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Umbau mehrerer BÜ in Bad Malente

geschrieben von: mangopocket651

Datum: 06.04.11 14:07

Die Sanierungsarbeiten an der Bahnstrecke Malente-Lütjenburg gehen weiter.

Nachdem bereits alle maroden Schwellen zwischen Malente und Benz ausgetauscht und das Gleisbett hergerichtet, sowie die gesamte Strecke bis Lütjenburg durchgehend freigeschnitten
wurde, werden nun offensichtlich die BÜ zwischen Bad Malente und Benz umfangreich saniert. Laut Zeitungsartikeln wird geplant, das wieder Touristenzüge die Strecke befahren sollen.

[www.malente.de]

Re: Umbau mehrerer BÜ in Bad Malente

geschrieben von: Trainsurfer

Datum: 06.04.11 14:58

mangopocket651 schrieb:
-------------------------------------------------------
> Die Sanierungsarbeiten an der Bahnstrecke
> Malente-Lütjenburg gehen weiter.
>
> Nachdem bereits alle maroden Schwellen zwischen
> Malente und Benz ausgetauscht und das Gleisbett
> hergerichtet, sowie die gesamte Strecke bis
> Lütjenburg durchgehend freigeschnitten
> wurde, werden nun offensichtlich die BÜ zwischen
> Bad Malente und Benz umfangreich saniert. Laut
> Zeitungsartikeln wird geplant, das wieder
> Touristenzüge die Strecke befahren sollen.
>
> [www.malente.de]
> &aid=282&element=9

Das ist doch mal eine gute Nachricht. Dann träum ich schon mal von Zügen der Relation Lübeck - Lütjenburg...

Re: Umbau mehrerer BÜ in Bad Malente

geschrieben von: mangopocket651

Datum: 06.04.11 15:12

Ich hoffe, dein Artikel ist nicht ironisch gemeint! Sollte das aber der Fall sein, entschuldige ich mich, offizielle Nachrichten mit Quellenangabe völlig ohne Wertung oder Interpration an vielleicht interessierte User zu diesem Thema weitergegeben und verlinkt zu haben.

Re: Umbau mehrerer BÜ in Bad Malente

geschrieben von: Trainsurfer

Datum: 06.04.11 15:31

Wieso ironisch? Das war völlig ernst gemeint.
Ich hoffe inständig, dass dort bald wieder Züge in Normalspur(!)fahren werden.

Re: Umbau mehrerer BÜ in Bad Malente

geschrieben von: Stilllegungsgegner

Datum: 06.04.11 18:37

Wird denn auch wieder eine (Regelspur-)Weiche im Bahnhof Malente eingebaut, oder wird es ein Inselbetrieb ?

Re: Umbau mehrerer BÜ in Bad Malente

geschrieben von: mangopocket651

Datum: 06.04.11 21:42

Hey Trainsurfer, dann entschuldige ich mich bei Dir. Ich war mir, wie gesagt, nicht ganz sicher. Ich gehe mal stark von einem Inselbetrieb aus, da für die Anbindung zur Strecke Kiel-Lübeck
erstmal ca. 500 Meter Gleis wieder neu verlegt und eine Weiche in die (ESTW-)Strecke Kiel-Lübeck eingebaut und angeschlossen werden müsste. Die Kosten dafür sind sicher sehr hoch. Aber offiziell zu lesen, ob es ein Inselbetrieb wird oder nicht, gab es meines Wissen nach noch nichts?! Wenn jemand mehr weiß, immer heraus damit!

Re: Umbau mehrerer BÜ in Bad Malente

geschrieben von: mittelholstein

Datum: 09.04.11 08:57

Ich befürchte nach wie vor, dass es hier in erster Linie darum geht, Zuschüsse abzugreifen. (Aktivregion usw.) Der Einbau einer Weiche könnte sicher in Form einer Handweiche günstiger sein, als die Strecke in das ESTW einzubinden, was sicher nicht zu finanzieren wäre. In dem Fall könnte ich mir vorstellen, das in das Nordöstliche Gleis eine Linksweiche eingebaut wird, in ein Ausziehgleis mündend. Das dürfte ausreichend sicher sein. Ich bin allerdings kein Eisenbahnfachmann, kann dafür aber ganz gut mit Computern um. Trotzdem sehe ich für Lütjenburg keinerlei Perspektive. Ich bin 2000 mit einem NOB Lint dort noch mal mitgefahren, damals war die gesamte Strecke 1a in Takt, alle BÜ waren intakt und die Weiche noch eingebaut. Als ich damals den (Mond-)preis sah, die eine Einbindung in das ESTW kosten solle, war die Sache doch schon klar. Alle Bemühungen, die Strecke zu retten landeten aller an einer Stelle: Im Nichts!!! Da man die Kleinbahn jetzt auch noch vernichtet hat, bleibt nur eins: Abriss - Kupfer bringt Geld am Markt!

Re: Umbau mehrerer BÜ in Bad Malente

geschrieben von: Meterspurgleisbauer

Datum: 12.04.11 08:44

mittelholstein schrieb:
-------------------------------------------------------
> Ich befürchte nach wie vor, dass es hier in erster
> Linie darum geht, Zuschüsse abzugreifen.
> (Aktivregion usw.) Der Einbau einer Weiche könnte
> sicher in Form einer Handweiche günstiger sein,
> als die Strecke in das ESTW einzubinden, was
> sicher nicht zu finanzieren wäre. In dem Fall
> könnte ich mir vorstellen, das in das Nordöstliche
> Gleis eine Linksweiche eingebaut wird, in ein
> Ausziehgleis mündend. Das dürfte ausreichend
> sicher sein.

Hmmm. und wie stellst du sicher, daß die (Hand-)Weichen richtig liegen? In irgend einer Form müssen die Weichen ins ESTW eingebunden werden.
Früher hat man in diesen Fällen die Weichenschlüssel beim Fdl unter Verschluß gehabt, heute müßte man zumindest einen vom ESTW überwachten Schlüsselkasten vor Ort installieren, um die Sicherheit zu gewährleisten.
Ach ja, die DB verlangt für eine Anschlußweiche ziemliche Gebühren im Jahr, das darf man auch nicht außer Acht lassen.

Gerald

Einbindung in ESTW

geschrieben von: Gruppentaste

Datum: 12.04.11 22:59

Zitat:
mittelholstein schrieb:
-------------------------------------------------------
Der Einbau einer Weiche könnte sicher in Form einer Handweiche günstiger sein, als die Strecke in das ESTW einzubinden, was sicher nicht zu finanzieren wäre.
Auch eine Handweiche muß in einem solchen Fall in eine Abhängigkeit gebracht werden. Das macht man mit einer Schlüsselabhängigkeit, die sich grundsätzlich von Stellwerksbauform zu Stellwerksbauform kaum unterscheidet.
Zitat:
In dem Fall könnte ich mir vorstellen, das in das Nordöstliche Gleis eine Linksweiche eingebaut wird, in ein Ausziehgleis mündend. Das dürfte ausreichend sicher sein. Ich bin allerdings kein Eisenbahnfachmann, kann dafür aber ganz gut mit Computern um.
Prinzipiell geht das so, allerdings würde ich die Frage was "ausreichend sicher" ist doch anderen überlassen.
Zitat:
Als ich damals den (Mond-)preis sah, die eine Einbindung in das ESTW kosten solle, war die Sache doch schon klar.
Auch die Frage, ob eine Einbindung einer Weiche in ein ESTW ein Mondpreis darstellt oder nicht, würde ich an Deiner Stelle anderen überlassen bzw. mich über durchzuführende Arbeiten und den gesamten dahinterstehenden Prozess informieren.

Eine Schlüsselabhängigkeit vorzusehen, kostet prinzipiell in allen Stellwerksbauformen Geld.

Schöne Grüße

Gruppentaste

"Vor meiner Black Mamba geht jeder Schaffner in die Knie."
Harald Schmidt in mobil 04/2009 über seine BahnCard100

Kaum Unterschiede

geschrieben von: Gruppentaste

Datum: 12.04.11 23:11

Zitat:
Meterspurgleisbauer schrieb:
-------------------------------------------------------
Hmmm. und wie stellst du sicher, daß die (Hand-)Weichen richtig liegen? In irgend einer Form müssen die Weichen ins ESTW eingebunden werden.
Früher hat man in diesen Fällen die Weichenschlüssel beim Fdl unter Verschluß gehabt, heute müßte man zumindest einen vom ESTW überwachten Schlüsselkasten vor Ort installieren, um die Sicherheit zu gewährleisten.
Zwischen "früher" und heute bzw. dem Vorsehen einer Schlüsselabhängigkeit in verschiedenen Stellwerksbauformen gibt es kaum Unterschiede. Außenschlüsselsperren irgendwo in einem F-Ksten versteckt o.ä. sind keine ESTW-spezifische Sache. Sowas gibt es auch allen anderen Stellwerksbauformen. Auch Innenschlüsselsperren (z.B. im Bedienraum) sind nichts Ungewöhnliches, denn da sind sie dann "unter Verschluß" wie Du es nennst. Nur den Schlüssel an einem Brett aufbewahren, ist keien Abhängigkeit.

Schöne Grüße

Gruppentaste

"Vor meiner Black Mamba geht jeder Schaffner in die Knie."
Harald Schmidt in mobil 04/2009 über seine BahnCard100