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Moderatoren: Klaus Habermann - JensMerte - TCB
Hallo,

ich habe gestern auf der Website vom Lausitzer Dampflokclub die Übersicht zu den anfallenden Kosten der Revision von 03 204 angesehen und bin erschrocken was da mittlerweile für Kosten im Raum stehen. Wenn ich es richtig verstehe wird die Revision der Lok, zum jetztigen Stand, am Ende 1.294.494€ kosten.

[www.lausitzerdampflokclub.de]

Wie lange soll es noch dauern bis der LDC diese abenteuerliche Summe zusammen bekommt, zumal der Verein ja leider im Moment vom Pech verfolgt wird. Selbst wenn es am Ende reicht und die Lok wieder rollt, müsste sie doch bestimmt täglich Geld einfahren um sich irgendwann zu tragen. Sehe ich das eventuell falsch und habe vielleicht eine völlig falsche Einschätzung zu den anfallendn Kosten einer HU?

Gruß Dennis



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 09.07.18 12:08.
Sinnvoll oder nicht, liegt ganz im Auge des Betrachters.
Die Frage ist doch, will der Eigentümer die Lok betriebsfähig oder nicht?
Wenn ja, kann er es sich leisten oder nicht?
Dass die Maschine diese Kosten wieder hereinfährt, ist wohl kaum der Fall.
Aus wirtschaftlicher Sicht ist die Erhaltung sicherlich nicht zu empfehlen.
Es ist halt eine Liebhaberei.
Die Summe erscheint mir sehr hoch. Erklärt sich wohl z.T. mit dem notwendigen neuen Kessel.

Nach Sinnhaftigkeit solltest du nicht fragen, sondern nach Alternativen. Eine andere Schnellzuglok zu bekommen dürfte fast unmöglich sein, und falls doch, dann inkl. HU zu nem vergleichbaren Preis.
Ich glaube hier werden die Vereine wohl nicht ihre internen Kostenkalkulationen offen legen.

Fakt ist aber, dass die Kosten der Unterhaltung von Dampfloks, die dazugehörige Vermarktung von Fahrten, die steuerrechtliche Behandlung der Einnahmen etc. einen Verwaltungsaufwand darstellen, der mit "normalem Ehrenamt" kaum noch zu stemmen ist. Daher meine Hochachtung auch denjenigen, die diesen gesamten Verwaltungsaufwand betreiben.

Es geht woanders bestimmt auch preiswerter.....

geschrieben von: TRO

Datum: 09.07.18 14:51

... als in der Thüringer Werkstatt. In Wetzlar kostet der Neubaukessel für die 7k nur etwas über 100.000 Euro. Der 03- Kessel ist größer, schon klar aber eben immer bestimmt noch preiswerter. [www.lonkwitz-gmbh.de]

Zum anderen sollte man aber eben erst anfangen mit aufarbeiten, wenn man das Geld zusammen hat. Sonst droht eben eine Investionsruine.
Ich fände es auch nicht schlimm wenn die 204 erstmal kalt irgendwo geschützt abgestellt worden wäre.

Mfg TRO.

29./ 30. September 2018: Jubiläumsfest "170 Jahre Eisenbahn in Falkenberg" mit Gastloks [www.eisenbahnmuseum-falkenberg.de]

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Woanders klappt auch die Finanzierung

geschrieben von: Palatino

Datum: 09.07.18 15:35

Bei derartigen Themen blicke ich immer wieder sehnsuchtsvoll nach Großbritannien, wo es sicherlich kein Problem wäre, eine gute Million für die HU einer Dampflok aufzubringen.

So gibt es dort auch etliche Neubaudampfloks, die bekannteste dürfte wohl die LNER-A1-Pacific 60163 "Tornado" sein. Dieser Neubau kostete am Ende ziemlich genau 3 Mio. Pfund Sterling, das wären heute rund 3,4 Mio. Euro. Und Ihr werdet es nicht glauben, die Lok hat bis zum Fristablauf die Kosten für die nächste HU komplett hereingefahren!!

Und weil dem Verein eine Großdampflok nicht ausreicht, baut er gleich noch eine Lok einer ausgemusterten Schnellzugbaureihe nach: Derzeit entsteht der Nachbau einer LNER-P2 (1'D1'), für den die Kosten auf rund 5 Mio. Pfund (= 5,65 Mio. Euro) geschätzt werden. Wie der Presse zu entnehmen ist, ist schon über die Hälfte der veranschlagten Summe an Spenden und Sponsorgeldern zusammengekommen, und der Bau der Lok ist weit fortgeschritten.

Wen's interessiert, über "Tornado" gibt es sogar eine Seite auf deutsch: [de.wikipedia.org]

Die Briten sind halt weitaus mehr an ihrer eigenen Verkehrsgeschichte interessiert und auch eher bereit für derartige Aktionen etwas zu spenden. Und dann gibt es dort den Heritage Lottery Fund, d.h. aus den Einnahmen der staatlichen Lotterie gehen nach bestimmten Regeln Zuschüsse an Vereine, die etwas für die Technikgeschichte des Landes tun. So wurden dort schon mehrere Hauptuntersuchungen von historischen Dampfloks oder die Errichtung von Infrastruktur auf Museumsbahnen mit bis zu 50 % bezuschusst. Das wäre auch mal eine Idee für unser Land.

Grüße aus der Pfalz
Hubert

Re: Woanders klappt auch die Finanzierung

geschrieben von: 50 3610-8

Datum: 09.07.18 16:34

Das schlimme ist halt, dass hier in den neuen Bundesländern (vor alllem so weit im Osten) so gut wie keine zahlungskräftigen Firmen vorhanden sind. Das einzige Unternehmen welches dem LDC richtig unter die Arme greifen könnte ist LEAG (ex.Vattenfall) und die "Spende" von Vattenfall muss namals nicht sehr berauschend gewesen sein. Ich denke selbst die gesamte Summe wäre für ein so großes Unternehmen wie Vattenfall ein klax. Für eine größere Spende hätte man z.b. für ein oder zwei Jahre einen Werbeslogan von Vattenfall am Tender der Lok angebringen können, oder so, aber nein...

Ich finde es sehr traurig, aber ich befürchte das der LDC wohl noch sehr lange auf seine Lok verzichten muss. Da jetzt auch noch die 35er ausfällt (die hätte doch glaube ich auch bald Fristablauf) und dadurch Loks zugemietet werden müssen, gehen dem LDC weitere Einnahmen verloren.

Dennis
Wie auch in anderen Bereichen, bspw. bei manchen Streckeninvestitionen: Die Frage ist, warum die Preise derart in die Höhe treiben...Welche Leistungen sind warum so teuer, dass sie über eine Millionen EUR verschlingen? Man vergleiche das mal mit einstigen Neubaupreisen...
Vermutlich der Lauf der Marktwirtschaft, weil Know how und Ersatzteile immer seltener und konkurrenzloser werden.
Aber für immer mehr Vereine wird die Kluft zwischen immer höheren Ausgaben und den realistisch erzielbaren Einnahmen immer größer...
Und Sponsoren sind für mich auch kein geeigneter Ausweg, denn nicht jeder Ehrenamtler hat Spaß daran seine Freizeit zu opfern, um indirekt Werbung für irgendein Unternehmen zu machen, das gönnerhafter Weise versucht über eine Spende an den gemeinnützigen Verein die Steuerausgaben zu drücken.
Gruß vom Signal



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 09.07.18 17:50.

Re: Woanders klappt auch die Finanzierung

geschrieben von: Schienenbusfahrer

Datum: 10.07.18 08:12

Palatino schrieb:
...

Die Briten sind halt weitaus mehr an ihrer eigenen Verkehrsgeschichte interessiert und auch eher bereit für derartige Aktionen etwas zu spenden. Und ...
...für eine Mitfahrt im Museumszug ordentlich zu zahlen. Die allermeisten Deutschen würden bei den britischen Preisen müde abwinken. Uns so ergibt es sich, dass es Museumsbahnen mit täglichem Verkehr gibt, der im Winter ggf. eingeschränkt läuft, was dann so eine Aktion wie das Abschleppen eines wegen Schnee liegengebliebenen IC im Südosten des Landes durch eine Museums-Dampflok ermöglicht. Den ganzjährigen, täglichen Betrieb haben natürlich nicht alle Museumbahnen.
Als Tourist muss man hin und wieder Glück haben, gerade zur richtigen Zeit noch Platz im Museumszug zu finden.

Re: Woanders klappt auch die Finanzierung

geschrieben von: Palatino

Datum: 10.07.18 08:20

Schienenbusfahrer schrieb:

Als Tourist muss man hin und wieder Glück haben, gerade zur richtigen Zeit noch Platz im Museumszug zu finden.


... oder seinen Sitzplatz vorab per Internet buchen (unerlässlich z.B. im "Jacobite" von Fort William nach Mallaig)

Grüße aus der Pfalz
Hubert

Re: Woanders klappt auch die Finanzierung

geschrieben von: Thomas Splittgerber

Datum: 10.07.18 10:51

Hallo!

An der Lok 03 204 ist eine ganze Menge zu machen und die die Millionen Euro übershritten werden halte ich nicht für ungewöhnlich.

Wenn man bei der Betrachtung im Auge behält, das die Aufarbeiung der Triebwagen 601, 403 etc. vmtl. auch daran gescheitert sind, das man sich hier bei den Kosten der Hu weit über 5 Mio. Euro liegt und die heute nicht mehr finanzierbar sind. Die DBAG will auch nicht mehr, sonst könnte man den VT 08 im DLW oder den VT 12.5 bei FWM machen lassen..
Gleiches gilt für die Berliner S-Bahn, die Geschichte könntel längst erledigt sein, wenn die S-Bahn Berlin GmbH, die notwendigen Geldmittel für die Hu und den Einbau der ZBS zur Verügung stellen würde.

Gruß
thomas.splittgerber, berlin
Leider erfährt man auf offiziellem Weg so gut wie nie, was denn an dem Kessel so schlecht ist, dass eine Reparatur ausgeschlossen ist bzw. sein soll. Ggf. muss man sich dafür eine Werkstatt suchen, die auch mal ggf. nötige Tauschteile einnietet.

Alternativ gäbe es aus meiner Sicht die Variante die 03 243 mit einem (wohl notwenigerweise neu zu bauenden) Rekokessel 39-E wieder aufzubauen und dafür Teile der 204 zu benutzen. Mann müßte ja die dann verbleibenden Teile der 204 nicht verschrotten.

Oder man macht aus der 03 204 eben ein schönes Ausstellungsstück.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 10.07.18 11:20.

Re: Es geht woanders bestimmt auch preiswerter.....

geschrieben von: Der Uhu

Datum: 10.07.18 12:12

Dranbleiben-durchbeißen-weitermachen! Dann wird es auch was!
und was soll an der 243 besser sein? Ist genau so teuer und im Gegensatz zur 204 eine Reko mehr...

MfG

"Weiss jemand ob DR Kesselwagen auch durch die BRD gefahren sind. Von Güterwagen weiss ich, dass sie auch in der BRD unterwegs waren, aber Kesselwagen ?"
Aus: [www.stummiforum.de]
(:-O???)
meine aktuelle Hymne: [www.youtube.com]
Signal schrieb:
Wie auch in anderen Bereichen, bspw. bei manchen Streckeninvestitionen: Die Frage ist, warum die Preise derart in die Höhe treiben...Welche Leistungen sind warum so teuer, dass sie über eine Millionen EUR verschlingen? Man vergleiche das mal mit einstigen Neubaupreisen...
Lässt du dich noch nach der Tabelle von 1936 entlohnen?

MfG

"Weiss jemand ob DR Kesselwagen auch durch die BRD gefahren sind. Von Güterwagen weiss ich, dass sie auch in der BRD unterwegs waren, aber Kesselwagen ?"
Aus: [www.stummiforum.de]
(:-O???)
meine aktuelle Hymne: [www.youtube.com]
So eine Dampflok frisst ungeheuer viel Zeit, nicht nur im Betrieb, sondern auch bei der Revision (und das mit deutschen Stundenlöhnen...). Das ist nicht erst heute so, das war auch früher schon so. Warum sonst ging der Traktionswechsel bei allen Bahnen dieser Welt so schnell, als die konkurrierenden Arten endlich einmal wettbewerbsfähig waren? Dampfloks haben sich nur da länger gehalten, wo der Treibstoff fast nichts und die Arbeitskraft wenig kostete (chinesische Kohlengruben...).
Das Problem hierzulande sind die Betriebsformen der Vereine in juristischer und fiskalischer Hinsicht. Die englischen Eisenbahnenthusiasten scheinen die besseren Rahmenbedingungen zu haben, ich kenne mich da aber zu wenig aus, leider. Spendenbereitschaft allein, die Bereitschaft, hohe Ticketpreise zu zahlen allein können es nicht sein.

Re: Es geht woanders bestimmt auch preiswerter.....

geschrieben von: 01 111

Datum: 10.07.18 17:26

Hallo !

Habe die Reste der 03 243 letztmals vor ca.8 Jahren in Meiningen gesehen.
Das wird wohl auch nicht günstiger als eine HU der 03 204

Gruß : Werner S.


01.09.2007.JPG
Matthias Muschke schrieb:
Zitat:
Lässt du dich noch nach der Tabelle von 1936 entlohnen?

MfG
Auf die Antwort kommst du sicher ohne meine Hilfe, aber was soll mir deine Frage sagen?
Die These, dass die Kostensteigerungen allein inflationsbedingt sind? Wenn ja, dann bringt aber bitte auch mal ein paar Zahlen und Fakten statt nur eine rhetorische Frage.

Und um beim eigentlichen Thema zu bleiben:
Wenn es allein um Personalkosten ginge, bliebe die Frage, ob es sich nicht für die Museumsbahnszene lohnen würde, wenn der ein oder andere Verein je ein Mitglied entsprechend ausbilden lassen würde bzw. könnte, um zukünftig Personalkosten durch ehrenamtliche Mitarbeit mehr zu senken. Denn genau hier sehe ich durchaus eine Diskrepanz: Zwischen der Bereitschaft vieler Vereinsmitglieder "an der Lok zu schrauben" und dem, was sich innerhalb eines Vereins fachkundig und vorschriftsgemäß realisieren lässt. Angefangen damit, als plötzlich manch einem Verein überhaupt das Reparieren per se untersagt wurde, weil bspw. das Vereinsgelände nicht als zulässige Eisenbahnbetriebswerkstatt eingetragen war. Ich denke schon, dass dann, wenn man die Diskussion mal ernsthaft führen wollte, man mal über die Rahmenbedingungen in Deutschland sprechen müsste, welche den Vereinen die Kosten so in die Höhe treiben. Und da fällt sicherlich jedem Verein viel ein - angefangen aktuell mit der Datenschutzverordnung, die - ob berechtigt oder nicht - die Anwaltskosten mancher Vereine in die Höhe getrieben hat, wenn sich derVorstand juristisch absichern wollte.

Gruß vom Signal
Doch, sicherlich wird das um einen sechsstelligen Betrag "günstiger". Man möge bedenken: Es gibt bisher keine genehmigte Kesselbauplanung für einen 03 - Nachbaukessel als Schweisskonstruktion. (Die 41er Nachbaukessel- der DR ohne Speisedom waren sicherlich noch genietet)

Es ist also laut der Horrorzahl nicht nur ein Kessel komplett neu zu bauen, sondern es sind auch noch die Planungs- und Genehmigungskosten aufzubringen.

Die 03 243 könnte man ohne Stilbruch zu begehen mit einem aufarbeitungswürdigen 39-E Kessel (davon stehen in Falkenberg bei Herrn Falz einige herum, falls der "originale" abhanden gekommen sein sollte), "rekonstruieren", natürlich unter Organspende der 03 204 fürs Triebwerk, Bremsen etc.

Wenn ich aber die LDC-homepage richtig verstehe, hat sich der Verein wegen des Kessels vertraglich bereits gebunden. Insofern ist die Diskussion zugegebenermaßen verspätet.



2-mal bearbeitet. Zuletzt am 11.07.18 11:33.
... oder man versucht gegen die 03 098 oder 01 514 zu tauschen ... als Standmodell in Speyer würde die 03 204 auch mit dem bisherigen Kessel taugen.
@ Ausgangsbeitragsschreiber:

Definiere doch mal bitte, was du im Zusammenhang mit mehr oder weniger historisch wertvollen Dampflokomotiven unter "sinnvoll" verstehst.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 11.07.18 11:30.
Christian Kehr schrieb:
... oder man versucht gegen die 03 098 oder 01 514 zu tauschen ... als Standmodell in Speyer würde die 03 204 auch mit dem bisherigen Kessel taugen.
....was ein Schwachsinn... Dann steckt man für das "tauschen" der Lok und die Instandsetzung auch beinahe 1 Mio in so ein Projekt. Das ist eben keine Modellbahn.
Halberstadt hat in den 60er(!) Jahren, nach den 39E-Kesseln, nochmals alte Kessel für 03 und 41 nachgebaut. Die waren sicher nicht mehr genietet (Ich habe schon nie verstanden warum man das überhaupt gemacht hat).

MfG

"Weiss jemand ob DR Kesselwagen auch durch die BRD gefahren sind. Von Güterwagen weiss ich, dass sie auch in der BRD unterwegs waren, aber Kesselwagen ?"
Aus: [www.stummiforum.de]
(:-O???)
meine aktuelle Hymne: [www.youtube.com]
Hallo,

das "sinnvoll" bezieht sich in erster Linie auf die anfallenden Kosten für die HU in Bezug auf die finanziellen Möglichkeiten des Vereins. Ich weiß auch das der Erhalt und Betrieb einer Dampflok "Herzenssache" ist und man so etwas nur schwer an Zahlen festmachen kann. Ich bin jedoch der Meinung, so etwas sollten wenn, dann Leute machen die es sich leisten können. Ein EVU welches neben seinem Museumsbahnbetrieb auch extern Geld verdient mag solche Summen stemmen können, aber ein kleiner Verein wie der LDC? Wäre es da nicht sinnvoller vielleicht mit einer anderen Lok als Alternative seine Brötchen zu verdienen, als sich mit so einem Mammutprojekt selbst das Leben zu erschweren. Man darf auch nicht vergessen, dass der LDC noch eine weiter Dampflok, zwei Triebwagen, eine 106er und den gesamten Wagenpark zu betreuen hat.

Das ist jedoch nur meine Meinung und deswegen habe ich diesen Beitrag eröffnet um andere Meinungen zu hören.

Gruß
Dennis



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 10.07.18 21:34.
Guten Abend.

Was mich bei diesem ganzen Faden hier stört, ist dieses Entscheidenwollen von der Tastatur aus, was Privatpersonen und Vereine mit ihrem Eigentum tun oder lassen sollen. Mir scheint hier leiden einige am "Mellerowitz-Syndrom". Immer schön Loks und Wagen auf der Landkarte hin- und herschieben, was die Phantasie hergibt.
Niemand zwingt euch, solche Projekte wie die Aufarbeitung der 03 204 zu unterstützen, wenn's euch unsinnig erscheint. Aber lasst verdammt nochmal eure "guten" Ratschläge.

Gruß Gunnar -> http://abload.de/img/118104-995kow.jpg
Hallo,

Um zum Thema zurückzukehren, gibt es denn niemand mehr der, Kessel
in Nietbauweise reparieren kann ? Meiningen macht das bekanntlich nicht.

Wie machen das die anderen Betreiber von Loks mit genieteten Kesseln ?

Ein Bild vom entkleideten Kessel von 2012 findet man hier: [www.eisenbahnen-in-mv.de]

Mfg TRO.

29./ 30. September 2018: Jubiläumsfest "170 Jahre Eisenbahn in Falkenberg" mit Gastloks [www.eisenbahnmuseum-falkenberg.de]

Jedes Wochenende Dampflokeinsatz zwischen Steinbach und Jöhstadt bis Oktober [www.pressnitztalbahn.de]

Die Such- und Angebotsliste für Eisenbahnfahrzeuge &- Teile des VDMT [www.vdmt.de]
Hallo,
bemerkenswert und an diesem Projekt gut erkennbar ist die Tatsache, dass die Entscheider der DB Fahrzeuginstandhaltung speziell für das Werk Meiningen den eigenen Markt mit Monopolpreisen kaputt machen. Die L4(später L7) einer 03 verlangt ohne Neubaukessel zwischen 8.500 und 10.000 Arbeitsstunden nach einer Laufleistung von 6 bis 900.000 km! Es ist anzunehmen, dass die letzte gründliche L7 der 03 204 mehr als 40 Jahre zurück liegt, aber auch die Laufleistung in diesem letzten Erhaltungsabschnitt dürfte nur einen Bruchteil der früher erreichten 6 bis 900.000 km betragen haben. Ob der Kessel wirklich komplett neu gebaut werden muss, maße ich mir ohne nähere Besichtigung nicht an zu beurteilen, aber mehr als 11.000 Stunden mit Neubau des Kessels würden von größter Ineffizienz in der Fertigung zeugen. Zum Vergleich, die L7 mit Erneuerung aller Achslagerführungen, der kompletten äußeren Berohrung, und Neubau von Wasser-, Kohle- und Aschekasten einer 1E1 Schmalspurlok verschlingt knapp 8000 Arbeitsstunden. Bei einem Stundensatz von 87€ stehen also 950.000 € Lohnkosten auf der Rechnung, bleiben 350.000 € für Material, Fremdleistungen und sonstige Kosten. Um auf meinen eigentlichen Vorwurf an DB FZI zurück zu kommen, zieht man von den 87€/h 30% Konzernumlage ab, bleiben noch 740.000€ Lohnkosten übrig. Hier liegt neben der Ineffizienz der Abläufe im Werk Meiningen und damit der Entstehung jeder Menge unproduktiver Arbeitszeit meines Erachtens nach der Haken. Muß aus einem Spezialwerk mit einer potentiell eher klammen Kundschaft eine Umlage von 30% erwirtschaftet werden? Ich meine nicht, dass das Werk seine Kosten nicht erwirtschaften soll, aber solche Gewinne aus einem Nischenprodukt ziehen zu wollen, macht mittelfristig den eigenen Markt kaputt. Nicht aus Jux und Dallerei baut die HSB eine eigene Werkstatt neu, hat die SDG diesen Prozess längst hinter sich, wird in Zittau nach Alternativen gesucht und arbeiten immer mehr Vereine soviel wie möglich selbst an ihren Maschinen. Aus meiner Sicht eine bedenkliche Entwicklung für die Zukunft des Dampfbetriebes in Deutschland und damit der Zukunft des DLW.
Gruß Andre

Re: genietete Kessel

geschrieben von: MS Baden

Datum: 10.07.18 23:21

Die Firma Metallbau Metzger in Bruchsal kann genietete Kessel reparieren oder herstellen, genauso wie sie das bei genieten Brücken kann. Leider ist die Homepage gerade im Umbau. Bei Metallbau-Metzger wurden auch schon Kesselreparaturen für Dampflokomotiven durchgeführt.
Mit Sicherheit gibt es noch weitere Firmen, die nieten können.
Hat die Reko 03 überhaupt einen genieteten Kessel? Ich dachte, es sei ein geschweißter Rekokessel. Billiger würde ein genieteter Kessel nicht.
Einige Eisenbahnvereine arbeiten ihre Dampflokomotive selbst auf. Da wurde die Lok dann jahrelang in Eigenregie aufgearbeitet und nur die notwendigsten Arbeiten an eine Fachwerkstatt vergeben.

@Matthias Muschke: Von 87EUR/h bin ich jedenfalls leider entfernt, obwohl ich nach Tarif 2018 bezahlt werde.

Wenn bei einer arbeitszeitintensiven Arbeit ein Stundenlohn von 87 EUR gerechnet würde, braucht es meiner Meinung nicht viel Phantasie um zu erahnen, wie sich der Markt entwickeln könnte...

Mal zum Vergleich: 14-16EUR/h für den Dachdecker laut [www.helpster.de]

Der Bruttolohn in Deutschland lag vor einigen Jahren laut DWI bei etwa 20 EUR/h, inzwischen vielleicht 25EUR/h.

Triebfahrzeugführer vielleicht inzwischen 30EUR/h?

Ich finde es da weiterhin wenig zielführend die hohen Kosten einer Revision mit gestiegenen Personalkosten zu rechtfertigen, wenn hier ernsthaft über 80EUR/h und mehr als Stundenlohn für die Arbeit an einem Fahrzeug diskutiert wird, das dann ehrenamtlich für 0EUR/h gepflegt und betrieben werden soll, um die ganze Kohle wieder hereinzuschaffen. Das ist aus meiner Sicht dann eben tatsächlich ein strukturelles Problem.

Gruß vom Signal
Hallo !

Nur den Stundensatz zu verrechnen ist wohl fehl am Platz.
Rechne mal die Lohnnebenkosten und den Maschinenpark / Infrastruktur mit dazu.
Was verrechnet den eine Autowerkstatt ?

Gruß : Werner S.

Re: genietete Kessel

geschrieben von: Matthias Muschke

Datum: 11.07.18 06:06

MS Baden schrieb:
Hat die Reko 03 überhaupt einen genieteten Kessel? Ich dachte, es sei ein geschweißter Rekokessel. Billiger würde ein genieteter Kessel nicht.
03 204 ist doch gar keine Rekolok!

"Weiss jemand ob DR Kesselwagen auch durch die BRD gefahren sind. Von Güterwagen weiss ich, dass sie auch in der BRD unterwegs waren, aber Kesselwagen ?"
Aus: [www.stummiforum.de]
(:-O???)
meine aktuelle Hymne: [www.youtube.com]
Das sind doch nicht die reinen Lohnkosten. Was bezahlst du denn in einer Autowerkstatt oder beim Klempner/Elektriker usw.. Da hängt noch ein bisschen mehr dran, um das zu wissen muss man nicht BWL studieren... (Umgerechnet bin ich bei etwas um die 50 Euro, dass ist aber logischerweise auch nicht das was Fremd-EVU berappen müssen, dass Dreifache ist realistisch).

MfG

"Weiss jemand ob DR Kesselwagen auch durch die BRD gefahren sind. Von Güterwagen weiss ich, dass sie auch in der BRD unterwegs waren, aber Kesselwagen ?"
Aus: [www.stummiforum.de]
(:-O???)
meine aktuelle Hymne: [www.youtube.com]
Signal schrieb:
@Matthias Muschke: Von 87EUR/h bin ich jedenfalls leider entfernt, obwohl ich nach Tarif 2018 bezahlt werde.

Wenn bei einer arbeitszeitintensiven Arbeit ein Stundenlohn von 87 EUR gerechnet würde, braucht es meiner Meinung nicht viel Phantasie um zu erahnen, wie sich der Markt entwickeln könnte...

Mal zum Vergleich: 14-16EUR/h für den Dachdecker laut [www.helpster.de]

Der Bruttolohn in Deutschland lag vor einigen Jahren laut DWI bei etwa 20 EUR/h, inzwischen vielleicht 25EUR/h.

Triebfahrzeugführer vielleicht inzwischen 30EUR/h?

Ich finde es da weiterhin wenig zielführend die hohen Kosten einer Revision mit gestiegenen Personalkosten zu rechtfertigen, wenn hier ernsthaft über 80EUR/h und mehr als Stundenlohn für die Arbeit an einem Fahrzeug diskutiert wird, das dann ehrenamtlich für 0EUR/h gepflegt und betrieben werden soll, um die ganze Kohle wieder hereinzuschaffen. Das ist aus meiner Sicht dann eben tatsächlich ein strukturelles Problem.

Gruß vom Signal
Dir ist aber schon klar, daß der Stundensatz von 87 €/h nicht nur Personalkosten enthält? Da sind auch anteilig fixe und variable Kosten enthalten: Miete, Strom, Wasser, Arbeitgeberanteil an der SV-Versicherung, Kosten für Verwaltungspersonal und und und...

Davon ab: ich kenne in einigen Gegenden Deutschlands Karosseriebauer, die schon vor 12 Jahren Stundensätze von 100 € und mehr aufgerufen haben.
Hallo,
Du bringst es auf den Punkt. Dazu kommt dann noch das Verhältnis von Preis und Leistung (Kosten der HU zur gelieferten Qualität). Da geht die Scherre immer weiter auseinander.
Leider gibt es für die Regelspur keine wirklichen Alternativen. Wie sind die Erfahrungen in Zamberg / Kesselschmiede Kolin? Wie machen das andere Länder? MfG Geselle
Hallo,

Mache einmal bitte nicht den Fehler, nur Dein Einkommen zu sehen. Da fallen weitere Kosten an. Wenn ich im Rahmen meiner beruflichen Tätigkeit unterwegs bin, kostet jede angefangene Stunde je nach Art und Umfang der Tätigkeit zwischen 80 und 240 €uronen.

edit - viele Arbeiten, gerade am Kessel und anderen sicherheitsrelevanten Teilen dürfen nicht von ehrenamtlichen Personal durchgeführt werden, sondern nur durch von den dafür zuständigen Stellen auch zugelassenem Fachpersonal.





1-mal bearbeitet. Zuletzt am 11.07.18 09:49.
Vielleicht noch mal kurz zur Erinnerung: Ausgangspunkt war die rhetorische Frage von Matthias Muschke als Antwort darauf, warum die Revisionskosten so hoch sein müssten, ob ich noch nach dem gleichen Lohn wie 1936 bezahlt würde.
Offenbar sind wir uns aber ja doch inzwischen erfreulich einig, dass der auszuzahlende Lohn - ob inflationsbedingt höher oder nicht - nur einen relativ kleinen Teil der Gesamtkosten ausmacht. Und selbst dann, wenn man die Lohnnebenkosten mitzählt, ändert das nicht so viel.
Unstrittig ist auch, dass auch aus gutem Grund viele Arbeiten durch "Fachpersonal" durchgeführt werden müssen.
Aber ich bleibe dabei: Kosten von über einer Millionen EUR sind nicht "marktfähig" für Museumsbahnen (in der Masse, einzelne Ausnahmen wird es natürlich geben). Es wird für die Muba-Szene von grundlegender Bedeutung sein, ob bzw. wie sich Infrastrukturen schaffen lassen, um die Kosten zu reduzieren: Ob durch die Ausbildung ehrenamtlicher Vereinsmitglieder zu "Fachpersonal" oder anderen Möglichkeiten zur Kostensenkung - ich kann und will nicht beurteilen, was möglich ist, aber habe offenbar erfolgreich versucht den Finger in die Wunde zu legen. Heutzutage werden Kosten für - @tmmd: Strom, Wasser, Verwaltung usw. - immer gern pauschal angesetzt, um hohe Beträge zu rechtfertigen. Welcher Verein könnte aber wirtschaften, der real bspw. 50EUR je Arbeitsstunde seiner Mitglieder für solche Ausgaben zahlen müsste? Ich bleibe dabei, dass hier eine Kluft zwischen Vereinsrealität und kommerzieller Unternehmensführung im Monopolmarkt liegt.

@gerdboehmer: Ja, aber der Vergleich hinkt vermutlich. Man müsste mehr über deine Tätigkeit wissen, aber ich nehme bspw. an, dass du nicht 11.000 Stunden zu dem von dir genannten Preis abgerechnet kriegst?

Gruß vom Signal
Hallo,

Mein Vergleich hinkt nicht. Du hast vermutlich keine rechte Vorstellung davon, was eine Facharbeiterstunde mit Allem drum und dran so kostet. Da darfst Du nicht von dem ausgehen, was der Facharbeiter am Ende als Stundenlohn bekommt, das ist der falsche Ansatz. Die Kosten für andere nicht im direkten Arbeitsprozess involvierte Dinge müssen ja auch erarbeitet werden und wirken sich auf die Kosten aus. Wenn gar Meister oder Ingenieure dabei sind geht der Stundensatz noch weitaus höher. Beim Einsatz spezieller Technik, wie beispielsweise im Maschinen- oder Verkehrsanlagenbau kann eine Stunde schon einmal ganz schnell einen fünfstelligen Betrag kosten.

Signal schrieb:
Vielleicht noch mal kurz zur Erinnerung: Ausgangspunkt war die rhetorische Frage von Matthias Muschke als Antwort darauf, warum die Revisionskosten so hoch sein müssten, ob ich noch nach dem gleichen Lohn wie 1936 bezahlt würde.
Der Anlass für meine rhetorische Frage, war aber Deine Aussage:

"Wie auch in anderen Bereichen, bspw. bei manchen Streckeninvestitionen: Die Frage ist, warum die Preise derart in die Höhe treiben...Welche Leistungen sind warum so teuer, dass sie über eine Millionen EUR verschlingen? Man vergleiche das mal mit einstigen Neubaupreisen..."

Wir können jetzt gern mal versuchen den Preis für eine 2018 neu gebaute 03 zu ermitteln. Die Dimensionen zur HU werden so anders nicht sein.

Zitat
Aber ich bleibe dabei: Kosten von über einer Millionen EUR sind nicht "marktfähig" für Museumsbahnen (in der Masse, einzelne Ausnahmen wird es natürlich geben). Es wird für die Muba-Szene von grundlegender Bedeutung sein, ob bzw. wie sich Infrastrukturen schaffen lassen, um die Kosten zu reduzieren:
Die Kosten müssen ja aber mindestens das Überleben der Firma sichern, sonst ist sie Geschichte. Und wer einen miserablen Lohn bietet, steht auch bald alleine da, dass ist nun mal eine der Folgen des "demographischen Wandels"...

MfG

"Weiss jemand ob DR Kesselwagen auch durch die BRD gefahren sind. Von Güterwagen weiss ich, dass sie auch in der BRD unterwegs waren, aber Kesselwagen ?"
Aus: [www.stummiforum.de]
(:-O???)
meine aktuelle Hymne: [www.youtube.com]
Hallo Matthias,

Ergänzend zu Deinen Ausführungen an der Stelle Folgendes - Unternehmen und qualifizierte Mitarbeiter für den Bau und die Instandsetzung von Dampflokomotiven werden auch immer seltener werden. Speziell, wenn es um ganz bestimmte und spezielle Bauteile geht, die eben nur in der Dampfloktechnik vorkommen, beispielsweise Kümpelteile für die Kessel. Hierin liegt doch auch eine der Hauptursachen, neben anderen Ursachen, das eben die Preise in den letzten Jahrzehnten so gestiegen sind. Da sollten wir uns Alle allmählich auch einmal mit dem Gedanken vertraut machen, das der Zeitpunkt kommen wird, ab dem eine betriebsfähige Vorhaltung von Dampflokomotiven nicht mehr finanzierbar sein wird. Nicht zu vergessen die vielerorts bereits fehlende Infrastruktur und die zunehmenden Auflagen und Einschränkungen der Infrastrukturbetreiber. Da sind aus deutscher Sicht Vergleiche mit englischen Museumsbahnen hier fehl am Platz.

Zur Ursprungsfrage - ob die betriebsfähige Aufarbeitung einer Dampflok aktuell lohnt oder nicht, muss der Besitzer oder Betreiber entscheiden.





1-mal bearbeitet. Zuletzt am 11.07.18 16:06.
Wirtschaftlich sinnvoll wird dieses Projekt bei einen alten Fahrzeug niemals sein aber das muss der Verein selbst wissen ob er der Meinung ist dass sich das Ganze für die Maschine und dem Verein lohnt. Die Kosten werden vermutlich bis zur nächsten HU nicht wieder reinkommen. Das solte aber der Verein kalkulieren und entscheiden.
gerdboehmer: Du hast meinen Satz leider nicht so verstanden wie ich ihn gemeint habe. Es gibt auch Leute, die 10.000EUR/h für einen Vortrag kassieren, aber der Unterschied ist, dass der Auftraggeber vielleicht maximal 2 Stunden zahlt. Aber selbst wenn ich bei Facharbeiterstunden bleibe: Wie viele Auftraggeber gibt es, die 11.000 Stunden je 90 EUR ordern? In manchen Branchen mag das funktionieren, in vielen aber nicht.

In der Sache scheinen wir aber doch eigentlich gleicher Meinung zu sein, da auch du in deinem letzten Beitrag auf immer weniger qualifizierte Mitarbeiter, spezielle Bauteile und dadurch immer weiter steigende Kosten verweist. Das ist nichts anderes als das, was ich ausdrücken wollte: Wenn sich an der Entwicklung nichts ändert, werden viele Werkstattarbeiten nicht mehr bezahlbar sein. Es sei denn, dass hier - ähnlich wie bei Dampflokführern oder Heizern - Strukturen geschaffen werden, um Nachwuchs auszubilden, der auch mal bereit ist ehrenamtlich in einem Dampflokwerk mitzuarbeiten, damit uns die ein oder andere Lok erhalten bleibt. Es braucht in der Szene nicht nur Leute für den Fahrdienst...

Gruß vom Signal
Hallo,

Entschuldige bitte, aber das Missverständnis liegt auf Deiner Seite vor. Es geht doch nicht um den einzelnen Facharbeiterlohn, sondern eben auch um die Folgekosten, die eben durch die Tätigkeit eines Facharbeiters entstehen. Meine Chefetage und Büroleute müssen ja auch bezahlt werden und dadurch kommen eben die genannten Stundensätze zusammen. Die Kosten für die Gebäude und die für die Arbeit benötigte Technik müssen ja auch erst einmal erarbeitet werden. Das hat an der Stelle nichts mit dem von Dir jetzt angesprochenen (teilweise überbezahlten) Personenkreis zu tun. Wie geschrieben bin ich Facharbeiter und wenn ich für Fremdfirmen tätig werde, fallen eben zwischen 80 und 240 €uronen je angefangene Stunde an. Ganz speziell spielen auch die Kosten eine Rolle, wenn hochwertige Technik zusammen mit dem Personal zum Einsatz kommt. Beispielsweise die Montagearbeiten am neuen Ostkreuz in Berlin - da kamen Spezialkrane mit dem dazugehörigen Personal zum Einsatz, die je angefangene Stunde so einfach einmal zwischen 8000 und 12000 €uronen kosteten. Nicht zu vergessen, das noch weitere Kosten im vierstelligen Bereich durch die bauvorbereitenden Masnahmen anfielen.
Ehrenamtliche Tätigkeit kannst Du bei der Dampflokinstandhaltung vergessen, irgendwann ist der Zeitpunkt ran, ab dem wie heute schon von mir geschrieben nur noch zugelassenes Fachpersonal tätig werden darf. Das hat einfach einmal etwas mit rechtlichen Gründen wie der Versicherung und der Gewährleistung zu tun, sowie den Regelwerken bezüglich sicherheitsrelevanter Bauteile. An bestimmte Bauteile darf nur zugelassenes Personal heran. Auch ich darf in meiner Tätigkeit nicht an alle Anlagen heran.
Da machst Du Dir vollkommen falsche Vorstellungen über das was im Wirtschaftsleben so abgeht und kannst es auch nicht mit dem privaten Lebensbereich vergleichen.





4-mal bearbeitet. Zuletzt am 11.07.18 18:23.
gerdboehmer schrieb:
Hallo,

Entschuldige bitte, aber das Missverständnis liegt auf Deiner Seite vor. Es geht doch nicht um den einzelnen Facharbeiterlohn, sondern eben auch um die Folgekosten, die eben durch die Tätigkeit eines Facharbeiters entstehen. Meine Chefetage und Büroleute müssen ja auch bezahlt werden und dadurch kommen eben die genannten Stundensätze zusammen. Die Kosten für die Gebäude und die für die Arbeit benötigte Technik müssen ja auch erst einmal erarbeitet werden. Das hat an der Stelle nichts mit dem von Dir jetzt angesprochenen (teilweise überbezahlten) Personenkreis zu tun. Wie geschrieben bin ich Facharbeiter und wenn ich für Fremdfirmen tätig werde, fallen eben zwischen 80 und 240 €uronen je angefangene Stunde an. Ganz speziell spielen auch die Kosten eine Rolle, wenn hochwertige Technik zusammen mit dem Personal zum Einsatz kommt. Beispielsweise die Montagearbeiten am neuen Ostkreuz in Berlin - da kamen Spezialkrane mit dem dazugehörigen Personal zum Einsatz, die je angefangene Stunde so einfach einmal zwischen 8000 und 12000 €uronen kosteten. Nicht zu vergessen, das noch weitere Kosten im vierstelligen Bereich durch die bauvorbereitenden Masnahmen anfielen.
Ehrenamtliche Tätigkeit kannst Du bei der Dampflokinstandhaltung vergessen, irgendwann ist der Zeitpunkt ran, ab dem wie heute schon von mir geschrieben nur noch zugelassenes Fachpersonal tätig werden darf. Das hat einfach einmal etwas mit rechtlichen Gründen wie der Versicherung und der Gewährleistung zu tun, sowie den Regelwerken bezüglich sicherheitsrelevanter Bauteile. An bestimmte Bauteile darf nur zugelassenes Personal heran. Auch ich darf in meiner Tätigkeit nicht an alle Anlagen heran.
Da machst Du Dir vollkommen falsche Vorstellungen über das was im Wirtschaftsleben so abgeht und kannst es auch nicht mit dem privaten Lebensbereich vergleichen.
Wenn du meinst...
Du kannst gern dabei bleiben, dass ich das so meine wie du denkst, dass ich es meine. Und wenn du dir dann auch gleich über ein paar DSO-Zeilen ein Urteil zutraust, wer wie viel wer vom Wirtschaftsleben versteht, ist das auch o.k. DSO halt...
Ich habe jedenfalls nicht den Eindruck, dass ein erneuter Versuch meinerseits mich zu erklären irgendetwas bringt, also ist alles gesagt.
Gruß vom Signal
Matthias Muschke schrieb auf MS Baden Frage, ob denn Reko-03 einen genieteten Kessel besitzen würden:
»03 204 ist doch gar keine Rekolok!«
Schalte mal um auf die Baumansicht. Meiner Meinung gehört MS Badens Frage in die von Christian eingeleitete Nebendiskussion [www.drehscheibe-online.de] um die Rudimente der 03 243; sprich er hat seine Frage an falscher Position vorgetragen.



Gruß

Walter
_______________
Die Worte »https://www.drehscheibe-online.de/foren/file.php?99,file=113146 sind aber auch schwer zu begreifen …!« (SCNR)
Mikado-Freund schrieb:
Matthias Muschke schrieb auf MS Baden Frage, ob denn Reko-03 einen genieteten Kessel besitzen würden:
»03 204 ist doch gar keine Rekolok!«
Schalte mal um auf die Baumansicht. Meiner Meinung gehört MS Badens Frage in die von Christian eingeleitete Nebendiskussion [www.drehscheibe-online.de] um die Rudimente der 03 243; sprich er hat seine Frage an falscher Position vorgetragen.
Er hat sie an den Link zu den Bildern des Kessels der 03 204 angehängt?! Da die einen Mischvorwärmer hat und in den gebrauchten Bundesländern ja MV=Rekolok assoziiert wird, bin ich mir bei deiner Einschätzung nicht so sicher...

MfG

"Weiss jemand ob DR Kesselwagen auch durch die BRD gefahren sind. Von Güterwagen weiss ich, dass sie auch in der BRD unterwegs waren, aber Kesselwagen ?"
Aus: [www.stummiforum.de]
(:-O???)
meine aktuelle Hymne: [www.youtube.com]
Matthias Muschke schrieb:
Er hat sie an den Link zu den Bildern des Kessels der 03 204 angehängt! Da die einen Mischvorwärmer hat und in den gebrauchten Bundesländern ja MV=Rekolok assoziiert wird, bin ich mir bei deiner Einschätzung nicht so sicher …
Nun, ich lese da zwei Antworten auf zwei verschiedene Themen; aber vielleicht klärt er uns ja auch mal auf, worauf er sich mit seinem Antworteintrag denn nun wirklich bezogen hat.

Dass aber jemand den abgebildeten Kessel als Schweißkonstruktion ansieht, das glaube ich nicht (halt, stimmt; da war ja mal was, was mit Pferden und Apotheken …! ☺).

Deine Einschätzung, dass man in den Altbundesländern von einem MV-Kessel auf einen Rekokessel - bzw. sogar gleich auf eine Rekolok schließt, teile ich jedenfalls nicht.

Es sollte sich doch wohl inzwischen rumgesprochen haben, dass sich zwischen einer Lok mit einem mit Mischvorwärmer versehenen Kessel und einer Rekolok doch noch diverse Abstufungen befinden …!



Gruß

Walter

der sich über diese Diskussion sehr wundert: macht man nix, wird gejammert, dass die Menge betriebsfähiger Maschinen immer weiter schrumpfe.
Jetzt aber passiert möglicher Weise mal was, dann wird das auch gleich wieder hinterfragt!
Danke, als ob es meine Worte währen... Meine Intention war es eigentlich, die aus meiner Sicht nicht nur für die Szene sondern auch für das Werk Meiningen und seine Zukunft nicht förderliche Konzernumlage anzusprechen, aber das ist hier in dem Versuch Äpfel mit Birnen zu vergleichen (Kräne für 8000€/h) völlig untergegangen. Der Kollege Böhmer darf sicher sein, dass ich aus eigener Berufserfahrung aktuelle Stundensätze in der Dampflokinstandhaltung kenne und auch weiß wie diese sich zusammen setzen, welche Anforderungen die Instandsetzung einer Dampflok an ausführendes aber auch organisatorisches und technisches Führungspersonal stellen. Aber ich fürchte, das Forum ist für eine Diskussion in diese Richtung grade nicht bereit.
Wär schade wenn mein vierjähriger Sohn auch 03 204 nur noch als Standmodell erleben dürfte...
Gruß
Mikado-Freund schrieb:
Matthias Muschke schrieb:
Er hat sie an den Link zu den Bildern des Kessels der 03 204 angehängt! Da die einen Mischvorwärmer hat und in den gebrauchten Bundesländern ja MV=Rekolok assoziiert wird, bin ich mir bei deiner Einschätzung nicht so sicher …
Nun, ich lese da zwei Antworten auf zwei verschiedene Themen; aber vielleicht klärt er uns ja auch mal auf, worauf er sich mit seinem Antworteintrag denn nun wirklich bezogen hat.

Dass aber jemand den abgebildeten Kessel als Schweißkonstruktion ansieht, das glaube ich nicht (halt, stimmt; da war ja mal was, was mit Pferden und Apotheken …! ☺).

Deine Einschätzung, dass man in den Altbundesländern von einem MV-Kessel auf einen Rekokessel - bzw. sogar gleich auf eine Rekolok schließt, teile ich jedenfalls nicht.

Es sollte sich doch wohl inzwischen rumgesprochen haben, dass sich zwischen einer Lok mit einem mit Mischvorwärmer versehenen Kessel und einer Rekolok doch noch diverse Abstufungen befinden …!



Gruß

Walter

der sich über diese Diskussion sehr wundert: macht man nix, wird gejammert, dass die Menge betriebsfähiger Maschinen immer weiter schrumpfe.
Jetzt aber passiert möglicher Weise mal was, dann wird das auch gleich wieder hinterfragt!
Hallo,

man könnte aber auch den m.M. nach zumindest optisch misslungenen Mischvorwärmer durch einen Oberflächen Vorwärmer ersetzen und auch den Zentralverschluss ausbauen.
Dann würde sie auch nicht mehr mit einer Rekolok verwechselt werden. ;-)

Spaßige Grüße
Lines

https://abload.de/img/s3-6nrdlingen_54ozktg.jpg
Was ist am MV Bauart IfS misslungen? Er mag zwar nicht schön sein aber besser als die Kästen der Bauart Heinel ist der schon.

An die Besteller von Verkehrsleistungen: Wer eine werksneue Mercedes S-Klasse bestellt sollte nicht nur einen Trabant bezahlen wollen.
Hallo,

Schon in Ordnung, Deine Intention habe ich auch nicht angesprochen, das hattest Du doch in Deinem Beitrag von Dienstagabend sehr gut beschrieben. Mir ging es in meiner Ausführung darum, es dem Kollegen Signal zu versuchen zu erläutern, wie die heutigen hohen Kosten entstehen. Da war das mit den Kostensätzen der von mir angesprochenen Baukrane nur ein Beispiel, so wie ich es auch geschrieben hatte. Da ist doch wiederum Deine Einlassung bezüglich der Stundensätze richtig, denn das war an der Stelle auch mein Grundgedanke. An der Stelle wollte ich darauf hinaus, das die Kosten nicht nur aus den Einkommen der Facharbeiter bestehen und es weitere Kosten gibt, die eben zur Kalkulation der Stundensätze führen. Die von Dir hier auch genannten Stundensätze bestehen doch aus mehreren Kostenfaktoren, von Denen das Einkommen der Facharbeiter nur ein Bestandteil ist. Letztendlich hatte ich bezüglich Deines letzten Satzes gestern Abend schon geschrieben, damit müssen wir uns allmählich vertraut machen, das eine betriebsfähige Vorhaltung von Dampflokomotiven aus mehreren Gründen zukünftig immer weniger finanzierbar sein wird.

edit - deswegen hatte ich doch auch die Stundensätze für meine Tätigkeit genannt und die dürften sich bei der Aufarbeitung von Dampflokomotiven auch in dem von mir genannten Rahmen bewegen.





4-mal bearbeitet. Zuletzt am 12.07.18 09:35.
Man darf auch nicht vergessen, dass es sich um eine Mischkalkulation handelt. Nicht jede Arbeitsminute wird exakt abgerechnet. Es ist auch nicht so, dass wenn ein Mitarbeiter 38 Stunden in der Woche arbeitet, dass dann dieser MA auch gegenüber Kunden 38 abrechenbare Stunden erwirtschaftet.

Ein Beispiel ist eine Anwaltskanzlei. Da sind übliche Stundensätze zwischen 250 und 600 Euro. Klingt viel.

Aber: Der Anwalt haftet zum einen nach Gesetz unbegrenzt, und in der Praxis auch nur schwer deckelbar, für Vermögensschäden die aufgrund seines anwaltlichen Rates erfolgen. Wenn der Anwalt eine Frist falsch berechnet und die Kündigung zu spät kommt, könnte daraus schnell ein Schaden von mehreren Millionen entstehen. Dieser Aufwand ist eingepreist.

Dann sind lange nicht alle Tätigkeiten abrechenbar. Wenn man für eine komplizierte Rechtsfrage sich selbst erst einmal 5 Stunden einarbeiten muss, kann man vielleicht eine abrechnen. Aus 500 EUR werden dann ganz schnell 100.

Von denen muss die Sekretärin bezahlt werden. Übrigens auch dann, wenn im Sommer mal kein Mandat zur Bearbeitung anliegt.

Ähnlich bei den Mitarbeitern in Meiningen: Du musst sie erst jahrelang ausbilden, überwachen, und dann natürlich auch vorhalten, wenn die Auslastung des Werkes vielleicht nur bei 70% liegt. Denn wenn die MA weg sind, dann sind sie weg und man hat enorme Kosten, neue MA erst einmal zu finden, auszubilden, an die Besonderheiten der Dampflokinstandsetzung heranzuführen usw.

Übrigens finde ich diesen Beitragsbaum ein wenig bezeichnend: Wie oft wird hier über die angeblich nutzlosen Verwaltungsmitarbeiter hergezogen. Wenn ich glaube, dass eine Stunde für 40 Euro kostendeckend wäre, und gar keine Ahnung von den dahinter hängenden Zusammenhängen hätte, wäre ich vielleicht manchmal ein bisschen zurückhaltender mit solchen Aussagen.

Danke, so ist es ... (o.w.T)

geschrieben von: gerdboehmer

Datum: 12.07.18 09:33

(Dieser Beitrag enthält keinen Text)
Hallo,

generell stellt sich doch die Frage wie viel ein Verein selber machen will oder vielleicht auch kann. Da gibt es die eine Sorte Vereine, die "zum Ausschlacken" nach Meiningen oder ein anderen Dampflokwerk fahren und es gibt die andere Sorte Vereine, die praktisch immer alles selber machen. Beispiele gibt es genug. Das schlägt sich natürlich auch auf der Kostenseite nieder. Ich war in meiner aktiven Zeit immer dafür möglichst viel selber zu machen und nur das was der Verein nicht selber leisten kann fremd zu vergeben. Diese Vorgehensweise hat für mich die folgenden Vorteile:
- Kostenmäßig erheblich günstiger als die Vollaufarbeitung
- Das Lokpersonal kennt seine Maschine auch von innen. Sollte es mal im Betrieb ein Problem geben, dann kann man es besser lösen, weil man das Bauteil ja schon mal in den Händen hatte
- Vielfach deutlich weniger "Fusch", weil man selber mit der Maschine anschließend arbeitet
- Das Personal geht pfleglicher mit der Lok um, weil man ja Defekte selbst instand setzen muss
- etc.

Wir haben damals dann Aufträge für die Sachen vergeben, die wir nicht selber konnten. Also gingen nur die Achsen zur Instandsetzung oder der Kesselschweißer kam ins Haus und hat bei uns die Arbeiten ausgeführt. Gerade bei Arbeiten im eigenen Haus kann man wiederum das Hilfspersonal stellen und dadurch weitere Kosten sparen.

Wir hatten während meiner aktiven Zeit damals beides: Eine Dampflok, die selbst instand gesetzt wurde, so wie oben beschrieben. Und eine Dampflok, die quasi "schlüsselfertig" mit der Vollaufarbeitung durch ein großes Dampflokwerk gekauft wurde. Dreimal dürft Ihr raten, welche Dampflok anschließend besser gelaufen ist...

Aber generell soll es jeder Verein machen wie er will und auch wie er das Geld dazu hat.

Gruß Ingo
Hallo Ingo,

mich hatte es eigentlich schon lange in den Fingern gejuckt, nun hast Du es dankenswerterweise geschrieben.
Möchte vielleicht noch anfügen: Nur wenn man es selber machen kann, weiß man auch wirklich was man einer "Aufarbeitungsfirma" wie beauftragen muß, denn eine ständige Kontrolle der vergebenen Arbeiten halte ich für geboten.
Kann nur dringend dazu raten, sich unabhängige Sachverständige zu Festlegung des Instandsetzungsaufwands zu holen, denn ein Auftragnehmer der z. B. Anlagen zum Kesselneubau hat wird einen Neubau gern als die bessere, eigentlich einzige, Alternative anbieten.
Andererseits kann der viele "Kleinkram" wie Reinigungsarbeiten, Ventile und Pumpen, Blechteile, deren Aufarbeitung ein beträchtlicher Kostenfaktor ist, auch gut in Eigenleistung mit Werkzeugen und Maschinen aufgearbeitet werden die man sowieso zu einer guten Dampflokinstandhaltung braucht.
Der genannte Millionenbetrag kann natürlich dennoch gut angelegt sein, wenn man dann ein paar Jahre früher Einnahmen erzielen kann oder einen bereits laufenden Verkehr aufrecht erhalten muß.
Daß irgendwann mal keine Dampfloks mehr betriebsfähig erhalten werden können halte technisch für abwegig, Dampfloks sind nun mal für die ständige Wiederherstellung gebaut. Hier könnten das allenfalls irgendwelche gesetzlichen Vorgaben unterbinden, doch da bewahre uns möglichst der VdMT davor.

Gruß
Michael
gerdboehmer schrieb:
Mir ging es in meiner Ausführung darum, es dem Kollegen Signal zu versuchen zu erläutern, wie die heutigen hohen Kosten entstehen. Da war das mit den Kostensätzen der von mir angesprochenen Baukrane nur ein Beispiel, so wie ich es auch geschrieben hatte. Da ist doch wiederum Deine Einlassung bezüglich der Stundensätze richtig, denn das war an der Stelle auch mein Grundgedanke. An der Stelle wollte ich darauf hinaus, das die Kosten nicht nur aus den Einkommen der Facharbeiter bestehen und es weitere Kosten gibt, die eben zur Kalkulation der Stundensätze führen. Die von Dir hier auch genannten Stundensätze bestehen doch aus mehreren Kostenfaktoren, von Denen das Einkommen der Facharbeiter nur ein Bestandteil ist. Letztendlich hatte ich bezüglich Deines letzten Satzes gestern Abend schon geschrieben, damit müssen wir uns allmählich vertraut machen, das eine betriebsfähige Vorhaltung von Dampflokomotiven aus mehreren Gründen zukünftig immer weniger finanzierbar sein wird.

edit - deswegen hatte ich doch auch die Stundensätze für meine Tätigkeit genannt und die dürften sich bei der Aufarbeitung von Dampflokomotiven auch in dem von mir genannten Rahmen bewegen.
Wenn man sich die Mühe machen würde den Beitragsbaum zurückzuverfolgen, würde man feststellen, dass ich bereits in meinem ersten Beitrag zum Thema seltener werdendes Know How und teurere Ersatzteile als mögliche Kostenfaktoren genannt habe. Daraufhin folgte von einem anderen User die rhetorische Frage, ob ich noch wie 1936 bezahlt würde. Darauf habe ich dann reagiert und versucht darzulegen, warum 87 EUR als Stundenlohn utopisch wären - Konjunktiv, wohlgemerkt. Um zu verdeutlichen, dass eben nicht immer alles das ach so teure Personal Schuld ist.
Warum du wiederholt bei jeder Gelegenheit und Nicht-Gelegenheit auf dem Missverständnis herumreitest, dass ich zu blöd sei eine Kostenkalkulation zu verstehen, muss ich wohl nachvollziehen können.
Ebenso wenig, warum hier mitunter durch bunte Honorarvergleiche mit der vermeintlichen Höhe des Gehalts, aber ebenso auch umgekehrt mit den ach so hohen weiteren Kosten argumentiert wird. Was sind denn nun die Ursachen, welche Revisionsarbeiten immer teurer werden lassen und was wären Lösungsansätze?
Insgesamt leider alles in diesem Beitragsbaum wenig zielführend aus meiner Sicht, denn das Problem sind nicht meine DSO-Beiträge, sondern die hohen Kosten für diverse Vereine, die den Fortbestand vieler betriebsfähiger Dampfloks gefährden.

Gruß vom Signal



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 12.07.18 14:32.
Hallo Michael,

das mit der Überwachung der vergebenen Arbeiten durch eigene oder dritte Experten halte ich auch für sehr wichtig.


Gruß Ingo
Hallo,

Dann noch einmal, Du gehst von der verkehrten Seite an das Thema heran. In Deinem Beitrag vom 10.07.2018 18.23 Uhr hattest Du Dich dahingehend geäussert, wo kommen die hohen Stundensätze her, da Du ja nach Tarif bezahlt wirst und eben nicht auf einen Stundensatz von 87 €uronen kommst. Da haben mehrere Kollegen und auch ich versucht Dir das zu erklären und das Du nicht nur mit einem einzelnen Facharbeitereinkommen an die Sache heran gehen darfst. Mehr war da erst einmal nicht. Auf die Thematik bezüglich der Preise und Einkommen des Jahres 1936 bin ich nicht einmal eingegangen.
Und noch einmal, mache auch Du Dich mit dem Gedanken vertraut, das eine betriebsfähige Erhaltung von Dampflokomotiven zukünftig immer teurer werden wird und auch der Zeitpunkt kommen wird, ab dem es nicht mehr finanzierbar sein wird.





1-mal bearbeitet. Zuletzt am 12.07.18 16:54.
Hallo,

Dein letzter Satz ist Unsinn. Dampflokomotiven sind nicht für eine ständige Wiederaufarbeitung gebaut. Irgendwann ist auch bei einer Dampflokomotive, wie bei aller anderen Technik auch das Ende der Lebensdauer erreicht. Es ist ja auch nicht nur die Instandsetzung, sondern auch der immer weiter fortschreitende Abbau der für den Einsatz von Dampflokomotiven notwendigen Infrastruktur im Netz der Eisenbahn So wie eben eine ständige Wiederaufarbeitung zukünftig irgendwann nicht mehr finanzierbar sein wird.





1-mal bearbeitet. Zuletzt am 12.07.18 17:07.
Zitat:
Und noch einmal, mache auch Du Dich mit dem Gedanken vertraut, das eine betriebsfähige Erhaltung von Dampflokomotiven zukünftig immer teurer werden wird und auch der Zeitpunkt kommen wird, ab dem es nicht mehr finanzierbar sein wird.


Die gebetsmühlenartige Wiederholung dieser These soll sie zum in Stein gemeißelten, unumstößlichen Gesetz werden lassen oder warum wiederholen sie sich ständig? Ich teile ihre Ansicht jedenfalls nicht, die derzeitige Preislage auf dem Instandhaltungsmarkt für Dampfloks wird allein durch das DLW gebildet. Die dortige Arbeitsorganisation, -überwachung, Technologie usw. stellen keineswegs ein Optimum dar und könnten bei Verbesserung Preisanpassungen im zweistelligen Prozentsatz erlauben. Da spreche ich das Reizthema Konzernumlage gar nicht nochmal an... Im übrigen ist eine Dampflok heute vergleichsweise simple Mechanik und jedes Teil ist nach wie vor herstellbar und bei etwas Geschick auch zu nachvollziehbaren Preisen wenn auch vielleicht mit einer anderen Technologie. Diese These, welche ich wiederum mit zahlreichen Beispielen aus meinem Beruf hinterlegen könnte, wird sicher jede Menge Diskussionsbedarf auslösen.
Gruß
gerdboehmer schrieb:
Hallo,

Dann noch einmal, Du gehst von der verkehrten Seite an das Thema heran. In Deinem Beitrag vom 10.07.2018 18.23 Uhr hattest Du Dich dahingehend geäussert, wo kommen die hohen Stundensätze her, da Du ja nach Tarif bezahlt wirst und eben nicht auf einen Stundensatz von 87 €uronen kommst. Da haben mehrere Kollegen und auch ich versucht Dir das zu erklären und das Du nicht nur mit einem einzelnen Facharbeitereinkommen an die Sache heran gehen darfst. Mehr war da erst einmal nicht. Auf die Thematik bezüglich der Preise und Einkommen des Jahres 1936 bin ich nicht einmal eingegangen.
Und noch einmal, mache auch Du Dich mit dem Gedanken vertraut, das eine betriebsfähige Erhaltung von Dampflokomotiven zukünftig immer teurer werden wird und auch der Zeitpunkt kommen wird, ab dem es nicht mehr finanzierbar sein wird.
Ich habe allerdings am 10.07. gar keinen Beitrag um 18:23 Uhr geschrieben...

Von mir stammte ein Beitrag kurz vorher, in welchem ich schrieb: "Wenn es allein um Personalkosten ginge, bliebe die Frage, ob es sich nicht für die Museumsbahnszene lohnen würde, wenn der ein oder andere Verein je ein Mitglied entsprechend ausbilden lassen würde bzw. könnte, um zukünftig Personalkosten durch ehrenamtliche Mitarbeit mehr zu senken." Diese Aussage stand im Kontext, dass ein anderer User das Thema Personalkosten angesprochen hatte und ich habe eine Aussage im Konjunktiv dazu getroffen: Wenn...

Ich habe nirgendwo behauptet, dass dies so ist, wie du mir mehrfach unterstellt hast.

Gruß vom Signal

Edit: Die Aussagen von Hutzel_2 teile ich und stellen auch meinen tatsächlichen Gedankengang zutreffend dar.



2-mal bearbeitet. Zuletzt am 12.07.18 17:55.
Hallo,

War mein Fehler, es ging um Deinen Beitrag vom 10.07.2018 23.57 Uhr, in Dem Du Dich wie von mir zitiert ausgedrückt hattest. Die Ansichten von HUTZEL2 teile ich auch, nur sind seine Aussagen nicht Deine Gedanken, im Gegenteil. Hier wollte Dir auch kein anderer Kollege etwas unterstellen.
Komme doch endlich davon ab nur von den Personalkosten aus an die Sache heranzugehen, das ist Dein Fehler (!)





2-mal bearbeitet. Zuletzt am 12.07.18 19:23.
Naja Gerd,

ich könnte das mit dem Unsinn ja persönlich nehmen, da wir uns aber soweit nicht kennen, lass ich das mal so stehen.

Es gibt eine Dampflok-Aufarbeitungsvorschrift (DV946) in die die Erfahrungen der vergangenen 100 Jahre Dampflokbetrieb der deutschen Staatsbahnen eingeflossen sind.
Für uns Lokschrauber sind besonders die Angaben wichtig, wie man - eigentlich völlig - abgenutzte Teile technisch korrekt wiederherstellt.
Da gibt es in der DV eigentlich nichts was nicht wiederherstellbar wäre! Nur wirtschaftliche Überlegungen verlangen auch dort nach Erneuerung, diese Überlegungen gelten aber bei Museumsbahnen natürlich nur in geringen Maßen.
Bei einem großflächig abgezehrten Kessel ist natürlich irgendwann Ende mit Schweißflicken, aber das ist ja dann halt ein im Prinzip ein neu gefertigtes, teures Ersatzteil, bei dem man auf die entsprechenden Berechnungen und Nachweise achten muß.
Selber bevorzuge ich dann noch besonders eine Wiederherstellung gemäß dem Stand der Technik, also z. B. Schweißung im nicht direkt erkennbaren Bereich, Nietkopfschrauben statt konventioneller Nietung, Fettschmierung so weit möglich, metrische Gewinde usw. zur Erhöhung der Betriebsicherheit und Vereinfachung der Instandhaltung.

Gruß
Michael



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 12.07.18 18:34.
Hallo,

Tja, so ist das eben, wenn Menschen wie Du sich vor den Realitäten unserer Welt verschliessen wollen. Von mir aus kannst Du gerne vom ewigen Leben der heutigen Dampflok weiter träumen. Da überzeugt nun Dein Hinweis auf Deine berufliche Tätigkeit nicht. Ansonsten ist es mir egal, ob Du meine Ansichten teilst oder auch nicht.





1-mal bearbeitet. Zuletzt am 12.07.18 18:43.
Hallo,

Sieh das einmal bitte nicht aus der heutigen Sicht, ich hatte mich in meiner Ausführung auf die Zukunft bzw. die zukünftige Entwicklung bezogen. Und das auch nur speziell unter dem Aspekt der Finanzierbarkeit, nicht des technisch möglichen.





3-mal bearbeitet. Zuletzt am 12.07.18 21:13.
gerdboehmer schrieb:Zitat:
Die Ansichten von HUTZEL2 teile ich auch, nur sind seine Aussagen nicht Deine Gedanken, im Gegenteil. Hier wollte Dir auch kein anderer Kollege etwas unterstellen.
Komme doch endlich davon ab nur von den Personalkosten aus an die Sache heranzugehen, das ist Dein Fehler (!)

Verheiratet sind wir aber noch nicht, oder?:-) Ich staune schon, dass du glaubst meine Gedanken besser zu kennen als ich selbst.
Noch mal in aller Deutlichkeit, wenn du meinen Konjunktiv nicht verstanden hast: Ich gehe nicht nur von Personalkosten aus. Du hast nur meine Sätze nicht so verstanden wie sie gemeint waren.
Wie ich in dem anderen Beitrag lese ("Menschen wie Du sich vor den Realitäten unserer Welt verschliessen wollen") scheinst du aber ja nicht nur bei mir recht schnell mit deinem Urteil. Ich würde mir einfach im Miteinander hier eine etwas konstruktivere Umgangsform wünschen. Dazu zähle ich, dass jeder gern erklären kann, wie er etwas gemeint hat, wenn es missverstanden wurde, aber nicht anderen Beitragsschreibern zu unterstellen besser zu wissen, was sie vermeintlich denken, als sie selbst.
Gruß vom Signal



2-mal bearbeitet. Zuletzt am 12.07.18 21:45.
Hallo,

Dann musst Du Dich richtig ausdrücken, damit Deine Ausführungen so verstanden werden wie Du es verstanden wissen willst. Ich habe Deinen Beitrag vom 10.07.2018 23:57 Uhr verfasst nun einmal so verstanden, wie Du es geschrieben hattest. Eben das Du Dein Einkommen und somit die Personalkosten als Grundlage Deiner Ausführungen gesehen hast und ich zitiere: "@Matthias Muschke: Von 87 EUR/h bin ich jedenfalls leider entfernt, obwohl ich nach Tarif 2018 bezahlt werde." Danach waren die Ausführungen des Kollegen Hutzel 2 genau entgegen Deinen Ausführungen. Ich war doch nicht alleine mit meinen Verständnis Deiner Ausführungen, andere Kollegen haben es doch auch so verstanden wie ich und Dich darauf hingewiesen. Und wer eben von einem ewigen Leben unserer heutigen Dampflok schreibt verschliesst sich eben den Realitäten unserer Welt. Unsere ganze Technik kommt nun einmal irgendwann an das Ende der Lebensdauer und da wird die Dampfloktechnik keine Ausnahme machen. Das ganz speziell eben aus dem Grund, das auch das Dampflokwerk Meiningen nicht ewig Bestand haben wird und die dort vorhandene Technik und die Baulichkeiten nicht unbegrenzt haltbar sind. Auch wird es nicht leichter werden, das benötigte Fachpersonal vorzuhalten. Der letzte wesentliche Grund ist ja die vielerorts nicht mehr vorhandene Infrastruktur für den Einsatz von Dampflok im Netz der Eisenbahn. Damit wird es eben in der Zukunft dazu kommen, das die betriebsfähige Erhaltung und der Einsatz von Dampflok immer teurer werden wird, bis es eben nicht mehr finanzierbar sein wird. Das werden auch wirtschaftlich starke Vereine nicht zukünftig nicht mehr stemmen können und mit ehrenamtlicher Tätigkeit erst Recht nicht. Technisch machbar wird es sein, aber ist es dann auch noch finanzierbar und auch wirtschaftlich ? Gerade unter dem Aspekt der heutigen Wirtschaftsform.

in diesem Sinne eine angenehme Nacht,





3-mal bearbeitet. Zuletzt am 12.07.18 22:59.
gerdboehmer schrieb:
Hallo,

Dann musst Du Dich richtig ausdrücken, damit Deine Ausführungen so verstanden werden wie Du es verstanden wissen willst. Ich habe Deinen Beitrag vom 10.07.2018 23:57 Uhr verfasst nun einmal so verstanden, wie Du es geschrieben hattest. Eben das Du Dein Einkommen und somit die Personalkosten als Grundlage Deiner Ausführungen gesehen hast und ich zitiere: "@Matthias Muschke: Von 87 EUR/h bin ich jedenfalls leider entfernt, obwohl ich nach Tarif 2018 bezahlt werde."
Wie du richtig zitierst, stand meine Aussage in einem Kontext, der nun mal auch notwendig ist zu beachten, um Aussagen so zu verstehen wie sie gemeint waren.
Meine Aussage lautete jedenfalls nicht, dass der Stundenlohn 87 EUR beträgt, sondern war - wie schon einmal erklärt - eine Reaktion auf die rhetorische Frage von Matthias Muschke, der als Ursache der Kosten die Veränderungen in den Lohntarifen ins Spiel gebracht hatte. Nicht ich.
Gruß vom Signal
gerdboehmer schrieb:
edit - viele Arbeiten, gerade am Kessel und anderen sicherheitsrelevanten Teilen dürfen nicht von ehrenamtlichen Personal durchgeführt werden, sondern nur durch von den dafür zuständigen Stellen auch zugelassenem Fachpersonal.
Wieso schließt das Eine (zugelassenes Fachpersonal) das Andere (ehrenamtliche Tätigkeit) aus? Die Regel wird es nicht sein, ja, aber vorkommen kann es durchaus.

Grüße

-chriz

--
Rückfragen ersparst du dir oft viel, nennst du sofort dein Reiseziel.
Hallo und Guten Morgen,

Nur kannst Du eben nicht eine Kleinbahnlok mit einer Vollbahnlok vergleichen. Da macht es doch unter dem Aspekt der Kosten einen ganz gewaltigen Unterschied ob eine Lok im alltäglichen Betrieb eingesetzt wird, im gelegentlichen Sonderzugverkehr oder auf einer Museumsbahn. Ich hatte es an keiner Stelle bestritten, das es durchaus auch zukünftig technisch machbar sein wird Dampflok betriebsfähig aufzuarbeiten. Mir ging es um die Kosten und die Frage ist denn eine betriebsfähige Erhaltung auch zukünftig noch finanzierbar und wirtschaftlich. Die Kosten einer betriebsfähigen Aufarbeitung müssen ja irgendwo herkommen und anschliessend auch wieder herein kommen. Da ist Dein Beispiel der Waldbahnlok hier fehl am Platz, Museumsbahnen sind schon finanziell ein ganz anderer Bereich. Noch zumal die Einsatzmöglichkeiten von Vollbahnlok auf den Strecken mit bestimmter moderner Technik immer mehr eingeschränkt werden. Immerhin gibt es ja schon Strecken, auf Denen Dampflok nicht eingesetzt werden dürfen.





5-mal bearbeitet. Zuletzt am 13.07.18 11:04.
Hallo,

Ja, das schliesst sich gegeneinander aus, schon auf Grund der Regelwerke und notwendigen Qualifikationen. Da muss schon der Nachweis geführt werden, das diese Arbeiten von zugelassenem Fachpersonal zu den nachweispflichtigen Kostensätzen durchgeführt wurden. Noch zumal ehrenamtliches Personal wohl nicht über die notwendigen Kenntnisse verfügen wird. Da müssen schon die Auflagen und Richtlinien der zuständigen Aufsichtsbehörden beachtet werden. Noch zumal für Arbeiten an sicherheitsrelevanten Bauteilen auch die entsprechende Qualifikation nachgewiesen werden muss. Dann macht es auch einen Unterschied, ob eine Arbeit täglich von Fachpersonal oder gelegentlich in ehrenamtlicher Tätigkeit nebenbei ausgeführt wird.

edit - noch zumal hier auch rechtliche Fragen eine ganz wesentliche Rolle spielen, wie schon von mir im Laufe dieser Diskussion angesprochen. Zulassung, Versicherung, Gewährleistung, Versteuerung, usw.





6-mal bearbeitet. Zuletzt am 13.07.18 10:50.
Hallo,

Ich hatte Dir geantwortet - Zitat: "Mache einmal bitte nicht den Fehler, nur Dein Einkommen zu sehen. Da fallen weitere Kosten an. Wenn ich im Rahmen meiner beruflichen Tätigkeit unterwegs bin, kostet jede angefangene Stunde je nach Art und Umfang der Tätigkeit zwischen 80 und 240 €uronen.
edit - viele Arbeiten, gerade am Kessel und anderen sicherheitsrelevanten Teilen dürfen nicht von ehrenamtlichen Personal durchgeführt werden, sondern nur durch von den dafür zuständigen Stellen auch zugelassenem Fachpersonal."

Genau an der Stelle wäre es besser gewesen, wenn Du einfach einmal Deine Finger von der Tastatur gelassen hättest, da ging Deine Antwort: "@gerdboehmer: Ja, aber der Vergleich hinkt vermutlich. Man müsste mehr über Deine Tätigkeit wissen, aber ich nehme bspw. an, dass Du nicht 11.000 Stunden zu dem von dir genannten Preis abgerechnet kriegst ?" daneben. So darfst Du nicht herangehen ...

letzter Satz liebe Freunde - wir Leben nicht in der Traumwelt einiger Eisenbahnfans, sondern in der realen Welt des Raubtierkapitalismus und da stehen die Kosten bzw. die Finanzierung ganz oben an.





3-mal bearbeitet. Zuletzt am 13.07.18 09:44.
Ladehilfe schrieb:
Was ist am MV Bauart IfS misslungen? Er mag zwar nicht schön sein aber besser als die Kästen der Bauart Heinel ist der schon.
Servus Ladehilfe,

über die Zweckmäßigkeit des MV Bauart IfS gibt es ja auch nichts zu diskutieren.
Ich meinte ja den MV nur aus optischen Gesichtspunkten.

Gruß

https://abload.de/img/s3-6nrdlingen_54ozktg.jpg
Du wirfst hier mit Begrifflichkeiten um Dich, die es nicht gibt. Erkläre mal "Kleinbahnlok", "Vollbahnlok", "Museumsbahn", die finde ich in keinem Regelwerk.

Wenn Du dem Link richtig gelesen hast, da kommen die Vorschriften vor, nach denen die Aufarbeitung vonstatten geht. Die gelten auch für die 03 204.

Wenn es etwas "größer" sein darf:
[www.zhl.de]
Hallo,

Zur Erläuterung:
Kleinbahnlok - Schmalspurlok und eben Lok, die auf einer Kleinbahn, gemäss den Regelwerken für Kleinbahnen eingesetzt werden.
Vollbahnlok - die grossen Regelspurlok.
Museumsbahn - Bahnen, die auf einer nach den Richtlinien für Kleinbahnen oder Museumsbahnen betrieben werden.
Da gelten dann auch etwas andere Regelwerke, angefangen bei der Zulassung, bis hin zu nicht ganz so strengen Regelwerken für den Betrieb und die Instandhaltung, wie bei Vollbahnen.
Das resultiert auch aus den Regelwerken, die sich aus dem Kleinbahngesetz entwickelt haben.
Hier passt die von Dir verlinkte Zahnradlok auch nicht, kein Vergleich zur 03 204.





3-mal bearbeitet. Zuletzt am 13.07.18 13:00.
Hall Gerd Böhmer
Leider erzählen sie da etwas unsinn gerade.
Es gibt keine Regularien für Kleinbahn, Museumsbahnloks.
Es unterscheidet sich nur in den Zusatzeinrichtungen ob ich auf Bundesnetzstrecken fahre oder auf ner eigenen Strecke, und by the way, auch auf vielen FV NE Strecken wird inzwischen PZB gefordert.
Und es dürfen sehr wohl Ehrenamtliche Personen Facharbeiten durchführen wenn sie die entsprechende Qualifikation besitzen. Da müssen nirgendwo Stundensätze nachgewiesen werden.
Die Fachgerechte Ausführung und Überwachung der Arbeiten muss nachgewiesen werden, aber die handelnden Personen können durchaus Ehrenamtlich tätig sein.

Gruß Alexander
gerdboehmer schrieb:
Hallo,

Ich hatte Dir geantwortet - Zitat: "Mache einmal bitte nicht den Fehler, nur Dein Einkommen zu sehen. Da fallen weitere Kosten an. Wenn ich im Rahmen meiner beruflichen Tätigkeit unterwegs bin, kostet jede angefangene Stunde je nach Art und Umfang der Tätigkeit zwischen 80 und 240 €uronen. (…)

Genau an der Stelle wäre es besser gewesen, wenn Du einfach einmal Deine Finger von der Tastatur gelassen hättest, da ging Deine Antwort: "@gerdboehmer: Ja, aber der Vergleich hinkt vermutlich. Man müsste mehr über Deine Tätigkeit wissen, aber ich nehme bspw. an, dass Du nicht 11.000 Stunden zu dem von dir genannten Preis abgerechnet kriegst ?" daneben. So darfst Du nicht herangehen ...
Ich bleibe dabei, dass man mehr über deine Tätigkeit wissen müsste, um das beurteilen zu können, aber für unwahrscheinlich halte, dass jemand 11.000 x 240 EUR zahlt, damit du deine Arbeit erledigst (unabhängig davon, wie viel von den 240 EUR als Gehalt, Honorar o.ä. auf deinem Konto landen).
Und das war meine eigentliche Aussage zum Thema: Man darf nicht nur die absolute Zahl sehen, sondern muss auch die Anzahl der Gesamtstunden betrachten, um einzuordnen, wie "teuer" eine Arbeitsstunde ist. Ob ich 80 oder 240 EUR zahle, ist nicht dramatisch, wenn ich nur eine Arbeitsstunde zahle. Bei 11.000 Stunden macht aber selbst die Stelle hinterm Komma noch was aus!

Dabei habe ich ausdrücklich geschrieben, dass man mehr über deine Tätigkeit wissen müsste - es entzieht sich bspw. meiner Kenntnis, ob du selbstständig bist, die Abrechnungen selbst machst oder nicht.
Meine Aussage bezog sich aber jedenfalls nicht auf dein Gehalt, sondern darauf, was dem Auftraggeber abgerechnet wird. Dabei ist unstrittig, dass hierzu nicht nur dein Gehalt, Honorar o.ä. gehört.
Gruß vom Signal



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 13.07.18 15:36.
Na, wenn Du meinst, ich habe da einen anderen Kenntnisstand. Fakt ist, Dampflok ist nicht gleich Dampflok und bei der Instandhaltung und den Kosten erst Recht nicht.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 13.07.18 15:49.
Lass gut sein, wir müssen das jetzt nicht weiter diskutieren.
Herr Böhmer
Es ist doch ganz einfach, sagen sie die Quelle wo das steht das Stundensätze abgerechnet werden müssen, Instandhalter, Prüfer, Technisch Verantwortliche, etc das nicht ehrenamtlich machen Dürfen. Schlicht und ergreifend, nicht behaubten sondern Butter bei die Fische. Wir lassen uns alle gerne eines besseren belehren.
Hallo,

Einfach einmal in die gesetzlichen Gundlagen und die sich daraus ergebenden Folgerichtlinien schauen. Es gibt nun einmal bestimmte Arbeiten gerade an sicherheitsrelevanten Bauteilen, die nur von zugelassenen Fachfirmen ausgeführt werden dürfen. Da achten die zuständigen Aufsichtsbehörden auch drauf. Mehr musst Du als Anonymus nicht wissen.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 13.07.18 16:23.
Tja nur da steht sowas nicht. Also wenn schon dann richtig. Sie erzählen leider völligen unsinn.
Weil nach ihrer Devinition müssen dann 3/4 aller Dampfloks abgestellt werden.
Da steht nur das die Leute die Qualifikation haben müssen. Von Fachfirma und nicht Ehrenamtlich steht da kein Wort.
Der Uhu schrieb:
Dranbleiben-durchbeißen-weitermachen! Dann wird es auch was!



Kämpfen, Siegen oder unter gehen!!!!!
In Anbetracht der Tatsache, das hier einige schon "Blutdruck" haben und andere diesen sicher bekommen, wenn diese das alles lesen, rate ich von Salz ab, das ist nicht gut für den Blutdruck überhaupt.

Ein wenig Baldrian und Kamille Infus wären hier angebracht

Übrigens: DV946... da war doch mal was... aber gut, man kann auch eine Fahrzeugunterhaltung nach "Regelwerk" aus *zensiert* machen, und sich dann wundern, wenn die Behörden, allen voran das komische Amt aus Bonn plötzlich ungehalten wird...
gerdboehmer schrieb:
Hallo,

Einfach einmal in die gesetzlichen Gundlagen und die sich daraus ergebenden Folgerichtlinien schauen. Es gibt nun einmal bestimmte Arbeiten gerade an sicherheitsrelevanten Bauteilen, die nur von zugelassenen Fachfirmen ausgeführt werden dürfen. Da achten die zuständigen Aufsichtsbehörden auch drauf. Mehr musst Du als Anonymus nicht wissen.

Liest du eigentlich die Beiträge, auf die Du antwortest?

Hier werden sachlich korrekt die Fakten genannt, mit Ergänzungen, damit der Kontext verstanden werden kann, in dem sie fallen.

gerdboehmer schrieb:
Hallo,

Einfach einmal in die gesetzlichen Gundlagen und die sich daraus ergebenden Folgerichtlinien schauen. Es gibt nun einmal bestimmte Arbeiten gerade an sicherheitsrelevanten Bauteilen, die nur von zugelassenen Fachfirmen ausgeführt werden dürfen. Da achten die zuständigen Aufsichtsbehörden auch drauf. Mehr musst Du als Anonymus nicht wissen.
Also langsam platzt mir doch der Kragen was Sie hier den Leuten für Zeug erzählen. Einzige gesetzliche Grundlage für die Instandhaltung von Schienenfahrzeugen in Deutschland ist das AEG und darin speziell der Paragraph 4a Instandhaltung. Da steht kein Wort über "zugelassene" Werkstätten. Eine zugelassene Werkstatt bspw. für das Fahrwerk einer Dampflok, welches ja in ihrem Sinne sicherheitsrelevant sein sollte, gibt es nicht. Die Werkstatt müsste nämlich jemand zertifizieren und diesen jemand gibt es ebenfalls nicht. Eine Ausnahme bilden hier die Werkstätten, welche Güterwagen instandhalten. Hier wurde mit der Zertifizierung zur ECM europäisches Recht umgesetzt und eine Zertifizierung dieser Werkstätten ist unumgänglich. Für Triebfahrzeuge und Reisezugwagen gibt es vergleichbares bis dato nicht.
Auch die von ihnen genannten Folgerichtlinien sind ein erfundenes Gespenst, auch im Bereich der ECM(VPI oder DB-Regelwerk oder, oder, oder). Der Halter eines Fahrzeuges ist verpflichtet, mit seinen Fahrzeugen sicheren Eisenbahnbetrieb durchzuführen, dazu wurde ihm bisher in der EBO die Pflicht zur wiederkehrenden Untersuchung in einem Rythmus(6+1+1) vorgegeben, von welchem aber inzwischen unter bestimmten Bedingungen auch abgewichen werden darf. Um sein Fahrzeug in einem betriebssicheren Zustand vorzuhalten ist die Anwendung eines Instandhaltungsregelwerkes sinnvoll und unumgänglich. Doch dieses Regelwerk ist Sache des jeweiligen Halters. Natürlich wird im konkreten Fall das DLW die Anwendung der DS991 99(unveränderte Abschrift der DV 946) empfehlen, aber die Entscheidung ob das DLW es anwendet liegt beim Halter. Verlangt er etwas anderes, muss sich das Werk danach richten oder den Auftrag ablehnen.
Das viele Halter von diesem Recht/Pflicht keinen Gebrauch machen und sich auf den Instandhalter verlassen liegt in deren eigener Verantwortung. Es gibt inzwischen Halter welche die DV 946 zumindest in Teilen modernisiert haben und ihre eigene Fassung anwenden. Dies hat einfach den Hintergrund, dass die 946 in punkto Schweißen und zerstörungsfrei Prüfen nicht mehr dem aktuellen Stand der Technik entspricht. Im Übrigen ist das DLW die zuständige Stelle für die Pflege der DS 991 99 bei der DB AG, hier ist aus meiner Sicht erheblicher Nachholebedarf speziell auf den von mir angesprochen Gebieten.
Ein Zugriff auf DB-Regelwerk ist den Haltern von Triebfahrzeugen nicht mehr gegeben. Eine Folge der Öffnung des Eisenbahnmarktes, die man nicht zwingend gut finden muss, welche aber aus Sicht der DB auch verständlich ist. Niemand will seine Konkurrenz mit seinem über Jahrzehnte aufgebauten Wissensschatz fördern und ihm damit alle Arbeit abnehmen. Jeder Halter ist verpflichtet sein eigenes Regelwerk zu führen um den Anforderungen an die Erfüllung der öffentlichen Sicherheit in geeigneter Weise Rechnung zu tragen. Bei modernen Fahrzeugen erledigt das i.d.R. die Fahrzeugdokumentation des Herstellers, für ältere Fahrzeuge muss man sich was einfallen lassen. Gleiches gilt auch für die VDV-Bahnen, nicht umsonst ist die VBD-NE inzwischen vom Charakter her keine Vorschrift sondern nurmehr ein Leitfaden den man anwenden kann, aber nicht muss(steht sogar so drin). Im Übrigen kann mir niemand erzählen dass er nach IBD-NE seine Bremsanlagen noch vollumfänglich instandhalten kann, dafür ist das Werk viel zu sehr verallgemeinert worden. Auch hier besteht für den Halter eigentlich zusätzlicher Handlungsbedarf. In der IBD-NE steht ebenfalls kein Wort über zugelassene Fachwerkstätten, es wird lediglich für die Tätigkeit qualifiziertes Fachpersonal verlangt. Was hindert also das Vereinsmitglied, den Lehrgang zum Bremsenschlosser und Abnahmeberechtigten durchzuführen und dann die Bremsen seiner Lok instandzuhalten? Er kann die erforderliche Qualifikation vorweisen. Niemand zwingt mich, mein Uralt-Steuerventil in eine DB-Werkstatt zu schaffen, die im übrigen grade beginnt, die Instandhaltung des EMV 10 in bestimmten Größen abzukündigen. Trotzdem bleibt das Steuerventil EMV 10 eine zugelassene Bauart, ergo muss sich der Halter anderweitig kümmern.
Die Tatsache, dass Alt-Dampfkessel von Eisenbahnfahrzeugen nicht der Druckgeräterichtlinie und dem Produktsicherheitsgesetz unterliegen, sondern eben dem §33 EBO hat das EBA dazu bewogen, eine Verwaltungsrichtlinie zu überwachungsbedürftigen Anlagen zu erlassen, welche die DS991 99 zur anerkannten Regel der Technik erhebt. Hierbei wurde das zunehmende Alter und damit die in manchen Punkten immer weiter auseinander klaffende Schere zwischen Regelwerk und aktuellem Stand der Technik ausgeblendet, ebenso wie die Tatsache, dass die DS991 99 ein DB-Regelwerk und damit für nicht DB-Halter in aktueller Fassung nicht mehr zugänglich ist. Für neue Kessel gilt natürlich die Druckgeräterichtlinie und deren Bestimmungen. Hier gäbe es allerdings Handlungsbedarf beim Produktsicherheitsgesetz, auf welches für die Kesselprüfung verwiesen wird, welches aber das rollende Material von Eisenbahnen im Geltungsbereich ausschließt.
Richtig ist, das für Schweißarbeiten am Kessel eine Zertifizierung des Schweißfachbetriebes erforderlich ist. Aber diese Firmen sind deshalb nicht zwingend Eisenbahnfachwerkstätten sondern zugelassene Schweißfachbetriebe (z.T. mit einem Bruchteil des DLW-Stundensatzes - und komisch, irgendwie funktionierts trotzdem). Auch die erforderlichen Prüfungen von Schweißnähten kann man entsprechenden Fachfirmen außerhalb der Bahnszene übertragen.
Die zuständige Aufsichtsbehörde achtet darauf, dass die Dokumentation stimmt und die erforderliche Qualifizierung vorhanden ist, mehr nicht. Die Aufsichtsbehörde erlässt i.d.R. auch keine Richtlinien für Instandhaltung, sie greift ggf. ein wenn offensichtlich etwas schief läuft. Stundensätze, gezahlte Steuern, Versicherung, Gewährleistung usw. gehen sie nichts an und interessieren sie auch nicht.
Hallo,

Vielen Dank für Deinen Beitrag, mit Dem Du meine Gedanken vom Grundsatz her mit anderen Worten sogar bestätigt hast. So wie ich Deinen Ausführungen ja auch vom Grundsatz her auch folge. Damit ist auch dann Alles zum Thema geschrieben.

ein schönes Wochenende





1-mal bearbeitet. Zuletzt am 13.07.18 21:58.
gerdboehmer schrieb:
... Da achten die zuständigen Aufsichtsbehörden auch drauf. Mehr musst Du als Anonymus nicht wissen.

Nicht frech werden, egal wen Du meinst.

Die 97 501 ist nach den gleichen Regeln, wie eine 03 204 (abgesehen von den Teilen, die mit dem Zahnradbetrieb zu tun haben) zugelassen Eisenbahnen des Bundes
und entsprechend zu unterhalten.
Grundlage ist vereinfacht gesagt die EBO und dessen nachgeordneten Vorschriften. In keiner ist vermerkt, dass Ehrenamtliche ausgeschlossen sind. So kann Sachverständiger in seiner Freizeit seinen Sachverstand sooft nutzen, wie er will und ein Kesselprüfer, egal ob vom TÜV oder von woanders in seiner Freizeit soviele Kessel prüfen und absegnen, wie er will und damit Museumsbahnen unterstützen, ohne einen Cent zu nehmen.

Die Schmalspurloks, egal ob Molli oder Öchsle sind nach ESBO zugelassen, es gilt das Gleiche.

Die Loks beispielsweise der Berliner Parkeisenbahn sind nach BOP zugelassen, es gilt das Gleiche. = gleiches Thema HILAX der Muskauer Waldbahn

Die Zuständigkeit die Lok entsprechend der genannten Vorschriften zu unterhalten liegt beim Fahrzeughalter. Das kann er in einer Hinterhofschmiede im eigenen Garten machen, wenn er Technik und qualifierzierte Leute hat oder im DLW. Nachweise über das was gemacht wurde, sind zu bringen.

Edith: Hutzel_2 hat schon mehr geschrieben...

(Wenn ein Zeitungsschreiber den ganzen Senf im Faden hier mal ließt, dann braucht sich keiner Wundern, wenn in der nächsten Schlagzeile von unsicheren Dampfloks...)



3-mal bearbeitet. Zuletzt am 13.07.18 21:46.
Na wenn Du meinst. Da fehlen Dir dann doch elementare Grundkenntnisse, wenn ich Deine Beiträge so lese.
Einigen anderen Kollegen übrigens auch. Da habe ich sogar beim Lesen ein wenig amüsiert.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 13.07.18 21:56.
gerdboehmer schrieb:
Hallo,

Vielen Dank für Deinen Beitrag, mit Dem Du meine Gedanken vom Grundsatz her mit anderen Worten sogar bestätigt hast. So wie ich Deinen Ausführungen ja auch vom Grundsatz her auch teile. Damit ist auch dann Alles zum Thema geschrieben.

ein schönes Wochenende
Nein, ich streite ab, dass meine Ausführungen deinen vom Grundsatz her entsprechen. Sie unterscheiden sich in grundlegenden Dingen:
- es geht preiswerter (ich schreibe absichtlich nicht billiger)
- es geht auch mit ehrenamtlichem Personal
- es wird immer möglich sein, eine Dampflok instandzusetzen(ich spreche nicht von Einsatzmöglichkeiten)
Hallo,

Genau in den von Dir genannten Punkten bist Du im Irrtum (!) Das es auch zukünftig immer möglich sein Dampflok betriebsfähig aufzuarbeiten ist und bleibt Unfug. Irgendwann kommt die Zeit, das es nicht mehr finanzierbar sein wird, wenn auch technisch eventuell möglich ! Da kannst Du streiten wie Du willst.
Herr Böhmer, der einzige der hier unsinn erzählt, der beileibe nicht
mehr zum schmuzzeln ist, sind sie. Ich habe selten soviel fachlichen unfug gelesen wie hier. Tun sie sich und anderen einen gefallen und bleiben sie beim Foto´s machn und der, falls sie nicht schon Rentner sind, instandhaltung von Stromschienen der Berliner S Bahn. Von Dampfloks und ihrer instandhaltung haben sie nun genügend bewiesen, haben sie keine Ahnung.
Lass sein, den Unsinn schreiben hier andere und auch Du. So wie Du und andere hier keine Ahnung haben und es auch unter Beweis gestellt haben.
Es gibt nun einmal auch im Bereich der Instandhaltung Regelwerke, die einzuhalten sind. So wie auch bestimmte Arbeiten, speziell an sicherheitsrelevanten Bauteilen nur von zertifizierten Fachfirmen und dem auch dafür zugelassenem Fachpersonal ausgeführt werden dürfen. Das ist in den entsprechenden Herstellerbescheinigungen, sowie den Abnahme- und Inbetriebnahmeprotokollen nachzuweisen. Dafür muss die ausführende Firma auch unterschreiben. Bei der Meinung von Dir und einigen anderen Herrschaften hier solltet Ihr Euch nicht wundern, wenn Euch das EBA die Zulassung oder euch die Betriebsgenehmigung entzieht. Einige Herrschaften, die hier mit mir diskutiert haben sind echt von allen guten Geistern verlassen und

noch 990 Tage bis zum Renteneintritt.





3-mal bearbeitet. Zuletzt am 14.07.18 00:20.
Dann beweisen sie doch endlich mal diese Behaubtungen, aber es kommt nur heiße Luft von ihnen. Und mal by the way, die Behörde liest mit und amüsiert sich auch. Aber nicht über mich oder einige andere hier. Wenn sie doch der einzig erleuchtete sind, dann präzise Quellenangebe zur untermauerung ihrer behaubtungen.



Ach ja ich vergass, das können sie nicht weil es die nicht gibt...
Damit hast Du Dich nun endgültig als Anonymus selbst disqualifiziert. Sehr wohl gibt es Vorschriften und Regelwerke für die Instandhaltung von Bahnanlagen und Fahrzeugen. Wie geschrieben musst Du hier Deine Unkenntnis nicht unter Beweis stellen. So wie es auch eine Bauanweisung in meinem Bereich der Bahn für elektrotechnische Anlagen gibt. Und noch legt der Betreiber von Bahnanlagen und Fahrzeugen unter Beachtung der Gesetze und den daraus resultierenden Regelwerken fest, was, wann, wie und wo zu geschehen hat und nicht Du oder andere Herrschaften hier bei DSO (!)
Lasst Euch nicht vom EBA erwischen, um auf Deine Einlassung einzugehen, die Aufsichtsbehörde liest hier mit. Die Kollegen des EBA verstehen in bestimmten Dingen absolut keinen Spass. Einem Anonymus muss ich meine Aussagen auch nicht beweisen.
Schönes Wochenende und ich bin raus aus der Diskussion, es reicht ...



4-mal bearbeitet. Zuletzt am 14.07.18 00:43.
Ich habe selten so einen Troll erlebt. Wie zu erwarten ausflüchte und Heiße Luft. Mal so zur infü, ich bin an mehren stellen Ehrenamtlich in Dampflokunterhaltung tätig, bin für eine zur Zeit verantwortlich. Bin als Tf beruflich und ehrenamtlich tätig, werde da genauso wie in der Instandhaltung überwacht, die Behörde hatte da bisher nix zu meckern.
Für leute die lesen können bin ich auch kein Anoymus.
Recht haben sie die Regelwerke legen fest was wann und wie zu geschehen hat, nur haben sie die scheinbar nie gelesen.
Und klar sind sie raus aus der Diskusion weil sie den Beweis für ihre behaubtungen ja nicht antreten können.
Und ich habe jetzt beim benutzen der Berliner S Bahn dann doch angst, wenn sie da genauso viel Fachkentniss haben wie bei der Dampflokinstandhaltung..........

Alexander

Der Troll Bist Du und kein Anderer

geschrieben von: gerdboehmer

Datum: 14.07.18 00:44

Wenn Meine Ausführungen für Dich nur heiße Luft sind, hat sich jede weitere Diskussion mit Dir erledigt (!)



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 14.07.18 00:47.

Re: Der Troll Bist Du und kein Anderer

geschrieben von: 03 188

Datum: 14.07.18 00:46

Sie sind echt Lustig, sie sollten in die Comedy gehen. Soviel Realitätsverlust ist schon einzigartig.

Re: Der Troll Bist Du und kein Anderer

geschrieben von: gerdboehmer

Datum: 14.07.18 00:51

Der Beweis Deiner fehlenden Fachkenntnisse ist hier einzigartig, höre doch endlich einmal damit auf, mit mir diskutieren zu wollen, da auch Dir die elementarsten Grundkenntnisse fehlen.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 14.07.18 00:51.

Re: Der Troll Bist Du und kein Anderer

geschrieben von: 03 188

Datum: 14.07.18 00:54

Realitätsverlust. Der einzige dem hier die Basics fehlen sind sie. Sonnst wäre es ja ein einfaches für ihre behaubtungen den Beweis an zu treten.

Re: Der Troll Bist Du und kein Anderer

geschrieben von: gerdboehmer

Datum: 14.07.18 01:01

Unter dem Realitätsverlust leidest Doch nur Du in dieser Diskussion, da musst Du nicht von Dir auf Andere schliessen. Ich würde, da Du ja meine berufliche Tätigkeit angesprochen hast nie auf Eure realitätsferne und weltfremde Idee kommen, an Anlagen heranzugehen, an Die ich nicht heran darf, aus welchen Gründen auch immer.
Und jetzt gehe wieder mit Deiner Traumeisenbahn spielen ... wie geschrieben muss ich Dir als Anonymus auch nichts beweisen, von der grossen Eisenbahn hast Du doch sowieso keine Ahnung und es unter Beweis gestellt.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 14.07.18 01:05.

Re: Der Troll Bist Du und kein Anderer

geschrieben von: 03 188

Datum: 14.07.18 01:14

Hach sie sorgen gerade der massen für Erheiterung, obwohl es eigentlich eher bedenklich traurig ist mit welchem ellan sie ihr Unwissen verteidigen .
Und es ist gut so das sie an Eisenbahnfahrzeuge nicht ran dürfen.

Sie sind leider nur endlos peinlich. Und ihr gedächtnis ist auch nicht gut. Sonnt hätte ihnen schon lange etwas auffallen müssen.
Und wie gesagt für leute die Lesen können bin ich kein Anonymus. Muss man halt lesen und denken können.
Machen sie besser weiter Foto´s, das können sie.

Re: Der Troll Bist Du und kein Anderer

geschrieben von: gerdboehmer

Datum: 14.07.18 01:21

Ist gut ich gebe auf, mit Dir hier unter dem Aspekt Deiner erwiesenen Unwissenheit zu diskutieren ist zwecklos. Du begreifst es doch eh nicht, da Dir elementarstes Grundwissen fehlt. Das zeigt sich schon daran, das auch Du schon allgemein gehaltene Ausführungen nicht verstehst, oder verstehen willst.

Gute Nacht



2-mal bearbeitet. Zuletzt am 14.07.18 01:25.

Re: Der Troll Bist Du und kein Anderer

geschrieben von: 03 188

Datum: 14.07.18 01:25

Und weiter nur Heiße Luft. Weil sie den beweis für ihre behaubtungen weiterhin nicht antreten können. Da werden dann weiter nur ausflüchte vorgeschoben. Ganz schön Arm.

Re: Der Troll Bist Du und kein Anderer

geschrieben von: Hemmstein

Datum: 14.07.18 01:26

Nicht aufhören ;)

War grad erst neues Popkorn holen..... das muss noch weg :D

Re: Der Troll Bist Du und kein Anderer

geschrieben von: gerdboehmer

Datum: 14.07.18 01:28

Wieder ein Beweis Deinerseits, das ich mit meinen Gedanken richtig liege, da Du nun zum zweiten Mal meine Ausführungen als heisse Luft bezeichnest. Lass es sein (!) Spiele lieber mit Deiner Modelleisenbahn ...



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 14.07.18 01:29.

Re: Der Troll Bist Du und kein Anderer

geschrieben von: 03 188

Datum: 14.07.18 01:33

Hallo Hemsteiner.
Ich warte ja seit ewigen zeiten da rauf das der Herr Böhmer den beweis für seine behaubtungen antritt. Nur ausser Ausflüchten kommt da leider nix.
Aber im nachtprogram läuft bestimmt was gutes für den Popcornrest.
Ich geh jetzt erstmal pofen da ich morgen bzw heute wieder mit Fahrzeug instandhaltung zu tun habe...
Und dank der Behörde weis ich auch das das was ich bzw wir dort machen alles Regelkonform ist.

Gruß Alexander

P.s. ich hatte nur chips dabei... (:

Re: Der Troll Bist Du und kein Anderer

geschrieben von: gerdboehmer

Datum: 14.07.18 01:43

Dann gehe einmal zu Deinen Dienstvorgesetzten und lasse Dich für ein Nachschulungsseminar anmelden. Da gibt es dann in Deinem Bereich erhebliche Defizite.

Da tun sich ja Abgründe auf ...





2-mal bearbeitet. Zuletzt am 14.07.18 01:48.
Der Verein hat sich für das Wagnis entschieden. Was soll daher die endlose beleidigende Diskussion um Spitzfindigkeiten? Bleibt zu hoffen, daß man die Finanzierung zusammen bekommt.
gerdboehmer schrieb:
Hallo,

Genau in den von Dir genannten Punkten bist Du im Irrtum (!) Das es auch zukünftig immer möglich sein Dampflok betriebsfähig aufzuarbeiten ist und bleibt Unfug. Irgendwann kommt die Zeit, das es nicht mehr finanzierbar sein wird, wenn auch technisch eventuell möglich ! Da kannst Du streiten wie Du willst.
Hallo Gerd,

Du echauffiert dich ja hier sehr. Ich frage mich nur, warum?
Es wird ganz sicher auch noch viele Jahrzehnte Dampfloks geben, denn wenn man will, findet man einen Weg.
Allein dein Standpunkt "mit Ehrenamtlichen geht es nicht" ist einfach nur falsch!
Fangen wir doch mal "weit oben" an. Ein zugelassener Sachverständiger kann seinen Sachverstand und seine Zertifikate auch ohne Bezahlung, also ehrenamtlich, ausstellen. Ist er z. B. Angestellter, muß er nur den Kostensatz zur Erstellung der Bescheinigung berechnen, kann Fahrtkosten und Prüfzeit in Eigenleistung erbringen.
Das gleiche gilt auch für den oft genannten Schweißer, der heute nur noch im Auftrag eines zertifizierten Schweißfachbetriebes an sicherheitsrelevanten Bauteilen schweißen darf. Auch der darf das ehrenamtlich machen und der Schweißfachbetrieb darf die Überwachung des Schweißers ehrenamtlich durchführen. Das gelingt natürlich leichter, wenn der Verein anerkannt gemeinnützig ist und für solche Leistungen Spendenbescheinigungen ausstellen kann.
Die Rauchkammer eines Dampflokkessels z. B. darf, überwacht vom Schweisser, von "ungelernten" in jeglicher Form über Stunden und Tage bearbeitet und zur (Schweiß-) Reparatur vorbereitet werden.
Der Schweisser schweisst dann nur noch in ein paar Stunden die gehefteten Teile zusammen.
Bei der Bremsaufarbeitung oder -untersuchung dürfen ...zig "Ungelernte" das Bremsgestänge zerlegen, der "Bremsbeamte" prüft die Teile - auch gern ehrenamtlich - und die ...zig ungelernten bauen das Gestänge wieder zusammen. Der Bremsbeamte überwacht dabei ob gut gefettet und neue, passende Splinte verwendet werden.
Die Funktionsprüfung macht und bestätigt dann der Bremsbeamte.
Defekte Niete können in Absprache mit dem Sachverständigen nach dem aufbohren durch Passschrauben - genormtes Material vorrausgesetzt - ersetzt werden. Auch ganze genietete Baugruppen können so durch geschraubte Neuteile (Schrauben und Material zertifiziert) ersetzt werden.
Du siehst "nur geprüftes Fachpersonal" braucht man nur für 10% des Stundenaufwands und dennoch ist alles korrekt ausgeführt und geprüft.
Deine ganzen auferegten Unsinnsvorhaltungen bestätigen nur daß Du selber nicht ausreichend im Thema bist.

Gruß
Michael



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 14.07.18 15:41.
Da kommt eh bald wieder die nächste Schimpftirade aus Berlin, ohne dass derjenige merkt, dass er mit Leuten diskutiert, die diese Tätigkeiten so ausüben, wie es sie eigentlich gar nicht geben darf.

Weg merkt nicht einmal, dass auch ja eigentlich alle einig sind. Einziger Unterschied ist, dass Herr Böhmer auch nicht vorstellen kann, dass man "hoheitliche" Arbeit ganz legal auch nach Feierabend ausüben darf.

Und selbst darüber das die Zulassungshürden strenger werden, besteht eigentlich Einigkeit...

Herrlich zu sehen, wie sich hier wer zum Eumel macht und alle Hinweise in den Wind schlägt.

Hallo,

Ihr habe alle nicht begriffen, was ich geschrieben hatte (!) Ich hatte immer nur von Arbeiten an sicherheitsrelevanten Bauteilen geschrieben, an Denen nur von dafür qualifizierten und auch zugelassenen Beschäftigten gearbeitet werden darf. Und jetzt macht Euch erst einmal schlau, was sind sicherheitsrelevante Bauteile, bevor Ihr weiter mit mir diskutiert.
Im Übrigen hatte ich es am Freitag schon geschrieben (und nicht nur ich) über die Aufarbeitung der Lok entscheidet einzig und alleine der LDC als Eingentümer und Betrieber, definitiv nicht diejeningen, die hier mit mir diskuitiert haben. Bei Arbeiten an sicherheitsrelevanten Teilen scheidet nun einmal ehrenamtliche Tätigkeit von vornherein aus. Da hat Kollege Jan Borchers an der Stelle wohl ehrenamtlich und hoheitlich versehentlich in einen Topf geworfen. Auch in meiner Tätigkeit gibt es Anlagen und Bauteile, an die ich nicht heran darf, dafür habe ich auch unterschrieben.

Ihr seid ihr die Eumel, die alle Hinweise in den Wind schlagen. Bei dem, was mir hier so einige Herrschaften angeboten haben, brauchen sich die Menschen nicht mehr über die alltäglichen Meldungen zum Thema "Störungen an Fahrzeugen" zu wundern. Kein Wunder, das DSO bei vielen Eisenbahnern verrufen ist.

Es wäre sehr schon, wenn hier einige Herrschaften auch eventuell einmal meine Ausführungen akzeptieren würden und nicht immer wieder versuchen würden mich gnadenlos nieder zu machen. Der Fehler liegt auch auf Eurer Seite und nicht nur an mir.

in diesem Sinne einen schönen Sonntag,





2-mal bearbeitet. Zuletzt am 15.07.18 09:42.
Moin.

wäre eine HU in Pila nicht möglich gewesen?Soweit ich weiß ist Kessel Neubau bzw Nieten dort noch möglich und sicher billiger.

Mfg
gerdboehmer schrieb:
Ich hatte immer nur von Arbeiten an sicherheitsrelevanten Bauteilen geschrieben, an Denen nur von dafür qualifizierten und auch zugelassenen Beschäftigten gearbeitet werden darf.

Nur mal fürs Protokoll, davon - wie bereits beschrieben - reden wir die ganze Zeit.

Diese "dafür qualifizierten und auch zugelassenen Beschäftigten" (O-Ton Böhmer) dürfen diese Tätgikeiten auch machen, wenn sie Feierabend haben und damit außérhalb bezahlter Arbeitszeit.

Nimm endlich Dein Brett vom Kopf!

Des Pudels Kern:

geschrieben von: Christian Kehr

Datum: 19.07.18 12:48

Gerd Böhmer schrieb:

Bei Arbeiten an sicherheitsrelevanten Teilen scheidet nun einmal ehrenamtliche Tätigkeit von vornherein aus.

Das ist so natürlich unhaltbar. Wer einen Qualifikation in einem Metallfachberuf hat (z.B. Schweisser mit entsprechenden Zeugnissen), der darf wenn Gott und der EBL es so wollen auch in seiner Freizeit (etwa Kesselstehbolzen einschweissen u.ä., Schweissaufsicht etwa natürlich vorausgesetzt) davon Gebrauch machen. Die meisten Museumsbahnen kämen ohne wirtschaftlich gar nicht klar.

Für andere technische Bereiche gilt das natürlich entsprechend.

Dafür brauchts wirklich keinen endlos-thread mit gegenseitigen Anwürfen. Die Moderatoren scheinen Sommersiesta zu halten ...



2-mal bearbeitet. Zuletzt am 22.07.18 16:33.