DREHSCHEIBE-Online 

Anzeige

HIER KLICKEN!

 15 - Museumsbahn-Forum 

  Neu bei Drehscheibe Online? Hier registrieren! Zum Ausprobieren und Üben bitte das Testforum aufsuchen!
Dieses Forum dient dem Erfahrungsaustausch über den Erhalt und Betrieb historischer Fahrzeuge. Dazu zählen auch Beiträge zu Bahnen, die planmäßig Dampfbetrieb anbieten, sowie Touristikbahnen, die nicht der Definition von Museumsbahnen im strengeren Sinne entsprechen.
Dieses Forum dient NICHT zum Veröffentlichen von Sichtungsbildern - diese gehören in die Bild-Sichtungen. Bildberichte über Museen und historische Fahrzeuge, sowie die damit in Verbindung stehende Infrastruktur sind jedoch willkommen.
Für Veranstaltungsankündigungen bitte die Termine-Seiten verwenden. Weiterführende Informationen sind hier gestattet, Berichte über Veranstaltungen aber bitte auf eine Diskussion je Veranstaltung begrenzen. Berichte über Veranstaltungen aus früherer Zeit (älter als 10 Jahre) sind nach wie vor im Historischen Forum willkommen.
Moderatoren: Klaus Habermann - JensMerte - TCB

Seiten: 1 2 3 All

Angemeldet: -

Re: Gemeinnützig, Spendenquittung...?

geschrieben von: Peter

Datum: 11.01.20 15:50

Hallo!

012 055-0 schrieb:
Damit mir das Finanzamt hilft:
Ist das Projekt gemeinnützig und damit per Spendenbescheinigung von der Steuer absetzbar?
Im Impressum heisst es:

"Stiftung Deutsche Eisenbahn
Agathastraße 7
D-63834 Sulzbach a. Main
vertreten durch ihre Vorstände
Rainer Balzer (Vorsitzender und Geschäftsführer), Heimo Echensperger (stellv. Vorsitzender), Dr. Dieter Wahl, Norbert Huppert, Henning Hovermann
Tel: 06028/ 99 99 574, Fax: 06028/ 99 99 573
info@stiftung-deutsche-eisenbahn.de

Stiftung Deutsche Eisenbahn
Gemeinnützige rechtsfähige Stiftung bürgerlichen Rechts gem. § 80 BGB."

Damit ist die Frage nach der Gemeinnuetzigkeit zu bejahen.

Zur Frage der Spendenbescheinigung: Fuer (Einzel-)Spenden von bis zu 200,00 Euro reicht der Kontoauszug/Ueberweisungsbeleg aus (vgl. u. a.: [www.vlh.de] , [www.haufe.de] ).
So soll der Verwaltungsaufwand fuer den Beguenstigten vereinfacht werden - gerade gemmeinnuetzige Vereine/Stiftungen haben ja i. d. R. entweder kein hauptamtliches Personal oder -falls sie es denn haben- sollen nicht einen Tel der Spenden fuer administrativen Aufwand verbraten.

Die Frage nach der Absetzbarkeit ist damit auch zu bejahen.

Mit bestem Gruss

Peter

Ich will gar nicht, dass mich jeder mag - im Gegenteil: Die Sympathie oder Zuneigung gewisser Menschen waere mir hochgradig peinlich.
(Merke: Fuer manche Menschen gehe ich bis ans Ende der Welt, fuer manche nicht mal bis zur Tuer)

Wenn Sie Rechtschreibfehler finden, so beachten Sie bitte, dass diese beabsichtigt sind: Es gibt immer Menschen, die nach Fehlern suchen - und ich versuche, allen Lesern etwas zu bieten. Seit einiger Zeit biete ich sogar (gegen einen kleinen Obolus) auch Patenschaften fuer meine Fehler an.

Re: Andere Frage....

geschrieben von: Michael Staiger

Datum: 11.01.20 17:28

Mannheimer schrieb:
Hallo Michael,

...
Das ganze mit eurer 97 zu vergleichen hinkt in meinen Augen. Bei euch war die Informationspolitik deutlich besser!

Grüße Tobi
Hallo Tobi,

das hing ganz einfach damit zusammen daß wir - zufällig - jemanden hatten und noch haben, der sich schon vor 30 Jahren für die Installation und Bearbeitung einer Homepage interessierte. Das ist nun mal nicht selbstverständlich und vorallem auch noch viel Zeitaufwand um auch wirklich veröffentlichbare Formulierungen zu erstellen. All zu oft wird einem ja im www das Wort im Mund umgedreht.
Bei der 44 1616 weiß ich daß der "ehem. Eigentümer" kein Interesse an irgendwelchen Statements im www hat.
Die Lok steht trocken und sicher in Heilbronn, so daß sie auch bei schleppender Aufarbeitung nicht leidet. Ihr "ehem. Eigentümer" wird halt oft zum Dampflokfahren gebraucht. Wenn ich recht informiert bin, sind z. Zt. zwei oder drei 44er betriebsfähig, das reicht doch vorerst?

Beim Thema Spenden für Fahrzeugaufarbeitungen gehts auch eher um Leute, denen es wert ist dafür spenden als um solche die über die gesicherte Verwendung hinaus auch noch zeitliche oder gar technische Ansprüche stellen wollen.

Gruß
Michael



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 11.01.20 17:28.
Moin.

Für die neue SDD ist die Gemeinnützigkeit erst beantragt, wie ich jetzt nach einigem Lesen auf der Homepage gefunden habe.
Das kann aber nicht jeder herausfinden, der nur mal eben hinein klickt.
Also nützt mir ein Kontoauszug erst mal nichts...

...es grüßt im 3/4 Takt
https://abload.de/img/012055-0fyug0.jpg
.
Fototaschenbilder bitte an diesen Beitrag anhängen:[www.drehscheibe-foren.de]


Guten Abend zusammen,

danke für Eure guten Wünsche und erst recht Eure Fragen, auf die wir nachstehend eingehen möchten.

@ Stenzo di Monaco: eine Spende von 20 € ist keineswegs lächerlich. Wir können jeden Euro gebrauchen und sehr dankbar dafür. Mit tausend Spendern a 20 € haben wir unser Ziel schon fast erreicht.

@Gt2x4/4: wir verstehen deine Frage eher als rhetorisch. Trotzdem: weder die SDD noch die SDE haben den für einen zuverlässigen Wiederbetrieb erforderliche Summe (geschätzt rd. 300.000 €) in der Tasche. Und da wir leider auch keine finanzstarke Firma im Hintergrund haben, die uns das Geld mal eben zur Verfügung stellt (etwas wie die Bosch oder Stihl Stiftung) müssen wir selbst für die nötigen Gelder sorgen. Ein Teilbetrag könnte durch die erfolgreichen sechs Betriebsjahre erwirtschaftet werden, aber leider bei Weitem nicht alles. Einen weiteren Teil werden wir durch ehrenamtliche Arbeit erbringen. Dafür haben wir ein fähiges Team. Aber z.B. Radreifen schmieden und aufziehen können wir nicht selbst machen. Das muss bezahlt werden; deshalb sind wir auf Spenden angewiesen.

@ 012 055-0: Alle Spenden für die 01 150 steuerlich abziehbar (bis zu 20% des Gesamtbetrags der Einkünfte pro Jahr). Die Spendenquittung wird durch die SDE ausgestellt. Bitte auf dem Überweisungsträger Projekt 01 150 vermerken. Das Vermögen der SDD (und damit auch jede Spende) werden als Sondervermögen unter dem Dach der SDE geführt und
ist damit selbstverständlich steuerbegünstigt.

@ Frank Hoffmann: Deine Feststellung zu den Fristen sind richtig und deine Einschätzung, dass die Lok aufgrund des zeitlichen Rahmens für die Neuanfertigung der Radreifen sinnvollerweise auch die Hauptuntersuchung ansteht, entspricht auch unserer Vorgehensweise.

Wie Du auf dem Spendenbalken auf der Eingangsseite [www.01150.de] sehen kannst, haben wir uns 300.000 € als Ziel setzt. Uns ist bewusst, dass dies sehr viel Geld ist. Aber die 01 150 soll wieder bundesweit eingesetzt werden. Deshalb streben wir an, die Lok ein einem möglichst perfekten Zustand wieder in Betrieb zu nehmen und das Reparaturrisiko so weit wie möglich von vorneherein auszuschließen. In den genannten 300.000 € sind natürlich alle Zusatzkosten berücksichtigt.

@ Dampfjunkie: Stimmt, auch Vereine verdienen Unterstützung. Die 01 150 ist (mangels Einnahmen) dankenswerterweise derzeit kostenlos beim Museumseisenbahn Hanau e.V. abgestellt. Die Hanauer Kollegen haben in den letzen Jahren großartig in die Infrastruktur des Bw Hanau investiert, sie sind allemal eine Spende wert (win-win Situation: wer dem Hanauer Verein unterstützt, unterstütz indirekt auch unser Projekt).

@TRO: leider hast Du mit den im Sande verlaufenen Spendenaktionen Recht. Deshalb wollen wir es besser machen;

- Junge Menschen tragen die Verantwortung und machen dieses Projekt überhaupt erst nachhaltig (!) zukunftsfähig
⁃ Das Projekt der 01 150 ist eines, dass seine Funktion bereits über Jahre erwiesen hat
⁃ Zahlreiche - aus der Vergangenheit zufriedene - Veranstalter haben bestätigt, die Lok in Zukunft wieder einzusetzen
⁃ Eine Zerlegung der Lok findet erst statt, wenn die meisten Arbeiten finanziell gedeckt sind. Was wir alle nicht wollen: eine zerlegte Lok, an der niemand mehr weiterarbeitet.
⁃ Homepage:
⁃ zur Lokomotive werden konkrete Maßnahmen der Instandhaltung genannt und dessen Kosten
⁃ Ein im 2 Wochen Rhythmus aktualisierter Spenden-Fortschrittsbalken informiert transparent über den aktuellen Spendenstand
⁃ Zur Entstehung der aktuellen Situation werden konkrete Gründe und Zahlen genannt

Es werden weitere Videos mit Informationen folgen, die sie alle mit auf die gemeinsame Reise ... bis hin zur wieder betriebsfähigen 01 150 nehmen werden.
Geben Sie uns doch die Chance es besser zu machen, wir würden uns freuen. Ein erster Schritt ist getan und es werden weitere folgen!

Im Übrigen sind wir im Gespräch mit einem potenziellen Spender, der uns eine großzügige Spende avisiert hat, wenn wir die 250.000 € voll bekommen. Das sollte uns alle motivieren.

@ Mannheimer: die EJS Stiftung möchte sich auf ihre eigentliche Tätigkeit (Dokumentation) konzentrieren und sich aus dem Eisenbahnbetrieb zurückziehen. Die SDE ist eine Förderstiftung und nicht operativ tätig. Deshalb musste neue Stiftung gegründet werden. Diese Neugründung hat keine finanziellen Motive. Im Projektteam der 01 150 arbeitet eine hoch motivierte und engagierte Mannschaft mit, die alles daransetzen wird, das Projekt zum Erfolg zu führen.

@ Dampfjunkie: Du hast Recht, aber genau deshalb wollen wir es besser machen und das Projekt zum Erfolg führen. Es liegt an dem jeweiligen Stiftungsvorstand die erforderlichen Gelder zu akquirieren. Die SDE vergibt im Rahmen ihrer Fördertätigkeit regelmäßig zwei Förderpreise; die Wiederinbetriebnahme von Lokomotiven kann sie nicht aus eigenen Mitteln finanzieren.

Es werden weitere Videos mit Informationen folgen, die sie alle mit auf die gemeinsame Reise ... bis hin zur wieder betriebsfähigen 01 150 nehmen werden.
Geben Sie uns die Chance es besser zu machen, wir würden uns freuen. Ein erster Schritt ist getan und es werden weitere folgen!


Mit freundlichen Grüßen,

Ihre Stiftung Deutsche Dampflokomotiven



3-mal bearbeitet. Zuletzt am 11.01.20 18:33.
balancierkuppler schrieb:
...diese Lok sich mit großen Schritten ihrer Fertigstellung nähert, weil hier ganz außerordentliches im Rahmen der Aufarbeitung geleistet wurde. Hier kann man mit etwas finanzieller Hilfe wirklich zur Fertigstellung beitragen.

(Nein, ich habe da keine Aktien in dem Projekt oder Team, kenne auch niemanden dort aber habe mich von der dokumentierten Arbeit überzeugen lassen und deshalb auch gespendet)

Grüße aus dem warmen Rheinland,

Ernst
Guten Abend,
Du bist mir zuvor gekommen. Eigentlich wollte ich mich auch zur 01 1104 äußern. Ich habe die Fertigstellung durch das engagierte Team schon mehrfach durch Spenden unterstützt, vor allem im Zusammenhang mit der gleichzeitigen Unterstützung des Projekts duch die Sparkassen Nürnberg und Erlangen. Dabei wurden aus meinen 100 € dann jeweils 200 €. Hier weiß ich genau, dass meine Spende an der richtigen Stelle ankommt - besser als bei einem großen Verein/Museum.
Die Aufarbeitung der 01 150 kann/werde ich nicht unterstützen, wenngleich ich es schön fände, wenn diese wieder zum Laufen kommt.
Grüße aus dem Allgäu
ETA-150
Hallo .

Eine Unterstützung ist es immer wert .

Selbst ich habe mich beteiligt obwohl ich jeden € an meiner eigenen Lok brauchen könnte .


Grüße 236 240-8

die 01 1104 hat hier nix zu suchen

geschrieben von: 012 055-0

Datum: 11.01.20 18:54

Moin.
Es geht hier um die 01 150, nicht um die 1104.
Dann noch in diesem Thread zu schreiben, dass man nicht spendet, ist mehr als geschmacklos...!

...es grüßt im 3/4 Takt
https://abload.de/img/012055-0fyug0.jpg
.
Fototaschenbilder bitte an diesen Beitrag anhängen:[www.drehscheibe-foren.de]


Re: Andere Frage....

geschrieben von: Matthias Muschke

Datum: 11.01.20 19:45

Michael Staiger schrieb:
Wenn ich recht informiert bin, sind z. Zt. zwei oder drei 44er betriebsfähig, das reicht doch vorerst?
Dann zähl mal auf... Wenn ich mich richtig erinnere, ist die letzte 2019 auf den Rand gegangen...
Wobei man auch sagen muss, dass der Einsatz einer 44 ja immer problematischer wird.

MfG

"Damit auch ich was zu meckern habe: Ich finde immer die künstliche Dampfentwicklung durch Abblasen an den Zylindern fürchterlich. Sicher gibt das für den ambitionierten Laien tolle Fotos, den Sound jedoch zerstört es vollkommen. :-("

Facebook-Fundstück...

[m.facebook.com]

aus aktuellem Anlass :-(: [www.youtube.com]

Re: Andere Frage....

geschrieben von: Michael Staiger

Datum: 11.01.20 19:54

Matthias Muschke schrieb:
Michael Staiger schrieb:
Wenn ich recht informiert bin, sind z. Zt. zwei oder drei 44er betriebsfähig, das reicht doch vorerst?
Dann zähl mal auf... Wenn ich mich richtig erinnere, ist die letzte 2019 auf den Rand gegangen...
Wobei man auch sagen muss, dass der Einsatz einer 44 ja immer problematischer wird.

MfG
Hallo Matthias,

hab natürlich die Fristen der 2019 noch betriebsfähigen 44er nicht im Kopf. Aber weit weg von einer weiteren Zulassung wären sie sicherlich nicht.
Warum soll der Einsatz einer 44er problematischer sein als der Anderer?

Gruß
Michael

Re: die 01 1104 hat hier nix zu suchen

geschrieben von: Kohlenheini

Datum: 12.01.20 01:20

012 055-0 schrieb:
Moin.
Es geht hier um die 01 150, nicht um die 1104.
Dann noch in diesem Thread zu schreiben, dass man nicht spendet, ist mehr als geschmacklos...!
Ach, du lieber Gott...
Ein erhobener Zeigefinger; ja halt ich's aus.

Also wenn wir's hier mit der persönlichen Meinung schon ganz genau nehmen,
geht's doch hier eigentlich bei der 01 150 um eine kohlegefeuerte Lok.
Eine 012 055-0 ist aber doch ein Öler und hat somit in diesem Thread eigentlich auch nix verloren...
...oder?
Außerdem halte ich die Äusserung der beiden Vorredner durchaus für legitim und auch in diesem Zusammenhang für absolut nachvollziehbar.

Meint jedenfalls der Kohlenheini.
Grundsätzlich ist das "Dampflok-crowdfunding" ja positiv zu sehen. Wenn eine Stiftung mit dem label "Deutsche Dampflokomotiven" vorprescht und sich sofort auf ein konkretes Projekt konzentriert (ist z.B. die ebenfalls im Eigentum des DB Museums befindliche 03 1010 weniger aufarbeitungswürdig/förderungswürdig?), dann ist das etwas komisch. Sicher ist die Konzentration nötig, um ein versickern der Mittel in viele nicht zu Ende führende Projekte zu verhindern, aber ehrlicherweise sollte man bei dem jetzigen Ansatz dann einen anderen Namen wählen.

Aber letztlich wird auch diese Stiftung das Problem der Überkapazitäten nicht lösen, wenn zumindest 41 018, 01 533, 01 1104, .... in nächster Zeit den Park betriebsfähiger Dampfloks für die Hauptstrecke vergrößern. Das Geld wird mit Mühe und Not ausreichen, eine Lok in Betrieb zu bringen. Aber mit dem Betrieb wird für den weiteren Unterhalt kaum Deckungsbeitrag generiert und 4 bzw. 8 Jahre später steht man wieder vor dem gleichen Problem.

Man sollte es realistisch sehen: maximal 5 Loks reichen in Deutschland bei der momentanen Nachfrage nach Dampf auf Hauptstrecken völlig aus.
Ich versteh die Aufregung nicht, 01 150 wurde doch damals auch unter erheblichen Anstrengungen von der Eisenbahnstiftung Joachim Schmidt wieder aufgearbeitet. Jetzt folgt daraus eine „Nachfolgestiftung“ die die Reparatur ermöglichen will. Das ist also weder was neues, noch wird deshalb eine andere Lok benachteiligt. Weder bei 01 150 noch 03 1010 wird das DB Museum Mittel haben um die Aufarbeitung zu unterstützen..

Viele Grüße

Re: die 01 1104 hat hier nix zu suchen

geschrieben von: ETA-150

Datum: 12.01.20 11:41

012 055-0 schrieb:
Moin.
Es geht hier um die 01 150, nicht um die 1104.
Dann noch in diesem Thread zu schreiben, dass man nicht spendet, ist mehr als geschmacklos...!
Hallo,
ich habe geschrieben, dass ich für die 01 1104 spende und betont, dass ich aus diesem Grund nicht für die 01 150 spende. Ich konzentriere mich auf ein Projekt. Was soll daran geschmacklos sein?
ETA-150
Das stimmt mich ja nun doch alles ein wenig nachdenklich.

Die Lok wurde in Meiningen von Grund auf neu aufgebaut und ist 6 Jahre gefahren.
Jetzt sind neue Radreifen fällig. Ok. Kann passieren.
Dann aber auch noch weitere große Reparaturen?
Entweder Meiningen hat nicht sauber gearbeitet, man hat damals nicht alles machen lassen oder man hat die Lok einfach runtergerockt und ist auf Verschleiß gefahren.
Zumindest hat man es anscheinend in 6 Jahren nicht geschafft die Lok so zu kalkulieren und zu vermarkten, dass nun Geld für eine HU da ist, obwohl die Lok sehr viel gefahren ist.

Ob ich so jemandem mein Geld anvertrauen würde... ich müsste zumindest mal drüber nachdenken.

Aber das ist nur meine persönliche Meinung.

Ich finde es schade um die Lok. Vllt ist sie besser bei einem Verein aufgehoben, der sich um sie kümmert und nicht nur für wenig Geld durch Deutschland jagt...

Re: Andere Frage....

geschrieben von: Takeda

Datum: 12.01.20 13:56

Zum Thema "im Sande verlaufen" wäre noch 66 002 zu nennen.
Das ist doch mal wieder nur Spekulation! Weißt Du was in Meiningen damals gemacht wurde und was jetzt gemacht werden soll? Mit ziemlicher Sicherheit nicht, oder?
Ja. Mag sein.
Ist meiner Meinung in meinem Beitrag aber auch klar erkennbar.
Darf man das nicht ?
Es ist ja auch Spekulation ob die Lok jemals wieder fahren wird...

Und :
Bei der dürftigen Informationslage bleibt einem ja auch nichts anderes übrig.

PS: Es ist auch Spekulation ob ich nicht vllt doch weis was gemacht wurde oder zu machen ist....



2-mal bearbeitet. Zuletzt am 21.01.20 19:44.
V36 schrieb:
Das stimmt mich ja nun doch alles ein wenig nachdenklich.

Die Lok wurde in Meiningen " und ist 6 Jahre gefahren.
Jetzt sind neue Radreifen fällig. Ok. Kann passieren.
Dann aber auch noch weitere große Reparaturen?
Entweder Meiningen hat nicht sauber gearbeitet, man hat damals nicht alles machen lassen oder man hat die Lok einfach runtergerockt und ist auf Verschleiß gefahren.
Zumindest hat man es anscheinend in 6 Jahren nicht geschafft die Lok so zu kalkulieren und zu vermarkten, dass nun Geld für eine HU da ist, obwohl die Lok sehr viel gefahren ist.

Ob ich so jemandem mein Geld anvertrauen würde... ich müsste zumindest mal drüber nachdenken.

Aber das ist nur meine persönliche Meinung.

Ich finde es schade um die Lok. Vllt ist sie besser bei einem Verein aufgehoben, der sich um sie kümmert und nicht nur für wenig Geld durch Deutschland jagt...
Hallo "V36",

was sind denn das für Aussagen?
Woher weisst Du daß die 01 150 in Meiningen "von Grund auf neu aufgebaut" wurde? Da wäre ein Millionenbetrag fällig gewesen!
Radreifen werden gemessen und danach kann man beurteilen, wieviel Kilometer damit noch möglich sind. Wenn die Finanzen knapp sind, fährt man damit soweit es geht und deshalb braucht man jetzt wieder Geld für neue Reifen das man damals nicht hatte.
Von "noch weitere große Reparaturen?" wird nichts erwähnt ausser der fälligen HU, die dann neben den Gebühren noch evt. kostenintensive Mängel ergeben könnte?
"Entweder Meiningen hat nicht sauber gearbeitet, man hat damals nicht alles machen lassen."
Meiningen arbeitet so, wie bezahlt wird bzw. werden kann. Es gibt fast immer einfache/billige oder bessere/teurere Lösungen zur Mängelbehebung und wenn man nur machen lassen kann, dann macht man es gemäß den verfügbaren Mitteln. Andererseits hat es natürlich Gründe, warum vor allem "Großkunden" sich nach anderen oder eigenen Werkstätten umschauen.
Daß die erfahrenen und dampflokliebenden Personale die Lok "runtergerockt und auf Verschleiß gefahren" haben ist einfach nur eine böswillige Unterstellung und bezeichnend für das Niveau deiner Sachkunde.
Die 01 150 ist m. E. in gutem Allgemeinzustand und kann noch viele Jahre fahren, wenn sie neue Reifen bekommt.
Daß bei Dampflokfahrten nicht ausreichend Einnahmen reinkommen ist keine neue Erkenntnis und vorallem den überzogenen Trassengebühren geschuldet. Hier kann sich jeder gerne bei der Politik dafür einsetzen daß historische Fahrzeuge kostengünstiger fahren dürften - auf der Strasse geht das doch auch! Anstatt hier die Museumsbahner anzugehen könnte man besser sein Kritik-Vokabular nutzen um Verkehrspolitikern die Meinung zu mailen - nur die können für die Museumsbahnen entscheidendes bewegen.

Gruß
Michael



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 12.01.20 14:58.
Bei Radreifen ist die Sachlage ganz klar: es gibt das Werksgrenzmass, das die Radreifen nach Abschluss der Ausbesserung nicht unterschreiten dürfen, und bei einer 01 sind das 45mm. Da gibt es nichts zu beurteilen, wenn Flachstellen, Ausbröckelungen usw. ein Abdrehen unter das Werksgrenzmass erfordern, dann war es das.

Zum Geld: ich glaube nicht, dass langfristig eine große Dampflok ausserhalb der "Staatsbahnen" betrieben werden kann, ohne in ein EVU eingebunden zu sein, wie es Wendler, Press und Nördlingen (BayernBahn) zeigen. Dann - wenn das Finanzamt mitspielt - verdienen Trax, Vectron & Co. das Geld für die Dampflok mit; letztlich die Gemeinschaft der Steuerzahler, denen eine Dampflok vielleicht am Allerwertesten vorbeigeht.
Als Verein / Eigeninitiative funktioniert das nur mit einem sehr finanzstarken Enthusiasten, und wenn der das Interesse verliert - siehe 18 201.
Hallo V36,

gerne laden wir Sie ein sich auf unserer Projekt-Homepage zur 01 150 ausführlich über die Umstände der Abstellung sowie die notwendigen Arbeiten zur Wiederinbetriebnahme zu informieren.

Mit freundlichen Grüßen,

Ihre Stiftung Deutsche Dampflokomotiven



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 12.01.20 15:41.

Seiten: 1 2 3 All

Angemeldet: -