre Planung, 2 Jahre Planfeststellung, 2 Jahre Bauzeit für die erste Stufe (Modernisierung des Bahnhofsgebäudes). Damit wäre die Renovierung jetzt, 2017, schon abgeschlossen, während der Tiefbahnhof davon bekanntlich noch weit entfernt ist.
Und kein einziger zusätzlicher Zug könnte fahren, kein Bahnsteig wäre breiter, die Fahrzeit nach Ulm wäre keine Minute kürzer, die S-Bahn wäre immer noch am Anschlag, die Schienen- und die Signalinfrastruktur wäre immer noch störungsanfällig, also 6 Jahre planen und bauen und kein Nutzen für den Bahnverkehr. Hervorragende erste Stufe! Schnelles Ergebnis ohne positive Wirkung auf den Bahnverkehr.

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