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 21 - Stuttgart 21 

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Angemeldet: -

[Video] immer tiefer - keine Ferien auf der Baustelle

geschrieben von: s21bau.tv

Datum: 22.08.16 22:40

Auf der Stuttgart 21 Baustelle geht es auch in den Ferien immer tiefer. Ausserdem weitere Vorarbeiten für die Bodenplatte und Blick hinter die alte Bahndirektion.

Jetzt ansehen:"[immer tiefer] Keine Ferien auf der Stuttgart 21 Baustelle| 18.08.16| #S21"

https://abload.de/thumb/hs_west_unterhaupt_tnmpscj.jpg
s21bau.tv schrieb:

Auf der Stuttgart 21 Baustelle geht es auch in den Ferien immer tiefer.


"Rahn sollte schiessen.... Rahn schiesst..... TOR! TOR! TOR!"

Eigentor aber :-)

Du gibt's nämlich zu, dass Schuttgart 21 ein unterirdisches Projekt ist....

*Sarkasmus-OFF*

;-)

Re: [Video] immer tiefer - keine Ferien auf der Baustelle

geschrieben von: graetz

Datum: 23.08.16 02:03

s21bau.tv schrieb:

Auf der Stuttgart 21 Baustelle geht es auch in den Ferien immer tiefer. Ausserdem weitere Vorarbeiten für die Bodenplatte und Blick hinter die alte Bahndirektion.

Jetzt ansehen:" Keine Ferien auf der Stuttgart 21 Baustelle| 18.08.16| #S21"

[abload.de]

Der Bau geht so schleppend langsam voran (immerhin schon einige Jahre im Verzug), dass da eh kein Unterschied zwischen mehr oder weniger Aktivität auszumachen ist. Würde tatsächlich "Ratzfatz" gebaut werden, würde sich auch die Ferienzeit deutlich bemerkbar machen.

Re: [Video] immer tiefer - keine Ferien auf der Baustelle

geschrieben von: mobaz

Datum: 23.08.16 07:30

Wenn ich dass so sehe, wird dort erst im September Beton gegossen, quasi so als Grundsteinlegung?
Schönen Gruß
Maik
s21bau.tv schrieb:

Auf der Stuttgart 21 Baustelle geht es auch in den Ferien immer tiefer. Ausserdem weitere Vorarbeiten für die Bodenplatte und Blick hinter die alte Bahndirektion.

Jetzt ansehen:" Keine Ferien auf der Stuttgart 21 Baustelle| 18.08.16| #S21"

[abload.de]

Ab ca. 1:50 sieht man Bewehrungsarbeiten am Randgleistrog. Da erhält man schon einen recht guten Eindruck, wie breit der mal bis zur Außenmauer werden wird. Da wäre ja nach Entfernen der Innenschale locker noch Platz für ein zusätzliches Gleis innerhalb des Troges, so dass bei Bedarf für ein neuntes und zehntes Gleis eigentlich nur noch Bahnsteige außen drangehängt werden müssen.
Und das könnte man unter Ausschluss der Öffentlichkeit im Tunnelvortrieb so weit herstellen, dass zum Schluss nur noch die Innenschale entfernt und Gleise verlegt werden müssten.
Das erscheint mir doch weniger Aufwand zu sein, als ich bis jetzt vermutet hatte.

MfG
Hallo Peter,

träum schön weiter und hab' noch viele weitere Erscheinungen. Was ist bloß aus Dir geworden?

Grüße, Jörg


schienenbieger schrieb:

... Da wäre ja ... locker noch Platz für ein zusätzliches Gleis
... für ein neuntes und zehntes Gleis eigentlich nur noch Bahnsteige außen drangehängt werden müssen.
... unter Ausschluss der Öffentlichkeit im Tunnelvortrieb so weit herstellen -> frag' doch mal Herrn Pradel, macht er bestimmt
... erscheint mir doch weniger Aufwand zu sein, als ich bis jetzt vermutet hatte.

Re: [Video] immer tiefer - keine Ferien auf der Baustelle

geschrieben von: graetz

Datum: 23.08.16 22:23

schienenbieger schrieb:

s21bau.tv schrieb:

Auf der Stuttgart 21 Baustelle geht es auch in den Ferien immer tiefer. Ausserdem weitere Vorarbeiten für die Bodenplatte und Blick hinter die alte Bahndirektion.

Jetzt ansehen:" Keine Ferien auf der Stuttgart 21 Baustelle| 18.08.16| #S21"

[abload.de]

Ab ca. 1:50 sieht man Bewehrungsarbeiten am Randgleistrog. Da erhält man schon einen recht guten Eindruck, wie breit der mal bis zur Außenmauer werden wird. Da wäre ja nach Entfernen der Innenschale locker noch Platz für ein zusätzliches Gleis innerhalb des Troges, so dass bei Bedarf für ein neuntes und zehntes Gleis eigentlich nur noch Bahnsteige außen drangehängt werden müssen.
Und das könnte man unter Ausschluss der Öffentlichkeit im Tunnelvortrieb so weit herstellen, dass zum Schluss nur noch die Innenschale entfernt und Gleise verlegt werden müssten.
Das erscheint mir doch weniger Aufwand zu sein, als ich bis jetzt vermutet hatte.

Und wie kommen die Züge da hin? Schiebebühne? Wir sind hier nicht bei einer Modellbahn, daher bräuchte es auch entsprechend Vorarbeiten im Bereich der Vorfelder. Auch diese Diskussion hatten wir schon und wenn da wirklich so viel Platz wäre, warum ist Heimerl entäuscht darüber, dass da eben kein Platz für weitere Gleise sind? Was weisst Du besser als einer der Väter des Projekts? Machst Du jetzt auch einen auf CH?

Bedenke auch, dass hier auch wieder ein GWM erforderlich wäre, da hinter den Wänden Wasser sein wird. Das Geld dafür wird niemals kommen, da Dank S21 in den nächsten hundert Jahren Stuttgart keine zusätzlich Mittel mehr verdienen wird.

Ausserdem: Nach den Plänen ist da kein Platz, egal, was Du aus dieser Sichtperspektive an einem Punkt zu sehen glaubst. LBBW und Technikgebäude stehen nach wie vor im Weg.
graetz schrieb:
Nach den Plänen ist da kein Platz, egal, was Du aus dieser Sichtperspektive an einem Punkt zu sehen glaubst. LBBW und Technikgebäude stehen nach wie vor im Weg.


Hah! Als ob das Hindernisse wären.... sollst mal sehen: @schienenbieger wird mal mit Herrn Grube reden und - ZACK - kommt eine kleine Planänderung und schon wird da was abgerissen und dafür werden überall in der Stadt Schienen verlegt.....
graetz schrieb:

schienenbieger schrieb:

s21bau.tv schrieb:

Auf der Stuttgart 21 Baustelle geht es auch in den Ferien immer tiefer. Ausserdem weitere Vorarbeiten für die Bodenplatte und Blick hinter die alte Bahndirektion.

Jetzt ansehen:" Keine Ferien auf der Stuttgart 21 Baustelle| 18.08.16| #S21"

[abload.de]

Ab ca. 1:50 sieht man Bewehrungsarbeiten am Randgleistrog. Da erhält man schon einen recht guten Eindruck, wie breit der mal bis zur Außenmauer werden wird. Da wäre ja nach Entfernen der Innenschale locker noch Platz für ein zusätzliches Gleis innerhalb des Troges, so dass bei Bedarf für ein neuntes und zehntes Gleis eigentlich nur noch Bahnsteige außen drangehängt werden müssen.
Und das könnte man unter Ausschluss der Öffentlichkeit im Tunnelvortrieb so weit herstellen, dass zum Schluss nur noch die Innenschale entfernt und Gleise verlegt werden müssten.
Das erscheint mir doch weniger Aufwand zu sein, als ich bis jetzt vermutet hatte.
Und wie kommen die Züge da hin? Schiebebühne?

Schon mal was von Weichen gehört?

Zitat:
Wir sind hier nicht bei einer Modellbahn, daher bräuchte es auch entsprechend Vorarbeiten im Bereich der Vorfelder.

Wenn man 400 m-Bahnsteige am Rand will, dann ja. Wenn man aber mit 300 m auskommt, was für Regionalzüge immer reichen wird, dann reicht auch eine Überleitung innerhalb des Troges. Beides denkbar.

Zitat:
Auch diese Diskussion hatten wir schon und wenn da wirklich so viel Platz wäre, warum ist Heimerl entäuscht darüber, dass da eben kein Platz für weitere Gleise sind? Was weisst Du besser als einer der Väter des Projekts? Machst Du jetzt auch einen auf CH?

Vielleicht hat Heimerl sich die Maße in den Plänen noch nicht angeschaut?

Zitat:
Bedenke auch, dass hier auch wieder ein GWM erforderlich wäre, da hinter den Wänden Wasser sein wird. Das Geld dafür wird niemals kommen, da Dank S21 in den nächsten hundert Jahren Stuttgart keine zusätzlich Mittel mehr verdienen wird.

Müsste man mal nachschauen, ob in der Höhe - wir reden außerhalb des Troges ja nur noch von Bahnsteigniveau - überhaupt mit Grundwasser zu rechnen wäre. Und wenn, dann kann man die Arbeiten außerhalb des Troges auch im Rahmen einer Überdruckbaustelle ausführen.

Zitat:
Ausserdem: Nach den Plänen ist da kein Platz, egal, was Du aus dieser Sichtperspektive an einem Punkt zu sehen glaubst. LBBW und Technikgebäude stehen nach wie vor im Weg.

Die LBBW existiert unterhalb der Oberfläche in diesem Bereich nicht. Die Kellergeschosse beginnen erst im Bereich der hinteren Gebäudefront. Sieht man in den "Plänen".
Und am Technikgebäude sind es von Außenkante bis zur Gleisachse ziemlich genau 9 m. Jetzt kannst du rechnen: Gleisabstand 4,50 m, Gleisachse-Bahnsteigkante 1,66 m und Bahnsteig mind. 2,04 m. Der Rest sollte für eine neue Trogwand reichen, ohne das Technikgebäude versetzen zu müssen.

Wie gesagt, "nach den Plänen".

Ergänzung:
Hab noch mal kurz in die "Pläne" geschaut. Zwischen Gleisachse Gleis 8 und Außenwand Untergeschosse LBBW liegen ca. 17,5 m.

MfG




1-mal bearbeitet. Zuletzt am 2016:08:24:09:46:19.

Re: [Video] immer tiefer - keine Ferien auf der Baustelle

geschrieben von: graetz

Datum: 24.08.16 09:48

schienenbieger schrieb:


Schon mal was von Weichen gehört?

Wenn man 400 m-Bahnsteige am Rand will, dann ja. Wenn man aber mit 300 m auskommt, was für Regionalzüge immer reichen wird, dann reicht auch eine Überleitung innerhalb des Troges. Beides denkbar.

Das würde aber im gleiche Maße auch die jetzigen Gleise 1 und 8 einschränken und damit ein Viertel des jetzigen und fast die Hälfte des zukünftigen Bahnhofs. Wie gesagt - die Diskussion hatten wir schon mal inklusive der Modellbahnweichen, die ein Proler in den Plan gezeichnet hatte.

Zitat:
Vielleicht hat Heimerl sich die Maße in den Plänen noch nicht angeschaut?

Klar, Heimerl kennt die Pläne nicht. Der hat sicher keine Ahnung, wie S21 aussieht.

Zitat:
Müsste man mal nachschauen, ob in der Höhe - wir reden außerhalb des Troges ja nur noch von Bahnsteigniveau - überhaupt mit Grundwasser zu rechnen wäre. Und wenn, dann kann man die Arbeiten außerhalb des Troges auch im Rahmen einer Überdruckbaustelle ausführen.
Vergiss es! S21 verbrennt so viel Geld, dass die Bahn die nächsten Generationen keine Investitionen in diesem Umfang mehr in Stuttgart machen wird. Wenn nicht jetzt als Bauvorleistung (was auch schon dank der Kosten unmöglich ist), dann erst im nächsten Jahrhundert.
Zitat:


Die LBBW existiert unterhalb der Oberfläche in diesem Bereich nicht. Die Kellergeschosse beginnen erst im Bereich der hinteren Gebäudefront. Sieht man in den "Plänen".
Und am Technikgebäude sind es von Außenkante bis zur Gleisachse ziemlich genau 9 m. Jetzt kannst du rechnen: Gleisabstand 4,50 m, Gleisachse-Bahnsteigkante 1,66 m und Bahnsteig mind. 2,04 m. Der Rest sollte für eine neue Trogwand reichen, ohne das Technikgebäude versetzen zu müssen.

Wie gesagt, "nach den Plänen".

Die LBBW hat dort ihre EDV. Die haben schon jetzt ein Problem damit, dass da so nah am Rechenzentrum gebuddelt wird. Und die sind da ganz genau, hab selber schon im Rechenzentrum dort gearbeitet. Es wird da keine Erweiterungen geben, solange die LBBW dort ist. Es geht ja auch wesentlich(!) billiger und auch wesentlich(!) schneller: Einfach oben einige Gleise erhalten. Bei der Kostenlage ist das die einzige tatsächlich durchführbare Option.

Es gilt eh im Moment ganz offiziell die Prämisse "Erhalten vor Neubau".



3-mal bearbeitet. Zuletzt am 2016:08:24:09:54:29.
monza30 schrieb:

... @schienenbieger wird mal mit Herrn Grube reden und - ZACK - kommt eine kleine Planänderung und schon wird da was abgerissen und dafür werden überall in der Stadt Schienen verlegt.....

Es sollte sicher heißen ... Schienen verbogen ...

Sachliche Argumente wie von graetz sind leider nur wie Perlen vor die .... werfen
hjjaekel schrieb:
Es sollte sicher heißen ... Schienen verbogen ...



Nana... du willst doch nicht hergehen und @schienenbieger seine Visionen absprechen. Siehste doch an seinem Posting: einfach mal eben schnell ein paar Weichen eingebaut (Radien wie im Industriegleisanschluss sollten reichen, Hauptsache es sieht erstmal nach was aus) und quer durch die Räume der Anlieger die Schienen verbogen... ääähhh... gelegt - und schon kann man wieder Eisenbahn spielen. Ist wie bei der Modellbahn: wenn der Platz zu knapp wird, einfach ein Modul anbauen. Da nimmt man auch keine Rücksicht auf Plastikmännekes und Häuser... das muss der grossen Vision weichen, koste es was es wolle....
Und immer daran denken: die Bagger baggern.

Re: [Video] immer tiefer - keine Ferien auf der Baustelle

geschrieben von: graetz

Datum: 24.08.16 14:39

E 19 01 schrieb:

Und immer daran denken: die Bagger baggern.

und der Troller trollt ...
graetz schrieb:
und der Troller trollt ...

Und die Gegner giften sich ;-))

Re: [Video] immer tiefer - keine Ferien auf der Baustelle

geschrieben von: cs

Datum: 24.08.16 22:13

schienenbieger schrieb:
Da wäre ja nach Entfernen der Innenschale locker noch Platz für ein zusätzliches Gleis innerhalb des Troges, so dass bei Bedarf für ein neuntes und zehntes Gleis eigentlich nur noch Bahnsteige außen drangehängt werden müssen.
Und das könnte man unter Ausschluss der Öffentlichkeit im Tunnelvortrieb so weit herstellen, dass zum Schluss nur noch die Innenschale entfernt und Gleise verlegt werden müssten.
Das erscheint mir doch weniger Aufwand zu sein, als ich bis jetzt vermutet hatte.
Wenn ich das richtig weiß, sollen dort Leitungen verlegt werden, wird mit einem zusätzlichen Gleis also schwierig, ganz abgesehen davon, dass zwischen Gleis und Trogwand auch noch mindestens 2 m Bahnsteig passen müssten!
Ein zusätzliches Gleis geht nur direkt außerhalb des Bahnhofstrogs, zum Anschluss müsste dann im Bereich der Bahnhofsköpfe die Trogwand geöffnet werden, bautechnisch dürfte das kein größeres Problem sein, siehe z.B. der Anschluss der neuen Stadtbahnröhren an den Bestandstunnel Heilbronner Straße. Aber im Moment blockiert sich die Bahn die Option 9. & 10. Gleis durch den Düker Cannstatter Straße, bei dem Sie Ober- und Unterhaupt direkt neben dem Bahnhofstrog baut. Der müsste also bei einer Erweiterung auch noch umgebaut werden.
schienenbieger schrieb:
Ab ca. 1:50 sieht man Bewehrungsarbeiten am Randgleistrog. Da erhält man schon einen recht guten Eindruck, wie breit der mal bis zur Außenmauer werden wird. Da wäre ja nach Entfernen der Innenschale locker noch Platz für ein zusätzliches Gleis innerhalb des Troges, so dass bei Bedarf für ein neuntes und zehntes Gleis eigentlich nur noch Bahnsteige außen drangehängt werden müssen.
Da ist kein Platz, das sind keine zwei Meter! Und dieses Bankett wird später von der geschwungenen Außenwand"innenverkleidung" eingenommen werden, so dass der untere Wandabschluss mehr oder weniger direkt neben dem Randgleistrog liegen wird.

Die derzeit erkennbaren Bewehrungsränder sind übrigens nicht mit den späteren Bahnsteigkanten identisch. Davor kommen noch Medienkanäle und dann erst die Bahnsteigkanten. Die fertigen Bahnsteige werden also breiter als ihre jetzt schon erahnbaren massiven Betonkerne.

Ansonsten: LBBW, Technikgebäude, Bonatzbau und im Nordkopf auch die Unterfahrung der Bahndirektion engen den Trog derart ein, dass an eine Erweiterung ohne den Abriss oder die weitere Unterfangung dieser Gebäude nicht zu denken ist. Ebenso müsste man die Düker Nesenbach, Cannstatter Straße, Hauptsammler West und den Medienkanal wohl auch aufwändig verlängern, jeweils inklusive neuer Ober- oder Unterhäupter.

Und ein "mindestens 2,04 m" breiter Seitenbahnsteig wäre ebenso ein Witz wie die Verkürzung von dann 4 von 10 Bahnsteigkanten auf nur noch rund 300 m.

Insofern kann man davon ausgehen, dass der Bahnhofstrog so wie er jetzt gebaut wird für die nächsten 100 Jahre unabänderlich betoniert ist. Realistische Erweiterungen wären nur als entweder rechtwinklig dazu angeordneter Kopfbahnhof oder als wie auch immer kreuzende zweite und auch Regionalzugaufgaben übernehmende S-Bahn-Stammstrecke denkbar.
Tunnelmaus schrieb:

schienenbieger schrieb:
Ab ca. 1:50 sieht man Bewehrungsarbeiten am Randgleistrog. Da erhält man schon einen recht guten Eindruck, wie breit der mal bis zur Außenmauer werden wird. Da wäre ja nach Entfernen der Innenschale locker noch Platz für ein zusätzliches Gleis innerhalb des Troges, so dass bei Bedarf für ein neuntes und zehntes Gleis eigentlich nur noch Bahnsteige außen drangehängt werden müssen.
Da ist kein Platz, das sind keine zwei Meter!

Die Breite der mittleren Gleiströge ist 1,66 + 4,5 + 1,66 = 7,82 m
Die Breite der Außentröge bis zur Innenseite Trogwand beträgt 1,66 + 5,90 = 7,56 m
Die Wanddicke beträgt 1,00 m
Das heißt, die Kante eines zusätzlichen Außenbahnsteigs läge 26 cm innerhalb der Trogwand. Außerhalb der Trogwand bräuchte man deshalb nur noch Platz für Bahnsteige.
Maße laut Plan 7.1.5.21
An den Trogenden, z. B. im Bereich des Technikgebäudes, ist noch mehr Platz, weil die äußeren Gleise da nach innen schwenken.

Zitat:
Und dieses Bankett wird später von der geschwungenen Außenwand"innenverkleidung" eingenommen werden, so dass der untere Wandabschluss mehr oder weniger direkt neben dem Randgleistrog liegen wird.

Diese Innenschale ist offensichtlich kein tragendes Teil und kann deshalb bei Bedarf entfernt werden.

Zitat:
Die derzeit erkennbaren Bewehrungsränder sind übrigens nicht mit den späteren Bahnsteigkanten identisch. Davor kommen noch Medienkanäle und dann erst die Bahnsteigkanten. Die fertigen Bahnsteige werden also breiter als ihre jetzt schon erahnbaren massiven Betonkerne.
Ich meinte auch nicht die hohen Bewehrungsränder, sondern den abgerundeten Rand der Bewehrungsfläche mit erkennbar höherer Bewehrungsdichte als im Rest, den man ab 1:50 deutlich erkennen kann. Das dürfte der Bereich unter den Gleisen sein.
Die tatsächliche Bahnsteigbreite sieht man in echt ja auch an den Schalungen.

Zitat:
Ansonsten: LBBW, …

Hab ich oben schon erläutert. Die LBBW hat eine gebogene Gebäudefront. Wenn man die Sekante durch die Gebäudeecken als vordere und die Tangente über dem Kreisbogen als hintere Gebäudefront definiert, dann beginnen die Kellergeschosse erst im Bereich der hinteren Gebäudefront.
Der Freiraum zwischen Trog und LBBW-Keller ist in den Plänen nicht direkt bemaßt, dürfte aber über 9 m liegen (Plan 7.1.2.4).
Am Rand der Baugrube sieht die man die Kante eines Fundaments des Vorbaus der LBBW. Die Kellerwand liegt von dieser Kante aus 7,8 m weiter Richtung Gebäude (Bemaßung vorhanden).
Da ist also mehr Platz als nötig.
Die Fundamente, die in diesem Bereich noch von oben rein ragen, sollte man mit Bahnsteigen unterfahren können. Andererseits sind die so weit von der Bahnsteigkante entfernt, dass man sie auch mit Säulen auf dem Bahnsteig unterfangen könnte.

Zitat:
Technikgebäude, …

Gleis 1 schwenkt in diesem Bereich Richtung Vorfeld deutlich nach innen. Dadurch ergibt sich etwas mehr Freiraum als oben beschrieben. Zwischen einer Bahnsteigkante eines Außenbahnsteigs und der Außenseite des Technikgebäudes wären noch ca. 2,90 m Platz. Und weil der Trog nicht parallel zum Technikgebäude verläuft, sondern sich Richtung Bonatz vom Technikgebäude entfernt, wächst der Platz zwischen Trog und Technikgebäude und damit auch die Breite des Bahnsteigs.

Zitat:
Bonatzbau …

Ist nicht direkt bemaßt, es dürften aber rund 15 m Platz sein zwischen Trog und Bonatz. Da braucht man nicht drüber zu diskutieren. Ein entsprechend breiter Seitenbahnsteig wäre hier kein Problem.
Es gibt Pläne, da sind in diesem Bereich noch neue Kabelschächte eingezeichnet. Die zu verlegen dürfte kein Problem sein.

Zitat:
… und im Nordkopf auch die Unterfahrung der Bahndirektion engen den Trog derart ein, dass an eine Erweiterung ohne den Abriss oder die weitere Unterfangung dieser Gebäude nicht zu denken ist.

Die Bahndirektion ist zu weit weg, um hier irgendeine Rolle zu spielen.

Zitat:
Ebenso müsste man die Düker Nesenbach, …

Liegt weit genug im Vorfeld, dass er eine Abzweigung in diesem Bereich nicht behindern würde.

Zitat:
Cannstatter Straße, …

Zwischen Trogwand und Dükerhaupt (oben und unten) liegen 3 m Nichts (angegebenes Maß). Das würde den Bahnsteig auf wenigen Metern etwas einengen, wäre aber noch deutlich über Mindestmaß.

Zitat:
Hauptsammler West …

Nicht relevant. Der liegt weit genug im Nordkopf. Das Oberhaupt ist zu weit weg, als dass ich das überhaupt messen wollte und der untere Anschluss ist auch kein Problem.

Zitat:
und den Medienkanal …

Da hängen die aufsteigenden Schächte tatsächlich direkt an der Trogaußenwand. Die zu versetzen dürfte aber nicht das größte Problem sein.

Zitat:
… wohl auch aufwändig verlängern, jeweils inklusive neuer Ober- oder Unterhäupter.

Hatte ich ohne genaueren Blick in die Pläne auch mal vermutet. Aber die Maße sprechen für sich.

Zitat:
Und ein "mindestens 2,04 m" breiter Seitenbahnsteig wäre ebenso ein Witz …

Das beträfe nur wenige Meter am Bahnsteigende neben dem Technikgebäude, in einem Bereich, wo wahrscheinlich nie jemand ein- oder aussteigen wird.

Zitat:
… wie die Verkürzung von dann 4 von 10 Bahnsteigkanten auf nur noch rund 300 m.

Das wäre die Variante ohne Eingriff ins Vorfeld. Es geht aber auch anders.
Zwischen der letzten Weiche und dem Trog ist an allen vier Ecken noch genug Platz, um eine weitere Weiche einzubauen, die ein Außengleis auf kompletter Troglänge ermöglicht. Dazu müsste das Vorfeld von der jeweiligen Weiche bis zum Bahnhofstrog bis zur kompletten Breite des Bahnhofstrogs aufgeweitet werden. Ich sehe kein Bauwerk, das dem entgegenstünde.

Zitat:
Insofern kann man davon ausgehen, dass der Bahnhofstrog so wie er jetzt gebaut wird für die nächsten 100 Jahre unabänderlich betoniert ist.

Ich glaube auch nicht, dass man den Bahnhof jemals erweitern wird, aber die Maße, die man aus den Plänen herausziehen kann, sagen, dass es Platz für eine Erweiterung gäbe.

Zitat:
Realistische Erweiterungen wären nur als entweder rechtwinklig dazu angeordneter Kopfbahnhof oder als wie auch immer kreuzende zweite und auch Regionalzugaufgaben übernehmende S-Bahn-Stammstrecke denkbar.

Wie wär’s mit einer Hochbahn über dem Trog. Links und rechts ein paar Löcher in den Berg, Gleise dazwischen und fertig. ;-)
Ich denke, über das Thema Leistungsfähigkeit brauchen wir uns nicht mehr zu unterhalten. Da stecken mehr Reserven drin, als vielen lieb ist. In den letzten 25 Jahren wurde die Fahrplanleistung von 17 auf jetzt rund 20 Züge/h gesteigert. Wenn das so weiter ginge, hätte man in 100 Jahren mit 32 Zügen/h gerade mal die untere Grenze der Nennleistung des jetzt geplanten Knotens erreicht. Da der Trog selbst aber rund 39 Züge/h leisten kann, wären zuerst anderweitige Ausbauten nötig, z. B. Zulauf von Zuffenhausen.
Insofern sind Betrachtungen über die Erweiterung des Troges sowieso rein hypothetisch.

MfG
cs schrieb:

schienenbieger schrieb:
Da wäre ja nach Entfernen der Innenschale locker noch Platz für ein zusätzliches Gleis innerhalb des Troges, so dass bei Bedarf für ein neuntes und zehntes Gleis eigentlich nur noch Bahnsteige außen drangehängt werden müssen.
Und das könnte man unter Ausschluss der Öffentlichkeit im Tunnelvortrieb so weit herstellen, dass zum Schluss nur noch die Innenschale entfernt und Gleise verlegt werden müssten.
Das erscheint mir doch weniger Aufwand zu sein, als ich bis jetzt vermutet hatte.
Wenn ich das richtig weiß, sollen dort Leitungen verlegt werden, wird mit einem zusätzlichen Gleis also schwierig, ganz abgesehen davon, dass zwischen Gleis und Trogwand auch noch mindestens 2 m Bahnsteig passen müssten!

Ähm, Leitungen verlegen? Glaubst Du wirklich, dass das ein Problem sein könnte.

Es gibt auch Pläne, da ist der äußere Trog, also der hinter der Innenschale, sozusagen Gleis 0 und 9, laut Schraffur mit Zementestrich verfüllt. Das könnte man auf den ersten Blick sogar als Bauvorleistung für einen Gleistrog interpretieren.

Zitat:
Ein zusätzliches Gleis geht nur direkt außerhalb des Bahnhofstrogs, zum Anschluss müsste dann im Bereich der Bahnhofsköpfe die Trogwand geöffnet werden, bautechnisch dürfte das kein größeres Problem sein, siehe z.B. der Anschluss der neuen Stadtbahnröhren an den Bestandstunnel Heilbronner Straße. Aber im Moment blockiert sich die Bahn die Option 9. & 10. Gleis durch den Düker Cannstatter Straße, bei dem Sie Ober- und Unterhaupt direkt neben dem Bahnhofstrog baut. Der müsste also bei einer Erweiterung auch noch umgebaut werden.

siehe ausführliche Antwort auf Tunnelmaus

MfG
wenn alles kein Problem darstellt frage ich mich allerdings, warum man sich gegen den zusätzlichen bau wehrt und nicht einfach ein paar Schienen zusätzlich verbiegt. Dann würde man den Kritikern jede Menge Wind aus den Segeln nehmen....

Ach ja... würde ja noch mehr Ausgaben bedeuten. Und alles was KRITIKER fordern, bringt ja den Kostendeckel zum platzen, während alles was die Bahn versaubeutelt Geld bringt.... *sfg*

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