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Projekt 043: Drei Zylinder und viel Arbeit

geschrieben von: Henry Wagner

Datum: 31.05.21 18:12



Projekt 043: Drei Zylinder und viel Arbeit/ Folge 1: Wie alles begann


Hallo zusammen, in dieser kleinen Serie wollen wir euch bei der Aufarbeitung der 043 903-4 mitnehmen. In dieser Serie sollen und werden auch etwaige Unklarheiten beseitigt werden.
Schöne Grüße von der Nordsee

Re: Projekt 043: Drei Zylinder und viel Arbeit

geschrieben von: McRiff

Datum: 31.05.21 19:58

Sehr schön gemachtes Video! Es wäre nur alles noch viel schöner, wenn die letzte Lok keine 44 Öl, sondern eine 01 , 41 oder 50 gewesen wäre. Mir fällt es wirklich schwer, diesen Hammer von Dampflok im Museumsbahnverkehr wirtschaftlich betrieben zu sehen.
Die Daumen drücke ich aber trotzdem

Marco

Re: Projekt 043: Drei Zylinder und viel Arbeit

geschrieben von: Michael Staiger

Datum: 31.05.21 20:21

McRiff schrieb:
Sehr schön gemachtes Video! Es wäre nur alles noch viel schöner, wenn die letzte Lok keine 44 Öl, sondern eine 01 , 41 oder 50 gewesen wäre. Mir fällt es wirklich schwer, diesen Hammer von Dampflok im Museumsbahnverkehr wirtschaftlich betrieben zu sehen.
Die Daumen drücke ich aber trotzdem

Marco
Hallo Marco,

welche Lok wäre denn schon für den "Museumsbahnverkehr wirtschaftlich"?
Klar sind die 01, 41 50 vielleicht im Verbrauch günstiger aber bis sie soweit sind können die u. U. deutlich mehr Kosten und Aufwand verursacht haben und dann helfen 3 € weniger pro gefahrenem Kilometer auch nicht wirklich.
Wie gesagt, das beste ist nun mal, sich Gutachter zu holen, die nicht von der Aufarbeitung leben und dann einen hohen Anteil der Aufarbeitung selber zu machen. Zum einen spart man sehr viel Bares und zum anderen kennt man seine Lok und ihre Tücken um ein Vielfaches besser als bei einer "Fremdaufarbeitung"!

Gruß aus https://share-your-photo.com/img/7a468ead84_album.jpg
Michael

Re: Projekt 043: Drei Zylinder und viel Arbeit

geschrieben von: MS Baden

Datum: 31.05.21 20:35

Hallo, da habt ihr ein wirklich sehr schönes Video gemacht. Ihr bringt euer Engagement für die ggf. betriebsfähige Aufarbeitung der Lok sehr sympathisch herüber.

Wenn ich die Denkmallok oberflächlich sehe, erscheint sie mir in einem durchaus noch ansehnlichen Zustand. Wenn man natürlich wartet, bis die Lok völlig heruntergekommen aussieht, ist es zur Rettung vielleicht zu spät. Daher ist es gut, dass ihr euch um die Lok jetzt kümmert.

Wenn es euch gelingt, die finanziellen Mittel zu beschaffen, steht einer betriebsfähigen Aufarbeitung nichts mehr im Weg. Geklärt werden müsste, wo die Lok dann finanzierbar untergestellt werden kann und wie sie dann eingesetzt werden kann.

Viel Erfolg bei dem Projekt!

Jens

Re: Projekt 043: Drei Zylinder und viel Arbeit

geschrieben von: Henry Wagner

Datum: 31.05.21 23:11

Hallo Jens,
vielen Dank für die netten Worte, das freut uns sehr zu hören!

Ja, oberflächlich sieht die Lok (noch) in Ordnung aus. Aber man erkennt schon an vielen Stellen, dass das Wörtchen „noch“ sehr berechtigt ist. Wie in dem Video erwähnt, muss jetzt einfach was gemacht werden. Und wie du schon sagtest und völlig richtig erkannt hast, wäre es sinnfrei, die Lok noch viel länger so stehen zu lassen, sodass vielleicht irgendwann gar nichts mehr zu retten ist.

Die Frage nach dem „Unterstellplatz“ haben wir auch schon das ein oder andere Mal durchgesprochen. Jedoch ist das eher eine Frage, die nun noch nicht von allzu großer Bedeutung ist. Aber natürlich haben wir schon Ideen und Möglichkeiten gesammelt, wenn es dann Ernst wird, muss man dann sehen, was die beste Option ist.
Fakt ist jedoch, dass es sich nicht lohnt, die Lok krampfhaft immer in Emden stehen zu lassen.

Schöne Grüße
Henry

Re: Projekt 043: Drei Zylinder und viel Arbeit

geschrieben von: schottergelb

Datum: 31.05.21 23:33

Tolles Projekt, tolles Video.
Ist bestimmt schön, wenn ihr mit neuen Folgen immer über den aktuellen Stand informiert.
Das freut die Fans und nimmt den Kritikern den Wind aus den Segeln.
Ich drück euch die Daumen und freue mich schon auf die Mitfahrt. Oder meine Plandampf Unterlagen. ;)
Beste Grüße
schottergelb

Re: Projekt 043: Drei Zylinder und viel Arbeit

geschrieben von: Dampffrosch

Datum: 01.06.21 04:58

Hallo Henry,

das Schicksal hat es nun mal so bestimmt, dass diese Dampflok die letzte ist, welche bei der Deutschen Bundesbahn ihren Dienst tat. Daher sollte sie auf jeden Fall der Nachwelt erhalten bleiben. Sollte es tatsächlich gelingen sie betriebsfähig aufzuarbeiten dann umso besser und da wünsche ich viel Erfolg.
Da warte ich ab, wie es sich entwickelt und freue mich auf weitere Videos.

Gruß aus Pampanga
Horst

Re: Projekt 043: Drei Zylinder und viel Arbeit

geschrieben von: salix

Datum: 01.06.21 11:30

So lange man sich nur mit Papierkram befassen muß, sieht alles noch sehr rosig aus. Erst wenn es an die Substanz geht, wird sich zeigen, was von einem blauäugig begonnenem Projekt übrig bleibt. Ich kann nur hoffen, daß ihr noch das eine oder andere Ass im Ärmel habt. Sollte es zu einer betriebsfähigen Aufarbeitung kommen, habt ihr ein Ersatzteillager und Werks5tattkapazität? Das ist für den Unterhalt bitter notwendig. Aber das merkt ihrspätestens wenn's soweit ist. Von den Umweltschutzauflagen der Betankungsanlage will ich garnicht erst reden. Wie es bei der DB 1977 ablief, sind wir heute meilenweit entfernt. Habt ihr ein sinnvolles Konzept für einen Einsatz? Einmal durchs Gleisdreieck im VW-Werk ist bestimmt nicht attraktiv. Da muß mehr her und wo kommend die Fahrgäste her? Bedenkt. daß der Einzugsbereich EMden nicht das ganze Jahr über Besuchermassenaufbringen kann. Ich kann hier nur eine handvoll Gegenargumente beisteuern, es gibt natürlich noch mehr. Ihr seid vor Ort, ihr entscheidet. Schde wäres es nur, wenn eine Lokleiche übrig bliebe, weil man in einer euphorischen Phase nicht tief genug nachgedacht hat.

Re: Projekt 043: Drei Zylinder und viel Arbeit

geschrieben von: Hansdampf23

Datum: 01.06.21 18:56

Hallo salix,
keine Anrede keinen Gruß am Ende,
Donnerwetter kann man da nur sagen!
Es gibt Ölgefeuerte Lokomotiven in Deutschland die auch hin und wieder betankt werden!
Das die Aufarbeitung dieser Lok und der vielleicht spätere Betrieb nicht einfach sein wird wird steht außer Frage, aber andere Vereine haben es auch geschafft, und mit nur Bedenkenträger kommt man auch nicht weiter.
Viele Grüße
Hansdampf 23

Lieber @ Hansdampf 23

geschrieben von: salix

Datum: 01.06.21 20:56

Ja, da dies kein Kommentar sondern meine Erwiderung auf eine an mich gerichtete Klage ist, erlaube ich mir eine Anrede und Gruß.

Das ist mir neu, daß man für einen Kommentar eine Höflichkeitsflöskel wie "Hallo erst mal..." braucht und am Schluß auch noch grüßen muß. Ich wüßte garnicht, wen ich grüßen sollte und warum?.Ein Kommentar ist nichts anderes als die Äußerung einer persönlichen Meinung. Festtagsreden beginnen mit eine Anrede, solche Sonntagreden sind aber oft nur Schönfärberei, die ein ehrlicher Mensch nicht nötig hat, weder als Redner noch als Angesprochener. Soviel zum Firlefanz Anrede und Grüße.

Ich komme noch mal zurück auf andere Vereine, die es auch geschafft haben. Ja, die gibt es in der Tat Leute, die das unmögliche geschaft haben. Nehmen wir die nach dem Brand in N.-berg Gostenhof schwer beschädigte 01 150. Was war das für eine klinkenputzerei, um die erforderlichen Mittel zu sammeln und ohne Kontakte, weil jemeand einen kennt, der einen anderen Kennt, wär's nichts geworden. Aber wie viele Dinge deutlich kleineren Ausmaßes sind für lange Zeit von der Bildfläche verschwunden, man hört z.B. nichts von 24 083 oder ihrer Schwester 24 009. Ich frage auch nach einem Objekt, das lange hier in diesem Forum breitgetreten wurde. Da sollte in Lehrte die 52 8015 als Altbau52 umgestaltet werden. Mit viel Briborium wurde für dies Projekt geworben. Was ist daraus geworden? Ich weiß es nicht, nach dem Austrennen des Mischvorwärmers habe ich nichts mehr von der Lok gehört.

Jetzt komme ich auf den Bedenkenträger zu sprechen, mit dem man nicht weiter kommt. Hätte ich nicht mit einem kleinen Kreis fähiger Kollegen analog zu M. Staiger aus einem Schrotthaufen eine betriebfähige Dampflok gemacht und bei einer anderen deutlich größeren Lok eine Hauptuntersuchung durchgeführt, hätte ich vielleicht auch einen Beitrag in Sonntagsredenmanier geschrieben. Da ich aber Einblick in die Materie habe, konnte ich mir das verkneifen. Die Rolle als Mahner in der Wüste gefällt mir! Wenn alle "Hurra" schreien, darf auch einer "Vorsicht" sagen. Wir werden sehen, was am Ende raus kommt.

Es grüßt salix

Nein, es wurden nicht alle Fragen beantwortet....

geschrieben von: TRO

Datum: 01.06.21 21:05

Hallo Henry,

Um es kurz zu machen:
(was ich noch gern wissen möchte um das Vorhaben besser einschätzen zu können):
-Wem gehört die Lok aktuell und dürft ihr das auch vertraglich vom Eigentümer aus?
-Wer soll das alles bezahlen?
-Wohin mit der Lok wenn sich nicht betriebsfahig aufgearbeitet ist?

Mfg TRO

Jeden Tag neue Bilder und eine Mitarbeit ist erwünscht: [www.dampflokomotivarchiv.de]

Eine Lokbeschreibung, Vorschriften, Eisenbahnbücher, Hefte und anderes zu verkaufen: [www.ebay-kleinanzeigen.de]


Seit 3. Juni die neue "Such- und Angebotsliste" für Eisenbahnfahrzeuge &-Teile des VDMT [www.vdmt.de]
Hallo TRO,
ich habe geschrieben in der Serie (besteht aus mehreren Folgen) werden alle Fragen beantwortet. Nicht in der ersten Folge ;)
Um den ungeduldigen „Foristen“ die Antworten in späteren Folgen schon zu beantworten, aus dem Grund bin ich ja auch hier aktiv, gibt es nun zu den speziellen Fragen auch antworten.

Zu 1. Wie schon auf unserer Website geschrieben (www.denkmallok-043.de) wurde die Lok von unserem Verein erworben. Sie gehört also dem Verein, also entscheidet dieser auch über jegliche Projekte und Arbeiten.
Zu 2. Ein Finanzierung und Sanierungskonzept wird gerade erstellt (der von mir als „Bürokratiekram“ betitelt wurde). Da die 043 903-4 ein eingetragenes Denkmal ist, haben wir die Möglichkeit, Fördergelder zu beziehen.

Dafür brauch es aber erst ein Konzept und noch vieles mehr ist daher noch alles nicht der Rede Wert.
Zu 3. Wenn die Lok nur optisch aufgearbeitet wird, dann kommt sie wieder an den Ort, wo sie nun schon 40 Jahre verbringen musste.

PS: Hätten diese Fragen uns schon früher in dieser „Direktheit“ erreicht, so hätten wir diese selbstverständlich auch im Video geklärt.

Gerne weiter fragen wir versuchen alles so weit es geht zu beantworten.

Schöne Grüße
Henry

Re: Nein, es wurden nicht alle Fragen beantwortet....

geschrieben von: TRO

Datum: 01.06.21 21:56

Hallo Henry,

Danke für die ausführlichen Worte.
Wenn sie "nur" äußerlich gemacht werden sollte, kannst du Dir den Weg ins DLW echt sparen. Das Eisenbahnmuseum in Staßfurt versucht seit Jahren schon ihre 44er wieder zum Laufen zu bringen und da sind "nur" die Fristen runter und mit etlichen Mitgliedern auch ein größerer Verein.
Zu eurer Lok, wenn es nur äußerlich werden soll... Das reicht als Ziel auch völlig aus finde ich.... das macht dir jeder versierte Stahlbau und Malerbetrieb halb so billig und doppelt so gut. Und du sparst dir die fünfstellige Summe für die Fahrt nach Thüringen und zurück. Ein Zelt für die Zeit der Arbeiten ist da wesentlich billiger.
Glaub mir, ich war erst vor paar Wochen in einer kohlegefeuerten 44er zur Bestandsaufnahme ;o).

Hier ist der Link eurer Homepage mal klickfähig gemacht: [www.denkmallok-043.de]

Mfg TRO

PS: Wenn du es mir nicht glaubst, schicke ich dir meinen Lebenslauf und Fotos per Mail....
Nicht damit du denkst hier schreibt irgendein Quatschkopf der die Eisenbahn nur von Youtube und von hinter der Kamera her kennt.

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1-mal bearbeitet. Zuletzt am 01.06.21 22:01.

Re: Lieber @ Hansdampf 23

geschrieben von: Michael G.

Datum: 01.06.21 22:15

>Soviel zum Firlefanz Anrede und Grüße.

Hallo,

wenn für dich die elementarsten Formen der Höflichkeit bereits Firlefanz sind kann man dich nur bedauern und irgenwie kommt da bei einem die Frage auf: "was muss der doch für eine tolle Kinderstube gehabt haben"...
Aber jedem das seine.

Und was die 043 angeht.. danke für die Infos und das Video.
Weiterhin gutes Gelingen


Gruss
Michael

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Re: Projekt 043: Drei Zylinder und viel Arbeit

geschrieben von: Markus Heesch

Datum: 02.06.21 10:58

McRiff schrieb:
Mir fällt es wirklich schwer, diesen Hammer von Dampflok im Museumsbahnverkehr wirtschaftlich betrieben zu sehen.
Moin Marco,

diesen Spruch höre ich jetzt schon seit vierzig Jahren. Klar, ein Drilling verbraucht mehr Dampf. Ist das ein Grund, sie nicht als betriebsfähige Traditionslok zu betreiben? Natürlich nicht. Es geht bei der musealen Erhaltung von Dampflokomotiven nicht in erster Linie um Wirtschaftlichkeit, sondern um Eisenbahngeschichte. Betriebsfähige 44er gibt es sowieso schon so wenige. Höchste Eisenbahn, dass hier mal wieder was kommt. Interessant wären mal die Betriebskosten der Ölfeuerung im Vergleich zur Kohle.

Wenn Du einmal eine 44 im Museumsbetrieb erlebt hast, so wie 1989 auf der TWE, dann willst Du, dass so etwas für die Nachwelt erhalten bleibt. Eine 44 unter Dampf ist schon was Besonderes. Und als mittlerweile sehr seltene Besonderheit kann man damit auch ein größere Publikum ansprechen. Das macht die Sache dann schon wieder etwas wirtschaftlicher.

Gruß aus Osnabrück

Re: Projekt 043: Drei Zylinder und viel Arbeit

geschrieben von: Sven1066

Datum: 02.06.21 11:33

Hallo,

diese Träumerreien das eine Lok dann auf Jahren das non Plus ultra bleibt sind leider immer ein Trugschluss.
Warum haben Stasfuet und letztes Jahr auch Nördlingen ihren Jumbo abgestellt?!

Sehen wir uns mal die bereits oben erwähnte 01 150 an. Die Lok wurde mit viel Spndengeld (vermutlich aber auch Versicherungsgeld) wieder hergestellt. Anfangs wollte jeder mit der Lok fahren, später hatte sie ihre normalen Einsätze und heute kämpfen die Jungs um die "paar" Kröten, im Vergleich zu dem Projekt 043, damit die Lok wieder in Betrieb genommen werden kann.

Um eine große Lokomotive im Betrieb zu halten fallen jährlich Kosten von ca. 100.000,- Euro an (ohne größere Reparaturen und das sich die Lok nur einen Meter bewegt hat.)

Nur mal so.

Grüße Sven

Re: Projekt 043: Drei Zylinder und viel Arbeit

geschrieben von: D.Kunen

Datum: 02.06.21 11:36

Henry Wagner schrieb:


Projekt 043: Drei Zylinder und viel Arbeit/ Folge 1: Wie alles begann


Hallo zusammen, in dieser kleinen Serie wollen wir euch bei der Aufarbeitung der 043 903-4 mitnehmen. In dieser Serie sollen und werden auch etwaige Unklarheiten beseitigt werden.
Schöne Grüße von der Nordsee










Guten Tag

Sehr gut gemachtes informatives Video.
Es bringt Klarheit in die Angelegenheit. ich wünsche euch für die betriebsfähige Aufarbeitung ein glückliches Händchen und eine langen Atem.
VG und bleibt Gesund
Aus dem Sauerland grüsst Euch
Dietmar Kunen
Ruhr-Sieg dietmar

Re: Projekt 043: Drei Zylinder und viel Arbeit

geschrieben von: McRiff

Datum: 02.06.21 11:50

Moin Markus,

mit Verlaub... meine Meinung beruht auf unseren Erfahrungen der letzten Jahre. Die musst du mir schon gönnen. ;-)
Wir sind nicht mehr in 1989 und schon gar nicht mehr auf der mittlerweile nicht mehr durchgängig befahrbaren (und fast unbezahlbaren) TWE. Das ist einfach nicht mehr zu vergleichen.

Und dann reden wir auch noch von einem Ölkocher, der maximal 80km/h fährt und mit den paar Reisezugwagen höchst unwirtschaftlich unterwegs ist. Ich kann mir alles vorstellen.... eine BR 45, eine Lok aus Nördlingen in NRW, eine wieder fahrende 01 150, eine 01.10, eine V300 aus Jugoslawien,..... ach, was weiß ich. Nur all das funzt nur mit Geld. Dieses Geld kommt von niemand anderen als den Fahrgästen. Wenn ich mir überlege, wie knapp die Fahrten zuletzt kalkuliert wurden, fehlt mir dazu echt die Phantasie. Die Begeisterung hört im Portemonaie auf. Ich sehe jedenfalls in unserer Region nur Dampflokomotiven, die abgestellt sind, sich auf unabsehbare Zeit in der HU befinden oder aus anderen Gründen nicht fertig werden.
Außer 78 468 ist hier nämlich derzeit nix unterwegs.

Du musst ja als Betreiber - kein Sponsor vorausgesetzt - die gesamten Kosten dieser einen Lok durch die Fahrten finanzieren und innerhalb von acht Jahren wieder Geld für eine HU haben. Allein die Abstellung in einem Schuppen - wo wäre überhaupt noch ein freier Platz - kostet erhebliche Summen. Ich könnte noch zig Zeilen schreiben, die dich nicht überzeugen würden. Die Jungs aus Emden sind einfach im positiven Sinne bescheuert und das ist auch gut so. Mir gehts ja genauso.

Aaaber: Allein von Begeisterung dreht sich kein Rad, von Bedenkenträgerei erst recht nicht. Die Wahrheit liegt, wie so oft, in der Mitte. Ich hätte an der Stelle gern unrecht und drücke die Daumen.

Marco

Bielefelder Eisenbahnfreunde e.V.
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Re: Projekt 043: Drei Zylinder und viel Arbeit

geschrieben von: Dampffrosch

Datum: 02.06.21 12:48

Hallo,

das war 44 404 !
Daran erinnere ich mich gerne.

Gruß
Horst

Re: Projekt 043: Drei Zylinder auf der TWE

geschrieben von: 012 055-0

Datum: 02.06.21 17:58

[www.youtube.com]

…war leider g**l…!!!

...es grüßt im 3/4 Takt
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.
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