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Moderatoren: Klaus Habermann - JensMerte - TCB
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Re: Pankow-Heinersdorf II – Favoriten!

geschrieben von: PKP-modelarz

Datum: 14.06.20 22:07

Hallo Marc,
diesen und den vorherigen Faden zu diesem Thema habe ich mit doch mit einer gewissen Belustigung gelesen. Das Interesse scheint auch recht überschaubar zu sein... Eher die Einsicht zum derzeitigen Stand der Dinge...
Schön, daß Du Dich für die Rotunde in Pankow und deren Erhalt interessierst. In der Tat sieht es für die noch vorhandenen Rotunden nicht wirklich gut aus. In Rummelsburg ist das Dach abgedeckt- und auch Pankow ist von einem guten Zustand weit entfernt.
Wenn ich es richtig verstanden habe, ist das Areal verkauft und es gibt auch ein Nutzungskonzept. Natürlich nicht als Museum für irgendwas.
Da es in Berlin bereits zwei dieser Schuppen gibt - ist Pankow weder für Deutschland noch für Berlin ein Alleinstellungsmerkmal.
Wenn ich es weiterhin richtig verstanden habe, bist nicht Du der Eigentümer oder Nutzer.
Du möchtest das Rundhaus erhalten? Da gibt es einige Möglichkeiten. Kaufe es dem Investor für einen guten Preis ab. Ach Du hast nicht genug Kleingeld- das ist aber schlecht... Dann musst Du Dir ein paar Leute und Sponsoren suchen. Dazu solltest Du aber schon in Vorleistung gehen- und wenigstens ein vernünftiges und tragbares Konzept vorweisen...
Wenn ich es weiterhin richtig verstanden habe, steht der Schuppen unter Denkmalschutz. Dann weißt Du doch wie Du mit wem Du sprechen musst, um die von Dir gewünschte Nutzung zu erreichen. Aber auch hier wird nach einem Konzept gefragt werden...
Du wünschst Dir eine Nutzung als Eisenbahnmuseum. Ich sehe hier nur die Chance für ein Museum mit dem Konzept und vor Allem der Qualität von Mulhouse oder York.
Schön. Hast Du die dafür entsprechenden Exponate?
Nein? Das ist doof. Aber Du hast bestimmt eine Idee, wo Du die Exponate bekommen kannst? Auch nicht. Schlecht...
Du hast aber eine Horde Leute hinter Dir, die die erste Bausicherung und auch die Reinigung der Anlage vornehmen können.
Entschuldige bitte, daß ich hier so persönlich werde- aber genau die Fragen hätte ich Dir auch gestellt, wenn Du vor mir stehen würdest.

Vielleicht solltest Du Deine Erwartungen herunterfahren, und mit der Minimalvariante (dem reinen Erhalt) zufrieden sein. Aber dazu musst Du Dich auch mit dem Investor zusammen setzen. Aber auch der will irgendwelche Konzepte sehen wollen.

In meinen Augen ist Deine Idee von vornherein zum Scheitern verurteilt. Mit- man müsste, könnte- lässt sich ein solches Projekt nicht stemmen. Dazu sind mir zu viele, viel kleinere Projekte bekannt, die mangels Geld und Manpower aufgegeben werden mussten. Und hier handelte es sich immer um höchst engagierte Leute, die tatkräftig mitgearbeitet und das Projekt aus der eigenen Hand finanziert haben.

Die andere Seite ist, meines Erachtens auch kein Platz für ein weiteres Eisenbahnmuseum! Es werden keine Menschenmassen hinströmen. Selbst in etablierten Museen habe ich immer nur eine Handvoll Besucher sehen können. Wie soll dann der laufende Betrieb sichergestellt werden? Zumal der erst in Jahren beginnen kann.

Viele andere Argumente sind bereits geschrieben worden, ich will sie nicht wiederholen. Wenn Du aber wild entschlossen bist- sammle Dir ein paar Leute, treibe Geld auf und entwickle vernünftige Konzepte.
Anders wird es nichts.


Soweit meine Gedanken
Christian

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Re: Pankow-Heinersdorf II – Favoriten!

geschrieben von: EP 5

Datum: 15.06.20 11:42

Hallo Christian,

zuerst einmal vielen Dank für Deine Rückmeldung. Wie man sieht: Mein Beitrag gibt vielen Anregung, ihre Meinung kundzutun, das anscheinend zum Teil mit großer Leidenschaft!

Auch wenn sich aus Deinem Beitrag bis vielleicht auf den letzten Abschnitt für mich wenig Konstruktives beziehungsweise Neues ergibt, muss ich hoch anerkennen, dass Du mir gegenüber nicht beleidigend wurdest.

Da meldeten sich in den letzten Tagen zum Beispiel in diesem Thread immer wieder Leute bei Wort, die gerne andere denunzieren und im Forum völlig unverhohlen und ungesühnt als „Großschnauze“ [www.drehscheibe-online.de] beschimpfen aber bedauerlicherweise wenig bis gar nicht mit eigenen Beiträgen in Erscheinung treten.

Du hattest schwerpunktmäßig in mehreren Punkten die schwierige bis fast unmögliche Umsetzung meiner Museumsidee aufgeführt. Die von Dir genannten Schwierigkeiten sind mir durchaus bewusst. Ist meine gehegte Idee vor diesem Hintergrund aber von vorherein abzuurteilen? Wenn jemand zum Beispiel die Idee einer autofreien Stadt hegt, würde ich diesen wegen der gesellschaftlichen Situation kaum durchsetzbaren aber aus meiner Sicht interessanten und zukunftsweisenden Gedanken nicht von vornherein ad acta legen.

Mal abgesehen von der schwierigen Ausgangslage bin ich von dem Konzept, die Geschichte des Bahnbetriebswerkes in chronologischer Abfolge mit all ihren Facetten in Pankow-Heinersdorf auszustellen, überzeugt.

Dieses Konzept ist aus meiner Sicht etwas anspruchsvoller als beispielsweise jenes akkumulativ anmutende in Mulhouse, bei dem die Exponate mir aus ihren früheren, sicherlich recht bedeutenden Kontexten herausgelöst erscheinen.

Solche Ausstellungen sind für mich wie große Vitrinen mit Modellen, nicht vergleichbar mit einem vorbildgerechten Diorama etwa eines Bahnbetriebswerks, bei dem die Geschichte des Ortes abgebildet wird.



Schöne Grüße,
Marc

"Der Bahnhof Zoo war eine Institution in West-Berlin. Groß, dunkel und schmuddelig hatte er eine düster-erhabene Aura."

Tanja Dückers: Mein altes West-Berlin


Re: Pankow-Heinersdorf – Russendiesel „Ludmilla“!

geschrieben von: EP 5

Datum: 15.06.20 16:28

Frank Schönow schrieb:

Wenn eine Diesellok aus sowjetischer Produktion nach Pankow gehört, dann ist es die M62/V200/120 "Taigatrommel" und nicht die V300/132/232! Für einen vorgeblichen Historiker scheinst du nicht viel vom Fach Bahnwelt Berlin zu verstehen aber Hauptsache mal wieder ein Hirngespinnst ins Forum gesetzt.




Aber die einst beim Bw Pankow beheimatete Baureihe 132 "Ludmilla" war doch viel, viel stärker als die "Taigatrommel" und auch viel, viel größer!


Darüber hinaus muss ich jetzt doch zugeben, dass ich im "Fach Bahnwelt Berlin" ein totaler Dilettant bin. Die Berliner S-Bahn sagt mir vielleicht noch was aber der Rest, oh waia.


Ich hoffe, man kann mir noch mal verzeihen. Historiker bin ja auch nicht, nur Kunsthistoriker mit Hochschulabschluss und zwei weiteren jämmerlichen abgeschlossenen Berufsausbildungen im Eisenbahnwesen.

Vielleicht sollte man den Pankower Rundlokschuppen am besten gleich abreißen und an seiner Stelle ein neues Möbelhaus oder Ähnliches errrichten? Da würden sich dann auch die Baukosten und Investitionen rentieren, denn die Leute möchten doch am liebsten shoppen.


Schönen Gruß,
Marc

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Tanja Dückers: Mein altes West-Berlin


Re: Pankow-Heinersdorf II – Favoriten!

geschrieben von: PKP-modelarz

Datum: 15.06.20 21:10

Hallo Marc,
warum soll ich denn Dir gegenüber beleidigend werden? Auch wenn ich eine Idee, sagen wir mal, nicht besonders zielführend finde, kann ich doch sachlich diskutieren...
Der Faden ist bis jetzt recht Substanzlos- deswegen ein paar Fragen:
Ich würde gerne wissen, wie Dein Museumskonzept konkret aussieht.
Was möchtest Du für Exponate ausstellen?
Wo willst Du sie beschaffen?
Welchen museumspädagogischen Ansatz hast Du Dir vorgestellt? Will heißen, sollen die Exponate begangen und angefasst und "bespielt" werden können.
Sollen Modelle zum Erfassen technischer, organisatorischer oder landschaftlicher Zusammenhänge erstellt werden? Wenn ja, wer wird diese fertigen. Ein Quadratmeter kommerziell gefertigter Modellbahn kann locker im mittleren vierstelligen Bereich angesiedelt werden.

Jetzt noch ein paar organische Fragen.
Wie soll das Museum organisiert sein? Als Verein oder als Betriebsgesellschaft einer wie auch immer gearteten Kapitalgesellschaft. Oder soll das ganze Projekt aus der öffentlichen Hand finanziert werden.
Welche Zusagen gibt es hier seitens des Berliner Senats?
Welche Pläne hat der Investor?
Wie steht es mit dem Denkmalschutz?
Welche Aussagen gibt es seitens der Denkmalbehörden?

Und dann gibt es so banale Dinge- die aber auch geklärt werden müssen.
Ist das Gelände gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar?
Wie sollen die Öffnungszeiten aussehen? Nur zu bestimmten Tagen? Gibt es dann genügend Parkplätze- oder werden dann alle Anliegerstraßen zugeparkt?
Soll es eine Gastronomie geben, und wie soll diese aussehen?
Wie sieht es mit den sanitären Anlagen aus?
Barrierefreiheit?
Daraus ergeben sich dann auch noch Fragen zur Verkehrssicherungspflicht.
Da gibt es auch noch so ein paar Kleinigkeiten, die sich aus der derzeitigen Situation ergeben...


Soweit meine Fragen

Viele Grüße
Christian

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Re: Pankow-Heinersdorf II – Favoriten!

geschrieben von: Niederlausitzer

Datum: 15.06.20 22:24

Hallo, gestatte mir mal ein paar Antworten:

Ist das Gelände gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar?
Über Treppen kommt man zum S-Bahnhof Pankow Heinersdorf, für eine Barrierefreiheit brauchte es 2 Aufzüge. der vorhandene Aufzug ist für den Zugang nicht brauchbar

Gibt es dann genügend Parkplätze- oder werden dann alle Anliegerstraßen zugeparkt?
Es gibt dort einen Pendlerparkplatz, ob dieser praktikabel ist, bezweifele ich, bei Nutzung wäre eine Rampe oder ein 3. Aufzug nötig. Parken auf der anderen Seite geht auch nicht, Wohngebiet und bestandsgesicherte KGA. Bliebe parken auf dem Gelände selbst

Wie sieht es mit den sanitären Anlagen aus?
Das Gelände ist nicht mehr erschlossen, alle Ver- und Entsorgungsleitugen müssen neu gebaut werden, das sind einige hundert Meter.

Barrierefreiheit?
siehe oben

Daraus ergeben sich dann auch noch Fragen zur Verkehrssicherungspflicht.
welche jetzt? Einige Millionen für die Altlastensanierung? diese hat auf jeden Fall der Eigentümer.

Viele Grüße



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 15.06.20 22:30.

Re: Pankow-Heinersdorf II – Favoriten!

geschrieben von: Lalu

Datum: 15.06.20 23:42

Hallo Marc,

ich erlaube mir jetzt auch einmal meine Gedanken zu deinen Wünschen bezüglich dieses Objektes darzulegen. Ich nehme deinen formulierten Ansatz als Leitlinie. Zitat: „...Mein Anspruch besteht darin, auf gedanklicher Ebene Zusammenhängen herzustellen, vergessene Eisenbahnorte im Geiste wieder etwas aufleben zu lassen, vielleicht den einen oder anderen Eisenbahnfreund dabei ein wenig zu inspirieren, anzuregen...“

Das Objekt mit seiner Schwedlerkuppel ist als Baudenkmal anerkannt worden. Eine überragende inhaltliche Bedeutung ist nicht erworben worden. Es gibt neben dem Bau in Pankow noch einen baugleichen Schuppen in Rummelsburg, drei in Polen und einen in Rußland. Alle sind aufgrund ihrer Bauart unter Denkmalschutz gestellt worden. Somit wäre eine bahnbezogene Nutzung zwar erfreulich aber für den Wert des Denkmalschutzes nicht notwendig. Bis 2026 werden in die Anlagen des BW Schöneweide etwa 5,3 Millionen Euro für die Restaurierung „investiert“. Der Hauptanteil kommt vom Bund, vom Land und von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz. Und es gibt einen langjährigen Verein welcher sich um das „Inhaltliche“ kümmert. Auch in einer Stadt wie Berlin sind personelle und finanzielle Mittel nicht unendlich vorhanden. Ein zweites Objekt dieser Art ist somit „ausgeschlossen“. Eine anderweitige Finanzierung und Betreibung ist für dieses Objekt schwer vorstellbar.

Ein Erhalt des Rundschuppens in Pankow ist durch den Denkmalschutzstatus vermutlich gegeben. Sollte der angebotene Kompromiss des Eigentümers mit der Stadt Berlin umgesetzt werden, ist das Gebäude in seinem Bestand gesicherter als im jetzigen Zustand. Und somit für die Nachwelt weiter reell „erlebbar“. Wenn auch nicht in seinem ursprünglichen Zweck.

Dein Anspruch kann dennoch erfüllt werden. Mittels VR-Technik. Der jetzige Zustand lässt sich (relativ preiswert) dokumentarisch festhalten. Sozusagen als visueller Rundgang für die Ewigkeit. Einen Eindruck wie dies aussehen könnte erhält man z.B. hier: [www.360grad-world.de] Der vergangene Zustand ist ebenfalls mittels VR Experience realisierbar (nicht so preiswert) Einen Eindruck wie dies aussehen könnte erhält man hier: [timetravel.berlin] Das lässt sich soweit vorantreiben, dass man z.B. virtuell eine Diesellok starten könnte, eine Weiche umstellen könnte oder einen Wasserkran bewegen könnte. Es lässt sich die Geschichte an das BW Pankow somit erhalten. Die Realität wäre u.a. allerdings in Schöneweide. Diesen Ansatz zu verfolgen erscheint mir der geeignetste.

Grüße,
Lalu

Re: Pankow-Heinersdorf II – Favoriten!

geschrieben von: DuKabina?!

Datum: 16.06.20 07:42

Moin Lalu,

ich hoffe, dass Du zu den 3 Rotunden in Polen Bydgoszsz NICHT zählst, denn der Schuppen ist 2017 auf wundersame Weise verschwunden. Jedenfalls habe ich den Schuppen bei meiner Reise im Februar 2018 zum und vom Depeche Mode-Konzert in Gdansk nicht mehr gesehen, sondern dort eine freie Sandfläche.

Welche anderen neben Pila (der Schuppen hat vor einigen Jahren ein neues Dach und neue Verglasung in der Dachhaube erhalten) meinst Du denn?

Grüße
Jens

... We are not there yet, we have lost our soul, the course has been set, we're digging our own hole, we're going backwards, armed with new technology, going backwards, to a caveman mentality ...
Music and Lyrics Martin L. Gore (Depeche Mode; Album "Spirit" von 2017, Song "Going backwards"); dem ist leider nichts hinzuzufügen

Re: Pankow-Heinersdorf II – Favoriten

geschrieben von: Lalu

Datum: 16.06.20 08:42

Hallo Jens,

Mein bisheriger Kenntnisstand ist die Existenz folgender 6 Rundschuppen mit Schwedlerkuppel.

- Pankow (Gutachten: [www.denkmalrechtbayern.de] )
- Rummelsburg
- Piła/Schneidemühl
- Bydgoszcz/Bromberg
- Tczew/Dirschau
- Tschernjachowsk/ Insterburg

Ich war bisher 2 mal in Bromberg und beide Male sind schon mehr als 15Jahre her. Ein nun erfolgter Abriss des Gebäudes in Bydgoszcz/Bromberg wäre für mich eine neue und bedauerliche Information.

Grüße,
Lalu

Re: Pankow-Heinersdorf II – Favoriten

geschrieben von: DuKabina?!

Datum: 16.06.20 09:53

Moin Lalu,

stimmt, jetzt wo ichs lese, in Tczew steht auch so ein Bau. Der wird, wenn ich mich nicht irre (aber leider auch der Stand von vor mindestens 8 Jahren) sogar genutzt.

Aber bezüglich Bydgoszcz muss ich leider auf meine Beobachtung vom 10.02.2018 und 12.02.2018 verweisen. Da wo ich die Rotunde wähnte, war eine recht frische kahle Sandfläche.

Grüße und danke für die Aufstellung.
Jens

P.S.: auch Google-Earth meint:
Weg ist die Rotunde. Man kann aber noch sehr schön erahnen, wo das Ding stand (Sandfleck links neben dem Wasserturm).

... We are not there yet, we have lost our soul, the course has been set, we're digging our own hole, we're going backwards, armed with new technology, going backwards, to a caveman mentality ...
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1-mal bearbeitet. Zuletzt am 16.06.20 12:08.

Vielleicht eines Tages flotte Reiterinnen auf Füchsen?

geschrieben von: EP 5

Datum: 16.06.20 15:42

Hallo Christian,


danke für Dein relativ großes Interesse am Thema, gerne gehe ich - soweit wie möglich - auf Deine Fragen ein.



Ich würde gerne wissen, wie Dein Museumskonzept konkret aussieht. Was möchtest Du für Exponate ausstellen?

In erster Linie möchte ich Exponate ausstellen, die konkret mit der Geschichte des Bw Pankow und des Rangierbahnhofes zusammenhängen. Sonst besteht die Gefahr einer rein akkumulativen, zusammenhanglosen Ansammlung von Schienenfahrzeugen, wie schon oft beobachtet.

Demnach gehören Maschinen der entsprechenden Baureihen in die Ausstellung, die in diesem Beitragsfaden schon mehrmals von mir und anderen aufgeführt wurden.

Auch schöne Vitrinen mit den entsprechenden Modellen - auch von Güterwagen - wären aus meiner Sicht wünschenswert.

Ausstellen könnte man natürlich auch Relikte (Fotografien, Arbeitsanzüge, Werkzeuge etc.) von Eisenbahnern mit Bezug zum Bahnbetriebswerk. Nicht zu vergessen: Die Würdigung Wilhelm Schwedlers, dem Konstrukteur der konstruktiv anspruchsvollen Kuppel.

Von Bedeutung sind für mich auch Freiflächen für Sonderausstellungen und Veranstaltungen. Von diesen verspreche ich mir nicht nur prosperierende Besucherzahlen, sondern gerade vom Rundlokschuppen ein besonderes Raumerlebnis auf den Betrachter. Es bringt aus meiner Sicht überhaupt nichts, wie anderenorts jeden Winkel und jede Ecke mit Exponaten zuzustellen.



Wo willst Du sie beschaffen?

Diese Frage kann ich Dir nur ganz wage beantworten, da ich leider nicht der Museumsbahnszene angehöre. Das liegt wahrscheinlich daran, dass ich kein profunder Vereinstyp bin.

Wahrscheinlich wäre ich im Falle eines Falles auf Leihgaben anderer Museen angewiesen. Vielleicht lassen sich günstige Situationen schaffen, von denen beide Seiten (Eigentümer des Exponates und hypothetisches Museum) profitieren könnten. Mein Traum wäre ja auch, die eine oder andere Lok vom Schrottplatz zu retten und im vorgefundenen Zustand auszustellen. Sie müsste natürlich für die Geschichte des Bw Pankow als Baureihe relevant sein.



Welchen museumspädagogischen Ansatz hast Du Dir vorgestellt? Will heißen, sollen die Exponate begangen und angefasst und "bespielt" werden können. Sollen Modelle zum Erfassen technischer, organisatorischer oder landschaftlicher Zusammenhänge erstellt werden?

Beim museumspädagogischen Ansatz sind mir primär museumspädagogisch wertvolle beziehungsweise konzeptionell gutgemachte Führungen für alle Altersstufen sehr wichtig. Bei den Exponaten hätten bei mir konservatorische Richtlinien und sicherheitstechnische Faktoren allerhöchste Priorität. Andererseits sollte auch die Haptik in einem Museum nicht zu kurz kommen und auch das eine oder andere Exponat unter Aufsicht begehbar sein.

Bevor wir mit dem Organisatorischen weitermachen sind meiner Ansicht nach noch folgende Aspekte bei meinem Museumsgedanken von großer Bedeutung: Forschen, Sammeln und Bewahren!



Wie soll das Museum organisiert sein? Als Verein oder als Betriebsgesellschaft einer wie auch immer gearteten Kapitalgesellschaft. Oder soll das ganze Projekt aus der öffentlichen Hand finanziert werden.

Bei der Finanzierung des Museums beziehungsweise noch mehr an den Eigentumsverhältnissen stößt meine Idee dann doch an ihre Grenzen. Ich hatte mich mit meinem Anliegen bereits vor wenigen Wochen nicht nur einmal schriftlich an den Eigentümer– ohne dabei etwas einzufordern - gewandt, mit dem Ergebnis eher auf Desinteresse zu stoßen. Habe ich etwas anderes erwartet?

Gab es nicht Früher mal spendable Mäzene, die einem das eine oder andere Relikt zu einem symbolischen Preis für Projekte/Ideen überließen?



Welche Zusagen gibt es hier seitens des Berliner Senats?

An den Senat habe ich mich noch nicht gewandt aber an das Denkmalamt Pankow, das mein Anliegen mit großer Skepsis in Anbetracht des bereits bestehenden Technikmuseums betrachtet, zumal sich die Behörde bereits auf eigene Berater mit anderen Nutzungsideen stützt.

Das ist die eher etwas desillusionierende Ausgangslage, die einem Eisenbahnfreund wie mir nur wenig Spielraum lässt. Was mich nicht davon abhält, einige meiner Gedanken/Ideen im Forum zu äußern.


Sollte der seit Jahrzehnten leer stehende und zunehmend verfallende Rundlokschuppen dann doch eines Tages renoviert werden, können wir uns Eisenbahnfreunde ein paar Jahre später möglicherweise dann immerhin an flotte Reiterinnen auf Füchsen erfreuen oder uns vielleicht an üppigen Feinkost- und Gemüseständen im preußischen Rundlokschuppen des früheren Bw Pankow delektieren.



Schöne Grüße,
Marc



IMG_6386 - Kopie.JPG

"Der Bahnhof Zoo war eine Institution in West-Berlin. Groß, dunkel und schmuddelig hatte er eine düster-erhabene Aura."

Tanja Dückers: Mein altes West-Berlin






1-mal bearbeitet. Zuletzt am 16.06.20 16:11.

[?] zur Rundhausliste

geschrieben von: Mikado-Freund

Datum: 16.06.20 15:44

Hallo „Lalu“,

wie verhält sich das denn mit Mohon [www.flickr.com], [www2.culture.gouv.fr] und Amagne-Lucquy [www.drehscheibe-online.de]?

a) Befindet sich darauf demnach also keine Schwedlerkuppel und, falls doch,
b) gibt’s diese Schuppen dann also gar nicht mehr?



Gruß

Walter
_____________
(Edit: Link repariert)



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 16.06.20 15:52.

Re: [?] zur Rundhausliste

geschrieben von: Lalu

Datum: 16.06.20 16:36

Hallo Mikado-Freund,

zu a.)

die erwähnten Gebäude sind charakteristisch für ihre Schwedlerkuppel („die Versteifung der Kuppel aus viereckigen Maschen mit Diagonalverbindungen“) - Es ist keine Aufstellung von Rundlokschuppen im allgemeinen. Diese gab es viel häufiger. - Sie wurden benannt nach dem preußischen Baubeamten Johann Wilhelm Schwedler [www.b-tu.de]. Nicht zu verwechseln mit dem Westberliner Bausenator Schwedler aus der Nachkriegszeit. Dieser wurde „berühmt“ durch die von ihm veranlasste und der Reichsbahn bezahlten Sprengung des Anhalter Bahnhofes. Natürlich nicht ohne ein „Gefälligkeitsgutachten“ eines Mitarbeiters aus der Denkmalbehörde. Die Reste liegen jetzt wohl für immer auf dem Teufelsberg.

zu b.)

fehlt mir die Kenntnis für eine Beantwortung.

Grüße,
Lalu



2-mal bearbeitet. Zuletzt am 16.06.20 16:38.
Hallo Marc,
schön, daß Du auf meinen Beitrag geantwortet hast. Das habe ich so nicht erwartet...
Ich hatte Dich nach Deinem Konzept und daraus folgend die entsprechenden Exponate gefragt.
Sinngemäß antwortest Du- die konkret mit dem Bw verbunden sind.
Ja welche sind es denn jetzt ganz konkret? Am einfachsten stelle ich mir noch die Beschaffung von Fotografien und Akten vor. Nur dazu musst Du auch den Eigentümern den Konzept klar und deutlich kommunizieren. Originale Werkzeuge oder Arbeitsanzüge, Werkbänke wirst Du wohl kaum noch bekommen- zumindest wenn sie Bezug zu Pankow haben sollen. Ähnlich sieht es wohl auch mit Fahrzeugen aus...
Du sprichst von Vitrinen mit Modellen. Gut- Du weißt auch was das kostet? Du kennst die Modelle aus dem VMD? Ich kenne mehrere 5"- Lokomotiven, da haben die Erbauer (alles Facharbeiter mit entsprechendem Maschinenpark) mehrere Tausend Stunden zugebracht.
Selbst für die nicht betriebsfähigen (!) Stephan- Modelle im VMD würde ich, bei vollständigen Zeichnungssätzen mit mindestens 2000 Stunden rechnen. Bei vorsichtiger Kalkulation darfst Du € 85,- plus Steuer annehmen.
Und da sind wir beim nächsten Problem, der Beschaffung der Exponate. Gut, Vitrinen und Modelle kann man bestellen- muß sie aber auch bezahlen.
Deine Vorstellung, Leihgaben aus anderen Museen zu bekommen, halte ich für völlig absurd!
Lokomotiven vom Schrottplatz? Welche, und viel wichtiger, von welchem Schrottplatz? Und selbst da müsste zu mindest der Schrottpreis bezahlt werden. Dann käme noch der Transport hinzu.
Wer möchte noch Schrott sehen? Mich holst Du da nicht hinter dem Ofen vor.
Ich erwarte hier mindestens vollständige Exponate mit einer dezenten Patina... Wie gesagt, Mulhouse, York oder Utrecht sind hier der Maßstab.
Die Finanzierung, schreibst Du, sei das größte Problem. Auf einen Mäzen hoffen? In welcher Welt lebst Du eigentlich?
Damit ist auch Dein Anspruch, qualifizierte Führungen anzubieten, perdu! Diese Mitarbeiter machen das nicht für einen feuchten Händedruck- der im Moment obsolet ist.
Die Skepsis (scheint mir aber ein Euphemismus zu sein- eine abschlägige Antwort trifft es wohl eher) des Denkmalamtes kann ich voll und ganz nachvollziehen. Immerhin gibt es ja das Technikmuseum, die Kollegen in Schöneweide sind ja auch nicht ganz untätig.
Du schreibst, das Forschen, Sammeln und Bewahren sei Dir wichtig. Aber was willst Du den sammeln? Gut, Bewahren kann man das Bw- aber das kostet- und Deine Finanzierung steht ja wohl auf tönernen Füßen.
Forschen kannst Du auch ohne Schuppen...
Dazu reichen Archive und Bibliotheken und auch das Internet.

Deinem Post entnehme ich, daß Du außer ein paar Zeilen an Eigentümer und Denkmalamt keinerlei Vorleistung erbracht hast. Du sonderst lediglich Worthülsen im Marketingstil ab. Schau bei den Kollegen vorbei, um zu sehen, wie Museum geht. Dazu kannst Du wahlfrei auch die Museumseisenbahner Deiner Wahl besuchen- und viel wichtiger mal richtig anpacken! Wenn Du weißt, WIE Museum geht- kannst Du Dich ja Deinen Hirngespinsten (nichts anderes ist es) widmen. So lange Du keine konkreten Ansagen: was, wann, wie und warum machst wirst Du keine Mitstreiter für dieses Projekt finden. Die wollen nämlich irgendwann sehen, für was sie ihre Zeit aufgewendet haben. Für warme Luft bestimmt nicht.
Also, wenn Dir das Bw so am Herzen liegt- fang an Fakten zu schaffen...
die da wären
Bausicherung, eine Horde Mitstreiter. Mach einen Business-Plan Wer, Was, Wann, Wieviel. Also keine Dampfplauderei, so wie sie hier zu lesen ist...
Komm endlich in der Realität an!
Ich bin der Meinung, das Bw ist als Reit- oder Markthalle besser aufgehoben.

Soweit meine Gedanken
Viele Grüße
Christian

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1-mal bearbeitet. Zuletzt am 16.06.20 23:41.
Moin Christian,

die Antwort von EP 5 ist genau so mager ausgefallen, wie ich sie erwartet habe, nämlich ohne einen Hauch von Substanz. Deine Einstufung von EP 5 als Dampfplauderer teile ich vollständig.

Nur wir müssen da jetzt übelst aufpassen, da mit dieser Charkterisierung des Museumsexperten EP 5 denunzieren wir ihn (zumindest mal nach dessen Lesart). Ich hatte EP 5 beim letzten Sinnlosthread zum Bw Pankow schon als Dampfplauderer bezeichnet und durfte mir anhören, dass ich ihn denunzieren würde.

Tja Luftschlossideen hat der Typ ja, aber nicht das Kreuz Gegenrede und Gegenwind einzustecken.

Grüße
Jens

U.N.V.E.U.

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Music and Lyrics Martin L. Gore (Depeche Mode; Album "Spirit" von 2017, Song "Going backwards"); dem ist leider nichts hinzuzufügen
Tja, lieber DuKabina, weil du selber zum Thema BVG häufig zum "Dampfplauderer" wirst und mit "Luftschlossideen" unterhälst.
Für den Einen ist ein Sinnlosthread, für den Anderen macht es Sinn, Ideen/Diskussionen anzustoßen, auch wenn etwas die Kompetenz fehlt.
Aber die fehlt dir beim Thema BVG auch. (-:
(Dieser Beitrag enthält keinen Text)
1-mal bearbeitet. Zuletzt am 17.06.20 10:46.
Boldur,

nur weil ich gewisse Defizite Deines Lieblingsmobilitätsdienstleisters hin und wieder anmerke, sprichst Du mir die Kompetenz ab? Ich darf diese Defizite als täglicher Nutzer der BVG regelmäßig erleben. Folglich habe ich die Kompetenz die Fehlleistungen dieses Unternehmens auch wieder zu geben.

Du machst Dich mit dem Anwurf aber ganz schön lächerlich. Naja, wenn man sonst nichts Sinnstiftendes beizutragen hat, haut man mal eben so einen Kalauer raus, wie ärmlich von Dir.
Weise mir mal im Bezug auf die BVG Dampfplauderei und Luftschlossideen nach. Nur zu, ich bin gespannt. Dir fehlen offenkundig noch ganz andere Kompetenzen.

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Hallo,


hier wäre auch noch einmal ein bedeutender Punkt, den ich bei dieser Diskussion hervorheben möchte.


Hier kommen doch einige große Unterschiede im Intellekt zum Vorschein. Man muss nur die Antwortformate von Lalu, den ich nicht zuletzt wegen seiner Sachlichkeit und seines Fachwissens hier im Forum sehr schätze, mit denen des ein oder anderen sich selbst zunehmend desavouierenden, vielleicht auch etwas bedauernswerten Denunzianten vergleichen.

Ich hoffe nicht, dass sich die Museumsbahnszene mur aus solchen aus meiner Sicht schlechten Beispielen, wie hier beschrieben, zusammensetzt. Vielleicht besteht auch ein direkter Zusammenhang zwischen den Verhaltensmustern solcher Charaktere, die in den entsprechenden Vereinen organisiert sind, und dem hier oft thematisierten Nachlassen des Interesses der breiten Bevölkerung an Eisenbahngeschichte?

In diesem Zusammenhang fielen in meinem vorherigen Beitrag über das Bw Pankow auch schon mal vom Denunziantentum Begrifflichkeiten wie "Kameradschaft", was mich schon von vornherein von einer Mitgleidschaft in einem solchen Verein abschrecken würde, von Spendenbereitschaft ganz zu schweigen.


Schöne Grüße,
Marc

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Tanja Dückers: Mein altes West-Berlin






1-mal bearbeitet. Zuletzt am 17.06.20 12:57.
Hallo EP 5,

offenkundig bist Du so dünnhäutig, wenn es Leute gibt, die Deinen Gedanken aus sachliche Argumenten heraus Träumertum und Dampfplaudertum in Dir sehen, dass Du nicht mal die Bedeutung des Wortes denunzieren / Denunziant auf der Pfanne hast.

Wenn Dich jemand denunziert, dann verpfeifft Dich auf deutsch jemand wegen irgendwas bei irgendwem. Das hat weder jemand im "alten" Pankow-Thread gemacht, noch hier.

Der Brüller ist aber, dass Du Dich allen gegenüber, die Dir völlig zu Recht Tagträumerei im Bezug auf das Bw Pankow vorwerfen und diesen Vorwurf auch akkurat belegt haben, intellektuell überhöhst.

Damit machst Du Dich, EP 5, ein Stück weit lächerlich.

Grüße
Jens

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1-mal bearbeitet. Zuletzt am 17.06.20 14:00.
Hallo,


wie könnte man denn eine Person noch bezeichnen, die andere verbal versucht vor anderen zu diffamieren?

Ich gehe gerne noch einmal auf die Diffamierungen des Users „DUKabina?!“ gegenüber mir und anderen ein.

Sie bestehen zum Beispiel darin, indem er meine Beiträge, die unter anderem den Verfall des bedeutenden Baudenkmals "Rundlokschuppen" und die Verwahrlosung weiterer unter Denkmalschutz stehender Bahnbauten in Pankow Heinersdorf beziehungsweise einen aus meiner Sicht bestehenden Missstand thematisieren, besonders abwertend als „Sinnlosthread“ oder als „Dampflokplauderei“ bezeichnet.

Eine solche Kritik ist gegenüber meiner Veröffentlichung einseitig, unsachlich beziehungsweise polemisch. Ich finde es in diesem Zusammenhang ziemlich rätselhaft, dass er immer wieder meine Beiträge – für ihn „Sinnlosthreads“ - aufruft. Ist ein solch widersprüchliches Verhalten nicht schon ein wenig schizophren? Ich frage mich oft, was konkret hinter diesem permanenten Mobben steckt?

Diffamierungen des Users finden auch statt, indem er andere hier im Forum implizit als lächerlich, als ärmlich oder gar als inkompetent [www.drehscheibe-online.de] tituliert.

Vor diesem Hintergrund fand ich den Begriff Denunziant für ihn schon ziemlich zutreffend, obwohl das Wort im engeren Sinne jemanden bezeichnet, der andere im negativen Sinne anzeigt.

Vielleicht gibt es für diesen Menschentypus noch zutreffendere Bezeichnungen? Mir würde hierzu wegen der Bösartigkeit hinter den Aussagen noch der Begriff Zyniker einfallen.


Schöne Grüße,
Marc

"Der Bahnhof Zoo war eine Institution in West-Berlin. Groß, dunkel und schmuddelig hatte er eine düster-erhabene Aura."

Tanja Dückers: Mein altes West-Berlin






1-mal bearbeitet. Zuletzt am 17.06.20 20:20.
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