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 15 - Museumsbahn-Forum 

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Moderatoren: Klaus Habermann - JensMerte - TCB
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Dampflokfan87 schrieb:
MS Baden schrieb:
Weiß jemand, wohin die betriebsfähige preußische T9.1 hin verkauft wurde? Es war mal zu lesen, sie sei nach Hessen gegangen. Bei den in Hessen bekannten Eisenbahnvereinen wird die Lok aleerdings nirgends erwähnt.

Jens
Meinst du diese: [www.facebook.com]

Steht wohl noch in Heilbronn?!
Ja im Moment steht sie da, mit bis auf die Kuppelstange demontierter Steuerung auf der Lf Seite, im Schuppen.
Und auch sonst ist mein Eindruck, daß da momentan an der Leonhardtstrasse in Heilbronn scheinbar recht viel in Bewegung ist.

Re: 57 3297 – Fragen zum SEH

geschrieben von: Bahnwärter D.

Datum: 29.06.20 20:59

Hallo Jens und alle anderen am SEH Interessierten,

hier erfährt man mehr über die ex VBV-T9.1: Vermietung der T9.1 (nach unten scrollen). Ansonsten ist der große Ausverkauf des SEH anscheinend ziemlich geheim. Selbst ehemalige Lokeigentümer durften zwar ihre Unterlagen zur Verfügung stellen, erfuhren aber bis heute nicht offiziell, wo ihre ehemaligen Maschinen verblieben sind.

Da man viele hauptsächlich nur als Museumsstücke geeignete Fahrzeuge abgibt, ist zu vermuten, dass Heilbronn zukünftig weniger Museum sein wird, sondern neuer Standort der UEF HDS Technik GmbH, der UEF Eisenbahnverkehrsgesellschaft mbH, die als Eisenbahninfrastrukturunternehmen bereits die Infrastruktur des SEH betreibt und die als EVU nach eigenen Angaben ca. 70 Lokomotiven, Trieb- und Beiwagen und ca. 180 Reisezugwagen betreibt. Daneben hatten sich ja im SEH schon immer auch andere private Lokeigentümer eingemietet. Die große Rechteckhalle gilt ja schon länger als "Privat" und nicht mehr zum Museum gehörend. Das wäre auch naheliegend, da der UEF-Standort Stuttgart durch S21 wegfallen wird und man auch für Ettlingen schon lange eine alternative Bleibe sucht. Daneben verdient die SEH-Verwaltungs GmbH als Grundstückeigentümerin ihr Geld mit Vermietung von Flächen des SEH, wobei zu den Mietern u.a.auch das Süddeutsche Eisenbahnmusem e.V. gehört.

Wie sich aber die Eigentumsverhältnisse des SEH an Grundstücken und Fahrzeugen nach dem Tod des Museumsgründers und Hauptsponsors entwickelt haben, ist unklar und könnte vielleicht im Handelsregister der SEH-Verwaltungs GmbH nachgesehen werden. Anscheinend aber insgesamt eine ähnliche Enwicklung wie im Bw Crailsheim, wo man sich auch mehr um kommerzielle Fahrzeugaufarbeitung und Instandhaltung als auf museale Ziele und Öffentlichkeitsarbeit konzentriert. Warten wirs also ab, ob das SEH nach einer Coronapause noch einmal mit veringertem Bestand und beschränkt auf Teile des Ringlokschuppens wieder aus der Viruspause erwacht und an die Öffentlichkeit tritt, oder ob der ganze Museumskonstrukt an einem internen Virus aus Eitelkeiten und intrigen, Kommerz, städtebaulichen Zwängen und Anwohnerbeschwerden zugrunde geht....

Im übrigen braucht Ihr jetzt gar nicht wieder einen Sturm der Entrüstung über hier in einem Forum veröffentliche Vermutungen und Gerüchte loszutreten. Wenn ein im öffentlichen Interesse liegendes, nicht gerade kleines Museum, welches jahrelang um Spenden und ehrenamtliche Unterstützung geworben hat, so eine katastrophale, bzw. in einem Stadium einer offensichtlichen teilweisen Auflösung, gar keine Öffentlichkeitsarbeit mehr betreibt, darf es nicht verwundern, dass sich an dem urspünglichen Objekt interessierte und engagierte Eisenbahnfreunde ihre eigenen Gedanken machen!

Nachdenkliche Grüße eines ehemaligen Heilbronn-Fans

Bahnwärter D.


Re: Sommerschlussverkauf im SEH

geschrieben von: Kohlenheini

Datum: 02.07.20 20:37

Und wieder hat ein weiteres Exponat Heilbronn verlassen.
Die Hammer Eisenbahnfreunde haben die ozeanblau/beige 221 120 dieser Tage mit ihrer V200 033 abgeholt.
Ziel unbekannt.
Der neue Besitzer will die Lok optisch wieder aufarbeiten.
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