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 21 - Stuttgart 21 

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Heute wurde der Konzertbereich der Elbphilharmonie in Hamburg an die Stadt übergeben.

Im Oktober das gesamte Gebäude und am 11. Januar 2017 wird das Eröffnungskonzert stattfinden.

Damit hat die Stadt Hamburg ein neues, international attraktives, architektonisches Highlight.

Klar: das Projekt war um ein Vielfaches teurer als geplant und wurde Jahre später abgeschlossen als versprochen: aber es wurde vollendet.

Nur: das ging nicht von allein.

Seinen Tiefpunkt hatte das Projekt 2011/12 mit einem langem Baustopp, der durch eine "Neuordnungsvereinbarung" Anfang 2013 beendet wurde.

Vielleicht sollten sich die Herren Kretschmann/Herrmann und Kuhn bei Ihrem Kollegen in Hamburg mal anschauen,
wie man bei einem solchen Projekt den Karren wieder aus dem Dreck zieht.

Tipp: Die Lektüre von [de.wikipedia.org] wäre ihnen jedenfalls dringend anzuraten.
Naja, dieses Projekt hat zumindest noch einen Mehrwert-das hat S21 ganz sicher nicht!
jsbach schrieb:

Heute wurde der Konzertbereich der Elbphilharmonie in Hamburg an die Stadt übergeben.

Im Oktober das gesamte Gebäude und am 11. Januar 2017 wird das Eröffnungskonzert stattfinden.

Damit hat die Stadt Hamburg ein neues, international attraktives, architektonisches Highlight.

Klar: das Projekt war um ein Vielfaches teurer als geplant und wurde Jahre später abgeschlossen als versprochen: aber es wurde vollendet.

Nur: das ging nicht von allein.

Seinen Tiefpunkt hatte das Projekt 2011/12 mit einem langem Baustopp, der durch eine "Neuordnungsvereinbarung" Anfang 2013 beendet wurde.

Vielleicht sollten sich die Herren Kretschmann/Herrmann und Kuhn bei Ihrem Kollegen in Hamburg mal anschauen,
wie man bei einem solchen Projekt den Karren wieder aus dem Dreck zieht.



Tipp: Die Lektüre von [de.wikipedia.org] wäre ihnen jedenfalls dringend anzuraten.

Du bist ja echt ne Lachnummer mit Deinem Beitrag:
Warum sollten "die Herren Kretschmann/Herrmann und Kuhn" das eigenwirtschaftliche Projekt der Deutschen Bahn AG (DB AG) [dip21.bundestag.de] "aus dem Dreck ziehen"?


Immerhin anerkennenswert, daß ein Befürworter zugibt: Der Karren S21 steckt im Dreck



4-mal bearbeitet. Zuletzt am 2016:06:30:22:41:21.
jsbach schrieb:

Vielleicht sollten sich die Herren Kretschmann/Herrmann und Kuhn bei Ihrem Kollegen in Hamburg mal anschauen,
wie man bei einem solchen Projekt den Karren wieder aus dem Dreck zieht.



Äh - Du weisst, dass Hamburg auch der Bauherr war - im Gegensatz zu S21, wo die Bahn (und nur die Bahn) der Bauherr ist?
Paulson vom Dach schrieb:

jsbach schrieb:

Heute wurde der Konzertbereich der Elbphilharmonie in Hamburg an die Stadt übergeben.

Im Oktober das gesamte Gebäude und am 11. Januar 2017 wird das Eröffnungskonzert stattfinden.

Damit hat die Stadt Hamburg ein neues, international attraktives, architektonisches Highlight.

Klar: das Projekt war um ein Vielfaches teurer als geplant und wurde Jahre später abgeschlossen als versprochen: aber es wurde vollendet.

Nur: das ging nicht von allein.

Seinen Tiefpunkt hatte das Projekt 2011/12 mit einem langem Baustopp, der durch eine "Neuordnungsvereinbarung" Anfang 2013 beendet wurde.

Vielleicht sollten sich die Herren Kretschmann/Herrmann und Kuhn bei Ihrem Kollegen in Hamburg mal anschauen,
wie man bei einem solchen Projekt den Karren wieder aus dem Dreck zieht.



Tipp: Die Lektüre von [de.wikipedia.org] wäre ihnen jedenfalls dringend anzuraten.

Du bist ja echt ne Lachnummer mit Deinem Beitrag:
Warum sollten "die Herren Kretschmann/Herrmann und Kuhn" das eigenwirtschaftliche Projekt der Deutschen Bahn AG (DB AG) [dip21.bundestag.de] "aus dem Dreck ziehen"?


Immerhin anerkennenswert, daß ein Befürworter zugibt: Der Karren S21 steckt im Dreck


Vielleicht weil das Land im Gesamtprojekt Stuttgart - Ulm (S21 + NBS) mit 1.881 Mio. EUR beteiligt ist
und dieses Geld erst einen Nutzen abwirft, wenn das Projekt vollständig abgeschlossen ist?

Vielleicht weil jeder Einwohner Stuttgarts mit 5.000 EUR am Bahnhofsprojekt (S21) beteiligt ist
und dafür mehr haben möchte als eine offene Grube im Herzen der Stadt?
Hat die Beantwortung einer Kleinen Anfrage irgendeinen juristischen Wert?

Kann man die DB AG damit zu irgendetwas zwingen?

Dieses Papier ist zwei Jahre halt - hat sich irgendwann einmal jemand dafür interessiert ?

Die Gegner von S21 ziehen ständig mit irgendwelchen rechtlichen Argumentationen vor Gericht
und verlieren ihre Prozesse genauso regelmäßig.
jsbach schrieb:
Seinen Tiefpunkt hatte das Projekt 2011/12 mit einem langem Baustopp, der durch eine "Neuordnungsvereinbarung" Anfang 2013 beendet wurde.

Vielleicht sollten sich die Herren Kretschmann/Herrmann und Kuhn bei Ihrem Kollegen in Hamburg mal anschauen,
wie man bei einem solchen Projekt den Karren wieder aus dem Dreck zieht.
Vorzuziehen wäre es, wenn das Projekt ohne Verelffachung der Kosten auskäme.

Dazu gibts in Hamburg noch das Gerücht, man hätte der Baufirma weitere Mehrkosten indirekt über andere Aufträge vergütet. Wer nach Kungeleien dieses Typs sucht, kann nach Köln+Messe+Technisches Rathaus kugeln.

Oder gleich hier reinschauen.
[www.nachdenkseiten.de]
[www.khd-research.net]
Da findet man reichlich Stichworte und Namen zum Weiterkugeln.

Einiges davon flog auf durch ein Konkursverfahren, wo Gläubiger einer Baufirma mittels Anfechtung von Abrechnungen mehr für sich rausholen wollten.
jsbach schrieb:
Die Gegner von S21 ziehen ständig mit irgendwelchen rechtlichen Argumentationen vor Gericht
und verlieren ihre Prozesse genauso regelmäßig.

Weil, wie viele Beiträge hier unwiderlegbar beweisen, die Justiz die Vorgaben der Proler befolgt http://www.cosgan.de/images/smilie/boese/p015.gif
E 19 01 schrieb:

jsbach schrieb:
Die Gegner von S21 ziehen ständig mit irgendwelchen rechtlichen Argumentationen vor Gericht
und verlieren ihre Prozesse genauso regelmäßig.

Weil, wie viele Beiträge hier unwiderlegbar beweisen, die Justiz die Vorgaben der Proler befolgt [www.cosgan.de]

endlich wieder ein superlustiges Bildchen von unserem Gegner-Gegner E605.... ist er nicht wieder trollig?
jsbach schrieb:

Hat die Beantwortung einer Kleinen Anfrage irgendeinen juristischen Wert?

Kann man die DB AG damit zu irgendetwas zwingen?

Dieses Papier ist zwei Jahre halt - hat sich irgendwann einmal jemand dafür interessiert ?

Die Gegner von S21 ziehen ständig mit irgendwelchen rechtlichen Argumentationen vor Gericht
und verlieren ihre Prozesse genauso regelmäßig.

Die Antwort der Bundesregierung ist das Interessante dabei - ja, ich denke schon daß deren Aussagen einen Wert besitzen, z.B. diese: "Bei Stuttgart 21 handelt es sich nicht um ein Projekt des Bedarfsplans für die
Schienenwege des Bundes, sondern um ein eigenwirtschaftliches Projekt der Deutschen Bahn AG (DB AG)"....
Du nicht?



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 2016:07:01:15:27:09.
jsbach schrieb:
Die Gegner von S21 ziehen ständig mit irgendwelchen rechtlichen Argumentationen vor Gericht
und verlieren ihre Prozesse genauso regelmäßig.

"Regelmässig" verloren?
[www.stuttgarter-nachrichten.de]

Zitat:
Mit einer Klage nach dem Informationsfreiheitsgesetz hat der hartnäckige Jurist bereits vorigen Sommer erreicht ...

[www.faz.net]
Zitat:
Der Polizeieinsatz gegen die Stuttgart-21-Gegner vor fünf Jahren war rechtswidrig. So hat es das Stuttgarter Verwaltungsgericht entschieden



Viele "verlorene" Prozesse dokumentieren aber auch gerichtsfest Fakten, z.B. dass S21 ein eigenwirtschaftliches Projekt der Bahn ist und daher nicht mehr der Staat in der Verantwortung ist, das Projekt weiter zu finanzieren als per Vertrag vereinbart.
Auch finden sich in einigen Urteilen Aussagen bezüglich der tatsächlichen Leistungsfähigkeit.
jsbach schrieb:

Vielleicht weil das Land im Gesamtprojekt Stuttgart - Ulm (S21 + NBS) mit 1.881 Mio. EUR beteiligt ist
und dieses Geld erst einen Nutzen abwirft, wenn das Projekt vollständig abgeschlossen ist?

Vielleicht weil jeder Einwohner Stuttgarts mit 5.000 EUR am Bahnhofsprojekt (S21) beteiligt ist
und dafür mehr haben möchte als eine offene Grube im Herzen der Stadt?

Tja, dann hau mal der Bahn auf die Finger, daß sie für das viele Geld was man ihr zahlt, das bietet, was sie versprochen hat. Auch hat sie versprochen, daß das Projekt nicht viel teurer werden kann (Stichwort "Vergabe zu Festpreisen", Stichwort "nur wenn z.B. der Stahlpreis....", und sagte nicht Herr Grube auch, daß es eine Sollbruchstelle in den Verträgen gäbe, die man dann nicht wahrgenommen hat? So ist es nun mal die Verantwortung der Deutschen Bahn AG (DB AG) und nicht die der "Herren Kretschmann/Herrmann und Kuhn". Dumm gelaufen.
Oder wie wäre es, wenn Du Frau Merkel ans Bein pinkelst? immerhin wollte sie doch unbedingt den Weiterbau. Du darfst sie auch gerne dazu auffordern, die oben genannten Artikel zu lesen....



4-mal bearbeitet. Zuletzt am 2016:07:01:15:58:40.
Die Parallelen Elbphilharmonie/ S21 sind:

-Eine "Kaste" hatte eine Projektidee und beim Staat "bestellt" nd die PR- und Klüngelmaschine angeschmissen
-bestgeplantes Projekt, Kosten- und Bauzeitenplan inklusive
-Unumkehrbar (Dem geplantem Geld noch "gutes Geld" hinterwerfen, anstatt aufzuhören)

(Liste kann ergänzt werden)

Der Staat muss S21 nicht finanzieren, nur der Eigentümer seiner eigenwirtschaftlich aus dem Ruder laufende Firma ist der Staat, der seine Dividende für die "schwarze Null" brauch.
Das Land ist auch Staat, aber da trifft "gutes Geld usw" zu. Man frefinanziert sich über die Mehrwertsteuer der Baukosten und dem allgemeinen Umsatz von Löhne und Material und Gewerbesteuer im Ländle.


Gruß

Ingo
ingo st. schrieb:

Die Parallelen Elbphilharmonie/ S21 sind:

-Eine "Kaste" hatte eine Projektidee und beim Staat "bestellt" nd die PR- und Klüngelmaschine angeschmissen
-bestgeplantes Projekt, Kosten- und Bauzeitenplan inklusive
-Unumkehrbar (Dem geplantem Geld noch "gutes Geld" hinterwerfen, anstatt aufzuhören)

(Liste kann ergänzt werden)

Eine weitere Parallele ist der große Reibach, den Immobilienspekulanten dabei machen. In beiden Fällen werden das insbesondere auch Luxushotels sein. In Hamburg ist es das Westin Hotel:

Zitat:
Panorama Suite, Nichtraucher: King-Size-Bett

657 sq ft / 61 m²
Raumhohe Fenster
Geräumig und mit Panoramablick

Zugang zum Club
In allen Zimmern des Hotels verfügbar:
Heavenly Bett und Bad

EUR 598 €
Pro Zimmer / Nacht
Inklusive Gebühren und Steuern

[www.westinhamburg.com]

Da sich der Preis für die öffentliche Hand verzehnfacht hat, müssen bestimmt die Besitzer und künftige Luxuskunden auch 10fach in die Tasche greifen, oder?!?

Ein großer Unterschied zwischen S21 und Elbphilharmonie ist, das es sich bei dem einen tatsächlich um ein prägendes Gebäude handelt, welches ein Wahrzeichen seiner Stadt werden wird (und mit ca 1ner Milliarde € übrigen auch spottbillig war)....