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Vergleich Äpfel mit Birnen!

Auf der Insel wird der allergrößte Teil der Eisenbahnmuseen und Museumsbetrieb komerziell von Firmen oder firmenählichen Rechtsformen geführt.

Frank S.

Braunkohle - Sichere und preiswerte Energie

Re: So ist es, es wird immer schwieriger...

geschrieben von: Toralf750

Datum: 04.01.19 00:03

deruerdingerbus schrieb:

Die hohen Anforderungen des LfB oder dem EBA sind für kleinere Vereine nicht erfüllbar.


Und genau DA sehe ich das Problem. Wenn ich mir anschaue, auf was für Gleisen, manchmal sogar "Nudelschienen" im Rest der Welt sogar Planbetrieb abgewickelt wird, dann liegt bei uns was im Argen. Ich kenne kein Land (und habe schon sehr viele bereist), in dem sooo hohe Anforderungen an Gleisanlagen, vorallem auf kleinen Lokal- und Nebenbahnen gestellt werden, wie in Deutschland. Selbst im "Vorzeigeland" Schweiz bin ich schon auf Strecken gefahren, bei dem jeder Wagenteil des 3teiligen Triebzuges eine andere Schräglage einnahm. Und ich hatte NIE Sicherheitsbedenken, egal ob Schweiz, Italien, Polen, Tschechien, Baltikum, Ungarn, Rumänien und vielen anderen Ländern. Zumindest nicht bei den "Nudelschienen".

Und hier liegt unser Grundübel: Der deutsche Vorschriftenwahn!

Viele Grüße
Toralf

Re: So ist es, es wird immer schwieriger...

geschrieben von: LoneStarr27

Datum: 04.01.19 00:20

Toralf750 schrieb:
Und genau DA sehe ich das Problem. Wenn ich mir anschaue, auf was für Gleisen, manchmal sogar "Nudelschienen" im Rest der Welt sogar Planbetrieb abgewickelt wird, dann liegt bei uns was im Argen. Ich kenne kein Land (und habe schon sehr viele bereist), in dem sooo hohe Anforderungen an Gleisanlagen, vorallem auf kleinen Lokal- und Nebenbahnen gestellt werden, wie in Deutschland.
Komisch, sonst gehen die Diskussionen hier im Forum doch eher in die Richtung, daß gerade in Deutschland die Eisenbahninfrastruktur am verrotten ist.
Aber mal ernsthaft. Selbst, wenn Du die Anforderungen ein Stück weit runterschraubst und so einer Vereinsstrecke damit noch eine Fristverlängerung verschaffst, hast Du das eigentliche Problem nur um ein paar Jahre verschoben. Irgendwann sind die Schwellen so sehr zu Humus geworden, daß die auch einem Museumsbetrieb nicht mehr gewachsen sind.

Re: So ist es, es wird immer schwieriger...

geschrieben von: deruerdingerbus

Datum: 04.01.19 01:03

Anmerkung
Der Großteil der von der Bahn verkauften Infrastrukturen haben bereits einige Jahre auf dem Buckel und so auch sind Bauwerke in die Jahre gekommen.
Stahlschwellen mit dem Walzzeichen 1928, Schienen ausgetauscht von anderen Strecken etc.
Bei der Wupperschiene wurde der Abschnitt Anschluss Wuppertal Rauenthal bis Anschlussweiche Papierfabrik Erfurt noch vor Stillegung komplett saniert.
Ein seltener Fall,dass ein Verein eine noch gebrauchsfähige Infrastruktur übernehmen konnte.
Dafür übernahm der Verein in diesem Streckenbereich einen Hangrutsch,1994 u.a. durch einen umgestürzten Baum entstanden und erst 2018 nach aufwendigen Verwaltungsakt beseitigt.



2-mal bearbeitet. Zuletzt am 04.01.19 01:19.

Re: So ist es, es wird immer schwieriger...

geschrieben von: Signal

Datum: 04.01.19 10:48

Die Diskrepanzen sind schon je nach Landeseisenbahnaufsicht innerhalb von Deutschland erheblich und auf manchem Gleis, das dir in Deutschland sofort gesperrt wird, wird in benachbarten Ländern noch Jahrzehnte gefahren. Es stimmt, dass sich das Problem nur verschiebt, aber vielen Vereinen wäre sicher auch damit geholfen durch Geschwindigkeitsreduzierungen manche Sanierungsprojekte auf Jahre oder Jahrzehnte verteilen zu können, wo es letztendlich derzeit in der Entscheidungsgewalt einiger, weniger Personen liegt, ob das geht oder nicht.
Gruß vom Signal

So pauschal nicht korrekt

geschrieben von: Peter

Datum: 04.01.19 17:00

Hallo!

deruerdingerbus schrieb:
Hallo Andreas
Sprichst hier sehr richtig die Probleme in den Vereinen an.
Denn überall oder fast überall.das Problem, fahren auf dem Zug ja - Freischnitt und Gleisbauarbeiten bitte nein.
Gepaart mit einen Haufen Dummschwätzer,die immer sagen,ich habe es gewusst,dass wird nichts.
Am Rande stehend die einfallslosen Planer für Radwege.
Nur hier wie seltsam finden sich hier Sponsoren und Förderer für jede Brücke und Baumaßnahme.
Die hohen Anforderungen des LfB oder dem EBA sind für kleinere Vereine nicht erfüllbar.
Zudem müssen diese mit finanziellen Mitteln hier auch Leistungen eines EVU oder EIU einkaufen.
Mit denen allen muss dieses durch humanen Fahrpreis alles an laufenden Kosten erwirtschaftet werden.
So pauschal ist die Aussage nicht korrekt (auch wenn Du "fast" schreibst) - es gibt genug Vereine im In- und Ausland, die alle Sparten (Fahrzeuge, Fahrten, Netz) im Griff haben (oder nur in Ausnahmen Auftraege vergeben, wenn grosser Maschineneinsatz erforderlich ist).

Es ist -wie so oft- eine Frage der Organisation und der Motivation: Wenn der Vorstand nur dem Fahrbetrieb huldigt (ums mal platt zu sagen), dann kann man nichts machen.
Motiviert man aber ALLE Bereiche (d. h. die Streckenbauer/-unterhalter; die Fahrzeugschlosser (und nicht nur fuer die Dampflok, sondern auch fuer Wagen und andere Traktionsarten) und die Zugmannschaften) und foerdert sogar ausdruecklich das Miteinander, dann geht das.

Bei uns im Verein gibt es z. B. eine Rotte, der sogar ein Hirnchirurg angehoerte, der es genoss, auch mal richtig grob arbeiten zu duerfen - er wies immer lachend darauf hin, dass er eben auf seine Haende aufpassen muss.
Und es gibt lange geplante Gleisbau-Wochen, so dass die weiter entfernt wohnenden Mitglieder eben nicht nur fuer einen Tag anreisen, sondern eine ganze Woche gemeinsam verbringen - und entsprechend mehr schaffen - auch weil sich dann auch mal die Anmietung eines Geraetes lohnt, das man nicht 5x fuer je einen Tag mieten will).

Den Vorschlag, Workshops abzuhalten, so dass auch vereinsuebergreifend Wissen vermittelt werden kann, finde ich sehr gut. In anderen Bereichen (z. B. Lokfuehrer-Ausbildung) klappt das ja auch.

Gruss

Peter

Ich will gar nicht, dass mich jeder mag - im Gegenteil: Die Sympathie oder Zuneigung gewisser Menschen waere mir hochgradig peinlich.

Wenn Sie Rechtschreibfehler finden, so beachten Sie bitte, dass diese beabsichtigt sind. Es gibt immer Menschen, die nach Fehlern suchen. Und ich versuche, allen Lesern etwas zu bieten. Zudem biete ich Patenschaften fuer meine Fehler an.

Fuer manche Menschen gehe ich bis ans Ende der Welt, fuer manche nicht mal bis zur Tuer.

Re: So pauschal nicht korrekt

geschrieben von: Michael G.

Datum: 04.01.19 19:05

Hallo Peter,


>So pauschal ist die Aussage nicht korrekt (auch wenn Du "fast" schreibst) - es gibt genug Vereine im In- und Ausland, die alle Sparten (Fahrzeuge, Fahrten, Netz) im Griff haben (oder nur in Ausnahmen Auftraege >vergeben, wenn grosser Maschineneinsatz erforderlich ist).

Genau so ist es.. Ein gutes Beispiel dafür ist die DFB in der Schweiz welche letzten endes auch "nur" ein Verein ist.
Sehens- und beachtenswert was die Leute da selbst unter schwierigsten Bedingungen auf die Beine gestellt haben.
Fronarbeit(er) wurde das/die Leute seinerzeit bei der DFB genannt...
Da bezahlt man dann gern ein "etwas höheres" Beförderungsentgeld.


>Es ist -wie so oft- eine Frage der Organisation und der Motivation: Wenn der Vorstand nur dem Fahrbetrieb huldigt (ums mal platt zu sagen), dann kann man nichts machen.
>Motiviert man aber ALLE Bereiche (d. h. die Streckenbauer/-unterhalter; die Fahrzeugschlosser (und nicht nur fuer die Dampflok, sondern auch fuer Wagen und andere Traktionsarten) und die Zugmannschaften) und >foerdert sogar ausdruecklich das Miteinander, dann geht das.

Auch das kann man nur dick unterstreichen.
Selbstredend ist es nicht einfach alles unter einen Hut zu bekommen und zu stemmen. Wenn man es allerdings von vornherein blockiert und das "Miteinander" mit Füssen tritt, wie es leider in vielen Vereinen mittlerweile
üblich ist, darf man sich nicht wundern wenn die Leute fern bleiben und ihre Freizeit anders/besser nutzen..


Gruss
Michael

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Re: So pauschal nicht korrekt

geschrieben von: Signal

Datum: 04.01.19 22:42

@Michael G.: Danke. An die DFB in der Schweiz hatte ich auch als Beispiel gedacht.
@Peter: Falls diese "Schleichwerbung" hier erlaubt ist, würde mich interessieren, welcher Verein das ist, der das so vorbildlich organisiert? Genau das ist eben das, was nach meinem Eindruck leider vielen Vereinen fehlt, obwohl es natürlich auch hier noch weitere positive Ausnahmen geben wird.
Gruß vom Signal
Guten Morgen.

Zitat
Übrigens: es gibt anscheinend bei der NLME Vereinsmitglieder, die auch Vereinsmitglieder in dem nebenan für Uckro-Luckau gegründeten relativ Verein sind. Es gibt laut Gerüchten auch schon Gespräche mit anderen Vereinen, hinsichtlich Verkauf von Fahrzeugen. Und wer die schön aufgearbeiteten Fahrzeuge des Vereins lobt, der hat vermutlich den 6 mal so großen Arbeitsvorrat des Vereins nie gesehen - weil er nie vor Ort war.

Passend hierzu erschien vor ein paar Tagen folgender Artikel in der LR: „Luzi“ soll wieder rollen

Interessant ist, dass es quasi nebenan einen Verein gibt, der eine verkrautete Strecke, welche sicherlich in keinem besseren Allgemeinzustand ist, wieder auf reaktivieren bringen möchte - während eine andere Strecke stillgelegt wird. Zumal es sich wohl anscheinend teilweise um die gleichen Mitglieder handelt. Wenn man so mit den knappen Personalressourcen haushaltet, ist es kein Wunder, dass nicht alles realisierbar ist.

Ich wünsche den aktiven Mitglieder der NLME viel Erfolg, dass sich ihr Traum doch noch zum positiven wendet.


Gruß Tilo
Ohne die Details zu kennen: Es ist häufig so, dass Menschen für neue Projekte leichter zu begeistern sind als für den Erhalt von dem, was schon geschaffen worden war. Das Neue reizt den Menschen häufig mehr.
Gruß vom Signal

Mitgliederaktivitäten

geschrieben von: Regio ZuB

Datum: 06.01.19 15:39

Moin zusammen,

zu Anfang dieses Jahrtausends wurde in der Festschrift der Mindener Eisenbahnfreunde sinngemäß folgender Lebensweg eines aktiven Vereinsmitglied beschrieben (aus der Erinnerung):
- aktive Zeit als Jugendlicher bis etwa zur Abiturvorbeitung oder Lehre
- keine Aktivitäten während des Studiums bzw. während der ersten Berufsjahre
- kaum Aktivitäten während der Erziehung des eigenen Nachwuchses
- aktive Zeit, sobald der Job gefestigt und der Nachwuchs erwachsen ist.

Erschwerend kommt hinzu, daß für Jugendliche konkurrierende Hobbys (am Mofa rumfummeln, Tanzschule, Sport) und ggf. eine Freundin viel Zeit und ggf. Geld kosten.

Viel Erfolg allen MuBa bei der Rekrutierung neuer aktiver Mitglieder!
Holger

Re: So pauschal nicht korrekt

geschrieben von: Peter

Datum: 06.01.19 21:28

Signal schrieb:
Zitat:
@Peter: Falls diese "Schleichwerbung" hier erlaubt ist, würde mich interessieren, welcher Verein das ist, der das so vorbildlich organisiert? Genau das ist eben das, was nach meinem Eindruck leider vielen Vereinen fehlt, obwohl es natürlich auch hier noch weitere positive Ausnahmen geben wird.
Ich bin Mitglied bei der englischen Ravenglass & Erkdale Railway Preservation Society (vgl. [rerps.co.uk]).
Dort habe ich manchen unbezahlten Urlaub verbracht, tolle Leute kennengelernt und auch in verschiedene Arbeitsbereiche reinschnuppern koennen.

Fuer die, die arbeiten kommen, gibt es eine vereinseigene Unterkunft für 1 GBP pro Nacht (fuer Selbstversorger), damit es nicht an den Kosten fuer die Unterbringung scheitert.

Gruss

Peter

Ich will gar nicht, dass mich jeder mag - im Gegenteil: Die Sympathie oder Zuneigung gewisser Menschen waere mir hochgradig peinlich.

Wenn Sie Rechtschreibfehler finden, so beachten Sie bitte, dass diese beabsichtigt sind. Es gibt immer Menschen, die nach Fehlern suchen. Und ich versuche, allen Lesern etwas zu bieten. Zudem biete ich Patenschaften fuer meine Fehler an.

Fuer manche Menschen gehe ich bis ans Ende der Welt, fuer manche nicht mal bis zur Tuer.
tobtilo schrieb:
Passend hierzu erschien vor ein paar Tagen folgender Artikel in der LR: „Luzi“ soll wieder rollen

Interessant ist, dass es quasi nebenan einen Verein gibt, der eine verkrautete Strecke, welche sicherlich in keinem besseren Allgemeinzustand ist, wieder auf reaktivieren bringen möchte - während eine andere Strecke stillgelegt wird. Zumal es sich wohl anscheinend teilweise um die gleichen Mitglieder handelt.
Da war doch was! Hier gibt's Railwalkers Bewanderung besagter Strecke zu sehen. So kann sich ein jeder erst mal ein grobes Bild der Lage verschaffen.
Was den Zustand der Strecke anbelangt, scheint der, Bewuchsbeseitigung vorausgesetzt, durchaus brauchbar zu sein. Der Oberbau besteht bis auf anscheinend wenige Ausnahmen aus Betonschwellen und auch ein Schotterbett ist größtenteils zu erkennen. Nicht die schlechtesten Voraussetzungen für eine Schar engagierter Leute.
Hallo LoneStarr27,

vielen Dank für die Verlinkung.

1996 habe ich die Strecke 2-3 mal von Falkenberg bis Beeskow befahren. Allerdings gab es auf dem Abschnitt Ukro - Luckau jedes mal Schienenersatzverkehr, anfangs noch mit Bus. Am Ende reichte ein Großraumtaxi. Grund hierfür war die Streckensperrung auf Grund des schlechten Zustands. Es sollte dann zwar saniert werden, wurde aber meines Wissens nach dann noch nicht gemacht, weil darauf der Abschnitt von Falkenberg nach Ukro abbestellt wurde und es sich somit nicht mehr lohnte. Zu DRE-Zeiten ist wohl der Triebwagen dann wieder ein paar mal im Schritttempo dort lang gefahren.

Keine Frage, ich würde mich freuen, wenn die Strecke wieder in Betrieb geht. Ich wundere mich nur, dass man sich den Abschnitt ausgewählt hat, der augenscheinlich am Ende am schlechtesten war. Okay - heute fehlt ja ein Großteil der NLE.... also auch nicht besser.

Ich wünschen jedenfalls den Hobbykollegen viel Erfolg. Vielleicht kann man ja auch erstmal von Lübben nach Luckau fahren... die Strecke sah letztes Jahr noch recht frei aus. So bekommt man die Bahn wieder mehr ins Bewußtsein der Bevölkerung und kann gleich mal testen, wie die Ressonanz ist.

VG, Tilo
tobtilo schrieb:
Hallo LoneStarr27,

vielen Dank für die Verlinkung.

1996 habe ich die Strecke 2-3 mal von Falkenberg bis Beeskow befahren. Allerdings gab es auf dem Abschnitt Ukro - Luckau jedes mal Schienenersatzverkehr, anfangs noch mit Bus. Am Ende reichte ein Großraumtaxi. Grund hierfür war die Streckensperrung auf Grund des schlechten Zustands. Es sollte dann zwar saniert werden, wurde aber meines Wissens nach dann noch nicht gemacht, weil darauf der Abschnitt von Falkenberg nach Ukro abbestellt wurde und es sich somit nicht mehr lohnte. Zu DRE-Zeiten ist wohl der Triebwagen dann wieder ein paar mal im Schritttempo dort lang gefahren.

Keine Frage, ich würde mich freuen, wenn die Strecke wieder in Betrieb geht. Ich wundere mich nur, dass man sich den Abschnitt ausgewählt hat, der augenscheinlich am Ende am schlechtesten war. Okay - heute fehlt ja ein Großteil der NLE.... also auch nicht besser.

Das war hier sicher schon mal Thema... es gab zwischen Uckro und Luckau eine schlechte Stelle, das sogenannte Paseriner Loch... Das ist vor eine paar Jahren durch die DRE mal gemacht worden. Ja, das stimmt ich hab selber Fotos des neu geschotterten Bereiches! Wenn dann dürfte es in dem Bereich nur einen kleinen Bereich geben, der nicht gerade gut ist. Das weiß ich jetzt nicht genau... Vol Hörensagen her und von dem, was man von der Straße aus sieht, dürfte der Abschnitt Uckro-Luckau nun auch völlig von Gehölz befreit sein. Wer beim Fratzenbuch ist, kann ja mal schauen:
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Sven

Meine Beiträge Merkbuch Wagen (DV 939d der DR): [www.drehscheibe-online.de]
ß
popelchen schrieb:
Vergleich Äpfel mit Birnen!

Auf der Insel wird der allergrößte Teil der Eisenbahnmuseen und Museumsbetrieb kommerziell von Firmen oder firmenähnlichen Rechtsformen geführt.
Was hat denn ein angebliches "Überangebot" mit der Rechtsform, in der eine museale Bahn betrieben wird, zu tun? Und was ist bitte eine "firmenähnliche" Rechtsform?

Im eher wirtschaftsschwachen Brandenburg überhaupt eine Museumsbahn zu betreiben, ist natürlich ambitioniert, hat aber rein gar nichts mit einem Überangebot an Museumseisenbahnen zu tun. Zwischen Berlin und Radeberg ist doch sonst so gut wie nichts, wenn ich mich nicht irre.
Christian Kehr schrieb:
Im eher wirtschaftsschwachen Brandenburg überhaupt eine Museumsbahn zu betreiben, ist natürlich ambitioniert, hat aber rein gar nichts mit einem Überangebot an Museumseisenbahnen zu tun. Zwischen Berlin und Radeberg ist doch sonst so gut wie nichts, wenn ich mich nicht irre.
In gewisser Weise schon. Ich war selbst 9 Jahre ehrenamtlich bei der Mansfelder Bergwerksbahn aktiv tätig. Die aktiven Mitglieder kamen nur zu einem Teil aus der Region. Einige reisten regelmäßig aus weiter entfernten Gegenden an: Berlin, Eilenburg und ich später aus Frankfurt (Main). Und die Gesamtzahl der aktiven Museumseisenbahner in Deutschland ist für die existierenden Museumsbahnen und Museen einfach zu gering und wird eher ab- als zunehmen. Der demographische Wandel schlägt auch hier zu.
deruerdingerbus schrieb:
Erkläre Überangebot in Deutschland an Museumsvereinen.
Sagen wir so: rund ein Drittel der jetzigen Museumsbahnen und Museen wird mittelfristig nicht überleben können, weil die Zahl der aktiven Museumseisenbahner stetig sinkt und es nicht genug Personal gibt um alle Aufgaben zu erfüllen.

Zukunft Museumsbahnen?

geschrieben von: bahamas

Datum: 10.01.19 15:27

tmmd schrieb:
rund ein Drittel der jetzigen Museumsbahnen und Museen wird mittelfristig nicht überleben können, weil die Zahl der aktiven Museumseisenbahner stetig sinkt und es nicht genug Personal gibt um alle Aufgaben zu erfüllen.

Ein nicht geringer Teil der MuBa hat aber auch Reaktivierungschancen im täglichen Personenverkehr - also nicht so schwarz sehen! Wenn das passiert, kann man sagen "Auftrag erfüllt" und bei anderen mitmachen.

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