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Re: Wieviel Reserve soll es denn sein?

geschrieben von: VT605

Datum: 11.02.19 23:52


TWA schrieb:
Nehmen wir mal an, daß die Standorte Hamburg, Bremen, Uelzen und Göttingen je 20 Lokführer haben, die anderen je 15.
Ohne Kenntnis der genauen Dienstpläne ist es natürlich ein bißchen Kaffeesatzleserei, aber bei nur 20 Leuten ist die Grenze zwischen "Keine Probleme" und "Schichtausfall" nicht sehr weit voneinander entfernt.
Von den 20 Leuten sind rechnerisch immer 2 im Urlaub (5 Wochen pro Jahr), also sind 18 einsetzbar.
Die 18 verteilen sich über die verschiedenen Schichten, wobei die gesetzlich vorgegebenen Ruhezeiten nicht ganz unwichtig sind.
Ich unterstelle mal, daß je eine Reserve im Früh-, im Spät- und im Nachtdienst zur Verfügung steht.
Die großen Standorte können also bis zu 3 Kranke ohne Probleme ersetzen, natürlich vorausgesetzt, daß nicht alle drei z.B. im Frühdienst ausfallen.
(Mal so nebenbei: 3 Kranke bei 20 Leuten sind schon 15%)

Kommt nun eine 4. Krankmeldung, dann muß der Diensteinteiler sich eine Reserve vom Nachbarstandort angeln, z.B. einen Bremer für Hamburg fahren lassen
Wenn Hamburg zuviele Kranke hat, dann könnte z.B. Bremen und Uelzen täglich je eine Schicht übernehmen, wobei Uelzen vielleicht sogar noch durch Göttingen unterstützt wird und dadurch eine weitere Hamburger Schicht fahren kann. In Hamburg können also 3 Kranke durch Unterstützung von anderen Standorten aufgefangen werden. Wenn jetzt noch eine Krankmeldung in Hamburg kommt, dann muß der Diensteinteiler anfangen, seine Leute im Schichtplan hin- und herzuschieben und ggf. fragen, ob sie am Ruhetag kommen würden.
Wir haben jetzt also in Hamburg schon 6 Krankmeldungen abdecken können: 6 von 20 = 30%!
(Wenn alle 6 auch noch dieselbe Krankheit haben, dann dürften wir langsam in Bereich einer Epidemie kommen.)


Das ist eben das Problem mit der ach so tollen Vielfalt die durch die Ausschreibungen im Nahverkehr erreicht wurden. Jetzt hat jedes EVU eine eigene Einsatzstelle mit ein paar Mann Personal wo die Auswahl an Personal das einspringen kann schnell klein wird.
Zu Bundesbahnzeiten dürften in Hamburg im Personenverkehr (ohne S-Bahn) mehrere hundert Tf tätig gewesen sein, da hat ein Disponent ganz andere Auswahlmöglichkeiten. Falls Maschen noch dazu kam, ich weiß nicht ob die Tf früher auch Pz gefahren haben, dürfte die Zahl der Tf schon bald 4-stellig gewesen sein, da konnte ein Disponent aus dem Vollen schöpfen und notfalls einen Gz mal stehen lassen.
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 Re: Wieviel Reserve soll es denn sein?
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