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AW Ceske Velenice Frage dazu?

geschrieben von: jochen11

Datum: 12.01.18 10:31

Hallo alle zusammen,

im AW selbst arbeitet wohl niemand mehr.

Allerdings gibt es einen Werksschutz, was bewacht der?

Sind neben der 01 1102 noch weitere Loks oder Wagen abgestellt?

In einer Diskussion hieß es, es könnten Wagen des ehemaligen Orient Express vom Reisebüro Mittelthurgau dort vorhanden sein.

Sieht man vom Zaun aus etwas, was auf dem Gelände hinterstellt ist?

Ist die 01 1102 von draußen durch ein Fenster zu sehen?

Ist das Werk weit vom Bahnhof entfernt?

Lieben Dank für Eure Infos.

LG

Jochen

Re: AW Ceske Velenice Frage dazu?

geschrieben von: Dieter_Zoubek

Datum: 12.01.18 19:53

Eben habe ich mir die Situation auf Google Maps genauer angeschaut. Es sind einige sehr wenige Waggons am Freigelände zu erkennen. Einer davon sieht so aus, also ob er Brandschäden hätte. Dampflokomotive war im Freigelände keine zu erkennen. Die Google Maps-Darstellung dürfte nicht allzu alt sein, da die bekannte Denkmallok nicht mehr am alten Standort ersichtlich ist.

In den Hallen könnte theoretisch noch etwas stehen ...

Ach ja, České Velenice ist kein Ort im eigentlichen Sinne sondern nur der Bahnhofsbereich der niederösterreichischen Stand Gmünd der aufgrund der Grenzziehung nach dem Ersten Weltkrieg dann nicht mehr in Österreich, sondern in der Tschechoslowakei war. Daher gibt es dort auch keine nennenswerten Entfernungen, die ehemalige Bahnwerkstätte liegt direkt neben den Bahnhof und beide liegen direkt an der Staatsgrenze Tschechische Republik / Österreich.

Dieter Zoubek

Re: AW Ceske Velenice Frage dazu?

geschrieben von: 1.10

Datum: 12.01.18 22:24

01 1102 steht in einem Schuppen und ist nicht zugänglich. Es steht noch eine Schweizer E-Lok und etliche Wagen des OrientExpress der TransEurop AG.

Re: AW Ceske Velenice Frage dazu?

geschrieben von: johannes.klings

Datum: 13.01.18 15:37

Liebe Fans !

Das ehemalige Dampflok und Wagonwerk der CD danach ZOS Ceske Velenice und weiterer anschliessend (besser hier nicht) zu benennenden Betrügerfirmen
und nie dagewesener Korruption.... steht heute da Bankrott und zerstört. Im Werk keine einzige Maschinen mehr. Überall Zerstörungswut und geplündert.bet

Es ist für NIEMAND zu betreten da Prozesse laufen! Ich empfehle es aus eigener Kenntnis auch nicht zu tun.... es ist regelrecht gefährlich!

Niemand arbeitet dort mehr seit Dez. 2013. bzw. Febr. 2014. Ein russischer Wachschutz hatte bis 31.12. Dienst getan. Inzwischen ist das Werk komplett unter Gerichtsverwaltung gelangt.... und wird überwacht durch die Staatsmacht.

Nie wieder wird dort etwas passieren mit Thema AW Tätigkeit. Es ist so Schade, denn einst war dieses Werk mit fast 1.800 Personen Eisenbahn Werkstatt Arbeitgeber in besseren CSSR Zeiten..

Auf die Frage was sich im Areal und IN DEN VERSCHLOSSENEN HALLEN befindet:
In der großen Wagenwerkstatt und Lackierhalle stehen insgesamt über 30 Fahrzeuge die alsbald abfahren werden!

28 Wagen, 2 Loks der TEAG,
Der Original NIOE Orient-Express mit den Pullman Salonwagen.
3 Rheingold 1928er
1. Klasse Wagen (Am und Aü) . 2 WG ex DB (Torso),
1 IC-Bistro Speisewagen im Rohbau und einige andere Salon/wagen (u.a. ex DR DDR Reg. Zug)

Weiters Liegewagen mit NS RIC Nummern und 4 Schlafwagen ex CIWL / Mitropa.
von einem Schweizer Verein einige ex SBB-FFS Altbauwagons
im Freien stehen 2x 2 Klasse Wagen der ÖBB (Bm und Bp)
Im ex Dampflok AW Teil - Richthalle 2 steht:
die 01 1102 (Teilzerlegt und wo noch HU begonnen wurde aber durch Konkurs alles zu Ende dann war...
die ex SBB E Lok 432/10032 Re 4/4-I
Kessel der zerlegten 52xxxx aus Österreich...

und überall viel Schrott im Gelände...

In nächster Zeit werde ich gerne von mir gemachte Fotos hier darstellen, was aber z.Zt. noch zur Veröffentlichung verboten wurde durch Anwalt und Gericht!

Ich möchte euch alle herzlich bitten, keine "Aktionen" zu Ceske Velenice zu versuchen. Niemand ahnt hier welche schlimmen Dinge sich hier abgespielt haben und nur betroffene Personen Wissen DAS!
Das würde u.a. den einzelnen Wagon Inhabern, oder Vereine ggf. noch Schaden die versuchen ihr Eigentum wieder zu erlangen !

Re: AW Ceske Velenice Frage dazu?

geschrieben von: jochen11

Datum: 13.01.18 17:42

Hallo zusammen, großen Dank für Ihre Worte.

Herr Klings, habe Ihnen eine PN geschickt.

Lg

Jochen



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 13.01.18 17:43.

Re: AW Ceske Velenice Frage dazu?

geschrieben von: Frank Hofmann

Datum: 14.01.18 15:01

Lieber Herr Klings,

die Fans der wunderschönen blauen 01 1102 samt Wagenparkt würden sich alsbald über einen Standortwechsel zu serösen Werkstätten in der BRD freuen.

Und ich bin mir sicher, es finden sich wie bei 01 1104 und 01 1066 dann auch Kapitalgeber um das Blaue Dampfwunder wieder zum Leben zu erwecken.

Man darf dann ja schon mal träumen von einer einmal wöchentlich hin- und zurück verlaufenden Schnellzugfernverbindung Frankfurt - Basel SBB - Lugano. Teils mit Dampfer, teils mit E-Loks.

Europa muss auch museal-touristisch zusammen wachsen.

Grüße.

Frank Hofmann

Re: AW Ceske Velenice Frage dazu?

geschrieben von: R.T.B.

Datum: 14.01.18 18:09

Ich habe mit der Sache an sich nichts zu tun, aber wer der tschechischen Spache mächtig ist, der kann sich über die Vorgänge ein ganz gutes Bild machen. In der tschechischen Presse wird bzw. wurde eigentlich recht ausführlich über die Vorgänge und den Sachstand berichtet, da das Ganze nicht nur das Ausbesserungswerk betrifft, sondern diverse andere große Konzerne. Letztlich geht es um den Verdacht auf einen Steuer- bzw. Finanzbetrug sowie um den Verdacht auf einen großen Insolvenzbetrug. Es gibt da verschiedene Gegenspieler, u.a. ein schwerreicher und sehr einflussreicher Geschäftsmann und eine Großbank. Es gab zwar ein mehrere Jahre dauerndes gerichtliches Verfahren zu der Sache, allerdings ist das Urteil teilweise durch höhere Stellen kassiert worden und es gab Vorwürfe, dass das Gericht durch Beteiligte manipuliert wurde und u.a. auch fiktive Gläubigerforderungen vorlagen, dem Ganzen geplante feindliche Übernahmen zugrunde liegen...usw. Der letzten Pressebericht, den es dazu gab war irgendwann vor ca. 3-4 Monaten, darin hieß es, dass der Richter ausgetauscht wurde und das Verfahren von vorne beginnt. Bei dem Ganzen geht es also augescheinlich nicht um eine kleine Werkstatt, die ein paar alte Dampfloks restaurieren könnte, sondern eher um einen Wirtschaftskrimi. Das ist zumindest das, was verschiedene tschechische Medien über den Fall berichtet haben.

Re: AW Ceske Velenice Frage dazu?

geschrieben von: johannes.klings

Datum: 19.01.18 01:42

So nun hat jemand ausführlich genau die Spitze dieses Katastrophen Eisbergs hier beschrieben!
Genau so ist es . Bisher war es nur in den Medien im Inland von Tschechien! Aber seit euch sicher... alsbald kommt noch die grosse Medien TV Berichterstattung.

Es geht hier um 1,2 Milliarden (!) Steuerbetrug und Geldwäsche.
Dazu in der Panama papers Affäre verstrickt...
Deswegen war ja meine Bitte und Warnung in meiner Veröffentlichung.. Transeurop Eisenbahn AG hatte die Hölle auf Erden und von 4 Jahre Mammut Prozess ganz zu schweigen.
Gott sei Dank nun in der höchsten Gerichtsstand Stufe gewonnen. Nun gilt es den Schaden zu begrenzen und die Fahrzeuge werden woanders dann aufgearbeitet.

Man wird über die HU Arbeiten dann im Laufe der Zeit berichten! Für uns gab es noch keine Freude, weil noch viel Aufwand nötig sein wird um dieses Desaster zu reparieren. wir sind aber Happy dass unsere 01 1102 und der Orient Express Zug endlich Dank Super Rechtsanwälte Kanzlei befreit ist und woanders die HU nun erfolgt.

Wir freuen uns über jede nette, Positive Hilfe sehr gerne !!!

MfG.
Johannes Klings
TEAG

Re: AW Ceske Velenice Frage dazu?

geschrieben von: jochen11

Datum: 19.01.18 08:01

Guten Morgen Herr Klings,

das sind ja erneut tolle Nachrichten, ich habe Ihnen eine weitere PN geschrieben.

LG

Jochen

Re: AW Ceske Velenice Frage dazu?

geschrieben von: Habis

Datum: 19.01.18 09:11

johannes.klings schrieb:
und die Fahrzeuge werden woanders dann aufgearbeitet.
Gibt es da schon einen Plan? Wenn nein, bitte melden...

Grüße

Habis

Re: AW Ceske Velenice Frage dazu?

geschrieben von: Ladehilfe

Datum: 20.01.18 23:19

Wenn ich das richtig lese sucht ihr noch eine Werkstatt für 01 1102. Wie wäre es denn mit der Firma die ihr den Stahlhelm verpasst hat?

An die Besteller von Verkehrsleistungen: Wer eine werksneue Mercedes S-Klasse bestellt sollte nicht nur einen Trabant bezahlen wollen.

Re: AW Ceske Velenice Frage dazu?

geschrieben von: Pacific-Heizer

Datum: 21.01.18 14:33

Frank Hofmann schrieb:
Lieber Herr Klings,

die Fans der wunderschönen blauen 01 1102 samt Wagenparkt würden sich alsbald über einen Standortwechsel zu serösen Werkstätten in der BRD freuen.

Und ich bin mir sicher, es finden sich wie bei 01 1104 und 01 1066 dann auch Kapitalgeber um das Blaue Dampfwunder wieder zum Leben zu erwecken.

Man darf dann ja schon mal träumen von einer einmal wöchentlich hin- und zurück verlaufenden Schnellzugfernverbindung Frankfurt - Basel SBB - Lugano. Teils mit Dampfer, teils mit E-Loks.

Europa muss auch museal-touristisch zusammen wachsen.

Grüße.

Frank Hofmann
Ein wunderschöner Traum!
Nur, am Gotthard ist für solche Sachen leider ausgeträumt. Auf beiden Seiten im Zulauf zur Bergstrecke finden sich ETCS-L2 Abschnitte, welche bei historischen Zügen, Dampf oder Elektrisch, eine teuer zu mietende ETCS-Vorspannlok benötigen.
Auf der Bergstrecke ist schon heute kaum mehr Verkehr möglich, SBB-I setzt mit der Ausserbetriebnahme von Gleisen und Spurwechseln alles daran, dass kein richtiger Verkehr mehr über den Berg rollen kann.

Keine schönen Tatsachen, der Mythos Gotthard ist schon sehr bald nur noch Geschichte!

Urs

Re: AW Ceske Velenice Frage dazu?

geschrieben von: ostberliner

Datum: 13.03.18 22:44

johannes.klings schrieb:
Nun gilt es den Schaden zu begrenzen und die Fahrzeuge werden woanders dann aufgearbeitet.

Man wird über die HU Arbeiten dann im Laufe der Zeit berichten!
Wir freuen uns über jede nette, Positive Hilfe sehr gerne !!!

MfG.
Johannes Klings
TEAG
Wobei es gesagt werden muss, dass es nicht alleine ein Paar zwielichtige Männer aus Tschechien sind, die Ihre Rechnungen nicht bezahlen, ihre Versprechen nicht halten und trotzdem immer wieder große Ankündigungen machen.
vG

Bw Ceske Velenice - Frage dazu?

geschrieben von: Peles

Datum: 10.04.18 13:48

Es gab doch auch noch das Bw Ceske Velnice? Ein Ringschuppen an der nordwestlichen Bahnhofsausfahrt Richtung Budweis?
Ich erinnere mich dunkel das ich dort vor ca. 10 Jahren mal vor Ort war. Der Rundschuppen stand noch und beherbergte auch mehrere CSD-Dampfloks, soweit ich Erinnung hab manche teilzerlegt. Hatte das mit dem AW zu tun, sozusagen als Halle für Schadaufnahme o. Ä.? Oder war hier gar ein Verein zu Gange?
Heute, wenn man sich google maps anschaut ist von den BW-Anlagen samt Ringschuppen und Drehscheibe nichts mehr übrig...

Über Aufklärung freut sich Peles
...und deren Verfall und natürlich letztendlich auch um ihren Besitz!

Die Frage sei natürlich erlaubt, warum die Arbeiten in dieses Werk vergeben wurden. Meiningen hätte es auch machen können, sehr wahrscheinlich nicht so preisgünstig wie das damalige Werk in Tschechien, aber alle damit verbundenen Probleme wären ihnen erspart geblieben!


Ich wünschen Ihnen einen langen Atem und hoffe, dass ihre Versuche positiv enden werden. - Befürchte aber Schlimmes!



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 30.04.18 23:15.
[quote=nordicocean schrieb:]
Die Frage sei natürlich erlaubt, warum die Arbeiten in dieses Werk vergeben wurden.

Die Antwort kann man sich zusammenpuzzeln, wenn man das Verhalten des Kunden (ich meine die 01 1102) in den letzten 15 Jahren beobachtet. Für den Außenstehenden ist das nicht immer sichbar, für die, die in der Szene aktiv sind, schon. Demnach muss man extrem optimistisch (oder realitätsfern) sein, um zu hoffen, dass diese Lok in absehbarer Zeit dampfen wird.

Die Museumsbahnszene ist generell klamm und erzeugt immer wieder (neben den zahlreichen seriösen und fleißigen Kollegen!) Träumer und unseriöse Gestalten, die trotz fehlender Finanzierung öffentlichkeitswirksam große Träume ankündigen und Projekte beginnen. Man erinnere sich an die Neubaupläne einer Württ. C. oder an diversen anderen Spinnereien und an die viele angefangene und nie vollendete Projekte eine Dampflok betriebsfähig aufzuarbeiten. Andere, die einmal Geld hatten, konnten ihr Projekt nicht nachhaltig betreiben, weil sie sehen mussten, dass die Einnahmen auf Dauer nicht reichten. Und wieder andere, die ihre eigene Zahlungsunfähigkeit nicht rechtzeitig wahrhaben wollten, rissen einige Partner mit, indem sie von denen Leistungen eingekauft haben, die sie dann nicht bezahlen konnten.

vG
Ostberliner

Fairerweise ...

geschrieben von: Peter

Datum: 02.05.18 07:30

Hallo!

ostberliner schrieb:
nordicocean schrieb:
Die Museumsbahnszene ist generell klamm und erzeugt immer wieder (neben den zahlreichen seriösen und fleißigen Kollegen!) Träumer und unseriöse Gestalten, die trotz fehlender Finanzierung öffentlichkeitswirksam große Träume ankündigen und Projekte beginnen. Man erinnere sich an die Neubaupläne einer Württ. C. oder an diversen anderen Spinnereien und an die viele angefangene und nie vollendete Projekte eine Dampflok betriebsfähig aufzuarbeiten.
... muss man differenzieren.

Auch wenn Du natuerlich recht mit vielen hast, was Du schreibst, muss man auf die erfolgreichen Traeumereien hinweisen: Viele grosse Dinge beginnen mit einer Traeumerei.
Und auch die erfolgreichen Projekte "Sä. I K", "97 501" oder "Tornado" u. a. begannen mit Traeumen, die lange von vielen verlacht wurden - und die dennoch verwirklicht werden konnten.

Ob etwas eine Spinnerei ist oder nicht, entscheidet sich meist erst durch den Erfolg der Sache. Die "Wuertt. C" etwa ist ein Projekt, welches in GB vermutlich laengst erfolgreich umgesetzt waere - dort hat man mehr Sympathie fuer "Spinnereien"... ;-)

Gruss

Peter

Ich will gar nicht, dass mich jeder mag - im Gegenteil: Die Sympathie oder Zuneigung gewisser Menschen waere mir hochgradig peinlich.

Wenn Sie Rechtschreibfehler finden, so beachten Sie bitte, dass diese beabsichtigt sind. Es gibt immer Menschen, die nach Fehlern suchen. Und ich versuche, allen Lesern etwas zu bieten. Zudem biete ich Patenschaften fuer meine Fehler an.

Fuer manche Menschen gehe ich bis ans Ende der Welt, fuer manche nicht mal bis zur Tuer.




1-mal bearbeitet. Zuletzt am 02.05.18 07:31.

Re: Fairerweise ...

geschrieben von: 1.10

Datum: 02.05.18 08:43

Das viel größere Problem ist der Neid. Ich habe allein in den letzten paar Monaten von mehreren Projekten gehört die großen Schaden genommen haben weil einzelne Personen der Meinung sind Türen bei Komunen, Eigentümern, Geldgebern etc. durch "Fachwissen" und dummes Gerede zuzuschlagen.

Re: Fairerweise ...

geschrieben von: ostberliner

Datum: 02.05.18 17:53

Peter schrieb:

Auch wenn Du natuerlich recht mit vielen hast, was Du schreibst, muss man auf die erfolgreichen Traeumereien hinweisen: Viele grosse Dinge beginnen mit einer Traeumerei.
Und auch die erfolgreichen Projekte "Sä. I K", "97 501" oder "Tornado" u. a. begannen mit Traeumen, die lange von vielen verlacht wurden - und die dennoch verwirklicht werden konnten.

Zumindest was die I K betrifft, war die Sache vom Anfang an professionell geplant und durchfinanziert. Diesen Fall würde ich nicht als Träumerei nennen. So, wie die bei der 01 509 auch von Anfang an klar was was so ein Projekt bedeutet, und was es kosten wird. Als Träumerei betrachte ich "Projekte", wo man am Anfang 2% der Kosten erst zusammen hat und wo man glaubt per "Internet crowfounding" oder mit Hilfe von freundlichen Unternehmen so etwas stämmen zu können.

Und das ist hier nicht England. Aus Museumsbahnsicht: leider. Aus anderen Aspekten: zum Glück!

Gruß
Peter

Re: Fairerweise ...

geschrieben von: ostberliner

Datum: 02.05.18 17:59

1.10 schrieb:
Das viel größere Problem ist der Neid. Ich habe allein in den letzten paar Monaten von mehreren Projekten gehört die großen Schaden genommen haben weil einzelne Personen der Meinung sind Türen bei Komunen, Eigentümern, Geldgebern etc. durch "Fachwissen" und dummes Gerede zuzuschlagen.

Wenn ein Projekt nur durch fremdes Geld laufen muss, dann ist es schon gescheitert, bevor es angefangen wurde. Ich kenne solche Geschichten auch, wo zum Schluss die Warnungen von außen als "Ursache" aufgeführt werden, warum es gleich am Anfang schon nicht ging. Es kann natürlich sein, dass manche Warnungen übertrieben sind, es gibt aber auch genug Gegenbeispiele.
Und zumindest dort, wo ich unterwegs war (Süddeutschland), waren die Museumsvereine, die ich kenne, untereinander sehr vernünftig, und keiner hat dem anderen aus Neid einen Bein gestellt. Im Gegenteil, die Beteiligten waren und sind befreundet und halfen einander oft auch unentgeltlich.

viele Grüße
Ostberliner