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 15 - Museumsbahn 

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Moderatoren: Klaus Habermann - JensMerte - TCB
Hallo Freunde des schmalen Spur,

wenn man im Erzgebirge wohnt ist ein Abstecher an die Preßnitztalbahn jederzeit machbar. Heute war zwar Ruhe auf der Strecke aber in der Wagenhalle in Schlössel gab es Neuigkeiten.

So stand ein Vertreter vom rasenden Roland zur Reparatur in der Halle.

https://abload.de/img/waha8-191clj2v.jpg

99 4802-7 ausgeachst und mit offenem Reglerdom war die Maschine auf einem Rollfahrzeug zwischengelagert.

https://abload.de/img/waha8-1922ak2a.jpg

Die Radsätze sind schon bearbeitet, gehören aber nicht zur 99 4802

https://abload.de/img/waha8-196k7k69.jpg

Hier ein Radsatz in Bearbeitung

https://abload.de/img/waha8-193n4jea.jpg

Arbeiten am Zylinder, die Isolation musste teilweise entfernt werden

https://abload.de/img/waha8-194ctknp.jpg

Der Dampfdom ist geöffnet wegen Arbeiten am Regler

https://abload.de/img/waha8-198rekc2.jpg

Arbeiten auch in der Rauchkammer. Der Dampfdomdeckel liegt zwischen den Loks

https://abload.de/img/waha8-195uqjje.jpg

Nicht nur Reparaturen, auch Neubauten gehören zum Geschäft der Preßnitzaler

https://abload.de/img/waha8-19704j41.jpg

Die 99 4511 wird wohl noch etwas warten müssen, bis sie wieder fahren darf.

Einen gravierenden Unterschied zu früheren Eisenbahnwerkstätten muss man konstatieren, so sauber wie heute war es nicht.
Ein Dankeschön auch an die freundlichen Kollegen dort.

Edit: Bildunterschriften z.T. geändert. Dank an Dampfachim

MfG
Helmut



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 06.08.19 15:34.
Hallo Helmut,

die Radsätze gehören auf keinen Fall zur 99 4802. Die Lok hat Innenrahmen und somit keine Hallschen Kurbeln.
Die Radsatzgruppe der 99 4802 ist auf den Fotos nicht zu sehen, eventuell noch extern in Bearbeitung.
Neben der Lok ist auch noch der Putbuser 970-151 zu erkennen.

Die Werkstatt Jöhstadt und die Werkstatt Putbus arbeiten eng zusammen. So wurde die Fahrwerksuntersuchung an 99 4802 zwar in Putbus begonnen, sie wird jetzt aber in Jöhstadt fortgeführt, weil in Putbus jetzt größere Arbeiten zur HU der 99 784 anliegen.

Vielen Dank für den Situationsbericht!

Viele Grüße

Dampfachim
Schöne, moderne, helle Arbeitsplätze. Kein Vergleich zu Fotos aus Dampf-BW der 50er Jahre, und das ist ausdrücklich positiv gemeint.
Hallo Achim,

vielen Dank für Deine Richtigstellung, das hätte ich wissen können. Da keine anderen Radsätze in der Werkstatt habe ich nicht nachgedacht.

MfG
Helmut
Hallo Helmut,

hab gerade noch einmal nachgeschaut. Neben der 99 4802 steht eine V 10 C ausgeachst. Zu der könnten die drei Scheibenradsätze an der Fensterfront gehören.
Der schräg gestellte Radsatz hat Speichenräder. Ist bei einer IV K ein Radsatz ausgebaut?

Die Fahrwerksuntersuchungen werden normalerweise ja in Putbus ausgeführt und die Radsatzgruppe zur weiteren Bearbeitung in externe Werkstätten versandt. Dort werden dann verschiedene notwendige Arbeiten durchgeführt, wie z.B. Neuprofilierung der Radreifen oder auch Tausch der Radreifen, Schleifen der Lagerlaufflächen (Achsschenkel und Zapfen), Aufschweißen und Abdrehen der Anlaufringe und ggf. sogar Tausch von Achswellen. Die Radsatzgruppe wird dann zu gegebenem Zeitpunkt zum Fahrzeug geliefert. Der Fertigstellungstermin hängt natürlich vom Arbeitsbedarf und vom Terminplan des externen Partners ab.

Viele Grüße

Dampfachim
Der schräggestellte Radsatz der IVK ist ein Ausstellungsstück.
MfG
Da kann man ja vom Fußboden essen so sauber ist d
das dort. Wenn ich da an die große Lokhalle vom Werk Chemnitz denke. Da lag eine mehrere Zentimeter dicke Schicht aus Öl und Staub auf dem Boden.

An die Besteller von Verkehrsleistungen: Wer eine werksneue Mercedes S-Klasse bestellt sollte nicht nur einen Trabant bezahlen wollen.
Die Große Lokhalle im AW ist aber auch paar Monate älter als die Fahrzeughalle der Preßnitztalbahn.. Dafür kann aber auch der Kran ein wenig mehr heben als das Kränchen da in Jöhstadt ;-)

http://www.krawalowa.de/DSO/sig/5036041sig2.png
50 3604-1 schrieb:
Die Große Lokhalle im AW ist aber auch paar Monate älter als die Fahrzeughalle der Preßnitztalbahn..
Was über Jahrzehnte gewachsene Dreckschichten aber nicht besser macht.

Viele Grüße
Wir kucken einfach in 40 Jahren nochmal nach wie dann diese Halle ausschaut.. ;-)

http://www.krawalowa.de/DSO/sig/5036041sig2.png
Das ist mir schon klar aber wenn wir für 2 Stände 1 Monat bräuchten um Beton sehen zu können spricht das nicht für regelmäßige Reinigung.

An die Besteller von Verkehrsleistungen: Wer eine werksneue Mercedes S-Klasse bestellt sollte nicht nur einen Trabant bezahlen wollen.
Es ist so das der Betonboden in der Lokhalle vom Öl und anderen Dingen Schwarz geworden ist, aber tu nicht so als wäre da jetzt 1 Meter verfestigter Ölschlamm drauf.
Das war weder in der große Lok noch in der Nacharbeitshalle so und auch drüben im Bw konnte man mit dem richtigen Arbeistmittel innerhalb von wenigen Stunden / Minuten den Beton durchaus wieder sichtbar werden lassen.

Fahr einfach in Jöhstadt einmal ein paar Meter nach Süden und du wirst sehen das es auch bei der Preßnitztalbahn Werkstattböden gibt die nicht glänzen. Stichwort für heutige Böden ist da einfach die wesentlich bessere Versiegelung die es einfach leichter macht solche Böden sauber zu halten. Das hat aber auch einen Nachteil. Wenn nämlich feiner Fräs, Sägestaub oder Wasser dazu kommt wird dieser Boden sehr schnell rutschig. Das weiß ich nur zu gut aus eigener Erfahrung.

http://www.krawalowa.de/DSO/sig/5036041sig2.png




1-mal bearbeitet. Zuletzt am 07.08.19 22:27.
50 3604-1 schrieb:
Wir kucken einfach in 40 Jahren nochmal nach wie dann diese Halle ausschaut.. ;-)
Ja, lade mich bitte ein :-)

Im Ernst, wenn ich an so manche Lokschuppen zu DDR Zeiten denke, da fiel der Putz ab, an der Decke hingen die Rußfladen von 1950 noch, auf den Lampen lagen zentimeterdicke Dreckschichten. Alle 10 Jahre man mit ner Druckspritze weißen Kalk drüber und das wars. Muss man nicht bei Neubauten unbedingt fortsetzen.
Das habe ich ja auch nicht damit sagen wollen. Aber so einen versiegelten neuen Boden mit einen Betonboden der locker über 80 Jahre drauf hat zu vergleichen ist halt doch nicht ganz fair. Zumal man dort nur wenige 100 Meter weiter Talaufwärts Fußboden sehen kann der auch nicht so schön spiegelt.

Und mal im Ernst.. wer mir was von einer Reinigung zweier Lokstände über einen Monat erzählt, der hat entweder als Lehrling nicht genug den Besen geschwungen oder verklärt etwas die Bilder von damals. Ich durfte als Lehrling mal eine komplette Arbeitsgrube am Waschplatz auf Vordermann bringen. Dafür hatte ich aber keinen Monat Zeit sondern maximal 2 Tage. Sonst hätte mir der Meister nen Einlauf verpasst. :-D

Also dann in 40 Jahren an der Ausstellungshalle. Wer zu spät kommt bezahlt die Fahrt mit der Museumsbahn nach (bis dahin hoffentlich) Wolkenstein. :-D

http://www.krawalowa.de/DSO/sig/5036041sig2.png




1-mal bearbeitet. Zuletzt am 09.08.19 20:36.