DREHSCHEIBE-Online 

Anzeige

HIER KLICKEN!

 15 - Museumsbahn-Forum 

  Neu bei Drehscheibe Online? Hier registrieren! Zum Ausprobieren und Üben bitte das Testforum aufsuchen!
Dieses Forum dient dem Erfahrungsaustausch über den Erhalt und Betrieb historischer Fahrzeuge. Dazu zählen auch Beiträge zu Bahnen, die planmäßig Dampfbetrieb anbieten, sowie Touristikbahnen, die nicht der Definition von Museumsbahnen im strengeren Sinne entsprechen.
Dieses Forum dient NICHT zum Veröffentlichen von Sichtungsbildern - diese gehören in die Bild-Sichtungen. Bildberichte über Museen und historische Fahrzeuge, sowie die damit in Verbindung stehende Infrastruktur sind jedoch willkommen.
Für Veranstaltungsankündigungen bitte die Termine-Seiten verwenden. Weiterführende Informationen sind hier gestattet, Berichte über Veranstaltungen aber bitte auf eine Diskussion je Veranstaltung begrenzen. Berichte über Veranstaltungen aus früherer Zeit (älter als 10 Jahre) sind nach wie vor im Historischen Forum willkommen.
Moderatoren: Klaus Habermann - JensMerte - TCB

57 3597 aus Heilbronn ist verkauft

geschrieben von: reiba

Datum: 19.06.20 20:11

Lok geht wohl an die Stiftung Historischer Eisenbahnpark Niederrhein.
Quelle: [de-de.facebook.com]

Ob die Lok sich dort unter freiem Himmel verbessert, wage ich zu bezweifeln.

Gruß

Re: 57 3597 aus Heilbronn ist verkauft

geschrieben von: Jo

Datum: 19.06.20 20:47

....also in den Schrott, wie zuletzt die beiden gut gepflegten Speisewagen aus Berenbostel.
Jo schrieb:
....also in den Schrott, wie zuletzt die beiden gut gepflegten Speisewagen aus Berenbostel.

Hallo Jo,
wie darf man das verstehen? Zerlegt worden oder weil sie dann irgendwo rumstehen, im Lauf der Zeit..

Herzliche Grüße
Uwe
Hallo,


zuerst einmal vielen Dank für die Information zum Verkauf der 57 3597 des Eisenbahnmuseums Heilbronn an die Stiftung Historischer Eisenbahnpark Niederrhein.

Als Eisenbahnfreund interessiere ich mich auch für diese preußische Lokgattung, die einst in Deutschland mit einer recht hohen Stückzahl – über 2500 Maschinen - weit verbreitet war und mit der preußischen P 8 nicht zuletzt wegen des bauglichen Kessels eng verwandt ist.

Nach meinem Kenntnisstand sollen in Deutschland nur noch ca. drei Exemplare der Gattung G 10 vorhanden sein

Über die Homepage des Eisenbahnmuseums Heilbronn habe ich versucht, etwas über die 57 3597 herauszubekommen. Dort stößt man auf ein Foto, das die Lok im grundierten Zustand im Freien zeigt. Auch über Revisionsdaten.de erhält man zu diesem Fahrzeug keine Infos.

Wurde das Fahrzeug in diesem Zustand übernommen, oder sollte es in irgendeiner Form renoviert werden?


IMG_2897.JPG

Beim Bw Pankow waren übrigens laut Berliner Bahnbetriebswerke (München 2001) der beiden Autoren M. Reimer und D. Winkler im Januar 1931 elf 57er beheimatet, die u. a. in diesem speziellen Gebäude (siehe Foto) mit anderen Lokomotiven preußischer Bauarten gewendet, gewartet und angeheizt wurden…


Schöne Grüße,
Marc


my images013 - verknüpfung (4).jpg

"Der Bahnhof Zoo war eine Institution in West-Berlin. Groß, dunkel und schmuddelig hatte er eine düster-erhabene Aura."

Tanja Dückers: Mein altes West-Berlin






1-mal bearbeitet. Zuletzt am 21.06.20 12:25.
Nein, es gibt mindestens 5 Stück ex Rumänien und dann noch die beiden DR/DB Museums-G10 in Deutschland. 2 Stück ex Rumänien befinden sich Falkenberg/Elster und gehören Herrn Falz ... das wären die "nächstgelegenen"



2-mal bearbeitet. Zuletzt am 21.06.20 10:43.
Hallo,

dunkel ist mir auch noch eine Aufnahme einer grundierten G 10 im Außengelände des Dampflokmuseums in Hermeskeil eines Beitrages in Erinnerung, der zeitlich etwas zurückliegt. Für diesen Museumsstandort im Hunsrück finde ich diese Objekte schon interessant, weil tatsächlich Lokomotiven der Gattung G 10 einst mal beim Bw Hermeskeil beheimatet gewesen sind.

Etwas schade finde ich, dass sowohl in Heilbronn als auch in Hermeskeil die Lokomotiven vermutlich abgeschliffen oder gesandstrahlt wurden. Aufgrund dieser Renovierungsarbeiten gingen eben auch Geschichtsspuren an den aus Rumänien importierten Originalen unwiederbringlich verloren. Ich stelle mir dann oft die Frage, ob die Renovierung an den "Exponaten" wirklich unvermeidbar war?

Darüber hinaus ist auch die Aufstellung der Schienenfahrzeuge unter freiem Himmel aus meiner Sicht eben wegen auftretenden Korrosionen doch ziemlich kompromissbehaftet. Durch das ungeschützte Aufstellen besteht die Gefahr, dass Museumsfahrzeuge verrosten und immer wieder mit großem Aufwand ein zweites, ein drittes Mal etc. von den Betriebern aufgearbeitet werden "müssen".

Vor diesem Hintergrund betrachte ich auch die Existenz von historisch wertvollen, baulichen Anlagen des Schienenverkehrs kritisch, die schon seit vielen, vielen Jahren brach liegen und sich nicht als Ausstellungsort von historischen Schienenfahrzeuge - aus welchen Gründen auch immer - nutzen lassen.


Schöne Grüße,
Marc


my images013 - verknüpfung - Kopie.jpg

"Der Bahnhof Zoo war eine Institution in West-Berlin. Groß, dunkel und schmuddelig hatte er eine düster-erhabene Aura."

Tanja Dückers: Mein altes West-Berlin






1-mal bearbeitet. Zuletzt am 21.06.20 12:22.

Re: 57 3597 aus Heilbronn ist verkauft

geschrieben von: Dieter_Zoubek

Datum: 21.06.20 11:58

Auf [de.m.wikipedia.org] sind zehn erhaltene Exemplare gelistet, weitere sind in Rumänien, in Polen und Österreich erhalten.

Dieter Zoubek



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 21.06.20 12:02.
Hallo,

die G10 stand immer in der Rechteckhalle, die nicht zum öffentlich zugänglichen Museumsbereich des Süddeutschen Eisenbahnmuseums Heilbronn gehört. Beim SEH war es schon immer sehr merkwürdig, dass ein Teil der Fahrzeuge in der Rechteckhalle verstecken werden. Auch die Aktivitäten der in der Rechteckhalle tätigen Gruppen, Vereine oder Einzelpersonen bleiben weitgehendst geheim.
Auch die preußische T9.3 ging im Schrottzustand unaufgearbeitet zum Eisenbahnpark Niederrhein. Nun auch die G10.
Bisher scheint der Eisenbahnpark Niederrhein viele unrestaurierte Fahrzeuge zu sammeln und bisher findet man im Internet keine Informationen, was sich hier tut, außer dass die 50 1650 jetzt überlackiert wurde.

Weiß jemand, wohin die betriebsfähige preußische T9.1 hin verkauft wurde? Es war mal zu lesen, sie sei nach Hessen gegangen. Bei den in Hessen bekannten Eisenbahnvereinen wird die Lok aleerdings nirgends erwähnt.

Jens
Soweit ich mich erinnern kann, wurden einige P 8 und G 10, die aus Rumänien nach Deutschland kamen, schon in Rumänien gereinigt und bekamen dort den Rostschutzanstrich.
Die Loks in Hermeskeil und Falkenberg müssten aber noch in dem optischen Zustand sein, wie sie in Rumänien gekauft wurden.

Gruß
Hallo,

Infos zur Lok und allen anderen 57ern hier: [www.eisenbahn-museumsfahrzeuge.com]

Anzumerken wäre noch, das sie nur eine Phantasie "BR 57"- Nummer trägt, weil sie direkt von Henschel in die Türkei geliefert wurde.

Mfg TRO.

Eisenbahnbücher, Broschüren, Hefte und anderes zu verkaufen: [www.ebay-kleinanzeigen.de]

18.- 19. Juli 2020: Sonderzüge zum Beginn der Sommerferien: [www.weisseritztalbahn.com]

Die Such- und Angebotsliste für Eisenbahnfahrzeuge &-Teile des VDMT [www.vdmt.de]
Hallo,


zuerst einmal danke für den weiterführenden Link.


Die Geschichte mit der Phantasienummer finde ich etwas verwunderlich. Aufgrund dessen konnte ich wahrscheinlich unter Revisionsdaten.de auch nichts unter 57 3597 finden.

Nun stelle ich mir wiederum die Frage, welchen Sinn es macht, einer Lok eine Betriebsnummer zu geben, die sie nie trug?

Nach meinem Kenntnisstand geht es auch beim Genre Eisenbahnmuseum primär um das Zeigen von Geschichte, von historischen Zusammenhängen. Wenn dabei aber ein Objekt in einen Zustand zurückversetzt wird, was mir schon durchaus diskutabel erscheint, dem es darüber hinaus nie entsprach, finde ich das schon ziemlich unwissenschaftlich und auch etwas irreführend. Aufgrund dessen könnte man ja irrtümlicherweise meinen, bei dem Exponat handle es sich um eine Lok, die einst in Deutschland eingesetzt wurde.

Dabei finde ich die Provenienzen gerade von reimportierten Exponaten hoch interessant und besonders erinnerungswürdig.


Schöne Grüße,
Marc

"Der Bahnhof Zoo war eine Institution in West-Berlin. Groß, dunkel und schmuddelig hatte er eine düster-erhabene Aura."

Tanja Dückers: Mein altes West-Berlin


Re: Danke für die Info - ...

geschrieben von: Schwellenleger

Datum: 21.06.20 15:53

Hallo Reiner,

die G 10 wurde im Auftrag des privaten Käufers durch ein rumänisches Ausbesserungswerk in diesen Zustand gebracht. Die Lok kam bereits grundiert an.
(Quelle: persönliche Mitteilung des inzwischen verstorbenen Käufers. )

Herzliche Grüße
Uwe
Hallo Marc,

das kannst du eigentlich halten wie ein Dachdecker.

Mir ist die Lok 57 2770 in ihrer "Phantasieerscheinung" lieber, als wenn sie so geblieben wäre wie die anderen "57er" Wracks.

Während ich für letztere sogar mal einen Weg auf mich nehmen würde, wäre mir der Besuch eines Wracks nicht mal den Gedanken wert es aufzusuchen.

Von daher ist für mich dein Ansinnen Exponate in ihrer letzten Form zu unterhalten uninteressant. Dann lieber restauriert in einem "subjektiv" vorzeigbaren Zustand.

Aber da hat ja jeder einen anderen Geschmack. Für mich ist dies auch kein diskutabler Zustand, für andere evtl. aber schon.


Die Nummer muss ja auch nicht zwingend dazu führen, dass man meint, dass eine Lok in Deutschland gefahren ist - bei mir zumindest nicht.

Die Leute, die sich darüber Gedanken machen, kennen sich eigentlich in der Regel aus. Obwohl ich auch hier schon öfter feststellen mußte, das hier im Forum bei der Baureihenbezeichnung bei einigen Nachholbedarf herrscht. 😁

Die meisten Leute haben ja schon Probleme zu erkennen, das eine 052 keine Lok der Baureihe 52 ist oder die 042 nichts mit der Baureihe 42 zu tun hat. Was macht man sich den dann Gedanken, dass hier eine Nummer zum tragen kommt die sie "Nie" getragen hat.

Ich behaupte mal die Provenienzen in diesem Fall wären nicht weiter "zum Tragen" gekommen. Die Alternative bei den MALAXA Bauten wäre ja nun der Verwerter oder der weitere Verfall langfristig gewesen.

Wenn du zu den einzelnen Lokomotiven die Beschreibung durch gelesen hast, verstehst du ja auch warum man die Nummer jeweils gewählt hat.


Man könnte jetzt noch weitere Gedanken dazu hier niederschreiben, aber irgendwie hab ich jetzt keine Lust mehr weiterzuschreiben - wird mir sonst zu lang und ist mir auch nicht weiter wichtig (momentan). 🙂

Grüße
edit:

Beim Duschen fiel mir dies noch ein. Von welchem Gedanken geht man hier aus bzgl. des ursprünglichen Einsatzgebietes....? 😉



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 21.06.20 21:05.
Hallo Marc,

ich sehe das ähnlich wie 50 2428.

Deinen Ausführungen zufolge fehlt dir auch vielleicht ein wenig Hintergrundwissen:
Die vor Jahren in Rumänien zum Kauf stehenden Loks preußisch-deutscher Bauart (Gattungen pr. P8, pr. G10, pr T9.3) waren zu diesem Zeitpunkt ausnahmslos in einem recht schlechten rumänischen (Schrott-)Zustand, der für einen deutschen (bzw. österreichischen) Eisenbahnfreund nur bedingt von Interesse ist. Die 4 nach Deutschland verkauften P8 trugen alle für kurze Zeit noch preußische bzw. Reichsbahnnummern, da sie den zuletzt gebauten P8-Lieferungen entstammten. Die rumänische Staatsbahn hat diese Loks 1926 erworben, weil sie eben noch fast neu waren.
Daher ist es bei diesen Loks historisch sinnvoll sie in Deutschland mit entsprechenden Nummern im Reichsbahn bzw. preußischen Zustand zu versehen. Hinzu kommt, dass 2 der Loks betriebsfähig aufgearbeitet worden und eingesetzt worden sind. Die nach Österreich gelangte P8 war hingegen ein rumänischer Lizenzbau, wurde aber nach Kauf ebenfalls betriebsfähig aufgearbeitet und mit einer "Phantasienummer" versehen. Diese variiert sogar, je nach Zustand und Einsatz, zwischen 638.1301 (wenn sie im "österreichischen" Zustand eingesetzt wird) oder 38 1301 (Einsätze in Deutschland mit kleinen Windleitblechen im DB Outfit). Das macht Sinn!

Bei den G10 standen gab es wohl in Rumänien hingegegen kaum noch brauchbare Original G10 (die Einzige ist die an das Museum Dieringhausen verkaufte 1841). Die überwiegen um 1930 in Lizenz gebauten Maschinen wurden daher in Heilbronn, Nördlingen und Österreich ebenfalls mit Phantasienummern versehen und aufgearbeitet, zum Teil (Österreich) wieder betriebsfähig und mit alternativen Nummern ...
Die Falz-Lokomotiven (1 x Hermeskeil, 2 x Falkenberg) wurden wie die meisten Falz-Lokomotiven weitgehend in ihrem Schrott-Zustand belassen. Das hat in diesem Fall aber wohl weniger damit zu tun, dass man die Lokomotiven unbedingt in diesem "Zustand" präsentieren oder erhalten möchte, sondern weil schier die Möglichkeiten fehlen diese schiere Masse an Schrottlokomotiven (in Hermeskeil bzw. Falkenberg) aufzuarbeiten bzw. zu komplettieren. Das geht hier nur bei Einzelstücken ...

Auch die früheren Einsatz-BW (ob Pankow, Hermeskeil oder sonstwo) spielen für die Erhaltung schlichtweg keine Rolle. Wichtig ist, dass diese Fahrzeuge erhalten werden.

Ich halte es für gut möglich, dass die Fahrzeuge (auch die zuvor zitierten Speisewagen) bei der Stiftung Eisenbahnpark Niederrhein mittel- bis langfristig eine gute Perspektive haben werden.
Es ist nicht geplant, dass die Sammlung dauerhaft als Outdoor-Schrottplatz präsentiert werden soll, die historische Fahrzeuge sollen 1. erhalten 2. aufgearbeitet und 3.angemesse präsentiert werden.

Gruß

Micha

Re: 57 3597 aus Heilbronn ist verkauft

geschrieben von: Kohlenheini

Datum: 22.06.20 11:51

Hallo Forengemeinde,

Ich stelle meine Frage aus der Überschrift meines Threads von letztens hier nochmal in den Raum.

Quo vadis, SEH Heilbronn?

Im Zuge des Verkaufs der G10
(57 3597 ) aus dem SEH zum Einen,
als auch in einem FB Thread mit dem Inhalt, daß letztens auch die repar.
23 058 in Heilbronn eingetroffen ist, sind mir dieser Tage Merkwürdigkeiten aufgefallen.
Beide Ereignisse fanden, allem Anschein nach, unter der Ägide der UEF statt. So wie das auch auf der FB Seite der UEF dokumentiert ist.
Auch im Beitext des Fotos wird davon gesprochen, daß 23 058 nun wieder...
"bei uns in Heilbronn"... eingetroffen sei.
"Bei uns in Heilbronn"... heißt was?
Auch daß die G10 jemals im Triebfahrzeugbestand der UEF geführt und erwähnt wurde wäre mir auch neu.
Daß das SEH, wo andernorts längst schon wieder der Schornstein raucht, immer noch geschlossen ist sollte hier nur eine Randbemerkung sein...

Aber wie ja schon erwähnt. Die aktuellsten Nachrichten aus dem SEH stehen auf der
FB Seite der UEF.

Find ich jedenfalls sehr merkwürdig...
Ihr nicht auch?

Grüße vom Kohlenheini
In Hermeskeil scheinen auch 2 ex CFR-G10 zu stehen; also sind es mindestens 6 ex CFR-G10 in Deutschland.

57 5212 O & K 1922 CFR ex CFR 50.212
57 5855 Resita 1928 CFR ex CFR 50.855

Re: 57 3597 aus Heilbronn ist verkauft

geschrieben von: Michael Staiger

Datum: 22.06.20 17:23

Hallo Heine,

wärest du mal in Heilbronn gewesen, hätte man Dir vielleicht ein paar Zusammenhänge erklärt.
Leider sind dort ein paar DSO-, FB-Geschädigte die solche "Vermuter" und "Untersteller" wie Dich auch noch ernst nehmen und deshalb keine Zuschauer mehr auf ihrem Gelände wollen.

@ Marc:

https://s12.directupload.net/images/200622/sioyxb75.jpg
Heilbronn 2014
Die rumänische "57" war nie in einem sinvollen äusserlichen Zustand, ausser man möchte die gewöhnungsbedürftigen "Kesselprüfflicken anschaulich machen.

Gruß
Michael

Re: 57 3597 aus Heilbronn ist verkauft

geschrieben von: BennyThaleHarz

Datum: 22.06.20 17:56

Michael Staiger schrieb:
Hallo Heine,

wärest du mal in Heilbronn gewesen, hätte man Dir vielleicht ein paar Zusammenhänge erklärt.
Leider sind dort ein paar DSO-, FB-Geschädigte die solche "Vermuter" und "Untersteller" wie Dich auch noch ernst nehmen und deshalb keine Zuschauer mehr auf ihrem Gelände wollen.

Gruß
Michael
Hallo Michael,

was soll denn dieses patzige Verhalten neuerdings? Wo liegt denn das Problem, sich als Verantwortlicher zu Wort zu melden und Stellung zu beziehen? Wenn man keine vernünftige Öffentlichkeitsarbeit betreibt, dann braucht man sich auch nicht wundern das so welche Mutmaßungen an den Tag gelegt werden.

Und das einige Fahrzeuge Heilbronn verlassen werden, ist ja inzwischen auch kein Geheimnis mehr. Ist ja nicht so das es nur DSO gibt ...

Gruß Benny

Angenietete Abdeckungen am Kessel – Viele Fragen…

geschrieben von: EP 5

Datum: 23.06.20 07:17

Hallo Michael,


zuerst einmal vielen Dank für das Zeigen des interessanten Bildes mit den gleich mehrere Fragen aufwerfenden und zur Objektgeschichte gehörenden Abdeckungen an der G 10, die ich auf dem Foto zuerst als Flicken deutete.

Ich persönlich habe noch nie solche angenieteten Abdeckungen zur Wartung (?) gesehen, obwohl ich mir schon öfters Museumslokomotiven angeschaut habe.

Mir jedenfalls kommen diese Bauelemente, die vermutlich ihren Zweck erfüllt haben, recht spezifisch aber optisch auch ein wenig gewöhnungsbedürftig vor, was aus meiner Sicht aber keineswegs dazu führen sollte, diese zur spannenden Objektgeschichte zählenden Teile einfach zu entfernen. Sonst bewegen wir uns im Ausstellungswesen in Richtung seichter Oberflächlichkeit, in der nur noch perfekt erscheinende Schienenfahrzeuge mit dezenter Patina den Weg ins Museum finden. Meines Erachtens sollen Museen Geschichte wiederspiegeln beziehungsweise bewahren und nicht Geschichte überzeichnen oder schönschreiben.

Weitere Fragen: Warum wurde in Rumänien der Kessel mit diesen speziellen Platten überhaupt ausgestattet? In welchem Bahnbetriebs- oder Ausbesserungswerk fanden diese Arbeitenh statt? Wie viele Jahre ist die Lok mit diesen Elementen gefahren?

Gerade solche Details, die solche Fragen anregen, machen ein Exponat meiner Ansicht nach besonders interessant.


Schöne Grüße,
Marc


IMG_6386 - Kopie.JPG

"Der Bahnhof Zoo war eine Institution in West-Berlin. Groß, dunkel und schmuddelig hatte er eine düster-erhabene Aura."

Tanja Dückers: Mein altes West-Berlin






1-mal bearbeitet. Zuletzt am 23.06.20 09:36.

Re: 57 3597 aus Heilbronn ist verkauft

geschrieben von: Michael Staiger

Datum: 23.06.20 10:46

BennyThaleHarz schrieb:
...
Wo liegt denn das Problem, sich als Verantwortlicher zu Wort zu melden und Stellung zu beziehen? Wenn man keine vernünftige Öffentlichkeitsarbeit betreibt, dann braucht man sich auch nicht wundern das so welche Mutmaßungen an den Tag gelegt werden.

Und das einige Fahrzeuge Heilbronn verlassen werden, ist ja inzwischen auch kein Geheimnis mehr. Ist ja nicht so das es nur DSO gibt ...

Gruß Benny
Hallo Benny,

genau diese Anspruchshaltung ist doch das Thema. In den Vereinen - nicht nur in Heilbronn - arbeiten die Aktiven an ihren Fahrzeugen und tun das so, wie sie es wollen. Kein Unbeteiligter hat da irgend einen Anspruch auf Mitsprache oder das Ergebnis!
Es kann also doch nur eine freundliche Nachfrage Unbeteiligter nach Sinn und Zweck der Vorgehensweise geben aber keinesfalls die Forderung von Informationen oder gar "Stellungnahme" welcher Art auch. Und wenn es keine Infos gibt dann zeigen solche Mutmaßungen über Merkwürdigkeiten mehr vom "Mutmaßer" als von den "Angemaulten"

Gruß
Michael
Hallo Marc,

diese ungewöhnlichen Flicken stammen von Kesseluntersuchungen. In Rumänien wurden (werden?) bei den Kesselprüfungen Materialproben entnommen um die Stahleigenschaften nachzuprüfen. Diese "Entnahmestellen" wurden dann mit solchen Nietflicken wieder verschlossen.

Gruß
Michael

Re: 57 3597 aus Heilbronn ist verkauft

geschrieben von: 01.5

Datum: 23.06.20 11:50

Hallo Michael,

das Problem an der Sache ist das die meisten Vereine, und ich denke da gehört das SEH dazu, auf Spenden angewiesen sind.
Ich persönlich sehe es so das wenn ich regelmäßig Geld für ein Projekt spende auch entsprechende Informationen erwarten kann und darf.
Ich denke nicht das irgend jemand dem SEH etwas unterstellen will aber Spekulationen kann man mit entsprechender Öffentlichkeitsarbeit entkräften.

Nur meine Meinung.

Gruß Michael

Re: 57 3597 aus Heilbronn ist verkauft

geschrieben von: Michael Staiger

Datum: 23.06.20 13:15

Hallo Michael,

als - erreichbarer - Spender fände ich das auch so, nur gehe ich davon aus daß Spender eine Info, zumindest aber eine Spendenbescheinigung bekommen.

Gruß
Michael
Michael Staiger schrieb:
diese … Flicken stammen von Kesseluntersuchungen.
In Rumänien wurden (werden?) bei den Kesselprüfungen Materialproben entnommen, um die Stahleigenschaften nachzuprüfen.
Die Entnahmestellen wurden mit solchen Nietflicken wieder verschlossen.
Hallo Michael,

dazu eine reine Verständnisfrage, weil Du so explizit »in Rumänien« schreibst.

Die Frage lautet (weil das halt mein aktueller Wissensstand ist und auf Seite 11 des DLW-pdf [www.ndt.net] aber auch nichts anderes ausgeführt wird): in Deutschland (heute) nicht (mehr)?



Neugierig, wie immer

Walter



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 23.06.20 14:32.

Nicht unbedingt

geschrieben von: Peter

Datum: 23.06.20 14:29

Hallo!

Michael Staiger schrieb:
(...) nur gehe ich davon aus daß Spender eine Info, zumindest aber eine Spendenbescheinigung bekommen.
Das muss nicht so sein, denn fuer Betraege unter 200,00 Euro reicht dem Finanzamt die Ueberweisung aus (Ueberweisungsbeleg oder Kontoauszug) - man will ja gerade Verwaltungsaufwand reduzieren und nicht die Haelfte der Spende fuer Buchhaltungskosten draufgehen lassen.
Nur bedeutet das oft, dass dem Verein die Namen und Adressen der Spender nicht vorliegen - und angeschrieben wird eben oft auch nicht, weil das eben viel Arbeit (und Kosten) erzeugt.

Insofern ist eine gepflegte Internet-Seite, auf der sich alle Interessierten (gleich ob Spender oder potentielle Spender) regelmaessig informieren koennen (und die ja auch von einem weniger aktiven oder gar auswaertigen Mitglied gepflegt werden kann) sinnvoll. Bei uns im Verein wird PR-Arbeit erfolgreich z. T. durch Rentner, z. T. durch Mitglieder mit Wohnsitz hunderte von Kilometern entfernt, betrieben. Es ist nicht immer so, dass die Zeit fuer PR dann automatisch in der Werkstatt fehlt... ;-)

Denn es gilt die alte Kaufmanns-Weisheit: "Wer nicht wirbt, der stirbt!"

Du musst das doch aus Eurem Verein wissen: Ihr habt schliesslich informiert - und sei es durch Eure regelmaessigen Veranstaltungen ("Hocketse"). ;-)

Gruss

Peter

Ich will gar nicht, dass mich jeder mag - im Gegenteil: Die Sympathie oder Zuneigung gewisser Menschen waere mir hochgradig peinlich.
(Merke: Fuer manche Menschen gehe ich bis ans Ende der Welt, fuer manche nicht mal bis zur Tuer)

Wenn Sie Rechtschreibfehler finden, so beachten Sie bitte, dass diese beabsichtigt sind: Es gibt immer Menschen, die nach Fehlern suchen - und ich versuche, allen Lesern etwas zu bieten. Seit einiger Zeit biete ich sogar (gegen einen kleinen Obolus) auch Patenschaften fuer meine Fehler an.
Hallo Walter, auf den Folien ab Seite 11 geht es ausschließlich um Schweißnahtprüfungen. Das trifft natürlich auch zu, wenn Flicken eingesetzt werden müssen. Zum Heraustrennen von Blechen zum Zwecke einer Materialprüfung ist auf keiner dieser Folien etwas ausgesagt.
Nach meinem Wissen ist dieses Heraustrennen von Materialproben eine Osteuropäische Gepflogenheit, z.B. in Rumänien.

Gruß Josef
Hallo Walter,

kenne diese Nietflicken nur von Rumänischen Kesseln und bekam die Erklärung, warum das so ist, vom Besitzer einer solchen Lok.
Ob man heutzutage eine Materialprobe entnehmen muß oder nicht, entscheidet der Kesselsachverständige.

Gruß
Michael
Hallo Josef,

in der Tat; Du hast recht! Beim oberen Bild zu »Schweißnahtprüfung im Kesselbau« wird ja ganz deutlich geschrieben (Zitat):
  • Der Kesselprüfer legt Bereiche fest, in denen das Material erneuert werden muss.
  • Das geschieht durch das Heraustrennen von Flicken und Einschweißen von neuen Blechen.
  • Die so entstandenen Schweißnähte müssen einer zerstörungsfreien Prüfung unterzogen werden.


  • Ich kann mich da allerdings (etwas dunkel; ist bestimmt ≈ 25 Jahre her!) an einen Film über das Raw Meiningen erinnern, in dem es u.a. um die Prüfung eines älteren Kessels ging und dem, wegen seines Alters, ein Probeblech entnommen wurde, oder entnommen werden musste. Und aus diesem Stück wurden dann eben die Teile für einen Kerbschlagbiegeversuch [de.wikipedia.org] angefertigt, weswegen ich die Entnahme einer Kesselblechprobe erst mal als gar nicht so ungewöhnlich empfunden habe – deshalb meine Verständnisfrage.




    Gruß

    Walter



    1-mal bearbeitet. Zuletzt am 23.06.20 19:04.
    Hallo Walter, diese Kerbschlagbiegeversuche werden in Meinigen den Kunden weiterhin angeboten. Wenn sich jemand dafür ein Loch in seinen Kessel brennen lässt ist das seine Entscheidung. Was jedenfalls dieser Versuch konkret über die Eigenschaften eines Bleches bezüglich des Kesselbetriebs aussagt, konnte mir bisher keiner erklären. Deshalb stehe ich diesem Vorgehen jedenfalls skeptisch gegenüber.

    Gruß Josef
    Ich meine mich auch daran zu erinnern, dass man die Schweißbarkeit abgeleitet hat. Kann das sein?

    Beide Varianten interessant, besonders im Vergleich!

    geschrieben von: EP 5

    Datum: 25.06.20 15:41

    Hallo Micha,

    ich möchte noch einmal gerne auf den einen oder anderen Aspekt, der von Dir in Bezug der aus Rumänien importierten Lokomotiven eingehen.

    Das Bewertungsmuster vieler Eisenbahnfreunde, verschlissene Schienenfahrzeuge mit Roststellen und Ölflecken nur als wertlosen Schrott zu betrachten, führt unweigerlich dazu, dass die Geschichte - in Form von Spuren jeglicher Art - jener Objekte durch eingeleitete Renovierungen unwiederbringlich verloren gehen wie zum Beispiel die von Michael S. gezeigten, aus meiner Sicht sehr bemerkenswerten in Rumänien angenieteten Stahlplatten für frühere Untersuchungszwecke.

    Mit dem Anspruch „für eine schönere Optik“ wird man allenfalls auf handwerklich-technischer Ebene Anerkennung ernten, einer wissenschaftlich-forschenden, die sich tiefergehend mit der Geschichte des Exponates auseinandersetzt und damit neue Erkenntnisse zu Tage fördert, wird man damit aber kaum gerecht. Dabei spielt die Forschungsarbeit in den namhaften Museen (etwa Deutsches-Technikmuseum-Berlin, Museums für Naturkunde) eine ganz zentrale Rolle.

    Dennoch fände ich persönlich die Nördlinger „Phantasielok“ 57 3525 neben eines nicht renovierten, aus Rumänien importierten Exemplars der Gattung G 10 aus der Sammlung Falz als Vergleichsobjekt – natürlich in einem preußischen Rundlokschuppen…;-) - sehr interessant!


    Schöne Grüße,
    Marc


    my images013 - verknüpfung - Kopie.jpg

    "Der Bahnhof Zoo war eine Institution in West-Berlin. Groß, dunkel und schmuddelig hatte er eine düster-erhabene Aura."

    Tanja Dückers: Mein altes West-Berlin


    Hallo Christian,


    mich haben die beiden von Dir genannten, aus Rumänien importierten und in Hermeskeil aufgestellten Lokomotiven auch schon öfters beschäftigt.

    Ich muss dem Betreiber des Dampflokmuseums grundsätzlich zugutehalten, dass er die Fahrzeuge wahrscheinlich vor dem Verschrotten gerettet hat, sie versucht im Rahmen seiner Möglichkeiten vor dem Verfall zu schützen, und sie darüber hinaus sogar der Öffentlichkeit zur Besichtigung freigibt.

    Dennoch finde ich es etwas schade, dass die beiden „Preußinnen“ nur unter recht suboptimalen Bedingungen gezeigt werden können und damit von den eigentlich sehr interessanten Objekten nicht besonders viel rüberkommt, ausgenommen – bei mir zumindest - Assoziationen von Vergänglichkeit, Stillstand und toter Technik.

    Ob die in Hermeskeil zu sehenden Lokomotiven die Besucherinnen und Besucher dazu animieren, sich eingehend mit den Objekten und ihren Provenienzen zu beschäftigen?

    Andererseits sind schon viele mit einer relativ hohen Quantität an ausgestellten Museumsloks zufrieden, die nach ihrem Ansinnen aber möglichst dezent patiniert sein sollten...;-)


    Schöne Grüße,
    Marc


    my images013 - verknüpfung (4).jpg

    "Der Bahnhof Zoo war eine Institution in West-Berlin. Groß, dunkel und schmuddelig hatte er eine düster-erhabene Aura."

    Tanja Dückers: Mein altes West-Berlin


    Re: 57 3597 aus Heilbronn ist verkauft

    geschrieben von: Käfermicha

    Datum: 26.06.20 12:44

    Michael Staiger schrieb:

    Hallo Benny,

    genau diese Anspruchshaltung ist doch das Thema. In den Vereinen - nicht nur in Heilbronn - arbeiten die Aktiven an ihren Fahrzeugen und tun das so, wie sie es wollen. Kein Unbeteiligter hat da irgend einen Anspruch auf Mitsprache oder das Ergebnis!
    Es kann also doch nur eine freundliche Nachfrage Unbeteiligter nach Sinn und Zweck der Vorgehensweise geben aber keinesfalls die Forderung von Informationen oder gar "Stellungnahme" welcher Art auch. Und wenn es keine Infos gibt dann zeigen solche Mutmaßungen über Merkwürdigkeiten mehr vom "Mutmaßer" als von den "Angemaulten"

    Gruß
    Michael
    Hallo Michael,

    genau diese Einstellung ist es, die wohlgesonnene Spender, kaufmännisch begabte Eisenbahnfreunde, Mieter von Dampfzügen, Vermarkter und vor allem den Nachwuchs vergrault. Grummelige alte Menschen die nichts sagen und gerne alleine herumfrickeln. Etwas überspitzt gesagt.

    Mit professioneller Öffentlichkeitsarbeit hat so etwas nichts zu tun, und genau die benötigen Vereine die an einem Vereinsvermögen arbeiten, das gerne in die Millionen geht.

    Natürlich kann die "Arbeitsebene" hantieren wie sie will. Aber freundliche Öffentlichkeitsarbeit hat noch keinem Verein geschadet.
    Hallo Marc,

    sollte Dein "Projekt" Pankow mal konkrete Formen annehmen, würde ich nicht über Herrn Falz reden sondern mal mit ihm (es zumindest mal probieren), wenn es um ein Exponat ginge.

    Ich baue hier später noch mal Fotos von den beiden Falkenbergerinnen aus 2019 ein.

    also jetzt; Fotos vom 19.06.19:


    Grüße
    DSC_7500.JPG

    Hier noch mal ein Ausschnitt:
    DSC_7501.JPG

    Hier das Führerhaus von der 2. G10:
    DSC_7502.JPG

    und schließlich:
    DSC_7585.JPG

    Merkwürdigerweise sind die beiden G 10 derzeit auf der homepage der Sammlung Falkenberg nicht ausgewiesen:

    Loksammlung Falkenberg

    Die letztgezeigte G10 ist wohl die hier:

    50.370



    3-mal bearbeitet. Zuletzt am 29.06.20 21:23.

    Re: 57 3597 aus Heilbronn ist verkauft

    geschrieben von: Michael Staiger

    Datum: 26.06.20 19:55

    Hallo Benny,

    wollte Dir nur erklären daß die "alten Männer" dort in der alten Wagenhalle unter sich bleiben wollen und man das aktzeptieren sollte.
    Da die 97 501 wieder zuhause ist darfst gerne mal bei ihr vorbeikommen, gib mir einfach Bescheid.

    Gruß
    Michael

    Loksammlung Falkenberg - interessanter roter Wagen???

    geschrieben von: Peter66

    Datum: 26.06.20 20:33

    Servus Christian,

    danke für Deinen Beitrag aus Falkenberg.

    Hinter den Dampfloks stehen ein paar alte rote Wagen ... einer davon sieht nach einem Eilzugwagen C4i-36 aus, bzw. nach einem daraus umgebauten Gesellschaftswagen. Auf der Homepage von Falz steht nur was von einem "Aufenthaltswagen".

    Hast Du ein Foto von dem Vorkriegswagen, oder zumindestens die Daten ... das wäre interessant, und schon mal im Voraus dankeschön.

    Viele Grüße in die Runde, Peter
    Hallo Peter, ja habe ich; das war ein Bauzugwagen Gruppe 36 ex DB; die Nummer konnte ich soweit ich mich erinnern kann nicht erkennen. Die Bilder sind auf ner externern Festplatte, ich lege das gerne nach; es gibt dort auch einen sehr interessanten Hilfszugwagen o.ä. ex Rbd Cottbus, Wagen wahrscheinlich italienischen Ursprungs; kann ich dann auch einstellen, ggf. ins Wagenforum mit Verlinkung hier.

    Grüße

    Nachschlag vom 29.06.20, link wegen der Wägen ins Wagenforum:

    Dienstwagen + Schlafwagen in Falkenberg 19-06-19



    2-mal bearbeitet. Zuletzt am 29.06.20 12:06.
    MS Baden schrieb:
    Weiß jemand, wohin die betriebsfähige preußische T9.1 hin verkauft wurde? Es war mal zu lesen, sie sei nach Hessen gegangen. Bei den in Hessen bekannten Eisenbahnvereinen wird die Lok aleerdings nirgends erwähnt.

    Jens
    Meinst du diese: [www.facebook.com]

    Steht wohl noch in Heilbronn?!
    Dampflokfan87 schrieb:
    MS Baden schrieb:
    Weiß jemand, wohin die betriebsfähige preußische T9.1 hin verkauft wurde? Es war mal zu lesen, sie sei nach Hessen gegangen. Bei den in Hessen bekannten Eisenbahnvereinen wird die Lok aleerdings nirgends erwähnt.

    Jens
    Meinst du diese: [www.facebook.com]

    Steht wohl noch in Heilbronn?!
    Es steht auch nirgend was dazu geschrieben, dass die Lok verkauft wurde. Bei FB schreibt der HDS lediglich, die Fahrzeughalterschaft der 90er übernommen zu haben.



    1-mal bearbeitet. Zuletzt am 29.06.20 12:53.
    Dampflokfan87 schrieb:
    MS Baden schrieb:
    Weiß jemand, wohin die betriebsfähige preußische T9.1 hin verkauft wurde? Es war mal zu lesen, sie sei nach Hessen gegangen. Bei den in Hessen bekannten Eisenbahnvereinen wird die Lok aleerdings nirgends erwähnt.

    Jens
    Meinst du diese: [www.facebook.com]

    Steht wohl noch in Heilbronn?!
    Ja im Moment steht sie da, mit bis auf die Kuppelstange demontierter Steuerung auf der Lf Seite, im Schuppen.
    Und auch sonst ist mein Eindruck, daß da momentan an der Leonhardtstrasse in Heilbronn scheinbar recht viel in Bewegung ist.

    Re: 57 3297 – Fragen zum SEH

    geschrieben von: Bahnwärter D.

    Datum: 29.06.20 20:59

    Hallo Jens und alle anderen am SEH Interessierten,

    hier erfährt man mehr über die ex VBV-T9.1: Vermietung der T9.1 (nach unten scrollen). Ansonsten ist der große Ausverkauf des SEH anscheinend ziemlich geheim. Selbst ehemalige Lokeigentümer durften zwar ihre Unterlagen zur Verfügung stellen, erfuhren aber bis heute nicht offiziell, wo ihre ehemaligen Maschinen verblieben sind.

    Da man viele hauptsächlich nur als Museumsstücke geeignete Fahrzeuge abgibt, ist zu vermuten, dass Heilbronn zukünftig weniger Museum sein wird, sondern neuer Standort der UEF HDS Technik GmbH, der UEF Eisenbahnverkehrsgesellschaft mbH, die als Eisenbahninfrastrukturunternehmen bereits die Infrastruktur des SEH betreibt und die als EVU nach eigenen Angaben ca. 70 Lokomotiven, Trieb- und Beiwagen und ca. 180 Reisezugwagen betreibt. Daneben hatten sich ja im SEH schon immer auch andere private Lokeigentümer eingemietet. Die große Rechteckhalle gilt ja schon länger als "Privat" und nicht mehr zum Museum gehörend. Das wäre auch naheliegend, da der UEF-Standort Stuttgart durch S21 wegfallen wird und man auch für Ettlingen schon lange eine alternative Bleibe sucht. Daneben verdient die SEH-Verwaltungs GmbH als Grundstückeigentümerin ihr Geld mit Vermietung von Flächen des SEH, wobei zu den Mietern u.a.auch das Süddeutsche Eisenbahnmusem e.V. gehört.

    Wie sich aber die Eigentumsverhältnisse des SEH an Grundstücken und Fahrzeugen nach dem Tod des Museumsgründers und Hauptsponsors entwickelt haben, ist unklar und könnte vielleicht im Handelsregister der SEH-Verwaltungs GmbH nachgesehen werden. Anscheinend aber insgesamt eine ähnliche Enwicklung wie im Bw Crailsheim, wo man sich auch mehr um kommerzielle Fahrzeugaufarbeitung und Instandhaltung als auf museale Ziele und Öffentlichkeitsarbeit konzentriert. Warten wirs also ab, ob das SEH nach einer Coronapause noch einmal mit veringertem Bestand und beschränkt auf Teile des Ringlokschuppens wieder aus der Viruspause erwacht und an die Öffentlichkeit tritt, oder ob der ganze Museumskonstrukt an einem internen Virus aus Eitelkeiten und intrigen, Kommerz, städtebaulichen Zwängen und Anwohnerbeschwerden zugrunde geht....

    Im übrigen braucht Ihr jetzt gar nicht wieder einen Sturm der Entrüstung über hier in einem Forum veröffentliche Vermutungen und Gerüchte loszutreten. Wenn ein im öffentlichen Interesse liegendes, nicht gerade kleines Museum, welches jahrelang um Spenden und ehrenamtliche Unterstützung geworben hat, so eine katastrophale, bzw. in einem Stadium einer offensichtlichen teilweisen Auflösung, gar keine Öffentlichkeitsarbeit mehr betreibt, darf es nicht verwundern, dass sich an dem urspünglichen Objekt interessierte und engagierte Eisenbahnfreunde ihre eigenen Gedanken machen!

    Nachdenkliche Grüße eines ehemaligen Heilbronn-Fans

    Bahnwärter D.


    Re: Sommerschlussverkauf im SEH

    geschrieben von: Kohlenheini

    Datum: 02.07.20 20:37

    Und wieder hat ein weiteres Exponat Heilbronn verlassen.
    Die Hammer Eisenbahnfreunde haben die ozeanblau/beige 221 120 dieser Tage mit ihrer V200 033 abgeholt.
    Ziel unbekannt.
    Der neue Besitzer will die Lok optisch wieder aufarbeiten.