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Moderatoren: Klaus Habermann - JensMerte - TCB
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Pankow-Heinersdorf II – Favoriten!

geschrieben von: EP 5

Datum: 11.06.20 19:05

Hallo Eisenbahnfreunde und Freunde des Bw Pankow,


da das Thema Pankow-Heinersdorf in diesem Forum, wie ich tagtäglich feststelle, nachwievor auf reges Interesse stößt, möchte ich Euch noch einmal kurz meine persönlichen Favoriten vorstellen, die mit der Geschichte des Bw Pankow eng verknüpft sind und aus meiner Sicht vor dem Hintergrund meines Museumsgedankens interessant sind.



IMG_3380.JPG

An erster Stelle steht bei mir eindeutig der phantastische Rundlokschuppen von 1889, der mit dem Bau des Pankower Rangierbahnhofs der Berlin-Stettiner Eisenbahn entstanden ist. Eine große Bedeutung nimmt neben dem deutschlandweiten Alleinstellungsmerkmal die konstruktiv interessante Kuppel nach Wilhelm Schwedler [de.wikipedia.org] ein.

Ist das aus der Zeit gefallene und obendrein sehr seltene Zeugnis deutscher Eisenbahngeschichte nicht irgendwie faszinierend? Was liegt näher, als es museal zu nutzen, jenseits von Kommerz und Konsum?



my images013 - verknüpfung.jpg

Zu einem preußischen Rundlokschuppen gehören natürlich auch passende Maschinen. 28 preußische Güterzuglokomotiven aus der G 8-Familie waren neben anderen Preußen (G 7, G 10, T 11, T 12, T 13, T 14) laut „Berliner Bahnbetriebswerke“ (München 2001) im Jahre 1928 beim Bw Pankow beheimatet. Leider sind nur sehr wenige Exemplare dieses bewährten Maschinentyps erhalten geblieben.



IMG_2928 - Kopie.JPG

Vor fünf Jahren machte ich diese Innenaufnahme von der imposanten Ringlokhalle des ehemaligen Bw Pankow, deren erstes Segment mit sechs Ständen laut „Bahnbetriebswerke der DDR“ (Stuttgart 2011) bereits 1894 abgenommen wurde. Aus diesen Anfängen erwuchs im Laufe der Zeit ein gigantischer Ringlokschuppen mit 24 Ständen, in dem unter anderem einst in recht hoher Stückzahl die über 20 m langen Schlepptenderlokomotiven der Baureihen 52 und 52.80 beheimatet waren. Nach meinem Kenntnisstand sind glücklicherweise im Gegensatz zur Gattung G 8 einige 52er erhalten geblieben.



371 - Kopie.JPG

Zu einem Museumskonzept, das die Geschichte des Bw Pankow thematisiert, gehört mindestens ein originaler „Goldbroiler“, wie man ihn vor wenigen Jahren – siehe Foto - in Berlin noch täglich an der Warschauer Straße beim Rangieren antreffen konnte.

Die bewährten Dieselloktypen der ehemaligen Deutschen Reichsbahn, die mindestens drei Jahrzehnte lang das Betriebsgeschehen in der geteilten Stadt prägten, könnten meines Erachtens durchaus noch wesentlich stärker in den Fokus des Berliner Ausstellungswesens rücken und gewürdigt werden.


Die Perspektive, die ich mit meinen Beiträgen im Museumsbahn-Forum einnehme, mag vielen Lesern ungewohnt erscheinen, geht es hier schwerpunktmäßig doch um die Aufarbeitung und um den pragmatisch orientierten Betrieb von Museumslokomotiven.

Mein Anspruch besteht darin, auf gedanklicher Ebene Zusammenhängen herzustellen, vergessene Eisenbahnorte im Geiste wieder etwas aufleben zu lassen, vielleicht den einen oder anderen Eisenbahnfreund dabei ein wenig zu inspirieren, anzuregen.


Viele Grüße,
Marc

"Der Bahnhof Zoo war eine Institution in West-Berlin. Groß, dunkel und schmuddelig hatte er eine düster-erhabene Aura."

Tanja Dückers: Mein altes West-Berlin






1-mal bearbeitet. Zuletzt am 14.06.20 19:49.

Re: Pankow-Heinersdorf II – Favoriten!

geschrieben von: Helmut Philipp

Datum: 11.06.20 19:47

Hallo Marc!

Gibt es für Deine Gedanken auch schon einen Finanzierungsvorschlag oder ein diesbezügliches Konzept? Wünsche sind bekanntlich kostenlos, aber die Realisierung ist mit erheblichen monetären Lasten verbunden.

Mit freundlichem Gruß

Helmut

Meine bisher erschienenen Beiträge findet ihr in meinem Inhaltsverzeichnis hier: [www.drehscheibe-online.de]

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bitte hier klicken!

Re: Pankow-Heinersdorf II – Favoriten!

geschrieben von: EP 5

Datum: 11.06.20 22:35

Hallo Helmut,


ich bedanke mich für Deine sachliche Rückmeldung, auf die ich gerne eingehen mag.

Deine Frage nach der Finanzierung des von mir gedachten Eisenbahn-Museums in Pankow-Heinersdorf ist in Anbetracht der relativ hohen Instandsetzungskosten, die sich nach meinem Kenntnisstand bei ungefähr 40 Millionen Euro belaufen sollen, nicht leicht zu beantworten.

Andererseits wird in Berlin kräftig in neue Museen und in die Erweiterung bisher bestehender Häuser investiert. So wurde Ende letzten Jahres am Berliner Kulturforum der erste Spatenstich eines 450 Millionen teuren, staatlich subventionierten Neubaus gesetzt, der voraussichtlich 2026 als Museum der Moderne [www.berlin.de] eröffnet wird. Es handelt sich dabei um ein neues Kunstmuseum.

Ich erwähne das extra, weil mir beim vorherigen Beitrag vor dem Hintergrund meiner Idee oft mitgeteilt wurde, dass Berlin bereits ein Eisenbahnmuseum besitze und kein weiteres mehr bräuchte. Man kann das eine mit dem anderen aber nicht vergleichen, da die Pankower Geschichte nach meiner Vorstellung einen ganz anderen Ausstellungsschwerpunkt hätte.

Darüber hinaus möchte ich auch die staatlichen Investitionen von rund 660 Millionen nicht unerwähnt lassen, die dem Ausbau des Museums für Naturkunde [www.tagesspiegel.de] zugutekommen.

Anhand dieser Beispiele lässt sich gut erkennen, dass sowohl die bildende Kunst als auch die Naturwissenschaft im Vergleich zur Eisenbahngeschichte beziehungsweise zur Industriekultur in Berlin eine wesentlich stärkere Lobby besitzen. Dieser Sachverhalt kommt meiner Ansicht nach besonders im schlechten Allgemeinzustand des einzigartigen Rundlokschuppens von Pankow-Heinersdorf zum Ausdruck. Auf dem Feld der Eisenbahngeschichte wäre demnach noch sehr viel Lobbyarbeit zu leisten.

Ich hatte das Thema Pankow-Heinersdorf hier noch einmal gebracht, weil offensichtlich daran nachwievor ein relativ großes Interesse besteht, und ich dazu noch gerne ein paar eisenbahnhistorische Aspekte – auch wenn sie sich zum Teil wiederholt haben - liefern wollte.


Schöne Grüße,
Marc

"Der Bahnhof Zoo war eine Institution in West-Berlin. Groß, dunkel und schmuddelig hatte er eine düster-erhabene Aura."

Tanja Dückers: Mein altes West-Berlin


Re: Pankow-Heinersdorf II – Favoriten!

geschrieben von: DuKabina?!

Datum: 12.06.20 09:19

Schön vorbei an der Frage von Helmut geschrieben. So ist das mit den Wünschen und Null belastbaren Konzepten. Darin liegt offenkundig Deine Stärke, EP 5.

Nach Deinem letzten Pankow-Heinersdorf - Thread habe ich das Interesse an den Ruinen des Eisenbahnzeitalters an dem Standort nicht sonderlich auf DSO wahrnehmen können, denn nach dem letzten Thread zu dem Thema gabs null Meldungen hierzu. Nur Du weckst den Untoten immer wieder auf. Es sei Dir gegönnt.

Grundsätzlich finde ich es auch schade, dass Pankow-Heinersdorf das Schicksal ereilt hat, dessen Ergebnis wir jeden Tag Vorort sehen können. Nur dort gab es zu einer Zeit, als man hätte was retten können (mitte der 90er), niemanden, der da ran gegangen ist. Wäre das in Schöneweide auch so gewesen, dass es da keinen gegeben hätte, wäre das Bw heute nicht mehr existent.

Schöneweide hatte im Gegensatz zu Pankow das Glück, dass unmittelbar nach der Wende Leute vor Ort waren, die dort was zum Erhalt von Fahrzeugen und später von Bausubstanz leisten wollten und eben auch was getan haben. Nicht umsonst sind die noch vorhandenen Hochbauten des Bw Schöneweide nicht nur auf der Landesdenkmalliste, sondern sind Denkmal von nationaler Bedeutung (2018 oder 2019 kam diese Einstufung).

So schade es um Pankow ist aber für das Bw dort denke ich, ist der letzte Zug abgefahren aber das schon vor gut zwei Dekaden. Eine museale Nutzung im Sinne der Bewahrung von Bahngeschichte vor Ort, denke ich, wirds dort nicht geben. Gegen dieses Ansinnen sind die Weichen (leider) schon vor viel zu vielen Jahren gestellt worden. Und daran wird mit frommen Wünschen, hier regelmäßig auf DSO kolportiert, auch nichts zu ändern sein.

Es wäre schon ein Erfolg, wenn die Rotunde, der Ringlokschuppen und das Verwaltungsgebäude physisch erhalten blieben, wenn auch anderweitig nachgenutzt.

... We are not there yet, we have lost our soul, the course has been set, we're digging our own hole, we're going backwards, armed with new technology, going backwards, to a caveman mentality ...
Music and Lyrics Martin L. Gore (Depeche Mode; Album "Spirit" von 2017, Song "Going backwards"); dem ist leider nichts hinzuzufügen

Gute Idee

geschrieben von: Klaus Peterson

Datum: 12.06.20 14:31

Letztlich wäre eine Museum in diesem Gebäude absolut lohnenswert. Mit dem dahinter liegenden Halbrundschuppen (ist der noch da?) könnte man dort in der Tat ein sehr realistisches und vielseitiges Museum aufbauen.
Nur müsste sich die Stadt und der Senat ein wenig engagieren. Den Komplex unter Denkmalschutz stellen und dann verrotten lassen, ist sicher keine Lösung.

Pankow-Heinersdorf – Russendiesel „Ludmilla“!

geschrieben von: EP 5

Datum: 12.06.20 20:14

Hallo,

ich möchte mich zuerst einmal bei den letzten beiden Kommentatoren für Ihre lesenswerten Beiträge herzlich bedanken, die deutlich zeigen, wie weit die Meinungen hinsichtlich meiner Museumsidee auseinandergehen.

Die bange Frage, inwieweit sich in Pankow-Heinersdorf ein zweites Eisenbahnmuseum finanzieren ließe, ist für mich momentan eher zweitrangig.

Mir bereitet es einfach große Freude, mich mit der Geschichte des Bw Pankow zu beschäftigen.

In diesem Zusammenhang möchte ich Euch einen speziellen Dieselloktypen vorstellen, der mir als Wahlberliner einiges bedeutet und in Berlin zur Zeit leider genauso wenig Würdigung erfährt wie der bereits an anderer Stelle erwähnte Rundlokschuppen mit deutschlandweitem Alleinstellungsmerkmal!



IMG_6678.JPG

Auch beim Bw Pankow waren einst in recht hoher Stückzahl die aus der Sowjetunion importierten, sechsachsigen Dieselloks der Baureihe 132 beheimatet. Die ersten Exemplare dieses Typs gelangten 1993 dorthin, ehe das Bahnbetriebswerk wenige Jahre später geschlossen wurde.

Hier eine Aufnahme von 2015 aus Lichtenberg, die den optisch meiner Ansicht nach recht markanten, aus Russland stammenden Loktypen wiedergibt.



IMG_6386.JPG

In mehrfacher Hinsicht bin ich von den dieselelektrischen Lokomotiven der Baureihe 132 positiv angetan. Das fängt schon mit dem Aussehen an, das sich radikal von dem der früheren Großdieselloks Westdeutschlands (V 160-Familie) unterscheidet. Für mich sind diese Maschinen russischer Provenienz auch Ikonen der einst durch das geteilte Berlin verkehrenden Interzonenzüge der 1970er/80er Jahre und für ein gedachtes „Industriemuseum – Bw Pankow“ auch schon vor diesem Hintergrund ein absolutes Muss!

Das Foto zeigt ein aktuelles Roco-Modell dieser Baureihe mit künstlich vom Hersteller aufgebrachten Betriebsspuren.


Ihr seid gerne dazu eingeladen, Euch mit Euren Favoriten oder mit Euren Erinnerungen, die Ihr vielleicht vom Bw Pankow habt, an diesem Beitrag zu beteiligen.


Schöne Grüße,
Marc


my images013 - verknüpfung (4).jpg

"Der Bahnhof Zoo war eine Institution in West-Berlin. Groß, dunkel und schmuddelig hatte er eine düster-erhabene Aura."

Tanja Dückers: Mein altes West-Berlin


Schwerer Faupax von dir Möchtegern- Historiker

geschrieben von: LoneStarr27

Datum: 12.06.20 23:05

EP 5 schrieb:
Hier eine Aufnahme von 2015 aus Lichtenberg, die den optisch meiner Ansicht nach recht markanten, aus Russland stammenden Loktypen wiedergibt.
...
Für mich sind diese Maschinen russischer Provenienz auch Ikonen der einst durch das geteilte Berlin verkehrenden Interzonenzüge der 1970er/80er Jahre und für ein gedachtes „Industriemuseum – Bw Pankow“ auch schon vor diesem Hintergrund ein absolutes Muss!
Hallo,

das sollte jemanden, der sich als Historiker geriert, aber nicht passieren. Diese Lokomotiven stammen aus Lugansk, früher Woroschilowgrad. Und das liegt unzweifelhaft in der Ukraine. Sowjetunion war in der Hinsicht noch korrekt. Aber Russland ist da sowas von falsch. Und davon abgesehen, das hier ist ein Eisenbahnforum. Diese Baureihe hier anzupreisen nach dem Motto 'Leute, guckt mal, was ich hier tolles entdeckt habe!', da ist 'Eulen nach Athen getragen' noch sehr wohlwollend ausgedrückt. Also wenn Du hier noch mal irgendwie ernst genommen werden willst, ...

Gruß Thomas
Wenn eine Diesellok aus sowjetischer Produktion nach Pankow gehört, dann ist es die M62/V200/120 "Taigatrommel" und nicht die V300/132/232! Für einen vorgeblichen Historiker scheinst du nicht viel vom Fach Bahnwelt Berlin zu verstehen aber Hauptsache mal wieder ein Hirngespinnst ins Forum gesetzt.
Vielleicht solltes du bei deinen Märklin Spielzeugloks bleiben ...

Frank aus der Prignitz

Schwerer Faupax?

geschrieben von: bahamas

Datum: 12.06.20 23:44

LoneStarr27 schrieb:
EP 5 schrieb:
Hier eine Aufnahme von 2015 aus Lichtenberg, die den optisch meiner Ansicht nach recht markanten, aus Russland stammenden Loktypen wiedergibt.
...
Für mich sind diese Maschinen russischer Provenienz auch Ikonen der einst durch das geteilte Berlin verkehrenden Interzonenzüge der 1970er/80er Jahre und für ein gedachtes „Industriemuseum – Bw Pankow“ auch schon vor diesem Hintergrund ein absolutes Muss!
das sollte jemanden, der sich als Historiker geriert, aber nicht passieren. Diese Lokomotiven stammen aus Lugansk, früher Woroschilowgrad. Und das liegt unzweifelhaft in der Ukraine. Sowjetunion war in der Hinsicht noch korrekt. Aber Russland ist da sowas von falsch. Und davon abgesehen, das hier ist ein Eisenbahnforum. Diese Baureihe hier anzupreisen nach dem Motto 'Leute, guckt mal, was ich hier tolles entdeckt habe!', da ist 'Eulen nach Athen getragen' noch sehr wohlwollend ausgedrückt. Also wenn Du hier noch mal irgendwie ernst genommen werden willst, ...

Die zig Besucher, welche bei Eisenbahnfesten oder in den -museen rumlaufen, passiert mit Sicherheit dieser "Faupax" genauso, die warten bestimmt auch auf deine Belehrung. Ist das für die Thematik jetzt wirklich wichtig, noch dazu mit dieser Beschimpfung in der Überschrift? Übrigens, warum schreibst du eigentlich den Herstellungsort auf russisch und nicht auf ukrainisch?
Die Lok, welche hier mit einem etwas unvoreingenommeneren Blick (Danke!) vorgestellt wird, ist in dieser aufgrund ihres Einsatzgebietes speziellen Lackierung auch m. W. noch in keinem Museum anzutreffen(?), sie wäre hier meiner Ansicht nach schon ganz richtig. Wenn du eine andere Meinung dazu hast, können wir das gerne diskutieren, auch warum der Goldbroiler nicht mit Paprikasoße im Museum stehen sollte (Wink an EP 5) usw. - aber sachlich.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 12.06.20 23:54.

Einige machen Fehler, andere sind welche!

geschrieben von: EP 5

Datum: 13.06.20 05:30

Hallo,


da ist mir jetzt mal versehentlich ein Fehler unterlaufen, und schon werde ich von einem sogenannten Besserwisser an den Pranger gestellt.

Ich habe dieses leidige Phänomen schon mal hier [www.drehscheibe-online.de] thematisiert.


Schöne Grüße,
Marc

"Der Bahnhof Zoo war eine Institution in West-Berlin. Groß, dunkel und schmuddelig hatte er eine düster-erhabene Aura."

Tanja Dückers: Mein altes West-Berlin






1-mal bearbeitet. Zuletzt am 13.06.20 07:15.
Das Bw Pankow war eigentlich eher für die BR 120 bekannt.
Stammbeheimatung hier waren 100, 101, 102, 106, 110, 120. Später kamen 211,242, 219, 229, 232, 234 dazu, um mal beim Dieselsektor zu bleiben.
Etwas spezielles aber nie im Heimat Bw anzutreffen, war die BR 199.1 der PE Berlin, welche dort Buchmäßig beheimatet war, solange die PE zur DR gehörte.
Der Werkstattwagen der Kleinlokbrigade aus dem Rundschuppen erledigte die Arbeiten im Bw Wuhlheide der PE. IH Werk war das RAW Halle.
Und der Rundschuppen ist ja kein Alleinstellungsmerkmal für Deutschland, noch nicht einmal für Berlin. Am anderen in Berlin wird gerade das Dach instandgesetzt.
Die anderen Einsatzstellen des Bw Pankow führten auch die BR 171/172 in ihren Bestandslisten.

Zwei Trapeze pro Bahnhof statt zwei einfacher Weichenverbindungen !!!




1-mal bearbeitet. Zuletzt am 13.06.20 09:47.

Da es keine Polemik ...

geschrieben von: Frank Schönow

Datum: 13.06.20 12:57

... gegen Märklin gab, brauche ich es auch nicht kindisch finden. Das Märklin Spielzeug ist, wirst auch DU nicht wiederlegen können.

Wem du die notwendigen Fahrzeuge für einen gefüllten Pankower Rundschuppen entziehen willst, läßt du mal wieder offen und das läuft bei mir unter Polemik, weil deine "Ideen" weiterhin nichts weiter als Hirngespinnste mit Mimimi sind.

Frank aus der Prignitz




1-mal bearbeitet. Zuletzt am 13.06.20 12:59.

Bitte mal erklären

geschrieben von: EP 5

Datum: 14.06.20 06:33

... gegen Märklin gab, brauche ich es auch nicht kindisch finden. Das Märklin Spielzeug ist, wirst auch DU nicht wiederlegen können.




Hallo,


schon alleine die Behauptung, dass Märklin "Spielzeug" sei, ist schon wieder nicht zutreffend. Märklin ist in erster Linie ein traditionsreicher Hersteller von Modellbahnartikeln und in diesem Sinne kein Spielzeug.

Wenn ich mir das aktuelle Modell vom Schweizer Krokodil in Spur I aus dem Hause Märklin anschaue, handelt es sich meiner Meinung nach weniger um eine "Spielzeuglok", eher um ein Modell.

Da Du Dich in der Vergangenheit bereits öfters über Märklin negativ geäußert hast, vermutete ich - wohl jedem einleuchtend - hinter Deiner Bezeichnung "Märklin-Spielzeugloks" mal wieder reine Polemik.


Hast Du eigentlich schon mal selber einen eigenen Beitrag im Forum verfasst?



Gruß,
Marc

"Der Bahnhof Zoo war eine Institution in West-Berlin. Groß, dunkel und schmuddelig hatte er eine düster-erhabene Aura."

Tanja Dückers: Mein altes West-Berlin






2-mal bearbeitet. Zuletzt am 14.06.20 21:53.

Spielzeug für große Buben

geschrieben von: Fridolin Kiesewetter

Datum: 14.06.20 09:34

Die Süddeutsche über das Modelleisenbahnhobby

Zitat:

Die Sentenz Schillers ist mit Blick auf das geheime Leben rund um die Modelleisenbahn als letztes Habitat männlicher Weltaneignung so umzuformulieren:
Der Mann spielt nur Eisenbahn, ökologisch korrekt und förderwürdig in Zeiten der SUV-Scham, wo er in voller Bedeutung des Wortes Mann ist, und er ist nur da ganz Mann, wo er spielt. Und sei es im Keller oder auf dem Dachboden.
Da ist man als Schöpfer seiner eigenen Welt ja auch gut aufgeräumt und bleibt der sonstigen Welt für ein paar Stunden oder Jahre erspart.

Ich habe das Bild unverzüglich entfernt!

geschrieben von: EP 5

Datum: 14.06.20 20:08

Hallo Klaus,


erst jetzt zum Feierabend eines arbeitsreichen Tages entdeckte ich Deine Meldung in meinem Beitragsbaum und möchte mich für dieses Vorkommnis mit dem veröffentlichten Foto bei Dir entschuldigen.

Wie ich bereits in meinem Beitrag geschrieben hatte, entdeckte ich das Bild in der vor zehn Jahren vorgefundenen Mappe mit den Dokumenten zur Baureihe 52. Der Urheber der Aufnahme geht aus dem Bildtext nicht hervor, sonst hätte ich mich vorher mit Dir selbstverständlich in Verbindung gesetzt. Aufgrund dieser Unkenntnis wurde es leider Gottes hier im Forum von mir veröffentlicht.

Aufgrund des vorliegenden Sachverhaltes habe ich es jetzt unverzüglich aus meinem Beitrag entfernt, weil "klauen" habe ich eigentlich nicht nötig. Ich bitte Dich noch einmal vielmals um Entschuldigung und wünsche Dir noch einen schönen Restsonntag.


Mit freundlichem Gruß,
Marc

Re: Ich habe das Bild unverzüglich entfernt!

geschrieben von: Klaus D. Holzborn

Datum: 14.06.20 20:40

Hallo Marc,

Du bist nicht der Erste, dem das passiert ist, und woher solltest Du es wissen?

Ist schon okay. Ich habe auch nur durch Zufall Deinen Beitrag gesehen.

Alles Gut!

Bleib gesund!

LG KLaus
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