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Das vormalige Rückblick-Forum dient für umfangreichere Bildbeiträge, Zusammenfassungen und Jahresrückblicke. Aktuelle Sichtungsbilder bitte in die Bild-Sichtungen einstellen. ACHTUNG: Dies ist NICHT das Fotoforum, Diskussionen über Bilder sind hier fehl am Platz!
Moderatoren: Rönshausener - TCB
Moin zusammen!

Mit leichter Verzögerung durch den fotografischen Jahresabschluss darf ich an dieser Stelle nun doch noch meinen Jahresrückblick in die große Leserschaft hier einbringen.

Wie gewohnt ist es eine etwas ausgedehnte Veranstaltung geworden, trotz der verhältnismäßig schwachen zweiten Jahreshälfte hat sich auch dank des ergiebigen Sommerurlaubes auch 2019 einiges angesammelt.

Mit etwas Text soll den Bildern dabei ein passender Rahmen spendiert werden, das Betrachten dieses Rückblicks kann daher bei gründlichem Lesen einige Minuten in Anspruch nehmen. Für die "lesefaule" Truppe ist der reine "Guckgenuss" durch Scrollen natürlich auch möglich.

Beginnen wir also mit der fast 100-bildrigen Pixelschlacht, selbstredend chronologisch von 1. bis 31. bzw. 1. bis 12. - Viel Vergnügen.



JANUAR 2019

2. Januar - Nördliche Marschbahn und Eiderstedt

Für den Jahresauftakt hinter der Kamera sollte 2019 keine 48 h alt sein, schließlich rotierte ich bereits zum zweiten Tag des Jahres mit dem bewährten Untersatz nordwärts in bekannte Region.
Nachdem in Lehnshallig ein vorzüglicher Sonnenaufgang mit eisenbahntechnischem Beiwerk eingesammelt wurde, postierte man sich im herrlich flachen Januarlicht am Hindenburgdamm.

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218 315 und 831 erreichen mit IC 2311 "Nordfriesland" sogleich das Festland. Klare Luft und flaches Licht gaben trotz wolkenlosem Himmel passendes Marschbahnflair.

Zu Jahresbeginn war beim SyltShuttle und DB Fernverkehr weiterhin absoluter Notstand im 218-Bestand an der Westküste zu verzeichnen. Während im Jahresverlauf mit 218 402 sogar eine orientrote Lok wieder an der Westküste aufschlug, befuhren in den ersten Monaten viele verkehrsrote Leihloks die Strecke, die bereits an zweiter Stelle gezeigte 831 war eine davon. Neben weiteren RP-Loks war aber auch die kurze Epoche von einer Bahnbau-218 interessant.

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Einzigartig in der Farbe war bisher der Einsatz von 218 449 am SyltShuttle, mit Schwesterlok 369 beschleunigt sie einen SyltShuttle aus Lehnshallig in Richtung Westerland.

Nicht minder spannend als die dauerhafte 218-Rochade in den nördlichsten Kögen war das Spiel der SyltShuttle Plus-628 auf Eiderstedt. Während im Norden Loks das Ressourcenproblem waren, fand DB Regio keine Kutscher für die sonst auf der Eiderstedtquerbahn eingesetzten 648. Da bot sich DB Fernverkehr mit seinem Gesamtpaket an, zumal diverse Pappen in der Nebensaison eh "über" waren.

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Während mit 628 503 eine halb braune Version im zweiten Umlauf war, gelang kurz vor Sonnenuntergang bei Kating ein schönes Tagesabschlussbild des sauberen 628 532.

3. Januar - Nochmals nach Eiderstedt

Wie am Vortag sollte die Westküste angesteuert werden, im Wesentlichen aber in umgekehrter Reihenfolge. Nils nahm mich freundlicherweise früh morgens mit, sodass wir bereits zum Sonnenaufgang an der Strecke ankamen. Zu unserer Freude liefen die Triebwagen vom Vortag wieder im Plan, wobei der schöne 532 dabei in der fotogensten Lage daherkam.

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Nils hat Katharinenheerd ja von der Nachmittagsseite gezeigt, mit 628 532 präsentiere ich hiermit das klassische Vormittagsmotiv mit dem Empfangsgebäude.

Anschließend schrubbten wir für die ozeanblau-beigen RP-Loks wieder an die Marschbahn, kassierten dort aber mehr oder weniger nur unbefriedigende Zug- oder Beleuchtungsschäden, sodass wir wieder zurück nach Eiderstedt fuhren, wo auch ein weiterer Trupp fleißig am Fluchen ob der zusammengefallenen Wetterlage war.

19. Januar - Heimatrunde

Zu einer Geburtstagsfeier im Familienkreis war ich zwei Wochen nach dem Urlaubsende bereits wieder in der Heimat zugange, bevor die Schlacht am Tisch begann, konnte der Samstag aber noch an der E-Piste und Marschbahn genutzt werden.
Als Vorprogramm begab ich mich jedoch nochmals an die fotogene Ost-West-Strecke der AKN.

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Frostig und leicht überzuckert präsentierte sich südholsteins Landschaft bei Alveslohe-Hoffnung, VTA 2.55 brummt in Richtung Henstedt-Ulzburg.



FEBRUAR 2019

14. Februar - Flaches Licht in Woltorf

Spätestens ab Mitte Februar ließ der Sonnenstand bei leichter Überstundenreduzierung auch wieder Feierabendrunden im Dunstkreis von Hannover zu. Die Chance ließ ich mir somit nicht nehmen und düste, einfach um ein paar Bilder sicher zu haben, ganz banal an die Braunschweiger Piste.

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Als einzige Lok erhielt 155 138 das Railpool-Design, welches sie vor einem gemischten Güterzug nach Seddin zur Schau stellen durfte.

15. Februar - Einfach mal weitergefahren

Am Folgetag war Freitag, da konnte man ohne groß aufzufallen eh etwas früher aus dem Büro flüchten. In der 9 zum Fasanenkrug blieb ich einfach etwas länger als gewohnt sitzen, um in Bothfeld die Lage zu sondieren.

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Wie befürchtet war der Haltestellenbereich nur spärlich ausgeleuchtet, die Bebauung ringsherum schattete gut ab. TW 6214 und 6117 kurven in die Station. Noch zeigen sich hier die typischen Tiefbahnsteige mit Schachbrettpflaster.

16. Februar - Schnee ganz oben ist ein Muss!

Die anhaltende Hochdruckwetterlage ermöglichte mir auch am dritten Tag in Folge einen Ausflug mit der Kamera, wobei es erstmals im Jahr 2019 in die neuen Bundesländer gehen sollte. Absolute Priorität genoss seit dem Umzug nach Hannover der kurze Anreiseweg zur Harzer Schmalspurbahn, an deren obersten Streckenende die weiße Pracht noch in höchst fotogener Form zu finden war. Stilecht ließ ich mich von 99 7241 im ersten Zug des Tages auf den Berg fahren.

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Neben den Planzügen mit Babelsberger Neubauloks war 99 5906 mit dem Traditionszug P 8991 zum Brocken betraut.

Nahezu alle anwesenden Fotografen versammelten sich dann wie gewohnt an der Einfahrweiche vom Brockenbahnhof.

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Der Tag hatte mit 99 7241 begonnen, sie sollte auch die Zuglok der Rückfahrt werden. Im letzten Licht hämmert die 1'E1'-Lok dem Endpunkt entgegen.

17. Februar - Uschis Erlebnisreisen Teil 1

Auch 2019 zogen diverse Trüppchen mit schwerer Technik durch das Reich der OHE und vertrauten dabei DB Cargo als Frachtführer. So nutzte man eine Fahrt von Streckenkundlern aus Seelze, die bis in die Hindenburgkaserne Munster fuhren, um erste Militärzugbilder in der Heide anzufertigen. Mit Alex und Pau war die Aktion mit den Konzern-Kollegen (ja, für mich sind wir EINE DB) ein richtig lustiges Unterfangen.

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Russisch befeuert war GX 68679 Munster (Ö) Süd - Tübingen mit 233 314 bei der Einfahrt in Poitzen unterwegs.

23. Februar - Reichsbahn-Revival in der Börde

Mit der Mission, dem bekannten 51223 wieder die Aufwartung zuteil werden zu lassen, dübelte ich in Richtung Rätzlingen. Dort traf ich auf ein heimisches Fotografenduo, mit dem wir uns unweit der Wärterbude W1 passend postierten.

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Nachdem sie vor Wochenfrist noch schwere Panzer über die OHE ziehen durfte, bereitete der leichte EZ 51223 nach Magdeburg-Rothensee keinerlei Traktionsprobleme für 233 314.

Spannender war aber, dass an diesem Wochenende auf der genannten Strecke eine Fotoveranstaltung mit 03 2155 der WFL stattfand. Da die Veranstalter durchaus bekannt waren, war gegen den Obolus eines Tages eine Teilnahme gerne gesehen, sodass wir uns den restlichen Tag der WFL-Pacific widmeten.

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Mit freundlicher Unterstützung von Fahrdienstleiter und Weichenwärter ließ man die Truppe an der östlichen Einfahrt von Barleben Stellung beziehen, welche das Lokpersonal dann final in Szene zu setzen wusste.

24. Februar - Abschiede in Sachsen-Anhalt Teil 1

Wohl kaum ein Bahnhof hat die Fotografen 2019 so beschäftigt wie Köthen. Sechs (elektro-) mechanische Stellwerke wurden durch den Bahnhofsumbau und die Einführung des ESTW auf einen Schlag arbeitslos. Ein Formsignalparadies mit dieser Verkehrsdichte dürfte es nun deutschlandweit kaum noch geben. Aber auch das Kraftwerk in Dessau erhielt im Frühjahr letztmals Brennstoff per Bahn, ehe man die Technik auf Gas umstellen sollte.
An beiden Stellen fand sich stets ein ansehnliches Grüppchen zusammen, mit dem es sich bei herrlicher Februarsonntagssonne toll aushalten lies.

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Vor den Kraftwerksbauten zu Dessau beschleunigt 232 909 ihre leere Dessau-Kohle zurück zur Beladung nach Profen.

Neben den Formsignalen strahlte auch der Personenbahnhof Köthen noch ganz urtümliches Eisenbahnflair aus, Pilzlampen, alte Bahnsteigdächer und hölzerne Wartebänke werden den Bahnhofsumbau wohl erstmal überdauern.

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146 567 hält mit ihrem DoSto-IC in Köthen. Die weißen Fernverkehrszüge mit Lok boten auf der Strecke stündliche Motivsicherheit für viele Ansichten.

26. Februar - Wieder eine Woltorf-Runde

Es bewährte sich einfach, fix nach der Arbeit ostwärts zu fahren, schnellere Optionen gibt es einfach nicht.

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Bis zum Herbst waren die Erzbomber vom Hansaport nach Beddingen fest in zwölfachsiger Hand, waren die 151er um 151 110 und 103 doch noch absolute Stammloks. Inzwischen sind auch hier vermehrt Drehstromloks, bevorzugt AK-189, zu sehen.



MÄRZ 2019

29. März - Tja, wohin auch sonst?!

Nach dem fetten Februar musste man sich schon schwer daran gewöhnen, dass der März bis in seine letzten Tage hinein eine richtig zähe Angelegenheit werden sollte. Zum Monatsende hatte Petrus aber ein Einsehen und ich keine sonderlich großartigen Ideen. Eigentlich wollte ich bloß raus, irgendwie ein paar Bilder ohne viel Aufwand ins Archiv zimmern und den Monat bebildern. Also die bewährte 25-Minuten-Runde an das Kanalufer.

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Inzwischen wirklich "meine" Standardstelle, die aber glücklicherweise für ein Flachlandstreckenmotiv genug Variationen bieten kann. In der Standardansicht wurde 101 037 mit ihrem Leerreisezug festgehalten.

30. März - Abschiede in Sachsen-Anhalt Teil 2

Noch einmal musste es einfach nach Köthen gehen. Eigentlich hätte man den Bahnhof in den Jahren zuvor schon besuchen müssen, naja, man schiebt zu viel vor sich her. Dank vorzüglicher Informationen war die Güterzuglage einigermaßen bekannt, sodass auch passende Loks zur Infrastruktur bebildert werden konnten.

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Zwischen verlassenen Fabrikanlagen, Formsignalen und "B2" schleppt 155 243 EZ 51125 von Seelze Rbf nach Halle Gbf.

Für die Westausfahrt erspare ich euch mein einzig vorzeigbares Bild von dort mit einem Abellio-1648, stattdessen sei lieber noch ein Bild aus dem fotogenen Personenbahnhof gezeigt.

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Ein Bahnhof lebt von den Reisenden! Selbige haben 146 564 mehr oder weniger im Blick, als die Ausfahrsignale E, F, G und H passiert werden. Wenig später war nur noch Gleis 1 für die Dessau-Pendel in Betrieb.

31. März - IC-Umleiter über die NATO-Bahn

Wegen Bauarbeiten auf der Rollbahn im Zuge der neuen ESTW-UZ in Osnabrück schickte die DB einige Fernzüge über die NATO-Bahn in Richtung NRW. Mit dem lokalen Experten zog ich von Nienburg aus ins Gefecht und spekulierte am Estorfer Spiegelei auf eine 120 am Aachener IC.

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Glücklicherweise war die Sandwich-Bespannung fotogen ausgeführt, 101 016 hielt sich für 120 123 vornehm im Hintergrund.



APRIL 2019

1. April - Abschiede in Sachsen-Anhalt Teil 3

Kein Aprilscherz war meine Ankündigung auf Arbeit, mal ein langes Wochenende einzuschieben. Unser Überstundenkonto soll an sich ja immer reduziert werden, da nehme ich mir natürlich im Wesentlichen die wetterstarken Tage frei.
Zusammen mit Alex dübelte das DB-Team also wieder ostwärts ins Alttechnikparadies. Unter anderem war die Könnern-Kohle zur dortigen Zuckerfabrik angekündigt, Sodazug und Übergabe waren auch noch auf dem Schirm.

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Mit 146 571 begann der Tag aber wieder doppelstöckig unter Fahrdraht, denn auch in Stumsdorf hat die alte Technik inzwischen ausgedient. Mit Stellwerk und mechanischer Schranke existierte hier ein tolles Motiv.

Anhaltende Unklarheiten zum Kohlezug machten ständiges Umdisponieren nötig, mit dem Umweg über Leipzig-Engelsdorf (!!!) erreichte der Lokführer aus Halle (G) dann irgendwann den Zug im Dessauer Gbf.

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Einen Vorteil hatte der satte Zeitbonus der Fuhre, ab Köthen ließen sich einige Motive bei passablem Sonnenstand umsetzen. So auch der Beginn der Sperrfahrt zur Zuckerfabrik in Könnern.

OSTERURLAUB 2019 - RÜGEN

Zwei Wochen rund um das Osterwochenende konnten auf dem Urlaubszettel eingetragen werden. Ziel war in bewährter Manier die größte Deutsche Insel. Mit der bereits vorliegenden Meldung der Notvergabe des Ostseenetzes Ost an die ODEG am Dezember ließ mich vor allem das eine oder andere Motiv noch auf die Liste setzen, welches noch mit den DB-FLIRT abgearbeitet werden musste.

7. April - Südliche Inselstrecke und Kleinbahn

Für die FLIRT, die Fernzüge und offene Motive begab ich mich zunächst in den Südwesten der Insel, danach noch fix an die Kleinbahn, um die frisch untersuchte 99 4801 aufzunehmen.

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Lokbespannte Züge sind auf Rügen außerhalb von den Kleinbahngleisen ein rares Gut, nur wenige IC fahren nach Binz. Mit 101 101 strebt IC 2421 durch Stralsund-Rügendamm zum Hauptbahnhof, mit führendem Steuerwagen geht es anschließend in die Haupstadt.

8. April - Klappertechnik im Norden, Dampf im Süden

Bis dato hatte ich auf der Insel kaum Bilder der Formsignale angefertigt, das war nun an der Reihe. Auch vom ersten Burgfräulein ging mir jegliches Bild im Archiv ab, die letzte Lücke im aktuellen Lokbestand auf der Insel.

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Stellwerk, Kilometersein und Ausfahrsignal boten den passenden Rahmen für den abfahrbereiten 429 030 in Sassnitz.

Ehe ich abends erneut nach Sassnitz fuhr, war die Kleinbahn an der Reihe.

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Der berühmte BÜ bei Beuchow mit seinen Bäumen war die Bühne für P 108 mit 99 4801.

9. April - Ein Umlauf bei Sonne

Die Wetterlage über der Ostsee war an diesem Tag bis zum späten Nachmittag von Hochnebelfeldern geprägt, dann aber riss es zum Inselinneren auf, was mich zu einer kleinen Abendrunde animierte.

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Mit 99 1781 ließ sich bei Serams die zweite Planlok der Urlaubswoche beobachten, der Heizer hat für die folgende Steigung nach Seelvitz nochmals kräftig aufgelegt.

10. April - Petroleum-P8 nach Lauterbach

Miese Urlaubsvorbereitungen hatte ich seit Beginn meiner fotografischen Aktivitäten eigentlich nie, auf Rügen hatte ich erstmals in Ansätzen den Klogriff gewagt. Während ich auf der neuen Brücke der Ortsumgehung auf Hauptstreckenverkehr aus war, zuckelten in der Ferne zwei V 100 mit ihren Mitteleinstiegswagen auf der Lauterbacher Strecke in Richtung Bergen - das warf das Tagesprogramm natürlich voll um.

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Da konnten die FLIRT so abgängig sein und 99 4801 so frisch wie sie wollten, für 112 565 und 110 722 war der übrige Verkehr nun egal. Bei Putbus wurde der Pendelverkehr schön seitlich auf frisch gedüngtem Acker beobachtet.

12. April - Ein Motiv fehlte noch

Der Fauxpas der Vorbereitung auf die Fahrten mit den Dieselloks hatte die unschöne Folge, dass die Vormittagsmotive nicht angegangen werden konnten. Am 11. April war dann wettertechnisch gar nichts zu holen, am Folgetag aber eine kleine Chance. Und wer nicht wagt, der nicht gewinnt, gell?

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Mannomann machte man es spannend. Zur Planzeit war der gesamte Bahnhofsbereich perfekt ausgeleuchtet, mit jeder Minute Verspätung schattete der Hintergrund in Putbus zunehmend ab. Kurz hinter dem Zug war die Beleuchtungsgrenze

Damit erreichte der eigentliche Urlaub sein völlig akzeptables Fotoende, eine Woche hatte ich aber noch...

15. April - Holz am See Teil 1

Kaum ein Zug hat den Nordosten 2019 so wuschig gemacht wie der Malchower Holzzug. Dank der Bauarbeiten in Waren (Müritz) musste die Fuhre ab Priemerburg über die RIG-Strecke und damit über das Eisenbahnkreuz Karow verkehren.
Der parallel fahrende Fahrdienst der RIG ermöglichte zusammen mit der langen Strecke entspannte Verfolgungen, die stets für große Zusammenkünfte von Hobbykollegen sorgten.

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Praktisch war der Start in Hoppenrade, wo das erste RIG-Stellwerk seinen Standort hat. Somit wusste man stets über die Lage Bescheid, bevor 232 469 mit ER 76014 durchorgelte.

Nach dem Programm in der Seenplatte zog es mich noch an die Hauptstrecke von Rostock nach Hamburg, um dort einen RE mit 120.2 aufzunehmen. Deren Art steht ja auch kurz vor dem finalen Aussterben.

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Im Warnowtal betätigt sich 120 202 an ihrem RE nach Hamburg. Mittlerweile ist der Bestand der umgebauten Drehstrompioniere auf eine Lok zusammengeschrumpft, "frische" 146 aus Süddeutschland werden bald übernehmen.

17. April - Für ein paar IC in die Marsch

Einen relativ entspannten Tag nach dem Holzzuggeschäft bot der 17. April, schließlich war ich einzig und allein auf die Marschbahn-IC im südlichen Abschnitt zwischen Heide und Hochdonn aus.

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Am Geestrücken bei Gudendorf folgt die Marschbahn genau der Landschaftsgrenze Geest - Marsch. 218 473 und 831 befeuern IC 2315 "Deichgraf" nach Itzehoe.

18. April - Holz am See Teil 2

Der ruhige Vortag hatte allerdings einen ernsten Hintergedanken, denn am Folgetag standen die Zeichen wieder ganz im Sinne der russischen Holzbefeuerung in "McPomm".
Viel größer war das Interesse jedoch ob der Tatsache, dass die RIG in Malchow Nägel mit Köpfen machen wollte und den Bahnhof auf Zugleitbetrieb umrüsten sollte. Damit verbunden entfielen jegliche fernbediente Elemente, Weichenlaternen und Formsignale verschwanden nach der Zugfahrt ebenso wie einige Nebengleise.

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Ein letztes Mal zeigt ein Ausfahrsignal in Malchow einen Fahrtbegriff. 232 347 als absolute Stammlok der Holzzüge hat die zweifelhafte Ehre der letzten Zugfahrt auf Signalbegriff ab Malchow.

Nicht eine Woche später waren die traurig herabhängenden Signalflügel mitsamt ihren Masten verschwunden...

Mit diesen Eindrücken endete der Osterurlaub, aber noch nicht der Fotomonat April.

28. April - Fotofahrt im Vogelsberg

Wie an diversen Stellen sicher verfolgt hatte ein tolles Organisationsteam aus Hessen für 2019 drei Termin für Fotofahrten mit 218 003 angesetzt. Aus noch später zu beschreibenden Terminkonflikten konnte ich leider nur den ersten Teil im Vogelsberg wahrnehmen, welcher sich aber als eine tolle Veranstaltung herauskristallisieren sollte. Bundesweit starteten die Teilnehmer in die Mitte der Republik und sorgten dabei für schöne Wiedersehen, zum Teil nach langen Jahren.
Leider riss der Wolkenhimmel erst zum Nachmittag auf, was jedoch den Eindrücken der Fahrt keinerlei Abbruch tat.

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Einfahrt in Ehringshausen für 218 003 mit ihrem Nahgüterzug, vorbei an Formsignalen, mechanischen Schranken und zeitgenössischen Peitschenlampen.

Für die Rückfahrt boten sich diverse Stellen in Perfektion an, bei Grünburg ermöglichte der Fahrplan sogar zwei Einstellungen.

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Dynamisch brummt die Vorserien-218 mit ihrem Zug durch den Vogelsberg, einige Meter weiter hinter der Einschaltstrecke des BÜ wird der nächste Fotohalt erfolgen.



MAI 2019

18. Mai - I Am European

Gut einen halben Monat durfte sich die Kamera von den Strapazen des Vormonats erholen, bevor im Rahmen der Europawahl ein neues Fotosujet von DB Cargo auf die Reise geschickt wurde. Mehrere neue Vectron MS erhielten auf ihre weiße Lackierung einen europablauen Streifen und den genannten Slogan nebst Europakarte - schließlich sind die Loks als solche prinzipiell für ganz Europa tauglich.

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Mit KT 40011 passiert 193 360 "I Am European" bei Vörie einen 2-Züge-Bahnübergang. Die erste Steigung der Deisterstrecke hat den Zug bereits voll im Griff.

24. Mai - Dänenklopper in Osterhorn

Angesichts der folgenden Himmelfahrtswoche wurden Urlaubs- und Mehrzeitkonto geplündert, sodass bereits der Donnerstag als Heimreisetag genutzt werden konnte. Am Freitag ergab sich damit die Chance für eine kleine Heimatrunde nach Osterhorn.

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Seit der Trennung von DB Cargo und Green Cargo kommen die mächtigen Sechsachser der Reihe EG 31 auch wieder vermehrt vor KLV-Zügen durch Schleswig-Holstein. EG 3111 führt einen solchen Zug bei Osterhorn in Richtung Maschen Rbf.

29. Mai - Bewährtes in Holstein

Ohne großes Federlesen tüddelte ich so meine Wege zwischen Kaltenkirchen und Wrist daher, das aufziehende Wolkenfeld zum Vormittag unterbrach die Aktivitäten dabei bis in den späten Nachmittag, an dem sich Nils und ich dann in Wrist einfanden.

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In der Treckerspur ließ sich der Acker bei Nützen pflanzenschonend begehen, 622 155 präsentiert die Landesfarben und rollt gen Neumünster durch.

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Einen langen KLV durfte 185 329 durch den Bahnhof Wrist in Richtung Hamburg ziehen, im Vordergrund blüht es motivbereichernd.



JUNI 2019

Ein Monat in der ersten Jahreshälfte war noch übrig, die Hochlichtphase war nun natürlich auf ihrem Höchststand angekommen.

7. Juni - Uschis Erlebnisreisen Teil 2

Zur Jahresmitte zog wieder ein ganzer Haufen Militärzüge durch das Heidegebiet von und nach Bergen. Praktischerweise sollten an diesem Tag zwei vertraute Cargopersonale ihre Schlitten durch das OHE-Netz manövrieren, wobei sie dies sogar ab dem Lagerbahnhof Trauen taten. Es gab somit einige Streckenkilometer extra an Möglichkeiten. Zusammen mit dem Wismarer und einem Düngerzug der Starkenberger hatte sich der Zugleiter seinen Feierabend an diesem Tag wohl verdient.

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Erhöht lies sich zuerst 265 007 mit GX 68671 Trauen - Straubing Müllverladung bei der Einfahrt in Beckedorf ablichten. Die OHE hatte zuvor den Bahnübergang modernisiert und dabei auch die Bahnsteigschranke abgebaut.

Als zweiter Zug stieß wenig später GX 68670 nach Gardelegen in See.

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Kaum war der Bahnhofsbereich Trauen verlassen, da schaltete der Maschinist den Kolomna in 232 241 mal in den "echten" Betriebsmodus.

22. Juni - Knesebeck zum Ersten

Als beliebtes Hochsommersamstagmorgenprogramm hat sich inzwischen die Knesebeckübergabe eingependelt. Der Zug verkehrt in fotografisch günstigen Lagen und ist durch das ERIXX-Korsett auf der Mühlenbahn zeitlich auch sehr konstant.

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Nach zwei entspannten Fotohalten auf der Hinfahrt hat 294 724 nun den beladenen Zug aus dem Anschluss Butting am Zughaken. Anschließend wird der Leerzug in den Anschluss zugestellt.

23. Juni - Nachtzüge auf dem Weg zum Bäcker

Der nächste Morgen sollte den Nachtzügen in Richtung Hamburg gehören, schließlich lassen sich diese in Isernhagen einigermaßen passabel aufnehmen. Allerdings war die Botanik wieder deutlich weiter als gedacht.

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Mit UEX 1394 ist 189 985 seit Verona beschäftigt, noch gut zwei Stunden wird der Zug bis zum Ziel in Hamburg-Altona benötigen.

29. Juni - Knesebeck zum Zweiten

Tja, wieder war eine Woche passé, da bot es sich doch glatt an, der bekannten Edelstahlübergabe nochmals die Aufwartung zu spendieren.

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In Wahrenholz beginnt die Sperrfahrt zur Awanst Knesebeck. Nachdem der Lokführer den Streckenschlüssel abgeholt hatte, beschleunigte er mit 294 604 und ER 53841 auf die letzte Etappe.


Wegen der Zeichenbeschränkung folgt die zweite Jahreshälfte im Nachgang an diesen Post!!!

Krückau - Rhein - Isar - Elbe - Leine - mein Bildungsweg ist eine Flusskreuzfahrt!




4-mal bearbeitet. Zuletzt am 02.01.20 12:03.
Herzlich willkommen in meiner fotografisch zweiten Jahreshälfte des vergangenen Jahres. Wer bis hier durchgehalten hat, verdient sich schon mal ein virtuelles Fleißbienchen. Aber: Es kommt noch einiges an Motiven - keine Sorge.

SOMMERURLAUB 2019 - SCHWEIZ

Tja, der Reiz der Schweiz, seit zehn Jahren wollte ich immer wieder ins gelobte Eisenbahnland Europas, irgendwie langte es nur zu einem einzigen Tagesbesuch 2017. Nun war also die Zeit gekommen, die Zentralschweiz sollte es sein, denn da ließ es sich an den Seen bei warmen Temperaturen gut aushalten bzw. mit den vielen Bahnen der Umgebung auch bei passendem Wetter fotografisch reichhaltig etwas abfallen.
Meine Eltern sammelten mich dankenswerterweise in Hannover ein und nach reibungsloser Fahrt eröffnete sich nach gut acht Stunden das Berner Oberland vor unseren Augen.

13. Juli - Ein passender Anreisestopp

Unerwartet gut lief die Fahrt, da waren wir doch glatt angekommen, bevor die Wohnung bezugsfertig war...

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Tja, da musste wohl oder übel ein kleiner Zwischenstop zum Zeitvertreib eingelegt werden. Während meine Eltern auf einer Bank die Sonne genossen, hielt ich RE 4077 nach Zweisimmen in Faulensee die Kamera entgegen.

Damit war auf jeden Fall schon das Verkehren der BLS Re 4/4 auf dem GoldenPass gesichert.

14. Juli - Die Schynige Platte ruft

Ohne großes Warten fiel die Wahl nach kurzer Wetteranalyse für die Folgetage recht leicht, ein Jungfrau-Travel-Pass für vier Tage wurde erworben. Dies geschah in Wilderswil am Schalter, zum dortigen Bahnhof gelangten wir ganz entspannt per Bus, dessen Nutzung dank der Gästekarte Interlaken kostenfrei war.

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In Breitlauenen machten wir einen ersten Zwischenstopp, um die erste Aussicht von dort auf Thuner- und Brienzersee sowie auf das Bödeli mit Interlaken zu genießen. Einige Meter oberhalb eröffnete sich für mich dann diese Aussicht in die Ferne, vor der He 2/2 62 "Alpenrose" B 41 und B 42 bergwärts schiebt.

Im 40-Minuten-Takt zuckeln die urigen Zahnradzüge zwischen Tal und Aussichtsberg hin und her, zum Teil in üblicher Mehrfachführung. Alsbald waren wir dann am Berg angekommen, von dessen Rundweg noch einige schöne Ausblicke möglich waren.

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Oberhalb der Alpe Bigelti schiebt He 2/2 14 B 23 und B 24 in Richtung Schynige Platte.

16. Juli - Höhepunkt des Jahres

Jeder hat für sich im Leben ja übergeordnete Ziele, dazu jedoch auch meist solche, die in unmittelbarer Verbindung zum Hobby stehen. Für mich als Freund der Alpen, Schmalspurbahnen und Eisenbahngeschichte musste es einmal im Leben Europas höchstgelegener Bahnhof sein. Jungfraujoch, Top of Europe, Pioniergeist auf 3.454 m über dem Meer.
Mit dem Bus fuhren wir zuerst nach Interlaken Ost, ab dort stilecht mit der Berner-Oberland-Bahn nach Lauterbrunnen, von wo uns die Wengernalpbahn auf die Kleine Scheidegg brachte.
Für die Fahrt zum Jungfraujoch wird eine Sitzplatzreservation empfohlen, schließlich zieht der Berggrat bei schönsten Bedingungen Tausende von Ausflüglern an, da möchte man schon im Zug mitkommen.
Bis unsere Abfahrtszeit aber erreicht war, ließ sich ein knapp zweistündiges Zeitfenster adäquat nutzen, indem der Wanderweg in Richtung Eigergletscher genutzt wurde.

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Los geht es an Europas höchstgelegener Eisenbahnstrecke! Ein gemischter Zug aus BDhe 4/8 216 und Bhe 4/8 224 hat soeben die Kleine Scheidegg verlassen. Über dem Zug sind JB-Depot, Güterumschlaghalle, Bahnhof, Berghütten und das Hotel "Bellevue des Alpes" zu erkennen.

Nun begaben wir uns in die Schlange zu unserem Zug und konnten taktisch klug Sitzplätze in Fahrtrichtung rechts einnehmen, welche uns während der kurzen Fahrt am Tageslicht schöne Ausblicke in Richtung Lauterbrunnental ermöglichte.
Über den Fotohalt am Eismeer, wo die inzwischen doch sehr verwitterten Scheiben passable Fotos verhinderten, erklomm unser BDhe 4/8 den Tunnelabschnitt, bis wir dann endlich oben ankamen.

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Ein Dank an die Personale der Jungfraubahn vor Ort. Für mein Erinnerungsfoto von Bhe 4/8 221 neben "dem" Bahnhofsschild gewährte man mir Zutritt zum sonst gesperrten Bahnsteigbereich - Top of Europe, ich hatte es geschafft!!!

Nach irgendwie viel zu kurzer Zeit mussten wir Abschied von der herrlichen Hochgebirgslandschaft nehmen, stempelten unseren Besuchspass noch am Bahnhof als Erinnerung ab und fuhren nun via Grindelwald zurück nach Interlaken.
Am Abend kribbelte es mir jedoch noch einmal in den Fingern, schließlich hatte ich mir noch ein Motiv an der Zentralbahn ausgeguckt.

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In Goldswil entledigte ich mich meiner Schuhe, um auf einem großen Stein an der Wand eines Bootshauses im erfrischenden Aarewasser auf die Aarebrücke der Zentralbahn, welche von einem ABeh 150-Triebzug mit Speisewagen als InterRegio aus Luzern passiert wird.

17. Juli - Wanderung an der Jungfraubahn

Für den letzten Gültigkeitstag unseres Tickets wurde beschlossen, den Wanderweg entlang der Jungfraubahn zu nutzen. Als Teil des "EigerUltraTrails" führt dieser in herrlicher Linienführung vom (Bahnhof) Eigergletscher der Jungfraubahn hinab zur Kleinen Scheidegg, von wo man dann wahlweise in Richtung Lauterbrunnen oder Grindelwald weiterlaufen kann.
Wie am Vortag reisten wir zunächst zum Scheitelpunkt der WAB, wobei wir die Runde an diesem Tag in umgekehrter Reihenfolge begannen, also über Grindelwald das Dreigestirn ansteuerten.

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Auf der Kleinen Scheidegg konnten wir vor der Weiterfahrt das bunte Treiben der halbstündlich verkehrenden WAB-Züge betrachten. BDhe 4/4 123 schiebt Btn 244 als Vorzug mit einer Reisegruppe in die umfangreichen 800 mm-Gleisanlagen der Station.

Ausflügler zur Station Eigergletscher werden als letzte Gruppe in die JB-Züge gebeten, für die kurze Fahrt sind auch Stehplätze nutzbar, was oberhalb Eigergletscher nicht mehr erlaubt ist. Ich erhaschte einen Klappsitz im Türbereich unseres SLM-Triebwagens und hatte damit perfekte Beinfreiheit im Stufenbereich.

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Auf dem Weg talwärts machten wir an der ehemaligen Dienststation Fallboden Rast. Während BDhe 4/8 211 und Bhe 4/8 222 einen weiteren Materialwagen hinauf zum Jungfraujoch schieben, kann man im Gebäude an einem Modell der Eigernordwand die bisher gewählten Erschließungsrouten der Seilschaften auf ihrem Aufstieg nachvollziehen.

18. Juli - Rein in die Aareschlucht

Neben den hohen Bergen hat die Zentralschweiz diverse spannende Gewässer zu bieten. Neben den bereits genannten Seen sind viele Wasserfälle touristisch erschlossen, aber auch die Aareschlucht östlich von Meiringen lohnt einen Besuch.
Während sich der längste Fluss der Schweiz hier zum Teil auf nur einen Meter breiten Abschnitten seinen Weg gesucht hat, umfährt die Meiringen-Innertkirchen-Bahn den beeindruckenden Abschnitt im Kirchettunnel.

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Unmittelbar bevor sich die Schlucht dramatisch verengt, laufen Wanderweg und Strecke auf wenigen hundert Metern parallel, sodass hier ein freier Blick auf den Stadler-Einzelgänger Be 4/4 8 möglich war.

Nach der Passage durch die Schlucht fuhren wir mit der Bahn wieder zurück zur Haltestelle Aareschlucht West. Der Fahrpreis für eine einfache Fahrt mit der MIB ist im Eintritt für die Aareschlucht mit enthalten, ein toller Service für die Touristen, die sich so keine Gedanken machen müssen, wie sie zu ihrem Auto bzw. zurück nach Meiringen kommen können.

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Nach der Aareschlucht wollte ich rein aus Interesse noch einmal in Innertkirchen vorbeischauen, wobei im Bahnhofsbereich Totentanz herrschte, spannenderweise stand der Be 4/4 dort abgestellt, sodass ein anderes Fahrzeug unterwegs sein musste. An der Haltestelle Grimseltor rollte die Antwort in Form des blauen Be 2/6 13 (ehemals MVR) vorbei.

Über die Strecke am Nordufer des Brienzersees fuhren wir anschließend zurück ins Bödeli.

19. Juli - Ein reiner Fototag an der BOB und Zentralbahn

Um auch der Berner-Oberland-Bahn eine angemessene Würdigung zu spendieren, bisher war man ja im Wesentlichen Fahrgast denn Fotograf, sollte ein Tag an deren Strecken-Y verbracht werden. Der Halbstundentakt machte die Angelegenheit sehr entspannt, wobei an diesem Tag leider nur die modernen Stadler-ABDeh 8/8 unterwegs waren.

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ABDeh 8/8 325 kurvt mit ABt 422 und 423 bei Sandweid durch das Tal der Weißen Lütschine, rechts oben die Schynige Platte.

Die Hochlichtphase schenkte ich mir dann, zumal ab dem Mittag die Motive für führende Triebwagen ohnehin überschaubar sind. So zog ich erst am Nachmittag wieder los, um fix am Buswendeplatz Niederried einen Klassiker der Brünigbahn abzuhaken.

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Mit Blick über den Brienzersee rollt ABe 130 010 als Regio nach Interlaken Ost durch die Szenerie. Natürlich wäre mir wie vor einigen Jahren ein Gepäcktriebwagen mit klassischen Wagen lieber gewesen...

21. Juli - Tagesausflug in die Bundesstadt

Wenn man schon in der Region ist, dann darf man sich auch einen Besuch in Bern nicht entgehen lassen. Tags zuvor hatten wir die Städte Thun und Spiez besucht und schätzen gelernt, die Altstadt Bern ist für sich aber nicht minder interessant. Während von Osten durch die Kram- und Gerechtigkeitsgasse Oberleitungsbusse auf den Zentralen Punkt an der Zytglogge zufahren, geht es von dort aus in die übrigen Richtungen auch mit der Tram durch die Altstadt.

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Noch fahren sie, die legendären "Blaue Bähnli" der RBS als Linie 6 nach Worb Dorf, Be 4/8 85 mit nachträglich eingefügtem Niederflurteil überquert die Kirchenfeldbrücke, während rechts das Berner Münster grüßt.

22. Juli - Schwieriges Wetter an der Normalspur

Bislang hatte die Normalspurstrecke nach Interlaken wenn überhaupt optische Beachtung beim Vorbeifahren erhalten, den Anreisestopp in Faulensee ausgenommen. Aber mit den Re 4/4 der BLS sowie mit den ICE 1 waren hier noch Fahrzeuge unterwegs, die entweder bereits jetzt durch die ICE 4 stark zurückgedrängt werden oder bereits in Teilen ausgemustert wurden.

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Pünktlich um 12:49 Uhr rollt BLS Re 420 502 mit dem GoldenPass-RE 4169 aus Zweisimmen auf Interlaken Ost zu. Ich hatte Glück, die zweite Garnitur war in der Folge immer ein Triebwagen.

Der klassische Blick in Faulensee sollte auch noch umgesetzt werden. Am Anreisetag hatte ich dies zwar mit dem ICE aus Interlaken versucht, kassierte aber einen (zum Glück) verschmerzbaren Wolkenschaden.

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Bei Faulensee bringt Re 460 015 ihren Doppelstock-IC entlang des Thunersees nach Spiez. Ab dort geht es über Bern und Olten nach Basel SBB. Einen ICE in der Schweiz zeige ich gleich noch.

23. Juli - Welches Motiv darf es denn sein?

Nun, wer aufmerksam war, hat realisiert, dass die Wengernalpbahn außer einem Bahnhofsbild bisher schwer unterrepräsentiert ist. Glücklicherweise schickte Petrus auch in der zweiten Urlaubswoche dermaßen viel Sonnenschein ins Oberland, dass die nächsten Tage ohne Probleme füllbar waren. Während meine Eltern mit dem Bus diverse Ziele rund um Interlaken erkundeten, teils mit abenteuerlichen Fahrten nach Beatenbucht und Iseltwald, gönnte ich mir den zweiten Travel-Pass.
Jener eröffnete mir am frühen Morgen die Anreise zur Wengernalp, von wo es per Pedes durch die traumhafte Hochgebirgslandschaft in Richtung Kleine Scheidegg ging.

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Zufälligerweise begann ich die Wanderung begleitet von der lokalen Kuhherde. Etwas spannend war die Angelegenheit schon, als der nächste Pano-Zug die Pistenbrücke der Lauberhornabfahrt 44 erreichte.

Nachdem diverse gelb-grüne Züge abgelichtet wurden, füllte ich am Trinkwasserspender am Bahnhof den Vorrat auf und wanderte in Richtung Fallboden. Dort hatte ich noch einige Ansichten für die Züge der Jungfraubahn auf dem Schirm.

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Unter der beeindruckenden Kulisse der Eigernordwand drehen Bhe 4/8 221, BDhe 4/8 217 und M 74 aus der Fallbodengalerie hin zur ehemaligen Dienststation. Gut ist der Gefällewechsel im Stationsbereich zu erkennen.

Zurück an der Kleinen Scheidegg bestieg ich einen WAB-Zug, um jedoch nur eine Station talwärts nach Alpiglen zu fahren. Ab dort lief ich den nächsten Abschnitt nach Brandegg hinab.

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X 771 wird vor der Kulisse des Wetterhorns von BDhe 4/4 118 mit einer bunten Ladung an Baumaterial zur Kleine Scheidegg geschoben. Dort geht die Wechselpritsche auf die Jungfraubahn über. Tunnelsanierung und Bau der neuen V-Bahn nach Eigergletscher bescheren der Wengernalpbahn derzeit ein hohes Güteraufkommen, welches vor allem aus Grindelwald bergwärts gefahren wird. Ab Lauterbrunnen erreichen nur wenige Güterzüge die Scheidegg, dazu gleich mehr.

Aus Richtung Westen waberte knapp eine Stunde später dann doch die erste Schleierwolkenfront des Urlaubs hinein, was mich zum Abzug zwang.

24. Juli - Nochmal ins Paradies

Das ärgerliche an den Zahnradbahnen ist zumeist das Verkehren von Steuer- oder Vorstellwagen. Während an der Jungfraubahn das Problem nicht wirklich akut ist, hatte es besonders bei der Schynige-Platte-Bahn beim ersten Besuch wetterbedingt nur zu wenigen Bildern mit den Loks an der Spitze gereicht. Leider hat man da dann das Problem, dass die Loks elektrisch nicht zurückspeisen können, sodass der Stromabnehmer bei der Talfahrt grundsätzlich gesenkt ist.
Nichtsdestotrotz wollte ich noch einmal nach Breitlauenen fahren, denn dort ließ sich noch einiges an Perspektiven umsetzen.

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Mit dem Bus fuhr ich nach Wilderswil. Bevor ich dort in den Zug stieg wollte ich mir die Ausfahrt des BOB-Zuges gönnen. Glücklicherweise verrichtete an diesem Tag der zum Urlaubszeitraum einzige auf die ABDeh 8/8 adaptierte ABeh 4/4 II 311 seinen Dienst auf dem Lauterbrunner Streckenast, sodass er an der Spitze des Zuges abgepasst werden konnte. Rechts rangiert mein SPB-Zug soeben an den Bahnsteig.

Nun fuhr ich nach Breitlauenen, wo ich mir bei der Bahnhofsvorsteherin - in Personalunion noch Weichenwärterin, Fahrdienstleiterin, Buffetchef, Fahrkartenverkäuferin und Kleinbäuerin - zwischen den Zugfahrten immer etwas Proviant zur Wartezeitüberbrückung besorgen konnte.

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Links der Aussichtspunkt auf das Bödeli, in Bildmitte die ausfahrende He 2/2 19 "Flühblume", am letzten Wagen fährt die Bahnhofsvorsteherin bis zur Einfahrweiche mit, rechts das Stationsgebäude mit Buffettischen auf der anderen Gleisseite - willkommen im Paradies!

25. Juli - WAB-Westrampe im Tal

Zwei Dinge wollte ich unbedingt noch angehen: Güterzüge auf der WAB-Westrampe nach Wengen und ein Bild der Bergbahn-Lauterbrunnen-Mürren.

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An der Dienststation Witimatte schiebt He 2/2 32 ferngesteuert einen gemischten Güterzug zur Kreuzung in den Bahnhof. Vor der Lok die Standardzusammenstellung für den Warenverkehr von und nach Wengen, wofür die meisten Güterwagen entweder einen festen Führerstand erhalten haben oder einfach eine angepasste Bühne, von der aus die Funkfernsteuerung für die kleinen Stadler-Loks zur Anwendung kommt.

Nachdem ich diese Ansicht durchaus akzeptabel umgesetzt hatte, fuhr ich mit der Seilbahn hoch zur Grütschalp. Leider verhagelte der aufziehende Wetterumschwung viele Bilder von der BLM, sodass ich nach einem Bild wieder von dannen zog.

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Immerhin, mit Be 4/4 21 gelang ein schönes Bild der braun-beigen Klassiker auf der Bergstrecke der BLM. Zeitnah wird für die Barrierefreiheit hier neues niederfluriges Rollmaterial eintreffen.

26. Juli - Ein Ende im doppelten Sinne?

Zum letzten Urlaubstag hatte sich spontaner Besuch angekündigt, denn vier Kommilitonen aus Dresdner Zeit waren daselbst auf Rundreise durch die Schweiz. Da passte es doch gut, dass sie in Interlaken einen kleinen Zwischenhalt geplant hatten, den man bei ein paar Bierchen entspannt am Aareufer verbringen konnte - war aber viel zu kurz.

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Die Reisegruppe war mit dem Raddampfer auf den Brienzersee hinaus entschwunden, ich griff ein letztes Mal die Kamera, um doch noch ein kleines Ziel abzuarbeiten. Einen ICE auf seinem südlichsten Streckenabschnitt. Und so geht es dem Urlaubsende entgegen, ICE 376 (hier 401 085) quasi am schönsten Ende des ICE-Netzes bei der Ausfahrt aus Interlaken Ost.

Die Zeilen zum Sommerurlaub qualifizieren sich eigentlich als eigenständiger Rückblick, den gibt es aber bereits im Alpenlandforum noch ausführlicher in mehreren Teilen zu lesen. Für den Jahresrückblick mögen diese Zeilen hoffentlich einen guten Überblick über die dortige Eisenbahnvielfalt gegeben haben, wenngleich vieles dort nur mit Triebwagen abgewickelt wird.



AUGUST 2019

Nach fast 14 Tagen Dauereinsatz war klar, dass es zum Jahresende einen statistischen Einbruch geben musste. Immerhin ging sich an 16 Tagen noch etwas aus, bei Weitem aber nicht in der Masse wie zuvor. Trotzdem war auch in der Folge vieles schönes dabei.

22. August - Reichsbahnflair in Sachsen-Anhalt

Tja, Köthen war Geschichte. Aber der Güterverkehr im Bernburger Revier musste ja genauso weiterlaufen wie der Durchgangsverkehr auf der E-Piste von und nach Halle. Während die erstgenannten Fahrten "hintenrum" über Aschersleben etc. verkehren sollten, erfuhr Güterglück in der Folge nennenswerte Mehrverkehre, was an der bekannten WSSB-Schranke zu verstärkten Fotografenaufläufen führte.

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Bevor Alex und ich aber in Güterglück landeten, wurde dem 51223 erneut etwas Zeit spendiert. Mit der ganzganzganz frischen 233 233 orgelte der Zug durch Barleben.

Weil ich wieder Überstunden abfeiern konnte, fand dieser Besuch an einem Donnerstag statt, was auch einen Besuch rund um Bernburg sinnvoll erscheinen ließ.

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In Ilberstedt war es wieder einmal 233 314, welche den Gipszug nach Rottleberode am Haken hatte und das örtliche Gebäudeensemble aus Stellwerk, Verwaltungshaus und Förderturm passierte.

Mit der Gierseilfähre in Barby setzten wir nach drei weiteren Güterzügen an der Dieselpiste dann nach Güterglück um. Die Verspätung der ESTW-Inbetriebnahme in Köthen wird auch im ersten Quartal 2020 noch Bilder dort ermöglichen, vielleicht gibt es ja Chancen.

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Kaum eine DR-Lok fasziniert mich mehr als die vier 252, die inzwischen als 156 bei der MEG ihr Zuhause haben. Binnen 20 Minuten kamen 156 002 und 003 vorbei, wobei letztere den Porschezug aus Leipzig-Wahren nach Bremerhaven führen durfte.

23. August - Nochmal in die Börde

-7:48 h auf dem Zettel eingetragen, ab nach "SA". In Haldensleben traf ich auf Jan und Björn, die wie ich aber blöd in die Röhre gucken sollten, als der avisierte 23er in typischer Manier am Freitag mit Ausfall glänzte.

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Kein Russe in Sicht, dann eben silbernes Ersatzprogramm vor Ort! Zwischen Wasserkran, Formsignalen und Wärterstellwerk rollt 1648 429 als Leerreisezug Wolfsburg - Magdeburg in Haldensleben ein.

An der Dieselpiste war jegliche Verweilzeit reine Verschwendung, ich schaute mir stattdessen nach einer richtig netten Fahrt über die Dörfer der Region den Bahnhof in Dreileben-Drackenstedt an.

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Irgendwie wirkte dort nur die Strecke modern. Links und rechts hat sich etwas Zonenflair erhalten, die KS-Signale und Oberleitungsausleger verraten die Neuzeit. Mit einem bunt zusammengestellten EZ rollt 187 190 von Seelze Rbf nach Halle Gbf.

31. August - Fotofahrt im Lachtetal

Für den letzten Augusttag hatte man auf die OHE geladen. Schließlich sollte es mit dem Esslinger T62 des Vereins Braunschweiger Verkehrsfreunde e.V. in Anlehnung an alte Zeiten über die Lachtetalbahn nach Wittingen und zurück gehen.

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Als Vorprogramm nahmen einige Teilnehmer die Knesebeck-Übergabe wahr, bis Wahrenholz konnte man den Zug ganz passabel nutzen, um danach nach Celle zu fahren. Mit 294 755 wird Wenden-Bechtsbüttel passiert.

In Celle Vorstadt stieg der Großteil der Teilnehmer zusammen mit Organisator und Proviant zu. Leider vermasselte ein medizinischer Zwischenfall zusammen mit etwas komplizierter Motivauswahl einige Halte auf der Rückfahrt. Aber das Fahrgefühl am offenen Fenster des knatternden Vierachsers auf zügiger Fahrt zurück nach Celle war für mich das Eisenbahnerlebnis 2019, das sollte wiederholt werden!

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Am Bahnhof Dedelstorf wurde ein Halt eingelegt, der für viele Perspektiven mit der Baumreihe anregte. Inzwischen ist die Zukunft der Strecke spätestens nach der Schiffskollision mit der Kanalbrücke bei Wittingen fraglich.



SEPTEMBER 2019

Die Sonnentage nahmen spürbar ab, die Belastung auf Arbeit nahm zu. Beides kumulierte sich in der Folge zu deutlich weniger Ergebnissen.

13. September - Wieder mal nach Hessen

Weil ein guter Freund in Frankfurt in den Hafen der Ehe einlaufen sollte, fand sich ein kleines Gästegrüppchen in einer Unterkunft in Dreieich-Offenthal zusammen. Auf dem Weg dorthin wurde aber noch schnell in Frankfurt Hbf gestoppt.

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Unter zuziehendem Himmel steht 101 096 mit ihrem InterCity nach Hamburg-Altona auf Gleis 11 des Frankfurter Hbf bereit. Anschließend erfolgte die Weiterfahrt und Premiere für mich im PESA-Link.

15. September - Rückreise mit Schwierigkeiten

Am Sonntag löste sich die Gruppe nach den Feierlichkeiten wieder auf. Während der übrige Teil mit dem Auto heimwärts fuhr, zog ich mit dem Koffer gen Dreieichbahn von Dannen, denn südlich des Haltepunktes erhoffte ich mir eine Chance für ein PESA-Bild.

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Wie gewünscht, aber erwartet unspektakulär, war die Ansicht am Ortsrand von Dreieich-Offenthal für 633 003. So richtig zufriedenstellend fahren die PESA-Züge deutschlandweit noch nicht, für meine Zwecke passte es aber.

Wegen Bauarbeiten war in Dreieich-Buchschlag umzusteigen. Am Hauptbahnhof lichtete ich dann noch ein paar Züge ab, ehe ich verdutzt feststellen sollte, dass die ICE nach Hannover ab Frankfurt Süd fuhren.
Mit etwas Stress erreichte ich meinen ICE 4, der aber wegen des allgemeinen Reiseverkehrs und der IAA Frankfurt massiv überfüllt war. Der Klappsitz im Fahrradabteil war dann meine Rettung, von dem ich neben der bereits eingepreisten Leinetalumleitung auch noch einige Extrafahrminuten über Bebra mitmachen durfte, da die Rennbahn zwischen Kassel und Fulda wegen Personen im Gleis gesperrt war...

21. September - Butting-Zug, wat auch sonst?

Trotz Familienbesuch sollte der schöne Vormittag noch genutzt werden, was bot sich da besser an als der bekannte V 90-Zug nördlich von Braunschweig? Die Idee hatten noch einige andere, sodass eine lustige Kolonne die Verfolgung des Zuges aufnahm.

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Nach der Hinfahrt setzten sich die meisten zu anderen Zielen, teilweise im Harzvorland ab. Ich erwartete den Zug aber noch einmal südlich von Wahrenholz mit 294 571.

22. September - Fitnessprogramm für die Oldies

Der Besuch reiste nach dem Mittagessen wieder gen Heimat, womit ich freie Bahn für eine kleine Runde nach Döhren hatte. Dort bot der Straßenbahnverein nämlich die bekannten Fitnessfahrten für seine Fahrzeuge an. Mit vier Zügen pendelte man im 15-min-Takt immer hinter den Planzügen der Linie 8 zur Messeschleife Nord.

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Neben zwei Zweiachszügen und dem DÜWAG-Sechsachser war der Breitraumzug mit T4 und B4 der Star des Tages für mich. An der Thurnitistraße konnte ich einen zufällig daherkommenden Automobilisten dankenswerterweise eine Ampelphase aufhalten.



OKTOBER 2019

HERBSTURLAUB 2019 - DRESDEN

Bevor viel passieren konnte stand schon der Nationalfeiertag ins Haus, der schön in die Urlaubsplanung eingebaut werden konnte. Etwas mehr als eine Woche verbrachte ich in Dresden, wo das eine oder andere Treffen mit alten Freunden als Rahmenprogramm platziert wurde. Darum wurden dann je nach Wetter passende Aktionen geplant.

3. Oktober - Ich bin wieder hier!

Laubegast, knapp 2,5 Jahre meine Heimat, war wieder Urlaubsdomizil. Kurz nach der Ankunft riss die dicke Wolkendecke auf, was man für ein paar Straßenbahnbilder vor Ort nutzen konnte.

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Unter wahnsinnigen Lichtverhältnissen kurvt NGTD8DD 2639 als Linie 6 an der Leubener Straße auf die Österreicher Straße.

6. Oktober - Ahoj Čechy, jsem zpět!

Endlich, endlich wieder ins gelobte Land! Zufällig weilte Hannes auch in Dresden, sodass der Beifahrer für die Tour über den Gebirgskamm schnell gefunden war. Neben den umgeleiteten Cheber Rychlíks hatte man die Option auf den Dieselvorspann rechtselbisch, was auch als erste Option gezogen wurde. Danach ein klassisches Motiv auf der linken Seite. Mit zunehmender Bewölkung flüchteten wir in Richtung Nordost an die Liberecer Strecke, wo aber nicht wirklich etwas gelingen sollte.

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Welche auch sonst? Kaum ist man wieder da, begrüßt einen die Retro-"Banane" 151 023 am Schnellzug von Cheb nach Prag, aufgenommen an der Kirche in Ústí n.L.-Vaňov.

Der Fahrplanwechsel im Dezember 2019 hat die wohl einschneidensten Änderungen aller Zeiten über das Bahnnetz Tschechiens gebracht. Arriva, LEO-Express, GWTrain und RegioJet haben massig Regionalverkehrslinien übernommen und die Staatsbahn aus traditionellen Gebieten verdrängt.

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Noch war die Welt aber in Ordnung, kurz hinter Březiny u Děčína knattert RegioNova 814 126 in Richtung Rumburk.

7. Oktober - Auf zum Fichtelberg

Lange war ich nicht mehr am Fichtelberg, eine passende Wettervorhersage zog mich dann aber ins Erzgebirge.

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P 1001 wurde von 99 1772 bespannt. Bei Hammerunterwiesenthal gelang ein Bild kurz vor der Bahnhofseinfahrt, während links die Kirche thront.

Leider quellerte es in der Folge just über dem Gebirgskamm, wobei es im nördlichen Streckenstück bis Kretscham-Rothensehma noch die besten Chancen auf Sonne gab.

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Nettes Licht ermöglichte dieses Bild von P 1003 hinter 99 1773 in der Kurve oberhalb von Kretscham-Rothensehma. Danach fiel das Wetter immer mehr in sich zusammen, was zum Rückzug an die Elbe bewog.

9. Oktober - Ein paar Straßenbahnen in der Innenstadt

Ein kleiner Stadtbummel mündete in gezielte Straßenbahnfotografie. Schließlich war die CargoTram wie gewohnt unterwegs, hatte mir aber damals eine Ansicht am Bahnhof Mitte stets verwehrt. Dies sollte nun nachgeholt werden.

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In Sichtweite der Yenidze stand ich für die Rückfahrt von CargoTram 2003 bereit. Die Häuserzeile links entstand erst in den letzten Jahren und wurde optisch einigermaßen an die angrenzenden Bauten angepasst.

12. Oktober - Abreise durch die Großenhainer Pflege

Während sich die Sonne an den Tagen zuvor sehr rar machte, sollte es am Abreisetag über Ostdeutschland bis mindestens zum Mittag freundliches Wetter geben. Der Abend in der Dresdner Neustadt zuvor erschwerte den Start etwas, zielsicher wurde aber dennoch in Dresdens Nord(westen) gesteuert, denn ein paar ČD-Vectrons wollten noch ins Archiv.

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193 290 "Tedik" führt bei Jessen EC 173 "Hungaria" von Hamburg-Altona in Richtung Prag hl.n.

An der ehemaligen Blockstelle Gröbern hatte man kurz zuvor radikalen Grünschnitt vollzogen, dank Jörgs Bildbericht dazu nahm ich diese Vorlage gleich auf, um dort noch etwas auf Zugverkehr zu hoffen. Wegen eines Personenunfalls auf dem Leipziger Güterring kam an diesem Tag kein einziges Frachtenbild zustande, zumal die übrigen Züge auch noch brav in meinem Rücken über die Berliner Piste auf den Talkessel zusteuerten.

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Am Standort des alten Stellwerks, längst dem Erdboden gleichgemacht, bringt 193 295 "Kačenka" ihren EC 379 nach Prag vorbei. Die großen Bäume hinter dem Eisenbahnerwohnhaus haben die Fällaktion in der Folge ebenfalls nicht mehr überstanden.

26. Oktober - Zur DS-Jahreshauptversammlung

Im Herbst habe ich, vielleicht dem einen oder anderen inzwischen bekannt, die Nordredaktion der DS-Printausgabe übernommen. Während ich also meine ersten Zeilen zusammenklapperte flog auch die Einladung zur Hauptversammlung ins Postfach, auf der ich von Michael dann auch offiziell den Norden "übernahm".

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Auf dem Weg nach Neuhof fand sich ein kleiner Teil der Eingeladenen im Haunetal zusammen. Während 230 077 im Regelgleis mit Schotterwagen zugange war, zog WLE 81 den leeren Warsteiner in Richtung Lippstadt Gbf vorbei.

31. Oktober - Zum Reformationstag in den Harz

Der Feiertag erlaubte einen schönen Tagesausflug in den Harz. Gezielt sollte die Rübelandbahn angegangen werden. Das Vorgehen ist inzwischen auf der Strecke recht unkompliziert, denn durch den Zugleitbetrieb befindet sich zwischen Rübeland und Blankenburg Nord stets nur ein Zug. Man muss also an sich nur die Loks finden, danach ist das Programm recht simpel abzuarbeiten.

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Nach einer Runde zum Hornberg verkrochen sich die beiden HVLE-TRAXX wieder im Werkbahnhof Rübeland. Eineinhalb Stunden Wartezeit mussten aufgebracht werden, ehe 185 641 ihren Zug aus dem Werk in Richtung des Bahnhofes zog. Die Zeit zum Ansetzen der Schublok 185 641 nutzte ich für die Fahrt nach Kreuztal, wo der Zug auf dem größten Eisenbahnviadukt im Harz anschließend festgehalten werden konnte.

Auf der Website der Harzer Schmalspurbahn entdeckte ich bei der Prüfung nach Fahrzeiten der Züge nach Drei Annen Hohne zufällig, dass im Nachmittagsumlauf und damit vor P 8935 das Heizungskamel 199 861 verkehren sollte. Also verließ ich die 25 kV-Insel und zog gen Meterspurnetz um.

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Nach einem Bild in Wernigerode und vor "DAH" wurde die aufgebockte V 100 bei der Ausfahrt auf die Brockenstrecke letztmals fotografiert.




NOVEMBER 2019

10. November - Delta am Stellwerk

Nur wenig sonnige Tage gab es im November überhaupt zu erleben, nutzbar war davon gerade einmal ein einziger. Eigentlich war das Leinetal zwecks ICE-Umleiter angepeiltes Zielgebiet, aber bereits vor Nordstemmen waberte mir der erste Nebel entgegen. Dank einer passenden Vormeldung für die Güterumgehungsbahn kehrte ich dann doch wieder in Richtung Misburg um.

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Bereits kurz nach der Ankunft konnte die frisch hauptuntersuchte 243 179 am ersten VW Crafter-Zug abgelichtet werden, für 243 650 am zweiten Zug stand die Sonne aber noch schöner und warf einen passenden Schatten auf das Stellwerk Mf.

15. November - Abends nach Hamburg

Für ein kleines Nordtreffen mit einigen Hobbykollegen (ich glaube wir waren nachher 18 Mann im Schachcafé?) fuhr ich am Freitagabend in die Hamburger City. Auf dem Weg zum Rübenkamp wollte ich in der Halle vom Haltepunkt Dammtor aber noch ein wenig mit der "Low-Light-Fähigkeit" der Kamera experimentieren.

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Unter der mächtigen Hallenkonstruktion wurde das tagtägliche S-Bahn-Chaos nach Möglichkeit bebildert. Neben einigen 472 ging mit 474 024 und 049 auch eine "moderne" S21 ins Archiv.



DEZEMBER 2019

Bedingt durch zwei Wochen Lehrgang im DB-Trainingszentrum Wuppertal gab es nur minimale Chancen für Bilder. Da die Abende dort für Weihnachtsmärkte der Region draufgingen bzw. für eine Stunde Wartezeit in Velbert-Neviges dank Abellios spotaner "Pofallawende", gab es vor dem Weihnachtsurlaub keinerlei Kameraaktivität mehr.
Somit musste die Karte zwischen den Jahren gespielt werden.

30. Dezember - AKN als bewährte Rettung

Nun, der Freundeskreis hatte sich für den Nachmittag in Norderstedt-Mitte verabredet, den Weg dorthin führte man ganz unbürokratisch etwas an der A1 entlang.

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Ellerau war zwar der erste Anlaufpunkt, das Seitenlicht dort aber sehr schwindend, denn die Wolkenfront gen Süden war langsamer und hartnäckiger als Gedacht. Später gab es in Tanneneck dann VT 160 neben dem alten Gleisanschluss des Automobilzulieferers.

31. Dezember - Haken an die Dekade

Ein letztes Halali wollte ich doch noch haben. Für die abendliche Feier wurde daher den Einkaufsmitstreitern ein zeitnaher Besuch bei den lokalen Supermärkten geraten, sodass ich nach den Besorgungen pünktlich zum abziehenden Hochnebel wieder in der Karre saß und erneut die AKN ansteuerte, denn zwei Ideen hatte ich noch.

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Am Vortag ausbaldowert und nun direkt umgesetzt, VT 156 mit einer netten Baumreihe südlich von Ellerau.

Für das Finale 2019 musste dann die schönste AKN-Strecke herhalten, zudem fahren da ja auch noch "echte" Dieselschnellbahner!

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VTA 2.51 gebührt die Ehre, die Dekade fotografisch für mich hier im Forum final abzuhandeln. Bei Alveslohe brummt der LHB-Triebwagen westwärts nach Elmshorn von Dannen - ich habe fertig!




Nachdem wir nun alle in das neue Jahr gestartet sind, möchte ich nur noch wenige Worte zum Abschluss verlieren.

Ein großes Dankeschön an alle Wegbegleiter dieses Jahres, alle Bei- und Mitfahrer, alle Getroffenen, die Informationsketten in Nah und Fern, ganz besonders die Nordtruppe, alle abgelichteten Zug- und Lokpersonale sowie die Runde hier!

Ich wünsche allen ein erfolgreiches neues Jahr 2020, immer gutes Licht und tolle Motivideen für eure Touren und einen schönen Austausch hier im Forum.

Über Kommentare zu diesem Bericht freue ich mich mindestens so sehr wie über Zuarbeiten für die Nordredaktion der Printausgabe, die übrigens schon für das nächste Heft fertiggestellt ist.

Euer Vinne ;)

Krückau - Rhein - Isar - Elbe - Leine - mein Bildungsweg ist eine Flusskreuzfahrt!




4-mal bearbeitet. Zuletzt am 02.01.20 12:03.
Moin aus der Heimat!

Da hat sich ja einiges angesammelt. Dazu ein netter Text welcher „mit‘n büschen“ Norddeutschen Humor wunderbar zu lesen ist.
Ich habe auch fertig! Man sieht sich an der Piste!

Gruß aus H-U,
Nils
Moin Vinne,

einen sehr schönen Rückblick präsentierst du uns da, auch das lesen bereitet - wie bei deinen Bildberichten üblich, große Freude!

Bis bald mal wieder an der Strecke

Pau
Moin!

Ein toller und sehr abwechslungsreicher Rückblick! Auf ein neues, tolles Bahnjahr 2020 mit vielen gemeinsamen Touren :-)

Grüße
Alex
Hallo Vinne,

auch von mir meinen Dank für diese beeindruckende Bilderflut und die viele Arbeit, die darin steckt. Sehr schöne Motive, sehr schön ausgeleuchtet, und ein wunderbarer Text!

Viele Grüße
Malte

Sehr schöner Rückblick! (o.w.T)

geschrieben von: Weserbahn

Datum: 02.01.20 16:10

(Dieser Beitrag enthält keinen Text)
http://up.picr.de/19019826ax.jpg
Meine Bilder auf Flickr. Einfach anklicken!
Servus Vinne,
beneidenswert viele Möglichkeiten, Dieselloks mit Telegrafenleitung und alter Signaltechnik zu knipsen hast du da! Das kann nur coole Fotos geben! In meinen Rückblick von 2019 hatte es nur (noch) ein einziges Formsignal geschafft (Garching an der Alz)...
Schöne Grüße,
Tobias

Tolle Ausbeute

geschrieben von: JLW

Datum: 02.01.20 19:12

Hallo Vincent,


danke für diese ansprechende Retrospektive und die Umsetzung meiner PN.

Grüße vom Ende der 4 -> gute Idee Deinerseits!



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 02.01.20 19:14.
Hallo Vinne,

da ist ja eins schöner als das andere, vielen Dank fürs Zeigen!
Alles Gute fürs neue Jahr, ich freue mich schon auf den nächsten Jahresrückblick.

Freundliche Grüße aussem Pott
Wolfgang
Moin.

Na so eine Pixelschlacht schaue ich mehr gerne an, und nicht nur einmal. Die könnte meinetwegen dank der hohen technischen und motivlichen Qualität auch noch endlos weiter gehen..
Auch hier ein großes Dankeschön für die Mühe!

Gruß
Matthias

Meine Fotos im Web: [www.fotomotiv-eisenbahn.com]
Hallo Vinne,

auch dieser Rückblick gefällt natürlich wieder sehr! Dabei freue ich mich insbesondere über die Bilder der bei DSO weniger präsenten Schweizer Schmalspur- und Bergbahnen.

Viele Grüße,

Lennart

Wahrlich grandios!

geschrieben von: ludger K

Datum: 04.01.20 22:17

Am besten gefällt mir natürlich der Esslinger am 31.8.