Servus!
Im März 2025 sorgte ein kleines Hochdruckgebiet für ein paar schöne Tage in Süddeutschland. Wir wollten sie nutzen um mal wieder ein paar Bilder im Oberpfälzer Dieselparadies zu schießen. Nach Feierabend schwangen wir uns auf die Autobahn und erreichten am späten Abend dann unsere Ferienwohnung im Zielgebiet.
Am nächsten Morgen ging es um 6 auch schon wieder los, wollten wir uns doch bereits für die erste 218-Leistung an der Strecke sein, auch wenn dies der einzige RE2 war, welcher planmäßig geschoben kommen sollte...
... und so war es dann auch, 218 403 mit dem RE 4850 bei Oberteich.
In einer halben Stunde sollte der erste Südfahrer kommen. Da wir zwei hübsche Motive hatten, teilten wir uns auf...
... Fotograf I wählte den Ausblick von der Straßenbrücke aus...
... während der zweite Mann einen der örtlichen Tümpel für eine Spiegelung mißbrauchte.
Der Motivklassiker in Neudes war nun unser nächster Anlaufpunkt. Da bis zur Windmühle noch etwas Zeit war...
... nutzten wir 612 464 als RE 4880 (Hof–Nürnberg) als Zeitvertreib...
... ehe dann 218 403 mit dem RE 4859 fällig war.
Nicht weit fahren mussten wir für das nächste Motiv. Wir sehen 218 409 mit dem RE 4852. Für die Allgemeinbildung darf ich aus einem Galeriebeitrag des Kollegen Bernecker zitieren: „Im Hintergrund zeigt sich mit dem Schneeberg der höchste Berg Frankens. Auf seinem 1051m hohen Gipfel zeigt sich mit dem ehem. Fernmeldeturm ein Relikt des Kalten Krieges. Bis 1996 war der Schneeberg militärisches Sperrgebiet und für keinen Wanderer zugänglich.“
Nun hatten wir etwas Zeit, die wir für die Besorgung eines kleinen Frühstückchens nutzten. Verputzt hatten wir es dann am bekannten Escheldorfer Fischweiher, der damals noch quasi wasserlos war...
... was sich bis zur Durchfahrt des von 218 428 geführten RE 4854 auch nicht änderte. :-)
Da laut System auch noch der Kreideschlammzug aus Kroatien im Zulauf war, blieben wir...
... und verarzteten 159 256 mit dem DGS 47896 (Passau- Schwedt) vor Ort.
Zwischenzeitlich war auch noch ein weiterer Güterzug aufgeploppt. Dieses Mal eine Cargoleistung aus (Tschechien-)Cheb, was unsere Hoffnung auf eine Ludi nährte. Wir schmissen uns ins Auto und düsten nach Neusorg, wo Markus eine Stelle mit passendem Licht im Hinterkopf hatte...
... nach einer kurzen Wartezeit kam dann auch schon 233 521 mit dem GAG 46420 (Kolin-Valenciennes) um die Kurve gebrettert.
Die nächsten zwei Stunden sollten im Dunstkreis von Schwandorf verbracht werden.
Als erstes wollte 248 018 mit dem DGS 68778 (Schirnding-Saal) auf die Chips...
... gefolgt von 223 067 mit dem ALX 358 (Praha-München)...
... und 1648 202 als OPB 79725 (Marktredwitz-Regensburg).
Hier hatten wir nun alles gesehen, also auf zur nächsten Brücke...
... hier chippten wir die wie ein Honigkuchenpferd grinsende 218 428 mit dem RE 4863...
... 612 159 und 612 056 als RE 3569 (Nürnberg-Regensburg)...
... 223 001 mit dem DGS 95217 (Hof-Regensburg) ...
... und 4185 140 mit dem KT 50408 (Altenschwand-Regensburg).
Das war nun doch sehr schön gewesen hier. Das nächste Etappenziel sollte Nabburg sein. Auch hier warteten zwei Motive auf die Umsetzung - zu zweit ist das eine dankbare Aufgabe (unser alleinmitreisender Hobbykollege musste sich unterdessen entscheiden *g*)...
... Martin wollte sich die mittlerweile auch nicht mehr existierende Signalbesonderheit genauer anschauen – passend kam und 218 403 mit dem RE 4865 vorbei...
... Markus betätigte sich derweil sportlich und erklommt den örtlichen Berg...
... welcher einen tollen Blick nicht nur auf die Naab bot, sondern auch auf eine Alex-Wagenüberführung...
... und wenig später ebenfalls auf den 4865.
Die Sonne sank unaufhaltbar immer tiefer, aber zwei Züge standen noch an, die wir gerne bei Licht noch gemacht hätten. Ob sich das ausgeht?
Beim ersten Zug, dem 4860 aus München war die Sache eigentlich recht klar – wir sehen die bestens gepflegte 218 428...
... beim Gegenzug hieß es aber zittern. Hier ist noch nicht zu ahnen...
... wie die Schatten dem Bahndamm schon nahegerückt waren. 218 409 brachte den RE 4867 von Regensburg nach Hof.
So, nun war die Messe aber für heute gelesen. Wir waren sehr zufrieden mit der Ausbeute. Neben den überraschend gut laufenden (und auch teils sehr gepflegten) 218ern hatten wir auch den ein oder anderen Güterzug erwischt. Wir gingen gemütlich essen und fuhren dann wieder in unsere Ferienwohnung. Nach einem kleinen Feierabendbierchen ging es auch schon schnurstraks in die Bettchen – morgen war (wenig überraschend) abermals zeitiges Aufstehen angesagt!
Viele Grüße
Der Schwarzwaldbahner & KBS720.
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1-mal bearbeitet. Zuletzt am 06.04.26 14:28.