DREHSCHEIBE-Online 

Anzeige

HIER KLICKEN!

 15 - Museumsbahn-Forum 

Dieses Forum dient dem Erfahrungsaustausch über den Erhalt und Betrieb historischer Fahrzeuge und Infrastruktur. Dazu zählen auch Beiträge zu Touristikbahnen, die nicht der Definition von Museumsbahnen im strengeren Sinne entsprechen, außerdem Eisenbahn-Museen, Parkeisenbahnen, Feldbahnen und Denkmalfahrzeuge.
Dieses Forum dient NICHT der Veröffentlichung von Sichtungsbildern - diese gehören in die » Bild-Sichtungen. Bildberichte über Museen und historische Fahrzeuge, sowie die damit in Verbindung stehende Infrastruktur sind jedoch willkommen.
Für einfache Veranstaltungsankündigungen sind die » Termine-Seiten zu verwenden, darüber hinaus gehende Informationen sind hier willkommen. Berichte über Veranstaltungen sind auf eine Diskussion je Veranstaltung zu begrenzen. Berichte über Veranstaltungen aus früherer Zeit (älter als 10 Jahre) sind nach wie vor im » Historischen Forum willkommen.
Hauptverantwortliche Moderatoren: Klaus Habermann - JensMerte

Neu bei Drehscheibe Online? » Hier registrieren!  Zum Ausprobieren und Üben steht das » Testforum zur Verfügung!
Seiten: 1 2 All Angemeldet: -

Stand Arbeitsplätze in und um Jöhstadt

geschrieben von: 970-222

Datum: 05.08.26 08:27

Hallo Matthias,

soooo mies sieht es im oberen Erzgebirge mit Arbeitsplätzen gar nicht aus!

Neben der Fensterbaufirma gibt es in Jöhstadt an der Landesgrenze (und damit am einstigen Streckenende der Preßnitztalbahn) das traditionelle Feuerlöschgerätewerk mit Dutzenden Mitarbeitern. In Städten wie Annaberg und Marienberg gibt es auch Unternehmen mit mehr als 500 Mitarbeitern.

Viele Grüße

André

Re: Meine Bilder dazu ...

geschrieben von: ingo st.

Datum: 05.08.26 15:08

Glückwunsch das diese städtebauliche Todsünde Geschichte wird und der Verein neue Ziele realisieren kann.

Exkursion:
Bei den Kitas im Osten werden diejenigen geschlossen, die durch den Boom noch offen gehalten wurden. 70 Jahre alte Kitas mit DDR Raumprogramm brauch niemand. Und den ostdeutschen schlechten Personalschlüssel bemängelt die Bertelsmann Stiftung jährlich im Bundesvergleich. Mit den DDR-Standards wäre der westdeutsche Kitaausbau schon am Anfang 2010 beendet gewesen. Jetzt behält man genug Personal und verbessert den Kind/Erzieher-SchlüsseL

Re: Meine Bilder dazu ...

geschrieben von: Andreas M

Datum: 05.08.26 16:10

Zitat
Bei den Kitas im Osten werden diejenigen geschlossen, die durch den Boom noch offen gehalten wurden. 70 Jahre alte Kitas mit DDR Raumprogramm brauch niemand. Und den ostdeutschen schlechten Personalschlüssel bemängelt die Bertelsmann Stiftung jährlich im Bundesvergleich. Mit den DDR-Standards wäre der westdeutsche Kitaausbau schon am Anfang 2010 beendet gewesen. Jetzt behält man genug Personal und verbessert den Kind/Erzieher-SchlüsseL
Auch wenn es nun gar nichts mehr mit dem Ausgangsthema zu tun hat. Aber was du schreibst ist Murks.
Geschlossen wurden in den 1990ern schon mal Kitas; vorrangig die alten Villen die die Altbesitzer wieder wollten und alte Gebäude, die nicht auf Weststandart zu bringen waren. Ab 2000 wurden dann viele Gebäude die schon als Kita gebaut worden sind, meist aufwändig saniert. Sachsen hat nicht ansatzweise vor den Betreuungsschlüssel zu verbessern. Im Gegenteil, man hofft, dass genug in Rente gehen damit niemand gekündigt werden muss. Befristete Verträge laufen zu Hauf aus. Junges gerade fertig ausgebildetes Personal wird von Bayern und anderen Ländern abgeworben.

Andreas M

Re: [Sn] Jöhstadt, ab Montag verschwindet der Plattenbau

geschrieben von: Mar-ko

Datum: 05.08.26 16:50

Man kann es sogar als Glücksfall bezeichnen, dass dort nur ein Wohnblock entstanden ist. Wenn das Bahngelände für eine Eigenheimsiedlung als Bauland verkauft worden wäre, gäbe es dort keinen Zugverkehr.

Gruß Mar-ko

Re: Stand Arbeitsplätze in und um Jöhstadt

geschrieben von: ludger K

Datum: 05.08.26 18:49

Hallo André & Matthias,

was gibt's denn da noch zu diskutieren? Ich bin höchst erstaunt, daß es doch tatsächlich Leute gibt, die den Abriss kritisieren. Ohne Museumsbahn wäre Jöhstadt etwa so lebendig wie die Wüste Gobi. Hier Karlis Fotos von heute.

Viele Grüße
Ludger
AI0A4891_Joehstadt_2026.JPG

AI0A5051_Joehstadt_2026.JPG

AI0A4918_Joehstadt_2026.JPG
Der zweite Block war schon geplant und ist auf den Zeichnungen klar erkennbar.

Re: Meine Bilder dazu ...

geschrieben von: MBC

Datum: 09.08.26 21:23

ingo st. schrieb:
Jetzt behält man genug Personal und verbessert den Kind/Erzieher-SchlüsseL
Eine charmante, aber reichlich naive Idee!

MfG
MBC

Neu auf eisenbahnseite.de: 2001 im Rückspiegel

Instagram: mbc_eisenbahnseite.de

Mittwoch war es vollbracht, siehe Link... (o.w.T)

geschrieben von: geselle

Datum: 12.08.26 21:21

(Dieser Beitrag enthält keinen Text)

Re: Kein Plattenbau

geschrieben von: Jan Bochmann

Datum: Gestern, 07:48:35

Guten Tag,

Das war wohl kein Plattenbau, sondern ein Bau in Großblockbauweise (Großtafelbauweise). Man sieht es deutlich an der Schmalseite. Beim Video vom Abriß sieht es aus, als ob auch die Längsseiten aus kleineren Teilen bestehen, aber offenbar verputzt waren. Das Satteldach ist ein weiteres Merkmal.

Diese Bauweise gab es ab den 1950er Jahren. Sie wurde später zwar weitgehend vom Plattenbau abgelöst, aber nicht immer.

An Standorten mit sehr wenig Neubau lohnte sich die Herstellung der Infrastruktur für Großplattenbau gar nicht. Das dürfte für Jöhstadt zutreffen. Es ging nur um einen einzelnen Block (ggf. einen zweiten). Dafür baute man keine Zufahrt für die Schwertransporte von Großplatten und Naßzellen. Das ganze Straßenwesen um Jöhstadt in den 1980ern (und noch heute?) war dafür wenig geeignet.

Ein weiterer Grund für die Bauweise war die höhere Flexibilität (trifft hier eher nicht zu, aber bei Lückenbebauung zwischen Altbauten in vielen Städten), und durchaus auch die Optik. Ein Satteldach paßt nunmal besser als ein Flachdach, außerdem mußte man im Erzgebirge im Winter mit hohen Schneelasten auf dem Dach rechnen. Die meisten Großplattenbauserien boten nur Flachdächer an, jedenfalls als Standardelemente.

Nach meiner Meinung war auch die Wahl des Standorts auf dem Bahnhofsgelände eher pragmatisch als ideologisch bestimmt: Für einen solchen Block braucht man eine Fläche, die groß genug, eben und tragfähig ist. Die ganze Stadt Jöhstadt liegt in Hanglage und ist vermutlich von alten Bergbaugängen durchzogen. Man hat also einfach das einzige Grundstück verwendet, auf dem man den Bau kostengünstig hinstellen konnte. Die damaligen Verantwortlichen waren sicher froh, daß sie die Mittel für den Block überhaupt bewilligt bekommen haben - vieles floß damals von der Provinz in die Kreisstädte, von dort in die Bezirksstädte und von da nach Berlin.

Grüße,
Jan B.

LariFariBerlin schrieb:
Ich habe inzwischen an mehreren Stellen gelesen, dass der Plattenbau erst kurz vor der Wende errichtet wurde. Die meisten DDR-Typenbauten sind mir eigentlich bekannt, aber bei diesem Gebäude bin ich etwas ratlos. Ein Plattenbau mit Satteldach ist mir bislang vor allem aus der IW-Serie beziehungsweise von den sogenannten „Altneubauten“ bekannt, wobei Letztere streng genommen keine klassischen Plattenbauten waren. Diese stammen allerdings überwiegend aus den 1950er- und 1960er-Jahren.

Kann jemand sagen, um welchen Gebäudetyp es sich hier gehandelt hat? Dann könnte ich gezielt nach weiteren Informationen suchen.

Vielen Dank schon mal!
Seiten: 1 2 All Angemeldet: -
Nutzungsbedingungen | Datenschutzerklärung | Kontakt | Impressum
(c) 2026 - Arbeitsgemeinschaft DREHSCHEIBE e.V.