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Moderatoren: Klaus Habermann - JensMerte - TCB

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HSB - alles neu macht der Juni

geschrieben von: Klaus D. Holzborn

Datum: 07.06.19 09:49

Die Homepage der HSB hat sich gravierend geändert,

dazu kommt noch, dass nun tageweise ein zweites Zugpaar zum Brocken mit Stinke-Diesel unterwegs ist - das wird aktuell in Fahrplanänderungen mitgeteilt, so zB am Pfingstwochenende:
[www.hsb-wr.de]

Es gibt keinerlei Hinweise mehr auf die beliebten Webcams, die ja tagtäglich das Desaster hautnah zeigen (leeres Betriebswerk). Extrem schade.

Dafür können jetzt "eigene" Dampf- oder Triebwagenzüge gebucht werden, sogar mit Preis angaben. Interessant, dass selbst betriebsunfähige Fahrzeuge wie der T1 oder T3 (187 001 und 187 025) "gebucht" werden können, sogar gar nicht so teuer ...

Na ja, besser geworden ist m.E. die HP keinesfalls, die anzuklickenden Links sind viel zu schnell angeklickt oder wieder weg.

Interessant auch, dass auf fast jeder Seite die Anzahl der Dampflokomotiven steht: 25. Dass davon gerade mal ein 20% betriebsfähig ist, wird wohl verschwiegen oder darf sich jeder denken. Offenbar werden auch in Zerlegung/Zusammenbau befindliche oder bereits seit längerem abgestellte mitgezählt.

Und dann wird über die Presse mitgeteilt, dass nach Fertigstellung der neuen "gläsernen" Werkstatt am Ochsenteich (2022 oder so) alles besser wird.
[www.volksstimme.de]
Woher allerdings die Kenntnisse (mangels Auszubildender) und Fähigkeiten (mangels Ausbildungsqualität) kommen sollen, steht in den Sternen. So wie Meiningen in dem Artikel abgekanzelt wird, sehe ich eher dunkelschwarz, als dass die Leute dort (die wirklich unter den Voraussetzungen ihr Bestes geben) dann der HSB noch unter die Arme greifen werden, wenn's klemmt. Und es klemmt bei der HSB schon seit gefühlten zwei Jahren (hauptuntersuchte Loks stehen sich ihre Fristen ab, weil Kleinigkeiten fehlen usw usw usw).
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199_872-lssP8920ausf-DreiAnnenHohne-20190601-Holzborn-2787kl.jpg
... putzen hätten sie die 872 schon vorher ...

Frohe Pfingsten (und möglichst vormittags zum Brocken fahren!)

Euer entsetzer KLaus

Re: HSB - alles neu macht der Juni

geschrieben von: Pängelanton

Datum: 07.06.19 10:46

Also die Webcams sind über das Schneckensymbol oben auf der Homepage noch erreichbar

Re: HSB - alles neu macht der Juni

geschrieben von: Klaus D. Holzborn

Datum: 07.06.19 11:34

Danke,

darauf wäre ich zuletzt gekommen - dafür alles gleich auf einmal, das ist mal eine Verbesserung.
99_234-v(rues)P8925-Draengetal-20190601-Holzborn-2672kl.jpg

FF - Frohe Pfingsten

HSB elektrifizieren

geschrieben von: Dieter Buddrus

Datum: 07.06.19 12:08

und zwar die Strecke zum Brocken, wie auch die Strecke Nordhausen-Wernigerode. Sonst fahren dort in 12 bis 15 Jahren nur noch Triebwagen mit Brennstoffzelle.
Die Selketalbahn samt den kurzen Nebenästen sollte aber als Dampflokstrecke und lebendes Museum erhalten bleiben.
So nun dürft Ihr mich steinigen. Denn natürlich habe auch ich keine blasse Ahnung, wer die Elektrifizierung (geschätzte Kosten mehr als 330 Millionen Euro) bezahlen kann.
Wobei ich sowieso gespannt bin, wann insbesondere die von der Generationen unter 45 angebeteten aktuelle Heilsbringer in Form der grünen Fanatiker eine von Lügen und Demagogie gesteuerte Hetzjagd auf die noch fahrenden Dampfloks beginnen.

Re: HSB elektrifizieren

geschrieben von: Vorsichtsbefehl

Datum: 07.06.19 13:47

na ,erstmal bist Du jetzt der Hetzer ...

Vorsichtsbefehl

Re: HSB elektrifizieren

geschrieben von: Klaus D. Holzborn

Datum: 07.06.19 14:36

Ja Dieter,

die Idee ist nicht neu ...

zuerst wurde schon zu DR-Zeiten versucht, die Dampfloks zu verdieseln, sorry auf Ölfeuerung umzubauen. Das funktionierte aus diversen Gründen nicht so gut wie es beispielsweise bei den großen Loks (01.5 etc.) Vorteile brachte.

Nach der Wende wurde in Zittau versucht, die Lok auf Dieselölfeuerung umzubauen. Auch das klappte nicht so wie angedacht, obwohl in Zittau ja Loks mit und ohne Vorwärmer umgerüstet worden waren.

Im Harz machten in den 1980er Jahren die komplizierte Mischvorwärmertechnik zusätzliche Probleme besonders bei ölhaltigem Abdampf.

Dabei hat nie jemand ernsthaft geprüft, inwieweit der Mischvorwärmer überhaupt irgendetwas bringt (außer mehr Wartungsaufwand).
Hier wären einmal Versuchsfahrten unter strengsten Bedingungen zwischen 99 222 und einer Neubaulok sinnvoll.

Weiterhin haben unsere Schweizer Freunde diese Probleme viel früher erkannt und sogar Testfahrten mit unterschiedlicher Kohle vorgenommen. Das ergebnis war, soweit ich mich erinnern kann, dass es durchaus gute Kohle gibt, die besonders abgasarm verbrennt, doch die kostete damals (1990er) etwa 35% mehr.

Letztendlich wurden die neugebauten Dampfloks von SLM, die ja auf mehreren Bergbahnen unterwegs sind, doch für Ölfeuerung vorgesehen. Jedoch gibt es dort die Abdampfprobleme nicht in dieser Form wie im Harz, weil eben der Abdampf nicht großartig weiterverwendet wird.

Sinnvoll wäre es neue Dampflokomotiven zu bauen, die mit der Radsatzfolge 1' D 1' sozusagen der von Krupp schon 1938 vorgestellten Variante der 99 6001 entsprechen würde.
Durch geschicktere Anordnung und leichtere Treib- und Kuppelstangen (wie bei 65 018) könnte diese Lok dann ideal für Züge zum Brocken sein, besonders weil sie im Flachland auch mit 50 km/h fahren könnte.
Dazu gehören natürlich neugebaute Wagen in Leichtbau, die etwa nur noch die Hälfte der bisher verwendeten wiegen würden. Dann würde die 1' D 1' auch ausreichen, um weiterhin 7-Wagen-Züge zum Brocken zu befördern. Die nur vier gekuppelten Radsätze würden zusätzlich den Oberbau in den engen Kurven nicht so belasten wie die 1' E 1'.

Alles Gedanken, die sind nicht NEU,

in dieser und ähnlicher Form wurden sie schon von mehreren FACHLEUTEN dem HSB-Vorstand vorgetragen.

(Wo die heute sind? Na ja. Sie haben resigniert.)

Aber was soll was Neues, wenn das ALTE doch so LEIDLICH funktioniert. Und mir wurde seinerzeit gesagt, dass die 10 mit neuen Rahmen und z.g.T. neuen Kesseln versehenen Neubaulokomotiven die nächsten 40 Jahren vollkommen (oder völlig) ausreichen würden.


Auch sollte sich der umweltbewusste Fan fragen, wieso 1000-PS-Loks jeden Morgen die Leerzüge aus der Abstellung holen müssen?
Reicht da die Köf nicht aus? Oder ist es so schwer, die V30 (103) wieder in Betrieb zu nehmen. Erstens würde die bei optimiertem Motor nur 1/10 (also 10% oder weniger) Abgase produzieren im Vergleich zur 199.8.

Ja es gibt vieles zu tun, wenn alle Resourcen optimal genutzt werden.


Freuen wir uns, dass wenigstens vier Dampflokomotiven pro Tag es schaffen, den Brockengipfel zu erreichen!

In dem Sinne - danke für Deinen Beitrag -

FF

KLaus



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 07.06.19 14:39.

Re: HSB elektrifizieren

geschrieben von: rekok73

Datum: 07.06.19 15:09

Moin,

nur mal zur Korrektur:

Grüne bei Wählern unter 60 stärkste Partei

Leider machen die Unionsparteien nur Politik für ältere Semester und einige ihrer Minister sind Totalausfälle für die Menschen im Lande, um Herrn Scheuer als Bundesverkehrsminister und Frau Klöckner als Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft als Beispiele zu nennen. Sie vermurksen mit ihrer Blockadepolitik gegenüber den Menschen die Zukunft und Gesundheit von Generationen. Schlechter für die Menschen können es die Grünen kaum machen.

Übrigens: Warum in Zukunft nicht mit modernen Brennstoffzellen-Fahrzeugen zum Brocken fahren? Wenn den normalen Brockentouristen mit Diesellok bespannte Züge nicht stören, warum sollten es dann moderne Fahrzeuge mit eventuellem Multimediaangebot tun? Sollte das Selketal dann durch Dampfbetrieb aufgewertet werden, was zu begrüßen wäre, wird nur die Gläserne Werkstatt am falschen Ort gebaut... und das wäre wieder mal eine Fehlentscheidung seitens der HSB bzw. der von der CDU dominierten Politik in der Stadt Wernigerode (als HSB-Gesellschafterin), die ja auch Wintersport in Schierke toll findet, obwohl selbst Wintersportorte in den Alpen überlegen, wie sie dem wandelnden Klima begegnen, denn die Schneesicherheit unter einer Höhe von 1500 m ist schon lange nicht mehr gegeben. Da dürfte dem Wintersportgebiet am Winterberg mit einer Höhe von 900 m kaum ein wirtschaftlicher Erfolg beschieden sein, wie auch schon das Prestigeobjekt Schierker Feuerstein-Arena das Stadtsäckel im letzten Jahr mit ihren Verlusten stark belastet hat, wie im letzten Amtsblatt der Stadt zu lesen war.

Gruß aus Wernigerode, René



2-mal bearbeitet. Zuletzt am 07.06.19 16:03.

Re: HSB elektrifizieren

geschrieben von: dampfachim

Datum: 07.06.19 15:10

Hallo Klaus,

jetzt bin ich doch einigermaßen ratlos.

Kannst Du einem armen Dampflokführer mal bitte den Zusammenhang zwischen Feuerungsart und Abdampf und zwischen Feuerungsart und Vorwärmerbauart erklären?

Viele Grüße

Dampfachim

… der davon so gar keine Ahnung hat, der aber gern dazulernt...

Re: HSB elektrifizieren

geschrieben von: sagichnet

Datum: 07.06.19 15:38

rekok73 schrieb:
Leider machen die Unionsparteien nur Politik für ältere Semester und einige ihrer Minister sind Totalausfälle für die Menschen im Lande, um Herrn Scheuer als Bundesverkehrsminister und Frau Klöckner als Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft als Beispiele zu nennen. Sie vermurksen mit ihrer Blockadepolitik gegenüber den Menschen im Lande die Zukunft und Gesundheit von Generationen. Schlechter für die Menschen im Lande können es die Grünen kaum machen.
Dem ist nichts hinzuzufügen. Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit.

Außerdem zeigt man doch, dass man auch ohne die Grünen in der Lage ist, die HSB an die Wand zu fahren.

Re: HSB elektrifizieren

geschrieben von: 17 1179

Datum: 07.06.19 15:54

Was hat denn die Feuerungsart (Kohle oder Öl) mit dem Ölgehalt im Abdampf zu tun ???? Irgendwie hast Du noch Nachhilfebedarf in Sachen Dampfloktechnik !

Re: HSB elektrifizieren

geschrieben von: Klaus D. Holzborn

Datum: 07.06.19 16:39

Lieber Achim, lieber 17xyxz unbekannter


Mischvorwärmertechnik ist in meinem Buch "Moderne Dampflokomotiven" Seite 9 ff ausführlichst erklärt.

Undichtigkeiten, die im Betrieb stets auftreten, verschmutzen den Abdampf, das passiert sogar auch bei Lokomotiven ohne Vorwärmer.
Das lässt sich letztendlich auch nicht restlos verhindern, jedenfalls hatten, so die Aussagen damaliger Verantwortlicher in Zittau, die ölgefeuerten Lokomotiven mehr Verunreinigungen im Abdampf durch Öl als die kohlegefeuerte Lokomotiven.

Aber darauf kommt es schlussendlich gar nicht an,

es kommt darauf an, eine neue moderne abgasarme Dampflokomotive zu entwickeln, nämlich eine 1' D 1' zum Bleistift.

Ihr haltet Euch, das war ja uch nicht anders zu erwarten, an Aussagen im dritten Nebensatz fest.

Ob die neue Lokomotive dann letztendlich sogar durch Kohlenstoff betrieben werden kann, das wäre eine weitere interessante Altenative.

Tatsache ist und bleibt, dass der MV nichts bringt außer zusätzlichen Service- und Wartungs- und Unterhaltungsaufwand.

Selbst der Oberflächenvorwärmer (OV) ist bei den Schmalspurloks grenzwertig in seiner Effektivität, sonst hätte die DR ja die sächsischen VII-K-Nachbauten (99 771-794) entweder mit OV nachgerüstet oder sogar mit MV versehen (was auch möglich gewesen wäre). Die Harzloks hatten nun mal den Fehler, zur falschen Zeit auf die Gleise gekommen zu sein. Bei der DB war die MV-Hype entfacht und die DR musste mitziehen ... Der völlig ungeeignete Knorr-MV wurde zum MV IfS hochstylisiert. (Und bei der DB wurde der zweistufige Heinl-MV klammheimlich auf einstufig zurückgebaut, so dass die effektive Wirkung durch die zusätzlichen Pumpen und Leitungen etc. fast aufgefangen wurde. Das Teil hieß dann MV57.)

Aber das alles sind Randprobleme, selbst wenn einige Aussagen erst durch hochrichterliche Beschlüsse verifiziert werden müssten, so ändert das nichts an der Grundaussage.

Thema aus

Re: HSB - alles neu macht der Juni

geschrieben von: melbbahn

Datum: 07.06.19 17:40

Klaus D. Holzborn schrieb:
Die Homepage der HSB hat sich gravierend geändert,

dazu kommt noch, dass nun tageweise ein zweites Zugpaar zum Brocken mit Stinke-Diesel unterwegs ist - das wird aktuell in Fahrplanänderungen mitgeteilt, so zB am Pfingstwochenende:


- "Stinke-Diesel"?

Aber Hallo! Was Stinkenderes als eine Dampflok ist mir aber noch nicht untergekommen.

Mag ja ganz nett sein, dass es so was ab und an noch gibt, aber zum Glück sind es nur wenige.

Grüne Fanatiker

geschrieben von: MS Baden

Datum: 07.06.19 18:16

Ich kenne keine grünen Politiker, die den harmlosen und völlig irrelevanten touristisch und museal genutzen Dampfloks den Gar ausmachen wollen. Grünbashing scheint in rechtskonservativen Kreisen die Lieblibgsbeschäftigung zu sein. Es gibt aber grössere Probleme zu lösen. Die wenigen Dampfloks gehören nicht zum Hauptproblem, um das Klima zu retten.

nichts wurde übernommen.

geschrieben von: Bergmensch

Datum: 07.06.19 18:32

Zitat:

Zitat:


Gruß von ganz oben der Bergmensch.




3-mal bearbeitet. Zuletzt am 07.06.19 19:58.

Re: HSB elektrifizieren

geschrieben von: Mkler77

Datum: 07.06.19 19:01

(Ironiemodus ein)

Ich hab gehört das auf dem Brocken demnächst ein Windrad installiert wird und die Dampfloks sollen einen Akku in den Tender und einen Tauchsieder in den Kessel bekommen. Abends kommen die Loks dann an die Ladestation mit Ökostrom vom Windrad. ;o)

(Ironiemodus aus)

Re: Grüne Fanatiker

geschrieben von: AWK70

Datum: 07.06.19 19:46

MS Baden schrieb:
Ich kenne keine grünen Politiker, die den harmlosen und völlig irrelevanten touristisch und museal genutzen Dampfloks den Gar ausmachen wollen. Grünbashing scheint in rechtskonservativen Kreisen die Lieblibgsbeschäftigung zu sein. Es gibt aber grössere Probleme zu lösen. Die wenigen Dampfloks gehören nicht zum Hauptproblem, um das Klima zu retten.
Hallo

Ich kenne grüne Politiker die unabhängig vom Klima was gegen Museumsbahnen haben. Da ist es bis zur Dampflok nicht mehr weit.

[www.drehscheibe-online.de]

MfG

Re: Grüne Fanatiker

geschrieben von: Dieter Buddrus

Datum: 07.06.19 20:39

AWK70 schrieb:
MS Baden schrieb:
Ich kenne keine grünen Politiker, die den harmlosen und völlig irrelevanten touristisch und museal genutzen Dampfloks den Gar ausmachen wollen. Grünbashing scheint in rechtskonservativen Kreisen die Lieblibgsbeschäftigung zu sein. Es gibt aber grössere Probleme zu lösern. Die wenigen Dampfloks gehören nicht zum Hauptproblem, um das Klima zu retten.
Hallo
Ich kenne grüne Politiker die unabhängig vom Klima was gegen Museumsbahnen haben. Da ist es bis zur Dampflok nicht mehr weit.
[www.drehscheibe-online.de]
MfG
Vor allem an dem massiven Drohungen des BUND ist im Jahr 2000 der von Burger Handwerkern und Gewerbetreibenden intensiv unterstützte Versuch zum Aufbau einer kommerziell betriebenen sehr touristischen Spreewaldmuseumsbahn gescheitert. Wobei die Strecke ziemlich kurz geraten wäre. Da nützte es damals auch nichts, dass sich da MdB Thürk als Vorsitzende des Fördervereins um Gespräche mit dem BUND und anderen grünen Fanatikern bemühte. Die lehnten alle Gesprächsangebote total ab und kündigten eine Klagewelle an. Ich hatte schon mal erwähnt, dass die wohlhabenden Burger Bürger damals dank den Einflüsterungen des MdB und FDP-Mitgliedes sich der Erfolges so sicher waren, dass sie schon mal die Besetzung von Vorstand und Aussichtsrat der Tourismusbahn bei einer Sitzung absprachen. Dann meldeten sich die Fanatiker des BUND mit satten Drohungen und alles platzte wie ein Luftballon.

1. edel sei der Mensch, hilfreich und gut
2. ein Freund, ein guter Freund - das ist das Beste was es gibt auf der Welt
3. wahr sind auch die Erinnerungen, die wir mit uns tragen; die Träume, die wir spinnen, und die Sehnsüchte, die uns treiben.

Re: Grüne Fanatiker

geschrieben von: Dieter Buddrus

Datum: 07.06.19 20:44

Nun erkläre mir doch bitte mal, warum solche Grünen schon mehrere Jahre den Wiederaufbau einer Eisenbahnstrecke verhindern, obwohl die Trasse vorhanden und gewidmet ist und sogar eine Baugenehmigung des zuständigen Landesministeriums vorliegt. Und obendrein versuchen dann gewisse Grüne genau noch auf dieser Trasse neue zusätzliche Schutzgebiete einzurichten.

Alternativen müssen her

geschrieben von: Dieter Buddrus

Datum: 07.06.19 21:06

Ich betrachte die Sache rein betriebswirtschaftlich. Und da ist mit den vielen Dampfloks leider kein Blumentopf zu gewinnen. Wobei ich mir zu 100% sicher bin, dass der Masse der Fahrgäste zum Brocken völlig wurscht ist, ob da vorn eine Dampflok dran hängt oder nicht. Habe mir ja nicht umsonst eine Woche lang das Fahrgastdilemma auf fast allen Strecken der HSB angeschaut. Und leider hatten viele der benutzten Dampfzüge und auch Triebwagen meist 4 mal mehr Achsen als zahlende Fahrgäste. Das ist bei den Fahrzeiten und Fahrplänen kein Wunder, dazu kommt das Umfeld. Ohne eine grundsätzlich andere Strategie sehe ich kein Überleben der HSB oder des Streckennetzes. Wobei auch ich mir wünsche, dass auch noch in den nächsten 30 Jahren pro Werktag ab jedem der 3 wichtigsten Endbahnhöfe ein Dampfzugpaar als historische Museumsbahn verkehrt. Spätestens mit der kommenden Wirtschafts- und Finanzkrise wird es dort für die Masse der Dampfloks schmerzhafte Entscheidungen geben müssen. Aber vielleicht genügt auch schon die kommende CO2-Steuer … .
Moderne Fahrzeuge würden auch zu weniger Meckern der inzwischen viel Komfort gewöhnten und verwöhnten Kunden führen. Und moderne Fahrzeuge könnten auch einen attraktiven Fahrplan mit touristisch gut nutzbaren schnellen Verbindungen zwischen Wernigerode-Nordhausen-Quedlinburg ermöglichen. Ganz zu schweigen von modernen Panoramawagen und Co, die mehr Ausblick auf die Landschaft ermöglichen .

MfG verbleibt Dieter

Re: Alternativen müssen her

geschrieben von: Stefan3872

Datum: 07.06.19 22:19

Also in Schweden gibt es trotz CO2-Steuer fahrbereite Dampfloks.

In meinen Augen müsste es die HSB schaffen mit in den ÖPNV zu integriert werden, um mehr Geld aus den öffentlichen Geldtöpfen zu bekommen. Ich meine etwas wie eine Regionalbahn von Wernigerode nach Nordhausen, die mit meterspurigen Gelenktriebwagen (wiesle in der Schweiz fahren) fährt. Anschlüsse in an den Bahnhöfen mit Normalspur Anschluss anbietet. Die Harzkamele kann man zu Wasserstoffloks umbauen.

Meine Fotos findet ihr auf Flickr oder auf Instagram
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