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 21 - Stuttgart 21 

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In dieses Forum gehören alle Diskussionen und News zum Thema "Stuttgart 21". - Eine dringende Bitte an alle Beitragsverfasser: Sachlich bleiben - ganz gleich, ob man für oder gegen dieses Projekt ist. Beleidigungen und Verleumdungen sind auch in diesem Forum NICHT gestattet!
Das habe ich heute per Email rein bekommen:

Veranstaltung.jpg

Zitat:
In Staufen im Breisgau und beim Engelbergtunnel kann besichtigt werden, welche zerstörerischen Folgen Bohren und Bauen in anhydritführendem Gestein haben kann. Kommt es mit Wasser in Berührung, quillt es – unaufhaltsam. Die S21-Tunnel unter Stuttgart führen durch anhydrithaltigen Untergrund.


Ausgerechnet ein von der Deutschen Bahn beauftragtes Gutachten (KPMG/Ernst Basler) prognostiziert deshalb Risiken mit Eintrittswahrscheinlichkeiten bis zu 13%. Nach wie vor wird das Gutachten unter Verschluss gehalten. Ob es bei der nächsten Aufsichtsratssitzung Ende März endlich besprochen oder wieder verschoben wird, bleibt abzuwarten.

Die Forschung zum Anhydritquellen und Bauen in anhydritführendem Gestein ist erst am Anfang. Das bestätigen die Debatten in der Fachwelt. Aber die Folgen von Quellungen in Tunneln können verheerend sein: gesperrte Bahn-Tunnel und eine vom Bahnverkehr abgehängte Stadt. Beschädigte Gebäude und ungeklärte Haftungsfragen. Unabsehbare Folgekosten.

Über den aktuellen Stand der Forschung und die Risiken im Stuttgarter Untergrund informiert unser Referent, der Geologe Dr. Jakob Sierig. Prof. Dr. Uwe Dreiss vom Netzwerk Kernerviertel spricht über die Auseinandersetzungen mit der Deutschen Bahn um deren Verantwortlichkeit für die Risiken der Untertunnelung der Gebäude u.a. im Kernerviertel und die strittigen Haftungsfragen.
Termin: Montag, 6. März, 19 Uhr im grossen Saal der Rathauses.
SÖS-Linke-PluS macht hier, was eigentlich Aufgabe der Stadt(verwaltung) wäre: informieren, wie sich die Bürger vor der DB schützen können. Nur: das ist S 21, da ist die Projekt-förder-pflicht auch eine Bürger-auflaufen-lassen-pflicht.

Bloßes Nachkarten der S21-Gegner

geschrieben von: jsbach

Datum: 27.02.17 21:42

Was man zur Zeit in diesem Forum, bei den Parkschützern oder auch bei Netzwerke 21 lesesn kann ist doch ein reines Nachkarten nach der verlorenen Schlacht.

Stuttgart 21 ist geplant, genehmigt und wird gebaut. Punkt!

Fertigstellungstermin und Kosten mögen noch in den Sternen stehen, daß beides massiv überzogen wird ist klar, insoweit haben die Gegner recht.

Aber wenn alles fertig ist, werden sich alle auf die Schultern klopfen: Baustellen und Kostenüberziehungen werden vergessen sein.

Oder redet bei der kürzlich fertiggestellten Elbphilharmonie in Hamburg etwa noch jemand darüber? Ich habe nichts dazu gehört.

Vieles von dem was die Gegner prophezeit haben ist auch nicht eingetreten: Stuttgart steht noch, das Mineralwasser sprudelt noch und der Fernsehturm ist auch nicht umgefallen.

Es wurde ewig diskutiert, daß die Bahn die Genehmigungen zur Untergrabung der Grundstücke nicht habe.

Jetzt baut sie an allen Ecken und Enden - offensichtlich hat sie diese erhalten, ohne daß ein Proteststurm durch die Stadt ging.

Die Eigentümer haben unterschrieben und die Entschädigung angenommen.

Irgendwann sollte man sich seine Niederlage auch eingestehen, nach vorne schauen und nicht seine Kräfte für Unabänderliches vergeuden.

Re: Bloßes Nachkarten der S21-Gegner

geschrieben von: Traumflug

Datum: 27.02.17 21:55

jsbach schrieb:
Was man zur Zeit in diesem Forum, bei den Parkschützern oder auch bei Netzwerke 21 lesesn kann ist doch ein reines Nachkarten nach der verlorenen Schlacht.
Eine interessante Einstellung hast Du da. Für Dich ist eine Planfeststellung also so eine Art Krieg und der Sieger dieses Krieges darf dann machen, was er will. Ui ui.
Traumflug schrieb:

SÖS-Linke-PluS macht hier, was eigentlich Aufgabe der Stadt(verwaltung) wäre: informieren, wie sich die Bürger vor der DB schützen können. Nur: das ist S 21, da ist die Projekt-förder-pflicht auch eine Bürger-auflaufen-lassen-pflicht.
Kurze Frage: Warum sollte die Stadt vor einem von ihr betriebenen und geförderten Projekt warnen und diesbezügliche (überzogene) Ängste auch noch schüren? Oder anders gefragt: Gibt es konkrete Beispiele, die belegen, dass die Stadt ihre Fürsorgepflicht (wie auch immer man die jeweils definiert) gegenüber ihren Bürgern nicht erfüllt hat?

Re: Bloßes Nachkarten der S21-Gegner

geschrieben von: graetz

Datum: 27.02.17 22:01

jsbach schrieb:

Was man zur Zeit in diesem Forum, bei den Parkschützern oder auch bei Netzwerke 21 lesesn kann ist doch ein reines Nachkarten nach der verlorenen Schlacht.

Stuttgart 21 ist geplant, genehmigt und wird gebaut. Punkt!

Fertigstellungstermin und Kosten mögen noch in den Sternen stehen, daß beides massiv überzogen wird ist klar, insoweit haben die Gegner recht.

Aber wenn alles fertig ist, werden sich alle auf die Schultern klopfen: Baustellen und Kostenüberziehungen werden vergessen sein.

Oder redet bei der kürzlich fertiggestellten Elbphilharmonie in Hamburg etwa noch jemand darüber? Ich habe nichts dazu gehört.

Der Unterschied: Die "Leistungsfähigkeit" der Elbphilharmonie stand nie zur Diskussion. Allerdings hat Hamburg jetzt mehr Konzertsaalkapazität als die Stadt braucht. Andere Säle werden also darunter leiden.
Es gibt auch keine Gutachten, das ein Aufquellen des Gebäudes nicht ausschliesst, so dass Hamburg von der Musikbranche abgeschnitten wäre.
Bei S21 geht es ja nicht nur um den Bau, sondern auch um die langfristigen Folgen für den Bahnverkehr und die Finanzen der Bahn. S21 ist Teil eines Netzes und kann dieses empfindlich stören. Das ist ein Konzertsaal nicht.

jsbach schrieb:
Vieles von dem was die Gegner prophezeit haben ist auch nicht eingetreten: Stuttgart steht noch, das Mineralwasser sprudelt noch und der Fernsehturm ist auch nicht umgefallen.

Noch läuft der Bau. Sind die denn schon unterm Fernsehturm?

Es wurde ewig diskutiert, daß die Bahn die Genehmigungen zur Untergrabung der Grundstücke nicht habe.

Jetzt baut sie an allen Ecken und Enden - offensichtlich hat sie diese erhalten, ohne daß ein Proteststurm durch die Stadt ging.
jsbach schrieb:
Die Eigentümer haben unterschrieben und die Entschädigung angenommen.
Aber wehe, sie haben einen Schaden gemeldet. Dann wird gemauert.
jsbach schrieb:
Irgendwann sollte man sich seine Niederlage auch eingestehen, nach vorne schauen und nicht seine Kräfte für Unabänderliches vergeuden.

Wenn Du genau hinschaust, "vergeuden" grade auch die Projektpartner ihre Kräfte damit, die schlimmsten Fehler von S21 zu korrigieren.

Re: Bloßes Nachkarten der S21-Gegner

geschrieben von: jsbach

Datum: 27.02.17 22:02

Du kommst ja auch nur noch mit Haarspaltereien, wenn dir die Argumente ausgehen.

Re: Bloßes Nachkarten der S21-Gegner

geschrieben von: jsbach

Datum: 27.02.17 22:06

Deine Argumente sind alle mindestens 10 Jahre alt und werden seitdem permanent heruntergebetet, ohne irgendeine Wirkung zu zeigen.

Und ja, vier zusätzliche Weichen im Bereich Mittnachtstraße werden nicht vom Projekt, sondern von der Region Stuttgart bezahlt.

Da kann von vergeuden ja wohl keine Rede sein.

Re: Bloßes Nachkarten der S21-Gegner

geschrieben von: graetz

Datum: 27.02.17 22:08

jsbach schrieb:

Du kommst ja auch nur noch mit Haarspaltereien, wenn dir die Argumente ausgehen.

Einen Bahnknoten mit einem Konzertsaal zu vergleichen hinkt nun mal wenn es um den "Segen" des Projekts geht. Hier geht es nicht um ein Gebäude sondern um eine ganze Infrastruktur. Und welche Säle hat Hamburg abgerissen??? So blöd waren die auch nicht. Hamburg hat jetzt "mehr". Stuttgart wird "weniger" haben.

Re: Bloßes Nachkarten der S21-Gegner

geschrieben von: jsbach

Datum: 27.02.17 22:18

Flaschenhals in Stuttgart ist die Verbindung zwischen Feuerbach und Hauptbahnhof.

Auf diesen beiden Gleisen muß der gesamte Verkehr in Richtung Norden und Westen durch.

Das ist heute so und wird mit dem Tiefbahnhof genauso sein.

Über alles andere muß man also überhaupt nicht nachdenken.

Schlußendlich wird die Gäubahn in S-Vaihingen enden - eine Anpassung des Bahnhofs dort ist bereits vorgesehen -

und die Strecke wird noch vom Bahnhof Flughafen/NBS abgetrennt und selbiger auf den St. Nimmerleins-Tag verschoben.

Genauso wie es bei der Einbindung der Gäubahn über die Rohrer Kurve und die Anpassung des bestehenden S-Bahnhofs am Flughafen bereits geschehen ist.
Tunnelmaus schrieb:
Kurze Frage: Warum sollte die Stadt vor einem von ihr betriebenen und geförderten Projekt warnen und diesbezügliche (überzogene) Ängste auch noch schüren?
Mal wieder eine Frage, auf die Du Deine Antwort schon kennst; Du Dich aber nicht traust, Deine Meinung hier hinzuschreiben.

Eine tüchtige Stadt würde dafür sorgen, dass man keine Angst zu haben braucht. Auch mittels solcher Veranstaltungen.

Auf den Veranstaltungen der Stadt passiert nichts als dass die DB ihre Propaganda absondert. Das ist der falsche Weg. Die DB hat ein natürliches, sehr starkes Interesse, die Bürger über den Tisch zu ziehen und tut dies auch. Fälle hatten wir hier im Forum schon genug, die Suchfunktion freut sich auf Dich.
Du solltest deinen Nick in "Don Quijote" ändern..

Re: Bloßes Nachkarten der S21-Gegner

geschrieben von: Traumflug

Datum: 27.02.17 22:23

jsbach schrieb:
Flaschenhals in Stuttgart ist die Verbindung zwischen Feuerbach und Hauptbahnhof.

Auf diesen beiden Gleisen muß der gesamte Verkehr in Richtung Norden und Westen durch.

Das ist heute so und wird mit dem Tiefbahnhof genauso sein.

Über alles andere muß man also überhaupt nicht nachdenken.
Gut zusammengefasst. Aus genau diesen Gründen ist der Tiefbahnhof reine Geldverschwendung. "10 Milliarden für Nichts", um mal einen Wahlkampf-Slogan der Tunnelfreunde an die Realität anzupassen.
Tunnelmaus schrieb:

Traumflug schrieb:

SÖS-Linke-PluS macht hier, was eigentlich Aufgabe der Stadt(verwaltung) wäre: informieren, wie sich die Bürger vor der DB schützen können. Nur: das ist S 21, da ist die Projekt-förder-pflicht auch eine Bürger-auflaufen-lassen-pflicht.
Kurze Frage: Warum sollte die Stadt vor einem von ihr betriebenen und geförderten Projekt warnen und diesbezügliche (überzogene) Ängste auch noch schüren? Oder anders gefragt: Gibt es konkrete Beispiele, die belegen, dass die Stadt ihre Fürsorgepflicht (wie auch immer man die jeweils definiert) gegenüber ihren Bürgern nicht erfüllt hat?

Die Stadt ist zuständig dass die Bürger nachts schlafen können und an Sonn- und Feiertagen Ruhe herrscht.
E44 schrieb:

Tunnelmaus schrieb:

Traumflug schrieb:

SÖS-Linke-PluS macht hier, was eigentlich Aufgabe der Stadt(verwaltung) wäre: informieren, wie sich die Bürger vor der DB schützen können. Nur: das ist S 21, da ist die Projekt-förder-pflicht auch eine Bürger-auflaufen-lassen-pflicht.
Kurze Frage: Warum sollte die Stadt vor einem von ihr betriebenen und geförderten Projekt warnen und diesbezügliche (überzogene) Ängste auch noch schüren? Oder anders gefragt: Gibt es konkrete Beispiele, die belegen, dass die Stadt ihre Fürsorgepflicht (wie auch immer man die jeweils definiert) gegenüber ihren Bürgern nicht erfüllt hat?

Die Stadt ist zuständig dass die Bürger nachts schlafen können und an Sonn- und Feiertagen Ruhe herrscht.

Für Tunnelmäuschen ist Ruhe "erste Bürgerpflicht", nicht Bahnpflicht ;-)
E 44 und seine Thesen , Zitat : Die Stadt ist zuständig dass die Bürger nachts schlafen können und an Sonn- und Feiertagen Ruhe herrscht.

Da du dies ernst meinst , müssen dann auch Karnevalsumzüge , Schützenfeste usw . verboten werden . Demonstrationen sowie Kundgebungen am 1. Mai ebenso . Die Lautsprecherwagen und Trillerpfeifen stören die öffentliche Ruhe . Und wehe da quietscht eine Trambahn durch die Kurven , aber dann wird ich sowas von bächtig möse .

Weder - noch

geschrieben von: Mijk

Datum: 28.02.17 00:05

Weder das eine (die Nachtruhe) - noch das andere (die Einhaltung des Sonn- und Feiertags-Gesetzes) findet beim Projektle21 statt.

Real + Satire = WAHRHEIT ! Danke Volker Lösch, Christine Prayon & Co. ! -----> [youtu.be]

http://image.spreadshirtmedia.net/image-server/v1/compositions/110319200/views/1,width=190,height=190,appearanceId=1.png/bahnhofsgegner-t-shirt-seid-ihr-noch-ganz-dicht_design.png




1-mal bearbeitet. Zuletzt am 2017:02:28:00:16:25.

Falsch

geschrieben von: Mijk

Datum: 28.02.17 00:13

jsbach schrieb:
Die Eigentümer haben unterschrieben und die Entschädigung angenommen.

Von was träumst Du nachts ?
Ich kenne einige unmittelbar betroffene Hauseigentümer (u.a. im Untertürkheimer Lindenschulviertel), die bis dato gornix (= NICHTS) unterschrieben haben,
was von den sog. Bahn-Beauftragten kam.
Im Gegenteil, das Zauberwort beim Projektle heisst bekanntlich *vorzeitige Besitzeinweisung*

Real + Satire = WAHRHEIT ! Danke Volker Lösch, Christine Prayon & Co. ! -----> [youtu.be]

http://image.spreadshirtmedia.net/image-server/v1/compositions/110319200/views/1,width=190,height=190,appearanceId=1.png/bahnhofsgegner-t-shirt-seid-ihr-noch-ganz-dicht_design.png
Ich hab die Zitierung von Traumflug nochmal zitiert und meine Glaskugel befragt .


In Staufen im Breisgau und beim Engelbergtunnel kann besichtigt werden, welche zerstörerischen Folgen Bohren und Bauen in anhydritführendem Gestein haben kann. Kommt es mit Wasser in Berührung, quillt es – unaufhaltsam. Die S21-Tunnel unter Stuttgart führen durch anhydrithaltigen Untergrund.

Glaskugel meint , sicherlich kann sowas passieren , muss aber nicht .

Ausgerechnet ein von der Deutschen Bahn beauftragtes Gutachten (KPMG/Ernst Basler) prognostiziert deshalb Risiken mit Eintrittswahrscheinlichkeiten bis zu 13%. Nach wie vor wird das Gutachten unter Verschluss gehalten. Ob es bei der nächsten Aufsichtsratssitzung Ende März endlich besprochen oder wieder verschoben wird, bleibt abzuwarten.

Glaskugel meint , aus den 13 % , werden Minimum 200 % mit einstürzenden Bergen , seit der Umstiegs21vorstellung ist man vorgewarnt was so kommt .

Die Forschung zum Anhydritquellen und Bauen in anhydritführendem Gestein ist erst am Anfang. Das bestätigen die Debatten in der Fachwelt. Aber die Folgen von Quellungen in Tunneln können verheerend sein: gesperrte Bahn-Tunnel und eine vom Bahnverkehr abgehängte Stadt. Beschädigte Gebäude und ungeklärte Haftungsfragen. Unabsehbare Folgekosten.

Glaskugel meint , seit mehr als 25 Jahren wird geforscht und getestet . Die hochgebildeten werden dies mit 100% Wahrscheinlichkeit übergehen und ignorieren und den Bürgern nicht mitteilen .

Über den aktuellen Stand der Forschung und die Risiken im Stuttgarter Untergrund informiert unser Referent, der Geologe Dr. Jakob Sierig. Prof. Dr. Uwe Dreiss vom Netzwerk Kernerviertel spricht über die Auseinandersetzungen mit der Deutschen Bahn um deren Verantwortlichkeit für die Risiken der Untertunnelung der Gebäude u.a. im Kernerviertel und die strittigen Haftungsfragen.

Glaskugel meint , der aktuelle Stand der Forschung wird nicht bekannt gegeben , weil man sonst zugeben müsste gelogen zu haben , das schon seit mehr als 25 Jahren daran geforscht und getestet wird . Ebenso das es Tunnel gibt die mit den verschiedensten Bauweisen gebaut wurden und mit Tempo 250 km/h durch gefahren wird .
Im übrigen gelten die üblichen Bedingungen bei solch Veranstaltung , das Hinterfragen unerwünscht ist .
Ersatzsignal schrieb:
Ich hab die Zitierung von Traumflug nochmal zitiert und meine Glaskugel befragt .
Trump twittert in letzter Zeit weniger. Ich denke, Du solltest Dich dort bewerben, damit er zu neuem Glanz erblüht.

Re: Falsch

geschrieben von: jsbach

Datum: 28.02.17 03:00

Ergo: das NIcht-Unterschreiben hat also auch nichts genützt.

Und ob diese Leute sich damit nicht sogar schlechter stellen ist eine offende Frage.

Fazit: der Tunnel ist gebohrt - Fakten sind geschaffen - die DB AG kann einem eventuellen Prozess ganz ruhig entgegensehen.
Meines Wissens liegen auch Teile des S-Bahn-Tunnels nach S-Vaihingen im Anhydrit.

Und das schon seit 25 Jahren ohne Probleme.
jsbach schrieb:
Meines Wissens liegen auch Teile des S-Bahn-Tunnels nach S-Vaihingen im Anhydrit.
Und das schon seit 25 Jahren ohne Probleme.
Nicht nur Teile des S-Bahn-Tunnels nach Vaihingen, auch der größte Teil der Wendeschleife.
Und das schon seit 40 Jahren, ohne dass man irgendwas von Problemen gehört oder gelesen hat.
Ersatzsignal schrieb:

E 44 und seine Thesen , Zitat : Die Stadt ist zuständig dass die Bürger nachts schlafen können und an Sonn- und Feiertagen Ruhe herrscht.

Da du dies ernst meinst , müssen dann auch Karnevalsumzüge , Schützenfeste usw . verboten werden . Demonstrationen sowie Kundgebungen am 1. Mai ebenso . Die Lautsprecherwagen und Trillerpfeifen stören die öffentliche Ruhe . Und wehe da quietscht eine Trambahn durch die Kurven , aber dann wird ich sowas von bächtig möse .

Bauarbeiten müssen nicht nachst und an feiertagen sein. Die Gesundheit der Menschen geht vor Profitgier.
E44 schrieb:

Bauarbeiten müssen nicht nachst und an feiertagen sein. Die Gesundheit der Menschen geht vor Profitgier.

Tunnelbau findet aber eben in der Regel 24/7 statt.
Viel interessanter ist die Ausführung des Oberbaus.

Sie entscheidet über den Lärm der fahrenden Züge - ein Masse-Feder-System scheint das Bestt, aber auch Teuerste, zu sein.

Und der dauert ab Fertigstellung mindestens 100 Jahre.
cs schrieb:

jsbach schrieb:
Meines Wissens liegen auch Teile des S-Bahn-Tunnels nach S-Vaihingen im Anhydrit.
Und das schon seit 25 Jahren ohne Probleme.
Nicht nur Teile des S-Bahn-Tunnels nach Vaihingen, auch der größte Teil der Wendeschleife.
Und das schon seit 40 Jahren, ohne dass man irgendwas von Problemen gehört oder gelesen hat.

Helau - Alaf - Noch ist Fasching. Da darf ich auch mal plump provozieren:

Bei "sovielen" alten Tunneln im Anhydrit ohne Undichtigkeiten und Aufquellen dürften die 13% dann wohl aufgebraucht sein. Ich setze natürlich alle Stuttgarter Tunnel als 100% (Faschingslogik!)

Aber auch morgen kann ich ohne rot zu werden behaupten, dass das Austricksen der Wahrscheinlichkeit funktioniert. Ein Beispiel: Wenn Sie als Autofahrer soundsoviele Jahre Unfall- und verletzungsfrei Auto gefahren sind, und Ihnen nach der Statistik eigentlich längst ein Unfall zusteht, hören Sie einfach auf, Auto zu fahren. Das hilft immer. Und was sie tun, wenn es nicht hilft, können Sie sich überlegen, wenn es nicht geholfen hat...

Re: Falsch

geschrieben von: Altgott

Datum: 28.02.17 21:40

Tja.... du hast auch die Weisheit mit Löffeln gefressen! Es sind mehrere betroffene Anwohner sehr wohl im Zivil- als auch im Strafrecht mehr als nur ein wenig sachkundig!
Zudem ist ist zumindest einer der Anwohner auch seeehr gut im Thema was Bergbauschäden betrifft! Jahrelang im Ruhrgebiet zuhause gewesen und nun seit einigen Jahren in Stuttgart heimisch und- man höre und staune - anfangs mal Verfechter von S21! Aber aufgrund der bekannten Fakten und als "Opfer" des Dilletantismus der DBAG und deren beauftragten Firmen nun gehenteiliger Auffassung!

Da sind also unter anderem Anwohner die sehr wohl wissen was sie tun...!

Sven
Sehr wenig Inhalt, aber mit sehr viel Überzeugung geschrieben. Darunter noch die eine oder andere persönliche Spitze gegen Beitragsschreiber mit anderer Meinung - fertig ist der Faschingstread 2017.

Morgen ist Aschermittwoch. Ab dann wäre etwas mehr Information und Sachlichkeit wünschenswert.
Paulson vom Dach schrieb:

E44 schrieb:

Die Stadt ist zuständig dass die Bürger nachts schlafen können und an Sonn- und Feiertagen Ruhe herrscht.

Für Tunnelmäuschen ist Ruhe "erste Bürgerpflicht", nicht Bahnpflicht ;-)
Immerhin, den Einwänden gegen das ungute Gebaren der Bahn beim Thema Nachtruhe und Abwicklung von Bauschäden kann ich zustimmen, und da kann dieses elefantöse Unternehmen immer etwas Druck gebrauchen. (Wobei man nun auch nicht mit Maximalforderungen hinsichtlich der Nachtarbeit kommen könnte, wenn in der Planfeststellung von solchen Sonderauflagen gar nichts steht.) Ansonsten bin ich in der Tat allerdings eher für weniger Aufgeregtheit, Skandalisierung und Angstmacherei. Man sollte vielleicht einfach mal abwarten, bis die Tunnel tatsächlich gebaut werden bzw. gebaut sind.

Denn was soll jetzt Sinn und Zweck dieser Veranstaltung sein? Sie ändert ja nichts daran, dass gebaut wird. Es sei denn, jemand spekuliert auf etwas anderes - und insofern würde es mich nicht wundern, wenn am Ende jemand aufs Podium springt und den verehrten Damen und Herren erklärt, dass man alle diese Risiken vermeiden kann, wenn man den Bau des Tiefbahnhofs "ganz einfach wieder absagt". Und dann hätte man schonmal wieder ein paar Unterstützer mehr gewonnen.

Aber das sind selbstverständlich nur Unterstellungen und sicher wird man an einer sachlichen, fairen Darstellung, die den Anwohnern tatsächlich auch etwas die Angst vor den Bauarbeiten nimmt, interessiert sein und das auch zu vermitteln zu versuchen.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 2017:02:28:21:59:52.
Tunnelmaus schrieb:
Man sollte vielleicht einfach mal abwarten, bis die Tunnel tatsächlich gebaut werden bzw. gebaut sind.
Im Nachbarfaden feiern sie schon fast der Bohr-Halbzeit entgegen und hier gibt's die Empfehlung, mal abzuwarten bis überhaupt angefangen wird.

Im Monatsrythmus gibt's Meldungen schon eingetretener Bauschäden, ausbleibender Entschädigung und hier gibt's die Empfehlung, ... nun ... abzuwarten.

Bilder von Rissen, aufgezeigte Rutschungen, nachgemessene Senkungen, alles angeblich nur Einbildungen.

Bei so viel zur Schau gestellter Naivität fällt einem einfach nichts mehr ein. Leute, die so argumentieren, wachen wohl erst auf, wenn ihnen mal ein durch den Tunnelbau gelockerter Ziegel auf den Kopf fällt.

Würde man solches Geschreibe ernst nehmen, müsste man es sofort als recht armen Versuch subtiler Propaganda werten.

Tunnelmaus schrieb:
Denn was soll jetzt Sinn und Zweck dieser Veranstaltung sein? Sie ändert ja nichts daran, dass gebaut wird. Es sei denn, jemand spekuliert auf etwas anderes - und insofern würde es mich nicht wundern, wenn am Ende jemand aufs Podium springt und den verehrten Damen und Herren erklärt, dass man alle diese Risiken vermeiden kann, wenn man den Bau des Tiefbahnhofs "ganz einfach wieder absagt". Und dann hätte man schonmal wieder ein paar Unterstützer mehr gewonnen.
Da, noch so'n Ding. In Deiner Es-wird-gebaut-Religion kannst Du Dir schon gar nicht mehr vorstellen, dass in diesem Vortrag das behandelt wird, was in der Ankündigung steht. Mit solchen Unterstellungen offenbart man nur den eigenen beschränkten Horizont.
Traumflug schrieb:
Im Monatsrythmus gibt's Meldungen schon eingetretener Bauschäden, ausbleibender Entschädigung und hier gibt's die Empfehlung, ... nun ... abzuwarten.

Na dann mal her mit dem Dutzend Meldungen pro Jahr.

Und bevor Du nicht lieferst, brauchst Du Dich nicht weiter zu äußern.

Haltlose Parkschutzbehauptungen gibt es in diesem Forum mehr als genug.

https://www.facebook.com/stiefeltour
Traumflug schrieb:

Im Nachbarfaden feiern sie schon fast der Bohr-Halbzeit entgegen und hier gibt's die Empfehlung, mal abzuwarten bis überhaupt angefangen wird.

Genau andersherum wird ein Schuh daraus: Es sind bisher schon mehr als 44 Prozent der Tunnel für Stuttgart 21 aufgefahren und es gab kaum Meldungen über Schäden. Insofern ist der Ratschlag, abzuwarten ob überhaupt noch irgendwas passiert nicht ganz falsch.

Traumflug schrieb:
Im Monatsrythmus gibt's Meldungen schon eingetretener Bauschäden, ausbleibender Entschädigung und hier gibt's die Empfehlung, ... nun ... abzuwarten.
Bilder von Rissen, aufgezeigte Rutschungen, nachgemessene Senkungen, alles angeblich nur Einbildungen.

Kannst Du Belege für die Behauptung anführen, es gebe im Monatsrhythmus Meldungen von eingetretenen Bauschäden. Für Stuttgart sind mir genau zwei Fälle bekannt. Zum einen das Verwaltungsgebäude der Landeswasserversorgung, bei dem es Setzungen im Anfahrbereich des Fildertunnels gegeben hat - die Gebäudeschäden waren allerdings älter als die Bauarbeiten, was auch der Hausbesitzer so sieht.
[www.stuttgarter-zeitung.de]
Zum anderen gibt es Gebäudeschäden am Kriegsberg. Deren Ursache wird untersucht.
[www.stuttgarter-zeitung.de]
Kelle schrieb:

Haltlose Parkschutzbehauptungen gibt es in diesem Forum mehr als genug.

Haltlose Befürworterbehauptungen dagegen gab es wohl nie? Wie z.B. "S21 ist wirtschaftlich", es wird nicht teurer, der Brandschutz ist ausreichend, der BRH-Bericht stimmt mit den Kalkulationen der Bahn "weitgehend" überein, der KPMG-Bericht sieht keine Mehrkosten, der neue Flughafenhalt wird zig Millionen Autofahrer wechseln lassen und wie so ziemlich jede Behauptung von CH, die er allesamt niemals belegt hatte.

Dagegen gibt es genug Verlinkungen auf Zeitungsmeldungen, wo beschädigte Häuser gezeigt werden die allesamt(!) darüber berichten, wie sehr die Bahn bei Entschädigungen mauert.
Hör auf rumzulabern und bring Fakten.
Monatlich einen neuen Medienbericht über Bauschäden.

Ach, Du kannst wieder nicht liefern?

Also, Finger still halten oder liefern!

https://www.facebook.com/stiefeltour
Kelle schrieb:

Hör auf rumzulabern und bring Fakten.
Monatlich einen neuen Medienbericht über Bauschäden.

Ach, Du kannst wieder nicht liefern?

Also, Finger still halten oder liefern!

Sucht der Schöpflöffel jemand, der über sein Stöckchen springt?
Kelle schrieb:

Hör auf rumzulabern und bring Fakten.
Monatlich einen neuen Medienbericht über Bauschäden.

Ach, Du kannst wieder nicht liefern?

Also, Finger still halten oder liefern!

Ob das jetzt monatlich oder vierteljährlich ist - es passiert! Und viele Tunnel-km sind noch nicht gegraben.
Und alle(!) Hausbesitzer haben das Nachsehen. Oder wo ist die Meldung, dass die Bahn schnell und unbürokratisch entschädigt hat?

Kannst Dich natürlich gerne an der Schlagzahl festhalten. Aber das eigentliche Problem eliminierst Du damit nicht.
Kelle schrieb:
Na dann mal her mit dem Dutzend Meldungen pro Jahr.

Und bevor Du nicht lieferst, brauchst Du Dich nicht weiter zu äußern.
Du bist ja witzig. Wenn Du nicht in der Lage bist, das Forum hier zu lesen, hilft Dir auch keine Liste.

Wo ist eigentlich der Beweis, dass niemals was schief gehen kann? Ohne Quellen der Firma DB, bitte, denn die haben bei diesem Thema einen Interessenkonflikt und sind damit nicht glaubwürdig. Na, kannst Du da was liefern?
ChrisM schrieb:
Genau andersherum wird ein Schuh daraus: Es sind bisher schon mehr als 44 Prozent der Tunnel für Stuttgart 21 aufgefahren und es gab kaum Meldungen über Schäden.
Ah, "kaum". Das kommt der Sache schon näher.

Also gibt es Schäden. Und schon ist diese Veranstaltung notwendig. So einfach ist das.
Traumflug schrieb:

Ah, "kaum". Das kommt der Sache schon näher.

Also gibt es Schäden. Und schon ist diese Veranstaltung notwendig. So einfach ist das.

Das ist jetzt tatsächlich schon alles? Ihr wart aber auch schon besser in Form. Also nochmal: Wo sind die Belege für die monatlichen Meldungen über Gebäudeschäden durch Stuttgart21. Ich kann Euch helfen. Die Suche danach wird erfolglos bleiben. Bis auf den Fall am Kriegsberg gibt es nämlich keine - oder wollt Ihr jetzt den Hausbesitzer aus Ulm dazu zählen? Da sagt zum einen der Gutacher, dass die Schäden nicht vom Tunnelbau herrühren und zum anderen wäre es ja entlang der Neubaustrecke passiert, die laut reiner Lehre nix mit Stuttgart 21 zu tun hat.
-



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 2017:08:21:20:52:29.
ChrisM schrieb:
Ihr wart aber auch schon besser in Form.
"Wir" leiden weder unter Gedächtnisschwund noch an der Unfähigkeit, die Suchfunktion oder Google zu bedienen.

ChrisM schrieb:
die laut reiner Lehre nix mit Stuttgart 21 zu tun hat.
Dass es bei Befürwortern streng verboten ist, von anderswo zu lernen, ist nichts Neues.


Um Deine eigenen Bemühungen ein wenig zu unterstützen: guck mal nach "Landeswasserversorgung". Die haben die Ressourcen, haben gerade nicht "einfach abgewartet" und konnten gerade deswegen eine zumindest passable Entschädigung erstreiten.
Traumflug schrieb:


"Wir" leiden weder unter Gedächtnisschwund noch an der Unfähigkeit, die Suchfunktion oder Google zu bedienen.

Da kannst Du googlen soviel Du willst, Du wirst nichts finden. Aber die Methode ist nicht schlecht: Eine Behauptung aufstellen, keine Belege liefern und dann dem Nachfragenden erklären, er könnte ja selbst suchen.


Traumflug schrieb:
Um Deine eigenen Bemühungen ein wenig zu unterstützen: guck mal nach "Landeswasserversorgung". Die haben die Ressourcen, haben gerade nicht "einfach abgewartet" und konnten gerade deswegen eine zumindest passable Entschädigung erstreiten.

Du liegst falsch. Ich versuche es nochmals zu erklären und werde auch Belege liefern. Die Landeswasserversorgung hat die "passable Entschädigung" für die Inanspruchnahme ihres Grundstücks erstritten. Da geht es um die Frage, was die Bahn dafür bezahlt, dass sie unter einem Grundstück bauen darf (vgl. Grunddienstbarkeit). Da hat die LWV mit der Bahn verhandelt und es wurde eine Lösung gefunden. Nachzulesen ist das hier: [www.stuttgarter-zeitung.de]

Aber darum geht es ja hier in der Diskussion nicht, sondern um die Frage, wie die Bahn Schäden an Gebäuden reguliert, die eventuell beim Tunnelbau entstehen könnten. Da ist wiederum Dein Beispiel Landeswasserversorgung untauglich, da es keine Schäden gegeben hat, wie selbst die Behörde erklärt. Beleg? Bitte sehr: [www.stuttgarter-zeitung.de]

Anders als von Dir behauptet (Meldungen im Monatsrhythmus) gibt es in Stuttgart genau 1 (in Worten: einen) verbrieften Fall von Schäden durch Tunnelbau. Dabei handelt es sich um wenige Betroffene am Kriegsberg. Auch das kann man - wenn man den will - nachlesen:
[www.stuttgarter-zeitung.de]


Zusammenfassend: Es ist eben ein Unterschied, ob man über Entschädigungen für die Inanspruchnahme eines Grundstücks spricht, ober über die Kosten für die Behebung von nachweislich auf den Tunnelbau zurückzuführenden Schäden.

Was nervt, ist das Operieren mit Halbwahrheiten, um einen Eindruck zu erwecken, der dann der näheren Überprüfen eben einmal mehr nicht standhält. Man erkennt die Absicht und man ist verstimmt.
ChrisM schrieb:
Da kannst Du googlen soviel Du willst, Du wirst nichts finden.
Selber hast Du was gefunden. Also kann das wohl nicht stimmen.

ChrisM schrieb:
Die Landeswasserversorgung hat die "passable Entschädigung" für die Inanspruchnahme ihres Grundstücks erstritten. Da geht es um die Frage, was die Bahn dafür bezahlt, dass sie unter einem Grundstück bauen darf (vgl. Grunddienstbarkeit). Da hat die LWV mit der Bahn verhandelt und es wurde eine Lösung gefunden. Nachzulesen ist das hier: [www.stuttgarter-zeitung.de]
Aber darum geht es ja hier in der Diskussion nicht [...]
Doch, genau darum geht es. Auch bei der LWS wurden Gebäudeschäden festgestellt, wenn auch in geringerem Umfang. Und um diese Grunddienstbarkeit geht es auch bei allen anderen 3000 Betroffenen Eigentümern.
Traumflug schrieb:
Und um diese Grunddienstbarkeit geht es auch bei allen anderen 3000 Betroffenen Eigentümern.

Die Entschädigungen für die Grunddienstbarkeit sind dem Münchner Verfahren angelehnt, welches auf Grund anderer Tiefen an die Stuttgarter Verhältnisse angepasst wurde.

Dieses gilt soweit erst mal, und abhängig von Grundstücksgröße, -wert und Tunneltiefe kann sich jeder Eigentümer den Entschädigungswert errechnen.

Wesentlicher Dreh- und Angelpunkt bei der LWV war der anzusetzende Grundstückswert.

Soweit ist alles klar, dafür braucht es nicht noch extra Veranstaltungen.

https://www.facebook.com/stiefeltour
Traumflug schrieb:
Im Nachbarfaden feiern sie schon fast der Bohr-Halbzeit entgegen und hier gibt's die Empfehlung, mal abzuwarten bis überhaupt angefangen wird.
Im Dummstellen und (vermutlich absichtlichen) Falschverstehen bist du wirklich Meister.

Dein Startbeitrag erwähnt zweimal das Kernerviertel. Dort besonders kritisch und umstritten sind die beiden Verzweigungsbauwerke im Bereich Hebungsfeld, die Wendekaverne der TBM und der Vortrieb des Fildertunnels im Anhydritbereich. Darauf bezog sich die Empfehlung des Abwartens.

Zitat:
Im Monatsrythmus gibt's Meldungen schon eingetretener Bauschäden, ausbleibender Entschädigung und hier gibt's die Empfehlung, ... nun ... abzuwarten.
Wie andere schon geschrieben haben, bitte mal eine Liste, in der auch Art und Schweregrad der Schäden genau beschrieben werden, am besten mit Fotos.

Zitat:
Bilder von Rissen, aufgezeigte Rutschungen, nachgemessene Senkungen, alles angeblich nur Einbildungen.
Was sind "Rutschungen"? Kleine Senkungen wirst du über nahezu jedem Tunnelvortrieb messen können. Und Risse können bei größeren Senkungen letztlich schon auch mal vorkommen. Das ist ein Schaden, der die Bahn dann Geld kosten sollte, allerdings beeinträchtigt nicht jeder Riss die Nutzbarkeit des Gebäudes oder gefährdet es gar.

Und für mich bleibt weiterhin die Frage offen: Was ändert eine solche Veranstaltung an der Wahrscheinlichkeit oder am Eintrittsrisiko irgendwelcher Bauschäden? Sofern es um Aufklärung der Anwohner geht, wie man die DB im Zweifelsfall am besten auf Schadensersatz festnagelt und wie man sich gegen den Verein zur Wehr setzt, okay, da macht ein Zusammenschluss Betroffener Sinn. Aber ich habe weiter meine Zweifel, ob besagte noch gar nicht eingetretene Risiken auf besagter Veranstaltung dann nicht (im Ausgleich zur DB) deutlichst überhöht dargestellt werden.

Zitat:
Leute, die so argumentieren, wachen wohl erst auf, wenn ihnen mal ein durch den Tunnelbau gelockerter Ziegel auf den Kopf fällt.
Wo und wann in Stuttgart gab es denn bereits solch einen Vorfall, dass ein durch den Tunnelbau gelockerter Ziegel in oder an einem Gebäude irgendwo abzustürzen drohte?

Zitat:
Würde man solches Geschreibe ernst nehmen, müsste man es sofort als recht armen Versuch subtiler Propaganda werten.
Mit Propaganda kennst du dich natürlich bestens aus, auch wenn man sie bei dir kaum noch als subtil bezeichnen kann.

Zitat:
In Deiner Es-wird-gebaut-Religion kannst Du Dir schon gar nicht mehr vorstellen, dass in diesem Vortrag das behandelt wird, was in der Ankündigung steht.
Was daran ist Religion? Guck dir die Baustelle an, da reicht ein Blick um zu erkennen, dass diese Tunnel dort jetzt durch müssen. Und ja, nach dem bisherigen Gebaren dieser Gruppierung, welche als Veranstalter auftritt, bin ich ebenso misstrauisch über deren Intention wie du beim Thema DB-Veranstaltungen.

Zitat:
Mit solchen Unterstellungen offenbart man nur den eigenen beschränkten Horizont.
Aber alle "offiziellen" Veranstaltungen pauschal als DB-Propagandashow abtun. Das sind dann keine Unterstellungen mit beschränktem Horizont?

Zitat:
Doch, genau darum geht es. Auch bei der LWS wurden Gebäudeschäden festgestellt, wenn auch in geringerem Umfang. Und um diese Grunddienstbarkeit geht es auch bei allen anderen 3000 Betroffenen Eigentümern.
Aha. "In geringerem Umfang".

Und in welcher Form geht es bei den anderen Eigentümern um die Grunddienstbarkeit? Was konkret soll den Betroffenen geraten werden?

Zitat:
Also gibt es Schäden. Und schon ist diese Veranstaltung notwendig. So einfach ist das.
"Notwendig"? Was würde passieren, wenn es sie nicht gäbe? Oder wenn sie gar jemand anderes veranstalten würde?
Tunnelmaus schrieb:

Traumflug schrieb:
Im Monatsrythmus gibt's Meldungen schon eingetretener Bauschäden, ausbleibender Entschädigung und hier gibt's die Empfehlung, ... nun ... abzuwarten.
Wie andere schon geschrieben haben, bitte mal eine Liste, in der auch Art und Schweregrad der Schäden genau beschrieben werden, am besten mit Fotos.

Zitat:
Bilder von Rissen, aufgezeigte Rutschungen, nachgemessene Senkungen, alles angeblich nur Einbildungen.
Was sind "Rutschungen"? Kleine Senkungen wirst du über nahezu jedem Tunnelvortrieb messen können. Und Risse können bei größeren Senkungen letztlich schon auch mal vorkommen. Das ist ein Schaden, der die Bahn dann Geld kosten sollte, allerdings beeinträchtigt nicht jeder Riss die Nutzbarkeit des Gebäudes oder gefährdet es gar.

Und für mich bleibt weiterhin die Frage offen: Was ändert eine solche Veranstaltung an der Wahrscheinlichkeit oder am Eintrittsrisiko irgendwelcher Bauschäden? Sofern es um Aufklärung der Anwohner geht, wie man die DB im Zweifelsfall am besten auf Schadensersatz festnagelt und wie man sich gegen den Verein zur Wehr setzt, okay, da macht ein Zusammenschluss Betroffener Sinn. Aber ich habe weiter meine Zweifel, ob besagte noch gar nicht eingetretene Risiken auf besagter Veranstaltung dann nicht (im Ausgleich zur DB) deutlichst überhöht dargestellt werden.
Die Eintrittswahrscheinlichkeit kann eine Veranstaltung sicher nicht beeinflussen. Aber eine Betrachtung aus einer kritischeren Position abseits der "hier gibts jeden Monat Gebäudeschäden"-Hysterie schadet nicht, und ist durchaus zu begrüßen. Allerdings sollte man sich auch im Klaren sein, dass die Veranstalter (ebenso wie die Parallelveranstaltungen der Bahn) durchaus eine Agenda treiben, und welche das ist...
alfons95 schrieb:
Inzwischen gibts Videos von der Veranstaltung, z.B. [www.youtube.com]
Vielen Dank. Die drei Teile sind hier:

[www.youtube.com] (Einleitung)

[www.youtube.com] (Dr. Uwe Dreiss zu den Verträgen mit den Eigentümern)

[www.youtube.com] (Eisenhart von Loeper zum Fehlverhalten des DB-Aufsichtsrats)

In Teil 2 wird erläutert, dass die DB laut den derzeit den Eigentümern angebotenen Verträgen aus der Haftung raus ist, wenn sie die "verkehrsübliche Sorgfalt" beim Bau nachweisen kann. Da kommt dann der liebe Herr Wittke ins Spiel, der ja für sein "wir geben uns grösste Mühe" bekannt ist. Gibt es Gebäudeschäden, weil der Stand der Technik einen schadensfreien Bau der Tunnelröhre einfach nicht hergibt (vgl. Aussage des ETHZ-Professors), bleibt der Eigentümer auf seinem Schaden sitzen.
Es ist noch ein vierter Teil aufgetaucht: [www.youtube.com]

Dr. Jakob Sierig referiert über das Thema "Das Spiel der Ingenieure mit der Erreichbarkeit von Stuttgart". Er beleuchtet darin, was andere Geologen als Herr Wittke sagen. Recht offensichtlich ist, dass Herr Wittke wohl der einzige ist, der glaubt, die Situation im Griff zu haben.

Weitere Fragmente des KPMG-Gutachtens werden auch gezeigt. Diese 13,5% und andere Prozentzahlen gelten z.B. nicht für das Gesamtprojekt, sondern für die Einzelröhren. Bei acht Einzelröhren kann man sich ausrechnen wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, dass der Eisenbahnverkehr für mehrere Jahre zusammenbricht.
Traumflug schrieb:

Es ist noch ein vierter Teil aufgetaucht: [www.youtube.com]
Das ist der, den ich ursprünglich verlinkt hatte.

Traumflug schrieb:
Dr. Jakob Sierig referiert über das Thema "Das Spiel der Ingenieure mit der Erreichbarkeit von Stuttgart". Er beleuchtet darin, was andere Geologen als Herr Wittke sagen. Recht offensichtlich ist, dass Herr Wittke wohl der einzige ist, der glaubt, die Situation im Griff zu haben.
Das klingt so wie du das schreibst etwas irreführend. Tatsächlich stammen sämtliche Quellenangaben (außer ich habe etwas übersehen - an einer Stelle zitiert er eine andere Quelle bezüglich gebauter Tunnelkilometer, das ist aber nicht maßgeblich), auf die sich Sierig beruft, von D. Kirschke. KPMG, die ebenfalls zitiert werden, mag ich nicht gelten lassen, denn woher deren Fachexpertise kommen soll, ist mir zu unklar - womöglich auch von Kirschke, wer weiß? Von anderen "Geologen" kann jedenfalls nicht die Rede sein. Wobei Kirschke entgegen des Eindrucks, der in dem Vortrag entstehen mag, keineswegs den Tunnelbau im Anhydrit für nicht beherrschbar hält! Er scheint nur einen anderen Ansatz zu wählen und kalkuliert sowohl mit dem Wassereintritt als auch mit dem Quellen. D.h. für Sierigs einzigen(!) "Kronzeugen" Kirschke ist es keine Frage des "ob", sondern lediglich des "wie" (siehe dazu etwa sein Buch "Der Freudensteintunnel – Ein neuer Maßstab für den Stand der Technik", sowie den letzten Absatz auf [www.swp.de]). Vor diesem Hintergrund ist der Umgang mit der Quelle Kirschke eher befremdlich, um nicht zu sagen manipulativ.
Sierig selbst scheint gemäß seines Xing Profils und sonstiger Infos im Web keinen einschlägigen Bezug zu Tunneln oder der dazu notwendiger speziellerer Geologie zu haben (seine Dissertation trägt den Titel "GIS-Modellierung pedogener CO2-Vorkommen als Ansatz zur Salzexploration am Beispiel des Mittleren Muschelkalkes"). Da passt es ins Bild, dass er gerade mal mit einer Quelle antreten kann - er scheint diesbezüglich schlicht fachfremd zu sein.

Gleichwohl: Seine Kritik an Wittke und dessen gleichzeitiger Rolle als Gutachter ist valide. Neu ist sie aber nicht. Und leider wurde sie hier keinen Deut fundierter, als sie es schon vorher war, im Gegenteil. Schade.
alfons95 schrieb:
KPMG, die ebenfalls zitiert werden, mag ich nicht gelten lassen [...] Von anderen "Geologen" kann jedenfalls nicht die Rede sein.
Achso. Weil Benutzer alfons95 vergessen hat, wer das Gutachten für KPMG gemacht hat und weil ihm die Nase des Dr. Sierig nicht gefällt ist der ganze Vortrag untauglich. Na denn.

Das Gutachten für KPMG wurde vom Institut für Geotechnik unter Prof. Dr. Georgios Anagnostou, Eidgenössische Technische Hochschule Zürich, erstellt.
Naja würd ich so ein Fanatiker wie der zweite Frager sein , würd ich Dr . Anagnostou eins nachtreten , denn irgendwie kam beim Gotthard auch eine TBM in den Genuss einer Verschüttung , weil man die Bruchzone nicht vorhersehen konnte .

Laut den Berichten wurde Dr. Anagnostou befragt zum Anhydrit , ob er extra ein Gutachten angefertigt hat steht nirgendwo . Er ist aber einer der wenigen , die in seinen Wissenschaftlichen Bekanntmachen genau beschreiben wie was funktioniert . Auch hat er das mit den unterschiedlichen Profilen untersucht .

Ersichtlich ist die Bahntunnel sind allesamt "safe" bis jetzt und die Strassentunnel haben mächtige Probleme . Nunja würde man einen Strassentunnel nach den Vorgaben des EBA und Gesetzgeber bauen , hui das wird teuer . Liegt aber auch daran beim Strassentunnel kann man mal eben ein paar Spuren ohne Probleme und Nebenwirkungen sperren .

Die Schweizer haben entweder keine Geologen oder aus Geldmangel wird erstmal drauf verzichtet . Würde auch erklären warum man erst in ein ehemaliges Salzbergwerk einbricht , und dann im Anhydrit Quellungen bis 1,50 Meter hat . Und jetzt empfiehlt man doch noch eine Röhre zusätzlich zu bauen . Die Lacher konnte ich nicht verstehen , die denken wohl es ist ein DB-Tunnel , dabei sinds die Schweizer .

Die Frage 1 ist gut ,was ist wenns quillt im Filder und die Auswirkungen an der Oberfläche . Hupps der Fernsehturm wird doch stehenbleiben .
Traumflug schrieb:

alfons95 schrieb:
KPMG, die ebenfalls zitiert werden, mag ich nicht gelten lassen [...] Von anderen "Geologen" kann jedenfalls nicht die Rede sein.
Achso. Weil Benutzer alfons95 vergessen hat, wer das Gutachten für KPMG gemacht hat und weil ihm die Nase des Dr. Sierig nicht gefällt ist der ganze Vortrag untauglich. Na denn.

Das Gutachten für KPMG wurde vom Institut für Geotechnik unter Prof. Dr. Georgios Anagnostou, Eidgenössische Technische Hochschule Zürich, erstellt.
War mir tatsächlich unbekannt, danke für den Hinweis!
Dann bleibts aber immernoch bei lediglich einem Gutachter (KPMG/Anagnostou), denn Kirschke glaubt anscheinend sehr wohl, den Anhydrit im Griff zu haben - nur auf andere Art und Weise als Wittke. Spannend wäre, wie Kirschke Wittkes Ansatz bewerten würde.
Ansonsten: Mir ist Sierigs Nase ziemlich egal - ich halte seine Methoden bei der Quellenauswertung für, nunja, eher unseriös.
alfons95 schrieb:

Traumflug schrieb:

alfons95 schrieb:
KPMG, die ebenfalls zitiert werden, mag ich nicht gelten lassen [...] Von anderen "Geologen" kann jedenfalls nicht die Rede sein.
Achso. Weil Benutzer alfons95 vergessen hat, wer das Gutachten für KPMG gemacht hat und weil ihm die Nase des Dr. Sierig nicht gefällt ist der ganze Vortrag untauglich. Na denn.

Das Gutachten für KPMG wurde vom Institut für Geotechnik unter Prof. Dr. Georgios Anagnostou, Eidgenössische Technische Hochschule Zürich, erstellt.
War mir tatsächlich unbekannt, danke für den Hinweis!
Dann bleibts aber immernoch bei lediglich einem Gutachter (KPMG/Anagnostou), denn Kirschke glaubt anscheinend sehr wohl, den Anhydrit im Griff zu haben - nur auf andere Art und Weise als Wittke. Spannend wäre, wie Kirschke Wittkes Ansatz bewerten würde.
Ansonsten: Mir ist Sierigs Nase ziemlich egal - ich halte seine Methoden bei der Quellenauswertung für, nunja, eher unseriös.

Und da geht es vermutlich Dr. Sierig genauso, wie Dir mit seiner Nase: Ist ihm ziemlich egal was ein alfons95 von seiner Quellenauswertung hält....
Paulson vom Dach schrieb:
Und da geht es vermutlich Dr. Sierig genauso, wie Dir mit seiner Nase: Ist ihm ziemlich egal was ein alfons95 von seiner Quellenauswertung hält....
Im Gegensatz zu dir habe ich nie erwartet, dass Sierig hier mitliest. Hmmmm...ich weiß nicht, wie ich es dir schonend beibringen soll, aber...Grube hat hier nie mitgelesen, Lutz wird es wohl auch nicht tun! Du musst jetzt stark sein!
Zitat:
Leute, die so argumentieren, wachen wohl erst auf, wenn ihnen mal ein durch den Tunnelbau gelockerter Ziegel auf den Kopf fällt.

Also niemals!