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Moderatoren: Klaus Habermann - JensMerte - TCB

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Angemeldet: -

Re: 01 118..

geschrieben von: Würzburger

Datum: 05.06.19 19:55

Guten Abend!

Dieser Strang zeigt wieder, daß die Fraktion der Menschen, deren Argumentation meistens mit den Worten, man müßte, man sollte, beginnt und endet, wieder einmal versucht, die Lufthoheit zu erobern!

Ich kenne dies bis zum Erbrechen aus meinen Tätigkeiten auch als Vorstand in diversen Sportabteilungen, unsäglich bis zum Exzeß.

An sich wollte ich mich als Hiforistus heraushalten, aber manchmal muß man auch gegen die eigene Vernunft agieren.

Noch leben wir nicht in dem Paradies, das ein kleiner Mensch aus einer Partei mit dem Buchstaben S propagiert hat, zum Glück!

Ich finde es schade, wenn diese Lok nicht mehr auf der Bühne der Eisenbahn agieren wird, man muß aber die Entscheidung derer, die die Verantwortung tragen und das Ganze finanzieren, einfach akzeptieren, auch wenn es einem nicht gefallen sollte, wie mir!

Ich zitiere einen ehemaligen Bundeskanzler, es ist halt so!

Menschen, die ausschließlich Forderungen stellen, ohne hier das Thema der Finanzierung auch nur ansatzweise anzusprechen, sind in meinen Augen keine entsprechenden Ansprechpartner, zumal sie nichts Substantielles beitragen, außer Gewäsch!

Gruß, Thomas



2-mal bearbeitet. Zuletzt am 06.06.19 09:59.

Re: 01 118..

geschrieben von: Markus Heesch

Datum: 05.06.19 20:22

Ich würde gerne einige Einwände zu bedenken geben:

1. Ein Museum, welches nicht öffentlich zugänglich ist, ist kein solches. Dass die Lokomotive hier angeblich dauerhaft erhalten wird, ist ein mehr als schwacher Trost.
2. Der Eigentümer kann mit seinem Eigentum machen was er will. Alles schön und gut. Fakt ist, es handelt sich hier um einzigartiges historisches Kulturgut von öffentlichem Interesse, und nicht nur um irgendein beliebiges Privateigentum.
3. Ich finde es ein starkes Stück, dass man hier einfach vor vollendete Tatsachen gestellt wird und in keinster Weise vorab informiert wurde, nachdem die Situation seit Jahren bekannt war.
4. 01 118 ist nicht einfach nur eine betriebsfähige 01 sondern eine der letzten original erhaltenen deutschen Einheitslokomotiven.

Vielleicht sollte man einfach mal "Danke" sagen

geschrieben von: J611

Datum: 05.06.19 20:24

Wenn es diesen Gönner nicht gegeben hätte, wäre bei 01 118 schon lange der Ofen aus gewesen, deshalb Dank an ihn (auch wenn ich derzeit mit der stark nachlassenden Qualität seiner Produkte und entsprechenden Reparaturkosten bereits nach 4 Jahren konfrontiert bin, aber dafür ist inzwischen der Sohn zuständig).

Das mit dem öffentlich zugänglichem Museum zieht nicht wirklich. Wer eine Altbau-01 ansehen will, kann das in Dresden, Nördlingen, Hermeskeil, Staßfurt und in Neuenmarkt-Wirsberg, Heilbronn, Bochum, in der Schweiz, 01 150 sicher auch irgendwo mehrmals im Jahr tun. Wenn der Eigentümer mit der Lok genauso wie mit seinen automobilen Schätzchen verfährt und sich den Stress der Öffnung für die Allgemeinheit nicht antun will, dann ist das absolut in Ordnung, die Lok ist ja kein Unikat und als kaltes Objekt - in meinen Augen - nicht mehr sonderlich attraktiv.

Wenn die Lok so optimal abgestellt wird, ist eine spätere Inbetriebnahme ja nicht ausgeschlossen (siehe 01 180), die dann nötige Überführung per Lkw in Relation zu den Gesamtkosten einer Aufarbeitung finanziell tragbar. Eine 01 1102 fuhr auch mit dem Lkw und nicht auf Schienen zur Aufarbeitung.

Der leider zunehmend wegsterbende Markt in Deutschland ist nicht mehr groß genug, um mehr als 3/4/5 Schnellzug-Dampfloks zu einem gewissen Teil mit Fahrteinnahmen unterhalten zu können und die Zahl der Sponsoren sehr begrenzt. In den Niederlanden mit 17 Mio Einwohnern gibt es eine betriebsfähige Schnellzug-Dampflok.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 05.06.19 21:26.

Re: Vielleicht sollte man einfach mal "Danke" sagen

geschrieben von: Würzburger

Datum: 05.06.19 20:40

Guten Abend,

ich habe mich mit der Museumbahnszene nie so wahnsinnig identifiziert, nachdem ich noch das Glück hatte, DB Dampf zu erleben!

Dein Beitrag trifft es auf den Punkt, nach meiner Ansicht!

Als Dienstleister im Rahmen der juristischen Beratung als Anwalt kenne ich diese Pappenheimer bis zum Erbrechen; Flausen im Kopf, null Kopeken im Beutel!

Wenn doch, wird das Geld überall hin gegeben, nur nicht zu dem, was man so lautstark einfordert!

So, jetzt ist Schluß, ich habe mir genügend neue Feinde geschaffen, jetzt schaue ich ein bißchen Handballdamen im Fernsehen an!

Gruß, Thomas



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 06.06.19 09:21.

Re: Vielleicht sollte man einfach mal "Danke" sagen

geschrieben von: Stefan3872

Datum: 05.06.19 21:23

Man muss für den Betrieb so einer Lok mal die Eisenbahnromantikbrille absetzen.
Neben Personal, Wartung, Wasser und Kohle muss man auf die Streckenkilometer (wieviel zahlt man pro Kilometer?) bezahlen. Und viele werden vergessen das man eine Lok auch versichern muss, denn 180t Stahl können schon bei geringen Geschwindigkeiten hohe Schäden anrichten.

Ich persönlich finde es schade das die Lok abgestellt wird, aber bin dem Herrn Eigentümer sehr dankbar, das er die Lok so lange der Öffentlichkeit zugänglich gemacht hat.

Meine Fotos findet ihr auf Flickr oder auf Instagram
[www.flickr.com] + [www.instagram.com]




1-mal bearbeitet. Zuletzt am 06.06.19 06:38.

Re: 01 118

geschrieben von: andreas +

Datum: 05.06.19 22:48

BR 22 schrieb:
... nicht voreilig (und unbegründet) auf den Eigentümer einprügeln.
Wenn er bereits vor einigen Jahren die Maschine gekauft hat, sie aber der HEF zur Nutzung überlassen hat...

Der Termin der Übernahme der Lok in sein Museum ist sicherlich vor Fristablauf unglücklich und unschön, wenn dem aber hohe Transportkosten und Unwägbarkeiten gegenüberstehen, ...
Der eigentliche Verursacher dieser Pein ist doch DB Netz; zum einen durch die hohen Trassenentgelte für Dampfzüge, zum anderen auch durch die (vermutlich aufgrund zu geringer Unterhaltsmaßnahmen bedingte) Änderung der Streckenklassifizierung zum jetzigen Zeitpunkt.
Ich habe für diesen VIESS(en) PrivatMANN keinerlei Verständnis und finde die Verständnisduselei so mancher Foristen von wegen "der Eigentümer kann mit seinem Eigentum machen, was er will" völlig daneben, denn Eigentum verpflichtet. Ich würde jedenfalls sämtliche Produkte dieses Heiztechnikherstellers in Allendorf(Eder) boykottieren!

Wer für die 01 118 etwas tun möchte, sollte sich baldmöglichst an das Landesdenkmalamt in Hessen wenden, ob die 01 118 nicht unter Denkmalschutz gestellt werden kann. Dann könnte vielleicht verhindert werden, dass die Lok für die Öffentlichkeit unzugänglich bleibt.

Schließlich könnten auch zahlreiche Protestbriefe, Protest-Emails, Protestmessages auf der Facebookseite an den bekannten Heiztechnikhersteller und das Publikmachen dieses traurigen Schicksals der 01 118 in der Presse für einige Negativschlagzeilen sorgen.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 05.06.19 23:11.

Re: 01 118..

geschrieben von: 044 508

Datum: 06.06.19 01:31

Ich sehe es ähnlich wie mavo ... der Erhalt der Lok dürfte bis auf Weiteres "gesichert" sein ... und wird ihren jetzigen Eigentümer mir großer Wahrscheinlichkeit noch überleben.
Ob ich wie auch einige andere hier das noch erleben werden ... man weiß es nicht.
Darüber zu spekulieren ist an dieser Stelle sinnlos.


Dennoch bleibt als Wermutstropfen die ja bereits angekündigte Tatsache, dass die Lok sowohl unzugänglich abgestellt werden soll als auch (und hierfür habe ich nun wirklich KEIN Verständnis) ohne Gleisanschluss. Einen Gleisanschluss oder einen Schuppenplatz zu finden wäre sicherlich auch für den Eigentümer der Lok möglich gewesen bzw. noch möglich.

Gruß,

Micha
'Denk mal 'nach,warum hat niemand die DR boykottiert und Protestbriefe geschrieben,als die 01 2118 in die BRD, an Privatpersonen, veräußert wurde?

Re: 01 118-Erinnerungen

geschrieben von: 101-Fan

Datum: 06.06.19 08:03

Hallo zusammen,

die Nachricht stimmt mich schon etwas traurig. Zum einen habe ich schöne Erinnerungen an Sonderfahrten mit der 01 118 und zum anderen finde ich es generell schade, wenn eine Dampflok nicht mehr eingesetzt wird. Schliesslich haben wir heute nicht mehr so viele davon und jede einzelne ist erhaltenswert. Auch betriebsfähig. Nun erhalten bleibt 01 118 zwar, aber so wie es zur Zeit aussieht ja nicht für die Öffentlichkeit. Wenn ich persönlich soviel Geld hätte um mir eine echte Dampflok kaufen zu können, hätte ich auch das Interesse, dass diese Lok weiter für Sonderfahrten zur Verfügung steht. Und das mit dem Gleisanschluss liesse sich bestimmt auch irgendwie lösen, wenn man denn wollte.

Aber was nützt es zu spekulieren? Ich denke dafür haben wir alle zu wenig Einblick, was hinter den Kulissen der HistorischenEisenbahnFrankfurt und dem Eigentümer der Lok vor sich geht. Auf der anderen Seite muss man dem Eigentümer dankbar sein, dass die Lok in den letzten Jahren weiter dampfen durfte, obwohl sie nicht mehr dem Verein gehörte. Und auch dem Verein muss man dankbar sein, dass sie diese Lok über viele Jahre betreiben haben. Schade ist es trotzdem und ich werde dieser Lok etwas hinterher trauern. Auch wenn meine absolute Lieblingsdampflok die 01 1066 der UEF ist, die ja hoffentlich bald wieder dampfen wird.

Was bleibt sind aber schöne Erinnerungen an die 01 118:
Ich erinnere mich zum Beispiel an eine Fahrt am geöffneten Fenster eines total überfüllten Zuges an der Mosel. Es war Plandampf und ich war froh über diesen Fenster(steh)platz. Eingezwängt zwischen der Wand und Mitreisenden hatte ich die Möglichkeit den Kopf aus dem Fenster zu stecken und die Lok zu beobachten.

Eine ganz besondere Erinnerung an die 01 118 habe ich von der Veranstaltung "Mit Volldampf in den Taunus" auf der Strecke Frankfurt-Königstein. Vor zwei oder drei Jahren waren wir da und wollten mit dem Pendelzug von Königstein nach Frankfurt-Höchst und zurück fahren. Die Hinfahrt klappte ohne Probleme und wir waren pünktlich in Höchst. Auch die Rückfahrt startete pünktlich und wir fuhren planmässig bis kurz vor Königstein. Kurz vor Königstein gilt es ein Waldgebiet zu durchfahren. Eigentlich kein Problem, wäre da nicht die Steigung und dazu noch nasse Schienen. So wurde unser Zug immer langsamer und man hörte die 01 ständig durchdrehen. Irgendwann waren wir so langsam, dass die Fotografen an der Strecke uns zu Fuss überholten. Schliesslich blieb der Zug ganz stehen. Die Strecke war blockiert! Weder die anderen Pendelzüge, noch die Planzüge konnten noch fahren. So standen wir dann erstmal im Wald. Im Zug machten Gerüchte die Runde, dass die 01 118 einen Schaden habe und deshalb nicht weiterfahren könnte. Jedenfalls kam nach einiger Zeit eine 52er aus Königstein und kuppelte vor die 01. Und da war ich echt baff, was eine 52er leisten kann. Für sie war es überhaupt kein Problem unseren Zug nach Königstein zu ziehen. Weder die Steigung, noch die nassen Schienen machten ihr etwas aus. Sie machte noch nicht mal Anstalten zu schleudern! Mit rund einer Stunde Verspätung erreichten wir Königstein. Es war eine sehr erlebnisreiche Fahrt. 01 118 hatte übrigens keinen Schaden.

Meine persönliche Abschiedsfahrt war dann wohl letztes Jahr im April: Eine Sonderfahrt führte von Köln durch die Eifel nach Trier und wieder zurück. Auch hieran habe ich schöne Erinnerungen...
Was bleibt sind eben diese Erinnerungen und die Hoffnung, dass man 01 118 irgendwann doch mal wieder unter Dampf erleben darf. Und bis dahin habe ich zumindest mein Märklinmodell, sodass ich wenigsten auf der Modellbahn diese tolle Lok in Aktion erleben kann und darf.

Leicht wehmütige Grüsse
Markus
MS Baden schrieb:
Wer für die 01 118 etwas tun möchte, sollte sich baldmöglichst an das Landesdenkmalamt in Hessen wenden, ob die 01 118 nicht unter Denkmalschutz gestellt werden kann. Dann könnte vielleicht verhindert werden, dass die Lok für die Öffentlichkeit unzugänglich bleibt.
zwei Nachfragen: woher kommt die Annahme, dass eine Dampflok per se ein öffentliches Interesse darstellt und daher zugänglich sein muss? Und was ändert der Denkmalstatus daran? Schließlich gibt es zu Hauf Gebäude im Denkmalstatus, die nicht öffentlich zugänglich sind. In Oberschwaben sieht man ja an der V51 902, was der Denkmalstatus letztlich nützt.
Und ganz abgesehen von der konkreten Lok: viele Dampfer sind doch inzwischen länger im Museumsdienst als sie je im Plandienst waren. Ich will jetzt nicht das Fass aufmachen, ob eine Dampflok grundsätzlich ETCS-kompatibel ist - aber die Infrastruktur wird sich weiter verändern und die sinnvollen Einsatzmöglichkeiten für eine Schnellzuglok werden nicht mehr werden. Insofern kann eine geschützte Abstellung niemals das Erlebnis einer fahrenden Dampflok ersetzen, aber vielleicht ist es zumindest langfristig nicht die schlechteste Variante.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 06.06.19 08:26.
MS Baden schrieb:
Ich habe für diesen VIESS(en) PrivatMANN keinerlei Verständnis und finde die Verständnisduselei so mancher Foristen von wegen "der Eigentümer kann mit seinem Eigentum machen, was er will" völlig daneben, denn Eigentum verpflichtet. Ich würde jedenfalls sämtliche Produkte dieses Heiztechnikherstellers in Allendorf(Eder) boykottieren!

Wer für die 01 118 etwas tun möchte, sollte sich baldmöglichst an das Landesdenkmalamt in Hessen wenden, ob die 01 118 nicht unter Denkmalschutz gestellt werden kann. Dann könnte vielleicht verhindert werden, dass die Lok für die Öffentlichkeit unzugänglich bleibt.

Schließlich könnten auch zahlreiche Protestbriefe, Protest-Emails, Protestmessages auf der Facebookseite an den bekannten Heiztechnikhersteller und das Publikmachen dieses traurigen Schicksals der 01 118 in der Presse für einige Negativschlagzeilen sorgen.
Jetzt setzt mal eure ich bin Fuzzi und andere sollen meine Hobby finanzieren und sich krumm machem Brille ab!!!

"Was befindet sich in eure Eigentum und was davon stellt ihr auf eure Kosten der Allgemeinheit zu verfügung? Egal was, weil mir die Farbe Rosa gefällt bitte sofort alles umlackieren! Natürlich auf eure Kosten und Zeit. Weil Eigentum verpflichtet." Ironie Off

Nicht umsonst nett sich das Eigentum und mit Eigentum darf man tun und lassen was man will. Und wenn man sich eine Lok in sein Privatmuseum stellt, anstatt man sich eine Picasso an die Wand hängt, dann ist das eben so! Anderst rum würden sich die ganzen Kunstfreunde aufregen.
Eigentum bedeutet nicht, der Eigentümer muss zig tausende Euro aufbringen damit paar Spinner ihre Freude haben. Und selbst wenn er die Lok verschrotten lassen würde, es wäre numal seine Sache.

Die Halle des Heizungsbauer hat vermutlich auch weiterhin Gleisanschluss nur es wurde an anderer Stelle geschrieben das die Strecke von ihrere Last her herabgestuft wird und dadurch eine Überführung nicht mehr möglich wäre.

Und ja boykottiert sämtliche Viessmann Produkte. Das ist als wenn man ne Flasche Wasser in Main kippt.

Und nochmal es ist ein Privatmuseum eines sehr Vermögenden Herrn und soll keine Pilgerstätte für Fuzzis / Eisenbahnfetischisten werden.

Fahrt alle an Pfingsten nach Königstein und bekommt ein letztes mal ein feuchtes rosa Höschen bevor es feuchte Augen gibt.

Re: 01 118-Erinnerungen

geschrieben von: Dampffrosch

Datum: 06.06.19 09:51

101-Fan schrieb:
Und da war ich echt baff, was eine 52er leisten kann. Für sie war es überhaupt kein Problem unseren Zug nach Königstein zu ziehen. Weder die Steigung, noch die nassen Schienen machten ihr etwas aus. Sie machte noch nicht mal Anstalten zu schleudern!

Leicht wehmütige Grüsse
Markus
Hallo Markus,

ohne die Leistung einer 52er schmaelern zu wollen, aber beide Loks haben den Zug nach Koenigstein gezogen.

Gruss
Horst

Museum für Fuzzies?

geschrieben von: Palatino

Datum: 06.06.19 10:14

1.10 schrieb:
Und nochmal es ist ein Privatmuseum eines sehr Vermögenden Herrn und soll keine Pilgerstätte für Fuzzis / Eisenbahnfetischisten werden.

Zu diesem Satz nur mal ein Vergleichsbeispiel aus der Schweiz:

Da gab es in der Nähe des Zürichsees eine kleine Maschinenfabrik, deren Gleisanschluss so steil war, dass man von dort bis zum Bahnhof eine Zahnradbahn bauen musste. Den Gleisanschluss bediente man mit einer Diesellok, es gab aber auch noch eine kleine Zahnraddampflok als Reserve, die aber selten zum Einsatz kam und die meiste Zeit in einem Schuppen im Werksgelände verbrachte. Auch das war Privatgelände und das Eigentum der Maschinenfabrik. Aber wenn ein Eisenbahnfan vorbeikam und nach der Dampflok fragte, wurde er bereitwillig eingelassen, zum Schuppen begleitet und konnte die Lok betrachten und Fotos machen. Sicher wisst Ihr, von was ich schreibe, denn die Reservelok ist inzwischen zur Museumslok geworden und erfreut Fahrgäste und Fans auf einer Zahnradbahn am Bodensee.

Das Beispiel zeigt, dass man nicht unbedingt ein "Museum für Fuzzies und Eisenbahnfetischisten" schaffen muss, sondern mit etwas gutem Willen selbst in einem Fabrikgelände die Möglichkeit schaffen kann, eine historische Lok für Interessenten zugänglich zu machen. Aber wenn der gute Wille des Eigentümers nicht vorhanden ist, gucken wir halt alle in die Röhre und dürfen lediglich auf ein Umdenken hoffen.

Als ich im April 1973 in einem Eilzug hinter der 001 180 von Bamberg nach Hof unterwegs war, hätte ich mir auch nie träumen lassen, die Lok 45 Jahre später als Zuglok eines Zuges zum Salzburger Weihnachtsmarkt zu erleben. Vielleicht lässt sich auch 01 118 irgendwann wieder auf Sonderfahrten blicken.

Grüße aus der Pfalz
Hubert

Typische deutsche Pufferküsserhaltung

geschrieben von: Conrail-Bahner

Datum: 06.06.19 11:10

Aber wenn die Spendendose klappert schnell wegdrehen und verlegen im Fotorucksack kramen :-(
Dein Beitrag ist in meinen Augen der einzig sinnvolle in diesem Thema.

Einfach mal "Danke" sagen (m2B)

geschrieben von: Bahnwärter D.

Datum: 06.06.19 11:40

Hallo,

Danke Conrail-Bahner! Genau das ist die richtige Überschrift! Einfach einmal Danke sagen für das jahrelange private Engagement der Finanzierung und betriebsfähigen Erhaltung solch einer tollen Lok. Bevor alle über solch "egoistische" privaten Lokeigentümer herfallen, sollte man mal überlegen, was ohne solch privates Engagement einiger weniger wohlhabender Eisenbahnfreunde heute überhaupt noch dampfen würde? Es würden sich wahrscheinlich nicht mehr viele Räder drehen!

Daher an dieser Stelle einmal ganz offiziell herzlichen Dank an alle, die es ermöglicht haben 01 118 so lange betriebsfähig zu erhalten und der Öffentlichkeit im Einsatz zu präsentieren! Alles ist endlich und alles hat seine Zeit, daher vielen Dank, dass wir auch Jahrzehnte nach dem offiziellen Dampfende immer noch einzelne Schnellzugdampfloks erleben können. Dem Eigentümer von 01 118 wünsche ich weiterhin viel Freude an seiner Lok ohne große finanzielle Risiken einer betriebsfähigen Vorhaltung und des Einsatzes und ohne nervende besserwissende Fuzzys!

Abschließend noch zwei Fotos zum Abschied von dieser Lok, aufgenommen im Bw Neustadt/w. beim Plandampf 2014

https://de.share-your-photo.com/img/778da5dd71.jpg

https://de.share-your-photo.com/img/4d2d752925.jpg

Viele Grüße
Bahnwärter D.
Hallo zusammen!

Könnte, würde, hätte, aber ich selber mache nichts... Soweit zusammengefaßt ein Kommentar eines anonym auftretenden Users, der sehr unverblümt andere Personen auffordert, etwas zu unternehmen, aber mit keiner einzigen Silbe erwähnt, was er diesebezüglich selbst zu unternehmen gedenkt.

Unbeschadet der Tatsache, das ich die kruden Gedankengänge dieses Users "MS Baden" nicht einmal ansatzweise teile, sondern vielmehr dem Lokeigentümer dafür danke, das er sein Eigentum (01 118) öffentlich nutzen lies, habe ich von solche "Kritikern" á la MS Baden einfach die Schnauze voll. Er ist zumindest meiner Meinung nach durch und durch ein Troll, den man keinesfalls ernst nehmen sollte.

Gruß in die Runde

Helmut


Sdit: Rächtschaipfähler berichtigt

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1-mal bearbeitet. Zuletzt am 06.06.19 17:46.
Liebe Foristi,
lange habe ich mir überlegt, auf die wirren und gefährlichen Aussagen des "MS Baden" etwas zu schreiben. Ergänzend zu dem was Helmut Philipp schrieb möchte ich darauf hinweisen , dass dieser Aufruf zu einer Netzschelte gegen den Eigentümer nach meinem Empfinden frech ist und unter Umständen mit dem Recht in Konflikt kommen könnte. Die Möglichkeiten des Internets sind vielfältig und können abdriften in Bereiche, die absolut unerträglich sind. Der Würzburger mit seinem Rechtswissen denkt sich hier sicher sein Teil dazu.
Wie einige sehr vernünftige Beiträge schon kundtaten: es ist toll , dass die 01 118 über Jahrzehnte am Laufen bleiben konnte, dass in einer Zeit der teuren Aufarbeitung ein Wohlhabender diese Lok von den HEF kaufte, sie damit am Laufen hielt, dass der Verein mit dieser Hilfe über die Runden kam und sogar zwei Dampfloks für Sonderfahrten anbieten konnte, dass der Eigentümer für die Maschine sicher auch nach der Übernahme Finanzhilfen gab. Viele von uns haben die Lok vielfach erlebt, manche wie ich nur selten. Aber die Eindrücke waren prägend und gut, die Menschen die Maschine uns boten.
Und dafür danke ich herzlich! Dem heutigen Besitzer und den HEF. Es wurde in meinen Augen viel Gutes für die Museumsbahnszene getan und nicht drüber geredet.
Irgendwann kommt eine Zäsur, hier die Abstellung konserviert in einem Privatmuseum. Aber Leute macht euch doch klar, die Lok stirbt nicht auf dem Schrottplatz. Sie ist noch da und vielleicht kommt irgendwann eine Zeit, in der wir sie noch einmal unter Dampf vor einem Sonderzug erleben können.
Damit die Museumsdampfer am Leben bleiben können, sollten wir Fahrkarten kaufen und mitfahren, vielleicht (passive) Mitgliedschaften bei Vereinen
abschließen. Das Nebenherjagen im Auto für tolle Bilder und auch das Genörgele über wie ich finde Kleinigkeiten an Wagenzügen hilft nicht.
Was gibt es Schöneres als in einem mit hoher Geschwindigkeit dahinjagenden Schnellzug am geöffneten Fenster zu stehen und mit allen Sinnen die Eindrücke aufzufangen und zu genießen. (Mir kommen diese Gedanken in der Erinnerung an die Fernfahrt mit der 01 202 nach Dresden und zurück)

Mit der Hoffnung, dass es jetzt genug Gemecker im Forum zu diesem Thema war

Andreas Hillerkuß
Pragmatiker gegen Emotionen.........

Natürlich haben die Pragmatiker letztlich Recht. Man kann allen Verantwortlichen um die 01 118 nur danken für die bisher geleistete Arbeit. Allerdings ist die nichtöffentliche Hinterstellung einer (noch) betriebsfähigen Schnellzugdampflok - unabhängig von den Hintergründen - eine in Fan-Kreisen hoch emotionale Angelegenheit. Ich kann daher menschlich nachempfinden dass einige Schreiber hier vorallem emotional und weniger rational reagieren. Beschimpfungen helfen da auch nicht weiter. Es ist halt doch ein Unterschied ob sich z.B. ein Autoliebhaber einen Brezelkäfer in die private Garage stellt oder ob halt die bundesweit bekannte 01 118 "verschwindet". Und die "Trolle" fordern ja nicht etwa eine erneute HU - bei Preisen von 800.000 Euro dürfte dies zukünftig utopisch werden - sondern fragen lediglich an ob es denn nicht möglich wäre die Lok in einem der schon existierenden Museen unterzubringen. Vielleicht hätte der Eigentümer ja auch seine Freude daran wenn andere Klientel - z.B. Familien mit Kindern - sich dort an seiner alten Technik erfreuen. Ferner dürfte es noch genügend historische Lokomotiven geben welche bisher nicht witterungsgeschützt auf Abstellgleisen oder einem Denkmalssockel stehen und dringend auf einen (auch nichtöffentlichen) Hallenplatz warten.

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