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Moderatoren: Rönshausener - TCB

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Hallo zusammen, salut à tous, ciao a tutti!

„Nach diesem Jahr ist vieles anders.“ – So las ich es im Vorfeld dieser Zeilen in einem Kommentar von Jonas Schaible für die Nachrichten-Abteilung von t-online. Gemeint damit ist die politische Bilanz des Jahrs 2017. In Deutschland sind die Sondierungen für eine Jamaika-Koalition gescheitert („Jamaika-Aus“ hat es bis zum Wort des Jahres gebracht!), das neue Jahr wird zeigen, ob es entgegen der zwischenzeitlich für sicher gehaltenen Position der SPD doch zu einer Wiederauflage der „GroKo“ kommt. Auf europäischer Ebene haben Emmanuel Macron in Frankreich und Sebastian Kurz in Österreich die politischen Systeme ihrer Länder durcheinandergewirbelt und Linken wie Rechten den Kopf verdreht. Einfacher wird die Abstimmung innerhalb der EU-Staaten damit sicher nicht werden…

„Nach diesem Jahr ist vieles anders.“ – Gilt das auch für das Geschehen auf den Gleisen im benachbarten Ausland? Zumindest für das von mir wie in den vorigen Jahren bevorzugt bereiste Frankreich ist die Antwort ein klares Ja. Zahlreiche liebgewonnene Baureihen haben einen Großteil ihrer Einsatzstrecken verloren, andere Linien wurden (etwa Oyonnax – Saint-Claude im Jura oder Rodez – Sévérac-le-Château im Massif Central) komplett eingestellt. Aber auch positive Neuerungen gibt es. Exemplarisch für diesen Wandel, der 2017 besonders groß war, seien einerseits das Ende der lokbespannten Corail-Züge auf zwei in Fankreisen äußerst populären Diesel-Magistralen, namentlich der legendären „Ligne 4“ Paris – Belfort (- Mulhouse) und der „Transversale Atlantique“ Bordeaux – La Rochelle – Nantes, andererseits die Inbetriebnahme mehrerer Hundert Kilometer Neubaustrecke im Rahmen der Projekte LGV Sud Europe Atlantique und LGV Bretagne-Pays de la Loire genannt.

Grund genug für mich, das Bahnjahr 2017 in Frankreich (mit Abstechern zu den italienischen Nachbarn) noch einmal Revue passieren zu lassen!

Für Interessierte hier die Links zu den vorausgegangenen Jahrgängen 2014 - 2016:
- [www.drehscheibe-online.de]
- [www.drehscheibe-online.de]
- [www.drehscheibe-online.de]

Die Wahl der meiner Meinung nach besten bzw. charakteristischsten Motive, der schönsten Lichtstimmungen, der interessantesten Züge etc. war dieses Jahr ähnlich schwer wie schon 2016. Aber trotzdem habe ich Wort gehalten und die selbst gesetzte „Schmerzgrenze“ von dreißig Fotos erreicht, aber nicht überschritten. Andernfalls würde der Rückblick doch etwas ausufern und ihn vermutlich ohnehin niemand bis zum Schluss lesen…;)

Geografisch bewegen wir uns – ganz dem Beitragstitel „Von Focaccia ligure zu Crevettes roses“ (beide kulinarischen Spezialitäten konnte ich im Laufe des Jahres auf meine Touren genießen :)) folgend – zwischen Ligurien im italienischen Nordosten und dem „Ende der Welt“ im bretonischen Département Finistère. Regelmäßigen Besuchern der Galerie oder des Auslandsforums dürfte das ein oder andere Foto schon bekannt vorkommen, wobei dieses Jahr besonders viele noch unveröffentlichte Bilder dabei sind.

Jetzt aber genug der Einführung: Gute Reise, bon voyage, buon viaggio! ;)


Januar:

Für das Wochenende rund um den sonnigen, aber klirrend kalten 21. Januar 2017 hatte ich Christoph und Ger, die einen Abschiedsbesuch an der „Ligne 4“ geplant hatten, ehe die ersten Coradia Liner der Reihe B 85000 in die Umläufe eingeschert werden, eigentlich schon abgesagt. Doch die Schwerpunktsklausur im Völkerrecht am Vorabend in Mainz war gut gelaufen und ich weniger geschlaucht als erwartet. Also schloss ich mich spontan wenigstens für einen Tag an! Eine goldrichtige Entscheidung, denn diese erste Tour des Jahres 2017 wird mir als einer der erfolgreichsten Foto-Tage überhaupt an der französischen "Ligne 4" in Erinnerung bleiben, sodass die Auswahl nur eines Fotos nicht leicht fiel. Einen ausführlichen Bericht habe ich bei den französischen Kollegen von Trains-en-voyage gepostet: [www.trains-en-voyage.com]


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Zum Tagesauftakt harrte ich bei zweistelligen Minusgraden unweit von Vaivre-et-Montoille aus, um dem lokbespannten Früh-Intercités 1542 (Belfort - Paris Est) ein letztes Mal meine Aufwartung zu machen. Um kurz nach neun Uhr schließlich erlöste mich der markante Motorenklang beim Beschleunigen aus dem Bahnhof von Vesoul. Wenig später bog CC 72140 dann auch tatsächlich mit ihrer im Morgenlicht glänzenden Schlange aus Corail-Wagen in die Kurve unweit des ehemaligen Abzweigs der Strecke nach Gray ein und tauchte hinter den mit Misteln gespickten Bäumen im Sichtfeld des Suchers auf.
In der Galerie schrieb ich zum Bild: „Ein Klicken des Verschlusses. An das Wummern des Motors schließt sich das leisere Rauschen der Wagenschlange an, der Fahrtwind verfängt sich in den filigranen Drähten der Telegrafenleitung und eine kleine Portion Schnee wird mir entgegen gewirbelt. Noch einmal leicht wehmütig den roten Schlusslichtern des Zuges hinterhergeschaut, breitet sich bald schon wieder Stille in der französischen Provinz aus...“ Diese Sätze treffen auch jetzt – einige Monate nach dem Einsatzende der Baureihe – genau das Feeling, das ich mit der „Ligne 4“ für immer verbinden werde. Seitdem nur noch Triebwagen der Intercités-Verkehr bestreiten, war ich nicht mehr da.



März:

Da im Februar die Bahn für mich einmal „Urlaub“ hatte, springen wir gleich in den März. ;) Die erste Monatshälfte absolvierte ich mein Gerichtspraktikum in Wiesbaden, das auch über die eigentliche Tätigkeit von Richtern und Staatsanwaltschaft hinaus überaus interessante Einblicke bot. So waren wir unter anderem in der JVA Butzbach oder bei der Gerichtsmedizin in Frankfurt zu Gast. Hätte ich mich nicht längst für das Metier entschieden, wäre dies wohl Motivation genug gewesen, mit dem Jura-Studium zu beginnen…;) Direkt am ersten Tag nach Praktikumsende, dem 25. März 2017, zog es mich allerdings wieder nach Frankreich, war auf der „Ligne 4“ kurz vor dem absehbaren Einsatzende der Diesel-Giganten auf dem spannendsten Streckenabschnitt zwischen Culmont-Chalindrey und Belfort doch noch einmal ein besonderes Schmankerl angekündigt!


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Vor dem eigentlichen Star des Tages sei aber der von BB 75109 traktionierte CFL-Güterzug 63252 (Port-d'Atelier - Blainville-Damelevières) gezeigt, den Matthias und ich oberhalb von Rosières-sur-Mance abpassten. Diese verlässliche samstägliche Güterzug-Leistung war auf der 72100er-Jagd stets ein gern genommener Pausenfüller. Dass er an diesem Tag mit einer ordentlichen Portion Verfrühung unterwegs sein würde, wussten wir, aber letztlich blieben uns tatsächlich nur wenige Sekunden zur Vorbereitung des Schusses, nachdem wir zuvor den Hang aus dem Ort hinaufgekraxelt waren (Der war, das schwöre ich, steiler, als es auf dem Foto aussieht! :D). Letztlich bin ich mit dem Ergebnis aber sehr zufrieden – Man darf auch einmal Glück haben!



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Drei Stunden später schließlich schlug zum zweiten Mal an diesem 25. März 2017 die Stunde der „Reine de l'est“: Die noch original motorisierte CC 72084 im blauen Arzens-Lack, die zum Abschied anstelle einer remotorisierten CC 72100 mit dem Intercités-Zugpaar Paris – Vesoul u. z. auf die Reise geschickt wurde, röhrte unter den begeisterten Blicken einer illustren, international zusammengesetzten Fotografen-Truppe mit INT 1642 (Vesoul - Paris Est) über den Viadukt bei Haute-Amance.



April:

Der April war retrospektiv betrachtet vielleicht der „ertragreichste“ Monat des Jahres 2017. Insgesamt war ich etwa eine Woche auf Tour, allerdings zerstückelt in drei getrennte Kurztrips: Bereits länger geplant war am Monatsende ein Besuch mit Yannick und Nico an der Tendabahn in den Seealpen, die die Association du Train Touristique du Centre Var (ATTCV) am 29. April im Rahmen ihrer alljährliche Sonderfahrt nach Tende mit der vereinseigenen „Caravelle“ X 4567 befuhr. Deutlich spontaner war ein Roadtrip zum Monatsanfang mit Urs nach Westfrankreich. Aber bei der für dortige Verhältnisse ungewöhnlich stabilen Wetterlage konnten wir nicht widerstehen, uns vor der drohenden – und zwischenzeitlich hinsichtlich der BB 67400 auch vollzogenen – Ablösung der Rennaiser „Danseuses“ und der BB 67400 zwischen Bordeaux und Nantes noch einmal in Richtung Bretagne und Atlantikküste auf den Weg zu machen. Für Freunde der klassischen Diesel-Fraktion verweise ich gerne in die Galerie: [www.drehscheibe-online.de] Die Elektro-Freunde werden hier im Rückblick fündig. ;) Auf Initiative von Basti schob ich auch noch einen Besuch im liebgewonnenen Doubstal ein, wo die BB 25500 wenige Wochen später ihre letzten Plantage verloren…


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Unmittelbar am Stadtrand von Thouars offenbart er sich dem Betrachter: Ein Koloss aus Stein und Metall, der in luftiger Höhe die Bahnstrecke von Saumur nach La Roche-sur-Yon über den Thouet führt. Zwischen 1871 und 1873 errichtete die Compagnie Eiffel, die auch für zahlreiche weitere Brückenbauwerke jener Zeit verantwortlich zeichnete, den insgesamt 261 Meter langen Viadukt. Weitere Infos finden sich bei Interesse auf der Homepage der Stadt: [www.thouars.fr]
Während im ausgehenden neunzehnten und frühen zwanzigsten Jahrhundert, als Thouars mit seinem damaligen Streckenkreuz eine typische Eisenbahnerstadt war, durchgehende Tages- und Nachtzüge von Paris nach Bordeaux, Royan oder Les Sables-d'Olonne den Schienenstrang befuhren, ist der Personenverkehr schon seit längerem auf ein äußerst dürftiges Maß zusammengeschrumpft. Nur noch einzelne TER-Züge gen Bressuire und La Roche-sur-Yon rumpeln über das stolze Bauwerk. Die Steinbrüche der Region (Luché, Saint-Varent, etc.) hingegen generieren auch nach dem Abwandern anderer Anschließer auf die Straße ein respektables Aufkommen im Güterverkehr, der heutzutage entweder von Colas Rail oder Logistra/Ecorail, einer privatrechtlich organisierten Tochtergesellschaft von SNCF Géodis, erbracht wird. Mit einem solchen Zug, FRET 83211 (Thouars - Luché), machen sich zwei BB 75000 am 6. April 2017 noch vor Sonnenaufgang auf den Weg zur Verladung im Steinbruch von Luché.



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An Samstagen tauchte im Frühjahr neben den heute noch in einem reduzierten Umlaufplan angefahrenen Endpunkten Montreuil-sur-Ille und La Brohinière u. a. auch Messac-Guipry an der Strecke Rennes – Redon als Wendebahnhof der Rennaiser „Danseuses“ auf. Die in perfekter Zeitlage nordwärts fahrende Einzel-Leistung bescherte Urs und mir am 8. April 2017 die Möglichkeit, BB 25600 in Île de France-Livrée vor TER 856014 (Messac-Guipry - Rennes) bei Guichen-Bourg-des-Comptes im schönen Morgenlicht mit der alten Mühle von La Bouëxière aufzunehmen. Weil’s so schön ist, spiegelt sich die Szene gleich noch einmal in der am Morgen noch recht ruhig daliegenden Vilaine. ;)



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Machen wir mit dem Sujet BB 25500 weiter! Am Morgen des 24. April 2017 befinden wir uns allerdings knapp 700 Kilometer weiter östlich im Tal des Doubs. Während der letzten Einsatzmonate der „Danseuses“ aus Dijon glich die Lokstellung einem Lotteriespiel. So war die Freude groß, als – wie anhand des Umlaufplans vage ausgemalt – tatsächlich eine betongraue BB 25500 auf der richtigen Seite am TER 894103 (Dijon - Belfort) hing. :) Im Vordergrund schweift der Blick indes über die Dächer des kleinen Örtchens Rang und dessen regionaltypische Kirche.



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Nur vier Tage später stand ich nach kurzer Uni-Woche und Wintereinbruch in den Schweizer Alpen, der uns um eine verwegene Autozug-Mitfahrt durch den Simplontunnel bereichert hat, in Begleitung von Yannick und Nico bei Mignanego an der Linea Succursale dei Giovi. Über diese zwischen 1889 und 1922 eröffnete zweite Querung des Giovi-Passes rollt bis heute der gesamte Fernverkehr und große Teile des Güterverkehrs aus dem Großraum Genua nach Norden. Ab 2022 – Hundert Jahre nach Eröffnung der letzten Etappe der Linea Succursale – wird damit voraussichtlich Schluss sein, denn dann soll das Großprojekt „Terzo Valico“ (-> [www.terzovalico.it] ) in Betrieb gehen, das eine deutlich steigungsärmere dritte parallele Strecke umfasst.
Sehr viel näher liegt indes das Ende der ältesten „Tigre“ der Reihe E 633, die – anders als die weiterentwickelten E 652 – im Zuge der beschlossenen Verjüngungskur von Mercitalia Rail, wie sich die FS-Gütertochter seit Anfang 2017 nennt, alsbald aus dem Bestand ausscheiden werden, vermutlich noch 2018. Dankenswerterweise ließen sich im Laufe des Nachmittags des 28. April 2017 gleich zwei der zu diesem Zeitpunkt nur noch etwa zwanzig im Einsatz stehenden Maschinen am Giovi blicken. Bei der E 633 237, die den Papier-Ganzzug MRS 56328 (Porcari - Chiasso) am Haken hatte, habe ich versucht, im Nachhinein mittels Photoshop ein paar allzu auffällige Graffiti zu entfernen, ohne den typischen „Used Look“ italienischer Güterzugloks komplett zu verbergen. ;)



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Samstag, der 29. April 2017, stand nach einer gemütlichen Übernachtung in Bordighera inklusive des obligatorischen Pizza-Essens, für das Yannick mit größtmöglicher Zielstrebigkeit eine besonders gute Adresse aufgespürt hatte, dann ganz im Zeichen der „Caravelle“-Sonderfahrt auf der Tendabahn. Der heimliche Hauptschuss des Tages war dabei der spätnachmittägliche Blick aus dem Ort Tende auf den bekannten Viadukt mit den schneebedeckten Gipfeln der Seealpen im Hintergrund. Von den Quellwolken verschont, was an diesem Nachmittag bei weitem keine Selbstverständlichkeit war, machte sich X 4567 um kurz nach halb sechs als Train spécial 22987 (Tende – Toulon) auf die Rückfahrt ans Mittelmeer.



Mai:

Nachdem ich im April derart viel auf Achse war, ließ ich es im Mai währen der raren freien Tage deutlich ruhiger angehen. In bahnfotografischer Hinsicht war ich ausschließlich im grenznahen Elsass und Lothringen unterwegs, u. a. bei den Straßburger Oldtimern der Reihen BB 25500 und 67400 sowie dem seit April 2017 mit „Nez cassé“ bespannten Intercités Éco Paris – Straßburg. Da zu diesen Themen ja in steter Regelmäßigkeit Fotos im Netz zu finden sind, klammere ich sie in diesem Rückblick einmal aus und zeige stattdessen drei Fotos von einer Ganztagestour am 10. Mai 2017 mit Urs, Basti und Pascal. Aufhänger waren die anstehenden Fahrten des Unkrautspritzzuges über die wunderschöne Vogesen-Strecke Molsheim – Saint-Dié sowie die baubedingte Umleitung des schon im März auf seinem Regelweg gezeigten CFL-Drahtrollenzugs nach Port-d'Atelier über Épinal und Lure. Aber auch alle anderen Fahrzeuge nahmen wir an diesem traumhaften Frühlingstag (Home Office lässt grüßen…;)) gerne mit! Den kompletten Bericht vom 10. Mai findet ihr bei Interesse abermals auf Trains-en-voyage: [www.trains-en-voyage.com]


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Den Tageauftakt verbrachten wir an meiner Lieblings-Allee bei Ebersheim, nördlich von Sélestat in der Plaine d'Alsace gelegen. Grund für meine „Liebe“: Hier finden sich auf wenigen Metern so viele Motive, wie sonst (gefühlt) auf der gesamten Strecke Strecke Straßburg – Mulhouse nicht…;) Präsentieren möchte ich euch nicht etwa eine der dort gerade im Berufsverkehr noch reichlich eingesetzten „Danseuses“, sondern die auf den ersten Blick vielleicht etwas schnöde wirkende BB 26141 mit TER200 96206 (Basel - Strasbourg) auf dem Weg in die europäische Capitale. Die auf den Namen der südwestfranzösischen Kleinstadt Libourne getaufte Lok ist nicht nur eine der wenigen noch mit Wappen versehenen Maschinen ihrer Baureihe, sondern zeigt sich auch noch im sauberen Ursprungslack. Diesen verlieren die Straßburger Sybics derzeit sukzessive im Zuge der „opération mi-vie“ (OPMV), die sie in einer nicht allzu einfallsreichen blau-silbernen Livrée mit Stickern der neuen Großregion Grand Est verlassen.



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Ein Sprung von der mit 200 km/h befahrbaren Magistrale an den Abschnitt Saales – Saint-Dié der Vogesen-Querung, wo seit Dezember 2016 infolge akuter Oberbaumängel nur noch ein Fünftel dieser Geschwindigkeit erlaubt ist: BB 69498 und 69472 durchfahren mit dem Train désherbeur à grand rendement (TDGR) als Infra-Zug 810072 (Hausbergen - Saint-Dié) die weite Kurve von Lubine. Die ausgebrachten Spritzmittel mögen dafür sorgen, dass auch zukünftige Generationen von Fotografen noch einen ähnlich unverstellten Blick auf den geschwungenen Bahndamm haben werden… Zumindest blickt die Strecke nach zwischenzeitlichen Einstellungsbefürchtungen einer gesicherten Zukunft entgegen, denn 2018 sollen endlich die dringend notwendigen Bauarbeiten stattfinden, die wenigstens den Status quo ante wieder herstellen und der Zugverbindung Straßburg – Saint-Dié ihre Leistungsfähigkeit zurückgeben werden.



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Da aller guten Dinge bekanntlich drei sind (damit ist auch diese Floskel erfolgreich im Jahresrückblick integriert…), möchte ich euch auch das folgende Foto nicht vorenthalten. ;) Aufgrund von Bauarbeiten an der „Ligne 15“ zwischen Toul und Culmont-Chalindrey, über die die Bedienung des Drahtziehwerks in Port-d'Atelier normalerweise verkehrt, wurde der Zug mittwochs an gewissen Daten über Épinal und Lure umgeleitet, wo planmäßig kein Güterverkehr mehr stattfindet. Nördlich von Xertigny erwarteten wir BB 75109 mit Gz 61801 (Blainville-Damelevières - Port-d'Atelier) unterhalb des eindrücklichen „Pont Napoléon“ – Unter Beobachtung eines geradezu manisch aufmerksamen Anwohners, der in uns böse „écolos“ ausgemacht haben wollte, die mit ihren Kameras doch bestimmt Vorbereitungen für eine Protestaktion (mindestens, wenn nicht gar Sabotage!) eines dort vielleicht alle Jubeljahre einmal vorbei kommenden Kastortransports trafen…:D Unsere Kennzeichen habe er sich jedenfalls notiert, ließ uns der mutmaßliche Le Pen-Anhänger zum Abschied wissen. Gehört haben wir natürlich in dieser Sache nichts mehr!



Juni:

Dass wir über Fronleichnam (in Frankreich ein regulärer Werktag) und das anschließende Wochenende eine ausgedehntere Tour zu den Nachbarn machen, hat sich über die vergangenen Jahre zur ungeschriebenen Regel gemausert. Mehr als genug Ziele waren auch für 2017 wieder denkbar. Da das Wetter sowohl im Massif Central als auch in den Pyrenäen ausgesprochen freundlich vorhergesagt war, packte ich am Abend des 14. Juni das Auto, gabelte Urs samt Zelt am Karlsruher Hauptbahnhof auf und einem bunten Mix aus Natur-Genuss und Bahnfotografie stand nichts mehr entgegen! :) Zeitweise schlossen sich der Tour, die rund um einige nur an den allerlängsten Tagen des Jahres fotografierbare (Nacht-)Züge gestrickt war, auch Michi und Basti von der Bodensee-Fraktion an.
Ehe wir diese Tour in drei Bildern Revue passieren lassen, habe ich aber doch noch ein Foto der unbeugsamen Straßburger 67400er mit in den Rückblick geschmuggelt. ;) Da das Motiv, das ebenfalls nur wenige Tage im Juni korrekt ausgeleuchtet ist, nicht besonders bekannt ist, habe ich mich spontan dafür entschieden…
Nicht gereicht hat der Platz hier für Fotos meines Abschiedsbesuchs an der Strecke Oyonnax - Saint-Claude im Jura, deren spärlicher Restverkehr zum Fahrplanwechsel im Dezember 2017 eingestellt wurde, da sich die beteiligten Regionen Auvergne-Rhône-Alpes und Bourgogne-Franche-Comté nicht auf eine Finanzierung der dringend notwendigen Sanierung einigen konnten. Interessierte finden ein Foto des wohl prägnantesten Motivs der Strecke stattdessen in der Galerie: [www.drehscheibe-online.de]


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Vor quasi jedem Fahrplanwechsel der vergangenen Jahre wurden Gerüchte über das endgültige Einsatzende der letzten Straßburger BB 67400 gestreut, die sich im Nachhinein bis heute nicht bewahrheiteten. Auch denjenigen im Dezember 2017 haben sie wieder einmal „überlebt“, sodass ein dreitägiger Umlaufplan die betagten Brissonneau et Lotz-Maschinen auch im neuen Jahr noch mit RRR-Garnituren nach Lauterbourg, Barr und durch das Breuschtal nach Rothau/Saales führen wird.
Am frühen 13. Juni 2017 hatte BB 67603 mit TER 831809 (Saales - Strasbourg) den zweiten der morgendlichen Pendlerzüge am Haken, als ich sie nach einem sportlichen Aufstieg von der Schlossruine in Schirmeck (danke für die Entdeckung, Urs!) aus beobachtete.



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Wenn die Sonne früh genug aufgeht, lässt sich der bekannte Coil-Zug von Clermont-Ferrand nach Saint-Chély-d'Apcher selbst dann im malerischen Flusstal des Alagnon zwischen Arvant und Neussargues aufnehmen, wenn er bereits in der frühen Fahrplanlage mit einer Abfahrt gegen 6:00 Uhr in Clermont unterwegs ist. So bildete FRET 435501 (Clermont-Les Gravanches - St-Chély-d'Apcher) am 15. Juni 2017 den Auftakt zu unserer Fronleichnams-Tour, als er mit BB 67471 und 67579 an der Spitze bei Lempdes-sur-Allagnon über eine der zahlreichen Fachwerkbrücken rumpelte.



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Der 17. Juni 2017 war schon der zweite Tag in Folge, an dem Urs und ich den steilen Hang unweit des Weilers Carol (Querol auf katalanisch) an der in den Pyrenäen gelegenen Strecke Toulouse – Latour-de-Carol erklommen und an dem von uns ausgeguckten dekorativen Steinhaufen Stellung bezogen. Am Vortag war der anvisierte Nachtzug nach Paris – aufgrund seiner veränderten Fahrplanlage im Jahr 2017 eine der fotografischen Attraktionen im Süden – wegen eines Eisenbahnerstreiks in Limoges (!) ausgefallen. C'est la vie... Glücklicherweise hatten wir einen weiteren Tag als Reserve in petto. Dank eines vorangegangenen Besuchs beim "Agent de circulation" wussten wir immerhin, dass der Zug heute fahren sollte! Eine leichte Ungewissheit blieb jedoch. Würde er pünktlich sein und das Licht an diesem Motiv, das nur an den allerlängsten Tagen des Jahres überhaupt passend im Licht liegt, halten?
Um 19:31 Uhr fiel die Anspannung schlagartig von uns ab, als BB 7270 - en livrée béton, bien sûr! :) - mit INT 3980 (Latour-de-Carol - Paris Austerlitz) im schönsten Abendsonnenschein über den Viadukt rollte, während der Berghang zur rechten für ein geradezu dramatisches Schattenspiel sorgte. Kurz innehalten, an den Abstieg machen und unten am Fluss den Campingkocher anwerfen - Da schmeckte das Abendessen doch gleich doppelt gut! ;)



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Würde er pünktlich sein und das Licht an diesem Motiv, das nur an den allerlängsten Tagen des Jahres überhaupt passend im Licht liegt, halten? Kommt euch bekannt vor? Klar! Aber der Satz passt auch zu diesem Foto aus Albi vom 18. Juni 2017 wie die Faust aufs Auge.
Letztlich klappte auch am klassischen Blick auf den Tarn-Viadukt und die trutzige Kathedrale Sainte-Cécile, eine der weltweit größten Backsteinkirchen, alles zur vollsten Zufriedenheit der versammelten Fotografen. Angesichts des beschwerlichen Wegs durch Unterholz und alte Bausubstanz, den wir auf uns genommen hatten, wäre alles andere doch auch irgendwie ungerecht gewesen...;) Mit der blauen BB 67523, die an diesem Tag für die Bespannung des INT 3756 (Albi - Paris Austerlitz) eingeteilt war, hatte die Lokleitung in Bordeaux zudem ein besonderes Schmuckstück ausgegraben, das auch den „En voyage“-Allergikern unter uns nicht die Stimmung vermiesen konnte. ;)



Juli:

Veyn'Art - Unter diesem Namen hat sich auf dem "Étoile de Veynes", dem Streckenstern um die namensgebende Eisenbahnerstadt im Département Hautes-Alpes, seit einigen Jahren Mitte Juli ein Event etabliert, das eine bunte Mischung aus Kultur, Gastronomie und historischem Eisenbahn-Erlebnis bietet. Rund um den französischen Nationalfeiertag dreht dann die gastierende "Caravelle" X 4567 des Train Touristique du Centre Var (ATTCV), die Yannick, Nico und ich schon im April auf der Tendabahn erleben durften, ihre Runden gen Grenoble, Briançon, Sisteron und Valence. An den Bahnhöfen wird sie von örtlichen Bands und lokalen Erzeugern (exemplarisch seien Pasteten und Terrinen, der Schaumwein "Clairette de Die" oder - eher skurril - das Bier vom Mont Aiguille genannt) in Empfang genommen. Viele Orte stellen ein Rahmenprogramm auf und über allem lacht erstaunlich zuverlässig die mediterrane Sonne!
Während Veyn'Art letztes Jahr mit der Sonderfahrt der AAATV-Sektion Montluçon nach Le Puy-en-Velay kollidierte (erinnert sich ein treuer Leser? :D) und daher leider ohne uns stattfinden musste, war das Wochenende vom 14. bis 16. Juli 2017 für mich als „Pflichttermin“ geblockt. ;) Basti war auch schnell überzeugt und es wurde ein entsprechendes Rahmenprogramm auf die Beine gestellt, um auch ein bisschen Planbetrieb mit in die einzige Tour des Monats Juli einfließen zu lassen. Letztlich konnten wir ein buntes Triebwagen-Programm auf Schmal- und Regelspur genießen, dem die nächsten drei Bilder gewidmet sind.


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Unsere Foto-Aktivitäten am 14. Juli 2017, dem französischen Nationalfeiertag, der in Erinnerung an den Sturm auf die Bastille am 14. Juli 1789 begangen wird, begannen wir an einer der letzten Schmalpurbahnen Frankreichs. Die meterspurige Strecke der Chemins de fer de Provence von Nizza nach Digne-les-Bains hat allen Stilllegungswellen getrotzt und blickt heute trotz gewisser Unzulänglichkeiten im Fahrzeugsektor einer insgesamt gesicherten Zukunft entgegen.
„Dank“ der zitierten Probleme (u. a. wurde ein Neubau-Triebwagen der Reihe AMP 800 im Februar 2014 durch einen Felssturz bei Annot, der zwei Menschenleben kostete, irreparabel beschädigt) kommen neben den AMP 800 in der Regel in mindestens zwei Umläufen auch noch ältere, in den Siebzigerjahren von CFD Montmirail gebaute Fahrzeuge zum Einsatz, die – nebenbei bemerkt – mittlerweile die ältesten im ganzen Land im Plandienst stehenden „Autorails“ sind. X 306 (Baujahr 1977) und ein „ Kollege“ von 1972 überqueren als Zug 1 (Nice CP - Digne-les-Bains) den 121 Meter langen Viaduc de la Guillaumasse bei Méailles.
Nach dem Foto stürzten wir uns bald in die Fluten eines herrlich klaren Gebirgsbaches, ehe wir im nahen Annot Zeugen des Feiertagsprogramms wurden, incl. der von den alten Männern des Dorfes unter dem Dach der knorrigen Platanen inbrünstig geschmetterter Marseillaise. Urlaubsstimmung pur! Leider nur für ein verlängertes Wochenende…



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Über der "Ligne des Alpes" bzw. deren Mittelabschnitt zwischen Clelles-Mens (Isère) und Aspres-sur-Buëch (Hautes-Alpes) schwebt schon seit geraumer Zeit das Damoklesschwert der Stilllegung. Ihre landschaftliche Schönheit mit den daraus resultierenden Kunstbauten in Kombination mit der "Grenzüberschreitung" droht ihr zum Verhängnis zu werden droht. Die betroffenen Regionen schanzen sich gegenseitig den schwarzen Peter zu, wer denn nun Schuld sei, dass es nicht genug Geld für die Sanierung gebe... Die Assembée départementale des Départements Isère lässt in der Frage verlautbaren, man privilegiere zur Anbindung Gaps an Grenoble die Straße, ohne sich direkt für eine Stilllegung der "Ligne des Alpes" auszusprechen. Der Conseil Départemental indes versichert sehr vage: "On ne l'abandonne pas, on veut la maintenir en l'état." Affaire à suivre!
Am Abend des 14. Juli rollte - alle negativen Vorzeichen außer Acht lassend - eine « Triplette » X 73500 als TER 885678 (Gap - Grenoble) über den Viaduc des Fauries unweit des Weilers Les Lussettes, nördlich von Lus-la-Croix-Haute gelegen. Die hier so scheinbar harmlos im Hintergrund wabernden Wolken hatten das Warten für uns zur Zitterpartie werden lassen… Aber schlussendlich hat ja alles bestens bei Sonne geklappt! :)



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Am Morgen des 15. Juli herrschte bei uns keine Katerstimmung, waren wir am Vorabend nach einem erfolgreichen Foto-Tag doch anders als viele feiernde Franzosen recht früh in unsre Betten gefallen. ;) So standen wir pünktlich zur ersten Fahrt des Tages bereit, um die X 4567 als Train spécial 803834 (Sisteron - Veynes) beim Überqueren des 208 Meter langen Viadukts über den Buëch nördlich des Bahnhofs Sisteron abzupassen. Der Alpenfluss, der am Col de la Croix-Haute entspringt, mündet wenige Meter weiter in die Durance, die - auf dem Foto nicht erkennbar - zwischen Betrachter und Zug liegt. Im Vordergrund erhebt sich indes die sehenswerte Kapelle Saint-Marcel aus dem zwölften Jahrhundert. Der charakteristische Glockenturm dürfte jedoch in späteren Jahrhunderten hinzu gebaut worden sein, vermutlich bei einer größeren Aufstockung des Gotteshauses im siebzehnten Jahrhundert...



August:

In der vorlesungsfreien Zeit im Sommer wollten meine Kommilitonen und ich mit dem Beginn der ersten von der Uni angebotenen Examinatorien den Grundstein für die Examensvorbereitung legen. Ein Plan, den wir entgegen gewisser Unkenrufe bis jetzt auch tatsächlich eisern durchgezogen haben! ;) Da der Start aber erst auf Ende August angesetzt war, genoss ich die freie Zeit bis dahin ganz bewusst. Und eines Tages klopfte Urs dann noch mal per WhatsApp an, ob ich nicht doch noch mit auf die mit Lauritz anvisierte Tour ins Massif Central kommen wollte… Naja, Massif Central? Da hatte ich ja schon sehr gut abgeräumt, aber irgendwie kann ich doch nicht loslassen. :D Also mal schnell nach Zugverbindungen geguckt, nach kurzem Hin- und Her trotz „Remplacement par autocar“ an der oberen Loire eine Rückfahrkarte von Le Puy-en-Velay nach Deutschland gebucht (die anderen beiden wollten noch länger im Süden bleiben) und wenige Tage später ging’s auf leeren Autobahnen durch die Nacht gen Allierschlucht!
Zudem brachte ich am 23. des Monats noch die nötige Portion Masochismus auf, um mich mitten in der Nacht zu einem Tagesausflug zu den 15000ern im Marnetal aufzumachen. Mehr Zeit war leider nicht drin, aber der Umstand, dass ich mit baldigen dramatischen Leistungseinbußen rechnete (was sich zwischenzeitlich auch tatsächlich bewahrheitet hat), heiligte in diesem Fall die Mittel… Man ist ja noch jung und kann das ab. ;)


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Während der Train Touristique des Gorges de l’Allier in der Sommersaison 2016 mit einer historischen Wagengarnitur gefahren wurde, grub man für die 2017er-Auflage – sehr zu unserer Freude – mit RRR 347 und RRR 26 zwei der kurz zuvor in Clermont-Ferrand arbeitslos gewordenen Inox-Garnituren aus. Für die Traktion vorgesehen war BB 67615 der Cellule des matériels radiés, die seit einer Revision im blauen Arzens-Neulack erstrahlt! Am 2. August 2017 war sie auch tatsächlich verfügbar (dies sollte sich im Laufe des Monats noch ändern) und rollte unter munterer Betätigung des Mehrklanghorns mit dem Train Touristique 801011 (Langeac - Langogne) bei Saint-Julien-des-Chazes durch die malerische Allierschlucht. Rechts im Vordergrund erhebt sich die im Stil der auvergnatischen Romanik erbaute Chapelle Sainte-Marie-des-Chazes, während der Revolution säkularisiert und seit 1862 als Monument historique unter Schutz stehend.



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Ein lang gehegter Wunsch ging zwei Tage später am 4. August 2017 endlich in Erfüllung: Ein Foto des mit einer BB 67400er-Doppeltraktion bespannten Mineralwasser-Leerzugs in der Panorama-Kurve von Saint-Pierre-le-Chastel in der Auvergne. Die beiden vorherigen Versuche waren entweder wegen Ausfall des Zuges oder nur mäßigen Wetters mehr oder weniger gescheitert…
Etwas gequält waren wir an diesem kühlen Augustmorgen, wie schon beim ersten Versuch vor vier Jahren, aus den Schlafsäcken gekrochen. Wenig später standen wir zu dritt am Aussichtspunkt hinter dem architektonisch besonders wertvollen „Salle polyvalente“ aus den Achtzigerjahren und harrten der Dinge, die da kommen mochten. ;) Zur Planzeit waberte noch eine zähe Wolke vor der Sonne umher, aber dank leichter Verspätung glänzen BB 67503 und 67597 mit FRET 435513 (Clermont-Les Gravanches - La Bourboule SMDA) dann zu unserer vollsten Zufriedenheit doch noch in der Morgensonne.



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Am 6. August 2017 hat pünktlich zur blauen Stunde mit BB 67523 eine alte Bekannte von der Fronleichnams-Tour den INT 3756 (Albi - Paris Austerlitz) bis Rodez gebracht, diesmal jedoch gemeinsam mit der BB 67542 im „En voyage“-Design. Nachdem unser Foto im Kasten ist, werden die Loks umsetzen und den Zug weiter in die Nacht bringen. Erst in Brive-la-Gaillarde übernimmt eine E-Lok die Wagen zur Weiterfahrt in die Hauptstadt. Wenige Wochen nach dem Foto wurde die wöchentliche Verlängerung des Nachtzugs ab/bis Albi eingestellt und zum Fahrplanwechsel im Dezember auch der Zugstamm nach Rodez auf wenige Verkehrstage beschränkt. Zum Sommer hin soll jedoch das Angebot wieder ausgebaut werden, u. a. auch mit einer Wiederanbindung von Albi während der Monate Juli und August… Warten wir’s mal ab!



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Kurz bevor ich mich von Urs und Lauritz verabschiedete, stand am Vormittag des 7. August 2017 noch einmal die „Ligne des Causses“ von Béziers nach Neussargues auf dem Programm, insbesondere der werktägliche TER nach Saint-Chély, der erfahrungsgemäß ein heißer Kandidat für die Elektrotriebwagen-Veteranen der Z2-Familie ist, bislang aber leider dennoch nur als ZGC in unseren Archiven schlummerte. Am klassischen Causses-Motiv bei Compeyre, das nach einem Freischnitt nun wieder ohne Kompromisse umsetzbar ist, erwarteten wir den Zug. Pünktlich um viertel vor neun rumpelte mit Z 7514 einer der nur noch drei im Betriebsbestand stehenden Z 7500 als TER 878950 (Béziers - Saint-Chély-d'Apcher) über den Viadukt. So hat es also doch wenigstens eines dieser Fahrzeuge, auf die ich 2017 verstärkt Jagd gemacht habe, in den Jahresrückblick geschafft! Vielleicht zeige ich bei Zeit und Muße demnächst einen eigenen Beitrag zum Thema Z2. :)



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« Buckarest – Hambourg – La Haye – Naples – Alger – Tunis ». So prangt es in kunstvollen Lettern an der Fassade des Champagner-Herstellers Castellane in Épernay und zeugt vom schon früh aufgebauten Handelsimperium mit Zweigniederlassungen in aller Herren Länder für Champagner, der vielen Orten der Gegend zu Weltruhm verholfen hat.
Am Morgen des 23. August 2017 beschleunigte BB 15021, die mir noch gut aus Straßburger Zeiten in Erinnerung ist, mit TER 839115 (Paris Est - Saint-Dizier) aus dem Bahnhof Épernay und nahm Fahrt auf, um auch ihren nächsten Halt Châlons-en-Champagne pünktlich zu erreichen. Dabei kam es zu einem Stelldichein mit dem mittlerweile schon fast historischen Peugeot 205, der aufgrund eines entgegenkommenden LKWs in der passenden Sonnenlücke warten musste. Nicht einmal eine Woche später erlebten die „Nez cassé“-Lokomotiven im Marnetal die ersten Leistungseinbußen, denen im Dezember schließlich weitere empfindliche folgten. Mittlerweile sind die Loks – abgesehen vom Intercités Éco nach Straßburg – quasi nur noch in der Hauptverkehrszeit in Lastrichtung gen bzw. aus Paris aktiv.



September:

Im September verbrachte ich eineinhalb Wochen an der bretonischen Kanalküste in der Nähe von Paimpol. Eine willkommene Gelegenheit für meine Prämierenfahrt auf der LGV Bretagne-Pays de la Loire, die Anfang Juli 2017 zusammen mit der Schnellfahrstrecke nach Bordeaux (LGV Sud Europe Atlantique) eröffnet wurde. Weniger als eineinhalb Stunden für die gut 350 Kilometer zwischen der Pariser Gare Montparnasse und Rennes bzw. für mich derer zweieinhalb bis Guingamp sind schon unschlagbar! Da kommt kein Auto mit – Und sogar für einen (überteuerten) Café in Paris ist noch Zeit. ;)
Obwohl der Aufenthalt keine reine Foto-Tour war, hatte ich das ein oder andere Mal Gelegenheit, mich am Schienenstrang auszutoben. Ein kleines Potpourri des Alltagsverkehrs im oftmals vergessenen Westen des Hexagons möchte ich euch nachfolgend präsentieren. :)


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Im Frühsommer 2017 hat das Dépôt Rennes eine Handvoll andernorts nicht mehr benötigter „Baleines“ erhalten, die auf den Resten des einstigen "Réseau Breton" zwischen Guingamp und Paimpol sowie Carhaix die letzten "boîtes à chaussures" (deutsch: Schuhkartons) der Reihe X 2100 verdrängt haben, welche dann bis zum letzten Fahrplanwechsel ausschließlich auf der eher unspektakulären Nebenbahn von Rennes nach Châteaubriant ihr vermutlich letztes Gnadenbrot verdienten.
Am Nachmittag des 14. September 2017 zeigte sich an meiner temporären Haus- und Hofstrecke zwischen dichten Wolken auch mal die Sonne, sodass ein Foto an der typisch bretonischen Häuserzeile unweit von Pontrieux gelang, die sich vor den häufigen Stürmen, die der nahe Atlantik im Herbst über das Land bringt, förmlich zu ducken scheint. Unterwegs war X 73601 als TER 855452 (Paimpol - Guingamp).



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Zu allen Tageszeiten herrliche Ausblicke auf die Bahn bietet das Château von La Roche-Maurice an der Hauptstrecke Rennes – Brest. Und auch sonst ist die Ruine der Comtes de Léon ebenso einen Besuch wert, wie der angrenzende Enclos paroissial des kleinen Örtchens.
Am 22. September 2017 lag bereits eine leicht herbstliche Stimmung über dem Finistère, als TGV 8610 (Brest - Paris Montparnasse) im morgendlichen Streiflicht gen Capitale rauschte. Die westfranzösischen Magistralen sind, trotz der ersten auftauchenden Duplex-TGV, noch eine Domäne der Atlantique-Garnituren, deren Stern unaufhaltbar am Sinken ist. Von einst 105 an die SNCF gelieferten Triebzügen sind mit Stand Ende Dezember 2017 nur noch 79 Einheiten in Betrieb. Ein weiteres Kapitel vertrauter Eisenbahn (in den letzten Jahren brachte mich stets ein TGV Atlantique in den Sommerurlaub), das sich langsam zu schließen beginnt…



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Auf der Rückfahrt in die Heimat legte ich vom 23. Auf den 24. September einen Zwischenstopp im Hafenstädtchen und Seebad Le Tréport im Département Seine-Maritime ein, nicht nur – aber auch – wegen der alten Eisenbahn-Infrastruktur, die es auf den von dort ausgehenden Strecken nach Abbeville und Abancourt/Beauvais noch zu bestaunen gibt. Der (dünne) Verkehr wird jedenfalls teilweise von Lartigue-Formsignalen geregelt und Telegrafenleitungen säumen den Schienenstrang. Ehe es mit dieser Idylle im Jahr 2018 zu Ende geht – die Strecke nach Abancourt wird saniert, derjenigen nach Abbeville droht ab Ende Mai die Stilllegung –, sollten noch vor dem Frühstück am Hafen ein paar Impressionen eingefangen werden, wofür ich einige Kilometer landeinwärts fuhr. Bei Gousseauville wurde ich fündig: X 76546 entschwindet als TER 847510 (Le Tréport - Beauvais) in die Morgendämmerung.



Oktober:

Im Oktober schließlich lief die Examensvorbereitung endgültig in vollem Umfang an, wobei das Probe-Examen für diejenige, die schon kurz vor dem finalen „Showdown“ stehen (ich selbst habe noch ein Jahr länger Zeit), mir unerwartet ein verlängertes Wochenende Mitte des Monats bescherte, das für einen Kurztrip nach Savoyen und ins benachbarte Piemont genutzt wurde. Dank des fünfhundertsten Jahrestags der Reformation war zudem der 31. Oktober bundesweiter Feiertag und lud damit zu einem Tagesausflug ins Nachbarland geradezu ein, mit dem mein Fotojahr seinen Abschluss fand. Im November und Dezember schickte ich die Kamera dann – einer Mischung aus vollem Programm an der Uni und schlechtem Wetter geschuldet – in den verdienten „Winterschlaf“ nach den äußerst ergiebigen Einsätzen 2017. Wann ich sie das nächste Mal auspacken werde…? Mal schauen! Gerade Italien hat mich bei meinen zwei diesjährigen Besuchen wieder begeistert und wäre angesichts diverser anstehender Veränderungen im Fahrzeug-Sektor definitiv 2018 die eine oder andere Reise wert. Ob ich die Zeit dazu finden werde, steht allerdings auf einem anderen Blatt.


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Während meines Aufenthalts in Savoyen zeigte das Wetter sich von seiner schönsten Seite. Zwar machte die einsetzende Laubfärbung - fotografisch natürlich höchst willkommen - unmissverständlich klar, dass die kalte Jahreszeit im Anmarsch ist, aber Lufttemperaturen jenseits der 20°C und ähnlich angenehme Wassertemperaturen ließen noch einmal echtes Sommerfeeling aufkommen. So stand ich beim Anfertigen des gezeigten Fotos mit T-Shirt und kurzer Hose im seichten Nass des Lac du Bourget, ohne dass es ungemütlich kühl geworden wäre...
Als letztes Aufbäumen anzusehen sind die verbliebenen Einsätze der "Nez cassé"-Lokomotiven des Geschäftsbereichs Fret im betongrauen Ursprungslack, deren Bestände durch Ausmusterungen und Neulackierungen in das bei Fotografen gemeinhin unbeliebte „Fantôme“-Farbschema stetig dezimiert werden. So war die Freude groß, als am 12. Oktober 2017 schon kurz nach dem Einrichten an der Fotostelle BB 7430 den Kesselwagen-Ganzzug 47379 (Miramas - Modane) am größten natürlichen Binnensee Frankreichs entlang zog.



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Am darauffolgenden Morgen stand nach einer geruhsamen Nacht in Rivarolo Canavese die Ferrovia Canavesana auf dem Programm, wo Gruppo Torinese Trasporti (GTT) im Berufs- und Schülerverkehr noch auf Altbau-Triebwagen der Reihe ALn 668 setzt, während den übrigen Tag lang Busse die Anbindung der Orte zwischen Rivarolo und Pont Canavese garantieren. Mit zunehmender Verdrängung der italienischen Klassiker in Staatsbahndiensten ist man über ein derartiges Kleinod doch besonders froh – Erst recht, wenn sich im ersten Morgenlicht auch die beeindruckenden Alpengipfel aus dem Dunst der Poebene schälen! :)
Eine kleine Anekdote am Rande: Für dieses Foto von ALn 668 906 und 907 als GTT-Zug 703 (Rivarolo - Pont Canavese) hatte ich mich – mit Kamera und dunklem Mantel sowie gegen die Kälte halb im Schal verborgenen Gesicht - gegenüber einer Kita in Oglianico platziert, vor der die Eltern gerade ihre Kleinen absetzten. Dabei galt auch mir mehr als nur ein kritischer Blick. :D Verständlich allerdings… Ich hätte diese (vermeintlich) schräge Type am Feldrand sicher auch mal etwas genauer unter die Lupe genommen!



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Eng ist Mitte Oktober das Zeitfenster, in dem der Haltepunkt Exilles an der Fréjus-Bergstrecke Turin – Bardonecchia – Modane von der Sonne im richtigen Winkel ausgeleuchtet wird. Kurz bevor die Sonne hinter den Gipfeln der Grajischen Alpen verschwand, erklomm genau im richtigen Augenblick E 652 091 von Mercitalia Rail mit dem freitäglichen Holz-Leerzug MRI 49306 (Cuneo - Modane) die Steigung hin zum Mont-Cenis-Tunnel. Ab Modane werden die Wagen via Ambérieu nach Cercy-la-Tour oder Issoire zur Beladung weitergeführt werden.
Das markante Bauwerk links im Hintergrund ist die Festung Exilles, in der von 1681 bis 1687 der „Mann mit der eisernen Maske“ interniert war. Um kaum einen historischen Strafgefangenen ranken sich wohl so viele Gerüchte, wie um den geheimnisvollen Staatsgefangenen des Sonnenkönigs Ludwig IV., dessen Identität bis heute nicht annähernd geklärt ist. Spätestens Alexandre Dumas verschaffte dem Mysterium mit seinem Abenteuerroman "Le Vicomte de Bragelonne" Weltruhm.



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Relativ eilig hatte es der Winter dieses Jahr offensichtlich auf den Höhen des französischen Jura, wo sich am 31. Oktober 2017 die allermeisten Bäume und Sträucher bereits kahl zeigten. Nur vereinzelt baumelten noch ein paar Zeugen wärmerer Tage im kalten Wind. So war für mich schnell klar, dass ich mich fotografisch auf die noch vollständig intakte Telegrafenleitung, die zwischen Morteau und der französisch-schweizerischen Grenze die "Ligne des Horlogers" (dt. "Strecke der Uhrmacher"; eine Hommage an die Handwerkstradition der Gegend) säumt, konzentriere. Wer weiß, wie lange sie noch bestehen bleibt...? Denn mittlerweile kann man auch in Frankreich die Strecken mit derart alter Kommunikationstechnik (fast) an einer Hand abzählen (auch wenn in diesem Rückblick vielleicht ein anderer Eindruck entstanden sein mag…;))! Nebendarsteller des Lichtspiels waren X 73752 und 73754 als TER 96408 (La Chaux-de-Fonds - Besançon). Die mit Integra-Signum ausgestatteten "Baleines" zählen zu den regelmäßigen Gästen auf der grenzüberschreitenden Strecke.




Wie jedes Jahr, möchte ich auch 2017 all denjenigen meinen großen Dank aussprechen, die mit mir auf Tour waren und viele Erlebnisse erst so richtig erlebenswert gemacht haben. Sei es das besondere Motiv, das der „Kollege“ entdeckt hat, das man selbst aber womöglich nie aufgetan hätte, sei es der gemeinsame Kampf mit den Zeltstangen und Heringen am nächtlichen Waldrand oder die nette Gesellschaft am Campingkocher oder beim Bierchen am Pizzastand in der französischen Provinz. ;)
Ebenso bedanken möchte ich mich bei meinen Informanten und Tippgebern, ohne die einige Fotos – vor allem der gezeigten Güterzüge und Sonderleistungen - nicht hätten entstehen können. Insbesondere schließt dieser Dank auch die vielen Ehrenamtlichen ein, die bei den Vereinen – dieses Jahr repräsentiert durch die Fotos der „Caravelle“ der Association du Train Touristique du Centre Var aus Carnoules – in rühriger Kleinarbeit historische Fahrzeuge am Laufen halten! Gleiches gilt für die mir nicht namentlich bekannten Bahnangestellten, bei denen ich mit meiner Bitte um Informationen regelmäßig auf offene Ohren gestoßen bin, sei es zu nachtschlafender Zeit in der Fahrdienstleiterstube von Thouars oder beim auch am Nationalfeiertag zum Dienst verdonnerten Eisenbahner in der heißen Provence…
Liebe Grüße an Basti, Urs, Lauritz, Michi, Yannick, Nico, Christoph, Ger, Pascal, Reto, Matthias, Frédy, Olivier, aber auch an alle anderen, die ich an dieser Stelle vielleicht vergessen habe! Zu guter Letzt geht noch ein „Merci!“ an alle, die - sei es im Forum oder der Galerie - zahlreiche anerkennende und auch mal kritische Kommentare sowie interessante Ergänzungen und persönliche Erlebnisse unter meinen Fotos hinterlassen haben! :)

Einen guten Rutsch ins neue Jahr!
Bonne et heureuse nouvelle année!
Tanti auguri di buon anno!

Julian

Meine schönsten Fotos in der DSO-Galerie...: [www.drehscheibe-online.de]




3-mal bearbeitet. Zuletzt am 03.01.18 15:24.
Lieber Julian,

einfach nur G E N I A L !

Herzliche Grüsse, danke für die schöne Rückschau und ein gutes und gesundes neues Jahr mit vielen schönen Ausflügen und Motiven,

Matthias
Servus Julian,

wieder einmal ein Jahresrückblick der Extraklasse von dir, der von vorne bis hinten Spaß beim Anschauen macht :-)!

Am Besten gefällt mir gleich das erste Bild, die Kombination aus Streiflicht, Telegrafenleitung und Wagenzug ist einfach klasse und ein würdiges Abschiedsbild für die lokbespannten Züge auf der „Ligne 4“.

Ich wünsch dir ein gutes und ein ebenfalls so erfolgreiches Jahr 2018!

Gruß
Christian
Merci Julian,

für diesen wieder einmal grandiosen Jahresrückblick 2017, jedes Bild etwas Besonderes, meisterhaft umgesetzt und noch dazu toll kommentiert :).

Für 2018 wünsche ich Dir und allen anderen alles Gute, weiterhin viel Erfolg und immer das nötige Quäntchen Glück für außergewöhnliche Aufnahmen wie diese!

Salut
Frédy

Gruß, D 895 (SSH-SPSN-RLA-RK-MH)
Hallo Julian,

ein wirklich sehenswerter Rückblick! Besonders gut gefallen mir die gekonnt bearbeiteten Stimmungsbilder.

Viele Grüße
Yannick
Hallo Julian,

ein sehr schöner Rückblick! Bedanken möchte ich mich vor allem für deine zahlreichen nächtlichen Fahrstunden und natürlich die höchstdetaillierte Planung! So haben doch sehr viele Sachen geklappt und dem neuen Jahr kann deutlich gelassener entgegengeblickt werden.

viele Grüße
Urs
Hi Julian!

Mein Kompliment zu diesem perfekten Rückblick! Neben der herrlichen Bildauswahl fallen mir wieder einmal die ausführlichen, informativen Texte auf, die mir eine bislang weitgehend unbekannte Eisenbahnwelt eröffnen. Na gut, zu zwei vorzeigbaren Bildern aus Frankreich habe ich es 2017 ja auch geschafft ;).

Danke für Deine Mühe und auf ein gesundes und (nicht nur studiengezogen) erfolgreiches neues Jahr,

Frank

PS.: Hätte es mich nicht zu den Sandmännchen verschlagen, wäre die Rechtsmedizin auch was für mich gewesen ;)))

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Hey Julian,

jedes Jahr, wenn ich deinen Rückblick sehe, denke ich mir, das ich auch mal wieder was in richtung Fotografie starten sollte. Aber irgendwie klappt es nicht so ganz.

Das Bild am Viaduc des Fauries erinnert mich aber an das recht erfolgreiche Zusammentreffen vor gut 3 1/2 Jahren, auch wenn wir ja damals das Wolkenlotto verloren haben.

Alles in einem ein famoser Beitrag, herzlichen Dank dazu!

Frohes Neues!


Robert



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 01.01.18 18:18.
Licht und Motive der Extraklasse! Da werden die Züge schnell zur Nebensache.

Gruß
Nils
Salut Julian!

Ein sehr schöner Rückblick. Einen Favoriten heraus zu finden, fällt echt schwer. Jedes ist eine Klasse für sich!

Gruß
Philip

Wunderbar, danke! (o.w.T)

geschrieben von: S-Transport

Datum: 02.01.18 02:31

(Dieser Beitrag enthält keinen Text)
Grüße aus Wangen im Allgäu

Simon Scharfenberger

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Übersicht: [www.drehscheibe-online.de]

Vielen Dank für diesen herrlichen Rückblick!
Prosit Neujahr!

MfG aus Belgien,
Steven
Bonjour Julian,
was für ein Gespür und Kreativität bei der Motivwahl, was für eine Ausdauer beim Abpassen ungewöhlicher Traktionen oder Kompositionen und was für liebevolle und kompetente Beschreibungen der fotografierten Landstriche und Bahnstrecken!
Vielen Dank für diese hervorragenden Bilder. Ich bin jedes Jahr über die Fülle auch exzellenter neuer Motive erstaunt!
In diesem Sinne auch für 2018 ein erfolgreiches Jahr.
Viele Grüße
Jochen
Eine sehr gelungene Zusammenstellung vor super Motiven, die durch die herausragenden Lichtstimmungen noch zusätzlichen Glanz versprühen! Meines Erachtens nach einer der besten, wenn nicht DER beste Jahresrückblick!

Viele Grüße
Pau
Bonjour
Merci, magnifique, et intéressé de savoir qu'il y a des amateurs pour les RRR...
Wie nicht anders zu erwarten war; ein traumhafter Rückblick! Ich hoffe in 2018 wird es wieder mehr als nur eine gemeinsame Tour geben!

LG
Yannick

10564-mal bearbeitet. Zuletzt am 24.10.15 18:29

Hallo Julian,

was soll ich da noch hinzufügen? Mehr als dreißig Bilder hätten auch nicht gelangweilt. Die Texte habe ich im zweiten Anlauf (gestern drängte der zweite Durchgang des Neujahrsspringens) dann auch durchgelesen. Wenn ich was hervorheben müsste, wären es wohl v.a. die Fotos mit Kirchen im Vordergrund sowie jene mit Telegraphenmasten.

VG

Lennart
Hallo Julian,

ganz GROßES Kino! Hab dank für den schönen Jahresrückblick!

Viele Grüße
Ger

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