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Re: Es wäre ja gelacht...

geschrieben von: Matthias Muschke

Datum: 16.05.19 10:58

HeizDampf schrieb:
...wenn hier nicht in kürzester Zeit, die selbsternannten DSO-Fachkompetenzen die Veranstaltung zerissen hätten. Neidzerfressene, herabwürdigende Beiträge sin KEINE konstruktive Kritik! Unser Plandampfteam hat, nicht zuletzt aus Fachkompetenz und Eigeninteresse, alle Anstrengungen unternommen, diese Fotozüge so authentisch, wie möglich abzubilden. Allerdings leben wir im Jahr 2019 und nicht 1983. Die Beschaffung komplett authentischen Materials hätte den ohnehin anspruchsvollen Kostenrahmen für diese kleine Veranstaltung bei weitem gesprengt. Wenn das überhaupt noch möglich gewesen wäre. Die Vor- und Nachbereitungen dieser Veranstaltung sind ohnehin schon gewaltig und ein logistischer Akt.
Hallo Uwe,

Ich fühle mich jetzt mal von "neidzerfressen" und "herabwürdigend" nicht angesprochen. Die DR der DDR ist seit dreißig Jahren Geschichte und in der Folge wurden und werden ja zahllose Fehler begangen, die eine umfassende und systematische Dokumentation des Reisens in der DDR fast unmöglich machen. Ich weiß auch nicht welche Wagen woher kamen und wer wofür, wieviel Geld verlangt. Im Prinzip hätten doch zwei Y-A/AB-Wagen ausgereicht und der Rest wäre mit Bghwe "aufgefüllt" worden. Das war der klassische Inlands-Schnellzug der 70er. Halberstädter Seitengangwagen und erst Recht der WR haben eine 01 nun mal nicht erlebt. Hinzu kommt das es inzwischen eine historische und eine Retro-DR zu geben scheint. Jeder der einen Speisewagen hat, kann es sich nicht verkneifen da möglichst viele, gelbe Streifen drauf zu lackieren, auch wenn sie das gar nicht hatten. Der WR passt so auch hinter keine 118, 132, 211 oder 243. Das ganze wird auch in Zukunft nicht besser werden, es ist ja z.B. abzusehen, dass auch keinen originalen DR-Doppelstockeinzelwagenzug mehr geben wird. Es wäre schön wenn sich da zukünftig mehrere Betreiber gemeinsam Gedanken machen aber was man von vergangenen Versuchen so hört, schreckt eher ab. Und für "selber besser machen", fehlt mir im Moment ein zweites paralleles Leben, ganz abgesehen davon das ich viel zu weit weg bin.

MfG

"Damit auch ich was zu meckern habe: Ich finde immer die künstliche Dampfentwicklung durch Abblasen an den Zylindern fürchterlich. Sicher gibt das für den ambitionierten Laien tolle Fotos, den Sound jedoch zerstört es vollkommen. :-("

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Re: Es wäre ja gelacht...

geschrieben von: jochen11

Datum: 16.05.19 11:53

Schöne Bilder,

LG Jochen



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 16.05.19 12:31.

Re: Es wäre ja gelacht...

geschrieben von: HeizDampf

Datum: 16.05.19 20:14

Matthias Muschke schrieb:

Ich fühle mich jetzt mal von "neidzerfressen" und "herabwürdigend" nicht angesprochen.

Schon richtig. Deshalb habe ich ja auch Kritik und die "anderen" Verbalspenden fein getrennt angesprochen...

HD
Klingt doch gut die Ausfahrt der 118.

Ordentlich angefahren und nicht geschleudert.

Glaube der kleinste Kreis in der Runde, kann sagen eine 01 mal gefahren zu sein. Und das Fingerspitzengefühl umgesetzt zu haben.

Trotzdem schöner Film.
Moin moin, danke für das ansich schöne Video. Zur letzten Szene: Ich denke schon dass man das Thema "Fahrweise" bei Fotoveranstaltungen als zahlender Teilnehmer anspechen darf wobei ich mal davon ausgehe dass der TE ein solcher ist. Allerdings hätte ich den Kommentar weniger scharf und dafür deutlich diplomatischer formuliert. Ich kann beide Seiten verstehen. Ich glaube Niemand erwartet dass ein historisches Fahrzeug kaputt "geprügelt" wird. Andererseits gehört ein wenig "Show" an den bekanntesten Standorten natürlich auch zu solchen Events - welche nicht für Fahrgäste sondern explizit für zahlende Fotografen / Videofilmer gedacht sind - dazu. Und wenn eine Lok mal kurzzeitig schwarz raucht und zischt - sei es weils nötig ist oder auch nur wegen der Show - ist das nicht mal ansatzweise vergleichbar mit der Luftverschmutzung durch endlos lange LKW-Kolonnen welche die Autobahnen Tag für Tag verstopfen.

Mich interessiert dazu mal ganz sachlich gesehen die technische Seite. Ich habe zwar ein technisches Studium absolviert, bin aber weder Eisenbahner noch Dampflokexperte: Wäre eine etwas kraftvollere (lautere) Anfahrt bzw. Beschleunigung aus dem Bahnhof heraus im niedrigen Geschwindigkeitsbereich wirklich so materialmordend gewesen ? Sind es nicht vorallem die dynamischen Kräfte bedingt durch Unwuchten, hin und hergehende Massen, Schwingungen und Stöße bei höheren Drehzahlen bzw. Geschwindigkeiten oder längerem Fahren mit Vmax welche im Fahrwerksbereich auf's Material gehen ? Es gibt ja auch diese alten Geschichten wo früher von manchen Personalen versucht wurde mit sehr niedrigen Zylinderfüllungen zu fahren bzw. zu schleichen um Kohlen zu sparen - was aber eher schädlich war z.B. für die Lager........

MfG Volker
Lieber Vobri.
Mal ganz sachlich.
Sicherlich geht von gelegentlichen scharfen Anfahren keine Gefahr für Fahrwerk und Triebwerk aus. Wenn das aber Bewust oder Unbewust häufig gemacht wird kann und wird es zu erhöhten Verschleiss bis zum Ausfall einzelner Steuerungs und Triebwerksteilen und Schäden an Achslagerführungen und Rahmen kommen.Nun ist es doch so das unsere Museumsdampflokomotiven nicht im Plan unterwegs sind.Am Wochenenden wird dann Leistung vor mittelschweren und auch schon mal schweren mit bis zu 14 Wagenzügen gefordert. Das sind sehr ungünstige Betriebsbedingungen. Auch die Personale, meist jüngere müssen erst nach und nach lernen damit umzugehen. Es ist doch erfreulich noch Junge Menschen für unsere Dampflok zu begeistern.Mit Ersatzteilen sieht es im Schadensfall meist so aus ,das neu angefertigt werden muss.Dabei enstehen oft hohe Kosten.Glücklich kann sich der Verein schätzen der Beziehungen zur Industrie hat und vieleicht "nur" Materialkosten tragen muss.Mit dem schwarzen Qualm,ich gebe Dir recht die LKW machen mehr Dreck,hier ein Erlebniss von mir bei einer Fahrt auf der 41 360 um 1987 genaues Datum ,müsste ich nachschauen.Wir standen vor einen Sonderzug mit 420To im Hagener Hauptbahnhof abfahrbereit über die Ruhr-Sieg-Strecke in Richtung Siegen und weiter bis Köln und zurück nach Hagen.Beim Aufdrehen des Ölschiebers entwich eine dunkele Rauchwolke dem Kamin. Ein Lokführer auf dem Nachbargleis auf einer E-lok drehte seine Scheibe runter und blökte zu uns herüber.Was saut ihr herrum,das sollte verboten werden.Ich war im moment spachlos.Aber unser Lokführer rief Ihm zu,ob er wüsste wie sein Strom für die E-lok hergestellt würde? Schnell drehte er seine Scheibe hoch.Gespräch beendet .Es lässt sich ein Qualmen nicht immer vermeiden.!! Gruss Dietmar Kunen Blocksiesel.

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