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 15 - Museumsbahn-Forum 

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Dieses Forum dient dem Erfahrungsaustausch über den Erhalt und Betrieb historischer Fahrzeuge. Dazu zählen auch Beiträge zu Bahnen, die planmäßig Dampfbetrieb anbieten, sowie Touristikbahnen, die nicht der Definition von Museumsbahnen im strengeren Sinne entsprechen.
Dieses Forum dient NICHT zum Veröffentlichen von Sichtungsbildern - diese gehören in die Bild-Sichtungen. Bildberichte über Museen und historische Fahrzeuge, sowie die damit in Verbindung stehende Infrastruktur sind jedoch willkommen.
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Moderatoren: Klaus Habermann - JensMerte - TCB
Seiten: 1 2 3 All Angemeldet: -
Hallo Eisenbahnfreunde,


hinsichtlich zur anregenden Farbdiskussion beim Neuzugang in Weimar habe ich folgende Frage: Welche Bedeutung maß die Eigentümerin einst dieser E 94 bei?

Hatte die Lok für sie wirklich nur die Bedeutung einer zweckmäßigen, wirtschaftlichen Güterzugmaschine beziehungsweise die Bedeutung eines „schlichten Produktionsmittels“, oder hatte das Fahrzeug für sie eine doch etwas tiefer gehende Semantik?

Mit tieferer Bedeutung meine ich die Faszination der Lokführerin an der alten Technik, die mir durchaus auch aus eigener Erfahrung nachvollziehbar ist. Ich persönlich kann mir kaum vorstellen, dass die Wahl auf die E 94 rein rational, aus rein wirtschaftlichen Überlegungen heraus erfolgt ist.

Gab es zur Altbau-E-Lok keine Alternative und war das ganze E 94-Projekt ausschließlich betriebswirtschaftlich motiviert?


Schöne Grüße,
Marc

"Schau mal nach im Lexikon der Abkürzungen, was LMAA heißt", schrieb man unverblümt aus dem geschätzten Ruhrgebiet in Anbetracht widerfahrener, höchst blasierter Spießigkeit à la Oberlehrer, worüber ich mich zugegebenermaßen köstlich amüsiert habe.


Re: Hier die "echte" 194 178

geschrieben von: Markus Heesch

Datum: 23.05.20 17:34

leipzig-stoetteritz schrieb:Zitat:
für mich als Laie wäre es schon interessant, wenn jemand mal die Unterschiede der beiden Fahrzeuge aufzählen würde.
Das würde mich auch interessieren. Beide Maschinen stammen ja aus der Nachbauserie, sind also reine Bundesbahnloks aus den 50er Jahren.

Heute im Eisenbahnmuseum Weimar

geschrieben von: TU Gruppenleiter

Datum: 23.05.20 17:54

Hallo,

ungeachtet der obigen Diskussion über die "falsche" Loknummer war ich heute in Weimar. Für Herrn Holzborn und andere, am Tfz. steht als Bestandteil der NVR-Nummer die ehemalige Loknummer der Bundesbahn. Damit ist das Triebfahrzeug korrekt beschriftet, da das EBA diese Nummer bei ehemaligen Maschinen der Staatsbahnen immer verwendete (Ausnahmen waren auf Antrag möglich).

Gerade in der heutigen Zeit ist es wichtig die Museen zu unterstützen und soweit es möglich ist zu besuchen. Wer von den Beitragschreibern hier hat es getan? Ich weiß, einige sind selbst aktiv tätig, aber der Rest?

Der Besucherandrang war übersichtlich, so konnte man aber in aller Ruhe die Lokomotiven und ihre Details betrachten. Kein Fuzzi regte sich auf, wenn man vor einer Lok stand, sehr entspannend der Besuch. Am Eingang gab es auch etwas zur Stärkung.

Also besucht am morgigen Sonntag das Museum in Weimar, in Thüringen gilt kein Tourismusverbot. Den Kollegen in Weimar wünsche ich viele Besucher, die auch so verständnisvoll wie heute agieren.

Bis bald im Museum
TU Gruppenleiter

Re: Eisenschwein

geschrieben von: Frank Schönow

Datum: 23.05.20 19:23

EMD F-7 schrieb:
Hallo,

nur das der Begriff "Krokodil" der Modellbahnindustrie geschuldet ist... der Historisch Korrekte Spitzname ist Eisenschwein, da sie alles andere als eine lange zierliche Nase hat... nur den Begriff Krokodil für die E94 bekommt man wohl nicht mehr weck...

Eisenschwein war allerdings auch nur eine lokale Namensgebung. Bei der Bundesbahn hab ich diese Bezeichnung nie gehört.

Frank aus der Prignitz

Frag doch die Eigentümerin selber

geschrieben von: Frank Schönow

Datum: 23.05.20 19:29

Die Kontaktmöglichkeiten zu Frau Pirch sollte selbst ein "EP 5" im Web auftreiben können.

Frank aus der Prignitz

Re: Eisenschwein

geschrieben von: 118 640 - 2

Datum: 23.05.20 20:52

Den Begriff Eisenschwein habe ich das erste Mal in Magdeburg gehört für die E 94 der Deutschen Reichsbahn BR 254.

Gruß Olaf

Re: Hier die "echte" 194 178

geschrieben von: Leinetalbahner2006

Datum: 23.05.20 21:05

Sie wird in Verkehrsrot lackiert, ggf auch in Schwarz im MRCE-Look

Dieser Beitrag wurde aus Corona freien, digital abbaubaren bzw wieder verwertbaren Buchstaben geschrieben,

Re: Eisenschwein und Krokodil

geschrieben von: Frankfurter

Datum: 24.05.20 19:00

Frank Schönow schrieb:
EMD F-7 schrieb:
Hallo,

nur das der Begriff "Krokodil" der Modellbahnindustrie geschuldet ist... der Historisch Korrekte Spitzname ist Eisenschwein, da sie alles andere als eine lange zierliche Nase hat... nur den Begriff Krokodil für die E94 bekommt man wohl nicht mehr weck...

Eisenschwein war allerdings auch nur eine lokale Namensgebung. Bei der Bundesbahn hab ich diese Bezeichnung nie gehört.

Die beiden falschen Bezeichnungen für diese DB-Loks haben sich dank "Fach"-literatur und Indernett unlöschbar in die nicht vorhandenen Synapsen der Fuzzies eingebrannt.

Da machste nix mehr als e bissi de Kopp schüttele.

;-)
Manfred
Mal ungeachtet der ganzen Diskussion über "Fake" oder nicht, wenn man sich die "194 178-0" in ihrem strahlend-tiefgründigen oceanblau-beigen Lack so ansieht, fragt man sich als Mensch mit Geschmack doch schon, warum die Bundesbahn dereinst nicht mutiger war und die ganze noch vorhandene Flotte - ähnlich wie bei der 144 - in dieses Farbschema versetzte! Diese ja doch eher arg "statisch" gestaltete Baureihe wirkt in diesem flotten "Outfit" wesentlich moderner und dynamischer als im langweilig-konservativem grünen Allerwelts-Anstrich. Schon rein optisch (z.B. im Hinblick auf die lieben Fuzzys) hebt sich die angebliche "Kotzfarbe" viel schöner von der umgebenden Landschaft ab als ständig "Dasselbe in grün". Aber so ist es ja teilweise bis heute innerhalb der so genannten "Eisenbahnfreunde-Szene": Alles was nicht wahlweise altfarben oder verkehrsrot und damit stinklangweilig ist - etwa oceanblau oder mintgrün - wird verdammt und verteufelt. Überrascht aber irgendwie auch nicht weiter, wenn man sich die Leute hinter diesen Aussagen ansieht... wobei ich hiermit auch keine Lanze für Kitsch im "Gaiblingersyle" brechen möchte!


Grüße, Trittbrettfahrer

Renovierung von Museumsloks - Vor- und Nachteile

geschrieben von: EP 5

Datum: 25.05.20 23:01

Hallo Michael,


in meinen Augen gehörst Du zu den eher angenehmen Zeitgenossen hier im Forum, mit denen ich mich gut und gerne über Eisenbahnthemen austausche. Vor allen Dingen schätze ich an Dir, dass Du bei Diskussionen stets sachlich bleibst. Von daher knüpfe ich gerne an Deine Gedanken Deines hier eingestellten Beitrages an.

Wie ich sehe, bist Du ein Befürworter von technischen Rekonstruktionen und dem Herstellen eines Ursprungszustandes bei Museumsfahrzeugen. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass gerade in der Museumsbahnszene Exponate allzu gerne renoviert werden. Dein Argument, dass man damit historische Begebenheiten (etwa Stromlinienlok, Lackierungsvarianten) besser erfahrbar macht, leuchtet mir ein.

Andererseits gehen beim Renovieren unvermeidlich auch Spuren der Geschichte unwiederbringlich verloren wie zum Beispiel bedeutende Anschriften am Triebfahrzeug, der letzte Pflegezustand, der ebenfalls einen historischen Mosaikstein im Leben einer Lok bildet. Aufgrund dessen bin ich ein Konservierungsbefürworter.

Aus der Homepage des Eisenbahnmuseums in Wismar geht hervor, dass man die stark ausgeblichene V 200 001 („Taigatrommel“) mit großem zeitlichen Aufwand wieder in ihren Ursprungszustand zurückversetzen möchte, was ich persönlich eher schade finde. Alternativ zum Renovieren schlage ich das Zeigen von Modellen in Vitrinen vor. Von Piko gibt es beispielweise ganz ausgezeichnete Nachbildungen, die sich für das Zeigen des Ursprungszustandes verwenden ließen.

Hoffentlich fühlen sich jetzt im Forum nicht schon wieder die „Gesinnungswächter“ angesprochen, auf die ich ganz gut verzichten kann.


Viele Grüße,
Marc

"Schau mal nach im Lexikon der Abkürzungen, was LMAA heißt", schrieb man unverblümt aus dem geschätzten Ruhrgebiet in Anbetracht widerfahrener, höchst blasierter Spießigkeit à la Oberlehrer, worüber ich mich zugegebenermaßen köstlich amüsiert habe.






3-mal bearbeitet. Zuletzt am 26.05.20 12:22.

Da muss man doch gar nicht viel erklären...

geschrieben von: Trittbrettfahrer

Datum: 26.05.20 00:53

...denn der typische "Gaiblingerstyle" spricht doch für - oder besser gegen - sich selbst: Schwülstig-barocke Bildsprache, die nicht zur radikalen Nüchternheit vieler moderner Fahrzeuge passt - übertriebene "Buntheit", also zu heftige Farbkontraste - allgemein unruhig-überladene Aufmachung der "Gesamtkunstwerke".

Übertroffen wird das Ganze aber durchaus noch von einigen Railsystems RP-"Kreationen"! Neben dem löblichen Bemühen, ihre Altfahrzeuge wieder mit würdigen Staatsbahnanstrichen zu versehen (allerdings manche mit den stilistisch leider völlig unpassenden LED-Fernleuchten nachgerüstet), auf der anderen Seite so primitiv-prollige Geschmacklosigkeiten wie "Betty Bomb" und Weitere. Sowas kann doch höchstens noch ein 15-jähriger Sonderschüler, der gerade einen "Antiaggressionskurs Kreatives Gestalten" zwangsweise besuchen muss, wirklich "cool" finden... da sind mir doch die Farbgebungen wie oceanblau-beige oder orientrot/mintgrün aus den "Grafiklaboren der Herren Professoren" wesentlich lieber. Selbst an so etwas scheinbar banalem wie Farbgestaltung offenbaren sich halt noch Unterschiede beim Bildungshintergrund und Intellekt des Gestaltenden!


Grüße, Trittbrettfahrer

Lokwelt Freilassing

geschrieben von: EP 5

Datum: 26.05.20 10:16

Hallo,

aber immerhin sollte ab März diesen Jahres in der Lokwelt Freilassing eine Sonderausstellung über die meiner Ansicht nach bemerkenswerte Designerin beziehungsweise über ihre sicherlich teils nicht ganz unumstrittenen Werke, die nach meiner Beurteilung dennoch eine durchaus beachtliche Leistung darstellen und einen kleinen Teil deutsch/österreichische Eisenbahngeschichte schrieben, gezeigt werden. Die Vernissage wurde leider wegen des importierten Virus auf einen späteren Zeitpunkt verschoben.

Meine absolute Favoritin aus der Hand der Künstlerin war die 111er "Bierlok". Die hat mir echt gut gefallen.


Schöne Grüße,
Marc

"Schau mal nach im Lexikon der Abkürzungen, was LMAA heißt", schrieb man unverblümt aus dem geschätzten Ruhrgebiet in Anbetracht widerfahrener, höchst blasierter Spießigkeit à la Oberlehrer, worüber ich mich zugegebenermaßen köstlich amüsiert habe.


Trittbrettfahrer schrieb:
Mal ungeachtet der ganzen Diskussion über "Fake" oder nicht, wenn man sich die "194 178-0" in ihrem strahlend-tiefgründigen oceanblau-beigen Lack so ansieht, fragt man sich als Mensch mit Geschmack doch schon, warum die Bundesbahn dereinst nicht mutiger war und die ganze noch vorhandene Flotte - ähnlich wie bei der 144 - in dieses Farbschema versetzte!
Weil man damals noch kostenbewusst agierte und weitere Neulackierungen ob der Nutzungssauer schlicht nicht mehr geplant wurden...

MfG

"Damit auch ich was zu meckern habe: Ich finde immer die künstliche Dampfentwicklung durch Abblasen an den Zylindern fürchterlich. Sicher gibt das für den ambitionierten Laien tolle Fotos, den Sound jedoch zerstört es vollkommen. :-("

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aus aktuellem Anlass :-(: [www.youtube.com]
Trittbrettfahrer schrieb:
...denn der typische "Gaiblingerstyle" spricht doch für - oder besser gegen - sich selbst: Schwülstig-barocke Bildsprache, die nicht zur radikalen Nüchternheit vieler moderner Fahrzeuge passt - übertriebene "Buntheit", also zu heftige Farbkontraste - allgemein unruhig-überladene Aufmachung der "Gesamtkunstwerke".

Übertroffen wird das Ganze aber durchaus noch von einigen Railsystems RP-"Kreationen"! Neben dem löblichen Bemühen, ihre Altfahrzeuge wieder mit würdigen Staatsbahnanstrichen zu versehen (allerdings manche mit den stilistisch leider völlig unpassenden LED-Fernleuchten nachgerüstet), auf der anderen Seite so primitiv-prollige Geschmacklosigkeiten wie "Betty Bomb" und Weitere. Sowas kann doch höchstens noch ein 15-jähriger Sonderschüler, der gerade einen "Antiaggressionskurs Kreatives Gestalten" zwangsweise besuchen muss, wirklich "cool" finden... da sind mir doch die Farbgebungen wie oceanblau-beige oder orientrot/mintgrün aus den "Grafiklaboren der Herren Professoren" wesentlich lieber. Selbst an so etwas scheinbar banalem wie Farbgestaltung offenbaren sich halt noch Unterschiede beim Bildungshintergrund und Intellekt des Gestaltenden!
Bekanntlich lässt sich ja über Gemschmack streiten, schön das du jedem mit einem anderen solchen, gleich die Intelligenz absprichst. Ich hoffe du trägst privat auch Maos Einheitsanzug? Letztendlich wiederholt sich die Geschichte doch immer wieder und vieles wird erst in der Retrospektive "schön". War bei van Gogh so und ist es nun bei "blau-beige", beginnt gerade bei "orientrot" und kommt sicher bei "verkehrsrot"... Meine Meinung zu der "Kotzfarbe" wird sich allerdisngs nie mehr ändern, sowohl der Blauton, als auch die Anordnung waren nun mal einfach unterirdisch! Ebenso empfinde ich z.B. das Najbrt-Design der CD zwar recht gelungen, trifft man aber eine größere Ansammlung dieser Fahrzeuge, wirkt das schnell kühl. Letztendlich ist man doch immer dem, was man sehr oft sieht, überdrüssig und sucht das "besondere".

MfG

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EP 5 schrieb:

Aus der Homepage des Eisenbahnmuseums in Wismar geht hervor, dass man die stark ausgeblichene V 200 001 („Taigatrommel“) mit großem zeitlichen Aufwand wieder in ihren Ursprungszustand zurückversetzen möchte, was ich persönlich eher schade finde. Alternativ zum Renovieren schlage ich das Zeigen von Modellen in Vitrinen vor. Von Piko gibt es beispielweise ganz ausgezeichnete Nachbildungen, die sich für das Zeigen des Ursprungszustandes verwenden ließen.

Ich nicht. Das ist die gleiche fragwürdige Einstellung, die jahrelang in Berlin herrschte... Die 120 001 stand da so seit 1992 und wer öfter in MV unterwegs war, dem fiel auf das alle Loks offenbar wegen klimatischer Unterschiede und der Meeresluft, viel schneller ausblichen als im Süden. Will man die Lok erhalten, muss man was dran machen, will man sie in weiteren 20 Jahren zusammenfegen, kann man sie stehen lassen... Irgendwie hast du dir schon die Argumentation irgendwelcher Berufsdenkmalschützer zu eigen gemacht, die ich leider oft nicht nachvollziehen kann. So darf 18 201 zwar S.-A. nicht verlassen, die optischen Veränderungen scheinen aber keinen zu stören. Eine Nebenbahn wird nicht unter Denkmalschutz gestellt, weil sie keine "ingenieurtechnische Meisterleistung" darstellt... Nein, tut sie nicht - es geht um den Erhalt des Stauts Quo.

MfG

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Hallo Matthias,

ich danke Dir, dass Du auf meine kritischen Gedanken hinsichtlich der bevorstehenden Renovierung von V 200 001 in Wismar eingegangen bist. Da mich die Renovierungsthematik immer wieder beschäftigt, möchte ich gerne auf Deine Ansichten und Einwände eingehen.

Befindet sich das Exponat in der Ringlokhalle, dürfte sie eigentlich kaum weiterrosten. Es sei denn, in der Halle besteht eine hohe Luftfeuchtigkeit.

Im Deutschen-Technikmuseum stehen unter anderem recht mitgenommene Lokomotiven, die viele Zeitgenossen nur noch als wertlosen Schrott deuten. Eigentlich muss man diesen Leuten Recht geben, nun steckt aber auch in einer „Schrottlok“ sehr viel Geschichte. Sinn der Ausstellung besteht doch darin, Geschichte oder Entwicklungen aufzuzeigen.

Ich persönlich bin Alfred B. Gottwaldt heute noch dankbar, dass er vor 30 Jahren preußische „Schrottloks“ aus Polen in die Ausstellung geholt hat. Man kann mit großer Wahrscheinlichkeit davon ausgehen, dass sich diese bemerkenswerten Exponate wegen der sie umgebenden, schützenden Halle auch in 20 Jahren noch nicht in Staub verwandelt haben werden.

Der gleiche Sachverhalt dürfte auch auf die V 200 001 zutreffen, vorausgesetzt die Lok steht an einem geschützten Ort.


Schöne Grüße,
Marc

"Schau mal nach im Lexikon der Abkürzungen, was LMAA heißt", schrieb man unverblümt aus dem geschätzten Ruhrgebiet in Anbetracht widerfahrener, höchst blasierter Spießigkeit à la Oberlehrer, worüber ich mich zugegebenermaßen köstlich amüsiert habe.


EP 5 schrieb:
Hallo Matthias,

ich danke Dir, dass Du auf meine kritischen Gedanken hinsichtlich der bevorstehenden Renovierung von V 200 001 in Wismar eingegangen bist. Da mich die Renovierungsthematik immer wieder beschäftigt, möchte ich gerne auf Deine Ansichten und Einwände eingehen.

Befindet sich das Exponat in der Ringlokhalle, dürfte sie eigentlich kaum weiterrosten. Es sei denn, in der Halle besteht eine hohe Luftfeuchtigkeit.

Im Deutschen-Technikmuseum stehen unter anderem recht mitgenommene Lokomotiven, die viele Zeitgenossen nur noch als wertlosen Schrott deuten. Eigentlich muss man diesen Leuten Recht geben, nun steckt aber auch in einer „Schrottlok“ sehr viel Geschichte. Sinn der Ausstellung besteht doch darin, Geschichte oder Entwicklungen aufzuzeigen.

Ich persönlich bin Alfred B. Gottwaldt heute noch dankbar, dass er vor 30 Jahren preußische „Schrottloks“ aus Polen in die Ausstellung geholt hat. Man kann mit großer Wahrscheinlichkeit davon ausgehen, dass sich diese bemerkenswerten Exponate wegen der sie umgebenden, schützenden Halle auch in 20 Jahren noch nicht in Staub verwandelt haben werden.

Der gleiche Sachverhalt dürfte auch auf die V 200 001 zutreffen, vorausgesetzt die Lok steht an einem geschützten Ort.
Hallo Marc,

Ich unterscheide da. Gegen ein letzten Betriebszustand (118 075 oder die 244) ist erstmal nichts einzuwenden. Im Gegenteil, diese kamen wirklich aus dem Plandienst, ohne Teileklau, ohne Abstellzeit, ohne Kosmetik.
Aber was sollen die P8 oderT9 repräsentieren? 20 Jahre Abstellzeit mit entsprechender Fledderei? Das hat doch mit dem Einsatz nichts mehr zu tun. Ähnlich ist es bei 120 001. Die stand ewig in Güstrow und da stand nicht mal fest das sie erhalten bleibt. So sieht sie halt auch aus...
Und dann war in Berlin noch 50 001... - da passt dann keins der Argumente, auch nur eine Zirkuslok.

MfG

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