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Angemeldet: -

Ausbau Mittnachtstraße und Vorleistung T-Spange

geschrieben von: ChrisM

Datum: 23.02.17 20:42

Der Verband Region Stuttgart lässt für rund 2,5 Mio Euro vier Weichen verbauen für mehr Flexibilität der S-Bahn zwischen Mittnachtstraße und Hbf sowie als Vorleistung für die T-Spange.
[www.stuttgarter-zeitung.de]

Re: Ausbau Mittnachtstraße und Vorleistung T-Spange

geschrieben von: hjjaekel

Datum: 23.02.17 21:30

ChrisM schrieb:

Der Verband Region Stuttgart lässt für rund 2,5 Mio Euro vier Weichen verbauen für mehr Flexibilität der S-Bahn zwischen Mittnachtstraße und Hbf sowie als Vorleistung für die T-Spange.
[www.stuttgarter-zeitung.de]

Und ich hab' immer gedacht, dass diese 4 Weichen in die Zuführung von Cannstatt zur Mittnachtstraße kommen sollen, so wie sie auch in der Zuführung vom Nordbahnhof geplant sind - oder hast Du da etwas durcheinander gebracht??

Schema.jpg

Re: Ausbau Mittnachtstraße und Vorleistung T-Spange

geschrieben von: Stoff

Datum: 23.02.17 21:45

hjjaekel schrieb:
Und ich hab' immer gedacht, dass diese 4 Weichen in die Zuführung von Cannstatt zur Mittnachtstraße kommen sollen, so wie sie auch in der Zuführung vom Nordbahnhof geplant sind - oder hast Du da etwas durcheinander gebracht??

Das siehst du richtig, der Einbauort der Weichen soll im S-Bahn-Tunnel unter dem Rosensteinpark sein, zwischen Mittnachtstraße und Neckarbrücke. Der StZ-Artikel ist etwas Verwirrung stiftend formuliert.
ChrisM schrieb:

Der Verband Region Stuttgart lässt für rund 2,5 Mio Euro vier Weichen verbauen für mehr Flexibilität der S-Bahn zwischen Mittnachtstraße und Hbf sowie als Vorleistung für die T-Spange.
[www.stuttgarter-zeitung.de]

Da hockt die DB, den Hut vor ihr, und hofft auf weitere Almosen.....

Da ´ne Weiche, vielleicht ein paar Patenschaften für Fahrstühle und Rolltreppen (Uni Vaihingen?)

Äh... wieviele Milliarden kostet der Mumpitz S21?



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 2017:02:23:22:41:04.

Re: Ausbau Mittnachtstraße und Vorleistung T-Spange

geschrieben von: mental

Datum: 23.02.17 22:44

Paulson vom Dach schrieb:

ChrisM schrieb:

Der Verband Region Stuttgart lässt für rund 2,5 Mio Euro vier Weichen verbauen für mehr Flexibilität der S-Bahn zwischen Mittnachtstraße und Hbf sowie als Vorleistung für die T-Spange.
[www.stuttgarter-zeitung.de]

Da hockt die DB, den Hut vor ihr, und hofft auf weitere Almosen.....

Da ´ne Weiche, vielleicht ein paar Patenschaften für Fahrstühle und Rolltreppen (Uni Vaihingen?)

Äh... wieviele Milliarden kostet der Mumpitz S21?

Wir zahlen den Müll um S21 zu verbessern und nachher sagen unsere Befürworter hier: na seht ihr, es funktioniert doch.

darum gilt bei S21 einfach absolute Kompromisslosigkeit. alles andere geht nicht nur zu 100% auf unsere Kosten, sondern wird später auch noch zu 100% zu unserem Nachteil uminterpretiert.

Re: Ausbau Mittnachtstraße und Vorleistung T-Spange

geschrieben von: LostUnit

Datum: 23.02.17 22:54

mental schrieb:

Paulson vom Dach schrieb:

ChrisM schrieb:

Der Verband Region Stuttgart lässt für rund 2,5 Mio Euro vier Weichen verbauen für mehr Flexibilität der S-Bahn zwischen Mittnachtstraße und Hbf sowie als Vorleistung für die T-Spange.
[www.stuttgarter-zeitung.de]

Da hockt die DB, den Hut vor ihr, und hofft auf weitere Almosen.....

Da ´ne Weiche, vielleicht ein paar Patenschaften für Fahrstühle und Rolltreppen (Uni Vaihingen?)

Äh... wieviele Milliarden kostet der Mumpitz S21?

Wir zahlen den Müll um S21 zu verbessern und nachher sagen unsere Befürworter hier: na seht ihr, es funktioniert doch.

darum gilt bei S21 einfach absolute Kompromisslosigkeit. alles andere geht nicht nur zu 100% auf unsere Kosten, sondern wird später auch noch zu 100% zu unserem Nachteil uminterpretiert.

Aha, nur die armen Projektgegner zahlen und kriegen nicht mal Dank dafür.

Danke das ihr Steuern zählt, so wie alle anderen ob Gegner, Befürworter oder Uninteressierte auch.
mental schrieb:

Paulson vom Dach schrieb:

ChrisM schrieb:

Der Verband Region Stuttgart lässt für rund 2,5 Mio Euro vier Weichen verbauen für mehr Flexibilität der S-Bahn zwischen Mittnachtstraße und Hbf sowie als Vorleistung für die T-Spange.
[www.stuttgarter-zeitung.de]

Da hockt die DB, den Hut vor ihr, und hofft auf weitere Almosen.....

Da ´ne Weiche, vielleicht ein paar Patenschaften für Fahrstühle und Rolltreppen (Uni Vaihingen?)

Äh... wieviele Milliarden kostet der Mumpitz S21?

Wir zahlen den Müll um S21 zu verbessern und nachher sagen unsere Befürworter hier: na seht ihr, es funktioniert doch.

darum gilt bei S21 einfach absolute Kompromisslosigkeit. alles andere geht nicht nur zu 100% auf unsere Kosten, sondern wird später auch noch zu 100% zu unserem Nachteil uminterpretiert.

Irgendwie scheint "Der Verband Region Stuttgart" nicht realisiert zu haben, wie sehr er durch diese "Spende" das Projekt S21 (oder besser M21 für Mumpitz 21) der Lächerlichkeit preisgibt....

Re: Ausbau Mittnachtstraße und Vorleistung T-Spange

geschrieben von: mental

Datum: 23.02.17 23:08

Paulson vom Dach schrieb:

Irgendwie scheint "Der Verband Region Stuttgart" nicht realisiert zu haben, wie sehr er durch diese "Spende" das Projekt S21 (oder besser M21 für Mumpitz 21) der Lächerlichkeit preisgibt....

Leider werden unsere Befürworter nachher behaupten, alle diese Ergänzungen wären schon immer genau so geplant gewesen.

Zitat:
Dass die kreuzungsfreie, zweigleisige Anbindung Bad Cannstatts jemals zur Disposition stand, kann ich mir nur sehr, sehr schwer vorstellen. Aber wir werden es ja noch dieses Quartal mit eigenen Augen sehen...

[www.drehscheibe-online.de]

Auch wir in der realen Welt müssen uns daran gewöhnen, dass die Masse der Diskussionen derzeit auf "alternativen Fakten" basiert.

Und in der "alternative Fakten" Welt kann man völlig problemlos zunächst damit argumentieren, dass diese Ergänzungen völlig unnötig sind und bei s21 zu Recht weggelassen wurden. Später schwenkt man zur Behauptung, dass diese immer vorgesehen waren und es keinerlei Zweifel daran gab, dass diese Maßnahmen Teil von S21 sind. Sollte dann natürlich jemand auf die Idee kommen, auch die Kosten solcher Zusatzmaßnahmen in den S21 Preis aufzunehmen, wird wieder argumentiert, dass die Maßnahme völlig unnötig war und mit S21 nicht das geringste zu tun hat...



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 2017:02:23:23:13:09.

Re: Ausbau Mittnachtstraße und Vorleistung T-Spange

geschrieben von: MrEnglish

Datum: 24.02.17 02:06

Irgendwie frag ich mich grad wie das Notfallkonzept für Tunnelsperrungen mit dieser Weichenaustattung hätte funktionieren sollen. Dabei sollen ja einige Linien an der Mittnachtstraße enden und von dort soll es mit der Stadtbahn weiter gehen. Irgendwas kann da nicht stimmen.

Re: Ausbau Mittnachtstraße und Vorleistung T-Spange

geschrieben von: cs

Datum: 24.02.17 02:22

MrEnglish schrieb:
Irgendwie frag ich mich grad wie das Notfallkonzept für Tunnelsperrungen mit dieser Weichenaustattung hätte funktionieren sollen. Dabei sollen ja einige Linien an der Mittnachtstraße enden und von dort soll es mit der Stadtbahn weiter gehen. Irgendwas kann da nicht stimmen.
Ich weiß nicht, wie die Bahn es machen will, aber ich würde das so machen:
Vom Nordbahnhof über die Weichenverbindung vor der Mittnachtstraße auf das Gegengleis wechseln. In Mittnachtstraße kopfmachen und Richtung Cannstatt ausfahren.
Von Cannstatt ganz normal in Mittnachtstr. einfahren, dort kopfmachen, als Gegengleisfahrt Richtung Nordbahnhof ausfahren und bei der Weichenverbindung wieder aufs richtige Gleis wechseln.
Durch den Übergang der Züge vom Feuerbacher Ast auf den Cannstatter Ast und umgekehrt ersparen sich die "Über-Eck-Reisenden" das Umsteigen, allerdings werden die Fahrzeugumläufe etwas komplizierter, da dann 423er und 430er in beiden Ästen "gemischt" werden.

Wenn die zusätzlichen Weichen tatsächlich zwischen Cannstatt und Mittnachtstraße eingebaut werden sollen, kann man diesen Übergang auf den anderen Ast vermeiden, da dann auf beiden Ästen Gegengleisfahrten von bzw. zur Mittnachtstraße möglich sind. Allerdings wird durch die in Richtung Cannstatt aufgrund der eingleisigen Tunnelröhren recht lange Gegengleisfahrt die minimale Zugfolge gegenüber dem "Durchwechseln" vermutlich verlängert.

Re: Ausbau Mittnachtstraße und Vorleistung T-Spange

geschrieben von: cs

Datum: 24.02.17 02:25

ChrisM schrieb:
Der Verband Region Stuttgart lässt für rund 2,5 Mio Euro vier Weichen verbauen für mehr Flexibilität der S-Bahn zwischen Mittnachtstraße und Hbf sowie als Vorleistung für die T-Spange.
Was ich nicht verstehe: warum braucht man diese Weichen als Vorleistung für die T-Spange?

Re: Ausbau Mittnachtstraße und Vorleistung T-Spange

geschrieben von: ChrisM

Datum: 24.02.17 08:53

Tatsächlich lässt einen der Zeitungsartikel etwas ratlos zurück. Präziser ist da schon die Sitzungsvorlage des Regionalverbands. Neben einer anschaulichen Planskizze erhält sie auch folgende Passage:
Zitat:
Eingebaut werden vier zusätzliche Weichen, die einen Gleiswechsel zwischen den beiden Streckengleisen mit 60 km/h ermöglichen. Die Überleitstelle erleichtert insbesondere bei Sperrungen südlich der Station Mittnachtstraße die Betriebsführung, indem der im Gegengleis zurückzulegende Weg reduziert wird. Die vier Weichen werden darüber hinaus zwischen den Weichen der Langfristoption T-Spange angeordnet, um langfristig parallele Ein- und Ausfahrten von bzw. nach Mittnachtstraße und gleichzeitig Richtung Nordbahnhof zu ermöglichen. Für die Realisierung wird ein Planänderungsverfahren notwendig.

Die Sitzungsunterlage findet sich hier: [gecms.region-stuttgart.org]

Re: Ausbau Mittnachtstraße und Vorleistung T-Spange

geschrieben von: hjjaekel

Datum: 24.02.17 08:58

cs schrieb:

ChrisM schrieb:
Der Verband Region Stuttgart lässt für rund 2,5 Mio Euro vier Weichen verbauen für mehr Flexibilität der S-Bahn zwischen Mittnachtstraße und Hbf sowie als Vorleistung für die T-Spange.
Was ich nicht verstehe: warum braucht man diese Weichen als Vorleistung für die T-Spange?

So richtig braucht man es wirklich nicht - aber es klingt ganz toll, wenn jetzt etwas für die T-Spange getan wird. In den Unterlagen der Regionalversammlung findet sich eine gute Darstellung:

Weichen_Region_S-Bahn.JPG

Durch diese Weichen könnte dann auch von und nach Cannstatt gleichzeitig zum/vom Nordbahnhof (über T-Spange) und nach/von Mittnachtstraße gefahren werden - halt eine Fahrt auf dem Gegengleis. Ob man das wirklich hervorheben muss?

Beim VRS ist man aber offenbar stolz:
"Eingebaut werden vier zusätzliche Weichen, die einen Gleiswechsel zwischen den beiden Streckengleisen mit 60 km/h ermöglichen. Die Überleitstelle erleichtert insbesondere bei Sperrungen südlich der Station Mittnachtstraße die Betriebsführung, indem der im Gegengleis zurückzulegende Weg reduziert wird. Die vier Weichen werden darüber hinaus zwischen den Weichen der Langfristoption T-Spange angeordnet, um langfristig parallele Ein- und Ausfahrten von bzw. nach Mittnachtstraße und gleichzeitig Richtung Nordbahnhof zu ermöglichen. Für die Realisierung wird ein Planänderungsverfahren notwendig."

Grüße, Jörg

Re: Ausbau Mittnachtstraße und Vorleistung T-Spange

geschrieben von: graetz

Datum: 24.02.17 10:59

ChrisM schrieb:

Der Verband Region Stuttgart lässt für rund 2,5 Mio Euro vier Weichen verbauen für mehr Flexibilität der S-Bahn zwischen Mittnachtstraße und Hbf sowie als Vorleistung für die T-Spange.
[www.stuttgarter-zeitung.de]

Hier wird ja Klartext gesprochen:
Zitat:
„Wir machen das nur, damit S 21 nicht noch schlimmer wird“, meinte die Grüne Eva Mannhardt, deren Fraktion wie die von CDU, SPD, Freie Wähler und FDP zustimmte.

Und wichtig ist natürlich, dass diese Summe nicht dem GWU zugeordnet wird. Also noch mehr "ausgelagerte" Kosten. Nicht nur die Bahn trägt also solche Buchungstricks. Unterm Strich wird der neue Bahnknoten Stuttgart natürlich trotzdem noch teurer - aber nicht besser, sondern nur "nicht noch schlimmer".

Re: Ausbau Mittnachtstraße und Vorleistung T-Spange

geschrieben von: cs

Datum: 24.02.17 13:17

hjjaekel schrieb:
So richtig braucht man es wirklich nicht - aber es klingt ganz toll, wenn jetzt etwas für die T-Spange getan wird. In den Unterlagen der Regionalversammlung findet sich eine gute Darstellung:
Danke, jetzt wird es verständlicher als aus dem Zeitungsartikel.
Das Prinzip der Weichenverbindung entspricht dem, was ich vermutet habe.

Vorleistungen für die T-Spange halte ich in dieser Form für unsinnig. Dass die T-Spange wirklich in absehbarer Zeit kommt, glaube ich noch nicht.

hjjaekel schrieb:
Grüße, Jörg
Gruß zurück

Re: Ausbau Mittnachtstraße und Vorleistung T-Spange

geschrieben von: graetz

Datum: 24.02.17 13:37

cs schrieb:

Vorleistungen für die T-Spange halte ich in dieser Form für unsinnig. Dass die T-Spange wirklich in absehbarer Zeit kommt, glaube ich noch nicht.


Im Lenkungskreis wurde aber eben auch gefordert, sich Erweiterungen offenzuhalten und Vorleistungen zu erbringen, wo sie machbar sind, damit S21 zukunftsfähig wird.
Man ist zumindest dann auf den Worst-Case vorbereitet, der sich ja immer mehr abzeichnet.

Re: Ausbau Mittnachtstraße und Vorleistung T-Spange

geschrieben von: cs

Datum: 24.02.17 14:03

graetz schrieb:
cs schrieb:
Vorleistungen für die T-Spange halte ich in dieser Form für unsinnig. Dass die T-Spange wirklich in absehbarer Zeit kommt, glaube ich noch nicht.
Im Lenkungskreis wurde aber eben auch gefordert, sich Erweiterungen offenzuhalten und Vorleistungen zu erbringen, wo sie machbar sind, damit S21 zukunftsfähig wird.
Man ist zumindest dann auf den Worst-Case vorbereitet, der sich ja immer mehr abzeichnet.
Was Tunnelstutzen und Trassenfreihaltungen für spätere Ausbauten betrifft, bin ich auch der Meinung, dass man das tun sollte, unabhängig davon, ob ich die entsprechenden Ausbauten derzeit für sinnvoll erachte. Es kann sich in den nächsten 50 Jahren ja viel ändern, und da sollte man sich nicht unnötig blockieren.
Und wenn man die Weichen nun schon mal einbaut, was sicher im Sinne einer flexibleren Betriebsführung im Störungsfall sinnvoll ist, sollte man sie natürlich so einbauen, dass man sich bei der T-Spange nichts verbaut, aber die Weichen als notwendige Vorleistung für die T-Spange zu präsentieren, ist meiner Meinung nach Unsinn.

T-Spange verursacht Probleme auf der Stammstrecke?

geschrieben von: Florian Ziese

Datum: 24.02.17 17:03

Der Plan bestätigt das, was ich mir schon lange gedacht habe: Nach der Argumentation S 21-Befürwortern stört die T-Spange massiv die Betriebsqualität der S-Bahn-Stammstrecke und darf deshalb so nie in dieser Form in Betrieb genommen werden. Denn durch die kritische Einfädelung vor der Stammstrecke, zukünftig Mittnachtstrasse, wo die zwei Strecken im 5 min-Takt zu einer im 2,5-Takt zusammengeführt werden, werden an die zuführenden Strecke so hohe Stabilitätsansprüche gestellt, dass man zwischen Bad Cannstatt und der Abzweigungung im Bild und umgekehrt keine zusätzlichen Züge für die T-Spangen bekommt, ohne den stabilen Betrieb zu gefährden...

Zumindest werden die S 21-Befürworter ja nicht müde zu betonen, dass die Züge, die da heute zwischen die S-Bahnen geschoben werden, wirklich schlecht für die Betriebsqualität sind und es von Vorteil von S21 ist, dass das zukünftig nicht mehr sein wird.

Ich sehe das natürlich nicht so, denn die heutigen Probleme mit dem Verspätungsübertrag liegen in meinen Augen an der heutigen eher dürftigen Blockteilung an der Ausfahrt in Bad Cannstatt.
Mit besserer Blockteilung lassen sich natürlich die T-Spangen-Züge schon fahren, genauso wie dann aber damit auch die Züge heute kein Problem wären...
Aber beim S 21 etc., da ist eine dichtere Blockteilung gegenüber heute auf einmal kein Problem mehr.

Gruss

Florian



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 2017:02:24:17:04:51.
Florian Ziese schrieb:
Zumindest werden die S 21-Befürworter ja nicht müde zu betonen, dass die Züge, die da heute zwischen die S-Bahnen geschoben werden, wirklich schlecht für die Betriebsqualität sind und es von Vorteil von S21 ist, dass das zukünftig nicht mehr sein wird.
Komisch. Sonst wird immer darauf verwiesen, dass S-Bahnen und andere Züge ja gar nicht vergleichbar sind (Bahnsteigbelegungen, Bahnsteigneigung, Tunnelquerschnitte), aber jetzt soll es, weil gerade so passend, völlig egal sein, ob man eine Strecke mit artreinem S-Bahnbetrieb oder gemischtem Personenverkehr hat?

Sicherlich wird die T-Spange die Pünktlichkeit nicht gerade verbessern und außer der Stammstrecke dann auch die beiden nördlichen Zuläufe bis an die Grenze der Belastbarkeit bringen. Aber immerhin fahren die S-Bahnen auf weitgehend separierter Infrastruktur, es handelt sich um einheitliche Fahrzeuge mit gleicher Fahrdynamik, Ein- und Ausfädelungen erfolgen im Stadtbereich ausschließlich höhenfrei und das ganze System ist schon wegen der dicht belegten Stammstrecke auf höchste Präzision ausgelegt. Das sind schon ein paar Faktoren, welche die T-Spange etwas unproblematischer erscheinen lassen als einen ausgedehnten Mischverkehr mit konventionellen Regionalzügen auf den beiden nördlichen S-Bahn-Zuläufen.

P.S.: Alternativ könnte man die eigentlich für die T-Spange vorgesehenen Ausfädelungen übrigens auch für den Anschluss einer zweiten Innenstadtstrecke nutzen. ;-)

Re: T-Spange verursacht Probleme auf der Stammstrecke?

geschrieben von: cs

Datum: 24.02.17 18:29

Florian Ziese schrieb:
Der Plan bestätigt das, was ich mir schon lange gedacht habe: Nach der Argumentation S 21-Befürwortern stört die T-Spange massiv die Betriebsqualität der S-Bahn-Stammstrecke und darf deshalb so nie in dieser Form in Betrieb genommen werden. Denn durch die kritische Einfädelung vor der Stammstrecke, zukünftig Mittnachtstrasse, wo die zwei Strecken im 5 min-Takt zu einer im 2,5-Takt zusammengeführt werden, werden an die zuführenden Strecke so hohe Stabilitätsansprüche gestellt, dass man zwischen Bad Cannstatt und der Abzweigungung im Bild und umgekehrt keine zusätzlichen Züge für die T-Spangen bekommt, ohne den stabilen Betrieb zu gefährden...

Zumindest werden die S 21-Befürworter ja nicht müde zu betonen, dass die Züge, die da heute zwischen die S-Bahnen geschoben werden, wirklich schlecht für die Betriebsqualität sind und es von Vorteil von S21 ist, dass das zukünftig nicht mehr sein wird.

Ich sehe das natürlich nicht so, denn die heutigen Probleme mit dem Verspätungsübertrag liegen in meinen Augen an der heutigen eher dürftigen Blockteilung an der Ausfahrt in Bad Cannstatt.
Mit besserer Blockteilung lassen sich natürlich die T-Spangen-Züge schon fahren, genauso wie dann aber damit auch die Züge heute kein Problem wären...
Aber beim S 21 etc., da ist eine dichtere Blockteilung gegenüber heute auf einmal kein Problem mehr.
Hallo Florian,
üblicherweise sind Deine Beiträge sachlicher, bist Du inzwischen so frustriert, dass S21 gebaut wird?

Sicher verbessert die Einfädelung der T-Spange die Betriebsqualität nicht, aber die Auswirkungen auf die Stammstrecke dürften dennoch recht gering sein, da ist die Einfädelung vor Mittnachtstr. sicher kritischer.

Das kritische am derzeitigen Mischbetrieb Cannstatt-Hbf ist meiner Einschätzung nach nicht die Ausfahrt aus Cannstatt sondern die Einfahrt zum Hbf, wo verzögerte S-Bahnen die nachfolgenden Regionalzüge an der Einfahrt in den Kopfbahnhof hindern, da die Ausfädelung in den Kopfbahnhof ja erst unmittelbar vor Beginn der Einfahrtsrampe zu Hbf-tief liegt. Dieses Problem hätte man bei der T-Spange nicht, da dort der Abzweig früher wäre, also ein auf Einfahrt nach Mittnachtstraße wartender oder langsam auf das Esig rollender Zug die Abzweigung der T-Spange nicht blockiert.

Wie dicht würdest Du denn die Blockteilung zwischen Cannstatt und Hbf machen? Meines Wissens gibt es dort bereits einen Halbregelabstand.

Aber vermutlich hast Du mit Deinem letzten Satz recht: bis die T-Spange kommt, hat die S-Bahn ETCS L2 oder L3, da ist dann eine dichtere Blockteilung kein Problem mehr.

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