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Moderatoren: Klaus Habermann - JensMerte - TCB

Warum fährt auf der Brockenbahn kein Elektrozug?

geschrieben von: Gt2x4/4

Datum: 09.10.20 09:14

Eine spannende Frage!

Leider stammt diese überaus wichtige Fragestellung nicht von mir, sondern aus der Wikipedia-Auskunft.

Da heutzutage ja alles der Rechtfertigung des Klimawandels unterworfen ist, lautet die Ursprungs-Frage:

Zitat
Guten Abend,

Wer kann mir erklären warum auf der Strecke zum Brocken noch eine klimaschädliche CO2 aufstoßende Dampflok? Warum ist die Strecke nicht elektrifiziert?

Darauf erfolgt die

Zitat
Gegenfrage: Warum fahren die Museumsdampfloks nicht elektrisch?--Dr. Peter Schneider (Diskussion) 21:41, 8. Okt. 2020 (CEST)

aber wegen dem Klimawandel sollte man doch hier auf Elektro Dampflokomotiven umstellen, der Rauch kann doch per Wasserdampf simuliert werden, dass hat doch was mit Verantwortung zu tun?—21:50, 8. Okt. 2020 (CEST)

Elektroloks sind doch nicht automatisch klimafreundlich. Es kommt nicht darauf an, ob die fossilen Brennstoffe im Kraftwerk oder auf der Lok verbrannt werden. Das ist etwas, was die ganzen Tesla-Hipster noch lernen müssen.
Leider reicht meine Intelligenz nicht zu, um auf derart fundamentale frage Antwort geben zu können und eigentlich ist die Diskussion auch schon bald beendet worden (ich kann nicht überall dabei sein!), aber wer die kleine Diskussion verfolgen möchte, der kann das unter

[de.wikipedia.org]?

tun.

Das „Aufstoßen“ kenne ich eigentlich nur von kleinen Kindern.

Aber das sagt ja nichts. *rolleyes*

.
Gegenfrage: Auf was bezieht sich eigentlich der seit 1972 bestehende Denkmalschutz der Harzer Schmalspurbahnen? Das da irgendwelche Züge fahren?
Und warum postest du die Frage im Museumsbahnforum? Die Antwort dürfte doch klar sein... Ich bin es müßig zu erklären, dass die paar in D fahrenden Dampfloks eher ein symbolischer Beitrag sind.
(Und der Fragesteller bekommt ja die richtige Antwort...)

MfG

"Damit auch ich was zu meckern habe: Ich finde immer die künstliche Dampfentwicklung durch Abblasen an den Zylindern fürchterlich. Sicher gibt das für den ambitionierten Laien tolle Fotos, den Sound jedoch zerstört es vollkommen. :-("

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2-mal bearbeitet. Zuletzt am 09.10.20 09:50.

Re: Warum fährt auf der Brockenbahn kein Elektrozug?

geschrieben von: Gt2x4/4

Datum: 09.10.20 09:51

Matthias Muschke schrieb:
...
Und warum postest du die Frage im Museumsbahnforum? ...
Zu Erheiterung.

Museumsbahnen machen ja Spaß.

Im HiFo wäre es nicht gut aufgehoben, denn es ist ja keine historische, sondern eine aktuelle Frage.

.
Für Nichtenthusiasten scheint das tatsächlich desöfteren mal ein Thema zu sein.

Ich hatte die Diskussion schon mehrmals mit Leuten ( meist jünger, meist nicht aus Deutschland ) die bei der Ansicht von Dampflokvideos schier erschüttert waren.

Wer weiß, vielleicht wird es diese Art Museumsbahnen bald nicht mehr geben, nicht weil die Maschinen nicht mehr funktionieren, sondern weil es schlicht und einfach verboten wird.

Re: Warum fährt auf der Brockenbahn kein Elektrozug?

geschrieben von: Gt2x4/4

Datum: 09.10.20 10:34

Münsteraner Jung schrieb:
...

Wer weiß, vielleicht wird es diese Art Museumsbahnen bald nicht mehr geben, nicht weil die Maschinen nicht mehr funktionieren, sondern weil es schlicht und einfach verboten wird.
Ach, das glaub' ich nicht.

Politiker sind zwar dämlich aber so dämlich dann auch wieder nicht (der gemeine Leser merkt, ich pauschaliere gerade wie Politiker pauschalieren).

Sogar die antiken Schiffe haben letztlich ihre Ausnahmegenehmigung bekommen.

Und für die Harzregionen fielen dann nicht nur Arbeitsplätze, sondern auch Attraktionen weg.

Schon gut, wenn die Landkreise da involviert sind.

Nicht umsonst ist die Tätigkeit der Lobby grundgesetzlich verankert (und wenn es dem SPIEGEL, der Süddeutschen oder der heute-show dreimal nicht gefällt: Lobbies sind wichtig!).

.

Passt hierher!

geschrieben von: Flipp1982

Datum: 09.10.20 10:57

Hallo,

ich finde, die Frage passt absolut perfekt hierher in Museumsbahnforum. Es geht um das immer wieder stiefmütterliche Thema: Wie werden "wir" von außen gesehen? Von der großen Masse der Menschen? Die Wikipedia-Frage so oder so ähnlich ist mir - kein Scherz - schon hunderte Male gestellt worden. Ich hatte zu meiner aktiven Zeit (nein, so alt bin ich nicht, mache aber beruflich inzwischen Anderes) immer ein bisschen Öl in einem kleinen Fläschchen in der Tasche. Stellte jemand die Frage, nahm ich wenn verfügbar irgendein Gefäß mit Wasser und tropfte einen Tropfen rein. Den Effekt kennt Ihr. Für die sich Gedanken machenden Bürger war das aber etwas ganz erstaunliches - jeder ging davon aus, dass eine annähernd 100%ige Kohlekonzentration im Abdampf vorhanden ist und somit die Lok eine Mega-Co2-Schleuder darstellt.

Worauf ich hinauswill: "wir" verpassen es selbst bei solchen omnipräsenten Themen in großem Maße, mit dem Blick der Besucher auf "uns" zu gucken. Wir gucken mit dem Blick des Eisenbahnfreundes auf unsere Museen und Museumsbahnen, aber nicht mit dem Blick von Onkel Herbert um die Ecke. Aber genau Onkel Herbert brauchen wir. Und seine Verwandtschaft, seinen Kegelclub und sein Erbe am Besten auch noch :-).

Daher ja - die Frage/Diskussion ist natürlich aus "unserer" Sicht lustig bis vielleicht schon fast lächerlich. Aber wo die Frage herkommt - daran sollten wir sicherlich mehr als einen Gedanken verschwenden.

Meint...

Bastian

Deutsche Dampflokomotiven im Ausland - (m)ein spannendes Thema. Literaturtipps:

JETZT NEU: "pomnik parowóz - die polnischen Denkmaldampflokomotiven. Ein Reiseführer zu Geschichte, Geschichten und Gegenwart aller normalspurigen Museums- und Denkmaldampflokomotiven in Polen. 536 (!) Seiten, 700 Abbildungen, davon über 200 in Farbe. 33,00 €, ISBN 9783750412019

Auch aus der Reihe: "Preußens Gloria in Siebenbürgen - das Eisenbahnmuseum Sibiu und seine (deutschen) Fahrzeuge" und "Dampfloktechnik heute - Einsatz, Technik & Wartung der deutschen 52er im Jahr 2019 in den KREKA-Minen BiH".

Re: Warum fährt auf der Brockenbahn kein Elektrozug?

geschrieben von: cavemaen

Datum: 09.10.20 11:26

Elektrisch zum Brocken?

Ein Bus fährt mit €uro 6 und billiger und effektiver - aber niemand will mit 'nem Bus irgendwo auf'n Berg fahren, es ist die Dampflok, die der Bürger erleben möchte.

Ein Fahrdraht ist teuer, die Gefahr des Funkenschlages mit Brandgefahr sind hoch und ein Triebwagen (Straßenbahn) hat bei der Steigung ohne Zahnstangen keine Chance bei nassen Gleisen da rauf zu kommen (bergab würden sie Geschwindigkeits-Recorde brechen)!

R.

Re: Passt hierher!

geschrieben von: Matthias Muschke

Datum: 09.10.20 11:31

Das eigentliche Problem ist die allgemeine Verblödung und unser Bildungssystem hat daran leider einen grossen Anteil. Siehe mal wieder die wiederkehrende Diskussion zum Streikrecht (in keinem Land ist die Missgunst so gross) oder der erschreckende Wissensstand zu den letzten hundert Jahren Geschichte...

MfG

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Dann passt es noch besser hierher :-)

geschrieben von: Flipp1982

Datum: 09.10.20 11:41

Hallo Matthias,

ohne dazu jetzt ins Detail zu gehen (das würde dann nicht ins Forum hier passen tatsächlich): Dann passt es erst Recht hierher. Museen sind per se Bildungseinrichtungen. Museen - und ja, auch Eisenbahnmuseen natürlich - haben einen Bildungsauftrag. Und zwar einen ganz gewaltigen. Aber statt den Leuten so ganz allgemeine Dinge zu erklären, schütteln wir den Kopf über Fragen und diskutieren über die Farbgebung der Fenster im Ursprungszustand bei Ablieferung an die 700 km entfernte Kleinbahn xy.

Ein Blick nach Polen - da ist es völlig normal, einen Klassenraum auf dem Museumsgelände zu haben wo sich ähnlich wie beim Schwimmunterricht die Klassen der diversen Schulen anmelden und dort Unterricht machen. Je nach Museumsthema. Dabei geht es um Themen der Allgemeinbildung, die sich plastisch an den Museumsexponaten darstellen lassen oder dazu zum Thema passen. Geschichte. Physik. Chemie sogar in Teilen. Wirtschaft und Beruf oder wie auch immer das Fach in den einzelnen Bundesländern heißt. Werken. Politik. Es gäbe so viele Symbiosen, so viele Optionen.

Ich habe in meinem Leben mit so vielen Museumsdirektoren, Museumbahnvorständen etc. zu tun gehabt - aber irgendwie diesen Ansatz bei weit (weit weit) über 90% nicht ansatzweise gesehen. Schade eigentlich. Finde ich. Weil "wir" die Mittel eigentlich hätten.

Viele Grüße
Bastian

Deutsche Dampflokomotiven im Ausland - (m)ein spannendes Thema. Literaturtipps:

JETZT NEU: "pomnik parowóz - die polnischen Denkmaldampflokomotiven. Ein Reiseführer zu Geschichte, Geschichten und Gegenwart aller normalspurigen Museums- und Denkmaldampflokomotiven in Polen. 536 (!) Seiten, 700 Abbildungen, davon über 200 in Farbe. 33,00 €, ISBN 9783750412019

Auch aus der Reihe: "Preußens Gloria in Siebenbürgen - das Eisenbahnmuseum Sibiu und seine (deutschen) Fahrzeuge" und "Dampfloktechnik heute - Einsatz, Technik & Wartung der deutschen 52er im Jahr 2019 in den KREKA-Minen BiH".

Re: Dann passt es noch besser hierher :-)

geschrieben von: Matthias Muschke

Datum: 09.10.20 12:12

Flipp1982 schrieb:
Hallo Matthias,

ohne dazu jetzt ins Detail zu gehen (das würde dann nicht ins Forum hier passen tatsächlich): Dann passt es erst Recht hierher. Museen sind per se Bildungseinrichtungen.
Es ging nicht darum ob das Thema hierher "passt" (JA), sondern was er erwartet, hier für eine Antwort zu bekommen? Meine Frage war genau so Ernst gemeint, was genau steht denn unter Denkmalschutz?
Ich habe in einem anderen Zusammenhang einen Denkmalschutz angeregt und dabei auch festgstellt, dass die Kategorien in denen "wir" und "die" denken offenbar völlig unterschiedlich sind - leider...

MfG

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Re: Warum fährt auf der Brockenbahn kein Elektrozug?

geschrieben von: Spitzkehre

Datum: 09.10.20 12:23

cavemaen schrieb:
Elektrisch zum Brocken?

Ein Bus fährt mit €uro 6 und billiger und effektiver - aber niemand will mit 'nem Bus irgendwo auf'n Berg fahren, es ist die Dampflok, die der Bürger erleben möchte.
Das ist ganz sicher richtig, aber nicht das einzige. Es gibt auch Bürger, die einfach nur auf den Berg wollen, (wie damals als man die Bahn baute) und da spielt die Traktionsart nicht wirklich eine Rolle. Oder würde jemand die Albula-, Bernina-, Matterhorn-, Gornergrat-, Pilatusbahn und viele anderen nur deswegen nicht nutzen, weil sie elektrisch fährt? Ja die Dampfbahn Furka Bergstrecke und die Brockenbahn ist super, aber ich würde sie genauso fahren wollen, wenn sie elektrisch fahren würde.
Das sind doch eher Nebenkriegsschauplätze, die wenigen Dampfloks fallen beim CO2 Ausstoß kaum ins Gewicht. Wenn man das Thema ernsthaft angehen wollte müsste man zuallererst den Straßengüterfernverkehr zurück auf die Schiene holen! Denn der stößt heute noch genausoviel CO2 aus, als wenn man die Güter mit Dampfgüterzügen fahren würde. Auch eine Flugreise in bekannte Urlaubsgebiete stößt mehr CO2 aus, als eine Fahrt mit Dampfzügen dorthin!

Re: Passt hierher!

geschrieben von: Rübezahl

Datum: 09.10.20 13:45

Matthias Muschke schrieb:
Das eigentliche Problem ist die allgemeine Verblödung und unser Bildungssystem hat daran leider einen grossen Anteil. Siehe mal wieder die wiederkehrende Diskussion zum Streikrecht (in keinem Land ist die Missgunst so gross) oder der erschreckende Wissensstand zu den letzten hundert Jahren Geschichte...

MfG
Bei einer Bevölkerung mit einem hohen Anteil niedrig Allgemeingebildeter lässt sich einfacher über deren Köpfe hinweg regieren. Das funktioniert in unserem Bruderland jenseits des Teiches allerbestens.

Harzliche Grüße

Rübezahl

Über welche Größen reden wir eigentlich?

geschrieben von: MichiS

Datum: 09.10.20 13:58

Pängelanton schrieb:
Das sind doch eher Nebenkriegsschauplätze, die wenigen Dampfloks fallen beim CO2 Ausstoß kaum ins Gewicht. [...] Auch eine Flugreise in bekannte Urlaubsgebiete stößt mehr CO2 aus, als eine Fahrt mit Dampfzügen dorthin!


Hallo,

genauso sehe ich das auch. Der Tourist, der sich per Dampfzug durch die vom Klimawandel gebeutelten Wälder Richtung Brocken bewegt, verhält sich auf jeden Fall klimaneutraler als jemand, der mit dem Flugzeug oder dem Kreuzfahrtschiff verreist; v.a. dann, wenn er nicht mit dem SUV bis Schierke fährt.

Man muss das touristische Gesamtkonzept betrachten, in das die HSB eingebettet sind. Da gibt es sicherlich noch Luft nach oben (Fahrplan, Tickets, Attraktionen, die mit sanftem Tourismus kompatibel sind), aber grundsätzlich stellt "die Größte unter den Kleinen" mit ihren Dampfloks einen für die Region unverzichtbaren "unique selling point" dar.

Um sich die konkreten Zahlen des CO2-Ausstoßes durch Dampfloks einmal zu vergegenwärtigen, empfehle ich diesen Link zum VDMT: "Alle deutschen Dampfloks zusammen verbrauchen rund 22.000 t Kohle pro Jahr. Das verbrennt Block 9 des Großkraftwerks Mannheim bei Spitzenlast in 2 Tagen und 5 Stunden."


Viele Grüße

Michi
cavemaen schrieb:
Elektrisch zum Brocken?

Ein Bus fährt mit €uro 6 und billiger und effektiver - aber niemand will mit 'nem Bus irgendwo auf'n Berg fahren, es ist die Dampflok, die der Bürger erleben möchte.

Ein Fahrdraht ist teuer, die Gefahr des Funkenschlages mit Brandgefahr sind hoch und ein Triebwagen (Straßenbahn) hat bei der Steigung ohne Zahnstangen keine Chance bei nassen Gleisen da rauf zu kommen (bergab würden sie Geschwindigkeits-Recorde brechen)!

R.
Das ist ja wohl Bullshit.. :-) also in Stuttgart sind die Berge steiler als den Harz hinauf und der Funkenschlag ist so minimal das da wohl kaum irgendwas passiert... sonst müssten ja täglich tausende Waldbrände wegen Oberleitung sein...

Schon wieder ...

geschrieben von: Mkler77

Datum: 09.10.20 16:46

Das Thema wurde hier schon so oft behandelt ... noch vor kurzem im News Forum (21.09.2020 ) .

Ich hoffe das uns die Dampfloks noch lange im Harz und auf anderen Strecken erhalten bleiben und uns das bisschen Spaß und Freude an der alten Technik nicht auch noch von irgendwelchen Ökofritzen genommen wird.

MfG



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 09.10.20 16:50.

Stell dir vor, Strom

geschrieben von: Christof 421

Datum: 09.10.20 17:39

wird in Deutschland u.a NOCH von Kohlekraftwerken und Atomkraftwerken produziert.
Und wenn dieser Strom nicht reicht, dann importieren wir fragwürdig hergestellten Strom aus dem Ausland, z.B Frankreich mit um die 50% Atomstromanteil.

Nun gut, auf dem Brocken windet es ab und zu, aber ob das reicht, einen Elektrozug da hoch fahren zu lassen.

Der tagelange Blackout wird in einigen Jahren schon noch kommen, warten wir es ab.

Unverständliche Grüsse
Christof 421

Re: Passt hierher!

geschrieben von: Markus Heesch

Datum: 09.10.20 18:40

Matthias Muschke schrieb:
Das eigentliche Problem ist die allgemeine Verblödung und unser Bildungssystem hat daran leider einen grossen Anteil. Siehe mal wieder die wiederkehrende Diskussion zum Streikrecht (in keinem Land ist die Missgunst so gross) oder der erschreckende Wissensstand zu den letzten hundert Jahren Geschichte...
Nicht zu vergessen die Verblödungsmedien.

Leider haben einige Leute den Beitrag nicht ganz verstanden. Der Beitragsschreiber hat lediglich darauf hingewiesen, dass die Frage auf Wikipedia diskutiert wurde.

Hier nochmal der funktionierende Direktlink, weil Unterstriche im Link nicht ohne weiteres von DSO übernommen werden: Wikipedia





2-mal bearbeitet. Zuletzt am 10.10.20 11:41.

Re: Warum fährt auf der Brockenbahn kein Elektrozug?

geschrieben von: MS Baden

Datum: 09.10.20 20:01

Zitat:
>> Gegenfrage: Warum fahren die Museumsdampfloks nicht elektrisch?--Dr. Peter Schneider (Diskussion) 21:41, 8. Okt. 2020 (CEST) aber wegen dem Klimawandel sollte man doch hier auf Elektro Dampflokomotiven umstellen, der Rauch kann doch per Wasserdampf simuliert werden, dass hat doch was mit Verantwortung zu tun?—21:50, 8. Okt. 2020 (CEST) <<

Die Leute scheinen immer mehr zu verblöden, selbst mit Doktortitel!
Eine Elektro-Dampflok, bei der der Rauch mit Wasserdampf simuliert wird, ist doch keine Dampflok mehr! Herr schmeiß Hirn ra! Das wäre eine elektrische Modellbahnlok im Maßstab 1:1 mit Showdampfgenerator. Dann kann man es echt sein lassen.

Ich will echte Dampfloks erleben und keine Pseudodampfloks. Selbst die sofortige Abstellung sämtlicher Museumsdampfloks würde das Klima nicht retten. Dazu ist deren Anteil viel zu gering. Vielmehr würde es bringen, den sterbenden Wald zu retten bzw. eine sinnvolle Wiederaufforstung zu betreiben. Ein gesunder Wald kann Unmengen an Kohlendioxid in Sauerstoff umwandeln.
Manche Leute verlieren total das Gefühl für Verhältnismäßigkeit. Die manchmal sichtbar Grobstaub ausstoßenden Dampfloks sollen das große Übel sein, aber die zahlreichen LKWs, PKWs, Hochseeschiffe, Kreuzfahrtschiffe und Flugzeuge sehen sie noicht, die zusammen ein Vielfaches der wenigen Museumsdampflokomotiven ausstoßen. Dabei ist der Feinstaub aus modernen Motoren viel gesundheitsschädlicher, weil er durch die Lungenbläschen ins Blut gelangen kann, während das bei Grobstaub nicht der Fall ist.

Jens

Re: Warum fährt auf der Brockenbahn kein Elektrozug?

geschrieben von: 242

Datum: 09.10.20 21:15

Zitat
Zitat:
Zitat:
Guten Abend,

Wer kann mir erklären warum auf der Strecke zum Brocken noch eine klimaschädliche CO2 aufstoßende Dampflok? Warum ist die Strecke nicht elektrifiziert?
Weil niemand um die Kurven bog,
den Zügen keine Strippe zog?
Warum nicht.... Weil dann der elektrische Strom von einem Kohlenkraftwerk kommen wird....Von daher freue ich mich über jede „ direkt mit Kohle betriebene Lok“
Gruess MirageRuedi

Strassenbahn...

geschrieben von: Schmalspurbahnfreund

Datum: 10.10.20 00:29

Ich lach mich schlapp...Eine Elok würde bei nassen Schienen den Berg nicht hochkommen? Eine Strassenbahn erst recht nicht?

Ist ja gerade umgekehrt....Straßenbahn Gmunden hat um die 12 % Steigung.
Zitat
Wenn man das Thema ernsthaft angehen wollte müsste man zuallererst den Straßengüterfernverkehr zurück auf die Schiene holen!
Ich darf an dieser Stelle daran erinnern, dass es Heute auf den Tag genau 20 Jahre her ist, als der "Bahnvernichter" Herr M. das berühmt-berüchtigte Kahlschlag-Programm MORA C persönlich angekündigt hatte! Die in dem Zeitraum bis Heute hierdurch begangenen güterverkehrspolitischen Fehlentwicklungen dürften sich leider so schnell nicht mehr korrigieren lassen...

Grüße, Trittbrettfahrer

Re: Ohne Worte ;-)

geschrieben von: Gt2x4/4

Datum: 10.10.20 08:47

Jo schrieb:
Gutes Argument!

Eigentlich unschlagbar!

;D

.
Hallo Trittbrettfahrer!

Wie recht Du hast!
Und anschließend knüpfte sich der Herr M. in leitender Funktion den Flughafen BBR vor und schuf damit einen extrem kostspieligen thematischen Dauerbrenner...


Gruß

Helmut

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Lachplatte des Tages

geschrieben von: Der nachdenkliche Stromrichter

Datum: 10.10.20 10:48

cavemaen schrieb:
Ein Fahrdraht ist teuer, die Gefahr des Funkenschlages mit Brandgefahr sind hoch und ein Triebwagen (Straßenbahn) hat bei der Steigung ohne Zahnstangen keine Chance bei nassen Gleisen da rauf zu kommen (bergab würden sie Geschwindigkeits-Recorde brechen)!

R.
Guten Tag,

kein Wunder nimmt solche Dampf-Spiel-Bahner niemand ernst. Das glaubst du doch selber nicht, was du da schreibst...


Freundliche Grüße
Tobias

"Ein Nichts zu sein, tragt es nicht länger - alles zu werden, strömt zuhauf!"
(aus "Die Internationale" | Deutscher Text durch Emil Luckhardt, 1910)

Re: Stell dir vor, Strom

geschrieben von: der münchner

Datum: 10.10.20 13:00

Hallo!

Bin da ganz bei Dir.

Strom aus Atom ist sauber.... bis es zum Thema Endlager kommt.
Wasserkraft... gut möglich, aber nicht ausreichend.
Propeller... will auch niemand haben
Kohle.... will auch keiner.... Thema Umweltschutz.

Die Gegner wissen nur, was Sie nicht wollen.

Fragt sich nur was man will? Strom kommt bekanntlich aus der Steckdose.......

Wir sind vor Jahren kurz am Blackout vorbeigeschrammt, auch wenn das Thema ganz klein gehalten und kaum wahrgenommen wurde.

Solange die Speicherung von "sauber erzeugter" Energie, wenn es sie denn gibt, nicht geklärt ist, werden noch sehr Viele darüber diskutieren und sich aufregen. Vom Speichern in "sauber produzierten" Batterien sind wir zur Zeit Lichtjahre entfernt. Wer das Gegenteil belegen kann, sehr gern.

Gruß André

der münchner - nur echt mit dem "n" ;-)

Re: Stell dir vor, Strom

geschrieben von: Helmut Philipp

Datum: 10.10.20 13:18

Das Gegenteil, also eine "saubere Batterie", ist die Funktion eines Pumpspeicherwerkes. Damit sich das allerdings für die Elektrizitätswerke nicht rechnet, hat zumindest das Land Schleswig-Holstein eine "Oberflächennutzwasser-Abgabe", also eine Wassersteuer, eingeführt, die allerdings auch für Kraftwerke aller Art galt. Und schon wurde, weil dadurch unwirtschaftlich, das Pumpspeicherwerk Geesthacht dauerhaft stillgelegt. Initiator dieser Abgabe war meines Wissens u.a. der damalige Minister für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume, nämlich der Doktor der Philosophie Robert Habeck (Grüne)
Der Politiker der Grünen und zeitweise das Amt des Ministers für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume bekleidende Doktor der Philosophie Robert Habeck befreite keinesfalls die Pumpspeicherwerke von dieser "sinnvollen" Steuer, sondern senkte diese lediglich ab. - sie gilt heute noch...

Der Energiewende hat Habeck meiner Ansicht nach einen Bärendienst erwiesen, denn auch mit zB Windkraft erzeugter Strom ließe sich auf diese Art zwischenlagern.

Mit freundlichem Gruß

Helmut

(Text aufgrund des Postings vom User "Schwarzwälder" entsprechend berichtigt)

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3-mal bearbeitet. Zuletzt am 12.10.20 10:15.

Warum wundert mich das nicht? (o.w.T)

geschrieben von: 012 055-0

Datum: 10.10.20 13:52

(Dieser Beitrag enthält keinen Text)
...es grüßt im 3/4 Takt
https://abload.de/img/012055-0fyug0.jpg
.
Fototaschenbilder bitte an diesen Beitrag anhängen:[www.drehscheibe-foren.de]


Da zieht sicherlich der Sonderbonus 'lebendes Denkmal'. Damit heutige und zukünftige Generationen eine Idee davon haben -und auch spüren und riechen- können, wie einst der Lebensalltag aussah. Solche Ausnahmen muß es geben.

Gruß, Olaf

(,“)
< />
_/\_
Was ist eigentlich eine Frau: Eine Frau ist ein Raum-Zeit-Kraftwerk, welches gigantische kinetische Energien aufbringt, ihre wahren Maße im Raum zu verbergen oder zu ihrem Vorteil zu krümmen - das machen die.
(Bernhard Hoecker in einer Harald Lesch-Parodie)
Weil niemand um die Kurven bog,
den Zügen keine Strippe zog?


Banane im Trompetenrohr
kommt zum Glück nur selten vor.

Gruß, Olaf

(,“)
< />
_/\_
Was ist eigentlich eine Frau: Eine Frau ist ein Raum-Zeit-Kraftwerk, welches gigantische kinetische Energien aufbringt, ihre wahren Maße im Raum zu verbergen oder zu ihrem Vorteil zu krümmen - das machen die.
(Bernhard Hoecker in einer Harald Lesch-Parodie)

Re: Stell dir vor, Strom

geschrieben von: Karolingerheinz

Datum: 10.10.20 15:48

Hallo Helmut,

was ich von Habeck halte behalte ich besser mal für mich aber
was diese Pumpspeicherkraftwerke betrifft sieht das u.a. so aus:

Wollte man den bei einer längeren Dunkelflaute für Deutschland nötigen
Strombedarf aus Pumpspeicherkraftwerken decken bräuchte man davon
über 2000 solcher Anlagen.
Diese Größenordnungen haben mich zunächst auch verblüfft aber
Fachleute haben das sauber errechnet.

Nun gibt es für diese vielen Anlagen weder den Platz noch das Geld,
letzteres aktuell schon mal überhaupt nicht.

Andere Großspeicher sind weltweit nicht absehbar, auch nicht mittelfristig.

Windräder sind keine Lösung, weder derzeit noch zukünftig.
Windräder sind auch nicht Grundlast-fähig.

Ob irgendein mutiger Journalist den Habeck mal fragt ob er die Bedeutung
der Grundlast erklären kann?

Herzliche Grüße

Karl Heinz

Re: Lachplatte des Tages

geschrieben von: Matthias Muschke

Datum: 10.10.20 15:52

Wo kommt dort vor, das ER Dampfspielbahner ist?
Die meisten von denen haben heute mehr Ahnung, als die ganzen schnellbesohlten Drehstromlenker...

MfG

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1-mal bearbeitet. Zuletzt am 10.10.20 15:53.

Re: Stell dir vor, Strom

geschrieben von: Helmut Philipp

Datum: 10.10.20 17:07

Moin Karl-Heinz!

Das Pumpspeicherwerk Geesthacht war beispielsweise bis zum Leerlaufen des Wasserbeckens in der Lage, Hamburg für immerhin vier Stunden zu versorgen. Welcher Fachmann die 2000-These aufgestellt hat ist mir nicht bekannt, allerdings bin ich durchaus vom Fach. Die Stromversorgungskapazität eines Pumpspeicherwerkes hängt in ihrer Gesamtheit keinesfalls von der Stückzahl 2000 ab, sondern ganz andere Faktoren spielen dabei eine entscheidene Rolle, nämlich beispielsweise die Pumpleistung, die Größe des Speicherbeckens, die Gefällelänge der Rohre sowie die Anzahl und die Größe der damit betriebenen Turbinen. Das PSWs für einen Dauerbetrieb ungeeignet sind wird ja auch nicht bestritten. Aber als Spardose sind sie hervorragend geeignet und können darüber hinaus ggf die Frequenz halten.

Beste Grüße

Helmut

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Re: Warum fährt auf der Brockenbahn kein Elektrozug?

geschrieben von: SES

Datum: 10.10.20 19:00

Ganz einfach. Die Gesellschaft welche im Besitz der damals zu bauenden Bahn bis heute keine Elektrozug angeschafft haben, um diesen dann einsetzen zu können. Da diese somit auch die notwendige Infrastruktur nicht mit aufbauen liesen (oder doch und keiner weiß es...), kamen auch die Nachfolgenden Eigentümer nicht auf die Idee bzw. haben deren Notwendigkeit nicht erkannt.

Re: Stell dir vor, Strom

geschrieben von: 824819

Datum: 10.10.20 20:45

Helmut Philipp schrieb:
... Das PSWs für einen Dauerbetrieb ungeeignet sind wird ja auch nicht bestritten. Aber als Spardose sind sie hervorragend geeignet und können darüber hinaus ggf die Frequenz halten.
Hallo,
also die Phasenschieberei dürfte bei grünen Politikern wohl gänzlich unbekannt sein. Das machen die Kobolde.
Der Blödsinn ist, dass bei PSW hydraulischer Kurzschluß*nicht selten ist. Die Bahn hat ja wenigstens noch einige PSW.
zB Langenprozelten. Und die Krone setzt dann höchstrichterlich Karlsruhe. Für bezogenen Strom haben PSW Netzentgelte zu zahlen,
obwohl gerade PSW zur Netzstabilität beitragen. Die Lieferung von PSW Strom ist befreit. Wie sagte mal jemand:
Wir schaffen uns ab. Time for restart. -Liefert GKN noch CO² freien Bahnstrom?
Grüße an alle, sorry for most offtopic
WS

* Eine Maschine im Pumpbetrieb, eine weitere gleichzeitig im Generatorbetrieb.

Re: Stell dir vor, Strom

geschrieben von: Karolingerheinz

Datum: 11.10.20 11:43

Hallo Helmut,

ich nehme an daß bei der Berechnung der 2000 Pumpspeicherkraftwerke
die Dauer der Stromversorgung bei einer länger anhaltenden
Dunkelflaute eine Rolle gespielt hat.

War das nicht im Januar 2018 mit 10 Tagen der Fall und an einem Tag
beinahe mit einem Blackout wenn ein letztes Reservekraftwerk
nicht wie vorgesehen sofort in Betrieb gegangen wäre?

Wie auch immer, wir leben in "interessanten Zeiten".

Ich habe vor Tagen mit einem Reserve-Offizier aus der Verwandtschaft
gesprochen, dabei ging es auch um die gescheiterte Beschaffung des
neuen Sturmgewehrs.
Er beschrieb die Stimmung in der Truppe, soweit er das beurteilen konnte,
als ausgesprochen schlecht hauptsächlich weil die Führung seit Jahren
weitestgehend unfähig sei.
Er meinte auch daß kaum welche für diese Leute den Kopf hinhalten wollten.

Es läuft sehr vieles schief hierzulande.

Herzliche Grüße trotzdem

Karl Heinz

Re: Stell dir vor, Strom

geschrieben von: exilvogt2000

Datum: 11.10.20 14:49

Karolingerheinz schrieb:
Hallo Helmut,

was ich von Habeck halte behalte ich besser mal für mich aber
was diese Pumpspeicherkraftwerke betrifft sieht das u.a. so aus:

Wollte man den bei einer längeren Dunkelflaute für Deutschland nötigen
Strombedarf aus Pumpspeicherkraftwerken decken bräuchte man davon
über 2000 solcher Anlagen.
Diese Größenordnungen haben mich zunächst auch verblüfft aber
Fachleute haben das sauber errechnet.

Nun gibt es für diese vielen Anlagen weder den Platz noch das Geld,
letzteres aktuell schon mal überhaupt nicht.

Andere Großspeicher sind weltweit nicht absehbar, auch nicht mittelfristig.

Windräder sind keine Lösung, weder derzeit noch zukünftig.
Windräder sind auch nicht Grundlast-fähig.

Ob irgendein mutiger Journalist den Habeck mal fragt ob er die Bedeutung
der Grundlast erklären kann?

Herzliche Grüße

Karl Heinz
Ich äussere hier auch nicht meine aber durchaus positive Meinung zum möglichen künftigen Vizekanzler.
Tatsache ist auf jeden Fall dass es deutlich mehr PSW bräuchte. Ob nun 2000 hängt von der Größe ab. Man könnte ja durch aus das Nesselbachtal fluten und als unteren Speicher das Cannstatter Becken nutzen. Kleiner Wermutstropfen man müsste halt nur 600 000 Leute umsiedeln. Spass beiseite, Plätze für neue PSW sind halt nicht zu finden. Ende der PSW.
Das es keine Ideen zu alternativen Energiespeichern gibt, ist Quatsch. Die erste Idee das Hochspannungsnetz so auszubauen, dass man es als Speicher nutzen kann, scheitert gerade nicht an den Grünen sondern u.a. an der CSU.
Die nächste Idee sind supraleitende Energiespeicher, man müsste eben mal die Technik in der Praxis testen und weiterentwickeln....
Da geht also was, nur auf die schlechte Welt schimpfen und mit dem Verbrenner im Stau stehen, ist auch keine Lösung...



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 11.10.20 14:50.

Re: Stell dir vor, Strom

geschrieben von: Karolingerheinz

Datum: 11.10.20 17:12

Hallo,

nur kurz was zu den "Speichern".
Die Sache mit den Supra-Leitern ist bekannt aber da sind die immensen Kosten
für die Kühlung und Supra-Leiter mit deutlich geringerem Kühlungs-Bedarf sind
derzeit nicht in Sicht, von einer späteren Erprobung mal ganz abgesehen.

Ein Hoch- oder Höchstspannungsnetz, also die Leitungen, kann man nicht
als Speicher nutzen.
Sie dienen der Übertragung von el. Energie und das war es auch schon.
Aber selbst beim Einsatz von Gleichstrom und bei höheren Spannungen als
derzeit gibt es unvermeidliche Leitungsverluste die den Transport über weite
Strecken unwirtschaftlich machen.
Die Umwandlung von Wechselstrom in Gleichstrom und umgekehrt kostet
zudem auch noch ordentlich Energie.

In der Realität ist es so, daß unsere Stromversorgung ein Gleichzeitigkeits-Geschäft
ist.
Der Nutzer XY betätigt einen Schalter oder drückt einen Knopf und die erforderliche
el. Energie muß sofort zur Verfügung stehen.

Man stelle sich mal kurz vor daß in lebenswichtigen Einrichtungen der Strom nur
unregelmäßig fließen würde in einem hochindustriealisierten Land wie Deutschland.

Das hätte Zusammenbrüche großen Ausmaßes zur Folge.

Nun ist aber gut, meine zwei Enkelkinder wollen was von mir.

herzliche Grüße

Karl Heinz

Re: Stell dir vor, Strom

geschrieben von: Helmut Philipp

Datum: 11.10.20 18:56

Hallo exilvogt2000

Du schriebst u.a. (Zitat): "Die erste Idee das Hochspannungsnetz so auszubauen, dass man es als Speicher nutzen kann, scheitert gerade nicht an den Grünen sondern u.a. an der CSU."

Weder die Grünen noch die CSU, noch sonst eine politische Gruppierung/Vereinigung, sondern die physikalischen Unmöglichkeiten, Energie in einem Hochspannungsnetz (wer behauptet denn so etwas?) zu speichern, verurteilen diese mit Verlaub abstruse Idee zum Scheitern...

Mit freundlichem Gruß

Helmut

(der sich wundert, das niemand darauf eingeht, das dank einer politischen Partei mit bestimmter Kennfarbe, das Pumpspeicherverfahren zusätzlich und sinnfrei besteuert wird)

Meine bisher erschienenen Beiträge findet ihr in meinem Inhaltsverzeichnis hier: [www.drehscheibe-online.de]

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Robert Habeck war für den Weiterbetrieb...

geschrieben von: Schwarzwaelder

Datum: 11.10.20 19:34

Helmut Philipp schrieb:
Das Gegenteil, also eine "saubere Batterie", ist die Funktion eines Pumpspeicherwerkes. Damit sich das allerdings für die Elektrizitätswerke nicht rechnet, hat zumindest das Land Schleswig-Holstein eine "Oberflächennutzwasser-Abgabe", also eine Wassersteuer, eingeführt, die allerdings auch für Kraftwerke aller Art galt. Und schon wurde, weil dadurch unwirtschaftlich, das Pumpspeicherwerk Geesthacht dauerhaft stillgelegt. Initiator dieser Abgabe war meines Wissens u.a. der damalige Minister für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume, nämlich der Doktor der Philosophie Robert Habeck (Grüne), der Pumpspeicherwerke von dieser Steuer nicht befreite - sie gilt heute noch...

Der Energiewende hat Habeck meiner Ansicht nach einen Bärendienst erwiesen, denn auch mit zB Windkraft erzeugter Strom ließe sich auf diese Art zwischenlagern.

Mit freundlichem Gruß

Helmut
Der gemeinte "Wasserpfennig" wurde 2001 eingeführt und 2011 wieder abgesenkt.
Habeck wurde erst 2002 überhaupt Mitglied der Grünen...


"Nach einer Absenkung dieser Abgabe ist das Speicherkraftwerk seit Oktober 2011 wieder vollständig in Betrieb. Die Anlage wird derzeit renoviert, auch ein Ausbau ist im Gespräch, um während Phasen hoher Windstromeinspeisung mehr Strom speichern zu können und damit die Energiewende zu unterstützen.

2014 geriet das Werk aufgrund des Fischschutzes in die Kritik. Laut Naturschutzbund Deutschland (NABU) erfülle das Werk die Fischschutzmaßnahmen nicht und solle deswegen umgehend außer Betrieb genommen oder nachgerüstet werden. Robert Habeck, Umweltminister von Schleswig-Holstein, sprach sich hingegen für einen Weiterbetrieb aus."



Schwarzwälder



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 11.10.20 19:36.

HSB, Horst Lüning und Alternativbrennstoffe

geschrieben von: Igor2

Datum: 11.10.20 19:35

Die Diskussion zu anderen Brennstoffen für HSB-Dampfloks lief auch im news-Forum, einschließlich der Meinung des Whiskey-Händlers und Tesla-Autofreundes Horst Lüning über die "abartigen, grauenhaften Dampfloks" der HSB [www.drehscheibe-online.de]

Re: Stell dir vor, Strom

geschrieben von: exilvogt2000

Datum: 11.10.20 20:05

Karolingerheinz schrieb:
Hallo,

nur kurz was zu den "Speichern".
Die Sache mit den Supra-Leitern ist bekannt aber da sind die immensen Kosten
für die Kühlung und Supra-Leiter mit deutlich geringerem Kühlungs-Bedarf sind
derzeit nicht in Sicht, von einer späteren Erprobung mal ganz abgesehen.

Ein Hoch- oder Höchstspannungsnetz, also die Leitungen, kann man nicht
als Speicher nutzen.
Sie dienen der Übertragung von el. Energie und das war es auch schon.
Aber selbst beim Einsatz von Gleichstrom und bei höheren Spannungen als
derzeit gibt es unvermeidliche Leitungsverluste die den Transport über weite
Strecken unwirtschaftlich machen.
Die Umwandlung von Wechselstrom in Gleichstrom und umgekehrt kostet
zudem auch noch ordentlich Energie.

In der Realität ist es so, daß unsere Stromversorgung ein Gleichzeitigkeits-Geschäft
ist.
Der Nutzer XY betätigt einen Schalter oder drückt einen Knopf und die erforderliche
el. Energie muß sofort zur Verfügung stehen.

Man stelle sich mal kurz vor daß in lebenswichtigen Einrichtungen der Strom nur
unregelmäßig fließen würde in einem hochindustriealisierten Land wie Deutschland.

Das hätte Zusammenbrüche großen Ausmaßes zur Folge.

Nun ist aber gut, meine zwei Enkelkinder wollen was von mir.

herzliche Grüße

Karl Heinz


Sorry das mit den Enkeln erklärt eine Menge, du bist nicht ganz auf dem aktuellen Stand:
[www.scinexx.de]
Das ist sicher nicht in den nächsten Jahren einsatzbereit, aber Halbleiter mit verringerten Leitungsverlusten gibt es heute schon. Muss man halt in gross bauen statt dem Fusionsreaktor hinterher zu träumen.

Stromnetze können natürlich als Speicher dienen, dazu braucht es natürlich eine Mindestgrösse, um zumindest im Sekundenbereich Strom speichern zu können. Natürlich ist der Strom nicht da wenn ich den Schalter bediene, sondern, sekundenbriuchteile später, ich muss wohl nicht die Lichtgeschwindigkeit erklären, oder?
Anbei ausserdem eine Idee, wie Netze die Wind- und Sonnenkraftwerke verbinden, als eine Art Speicher dienen können, da immer irgendwo Wind weht und oder Sonne scheint. Es kommt halt doch auf die Grösse an:
[energiespeicher.blogspot.com]

Denk dran, auch in hohem Alter kann man immer was dazu lernen!

Re: Stell dir vor, Strom

geschrieben von: exilvogt2000

Datum: 11.10.20 20:12

Helmut Philipp schrieb:
Hallo exilvogt2000

Du schriebst u.a. (Zitat): "Die erste Idee das Hochspannungsnetz so auszubauen, dass man es als Speicher nutzen kann, scheitert gerade nicht an den Grünen sondern u.a. an der CSU."

Weder die Grünen noch die CSU, noch sonst eine politische Gruppierung/Vereinigung, sondern die physikalischen Unmöglichkeiten, Energie in einem Hochspannungsnetz (wer behauptet denn so etwas?) zu speichern, verurteilen diese mit Verlaub abstruse Idee zum Scheitern...

Mit freundlichem Gruß

Helmut

(der sich wundert, das niemand darauf eingeht, das dank einer politischen Partei mit bestimmter Kennfarbe, das Pumpspeicherverfahren zusätzlich und sinnfrei besteuert wird)
Schau an, noch so ein Steinzeitexperte, also auch für dich.
Stromnetze können natürlich als Speicher dienen, dazu braucht es natürlich eine Mindestgrösse, um zumindest im Sekundenbereich Strom speichern zu können. Natürlich ist der Strom nicht da wenn ich den Schalter bediene, sondern, sekundenbriuchteile später, ich muss wohl nicht die Lichtgeschwindigkeit erklären, oder?
Anbei ausserdem eine Idee, wie Netze die Wind- und Sonnenkraftwerke verbinden, als eine Art Speicher dienen können, da immer irgendwo Wind weht und oder Sonne scheint. Es kommt halt doch auf die Grösse an:
[energiespeicher.blogspot.com]

Denk dran, auch in hohem Alter kann man immer was dazu lernen!

Re: Stell dir vor, Strom

geschrieben von: Helmut Philipp

Datum: 11.10.20 21:01

Hallo

Ich finde es von Dir extrem arrogant, Personen, die nicht Deine Ansicht vertreten, als "Steinzeitexperten" zu titulieren. Aber wenn man hier anonym auftritt und seinen "Hochspannungsvorschlag" nicht schlüssig belegen kann, kann ich mich über solches Verhalten nicht wundern. Was soll dieser dummerhaftige Spruch von Dir, der da lautet: "Denk dran, auch in hohem Alter kann man immer was dazu lernen!".

Um auf Deinem Niveau zu bleiben (ich will Dich nicht überanstrengen): Du bist scheinbar der lebende Beweis dafür, das das Dazulernen schon in niedrigeren Altersbereichen beendet sein kann...

Helmut

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Re: Stell dir vor, Strom

geschrieben von: Karolingerheinz

Datum: 11.10.20 21:08

Hallo,

die Enkel sind wieder zuhause deshalb nur kurz noch was zum Bedenken:

Ich kenne ein Reihe von Firmen, zum Teil durch persönliche Führungen
der Chefs, recht gut was deren Produktion und die damit verbundenen
Probleme betrifft.
Die stellen Produkte her bei deren Herstellung Stromschwankungen
bzw. Stromunterbrechungen im Milli-Sekundenbereich sich so stark auf
die Qualität der Produkte auswirken daß die dann auf den Schrott wandern.

Dieses Problem gibt es seit sich die "Energiewende" immer stärker
bemerkbar macht, sprich seit die Leute in den Lastkraftverteilungsstationen
pro Jahr mehrere Tausend Eingriffe vornehmen müssen um das Netz
einigermaßen stabil zu bekommen.

Die erwähnten Firmen mußten viel Geld in die Hand nehmen um sich gegen
solche für den Laien minimalen Netzschwankungen zu wappnen.

Gar nicht auszudenken wenn in einem hochtechnisierten Herstellungsprozess
der Strom "einige Sekunden" später kommt weil das Netz der Speicher sein soll.

Morgen wird wieder ein anstrengender Tag, da lerne ich nämlich wieder was dazu.

Herzliche Grüße

Karl Heinz

Re: Stell dir vor, Strom

geschrieben von: exilvogt2000

Datum: 12.10.20 09:02

Helmut Philipp schrieb:
Hallo

Ich finde es von Dir extrem arrogant, Personen, die nicht Deine Ansicht vertreten, als "Steinzeitexperten" zu titulieren. Aber wenn man hier anonym auftritt und seinen "Hochspannungsvorschlag" nicht schlüssig belegen kann, kann ich mich über solches Verhalten nicht wundern. Was soll dieser dummerhaftige Spruch von Dir, der da lautet: "Denk dran, auch in hohem Alter kann man immer was dazu lernen!".

Um auf Deinem Niveau zu bleiben (ich will Dich nicht überanstrengen): Du bist scheinbar der lebende Beweis dafür, das das Dazulernen schon in niedrigeren Altersbereichen beendet sein kann...

Helmut
Nun es wird sicher so sein, dass der Duden Ausgabe 1933 das Wort 'dummerhaftig' kannte, heute wird ein solcher Ausdruck nicht mehr verwendet. Man sieht also die Aktualität deines Wissensstandes. Dazu bist du noch nicht mal fähig einem Link zu folgen.
Früher gab es mal den Begriff der Altersweisheit. Der steht zwar noch im Duden, wird aber immer weniger mit Leben erfüllt.
Das du mit deinen fehlgeleiteten Äusserungen zu Habeck auch völlig falsch lagst, wie dir der user 'schwarzwaelder' bewiesen hat, hat nun keinesfalls zur angebrachten Entschuldigung und Korrektur deiner fehlerhaften Aussagen geführt und beweist meinen Vorhergehenden Satz.

Re: Stell dir vor, Strom

geschrieben von: Helmut Philipp

Datum: 12.10.20 12:45

Ich bewundere Deine Kunst, in so wenigen Sätzen so viel schwachsinnige Argumente vorzubringen. Besser hättest Du Dich wirklich nicht outen können.

Helmut

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Re: Stell dir vor, Strom

geschrieben von: exilvogt2000

Datum: 12.10.20 14:55

Karolingerheinz schrieb:
Hallo,

die Enkel sind wieder zuhause deshalb nur kurz noch was zum Bedenken:

Ich kenne ein Reihe von Firmen, zum Teil durch persönliche Führungen
der Chefs, recht gut was deren Produktion und die damit verbundenen
Probleme betrifft.
Die stellen Produkte her bei deren Herstellung Stromschwankungen
bzw. Stromunterbrechungen im Milli-Sekundenbereich sich so stark auf
die Qualität der Produkte auswirken daß die dann auf den Schrott wandern.

Dieses Problem gibt es seit sich die "Energiewende" immer stärker
bemerkbar macht, sprich seit die Leute in den Lastkraftverteilungsstationen
pro Jahr mehrere Tausend Eingriffe vornehmen müssen um das Netz
einigermaßen stabil zu bekommen.

Die erwähnten Firmen mußten viel Geld in die Hand nehmen um sich gegen
solche für den Laien minimalen Netzschwankungen zu wappnen.

Gar nicht auszudenken wenn in einem hochtechnisierten Herstellungsprozess
der Strom "einige Sekunden" später kommt weil das Netz der Speicher sein soll.

Morgen wird wieder ein anstrengender Tag, da lerne ich nämlich wieder was dazu.

Herzliche Grüße

Karl Heinz
Wieso schwach, ich habe doch noch gar nichts zu deinen ernsthaften Argumenten gesagt. Die andere Antwort galt nur für den inhaltsleeren und vergangenheitsverliebten User, an den sie addresiert war.

Mir ist völlig klar wie wichtig ein stabiles Netz ist:

Ich kenne die HSL der DB Netz in Ffm, von dort wird das fragile Netz der DB Energie gesteuert. Da wird die eigene Erzeugung, die Erzeugung aus Bahnstromgeneratoren fremder Konzerne und teilweise die Einspeisung aus dem 50Hz Netz auch und die PSW gesteuert. Und das ganze entlang der Verbrauchslinie, die nicht zuletzt durch die Pendlerzüge bestimmt wird. Also das Steuern von Netzen ist machbar und wird gemacht. Ein Ausfall von einer Sekunde würde bedeuten, das alles steht. Siehe Blackout bei der SBB 2005, danach hat man Tage gebraucht, um alles wieder anzufahren.
Es gibt weiterhin Chemiewerke in der BRD bei denen ein kurzer Energieausfall direkt und unmittelbar zu Bränden führt, da wärmeerzeugende Prozesse dann ausser Kontrolle geraten.

Und nun komme ich zum Punkt, die Supergrid-Netze, also große, mindestens kontinentale Netze verhindern genau das. Einerseits ist immer Wind im kontinentalen Maßstab da, andererseits wird die Sonnenergiewirkzeit in Ost-West-Richtung maximiert, wobei der höchste Verbrauch ja trotzallem immernoch tagsüber ist.
Ich habe an keiner Stelle von Ausfällen im Sekundenbereich geredet, vielmehr kann in einem Netz mit Kontinentaler Ausdehnung eine Überkapazität auch mal für Sekunden oder Sekunderbruchteile auf die Reise durch den Kontinent geschickt werden, bevor sie verbraucht wird. Dazu gibt es noch keine Erfahrungen, aber das sollte möglich sein, die Steuerung können natürlich nur EDV-Programme übernehmen, so schnell reagiert kein Bediener.
Nebenbei auch ein Friedensbeitrag, man sich dann schon sehr genau überlegen seinen Nachbarn anzugreifen, der ja jederzeit sein Netz trennen kann.

Zur Supraleiterspeicherung hast du nicht Stellung genommen? Tatsächlich werden in absehrbarer Zeit Lösungen vorhanden sein, denke ich.
Ein weiteres spannendes Thema sind die künftigen Hausenergiespeicher, wenn viele Millionen Haushalte künftig eigene Batteriespeicher in kWh-Größe haben, ist die Frage, wie man diese in das Netz einbinden kann. Wechselrichter für PV Anlagen gibt es jetzt auch schon.

Im Grundsatz bin ich eigentlich auch Fan von Kohlekaftwerken, am Besten solchen mit Versorgung durch Kohlezüge, ja sowas gibt´s noch. Aber einerseits fahren diese als Grundlastkraftwerke gebauten Anlagen momentan eine Kennlinie des Hoch- und Runterfahrens für die sie nicht gebaut wurden. Die Kraftwerke haben zwischen Vollast und Minimallast eine Kesseldehnung von fast einem Meter, das wird heute im Stundenbereich gefahren. Wenn der Wind aufflaut und die Sonne scheint, müssten diese Krfatwerke auf Minimallast umschalten und umgekehrt. Deshalb werden diese Anlagen ziemlich bald verschlissen sein, keiner weiss allerdings wie lange die Kessel das durchhalten.
Andereseits sieht man die Umweltzerstörungen durch die Kohleförderung in der BRD und anderwo und die Schadstofflasten, dann ist klar, das das nicht die Zukunft ist.
Und Atomenergie? Na wenn man diese mal zu Ende entwickelt hat, bin ich dafür offen. Bisher wird dieses wunderbarenergiereiche atomare Fuer entzündet und was machen wir? Setzen einen Kochtopf drauf und kochen Wasser damit, über 90% der radiaktiven Energie können wir nicht nur nicht nutzen, sondern sie schadet uns auch noch. Also erstmal fertig entwickeln, zurück ins Labor.

Wieviele heisse Sommer brauchen wir den noch damit man sieht, dass man etwas ändern muss?

In erster Linie muss das natürlich beim Strassenverkehr ansetzten, der heute wesentlich mehr zur Umweltbelastung in der BRD beiträgt als Industrie und Kraftwerke in der BRD zusammen.

Was jetzt unsere Brockendampflok betrifft, würde ich - ohne Beweise - behaupten, dass der Jahresschadstoffausstoss aller Loks der HSB dem entspricht, was in Wernigerrode in einer Stunde im Berufsverkehr aus den Straßenfahrzeugen an Dreck und Abgasen raus kommt. Also wenn diese Stunde künftig im Strassenverkehr eingespart wird, dann kann man bei Bahnens überlegen, was zu machen wäre.

Re: Stell dir vor, Strom

geschrieben von: exilvogt2000

Datum: 12.10.20 14:57

Helmut Philipp schrieb:
Ich bewundere Deine Kunst, in so wenigen Sätzen so viel schwachsinnige Argumente vorzubringen. Besser hättest Du Dich wirklich nicht outen können.

Helmut
Danke, ich freue mich aufrichtig über das anerkennende Urteil aus berufenem Munde. Bist du derjenige hier im Forum, der in dieser Disziplin stets die Messlaste am Höchsten setzt.
Demütig muss ich natürlich zugeben, dass ich nie deine Qualitäten in dieser Richtung erreichen kann.....

PS: Und hattest du jetzt mit deiner Meinung zu Habeck´s Anweisungen Unrecht oder lagst du falsch? Das würde ich doch gerne noch hören, wiewohl du dich hier in schwültstigste Ausflüchte verstrickst.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 12.10.20 15:00.

Re: Stell dir vor, Strom

geschrieben von: Helmut Philipp

Datum: 12.10.20 15:53

Erneut nichts weiteres als anonymisierte Dummschwätzerei von Dir, ich habe nichts anderes erwartet

Nur nebenbei, entgegen Deiner skurillen und obendrein falschen Behauptung: Die Harbek-Passage ist schon länger berichtigt

Irgendwie tust Du mir leid...

Helmut

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Re: Stell dir vor, Strom

geschrieben von: Karolingerheinz

Datum: 12.10.20 16:18

Hallo,

mit "schwach" versuchte ich meine Mißbilligung auszudrücken
wenn es um bestimmte Zuschreibungen geht wie bei "alten Männern",
auch mag ich bestimmte harte Formulierungen nur in Ausnahmefällen.

In ganz anderen Zusammenhängen habe ich früher im Bereich
Technikgeschichte mit, in der Rückschau, doch erstaunlich vielen,
damals alten Männern zu tun gehabt.

Nicht nur was die so erzählen konnten sondern was die auf ihren
jeweiligen Fachgebieten noch drauf hatten hat mich immer wieder
beeindruckt.
Einige haben auch noch "lustig" was erfunden ....

Solche "alten, weiße Männer" gibt es nach wie vor die mit ihrem
reichen Erfahrungsschatz auch sehr gut aktuelle Entwicklungen,
sowohl technischer als auch gesellschaftlicher Art, gut einordnen
können.

Die wissen z.B. sehr gut um die "Mühen der Ebene".
Womit ich kurz zum Thema Supraleiter komme.
Wenn dies bei Temperaturen nahe dem Gefrierpunkt von Wasser
funktioniert und mit auf der Erde reichlich verfügbaren Stoffen
dann wäre das eine feine Sache.
Aber erfahrungsgemäß dauert so etwas und bis zu einer Markteinführung
erst recht.

Es gibt in der Tat viele interessante Entwicklungen.
Nur sollte man denen Zeit zu sorgfältigen Erprobung geben, so wie das
früher bei der Bundesbahn der Fall war.

Hätte man das z.B. bei den Windrädern gemacht hätte man schon deutlich
eher auf die nach wie vor ungelöste Problematik der großmaßstäblichen
Entsorgung der Rotorblätter hingewiesen.

Bei BMW mit den Kohlefaser-Karosserien gibt es ja bereits bei einer
Unfall-Instandsetzung große Probleme und zukünftig auch bei der Entsorgung
von diesen Alt-Fahrzeugen.

Ich will jetzt nicht zu sehr ins Detail gehen, deshalb nichts für ungut und

herzliche Grüße

karl Heinz
MS Baden schrieb:
Zitat:
>> Gegenfrage: Warum fahren die Museumsdampfloks nicht elektrisch?--Dr. Peter Schneider (Diskussion) 21:41, 8. Okt. 2020 (CEST) aber wegen dem Klimawandel sollte man doch hier auf Elektro Dampflokomotiven umstellen, der Rauch kann doch per Wasserdampf simuliert werden, dass hat doch was mit Verantwortung zu tun?—21:50, 8. Okt. 2020 (CEST) <<

Die Leute scheinen immer mehr zu verblöden, selbst mit Doktortitel!
Eine Elektro-Dampflok, bei der der Rauch mit Wasserdampf simuliert wird, ist doch keine Dampflok mehr! Herr schmeiß Hirn ra! Das wäre eine elektrische Modellbahnlok im Maßstab 1:1 mit Showdampfgenerator. Dann kann man es echt sein lassen.

Ich will echte Dampfloks erleben und keine Pseudodampfloks. Selbst die sofortige Abstellung sämtlicher Museumsdampfloks würde das Klima nicht retten. Dazu ist deren Anteil viel zu gering. Vielmehr würde es bringen, den sterbenden Wald zu retten bzw. eine sinnvolle Wiederaufforstung zu betreiben. Ein gesunder Wald kann Unmengen an Kohlendioxid in Sauerstoff umwandeln.
Manche Leute verlieren total das Gefühl für Verhältnismäßigkeit. Die manchmal sichtbar Grobstaub ausstoßenden Dampfloks sollen das große Übel sein, aber die zahlreichen LKWs, PKWs, Hochseeschiffe, Kreuzfahrtschiffe und Flugzeuge sehen sie noicht, die zusammen ein Vielfaches der wenigen Museumsdampflokomotiven ausstoßen. Dabei ist der Feinstaub aus modernen Motoren viel gesundheitsschädlicher, weil er durch die Lungenbläschen ins Blut gelangen kann, während das bei Grobstaub nicht der Fall ist.

Jens

>Eine Elektro-Dampflok, bei der der Rauch mit Wasserdampf simuliert wird, ist doch keine Dampflok mehr!<

Das wäre ja so, als ob man dem bekannten Rhein-Dampfschiff GOETHE die Dampfmaschine rausreißen würde und durch einen Dieselmotor ersetzte.

Oh, Sch...e!

Ham se ja gemacht!

;-(((

Immerhin kann man eine nicht vorhandene Oberleitung nicht klauen.


Manfred


PS: Den Nickn...r in der Kirche haben "sie" uns genommen, die Mohren-Apotheken wollen "sie" uns nehmen und dann ist die Dampflok dran. Sowas von "politically incorrect", aber auch!

Re: Stell dir vor, Strom

geschrieben von: exilvogt2000

Datum: 13.10.20 21:35

Karolingerheinz schrieb:
Hallo,

mit "schwach" versuchte ich meine Mißbilligung auszudrücken
wenn es um bestimmte Zuschreibungen geht wie bei "alten Männern",
auch mag ich bestimmte harte Formulierungen nur in Ausnahmefällen.

In ganz anderen Zusammenhängen habe ich früher im Bereich
Technikgeschichte mit, in der Rückschau, doch erstaunlich vielen,
damals alten Männern zu tun gehabt.

Nicht nur was die so erzählen konnten sondern was die auf ihren
jeweiligen Fachgebieten noch drauf hatten hat mich immer wieder
beeindruckt.
Einige haben auch noch "lustig" was erfunden ....

Solche "alten, weiße Männer" gibt es nach wie vor die mit ihrem
reichen Erfahrungsschatz auch sehr gut aktuelle Entwicklungen,
sowohl technischer als auch gesellschaftlicher Art, gut einordnen
können.

Die wissen z.B. sehr gut um die "Mühen der Ebene".
Womit ich kurz zum Thema Supraleiter komme.
Wenn dies bei Temperaturen nahe dem Gefrierpunkt von Wasser
funktioniert und mit auf der Erde reichlich verfügbaren Stoffen
dann wäre das eine feine Sache.
Aber erfahrungsgemäß dauert so etwas und bis zu einer Markteinführung
erst recht.

Es gibt in der Tat viele interessante Entwicklungen.
Nur sollte man denen Zeit zu sorgfältigen Erprobung geben, so wie das
früher bei der Bundesbahn der Fall war.

Hätte man das z.B. bei den Windrädern gemacht hätte man schon deutlich
eher auf die nach wie vor ungelöste Problematik der großmaßstäblichen
Entsorgung der Rotorblätter hingewiesen.

Bei BMW mit den Kohlefaser-Karosserien gibt es ja bereits bei einer
Unfall-Instandsetzung große Probleme und zukünftig auch bei der Entsorgung
von diesen Alt-Fahrzeugen.

Ich will jetzt nicht zu sehr ins Detail gehen, deshalb nichts für ungut und

herzliche Grüße

karl Heinz
Ich habe erstmal nichts gegen alte Männer, in absehbarer Zeit werde ich auch einer sein.

Gerade im Eisenbahnbereich haben wir ja mit Garbe und Wagner zwei Beispiele, die zu ihrer besten Zeiten Dauerbrenner wie die P8 bzw. die 01 entwickelt haben, aber dann zu lange im Amt waren. Sie haben beide dann den Verbundantrieb bekämpft und andere Innovationen verhindert.
Also das Problem sind nicht alte Männer, sondern Menschen, die die Zeichen der Zeit nicht erkennen und auch nicht neue technische Möglichkeiten.

Auch und gerade in der Vergangenheit gab es Entwicklungen, bei denen man später bemerkte, dass es Folgewirkungen und Entsorgungsprobleme gab. Es sei an die FCKW Problematik und die großindustrielle Verwendung von Blei, Asbest und Quecksilber erinnert, bevor man bemerkte, dass diese Stoffe gilftig bzw. krebserregend sind.

Was nun die Supraleiter betrifft, finde ich, dass man bei gezielter Entwicklung bei diesem Thema schon wesentlich weiter sein könnte. Ich bin der Meinung, dass man zu lange an alten Zöpfen festgehalten hat, und teilweise auch neue Entwicklungen verhindert hat, weil sich das Bewährte ja immer noch gut verkaufen lies.

Mich stört nur diese plumpe Beschimpfen von nun mal leider erforderlichen neuen Entwicklungen und Veränderungen. Ja ich weiss, die eine oder andere von mir verwendete Wortwahl ist etwas radikal.

Also nicht für ungut.

Mit freundlichen Grüßen

exvogt 2K

Re: Stell dir vor, Strom

geschrieben von: exilvogt2000

Datum: 13.10.20 21:37

Helmut Philipp schrieb:
Erneut nichts weiteres als anonymisierte Dummschwätzerei von Dir, ich habe nichts anderes erwartet

Nur nebenbei, entgegen Deiner skurillen und obendrein falschen Behauptung: Die Harbek-Passage ist schon länger berichtigt

Irgendwie tust Du mir leid...

Helmut
Na siehst du, dann sind wir uns ja einig.
Du tust mir definitiv leid, du musst es ja ganz schwer haben auf diesem kleinen Planeten...

Re: Stell dir vor, Strom

geschrieben von: Helmut Philipp

Datum: 13.10.20 22:27

Der (noch) anonymisierte User "exilvogt2000" argumentierte in diesem Beitragsbaum u.a. mit folgenden Sätzen:

"Du tust mir definitiv leid, du musst es ja ganz schwer haben auf diesem kleinen Planeten..."

Das stimmt, denn solche Mitmenschen, die für ihre Argumente Begrifflichkeiten wie (Zitate vom User exilvogt2000) verwenden, ist es nicht gerade angenehm:


"Schau an, noch so ein Steinzeitexperte, also auch für dich."

Wer also Deine Ansicht nicht vertritt, den darf man ruhig als Steinzeitexperten titulieren


"Denk dran, auch in hohem Alter kann man immer was dazu lernen!"

Was für eine bemerkenswerte Erinnerung, diese ist mir bekannt und ich lerne stets noch dazu, allerdings bin ich noch nicht im "hohen Alter"...


"Nun es wird sicher so sein, dass der Duden Ausgabe 1933 das Wort 'dummerhaftig' kannte, heute wird ein solcher Ausdruck nicht mehr verwendet. Man sieht also die Aktualität deines Wissensstandes."

Oh, ich wußte bisher noch nicht, das ich schon 1933 diesen Planeten bewohnt haben soll. Tja, meine Wissensspanne und damit auch mein Wortschatz umfaßt vermutlich eine deutlich größere Zeitspanne, dazu gehören selbstverständlich auch nicht mehr aktuelle aber dennoch aussagefähige Begriffe.


"Dazu bist du noch nicht mal fähig einem Link zu folgen."

Aufgrund welcher Erkenntnis kommst Du zu dieser Unterstellung? Es handelt sich hierbei im juristischen Sinne um eine ehrabschneidende Behauptung...


"PS: Und hattest du jetzt mit deiner Meinung zu Habeck´s Anweisungen Unrecht oder lagst du falsch? Das würde ich doch gerne noch hören, wiewohl du dich hier in schwültstigste Ausflüchte verstrickst."

Schon wieder eine unwahre Behauptung. Ich bin dir überhaupt keine Rechenschaft schuldig. Außerdem ist die entsprechende Passage schon lange berichtigt und man kann sie auch lesen...


"Mich stört nur diese plumpe Beschimpfen von nun mal leider erforderlichen neuen Entwicklungen und Veränderungen. Ja ich weiss, die eine oder andere von mir verwendete Wortwahl ist etwas radikal."

Wer also eine andere oder konträre Meinung zu der Deinen hat, ist also für Beschimpfungen freigegeben?



Ein so unqualifiziertes und arrogantes Auftreten von diesem User zeigt eine beispielslose Überheblichkeit, es handelt sich vlelleicht um einen Beitragstroll

Helmut

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3-mal bearbeitet. Zuletzt am 14.10.20 10:05.

Re: Warum fährt auf der Brockenbahn kein Elektrozug?

geschrieben von: Ladehilfe

Datum: 14.10.20 15:28

Würde jemand mit einer Straßenbahn auf den Brocken fahren? Die HSB hat doch nur deshalb so viele Fahrgäste weil da etwas mit Dampfantrieb vor dem Zug hängt.

Liebe Leute,

Bleibt gesund und wenn es geht daheim!

Re: Stell dir vor, Strom

geschrieben von: exilvogt2000

Datum: 14.10.20 18:23

Helmut Philipp schrieb:
Der (noch) anonymisierte User "exilvogt2000" argumentierte in diesem Beitragsbaum u.a. mit folgenden Sätzen:

"Du tust mir definitiv leid, du musst es ja ganz schwer haben auf diesem kleinen Planeten..."

Das stimmt, denn solche Mitmenschen, die für ihre Argumente Begrifflichkeiten wie (Zitate vom User exilvogt2000) verwenden, ist es nicht gerade angenehm:


"Schau an, noch so ein Steinzeitexperte, also auch für dich."

Wer also Deine Ansicht nicht vertritt, den darf man ruhig als Steinzeitexperten titulieren


"Denk dran, auch in hohem Alter kann man immer was dazu lernen!"

Was für eine bemerkenswerte Erinnerung, diese ist mir bekannt und ich lerne stets noch dazu, allerdings bin ich noch nicht im "hohen Alter"...


"Nun es wird sicher so sein, dass der Duden Ausgabe 1933 das Wort 'dummerhaftig' kannte, heute wird ein solcher Ausdruck nicht mehr verwendet. Man sieht also die Aktualität deines Wissensstandes."

Oh, ich wußte bisher noch nicht, das ich schon 1933 diesen Planeten bewohnt haben soll. Tja, meine Wissensspanne und damit auch mein Wortschatz umfaßt vermutlich eine deutlich größere Zeitspanne, dazu gehören selbstverständlich auch nicht mehr aktuelle aber dennoch aussagefähige Begriffe.


"Dazu bist du noch nicht mal fähig einem Link zu folgen."

Aufgrund welcher Erkenntnis kommst Du zu dieser Unterstellung? Es handelt sich hierbei im juristischen Sinne um eine ehrabschneidende Behauptung...


"PS: Und hattest du jetzt mit deiner Meinung zu Habeck´s Anweisungen Unrecht oder lagst du falsch? Das würde ich doch gerne noch hören, wiewohl du dich hier in schwültstigste Ausflüchte verstrickst."

Schon wieder eine unwahre Behauptung. Ich bin dir überhaupt keine Rechenschaft schuldig. Außerdem ist die entsprechende Passage schon lange berichtigt und man kann sie auch lesen...


"Mich stört nur diese plumpe Beschimpfen von nun mal leider erforderlichen neuen Entwicklungen und Veränderungen. Ja ich weiss, die eine oder andere von mir verwendete Wortwahl ist etwas radikal."

Wer also eine andere oder konträre Meinung zu der Deinen hat, ist also für Beschimpfungen freigegeben?



Ein so unqualifiziertes und arrogantes Auftreten von diesem User zeigt eine beispielslose Überheblichkeit, es handelt sich vlelleicht um einen Beitragstroll

Helmut
Du langweilst mit deinem Gezetere... du erinnerst mich an die Hexe im Märchen....



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 14.10.20 18:23.
Hallo,
welchen Grund gäbe es noch in den östlichen Harz zu fahren wenn die Züge der HSB nicht mehr mit echter Dampflok betrieben werden? Klar man kann auf den Brocken laufen und auch wieder zurück aber hinter einer echten Dampflok machts halt mehr Spass.

Frank aus der Prignitz
____________________________________________________

Eisenbahn ist für mich Freizeit, nicht Lebensinhalt!

Re: Warum fährt auf der Brockenbahn kein Elektrozug?

geschrieben von: dooby

Datum: 15.10.20 18:32

Jaja, die Verblödung!
Ich hab das auch mal erlebt.
Ich betrachtete die "Posen"-P8 vor dem "Zug der Erinnerung" im Bf. Nordenham.
Gesellte sich einer dazu und fragte allen ernstes: "Kann man die nicht auf elektrisch umbauen?"
Ich sagte ihm, was mir gerade einfiel:
"Frag mal die Firma Märklin. Die ist Spezialist dafür."
Und ließ ihn einfach sprachlos zurück...

Aber im Ernst, diese Leute sind die Mehrzahl - und das Stimmvieh für die Politiker der Öko- und Gesundsheitsdiktatur.
Schon eine Gefahr...

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3.einzelne Stellen eines erschienenen Werkes der Musik in einem selbständigen Werk der Musik angeführt werden.

Re: Warum fährt auf der Brockenbahn kein Elektrozug?

geschrieben von: ingo st.

Datum: 15.10.20 18:35

Sorge und Elend sind dort schon, ohne Dampf wäre sorgenvoller und elendiger.
Natürlich wäre der harz ohne dampf und mit viel weniger Touristen noch ökologischer aufgestellt. Dann würden die Touristen aber anderswo ihren Fußabdruck hinterlassen.

Entweder Reiseverbot/-einschränkung aufgrund Klimawandel oder nicht so einen Quatsch diskutieren.

Re: Warum fährt auf der Brockenbahn kein Elektrozug?

geschrieben von: MD 612

Datum: 15.10.20 18:51

Frank Schönow schrieb:
welchen Grund gäbe es noch in den östlichen Harz zu fahren wenn die Züge der HSB nicht mehr mit echter Dampflok betrieben werden?
Es gibt noch tausend andere Gründe, im östlichen Harz Urlaub zu machen, als nur mit den überteuerten Dampfzügen auf den Brocken und wieder runter zu fahren.

Gruß Peter

Menschen ohne Rückgrat sind anfällig fürs Gehen krummer Wege.
Ernst Ferstl, österreichischer Schriftsteller
Das hat dafür die Achenseebahn in Österreich gemacht. Erstmal gebrauchte Zahnradtriebwagen in der Schweiz gekauft, und dann auf Betteltour für die Elektrifizierung gegangen. Hat aber nicht geklappt, die Verantwortlichen wurden inzwischen über eine mehr oder weniger geplante Insolvenz (Politik drehte den Geldhahn von jetzt auf gleich zu) „entsorgt“, es wird weiter mit Dampf gefahren.

Re: Warum fährt auf der Brockenbahn kein Elektrozug?

geschrieben von: Igor2

Datum: 16.10.20 15:37

Früherwarallesbesser schrieb:
Das hat dafür die Achenseebahn in Österreich gemacht. Erstmal gebrauchte Zahnradtriebwagen in der Schweiz gekauft, und dann auf Betteltour für die Elektrifizierung gegangen. Hat aber nicht geklappt, die Verantwortlichen wurden inzwischen über eine mehr oder weniger geplante Insolvenz (Politik drehte den Geldhahn von jetzt auf gleich zu) „entsorgt“, es wird weiter mit Dampf gefahren.
Danke, richtig so.
Aber kümmert sich die Achenseebahn nicht auch um rauchärmere Brennstoffe?
dooby schrieb:
"Frag mal die Firma Märklin. Die ist Spezialist dafür."

Wäre da die Firma Seuthe nicht die bessere Adresse?
Jaaaa..., warum wohl?
Ihr habt das Hauptproblem noch gar nicht erkannt..
...das Kabel.
Es ist das Kabel...

Mann, Mann, Mann, daß da noch niemand drauf gekommen ist.

fragt sich kopfschüttelnd der Kohlenheini

Re: Warum fährt auf der Brockenbahn kein Elektrozug?

geschrieben von: ingo st.

Datum: 17.10.20 11:47

Roco Gleichstrom funktioniert auch ohne Hängekabel. Ausserdem kann die P8 doch Akkus in ihren Tender transportieren. Der Kessel wird mit kleinen Windrädern ausgestattet und der Fahrtwind aus dem E-Antrieb wird durch Luftschlitze in den Kessel geführt um die Akkureichweite zu verlängern.
Wo ist das Problem?
Hallo,

steht nicht noch irgendwo in einem stillgelegten Tunnel, gleich vor der
letzten BR 96, ein alter Langlauftender herum?
Ob dort in unmittelbarer Nähe auch der Goldzug abgestellt ist,
wer weiß das schon genau?
Wenn man den Langlauftender mit Li-Akkus vollpacken würde bekäme man
sicher eine gewisse Reichweite.
Die Kühlung könnten erneuerte Lüftermotore besorgen, angetrieben von
einem kleinen, natürlich schallgedämpften Dieselgenerator und gut versteckt.
Mit Hilfe von dessen heißen Abgasen könnte Wasser verdampft werden für
die Illusion am Schornstein.

Am Brocken könnten fürwahr Weichenstellungen für die Zukunft
getroffen werden und bitte bei all dem die Natron-Lok nicht vergessen!

Herzliche Grüße

Karl Heinz
Obwohl, eigentlich kann das Kabel nicht das Problem sein weswegen die Brocken Bahn heute noch mit Dampf fährt.

Bei der kgl. sächs. St.B. war das seinerzeit schon gang u.gäbe elektrisch zu fahren...
Glaubt ihr nicht?
Seht doch selbst.
saechsische_IVk_033-17327-900-950-80-c.jpg
440px-Offener_Gueterwagen_Loessnitzdackel.jpg

Re: Warum fährt auf der Brockenbahn kein Elektrozug?

geschrieben von: Bergmensch

Datum: 17.10.20 21:36

Das ist doch sehr sparsam wenn man die Oberleitung gleich an den Zug anbaut. Warum ist da nur noch keiner drauf gekommen.

Gruß von ganz oben der Bergmensch.

Re: Warum fährt auf der Brockenbahn kein Elektrozug?

geschrieben von: tkautzor

Datum: 18.10.20 10:03

Früherwarallesbesser schrieb:
Das hat dafür die Achenseebahn in Österreich gemacht. Erstmal gebrauchte Zahnradtriebwagen in der Schweiz gekauft, und dann auf Betteltour für die Elektrifizierung gegangen. Hat aber nicht geklappt, die Verantwortlichen wurden inzwischen über eine mehr oder weniger geplante Insolvenz (Politik drehte den Geldhahn von jetzt auf gleich zu) „entsorgt“, es wird weiter mit Dampf gefahren.
Im moment, und auch nächstes Jahr, wird gar nicht mehr gefahren.

Gruss, Thomas.

Wer hat's erfunden?

geschrieben von: Schwarzwaelder

Datum: 18.10.20 12:12

"Eine Elektrische Dampflokomotive ist eine Sonderform der Dampflokomotive, bei der die Erhitzung des Kesselwassers auf elektrischem Wege erfolgt."


[de.wikipedia.org]






Schwarzwälder

Dieses Kabel ist nur Deko!

geschrieben von: Schmalspurbahnfreund

Datum: 20.10.20 05:06

Die historischen Kabel der sächsischen. Staatsbahn entsprechen nicht den EU-Richtlinien. Daher ist schon seit Mitte der 90er Jahre in Moritzburg ein 8 Km langes Kabel angebracht, das wie bei einer Kranbahn auf- und abgewickelt wird. Alle Loks fahren elektrisch und haben XXL-Dampfentwickler von Seuthe. Aber pssst, das ist ein Geheimnis.