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Moderatoren: Klaus Habermann - JensMerte - TCB
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Re: Wie spricht mann uber einen Dampflok ?

geschrieben von: rklein

Datum: 01.02.20 19:05

Hallo zusammen,

mein Vorschlach: das Dampftriebfahrzeuch! ;-D
Neutrum, sächlich, sei's drum...

MfG R.Klein

*** Reschtschreibvehler sind irohnische Stiehlmittel ***
"Fühlte sich da ein Anbeter der Blauen schon wieder angepiekst :-)" - naheliegende Vermutung, aber ich finde es in vollem Ernst wirklich schön, dass in diesem Fall die witzelnde Umgangsform und die Gute Laune in der Diskussion ober Hand zu behalten schien :) Anders als man das leider bei Facebook jeden Tag erleben kann. Da herrscht quasi ständig verbaler Krieg zwischen den Anhängern diverser politischer Strömungen und Menschen, die sich kein bisschen persönlich kennen werfen sich dort die schlimmsten Dinge an den Kopf und schmeißen mit wüsten, unsachlichen Unterstellungen um sich. Klar... off topic, aber ich wollte nur mal meine Freude darüber zum Ausdruck bringen, dass dieser kleine "Schlagabtausch", sofern man das überhaupt schon so nennen kann, hier sehr kollegial und freundschaftlich abgelaufen ist. Ich wünschte, es wäre immer und überall so...

Viele Grüße, love & peace,
Tobias

Also "Dampftrieb" kenn ich ;-) (o.w.T)

geschrieben von: Michael Staiger

Datum: 01.02.20 21:19

(Dieser Beitrag enthält keinen Text)

Re: Wie spricht mann uber einen Dampflok ?

geschrieben von: Jimmy Harper

Datum: 01.02.20 23:16

Jimmo schrieb:

und mit der sind viele Sachen negativ behaftet:

- der Hundehaufen
- der Steuerbescheid
- der Gauland

Natürlich gibt es auch Ausnahmen, wie der Lottogewinn :-)

Das schönste deutsche Wort ist aber männlich:

Der Orgasmus
(Dieser Beitrag enthält keinen Text)
1-mal bearbeitet. Zuletzt am 09.02.20 17:33.

Re: Deutsche Sprache

geschrieben von: M. Laukenmann

Datum: 03.02.20 13:12

Hallo zusammen,
zuerst wollte ich zu diesem Thema gar nichts beitragen, denn eigentlich gehören solche Diskussionen m.E. ins Allgemeine Forum, aber die Zuordnung der Themen scheint nicht mehr so streng zu sein - an anderer Stelle werden drei vorangegangene Beiträge mit den Worten kritisiert: “gibt es einen Grund, dass heute nur alte Bilder gezeigt werden?“.
Aber der guten Ordnung halber sei mir eine grammatische Korrektur erlaubt: „der, die das“ sind Artikel (sogen. Geschlechtswörter) – keine Fürwörter ( = Pronomen ). Dies ist keine Kritik am betr. User, sondern nur eine Information!
Ich habe die Ausgangsfrage auch anders verstanden: Es wurde nach dem Geschlecht gefragt. Das ist bei einer Dampflokomotive variabel! Ja ! La donna è mutevole ( nicht nur „mobile“ )….Wie heißt es in der „Feuerzangenbowle“ ?:„Wat is en ( und nicht : "ene" ) Dampfmaschin…?“ Also Neutrum ! Peter Rosegger schrieb die Erzählung: „Als ich das erste Mal auf dem Dampfwagen saß.“ … und beschrieb eine Fahrt mit der Eisenbahn. Also Maskulinum ! Manches Lokpersonal bezeichnete seine Rangierlokomotive als „(Rangier)Bock“ – wieder Maskulinum. In Bamberg fragte mich einst ein Bahnbediensteter – als ich mit der Kamera bewaffnet auf dem Bahnsteig auf eine 01 wartete : „So, filmst die alda Kistn?“ ( „alte Schachtel“ hat er nicht gesagt !) Endlich Femininum! Ja – und wie die ganzen, teilweise hier bereits zitierten Kosenamen verraten: z.B. das Steppenpferd - der Bubikopf , geht es mit der Geschlechtszuordnung wieder von vorne los. Sagt man dazu ( politisch korrekt ) „Transgender“ ?
Viele Grüße,
Michael.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 03.02.20 13:17.

Re: Deutsche Sprache

geschrieben von: Mikado-Freund

Datum: 03.02.20 14:12

Hallo Michael,

neulich schrieb hier einer, dass er sich „nach einen deftigen Mittagessen“ wieder zum Fotografieren an die Strecke begeben hätte. So etwas und „Wat is en (oder is’n) Dampfmaschin?“ ist mundartlich und deswegen kannst Du so etwas auch nicht als Beispiel verwenden.

Ansonsten wiederhole ich meine bereits gegenüber Helmut gestellte Frage: der Dampfwagen, der Rangierbock, die alte Kiste, das Steppenpferd, der Bubikopf — sämtliche Deiner Beispiele sind simple Zusammensetzungen — womit also gibt’s da ein Problem?




Walter

Re: Deutsche Sprache

geschrieben von: V 400

Datum: 04.02.20 14:04

Hallo ins Grammatik-Forum,
das mit den weiblichen Schiffen stimmt nicht ganz. Das seinerzeit größte aller Passagierschiffe wurde 1912
auf ausdrücklichen Wunsch von Kaiser Wilhelm II "DER Imperator" genannt.
Ähnlich verwirrend die Flugzeughersteller:
"DIE" Boeing,
aber
"DER" Airbus.
Herzlichen Gruß
Andreas

einen habe ich noch!:

geschrieben von: Fliegender Kölner

Datum: 05.02.20 07:47

der/ die Adler, beides schon öfter gelesen, wundere mich, dass dieses Beispiel noch nicht kam :-) .
»V 400« schrieb:
das mit den weiblichen Schiffen stimmt nicht ganz. Das seinerzeit größte aller Passagierschiffe wurde 1912 auf ausdrücklichen Wunsch von Kaiser Wilhelm II „DER Imperator“ genannt.
Ja und?

Das Schiff des Namens „Der Imperator“, also auch die „Der Imperator“, die „Wilhelm Gustloff“, die „Gorch Fock“ …



Ähnlich verwirrend die Flugzeughersteller:
„DIE“ Boeing, aber „DER“ Airbus
Wie schon erwähnt — da ist überhaupt nichts verwirrend: die Ehefrau, der Ehemann, das Kind Maria, das Kind Herbert; die Boing 747, die Lockheed Super Constellation, die Dornier Do 27, die Aérospatiale-BAC Concorde, aber der Boeing CH-47 Chinook Transporthubschrauber, der Airbus …



»Fliegender Kölner« schrieb:
der -/ die Adler, beides schon öfter gelesen; wundere mich, dass dieses Beispiel noch nicht kam
Weshalb denn auch?

Wie vor: der Adler ist ein Vogel, also auch „der Adler“, aber die Lokomotive „FLYING SCOTSMAN“, die Lokomotive „SIR NIGEL GRESLEY“ und somit eben auch die Lokomotive „Der Adler“ (alternativ die Lokomotive „Adler“; so ganz eindeutig ist ihr Name m.W. wohl nicht) …





Walter

Re: Die Orgasmen SIND dennoch schöner! ;-))) (o.w.T)

geschrieben von: 35 1113-6

Datum: 09.02.20 15:38

(Dieser Beitrag enthält keinen Text)
Beste Grüße aus Leipzig
Martin


"Schaut zu den Sternen und nicht hinab auf Eure Füße. Seid neugierig, und wie schwer auch immer das Leben scheinen mag, so gibt es doch immer etwas, das ihr tun und worin ihr erfolgreich sein könnt. Es kommt darauf an, nicht aufzugeben." (Stephen Hawking)

auch die Region spielt eine Rolle.

geschrieben von: 614ner

Datum: 11.02.20 19:24

Hallo in die Runde. :-)

auch von mir ein Beitrag dazu.

Es spielt auch die Region eine Rolle.

Joghurt.
Weitläufig nördlich: Der Joghurt.
Südlich (Bayern & Schweiz und teile Österreichs): Das Joghurt.
Oberösterreich auch teilweise: Die Joghurt.

Re: Lustig wird es im Englischen ...

geschrieben von: dampf069

Datum: 12.02.20 09:23

Aus "Steam Days" January 2020, S.34 in glorious S & C winter light: BR-built Stanier `Black Five`class 4-6-0 No.44675 getting underway.......It (!!) was was back on the Kingsmoor books.. Dampf069



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 12.02.20 09:24.

Re: Lustig wird es im Englischen ...

geschrieben von: Mikado-Freund

Datum: 13.02.20 00:59

dampf069 schrieb:
Aus „Steam Days“, January 2020, S.34 in glorious S & C winter light: »BR-built Stanier „Black Five“-Class 4-6-0 No. 44675 getting underway … It (!!) was was back on the Kingsmoor books …«
Das „es“ bezieht sich nicht auf die Lok, sondern auf das Ereignis, nämlich dass die #44675 „in Gang gekommen“ ist.

So what …


________________
(Edit added the forgotten last quotation marks)



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 13.02.20 01:08.

wirklich ein deutsches Wort??

geschrieben von: held-der-arbeit

Datum: 14.02.20 14:02

ich dachte, Orgasmus von Rotterdem war Niederländer :-)))

Re: wirklich ein deutsches Wort??

geschrieben von: Dampffrosch

Datum: 14.02.20 14:29

Ist das etwa der Erfinder von Orgasmus on the rocks ???

Re: Wie spricht mann uber einen Dampflok ?

geschrieben von: 52 8098

Datum: 19.02.20 03:52

Moin,

da gibt es nun tausende Schiffe und aus gerechnet der Bismarck wird als Beispiel herangezogen - ja, DER. Normalerweise wäre "die" ja nicht verkehrt gewesen und wird heute auch allgemein verwendet. Aber weil dieses Schiff etwas besonderes war, wählte man die männliche Form.

Burkhard Freiherr von Müllenheim-Rechberg: Schlachtschiff Bismarck - Ein Überlebender berichtet vom Glanz und dem Untergang der Bismarck am 27. Mai 1941. Flechsig, 1987; ISBN 978-3-88189-591-0

Viele Grüße

Nachtrag

geschrieben von: Peter

Datum: 19.02.20 09:08

Hallo!

Hier ein kleiner Nachtrag, warum Schiffsnamen weiblich sind.

[www.wissen.de]
[www.merkur.de]

"Schiffe sind weiblich, weil sie überall geschmückt und meist recht gut gelaunt sind.
Sie verfügen vom Bug bis zum Achtersteven über äußerst gefällige Linien, und im allgemeinen ist immer eine "Gang" Männer um sie herum.
Ihre Takelage kostet ein Vermögen, und sie sehen in einem neuen Farbanstrich immer am besten aus.
Bänder (bunte Flaggen und Wimpel) sowie Glocken gehören zur Standardausrüstung.
Gewöhnlich ist um sie herum immer ein geschäftiges Treiben, und es gelingt ihnen meistens, ihre Aufbauten vorteilhaft zur Schau zu stellen.
Wenn sie in einen Hafen kommen, steuern sie geradewegs auf den Liegeplatz zu.
Wenn sie den Hafen verlassen, kennen sie gewöhnlich ihr Ziel, was jedoch nicht immer allen anderen bekannt ist.
Wenn man sie erst einmal richtig kennengelernt hat, möchte man sie niemals wieder verlassen.

Fazit: "Schiffe sind weiblich, jedes ist anders"

Im übrigen, wäre das Schiff nicht weiblich, könnte es dann überhaupt eine Jungfernfahrt machen?
Schließlich haben sie genauso viele Tricks und Launen wie alle Frauen."

Quelle: Kapitän Curt Günther Ludwig, Köhlers Flottenkalender 2003.

Und von den aelteren Schiffen wurde dieser Brauch dann wohl fuer Lokomotiven uebernommen - manches trifft ja durchaus auch auf Lokomotiven zu.

EDIT:
"Vehicles, including ships, cars, trains and even engines often take the feminine gender, especially in informal contexts and when spoken of by men (“My car, she’s a beauty.”). Feminizing ships is a markedly entrenched practice, the tradition tracing back in English to as early as the 14th century according to the Oxford English Dictionary. A boat may have a mothership and sister ships. Even ships named after men, such as the German battleship Bismarck, are treated as feminine:
On her maiden voyage, the Bismarck collided with another ship but she sustained no damage.
Seafarers, historians and writers alike provide various reasons for the tradition of calling ships she, ranging from viewing a vessel as a motherly, womb-like, life-sustaining figure to jokingly likening a ship to a woman who is expensive to keep and needs a man to guide her and a lick of paint to look good. Some view the practice as outdated and patronizing toward women, while others view it as an important tradition and a sign of respect toward the vessel." (cf. [www.druide.com] , Hervorhebungen von mir)
/EDIT.

Gruss

Peter

Ich will gar nicht, dass mich jeder mag - im Gegenteil: Die Sympathie oder Zuneigung gewisser Menschen waere mir hochgradig peinlich.
(Merke: Fuer manche Menschen gehe ich bis ans Ende der Welt, fuer manche nicht mal bis zur Tuer)

Wenn Sie Rechtschreibfehler finden, so beachten Sie bitte, dass diese beabsichtigt sind: Es gibt immer Menschen, die nach Fehlern suchen - und ich versuche, allen Lesern etwas zu bieten. Seit einiger Zeit biete ich sogar (gegen einen kleinen Obolus) auch Patenschaften fuer meine Fehler an.




1-mal bearbeitet. Zuletzt am 19.02.20 09:16.

Re: Wie spricht man von einem Schiff?

geschrieben von: Mikado-Freund

Datum: 19.02.20 12:24

52 8098 schrieb:
da gibt es nun tausende Schiffe und ausgerechnet der Bismarck wird als Beispiel herangezogen - ja, DER. Normalerweise wäre "die" ja nicht verkehrt gewesen und wird heute auch allgemein verwendet. Aber weil dieses Schiff etwas besonderes war, wählte man die männliche Form.
Du hast aber vorher schon auch gelesen, was Du danach so schön geschwärzt hast?
Burkhard Freiherr von Müllenheim-Rechberg: Schlachtschiff Bismarck - ein Überlebender berichtet vom Glanz und dem Untergang der Bismarck am 27. Mai 1941. Flechsig, 1987; ISBN 978-3-88189-591-0
Sicher steht da jetzt zwar "der Bismarck", aber in welchem Zusammenhang steht das denn da?

»Die Geburt der Tochter«
»Die Heirat der Frau Müller«
»Die Schwester der Tochter der Frau des Bürgermeisters«
»Der Tod der Maria Stuart«
[…]
»Der Untergang der Bismarck«

Du bemerkst es?


Viele Grüße

Es kommt auf die Endung an

geschrieben von: herr knoedel

Datum: 24.02.20 01:50

Hallo G12,
es kommt auf die Endung des Wortes an. Worte, die auf "e" oder "ung" enden, haben den Artikel "die".
Beispiele: die Gabel, die Erde, die Lokomotive

Es gibt aber auch Ausnahmen: die Bank, die Eisenbahn

Es heist: der Mann, aber die "Mannschaft". Vermutlich, wie beim Plural, weil es sich um mehrere Personen handelt, wie "die Männer".

Herzliche Grüße

Edit: Überschrift geändert



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 24.02.20 01:52.
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