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 21 - Stuttgart 21 

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Erkennbarer Baufortschritt

geschrieben von: 1.Bauserie

Datum: 28.07.16 18:59

Hallole!

Zwischen dem Querbahnsteig und der Bahnhofshalle werden ja aktuell die beiden neuen Stege zur Überbrückung der Baugrube errichtet. Der neue an Gleis 11/12 war am Wochenende bereits offen, daher hatte ich gedacht, dass der alte Bahnsteig an Gleis 15/16 demnächst gesperrt wird. Aber weit gefehlt, es wurde der alte Bahnsteig 3/4 gesperrt, so dass man jetzt von Gleis 1 zur S-Bahn auch noch den Weg über Gleis 11 nehmen muss. Und der an sich schon viel zu schmale Querbahnsteig wird jetzt mit noch mehr Reisenden verstopft, so dass man zum Umsteigen noch mehr Zeit einplanen muss. Und der neue Steg an Gleis 5/6 mach nicht den Anschein, dass der innerhalb weniger Tage geöffnet werden könnte.

Danke schön!

Gruß
1.Bauserie


Fahr lieber mit der BUNDESBAHN

Re: Erkennbarer Baufortschritt

geschrieben von: Tunnelmaus

Datum: 28.07.16 20:09

Die Bahn muss sparen und versetzt deshalb die Einhausung des alten Stegs von Gleis 3/4 auf den neuen von Gleis 5/6. Ab dem 11.9. sollen beide neuen Stege in Betrieb sein: [www.bahnprojekt-stuttgart-ulm.de]

Wichtigster Satz: "Die Deutsche Bahn AG bittet für die geänderte Wegeführung während der Sommerferien um Verständnis."

(Aber da Bahnkunden bekanntlich ohnehin zu den verständnisvollsten Menschen der Welt gehören müssen, ist das natürlich kein Problem.)

Re: Erkennbarer Baufortschritt

geschrieben von: Tunnelmaus

Datum: 28.07.16 20:12

1.Bauserie schrieb:
Und der an sich schon viel zu schmale Querbahnsteig wird jetzt mit noch mehr Reisenden verstopft
P.S.: Das gehört übrigens zum S21-Reisendengewöhnungskozept, welches in Vorbereitung auf die spätere Inbetriebnahme des Tiefbahnhofs schon vor einigen Jahren angelaufen ist. Ist eben doch alles bestgeplant.

Re: Erkennbarer Baufortschritt

geschrieben von: Traumflug

Datum: 28.07.16 22:18

Tunnelmaus schrieb:
P.S.: Das gehört übrigens zum S21-Reisendengewöhnungskozept, welches in Vorbereitung auf die spätere Inbetriebnahme des Tiefbahnhofs schon vor einigen Jahren angelaufen ist. Ist eben doch alles bestgeplant.
Kein Witz, ich habe tatsächlich schon mit einer Reihe Leute gesprochen, die gar nicht verstehen können, wie man den Kopfbahnhof gut finden kann. Da wäre doch alles eng und staubig und kompliziert und so. Deren Horizont endet tatsächlich bei "muss alles neu gemacht werden".

Re: Erkennbarer Baufortschritt

geschrieben von: mental

Datum: 28.07.16 23:22

Traumflug schrieb:

Kein Witz, ich habe tatsächlich schon mit einer Reihe Leute gesprochen, die gar nicht verstehen können, wie man den Kopfbahnhof gut finden kann. Da wäre doch alles eng und staubig und kompliziert und so. Deren Horizont endet tatsächlich bei "muss alles neu gemacht werden".


Ja, mit dieser Strategie ist die Bahn extrem erfolgreich. das sieht man auch bei den Kosten und der Bauzeit: Es wird in den Medien (und damit auch in den Köpfen der weniger informierten) immer nur der Vergleich zur letzten Kosten/Zeitprognose gebracht. dass davor schon Milliarden dazu kamen und es sich um Jahre (wenn nicht Jahrzehnte!) verschoben hat, wird dabei aus dem Gedächtnis gedrängt.

Re: Erkennbarer Baufortschritt

geschrieben von: mcrx

Datum: 29.07.16 08:36

mental schrieb:
Ja, mit dieser Strategie ist die Bahn extrem erfolgreich. das sieht man auch bei den Kosten und der Bauzeit: Es wird in den Medien (und damit auch in den Köpfen der weniger informierten) immer nur der Vergleich zur letzten Kosten/Zeitprognose gebracht. dass davor schon Milliarden dazu kamen und es sich um Jahre (wenn nicht Jahrzehnte!) verschoben hat, wird dabei aus dem Gedächtnis gedrängt.

Von der Schweiz lernen, heißt eben Siegen lernen. Der GBT wurde ja auch ein Jahr früher fertig und hat keinen Rappen mehr gekostet als geplant.

Re: Erkennbarer Baufortschritt

geschrieben von: Rondrian

Datum: 29.07.16 08:59

Tunnelmaus schrieb:

Die Bahn muss sparen und versetzt deshalb die Einhausung des alten Stegs von Gleis 3/4 auf den neuen von Gleis 5/6. Ab dem 11.9. sollen beide neuen Stege in Betrieb sein: [www.bahnprojekt-stuttgart-ulm.de]

Wichtigster Satz: "Die Deutsche Bahn AG bittet für die geänderte Wegeführung während der Sommerferien um Verständnis."

(Aber da Bahnkunden bekanntlich ohnehin zu den verständnisvollsten Menschen der Welt gehören müssen, ist das natürlich kein Problem.)

Warum muss die Bahn denn nun "plötzlich" sparen? Richtig: Weil sie mit politisch korrekten Mondzahlen gerechnet hat. Nun fliegt ihr diese Mogelpackung auf die Füße!
Und weil die Bahn nun schreibt, dass ihr das natürlich ganz furchbar leid tut soll der genervte Pendler nun demütigst seine Klappe halten und den Mist einfach ertragen!

Sorry, aber hatte man nicht irgendwann mal großkotzig behauptet, man (also die Bürger) würden von den Bauarbeiten so gut wie nix mitbekommen? Es fiel da auch so ein Spruch mit Kopf und Gully...

Werte Tunnelmaus: Die Bahn und die Verantwortlichen für Murks21 haben dreist gelogen und Märchen in die Welt gesetzt. Nun werden sie daran gemessen! Und da soll bitte nicht der Fahrgast seine Klappe halten und den Mist schlucken, sondern die Bahn soll den Ärger und Spott, der ihr für ihre Lügen und Unfähigkeit entgegenschlägt mal demutsvoll ertragen und vor allem: Endlich anfangen es besser zu machen!

Gruß aus Ennepetal

Carsten

Re: Erkennbarer Baufortschritt

geschrieben von: mobaz

Datum: 29.07.16 09:21

Mit dem kleinen Unterschied, daß der GBT ein wirklicher Fortschritt für den europäischen Eisenbahnverkehr bedeutet und wenn die DBAG ihre Verträge einhalten würde, hätte Deutschland auch einen großen Nutzen davon. Aber leider ist kein Geld für solche Kleinigkeiten vorhanden, man muß ja das bestgeplante und am besten durchgerechnete Bahnprojekt Deutschlands bauen, das sicher im Zeitrahmen und ohne Kostenüberschreitung fertiggestellt wird.
Schönen Gruß
Maik

Re: Erkennbarer Baufortschritt

geschrieben von: graetz

Datum: 29.07.16 09:24

mcrx schrieb:

mental schrieb:
Ja, mit dieser Strategie ist die Bahn extrem erfolgreich. das sieht man auch bei den Kosten und der Bauzeit: Es wird in den Medien (und damit auch in den Köpfen der weniger informierten) immer nur der Vergleich zur letzten Kosten/Zeitprognose gebracht. dass davor schon Milliarden dazu kamen und es sich um Jahre (wenn nicht Jahrzehnte!) verschoben hat, wird dabei aus dem Gedächtnis gedrängt.

Von der Schweiz lernen, heißt eben Siegen lernen. Der GBT wurde ja auch ein Jahr früher fertig und hat keinen Rappen mehr gekostet als geplant.

In der Schweiz wurden die "Sachstände" immer zeitnah(!) und offen kommuniziert. GBT ist ja auch nur ein Teilprojekt von NEAT. Als die Kosten stiegen, hat man versucht, NEAT konstruktiv und sinnvoll zu kürzen.
Hier werden Mehrkosten erst Jahre nach den ersten durchstochenen Meldungen tatsächlich zugeben und anstatt Teile des Projekts zu überdenken, z.B. den Flughafenbahnhof, baut man munter weiter wie bisher und denkt sich "Optimierungen" aus, die auch in der Vergangenheit nie funktioniert haben.

Re: Erkennbarer Baufortschritt

geschrieben von: Kelle

Datum: 29.07.16 10:46

Traumflug schrieb:
Kein Witz, ich habe tatsächlich schon mit einer Reihe Leute gesprochen, die gar nicht verstehen können, wie man den Kopfbahnhof gut finden kann.

Vor einer Weile fuhr ich von Braunschweig nach Albstadt mit dem Zug, was ein Umsteigen in Stuttgart erforderte.
Wohlwissend, dass der ICE in Frankfurt kopf macht, reservierte ich mir nen Platz in Wagen eins oder zwei, um in Stuttgart optimierte Wege zu haben.

Blöd bloß, dass der ICE in umgekehrter Wagenreihung unterwegs war, und ich somit einmal den Bahnsteig entlang stiefeln durfte, um auf den Querbahnsteig zu kommen.

Aber ja, Kopfbahnhöfe sind geil.

Dagegen kann ein Bahnsteig, mit drei über die Länge verteilten Querstegen und dementsprechend vielen Zuwegen nie mithalten.
Sieht man ja in Berlin Hbf tief - im Gegensatz zu nem schnuckligen Kopfbahnhof absolut unbenutzbar und eine Zumutung an kurzen Wegen.

https://www.facebook.com/stiefeltour

Re: Erkennbarer Baufortschritt

geschrieben von: monza30

Datum: 29.07.16 11:27

Kelle schrieb:

Blöd bloß, dass der ICE in umgekehrter Wagenreihung unterwegs war, und ich somit einmal den Bahnsteig entlang stiefeln durfte, um auf den Querbahnsteig zu kommen.

Aber ja, Kopfbahnhöfe sind geil.


Prima dass du nun auch noch versuchst, die Unzulänglichkeiten der DB-AG dem Kopfbahnhof anzulasten. Dir sind auch keine "Argumente" zu dämlich um sie hier aufzuschreiben....

Re: Erkennbarer Baufortschritt

geschrieben von: graetz

Datum: 29.07.16 11:31

Kelle schrieb:

Traumflug schrieb:
Kein Witz, ich habe tatsächlich schon mit einer Reihe Leute gesprochen, die gar nicht verstehen können, wie man den Kopfbahnhof gut finden kann.

Vor einer Weile fuhr ich von Braunschweig nach Albstadt mit dem Zug, was ein Umsteigen in Stuttgart erforderte.
Wohlwissend, dass der ICE in Frankfurt kopf macht, reservierte ich mir nen Platz in Wagen eins oder zwei, um in Stuttgart optimierte Wege zu haben.

Blöd bloß, dass der ICE in umgekehrter Wagenreihung unterwegs war, und ich somit einmal den Bahnsteig entlang stiefeln durfte, um auf den Querbahnsteig zu kommen.

Aber ja, Kopfbahnhöfe sind geil.

Dagegen kann ein Bahnsteig, mit drei über die Länge verteilten Querstegen und dementsprechend vielen Zuwegen nie mithalten.
Sieht man ja in Berlin Hbf tief - im Gegensatz zu nem schnuckligen Kopfbahnhof absolut unbenutzbar und eine Zumutung an kurzen Wegen.

Gut, dass Du Dich noch daran erinnern konntest, dass K20 ein Kopfbahnhof ist. Was Dir aber mal wieder(!) aus Deinem Gedächtnis entsprungen ist, ist, dass K20 eine zusätzliche Querverbindung hatte, die jetzt der Baustelle geopfert wurde. Und ich bin sicher, dass man noch eine weitere für weniger als 10 Milliarden Euro hinkriegen würde.

Und wenn Du in Berlin von Tief auf Hoch oder umgekehrt umsteigen musst, hasst Du eine ware Treppenorgie vor Dir oder Du musst genau den einen Aufzug erwischen, der auf genau Dein Zielbahnsteig führt. Nur dass dieser eine Aufzug dann auch noch in jeder Shopping-Etage halt macht. Also bist Du auch da ewig unterwegs. Umsteigen in K20 ging aber mal richtig schnell.

Re: Erkennbarer Baufortschritt

geschrieben von: Kelle

Datum: 29.07.16 11:32

monza30 schrieb:
Prima dass du nun auch noch versuchst, die Unzulänglichkeiten der DB-AG dem Kopfbahnhof anzulasten. Dir sind auch keine "Argumente" zu dämlich um sie hier aufzuschreiben....

Auf einem Kopfbahnhof sind die Wege i.d.R. deutlich länger als in einem modernen Bahnhof mit verschiedenen/mehreren Verteilerebenen.

https://www.facebook.com/stiefeltour

Re: Erkennbarer Baufortschritt

geschrieben von: Gartenbahner60

Datum: 29.07.16 11:33

Kelle schrieb:
Blöd bloß, dass der ICE in umgekehrter Wagenreihung unterwegs war, und ich somit einmal den Bahnsteig entlang stiefeln durfte, um auf den Querbahnsteig zu kommen.
Na dann kannst Du Dich ja auch umgekehrte Wagenreihung im S21-Kelleloch freuen. Da stiefelst Du auf den schmalen Bahnsteigen noch an vielen anderen Stieflern in Gegenrichtung vorbei ...

Zitat:
Aber ja, Kopfbahnhöfe sind geil.
Wie das S21-Kellerloch auch ...

Wer Tippfehler findet, darf sie behalten ;-)

Meine kleine Moba:
[www.drehscheibe-online.de]

Datenkraken bitte nicht füttern!

Re: Erkennbarer Baufortschritt

geschrieben von: Paulson vom Dach

Datum: 29.07.16 11:34

Kelle schrieb:


Blöd bloß, dass der ICE in umgekehrter Wagenreihung unterwegs war, und ich somit einmal den Bahnsteig entlang stiefeln durfte, um auf den Querbahnsteig zu kommen.

Aber ja, Kopfbahnhöfe sind geil.


Ich dachte Du liebst Stiefeltouren?

Re: Erkennbarer Baufortschritt

geschrieben von: graetz

Datum: 29.07.16 11:52

Kelle schrieb:

Auf einem Kopfbahnhof sind die Wege i.d.R. deutlich länger als in einem modernen Bahnhof mit verschiedenen/mehreren Verteilerebenen.

Sorry, aber bitte(!) denke nach bevor Du sowas schreibst. Was oder wer hindert einen daran, solche Ebenen auch auf Kopfbahnhöfen zu bauen, sofern sie nicht schon längst vorhanden sind wie bei K20 vor der Baustelle?

Wenn tatsächlich dazu Bedarf wäre, wäre es heute auch möglich. Bei vielen Umsteigeverbindungen erlebe ich auch, dass diese am gleichen Gleis stattfinden. Das klappt natürlich umso besser, wenn man entsprechend Wahlmöglichkeiten bei der Gleisbelegung hat. Die ist bei K20 mehr gegeben als bei S21. Und Dein Lieblingsbeispiel Berlin: Da muss ich von Ebene 0 auf -2 oder +2 wechseln, beim Umsteigen von -2 auf +2 oder umgekehrt und dann noch den Bahnsteig entlang zu meinem Waggon. Kürzer ist das auch nicht.
Bei S21 führen die Ebenen auch über die Gleise. Es sind also mehr Höhenunterschiede zu überwinden, als bei vielen anderen Kopf- und Durchgangsbahnhöfen. Du siehst eine Systematik zwischen Art des Bahnhofs und den Laufwegen, die nicht existiert.

Re: Erkennbarer Baufortschritt

geschrieben von: Kelle

Datum: 29.07.16 11:55

graetz schrieb:
Gut, dass Du Dich noch daran erinnern konntest, dass K20 ein Kopfbahnhof ist. Was Dir aber mal wieder(!) aus Deinem Gedächtnis entsprungen ist, ist, dass K20 eine zusätzliche Querverbindung hatte, die jetzt der Baustelle geopfert wurde.

Oh, geht Dir gerade wieder einer ab, weil mir was entfallen ist?

Wenn ich zum Querbahnsteig will, weil dort die DB Lounge ist, was nutzen mir dann Querverbindungen?

Oder um Deinen Rollstuhl-Faible zu befriedigen: Denen nutzen Querverbindungen mit bösen Fahrstühlen gar nix, die müssen halt über den Querbahnsteig.

https://www.facebook.com/stiefeltour

Re: Erkennbarer Baufortschritt

geschrieben von: alfons95

Datum: 29.07.16 11:56

mcrx schrieb:
Von der Schweiz lernen, heißt eben Siegen lernen. Der GBT wurde ja auch ein Jahr früher fertig und hat keinen Rappen mehr gekostet als geplant.
Das ist so pauschal nicht richtig, der GBT hat mehr gekostet, als ursprünglich geplant: [de.wikipedia.org]

Re: Erkennbarer Baufortschritt

geschrieben von: Florian Ziese

Datum: 29.07.16 11:57

Kelle schrieb:

monza30 schrieb:
Prima dass du nun auch noch versuchst, die Unzulänglichkeiten der DB-AG dem Kopfbahnhof anzulasten. Dir sind auch keine "Argumente" zu dämlich um sie hier aufzuschreiben....

Auf einem Kopfbahnhof sind die Wege i.d.R. deutlich länger als in einem modernen Bahnhof mit verschiedenen/mehreren Verteilerebenen.

Und woher kommst du zu dieser Kenntnis? Es kommt lediglich auf die Anzahl Unterführungen an. In Durchgangsbahnhöfen war der Druck natürlich höher, eine Unterführung einzubauen, weil da zuvor die Leute über die Gleise gehen mussten, während man im Kopfbahnhof mehr sparen konnte und die Leute trotzdem aus den Gleisen bekam. Dass es in dem nicht gerade unbedeutenden Bahnhof München bis heute zu keiner Unter-/Überführung gereicht hat ist da absolut unverständlich (in Stuttgart und Frankfurt wurden hingegen welche gebaut, wenn auch recht sparsam). Aus Kostensicht ist der Kopfbahnhof so sogar im Vorteil, da man sich das Geld für die sonst nötige Unterführung sparen konnte.
Nur wenn einmal eine Unterführung da ist, dann ist der "Vorteil" des Durchgangsbahnhof schon weg. Und wenn es mehr Unterführungen gibt, dann kann es sogar besser. Zum Beispiel Zürich HB, dort hat man trotz Kopfbahnhof kürzere Wege als in vielen deutschen Durchgangsbahnhöfen, wo man oft recht sparsam mit Unterführungen ist.

Und das beste, ursprünglich hatte Zürich überhaupt keine Unterführungen (Stuttgart hatte die Reisenden früher als in Zürich eine...), die wurden alle bei laufendem Betrieb gebaut. Zuerst eine für den Gepäckverkehr etc. Dann für die S-Bahn eine Unterführung, dieser wurde auf Bahn 2000 hin massiv verbreitert. Und jetzt für die Durchmesserlinie kam noch eine weitere Unterführung dazu, da wegen der höheren Zugzahl pro Gleis dort die Fahrgastverteilung schwieriger wird.
Zudem gibt übrigens noch weitere Tunnel für die nicht gebaute Stadtautobahn und die Sihl (die ist original, ursprünglich war das eine einfach Brücke, als der Bahnhof noch komplett östlich lag), eigentlich ist fast der ganze Bahnhof inzwischen unterhöhlt, wenn man alle Zwischenwände gleichzeitig sprengen würde, würde die Bahnhofshalle einfach am Stück eine Etage tiefer stehen :-).

Gruss

Florian



2-mal bearbeitet. Zuletzt am 2016:07:29:11:59:24.

Re: Erkennbarer Baufortschritt

geschrieben von: Kelle

Datum: 29.07.16 11:58

Gartenbahner60 schrieb:
Na dann kannst Du Dich ja auch umgekehrte Wagenreihung im S21-Kelleloch freuen. Da stiefelst Du auf den schmalen Bahnsteigen noch an vielen anderen Stieflern in Gegenrichtung vorbei ...

Nöö, da passiert das, was in Berlin Hbf tief passiert: 99% der Reisenden gehen zur nächsten Treppe.
Ohne Gegenrichtung oder so.

https://www.facebook.com/stiefeltour

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