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 15 - Museumsbahn-Forum 

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Dieses Forum dient dem Erfahrungsaustausch über den Erhalt und Betrieb historischer Fahrzeuge. Dazu zählen auch Beiträge zu Bahnen, die planmäßig Dampfbetrieb anbieten, sowie Touristikbahnen, die nicht der Definition von Museumsbahnen im strengeren Sinne entsprechen.
Dieses Forum dient NICHT zum Veröffentlichen von Sichtungsbildern - diese gehören in die Bild-Sichtungen. Bildberichte über Museen und historische Fahrzeuge, sowie die damit in Verbindung stehende Infrastruktur sind jedoch willkommen.
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Moderatoren: Klaus Habermann - JensMerte - TCB
Hallo zusammen,

nach dem ersten Teil [www.drehscheibe-online.de] zeige ich Euch im zweiten Teil die übrigen Aufnahmen.

Die Garnitur überquert auf ihrem Rückweg nach Nördlingen nachmittags die Wörnitzbrücke in Oettingen. Die ruhig dahinfließende Wörnitz ermöglichte eine Spiegelung.

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Der Triebwagenführer (mit weißem Oberhemd, Krawatte und Schirmmütze) beschleunigt die Garnitur in Dürrenzimmern, dessen EG im Hintergrund schwach erkennbar ist.

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Im Oktober stieg die Zahl der Corona-Infizierten. Es war nur noch eine Frage der Zeit bis zum Lockdown.

Am Sonntag, 25. 10., wollte das BEM zum Saisonabschluß nochmal mit dem 798 522 zwischen Nördlingen und Gunzenhausen pendeln. Und am Samstag früh sagte der Wetterbericht gutes Wetter voraus.

Also auf nach Bayern!

Gleis 4 in Nördlingen: Die Garnitur wird bereitgestellt. Man beachte die Fernsprechbuden aus Wellblech. 2024 soll das ESTW fertig sein und die
Formsignale werden dann ersetzt sein.

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In Nördlingen war der Henkelzug mit 110 262 bespannt abgestellt. Ich fragte einen vorbeikommenden Lokführer. Ja, der fährt in einer Stunde nach Donauwörth/Langenfeld.
Möttingen hat noch Formsignale. Mit dem ESTW Nördlingen werden die ersetzt werden. Also bin ich dort hin.

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Anschließend nach Kröttenbach für die Rückfahrt des 798 von Gunzenhausen nach Nördlingen.

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(Weitere fünf Bilder als Antwort auf diesen Beitrag)
Die Garnitur passiert einen Bü zwischen Wassertrüdingen und Auhausen. Der BÜ wird durch eine Blinklichtanlage aus den 60er Jahren gesichert. Dieses Modell ist noch an einigen Stellen dieser Strecke zu finden, aber im übrigen Deutschland sehr selten geworden.
Man sieht auch schön die zweigleisige Trassierung der Ludwig-Süd-Nord-Bahn.

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Südlich von Auhausen steht diese markante Eiche.

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Ein Feldweg-BÜ nördlich von Dürrenzimmern.

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Südlich Auhausen. Das Nördlinger Ries entstand durch einen Meteoriteneinschlag. Am östlichen Kraterrand sehen wir die Ortschaft Westheim.

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Bei Altentrüdingen wird ein Bach und ein Feldweg überquert. Der Viadukt stammt aus der Anfangszeit der Bahn.

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Damit endet meine -vorerst letzte- Aufnahme aus dem Nördlinger Ries. Ich danke dem Bayererischen Eisenbahnmuseum für die Unterhaltung des Schienenbusses und die Ankündigung der Fahrten.
Gerne habe ich auch nach der Rückkehr von dieser Tour eine Spende überwiesen.

Freundliche Grüsse aus Sachsen

Ralf Opalka
Sehr schön!

Erinnerlich war es 1966 oder 1967, als ich von Höchstädt/Do. (oder Dillingen/Do.?) zusammen mit Tante und Oma, die aus Essen zu Besuch gekommen waren, mit dem Schienenbus nach Nördlingen fuhr.

Das wird nicht in einem gegangen sein, vermutlich stiegen wir in Donauwörth auf den Schienenbus nach Nördlingen um.

Aber ich war einfach zu klein, um mich an Details zu erinnern.

Der Schienenbus ist mir jedoch gut in Erinnerung geblieben.

.
Vielen Dank für die schönen Bilder meiner Heimatstrecke!
Zu den Bildern im zweiten Beitrag:

Bild 1: Bü am sogenannten "Gänsweg" nach Geilsheim. Der Motorwagen (hinten) ist gerade ziemlich genau auf der Grenze von Franken und Schwaben.
Bild 4: Im Hintergrund ist Hohentrüdingen zu sehen, markant der ehemalige Bergfried der abgegangenen Burg, jetzt Kirchturm mit oktogonalem Aufsatz. Westheim liegt zu Füßen, aus der Perspektive nicht zu sehen.
Bild 5: Viadukt über den Arrabach. In Deinem ersten Beitrag ist ja auch ein Bild davon drin, da sieht man links drüber den Hesselberg, mit 689 m über NHN die höchste Erhebung Mittelfrankens, darauf der markante Sendeturm.

Grüße,
Joachim