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 21 - Stuttgart 21 

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In dieses Forum gehören alle Diskussionen und News zum Thema "Stuttgart 21". - Eine dringende Bitte an alle Beitragsverfasser: Sachlich bleiben - ganz gleich, ob man für oder gegen dieses Projekt ist. Beleidigungen und Verleumdungen sind auch in diesem Forum NICHT gestattet!
Wir alle hören das Ohrenbetäubende Schweigen unserer Befürworter.

Doch gerade erschien ein sehr spannender Artikel in der Winnender Zeitung:

Zitat:
„Weiter ärgern oder fertig bauen?“, stand bereits auf einem der Plakate, mit dem das Bündnis „Rems und Murr für S 21“ im November 2011 vor der Volksabstimmung zu Stuttgart 21 an die Öffentlichkeit ging. Damals sollte S 21 höchstens 4,5 Milliarden Euro kosten. Oberbürgermeister aus dem Kreis hatten sich bereits 2010 zusammen mit 18 OB-Kollegen aus der Region für das Projekt ausgesprochen, darunter Andreas Hesky (Waiblingen), Matthias Klopfer (Schorndorf) und Christoph Palm (Fellbach). Fünf Jahre später sind die Kosten für das Projekt aus dem Ruder gelaufen. Statt 4,5 Milliarden Euro soll S 21 bis zu zehn Milliarden Euro kosten, warnt der Bundesrechnungshof vor der Kostenexplosion. Wir befragten S-21-Unterstützer von damals, wie sie heute zu Stuttgart 21 stehen.

Zitat:
„Eines der bestdurchgeplanten Projekte.“

Jochen Haußmann 2011 über S 21.

Jochen Haußmann, FDP-Landtagsabgeordneter und Kreisrat: „Die Frage „Aussteigen oder weiterbauen“ stellt sich nicht. Selbst Verkehrsminister Hermann hat am 13. Juni erklärt, dass ein Ausstieg aus Stuttgart 21 auch unter Hinweis auf die Volksabstimmung im Jahre 2011 nicht infrage komme. Denn es gibt gültige Verträge.

Die Deutsche Bahn AG ist Bauherr des Projekts und hat dieses zu finanzieren. Es handelt sich um ein sogenanntes eigenwirtschaftliches Projekt. Die Bahn geht bisher weiterhin davon aus, den Kostenrahmen halten zu können. Die jetzt bekanntgewordene Befürchtung des Bundesrechnungshofs ist ein vertrauliches, bisher nicht veröffentlichtes Papier, dessen Inhalt ich nicht kenne und deshalb auch nicht bewerten kann. Wird der genannte Kostenrahmen überschritten, kommt die Sprechklausel aus dem Finanzierungsvertrag zum Zuge. Die Projektpartner, also auch die Landesregierung, müssen dann entscheiden, wie sie damit umgehen. Zunächst einmal sind die Bahn und der Bund in der Pflicht.“

Zitat:
Wir sind der Ansicht, dass Stuttgart 21 und das Bahnprojekt Stuttgart-Ulm als Europas größtes Verkehrsprojekt für das Land Baden-Württemberg, die Region Stuttgart insgesamt und für jede einzelne Kommune eine einmalige Entwicklungschance darstellen.

Gemeinsame Erklärung der Oberbürgermeister, 2010

Andreas Hesky, Oberbürgermeister der Stadt Waiblingen, Kreis- und Regionalrat der Freien Wähler: „Stuttgart 21 ist gemeinsam mit der Neubaustrecke nach Ulm ein enorm wichtiges Vorhaben für Baden-Württemberg. Es ist richtig, eine strenge Kosten- und Bauzeitenkontrolle durchzuführen, um auf Risiken frühzeitig hinzuweisen. Bisher hat die Bahn als Vorhabenträgerin in diesen Punkten (leider nicht nur in diesen) keine Glanzleistungen erbracht. Das Gutachten des Bundesrechnungshofes liegt mir nicht vor. Daher kann ich nicht beurteilen, ob es sich um zwingende Mehrkosten handelt oder ob man durch Optimierungen zur Kostenreduktion beitragen kann oder ob auf Risiken hingewiesen wird. Ich gehe des Weiteren davon aus, dass bei den Baukosten nicht nur Stuttgart 21, sondern auch die Neubaustrecke dabei ist. . . Fakt ist eben auch, dass die Ansprüche der Gesellschaft an das Bauvorhaben im Laufe der Zeit immer höher wurden, um es noch realisierbar zu machen. Auf die notwendigen Ausgleichsmaßnahmen weise ich hin.

Ich stehe nach wie vor zu Stuttgart 21, weil es ein Infrastrukturprojekt ist, das uns weit mehr volkswirtschaftlichen Schaden kosten kann, wenn man es nicht umsetzen würde, da die Region Stuttgart von den großen Bahnachsen abgehängt würde. Daher ist eine strenge Kosten- und Bauzeitenkontrolle und genaue Prüfung des Gutachtens erforderlich.

Die Finanzierung des Gesamtprojekts liegt auf mehreren Schultern. Eine höhere Mitfinanzierung durch den Verband Region Stuttgart - und damit der Kommunen - kann es nicht geben, da der Kostenanteil gedeckelt ist und sich auf den Mehrwert für den ÖPNV in der Region bezieht. Klar ist aber auch: Stuttgart 21 mit der Neubaustrecke Stuttgart - Ulm darf kein zweiter Flughafen Berlin-Brandenburg oder keine zweite Elbphilharmonie werden.“

Harald Raß, SPD-Fraktionsvorsitzender in der Regionalvertretung, aus Fellbach: „Alle Beteiligten gehen davon aus, dass Stuttgart 21 fertig gebaut wird. Ich auch. Das Projekt jetzt abzubrechen, würde einen jahrzehntelangen Stillstand beim Ausbau der Schieneninfrastruktur in der Region Stuttgart bedeuten.

Da die Bahn Bauherr und der Bund Eigentümer der Bahn ist, bleibt es auch deren Aufgabe, die Kosten einschließlich der Mehrkosten zu tragen. Landeshauptstadt, Region und Land haben ihren jeweiligen Finanzierungsanteil festgeschrieben. Daran werden wir festhalten.“
Zitat:
„Unseriöses Verwirrspiel selbst ernannter Experten“ Matthias Pröfrock über die Ausstiegskosten, die 2011 zwischen 227 Millionen Euro (S-21-Gegner) und 1,5 Milliarden Euro (S-21-Befürworter) schwankten.

Christoph Palm, Oberbürgermeister der Stadt Fellbach: „Im Jahre 2010 habe ich den Aufruf „Oberbürgermeister pro S 21“ unterzeichnet, weil ich von diesem Projekt und dessen Sinnhaftigkeit inhaltlich überzeugt bin – und dies gilt bis heute. Allerdings war damals die aktuelle finanzielle Entwicklung bedauerlicherweise so nicht absehbar. Besonders ärgerlich und nicht entschuldbar ist die Art und Weise der Informationspolitik und die keineswegs transparente Kommunikation der Bahn in dieser Sache. Dafür gibt es aus meiner Sicht keine zu rechtfertigenden Gründe. Doch ich halte den „point of no return“ in Sachen S 21 für längst überschritten und betrachte die scheinbare Alternative „Aussteigen oder weiterbauen?“ weder als zielführend noch als den sachlichen Notwendigkeiten gerecht werdend.

Meines Erachtens führt kein Weg daran vorbei, dass die Projektpartner gemeinsam eine Finanzierungslösung finden müssen. Wobei ich allerdings nicht der Auffassung bis, dass alle Beteiligten im gleichen Verhältnis nachzulegen haben, sondern dass sich die Verantwortlichkeiten auch bei der Nachfinanzierung klar widerspiegeln müssen.“

Matthias Klopfer, Oberbürgermeister der Stadt Schorndorf und SPD-Kreisrat: „Weiterbauen. Verbunden mit der Transparenz auf beiden Seiten: Bundesrechnungshof soll seine Berechnungen vorlegen, Bahn soll ihre aktualisierten Kostenberechnungen ebenfalls offenlegen und zum Gutachten des Bundesrechnungshofs Stellung beziehen.

Mehrkosten? Noch ist offen, ob es zu Mehrkosten kommt. Deshalb muss sich die Bahn schnell zum Gutachten des Bundesrechnungshofs äußern. Wenn es zu Mehrkosten käme, ist es klar geregelt: Muss die Bahn übernehmen. Es gibt zwar eine „Sprechklausel“, Land und Region hatten aber immer betont, dass der Zuschuss gedeckelt ist. Mehrkosten könnten ausschließlich für Maßnahmen übernommen werden, die nach der Vereinbarung hinzukamen, z.B. Gäubahntrasse für die S-Bahn.“
Zitat:
„Wir sind vom großen Mehrwert von Stuttgart 21 für uns alle - von der internationalen und regionalen Mobilität im Bahnverkehr über den Städtebau bis zur Ökologie - überzeugt und sehen zu Stuttgart 21 keine tragfähige Alternative!“

Erklärung der Oberbürgermeister

Reinhold Sczuka, Bürgermeister in Althütte und CDU-Fraktionsvorsitzender im Kreistag: „Bei diesem wichtigen Infrastrukturprojekt nicht nur für Stuttgart, sondern für die Region und das ganze Land, gibt es nur eine klare Aussage: zügig weiterbauen und fertigstellen.

Bei den Mehrkosten müssen sich die Projektpartner verständigen. Auch über die Fragen, wer für welche Mehrkosten verantwortlich ist.“

Dr. Joachim Pfeiffer
, CDU-Bundestagsabgeordneter und CDU-Fraktionsvorsitzender in der Regionalversammlung: Aussteigen oder weiterbauen? Natürlich weiterbauen!

Wer soll die Mehrkosten bezahlen? Es gibt eine klare Vertragslage. Die gilt. An Spekulationen zu internen Zwischenberichten des Bundesrechnungshofes beteilige ich mich nicht.

Claus Paal, CDU-Landtagsabgeordneter im Wahlkreis Schorndorf und Präsident der IHK-Bezirkskammer: „Das Projekt Stuttgart 21 und die Neubaustrecke nach Ulm waren und sind der richtige Schritt in die Zukunft des Schienenverkehrs in Süddeutschland. Niemand möchte heute mehr die seinerzeit ebenfalls umstrittene Neubaustrecke nach Mannheim missen. So wird es eines Tages mit diesem Projekt auch laufen. Für Stuttgart und die Region Stuttgart bieten sich dadurch außerdem große verkehrliche und städtebauliche Potenziale. Deshalb ist die Antwort ganz klar: weiterbauen. Eine Alternative, sofern es überhaupt eine gäbe, müsste sowieso erst geplant und finanziert werden. Und ob die Bahn dies tut, stelle ich infrage. Und ganz sicher läge ein viele Jahre dauernder Baustopp vor uns.

Die Volksabstimmung bezog sich auf die Landesbeteiligung von 930,6 Millionen Euro. Mehrkosten und Risiken waren zum Zeitpunkt der Volksabstimmung nicht bekannt. Eine zusätzliche Beteiligung des Landes ist daher nicht von dem Bürgervotum gedeckt. Die Mehrkosten und Risiken sollten daher insbesondere von denen getragen werden, die sie zu verantworten haben. Für notwendige, aber nicht budgetierte Leistungen und nicht realisierbare Einsparpotenziale ist dies die DB AG als Verantwortliche für die Fehlkalkulationen. Allerdings muss der Bahn das Recht zugestanden werden, bei Kostenmehrungen, die sie nicht zu verantworten hat, den Verursacher anzusprechen.“

Nicht auf unsere Umfrage geantwortet haben bis Donnerstagnachmittag: Matthias Pröfrock, ehemaliger CDU-Landtagsabgeordneter im Wahlkreis Waiblingen, und Hartfrid Wolff, ehemaliger FDP-Bundestagsabgeordneter.

[www.zvw.de]

Bitte lest alle auch das Original, auch die Leserkommentare sind sehenswert!

Dazu auch Kommentare bei den Parkschützern, die den Artikel zuerst entdeckt haben:

[www.parkschuetzer.de]



2-mal bearbeitet. Zuletzt am 2016:07:08:17:31:27.
mental schrieb:

Wir alle hören das Ohrenbetäubende Schweigen unserer Befürworter.

Doch gerade erschien ein sehr spannender Artikel in der Winnender Zeitung:


Da sind ja doch noch Stimmen, die die "guten Argumente" des Projekts betonen. Hätte nicht gedacht, dass es die noch gibt. Selbst die Bahn selbst macht das nicht mehr. Aber es scheint tatsächlich so zu sein, dass sich gewisse Leute lieber einen Arm abhacken würden, als dass sie mal einen Fehler zugeben. Einige klammern sich immer noch an Lügen: Mehrkosten waren ja zum Zeitpunkt der VA nicht bekannt oder Stuttgart wäre sonst vom Fernverkehr abgehängt.

Aber ich lese bei allen(!) heraus, dass sie es toll finden, dass irgendetwas in ihrer Region investiert wird, solange(!) sie nicht dafür zahlen müssen, sondern "nur" Bund und Bahn. Aus dieser Position kann man natürlich leicht für das Projekt sein - kostet ja für die nicht mehr. Aber da auch der Bund nichts dazugeben will (warum auch? Ist doch ein privatwirtschaftliches Projekt) und die Bahn nichts mehr zugeben kann, da pleite, ist auch das natürlich nur trügerisches Wunschdenken, dass die Region da etwas "geschenkt" bekommt. Der Kampf ums Geld ist es, was S21 wahrscheinlich zusammen mit den ungeklärten technischen Aspekten noch in die Länge ziehen wird.

Berlin liefert da neben BER noch ein anderes Vorbild: [de.wikipedia.org]

Zitat:
Die Bauarbeiten wurden 1974 wieder eingestellt.
Das Projekt geriet schon bald nach Baubeginn durch steigende Baukosten in die Schlagzeilen. Im Jahr 1974 musste die Bauträgergesellschaft Insolvenz anmelden, woraufhin die Bauarbeiten eingestellt wurden. Aufgrund einer Bürgschaft in Höhe von 42 Millionen Mark (in heutiger Kaufkraft 61 Millionen Euro) musste der Senat für die Schulden der Architektin aufkommen. Finanzsenator Heinz Striek (SPD) und Bausenator Rolf Schwedler (SPD) hatten dem Bauprojekt leichtfertig vertraut und die Bürgschaft unterzeichnet. Zudem waren 35 Millionen Mark für die Verkehrsbauten im Kreisel versprochen worden und Mittel bereits geflossen.
Nachdem zwischenzeitlich bereits über eine Sprengung der Bauruine nachgedacht worden war, wurde das Gebäude im Jahr 1977 von Becker & Kries ersteigert, die den Kreisel für 95 Millionen Mark fertigstellten.

Einfach Insolvenz anmelden oder verkaufen scheidet natürlich bei S21 aus. Aber dass alle öffentlichen Hände einspringen, um eine Bauruine zu verhindern, wird (nach jahrelangen Verzögerungen) wohl passieren. Bei S21 heisst das ja liebevoll "Fakten schaffen".



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 2016:07:08:18:59:20.
Es ist bezeichnend, wie sämtliche befragte Politiker – entgegen besseren Wissens – stereotyp auf die hohe Bedeutung von S21 verweisen. Wie sie die Verantwortung für jahrelange Bauverzögerungen und massive Kostensteigerungen unisono an die Deutsche Bahn abwälzen (sofern Mehrkosten nicht gar komplett geleugnet werden). Wie sie suggerieren, eine strenge Kosten- und Bauzeitenkontrolle könne das notleidende Projekt retten.

Kein Wort hingegen der Selbstkritik oder der Verantwortungsübernahme für Fehlgeschätztes oder Misslungenes. Wer jedoch keine persönliche Verantwortung für eine Sache übernehmen will, kann keine Gestaltungskraft nach eigenen, souveränen Vorstellungen entwickeln. Die Statements für einen "alternativlosen Weiterbau von S21" verkommen somit zu Phrasen willfähriger Parteifunktionäre, denen es um Vieles, aber bestimmt nicht um die Verbesserung der regionalen Schieneninfrastruktur geht. Und wohl auch noch nie ging.

Es sollte den Vertretern der etablierten Parteien zu denken geben, wenn mittlerweile immer mehr altgediente Eisenbahner und S21-Befürworter den Abgeordneten der "Linken" die höchste Glaubwürdigkeit in dieser Angelegenheit zubilligen.
Es glaubt doch niemand, dass die Politiker tatsächlich Ahnung von Eisenbahn haben.... und die Befragten lassen auch keinen Zweifel daran, dass sie sich damit vor ihren Statements befasst haben. Die reden nur das nach, was ihnen gesagt wurde. Und das ist nunmal das hohe Lied der Geldverschwendung und des Immobilienhandels. Der ein oder andere aus dem haufen wird sogar tatsächlich überzeugt sein, dass dieses Projekt etwas Positives für den Bahnverkehr haben wird. Aber denen kannst du auch erzählen, dass der Weihnachtsmann am Nordpol eine Spielzeugfabrik unterhält.
Immerhin, die meisten der Stimmen betonen den Kostendeckel. Und beinahe alle kritisieren die DB. Der Jubel klang schon mal selbstbewusster.

Dass diese Leute reihenweise zu Gegnern mutieren ist sowieso unwahrscheinlich, denn dann würden sich diese Leute eingestehen, einen Fehler gemacht zu haben. Politiker machen sowas niemals. Dafür hat die Suche nach einem schwarzen Peter begonnen. Das ist gut.

Auch die Gemeinden zahlen mit

geschrieben von: Mijk

Datum: 09.07.16 00:00

{Zitat] ...ich lese bei allen(!) heraus, dass sie es toll finden, dass irgendetwas in ihrer Region investiert wird, solange(!) sie nicht dafür zahlen müssen, sondern "nur" Bund und Bahn... [Zitat Ende]

Alle möglichen Gemeinden werden sehr wohl zur Kasse gebeten, und zwar jede einzelne, wie dieser Überblick zeigt:

[www.kopfbahnhof-21.de]

Real + Satire = WAHRHEIT ! Danke Volker Lösch, Christine Prayon & Co. ! -----> [youtu.be]

http://image.spreadshirtmedia.net/image-server/v1/compositions/110319200/views/1,width=190,height=190,appearanceId=1.png/bahnhofsgegner-t-shirt-seid-ihr-noch-ganz-dicht_design.png




1-mal bearbeitet. Zuletzt am 2016:07:09:00:02:55.
Suche nach einem Schuldigen? Och... da gibt's doch einen Herrn Kefer... einen Herrn Grube.... oder einen von Denen, die schon gegangen sind....
Bei den Politikern bietet sich ein Herr mappus an.... der kriegt eh nie wieder ein Bein auf den Boden.... oder Oettinger.

Re: Auch die Gemeinden zahlen mit

geschrieben von: graetz

Datum: 09.07.16 12:27

Mijk schrieb:

{Zitat] ...ich lese bei allen(!) heraus, dass sie es toll finden, dass irgendetwas in ihrer Region investiert wird, solange(!) sie nicht dafür zahlen müssen, sondern "nur" Bund und Bahn...

Alle möglichen Gemeinden werden sehr wohl zur Kasse gebeten, und zwar jede einzelne, wie dieser Überblick zeigt:

[www.kopfbahnhof-21.de]

Diese Beträge sind in den Haushaltsplänen ja schon lange mit drin und von der Höhe her nicht so schmerzhaft. In vier Jahren hören ja die Zahlungen auch wieder auf. Ich meine nur, dass die denken und wollen, dass es keine weiteren Geldmittel aus ihren Kassen dazu gibt.
monza30 schrieb:

Suche nach einem Schuldigen? Och... da gibt's doch einen Herrn Kefer... einen Herrn Grube.... oder einen von Denen, die schon gegangen sind....
Bei den Politikern bietet sich ein Herr mappus an.... der kriegt eh nie wieder ein Bein auf den Boden.... oder Oettinger.

Glaubst Du im Ernst auch nur Einem von denen würde man ans Leder gehen? Böcke wie BER und S21 fallen unter "dumm gelaufen, konnte doch Keiner wissen"! Und solange nicht endlich mit dem Posten eines Verantwortlichen eines solchen Projektes auch tatsächliche Verantwortung in Form von Haftung für so einen Bockmist wie er bei diesen beiden Projekten lief und läuft einhergeht wird sich daran NICHTS ändern! Und die Wahrscheinlichkeit für eine entsprechende Änderung halte ich für äußerst gering...

Man lasse sich das mal auf der Zunge zergehen: Die tatsächlich Verantwortlichen beim BER haben KEINERLEI Repressalien auferlegt bekommen, obwohl mehr als nur offensichtlich ist, dass sie ihren Job nicht gemacht haben (Argument: Weil da so viele Leute an dem Mist beteiligt waren könne man die nicht dafür dran kriegen) , den Pressesprecher, der nichts Anderes tat, als die Wahrheit zu sagen, der wurde umgehend gefeuert und zwar genau von denen, die bei dem Mist die dreckigen Fäden in der Hand haben... "G'schmäckle" hat das schon lange nicht mehr, das stinkt zum Himmel, wenn man den Whistleblower am höchsten Mast hängt und die wahren Verbrecher einfach weitermachen!

Braune Besorgtbürger gehen auf die Jagd nach Ausländern, weil sie denen vorwerfen sie seien Sozialschmarotzer und Wirtschaftsflüchtlinge die ihnen etwas "wegnehmen" würden. Vielleicht sollten sie mit ihren Fackeln und Mistgabeln statt zum nächsten Asylantenheim mal lieber zu den Häusern von Leuten wie Mappus, Grube, Oettinger und Konsorten gehen...da wären sie nämlich an einer wesentlich besseren Adresse, wenn sie jemanden suchen, der an ihre Kohle will!

Gruß aus Ennepetal

Carsten
selbstverständlich glaube ich NICHT daran, dass irgendjemand an den Hammelbeinen gezogen wird. Nur eben: WENNS DENN SEIN MUSS, bieten sich die eh schon geschaßten ja an.... oder die, die man schlachten will. Grube zum Bleistift... der hats ja nicht mit begonnen, der hats auch nur geerbt. der soll garantiert seinen Stuhl abgeben, an Herrn Po-Fallera wie ich meine. Grube tut ja auch hin und wieder schon so, als ob er senil würde.... wenn er von selbstfahrenden Zügen redet und solche Themen... der will doch weg vom Klotz am Bein, bevor sein Name komplett verbrannt ist

Re: Auch die Gemeinden zahlen mit

geschrieben von: 44 115

Datum: 09.07.16 20:57

Hallo Mijk,
Du musst langsam Deine Signatur ändern,in"10.000 Millionen"...
Ran an die Tasten!Schönen Sonntag!
Olaf
mental schrieb:
Doch gerade erschien ein sehr spannender Artikel in der Winnender Zeitung:
Da sind doch eine Menge realistische Kommentare dabei?

Und in einem muss ich zustimmen: Bisher ist der Rechnungshofbericht zwar angesichts unserer Erfahrungen mit der DB als ernst zu nehmend einzustufen, aber dennoch erstmal "nur" ein in den Medien lanciertes Gerücht. Komplett gesehen und gelesen hat ihn ja offensichtlich noch kaum jemand.

graetz schrieb:
Da sind ja doch noch Stimmen, die die "guten Argumente" des Projekts betonen. Hätte nicht gedacht, dass es die noch gibt.
Aber sicher. Die mit S21 verbundenen Vorteile (wenn es denn fertig gestellt wird) verschwinden ja nicht alleine deshalb, weil S21 sich nicht mehr rechnet und die Vorteile also zu teuer erkauft werden.

Über eines müssen sich die Projektpartner allerdings klar sein: Solange sie es sich einfach machen und auf den alten Kostendeckel verweisen, schieben sie das Problem nur in die Zukunft hinaus. Der Tag wird kommen, an dem es nochmal um die Verteilung von Mehrkosten in noch unbekannter Höhe gehen wird. Dann wird nochmal neu gepokert und verhandelt - und je länger man das hinausschiebt, desto weniger Handlungsalternativen wird es dann geben, desto unwahrscheinlicher und teurer ein Projektstopp oder eine Umplanung und desto höher das Erpressungspotential der DB als Bauherrin mit dem Faktum der immer sichtbareren Bauruine und des von Jahr zu Jahr mehr verlotternden alten Kopfbahnhofs.
Tunnelmaus schrieb:

..... desto höher das Erpressungspotential der DB als Bauherrin mit dem Faktum der immer sichtbareren Bauruine und des von Jahr zu Jahr mehr verlotternden alten Kopfbahnhofs.....

Nein, so etwas traust Du der Bahn zu?
Also die Gegner trauten der Bahn das von Anfang an zu, bereits beim Abriss des Nordflügels. Ja, sie gingen sogar davon aus, daß es so kommen würde und warnten immer wieder davor, vor unabsehbaren Kosten und einer Bahn die emsig bemüht war, vor allem viel zu zerstören um Fakten und Erpressungspotential zu schaffen.
Aber Du?



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 2016:07:10:19:41:12.
Tunnelmaus schrieb:



graetz schrieb:
Da sind ja doch noch Stimmen, die die "guten Argumente" des Projekts betonen. Hätte nicht gedacht, dass es die noch gibt.
Aber sicher. Die mit S21 verbundenen Vorteile (wenn es denn fertig gestellt wird) verschwinden ja nicht alleine deshalb, weil S21 sich nicht mehr rechnet und die Vorteile also zu teuer erkauft werden.



Die Vorteile werden ja gleichzeitig auch in Frage gestellt. Siehe die Forderung nach mehr Gleisen vom SSB oder Heimerl oder die Neuplanung auf den Fildern.
Was Du beschreibst ist die einzige "erfolgreiche" Strategie bei diesem Projekt: "Fakten schaffen". Aber ich sehe keinen einzigen Vorteil mehr in diesem Projekt, weil die Kosten alles in den Abgrund reissen. Was nützt einem der schönste Bahnhof (wenn es denn einer wäre), wenn alles drumherum verrottet ist weil kein Geld mehr da ist? Ich habe es schon mehrmals gesagt: Die Aufgabe der Bahn ist es nicht, nur unterhalb von Stuttgart im Kreis zu fahren.
Tunnelmaus schrieb:
[...] und je länger man das hinausschiebt, desto weniger Handlungsalternativen wird es dann geben, desto unwahrscheinlicher und teurer ein Projektstopp oder eine Umplanung und desto höher das Erpressungspotential der DB als Bauherrin mit dem Faktum der immer sichtbareren Bauruine [...]

Glaubst Du ernsthaft, dass die Bahn eine Ruine stehen lassen würde? Das kann aus ziemlich vielen Gründen wohl kaum in ihrem Interesse sein.
alfons95 schrieb:

Tunnelmaus schrieb:
[...] und je länger man das hinausschiebt, desto weniger Handlungsalternativen wird es dann geben, desto unwahrscheinlicher und teurer ein Projektstopp oder eine Umplanung und desto höher das Erpressungspotential der DB als Bauherrin mit dem Faktum der immer sichtbareren Bauruine [...]

Glaubst Du ernsthaft, dass die Bahn eine Ruine stehen lassen würde? Das kann aus ziemlich vielen Gründen wohl kaum in ihrem Interesse sein.

Wer sagt, dass sie diese stehen lässt? Irgendwann wird der Murks schon fertig und bis dahin...
Und was wäre denn bei dieser Taktik das Problem für die Bahn?
Bis zum "Umschalten" läuft der Kopfbahnhof doch ohne Probleme weiter. Und wenn sie so die Mehrkosten von jemand anderem erpressen kann dürfte es sehr wohl in ihrem Interesse liegen!

Glaubst Du ernsthaft, dass die Bahn das nicht tun würde? Bei S21 kann man sehr schön sehen, dass ihr der Bahnverkehr und die Leute in Stuttgart vollkommen egal sind!

Gruß aus Ennepetal

Carsten
Rondrian schrieb:
.
Und was wäre denn bei dieser Taktik das Problem für die Bahn?
Bis zum "Umschalten" läuft der Kopfbahnhof doch ohne Probleme weiter. Und wenn sie so die Mehrkosten von jemand anderem erpressen kann dürfte es sehr wohl in ihrem Interesse liegen!

Glaubst Du ernsthaft, dass die Bahn das nicht tun würde? Bei S21 kann man sehr schön sehen, dass ihr der Bahnverkehr und die Leute in Stuttgart vollkommen egal sind!

Auch ein Rohbau kann nicht ewig einfach so dastehen, sonst verrottet er gleich wieder und es ist nun mal ein privatwirtschaftlicher Rohbau. Also auch der Stillstand wird richtig teuer. Siehe (mal wieder) BER und da speziell der Bahnhof, der regelmässig leer angefahren werden muss, damit er nicht schimmelt.
graetz schrieb:

Rondrian schrieb:
.
Und was wäre denn bei dieser Taktik das Problem für die Bahn?
Bis zum "Umschalten" läuft der Kopfbahnhof doch ohne Probleme weiter. Und wenn sie so die Mehrkosten von jemand anderem erpressen kann dürfte es sehr wohl in ihrem Interesse liegen!

Glaubst Du ernsthaft, dass die Bahn das nicht tun würde? Bei S21 kann man sehr schön sehen, dass ihr der Bahnverkehr und die Leute in Stuttgart vollkommen egal sind!

Auch ein Rohbau kann nicht ewig einfach so dastehen, sonst verrottet er gleich wieder und es ist nun mal ein privatwirtschaftlicher Rohbau. Also auch der Stillstand wird richtig teuer. Siehe (mal wieder) BER und da speziell der Bahnhof, der regelmässig leer angefahren werden muss, damit er nicht schimmelt.

Das ist wohl wahr, aber genau da drüber wird die Bahn die Projektpartner kriegen! Ich gehe nicht davon aus, dass es soweit kommt, dass da jahrelang eine Ruine steht, man wird sich natürlich bereots vorher "einigen", da man eben genau diese Situation ja nicht vertreten kann. Die Bahn kann sich recht sicher sein, dass Niemand es soweit kommen lassen wird...

Gruß aus Ennepetal

Carsten
Rondrian schrieb:
graetz schrieb:
Auch ein Rohbau kann nicht ewig einfach so dastehen, sonst verrottet er gleich wieder und es ist nun mal ein privatwirtschaftlicher Rohbau. Also auch der Stillstand wird richtig teuer. Siehe (mal wieder) BER und da speziell der Bahnhof, der regelmässig leer angefahren werden muss, damit er nicht schimmelt.
Das ist wohl wahr, aber genau da drüber wird die Bahn die Projektpartner kriegen! Ich gehe nicht davon aus, dass es soweit kommt, dass da jahrelang eine Ruine steht, man wird sich natürlich bereots vorher "einigen", da man eben genau diese Situation ja nicht vertreten kann. Die Bahn kann sich recht sicher sein, dass Niemand es soweit kommen lassen wird...
Es sei denn, die Brüsseler Wettbewerbshüter sehen 'bekommt unbegrenzt Nachschläge genehmigt' als verdeckte Subvention, die mit Aufschlag zurückzuzahlen ist. Oder sie fordern eine europaweite Ausschreibung des Fertigbaus, sobald die ursrünglich geplanten 4.5 Mrd. (oder 2.x Mrd.?) verbraucht sind. Beim BER wurde schon in solche Richtungen interveniert, wenn auch weniger radikal.

Aber BaWü kann dann ja immer noch aus der EU austreten...
Neulich habe ich in der Zeitung gelesen, das in Stuttgart Wohnungsnot herrscht, das wird auch weiterhin so bleiben. Deshalb finde ich es gut, wenn diese Gleisfläche von ca. 40 ha irgendwann einmal für Wohnbebauung freigegeben wird. Falls der Bahnhof nicht gebaut wird, fehlt diese Fläche. Vielleicht könnte einmal jemand von Euch in eine Karte von Stuttgart eingezeichnen, welche Weinberge, Schrebergärten und Waldflächen in Wohngebiete umgewandelt werden sollen.
ecke2010 schrieb:

Neulich habe ich in der Zeitung gelesen, das in Stuttgart Wohnungsnot herrscht, das wird auch weiterhin so bleiben.
Das stimmt. S21 wird so teuer, dass Wohnungen - vielleicht sogar bezahlbare Wohnungen - nicht reichen werden, um die von der Bahn in ein paar Jahren erpressten Zuschüsse wieder zu erwirtschaften. Also noch mehr Hotels und noch mehr Bürohäuser. Die Wohnungsnot bleibt. Ich frage mich dagegen, wer überhaupt noch in die Feinstaub-Hauptstadt Europas ziehen möchte. Wer das nicht nachvollziehen kann, dem empfehle ich einen Aufenthalt in einer der chinesischen Sonderwirtschaftszonen.
Hmm, mit diesem Argument könnte man aber auch vorschlagen, die gesammelten Daimler-Werke zwischen Canstatt und Esslingen zu schließen und in Wohnraum umzuwandeln. Oder man könnte das Daimler-Stadion schließen (der VfB ist ja jetzt eh abgestiegen und kann genauso gut auf der Waldau spielen). Aber wieso ausgerechnet den Bahnhof verlegen, wo es doch bereits ohne die zusätzlichen Wohnungen massive Feinstaubprobleme gibt?
Gruß, Der Steuermann



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 2016:07:11:15:47:21.
ecke2010 schrieb:
Deshalb finde ich es gut, wenn diese Gleisfläche von ca. 40 ha irgendwann einmal für Wohnbebauung freigegeben wird. Falls der Bahnhof nicht gebaut wird, fehlt diese Fläche.
Die durch den Tiefbahnhof zusätzlich frei werdende Gleisfläche beträgt nur etwa 25 ha und liesse man S 21 bleiben, stünden die restlichen 60 ha nicht irgendwann in 10 Jahren, sondern sofort zur Verfügung. 15 ha sind bereits bebaut. Das Projekt ist also beim Wohnungsbau mehr eine Bremse als ein Nutzen.

Davon abgesehen ist es mehr als unklar, ob die Gleisflächen überhaupt jemals frei werden. Entwidmet sind die noch lange nicht, es gibt Interessenten dafür.

Es ist eben wie immer: entweder man ist für Stuttgart 21 oder man kennt Stuttgart 21.
Mir fiel da sofort was ein: Abriß der neuen Stadtbibliothek, des Milaneums, des Gerbers und Umwandlung in Sozialwohnungen.
ecke2010 schrieb:

Neulich habe ich in der Zeitung gelesen, das in Stuttgart Wohnungsnot herrscht, das wird auch weiterhin so bleiben. Deshalb finde ich es gut, wenn diese Gleisfläche von ca. 40 ha irgendwann einmal für Wohnbebauung freigegeben wird. Falls der Bahnhof nicht gebaut wird, fehlt diese Fläche. Vielleicht könnte einmal jemand von Euch in eine Karte von Stuttgart eingezeichnen, welche Weinberge, Schrebergärten und Waldflächen in Wohngebiete umgewandelt werden sollen.

In diesem großartigen pdf kann man einen Kartenvergleich auf der pdf Seite 55 sehen:

[www.leben-in-stuttgart.de]
Stupor Mundi schrieb:

Mir fiel da sofort was ein: Abriß der neuen Stadtbibliothek, des Milaneums, des Gerbers und Umwandlung in Sozialwohnungen.

Unterstütze ich sofort.

Allerdings ist eindeutig klar, dass im absoluten Stadtzentrum gar nie Sozialwohnungen entstehen werden (es sei denn man baut mit 50 Stockwerken einen Plattenbau dort hin).

Was Kuhn mit seiner sozialen Durchmischung im besten Fall erreichen kann, sind Dienstbotenwohnungen für die Diener der Penthausbesitzer. Bei 6000 Euro pro qm ist es schlicht unmöglich, den Preis dauerhaft niedrig zu halten (der Mieter einer Sozialwohnung dort könnte direkt das Doppelte seiner Miete dafür bekommen, dass er seine Wohnung dem Luxusmieter neben an als Rumpelkammer zur Verfügung stellt).

Eine kleine Mietwohnung in dieser Lage kann sich eine Normalfamilie (sagen wir er Arzt, sie Anwältin) nur dann leisten, wenn irgend etwas im Umfeld (sagen wir z.B. große oberirdische Gleisanlagen) den Satdtmittepreis künstlich nach unten drückt. Ich empfehle also den Bau einer Modelleisenbahnanlage im Orginalmaßstab in der Mitte des neuen Stadtviertels (alternativ könnte man dort auch einen zentralen Drogenumschlagplatz einrichten).

PS: Fast hätte ich vergessen, Asylsuchende haben ebenfalls eine große Lenkungswirkung, was Grundstückspreise betrifft. Eine größere Flüchtlingsunterkunft könnte in großer räumlicher Nähe zu einer großen Zahl Sozialwohnungen tatsächlich einen städtischen Brennpunkt mit relativ niedrigen Preisen formen. Diese Kombination könnte auch dauerhaft verhindern, dass dort zufällig eine kleine Veränderung im Bebauungsplan aus "Sozialwohnungen, Parkerweiterung und ökologisch musterhaft" ganz einfach "Luxushotels und high-end-Bürofläche" macht.

PPS: um noch ein paar andere Optionen zu nennen: Im neuen Viertel könnte ebenfalls das neue Atommüllendlager (da wir ja sowieso schon beim graben sind...) angesiedelt werden. Gut eignet sich auch eine sehr große Schweinemastanlage oder ein größerer Windpark.



6-mal bearbeitet. Zuletzt am 2016:07:11:19:39:35.
mental schrieb:
Eine kleine Mietwohnung in dieser Lage kann sich eine Normalfamilie (sagen wir er Arzt, sie Anwältin) nur dann leisten, wenn irgend etwas im Umfeld (sagen wir z.B. große oberirdische Gleisanlagen) den Satdtmittepreis künstlich nach unten drückt. Ich empfehle also den Bau einer Modelleisenbahnanlage im Orginalmaßstab in der mitte des neuen Stadtviertels (alternativ könnte man dort auch einen zentralen Drogenumschlagplatz einrichten).

PS: Fast hätte ich vergessen, Asylsuchende haben ebenfalls eine große Lenkungswirkung, was Grundstückspreise betrifft. Eine größere Flüchtlingsunterkunft könnte in großer räumlicher Nähe zu einer großen Zahl Sozialwohnungen tatsächlich einen städtischen Brennpunkt mit relativ niedrigen Preisen formen. Diese Kombination könnte auch dauerhaft verhindern, dass dort zufällig eine kleine Veränderung im Bebauungsplan aus "Sozialwohnungen, Parkerweiterung und ökologisch Musterhaft" ganz einfach "Luxushotels und high end Bürofläche" macht.
An der Modellbahn könnten Soziologen und Politologen (incl. /Innen) aus den diversen Flüchtlingshilfswerken ihrer Klientel 'Technik' erklären, sobald sie selbst das Ohmsche Gesetz verstanden haben. Förderlich wäre das auch für die Wiedervereinigung und Integration der AfD in das Projekt (oder in die Gegnerschaft?).
Rondrian schrieb:

Das ist wohl wahr, aber genau da drüber wird die Bahn die Projektpartner kriegen! Ich gehe nicht davon aus, dass es soweit kommt, dass da jahrelang eine Ruine steht, man wird sich natürlich bereots vorher "einigen", da man eben genau diese Situation ja nicht vertreten kann. Die Bahn kann sich recht sicher sein, dass Niemand es soweit kommen lassen wird...

Man kann auch einen Rohbautunnel stehen lassen, das gibt es vielerorts.

In Dortmunds Kriegsstollen (statt Bunker) passt ne U-Bahn rein, aber liegt unter der City jetzt "so da".

Im übrigen ist bei NBS21 und Keller-S21 der Weg (mit Bauaufträgen) das Ziel nicht die Eröffnung bzw Nutzung. Das ist der Schwaben-Mafia so was von Latte.
Ich fahr über Würzburg nach München. Was soll ich mir Stuhrgart anschauen.