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 15 - Museumsbahn 

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Moderatoren: Klaus Habermann - JensMerte - TCB

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Angemeldet: -

Eigentlich wollte ich was ganz anderes schreiben.Aber von den vielen Zuschriften geleitet will ich mich doch von Bild 2 her vorarbeiten. Denn Bild 2 läßt vermuten, das sich das Ganze in einigen Jahren mit der natürlicherweise kommenden Patina so ins Ganze einfügen wird, dass der Besucher nicht auf den ersten Blick erkennen wird, dass es sich um einen "Neubau" handelt.

Die Backsteinoptik empfinde ich daher als förderlich.

Der Schock kommt dann bei vielen wohl beim Betreten der Gebäude, nämlich dann, wenn sie von dem hier vorherrschenden Brutalismus empfangen werden, der einem nur die kalten Schauer über den Rücken jagen kann.

Beton und gemütliches Entspanntsein werden nie zusammen passen!

Wenn man auch im Innern die Backsteinoptik verbaut hätte, könnte man sich mit dem Ganzen versöhnen.

So aber kommt die Idee auf, das alles dient nur dem Geldsack des Architekten und seiner Auftraggeber die natürlich behaupten, ihnen wäre nur daran gelegen ein Optimum zu schaffen für alles was das Museum in seiner Funktion unterstützt.

Und gegen so verschwurbelte Sätze kann man dann noch nicht mal was haben, denn sie klingen mehr nach Wahrheit, als das man ihnen die Lüge beweisbar vorwerfen könnte.

Bleibt noch der fatalistische Schlußsatz: Bei dem Gedanken daran, dass es hätte viel schlimmer kommen können, muß man sich wohl mit dem Vorhandenen zufrieden geben?!

Mit Gruß von
Unterwegs
BOS

Wenn die GUTEN nichts tun - gehört die Welt den BÖSEN

Wer will, findet Wege. Wer nicht will, sucht Gründe.

EP 5 schrieb:
Deswegen fände ich für Gelsenkirchen-Bismarck zunächst einmal eine 44er völlig ausreichend. Das Ruhrgebiet ist eisenbahngeschichtlich von so großer Bedeutung, dass man als Staat im Punkt "Erinnerungskultur" meiner Meinung nach nicht zu knauserig sein sollte
Hallo, wenn sich nichts geändert hat dann sollte im Bw Gelsenkirchen-Bismarck immer noch die 44 1558 stehen. Dazu die 24 009 und eine 50er Dampflok soll da auch noch im Ringlokschuppen stehen wurde mir mal gesagt. Die von Dir gewünschten Dampfloks sind also schon da. ;o)

MfG Martin
Moin Joachim,

der Steuerwagen ist der 95 80 0303 022-7 D-BSM, der ehemalige Bereisungswagen Nr. 405 der Bahnen der Stadt Monheim, ex VS145 093 - hier am 10.9.2019 im EM BO-Dahlhausen:

http://www.eisenbahnhobby.de/Bochum/Z29487_303022_BO-Dahlhausen_2019-09-10.jpg


Und was der Architekt sich da zusammengebastelt hat, geht für ein ordentliches Dampflok-Bw als Museum überhaupt nicht. So hat das Gebäude auch schon längst seinen Spitznamen weg: "Krematorium"!

Martin
Mkler77 schrieb:

Hallo, wenn sich nichts geändert hat dann sollte im Bw Gelsenkirchen-Bismarck immer noch die 44 1558 stehen. Dazu die 24 009 und eine 50er Dampflok soll da auch noch im Ringlokschuppen stehen wurde mir mal gesagt. Die von Dir gewünschten Dampfloks sind also schon da. ;o)




Hallo,

sollte tatsächlich in Gelsenkirchen-Bismarck 44 1558 untergebracht sein, wäre das in meinen Augen für den Standort ein wirklich bedeutendes Fahrzeug. Aus Revisionsdaten.de geht hervor, dass die Lok zwischen 1969 und 1977 dort beheimatet war.

Es kommt nicht oft vor, dass zwischen einer Museumslok und ihrem Aufstellort ein derart enger historischer Zusammenhang besteht.

Inwiefern wird denn das ehemalige Bw Gelsenkirchen-Bismarck als Museum genutzt? Auf Wikipedia steht, dass in den 1990er Jahren die Sammlung aufgelöst wurde. Gibt es eine empfehlenswerte Web-Seite, die einen über den aktuellen Stand (Ausstellung, Exponate, Projekte, Träger) dieser Institution informiert?

Viele Grüße,
Marc

Vier Jahreszeiten in Deutschland:

- Immer diese Kälte
- Immer diese Pollen
- Immer diese Hitze
- Immer dieser Regen

Ich werfe hier ein trauriges Beispiel ohne die Schuldfrage zu stellen in den Raum.
RIM in Köln-Nippes
Das gesamte Gelände und Gebäude hat noch den alten Charme eines ehemaligen Bundesbahn Betriebswerkes.
Unterstützung von irgendwelchen Personen,Förderer oder wie in Bochum sind fehlend.
Aufgrund einer aufwendigen Dachsanierung und Erfüllung von Regelwerken derzeit für die Öffentlichkeit geschlossen.
Das Gelände umbaut von DB AG Bereich Nah- und Fernverkehr.
Aufwendig und teuer jede Ein- und Ausfahrt über das Gelände der DB AG.
Und schon interessiert sich DB Imm für das Gelände, lukrative lässt sich mit Grund und Boden gutes Geld machen.
Hier im Forum fokussiert sich auf Bochum,mal Museumstage,den besonders historischen wertvoll gehaltenen Salonwagen und Transrapid.
Vergessen eigentlich, dass in NRW noch das RIM und Gelsenkirchen gibt.
Beides wie aus noch Betriebszeiten mit einer Schiebebühne im RIM oder einer besonderen Achssenke in Gelsenkirchen.
Man muss nur den richtigen Einfluss in der Politik haben und das ganze pressefreundlich verkaufen.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 09.10.19 20:12.
Nun ja... Wenn das der Eingang zu einem Museum ist...

Mein Gedankengang war immer der, dass ein (Museums)Eingang einen einladen soll und schon einmal auf das was da kommen wird vorbereitet. Dieser einig bereitet einen auf ein kaltes unpersönliches Erlebnis vor. Er vertreibt Besucher und lädt Sprayer ein.... Gut gemacht!

Achtungspfiff
Stephan

Re: Eben auch deshalb ...

geschrieben von: Bw Betzdorf

Datum: 10.10.19 07:59

Danke für Deinen Kommentar. Vollste Zustimmung.

Früher hatten Gebäude eine "Seele". Dieses hier wird nie eine bekommen. Und wenn man sich die anderen Objekte dieses "Architekten" anschaut, dann zweifle ich stark daran, das dieser überhaupt so etwas wie einen Berufsabschluß vorweisen kann. Wohl eher wieder ein Bauingenieur, der meinte, zu etwas höherem berufen zu sein. Wollen heißt nicht können.
Selbst als Innenarchitekt hätte ich das besser hinbekommen.

Christoph



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 10.10.19 08:00.
Über das eigentliche Bauwerk läßt sich sicher streiten. Mich stört an dem Präsentationsfoto am meisten die peinliche Ausführung des Bahnsteigbelags.

Das ist museumspädagogisch höchst wertvoll, zukünftigen Generationen zu suggerieren, ICE-Bahnsteige gäbe es schon seit 100 Jahren ...

Grüße
Was etwas zu kurz kommt in dieser Diskussion sind die erfreulichen Investitionen in das Umfeld. Es gibt jetzt einen hervorragenden Radweg vom Bahnhof Dahlhausen bis zum neuen Eingang, auch der Weg entlang des Museums weiter durch die alten Tunnel bis zur Ruhr wurde saniert. Auch ist der Springorumradweg ausgebaut worden und jetzt komplett asphaltiert. Man kann das Museum jetzt also von Bochum Hauptbahnhof und Essen Rüttenscheid aus beiden Richtungen hervorragend mit der Bahn erreichen.

Also von daher - das ganze Umfeld wurde aus dem traurigen Niedergangs-Dornröschenschlaf erweckt - über das Design des Einganges kann man streiten, eine Aufwertung des morbiden Charmes war aber dringend nötig.
martin welzel schrieb:
der Steuerwagen ist der 95 80 0303 022-7 D-BSM, der ehemalige Bereisungswagen Nr. 405 der Bahnen der Stadt Monheim, ex VS145 093 - hier am 10.9.2019 im EM BO-Dahlhausen:
Hat der noch D-BSM dran stehen? D-RF müsste doch jetzt korrekt sein.

Grüße

-chriz

--
Rückfragen ersparst du dir oft viel, nennst du sofort dein Reiseziel.
Christian Kehr schrieb:
Über das eigentliche Bauwerk läßt sich sicher streiten. Mich stört an dem Präsentationsfoto am meisten die peinliche Ausführung des Bahnsteigbelags.

Das ist museumspädagogisch höchst wertvoll, zukünftigen Generationen zu suggerieren, ICE-Bahnsteige gäbe es schon seit 100 Jahren ...

Grüße
Es ist ein funktionaler Visitor-Center, der im Umfeld wachsender Wohnbebauung ein klares architektonisches (Turm)-Signal gibt, und für Besucher(-gruppen) alles funktionales bieten soll.
Erst nach dem Verlassen diese Gebäudes beginnt die historische Traumwelt. Der Bahnsteig ist sauber und stolperfrei und vor der Traumwelt. In der Regel wird dort nur der Pendel halten. damit eine Eintrittskontrolle stattfinden kann.

Es war einmal ein Bahnbetriebswerk...

geschrieben von: Markus Heesch

Datum: 10.10.19 18:31

...heute ist es nur noch eine Event-Location mit museumspädagogischem Anspruch, welche aber keinerlei Authentizität mehr vorzuweisen hat.

Die Innenaufnahmen wirken sehr aufgeräumt. Also genau das Gegenteil von dem, was der Besucher kennt, der noch ein richtiges Bahnbetriebswerk betreten hat. Wer erinnert sich noch an die Atmosphäre in Ottbergen, Rheine oder Bismarck? Und wie will man diese Atmosphäre den nachkommenden Generationen vermitteln? Durch dreidimensionale Exponate?

Mein Traum wäre ein wachgeküsstes Bw Gelsenkirchen-Bismarck als totaler Gegenentwurf. Mit allem Pipapo, wie man es von früher kennt.

"Hätte! Sollte! Müsste!"

geschrieben von: Michael Staiger

Datum: 10.10.19 20:27

Hallo "Hätte! Sollte! Müsste!"

warum um alles in der Welt kommt nur hier die "Fachkunde" zusammen, wie es hätte sein sollen müssen?
Leute, tut euch zusammen und macht euch und uns das Bw eurer Träume!
M.E. waren die Dampflok-Bw´s, von denen ihr träumt doch nur in ihrer Endzeit, nichts wurde mehr regelmässig gereinigt, die Instandhaltung geschah auf niedrigstem Niveau und die fähigsten Leute wurden an wichtigere Dienststellen versetzt.
Aber sei´s drum, wir sind ein freies Land, ihr dürft zusammenlegen und ein "schönes" Bw kaufen und nach euren Maßstäben herrichten. Es gäbe da noch so manche Lok zu kaufen oder als Leihgabe der einstigen Staatsbahn um auch einen größeren Lokschuppen vollzustellen.
Bochum-Dahlhausen soll nach meinem Eindruck größeren Besucherzahlen anlocken und deshalb ein - für "normale" Besucher - attraktives Erscheinungsbild bekommen. Hab noch nichts davon gehört daß irgendwelche "Altanlagen" abgerissen werden sollen, achso es sind ja eher die "Neuanlagen", die stören. Frag mich da nur wo die Kritiker denn dann die Fahrzeuge unterbringen würden oder ob denen überhaupt bewusst ist wie schnell ein im Freien abgestelltes Fahrzeug vergammelt? Man kann es doch an den für 1985 mühevoll aufgearbeiteten Fahrzeugen gut studieren, die noch in Dahlhausen rumstehen. Die stehen m. W. im Freien weil - selbstverständlich - die Museumseigenen Fahrzeuge Vorrang haben für einen Platz unter den ach so schlimmen, neuen Dächern.
Also, tut euch zusammen und macht was anstatt hier das Museumsbahnerforum die Museumsbahner vollzutexten, es muß ja nicht gleich G.-Bismarck sein.

Gruß
Michael

Re: "Hätte! Sollte! Müsste!"

geschrieben von: deruerdingerbus

Datum: 10.10.19 21:51

Und vergiss nicht die Anmerkung von Käfermicha aufzunehmen, es gibt jetzt einen wunderbar geteerten Radweg.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 10.10.19 21:52.

Re: Es war einmal ein Bahnbetriebswerk...

geschrieben von: ingo st.

Datum: 10.10.19 21:58

Auch für dich Markus noch einmal,
es ist nur das Empfangsgebäude mit Kasse, WC und Shop - nicht das Museum mit dem Geruch nach Öl und Kohle.
Gruß
Ingo

Re: "Hätte! Sollte! Müsste!"

geschrieben von: meckisteam

Datum: 11.10.19 00:23

Michael Staiger schrieb:
Also, tut euch zusammen und macht was anstatt hier das Museumsbahnerforum die Museumsbahner vollzutexten, es muß ja nicht gleich G.-Bismarck sein.

Genau DAS ist damals in Bochum Dahlhausen passiert. Und jetzt schau mal wie viele der Leute die das alles geschafft hatten heute dort noch eine Rolle spielen. Da wird gerade das Vermächtnis genau dieser Leute mit Beton zugegossen ! Denn es haben dort nicht mehr die Museumsbahner das sagen.

Re: "Hätte! Sollte! Müsste!"

geschrieben von: deruerdingerbus

Datum: 11.10.19 09:21

Stichwort DGEG fehlt noch als Vermächtnis

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