DREHSCHEIBE-Online 

Anzeige

HIER KLICKEN!

 998 - Bildberichte 

  Neu bei Drehscheibe Online? Hier registrieren! Zum Ausprobieren und Üben bitte das Test-Forum aufsuchen!
Das vormalige Rückblick-Forum dient für umfangreichere Bildbeiträge, Zusammenfassungen und Jahresrückblicke. Aktuelle Sichtungsbilder bitte in die Bild-Sichtungen einstellen. ACHTUNG: Dies ist NICHT das Fotoforum, Diskussionen über Bilder sind hier fehl am Platz!
Moderatoren: Rönshausener - TCB

Mit dem Zug ins Wendland (Teil 1, 40 Bilder)

geschrieben von: Sören Heise

Datum: 26.09.18 18:18

Moin und herzlich willkommen zum ersten Teil dieser Serie. Auf dem Fahrplan steht zunächst die Strecke Salzwedel - Uelzen.


------------



Die Bahnstrecke Stendal - Salzwedel - Uelzen ist Teil der als Amerikalinie bekannt gewordenen Verbindung zwischen Berlin und der Nordseeküste. Bauherr war die 1879 verstaatlichte Magdeburg-Halberstädter Eisenbahn (MHE).
Die Amerikalinie musste irgendwo die hannoversche Bahnstrecke Lehrte - Harburg kreuzen. Wie so oft gab es hierfür verschiedene Vorschläge, die ab 1855 zur Diskussion standen. Im Kern konzentrierte sich die Diskussion auf eine „preußische” und eine „hannoversche” Variante. Die preußische bestand darin, die Bahnstrecke möglichst geradlinig zu führen und möglichst lange auf preußischem Gebiet. Dies (und nebenbei die erstmalige Erschließung der Altmark) erfüllte die Variante von Stendal über Salzwedel nach Uelzen und weiter gen Westen.
Die hannoversche Lösung setzte hingegen auf die Erschließung des Wendlands. Lüchow war gesetzt, danach standen eine Führung nach (Bad) Bevensen und eine über Dannenberg und Hitzacker nach Lüneburg und jeweils weiter zur Diskussion. Alternativ war auch eine Führung von Seehausen über Lüchow nach Uelzen ins Spiel gebracht worden. Preußischerseits wurde jedoch Salzwedel als alternativlos angesehen, schon bald zogen die Stadt in der Altmark und Uelzen an einem Strang. Hingegen hatten Lüchow und Dannenberg unterschiedliche Positionen, auch zeigte Dannenberg mehr Interesse an der Strecke von Wittenberge nach Lüneburg.
Das Jahr 1866 veränderte die Dinge: Hannover war nun kein Königreich mehr, sondern eine preußische Provinz. 1867 konnte endlich die Konzession erteilt werden: Am 18. März des Jahres hatte die MHE den Bau einer Bahnstrecke von Berlin nach Lehrte mit einer Abzweigung von Stendal über Salzwedel nach Uelzen beschlossen. Am 15. April 1873 konnte die Teilstrecke Salzwedel - Uelzen eröffnet werden, Stendal - Salzwedel war schon seit dem 15. März 1870 in Betrieb.
Die Amerikalinie sollte die bedeutendste Strecke im Wendland werden und bleiben. Sie durchquert es im äußersten Süden und hatte dort maximal drei Stationen. Es gab zwar Fernverkehr, der hielt aber nie planmäßig im Wendland. Im Sommer 1939 verkehrten zwischen Salzwedel und Uelzen sieben Nahverkehrszugpaare mit Stendal und Bremen als den entferntesten Wendebahnhöfen. Ferner gab es diese Fernzüge, jeweils die Abfahrtszeiten in Salzwedel:
02:22 E 279 Hamburg - Karlsbad
03:09 E 280 Karlsbad - Hamburg
08:41 E 120 Magdeburg - Uelzen
10:02 D 101 Wilhelmshaven - Berlin
10:55 D 83 Hamburg - Dresden
10:57 D 102 Berlin - Norddeich. Dieser führte außer im Sommer auch Wagen nach Wilhelmshaven, die im Sommer einen eigenständigen Zug bildeten, der Salzwedel gegen 12 Uhr ohne Halt passierte (D 110). Der Gegenzug zum D 110 war D 109, der Salzwedel gegen 17:40 Uhr ohne Halt passierte
13:30 D 344 Chemnitz - Hamburg
13:32 E 129 Uelzen - Leipzig (an Sonn- und Feiertagen sowie Tagen vor diesen schon von Hamburg)
15:20 D 108 Berlin - Bremen
16:19 D 341 Hamburg - Chemnitz
16:47 E 130 Leipzig - Uelzen (an Sonn- und Feiertagen sowie Tagen vor diesen weiter nach Hamburg)
18:21 D 105 Norddeich - Berlin (außer im Sommer mit Wagen von Wilhelmshaven)
20:44 D 106 Berlin - Wilhelmshaven
20:53 D 84 Dresden - Hamburg, in Uelzen Anschluß an D 106
21:31 D 107 Norddeich - Berlin
22:19 E 119 Uelzen - Magdeburg

Der Fernschnelltriebwagen FDt 584 Dresden - Hamburg passierte ohne Halt Salzwedel etwa zur Stunde 10, die Rückleistung fuhr über Wittenberge.

Mit dem Ende des Krieges und der Besetzung durch englische bzw. sowjetische Truppen endete der Verkehr zwischen Bergen (Dumme) und Schnega. Zwischen Salzwedel und Bergen fuhren am 3. Juli 1951 letztmals Reisezüge, schon 1952 erfolgte der Abbau der Gleise. Westlich der Demarkationslinie kam mit Nienbergen schon 1945 ein neuer Halt dazu, dicht an selbiger und nur unwesentlich weiter von Bergen entfernt als der bisherige Bahnhof.
1946 wie auch im Helmstedter Abkommen von 1949 war die Wiedereröffnung der Strecke vorgesehen, sie erfolgte jedoch nicht. Die Verbindung zwischen Uelzen und Nienbergen hatte sich nun von einer Fernverkehrslinie zu einer Strecke mit rein lokaler Bedeutung gewandelt. 1951/1952 erfolgte zwischen Wieren - hier zweigt die Strecke gen Gifhorn ab - und Nienbergen der Abbau des zweiten Gleises, erst 1985 verschwand es auch zwischen Uelzen und Wieren. Mit Ablauf des Winterfahrplans 1973/1974 endete am 25. Mai 1974 zwischen Wieren und Nienbergen der Reiseverkehr, Anfang der 1990er auch der Güterverkehr.
Im Rahmen der „Verkehrsprojekte Deutsche Einheit” fiel der Entschluss zum Wiederaufbau der Strecke. Zusammen mit der Modernisierung des Abschnittes Wieren - Uelzen erfolgte der Wiederaufbau der Teilstrecke Salzwedel - Wieren, am 19. Dezember 1999 war Eröffnung. Die Zugangsstellen Bergen (Dumme), Nienbergen, Varbitz und Heuerstorf blieben allerdings geschlossen.
In erster Linie für den Güterverkehr wird auf der Strecke derzeit das nur teilweise vorhandene zweite Gleis auf kompletter Länge wiederaufgebaut. Im Reiseverkehr ist die zweistündliche RE-Linie von Magdeburg nach Uelzen, auf der lokbespannte (BR 146) Doppelstockzüge der Elbe-Saale-Bahn verkehren, unterwegs. Mit ein paar Verstärkern sind das mo-fr zehn Zugpaare. Daneben gibt es in Gestalt der IRE-Züge Hamburg - Berlin von DB Regio Nordost auch einzelne Verbindungen des Fernverkehrs, die Salzwedel einen Anschluß an die große weite Welt verschaffen. Die Verbindung nach Krakau und Breslau wurde im Vorgriff auf das wieder auseinanderwachsende Europa bereits vor wenigen Jahren eingestellt.


------------



Salzwedel (km 57,1)

Salzwedel war einstmals ein bedeutender Eisenbahnknoten. Neben den uns interessierenden Strecken, der Amerikalinie und der Nebenbahn nach Dannenberg, gab es weitere Nebenbahnen, nämlich nach Oebisfelde und nach Arendsee. Ferner gab es diverse Kleinbahnen. Ich hatte den Bahnhof im Sommer 2015 schon vorgestellt. Bei einer Vorbeifahrt auf der Umgehungsstraße im April 2018 sah er noch immer so modern-trostlos aus, wie ich ihn in Erinnerung hatte (siehe hier). Im September bot sich die Gelegenheit für einen kurzen Halt. Mittlerweile steht das Empfangsgebäude nicht mehr leer, es befindet sich ein Kiosk darin. Und es waren Handwerker zu Gange.
Längere Zeit östlich der Bahnsteige steht nördlich der Bahnstrecke das alte Bahnbetriebswerk. Bis vor wenigen Jahren war es Heimat der Dampflokfreunde Salzwedel. Die zogen 2011/2012 nach Wittenberge um, das Bw mit dem sanierten Lokschuppen beherbergt ein Bauunternehmen. Eine Fußgängerbrücke ermöglicht Einblicke.


https://farm2.staticflickr.com/1855/29778724297_5e45acabea_o.jpg

Wendland01-01 by ccar via Sören Heise, auf Flickr

1 Am Vormittag des 11. August 2003 besuchte Christoph Salzwedel. Der Bahnhof präsentierte sich menschenleer. Hier das Empfangsgebäude mit Busbahnhof.



https://farm2.staticflickr.com/1842/43806511475_dbcbee0cab_o.jpg

Wendland01-02 by ccar via Sören Heise, auf Flickr

2 Bahnsteigbild.



https://farm2.staticflickr.com/1871/43806511875_48010c262f_o.jpg

Wendland01-03 by ccar via Sören Heise, auf Flickr

3 Blick westwärts. Der Wasserturm im Hintergrund wirbt mittlerweile für Baumkuchen. Den Bahnübergang hingegen gibt es nicht mehr.



https://farm2.staticflickr.com/1851/30845022508_5754ba9c43_o.jpg

Wendland01-04 by ccar via Sören Heise, auf Flickr

4 Ostwärts. Links das Bahnbetriebswerk, damals noch Heimat des Vereins.



https://farm2.staticflickr.com/1895/43806514305_d251148645_o.jpg

Wendland01-05 by ccar via Sören Heise, auf Flickr

5 Hier hätte ein ICE von Berlin nach Bremen fahren können. Dieser fährt aber nach Hamburg. Wegen Sperrung der Strecke über Wittenberge erfolgte eine Umleitung über Salzwedel.



https://farm2.staticflickr.com/1895/30845023338_6c94060782_o.jpg

Wendland01-06 by ccar via Sören Heise, auf Flickr

6 Zugkreuzung in Salzwedel und ein funktionierender Fallblattanzeiger.



https://farm2.staticflickr.com/1844/44666245082_96e741a43b_o.jpg

Wendland01-07 by ccar via Sören Heise, auf Flickr


7 Der ICE nach Hamburg im Nachschuss.


------------


https://farm2.staticflickr.com/1869/30845024058_91e13f6c82_o.jpg

Wendland01-08 by Sören Heise, auf Flickr

8 5. September 2018.



https://farm2.staticflickr.com/1851/44666246002_c1f5d6719b_o.jpg

Wendland01-09 by Sören Heise, auf Flickr

9 Innendrin stand ein großer Hinweis, dass es kein öffentliches WC gibt.



https://farm2.staticflickr.com/1870/30845024818_b87d98fe8b_o.jpg

Wendland01-10 by Sören Heise, auf Flickr

10 Im Tunnel begrüßt immer noch ein grüner Teppich die Reisenden. Passt zum grünen Bild, das sich die Bahn gibt.



https://farm2.staticflickr.com/1881/44666247032_665a5b1970_o.jpg

Wendland01-11 by Sören Heise, auf Flickr

11 Ein Blick hinüber zum Empfangsgebäude. Für die Fahrgastinformation müssen Anzeiger mit dynamischer Schrift reichen.



https://farm2.staticflickr.com/1879/30845025868_507017daa4_o.jpg

Wendland01-12 by Sören Heise, auf Flickr

425 012 stand rum und wartete. Und wartete. Und wartete. Er kam um 8:05 Uhr an, zurück sollte es für ihn erst um 13:02 Uhr gehen. Eventuelle Reisende aus Richtung Uelzen nach Pretzier, Fleetmark, Brunau-Packebusch, Kläden und Steinfeld hätten eine äußerst entspannte Umsteigezeit von 88 Minuten gehabt.



https://farm2.staticflickr.com/1843/44666247832_50b6c28167_o.jpg

Wendland01-13 by Sören Heise, auf Flickr

13 Haltetafelparade mit weißen Schafen. Hinten der Baumkuchenturm.



https://farm2.staticflickr.com/1876/30845026728_c2d1c0615f_o.jpg

Wendland01-14 by Sören Heise, auf Flickr

14 Die neue Fußgängerbrücke im Osten ermöglicht einen Blick über den Bahnhof, links die einstmalige Güterabfertigung.



https://farm2.staticflickr.com/1869/44666248592_6891098b3f_o.jpg

Wendland01-15 by Sören Heise, auf Flickr

15 Das Bahnbetriebswerk wird mittlerweile von einer Baufirma genutzt. Rechts außerhalb des Ausschnittes erinnerte noch irgendwas an die alte Nutzung.


------------


https://farm2.staticflickr.com/1880/30845027208_3b575c025c_o.jpg

Wendland01-16 by Philosoph via Sören Heise, auf Flickr

16 Carsten war bei den Dampflokfreunden zu Besuch.



https://farm2.staticflickr.com/1870/29778730657_f707b8423e_o.jpg

Wendland01-17 by Philosoph via Sören Heise, auf Flickr

17 Was wohl aus der Drehscheibe geworden ist?



https://farm2.staticflickr.com/1862/29778731227_6b20e60682_o.jpg

Wendland01-18 by Philosoph via Sören Heise, auf Flickr

18 Die 118 konnte ich dieses Frühjahr im neuen Domizil des Vereins ablichten.


------------



Der Abstand zwischen Salzwedel und Bergen (Dumme) ist mit 13 Kilometern verhältnismäßig groß, hier gab es nie eine Zwischenstation. Kurz vorm früheren Bahnhof Bergen liegt rechterhand Hestedt. Dort fand der erste Spatenstich anlässlich des Wiederaufbaus der Strecke im Rahmen der Verkehrsprojekte Deutsche Einheit statt.


https://farm2.staticflickr.com/1844/43806510715_b5d7653fd2_o.jpg

Wendland01-19 by Sören Heise, auf Flickr

19 Am Ortsausgang Rockenthin, westlich von Salzwedel, kam mir mit dem IRE Berlin - Hamburg das momentan hochwertigste Angebot im Reiseverkehr entgegen.



https://farm2.staticflickr.com/1844/29778723247_8ae3e26394_o.jpg

Wendland01-20 by Sören Heise, auf Flickr

20 Hestedt ist eines der vielen kleinen Dörfer entlang der Bahn, die nie einen Haltepunkt hatten.



https://farm2.staticflickr.com/1842/43806510095_6d47a32a1e_o.jpg

Wendland01-21 by Sören Heise, auf Flickr

21 Aber es war mal Prominenz da.


------------



Bergen (Dumme) (km 70,0)

Der kleine Ort Bergen an der Dumme, gelegen im Südzipfel des Wendlandes, hat eine Bahnhofstraße. Gleich hinterm Ortsende sieht die so aus wie vor 80 Jahren. Das ist kein Wunder, denn von 1945 bis 1990 führte sie nur zur Zonengrenze. Aber ob es 1938 auch schon ein Tempolimit von 30 km/h und eine Zusatzsschild „Benutzung auf eigene Gefahr” gab? Hinter der Landesgrenze ist es nicht mehr weit bis Klein Grabenstedt. Am Ortsende biegt die Straße nach links ab - und von dort ist Bergens Bahnhof schon zu sehen. Groß Grabenstedt gibt es übrigens nicht mehr, wie die „Volksstimme” berichtet.


https://farm2.staticflickr.com/1841/29778722367_bc3cab67a4_o.jpg

Wendland01-22 by ccar via Sören Heise, auf Flickr

22 Und so sah es am 26. Juni 1995 kurz hinter Klein Grabenstedt aus.



https://farm2.staticflickr.com/1888/29778721977_e7c987e920_o.jpg

Wendland01-23 by ccar via Sören Heise, auf Flickr

23 Die Bahnstrecke war im Wiederaufbau begriffen, das Planum für zwei Gleise bereit.



https://farm2.staticflickr.com/1872/30845017238_34c626537b_o.jpg

Wendland01-24 by ccar via Sören Heise, auf Flickr

24 Blick in die Gegenrichtung.


------------


https://farm2.staticflickr.com/1862/29778721177_68f038525d_o.jpg

Wendland01-25 by Sören Heise, auf Flickr

25 Die Straße von Bergen nach Klein Grabenstedt im Frühjahr 2018.



https://farm2.staticflickr.com/1898/30845016318_6a4ff5091f_o.jpg

Wendland01-26 by Sören Heise, auf Flickr

26 Christophs Blickwinkel konnte ich wegen Gegenlicht nicht wiederholen.



https://farm2.staticflickr.com/1865/29778719767_211e7291dd_o.jpg

Wendland01-27 by Sören Heise, auf Flickr

27 Ein Blick am Bahnhofsgebäude vorbei zum Gleis.



https://farm2.staticflickr.com/1860/42905706170_703b6638cc_o.jpg

Wendland01-28 by Sören Heise, auf Flickr

28 Der Güterschuppen.



https://farm2.staticflickr.com/1870/29778718697_d7912a51c0_o.jpg

Wendland01-29 by Sören Heise, auf Flickr

29 Jemand möchte das Gebäude loswerden.



https://farm2.staticflickr.com/1883/42905705010_0cfbba02c8_o.jpg

Wendland01-30 by Sören Heise, auf Flickr

30 Der Bahnübergang.



https://farm2.staticflickr.com/1863/29778717727_6b9715dc37_o.jpg

Wendland01-31 by Sören Heise, auf Flickr

31 Im Hintergrund die Kirche von Hestedt.



https://farm2.staticflickr.com/1848/42905704200_0db7478205_o.jpg

Wendland01-32 by Sören Heise, auf Flickr

32 Blick Richtung Uelzen.



https://farm2.staticflickr.com/1893/43806505455_058503c8dc_o.jpg

Wendland01-33 by Sören Heise, auf Flickr

33 Tja, da war ich wohl auf der falschen Seite.



https://farm2.staticflickr.com/1880/43806505175_d32118b25e_o.jpg

Wendland01-34 by Sören Heise, auf Flickr

34 Eine Erläuterungstafel für Radreisende.


------------



Nienbergen (km 72,0)

Nienbergen trat erst verhältnismäßig spät ins Kursbuch. Kurz hinter der Dumme gelegen, ist es der erste niedersächsische Ort an der Amerikalinie. Im Herbst 1945 wurde der Reiseverkehr von Schnega her bis dorthin verlängert. Am 26. Mai 1974 erfolgte die Einstellung des Reiseverkehrs zwischen dem Abzweigbahnhof Wieren und Nienbergen. Mittlerweile erinnert nichts mehr an den einstigen Endbahnhof. Die nachfolgenden Kilometer sind recht kurvig und könnten das eine oder andere Motiv bieten.


https://farm2.staticflickr.com/1878/42905702630_7225745696_o.jpg

Wendland01-35 by Wolf-Dietmar Loos via Sören Heise, auf Flickr

35 Eine Aufnahme von Wolf-Dietmar.



https://farm2.staticflickr.com/1897/43806504375_0034390675_o.jpg

Wendland01-36 by ccar via Sören Heise, auf Flickr

36 Christoph hatte kein Formsignal mehr.



https://farm2.staticflickr.com/1856/42905701870_d3d0ef3935_o.jpg

Wendland01-37 by Sören Heise, auf Flickr

37 Und Sören musste sich einen anderen Standpunkt suchen, auf dem Bahnübergang.



https://farm2.staticflickr.com/1842/43806503765_e31640b61c_o.jpg

Wendland01-38 by ccar via Sören Heise, auf Flickr

38 Nochmal Christoph, diesmal am Ende des Bahnhofs Richtung Salzwedel.



https://farm2.staticflickr.com/1887/44715251521_9fef9979db_o.jpg

Wendland01-39 by ccar via Sören Heise, auf Flickr

39 Und seine Ansicht gen Wieren. Aufnahmen 1995.



https://farm2.staticflickr.com/1847/43806503115_cec56ff9ff_o.jpg

Wendland01-40 by Sören Heise, auf Flickr

40 Dazu ein Vergleichsbild aus dem Frühjahr 2018.


------------



Nienbergen liegt als Ortsteil von Bergen (Dumme) im Kreis Lüchow-Dannenberg. Der hat an der Amerikalinie heute genau einen Bahnhof, Schnega. Dort geht es beim nächsten Mal weiter. Bis dahin dauert es allerdings zwei oder bei gutem Wetter auch drei Wochen.

Bis dahin verbleiben mit vielen Grüßen
Wolf-Dietmar, Christoph, Carsten und Sören

Mit dem Zug in die Altmark

geschrieben von: ccar

Datum: 28.09.18 18:43

Hej Sören,

ich möchte mich bei Dir bedanken für die Mühe, die Du Dir mit der Darstellung der Eisenbahnstrecke Salzwedel - Uelzen gemacht hast.
Es ist interessant zu sehen, wie es dort vor und nach meinem Besuch ausgesehen hat.
Ich freue mich auf Teil 2!

Christoph

Wieder mal ein genialer Bericht! - Danke dafür!

geschrieben von: nordicocean

Datum: 28.09.18 23:24

Erwähnenswert noch die Tatsache, dass diese Strecke auch FDt-Strecke war.

So fuhr 1938-1939 ein SVT der Gattung "Hamburg" täglich von Berlin Anhalter Bhf nach Wilhelmshaven und zurück!

Gruss
nordic

Bergen und Hestedt (1 B)

geschrieben von: Stefan Motz

Datum: 02.10.18 12:29

Hallo Ihr vier,
danke für Eure hochinteressante Serie!
Passend dazu habe ich meinen Beitrag zum Bahnhof Bergen reaktiviert: [www.drehscheibe-online.de]

Bei Hestedt habe ich am 13.12.1992 noch die alte Brücke fotografiert, Ihr zeigt den Beton-Neubau:

https://abload.de/img/hestedt-0069713o7crl.jpg




Viele Grüße
Stefan

https://abload.de/img/db-251902-4003812-titu8k49.jpg





1-mal bearbeitet. Zuletzt am 2018:10:02:14:13:46.