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Moderatoren: Klaus Habermann - JensMerte - TCB
Seiten: 1 2 All Angemeldet: -

Was ich noch sagen wollte....

geschrieben von: TRO

Datum: 27.01.21 19:45

Hallo,

ich habe nochmal nachgeschaut, ich hätte mich geirrt, ich hatte den ENG mit der Stiftung Historischer Eisenbahnpark Niederrhein
in Rheinkamp verwechselt. Hat von denen jemand eine Fahrzeugliste? [www.stiftung-deutsche-eisenbahn.de]
Die Homepage enthält dazu leider nichts.

Ich finde es blöd, das man hier wieder aufregt welche Schilder an der Lok angeschraubt sind... ×Kopfschütteln×

Achja, NRW-Löbau, das sind nicht nur 2x 2000 Euro Trasse sondern auch noch Lokmiete und so 8 Euro Betriebsstoffe pro km kommen
auch noch dazu ;o). Gehen tut das, ich bin selbst mit einer V60D von Löbau nach Lünen gefahren in zwei Tagen.

MfG

Vorschriften, Broschüren, Eisenbahnbücher, Hefte und anderes zu verkaufen: [www.ebay-kleinanzeigen.de]

Neuigkeiten um die Eisenbahn in Mecklenburg: [eisenbahnen-in-mv.de]


Die Such- und Angebotsliste für Eisenbahnfahrzeuge &-Teile des VDMT [www.vdmt.de]

Re: Was ich noch sagen wollte....

geschrieben von: 03 188

Datum: 27.01.21 21:17

Hallöchen alle Zusammen.

Als ein ENG Vereinsmitglied der sich an der Aufarbeitung Lok beteiligt, möchte ich hier mal meinen Senf dazu geben um ggf. die Diskussion etwas zu beruhigen.

Was die Förderung angeht, das Programm heißt: „Förderung Verkehrshistorischer Kulturgüter“ da ist nirgendwo die Rede davon das es einen zwingenden Bezug zum Land NRW haben muss. Das das Land Sachsen, in dem sie die meiste Zeit ihres ersten Lebens zuhause war wohl kaum eine Museumslok in NRW fördern wird, dürfte wohl auf der Hand liegen. Um beim Begriff „Heimat“ zu bleiben, was ist Heimat? Da kann man sich nun trefflich drüber streiten, zumal gerade eine Lokomotive seit je her dort hin versetzt wird, wo sie gebraucht wird. Natürlich gab es Loks die relativ Standorttreu waren, dafür wurde aber meist vom Bw oder der Einsatzstelle gesorgt, das sie wieder „zurück kamen“. Der Großteil der Loks waren aber Wandervögel die durch die jeweilige Republik zogen. Bei der 52 8148 ist es so das sie von den 56 Jahren ihres Rekolok da seins nun schon 28 (also die Hälfte) im Westen und davon 25 in NRW ist. (Die ersten 3 Jahre in Rheinland Pfalz) Was das Angebliche laut Trommeln angeht, ich bin mir nicht sicher was der Urheber damit meint aber es gab hier kein Vitamin B oder ähnliches und es wurde auch nie (bei diesem oder anderen gestellten Anträgen) irgendwie vorher bekannt geben das selbige gestellt wurden.

Was das „Historische“ angeht: Der Kern der Lokschrauber hat sich vor Jahren zusammengesetzt und überlegt „Was können wir mit der Lok zeigen? Was ist da machbar? Wo wollen wir hin?“ Und vorallem was wäre finanziell machbar. Das Ergebnis war das der Zustand ab 1982 das Sinnvollste ist da einige optische Details erst seit der 82er HU so sind wie sie auch heute noch an der Lok vorhanden sind. Hier sind als auffälligstes Merkmal die verstärkten Windleitbleche der Baureihe 50 zu nennen. Natürlich gibt es wie immer im Leben auch hier Kompromisse. Funkantenne auf dem Dach und PZB Magnete beiderseits unter dem Führerhaus (hier erübrigt sich von vorne herein jede Diskussion da sie für den Betrieb der Lok notwendig sind.) Beibehaltung des durch den Vorgängerverein Dampfbahn-Rur-Wurm-Inde wieder angebrachten Läutewerkes, welches sie ab Mitte der 70er bei der Reichsbahn verlor (hier ist einfach die Erfahrung das gerade bei Großveranstaltungen ein kontinuierliches Warnmittel, bei dem man trotzdem beide Hände zum Fahren frei haben sollte, sinnvoll ist). Beibehaltung der ebenfalls durch die DRWI angebrachten Wasser C Anschlüsse am Tender zur Bodenbefüllung des selbigen (Hier denke ich erübrigt sich auch die Diskussion allein durch UVV Gründen, damit unter Fahrleitung keiner auf dem Tender herum klettern muss). Im Gegenzug wurden z.b. die im Führerstand verbauten Kugelhähne wieder durch historische Ventile bzw. Kegelhähne ersetzt. Durch ihr aktuelles Erscheinungsbild kann sie „Richtig“ nur mit der EDV Beschilderung Bw Sangerhausen, Bautzen, Görlitz oder Cottbus beschildert sein. Trotzdem ist, wie man ja im Eingangsbeitrag sehen kann, auch ein Schildersatz „Bw Elsterwerda“ als Spende vorhanden. Es ist nicht ausgeschlossen zu einem Späteren Zeitpunkt, wenn die Lok wieder fährt mal einen Satz gebrauchte 52er Windleitbleche zu erwerben oder neue an zu fertigen und selbige mal zu Tauschen um dann auch einen Zustand vor 1982 Zeigen zu können. Sehr Gerne dürfen auch alle, die hier mit mit diskutieren ihre Ideen/Vorstellungen bei Aktiver mitarbeit einbringen.

Und als Abschluss: Was ist eigentlich „Historisch Richtig“? In Deutschland ist es bei der Eisenbahn so das der Fahrzeugrahmen die Identität der Lok trägt. Ist dann historisch Richtig die Speisepumpe samt Träger zu entfernen, den Rekokessel durch einen Altbaukessel zu ersetzen, die Stellkeile zu entfernen und gemalt wieder 52 547 an die Lok zu schreiben? Ist es Historisch Richtig den Ablieferungszustand der Rekonstruktion im RAW Stendal vom 04.11.1965 her zu stellen? Oder der Zustand beim Verkauf an Privat 1993? Oder doch was dazwischen?
Ich denke unser Ziel ist in etwa einen Zustand zwischen 1982 und 1993 an zu streben und nicht aus Ihr etwas zu machen, was sie nie war.

Gruß Alexander

Ach Leut...

geschrieben von: Pogg 3000

Datum: 28.01.21 08:24

...da arbeitet seit Jahren ein Team an der Aufarbeitung einer Lok und Außenstehende regen sich über ein paar Schilder auf. Vielleicht sollte man die Auswahl der Schilder ausschließlich den Aktiven überlassen.

Re: Für und Wider

geschrieben von: 0815kotter

Datum: 28.01.21 11:06

Flugelhorn schrieb:
[...] Mir sind nur andere Vereine in NRW bekannt -auch, aber nicht nur Eisenbahnvereine- die deutlich (!) erkennbarere Bezüge zum Bundesland NRW haben und oft zum wiederholten Male trotz vergleichbarer Projekte wie die gekürten, keinen Cent sehen.
Ich lehne jedwede Art von Verschwörungstheorie ab, bin aber Anhänger der Lebenserfahrung, dass einige scheinbar besonders laut trommeln können und mit Sicherheit ihr Publikum finden.
Ich bin auch ein Anhänger der Lebenserfahrung, und ich würde sagen dass da diejenigen die keinen Cent bekommen haben lernen müssen lauter zu trommeln. Oder im Takt zu trommeln, weil einfach nur draufhaun dass es laut ist funktioniert auch nicht!

Wenn man im Jahr 2021 Tonnen von Edelschrott besitzt reicht es nicht irgendwie konzeptlos dran rum zuschrauben, und wenns dann fährt konzeptlos durch die Gegend zu fahren, und dann zu hoffen dafür Fördergelder zu bekommen. Wenn man genügend Geld hat kann man sich natürlich leisten konzeptlos das zu machen was man will.

Und wenn die ENG es schon schafft ein Konzept auszuarbeiten welches schlüssig ist, und damit Fördergelder lukriert so sei es ihnen vergönnt und ist ihnen zu wünschen dass sie es auch in die Tat umsetzen können!
Und welche Schilder dann da draufkommen ist doch so etwas von vernachlässigbar und kann man ihnen beim besten Willen selber überlassen.
Wie lange braucht man um alle Schilder einer Lok umzuschrauben? 1/2 Stunde? Stunde? In der Zeit Layoutet man im besten Fall ein schlüssiges Konzept.

Jeden der sich über irgendwelche Beschriftungen aufregt und das zur Prämisse erklärt, den kann ich einfach nicht ernst nehmen und macht sich aus meiner Sicht einfach nur lächerlich.
Schilder sind was für Sammler, aber nichts mit dem sich Leute beschäftigen sollten die ernsthaft eine Dampflok betreiben wollen. Und für den Betrieb zählt auch nur die UIC-Kennzeichnung.

Und von historisch richtigen und ernsthaften Restauration, wie es bei Autos, Flugzeugen, Musikinstrumenten, Möbeln etc. gemacht wird, kenne ich weltweit KEINE EINZIGE Dampflok bei der das gemacht wurde oder wird.
Da gibts dann verchromte Griffstangen bei einem optischen Zustand von 1908 obwohl es verchromen erst seit mitte der 20er Jahre gab (davor wars Nickel), Ziernieten über Schweißkonstruktionen, 2K Autolack ohne Recherche zum historischen Lackaufbau usw. und selbst bei nur oberflächlicher Betrachtung (ohne in die Tiefe zu gehen) kommt einem da das Grausen wenn man es mit anderen Bereichen vergleicht.
Das sind im BESTEN Fall auch nur Konzepte zu einer Darstellung einer Zeitepoche, aber haben rein garnichts mit historisch wertvoller Restauration zu tun.

VON DEM HER GIBT ES NICHTS WAS ICH AN DEM KONZEPT ODER DER HERANGEHNSWEISSE DER ENG ERNSTAHFT AUSSETZEN KÖNNTE UND WÜNSCHE IHNEN VIEL GLÜCK BEI DER UMSETZUNG IHRER VORHABEN!



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 28.01.21 11:07.

Eben!

geschrieben von: Peter

Datum: 28.01.21 11:14

Hallo!

Pogg 3000 schrieb:
Ach Leute ...da arbeitet seit Jahren ein Team an der Aufarbeitung einer Lok und Außenstehende regen sich über ein paar Schilder auf. Vielleicht sollte man die Auswahl der Schilder ausschließlich den Aktiven überlassen.
Volle Zustimmung!
Auch wenn mich die Beschilderung mit Bw Sangerhausen, Görlitz, Cottbus oder -ganz besonders!- Bautzen sehr freuen wuerde, sollte man auch dem "geschenkten Gaul" Elsterwerda nicht ins Maul schauen...

Nebenbei: Angesichts von 25 Jahren in NRW koennte man ja ebenso ueber eine "West-Beschilderung" mit dem derzeitigen Standort ("Bw Moenchengladbach") nachdenken - da waere der Aufschrei noch groesser ...

Doch ueber allem steht eines: Der Willen der Eigentuemer, die mit ihrer Lok (fast) machen koennen, was sie wollen (Einschraenkungen ggf. aus den Foerder-Bedingungen).

Gruss

Peter

Ich will gar nicht, dass mich jeder mag - im Gegenteil: Die Sympathie oder Zuneigung gewisser Menschen waere mir hochgradig peinlich.
(Merke: Fuer manche Menschen gehe ich bis ans Ende der Welt, fuer manche nicht mal bis zur Tuer)

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Wenn Sie Rechtschreibfehler finden, so beachten Sie bitte, dass diese beabsichtigt sind: Es gibt immer Menschen, die nach Fehlern suchen - und ich versuche, allen Lesern etwas zu bieten. Seit einiger Zeit biete ich sogar (gegen einen kleinen Obolus) auch Patenschaften fuer meine Fehler an.




1-mal bearbeitet. Zuletzt am 28.01.21 11:16.

Re: Für und Wider

geschrieben von: geselle

Datum: 29.01.21 23:58

W.z.b.w, im EK-Buch zur 52.8 gibt es Bilder mit Spitzziffer- und Normzifferschilder in Epoche 3.
Wobei ich mit Spitzziffern nur Bilder bis 52 8089 gefunden habe, danach gab es offensichtlich nur TGL-Normziffern. Da könntest du Recht haben, dass 52 8148 nie Spitzziffern trug.

MfG



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 30.01.21 00:07.

Re: Für und Wider

geschrieben von: Cargonaut

Datum: 30.01.21 18:53

03 188 schrieb:
"Ein schönes Spitzziffernschild, wie sie bekanntlich auch in Westdeutschland verwenden wuden, würde gut passen und hätte einen historischen Wert."

Da sie aber nie Spitzziffern getragen hat als Rekolok wäre das absolut unhistorisch und hätte keinen Wert.
Hallo, dann sieh Dir mal das letzte Bild vom Beitragseröffner an zum Thema Spitzziffern. ;-)

Grüße

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Re: Für und Wider

geschrieben von: NWE 32

Datum: 31.01.21 01:33

Hallo

1965 bis 1970 trug sie dieses Schild, ist sogar nen Original Schild aus dem RAW Stendal von der Reko.

https://www.bilder-hochladen.net/files/thumbs/m88l-1-01a1.jpg



Die gemalten Spitzzifferzahlen auf Blechplatte wie auf dem letzten Bild im Eröffnungsbeitrag haben aber absolut nix gemeinsam mit den genieteten Epoche 3 Schildern der Bundesbahn.
Unsere Lok bekam schätzungsweise 1981 in Sangerhausen gemalte Schilder als Ersatz für die abhanden gekommenen genieteten Original Pockauer EDV Schilder.
Diese gemalten Schilder in verschiedenen Variationen behielt sie bis zur Ausmusterung 1993.

Anbei ne Variation für Sangerhausen, wo sie zeitgleich 4 verschiedene Schildern trug

https://www.bilder-hochladen.net/files/thumbs/m88l-2-3c38.jpg

Gruß
NWE 32

Re: Für und Wider

geschrieben von: 102.1/312.1

Datum: 31.01.21 09:25

Hallo, steht die Lok eigentlich immer im Freien?

Re: Eben!

geschrieben von: Dieter Mäurer

Datum: 31.01.21 10:47

Hallo alle miteinander,
30 Meinungsäußerungen mit 30 unterschiedlichen Ansichten. Eigentlich wie immer! Hier sehe ich ein lukratives Geschäftsfeld für die Vereine: gegen eine angemessene Spende, die die Unkosten für die Schilder, die Arbeitszeit sowie einen Überschuss für den Verein beinhaltet, wird die Lok für einen Tag o.ä. umgeschildert. So könnte jeder Fotograf "seine" gewünschte Beschilderung erleben und fotografieren können. Ganz billig wird solch eine Aktion natürlich nicht, aber das Gejammer wegen der "falschen" Beschilderung wird vielleicht ein wenig leise. Von aufhören träume ich bestenfalls...

Es grüßt aus Stuttgart

Dieter Mäurer

Re: Für und Wider

geschrieben von: NWE 32

Datum: 31.01.21 17:48

Nabend

So lange die Lok nicht transportfähig ist leider ja.
Momentan ist sie aber komplett mit dicken Planen abgedeckt.

Re: Neuigkeiten zu ENG und 52 8148 (mit 6 Bildern)

geschrieben von: 236 240-8

Datum: 06.02.21 10:37

Schönen Bericht.

Habt ihr auch ein eigenes Gelände ?

Grüße 236 240-8

Re: Neuigkeiten zu ENG und 52 8148 (mit 6 Bildern)

geschrieben von: eifelindianer

Datum: 06.02.21 13:21

Meiner Erinnerung nach waren /(sind) die auf dem Bw Gelände des Bahnhofs Mönchengladbach zuhause.

Beste Grüße
Bernd



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 06.02.21 16:19.

Gut gebrüllt Löwe!

geschrieben von: salix

Datum: 07.02.21 17:48

Dem füge ich nur hinzu, wer die Musik bezahlt, bestimmt auch was gespielt wird.
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