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 15 - Museumsbahn-Forum 

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Dieses Forum dient dem Erfahrungsaustausch über den Erhalt und Betrieb historischer Fahrzeuge. Dazu zählen auch Beiträge zu Bahnen, die planmäßig Dampfbetrieb anbieten, sowie Touristikbahnen, die nicht der Definition von Museumsbahnen im strengeren Sinne entsprechen.
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Moderatoren: Klaus Habermann - JensMerte - TCB
Seiten: 1 2 All Angemeldet: -
Viele für mich interessante Museumsbahnen sind für aus der Ferne anreisende Besucher und Fahrgäste, aber auch Fotographen, an den Wochenenden dank dem dann ausgedünnten ÖPNV als Tagestour kaum zu besuchen. Und eigentlich habe ich bei fast all meinen Besuchen immer gut bis total überfüllte Parkplätze auch in der Umgebung erlebt - deshalb reise ich oftmals schon sehr zeitig an. E-Mobilität per KFZ greift, nicht zuletzt dank Förderung, bekanntlich immer mehr um sich. Wobei inzwischen auch so mancher Radfahrer sehnsüchtig nach einer Lademöglichkeit Ausschau hält.
Gibt es denn schon Museumsbahnen mit lokalen Parkplätzen, wo man seinen Auto-Akku wieder aufladen kann? Vielleicht sogar auch den Fahrrad-Akku?
Mir ist natürlich bekannt, das der Aufbau von solchen Ladestationen sehr viel Geld kosten kann - zumeist nicht nur lumpige 5000 Euro. Ich kann mir daher nicht vorstellen, dass außer der IG Preßnitztalbahn und dem Betreiber vom Sauschwänzle viele weitere Vereine den Bau aus der eigenen Kasse finanzieren können. Und bitte wie soll das mit Laden des Akkus auf den Hilfsparkplätzen am Straßenrand oder auf der grünen Wiese bei Großveranstaltungen funktionieren? Ich denke da z.B. an die Situation bei der MPSB-Freunden, den superfleißigen Schwarzbachbahnern, dem TV KJ I in Magdeburgerforth, an Straupitz, an Mügeln, Schönheide Mitte und Süd oder Bertsdorf.
Für Besucher aus der lokalen Umgebung mag das alles kein Problem sein. Muss dagegen ich künftig eine Mehrtagesreise inklusive Hotelübernachtung für den Besuch des Museums in Gramzow und einen Abstecher zur MPSB oder für einen Ausflug zur IG Preßnitztalbahn oder bei den Schönheidern einplanen? Denn um die Nutzung der wenigen Ladepunkte auf den Autobahnen gibt es ja schon heute sporadisch körperliche Auseinandersetzungen - und andere extrem Gewaltandrohungen. Da wäre dann auch noch das Ladeproblem, wenn man zum Ausgangspunkt einer Sonderfahrt fährt und dort parkt. Mir fallen da Schwarzenberg und Glauchau sofort ein. Wo dann schon mal 30 Freude und mehr aus der Ferne anreisen.

Es wäre nett, wenn ich praktisch nutzbare Antworten bekäme. Also Antworten, bestimmt auch für aktuelle und künftige Besitzer von Akku-Autos nützlich sind. Denn die nächsten Bahnhofs- und Museumsbahnfeste kommen bestimmt - irgendwann.

Mit besten Dank im voraus und mit freundlichen Grüßen verbleibt Dieter Buddrus

1. edel sei der Mensch, hilfreich und gut
2. ein Freund, ein guter Freund - das ist das Beste was es gibt auf der Welt
3. wahr sind auch die Erinnerungen, die wir mit uns tragen; die Träume, die wir spinnen, und die Sehnsüchte, die uns treiben.
Hallo Dieter,

es wäre für E-Autofahrer sicher nett, eine Ladestation am Museumsgelände zu haben aber das ginge wohl nur unter der Hand an einer normalen Steckdose?
Zudem gibts in Bahnhofsnähe meist gehäuft Ladestationen, da muß wohl kaum eine Museumsbahn extra drauf reagieren? Blöd find ich es, wenn man mit zwei Ladeplätzen wirbt und drei wollen dann laden.

Gruß aus https://share-your-photo.com/img/7a468ead84_album.jpg
Michael
Ich finde es Verwerflich, dass sich Museumsbahnen/Vereine für die E-Autos kümmern sollen, dass diese Geladen werden können.
Die Vereine haben ganz banal für sowas kein Geld! Davon abgesehen das viele Vereine dank Corona am Hungertod kratzen bzw. dieses Jahr wohl für immer zu machen werden.

Vorallem lohnt sich sich das in keinster weise, wenn man z.b. nur einmal im Monat "Fahrbetrieb" hat.
Der Besuch von jeder MuBa/Vereinen ist immer ein eigenes Risiko, da würde ich mich Persönlich liber um dem Verein kümmer das dort Geld reinkomm,
anstatt für E-Autos, Sorry, das Geld raus zu werfen für ein oder zwei Fahrzeuge die da vieleicht kommen.
Ich hatte konkrete Orte oder Museumsbahnen genannt. Bei den Schmalspurbahnen gibt es bisher fast immer nicht mal im gesamten Ort eine einzige öffentliche Ladestation! Und wann wohl wird es in kleinen Dörfern wie Magdeburgerforth oder Lohsdorf endlich mal eine öffentliche Ladestation geben?
*
@Hemmstein
Da selbst der CDU-Spitzenkandidat eine zeitnahe relevante Erhöhung des CO2-Preises verlangt, wird die Anzahl der E-Autos schneller wachsen, als es mancher jetzt noch wahr haben möchte. Zumal derzeit die Halbierung des CO2-Aussstoßes bis 2030 verlangt wird.
Und dann werden es nicht nur 2 bis 3 E-Autos auf dem Parkplatz der Museumsbahn sein - sondern 50% und mehr.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 04.05.21 18:14.
Dieter Buddrus schrieb:
Es wäre nett, wenn ich praktisch nutzbare Antworten bekäme. Also Antworten, bestimmt auch für aktuelle und künftige Besitzer von Akku-Autos nützlich sind.
Mit einem "Verbrenner"-Kfz oder mit der Bahn anreisen, und wenn's unbedingt per Elektroauto sein muß, vorher schauen, ob dort in der Nähe eine Ladestation eines Elektrizitätsversorgers (oder der Gemeinde) ist.


P.S.: Wie und warum sollte denn eine insbesondere durch Corona finanziell belastete, gar in ihrem Fortbestand gefährdete Museumsbahn für das Drittfahrzeug oder Luxuspielzeug möglicher Besucher eine Ladestation errichten?
Dieter Buddrus schrieb:
Muss dagegen ich künftig eine Mehrtagesreise inklusive Hotelübernachtung für den Besuch des Museums in Gramzow und einen Abstecher zur MPSB oder für einen Ausflug zur IG Preßnitztalbahn oder bei den Schönheidern einplanen? Denn um die Nutzung der wenigen Ladepunkte auf den Autobahnen gibt es ja schon heute sporadisch körperliche Auseinandersetzungen - und andere extrem Gewaltandrohungen.
Die Briten haben das schöne Sprichwort "You can't have the cake and eat it.". So ein Verbrennermotor hat halt doch ein paar Vorteile, wie z.B. das Volltanken in nur wenigen Minuten.

Oder anders: Das gute Gewissen, dass Du die Umweltverschmutzung durch deine Mobilität erfolgreich nach Afrika verschoben hast, erkaufst Du dir halt dadurch, dass Tagestouren eben plötzlich nicht mehr problemlos möglich sind.

Grüße,
Rico
Steht bei mir irgendwo, dass die Museumsbahnen diese Ladestationen finanzieren müssen? Ich habe selbst betont, dass wohl nur 2 Museumsbahnen dafür die Finanzkraft haben werden. Leider liegt Eure Stärke im totalen Verdrehen von Aussagen anderer. Aber zum Thema zurück: ich gehe davon aus, dass sich die Museumsbahnen auch noch um dieses ungeliebte Randproblem zukünftig etwas kümmern müssen. Indem Sie sich Partner für diese Aufgabe suchen. Partner die dort Ladesäulen hinstellen und damit Geld verdienen können. Sonst kann es nämlich passieren, dass wegen fehlender Lademöglichkeit für das E-Auto die Besucher das Ausflugsziel streichen müssen. Einige Vereine, deren Fahrgäste vor allem aus der näheren Umgebung kommen, die sind da fein raus - das ist klar. Andere Vereine, vor allem in dünn besiedelten Regionen, deren Masse an Besucher und Fahrgäste weiter weg wohnen, die bekommen damit wohl massig Probleme.
@PuretortLE
Bingo - Du hast zu 1000% Recht. Also her mit der Lage :-) . Welche neuen Probleme die E-Autos schaffen, das ahnen viele Mitbürger noch nicht mal ansatzweise.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 04.05.21 18:30.
Zp9b an Gleis 9 3/4 schrieb:
...P.S.: Wie und warum sollte denn eine insbesondere durch Corona finanziell belastete, gar in ihrem Fortbestand gefährdete Museumsbahn für das Drittfahrzeug oder Luxuspielzeug möglicher Besucher eine Ladestation errichten?
Das mit geringen Bestand wird sich recht schnell ändern, denn die meisten Verbrenner-Fahrzeuge liessen sich durch solche mit Akku-Antrieb ersetzen, selbst LKW bis 7,5t, da eben die regelmäßige tägliche Kilometerleistung recht gering ist.
Allerdings braucht es ein paar Ladestellen mehr als heute Zapfsäulen an Tankstellen! Dazu müssten dann halt auch Lösungen her bei denen z. B. eine Museumsbahn Ladestrom verkaufen kann ohne daß gleich das Finanzamt mit Forderungen daherkommt die das ganze zu einem Minusgeschäft macht.

Gruß aus https://share-your-photo.com/img/7a468ead84_album.jpg
Michael




1-mal bearbeitet. Zuletzt am 04.05.21 18:35.
"Und dann werden es nicht nur 2 bis 3 E-Autos auf dem Parkplatz der Museumsbahn sein - sondern 50% und mehr."

Ich weiß jetzt nicht bei welchen Museumsbahnen Du dich so rumtreibst. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass sich vor allem Eisenbahnfreunde dort versammeln und deren Fahrzeuge glänzen immer nach allem, aber nicht nach Geld. Und diese Halter werden auch in naher Zukunft nicht das Geld dafür haben oder ausgeben wollen oder können um sich so ein e-Mobil zu kaufen. Wir reden hier immerhin um einen höheren 5-stelligen Betrag. Und die Frage ist doch, wird es wann auch mal Gebrauchte e-ler geben? Wird der Gebrauchtfahrzeugmarkt wirklich noch so funktionieren wie er das heute beim "Verbrenner" tut ?
Wird es in (naher) Zukunft überhaupt noch e-Mobile geben, so wie es heute (noch) "Verbrenner" zu kaufen gibt?
Viele Ideen teilen aktuell schon das Fahrzeug in "Kutsche" und Akku. Was von beiden wird nach wieviel Jahren zu welchem Preis zu haben sein? Wird es überhaupt gebrauchte Akkus am Markt geben?
In Werdohl am ehemaligen Kohlekraftwerk wird aktuell ein Stromspeicher aufgebaut bzw betrieben der u.a. aus neuen Akkus besteht, aber auch aus gebrauchten Akkus, die schon mal in Autos verbaut waren.
Um aber wieder zum (Eisenbahn)Thema zurückzukommen, die jeweiligen Kommunen sollten sich darum kümmern, das die Museumsbahnen in einen annehmbar getakteten ÖPNV eingebunden werden, dann erübrigt sich die Parkplatzsuche mit Steckdose und auch die Verbrenner dürfen zuhause bleiben.
Ich bin ja für den "bargeldfreien" ÖPNV. Der sollte so aufgebaut sein, dass auch für die Museumsbahnen ein nennenswerter Betrag übrigbliebe. Das könnte man so gestalten, dass jeder Besucher (aus Datenschutzgründen) sich mit seiner ID-Nummer "zu erkennen gibt" mit der er beim Finanzamt gemeldet ist und wo er auch "fahrkartenmäßig" verwaltet wird. Wie man das anteilig rechnet, darüber kann und darf ja diskutiert werden. Aber die Benutzung von ÖPNV und anderen kulturell wichtigen Angeboten sollte so einfach wie möglich gehalten werden.

Mit Gruß von
Unterwegs
BOS

der bei den aktuellen wie zukünftigen Preisen in seinem Leben wohl nie e-Mobilist sein wird.
"Da spende ich lieber noch was für "meinen" EisenbahnVerein"

Wenn die GUTEN nichts tun - gehört die Welt den BÖSEN

Wer will, findet Wege. Wer nicht will, sucht Gründe.

Ih könnt mich jetzt ab druckgeknallt abstempeln, aber so eine Frage hat schon ihre Berechtigung und könnte in Zukunft öfters gestellt werden.

Ich finde auch Museumsbahnen sollte sich dem Thema in absehbarer Zeit annehmen, es zumindestens mal für die Zukunft auf ihre Agenda stellen, was ich langfristig als sinnvoll ansehe.

Aktuell könnte man bestimmt noch attraktive Werbepartner für so ein Vorhaben gewinnen. Wenn es mal E-Tanksäulen an jeder Ecke gibt, dann wird es wesentlich schwerer potentiellen Werbepartner davon zu überzeugen bei einer Museumsbahn zu investieren. Dann wäre man nur noch Einer von Vielen.
Aktuell würde das ein Alleinstellungsmerkmal darstellen und ich glaube keine Museumsbahn kann auf Werbepartner verzichten. Doch dafür bringt es nur der Sache zugetan zu sein und nicht diese als Nonsens abzutun

Zum Beispiel die Selfkantbahn hat eine Photovotaikanlage, was auf lange Sicht gesehen eine sehr sinnvolle Investition darstellt.
Ich glaube kaum das es sehr viele Museumsbahnen gibt, die ihren Strom oder zumindestens auch nur einen Teil ihres Stromverbrauchs mit der eigene Photovoltaik selbst erzeugen.

E-Autos zu ignorieren wäre ja quasi so, als ob man Parkplätze für Zwei- und Vierräder als völlig überflüssig abtut.
Das wäre ja so als ob ein Verein sagt: Wir brauchen euch Besucher, aber parkt doch wo wollt, für Parkplätze haben wir keinen keinen Platz und überhaupt kein Geld.

Ladestationen für E-Autos kommen mit Sicherheit spätestens dann, wenn sich ein Teil der Museumsbahner E-Autos anschaffen.
Oder hört ein Museumsbahner einfach auf mit seinem Hobby, wenn er sich dann ein E-Auto angeschafft hat.


Beste Grüße
Bernd



4-mal bearbeitet. Zuletzt am 04.05.21 19:02.
Michael Staiger schrieb:
Das mit geringen Bestand wird sich recht schnell ändern
Ich zitiere mal:
"Als Konsequenz aus dem Klimaschutz-Urteil des Bundesverfassungsgerichts will die CDU/CSU-Fraktion im Bundestag die CO2-Sondersteuer deutlich schneller erhöhen als bisher geplant."

Und ich spekuliere 2025 mit 2,50 - 3 Euro pro Liter Super mit einer CDU geführten Regierung und 4-5 Euro pro Liter Super bei einer anderen Konstellation. Und da laut Wahlprogramm der Grünen diese die Nutzung der Verbrenner ab 2030 verbieten wollen damit bereits 2035 die BRD klimaneutral ist, werden die E-Autos schneller kommen, als es derzeit noch so mancher glaubt.
Aus meiner Sicht würden an den Parkplätzen einfache Wechselstrom-Ladestationen mit 11 kW oder auch 22 KW ausreichen, die Kosten als Gerät jeweils ca. 1000 Euro - dazu kommen die teuren Tiefbauarbeiten für die Zuleitung. Bei den Kosten ist die Chance Partner zu finden vielleicht etwas größer, als bei einer mehr als 50 000 Euro teuren Schnellladestation. Da Besucher zumeist mehrere Stunden bleiben, würde die relativ geringe Ladeleistung mindestens ausreichen um bis zum nächsten großen öffentlichen Schnell-Ladepunkt zu kommen.

@BOS: flächendeckende ÖPNV Angebote auch am Wochenende gibt es schon heute - zumeist als Ruf-BUS mit Tagen Voranmeldung. Nur wer dann real versucht aus 200 km Entfernung unter Nutzung von Bahn und Rufbus mal 3-4 Stunden bei der Museumsbahn gelegen in Magedburgerforth oder Granzow zu sein, der landet ganz schnell in den "nicht machbar" Realitäten. Und schon mal die parkende Blechlawine bei dem jährlichen Bahnhofsfest in Lohsdorf erlebt? Wo unten 1 km Talstraße und oben eine große Wiese bestens gefüllt sind? Wie willst Du das mit den am Wochenenden eingesetzten Minibussen ersetzen?



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 04.05.21 20:01.
Bei allen öffentlichen Ladestationen muss man für den Strom bezahlen.

Liebe Leute,

Bleibt gesund und wenn es geht daheim!
Ladehilfe schrieb:
Bei allen öffentlichen Ladestationen muss man für den Strom bezahlen.
ist das etwa kein Allgemeinwissen? :-) :-) Selbst der Tod ist nicht umsonst. Und ich kann mir vorstellen, dass bei wenig benutzten Ladesäulen der Zapf-Preis noch etwas höher als die übliche Abzocke ist.

Stromert doch mal nach Bruchhausen-Vilsen...

geschrieben von: StwSn

Datum: 04.05.21 20:18

Keine dieser Ladestationen wird meines Wissens von der Museumseisenbahn selbst verantwortet, aber die örtlichen Kommunen / Gastgewerbe haben haben deren touristisches Potential durchaus erkannt und stärken das Umfeld. Am östlichen Ausgangspunkt des Kaffkiekers - am Bf Eystrup/Senffabrik - findet sich eine Ladestation, in Hoya auf dem Famila-Parkplatz in Sichtweite des Bahnsteiges, in "BruVi" siehe unten, gegenüber vom Bf Heiligenberg (Restaurant Dillertal), in Asendorf (Uhlhorns Gasthof), Bf Syke, Hp Syke Stadt (in der Nähe beim Rathaus). Also Möglichkeiten (mit all ihren Schwierigkeiten) gibt es. Wobei dann das Thema Ladekarte/Chip nicht übersehen werden darf. Ca. 194 Abrechungssysteme gibt es in Deutschland - so letztens im SWR-TV. Machen, einfach mal machen und nicht immer nölen und auf besseres Wetter, oder das Voranschreiten der Anderen warten. Und eines ist auch klar, das menschliche Leben strapaziert in jeder Bewegungsform diesen Planeten.
Screenshot_2021-05-04 Bahnhof Bruchhausen-Vilsen Deutschland #49341.jpg
Hallo,

ich denke mal, die Muba Vereine müssen sich gar nicht groß kümmern, dass könnte der regionale E-Versorger organisieren.
Die könnten das so als Werbung oder Sponsoring anbieten. Hier müsste bloß ein Stellplatz zur Verfügung gestellt werden.
Ein ganz anderes Problem sind die nicht dafür ausgelegten Stromnetze sofern sie nicht gerade modernisiert wurden.
Stelle man sich vor, viele Besucher, sagen wir mal 20 - 50 , wären mit E-Autos angereist, welche dann noch zur
gleichen Zeit laden wollen, dann könnte im kleinen Dorf / Ort schon mal das Licht ausgehen. ( Ironie).
Die meisten wollen ja Schnell Ladesäulen, mit 220 V wäre die Ladezeit nicht kundenfreundlich.

Grüße Jan
Dieter Buddrus schrieb:
. Und schon mal die parkende Blechlawine bei dem jährlichen Bahnhofsfest in Lohsdorf erlebt? Wo unten 1 km Talstraße und oben eine große Wiese bestens gefüllt sind? Wie willst Du das mit den am Wochenenden eingesetzten Minibussen ersetzen?
Hallo,

wieviele Ladesäulen sollen denn für diese „Blechlawine“ auf die Wiese und an die Landstraße gebaut werden? Für wenige Veranstaltungen im Jahr, wie es bei den meisten Museumsbahnen der Standard ist. Für derartige Einzelveranstaltungen im Jahr darf ich als Nutzer am Veranstaltungsort keine Ladestation erwarten. Bei einem „täglich“ geöffnetem Museum oder Fahrbetrieb lässt sich über ein derartiges Serviceangebot schon eher nachdenken.

Grüße,
Lalu

Die Trossinger Eisenbahn

geschrieben von: Moritz-182

Datum: 04.05.21 21:02

Hallo zusammen,

es wurde schon genannt - für viele Museumsbahnen die in Städten oder an Stationen des ÖPNV abfahren, wird sicher schon "zufällig" eine Ladesäule in der Nähe sein. Dennoch möchte ich natürlich nicht die Gelegenheit verpassen, die Trossinger Museumsbahn zu erwähnen.
Da betreiben die Stadtwerke Trossingen meines Wissens unweit des Bahnhofes eine Ladestation, wie auch Google Maps zeigt: https://goo.gl/maps/mkDQgf7Y5nceyBc99

Als Extra-Bonus fährt nach der elektrischen Anreise dann auch die Trossinger Museumsbahn mit Strom - und zwar schon seit mindestens 10 Jahren mit Ökostrom, ebenfalls bereitgestellt von den Stadtwerken Trossingen. Kein Wunder also, dass der Zug von 1898 grün ist :-)

https://www.trossinger-eisenbahn.de/pics/20210421_gruen.jpg

Soweit der Werbeblock - viele elektrische Grüße aus Trossingen,
Moritz

Gegenfrage: wie viele Museumsbahnen gibt es, die eigene Parkplätze zur Verfügung stellen?

Ich denke, die wenigsten Museumsbahnen legen für ihre Besucher selbst Parkplätze an. Die dürften in aller Regel von den Kommunen angelegt und ggfs. auch bewirtschaftet sein. Und wenn die Parkplätze nicht nur ab und zu von Besuchern der Museumsbahnen benutzt werden, sondern regelmässig, dann wird es wie bei anderen Parkplätzen auch (Sporthallen, Schwimmbäder etc.) nur eine Frage der Zeit sein, bis dort Ladestationen eingerichtet werden.

Gerald
Hemmstein schrieb:
Ich finde es Verwerflich, dass sich Museumsbahnen/Vereine für die E-Autos kümmern sollen, dass diese Geladen werden können.
Die Vereine haben ganz banal für sowas kein Geld! Davon abgesehen das viele Vereine dank Corona am Hungertod kratzen bzw. dieses Jahr wohl für immer zu machen werden.

Vorallem lohnt sich sich das in keinster weise, wenn man z.b. nur einmal im Monat "Fahrbetrieb" hat.
Der Besuch von jeder MuBa/Vereinen ist immer ein eigenes Risiko, da würde ich mich Persönlich liber um dem Verein kümmer das dort Geld reinkomm,
anstatt für E-Autos, Sorry, das Geld raus zu werfen für ein oder zwei Fahrzeuge die da vieleicht kommen.
Wer hat den davon gesprochen das die Ladestation umsonst genutzt werden soll? Ich hätte kein Problem mein E-Auto etwas teurer zu laden wenn der Museumsverein dadurch etwas mehr geld einnehmen kann. So zu sagen eine Win-Win-Situation.

Meine Fotos findet ihr auf flickr oder auf Instagram
Guten Abend Herr Buddrus,

ich finde Ihre Frage/Ihren Beitrag sehr gut.

In Gerstetten an der Museumsbahn Amstetten-Gerstetten haben wir zwei Ladeparkplätze
für PKW.

Danke und viele Grüße!


Korbinian Fleischer
für UEF Lokalbahn Amstetten-Gerstetten e.V.
Seiten: 1 2 All Angemeldet: -