Meine bisherigen Beiträge über die Härtsfeldbahn:
Burma-Lok auf dem Härtsfeld, Juni 1969: [
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Hommage an die Schättere, 1.5.2013: [
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Im Dampfzug und Oldtimer-Bus übers Härtsfeld, 29.5.2014: [
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Besuch bei der Härtsfeldbahn, 4.6.2015: [
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Besuch bei der Härtsfeldbahn, 1.5.2016: [
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Jahresbesuch bei der Härtsfeldbahn, 25.5.2017: [
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Jahresbesuch bei der Härtsfeldbahn, 1.5.2018: [
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Jahresbesuch bei der Härtsfeldbahn, 1.5.2019: [
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Wegen Corona erst im Herbst: Besuch bei der Schättere, 3.+ 4.10.2020 [
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Jahresbesuch bei der Schättere, Teil 1 (2.10.2021): [
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Jahresbesuch bei der Schättere, Teil 2 (3.10.2021): [
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Härtsfeldbahnausflug 2022: [
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Mit dem Jumbo aufs Härtsfeld, 1.5.2023: [
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Die Härtsfeldbahn, 1.5.2024: [
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Saisonstart auf dem Härtsfeld, 1. Mai 2025: [
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Moin zusammen,
wie jedes Jahr, so auch 2026! Meine beiden Brüder Thomas und Ulli waren auch dieses Jahr wieder mit mir bei unserer Lieblings-Museumsbahn, der Härtsfeldbahn in Neresheim. Der Besuch wird immer mit einem Verwandten- und Bekanntenbesuch verbunden und so trafen wir dort auch wieder unseren Schweizer Cousin Jürg ( [
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Am Sonntag, den
5.7.26 also war es soweit, und wir freuten uns schon, unsere Freunde von der Schättere wiederzusehen und mit der Bahn einen schönen Tag zu verbringen.
Leider war Dampflok 12, das "Liesele", noch unpässlich; ihr Kesselschaden wird augenblicklich behoben. Also musste "Jumbo" ran, Lok D4, das "Härtsfeld-Krokodil"; eine gelenkige Diesellok, die von Jung unter der Fabriknummer 12022 im Jahr 1955 für die brasilianische Leopoldinabahn vorgesehen war, aber schließlich an die finnische Werkbahn Virkkala der Lojo Kalkwerk AB, Virkby, als Lok 4 ausgeliefert wurde. 1972 kam sie zur Luzern-Stans-Engelbergbahn und wurde dort als Gm 4/4 111 bezeichnet.
Da die Lok im Mai 1954 für zwei Wochen zu Testfahrten auf dem Härtsfeld weilte, lag es nahe, sie nach ihrer Ausmusterung in der Schweiz aufs Härtsfeld zurückzuholen, zumal auch die Firma Voith als Lieferant der hydraulischen Getriebe als Sponsor auftrat. So kam sie also gewissermaßen "zurück" in die alte Heimat.
Als wir morgens in Neresheim ankamen, war man schon mit dem Jumbo beschäftigt. Auf meinem allerersten Bild kamen auch noch meine beiden Brüder Thomas und Ulli mit aufs Bild; links zu sehen
(Bild 1):
Doch zunächst stand ja die allererste Fahrt des Tages an, wozu traditionell immer der T 33 benutzt wird. Heute sollte er solo verkehren und musste dazu erst einmal seinen Beiwagen TA 101 loswerden
(Bild 2):
In der Zwischenzeit schauten wir uns die im Schuppen stehenden beiden Dampfloks an; links Lok 11 "Emma", deren neuer Kessel noch nicht da und rechts Lok 12 "Liesele", deren Kessel zur Reparatur außerhäusig war
(Bild 3):
Dann hatte Werner Kuhn, der Scheff vons Janze und Betreuer des T 33, seinen Beiwagen vor dem Jumbo abgestellt und konnte nun umsetzen
(Bild 4):
Dabei assistierte ihm sein Zugführer, unser Freund Gerald Stempel, der "Meterspurgleisbauer"
(Bild 5):
Nach dem Weichenstellen konnte Werner nun seinen T 33 an den Bahnsteig verbringen
(Bild 6):
Und weil Bruder Ulli seine Drohne wieder dabei hatte, sehen wir noch ein Bild aus luftiger Höhe, wie T 33 nun abfahrbereit als Tp11 nach Katzenstein am Bahnsteig steht
(Bild 7):
Dann ging es los nach Katzenstein, am schönen Härtsfeldsee gelegen
(Bild 8):
Und Ullis Drohne kam bei der Ausfahrt auch nochmals zum Einsatz
(Bild 9):
In der Zwischenzeit musste Jumbo noch abgeschmiert werden. Dabei versuchte ich, Dietmar Fischer, der das Abschmieren vornahm, ein wenig zu helfen, indem ich seine Taschenlampe hielt. Mit einer langen Ölspritze werden die Schmiergefäße aufgefüllt
(Bild 10):
Hier sehen wir das noch geöffnete Schmiergefäß oberhalb des Achslagers sowie das Schmiergefäß am Kuppelstangenlager, noch durch den Stopfen verschlossen
(Bild 11):
Auch die Motorklappen waren geöffnet, sodass ich diesen Blick auf den MWM-Diesel aufnehmen konnte
(Bild 12):
Letzte Überprüfungen fanden dann auch bald ihr Ende, …
(Bild 13):
… und Jumbo war fertig zum Ausritt
(Bild 14):
In der Zwischenzeit war Werner mit dem T 33 schon wieder auf dem Rückweg als Tp12 von Katzenstein und ich erwartete ihn beim Kilometer 0,4 kurz vor dem Betriebsmittelpunkt
(Bilder 15 und 16):
Im Nachschussbild sehen wir noch, wie die Strecke auch mit Hektometer"steinen" betafelt ist und das ehemalige Wasserhaus, das leider keinen Wasserbehälter mehr beinhaltet
(Bild 17):
Nach dem Absetzen der Fahrgäste muss nun der Weg für Jumbo frei gemacht werden. Diesmal ist es Frank Baumann, der Werner mit dem Umlegen der Weichen hilft
(Bild 18):
Langsam rollt der T 33 an seinen Beiwagen heran, während Dietmar versucht, sich hinter der Weichenlaterne zu verstecken ;-))
(Bild 19):
Der Anhänger TA 101 war nun angekuppelt und Frank macht den Weg zum Lokschuppen frei
(Bild 20):
Schließlich standen T 33 im Lokschuppentor und TA 101 vor dem Überweg
(Bild 21):
Nun konnte Jumbo umsetzen …
(Bilder 22 und 23):
… und seine Fuhre an den Bahnsteig bringen
(Bild 24):
Alle Fahrgäste sind eingestiegen und Ullis Drohne zeigt noch einmal die Fuhre aus luftiger Höhe
(Bild 25):
Auch ich war eingestiegen und durfte sogar bis zur Sägmühle im Führerstand mitfahren. Dabei wurde natürlich auch das Fahrpult fotografiert
(Bild 26):
Der Blick übern Zug zeigt noch einmal Gerald als Zugführer und Frank als Zugbegleiter vor dem schönen Empfangsgebäude
(Bild 27):
Dann ging es los und wir passierten das Betriebsgelände
(Bild 28):
Unterwegs wurde einmal mehr die altehrwürdige Neresheimer Benediktinerabtei aufs Korn genommen
(Bild 29):
Dann wird der BÜ an der Landstraße 2033 gekreuzt
(Bilder 30 und 31):
Kurz vor dem ersten Halt am Hp Steinmühle ergab sich dieser Blick auf Lokführer Lukas Mutschler und im Hintergrund auf die Wacholderheide "Zwing" mit unserer Brezelbank, die wir später auch noch aufsuchen wollten
(Bild 32):
Nach Verlassen des Hp Steinmühle fuhren wir weiter Richtung Steinbruch, den man hier hoch droben erkennt und von dessen luftiger Höhe wir
2018 schon einmal auf die Schättere hinabgeblickt hatten
(Bild 33):
Einmal noch um die Biberteiche herum …
(Bild 34):
… und schon waren wir an der früheren Endstelle Sägmühle angelandet, wo ich ausstieg und auf meine Brüder traf
(Bild 35):
Die Ausfahrt wurde noch mitgenommen und wir sehen Lukas, die rechte Hand an der Leine zur Glocke zum Läuten für den BÜ
(Bild 36):
Nach dem Halt in Iggenhausen erwarteten wir den P1 nach Katzenstein kurz vor dem Härtsfeldsee
(Bild 37):
Dort wird noch der vorletzte BÜ der Strecke gekreuzt …
(Bild 38):
… und der Zug rollte weiter zum Endbahnhof Katzenstein
(Bild 39):
Dort wurde abgekuppelt, Frank sicherte den Fußgänger-BÜ …
(Bild 40):
… stellte die Weiche wieder in Grundstellung und Jumbo rollte ans andere Ende des Zuges …
(Bild 41):
… vorbei am zurzeit dort geparkten und leider nicht benutzten "Wasserwagen" für die Dampflok. Nach dem Ankuppeln ging es auch schon wieder zurück nach Neresheim, während wir Brüder samt unseren Cousins zur Restauration am Härtsfeldsee wanderten und dort Cappuccino und Latte Macchiato schlürften
(Bild 42):
Rechtzeitig für den nächsten Zug nach Katzenstein, den P3 ab 13:15 Uhr, hatten wir unsere Brezelbank eingenommen und schauten ins Land, auf die Abtei und den Zug, der am unteren linken Bildrand auf seine Reise zum Härtsfeldsee zu sehen ist
(Bild 43):
Und so sieht das dann aus, wenn auch die Brezelbank mal mit aufs Bild kommt; v.l.n.r. Wolfgang, Thomas, Jürg und Ulli und unterhalb der Abtei das Zügle
(Bild 44):
Kurze Zeit später hatte ich mein "Standard-Motiv" für dieses Jahr im Kasten
(Bild 45):
Und so rollte Jumbo zu seiner ersten Zughaltestelle Steinmühle
(Bild 46):
Die Rückfahrt traten Cousin Wolfgang und ich im Zug an, die beiden anderen in Thomas' Auto. Hier kommt Jumbo gerade um die Ecke gerollt; im Vordergrund noch der Graben für die Egau, die zur Zeit sehr, sehr wenig Wasser führte
(Bild 47):
Am Streckenkilometer 1,5 erreichte die Fuhre den Haltepunkt Steinmühle, …
(Bild 48):
Wolfgang und ich stiegen ein und fuhren mit zurück nach Neresheim
(Bild 49):
Am Endpunkt drückte Jumbo den Zug wieder zum Umsetzen zurück
(Bild 50):
Wie schon des Öfteren kam auch "Sonja", der historische Mercedes O321H, Neresheim besuchen
(Bild 51):
Dann stand Jumbo bereit für den P5 nach Katzenstein und wir verabschiedeten uns, weil wir noch zum Viadukt der ehemaligen Schätteretrasse laufen wollten
(Bild 52):
Nach dem obligatorischen Besuch beim Kocherursprung in Unterkochen und dem Spaziergang auf der Schätteretrasse kamen wir auch dort an, wo ich
Bild 53 schoss:
Diesmal hinderten uns keine Haselmäuse wie im letzten Jahr daran, den Weg dorthin zu benutzen, und so konnten wir erstmalig in unserem Leben das Viadukt auch von unten besichtigen
(Bild 54):
Damit beendeten wir unseren Neresheimbesuch für 2026. Am Folgetag ging es wieder heim. Und vielen Dank, Ulli, dass du wieder einmal deine Drohne mitgebracht hattest – ohne diese geht es nun fast schon nicht mehr!
Und schön, dass ihr bis hierher durchgehalten habt – bei 54 Bildern kein Pappenstiel!
Bis bald mal wieder,
Martin
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